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c.“:igchen könne, und die Quotidienne prophezeit uns den end- kéäxen Sieg drs Don Carlos, nachdem Spanien erst die Bahn der 3110116111 durcblaxtfen. Ein solcher Weg könnte allrrdinqs zu ei- 115311 solchen Ziele führen; dies stößt uns aber gerade die Hon- 1111113 ein, daß, wenn e_s in Spanien Leidenschaften giebt, diezur chquW treiben, es auch an einer einsichtsvollen Regierung nicht fcdlen werde, die fick) überzeuge, daß dies rbcn nur ein Umweg 2737110, um die frühere Ordnung der Dinqe wiederhcrzusirllcn. "Oje Quocidienne weint, daß die Königin Christine 1711) ;ck! etwa "111 drrxeiben Lage befinde, in der Ludwiq JF]. sich bei der Cini):- rxifuna der General-Staaten befunden habe, nur mit dem _;Jroßen Woterschiede, daß Ludwig „31171. legitimer König gcwcsen, 11110 111411 auf positive Gesetze, auf traditionnelle Gebräuche habe 0111,- 5:11 kömncn. Unserer Ansicht nach hängt es indessen ganz yon 0172,“ Königin Christine ab, daß der Vortheil auf ihrer Sé'i'e 11-1): six muß nur aufrichtig die von den Umständen gebotsnc Nr: 1331171 wolien , und nicht Ludwig )(171. nachahmen, OLT" sich Heim [ i ck den Reformen widersetzte, die er of,- 1911 annahm: fie muß die Spanische Revolution [eit§n, 131110. aber ihr hemmend in den Weg treten. Ludwig KP]. 1111) ".'-as alte Gebäude der Monarchie seiner Vorfahren mit tiefer Bisorgniß und wider seinen Willen zusammensrürzen; er gab chi Anforderungen des Landes“ nach. Heute findet gerade das *,anrmheil statt: Christine muß fich Überzeugen, daß die Re.- ssriii ihre alleinige Bürgschaft ist, und daß ihr Loos, Wir das 111121“ Tochter von derselben abhängt. Es ist daher wahrschein- Lxciy, daß, wenn sie nur feeke und einsichtsvolle Männer zu Raths 311,3, die Excesse der Reformatoren keine weicrren Folgen haben werOen. Ohne Zweéfel bieter jede politische Wiedergesurt große Schwierigkeiten dar, und wir wollen uns nicht dafür verbürgen, Daß die Spanische Regierung über alle Hindernisse, die fich ihr rnrgegenstellcn, siegen werde; wir glauben aber, daß ihr solches mit dem festen Miller:, dem Lande die Freiherr zu geben, und mit Dem Entschluffey Den Legitimistcn wie den Republikanern in gleichem Maße Widersiamd zu [eikiem gelingen müsse. Wir wer- Zrn diese Hoffnung 1:01)? eder aufgeben, als bis die gröbsten x.?)Tißariffe der Spanischen Tsßxgéerung uns dazu zwingen.“
Zn Marseille er:"clzeinr seit kurzem ein neiies republikani- 1chcs Blatt, unter dem Titel: „Der Proletarier.“
Großbritanien und Irland.
London, 30. Anz. Lady Brougham ist bereits in Bi-iqhwn; Lorö Brougyam wird Ende des künftigen Monats dort" Erwartet.
Das“ Leben des vcrstorbenen Lord Glentwortl), ältesten Sohns ocs Grafen von Limerick, soll für nicht weniger als 186,000Pfd. *.*rrsichcrt gewesen seyn. .,
Vom 15ten bis 21sten d. M. incl. sind aus London 6123 ;:anen Goldmünzen nach New-York, «165 Unzen Goldmünzen nach Posey, 12,700 Unzen Silbermünzen nach Hamburg Um") 7830 “Unzen S1lvermünzen nach New-York ausgeführt morden.
“ Im Laufe des“ gegenwärtigen Monats nnd in Liverpool
Nicht weniger als 900 Schiffe - 300 vom Auslande und drr Roß aus Irland und küstenwärts - eingelaufen. _Die Docks smd gedrängt voU, mid der Handel Liverpools isrm1chneller Zu- 12a me. *- h Auch hier hat die kürzlich erfolgte Freisprechung des Pariser National großes Aufsehen gemacht; alle Englische Blätter be- 1chäfrigen sich mit diesem Siege der Fran. Presse, und der Globe kann nicht umhin, die große Unklugßeit von Maßregeln “.;-.: radeln,. deren Mißlingen für die Regierung so überaus demü- iHigend sei:. . .
Der Mormng-Heralö hat von seinem „Korrespondenten 111 Paris erfahren, daß er ein Memorial zur Befreiung des im „),-Trrker zu Pampelona sißendep Herrn Mitchell an den Brett- scjwn Gesandten inTNadrid gejandt hat, aber bis jeßt noch ohne Antwort geditcben ist. Dinte, Feder und Papier waren dem „Herrn Mitchell von seinem liberalen “Kerkermeisier verxvei11erc 0101-1211, und es hirß in Bayonne, daß er voen einem Ohet'sren OSina (einem zurückgekehrten Spanischen Fluchtlmg, mrt drm 932. in einem fremden Lande einen Streit gehabt) denuncnrr «worden sci). ' .
Es hieß gxséern an_ der Börse, daß Herr Rothqschild im Be- .:1réffüche, Nr Spanirchen Regierung folgenden Vorschlag zur Anerkennung imd Liquidation der Cortes-Bons zu mzmken. Dakz Kapital und dée 1*s;.111ge11Ince1-essen_der Cortrß-Bons willen in zwei Ulriche Theile", ein jeder auf 75 pCt. rcdririrtLgetherlr Werden; Dcr cine Theil soll active, der andere pasjwe Schuld 1112114 und ZÜHL'ÜÉ) soi! eiiie halbe M11lion dcr passwrn Schuld active'Cchuld “1111111211, bis die ganze passive Schuld erloscherr rst. Um dre Spa- 1110): „Regierung zur Annahme dieses Vot'jchlaZs zu “bewegen, 100 die Yedin-«ung hinzugefügt wvrden seyn, daß fia) 1420er, In- haber 1301110002310 Cortes-Bons verbindlich machen wrll, m 11- mm Falle 100 Pfd. zu der Spanischen Anleihe, welcher die Spanische Nrgierung bedarf, zu unterschreiben. „
Die Nachrichxen aus Westindien, berichtet dre: Mor- 11tinq-Post, find nicht günstig. „In St. Christoph (St. Karts) bairén dir Negrr unbedingte Freiheit verlangt, Tumult crzeugr, „ßen Gouverneur gezirin'igt und solche Gechthärigkeiten began- M*n, daß es irdthig brfunden wurde, um militatriscbe Hüifx iiach H(„xigua und Bark-adoes zu ßnden. TNan hcsürchtete, Hax; ahn- “UM „Aufstände auf den andern Inseln skanfinden imd dre Trup- 0111 in Wrstindicn nicht zahlrercy genug 1cyn durftrn, um sie 5" Untexdgürken. Dcr Marquis von Sligo dürfte eme-schwcre „1x, - aßen. ,
LfUZ-ZleWahxn Barbadoes-Zeitungen his ultimo Juli „„...-11,31er Es 59,7000cn dort Uneinigkeiten zwesckzen dem Gou- 101310111- und der geßßqebendcn Versammlung, wegen der neuen Polizei-Biil und das Hz_us war vertagx worden. Man crxpar: 1112, das; die Streitigkeiten Öc1ritigt werden wrjrdcn; der Gou- Harnrur war jedoch nichts wenegxc als populatr, doppelt _bekia- «111151verth in der gegenwärtigen Kriss,- Es warerzßNackMMcn Hon ausgebrochenen Unruhen eingetroffen, Und die Fregatte Bel- pioera und eine Kriegs-Brigg, die in der Vä); Lag, abgesandt worden,
Wir haben Zeitungen von dem Vorgebirge der guten .5“)offnung bis zum 18. Juni erhalten. Das Zyterrssantcste, 177-113 sie melden, ist, daß die Deputation von der Geteilxchafc zum Crforschen des südlickzen Afrika's, welche die Sanction der Nr- gicrung hat, abzureijen im Begriff stand, um den Zweck" der Gesellschaft zu erreichen.
