Rechte einer juristischen Person iich befinden, in Bezug auf die Be- freiung von 'der Verpflichtung, einer Hüifskaffe beizutreten (§. 1418), den eingeschriebenen Hülfekaffeu auf Gegenseitigkeit gleicbgeacbict.
Hat eine der im Arm; 1 und im Absatz 2 dieses Artikels,be- zcickzneten Hüliskassen bis zum Ablauf dcs Jahres 1884 ihre Zuiasjuug ais eingcick)riei*eue Hülfekasse auf Gegenseitigkeit nichr bewirkt, 10 geht ße der hier bezeichneten Rechte verlustig.“
Hierzu beantragten die Abgg.1)r. Oppenheim und Genoffcn:
Der Reichstag wolie keichließen:
Akiaß 2 und 3 des Artikel 11. folgend-rmaßcn zy faffen:
„ÖUlek-RÜLU, in Arschuna deren CML BritriitÖr-slirht gewerb- lichxr Arbeiter nicht begriiiikct ist, werden, wenn sie bei Er- las; Mies Geseßes auf Grund _landesbehßcdiicher Genehmi- gung iA BMZ der Rechte eincr iurisiiichen Perion fich ,bcfinrcn, m Beriig aui die Befreiung vyn der durch §. 141 a. begrundeten Ver- pflichtuxig ren cingeichriebcnzn Hiiifskaffsn gleichgeachiet.
Hnt ein: der in diesem Vlriikcl bezeichrictsn Hülfskaffen his in_m Ai'iauf des Jahrcs1884 ihre Zulassung als eingeichriebenc Hiilfskaiie uicht bewirki, io geht fie der gedachten Rcchie veriustig.“
Nach der Motivirung durch den ?[iitragsteüer, auf welche der Bundeskammiffar, Geh. ReqierungS-Rath Nieberding, repli- zirte, wurde das Umendement Oppenheim, und mit demselben Art. 2, darauf das ganze Grieß definitiv angenommen.
In der Sprzialdiskusfion über das Hülfskasiengeseiz wurden §. 1 und 2 aiigenommen und provisorisch dis naih der Bcschlußfaffimg über §. 15 auch §. 3.
. 4 lautet nach den Vesckglüffen der zweiten Lesiing:
*„r-as Stain? ist der höheren Verwaiiungsbchörde, in deren “13e- ziik die Kasse ihren Sixe ninimi, in doppclicr Ausferiigmiq einzu- reichen. Die höhere Verwaliiing*hel)örde hat Über die Zulassung der Kasi: zu cniicheidcn. Der Beicheid ist innerhald scchs Wochen zu er- theiien.
Die Zulassung darf nur versagt werden, Wenn das Siaiut den Llnfrrderungen die1es (Hesißes nicht gevügi. Wird die Zaiiisiung ver- ?agr, so find die Gründe mitzuihcilcn. Gegen die Versagung 1i1'1)ider Re- k-rrs zu; wegen des Verfahrens und der thörden gelichdie Vor1christen der §§. 20 und 21 der Gewerbeordnung. Jn Eliaß-Lothringen _finden ilait derselben die dori gclicnkcn Bestimmungen über das Verfahren in streitigen Vcrivaliungsincben entsprechende Anwmdurig. Wird die Ziiiaffung ausgesprochen, so ist eine Ausferiigung des Statuts, ver- seheii mit dem Vermerke der erfolgten Zulasmng, znrückzuxxeben.
Die Abgg. 131: Schulze-Delihsch und Dr. Oppenheim bean- tragten hierzu, den Absax; 1 dahin zu faffen:
Das Statut ist in zwci (Exemplaren dem Vorstands der Ge- meinde, in dcren Bezirk die Kasse ihren Sitz nimmt, von den mit der GeschäftSleiiung voriäufig betrauten Perisncu oder von dem Vor- stande der Kasse in Person MUFUkéich, Der Gemeiiidcvrrstand hat das Smiui der höheren Verwahnnasbchörde ungesäuriit 311 iibcr- icrkeii; diese cniicheidct Über die Zulassang der Kasse. Der B21cheid ist I;. (wie im Text.“) .
Das Amendemcnt Wiirdc mit einigen Uncrhcblrckycn redak- iiMrllen Acndcrimgcn, Welche der Abg. Gruchi beantragte, 11111.) Mit dcnielhcn dei Schluß des Blaties §. 4 angeiwminrn.
_ Ter General-Lieuienant von Schweiniiz, General- Adjniant Sr. Majestät des Kaisers und Königs und seither Borschaster in Wien, ist von Wien hier eingetroffen.
_ AUS Cöln wird von heute Vormittag 10 Uhr gemeldet: Die iäUige Englische Post aus London den 7. friih, plan- mäßig in Cöln Um 11.35 Uhr Abends, ist aUSgeblieben; Grnnd undekanni.
Sachsen. Dresden, 7. Februar. Die Wiedereinhe- riiiuiig deI iächiiichen Landtaixs ist, dem „Dresdener Jour- im'.“ zufolge, zum 21. dM. in AUÖiicht genommen. _ Durch Königliché Cliiiich)lies;nng find die Statuten des „Civil-Ver- dieiisi-Ordens“ dahin adgcänderf mid ergänzt ivri'dcii, dai; dio Bestimmrmch iiber die Ierlcihimg dcs (Threnkrenzes Und der OrdenÖmedaiUcrx aufgehoben Werden, dagegen fiir die ZU- kiiiifr sine. erste Und cim" zmeiicKlaffc des Ritterkreuzes gebildet wird, an Srelle der JOldLUCU Vcrdienstmcdaille aber ein „Ver- dienstkreuz“ tritt. In gleicher Wciie find die Statuten des „ 2.111*i*cc1“)t§orde ns“ dahiii ahgeäiidert WOL'ÖCU, das; die Be: stiiiiiimngcn der Sintiiicii iibcr das Ehrcnkr-CUZ Und die Bestiiimmiigcii dcs Nachtragö iii Betreff der 311111 A1- [*l'CCMÖOTDOU gehörigen Mcdaiilcn aufgehoben werdeii, dagegen eine erste und eine zweite Klasse des Ritterkreuzes ge- bi1der wird Und anSteUe der goldenen Medaiile ein „Albrechts- kreiiz“ triii. Eridlich in ein „allgemeines Ehrenzeichen“ gestiftet worden. Dasselbe 11111 an die Stelle der mit dem Verdienstorden sowohl, ale."- mit dem Albrechichirden vereinigten fiidcrnen Medaille. Es kann in denselben JäUrn, in welchen dirie MedaiUen verliohen wrirden, sowie Überhaupt an solche Personen ziir Velohmmg und Anerkennung verliehen werden, weiche durch rühmliche Handlungen oder durch außerordeniliche vcrdienirUche Leistringeii sich Aniprixch auf die Erkennrlichkeii des Köxiigs erworben haben.
Mccklenburg=SchWerim Schwerin, 7. Fehriiar. Am 28. Februar d. I. und cm dem folgenden Tage werdeii größere Hoffestlichkeiten stattfindeir
Sachsen-Weiiuat:Eisenach. Weimar, 8. Jedrnar. 1195er die Vcrmiihliiiigsfeitlichkeiten entnehmen wir der „Wein:. Ztg.“ Folgendes:
Nachdem am Donnerstag ein giäiizeirdes Vaneft, am Freitag Gaiaiheater stattgefunden, verliebten Ihre Königlichen Hoheiten dcr Großherzog und die Frau Großherzogin den Sonnabend, dLU, Vorabend der civilrechtlichcii Eheichiießung und der kirchlichen Framing, in stiÜcr Ziiiiickgezogenheir mir Hdckzstihren Fiirstliihen
iisten.
