find. Dem entspricht es auch, daß der Zuzug zg diesen Sjädten nur gering war. Am auffallendsten tritt dieser Zustand der Sättigun
wok)! bei Krefeld zu Tage, das sogar 6% der Bevölkexung dur
Wegzug verloren hat. Krefeld hatte bez der Zählung des Jahres 1875 erst 62 905 Einwohner :znd stieg in den folgenden 15 Jahren rasch auZ 105 371 Einwohner tm Jahre 1890. Seitdem ist es fast anz ste en geb1ieben ,und muß jährlich einen roßen Theil seines LGeburtenübersFu/seß im Wege des Jortzugs abge en.
Die am n an der ersten Rei 9 stehenden Städte sind dagegen solche, die die Guys des gewa1iigen wirtHschaftlichen Aufschwungs der leßten 5 Jabxe m exster Lime erfahren haben. In Charlottenburg spiegelt sich die' Entwickexung Berlins wieder, Mannheim erlebte die mächtige Entwrckelung seines Rbeinderkebrs und seiner zahlreichen in- dustriellen Unternehmungen, Nürnberg die der elektrischen Industrie, Dort- mund undEffen die des_ Koblenbergbaues und der Stabl- und Eisenfabri- kgtion, Kiel und Stettin kamen die Entwickelung des Schiffsbaues und die Eröffnung dks Kaiser Wilhelm-Kanals zu gute. Auch Bremen, das fich m' den leßten Jahrzehnten nur langsam entwickslt hatte, er- hebt fich" dteSmal, wobl mwlge der gelungenen Korrektion der Unter- weser, uber den Durcthhmtt und übertrifft das bisher mehr be- günstFt? Hamburg erhe lich.
, ; 'A der Zunque durch Geburten stehen die Städte mit jüngerxr industrieller Entwickekung: Essen, Dortmund, Mannheim,.CHeuZmZ “weit an der Spitze, quch Nürnberg esellt fich zu ihnen. Im übrigen Herrscht gerade Hier 61116 große Vers iedenheit, auch zwischen nahe der- Wandten Stadten. Die rheinisckyen Städte zeichnen sich mit Aus- nahme von Kxefer durch eine Verhältni“n1äßig Hohe Geburtexiztffer aus. Am ermgsten war die Geburtenzi er in Frankfurt, Sfraßburg, Bremen, étutxgart, Krefeld und Berlin. Infolge der großdn Kinderftxrbltchkett pflegt bei hoher Geburtenziffer auch "die Sterbeziffex hoch . zu sein, sodaß die Reihenfolge der Stadte 113 den betdcn Rßlben viel Aehnli keiten zeigt. Doch„erk[ärt dies nicht alle Huxerschiede, vielmehr spre en auck) die 11th oder_111atigx[- Haften samtaren und wirthschaft1ichen VerbäkfniLse wesentkrcb mtr. So muß es als bedenklich bezeichnet werden, daß sämmtliche Groß- stadttZ des'Oste'ns hinsichtlich der SterbefäÜe mit an der Spi e stehsn, obgleich Hier die Geburtenziffer nicht auffäÜi Hoch war, an Straß- buxg zeigt ungünstige Verhältniss. Am giin tigsten War das Ergelxmß bei Brxmen, das m-dem Jahrfünfi_verhältnißmäßig die wenigsten ToFeJaZelhatte; besonders günstig standen auch Frankfurt, BarntEn un (1 €.