Belgien.
Brüssel, «10. Angust. Der hiesige Caffationshof hat einen für das Belgische Fuhrwcsen wichtigen AUSspruch gethan. Er imc näml1ch entschieden, daß der Artikel 5 des Kaiserlichen De- kretes vom 6. Juli 1806, welcher festsekzt, daß diejenigen Unter- nehmir, die keine bestimmte Relais haben, sondern in gewissen “Entfernungen, und ohne wonigstens sechs Stunden zu warten, 11:11? Paffagiere 101111111 Unternehmern übergeben, der Zahlung
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einer Abqabe an die Postmeisier unterworfen find, nicht auf die- jenigen Unternehmer anwendbar ist, deren Diligencen kleine Tagercisen machen, und deren Passagiere nur deshalb den Wa- gen verlaffcn,„1veil sie einen anderen Weg einschlagen Wollen.
Der Belge cnthältFolgendes: „Einer der Männer, welchr sich in den Kämpfen für unsere Revolution aussezrictmcc habs", der Capieain von Crehen, der mit einer von dem Obersen Lc- carlier kommandirten Expedition nach Portugal abgegangen war, hat an dcm Schlachtfeidc, dicht bsi dem Fort Faro, das Krksz des Thurm: und Schwerdt-Ox'dens erhalten, und ist zum Capi- 111111 erster Klasse bsfdrdrrr worden. Er wird in einigcn Ta-zrn mit dem Oberst Lccarlicr hier eintreffen.“
Zn Antwerpen wird morgen das neu erbaute Theater cr- öffnet werden.
Der in Liverpool erbaute Dampfwagen für die EisaiißaSU märd m den erücn Tagrn des Septembers hier erwartet. Dieser Wagon ist nur für den TranSport der Reisenden bestimmt; cm größerer, der Waaren transporciren soll, wird erst im Laufe des Monats" Oktober eintreffen.
Schweden und Norwegen.
Stockholm, 20. 711191111. .Der ständische AUSsOUß 13111 erklärt, die von verschiedenen Mitglieder:: gemachten Anträge auf Proroqirung des Reichsrages wegen Ausbruchs der Cholera nicht in Erwägung ziehen zu können, da, dem Grundstseße ge; mäß, die »)]?aßrcgci 0er Proroaarion nur vom Königs direkt angchen kann. Ein großer Theil der Repräsentantrn ist in,- zwischen von hier abgereist, und täglich entfernen siä) noch mcf)- rere derselben.
Dem Vernehmen nach, steht nun der dirsseirige Gesandtr bei Sr. Maj. dem Könige drr Franzosen im Begriff, seine Wie- dcr-Abreise nach Paris anzutreten.
Beim Adelstandc dcs RUOSta-Wö hat Graf Frölich auf eine Vorßellung bei S1". M*aj. wegen Aufhebung aller noa) im Lande.- srattfindenden Cholera-Sperren angetragen.
Es finden hier jetzt täglich, und zwar auf Kosten der Kö- nigl. Privat-Schatulle, Vertheilungrn von warmen und nahr- haften Speisen statt, und zwar zunächst unter die armen: Bc- wohner der südlichen Vorstadt, die am Meißen von der Cholera bedroht zu seyn scheinen.
G 0 th en 1) u rg , 30. Aug. Unter den hier angekommcnen Aerz- ren befinden 116) auch zwei aus Berlin. D1e Cholera isi hisr bereits so sehr im Abnehmen, daß man jeden Tag ihr vöiliges Aufhö; ren erwartet. Dagegen wüihrt sie auf dcn Scheeren - Inseln, wohin sich der Landes-Hauptmann von Gothenburg zur Inspi- zirm1g begeben hatte, auf ganz unerhörte Weise. “ Ein Küßcr im Kirchspiel Romrlanda bei Kongelf hatte die Cholera und war dem Tode nahe, als der Blitz, ohne 11 zünden,i11s Zimmer schlug und die beiden an seinem Beere jztkzetidrn Töchter tödtcte, während er selbst auf der Stone gesund ward.
Deutschland.
Hannover, 1. September. Eine Eingabe des Sir Au- gusrns d'Esre, Sohnes Sr. Königl. Hoheit dcs .Hcrzoas von Sussex, in der Sitzung der zweiten Kammer am 27. Augusr, mittelst Welcher eine Abhandlung drs Staats-Raths Klüder, die Standes; und Familien-Rechte deffelb-xn betreffend, und ein bci dem Königl. Ministerium eingebrachtes TNemorial in Abschrift überreicht waren, wurde auf den Antrag des Herrn Schaß:Rac[) Stüve zur Relation des Herrn General-Syndikus überwiesen.
Das heute ausgegebene 231110 der Geseß-Sammlung ent- hält eine Verordnung vom 27. August 1834 über die gram- seitige Aufhebung drs Abzugs- oder Abschoß-Rcchts zwischen Hannover und dcr Sch)weizerischen Eidgenossenschafc.
