1876 / 83 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 05 Apr 1876 18:00:01 GMT) scan diff

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semerkungen:

1 Die Reihenfolge der Bahnveertunget ist nach der mittleren Verhiltnißzabl (Col. 49) zwischen der auf je Eine Verungläckung entfallendxu Zahl der zurückgelegten Aebikiloiueter all:: Züge

) ol. 4 e a u eleiskrlometer (Col. 48) festgeftellt. (C 7) "ULF FÖÜU Februar d. I. sind auf den sämmtli a, 52 tgleisuuaen fahrender Züge (davon 19, 23 ufammenstöße , o. 50 (1. 26 Zusammenstöße

3) Im Durchschnitt hat bei 136 4) Im Verhältniß zur Zahl Main-Weser-Babn : Berlin-Görlitzer Eisenbahn: Rechte-Oderufer-Eiseubabn : ( 5) [L_nter den 52 Entgleisungen fahrender Züge wurden brücbe (2 an Majchiuen und 1 an Wagen) veranlaßt.

ntgleifuugen beim RMZireu (d'avon 1Z u'tit Betrie'bsftöm'ug und “32 obne Betrießsßöruu'g).

11 Deutschen Bahnen (exkl. Bayems) im Ganzen vomekommm:

Comicv, Schnell- und Personenzüge, 51) gemischte Züge und 27 Güterzüge und leer fahrende Maschinen;.

! . ( ' | . ! ' a. 139 1ouftige Vetueböereigniffe, welcbe eine Störung des regelmä igen Betriebeö'veraulaßtxn. YFZ Courier-, Schneid, Personen- und gemi (htm Zügen Cine Entgleisung und

Ein Zusammenstoß stattgefunden.

er Züge kamxu die mZifien Etägleisuuge'n und “ZusammeZfiö e vox bei der: _ ', _ (Eine Entgleisung oder Zusammenfto bei ZF Conner-, Schuell-, Personen- und gemischten Zugen),

' ! ' . 934

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“7 durch'Radreifeußrüche (3, an Maxchiaen uud'4 an Wägen), 4 diirch Acésbrüche'(- an Äxsihinen und 4 an Wagen) und 3 durch Feder-

6) Unter den 139 sonstigen BetriebSereiguisseu wurden veranlaßt: .77 durch Defekce an Fahrzeugen und zwqr: 21 durch Radreifcubrücbe' (20 an Maschinen und 1 an Wagen), 1 durch Achsbrücbe 1 an Maschinen und - ein Wagen), 11 durcb Federbrüche (10 an Maschinen und 1 an Wagen) und 44 durch sonstige Maschmeudefekte; ferner 8 durch Einsturz von Brucken, Rutschungen oder Uuterwaschuagen der

Ba udämme u. ". w. in Folße Hochwassers, Welche tbeilwei'e se r erhebliche Betriebaftömugeu verursachten. h 7) 1Verunglückt smd im Ganzen 146 Personen, 1und Zwar: 6 Passagiere (darunter 2 getödtet und 4 ve':leßt), 122 Bahnbedimstete (darunter 22 getödtet and 100 verleßt) und 18 fremdePersoneu (daruntxr

9 geiödtet und 9 verleßt).

8) Von den Personen, die den Tod freiwiUiq suchten, sind 5 getödtet uud - verleßt worden. _ , ' 9) Von den getödteten Reisenden kommt je Eine Tödtung auf 5,336,695 beförderte Passagiere und auf ZZ.??0 Conne» Schuell-, Personen- und setmschte Zuge.

, verleßteu

verletzten .

11) V:)n Jer Gesammtzahlßller Getßdteteö kommt je . , , Verleßten Verunglückuugcn

. . . . Verlesung . _ . . , 10) Von den getödteten Beamten kommt je Eine Tödtungauf 11,507 uberhaupt beschaftigt gewesene Beamte,

Verlesung 2, . .. , . 16,246,056 Achskilometer aller Zuge und auf ZZZ Kilomet. Bahngelets.

2,668,348

,

Eine Tödtun'g auf , Verlesung auf 4,744,423 , Verunglückung auf 3,672,054

hre'geftaüet fick; die mittlere Verhältnißzahl (Col. 49 geßeu Col.50)'zwische'n der“ aui, je Eine Äeruuglückung entkallenden Zahl der zurückgelegéen Achs-

12 ' ' [ ' Ze lben'Monat im Vor'a ) Jm Berg elch zu mie ljyuen günstiger, bei 15 Bahnen ungünstiger und bei den übrigen Bahnen gleich; dieselbe Zahl im Durchschnitt für alle Bahnen fällt im Februar d. Js.

kilometer auer Züge und der Bahngeleiskilometer bei 19 Ba um ca. 27 0/0 günstiger aus, als im Februar 1875.