Aus den Spalten der Geburten- und Sterbeziffer ergiebt fich vdn sxlbst der Gsburtknüßerschnß. Die starken Abweichungen, welche die emzeknexi Städte hierin zeigen, smd geradeza überra1chend Dsr xxoz'ent/aß schwankte zwischen 12,7 0/0 bei Essen und 2,9 M) bei
,onigsber. Der Geburteuüberscbuß bei Essen _war (109 mchr als vxermal So groß wie bsi Königsberg. AufsäÜig ist, daß auch [)in fast sämmtliche Großstädte? des Ostens ungünstig dastehen, wahrend die modernen Gro städte sich durch kräftigen Geburtenüber- Zchuß auszeichnen. Ein er reuLicHe-„Z Zeichen dsutschen Städtelcéöens Ist es abexjederifaÜs, daß selbst in allen Großstädten ein Bevökkerungs- zuwacbs durcb Geburtenüberschaß zu verzeickynsn ist. DiE [SHW Reibe, *welxhe dte Städte nach der Höhe der Zuwanderung gruppiert, ent- spxichk fast ,gsnau der" ersten, nur muß die Zuwanderung naturgemäß beiden Städten mtt ungewöanick) geringem Geburtsniiberschuß Etwas großer sem, ngk; die Lücken zu erganzen. So ist es z. B. bki den ZWstMÜ Großstadten des Ostens, auch bei Berlin und Straßöurg
er Fa .
Kleinwohnungsbau in Frankfurt a. M.
Eixie besonders emfige und erfolgreiche Thätigkeit auf dem Gebiet des Klemwohnungsbaues wird von den städtischen Kolkkgien in Frank- fuxt a. M. entwickelt. Bekanntlich hat man der .Aktiengesellschaft für kkeme Wohnungen“ städtisches Gelände zur Bkbauung auf Grund eines ErbpaYverTrags überwssssen und dann weiter mit einer Baugesellschaft einen ertrag geschlo Ln, nach welchem dieselbe gegen städtische
Garantie1eistungen - die absr Von der Gémeinde schwerlich Opfcr fordern, sondern nakb Jabren nnr wesentliche Vortheile verheißen _ Dimxkn drei Jahren 762 kleine Wohnungen bersteUen und zu mäßigen _ Preisen, die von der Stadtbebörde mit festgesetzr sind und ohne deren *) Genehmigung nich erhöht werden dürfen, dermietben wird.
Jeßt gelangt, wie die „Sozial-Korr.“ miltheilt, ein dritkes Pro- _'ekt an die Kollegien, nach welchem ein Unternehmer 9013 der Stadt ezw. den Stiftungen Gelände in Erbpacht neßmen wrÜ, um auf ?demseWen 544 kleine Wohnungen berzustellen. Der Unternßbmer wiÜ eine GescÜschaft bilden, die ein Grundkapita! Von 520 000 „;(-_ Hahen soll und dann 2125 Obligationen zu 1000 ck16. (mit 4% Verzinskich) auszugebsn gedenkt, deren Verzinsung und Rückzahlunxz dix Stadt- gemeinde garantiert, für welche aber die Miethsertragnime scho_n :eine solche Sicherheit bieten, das; die Stadt ngen dex Garantie ivoraussichtkich ni t in Anspruch genommen werden Wird. Aus den Miethzinsüber chüssen sollen dann für die Gémeinde die Aktien 'innerha1b 30 Jahren zurückg€kauft jvsrden, und zwar in den_ erstM 10 Jahren zu 110 0/0, später zu 120 0/0. In diesen Rückkäusen der “Aktien soÜ der UnternehmerZF-winn Tiegen; die Gemeinde Hätte nach 30 Jahren selbst den ganzen5 efiß erworben, und na der Vorgesehenen Tilgung der Obligationen nnd nach Ablauf des Er baudertrags, „dsr Bis 1963, im NothfaUe bis 1978 laufen sol], wäre die Gexnkmde Eigentbümerin des ganzens [[[denfrei gswordenenVefitzes an Häusern, während der Grund und oden ja ohnehin der Stadt' und den
Stiftungen nach Ab1auf des Erbbauvertrags wieder frei gehörts. Es sollen die 544 Wohnungen in 76 Gebäuden enthakten fein,
und es sind geplant: , 138 Wohnungen zu ? Zimmern, Küche und Zubßbör, 4 ! ! ! ! ! | * 352 ! ! 2 ! ! ! !
und je 20 Ein- und Zweizimmerwobnungen obne Küche. Der Stadt- verwaltung ist ein Vorrecht für 154 Wohnungen zugedacht; man will in den größeren städtische Beamfe und Lehrer unterbringkn, während ?liedkleiisielrlen für niedere Beamte und städtische Arbeiter Verwendung
11 en 0 en.