Kassel, “3. Sept. In der Sißun der Stände vom 1|en Septcmber wurde der Entwurf zur tädte- und (352111211109- Ordnung revidirc und mit verschiedenen OJTodificationen und ZusäZen in geheimer Abskimmung mit 135 gegen 5 Stimmen angenommen. Zu §. 95 hatte der Ausschuß in Bezug auf die Rechte Sr. Durchl. des Land11rafen von Rotenburg, so wir der Standesherren und der? ehemals reichö1mmittelbarcn Adels, eine neue Fassung vorgeschlagén, welche angenommen wurde. Die Vertreter der Standesderren protestirtcn gegen diese Fassung, als die Rechte ihrer Vollmachtgeber verletzend und erklärten eme Standesstimmr einlegen zu wollen. Auch Hr. v. Schenk, als Vertreter des ehemals reich611nmittelbarcn Adels, gab seinen Dix"- scns zu Protokoll. Dcr Landtags ; Kommissar, Herr Regie; rungs-Rath Kock), erklärte, die Gcmeinde-Ordnung werde in der 1le beliebten Fassung die Sanction nicht crhaltrn können.»-Nun Wurde das Gesetz zur Verhütung der in dem prozrssualeschen Ver- fahren wahrgenommenen Mängel revidirc und unter Verwerfung eines "lecndemenc des Hrn. Eberhardt, wonach gegen Beweis"- Znterlokute ausnahmsweisr die Appellation zuläsxig seyn solite, in ge- heimer Abstimmung mit 30 gegen 10 Smumen angenommen. Ferner berichtece Herr Eberhardt über die in dcr Sißung vom 29. Augurk gemachte Mittheilung dcr Staats-Regierung, betreffend die in Bezug auf einzelne Beschlüsse iiber das Budgrt und insbesondere den Militair-Etat zwischen Staats-chierung und Stände-Versammiung obwaltenden Défferenzpunkce. In dem Berichte wären keine besondere Anträge gestellt, da die Mit,- thejlung der Staats-Regicrung nicht bestimmte Vorichläqe, son- dern nur allgemeine Grundsäize enthalte, auf die hier näher cin- zugchen nicht geeignet scyn möchte, Herr Ministerial-Dn'ckcor Metsterlin erklärte, daß er in dem verlesenen Bericht ciric Aufforderung erblick-s, noch spezielle Vorlagen Über die obwalten; den Differenzpunkie, besonders über den Milicair-C'tar zu ma- chen, und würden daher solche Vorlagen in den nächsten Taoxcn erfolgen. Die Versammlung beschloß, das Präsidium zu ermäch- tigen, dicse Vorlagen, sobald sie einginqrn, zur Beschieunigung dc-r Suche direkt an den Budget-Aukzschuß zur B-égutachtung 1,11 überweisen. -
Darmstadt, 31.August. Die Großherzogl. Hessi1“che Zeitung giebt folgende nähere Nachrichten über den religiösen Schwärmer Peter Herrmann von Offensach: „Dieser 111111: „Bußprediger, der vor.“ kurzem in Offenbach auftrat, durch 1eine Reden an das versammelte Volk, namentlich seine schimpfenden Ausfälle auf die Geistlichkeit, bereits Aergerniß gab und noch weit größer,: drohete, wenn durch diesen stets fich sceigcrnden er- alcirten Zustand seine stille Monomanie allmälig in eine wüthende übrrginge, was nach der Ansicht der Aerzte zu befürchten i_var, wurde, nachdem man ihn vergebens wiederholt aufgefordert, reine öffentlichen Reden einzustellen, als offenbar Geisteskranker in die La'tides-Jrren-Anstalr nach Hofheim gebracht, wie ihm dieses gleich; fails bei jenen Aufforderungen und Warnungen angedeutet wor- den war, Wenn er seine gefährlichen und Aergerniß gebenden Vorträge nicht uncerließe. Herrmann hat solche Aufmerksamkeit erregt, sein Auftreten als neuer Aposkel ist so vielfach in öffentlichen Blättern besprochen worden, daß es un-
dicsen religiösen Schwärmer aus _quter Quelle zu vernehmen P-:tcr Herrmann von Offenbach, ein junger “Mann *.*-on AZZKÖ: ren, seines Standes ein Landwirts), wurde den 12.21ugusr 111134“ 1115 Hospital Hofheim aufgenommen. Sein Vater, ebenfa1is LLndw-irti), starb bereits vor 9 Jahren, von welcher Zeit an sein Wohn die Besorqung drr Landwirthschafc übernahm und ihr seit;
cines braven, chi'samcn und ficißigcn Bürgers, der sich durch Be- triebsamkeit forcwährcnd in 1'incm gewissen Wohlstand erhiilt. Er bxemchrc die Schub: bis" zu keinem 141171“- Zahre und soll s1ch „115 Kimba? durch ein aiifgeweexkcss Temperament und Lcrnbegierdeausgß zemhnet habrn. Seine Acltcrii sollen deshalb selbst längere Zeit den, Gedanken gcimbt haben, ihm eine höhere literarische Ausßildunüé Zyxbcn zx: sassen, ' tricö dcr Landxyirthschaft seines Vaters Übernebmcn sollte. 93011 Jugend quf fteixigzur Kirche und zu Religions-Uebungen crnqehax,é ten, scheint er in heim'm Ji'mxilings-Alrer durch den Uinqanß mic Pietésien 11110 Sektircrn allmälig schr ixaltirce und 1113401111011. scho Begriffe in religiösen Dingen gewonnen zu haben, die.- 1130, haupt in 1cin1'r ganzen Familie Wurzel _qcfaßt haben sollen. TM Natur mit cinem ivokßlkliimcnden Sprach-Organ bcqabt und 111111 okme einiges Rcdnrr:Talciit, das ihm in seincn AriSdrÜÉ-éii 11113 (Hebriden einen gewissen Grad von Gewandtheit verlieh, fjxm er an, schon soit 111c13rcrrnJak1rrn in dem Kreise seiner Famii11 UW nährren Brkanntcn Vorträge 1113er reléqiöse (chi'nffände 11“ 6012311, weche ihm 111111) und nach einigen Ruf verschafften. (“ZZ Yam e_s, daßalimälig die Zahl seinrr Zuhörer fick) vernichrtc. 11) daß sie 1em Zimmer nicht mehr fassen konntr, und er 111111. 1111111111 innercn Triebe, der ihn drängte, zu folgen, seinen Ho?j zu1einem Auditorium wählen mußte. So erzählt Herrma'nr. selbst den Folezezxang srincs nachhc-rigcn öffentlicher: Anfiretciis, -- anwisctyxn war Herrmanns cigsnthümliche Geistesrichtung,
seins r-eiigiöjr Schwärmrrci bereits wirklich in Krankheit über,- gegangen oder bis zur Krankheit, einer religiösen Monomanie, gesteigert. Wahrscheinlich ist, das; hierzu nicht nur die Tanze Erziehung UW dic Übrigen erwähnten psychischem Cimvirkqngcn, virllechc auch die das Gemüth einrs reli,- gi_ös gc_1inntcn Mciischn aufs hcftigkkc erschütternden poli- tijchenTreigi1isse (“rr ixrues'ren Zeit, die Veranlassung 1311111101011- dern daß nur!) einc _chiffr körperlickye Disposition,“ erbliche An-
lage, große Reizbarkeic des Blut; und Nervensnsxcms und dar. aus cmsrrhcnde krankhafte Affectioncn der cher 11110 des Gehirns
zur 0111110119111 Enrwxck'clung dicser Geisteskrankheit mitwirkte? Sobald Hrrrmann am chircn Sonntag nach Ostern eine Vision hatte, Welche 11111 eine dunkrle Molke am Himmel sehen ließ, worm er, nach deren 110111610091." Zerrheilung, einen fciicrrotörn Schein wahrnahm, den 1:1, indem er immer dunkclcr wurde, als das leibhaftige Blixc Jesu Christi erkannte, „„ sobald er von dem An-
drungcnfühne und nun von Gott daxu berufen zu seyn gsaubte,
Wande! zu et'11.al)111*11, sobald koniire an einer ;“olchen Steige:, rung keiner Schwärnwrci bis zur wahren Verstandeszerrüctunq nicht mehr gezweifelt werden. Kein Wunder, daß er nun, vor. dieser fixen Idee beherrscht und in dem festen Glaubcn an die Wahrhaftigkeit jener Vision, die lediglich als ein krankhaftcs Produkt seiner aufgeregten Einbildungskraft anzusehen ist, von dem Jvachsendcn Beifalle ermuntert, öffentlich auftrat, redete, wre ihn seine cxcentriichkn Religions-Begriffe und seine aufgereare
iotcn-Eifcr die 9121111101211 aus dem Sündenpfuhl zu crld1'e11
Uebcrzcugung, daß er wirklich gcistcSkranf sei), in ein ercnhaus aufgenommen wurde, um hier wo möxxlicb allmälig wieder zii qencscn, war gewiß die heilsamsre “))?aßregel, weiche bier qctrof; fen Werden konnte und wofür Herrman selbst, der bércitéruhi: ge“: und verüändigcrIZU werden anfänqt, sollte seine Gcnrsunr: glückcn, der Staats: egicrung den größten Dank zollen wird.““
Schweiz.