Am Abend ward bei Fackelschein Seitens des Miifikcorps ch 5. Thüringischen InfanterieRegiments Nr. 94 (Großherzog voii Sachsen) im Srhloßhofe eine Serenade gebrmcht, Während bei Ihrer Exceilenz dcr Oher-Hofmeisterin der Frau Großherzogin, Gräfin Linidurg-SiirUm eiiie größere AbendgeseUschaft stattfand, aiif welcher die Hofstaaien der fremdrn Fürstlichkeiten und der Großherzogiichen Herrschaften erschienen.
Nm 6. Februar Vormittags 11 Uhr fand im engsten Kreise der Großherzoglichen Familie die Schließung der Civi1ehe statt, bei ivcliher Herr Gcheimrath 1)r, Stichling in seiner Eigenschaft (1115 Chef des Departemeiits des Großherzoglichen Hauses die Eiiiirrigung in das Standesregister vollzog. Nachmittags 2Uhr veriauimelten sich in der festlich geschmückten Kapelle des Schloffcs zahlreiche Herren und Diimcn in reichen Uniformen und ge- ichmaiivollften Toiletten. Auf der Fürstlichen Estrade nahmen das diplomaiiiche Corps, die von aUSivärts eingetroffenen Spe- zihivertreter Fiirftliihcr Häuser, die Generale mit ihren Gemahliimen Mah, zur Rechten der Estrade standen die Damen in
Roben mii Schleppen, ziir Linken die Staats-Minißer'
u:.d Departemente:Cheie, der LandtagSWrstand, der Regi- niciiis- Commandeur, die Vprfihenden der oberen Gerichchöfe, Krirawr, Prorektor und Dekane der Universität Jena _ lehtere in ihren farbigen Talaren , hinter diesen die Direktoren der
Eisenach und Jena, der Vorfißende des Gemeinderaths von Weimar und dessen Stellvertreter, sowie zahlreiche Fremde, namentlich Offiziere aus den benachbarten Garnisonen. Auf den Empor- kirchen nahmen Play das Offiziercorps, die vortragenden Räthe der Ministerial-Departements, die Deputation des Gemeinderaths von Weimar 11. s. w. Die Versammlung bot einen überaus prächtigen Anblick. Um 2 Uhr hatte, während von den Thürmen fefiliches Geläute erscholl, Ihre Königliche Hoheit die- Frau Großherzogin in ihren Gemächern, woselbft der Hof mit seinen Hohen Gäßen versammelt war, auf dem Haupte Ihrer Hoheit der Prinzessin Braut den Myrihrnkcanz und die Krone befestigt. Nachdem Se. „Königliche Hoheit der Erbgroßherzog den Fürst- lichen Bräutigam aus seinen Gemächern abgeholt und gleiihfalls in die Zimmer der Frau Großherzogin geführt, schte sich der glänzende Zug in folgender Ordnung in BeWegung: Unter dem Vortritt zahlreicher oberer und odersier Hofstaaien erschien zuerst das Fürstliche Brautpaar, Se. Turchlauchi Prinz Reuß in preußischer GeneralS-Uniform mit dem großen Bande des Falken-Ordens, Ihre Hoheit die Prinzessin Marie in Weißer Robe mit prächtigem Schleier imd Skhleppe, welche von den Hof- damen Gräfin Kalkreuth und Jräiiiein von Einfiedel gctragen wurde; es folgten Ihre Kaiserliche mid Königliche Hoheit die Kronprinzessin, geführt von Sr. Kömigkichen Hoheit dem Groß- herzog und Sr. Kaiserlichen und zidiiigliihen Hoheit dem Kron- prinzen, Ihre Königliche Hoheir die Frcm Großherzogin, geführt von Sr. Königlichen Hoheit dem Prinzen Heinrich der Nieder- lande und Sr. Darchlaucht dem Jürßen Reuß j. L., Ihre Kö- nigliche Hoheit die Frau Erbgroszherzogin, gefiihrt von Sr. Kö: niglichen Hoheit dem Erbgroßherzog von Mecklenhurg-Schwerin und Sr. Hoheit dem Prinzen „Hermann von Sachsen=Weimar, Ihre Hdheit die Prinzesfin Elisabeth, geleitet von Sr. Hoheit dem Herzog Paul von Mecklenhiirg-Schwerin und Sr. Durch- laucht Prinz Heinrich 117. Reaß, Se. Königliche Hoheit der Erb- großherzog, Sc. Hoheit Prinz Bernhard von SachstwWeimar. Die Schleppen der Damen wurden von Pagen geiragen.
Tas Fürstliche Brautpaar nahm Psah vor dem Altar, während sich die Höchsten Herrschaften im Halbkreis hinter dem- ieLben aufsteUien und zwar so, daß Ihre Königliche Hoheit die Frau Großherzogin hinter der Jürsriichen Braut stand. Die kirchliche Feier wurde eingeleitet durch den Gesang eines Liedes, worauf der Kirchenchor eine von Ihrer Hoheit der Prinzessin Elisabeth komponirte Motette vortrug. Herr Geh. Ober:H0fprediger ])r. Hesse, dem Herr Hofprediger Or. Schweißer und Herr Diakomrs Fiege asfistirten, hielt die Traurede unter Zugrundelegung der Worte des Psalmisten: „Der-Herr ist meinHirte, mir wird nichts mangeln.“ Nachdem unter dem feierlichen Geläure der Glocken der Wechiel der Ringe stattgefunden und der Segen über das Hohe neuver- wählte Paar aUSgesprochen, schloß ein kurzer Gesang die kirch- liche Feier und der Zug verließ in derselben Ordnung die Ka- peile. Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog UND die Frau Großherzogin, sowie das neuvermählte Paar geruhien in den Dichterzimmern die ehrfurchtsvoUcn Glückwünsche des diplomati- schen Corps, des Ministeriums, deZ LandtagSvorftandes, der Generale und ExceUenzen, sowie der iibrigen Damen und Herren entgegenzunehmen.
An die KUr schloß sich unmittelbar die Galatafck an, zu Welcher etwa 300 Einladungen ergangen waren. Die Groß- herzoglichen Herrschaften speisten im glänzend erleuchteten Weißen Saale; an der Mitte der Tafel saßen die Hohen Neuvermählten, zur Linken der Prinzessin Marie der Großherzog, zur Rechten des Prinzen Reuß die Frau Großherzogin, neben dieser der Kronprinz, neben dem Großherzog die Kronprinzessin. Die übrigen (Gäste speisten an vier langen Tafeln in zwei an den Weißen Saal stoßenden Geiiiächern. Während der Tafel erhob Sich Se. Kaiserliche imd Königliche Hoheit der Kronprinz und brachte das Wohl der Hohen Neuvermählien aus, während Se. König- liche Hoheit der Großherzog auf das Wohl seiner Hohen Gäste Trank. Nach der Tafel unterhielten fick) die Höchsten urid Hohen Herrschaften in freimdlichfter Weise mir den Ynmesrnden. Ihre Königliche Hoheii die Frau Großherzogin Trug cine rv-iße Robe mit prachtroller VON Hermelin breit umsäumier Schleppe von dunke1rothem Sammet und einen überaus reichen BrannischrriUck, Ihre Kaiserlirhe Und Königliche Hohcir die Kronprinzessin eine Schleppe in roihcm Golddrokat, Ihre Königliche Hoheit die Erb- großherzogin eine rothe, Ihre Hoheit die Prinzesfiii Elisabeih cine rosa Schleppe.
