1876 / 82 p. 5 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 04 Apr 1876 18:00:01 GMT) scan diff

wie ich die Sache auiede, glaube ick, daß, wenn _dex ießige preußische Plan Zur Ausführung kommt, es recht wobl moglich ist, daß fur eine längere Reihe von Jahren ein _gemtschtxs System in Deutsch- land fortbestebeu kanu. Preußen _wird zunachst nach der Vorlage seine Staatsbahnen an das Reich uhergxben, wenn der Plan m_:ge- nommen wird. Das wird, wenn wir die Privatbahnen, welche 1th unter preußischer Staatöverwaltnng stehen, dazu rechnen. etwa 7000 „Kilometer Bahnen geben. Es sind 4280 Kilometer Staatsbahnen und 2900 Kilometer unter Staatöverwaltung stehende Pxivatbabn_eu. Dazu werden im Lauf der Jahre die Bahnen kammen, wxlche Preußen vrn StaatSweg-“n zu bauxn beschlOffen_ bat. Sir _sehen, daß dicse Zahl von _ _ Kilometer, nut welcher __die Verwal- tung bezianen mügie. 1edenfal1s_ nichts so Ab1ond_eriiches ist, wie wcnn man das geiarxtmie Proxekt in_s Auge faßt und saar: die 28,000 Kilometer de_unciye Bahnen müßtm jetzt_ unter eine Vkrwal- tung kommen. Dirie 3461 7000 steht 3. B. nicht weit ab von der Zahl, welcbe gegxnwartig die Geieüichaft _der Pgris-Lyon-Mitielmeer- Bahn effektiv betreid_t. Dann glaube ich, daß, wenn der Pian zu Stande käme, im großen Ganzen langsam zu Werks gkgangen würde. Die Bahnen, Welche jest _Privatzn gehören, aber unter vreußiscber Siaatövxwalfung stehen, ioÜen nach einer folgenden Ziffer des Ge- srize-atwmfs ebenfalls in die_Verwo_iitung des Reichs übergeben. Es ist durchaus nicht nothwendig, daß das Eigemhum dieser Bahnen ar,".ch vom Reich angekauft wird, und ich glaube, ks liegt. eben um die Maßrkael nichi zu einer immer schwierigeren zu machst!, gar nicht im Interesse d:s Reichs, kinkn solchen Ankauf zu beschleunigen. Jeb giaube im Gegcnidxil, man wird mit diesem System fortfahren, und wird diejruigea Privatbahnen, ercbe mittkn im Weg auf den _grdßsn Vérkehrérouten liegen, auch suchen in die Vrrwaltung des Reichs _zu bxkrmmeu, indem man ruhig das Eigentdum dieserBahnen den Aktio- ansn noch überläßt. ES 1prechen sogar die Motivs an einer Stelle «:?-drücklich auch in Zukunft von eiukm Nebeneinandexbcitsben p_er- swicdeuer Bahnen, und da halte ich es nun nicht nur fur ganz mog- 1ich, Fondern für wabricb'einlick), das; auch die in sick) mehr abgerun- d::en größeren Vahnsyiteme, z. B. votchzyern, Wurtiemdqu u. s. w. in dem Vesiß mid der Verwaltung dieß: «tagten blkibkn konnen und kleiden wcrden. Jeb habe damit 1112111? Anjchauung dsr Sqche_dar- gelegt, welcbe natürlich nicht mehr _Anipruch_auf adsolute Richiiakeit macht, als die jrch Anderen, der B1?Ü."tcht_ eiiie_ enigrgsngeseßte Mii- nung hat. Aber ich hielt es für noihwendig, _ diese Anschauung h_ier aaszuspreckokn. ch bedaure, dgß wir heute die Sache berathcn, wah- rend in wenigen Tagewunendlicb viel mebx Licht über die garrze _An- geäegenbeit anögebreitct )ein wird, wsnu die Verhandlungen m_ de_m pr=7ußiich€n Abgeordnetenhauie stattgefunden haben und der leitende Smatdmann dort genauen Aufschluß über die Sache giedi, und durch die Verhandlungen auch in die Detailfragen viel mehr Klarheit ge- brxrht wird. ch wiii nur auf Einiges hinweisen, was dort__t_i_oth- w-Indig zur Sprache kommen muß, und was heute noch in der offent- lichen Besprechung der Sache große Bedenkcn hervorruft. Man hat und mit Rscht darauf aufmerksam_ emacht, daß eine Central- verwaltung auf die lokalen Bcdürsni?i_e ja wexiiger den Blick bade. Das ist vollständig ricHtig, nur trifft es bereit_s_ auf die preu- ßischen Verhältnisse zu. Denn die gesciyilderßn Verschredenheiten bei- spixißweifZ wischen den altpreußiscdrn Bahnen und unseren württem- bsrgiichen md um kein Haar größer, als die lokalen V;r_schied2_n- beiten zwischen den Brdürfnissen _vrn Ostpreußen und beiipiclsweise drr Rdeinlands, Nasfaus, Frankfurts, der Mosel egend, Elsaß- Ldtioringens. Man wird ohne Zweifel vKrlangen, da in dieser Be-

?iehung Garantien geboten werden. Mxm spricht vielfach von der Ein"

