Außer. (Hr. 3. Pöck Sänger des ständischen T eatevs u Prag: Pietro, als Gastkolle. Fräul. v. Zagn: Fenellz.) 3 Preise der Plätze: Ein Play in den ogen des ersten Ran-
ges 1 Rtblr. 10 Sgr. :c. Menschenhaß und Neue, Schauspiel
_ Zn Charlottenburg: m 5 Abth., von Koßebue.
_ Montag, 25. August. Im Schauspielhause: Warum? Lust- spiel in 1 Akt, von L. Angeli). Hierauf: Die Bekenntnisse, Lusk- spiel in 3 Abth., von Bauernfeld.
Königftädtisches T heater. _ Sonntag, 24. August. Joseph in Aegypten, Oper in ZAH- theilungen, nach_ Alexander Duval. Musik von Mehul. Montag, 25. August. Die Reise auf gemeinschaftliche .Ko- sken, Posse in_5 Akku, von L. Angely. Aiifang dieser Vorstellung um HF Uhr.
_ Diensiag, 26. Au_gusk. Zum erstenmale: Die Sängerin und di? Näherin, Posse in 4 Akten, nacb Xaviers Idee, frei bear- deitet von L. Angew. Vorher: Der Freund in der Noth, Posse m 1 Auszug, von A. Bäuerle.
M
Neueste Nachrichten.
Paris, 17. August. Aus dem Moniteur erfährt man noch nachträglich, daß gestern nach der Antwort des Königs auf die Adresse die Mitglieder der Deputation ihre Zufriedenheit durch den Ruf: „Es lebe der König!“ kundgaben, Worauf Se. Majestät sich ihnen näherten und tief bewegt äußerten, wie hoch Sie diesen Bemeis ihrer Zuneigung anschlagen. Der Präsi- dent, Herr Dupin, versehce: „Sire, diese Zuneigung ist die vorherrschende Gesinnung in der Adresse.“
_ Die Pairs-Kammer wird sich, dem Vernehmen nach, gegen Ende September als Gerichtshof !onskituiren.
Die Bittschriften-.Kommission der Deputirten-Kammer hat Herrn Viennet zu ihrem Präsidenten erwählt.
Ein hiesiges Blatt bemerkt, daß fich in der jeßigen Kam- mer nm- 80 Mitglieder aus der Zahl dei' bekannten 221 Depu- tirten befinden.
Im Journal de Paris liest man: „Aus den Nachrich- ten, welche die Regierung gestern empfangen hat, erhellt, daß die „Jusurgenten ihre Bewegung gegen Biscaya fortsekzen, ohne
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Zweifel m der Hoffnung, das Landen von Lebensmitteln und Waffen, welche fie seewärts erwarten, zu begünstigen; fie wer- den aber diese_n Zufuhren wohl vergeblich entgegensehen, da die- selbeii schwerlich der Wachsamkeit der an der Küste kreuzenden Schiffe entgehen können. Zumalacarreguy ist mit einigen TrUp- pen m der Borunda geblieben, um den Marsch der Seinen zu decken. Rodtl und Zaureguy folgen allen Bewegungen der In- surgenten, die noch immer jedes Gefecht vermeiden.“
_ Alis Bayonne vom 13ten d. wird gemeldet: „Der General Mina is_t gestern Abend hier angekommen. Die Gattin Zumala- carreguy s, die bekanntlich bei ihrem Erscheinen auf Französischem Boden verhaftet worden war, ist gegen Bürgschaft auf freien Fuß gesefzt worden. Seit dem Treffen vom 1. August isi zwi: schen den Truppen der „KöniÖin und den Jnsurgcnten kein Schuß gefauen; Alles hat sich auf ärsche und Gegenmärsche beschränkt. Don _Carlos _befindet sich jeßt mit einem Theil der Karlistischen Streitkräfte in der Umgegend von Vittoria.“
In einem i_iom Messager mitgetheilten Privat-Schrciben von der Spanischen Gränze vom 13ten d. heißt es: „Mit
, großer Entrüstung spricht man hier davon, daß Dom Pedro die
' Erlaubniß erhalten habe, in den Spanischen Angelegenheiten
mit seinen _Hülfsrruppen zu interveniren, und mit noch grd- ßerem Unwillen davon, daß die Französische Regierung fick) er- botcn haben soll, 6 Millionen zur Deckung der Kosten die.- _ser Intervention vorzuschießen. tm Nothfall interveniren sollten oder nicht, darüber möchte man fich alle_nfalls noch eine Diskussion gefallen lassen; aber eine Portugiesische Intervention in der einzigen Absicht, um die Rückkehr voti Abenteurern in ihr Vaterland zu verhindern und die Besorgmjse des Französischen Ministeriums zu besci)ivichti-
gen, das ist nicht allein eine Schmach, sondern auch eine zu 7
gxobe Schlinge, als daß fie selbst die Doctrinairs in Spanien mehr merken sollten.“
Das Journal des Débats theilt Nachrichten aus Ma- drid dom 9. August mit. Herr Martinez de la Rosa hatte in der Sitzung der Procercs-Kammer am Tage vorher einen s-“hr ausgedehtiten Bericht über Spaniens Verhältniss zum Aus- lande m:_chti)eilt._ Ueber Portugal sagte er nichts Neues. Sehr thtlauftg ließ_er sich aber Über die Anerkennung Spaniens" von_ Seiten Frankreichs, Englands, der Vereinigten Staaten, G_rrechenlands, Schwedens, Dänemarks, Portugals und Marok- kos aus. Er versicherte sodann, daß, oögleici) die nordischen
Mächte Isabella 11. noch nicht als die legitime Souverainiiio
Bekanntmachungm
Bekanntmacbn
den würde.