Die Allg. Zeitung enthält untcr der Uebersckzrift: „von der Donau, 21. August“, die nachstrhrnden Bctrachcunqen. „Die biUé-Zste Forderunxz an eine Lehre ist, daß sie folgerrchkscu Die Radikalen Haben den Vorzug vor den Liberalrü, daß sie, Wynn sie Feuer lcqcn, woliM, da["; es brenne. Der Nouvrl- lisse Vaudois 00111 121611 d. weiser 1n cinem scHarfchaÖtcn Artikel die Unmöglichkeit 111111), durch die Tagsatzung zur Nr- vision des Sch1vcizccischcn Bundes-Vcrtraqes zu gelangen, und, da sie in den Jahren 1832 und 183.1 diese Arbeit fich dennoch ausirirgt hat, die nicht _qcrjnqe Verlegen- heit, in weich; fich die Taqsakzung nothwendig ein(xcklcmmc be- findet. Es gie'ot zwei Sysieme der Revision, saqt er, die'“ 110) gegenüber stehen, das durch dis Tagsatzung urid das (111- dere durch einen konstituircnden VOTFs-Aussciwß. Diejeniqrn, Wcliixe das erste Syrian: verthcidigcn, sind gcxwunxxen, „311111: 1 haupten, daß die Sämvcizer UNT?!" 1111) krin Volk bilden, da:; der Bundrchrtmg ::ich cigrmlicb dic: Sch*ycfch veibiiidc, 11111 _“1-c1':1 “22 sOUVCl'aME Staatkn, an Größe vrrsrl)icrci7, abcr 1111121“;- 0611511111010“ gleiä), daß er folglich kein organisches Band sch sondern ein gcwöimlichcs Bündniß, ein Allianz-Vertrag, in irel- ' chem 110017 der 22 Staaken _qieiäxc Stimme (mixe, der also nicht „.
wo die Jsrvékion 1111111511111!) Werde, Weil cine einziqe Stimme sciwn zureichc, sie zn vcrdindern, cine einzigr also gegen die Mehrheit von 21 Recht behalten und sie unterwerfen könn?- Die andern, wilche dcn Volks-Ausschuß woilcn, qchen von dem Salze aus“, das; die Schweizer unter sich ein Volk aUS1iiachenx und sir folgrrn hieraus, daß in der Gesammtzahl der Schwe:- zer die Soarcrainetäc ruhe; daß der „Bimd nicht zwischcn den einzrlnen Theisen des Landes, sondern zwischen den Bürgern
in wclche fick) die Bürger-Gesammtheit thrilt; im Verhältnisse Ausschuss allem cs zukommr, im Organism der Vcreimgung aller Schwrizer unter Kc!) Veränderungen vorzunehmen; das; in diesem F““? W Mehrzahl, Nicht aber die Miuderzahl enxs'rheir-e, folglich dieser Gang allein, der Volks-Souvcrainetär gemäß, Mk- nünstég und möglich sey. Diese Ansicht ist folgerecht. Dic Unmöglichkeit, auf dem anderen Wege zur Revision zu kommen- hat stel) tbatsächlich erwicscn. diese Revision, sechs dagegen, ein paar nur bedingungotchs-
den Bund nur als einen Vertrag zwischen den 22 Staaten an? sehen darf, kann keinem ders-xlben ein Bundesjoch auflegen, das er nicht tragen will. Wir haben sonach durch die Mehrzahl dxk Kantone das Erkenntniß der Unerläßlichkeét der Revision, in
Folge davon zwei Tagsaizungsbeschlüsse, weiche die Revision an-
sern Lesern interessant seyn dürfte, folgende Nachrichten 1150
dem mit viclcr Tbätigkeitvoriiand. Er qenoß allgemein den Ruf“
S*.»ätcr warde jedoch bcsbmmt, daß er Den B5!“ '
genhlickc an sei) geistig verklärt und vom beiligcn Geiste durch: *,
dic Y)?enschcit zn Sekrhren und zu einem gottseeligen Lebens; _
Geistchthätigkcit eben reden ließen, und mit einem wahren Ze.“ '
suchte. «* Daß dieser Maim, der die öffentliche Aufmerksamkeit - in so hohsm Grade in Ampruch nahm, nach einmal gewonnener „
umgcänO-stt wcrden könnr ohne Zustimmung jedcs einzelnen, und ,
grmacht s...; 0113 orxxaniscl) dieselben durchziche 11110 1111011111110 halte, weicßeö auch die Verwaltungs-Formcn der Massen seycn, ? daß folglich dem '; zur VolLSzahl vom Volke selbst gewählten"
Dreizehn Kantone stimmten szk
Dae Minderzahl siegte ob; denn die Tagsaßung, eben weil sie