clzung eines deutschen Eisendahnratiys und von Provinzial-Eiierrdahn- rärhcn, bestehend aus den Vertretern der Erwerbskreise, welche uberall dcn gemeixxscbastiicden wie den lokalen Direktionen zur Seite steixen soiicn, um eben disse Lokaldedürfniffe zu befriedigen. Ma_n wird vieiieicht noch mehr hören Über die wichtige Frage, welchqrmr ;. B. vielleicht die meisien Bedenken macht, nämlich iiber den Wrttxrbau dcs Dieses. Wie soll es in dieser Beziehung geschehen? Es ist sxlbstver- ständlich, daß, wenn meine Anschauung richtig ist, daß die einzelnen Sraatsbahnen bleiben wie jkßt, der Weiterbau dieser Staatsbahnen naiürlici) ebenso bleibt. Aber ich frage auch: wie soll es ge1chehen innerhalb der (Hedikte, welche das Reich an sick) nimmt? Die Konzessionssta e ist mä) der Geicßesvorlagc und denMotiven nicht geregelt, und ich glau e,_es w'rd aucb nothWendig sein, daß dort näherer Anschluß gegeben wird Üi'sr die Vrerturig, über die Einsetzung der Centraiverwaltung, 116€; sin Ministérium, We1chrs diese Sache m die Hand nehmen muß. Ick wiil aber nicht Weiter auf diese einzelnen Dinge eingehen, son- d:?rn nur die cherknng bcifügrn, da“,; auch ich kéiULZWégs abgenrigt dw, dic Bcdenkcn zu iheilen urid cine genüge-ude Beantwortung dieser BLDcnkcn zu vrriangen. Ei;i „;;-auptbedcnken aber, das in der bis- Urrigen öffentliwen Diskussion der Sache überaii im Vordsrgrund stand, und welchcs mehr oder minder, auch nachdem dsr 1e131g2_ Plan uris vor Augen liist, immer die DiIkUsfiVU bcbrrrirdte, das 1st_der Hinblick auf den, wie man sagt, ursprünglicßen Plan. Ich weiß nicbt, was man mit dem Wort „urfprütwlicizen Plan“_eigent[ich begreifen karin. Jm Reichstag trat die Sack)? zurrst ans in der Rede eines YZaeordneten und in der darauf folgenden ganz kurzen Bemerkung des Präfidenien des ReiÖS-Eissnbahnamies, daß die Schwirrigkeiren gegen das_ Zustandekommen eines ReichsEUMk-ahngcseßes möglichxr- Mixe einen anderen Weg hrrvorruien können. _ weiß, da?"; um dieselbe Zeit von maßgebender Stelle im Privat- .cipräihc geriau auf dun jetzigen Plan deS_Eigent[)umsübergangs der P.'sußiiÖM Bahnen an das Rsich hirigewickcn wurde. Ick) wil] aber darauf icinen weitrren Bedacht ncymcr: und Überhaupt xnicb nicht “..-.f die Einzrlnheiten einlaffen. - Nur auf Eines mus ich rnit rr-Jriigen Wdrirn eingeben, auf die finanziellen Bedenken, die der Herr Vorrednrr ja auch als Haupiargument gebraucht, Worauf cr den Haupiacceni gelegr hat, und ich muß das um so mehr tHun, als ich ge::öihigt bin, einer Ausführung in der Von mir bereits erwähnten nkueitcn Schrift enigegenzutreten. S0 ssi): ich anerkenns, wit wisviel Grüt imd feinrr Beobachtung im Einzelnen dirfe Schrift unseres vsrchrten Herrn Kollegen, des Frhrn. v. Varnbülr-r, die Sache behan- d-Ixr, 79. glaube ici), das; er in seiner Berechnung dock) n'cht die richtige Grundiagc sick) grnommrn hat. .Die RLÖKUÜJ natürlich ist richtig, ad;r ich g(audo, die Grundlage ist es nicht. Der Frhr. v. Vam- biiler hat zu Grund eiegt nicht etwa das Anlagekapital der sämmt- lickyen deui1chen _Cisen ahnen, sondern ihre Rente, und hat für sämmt- liche deutsche Eisenbahnen die Berechnung gemacht. Ich neZme an, sie_ wird je 1 g8n1acht werden [edigiich für die preußis-hen Staats ahnen; aÜein es [) eibt die Art_ des Ansatzes der Berechmm ganz genau die- seiöe. Er hat durck) diese Art der Berechnung das nlagekapital der Eisendalwcii auf das Andérthaldfach hinausgekchrt. Er hat nämlich die Durchschnitt6rente der letzten funf Jahre odrr naci) der zweiten Rrchnung der leßten cicht Jahre gßogen zu 6 Prozrmt und hat diese Rente im 25 fachen Betrag kapitalißirt und aui diese Wéiie eine Summe gekundrn, welcbe so ziemlich das Anderthaidiache dZÖ Anlagekapitals der deutschen Eisenbahnen 111. Ick glgude nicht, daß dad die richtige Berechnung ist, und iel) möchte um 10 mehr, nachdem von dem her- vorrageUden württembergisckyen Staatswaxme diese Rechnung aquestellf ist, hier öffentlich Widerspruch gk en dteie Rechnun Zart einlegen, als man nicht soll. später, wenn es je ?owwt kommer) so is, fich darauf be- riifen können, daß gsrade von Württemkergaus diese Lirt der Berechnung aixigekdmmen sci. Jeb bin der Meinung, daß, wsm1_e§_ilch _von dem Ueber- gauge der Staatö'rahuen an das Reich handelt, lediglich die Anlagekosten u::d zwar bei allen Staatsbahtien zu Grunde gelegt werden w.:"rffen, während es bei Privatbahnzn Sache des eiiizeinen Jauss stin wird, auch andere Punkte [)ereinzuzieben. Man Weiß 18, daßwanche Priwaibahnen ganz eriödtet find, das; die Kurse auf_em Minimiim [)?TUUÜLXJLkOMMLU find. Denen man wird nun und mmmexmehr ihr Lirriagekapital ersetzen; aber ich habe um so mehr gesrn diese Rech- :!:.(RJSZVLise und ihre Stellung ein warnendes Work einzuxegen, ais g€rade diese Rechnungsweise es wäre, Wslche uns in Wurtxemberg ganz ungemein schaden würde," wenn es je, und sei es auch fpaterhm, daz_u käme, von dem Uebergange unserer Bahnen zu sprechen. Denn, meme Herren, während ÖL: Durchschnitt der preußischen Staatsbahnen arxs deri letzten 5 Jahren inkl. 1874 ganz nach der gleichen Quelle, d:? der Freiherr von Varnbüler benußt hat, den Prozennaß 6,39 de-

trägt, hat derselbe uach dersclken Quelle von den württemk istben Staatsbahnen 3,13 betragen, und nehmen wir mit ihm die estm 8 „Jahre an, so beträgt der Prozentsaß m Pre): en 6,32 und in Wurttemberg 3,50, Ich wende mich gegen die e Art der Be- rxchnung um so_ mehr, als ich glaube, _in den _ku_rzen Worten der Mo- tiv; der preußischen Gesetzekvorlage die Beftatigung der Richtigkeit meiner Ansicht finden zu können, und ich werde Ihnen den einzigen Satz vorlesen. weil, wenn ich recht gehört habe, der Herr Vorredner das Eine,_auf das es am meisten ankommt, - er hat ja nur aus- wendig citirt - nicht gesagt hat. Täufche ich mich, so will ich ja Unrecht haben, ich habe es aber nicht anders gehört. Die preußischen Motive sagen: „Der Kaufpreis würde, da die Abfi t eine: Bereiche- rung Seitens des einen oder andrren der vertrag! ließendeu Theile selbstverständlich ausgeschlossen bleiben muß", - tcb uaterbrecbe hier die Vorlesung, um zu sagen, daß das Aodertbalbfache der! Anlage- kavikxlS, da man doch Bauzinsen und Rente dezoaen hat, Bereiche- rung wäre, *- „der Kaufpreis würde, fahre ich fort, in einer an- gemeffenen, dem wirklichen Werthe der Gesammtheit der abzutreten- deu Staatsbahnen entsprechenden Entschädigung bestehen. Die Berechnung des Werthrs dieser als Ein Objekt zu be- trachtenden Gesammrheit würde am besten auf der Grund- lage des vom Staate verwendeten Anlagekapitais mit den Bauzinsen unter Berückfichtigung der seitherigen und zukünf- tigen Ertrrgöverhältnisse nach billiger Veranschlagung erfolgsn müssen.“ Berücksichtigt sind also nicht nur die vergangene Rente, sondern auch die künftigen Ertragsverhältnisie. Die künftigen Ertra55vechältniffe stellen an bei den preußischen Staatsbahnen eine viel niedrigere Rente in usficht. Daraus geht hervor, daß es nicht anders beab- sichtigt ist, als das; man das bezahlt, was die Anlageiumme aus- macht' dieie Summe aus dem Jahre 1874 ist 998,000,000 .“, also eine Miiliardk. Der Hr. Abg. Schmid hat über die Rentabilität d_er prquiscben Eisenbahnßn Ihnen andere, niedrigere Zahlenange- fuhrt. Ich freue mich, daß meine Angabe der Zahlen aus den um- fangreichen statistischen Materialien ganz übereinstimmt mit den von Frhru. v. Varnbüler angenommenen, sie sind die richtigen, in den statistischen Nachweisungen des Reichs - Eisenbahn- amtes vom Jahre 1874 enthalirnm. Der Unterschied ist wohl der, daß der Herr Vorredner Zahlen hat über Erträge obne Berücksichti- gung der zu_ Mslioraiiom'n u.1'.w. verwendeten Summen, Miche dann wieder tm_ Anlagekapital des folgenden Jahres erscheinen. Ick glgude nun, daß die finanzicÜen Folgen für das Reich nichi diejenigsn sem werden, wie dér Herr Vorredner sie auSeinarxdergrscHt hat. Aus dem gesammten Anlagekapikal habsn die preußischen Eiienbabnen ertragen im Jahre 1872 6,63, in demselben Jahre die bayerischen 4,18, die sächsischen 7,21, die württembergifrhen 3,28, die badischen 4,61 und alle deut1chen Eisenbahnen zusammen 5,94. Ganz ähnlicHeZaHlen finden fich in dem Jahre_ 1873 und 1874. Ich will Sie nicht ermüden mit dem Vorlesen derielden, es würde fich blos zeigen, da[; das Verhiilt- niß immer dasselbe bleibt. Der Schirn; daraus ist folgender: die höch_ite Einnahme haben die sächsischen Staatseisenbabnen in allen dieien Jahren, dann aber die prsuxzischen und unmittelbar_nach den preu- ßischen kommi die Reinemnahme alirr deutjchen Eiienbahncn, und dann die der bayerischen, badischen und württembergiichen. Wenn ich aber_ nun den Durchschnitt ziehe nur für die prsußifchen und württem- bergischen Staatsbahnen, so ergeben fick) die schon vorhin ginannten Zahlen. Ich glaube, aus diesen Zabisn gehi hervor, daß die voraus- sichtliche Einnahme der preußischen Staatöeisendahnen, Wetzn man den Kaufxrxis so zu Grunde legt. die Folgen _fur das Reich in ciner Weise so schlimme sind und in kertzer Weise die Besorgniffe vor Vrr_luiten begründet smd, umw- weniger,_ als dann die preußischen Staatseisenbahnen aus ihrer jeßrgen Zersplitterung und aus ihrer jeßi en Jsolirung hxrgus- Ériffewwerdcn und in Ein System überge en. Die preußiichw