Schloßkiicbe, einem Anbau_ und dem Thorflügel, welche Letztere_1eder eine eingerichtete Wohnung ent alten, sämmtlich Zu emer Läxige von 173 Fuß, ma_ v und u einer 1") he von drei Etagen erbaut, und im Aeu-
lich an den Meißbiecendeu verkauft werden.
kannt gemacht, daß dies Gebäydß ganz in, der Nähe U- 25-
der Wippe: belegen und zur Einrichtung einer Fabrik geeignet isi. _ _
Dcr ZßrmmLZstA ü d I V mitt *
au en . ugu . ., or ag ,
nm ehn Uhr, worden aß.
auf dem Königl. Domamen-Rentamt Rügenwalde vor
dem errn Domainen-Departementsraih anberaumt,
min sowo [ auf_ dem gedachten Rentamt als in _uiiserer Regifiratur zu jeder Zeit einzusehen. Das Minimum des Kaufgeldes ck auf IZA Thlr. 20 sgr. feßgeßelw Cösliu, den Z7. Juli 1834. _ Konigl. Regieruno
Publieandum. Gold;
Da in dem angestandenen peremtoriscben !icications- meistbietend verkauft werden.
- Die Auction nimmt Vormit a denzcr Kreise belegene, auf 10,556 T le. 17 sgr. 4 pf. Anfang. Der Zuschlag und diet Kßbxrtxa __1e0 xr?orlgichrseot:
kurjew M* 45 gleich gegen baare Zahlung.
Termine für das zur Subhafiation gestellte, im Grau-
1 d a cli abge ckck ee Ritter uc (Rhfte? T)"?rch156.)snu? ein Kau7geld von 7040 Thlr.
nochmaliger peremtoriscber Vierungs-Termin auf d e n 2 5.
k t o b e ! :., gen Zeit frei.
Vormiiiags um 11 uhr, vor dem Herrn Ober-Lan- a) Zizgleich _wird hiermit bemerkt," daß außer obigen Boeken dlkséii Augenblick noch 80 Stück Merino; -
Böcke, _5 Dishley-Böcke und „8 Böcke von Me; “"IWMWM rmo-Muttern und Displey-Bocken zum Verkauf und Auswcxhi gegen obige Preise stehen, welche D__be_a___d_e_r_ ?_LuYhzs-Yuötion _:_1icht l71erkaufc worden. lage von _ o-oeeeneenas'de - NY Fr MPH] b_erf_ité f je 11 Augen
o m un_ run o im Gro ero t um
_ burg-thwerm, _den 18. August YZF. g h Mecklen- Das im Sorauer Kreise belegene, dem Kaufmann Adminißration dei; Großherzogl. Stamm-
desserichts-Rath Triest hierselbfi anberaumt, zu wel- chem Kauflußige mir dem _Bemerken vorgeladeq wer- den, daß die Taxe U_nd die !aufbedingungen m der hiesiqen Registratur emiusehen _ iind.
Marienwerder, den 20. Juni 1834. _ Königl.. Preuß. Ober-Landesgericht-
._.-„""“ -*
Avertissement.
l meiner LMM
Fl. feinen Verwandten gegen Caution zuerkannt wer-
E“" Tdk'l des alten Schlosses iu RYanalde der K_Egg,__a_rbn 5x? ' INLINE ä t t - omg t aver: . r [' sogenannte Kirchenfiügel, bestehend aus der evemcäxgen “(JKU P atr' f ich von Armans-
_le Lee Section de_r Kaiserl. Rus. Provinzial- eren im guten baulichen Stande, uebß einem dazu Regtxrung zu Bialyftoxk findet sich vxranlaßt dem be- gehörigen Garten von, etwa 37 [IR- Flächen-Jnhalt xbeiligten Publikum hierdurch anzuzeigen, daß, da auf und Hofraum, fou hoherer Anordnung gemäß offent- ihre in dem Allg. Anzeiger der Pr. Staats-Zeitung Nr. 101 a. c._abgedruckte Aufforderung an Holikäufer
Kaufiiebhabern wird solches mit dem Bemerken be- aus den K_dmgl. Preuß. Staaten zu der auf den 20. Mai a. Sc. anbexaumten Versteigerung von
21,270 Fichtenßämmen die dabei gestellten Bedin- gungen Seitens dex Contrahenten nicht an enom- men worden sind, em abermaliger Bietungs- ermiu auf den 7. u. 11. Septbr. a. Sc. :. c. anberaumt
_ YzeYtyänBLchTylr. Y_old. : u o ? von erino-Müttern und 's - ley-Bocken mit dem Einsatzpreise von 10 Ji?
_ . . Diekbei dieser 5 entii en Aus ell ' . geboeen worden- so 10 dem Antrag? der ("“W" M* ten Bocke, bleibenffzum c:?achherigßm YNÉYMM
niglichen Probiniial-La"“RNS-Direktion gemäß, ein Stalie, mit Auswahl der Herren Käufer und nach dcn oben angegebenen Einsaypreiseu zu jeder beliebi-
Ob Frankreich oder England *
**.
Spaniens anerkannt hätten, doch al1e Berichte, die er erh[ * glauben ließen, daß diese Anerkennung nicht mehr lange Lt“- bleiben tverd'e. Hinschtlich Neapels bemerkte er, daß die Xs- erkennung von Seiten dieses Staats noch nicht ratifizirt snl daß aber der Neapolitanische Geschäftseräger noch imm“ __ey, friiheren Beziehungen zu der Spanischen Regierunq "Utekhale wee denn auch die lekztere ihren Geschäftsträger in *Neapel d" MarJis F [os Llanos, erYnnt habe. “ en : ei" apor, die in arcelona, er cheinende eit
hält in ihrer Nummer vom Zcen d. eins SchreibenZ deTnÉpäm' ; schen „Botschafters in London, Marquis von Miraflores, an dm, General Rodil, datirt vom 28. Juli, welches Ersterer in __ncn Abschrift dem Gencral-Capitain von Catalonien zugeschickt hanek . und das nun von diesem veröffentlicht wird. Der e, quis sagt darin, er habe sich, als er von dem Entweich' dcs Prätendenten aus London und von dessen Reise nachde * Spanischen Gränze Kenntniß erhalten, in (Gemeinschaft mit deer Portugiesischen Botschafter an die Regierungen von Englanud: . und Fran'reich geivandt und von diesen die Erklärung empfat- gen_, daß sie den_ Zweck des Quadrupel-Tcaktats noch njchxsck' ' erfullt ansähen, jo lange Spanien nicht pazifizirt sey, und dax ' die den Zustand von Portugal betreffenden Artikel auch „,k-* Spanien ausgedehnt werden sollten. “* Nachrichten aus Ncw-York vom 23. Juli zufolge, hat!