befßhren, und andrrerseité dcn Grundsaxz, daß der Bundesver- trag ein Paix zwtjchcn 22 freien, unabhängigen Staatenlsen, der ohne Zufitmmimg aller nicht geändcrr wechn-kdiyxe. Orr Lzhcralismus gel): im Kreixe herum,_und „drr IiamkaltHY-ms Hat Rösbk- wenn _er ihn ausiacin. ,Cs giebt Ibex, 1012 über- ,» so auch m dcr Schw?» cine dr1tte Kinky; von MLU; „ck30, dee Weder ZUR [tbera-len, 11011) zur radikalen Fahne 1chW5MU und 1vrlche ,den eigentlixwrn 813111, die/xiiiigehcure ;_Nzhrzahl dcr NKUOU- bridcn;„*w*as 1111111111 (211,1e?„--- Gre wollen OM)? und Achtung fiir das Gereiz; 111: weden nicht, daß die ge- rechte Wach1amkcjr__sür dic Aiifrechthckltimg drr Brrfcissunzrz m Mawäsßgen Angriff auf 1er BrstshrnMausqrtc; daß; die unver- jiändtge Eitelkeit einiger _Larmex: urid Oöidlinge der Prypagan; W die Schwe-Lz um die 2101111111; von _außcn -und um dir Ord- mmg im anern bringe. W116 111 ?:;-:c1er großen Mehrzahl “der Schweizer11che Bund:] Dcr _Jeder-al vom 12re11ancworcct 1611".- richtig: Eine Vereinrgunq wuvrramer Staaten, 011 911391an 919111), an "Macht und Veriiröqén unzzletcb, naci) „ergencr Wahl Unter 1111) zur Llufi'cchthaitunzz ihrer UnabhängiZkeic vcrbupdcn, wovon jeder seine Ctgenthümlichkeitrn , wine Religioy, Sitten und Satzungen bcwahrc, und n1cht_änderiz W111, ais bis“ ihm der Nutzen hiervon einleuchtet, 1ouvcratn, mit Einem Work, im vollen Sinne, aber jeden Augenblick bereit, Gut und Blut an die Vertheidiguxig des Landes zu seixen. "." Diese Mihrzakßl, das eigentliche Mark und chrn dcr ScHivcez, wi1l nicht, was die TsTaT-inLrn 113011211. 202011 dies? gezicn 012 1310001611 chbr ßrhalnn, 10 smd ne dagrgen im 110111211 Unrecht 11313811 d:? wahren Schweizrr, 11151111" tuckxr den Wuiurl) 11.1001, ck15 Natur zu verändern,. „aus emrr Skthey ;“Yerrtmgung em einziger Staat, ein 1110c1)t:«_;es Vork, wre die Iicformer _“1-1ge11, ein drohendcs, wie dic1e memen, zii Mrden und 13111: GTW)- 17111 diexcr herausfordernden Rolle zu übernehmcn, 1ondcrn_die Jas richti13e Gefühl haßrn, daß die Schwciz geraöe in iHrcr (3511101011111 «115 Gruppe ]"ouverainer Kantone dse Gewährleistmng für i'izre Hauptaufgabe 111109, ein friedliches iind g(ückitiiws Boik ZU 111111; 0013 10 den Epochen, wo der Tyat 1101), der Kun- wiiaiwiue ziim Schweigrn schraubt 11112 die S_chwe1z als ein Ganzes in den Cyropäqcheq Verhältmnen- erschien, z. B.z11r Zeit des Französ11chen .Kaijei'ihums, sie in lehärigtgkeit von außcn war und die Folgen davon tragen mußte; dax; der__Weg dcr Ccntralisation abermals nur u der Abhängigkeit xtihceu würde, wclche das Zoyrnal dcs _ébats in seiner ritlcn Po- iirik schon mshr als Cmmal qcrühmt hat imd die 1edrr_cchte SÖWCKZW von sich stößt. -- „Daß der Rafdikaltsinus auch in er Schweiz, seine Werkstnvcn auf1chlage, dic Frechen der Prene mWraucOe, die Jugend des VaterlandsgefÜNs zu herauch und in hcimathlo1c Umrrieblcr zu verwandeln bestrebt 1111); da!; er acrne die gesammte Schweiz als Wcrkchg 011111139, 0013 ist natürlick) Und folgerecht; daß er aufVolks-Vcrsammlimgen bringe, ist eben so natürlich, denn wer den Zweck will, muß die OJTctel wollen; daß man nur durch den Volksausschuß zur Revision des Bundes gelangen könne, hat keinen Widersyrich) in 'ich, wenn auch darin die Hoffnung der Radikalen sic!) geräujchc finden würde; das; endlich die Tagsaßung, insofern sie liberalisirt, 1a und nein sagt, damit nicht zu Stande komme, isk abermals wahr, und zwar, (WZ ihr, zum Heile der Schweiz Wahr, Aus dem Allcm geht hervor, daß in dieser Frage nur die Radikalen und Uwe eiget1tlichen Gegner folgerecht denken und handeln. Das ist drr Fall hier auf dem Felde der Repubkk, wie sonst auf demjenigen der N7911arch1e; in beiden sind sich die Freunde der Ordnung Verwandte, in beiden sind auch die Radikalen Gesellen, in bei- den endlich smd die Liberalen und Doktrinairs die Duprs ihrer selbst und der Andern.“
Spanien.
Infolge der in Bordeaux erscheinenden Election wäre Nack)- 1ichendcs der von der F1nanz-Kommission in ihrer ersten Six,- zung vorgelegte Entwurf zu einem Gutachten über den Reduc- tions-Entwurf der auswärtigen Schuld: „1) Die Kommission glaubt, das; der Schatz [etzt unmö-xlcch die Zmsrn dec Rchtion zu 5 M:. zablen kann; sie glaubt, daß die Reduction auf ein Drittel festgeücht werdcn müßte. *.?) Sie wünschte, daß die
passoe Schuld auf emo. beyiimziitc Weis,“: gcorönit werde, 171113 *
sie z. B. in eine Anzahl 0112111211 Schw. 112111111 051101, 01.31.01;
in einer bestimmten “2111511131 0011 ;1_111)rcn ziim Zir11'c11L-(351'11111; 10:11: men würden, um sie 111chc :11. [1111111111 zn 11111101. Dir. „1111151011-
siowglaußr, das; die chicrimg (“59 «'My Zirlxxiiig drr «1110111115- .