taatSeisenbahnen hängen nämlich nicht unter cinander_zusamm:n, sondern fie sind getrennt, die eine im Osten, die andere im Westen, iii Schlesien rc. Das wird durch den qubau, durch die Herein- zrehung vou Privatbahnen in die Verwaltung anders werden, und wenn ich Bezug nehme auf das Resultat meiner gesammten Aus- führungen über die Ersparnisse, die mit Nothwendigkeit aus dem Zusammenfassen rößerer Komplexe hervorgehen, so wird mit der Rößten WabrscZeinlicbkeit sich ergeben, daß der an das

eich übergehende Komplrx mit 7000 Kilo. in Folge der Neubauten später 10,000 Kilo. mindestens eine ausgiebige Rente des Preises, welchen das R€ich zu bezahlen bat, gewähren wird. Ick komme nun zu“ einem Hauvtpunkte dcr preußiswsu Vor- lage, von hoher Tragweite für uns inWiixi-xemßérg, für uniereNacb- [vam und für das ganze Reick), nämlich zu der Alternative, welche diese Vorlage und diese Motive in Aussicht stelien. Es ist das mit einem solchen Ernst: in drn Motiven gesagt, daß an der dsstimmtcn Absicht, die Sachedurciyzufübrm, kein Zweifel sein wird. Drrleitende Staatsmann ist nicht der Mann, daß er seinem Plan so leicht fallen läßk. Ich glaube, er wird in der einen oder anderanisc auch das Projeki zur Auskührung bringen. Diese_ Alternaiivx ist nun: Reform durch das Reich oder einixiiige preußisébe Ei1enbabnvolitik. -- Man hat mannigfach hören können, es sei ganz giéichgültig, ob ein größerer Komplex in der Hand von Preußen oder in der Hand des Reiches sei; es Werde in beidxn Fäklen ichließlich ganz das Gleiche sein. Dem muß ich widersprechen. Ein Hauptgrund, warum das Eiienbahngrsrß nicht L_)ai zu Stande kommen können, ist, daß es unmöglich war, die prkußiichc Landeöaufficbt urd die Reichöaufsicht in Uebereinstimmnng bringea zu können. Wenn Preußén skins StaatSbahnen an das Reick) überfülni, wenn die game preußische LandeSaufsichi in die Reichöauf- sicht übergeht, wie dies die Vorlage doriieht, dann ist sie eine wirk- same, darm hat fie alle Gewalt in der Hand, Welche fie braucht, und welche 113 wahrseheinlich nun und nimmermehr erreichen wird, wenn die preußischen Staath-iserrbahnen jeßr und in Zukanft in der Hand Preußenx- bleiben. Hier liegt nun der Schiverpunki, warum es ein Unterschicdißt, ob die Reform durch das Reich, oder durch Preußen gemacht wird. Wird die Rcform durch das Reick) gemacht, so hat die Höchste Siimme der Bundsßratl), wie es schon im bisherigeu Eisen- bahngesetz steht, neben den Bundesrat!) tritt der Reichstag; und der Reichstag hat sich oft mit der Sache zu beschäftigen, er hat jeden Kauf, jede neue Linie zu_genel)migen, er hat die jährliéhe Eisendadu- etatS-Pcüfung. Ju diejem Falle ist das Zustandekommen cines Reichs-Eisrnbabngeseßes nicht nur wünsckpenswxrth im Interesse der volkswirt[)1chaftlichsn Entwicklung von Deutichland, sondern auch wünscbcnSWerik) als Schutz derjenigen Eisenbahnen, Weichs, getrennt von den1_Komplexe des Reiches, selbständig für fich stehen bleiben. Wenn die deutschen Faktoren den Plan ablehnen, dann wird Preußen allein vorgehen“ Welches Interesse i'at dann Preußen daran, das; das Reichs-Eixenha ngeseß zu Stande kommt? Es wird fich sehr wenig darum bemuhen. Und wie vxrhält es sich dann mit der ReicHs- aufsicht? Es isi ein Ding der absoluten Unmöglichkeit, daß eine lediglich Theoreti1che Bedördq einem Komplexe gegenüber, desssn Tragwrite ich Ihnen iofort schildern_ werde , irgendwie Macht haken wird. Kapitei 7 der Reichsverkaffung sammt dem Reich - Cisenbahnamt wird dann formell auf dem Papiere foribestehen, aber in Wahrheit wird nichts von dort aus zu Stande kommen, sondern alle die Fortschritte und der Fortgang, der_im-deutscben Eisenbahnwesen gemacht wird, wird von anderer Serie ausgehen. - Die geographische Lage von Freiißen rst eine iolche, daß es eine reine Unmöglichkeit für Preu en ist, seine Bahnen auf seine Landesgrenzen allem zu beschränken._ Wenn a_lso Yreußen auf seinem zweiten Plane besteht, so wird es nicht nur saure c“taciisbahnen und eine Anzahl von Privatbahnen verem_t m die Hazid nehmen, es wird durch seinen Einfluß alles das der_fici) ver- einigen, _was in seine VerkehrSzone fällt. Es sind zunachst die wi7chcnliegenden Länder mit ihren Bahnen: Thurm en, Braun- cbweig, Hessen, Oldenburg, die Hansestädte. _Hcssezi at die oder- beisische Bahn gekauft, um seiner Zinsengaranixe frei zu sem: _d_ie Main-Wefer-, die Maiu-Ncckarbahn sind schon, 1ene mri Hessen, dieie mit Heffen und Baden in preußischem Ergeuthuxn, die hessische Ludwigsbahn ist in preußischem Eigezithum hinein verschlungen, und von _der Mosel zum Oberrhein reichen die elsaß-lothringischen Bahnen im ReichSeigenthum, Sie smd alie vollkommen in der Ver-