Die auf estelkten Berechnungen ergeben, daß man bei den im Ver [eich zu Zsutigen Miethsäßen mäßigen Preisen für die zu bauenden WoZnungetx die Tilgung der Aglage_in gedachter Zeit und ges ildertsr Art bewerk1telligen kann, und 10 wird der Plan als ein gün tiger zu bezeichnen sein und auch der Wohnungsnotk) in Frankfurr zu steuern “vermögen. Bei einem anhaltenden Wachstbum der Stadt wird man aUexdings in nicht zu ferner Zeit in ähnlicher Weise noch weiter für KYemwobnungen sorgen müsen, aber auf eine Reihx: don Jahren wird durch die drei neuesten rankfurter Vorgänge auf dem Gebiet dsr Wohnunßsfürsorge dem V angel an kleinen Wohnungen einiger- maßen dorge engt sein.
Handel und Gewerbe.
(Aus den im Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrichten für Handel und Industrie".)
, Türkei.
Eingangszols auf Gold: und Si1berwaaren. Wie das .Konstaytmdpwr Handelsblatt“ dom 10. d. M. erfährt. ist der nkue Zolltarif fur Gold- und Silberwaaren der folgsnde: Goldene UHren 10 Y., silberne 4 k.; goldene Armbänder, Ringe, Obrgehänge mxt Edelsteinen besetzt 200 k). für 1 ](g.
Industrielle Anlagen in Serbien.
* - Die, Industrie Serbiens hat im Zahré 1900 nichk unbedeutende ZFHYXÉZZÉÉK" Jnl'ceßrstér [ZWS Tft die im Juli 1900 dem Be- „_ om : er ' ' '
nennen. Die bezüglickyx! K-onzkkssilone wxxxxsstther-ÉehZuckerfabrlk zu
' * 1898 einem deutschen Kon ort - _ . , 1 r8„„ _ -*,Deutschxand„ Hse-zog'x-T'.1 “M'“ D"? Maschmen sind sammtltcs; aus
Die Fabrik Beschäftigte während der Noh-
_ wurden ungefähr
zuckercampagne ungefäkkr 600 und während der "übrigen _Zeit dßs Jahres 250 Arbeiter eiderlei Geschlechts. Es konnen ta [uh bis 7500 (12 Rüben verarbeitet werden. ZZ! „Anfang des etriebes 100 Waggons österreichischen Rohzuckers und darauf 2500 Waggons serbischer Zuckerrüben der_arbeitet. Die- serbische Rübe war von guter Qualität, Durchschnitt 14% Pol. Au? solT der serbische Bauer der neuen Kultur gewogen,s_ein. Der Um atZ betrug bisher durchschnittlich 40 Waggons monatlich, meist Würfekzuxker. Hutzucker wird weniger Verlangt. Jm aÜgemeinen wurden fur den Zucker diYelbenYreise gezahlt wie für den ungarisäéen Zucker. Letzterer beherrs te bis er den Markt. Die Notierungen ür den serbischen . acker, bewegten sich auf dem Markte zwischen 68 und 78 Fra'nken Si Hex pro Doppcl-Zentner, einschxie [_ich Verpackun .
Die beiden in Serbien bestehenden Tucbsa riken haben am?; im vxrgangenen Jahre hauptsächlich Tuche und Decken für die Armee ge- [1eferx. Der Haupchei! der Bekleidungsbedürfniffe der Bauern wird noch immer durch die Hausindustrie befriedigt.