ten Schuld wenigsieiis aiif .“;- LZ 50:71" 10 “3.101“.- 0110101171111 könne, um nicht so WKL) 3311 *Brr1111; 11.1“ Cch2510 311 111111111011. "Z) Sie W11111ci)te ÜÜEWLLÖ zii 111111111, 01.1 dir ,?31111111 0.1" 0111011 Schulß zu *.)Laorid War 1:11 2111511101»? 1_'-,c;,0k)ir w:“r'y-cn 1001711. Die Koininisjion würde ry“ gern sryrm, Mm: dase ZUHWUJEU 111 Spanien gischähen, denn 1719 Sraxxirr würde:: 1111) 11111111 1:11:11)- ncn, sie als eine wirklich natioimic CEMT?) zu brxrchn. -?) Sie glaubt, daß das halbe Procxiir 1,11.- TilgUUq, 11.161111: 112-5111 um der 011111111 Schyld vcrbinöct, 1111111113 111,1, 111111 101111 d.:rf
“nur tilgen, wenn man aiiflyörr.Anlcixzsn 511 111105111; im encZLJcngc'jcizren Fakir smd die *.*-„1711181 111139111111. .'1) SHL glaubt, daß man von der 1111151131111001'11211 SWW, Die 111
Folgr der Umwandlung von 1851 [117-011 1111 Umlauf 1111, Uäcce Wreck)?" sollen, denn diese müßte als von besondsrcr Beschaffrm hair 1111-8111) bekrachtet werden. 0) Dir Koinxnéséion wünschcr, daß das Minisertum sich über dir Zuri'icézabiung “oer CnZlisch, durch die Verträge von London 1111 „Jahre 18.10 crrireen SMW ay_sges“proc1)en hätte; dieselbe hänc vielleicht 7,1111: Course von 00 1301. aus dem Umlauf gezogen 1111-1001 können, 7) Sie wünscht, daß die in Frankreich dUr-xl) dcn Vcrirazx vom 410.Dezember1820 anerkannte Schuld ein Gegenstand neuer1111rei'i1c111dlungen Wurde; der Vertrag selbst gebe hierzu Veranlaffung, 8) Der Termin 11021 18 Monaten für die AUSWLchsLlUUg der neuen gegen die alten Obligationrn ist u lanq; !) bis 12 Monate sind mehr als hinreichend. 91Die onnmssion wünschczu wissen, ob, statt der Anleihe von 400 Millionen dcr Scöalz sick) nicht rnit einer gerinqeren Summe begnügen könne, denn es ist nöthig, sich bei Operationen dieser Art so viel als möglich zu beschränken. 10) “Sie billigt die Grundlagen des Entwurfs, aber ße fürch- tet, daß, wenn die Reduction nur die Hälfte beträgt, die Cor- tes in zwei oder drei Jahren sick) genöthigt sehen, von Neurm die ZpCtigrn Obligationen der aktiven Schuld auf ZpCtiqe zu reduciren und dies würde eine neue Reduction von zwei Fünf- :cl seyn. Die Kommijfion glaubt, daß man ein spezielles und definitives Arrangement vorziehen müsse.“
_-*- In einem Schmiben aus Bayonne vom 26|en d. heim es: „Nach zahlreichen Märsche" und Gegenmärschen ist die Navarrosische Faction beinahe décht an unsere Gränze gedrängt, und wird von 10 bis 12,000 “Mann der Truppen 1311511510511: erngeschlossen, und es ist nicht wahrscheinlich, daß die Karlisten einer solchen Macht Widerstand leisten werden; da das Terrain es ihnen aber schon so oft möglich gemacht hat, ihren Feinden zu entwischen, so müssen wir das Resultat abtvarten. Soviel
111119
ist indeß gewiß, daß Don Carlos, von dem 5. Bataillon beglei- ? tec, lebhaft von Lorenzo verfolgt wird. Letzterer marschirt in aller Erle auf Eugia, wo der Infant s1ch am 24sten befand. Zu; ' malacarreguy wird von einer starken Divifion unter Anführung Rodil's in der "*I-Tichnmg von Ronceva! und ESpinal verfolgt. Rodil hat auf mehreren Punkten während seines Marsches viele Personen verhaften lassen. Das" Gefecht, welches, mehreren Journalen zufolge, am 22sten bei Lequeirio stattgefunden haben 1oélte, bestätigt sich nicht. ,Die Briefe aus San Seöastian, wo man leichter Nachrichten Von dem Kriegs-Schauplch haben kann, mrldcn nichts von einem Gefechte.“
Portugal.
--- -- Lissabon, 11,1. Augusr. Die Neugier, welche die Eröffnung der Cortes und vorzüglich dic Eröffnungs-Rede des Regenten rrrcgt hatten, ist befriedigt, und die Regirrungs-Zei- tum; liefert 0115 bereits diese Rede, worüber man hier scherz- haft Zeincrkr hat, Daß die drci Eingangs-Periodrn allein den Umfang einer mäßigen Englischen Thron-Rede Hätten. Bei Beurtheilung dcs Styles dieses" Aktenstücks, dem der mittel- Europäische Geschmack eine große Weitsrhweifigk-zit, mitunter Bombast, und ein zu starkes Hervorheben dcffen, was die von den Azoren abgegangene Expedition betrifft, vorwerfen möchte, dürfte. indeß der unparteiische Richter nicht den Portugiesischen National-Geschmaok in Anschlag zu bringen unterlassen, der hin- ßch11ich des Sryls, so wie mancher Sitten und Gebräuche, oft noch an die langen und nahen Berührungen erinnert, welche riese Nation mit den Mauren und mit Ostindien hatte, Was aber Den Inhalt der Eröffnungs-Rede betrifft, so fällt derselbe im Allgemcinen so aus, wie man ihn hier erwartete, Die Re- gencschafts-Frage wird der Entscheidmig 13er Cortes anheimge- s:"cnt, freilich mit einem Tone von Zuversicht, der wo!)! in 0er Ucberzcugung seinen Grund hatte, daß die: Cortes" dringend den Regenten ersuchen würden, die Regentschaft i'.» der bisherigen Weiss fortzuführen. - «Hinsichtlich der Verhältniss zum Römi- schen Stuhle überraschte gewissermaßen, nach allen bisherigen Vorgängen, die äußerst vrrsöhnliche Sprache, die in dem be- treffenden Paragraphen herrscht. Es i:?" dies offenbar eine Art von Erwiederung auf die pathetisohr Aufforderung, mit der die letzte Anrede des Papstes in Betreff der Lage der Portugiesi- schen Kirche schloß, und welche den verirrten Sohn reuig in die Arme seiner liebenden und verzeihenüen Mutter zurückzueilen aufforderte, Man sieht, die cht in Portugal herrschende Par- tei wii] fich Rom gegenüber den Schein der Mäßigung ge- ben; der aber bald folgende heftige Ausfall gegen das Mönckyswrsen, und der angekündigte feste Entschluß, die Abschaffung dicses Instituts aufrecht zu halten, so wie die Ankündigung, das; der höhere Klerus künftig seine Besoldung eius den Staars-Kaffcn beziehen werde «» lassen wohl kaum ci- 17en Zweifel übrig, daß die Politik Dom Pcdro's, oder vielmehr seiner Rathgeber, in Portugal unveränderlich die Vernichtung des politischen Einffusses Roms im Auge hat, Welches wohl schwerlich dem jefxigen Beherrscher jenes Königreickys den Titel des „Ailerqctreuesten“, wenn selbiger noch zu verleihen wäre, ertheilen dürfte. - Höchst auffallend mußte es ferner seyn, daß der Regent, wo er von der künftigen Verheirathung der jungen Königin spricht, von der Vorausselzung ausgeht, daß ihr derein- stigcr Gemahl ein fremder Prinz seyn werde. Bekanntlich stellt das Porcugiefische Grundgesetz als Regel auf, daß eine Königin von Portugal nur einen Eingeborenen heirathen dürfe. Jede Abweicßung von dieser Regel bedurfte "oer Zustimmung der Cor- tes. Dir Charte von 1826 hat jene grundgese liche,bisher im- mer heilig gehaltene Bestimmung in keiner eise modifizirt. Zudem nun Dom Pedro die vcrfaffungsmäßig erst von den Cor- tes zii entscheidende Frage, ob überhaupt die Königin emen Frem- dcn [)ekirarhcn dürfe, gewissermaßen als entschieden annimmt, 11011111 er den Bcsugniffen jener Versammlung förmlich vorzu- grcifrn, wobei Wohl die geheime Absicht zu Grunde liegen dürfte, eine förmliche Diskussion über diesen delikaten Punkt selbst zu umgehen, und die Berathung vom Anfange ab allein auf die bloße chulirnng der Bedingungen zu fixircn. -- Eine dieser Tage erschicnenc Verfügung schreibt endlich vor, vorläufig jedem 1111-11'111119121511ci)e, dcr dir Bci'eckztégung zu seimr Kompetenz nicht verkoxcii 1:01, 12 Milrcis (ungesörßr 1.8 Rrßir. Preußisch) sofort 0115111z011111'. Di: ziim Betteln getröihigten, aus den Klöstern 1117111'éc110111'11 MMM singen «m, ein Gegenstand des öffentlichen ***)-5171111110315 zu 111171001. An der mögiichsken Zerstreuung des *).-„711111111110 aixcr MS111116leßer-Ctabliffcnwnts wird zugleich eifrig arardciicr. Bißlixxiheken, Thitrnmlsrn u. s. w. werden meist den «'t-„11211111 gcscO-omkr, um sie auf diese Weise auch brim Besitze von „171,111'ici'-E1chil)iim zu bcthetligeri.