Bald iiach Aufhedimg der Tafel veraLschiedeie sich das Hohe nenvermählte Paar, um sich nach Eisenach zu begehen und iiach mehrtägigem Aufenthalte dort eine längere Reise nach Italien anzutreten.
Wie inniger und lebhafter Antheik anch ariswärts dem geftrigen Feste ngLWéUd'Qt worden ist, zeigt der Umstand, daß in Hunderten von Telegrammen aus Berlin, London, Si. Pe- tersburg 11. s. w. dem Hohen Paare die herzlichsten Glückwünsche dargebracht morden find.
_ Am 6.u11d 7. Fehriiar sind die ?errhöchften Herr- schaiten, welche an?- Anlaß der Vermählmigefeierlichkeiteii am Großherzoglichen Hofe anwesend waren, mit AUHnahme Sr. Köriiglichen Hoheit des Prinzen Heinrich der Niederlande, Höchst- welcher Nock) einige Tage hier verweilen wird, wieder abgereist.
Eisenach, 7. Februar. (Weim. Zig.) Gestern Abend Um 9 Uhr trafen Ihre Hoheii die Prinzessin Marie mii ihrem Gemahl dem Prinzen Heinrich 111. Reuß mittelst Extrazuges hier ein. Dieselbeii wurden am Bahnhofe von den Gemeindebehörden und dem Offizier-Eorps empfangen und durch eine warme An- sprache dec."- Gemeinderaith-Vorfihenden Rechte::anwaits "Hering begrüßt Und degiiiikwiinstht, woran die Hohen Herrsihaficn io: fori nach dem Großherzoglichen Schlosse fuhren. Eine große Meiischcnmenge hatte fich hier und am Bahnhofe eingefunden.
Neuß. Gera, 5. Februar. Der neue Hofmarschall Herr von Meisscnbug hat seine Funktionen am Fürstlichen Hofe hier angeircten.
. SchWeiz. Bern, 4. Februar. Der von dem lehren miernationalen Postkongrcß abgeschlossene Vertrag, betressxnd den Beitritt BritischIndiens und der franzöfiichen Kolonien zum allgemeinen Postvrrein, lautet, der „Wes. Ztg.“ zufolge, wörtlich:
„21:1 1. Britisch-Jndien und die französischen Kolonien treten den Bestimmungen betreffs Gründung einer allgemeinen Posiunion vom 9. Oktober 1874, sowie den Vorschriften des Außsührungs- regiemenis bei.
Art. 2. Die aus einem der in Art. 1 genannten Länder siam- menden Korrespondenzen mii Bestimmung nach einem anderen Lawde der Union rice 76153 unterliegen den Taxen der Union, die mit Rück- sicht auf Winca 1, 2, 3, 4 und 5 des Art. 3 (25 Cts. für einen frankirten einfachen Brief von 15 Gramms Gewicht :c.) und Alinca ], 2 und 3 ch Ari. 4 (7 Cre. für Geschäftspapiere, Waarenmuster,
Ministeriäl-Departements, die ersten Bürgermeister von Weimar,
Zeitungen, Drucksachen, Visitenkarten, Photographien rc. von 50 (Hr.
Gewicht) des Berner Vertrages vom 9. Oktober 1874 von jeder der Verwarnungen angenommen sind. Jede Verwaltung hat das Recht, diesen Taten unter dem Titel eines überseeistbeu Portos eine Mehrtaxe beizufügen, welche in den im Berner Bettrage firirien Maxima für ftaukirie Sendungen vorgesehen ist. Jmurethin können, tvinn die Umänrerung der Taxen in nationales Geld einen Bruch eraäbe, die Taxen bis zur Einheit abgerundet werdcn. Es ist au!- drücklich verstandrn, daß die überseeische Mehrtaxe nur einmal bezogen Werden kann, ("uch 1'211*st dann, ivcun mehrere Seedienste am Trans- porie bctheixigt sind.
Art. 3. Vom Abgarg-Zorie des Seefransportes der in Art. 2 genannten Korrespondenzen bezahlt die expedirende Verwaltung den Vermaltungen, welche den Transport besorgen, eine Vergütung von 1) 25 Fr. per Kilogramm rcincslxéewickzt für Briefe und Korrespondenz- karten und 21 13317. pr. Kilogramm reines Gewicht für die in Ari.4 des Berner Vertrages genannten Objekte (Geschäftspapiere, Waaren- muster, Zeitungen, Drucksachen, Visitenkarten, PhotographieK xc ). Wenn der Seetransport dnrch zuzei oder Mehrere Verwaltungen aus- geführt wird, wird die Vergütmig unter ihnen auf Grundlage der durchlaufenen Strecken verihrilt ohne Pcäjudiz für die verschiedenen Abkommen, Welche die beiheiligten Verwaltungen unter sich abschließen
können. Jedoch wird keine Vergutung entrichtet für Seeiranßporte, die 300 Seemeilen nicht überschreiten. _ Art. 4. Die Korrespondenzen, weiche mit Rückfichi an' das Säilußalinea von Art. 10 des Berner Vertraßcs vom 9. Oktober 1874 (Korrespondenzen nacb Jhdien und durch das_ (Schief der Ver- einigteii Staaten von Nordamerika mittelst der Eiicnbahncn Zwischen New-erk und San Franzisko) auherordenilichen Transportkosten UUtklÜchen, können mit einer Mehriaxe belegt werden, die im Verhält- nisse zu diesen Kosten steht. Ari. 5. Mit Bezug auf die Besiimmnnscn des Ari. 27 des dem Berner Vertrage heigegebenen Reglemenis, betreffend dieTr-agung der Kosten für das internationale Bureau der Postuxrion, treten Britisch-Jndien in die erste und die franzöfiichen Kolonien in die dritte Klasse. ' K f?lri. 6. Der gegenwärtige Verirag tritt am 1. Juli 1876 in ra .“
_ Zum Ober-Instrukior der Kavallerie ist an die Steile des zurücktretenden Oberst-Licutenanis Müller Oberst- Lieutenant OHcar Zeilweger von Hauptweil ernannt worden. _ Der Große Rath des Kantons Neuenburg hat sich mit 50 gegen 31 Stimmen für das Progressivsteuershftem entschieden, wird aber die Frage der VolkSabstimmung Unter- werfen.
Niederlande. Haag, 7. Februar. (W. T. B.) Nach einem hier eingegangenen Telexéramm aus Aichin vom 1. d. sehen die niederländischen Truppen ihre Operationen gegen den Distrikt Moekim fort. Die Campongs Daroe urid Olehsoesoe wurden nach hefiigem Widerstand:: genommen; der Häuptling des Campong Daroe hat seine Unterwerfung angeboten.