Jn Staxatz wurde im vergangenen Jahre von dsr Eisenbahn- vexwaltung Lm Werk_ für die Herstellung don bucbknen Schwellen ge- gxundet. Die Maschinen und die Schienen für die nach dem Werk? fahrende Waldbahy wurden aus Dkutschland bezogen. Das ganze Werk ist so en) ertchtet, daß es nach Ausnüxzung der in der Näbe von Siakaß befindlr en Buchenwaldungen leicht an einen anderen Ort ge- braÖt'werden kant). Jm Budget für 1901 wird der aus dem Werke 313 erzielexxdeGewinn mit 420 000 Fr. in Anfaß gebracht, während fur dtL-EMUÖTYUJ des. Werks 370 932 Fr. in Aus abe erscheinen. (Aus em2m Bericht des Kaiserlichen Konsu ats in Be grad.)
Elektrische Anlagen in den Vereinigten Sxaaien
von Amerika. '
In den Vereinigten Staaten don Amerika waren im Jahre 1898 1089 Siraßenbahnezi Vorhanden, don denen 926 ekektrisck), 31 mit Dam f und 111 mit Pferden bekriebßn Wurden, während 21 Drabt- 161155: „11811 wgren. Die Werthe akler Ba[)nen_ betragen 979 500 000 DVU. m Aan und 530500 000 Doll. in Psanddriefen. Für das Fernspreckywefen waren 900 000 Meilen Draht im Jahre 1899 mit 1,000 000 Teleyhonaßparaten und 400 000 ernsprecbsiellen im Ge- brauch. Das hierfür dérwcndete Kapital s ätzt man auf nahe an 100000 000 Doll. *
Im Jahre 1898 wurden 219 893 elektrische Bogenlampen und 7619 000 G[ük)[ampen benußt. (M16 WraäIZmaU, SbadbauooZa.)
Errichkung einer direkien Dampferlinie zwischen
canadrschen und französischen Hafen.
Zwischen der canadischen Regierung und der canadisch-fcanzöfischen DamdfergeseUschaft ist ein Abkommen getroffen worden, nach welch€m eine direkte und regelmäßige Dampferlinie zwischen canadischen und franzöfiscben Häfen errichtet wörden soÜ. Das Dominia1-Pczr1aixient hat der Regierung zur Sabbentionierung dies?): Dampferlime emen Vekrag von 100000 DoÜ. jährlich zur Verfügung gestellt. Als Mindestleistung sind im Gese 18 Hin: und Hkrreisen im Jahre aus- bxdungen worden, wofür 500 0 Doll. bewiÜigt werden dürfen. Für östere Fahrten steigt die Suddention bis zum Höchstbetra e vdn 100000 DoU. (Nach einem Bericht des KaiserLi en Konsu ats in Montreal.)
Nicaraguas auswärtiger Handek im Jahre 1900.
im Vorjahre. Die Trepang-anustrie bßßndet fick) gleichfalls in den Händen der Andamanssen und bildxx eine :hrér Hauytemnahxne- queue". Es bestehen drci Trepanzx - Stattonsn, und die Verkaufe ;r859rachétzen 2318 und 2523 Rupisn m dkn Jahren 1899/1900 und
8/9 .
Arbeit in den Géfängnisskn. Dex Werth der Gefängniß- Jndustrie-Erzkugnisse wurde auf 351529 Rupien Ml Jahre 1899/1900 gegen 319 539 Rupien im Vorjabr? gé/(haßt; Gegénwartig sind 108 Webstühle in dem Frankngefängmß in Bktrisb, die 136 Frauen beschäftigen und un efähr 40 000 Psd. BamnwoÜergarir verbrauchxn.
ie Erzeugniffe betehen in Kleidungsstoffen für männliche u_nd jveib- liche Strafgefan ene, für die Diener und“ Mannschaften der Regierung xc. Ayf 15 Webstüchxn wurden ferner weiße chken (BlanketsZ Hkrgesteklt. Die Saline geWann 242 000 Pfd. Salz gegén 249 463 Psd. im Vor- jNhre. (Nack) M16 Zoakcj 01" Wraäs F 0111-1381.)