sick) wir den neulich aemeldetcn Plünderungen dort nichts W_e tiges ereignet; die Chowra Hatto sick) vdn Neuem gezeigt, Und [) ei dcr gvoßcn Hitze erregte diese Krankheit große Besorgnjffe
Frankfurt a. M., 20. August. Oesterr. 5 roc. 0013-0914» «iproc. 00 804. 2xproc. 5; Br. 1piyoc. LIF? Bank-Accien 1495. 149.73 Part.;Oblig. 138€. 1.381. Loose u 100 Gulden 2064. Br. Preuß. Präm.-Sch. 57. 562. do. iprozc Anl. 9313. Br. Holl. 5proc. Obi. von 1832 95.3. W;. Pow" Loojc 655“. 654. 5proc. Span. Rente 44. 431. Zproc. do. 271.264:
".I-*.».x „;ck-«X?; * . . =:- .
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Nedaciciii“ 00 11.91.
, * *-*-«-"-W-„» .. . 7
Gedruckt bei 91. W. Hayn
i U schulen.
imonialgericbt Egg u. Loham.
_ _ _ jeu-cbakt. S c a n g l , Patrimonialrichcer.
11 ?ck.) geb. 2; “kbit“.
erscbeineo ) 1834 fortgef. Aufi. gr. Zw.
haben.
[uk ])ruckyayser rob.
London wortlich
pak 'l'nillef'er,
“."-_ & _,-W_„s __ WCF; STURM. Der _beße Bkweis fiir die Giite des BucHs ist seine richts: und Medicinal-An ele en eien r' ml“ '5
rasche Einfuhrung in den aussizeichneißcn Gelehrten; kann: und durch S wixen gde? Herr!!!!) MUMM
Pölitz ch-Rath K*. H. L. kl. Wcltgeschichte nen o geringen Preis n er len" ' ' oder; ,gedrängte Darstellung ,der allgem. Geschichte s 1 hat ck“ leicht emsebeo.
f- hoh. Lehransi. Siebenr(x_6b_ech3h_r. verm. 13. bis „ Obige Bücher sind so eben ÖeÜHj'nrichs m Leip- W erschienetz und in Berlin auch bei Mittler, Plahn, Dummler, Duncker u. Humblot Fu
Ini Verlage von I. D. Sauerländer in Frank- furt isi erschienen und diirch alle Buchyandlungen, in _ „ Berlin dnrch ?. Oehmrgke, Burgßraße Nr. 8, an Nach Vorschrift Großherzoglich Mecklenburg-Scbwe- der langen Brucke, zu beziehen: und md die allgemeinen und besonderen Verkaufs- rimscher ydher_Cammer,_ werden auf dem hiesigen Bedingun en nebft Veräußerunasplan vor dem Ter- StammschéfekUhofe Toddtn,_ dx" 19- Septbr- d. J.: F a) 105 Stuck_Mermo-Zeitbocke nebst einigen älte-
ren aucb el_nigeti Sprung; und Reserve-Böcken 1833. Üuzgzbe auf Win czrtouirt.
nach den bisherigen 3 Classen und Einsaizpreisen von respective 40 - 20 und 10 Thlr. Gold.
Izabous', Uiuor 01" 5«it:erimä. Ho“ .(ZTLW'WW) "nd M““Tktuch- * ["koln ibo eermau: -- 77th Zw author's subsequent 31* Auf praktische Erfahrungen gegrundet, gesammelt ;)
_ ech __ x ! 0 ; in _ _ un_d herauWegcbenwon Friedrich Hoffmann,Ar- ;; s 0 ' 0 "6 ks ** „0.1: 57 1)“ llZZ'MkYZÉTY chicekr; geheftet mit verschlossenen Umschlag. 15sgr. ** _ _ 1 “kbit". 10 331". „ _ _ Da_diese Ueberseßyng eines anexkannt vorerefslichxn d) 5 Stuck echte DlShley-Bocke mjc dem Einsatz- Geschtchtwerxes unmittelbar nach ihrer Erscheinung i_n Pia_1)n, Iäge'rstraße Nr. 37, so wie in allen anden
_ _ _ nachgedruckc wu_rde eund_tn dortigen Buchhandlungen und in sämmtlichen Bui ' kritischen Biatcern Englands die_ gunstig- handlungen des Preußischen Staats zu haben: xn Bxurtheilungen uber „sie erschienen, so urfte diese einfache Aggabx genugen, derselben auch in Deutschland eme gunstig? Aufnahme bei Englän- dxrn u_nd Deutschen zu bereiten. Has klgssische Ori- vom 1. Juni 1833 und Instruction vom 24. Juli 1833 Z Ynalijhtreu wdixdergegebeti, und wicm, be; adngeßelner * * erg ei ung, !? ungemxme. Spra ,gewan their des , ' Uebersesers auf jeder Seite beuxkunden. Das durch Mandats , summarischen u.Bagate[lprozeß Stoff und Darßeliung gleich anziehi'nde Werk eignet sich besonders zu emsm_Lesebuch beam Unterricht und zur Uebung m der englischen Sprache.