Großbritannien und Irland. London, 5. Fe- bruar. (A. A. E. Der Herzog von Edinburgh wird, wie die „London Gazette“ meldet, am 29. d. M. im St. IameS-Palast als Vertreter der Köriigin die erste Levee in dieser Saison abhalten. _ Die Civilliste der Königin besteht aus einer durch das Parlament festgeseßien Bewiüigung von 385,000 Pfd. Sterk. und ist geringer als das Einkommen früherer britischer Monarchen. Der Prinz von Wales erhält einen Jahresgehalt von 40,000 Pfd. Sterl. und den Ertrag des Herzogthums Cornwaüis, Welches im Jahre 1874 62,515 Pfd. Sterl. für ihn abwarf. Die Prinzessin von Wales erhäli 10,000 Pfd. Ster]. jährlich, Miihe im Falle des Ablebens ihres Gemahls auf 30,000 Pfd.Ster1, erhöht Werden. Andere Mitglieder der Königlichen Familie erhakten aus einem dazu, bestimmten gemeinsamen Fonds folgende Iahreögehälter: der Herzog von Edinburgh 25,0003 Pfd. Sterl., der Herzog von Connaught 15,000 Pfd. Sterl., Prinz Leopold 8000 Pfd. Sterl., die Prinzeß Royal (Kronprinzessin von Deutsch- land) 8000 Pfd. Sterl., die Prinzessin Ludwig von Hessen 6000 Pfd. Ster1., die Prinzessin Christiane von SchieSrvig - Holstein 6000 Pfd. Sterk, die Prinzessin Louise (Marquise von Lorne) 6000 Pfd. SML, die verwittwete Herzogin von Cambridge 6000 Pfd. Sterk, die Groß- herzogin von MerklenburJ-Streliß 3000 Pfd. Sterk, die Fürstin Teck (ehemals Prinzeism Mari] von Cambridge) 5000 Pfd. Ster1., der Herzog George von Cambridge (Generaiisfimus der britischen Armee) 12,000 Pfd. Sterk; zusammen 167,000 Pfd. Srerl. jährlich. Die jüngste Tochter der Königin, Prinzessin Beatrice, dezieht Noch keine Apariage. _ Der Gemeinderath der City von London hielt am 3. d. M. eine außerordentliche Sihung, Um verschiedene Anträge iiber die Zweckmäßigkeit einer Erweiternng der Loudon - Brücke über die Themse Und aridere Mittel ziir Erleichterung des Verkehrs in Er- wägung zu ziehen. Diese Frage beschäftigt die Stadt- ältesten der Citi) schon stit geraumer Zeit sehr angelegentüch, imd mittlerweile ist man zu der Ueberzeugung gelangt, daß selbst eiiie Erweiterung der Brücke dem täglich wachsenden Verkehr auf der- selben keine Erleichterung schaffen würde, ganz abgesehen von den enormen Kosten Und den technischen Schwierigkeiten eirier solchen baulichen Operaiirn. Nach einem polizeilichen Ausweis Paifirten die Briicke im Januar 1875 täglich im Durchschniri iiher 100,000 Fußgänger und Über 19,000 Wagen. Nach längerer Debatte wurde beschlossen, von der Idee einer Erweiterrmg der Brücke Abstand zu nehmen und das Brückencomiié zu instruiren, fich mit der Staatsregierung über die Thunlichkeit des Baues einer neuen Briicke über die Themse oder eine:.“- Tunnels östlich von der Loridon-Vrücke zu verständigen. _ Der Prinz von Wales kam am 4. d. Abends in Jehpore an und hiekr mit großer orienralischer Pracht seinen Einzug in die Stadt. Der Prinz und der Maharadsckzah saßen zusammen auf einem reichgeichmÜckien Elephanten, der 11011 Fackelträgern umgeben war. Die Stadt mar mit v.neiianischen Masten urid Flaggen geschmürlt. Tichte Menschenmassen füllten die Straßen und begrüßten den Sohn der „Kaiserin von Indien“ mit EnihufiaSmus. _ Der Spezialforrespondent der „Times“ im Gefolge des Prinzen von Wales meldet cms Agra vom 3. d., daß Prinz Ludwig von Battenberg wiihrend einer Eberjagd diirch einen Fall eine erhebliche, aber nicht ernstliche Verlesung erlitt. _ Aus Calcutta wird den „TimeS“ bestätigt, daß fich 300 Mann Truppen nach der Grenze von Yunnan begeben, um dort den englischen Mitgliedern der Kommisfion zur Untersuchung der mit der Ermordung Margarh's verknüpften Umßände, Mr. Grosvenor Und Mr. Davenport, zu begeßnen und ihnen das Geleit durch Birma nach britischem Gebiet zu geben.
_ Aus Bombay, 7. Februar, meldet das „W. T. V.“: Vier Schiffe des hier siationirten englischen Geschwaders haben Befehl erhalten, nnverzüglich nach den chinesischen Gewässern zur Verstärkung des dortigen Geschwaders al?- zugehen. _ Die hier herrschende Pockenepidemie ift im Ste:- gen begriffen.
_ 8. Februar. (W. T. B.) Wie die „Times“ melden,
hat der Oberst Stokes, dessen Urlaub gestern zu Ende ging
einen netzen Urlaub auf unbestimmte Zeit erhalten, da seine Mission in Aegypten noch nicht beendet ist.
Frankreich. Paris, 8. Februar. (W. T. B.) In einer _ den Journalen mitgetheilten offiziellen Noie werden die iii Umlauf gesehten Gerüchte Über die angebliche Mobilifirung eines Armee-Corps zur Ausführung großer Jeldüburigen gls jeder Begründung entbehrend bezeichnet und wird htiizugefugt, diese Gerüchte seien offenbar lediglich zu Spekulatioiiszwecken verbreitet worden. Zugleich wird darauf aiif- merksam gemacht, daß diejenigen Journale, die diese Gerüchte weiter verbreiten, der gerichtlichen Verfolgung unterliegen.
Spanien. Madrid, 7. Februar. (W. T. B.) Der von dem General Quesada über die Einnahme von Durango an die Regierung erstattete Bericht laut folgendermaßen: „Du- rango, 5. Februar. Wir haben Durango, die gewöhnliche Re- ßdenz des Don Carlos, ohne Widerstand geriommen, nachdem wir Truppenkräfte bis Ambiano vorgeschoben hatten. Der Vor- marih war sehr ficher, da wir in San Antonio de Urquida Und in Ocharidiano Streitkräfte zurückgelassen hatten. Di.: M.:: njzipalität, die Geistlichkeit und die Einwohner Turangos haben im Vertraiien auf die gute DiSziplin unserer Truppen die Stadt nichr verlaiien. In Zornoza ist ein großer Vorrath Salpeter gefimden worden, der nach Bilbao gebracht worden ist.“
Griechenlqnd. Athen, 7, Februar. (W.T. V.) Brai- las Armenis ist zum Gesandten in St. Petersbiirg er- nannt Wordcn und gestern dorthin abgereist. _ EinKöniglixhe-Z Dekret ordnet den Schluß der gegenwärtigen Session “der Deputirtenkammcr an, da es unmöglich, eiiie Beschlnß- fähigkeit der lehteren zu erzielen.
Rumänien. Bukarest, 8. Februar. (W. T. B.) Die Dcputirtenkammer hat die von der Regierung selbst ab- geänderte Vorlage des Kriegs-Ministers, beireffend die BewiUi- gung eines außerordenrlichen Kredite?) für die Armee, nunmehr angenommen und hierfür 4 MiÜionen ohne Kontrahirung einer Anleihe bewilligt. Trei Mihionen werden dem im vorigen Iahre dem Kriegs-Minister bemiUigien Bariteufond UUd eine MiUion der Konfignationskaffe entnommen werden. Im Lane der Debatte gab der Minister Nochmal?- die Versicherung, daß das Ministerium eine durchaiis friedfertige Politik befoige und strenge Neutralität beobachien werde.