Die kommerzielle Lage in Südchina Ende 1900.
Die kommerzieÜe Lag? in Südchina während des vierten Quartaks 1900 hat FFH im Vergleich. zum dritten Qnartal dxsselöen Jahres ehe e_rt. a" der Stqtiitix der Ein: und Ansfuhrzölke in dsn süd- . me 14che_n Ha en find die Zifferxi des vierten Quartals1900 zwar in ihrem abjoluien Betrage noY kleitzer geworden aks im dritten, 86 kam jkdoch auch in früherenIa ren info! e des gerin crsn Europäischkn Bedarfs in dsr _Wmter/mson regekmäZiZZein Abfal? in der Handsls- bewegimg des VlSrtEU Quartals im, erskeick) zum dritten vor, wahrend gerade das dritte anrtal, m We1chem zahlreiche Boden- prdduktefl eixgeerntet werden, eme lebhaften? Handeksbewegung zu zeigen p eg .
Dis Zolkeinnahmen des dierten Quartals 1900 waren nur um 10 9/0 geringer a[s jene der gleichen Pkrtode von 1899, während diese Differenz zwischen 1900 und 1899 zu Uygunsten- des dritten Quartals 1900 17 % bktrug." Weit'erhebliéher 111 der AusfaÜ der nord- und mittelchinesischen Hafen; bier betrug der Rückgang der Zoüeinnahmen im vierten Quartcck 1900 25 0/0 gegen den gleichsn Zeifraum Von 1899. Der Süden b[ieb_näm[ich von den letzten Stöxungen gänzlixh frei.
Von den gemmmien ZoÜeinnabmen der. Vertragsbäsen Süd- chinas entfielen im vierten Quartal 1900 auf Jmportzöüe 359 400, auf ExportzöUe 465600 Haikwan Taels. Der Rest der_EinnaHmen Vertheilte sick) auf Opiumzöüa, SÖiffaHrtsabgahen 2c. Em Vergleich des vierten mit dsm dritten Quartal 1900 ergiebt, daß die Import- zölle im vierfen Quartak um 61500Ha1kwan Taels JAUSJSU sind, während die E portzöÜe eine Verminderurig um 337000 Haikwan Taels erfahren aßen. Ein Yérgleicb dss vierten Quaxtals 1900 mit dem vierten Quartcck 1899 läßt ersehßn, daß sowohl dre JmportzöÜe als auch die ExportzöUe in der gserchen Periode 13011 1900 zurück- gegangen sind; die ersteren um 14 800, d. i. 4%, 016 letzteren um 148 000 Haikwan Taels, d. i. 25 9/0. '
Dennoch ist 61le relative Befferunganzunehmen, indem die Im- portzöUe im dritten Quartal1900 gegenüber" der gf'eichzn Periode Von 1899 einen Ausfall von 25 % zkigien, wahrend die Jmportzöüe des vierten Quartals gexenüber demselben Zertraum des Vorjahres 1900 um; um 4% zurü blieben. ,
Dagegen muß der absolute und'zugleicb relative Rückgang der
Von dem Gksammtwerthe der Einfuhr Nicaraguas im Jahre 1900, welcher Zxk) auf 703 490 Zw. Sterk. sielkte, entfiel beinahe die Häk te, nämsi 321000 Pfd. ter[.,_ an den Import von Baum- wo enwaaren (11181: Art. Dsr näch/iwi tige Einfuhrariikek, Mehl, bleibt mit seinem Einfuhrwertbe von 35 000 Pfd. Sterk. sehr weit hinter den erstgenannten Waarey zurück. Dann folgkn dem Wkrthe nach Weine und Spirituosen Mit" 32 000 Psd. Sterk, Wollenwaare'n aller Art_mit 19500 Pfd. Sterk, Kurzwagren von Eifen_2c. mtt 18 300 sd. Sterl., Drogxn mit 17 200 Psd. Sterk, Provianf mit 15 260 fd. Skech, Kaffeejäcke mit 10 250 Pfd. SML, Stacheldraht und Seife mit je 10 000 Pfd. STR., wadrend andere Waaren in gerin eren Weckben dom AuRande gekauft wurden.