A. Die Stuhrfche Buchheindlung in Berlin, Scöloß- Ober-Landesgerichts-Rath und Landgerichts-Oirektiki plaiz Nr. 2, hat so eben wieder erhalten und empfiehlt
Dritte sorgfältig durchgesehene verbes- . . _ serie, co,rrect und elegant gedruckte Auf: EMUM- snd dke- m Beziehung aufden Mandulli
]).“ir Noé] «,t Clizpza].
Revue et comiäémblcmcm .itigmeniéa
_.. „„ .. „., . „.... ..» „._.,- _ . .... .- „
Altenßein Excel enz, so wie des HerruGe-
Unssmauo, Dr._Z. 17. KW., (lieixlturtlzumxvfia- heimenVkedicinal-RatthxAugußjn, HW Lm l-ebr- unc] Uancjhuc]. 1". 591.51" wohlgeboren, die Brauchbarkeit desselben dargetbai '
bäder. €,muao *EUR-eu u. (“ür Ztuäirenäc. I]. 16 worden. "** Wie ROHLWLÖ Vieharzneibuch, als uneno Rupk. wo zu:. Rröeor „l_ste_ Lie Licks. (301305. 11. blhklichks Handbuch erscheint, so kann auch dieseSvoi (!).-: Zu: 11:1". «mi bali] obigem Werke gesagt werden, und wird jeder„Laa Z?-
:?
wirch die Nützlichkeit dieses Buches, welches furiv F,.
Firtier erschien so eben: Anleitung zur annidsifcben Schnell-Oeb malerei, oder die Kunst, in sehr kurzech-ir ia ' Oel malen,;u lernen und ohne alle Pockenutui : sehr b_al_d em schönes_ O_elgemälde da„riufieüen,% wie einige andere wichtige Notizen uberMalerei
1 Thlr.
.
als namentlicsg: . Gigimalerei. __Wachsmalerei (kak-unik.)- Mmmrurmalerei. - S_chwarze Kuna (Uma 'Du.» auf Glas abzudrucken und mit Otifar- é ben zu malen. -- Abziehen der Kupferßicheui “_
«»»-ck.“: *
So eben ist erschienen und in Berlin bei Ci
Die Ministerial-Erläuterungen zur Verordnung “„-i'
;.
über den „-
init Gxiiehmigng des ' Herrn Iusiiz-Mmisier Mahler Excellent aktenmäßig dargejiellc
von W e n iz e l,
: .'!
870. Breslau 1834. Im Verlage bei Josef Max _ und _Comp. Geheftet. 121sgr. Mit Erlaubmß des Herrn Iuüiz-Mjnisters Mühle:-
summarischen und Bagateu-Prozeß, von ihm erlasen?!
U01) W] [ (. ()'-171111111 4111'8 fran L?" i; L Reicripce als Materialien in obiger Schriftgesamm
“O_lLCL Rescrwte enthalten zwar eine große Anzahlva Erlaucerungen und Belehrungen, die im allgemei
doch als nothwendig betrachtet werden müssen, w sie eben veranlaßt worden snd, aber sie finden üch„('
18121101111131.012:«1112111511 SWW". .. . „. *Z-"i*57-“75"*§*3“ ???.ÜW:*?§7*“*"**i** TZTÉYFZZ'.*???Z.“?siYHbeii"'5*i"§*i*-M
31.1011?1192111112315: 1121131301135; :..-59.51.1100 1.81.1111. “.?“IM W019"; “iiLäiÉ7*i§*5 A YZÉÜMÜ-Éii
Y.??ZWZYYYZKM ***-**“ *** “ *“ *** _ .... .. ?..“113211. “.F.? “Zi.,... .. ..., FF? 3119111115; Mi:".?iiiäi.*25:..kzi*ii*; «...... x,... ...?, éxoßÉ-L'M-MM“7120131 x 1) e n “24. N o v e m b e r 1834, offentlichen Blättern angekündigte Verfteigerung des den Gebrauch im Auslande (also für Nicht- gen, zum Verßändmß ost nothigen BMM“ emai
vor dem Deputirten Referendarius Cottenet auf dem in dex yormalsKönigl- Adminißration des Theaters OHcr-LandeSgeriM angxsestworden, ni we_lchem KauF- zu Leipzig gehöxig gewesenen Theater-Jnventarii, au lußißk/ welche annehmlicbe Zahlung zu [eiiien vermo- Garderobe ;_c. _ecciZthretener Umstände halber
wird hiermit bekannt gemacht. Dxesden, am 17. August 1834.
Die General-Direction des Königlichen
gen, ein eladen werden. ,
rank uri a. d. O., den 6. Mai 1834. _ FKbnigl. Preuß. Ober-Laudesgericht.
ßatt findet,
nommen haben würden. Der Herr Verf. glaubt .. -
Franiosen) umgearbeitet und diesem Zweck entsprechend her in einer geordneten dur den . - . e MSM vede_Utend vkrmehrt,„so daß. die Ausgabe des, Hr_n- traktirten, Abdruck deébetreckiende-i YYY tlb1_________ ?? F.?":?-*.“ZTHÉQYKYYMKWYHWWW .'"ßv'i' DMW ..., V“"ßische" MWM" “*"" """“ r u en , * ' Oesterreichs und Rußlands eingeführt ck - kommens Aribert geliefert zu haben.