Rußland und Polen. St. Perersburg, 2. Februar, Der Großherzog VVU Meck'ienhurg begab sich vorgestern Abszir 11111 10 Uhr zur Theilimhme an der auf gestern angeschterr Kaiierkichcn Zaiid nach Oraiiicrihaiiin, ivoieldst Se. KöUiszlik-ZL Hoheit die Nacht yerbmchrc. Die Jagd fand gesterii dei Schi]chk"ino statt. Es Wurden im Ganzen 20 Elcimthicre ei“- .1cgr. Henke um 12 Uhr Mittags iaiid auf dem Platze vor dem Wiiiierpalais eine große Revne iibcr 2131/52111- iaiiiorie Infanterie, 20 Schwadronen Kavallerie UND 78 G:]"chiihe stati. Im Ganzen waren 10,874 Mann aqucriickr, darUnter 18_ Generäls, 516 Stahs- Und Ober=Offizicre, 1533 Unter- ofsiziere, 1023 Musikanten, 7216 Gemeine und 568 aas;erhalb der Fronie Dienende. Die Zahl der Frmit- und Yrtiklerie- pferde belief fich auf 2090. _ Mit dem Einiriit des Frühlings Wird das Miiiifterinm der Wegekorrmunikatfon, wie die „R. W.“ b?k1ch1ét, eiiie Expedition zur Entscheidung der Frage Über die_Verbindung drs Ob- und Psischdragediets ausrüsten. _ Bet einer der hvihsien Centraloerwaltunhen wird, wie die „V. Z.“ meldet, iiber die Mitte[ i.:erhandelt werden, welche zur sicheren ErfÜÜUrig der allgemeinen Wehr- Uiilckst Sciiens der Juden zu ergreifen scieri. _ KÜrzlich 111 zwischen den Oderprorurcuren des h. Shiiod Und Crzdischof von Warschau, Leoniij, unter Zuziehmiq det.“; Kanzleidircktors des Ministeriuch des Innern, eiiie Uebereiii- kiinft rider die Verwaliung der ehemaligen grieck;isch-Uiiirieii, mirimehr rechtgläubigcn Eparchie getroffen worden. _ Die Frage des Waldschiilzes bei Privatwäldern, deren Eristenz fiir den Staat eine Bedentmig hat, ist nach der rusfischenYSt. P. Ztg.“ iii eine neUe Phase geireren. Sie wurde zunächst von einer kleinen Kommission im Domärren-Ministerium dearhritct, xvelche , ihre Aufgabe befriedigeud gelöst Und ihre Arbeit 11-151 einer größeren, mis Vertretern versehiedener Resorts 311's11MMLk1gLsLY1TU Regiermigrkommisfion Übergeben hat. _ Die Telegraphenlinien im Südosten, Süden und Westen des Reichs smd nochi11s01chemZUstande, daß ein normaler T'cpescheiwerkehr noch nicht herzUsteUcii War Und die Telegramme seit dem 21. Januar fich immer noch verspäteii.
Schivedenund NorTvegen. Stockholm, 28. Iaimar. (Schwedisch=1iorwewisck)e Korrespondenz.) Das Memorial dcs See:“)JZinisters, Barons von Otter, beireffend die Orga- Uisation der Marine und die «Zasis „einer nach unseren Verhältnissen abgepaßien Sce- vertheidigung“, bezeichnet als Aufgabe der schwedischen Fioite: den Feind von unsern wichtigsten Häfen fern zu halteii, die Landung Überwäliigender feind11cherHeercha7mr arif urisrrenKÜsten 311 erschweren, wenn nicht zu hindern, die Komrmruiiaiiorrcri des Feindes _ falls ihm die Landung gclunxxen ist _ mit seinem eigenen Lande zU crschweren, und endihh diirch Operatioaen auf 1111111211lä11disch€11GSWäffLkn zusammen mit unsrer Ariiire das Ihrdringcn des Feinde?- zu verhindern. Der Minister meint, M; die Erreichrmg dieser Zwecke unsere Mittek riichi Übersteigt, :deim wir die bedeutenden Forisihritte richtig benutzen, welche seir einem Jahrzehnt die Wissenschaft anf dem Gebiete des Seekriegs- Weieiis gemacht hat.
Der Minister entwickelte darauf seine Anfiihien Über die Viri- und Weise eines feindlichen Angriffes und iiber die Mög- lichkeit denselben zririickznweisen. Er kommt dabei zu dem Re- inltaie, daß die Vertheidigungézanstalfen der festen Punkte und der Scheeren ungenügend sind, wenn sie nichr eine Flotte ziir Seite haben, welche auf hoher See den Feind beunruhizen kann und ihn zur Aufwendung so großer Und kost- spieliger Mittel für die Ueberführimg von Trrippcn zwingt, daß schon dadurch seiti Unternehmen sehr gewagt er- scheint, um so mehr, als er keine Sicherheit haben kann, seine 1_Vlr-rhindungen mir dem eigenen Lande nicht abgeschniticn zu e)en.
Die Veriheidigungsmittek in den Sckieeren sollen, nach der A11stcht des Ministers, und abgesehen von den Mirren und Minenfahrzertgen, sowie von der Befestigung der wichtigsten YUUÜS, aus kleineren mit starkem Geschiiß versehenen Panzer- boten befiehen, bei denen es weniger auf die Schne11igkcit ankommt. Die Anzahl der Moniroren 7011 nicht vermehrt wer- den„ diese SchiffSJUUimg vieimehr, wenn die cht vorhandenen iiicht mehr brauchbar sind, nicht ferner angewandt werden. _ Was nun die fiir die offene See bestimmten Schiffe betrifft, so miiffen dieielben sowohl schnellsegelnd und leicht zu maiiövrircn sem als eine möglichst große passive Widerstandskraft befihcn.
Die Länge darf nicht 250 schwedische Fuß (ca. 731Meter) über- ftergen; fie soUen mit einem starken „Widder“ versehen sein, und der Panzer, welcher 1] bis 12 schwed. Zoll (ca. 30 Centim.) st_ark'sem soll, muß hauptsächlich als ein die Wasserlinie und die ihr am nächsten liegenden Theile des Schiffes schiitzender Gurtel angebrzcht werden. Die Beftückung soll aus zwei parizerbrechenden Geschüyen bestehen, die höchstens jede dritte Minute einer1_ Schuß machen. Außer diesen zwei Haupt- gattungen mumen schneUsegelnde, ariiileriestarke, aber “unge- panzerte Kanonenbooie vorhaiiden sein.
“ Die Marine würde, wenn der Plan des Ministers durch- gefuhrt i_vürde, aus 6 größeren Schiffen („ramsnrtx'xx“) von der ohenerwahriten Art, 20 Panzerhöten, 4Minenfahrzéuqen, 20 un- JSPÜUZ'LTTLU Karrorrenböien und 5 Uebungsschiffen beirehen, wozu noch ein Chefsfahrzeug, eine "Anzahl kleinerer Minenhdte, Prahme und TranSporiiihiffe, sowie die Minen kämen. Das Personal der Marine würde 453 Offiziere ailcr Grade, 608 Unteroffiziere 11110 8563 Gemeine Umfaffen.