11 der Ausfuhr Nicaraguas, deren Gesammßvsrkb "Für 1900 792203 Pfd. Sterk, also 88 713 Pfd. Swirl. msk)» als derjenige der Einfuhr, ausmachte, Zpielt der Kaffee mik 400 000 Pid. Sterk. Werth für eine außgefü rte Menge Von 200 000 Sac! dic ,Haupi- rolle. Dann folgr der. Golderorf, dessen Werfbe für 12 000 Unzen in Barren 36 000 Pfd. Ster ., für 6500 Unan Staub 26 000, Pfd. Sterl. und für 14 050 engk. Pfund Erze 80 690 Pdeierk. erreickyxen. Weitere auptausfubrartikel waren Kautschuk mxt 5800 (392763. und 69 600 P d. Ster[., Rinder mit 15 000 Stück und 45000 Pf'd.Ster1_., Mahagony mit 15 000 Log und 44 000_ fd. Ster[., Haute mtt 10500 017753. und 31500 Pfd. Sterk, Sil ergekd mit 12 000 Pfd. Sterk. Ausfubrwerth. Andere Erzeugnisse des Landes wurdsn m Wertöen don weniger als 10 (400 Pfd. Sterk ans Ausland abgesexzt, darunter aks wichtigstes Zucker mit 7343 Pfd. Sterk. Werth für 12 238 677125. (Nack) ÜjCQkZZUQ, 1315101113510 3113 (30551113! KSZQYQZ; KorSqu 011108, „411111151 861'185.)
Die Einfuhr von Zement in Paraguay. *
Nach einer Mittheilung des Konsuls der Vereinigten Staaten in Ajuncion beläuft sich die jährliche Einfuhr Von Portlandzcment nach Xaraguay auf ungefähr 3000Barrels irn Gewichte Von “€ 120 kg. Die racht von Buenos Aires bis Ajuncion beXrägt 2,70 olddoÜar für eine Tonne zu 40 Kubikfuß. An Zoü werden für 1 Barre! Yzortlandzemeni im Gewi te Von 120 UZ 30 Cents Gold (5 0/0 vom
Lrtbe) erhoben. Die eliebtesten Sorten sind zur Zeir die aus BeTgien bezogenen, mit 1294316 und ]3631' bezeichneten Fabrikate. (Nash M16 131161511 *1'1'8-(16 3 011121181.)
Industrie und ande! der Andaman-Jnseln im «Jahre 1899/1900.
Der englische„Verwaltungsberiäht über die Andaman- und Niko- baren-JnseTn sowie über die Strafkolonien Von Port Blair und auf den Nikobaren für 1899/1900 enthält manche Angaben von Jntereffe, ngmentlick) auch über die Tbätigksit der Straf- gefangenen-Niederlassungen in der Landwirtbschaft und in anderen Erwerbszweigen. -
"Ackerbau, Wä1der 2c. - Von der angebauten Landfläähe ?ebdrxrx 5245 Acre der Regierung/* die übrigen 6203 Acre, ein- chlteßltch 647 Acre pachtfreier Fläche, den freien Andauern und Straf- gefanl/then.
te Bodenerzeugnisß der Inseln sind Thee, Kaffee, Kakao, Kgukschuk, Musafaser, * feilkrautwurzek (Arrowroot), Reis, Kokos- nuffe, rqfher Pfeffcr, Tamarinden, Guinea-Gras2c. Die Kultur diescr Erzßugmsse erfordert die Beschäftigung vieler Strafgefangenen. Ein Theil der Tbce-Ernte wird zur Ver_teigerun nach Calcutta, Rangun 2c. gesandt„ der Rest gebt nebst Kaffee, Ka ao an das Verwaltungs- Kommiffariat der Kolonie.