kebrkzoue Preußens. Und nun, meine Herren, erwä en Sie Fok- gendes. Jm Eisenbahnwesen Deutichlauds für die e claus aller Beziehungen voii Babn_zu_Babn, fur den direkten Berke r, die Ver- bande, die technischen Einrichtungen _der Bahnen, war, ebe das Reich bestand u_nd ie t noch unter dem Reiche der Verein deuiscber Eisen- babuxo _dre l_ua zebende Stelle und _was ist dieser Verein? Dieser Verem 1st_ eme_ Sammlung von glei berechtigten, ebenbürti en Ele- menten, nicht el_neherrsxbende Großma tift darunter, wobl aker eine Anzahl_ von Mitiql- und Kleinstaatea, einige kleine find wobl auch da, wie die Kirchheimer uud Ermsthaler Eisenbahn, die Hom- burger Babu. Mehr als das lidekm foto , das erst seit Kurzem einer envas frxiereu Einrichtung gewichen ift, wirkte zur Geltung _ jedes Einzelnen dieses Nebeneinander- bestehea von gleichberzcbtigtxn Gewalten. Ich will sie einmal vor- führen: da ist die _großte die bayerische StaatSbabn mit 2385 Kilo- metern, ehe noch die _Ostbahu mit 771_ Kilometern dazu gekauft war ; dann folgt die preußische Ostbabtx mit 1398 Kilometern, alles nach dem Stande von_1874,_dann die württembergische mit 1177, dann die Bergiscb-Märktscbe mit 1169, die badische mit 1127, die sächsische Staatsbahn mit 1026, dann die Rheinische mit 998, die Elsaß- Lotbringische mit 865, _dann die hannoversche StaatSbabn mit 839, die Magdeburg- Halberstadter, die Cölu-Mindener u. s. w. Es geht ganz aÜmählich herunter, so daß man in der That sagen kann, es ist eine Sammlung von gleichberechtigten, ebenbürtigen Gewalten, die sich recht wohl verständigen konnten. Die preußijcben 8 Staatseisen- bahnen nahmen jede als einzelne Direktion an diesem Verkehr und an dem Verbande ihren Antbeil._ Erlauben Sie nun, daß ich ent- gegenbalte, wie es in Zukunft sem wird: auf der einen Skike ist die preußische Gruppe, auf der ande_rn rechne ich die Staatsbahnen der 4 Mittelstaaten, ich rechne den _sachsischen Staatsbahnen schon die Leipzig-DreSdener Eisenbahn bei, welche in vom_ Staat angekauft werden fou, obwohl heute erst gemeldet wird, daß die Generalver- sammlung der Aktionäre den Verkauf abgelehnt hat. Ick rechne sie dennoch bei. io begreift diese Gruppe sammt Kirchheim und Erms- thal 6751 Kik, die preußische Gruppe 17,497 Kii, also 72%, bei den Mittelstaaierc 28%. Rechne ich die im Jahre1875 eröffneten Bahnen hinzu, so sind es dort 73; hier 27%, und wenn ich die ba- dische Eisenbahn mit 1127 Kil. hier abziehe und jener Gruppe bei- zähle, wovon spiiier, so stellt fich der Prozrntsaß dort aus 76,8, hier auf 23,71. Das, meine Herren, wird in Zukunft das gegenseitige Ge- wicht der beiden Theile gegin einander sein, und nun erinnern Sie fit!), daß in der preußischen Vorlage auxb steht, die Rückficbten Preußens gegen feine BundeSgenosfen seien erfüllt, wenn es den Plan, so, wie er vorliexzt, anbiete und dieser abgelehnt werde. Zuverlässig ist, daß jene große Gruppe unter Preußens Leitung fich selbst genug ist, daß sie, um wachsen und gedeihen zu können, nich_t erst nöthig hat, sich an die sächsischen, bayerischen oder württembrrgüchen Bahnen zu binden. Ich rühme das garnicht, daß es so ist, im Gegentheil, ick) bedaure es, aber ich muß eben den Dingen in das Auge 1chauen, wie sie sind, und wie eingehendes Studium der erdäiiniffe sie mir ergiebt. Was würden die Folgen sein? Ma_n wird dort in Mittel- deutschland, am Rheine das Netz lediglich 1o ausbaiien,“ivie es die eigenen Interessen an di: Hand geben. nicht aber, wie unsere Jutet- essen es wünschenSwerth ericdeinsn lasen. Man wird einfach die Fahrpläne, die Verkehröeinrichtungen, die direkten Verkehre rc. so feststellen, wie es dem Interesse jeurr Einheit entspricht. Man wird abnmrten, ob wir uns anich1ießen, _gerade so, wie auch die iibrigen Nach- barbahnen Deutschlands fich ansHiießen, wenn es ihr Interesse erlaubt, Es wird in den Tariffragen ebenso ]eiu, und bier fürchte ich alierdings, daß man auch Tarife und_Tarif1ysteme aufstellen wird, die uns nicht angenehm sein werdrn, da!; eiiie dort vielfach hsrrscbende Doktrin die Oberhand haben wird. Ich theils auch hirr die Arafichr des Freiherrn v. Varnbüler, die er am Eingange seiner Schrift medergciezt hat, nur ist es nicht das „natürliche Systém“ allein, denn dies kommt nur auf einen Theil der Güter in Anwwdung, da die Massengüter mit Spezialtarifen die Mehrheit ausniack)_en, vis zu 75 und 809/11 der Masse; aber es ist zu besorgen, daß die Spezialtarife auyer- ordentlich niedrig sein werden, so wie es die theureren Bahnen im Hügxllande nicht ertragen könncZn, und das; die Gestaltung der Tarife jener Gruppe uns sehr abhängig machen kann. Ich berufe xnich hier- bei auf die Aeußeruug des dayeriscdsn Ministers v. Pfrei)ci:-ner, der kürzlich in der Kammer gesagt hat, daß er nicht unabhängig sei vgn dem übrigen Verkehr, und mit der Gestaltung der Differ-tntialtarife sich den anderen Bahnrn anschlie cn müsse, und doch hat BayLrn jetzt über_3000 Kil. in seinem Be 113. Und nun nehmen Sie nicht nur die Größe jener Gruppe, sondern fassen Sie auch die _Lage nicht nur in geographischer, sondern auch in handelßgeographischer Beziehung ins Auge. Die Bahnen gehen dort von Memel, von der russischen Greyze und der Ostsee aus bis nach dem Westen, fie gehen von der Nordiee und ihren großen Handelspläßen dis_ herauf nech Basel, sie gehen in der größten deutschen Handelsstraße im Rhem- gebiet vom Niederrhein, von Belgien und Holland dis Baiel, bis in die Schweiz. Sie umklammern uns von ailen Seiten. Fur Sachse_n ist das jüngst in iachverständiqer WeFe dort ausgeführt worden, wie dort der große Verkehr auf Oesterrei , auf andere Bahnen h_tn ab- gelenkt werden kann. Ich will noch ein Wort einfügen über die Be- deutung des großen Verkehrs. _Der Herr Vorredner hat derselben als unbedeutend darzustelien gejucht. Der Lokalderkehr i_ei uberall die Hauptsache, meint er. Ick will einfach auf unsere _eiugehenden Verhandlungen hierüber vor 3 Jahren verweisen, auf die ausführ- lichen Tadejlen des Hrn. Abg. v. Morlock, aus welchen fick) damals als Resultat ergeben hat, daß unsere Bahn, was der: großer: Verkehr anbelangt, jenem der übrigen deutschen Bahnen nicht gleichkommt. Jm Personenverkehr überwiegt der L_okalvsrkehr, im Güter- verkehr aber hat auf den deutschen Bahnen _der direkte und der DurchgangSverkebr zusammen emen _ größeren _ Pro- zentsatz, als der bloße Binnenderkehr. Das ist auch in der Broschüre des Herrn v. Varnbüler zu findezi. Ick) verweise auf die damals gemachten Bemerkungen, daß es fur uns nothivendig ist, un- serem eigenen Lokalderkehr auch den uns gebührenden Antheii am roßcn Verkehr beizufügen und so unsere Rente zu steigern. *- Was Folien wir aber diesen Ausfichten gegenüber thun? _die Mittelstaaten sollen sich eng zusammenschließen und vereinigt mit einander operiren, kann man ja hören. Aber wo ist denn das qemänsawe Interesse? Sachsen hat ein ganz anderes Verkehrsintereffe als wir, es fälit in ein ganz anderes Gebiet. Und Bayern? Wie oft hat schon in die- sem Saale das Verhältniß zu Bayern uns besckräftigt? WenigeIahre find es her, das; die Wände dieses Saales erklungen sind von den Kla en über die fehlende Freundnachbarlicbkeit, über den Yerizcküuß Bayerns gegen uns. Wir wissen 1a, wir sehen 1a, wie Bzyern seine Bahnen so einrichtet. um von uns unabhängig zu sein, wie es selbst hart an unserer Grenze von Nördlingen an hinbaut, um unsere Bahnen nicht zu be- dürfen. Wir haben unsere Erfahrung mit der Brenzdahn gemacht. Der Herr Minister hat auf die vielen Anfragen, welche von Seiten des Herrn Fürsten von Hohenlohe-Langmburg erfolgten in Bezug auf Staatsverträge mit Bayern, um Ansch1üffe, um nahere Linien zu ge- winnen, noch immer keine Antivort gegeben, und der Grund wird sem, daß noch kein Vertrag hat abgeschlossen werden können. Und Bayern hat eine ganz besondere SteÜrmg im Eisenbahnwesen durcb ista Reservatrecht! Und nun nehmen Sie Baden! Glaubt irgend Jemand von Ihnen, das; Baden in diesem Faile Mit uns gegen Preußen und dessen VerkehrSgruppe geben wird? Ich glaub? _mcht. Die Interessen Badens sind deutlich vorgezeichnet Baden ist em Glied des großen rheinischen Verkehrs und fem Schwerpmrkt ge_ ! nack) dem Niederrhein; seine größte Handelsstadi, Mantibeim, _it einer der _gröFten Handelspläße des rheinischen Gebiets; es ist flanktrt durck) Elmß- othrtngen, es kavn nicht zugeben, chß aller Verkehr auf diese Bahnen hinübergeleitet wird. Wie vorstckstg War die Erklarung des badischen Handels-Miuisters vor wenigen Wochen! Er hat sich alies vorbehalten, und eben so vorsichtig ist die Sprache der maß- gebenden Persönlichkeiten im parlamentariichen Leben dort, fie iagen auSdrücklich: wir wollen uns lediglich an die regler: Verhäléimffe kehren, wir müssen uns vorbehalten, kxinen Voriherl aus der_Hcmd zu [affen obne ébeubürtiges Entgelt; Wir onen keinen Vortheil von