_ Die jährliche Summe 5011.11r021cn3,500,000 Wird von dem Miriifter für die sUccessiven NIUUÜUTLU UUd ihre Erhriiimg ver- langt. _ Der vorjährige Reichstag beiviUigie fiir das Jahr 1876 einen Betrag von Kr. 7,771,685. 40. fiir die Marine der Minister macht fich mm in seinem Memorial anheischiq, mii (mcm JahreshUdgei von Kr. 8,260000 in den I=ihreii 1877 bis 1888 die voUständige Durchführung seines Planes, Elst) aUF] die 5L_lnschaffung ch von ihm vorgeschkageaen Mgtcrials zu be- werkitclligen.
Christiania, 1. Februar. DerKöriig und dieKönigin irafen heuie Vormitmg 111 Uhr hicrsridft ein und wurden am Bahiihofe vom Jtiitrzamtmann, dcm Magistrat, den Stadtver- ordneten 2c_. empfangen. Arif dem Wege zUM Schlosse wurden die Majestäten von einer zahlreich versammelten MLUsÖLUMLUIS
„herzlich begrüßr; im Sihloffe hatten fich die StaatSräthe, der
höchste Gei'irhiShof, die Gcncräie iind Ydmiräle :e. zu ihrem Ernpfange versammelt. _ Das Storihing Trat heute Vor- rmitag zu seiner, Koniiitiiirurig zusammen. Zum Präfideiiten warde _Effeiidrop mit 87 von 98 abgegebenen Stimmen gewähir, zurn Vize-Prajideriien I. Sverdrup, zum Sekretär Leih mid ziim VtÉe-Sekretar Fior. Im OdelHihinge wurde Richier ziim Prafidrnien, Sörensen ziim VizePriifidenien, Hiwig zum Sekre- tär und Dahl zum Vize-Sekretär gewählt. Das Lagthing mähite Daae zu seinem Prafidemeii, I.Schrr1ar15zum Vize“ Präfideriten, Agrfwt ziim Sekretär imd Ueland zum Vize- Sekreiar. Schlreßhch wurde eine Deputation gewähit, um dem Kdiiige die Mitrheilung von der erfolgten Konstituirrmg des Siorthinges zU überbringen, iind eiiie Sitzung zu morgen (111- beraumt, um. die Benachrichtigung vom Könige in Beircff der Zeit der feierlichen Eröffnung des Siorthinges entgegen- zimchmen. '
_ 3. Februar. Die feierlirhe Eröffnung des Storihin- gez.“: fand heiiie Mittag statt. Begleitsr von der reitenden Burgergarde, " kamen der König und dZe Königin ziim Storthiiichgedande, wo dieselben von einer Deputation empfan- gen wurden. Der König verlas, narhdem er arif dem Throne Piaß genommen, folgende Throiirede:
„(Hure "Herren und norw-gisihe Männer! Von Tim ircuridiéhaii- 11ch€11_"V:?kk1a111111i- wc1ches io giücklicb zwischen den dereinigren Riichen und ]ammtlkckycn übrigen 5.1.1151Men besteht, hade Ick) in Betreff Unserer N.](iWMi-ZUWY kucrd Dm *.*.crzliÖen Empfang, w-x1cher Mir iowrixi ron Seiicn di'r Monarcheiia1Sder BWHlicrumgen ariider211cisezuThe11wmde, die Ich im VSLJKUKLUCJ-T IFr-mmer nach Dänemark, Denticbland imd Ruhland unternoriimen habe, eine ernenerie Und liche BLstäTiJUUU kr- halten. Mit Tniikiniiksit denke Ich an diciexi Eiiipiang ziiri'ick', 111131111 Ich einen *.*Zeweis rer geaQir-ten SteÜimg sehe, "Miche die ve.-ei:-.igten BrUderreickze Unxcr den Völern Eurrpr einiiehrnrn.
SW_dW Sierihirig 3111181 Drriamiiieii war, [xahrii ?ie Veriiäii- 111119 11:1) iernrriUeii _iiir zwei der H,“.11winahr11nq6xwxige ch J!".ikss wcniger ghmiig heirast. Die gedriiFie Siellxmh, worin 11111Z0r Geidxuarki, irexrxitliii) (ils cine Fri») hiervon, iii“ längerer Z));ii he- iUridsii har, 59111118 nicht 25216 E 1111111“; aiif den 111k1lstkiJUéU mid incr- ksritiien Vsikcwr i_m Liisg-Ziiiein:ri dleiiectr , _ZLIährexd die13§ hrffeiiilich Wld rorüdergehcriden Ziiiiandcs find indeii-ii die *Z1*1315701111_1f1[)111€11 éerigeich reichlich cingefirsicii, UN'O der 51 .Und der Staatskaiie iir ferner hedrnierrd.
Ick), hahecs _iiir Meixze Kör-ixhiche Pflicht angesehen, dein Ster- chnge eiiien Vrrichlag Zu ciner Uiiiregu1iriing der ())-„l)älirr dsr Stiem- licherx B:"“éllliWn, dcren 1111Zulärßiichkcir nach den verändertem Preis- rechaliniiier: rnverkeiindar geworrcn ist, roririlcgen, nicht länqer 0.111- ziisrhieden. Jrh empich12 diese wichtige Sache ,der heeridcri'ii 21in- merfiamkkii des STOTTHUIJPI. * '
_ Die Frage wegkn JCCiUTik'TCk Ncräiiderunger. in der Wehrpflichi- geizhgeiinrg, nm Ten den finaiizielien Kräften und Ührig-n VNhält- nimen des Reiches am besten cmg-xraszien Aus-Zanger-imkr für LM? zeit- gemäße E:;111ck1ch€111_11q r(s Veriheidihu*.igsivcseirs herziiiicilen, ist ein (*Ich-„7,1015 ii)ri,icirßier Eka-ZZUUJ gcwcicn. Der Vdiich)1.1a ZU V-x-r- ÜNTCTUUJCU m der gorqrni-n (Heicizqcbung, welcher dem Siorihiiiqe rrrgclegrrrerderrrvrrd, stellt im Berglund zu dem GeirizxsvriMnh Ürxr deiiiciisen (Hshenstand, der Urn dem Sivrfhixige des inhrrs 1873 gr'sat-ZT „wurde, kxiire größeren FVWSMUJM an das *Sxaatsriidgei, irn- dern dieicr hinsiüxilich der Soldaiaixsdildnng der W:l)rpfiichiigen Und der Kriegeiiereixizhafr der Lirmee Wesentliche Vrrrheixe.
_ Em; dazu mcdergeiehie Kommiifion h.".t éiIC-“i Veririiiar, 111 (“171217 zexigemiiixxoii Ordnung der Zrilresisuerxmg ahhchheii. Tie Psr'wrhiion zuren Zeilixrifen. MLM dem Strrtkiinse vorgelegi werdcn wird, ist aus drr dyn drr Kommiisien aiigrgeheiicn Grund1age gebant.
Es wird dem Sior11)inge ein Geicßcntwur', hctriffend Ti: Vsr- xvögrnßrerhiiliniffe zwiichxén den Ehegatten, vorgelcgt Werden; gleich- saii-I cin (Yesehrniirnrf, dctrsffend 'Das 1iierarischc CigcnthuercTht.