Bei E Bühler in Magdeburg kü so eben erschie- fa ?? erschienen Md noch zu haben :
“'m vorigen Jahre ifi von demselben Herrn Vik“
------- “"*"“ Hos-Theaters. nen und in Berlin in der Enslinscben Vuchand- D e " P r e “ ß 5 sch e
P o r l a d u n o- lung (F- Müller.) Breitesiraße Nr. 23, in haben: Mandats- ummari e it. es“ roe diZoY3?chJrthyoeri§xl,s YlldéiléerdsszÉYxigkiF 02323213 L “tera “fck A ' Haeuitset-i Xxotxleéßhxum Gekrauch i" Tbierkxank- nach der Vuljexnungxoms? IuniéYZYaL-rxxiscbz “Hk: schen ZM; 2jéien-Jsanterie-Regiments in Paßau, un- * N e "zeig en* ?erjenigenerAriIiximilt'M,u'welFYaJFrBÖsiélxKl-M? lautesszndÄizgYJspYTnn dargejjeUc „“
gefähr 43 Jahr alt, wird seit dem Russischen Feldzuge vermißr. _ _ „
Auf Antrag seiner bierortigen Vqrwandten werden Johann Fruhßorfer oder dessen legitime Desiendxnten und sonßige Erben biermcc aufgefordert, sch binnen 6 Monaten - am bierorts zu melden, und ihre Rechte
Für höhere Schul-An alten. Forbiger, _1).. Al_b. s bei latein. Stils f. mittl. Classen in Gymna- sien aus den besien neuern Latigisien entlehnt, durch fortlaufende AnmeskunLen erlautert und mit sieren
Aufgaben zur Bildung" kann, von Arzt su Templin. 870.
! . auf dem Lande aus Vorsicht immer vorräthig ha- Ob , “ ,- -3e “ ' iZ, ben muß und größteniheils selbst einsammeln er Landesgerichts Nach und D'MM des Kon“ “'
Landqerichts zu Breslau-
C. W. I. G1egs__e__, 32531?er Kreisthier- gr. Z.». 18.33. 17 und 498 Seiten. Preis 2Tblk-éi Qer Verfasser obigen Werkes hät mic vielem Fleiße
Inhalt: 1fie Abtheilung: der Mandats-Pkok'ß' Ae Abtheilung; der summarische uni
Hinweißungen auf die rammat. von Zumpt und den Stoff desselben zusammengetragen dieß ifi von - geltend zu machen widrigenfaus *ohann Fruhsiorfer Rams orn versehen. Zweite verm. u. verb. der Märkiscki Oeconomi en Ge [[ * u tsd Vaggteli-Pxozeß. b“ für verschollen erklärt, und dessen lternou ul 1325 * Auß- or. 8". (45 B) ? Thlr. von dem Kviiigl- MinitMium veürk ZixiclixbeiXoUnM; 3te YYEMNZ d'e Formulars “'
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uiiter, als spöttisch in Bezug auf uns ist.
, U11 ndthige moralische Uebergewicyc verloren habe. , dagegen der Contiicucionncl, dieses unter der Leitung des Herrn
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Allgemeine
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Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
Des Königs Majestät haben den Ritterguts-Befißer, ?ajor „_ D., von Thun, zum_ Landrat!) des Groß-Strehlißer Krei- ses, jm Regierungs-Bczirk Oppeln, Allergnädigst zu ernennen
geriihr-
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Se. Königl. Hoheit der Kronprinz ist nach Stargard erei .
«159 S?. „Königl. Hoheit der Prinz Wilhelm (Sohn Sr.
Majestät des Königs“) und Ihre Königl. „Hoheit die Prin-
zessin Wilhelm, Hdchsideffen Gemahlin, sind nach Königsberg
m Pr. abgereist.
Se, Hoheit der General der Infanterie und kommandirende General des Garde-Corps, Herzog Karl von I)2ech[enburg- Strelih, ist nach Königsberg m Pr. abgereist.
Berichtigung. Der Fürst“ Wilhelm Radziwill ist estern irrthümlich nac!) Dobbcran abgemeldet worden. Se. Durchlaucht smd aber nach Tepliiz gereist,
Bekanntmachung.
Die Kandidaten der Baukunst, wclche an der zweiten dics- jährigen architektonischeii Vorprüfung Theil nchmcn wollen, wer- den aufgefordert, sick) bis zum 5. September d. „J, schrifcljch hej uns u melden, worauf ihnen das Weitere eröffnet werden wird.
erlin, den 23. Augusr 1831. Königliche Ober-Bau;Deputacjon„
Zeitungö-Nachrichten. A u s l a n 0.
Frankreich.
Paris, 17. August. Der Königl. Preußische Gesandte hatte vor§stern Abend eine Audienz beim Könige; bald darauf führten e. Majestät den Vorsitz im Minist-xr-Ratkw. Auch gestern Mittag versammelten sich die Minister in den Tuilerieen zu einer Konferenz unter dem Vorfilze des Königs.
Die Gazette de France will mir Bestimmtheit wissen, daß Herr Thiers unmittelbar nach der Sihung der „Deputirtcn- Kammer vom 13re_n, in welcher die Adresse angenommen wurde, seine Entiassung eingereicht, daß dci“ König fie aber nicht ange-
. nommen habe.