_ T i'! r k e i.
Konjiancinopcl, 0. August, Der »))?oniteur Otto- 111a11 1111'1det in seinem offizieUen Theile: „Die: Einnahme dcr .*1111r-1':S11;u:r 1111311 111111) der neuen Finanz-Auordimng zweimal 1111 Jahre, am Ruzi-Kassnn oder St. Demetriustagr. und am anixHiztr oder St. Giorgstagc, statt. Von je einem Master Titd'xi," Graner erhält der Kcadi einen Para, und dies bildet das wsscntliÖe Einkommen diescr Richter. Nun traf es fich öfter, daß noch vor der Zeit der Einnahme des Karadsci) ein Kadi durch einen andern erscixzr wnrde. In solchen Fällen erqaben sich Strei- tigkeiten, wem jene Bezüge gebührtcn, dem ?[vrretenden oder seinem Racl;folger. Cine Kaiserücßchrordnung bestimmt jcßt, (11117: die Tantieme zwischen beiden [e nach Maßgabe der bisheri- gen Dccnekzcic eines jeden vertheilc werde. Dieser Beschluß hat volle Zustimmung des Groß-Miifci und der Kadileskiers er- halten.“
In dem nichtoffiziellen Theile des Moniteurs werden die Fortschritte gerühmc, welche drr Ackerbau, untcr der besonderen ZZZegÜmskigung des Sultans, seit einem Jahre in der Umgegend Konstantinopels und auf mehreren Punkten Anatoliens, nament- lixl) in dcr Gegend von Brussa, gemacht habe. Write Strecken, die früher ungebaut lagen, seyen jetzt mit Gecrarde Hcdcckt, und wiewohl die diesjährige Trockenheit den Acrndten in der Quan- tität geschadet habe, so werde dicser Unsalj die Ackerbauer nicht abschrccken. Auch die Industrie hat sick) der Aufmerksamkeit und Aufmunterung der Regierung zu erfreuen. Besonders wird der zunehmende Flor einer vor 18 Ianaten in Konstantinopel gc- gründeten Fabrik von rothwollenen Mützen (Fes), wie sie die Türken seit Abkommen dcs Turbans tragen, hervorgehoben, die bereits monatlich 4500 Stücke liefere und bald gexgen 15,000 Werde liefern können. Bisher hatten die Fabriken von Tunis fast ausschließlich diesen Artikel produzirc, den man in Frankreich und Italien, namentlich was die Farbe betrifft, nie in derselben Vollkommenheit verfercigen konnte. Noch beabsichtigt die Regie; rung eine Tuch-Fabrik für den Gebrauch der Armee zu errichten.
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Inland.
Berlin, 6. Sept. Ueber den Aufenthalt Sr. Ma'e är ßes Kömgs tn Königsberg enthält die dortige Zeitunjgstin ehren neuesten_ Blättern Folgendes: „Am Sonntage den 3111er1 v. M- „fand km Infanterie-Lager beim Dorfe Lauth militairi- scher Gotteidrenß uyter freiem „?immel skatt. Se. Majestät der König, so l_Vl? dre Zier anwe enden Prinzen und Prinzes- smnen des Königlichen auses und der Feldmarschall Fürst von Warschau wohntxn demselben bei, gingen nach dessen Bcendigmig, umZeben von eiiier wogenden frohen Menschenmaffe aus" alien Standen, durch die Zeltgassen nach dem großen Offtzier-Spcischavse und nahmen dort ein Dejeuner ein, welches der kommandirende- Geiierai, Herr General-Lieutenant v, IÜKYWT, veransxalcet hatte. Ber dic1er Gelegenheit äußerten Se. ' a1eskäc wiederhoit die Allerhöchste Zufriedenheit mit den Truppen, so wie mit der Ord: nung und Einrichtung des“ Lagers, und geruhten sodann, mit ge- s'üllcem Glems auf Das Wohl des Me:: Armee-Corps 511 00100. Kaum ward dies, durch den Herrn General-Lreurenanr v. Naß,- mrr verkündet, bei den vor dem Hause 1“: dichten Grupven ver- sammelten Ofßzieren und Soldaten bekannt, als ein dre1m011- ges Lebehoch dem besten Könige aus treuer dankerfüUcer Brust in die Lüfte drang. Se. Majestät fuhren sodann neck) [tach dem Kavallerie-Lager bei Palmburg, wo mittlerweile eben» ralls milicairischer Gottesdienst abgehalten worden war, im::- äußerten auch hier die Allerhöch|e Zufriedenheit. Die in 1-11- Stadt stehenden Truppen-Abtheilunaen wohnten dem Gott»: dienste in der Schloßkirche bei. Am Abend dieses“ Tages war bc: dem Herrn Ober-Präsidenten Ball, den Se. Mai. der König und die anwesenden Prinzen und Prinzessinnen des Königl. Hauses“ durch Ihre Gegenwart verherrlichten. --« Am 1. Sept. 11.10.11) in den Morgenstunden vor Sr. Maj. ein Corps-Manéver nach ei- ner Allerhdchst genehmi ten Disposition auf dem großrn Excr- zir-Plaße ausgeführt. Abends begaben sich Se. Ma1estät, 01; Prinzen und Prinzessinnen und der Fürst von Warschau 11311) dem Infanterie-Lager, wohnten dem großen Zapfenstreiä) 11:1 und sahen sodann von dem Balkon des Offizier-Speisewaux'i-z einem Feuerwerk zu, welches auf dem jenseitigen Ufer des Lauri».