BQMYW den Formxng der dekeiitendeii Eijenbxlixianiagrn,
Weiske 311!“ 3311 711 der YluQ-fiihriing 1'C-griffen find, 1111511156; Die Mitirh Miihe im komm-xiiden Budgetiermin fiir das EUNWÜÖUWÜSN ianZarxiii criardrrlirh icin wcrden, Wird das Siorthéiig eiiie *.*:- srxidere M'iixhciliing eiiiwiangen. _“ Irideiii Jö.) hierdmch die Verhardlmigen des Siorihing-«Z für er- rxriiet erkläre, “fiche Ich Gottes Segen iiber Ihre Arbeiixn und wer- 1:1ch_:1*c Ihr..“n, 91112 Herren und norwegische Märiier, mit aller Könix lichx-n Hiild Und Gnade Wohlgcwogcn.“
Dänemark. Kopenhagen, 5. Februar. Der König kehrte an Bord ch Dampfschiffes „Freja“, welches von dem Dampfboote „Absaloii“ begleitet wurde, am Donnerstag Abend von Lübeck nach Korsdr zuriick, Übernachtete auf dem Schiffe und kam gestern Vormittag hier an. _ Die feierliche Vei- seHung der Leiche des Prinzen von Ventheim-Siein- furt fand der Bestimmung gemäß gestern Mittag 1 Uhr von der St. Petrikirche der dentschen Gemrinde aus in Gegen: wart des Königs, des Kronprinzen, der Prinzen Waldemar und Johann statt.
Vereinsmefen.
Berlin. Dernational-libcraleVereinhielt am Vergange- rieii_Freiiag seine erste Gencralveriammlung, in welcher der Justiz-Raih L:]ier die Mittheilung machte, daß der StadtgerichiSrath Kowalzig regen andauerndsr Kränkliirkeit iein Amt als. strilvertretendec Vorfiß-xnder nikdei'gelezt habe. Auf der Tageöordnung stand eine Bewreihnng über die Hznxeirverträge DSLÜJÖMUDS mit den fremden Staaten.
-_ Deerrein zurVeförderung bes Gewerkeileißesirr P_r eu1;en beicha'tigie sich in der am Montag ab;:ehaUer-en Sihuna zu- na_chst mit der Neuwahleincx Rendanten aa Sieur des aus dem Amte eichtedenxn Vanquiers ron Orpenield. Sämmtlicbe Skimmen vereinigten
[ck _an Hrn. Boribardr, der semit zum Rendantcn gewählt iii. Die _Veriammlurg nahm hierauf Kenntnih von der im techmicheu Aus- 1chusje rrilzogenen Wah Der 4 Abtheilungévorüizendeii; demnach prä- fikixt rer Abriseilnng für Chemie nid Physik Geheimer Negiernngs- Rath Heimann, der für Mathematik und Mechanik Geheimer R-gie- rurigs-Rath Reuleaur, der für Manufaktur und Handel Startratb Friekkereximd endlich der für Kunst und Kunstgewerke HofbilrhaU-I: GiUi. ._Der Aimxrdcrunx des Könißliiren staiiitischen Biireans, bei 'Ein?- 'ZÉUUW cirier Zxatiixik der HauSindUftii: mitzriwirkcn, ixb iirh rer DLrLM MMU 37.19.12 311 cnkirrexhkn.
_ - Dem Berliner Kinderschuß-Verein, dergesiern Arend sIUL dir??];L-iélizKS Gencralversammiung abvii-lr, iind U(11L1T111-15 von “Hr. 5111315115: rem Kiiier und König KOTWTUWÉÖWÖTC vxriiehen wrrsen, _WOTLU'Ö deiiiieiben Tie Annahme des Gsirrri'iss 155 HM- Vicwr Jkeirmxnn DTU 50110 Thi. emiöglickéi rrrrrcn. ZUrZeir werden ;) Ki.".rer aiiI Ter Neuriianriichen Stifiuxig Uiirerda 7811. Die Zak)! DFLÜN'ÉLÜZLÉU 171 é(ist iirverfiiideri g:1*1€81.*en (9601, .":de konnte die Thimxieir FeS Vsrcins ani dcr bikiierihen Höhe ieriarren wer- den. *Im Warxcn warden 123513ridch verriiehi: '.“7 „11-11an war der „Barer geixdrhen, 1-3 die Miiiter, bei 9 warxii wride Eltern 1217 u. 1. W.;. I;.) Kinxer wnrden aus der Pflege des “14181115 eiii: 1:11:11, 14 rrcii sie [*.*-3 d:“iti? 831“:!:Ii.11*r ;urrickhclxi iyaii-ii (He: strrden _Utid 25 Kiiider, »111'9 noch Niihi 95113 20““,*.„ ein «*."iristiqer PkOZMJZY, ir-ic Hr. “(Rh. Iker-Merixiiix1raih [.'r. ()*“ulriibiirg 55:1 Nalixron erörtert»), Mi]. 7103 dsr Verein d.]itii! den dest- yitiiirten .Stadtiiéeiien Borliris ariichiieizi, in denen Der ZrerbiiMeire- saß_dcr Kirke! Uiitcx 5 Jahren 19_'.)1*“,/., beträgi. Iii »;Wi Pcsuizsn bsiragt ÖLL'U' TrixchichiiiriZ1aZ 46 , Leider ÜL1111TZU di): Miirei des Yrrexns nichr rie Befriedigang 0.112: an drnselren [*:"rüc-NITCUDM An- forderungen, denn Von den 36 1171 letzten Monat „iii.;eriieirxiéii Kixderri kr 11th nur 16 in Pflege geqrben werden. Nuri)“ rec.". Kaii-xnrxricht !*ctruZ die (8111113551.- 52214 “ mid verbiirh (iii Kasseiirsir'ird von 3131).« Der Vorstmd bestrbt für daS laufeixke 3.07:- 11114 ken ékékLUTV.Ö.WQUgaLk1,GUstQV Borcherk.Lo;ii§(55:21*enwiß, 761111111111 Lehmann, Sieh. Lher-Medizinal-Raih 11r,i§'U10nbUrg, Und „dmr Damen ?Lr. Irerlchrer 111: Beeck, DiWklk'T (Hrafer, YTUZilnF Hci'rir, Nima Nenmann, Marie Richter imd Anguite 2. )O “.O.
Statistische Nachrichten.
Nach den voriaafigeii Ergebnissen der Bs1kszähiunß an'. 1. Driemher 187.) dar da;; H;“rzogrhum SäÖsi'n-Niki'llbnkq 145873 Einwrhnxr (95527. .871 + 37511, davoa 71,059 m., 74,814 iv., 20,777 Wohnhäiiier, 33,160 Haiiéiialinixgeir11,542 (iöx-irerde: dxtriebe mit ircriiZcr als 5 (1565111535 (4707 111., 631; w. Gshiilieni, 666 mit mehr 1115 5 (Jshiiiirri (7577 m., 2123“ w ) odrr mir Uni- triekImaiÖirieii. In den Stärken Wohnen 54,420 (_ 2837) E., auf dem Lande 00,539 (+914) C“. Die Z:;irr NikéiÖUlJ :(itilt 22,266 «230.1, E. “ *
Kunst, Wiffcmsthast und Lércreirrxr. .