Herr Thiers, der Vater des Ministers, ein ehomalégcr Ma- rine-Offizier, hat fdlgcndcs Schreiben an den Rcdactcur der O.Uo- tidienne erlassen: „*M. H., in einem Artikel Ihres Blattes vom 13. August eben Sie zu verstehen, daß meine Reise nach Paris den Zweck abe, von meinem Sohne, dem Minister, Geld zu mr_langxn. Diese Voraussetzung ist aber ein Zirrhum, der durch mem bisheriges Leben nicht als gerechtfertigt erscheint. Außer dem Minister habe ich noch zwei andere Söhne und Nichten. Meine einzige Absicht war, dies dem Minister in Erinnerung zu bringen. Ich habe eine zu gute Meinung von Ihrem Zartge- fühle, als daß ich an Ihrer Bcrcitwiliigkeie, jedes Mißverständ- mß it“, dieser Beziehung hinwcgzui'äumen, auch nur einen Au-
x genbliik zweifeln könnte. C'myfangen Sie ic. ic.“
Das Journal des Débats kommt heute noch einmal ails die Adresse der Dcputirtcn-Kammer zurück", und zwar auf Anlaß eines Artikels dcs Constitutionnel, worin jenes Aktenstück als eine vollkommene Niederlage des Ministeriums dargestellt wird. „Man theilt uns“, sagt das erstgodachte Blatt, „einen Artikel des Constitutionncl mir,'der eben so niederschlagend für die Mi- Da wir in diesem Angenblicke sehr mürrischen Gcmütbs und zu Scherzen wenig aufgelegt sind, so nehmen wir die Spöttei'cien des Constitution; nel ruhig hin, und glauben, keinen größern Beweis unserer De- muthchen zu können. Nac eine Bemerkung sey uns qestac- tet. ls bei den Beraihungen über die Adresse die Wah] auf- geklärter und getreuer Beamten als ein Mittel vorgeschlagen wurde, das gesunkene Ansehen der Regierung wieder zu hesen, erläni-érte Herr Etienne diesen Saß dahin, daß nicht so- Wohl die Verwaltung als die Regierung im Allgemeinen das Was sagt
Etienne stehende Blatt? Das DNinisrcrium habe jenes morali- scheUebergewichc unwiedcrbringlich verloren, nachdem die Adresse laut verkündigt, daß es der jelzigen Verwaltung abgehe. Wäh- rend also Herr Etienne anzeigt, daß hier nicht die Verwaltung, sondern die Regierung im Allgemeinen gemeint sey, saqt das Blatt _des Hcrrn Etienne umgekehrt, daß man nicht die “Regie- rung im Allgemeinen, sondern bloß die bisherige Verwaltung im Sinne gehabt habe. Da wir mehr als je gesonnen smd, iii allen Dingen zur Oeffentlichkeit unsere Zufiucbr zu nehmen, so haben wir auf diese beiden Versionen der Adresse hinweisen wdllen, _um_vie_lleicyt durch die Pyeffe zu erfahren, welche von beiden die richtige ist, ob die des Herrn Etienne, oder die sei- nes Journals.“
Der Marquis von Dreux-Brezé ist nach seinem Landgute
- Brezé bei Saumur abgereist,
Der Spanische Botschafter at rä li Kon eren en mit d Marschgil Gérard i_ind dem erfen ZiaYis. f 1 em Drexemgen hiesigen Bt_ättcr, die bisher die eifrigsien Anhän- er der gegenwärtchn faktischen Regierung in Spanien waren, hangen jetzt, wo die finanziellen Absichten des Grafen Toreno ___ekannt geworden, allmz'ihlig an, einen drohenden Ton gegen Tiese Regierung anzusttmmcn. So bemerkt z. B. heute der emps, daß es dem Anscheine nach in Madrid Männer gebe, w_elche die Bankerdtt-Erklärung Spaniens als einen wohlver- dienten Lohn für die anti-liberale Einmischung Frankreichs im
Jahr_e 1823 betrachteten. „Sache unserer Regierung wäre es,“ fügt ]en_es Blatt hinzu, „der Spanischen einen besseren Weg vorzuzetchnen und fie zu zwingen, sich gerecht gegen uns zu zei- en, da wir so großmüthig gcgen fie gewesen smd. Ernstliche _ orsiellungen würden vielleiclc hinreichen, um eine Aenderung in dem Finanz-Plane dcs panischen Ministers u bewirken, ohnedaß es einer Einstellung der diplomatischen erbindungen zwischen beiden Ländern bcdürfte, Es liegt ohne wcifel in dem Jnieresse Frankreichs, mit Spanien in gutem ernehmcn zu blciden; wenn aber die Spanische Regierung, statt einer loyalen Alliirtin, nur noch eine rachsüchtige Nachbarin ist, so fehlt es uns mchc an Mitteln, ihr zu zeigen, wie unpolitisch ein solches System ist und wie gefährlich es für fie werden kann.“
Gestern wurden hier die Assisen für die zweite Hälfte des Anguscs eröffnet. Bei der Ziehung der Geschwornen ereignete sich ein bemerkenswerther Umstand; das Loos fiel nämlich unter Andern auch auf dm Depurirten Baron Tupinier, der aber, Wegen seiner Eigenschaft als Deputirter, seinen Namen von der Liste gestrichi haben vate. Der Gerichtshof entschied indessen nach dem ntrage des General-Advokaten Berville, daß die Eigenschaft eines Deputirten kein gesetzlicher Grund sey, um das Gesckiwornen-Amt zurück uweisen. Demnach wurde Herr Tu- pinier auf der Liste beibeZalien.
Einer der ehemaligen Collaboratoren Cuviers, Hr. Ajasson de Grandsagne, der Leute mit dem großen Ballon aufsteigen wird, macht das Pu likum mit den eigentlichen Zwecken dieser Luftfahrt bekannt. Die Absicht der Luftschiffer sey die Beobach- tung der Winde und Gegenwinde in den verschiedenen Regio- nen, des Sinkens der Temperatur in dem Maße, als man fich in die Lüfte erhebt, der Zntenfität des Erd-Magnetismus, um zu erfahren, ob derselbe in den höheren Luftschichten derselbe wie auf der Oberfiäche des Bodens sey u. s. tv. „Was die Direction des Balles betrifft“, fügt der Schreiber hinzu, „so muß ich be- merken, daß, wenn Herr Lennox, der den Ball leiten will, gegen den „Wind u steuern hofft, solches nur immer durch Laviren und unter enußunq der Gegenwinde geschehen kann. Herr Lennox weiß sehr Wohl, daß die bisher bekannten mechanischen Mittel wahrscheinlich nicht ausreichen werden, um das Problem der eigenmächtigen Leitung dcs Balles zu lösen. Viele Personen sprechen davon, daß wir die Absicht hätten, nach England zu gaben; wir werdcn die Ucberfahrt dorthin nicht scheuen , wenn wir zufällig günstigen Wind haben. Nach den von uns gemach- ten Erfahrungen glauben wir, darauf rechnen zu dürfen, daß uns ser Bail das Gas 14 Tage lang behalten wird. Das Schwie- rizzsie bei unserem Unternehmen wird offenbar der TranSport dcsselO-en von den Elisäischen Feldern nach dem Marsfelde seyn; Jedermann weiß, wie gefährlich es ist, einen gefüllten Luftballon eme solche Strecke weir gebunden forczuschaffen.“ - Herr Len- nox isi benachrichtigt worden, daß die gesammte Kdnigliche Fa- milie heute bci dem Aufsteigen des „Ballons ngegen seyn werde.