und weisen, der später vieneiebt nicht mehr 11 haben i Und er heute früh habe reh ein Uribeil erhaiten, das Jie badischeftKommissiofrii der_ weiten .chmmer aus Anlaß des badischen Eisenbahnctats aus- spr) t; fie sijchk aucb vort der uns vorliegenden Frage und sagt, daß Baden im Vefihe seiner Bahnen bleibe, sei wunscbenswertb, sie_ könnten das_vaer nur bringen, wenn das große Ganze es abso_lut erhetscht, oder :wem in Zukunft eine erfolgreiche leständta; Verwaltung _fur sich allein nicht mehr möglich sei. „zst das nicht außerordentlich vorsichtig auSgedrückt? geht das nicht auf den Fall, den ich bereits geschildert habe? Wer von uns wird sich daraux verlassen, daß Baden mit uns geben werde? dann smd tmr aucb urch Weiter,_vdm Nordosten, von Würzburg her bis an den Bodensee von der rhe1n1sch_-preußischeu VerkehrSgruppe umschlossen.- _Jch habe es fur x_neme Pflichß gehaiten, nach bestem Wissen auf Grund ;ahrelanger _Studten, welche ich geubt habe, Ihnen ein Bild so zu entroÜen, _wie nach i_neiiier Ueberzeugung diese Sache gehen wird und gehxn mir?, wenn wirmcdt _abwenden, daß Preuß-n sich auf eine ein- ieitige EienhahnYdlitik zuruckziedi. Ick) babe Ihnen im Eingänge gesagt, daß nh mich von der politischen Skike beinahe durchweg fern _halten _wvlle, ich will_ nur _den einen Satz beifü en, daß ich es auch 111 Beziehung auf dre weitere Entwickelung nuieres Deutschen Rei- ches _fur emen großen Fehler:, für einen groß2n Rückschritt, für ein Ut)_gluck halten werde, wenn eme solche wichtige Einrichtung, wie die Er in_lzabnreforzn, der Hand des Raiches, welcher sie nach der Reichs- verfaxxxtxgdgehort, nicht dem Wortlaute nach, aber in Wahrheit ent- zogen ur e.

Dawii bin ich _zum Schirrffe meiner Ausführung gelangt. Ich glaube, in dem jetzigen _Stadium ist für uns «Üieitig große Vorsicht gedoten, ick) h_alte es_ fur nicht richtig und nicht klug, Wenn wir zu Weit gehen. L*.chn Sie glauhen, noch auf anderen Wegen zur Reform kdmmew zn koxnzen durch ein Reichs-Eifenbahnqeseß, so wollen wir die Regierung starken, wenn fie diejcn Weg einschlägt. Wir wvllen in allen Thctien unser Interesse bei der Ausführung Wahrey. Ick glaubß ab-er nicht, daß wir dgs thun durch einen schroffen Arisivruci). Ich bm, wie ich nochmals wiederhole, in erster Linie für ein Reichs-

Eisßndahngescß, _Wenn es möglich ist. Ich glaube dann, ich weiß es chrß, daß ww unt unserm ziveiten Anfrage in der Minderheit sein Werden. [

Fc- __ _ 85 Jnserate Hur den :DerxiiÖeu Re:ws- u. K;:l. Preuß. Dr.iats-Anzeiger, das Cxuiral-Handelßregifter und das “Zödfißlatt nimmt an: die Königliche Expeditioy

Off ichon aber ifi eine Minderßeit nach einigen Jahren eine M-brbeit geworden; daß wir die Minderheit find,_ das kann uns aber auf keinen Fall abhalten, _uusere nxberzeuauns_ hier RUM) zu machen; es ist das unsere Pflicht und ich wollte nicht. daß, wenn ein großer Ge- danke, er mag noch so unfertig und noch so i_mrcif sein, in Deutsch- la_nd a_USge_:prochen wird, in diesem Saal Niemand wäre. der Ver- standnis; fur denselben hätte. Als der Zollverein gegründet warde dg wiirde er auch in diesem Saale iedvaft, ja leidenschaftlich bc- kawpn, urid als er in's Leben eingefubxt war, hat er iich in der großteji Krisis Deutschlands als unzersidrbar erwiesen. Ich glaube, wir mussen aucb ie t die Reform des Eisenbahnwesens, diese Voraus- setzung drutschcr Vo kswohlfahrt, in der Hand des Reiches hochhalten !“

Zur Eisenbahnfrage, 11.