In der qm “Sonnabend abachaltenen ZLBYZLJ dsr (Ziergra vlckiic1cken§3381eilickair eriiatictc dir soeben .th 215;ik.i riiiiick- kch1)rcndc_ öxiecreichiiihe IrcrIiciitsnant Lux, einer der TT.“.“iixr-riiisr dcr ». Hrnnycxicd-«U Expedition „1:1 der Logngriii'is, ;Licri-Ör iikéxr die VOII ihm vom 2. Mai vis 31. Oktober V. Z. 1117511111111? TONLÜUNJU LMO, dcrrir Haitwrsrgedriif; Ter NariWeis drr QUKUJU rss (Irix icin diirfxe. Dix (Hki:ii 111.15 rcgrühte ain icli'r'n 2117211? die .*"):rren 111“, !) Henk und 01", 31 ir. ais (Häfte, von keit."; E(U-FTJT 11391“ seine 311911311125) 151131113111“ 1icrichtrie und Lehierer eine arisiiihriickye ;),-hilde- rimg iciner Wirdciunzcn Lurch Japan gab. , _ Dcr Skidrrath “on AUUVERPLU 1111 reickiwi'icn, de drcihundertiährigcn (HeburtStag vrn Peicr Paal Ru- drii§_ (gkl). 1577) 1111 näiisxen Jahre feierlich 7:1 *.*.“gshkn, Mai! hat rrr-ieicdißgen, 0117.13 A*:Sitéiiilnß Urn akicii Werksn Dre“ „cirrßen Meisters zii rercimtahcn und die nnewäriigU Besitzer rOn isirher. 311 ersuchen, dii'seii'en 311 dieiem Zivrrke [)erzuic-iheii. *
_ Tic *Lkerl,'!xixhii-I*11„211d1urig 13031 Julius SPrirg-Jr hierieU'st [*rrciici fiir di.? 1xvrxirriisnde hllndékljährix'ié Zuheikcior des (chririüiags ;«rr KÖx'lgiki Laiie eiiie [UÜXÖ'UL ??;stzia'xe wr. In 7.111 nkishstrn Tiiiicn xrichoint in dem geriamxr 11 Verlag eine near Biographie der.*16!iiziiii von 111“. Eduard (5171361. Der 'Tier- 7.ck.'_'ier 130.1 7111) “s).". drin rein Liniikrienhaitsn frei 52.1).1111'11 und eine
„ kiii'iDich ksiiiixieriiihe TIksk-ÜUUF, voxi r.:n L.*1,*cii€-g.i:*zxe imd minorit-
1ich «7.125; Der erwii-erri Wie hiiroriiireii BIDQUUKI rer KÖLUFZU iniie (.exxhcn. Sk. k))izjsiiäi drr K511.'r11110 Köhig 117.101 die deiiiuziq rss BUMI [inlrvel] awgeixMimrri. Wir werdcn 71111“ das W.":i" Leiner Z-xii no&) ziiriirikeiiimcn.
WSTTICTÖL und Handel.
“Ju Veireff der “Straßendaupolixsirerwaltung in Berlin find i;31g?iide Bekiiniiriiiachrxrgexi veröff-„rzrlicri: Nzkrdsm in Werniiiziii'it der LiiirrhöÖsic-n Kahiiuisrrdre 134111 28. Dexeruher 1875 die örikiche Siaßertkaiirslizeiverwaiiung auf die Srthgsineiiike Über- xieqangeii isi, aelicn aiich die ihUiUii1ichen dcm Königlirdrii Poiiiei- Prähdium [117111 die Pelixeivi'rordiiiirg vom 14, JUL: 1874 (21111111- 12311 110 74 S, 2:19 imd Jiitrüixxriizhlait (18 74 Nr. 1041 iiheririricnen Fiiiikiieheii, 111 B(rriff dcr Hciusahirbliiiie (111 die siiidtiiWii Kai:»"xie, «uf die iieiie Ortspoljzriverwxitung für Straßenbau iii*er. Eö wer- den dröhaid irriad die im Z. 2 der Jedackztrn Polizxiverordiiimq vor- geiriiriehirien Bekiiiiiiii*x.iiixiir.ß.ii nicks WU)"; rum Poliiei-Piähdiniii, iiiiiderii ven rieirr Vsrwaiimig eriaiisn tvérdsxn, Und es find aii'sxerdrm 5112 in Folge der 13ereiis erhisicricn hocken Bsianniiiiarkimheii VON 8. 211115115 1875 (Li -:'.i§1*:i'.tt «ck 75 S. 267, Jrirciligenzdlnir Nr, 185 _751 und dem 1. Scwtemher v. I. (021151351311 (10 75 S 301, Jiiirilithliiit (10 75 Nr. 209 211) noch nicht SZTLZETÉZÉTÉU “T*:riekte rein 1-i:i1gen M.;xiiitrai CivzarUkiWr. *
Berlin, dcn 23, Januar 1876.
KÖni-giichcs Pw1izki-Präiiriiiiii. von Madai.
Durch dak: Gesetz Vom 2. JUL 1875 (S)(i.13*€(ik!11121211771 SK:? 561) ist die erdeng drs Siaktraiidhruö 1:1» durch di: Ziller: hördiic Kadinxtö Ordre VOM “7-38. Dezember 1875 die iiriiixdr „Z::aixcn- dcxhrdlizei „*.-o:] Bexiin der Siadrgemeizidc Brrlin iihriiraZen WOTDM, ?*inca-„en die.§)rc1;1*anrr1izci deiii Königlichen Priizei-Piéikiriiixxi ver- blieben.
Iii Felge dieser RÉffVTÉVLkäUÖLkUng erickieini cs cekyien, dri“; der hisiizc Magistrat von ailen dehjsnigen Baugciirrbexi Kehnrrii“; crhälr, wlche VM rchlemeiiiarisckyen rder statutariicbsn Lsi'iungkxn (111 die Stadigcmsinde Berlin abhängig zu machxn iind, irwie vm: RUM den- jenigen Bai'geiiichen, bei denen eine 1*-.'reiis rxiiciigcsührxe cker im Bii'äUUURÖPiQU dergeiehenc Fiuchilinie in FMM kommt, damit diese Linie 6111111) 0,1*geiikc1r und überhaupt “JULI mi siraheiihanpelizei;ichen Jixkkrk-ffe Exiordrliche vorgeschrieben werden kmxn.
Demgemäix werdrn alle Bauxiciuche, w:1ch: einen Neu:, Um- ede: größeren charatnrbau längs ciner kerrits angelegten oder dro- jektirten oder in YUÉ-ficht genommenen Straße bei.effcn, fortab zu- UÜÖX dcm Magistrat mit den B.1uzeichnnxigcii und einem genauen Sitimtionr-pian in den drei Erempiarcn, Wovon (ines für die Likica des Polizridräsidiums, eines fiir die W Magistrats und eines für den Bau-Untcrnchiiier bestimmt sind, ein,:urrichen iind Krit, wem der Magistrat seine Gcnehmiqong in straßcnbauroiizcilickzcr urid kom- niimalcr Hinsicht zu dem Bau erihciit hat, dem Polizei - Präsidium einzureichen sein. *
Für die sch1eunigiic Bearbeitung derartiger Gesuche bei dem Magistrat find die nöthigenCinrichtur-gcn getrcffcn; es stel)! indessen auch nichis entgegen, daß gleichzeitig rnit der Einreichung des Gesuche deim Magistrac das für das Poiizei-Präfidium bestimmte Crxmyiac der Bauzeichnungen dieier Behörde vorgelegt wird, um in die reed nische Prüfung eintreten und aUes zur Crthcilimg des Vaukehierirs Erfordcriiche vorbereiten zu können.
41
„**-*
...-«es -
**, 75-747, “_," -