-- Die Allgemeine Zeitung enthält ein Privat-Schrei- ben aus Straßburg vom 12. August, worin es heißt: „Nach- dem der Präfikc von der sogenannten Protestation der National- Gardc gegsn die Aufidsungs-Verordnung vier Exemplare, Welche bei vsrschiedenen Republikanern zum Unterschreiben circulirtcn, hatte wegnehmen lassen, wahrscheinlich weil sie höchst beleidigen- dc Au6drüche gegen die Regierung enthielten, verfiel dic republika- nische ( oder jeßc sick) nennende liberale) Partei auf ein anderes Wkictel, welches aber vsrmuthlick) dasselbe Ende nehmen wird. Ein Mitglied des MunizipalxRacHes schlug in leßterm eine ähn- liche Protestation vor, Und es wurde der Beschluß gefaßt, nach- dem der Antrag in der Diskussion bedeutend modifizirt worden, zu erklären: „]) daß der Rat!) keine Gründe kenne, welche die Maßregel (die Auflösung) motivirtcn, und 2) daß die Regie- rung u bitten sey, dic National-Garde wieder zu organifiren.“ Viele nzufriedenhsit herrscht unter der Mehrzahl der Einwohner 03er diese Beschlüsse, und man behauptet, daß der Rack) seine Be- fugnisse überschritten habe, indem, obgleich es den Gliedern dessel- ben frei stehe, als Bürger zu protestiren, er nicht autorifirt sey, im Namen einer Bevölkerung von 60,000 Menschen, von denen höchstens 1000 seincr Ansicht seycn, einen solchen Schritt zu ti)un. Dieses letztere ist besonders daraus ersichtlich, daß jeßc nur 700 Personen ihi'e Waffen noch nicht ausgeliefert haben und daß diese Zahl 00) jede Stunde mindert. Dei“ Maire, Herr von Türkheim, der endlosen Chikanen und Verleumdungen müde, richcete nun ein Schreiben an den Munizipal-Rath, wo- durch er seine Demission cinieichte. Dieses Schreiben ist höchst mcrkwürdig, indem darin die Auflösung als ganz gerecht darge- stellt wird, und unter Andckcm dcr Salz vorkommt: „daß alles Gute, Was der Maire l)a!»e fiir die Stadt thun wollen, immer- während durch politischc Zwischenfälle vereitelt wvrden sey, und daß ihm sein Gewissen sage, er sey ein besserer Patriot als die- jenigen, ivclchc stets Haß und Zwietracht aus bekannten Gründen anstifteten und ihn das kriecizcisidcn Gehorsams beschuldigten.“ Der nämliche Mu11icipal=-Rach, der, wie er glaubte, schon vor einigen ONonatcn den hcldenmütbigen Beschluß gefaßt hatte, für die in Lyon und Paris verwundeten Soldaten Richts zu vo- tiren, verfügte fich mm in großer »Mehr ahl in die Wohnung des Herrn Maires, um ihnzu bitten, seine ZOemisfion zurückzuneh- men, und ihm dadurch gleichsam seine Reue zu bezeugen. Da Hr. v. Türkheim aber im Augenblicke nicht hier ist, so wird, sagt man, von dem Rache aus eine Adresse an ihn abgehen, worin diese Bitte erneUcrt wird. Alles nur der Consequetxß wegen! - Indessen ist zu hoffen, daß Hr. v. Türkheim ": bewegen lassen wird, nachzugcbcn, und dieses wäre dann ein wahres Glück für Straßburg, weil es schwer halten dürfte, einen Mann für diese wichtige Stelle zu finden, der in so Yhem Grade eine allgemein von Feind und Freund anerkannte echt- schaffenheit und Uneigennüßigkeit, verbunden mit großen admi- nistrativen Kenntnissin und persönlichem Einflusse in den höhern und niedern Kreisen, in sich vereinigte. Seine politischen Grund- säßc sind durchaus liberal; wie hätte man ihn auch *sonsk gleich nach der Juli-Rcvolution zum Maire wählen können! Daß er aber nun freilich hinter der, vorgeblich am meisten vorange-
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eitung.
emäßigt liberal geblieben ndern, die Republik nie
rückten Meinung zurück, da_s heißt ist, das ist es, was ihm, war vielen verzeihen wird.“ -
Großbritanien und Irland.
London, 19. August. Als der König am Freitag Abend, nach der Prorogirung des Parlaments, in seinem ReiseWagen von London nach Windsor zurückfahr, begegnete er im St. Ja-
mes-Park einer Dame zu Pferde. Das Pferd wurde scheu und warf seine Reiterin ab. „Mit der gewohnten Galanterie“, erzählt der Morning Herald, „stieg der König aus, um der Dame zu helfen, und fuhr niche eher weiter, als bis_er sich überzeugt, daß sie keinen Schaden genommen hatte.“
Die Königliche Jacht „Royal George“ ist unter dem Kom- mando des Lord Adolphus Fißclarence mit dem „Lightning“ nach Holland abgegangen, um die Königin von Helvoet nach Woolwich u führen. Ihre Majestät wird morgen um 2 Uhr in WoolwiaZ erwartet.