_ Die „Pos. 3.“ giebt eine Uebersiébi über dir Schriften, welche die Eisenbahnfragr besprechen. Wir entnehmen derselben Folgendes: Zuerst hat Dr. K. Knies in seiner Schrift .Die Eisenbahnen urid i_dre Wirkungen“ (Braunschweig 1853; auf die Notbwendig- krix hm ewwien, da? der Skaat im Jniereffe dcr Geixmmtixeit den Eiixuba nverkehr be orge. In neuerer Zeit ist besonders der Natio- nalokoriom Fr. Perrot, Handelskammer-Sckrstär in Rostock, für diese Idee einge_treten. Von seinen Schriften über dieses Thema nennen wwnur die nacb Herstellung der politischen Einheit Deutschlands gc- ichriebenen. Zunächst ,Die Eisenbahnrcwrm. Beiträge zur Kenntnis; und zur Reform des deutschen EiicnbabuiveseuZ.“ Rostock 1871. Bald nack) Begrundung dcs DeutfÖeu Reich:? veröffentlichte Perro? eine längere Abhandlung über die „deutsche Eisenbabnpoliti (Heft 3 und 4 de»? Jahrgangs 1. der „Deutschen Zeit- und Streitfragen" 1872), worin er die Nachtbeile der deutfchen Vahnuneinizkcit darlegte. Endlird erschien 1873 dri Franz Duncker eine Sammlung kleiner Kritiken Perrots unter dem Titel „Der _Wagenraumtacii . Dokumente Uiid Crörtrrungex; zur Reform der EiienbaHn-Güiertarife

_ Eine sachgemäße Beleuchtung der argsnwärtigen „Eisenbahn- Zett- und Sircitfragen' verspricht Fr. Wilhelm Rohr, Königlichsr

[ Eisenbah-Sekretär in Darmßadi. Die erste Nummer debandM die

scraZL_k „chcsyes Eisenbahnsoftzm ist das geeignetste?“ (Verlag von Jul. Maier. Stuttgart 1876.) Die Antwort darauf lautet: „Das Reichke€_scnbabuyystem“.

Wir_nennen _nun einige kleinere SÖriften, welcbe die Mißstände der_ heutigen Eiienbahnwirthstbxft hervorheben, fiel) aber nicht für Iieichsbadnrn erklären, sondem Bxfsemug durch die Gefeßgebung for- dkrn._ Six _sind jammtlich im Jabre1875 bei Fr. Kortkamyf in Berlin etjchteneu. erxiäcbst ist hier das offene Wort eines "Fach" mannes an alle Intercnenten anzuführen: .Die Reorganisation der Yerwaituna nd Einrickztungkn der Eisenbahnen.“ Der Veriaffer 11e_[it_ als Resultat__sem_er Au6fübrungen deu Sas bin: „Sim- plifizircn und uniformtren muß daher als Parole für die Eisen- K_aßnverwaltung aufgesteut Ysrdcn; das ist der heilbrinqende Ruf!“ „Fahrerid _der „FWMYUJ“ iich dewnders mit den Mängeln des Ver- walrunQSdixnßes_béschasttßt, behandelt le)? in Drrsden ausschließlich ,Die _Tariswirtmchast dcr dxutiiben E4ienbahuen und die VOlkÖWiUh' ichafilickzen Airigaben der Eiienbabngeseßgebung“. Der VkrfasiEr giebt in dicixixi kleinen Heftcbeiz ein Resumé iriver von der Reicb-Z-Enquxte- Kommziiiozr gutacbtlixi) _medergelegten Erklärungen, weiche Einfachbiit uLd Emr7e1t des Tariixystsms verlangen In einrm iweiten Srbriftchm (Separatabdrqck an; dem Hnndrlsberichte von GLUT u. Comp. in Dresdexi) erit der_Verf-affsr Rückblicke und Vorblicke im Kampfe gegen Cijenbabnwiükiir“. Dgsselbe verdient als Ergänzung und Kom- mentar drs Gutachtens geleicn zu tvsrden. Daß der iäwfiirre Yer- fasser dcr vdrrxenamiten Publikationen, troßd-rm fr die Mißständr der heyttgcn Zsrrissenheit vol] crkenni, sich nicht für das ReicdsCiiendahn- Wstem ausfpwcht, ist erkläriick), Mehr auiialirn könnte, daß ein sliä'sfiiwcr Kdüege des Vorgenannten offsn für das Reichs-Cifrndavnprc-gramm ein- triit. Gustizy Bergwann, Mitglied der Straßburqer HandrlSkammer und Vxxxreter fur Elias; Lothringen in drr Tarif-Reform-Enquetc-Kdm- i_nmlon, veröffentlicht sein Gutacht-sn unter dem Titel: „„Zur Erwarte Uher etit_€i__uhekilichks Tarrfyystem auf den dcutschm Eisenbahnen.“ Dir Broiiduie bringt urben dem deutschen zugleich den franxöüiibkn Text. Der Verfasser hat bereits als franzöfiskher Uiiierthau ssLt dem Aniani dcr fechszi_ger Jahre in twehrercn französischen Broschüren dcn U-dergang der sranzöfischen Bahren auf de» Staat befürwortet.

„L_

8r088118;14.161„

OMMMCHW NFFEZZSB.

erekbriéfa uuä Untersuchunsß-Zacbsw . LUiiastrion ßi8b1i588msvb8, ]!"abrikeu M:; Sudhastaüonsri, zufßobots, 70r13c1uu3'011

Burearx der deutschen Zeitungen z_U_ Berlin, Mrbrsnitraxze Nr. 45, die Anyoncen-Exdeditidncn des „Invalidendauk“, Rudolf Mosse, Haaseustein

de- Dentsazen Keirhx-aneigers uud Königlich prenßisrhen Staats-Anzeigers: Berlin, 6.117. Wilhelm-Straße Nr. 82.

Sydbafxixtißwen, Aufgeborr, VN» iadyngen u. dergl.

Theilungshalbrr nothwendige Sul]- [1974] hastation.