- schen See! von der Artillerie des isten Armee-Corps ausgefÜF-rr ward ; gleichzeitig verbreiteten einige hundert längs der Fronre und DLK Flanken des“ Lagers in Erdhügeln eingegrabene brennende THM, tonnen eine magische Beleuchtung Über dasselbe und 1111er r*“- wogende Masse von véelen tausend Menschen. * Am “.“. Sir.. ward cin Corps-Manövcr im ausgedehnten Sinns 117.21 „.;“130151 durch einige „BaraiUons und C'Scadrons markirken J.“:xxöx 1-91 "Kalthof und Devau iiber den großen Exerzir- PLUS, 7.11.1311 die Schottischen Häuser gegen Tropiicen und *EUR-L's“!!! führt. An beiden Tagen begünstigte das schöiisrr 2:09:31" Bewegungen der Truppen, eine zahlreiche Pkéniie 131,11, schauern begleiteten sie auf den Flügeln. Am ““S-„11111110 leßtcn Manövers geruhten Se. Majestät der 52-51-1153, . Allerhöchsre Zufriedenheit mit dem Zustande und- Orr LWS;- dung des 1sken Armee-Corps, sotvohl der Linie ais LaridiixeLJ-r, gegen den kommandirenden General, Herrn Genci'al-chUkch-m von Naßmer, auszusprechen, mit dem 9121015011520. B:- fehie, den sämmtlichen Truppentheilen zu eröffnen, Das; 111 FW»- dieser Allerhöchsten Zufriedenheit die diesjährigen großen U;:- bungen schon jetzt beendigt und sämmtliche ausWärtigc TrUpp411 nach einem allgemeinen Ruhetage in die verschiedenen Garnisw nen, und die Landwehr in die Heimat!) zurücki'rhren solisn. Lii- lerhöchstdieselben beglücken unsere Stadt und unsere Provinz mit Höchstdero erfreuender Gegenwart noch einen Tag länger, indem die Rückreise Sr. Majeskär des Königs und der Königl. Prinzen und Prinzessinnen nunmehr erst den .1. September an- getreten werden wird.“
- Der am 2-3. Feerar 13.3. hierselbft verstorßene Geheime
Legations-Rack) Balan bat den Kriegern, die in den Fsldzkmcn von 1813, 1814 und 1815 verstümmelt worden, oder den Hin- terbliebenen der in diesen Feldzügen Gefallenen, tcsramenmmsck; die Summe von 200 Rthlr. ausgesetzt, welche an das Königs Kriegs-Ministerium ( Abtheilung für das vaalidcnwesen) z'ux- weiteren Vertheilung gezahlt worden ist. Aus Bergen auf der InselRügen meldet man als 9111? besonders merkwürdige Erscheinung, da?“; sick) auf RÜZM seit dcm Frühjahr ein großer Schwarm VM Störchcn (_qsgexi 101), Wo.; wie es die Natur mit fick) bringt, sich gopaark Uw) («*:-9.111; ,11 haben, aufhält, welcher jetzt, wo die Jungen 17711“7311031111“;Dor: nistenden Störche ausgeflogen sind, deren chkcr 1111351113370" hat, und cht - am 2.1. Au-gusr - 17.011) i;;*.11.1. I;, „e- Zungen noch groß 11110 ßagrchr, odcr 93 die “.*-7,1110, 71-101: .“qu ZZ“ dcs Abzugs kommt, sie verlaffcn wcrden, 1.3.1“) 011 ?;11 le ren.
- Rachrichtcn aus Koblenz 31110199, 10.11,“ 270.130 „';-1 der Nacht vom 31.910910? zum 1. Scpksmkc: 1*7«»'::;*-11 21:1,- „11:1 Fuß 1191171311811; man mas; dicses“ Un§l*!'..*1'11“tct-:* 'L1::».“x41:2*«*11c:1 -",-.1r ken Gewittern oder Wolkcnbrüchn an drr "5100310071511 8-er Mosel bei.
Verlinkt" 1307111: [)011 6. 59:1t0111119r 15244,
.*11111]. 17011113- 11111] (120111-(7001'5-20110]. ““'/757,7“.2; („).-„m_ 1 _ 1.3, _ ;,“. I.:“:- ZFI. Jt.-§c]111[11-§cb. 4 ! 9911 99 (7111115112, l*115.1111.' & 1 -- 102; ['r. Lux]. Qu]. 18.1 5 - '- 05t11r. L'x'amlbr. “1 z'11'1] --- 91“. 121131. 1411|. 22. 5 ] - -- 1'0111111. 110. 4 ; ----- Z|(“15§ kt". [Ing]. (U)]. 30. 4 1 („UF 9471“ [(or-u. F1*11111„00. 21 :!iIHF 911113; 9151050114159011. --j 57; 573 5111105158110 1103 x'- ;[411“„; ; „- 1i1iku1.11b[. m.]. l). 4 ; 99 -- 11'11ch.*t('.11.1(.-11.„***,:----1 72 .- Rsnm.lnt.81*11. «10. 4 ! “MF 1 -- J.-'§1'11.1l.12.-11.K 7 F 72 - 801]. Rl;1111-0[11., 4 99; ; **- *“- j 1 ' [Königglx 110. 4 983, -- 11011. 101111“. 11121»! “i 174: 1 _ B)]binZ“. (10. k 4; 98§ -- xi'i'L 110,1 "**1 16,1. x 18 071112. 110. in “]'11.1-- ZU -- ["rie'111'11'11511'01'. . Z “[ 13? ck 13,7 M'sxtpj'. ]*t'3111]b1*.j 4 ]!(WZ -“ 1115001110. - . - .; «01 3 ' T* U" (3 (“11 5 0 ] - () 0 11 r 8. *-,Lxx-YIÖTI It-Ü 7ch-“".| /-'e-/-/. „4111510103111 ............ “.'-5!) kl. [“lik'ü. 1M 11110 ............. 250 [**]. 2 1111, 1 „- 14"; ][mnbnrJ .............. 300 Ille. 111117. -- [52 11110 .............. 300 Uk. 'I. Ut. » 151; [..-111111111 ............... ] [Bl. 3 311. -- ("1 21; 1'111'15 ............... 301“) 191“. 2 311, 514“. &] 1, 111011 111 20 )(1'. ......... 150 191. 2 „111. 1 » 101, 21 1113011110.- ............. 150 10. *: „111. “103.1 «* ökoslxm .............. 101) “[*11]. 2 011. 99; 99 ]„NipFiZ ........ * ....... 100 '1'111. 8 “[ugs 103111 _. ["1'1111kturl u. 0]. WF. ...... 1011 [“']. “2. 311. 103;- [02* 9010151111115 ........... 100 11111, :; 1101-11. 30,1, „' K'akscbku . . . .. ......... 600 191, “1111 »- __