Der Gesgmmiumfang der reservierten Wakdfiäche der Andaman- Inseln de_tragt 156 engl. Quadratmeilen, und der Ertrag an Holz steÜte sich im Jahre 1899/1900 im Vergleich zu 1898/99 folgender-
maßen: 1898/1899 1899/1900 Kubikfuß Bauholz . . . . . 267 649 324673 Stangen, Pfable ec. . 82193 63 076 renn olz . . . . . . _1 635 546 1750 216. andel Der Werth der Einfuhr wird auf 881889 Rupien
im Jahre 1899/1900 gegen 878 390 im Jahre: 1898/99 und die Aus- fuhr auf 248 105_Rupien „im Jahre 1899/1900 gegen 130 253 Ruvißn tm Vorjahr geschaßt. Die,“ Einfuhr besteht hauptsächlich aus Von-
Exportzöüe als eine bedsutendc: VersYlechterung des südchin€fischen AFenhandeks an esehen Wsrden. Die 8 Verschlechtérung ist wobk ni t allein der ückwirkung der nordchincfischen Wirren auf Süd- china, sondern auch einer geringeren Nackxfrage des Auslandes nach den Produkten Südchinas, insbesondere nach Seide, zuzuschreibsn.
Was den Antheil der einzelnen Länder an dcr Einfuhr Süd- cbinas betrifft, so kommen graue Shirtings und “1'-Tuche sowie die übri en BaumwoÜsioffe fast ausschließlich aus „England (Manckyester). Die 8 Artikek bilden den Hauptbestand der engliscben Ausfuhr nach den südchinefischen Provinzen. Woüwaaren werden „theils aus England, 156115 aus Deufjchkand bezogen, weLch leßieres 111 diesen Axiifekn eine 11613 wachsende und “zum Weil erfolgreiche Konkyrrenz enffakef. Für die Einfuhr von Mexaslwaaren kommen En Land, Deutschland, Be1gie_n Towie d1e Vereinigken Siaaten 'm Beira r. Mehl ikammt außWUeß- lick) aus den Vereinigten Siaaxen, deren Dampsmübwn den Exporf nacb Ost-Asien gut organisiert baden und von JQHK zu Judt 2111011 größeren Adsa in China gewinnen. Zündböchben „d'eziedt Südehina
egenwärlig fat aussch1ieß1ich aus Japan, _deffen biÜigece Prcije den ?rüher massenhaft imporüßrten österreichnchen Artike1 fast völlig verdrängt baden. -
Die südckyinefischen Exportgrtikel, wie „Rohr, ():-„5513 Ugasa, Matten, Robseide :e. geben fast nach aÜerx Ländern Europas und Amerikas, Thee isisbesondere nach den Vereinigten Staaten.
Fast 6:08 in China interesfierken Staaken sucHTen fich bxbufs Förderung ihres Handels einen entspxechenden Antheck' an dxr Kusten- und Fkußsckyiffabrt Südckxinaö zu sichern. 'Sckwn _ Zest sind neben der chinesischen und eng[i_1chen Schiffahrt die FlaggewDeut/chlands, Japans, Frankreickys und 1ogar Porxugals vertreien. Dxezunebmende Einführung der Dampfschiffabrt aus den zahlreichen Btnnen-Wasser- iraßsn Südckyinas hatte zur Folge, daß sowohl mr_viert'en als aucs) im dritten Quartal 1900 je 21 neue Remor ueure in Dienst gestellt wurden. Diese fast ausjckkießlicky auf den ersten Hongkqngs oder Cantons gebauten Remorqueure disney zumSchkeppen dxx ÖTYCÜsYLU (“racbt- und Passagierboote. (Nack) xtnem Beruht des o|ierretchxs en Jonsuls in Hongkong, veröffentlicht tm Handels-Museum.)