Das den Erben des am 20. Mai 1875 zu Stegliß Verstorbenen Satilérs Julius Franz Herrmarxn Surbland ngörige, in Steglitz cm der Teichstmße belegere, im Grundbuch von Stcgliß Band 16, _B_1_. Nr. 520 verzeichnete Grundstück nebst Zubehör 0

den 3. Mai 1876, Vormittags 11 Uhr. an "hiesiger Gerichtsstelie, Zimmerstr. Nr. 25, Zim- mer Nr. 16, im Wege der iiotbwendigen Sud- hastaiion öffentiich an den Meistbietenden versteigert, und demnächst das Uriheil über die Ertheilung des Zuschlags

den 4. Mai 1876, Nachmittags 2 Uhr, edeudaseibst verkündet werden. _

Das zu versteigernde Grundstück ist zur Grund- steuer„ bei einem derselben unterliegenden Gesawmt- Flächenmaß voi! 10 Aren 29 QU.-M. mit einem Rcinertrag von 4 «FH 83 «3 veranlagt, dazu_gehört noch außerdem 1 Nr 88 Qu.*Meier kunftiges Straßenierrain. Auxizng aus drr SteuerroÜe, _und degl. Abschrifc des Grundbuwblattes, ingleicben etwai e Abschäßmxgen, andere_ das Grundstück betre ende Nachweimngen und dewxidere Kaufbedin- gungen sind in unserm BMW 17. cmzuscHen.

Asie Diejenigen, Welche Eigxnihum oder anderweitx, zur Wirksamkeit gegen Dritte der_ Eintragung in das Grundbuch dedürfende, aber nicht eingetragene Realrechie geitend zu machen haben, Werdeu_aufqe- fordrri, dieselben zur Vermeidzmg der Praklufion spätestens im Versteigerungstermm anzumelden.

Berlin, den 19. Februar 1876._

Königliébes Krengericht. Der Subhastaiions - Richter.

[1975] Snbhastations-Patcnt.

Das dem Tisckolermeister Fkrdinand Miwaelien zu Nixdorf gehörige, in Nixdorf beleaene, im (Grund- buch von DeutsÖ-Rixdorf Blind 9 Nr. 362 derzeich- Ueie Grundstück nebst Zubehor soll

den 26. April 1876, Mitta s 12 Uhr, an hiesiger Gerichtsstellc, Zimmer traße Nr. 25, Zimmxr Nr. 16, im Wege der nothwendigen Sud- hastatidn öffrntlich an den Meistbietenden verstei- gert, Und demnächst das Uribeil über die Ertheilung des Zusidlags

den 27. April 1876, Nachmittags 1 Uhr, ebendafelbst verkündet werden.

Das zu versteigernde Gruudstürk ist zur Grund- steuer, bei einem derselben unterliegenden Gesammt- Jläcdemnaß Von 6 Nr 82 OWM. mit einem Rein- ertrag von 1 «Fl. 44 „3, und zur Gedaudesteuer mit einem jährlichen Nußungswertl) von 4200 „74 ver-

aniagt.

Audzus aus der Steuerrolle_ und beglaubigte Ad- Fchrift des Grundbuchblatts, mgletchen etwaige AHT“

chäßungen, andere das Grundstück _beireffcnde Nach- weismigen und besondere Kaufbedmgungen find in unserm Bureau 7. einzu el)en._

Alle Die'enigen, Wel ,e Eigeniiwms- odcr ander- weite, zur irksamkeit gegxn Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht einge- tragene Realrechte geltend zu mache_n haben, werde_n aufgefordert, dieselben zur Vermeidung _der Pra- klufion spätestens im Versteigerungstermme anzu- melden.

Berlin, den 18. Februar 1876._

Königliches Kreisgericht. Der Subhasiations-Richtcr.

[1976] Subhastations-Patcnt.

Das dem Kaufmann Wilhelni Andreas Homann gehörige, in Pankow, Kommumkatkonöweg Nr. 1 belegene, im Grundbuch von Pankow Band 711, Bl. Nr. 314 verzeichnete Grundstück nebst Zubehor

11 so den 29. April 1876, Vormittags 11 Uhr,

1. 2. u. äakxl. 3, ssrkänla, ?eryaobbrwgen, Lubmissionou ow. 4. 76r1608mig, Wortisation, Zinsxabltuix R n, 6. 'n, 7011 öksnßliobou kapiéxrsw

an hiesigér Gcrichtssteüe, Zimmerstraße Nr. 25, Zimmer Nr. 16, im Wege dernotbwendigen S_ub- _ bastaiion öffentlich an den Meistbietenden yerstcigert Indcbdlemnächst das Urtheil über die Ertheilung des u ags den 3. Mai 1876, Vormittags 11 Uhr, eDendort verkündet werden.

Das zu versteigernde Grundstück ist zur Grund- steuer bei einem derselben unterliegenden Gesamttit- Fiächenmaß von 15 Ar 22 Qu.-M. mit einem Reinertrag von 0,06 „M und zur Gebäudesteuer mit einem jährlichen Nußungswertl) von 1848 „74 ver- anlagt. Liuézug aus der Steuarrdlie und Hypo- thekenschein, ingleicbeu etwaige Abfchäßuygen, an- dere das Grundstück betreffendx.Nachweisungen "und besondere Kaufbedingungen find in unserm Bureau 17. einzusehen.

Alle Diejenigen, welcbe Eigenihums- oder ander-

weite, zur Wirksamkeit gegen T_Oritte der Eintragung in das Hypothekenduck) dediirsende, aber nicht ein-

[2908]

. ?ersobisäsns Zekaoubrnaobanxsu.

_ T-jßsrarjzcbs &nseigsn,

?bsabexr-éius-Iigeu. 111 äs.- 135118811-

. k'amjlian-Uaoiirjsbtcu. ck 116118456. JX

& Vogler, Büttner & Winter. sowie alle übrigen großeren

G. L. Danke & Co.. E. Stklotte,

Annonceu-Vureaus.

getragene Realrschte geltend zu machxn haben, wer- den_ aufgrfdrdrrt, diqislden zur Vermeidung dsr Prä- klunon spatcstcns im Versteigerungéiermin anzu- meiden. Berlin, den 28. Februar 1876. Königiiibrs Kreisgsricist. Orr Sudhastations-RiMer.

_Bei dem unterzeichneten Kreisg-ricHT befindrn fick) die 111 _dem nachstehenden Vsrzeichais; aufgefiihrtcn, seit langer als 56 Jahren niedergexcgten Testamente noch uneröffnei. Nack) Vorichrift ch Allg- Lcriid-Rechts Thl. 1. Tit. 12 §. 218 wxrden aÜc Diejenigen, welche dabei cin Zntercffe haben, aufgefordert, die Publikation uxxier Nachweis ihres

eröffnet und demiiäwst wicdcr in das Arcdiv nisder- ge1egr Werren. Spandau, den 25. März 1876. Königiiches Kreisgericht. 11. Abii)ci1ung._ Ver- zeiclxuiß der Testamente 1) Der (Hiimabirien Wittwe Kickcbuich, Anna Doroidea, Nei). Scdwarzer, vom 18. Februar 1818; 2) ch Kosiäiden Vlltfißers Joh.;mr Ulrik!) zu Schwxnie und dcsic'n Ehefrau, Gottliedr, ged. Weder, vom 11, Juli 1818; 3) des Tagelöhnrrs WilheimMaß zn Sciywante und dessen Eiwfmu Anna Dorothea. qed. „Hanimann, vom 6. März 1819; 4) der Invalidexi-WittweSiekmann, Marie Louise, ged. Järike, vom 7. Mai 1818; 5) des Bauern (Ehristian Johann Friidricb Pankow und desisn Ehefrau Anna Rosine, ged. Fricie, aus Feldberg vom 1.Dezember 1819; 6) drr verehclicdten Reiiiin, geb. Veliin, dxrwittwsrexi Grlhom, dom

Jntcresscs nachzusuchen. Nach Ablauf von fechs Monaien werden die letztwilligen Verordnungen in

Gemäßheit des §. 219100. cit. mexirn drr etwa?"

darin enthaltenen Zuwkndung-n an milde Stiitunsen,

13 Januar 1818; 7) des Fräuleins Fricdsrike Louis? von Winning zu (HroipGlien-ske, vom 28. Juni _1819; 8) drs Fräulsins chriette AUKUstL von Winning zu Groß-Glicneke, vom 12. März 1819.