Im Globe liest man: „Man hat bemerkt, daß Se. Kö- nigh Hoheit der Herzog von Cumberland am Mittwoch zwar bei dem Lever Zugegen war, aber dem Kapitel des Hosenband- Ordens, in we chem der katholische „?erzog von Norfolk mit die- sem Orden belieben wurde, nicht eiwohnte, sondern, als die Ceremonie anfing, den Saal verließ.“ Der Standard wider- spricht diesem Bericht des Globe, und versichert, der Herzog habe auch dem Lever nicht beigewohnt, sondern sep bei der Sitzung eines ihn interessirenden AuYckwsses des Oberhauses zugegen geweszn, und habe Abends r. Majestät seine Aufwartung gema t.
.Der Fürst Talleyrand und der Marquis von Miraflores hatten heute früh eine Unterredung mit Lord Palmerston im aUSWärtigen Amte.
Sir George Grey, Neffe des ehemaligen Premiec-Miniskers und Parlaments-Mitglied für Devonport, hat das Amt des Un- ter-Secrecairs im Kolonial-Departemenc angenommen; er tritt an die Stelle des „?_errn Shaw Lefevre, welcher zum Mitglied der durch die neue kte zur Verbesserung der Armengeseße e"." geführten Central-Behörde ernannt worden ist. - Gegen dia eben erwähnte Bill hatten bekanntlich mehrere Lords einen Pri)- test in die Protokoüe des Oberhauses aufnehmen lassen. Die öffentlichen Blätter publiziren jetzt einen Gegenprotesk des Lord- Kanzlers gegen die Weglassung eines vom Unterhause verworfe- nen Ammdeinents. _
Die Morning Chronicle, seit dem leßten Minister- wechsel ziemlich eingeiveiht in die Geheimnisse des „Kabinets, enthält heute folgenden Artikel: „Wir glauben , daß die Regie- rung endlich beschlossen hat, zu wirksamerqn Maßregeln zu grei- fen, als man bisher angewendet hat, um 1chneller dem vernunft- widrigen und verheerenden Streite ein Ende zu machen, welcher so lange die Pyrenäische Halbinsel heimgesucht hat, und wclchec der Wiedergeburt und Verbesserung jenes Landes, das durch so mannigfache Intereffen an En land gebunden ist, so ernstlichc Hinderniss entgegcnftellte. ir dürfen jetzt nichts mehr übe_r die Sache sagen, aber wir glauben, daß die beabsichtigten Maj;- regeln vollkommen geeignet seyn werden, den oben bezeichneten Zweck zu erreichen.“
Schnel1er als auf die Freunde der Zehnten-Bill hat die Verwer- fung auf die Gegner derselben, auf die konservativ-Yrotestatitiick)e Partei, gewirkt. Diese schrieben sogleich eine große Vcriamm- lung in Dublin aus. Sie wurde am 14. August abgehzilten. Schon um 10 Uhr Morgens, 2 Stunden vor der angejclzten Zeit, waren alle Zugänge zu dem Versammlungéorc und die zu- nächskliegenden Straßen gedrängt voll. Um 11 Uhr wurde das Gedränge so arg, daß die den Thüren zunächsc Stehenden, um nicht erdrückt zu werden, kein anderes Mittel sahen, als die Thüren zu sprengen, In einem Augenblick füllex sich der Saai mit einer ungeheuern Menschenmasse. Auf einigen erhöhteren Sitzen bemerkte man die vornehmsten Lords der Partei. Der Lord-Mayor von Dublin präsidirte. Bevor er seinen Sitz ein- nahm wurden zwei große orangefarbe_ne Fahn_en aufgepfianzr; aber éord Roden, Ultra-Tory und, Wie es schien, in der Ver- sammlung der Angesehenfte, stieg auf die Tribune und erklärxe, ob- gleich er selbstOrangisk sey, so möchten doch Einige von den Anweicnden in ihren Ansichten nicht so weit gehen , wie er, und desivegcn die Aufpflanzung jener Banner übel nehmen; er trug deshalb darauf an, daß sie weggenommen würden Nachdem dies ge- schehen und die Versammlung eröffnet ivar , hielt Lord Rodcii eine überaus lange Rede, die an Argumenten der im Oberhauie bei Verwerfung der Zehnten-Bil1_von ihm ge aitenen ziemlich gleich kam. Nach ihm sprach Lord Winchil ea, dessen Vor- trag mic stürmischem Beifall aufgenommen ward, dann der Mar- quis von Downshire, Lord Downes, Herr G. Hamilton und viele Andere. Der Geistlichen und Grundbxfißer sollen nur We- nige gegenwärtiZ gewesen seyn, und hiesige Blätter wollen behaupten, der harakter der Versammlung lasse sich am besten mit dem alten Sprüchwort be eichnen: „Ich werde fechten, fang" „Du die Schläge auf.“ en Inhalt der Reden bildeten meist vaectiven gegen die Minister und Klagen über die Be- handlung, deren fich die Anhänger der herrschenden Kirche in Irland ausgeseßt sähen. So sqgte Lord Roden: „ Sie (die Minister) sind zugleich armselig und unwissend, und, was noch schlimmer ist, ohne Grundsä e. Was ist der Zweck jener Kommission, die zur Unter uchung über die Jrlän- dischen „Kirchen - Güter kürzlich eingeseßt wurde? Die Häupter der Protestanten in diesem Lande zu zählen, damit un- sere Feinde erfahren, wo sie uns am leichte|en angreifen kön- nen. Ich glaube auf Ehre, es ist auf unser Leben abgesehen.“ - Herr G. Hamilton ließ sich folgendermaßen vernehmen: „Die Gewalt der Hölle und Finsterniß ist gegen uns in Bewe- gung gesetzt und hat bereits ihr Werk begonnen. Es wird nicht länger ein Wortkrieg bleiben; die Zeit des Handelns isr gekOMx men, und Irland wird der Schauplaß seyn. Die Pairs von England haben wie Männer ehandelt, und die Protestanten des Britischen Reichs werden ian beistehen. Sie können durch
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