Bergwerköunternebmungen im'WesteF Jabpans.B Die ahl der im westlichen Theike Japans strie eneri erg-
iverke ift Zvon Jahr zu Jahr esttegen. “Nach dem BMW dex 0581W Ulna [nßpxzc't-ion, weche dle _Leüunq "des Mixxnwesenv in Osaka, Kyoto, Nara, Sdiga Miye, Wakayama, JsßLkaa,
nkui, Hvogo, Tottori, Okayama, Kagcxwa, Koch:, Tokuxdima, Ebnzie, Ébimane und anderen Präfekturen m_ Handen bat, smd fur 1150 Maße Berggerc tsame crtbe'ät, und 125 Plaßx verpachtet wordeq. Aulßerdexn liegen me r als 500 Gesuche vor, m wekchen um die Er aubntß ngetcn wird, zu Erforschungßzwexken BobxWsuckye gnsteYlen zu dürfen. Indessen find 9/19 dieser Minen 51.3 xßtzt zwci) mchi nn Be- tridb. Nur 12 oder 13 Gruben könnezi eme ]errche Ausbeute tm WertHe von mehr als 10 000 Yen erzielen, Wenn man den Angaben der Ei entbümer dieser Werke Glauben schenken _darf. (O_er Erika? wird o?t nicht richtig angegeben aus Furcht vox hoherer Vejieuerxmg. Die aus den Berawerksn gswonnenen Mineralien sind Gold. Silber, Kupfer, Eisen, Qusckfilber. Ankimon, Kohle, Schivefel, Blei und einige andere Produkte. Mehr als 600/«_ dex ganzen Ausbeyte besteht aus Kupfer, dann folgt Kohle, die ubxtgen Mineralien kommen nur in unbedeutenden Mengen _vor. Die Kupferbergwerke verbreiten fich über ein Areal von 143167761§udo (1 ßzubo : 36 engl. Quadratfuß) und liefern eiyen 1abrliäüen Ertrag W 4593 769 Kit] (1 Kin : 601 Jr) rxmes VLM . " Gold wrrd gewonnen in Hyogo, Jfbikawa und Fukm, und Silber uberqll außer in Nara, Tottori und Sbikoku. Die Edelmetalle werden mit Knpek zusammen gefunden Und als Anbauprodukte gewonnen. Die Zahl der Minenarbeiter beläuft fick) auf 19 400. (Nach MW Japan Mross.)
Türkisengewinnung in Persten.
Türkise werden in größeren Mengen nur in dex Gegend ,v- Niscbapur, im nördlichen Parfien, gefundxn. Ddrt wxrd "997,9!“ Edelsteinen zwar regelrecht bergmanmsck), _ edoch nx der pnmrttvstxl Weise gegraben. Em schräger Stollen fuhrt in einen den _Edelsteu führenden Hügel; der StoUen ist aber so eng". daß ck11 rxur em MW kriechend bkfahren kann. Der Stollen mundet 113 einen WW Raum, von wchchem aus nach Gutdünken mehrere Gange angeschlask“
räthen verschiedener Art für die Regierungs-Departements unddie Ausfuhr aus dem_ von der Forstwerwaltung Verkauften Bauholz, aus leeren Säcken, FäUSM :c. , „ _ Das Sammeln der eßbaren Vogelnestixr [regt in den Handen der Andamanesen, der Bruttoertrgg aus dsr): Verkauf der Nester stethe fich im Jahre1899/1900 aus 4432 Rupien gegen 3238 Rupien