DQUWODÉ" 622866688.

Vcrfichcrungs-Gcscllscixaft in Frankfurt aM. ]. Gewinn- und Verlust-Couto

11. ]Anuabjuen. Uebertrag yon 1874:

s.. Prämien- und Gewinn-Reserve . . b. Reserve der volien, für spätere Jahre im Voraus eingenommenen Prämien ab: dic davon fällig grwordenen, auf die Laufende Einnahme übergegan-

genen Prämien . . . . . .

(*.. Reserve für unregulirte Schäden . . . . . Bruiw-Einnahme an Prämien und Nebenkostrn, Ristornd und. zwar: 3. für Fsuer-Vcrficherungcn: 88, Prämien für das ]FiUfCtidL Jahr bb. für spätere Jahre in; Voraus ein- genommene Prämren . . . - .

1). für Fracht-Vérfickzerungen . . . . . .

Zinien aus den angelegiewCapitalien . Actien-UebertragungL-Gedubren

Prämien- und Gewinn-ReserVe ais _Vdrtrag . Raserve der voransempsangenen Pcanncn .

. „46 598,762. 30.

. „rz 2,953,857.

310387, .-

e/M 3,264,244. 3,117.

pro 31. Dezember 1875. „16. „3 7

207833280 ,; drxsicbsrer . Rückverfiwrrer . . .

i 3- JabxcÖ-Prämien . 400 867 ; :: b- für UZÉUZW Jahre i '*'-2 479_200],1-3 Pramicn .

12622906 ? Bczsblfe Provisionen (ab dcrgiiirtm) ,

'ab'ü .li ' 3 g ck Beficuerungcn und Ver

? Dividende an die Herren

ordentlich? Bedürfnisse: 8. anmien- und (Hewi

3,267361575 7 b. Restrve der Vollen,

235,518 76 1 139 50 J? _ .“, lich drs dezabiten

6.108,449

. 2128332

. 622.270! * 2,750,603 * ' ,

,

- i' . „. , . . ?; Bezahlte Enixchadiguageiy abzugiici) dss Antheils der Ruck- 1, Reseryeu fiir urircg'uiiric'S'Öä'den', cidziizlici) "dels Äniheiis 'der

*? Bezahlte Riickv;rficdsrungE-Präiniin:"

aligcmkinrn Verivaltmtgk-kosten

) Dotation für den Beamten-Pcnsiousfdnds . " Dividrnde-Ergänzungs-Conw .

.“ Uedcrtrag anf DividwndewConto Pro 1876 . . . . . . . ; Reicrvcn für ipäier ablauicnde Versicherungen und für außer-

vdrimsempfangenen Prämien (abiüg-

vrrsiciycrungE-Prämien .

". .Qtlßß'nbeu.

* "*.*-ck“*“,„J

884,539 75 83.8108].

. . . . . . „M 698,670. 70. , m Voraus, bezahlte i ' . e . . 88,984. 11- 787,654l81 Rückverficherern ? incl. Abgaben, Wendungen für gemeinnützige Zwecke .

züglich drr von den

724,98536

6,0005- 150,0005- 715.009-

Ilciidnaire . . __ 5,855 3

| | Uchi-Jrve. . . „16. 2,128,332. 40. - i fü: “xpäterc Jahre

Viutheils für Rück- _ . . . 622,2»; 92. 2-750-603Z32 616844912?)

] i [ i '.

I]. Snmmarifche Bilanz

YetiF]!-

vrn Zl. Demuber 1875.

Sicherungs - Wschsei- Conto. Jmmobiiien-Conto. MobilicwCopto. Zypotheken-(gonto. bligationen-Conto. Depofiten-Couto. Wechsel Conto. Caffa-Couto. Haupt - Agenturen- Conio. Schilder-Conto. ProvisionS-Conto,

Conti der Rückverfiche- rungs-Geielischaften. Juteressen-Conto.

Diverse Debitoren. _ Wx; ..... .. MF,";

Inventar, abgeschricben . Hypothekariscbe Anlagen . Vorräthige Staatspapierc un

Baarer Cassa-Bestand

Agenturen . _. . . Vorräthige Schilder . . .

sellschaften . StaatSpapieren bis 31

rechnungen) . ,

Sola-WeÖsel der Aciionärc in Gemäß- l)eii dcs §. 11 des revid. Statuts .

GeseÜichastS-(Hebäude 11116, I'. Nr. 76 Z

.d "Efieki'en: Darlehen gegen deponirte Wertlwaprere. Vorräthige Wechsel auf Frankfurt a. M.

Guthaben bei den Generälxmid Öaiipt:

Vorausbe ahlte Provisionen aufdie für ix_)ä- tere Ja re vorauöempfangenen Präimen

Guthaben bei den Rückverficher1iiigS*Ge-

Laufende in En. vdnt *vöihékexi- imd Z s ??Oezember 1875 Sonstige Activa (Saidi verschiedener Ab:

„46. Ö .:

. Kapital-Conio.

7,542,850 _ ', Gewinn - Resrrve- 290,222 66 :* Conto.

' - _,“Prämien - Reservi-

2,461,977 48, Corto.

1,358,712 73_,Verficherungs - Conii W 151185714“: pro 1876-1884. 1,01436971; Dividenden - Ertxän-

35,098 48, zungs-Conto. ZReseroe-Coniv für un- R 311,303143 regulirte Schäden,

7,60163; Rückßcindi eZinien- u. N , O_tviden en-Conti. 54,942_ «5_ DlLYYUden-Conto pro 70,045l70i Dividßnden-Conto pro

[

*. 18 . 31.579.131 Diverse Creditoren. 2926057 5

| 1 ! 13,358,821,12

. 1 .

GruridCaPikak - - *. -. . . . Geminn-ResLWS Ü- §5 ZZZ des rcvidirteii

Priimieu-Reserve Dividendcn-Er“ zäixzu'ngH-Nescryé Dividende pro 1875

Uebertrag aufDividenden-Conto pro 1876 Sonstige Passiva (Saldi verschiedcner Ai-

Dugana.

“kü 9:5 9,428,580|-

942,857Z14 1,185,475 26

Staiuts ,

orausempianMRe Prämien für späiere Jahre . . . . . 622,270 92

239,14? 86

Siew? für, am 31.Dezember1875 noch unregxtltrte Schäden . . . . . . 0ch_ mch“.- erhobene Actien - Zinsen und Dividunden aus früheren Jahren .

83,810

4,753 715,000

5,855

rechnunsen) . . . - '. 131,075'

13,358,821