Personal-Verändernngen.

Königlickx Preußische Armee.

Offiziere, Portepee-Fähnriche :c. Ernennungen, Beförderungen und Ver1etzuugen, Jm aktiven Heere. Berlin, 28. März. Froh euius, Hauptm. 313 suite der4.Jngen. Juip. und kommdrt. als Milit. Lehrer bei dem Kadettenhause zu Berlin, zum 1. April er. von diesern Kommando entbunden_ unp, unter Ernennung zum Comp. „Chef im Pion. Bat. Nr. 3, m die 2, Jngenieur-Jnspektion einraugirt. Chambeau, Hauptm. von der 2, Ing. Insu, zum 1, April cr. von der Stellung als Comp. Chef im Pion. Bat. Nr. 3 entbunden und, unter Stellung 3 13 suits der 2. Jugen. Jnsp., als Milit. Lehrer zum Kadettenhause in Berlin kom- mandirt. v. Rohrscheidt, Pr. Lt. und Adjutant beim Kommdo. des Kadetten-Cotps, zum 1. April cr. von dieser StelTun entbunden und unter SteÜung S. 13 511118 des Kadetten-Corps, als ilit. Lehrer zum Kadetteubause in Berlin kommandirt. Fleck, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 68, zum 1. Avril cr. von seinem Kommdo. als Er- zieher bei dem Kadettenbaufe zu Wahlstatt entbunden und vorläufig zur Wahrnehmung der Adjutantenstelle bei dem Kommando des Ka- detten-Corps kommandirt. Brix, Pr. Lt. vom Füs. Regt. Nr. 36, zum 1. Avril er. von seinem Kommdo. als, Militärlehrer bei dem Kadettenhause- zu Berlin entbunden, v. Ziegler, „Sec. Lt. vom Garde-Greu. Regt. Nr. 2, zum 1. April cx. von seinem Konxmdo. als Erzieher bei dem Kadettenhause zu Berlin entbunden. Werth, Pr. Lt. Vom Gren. Regt. Nr. 4, Lau, Pr. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 58, Coler, Pr. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 14, Heim, Pr. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 13, v. Rcichezibach, Pr. Lt. vom Gre-1.Regt. Nr. 2, Rüppel, Pr. Lt. vom Fü1.Regt. Nr. 37, v. Frachois, Pr. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 59, Hausser, Pr. Lt. vom Füs. Regt. Nr. 38, Liebermann v. Sonnenberg, Sec. Lt. vom Gren. Regt. Nr. 3, v. Bronikowski, Sec. Lt. vom Infant. Regt. Nr. 94, v. Stuckrad, Sec. Lt. vom 2. Garde-Regt. zu Fuß, Frhr. Schuler v. Senden U., Sec. Lt. vom Füs. Regt. Nr. 34, Bach, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 20, v. Skai 1., Sec. Lt. vom Inf. ngt. Nr. 61, deren Kommdo. als Erzieher bei dem Ka- dettenhause zu Berlin bis auf Weiteres verlängert. v. d. Decken, Premier-Lientenant vom Jäger - BataiÜon Nr. 3, v. Kessel, Seconde' - Lieutenant vom Infanterie - Regiment Nr. 96, zum_ 1. Mar cr. Von ihrem Kommdo. als Erzieher bei dem Kadettenhame zu Culm entbunden. Grabe, Pr. Lt. vom Jäger- Bat. Nr. 6, Rosenhagen U„ Sec. Lt. vom Jnf. Regt. Nr. 61, Morgen, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 63, Rübsamen, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 67, Olofs- Sec. _Lt." Vom Inf. Regt. Nr 74, Frhr. v. Forstner, Sec. Lt. vom Jus. Regt. Nr.93, deren Kommdo. als Erzieher bei dem Kadettenhause zy. Calm bis auf Wsitcres verlängert. Ohlenschlaeger, Pr. Lt. von. Ziif. Regt. Nr. 44, vom 1. Mai c. ab als Erzieher zum Kadettsnbause in Culm kommandirt. Lichtenberg, Pr, Lt. vvm__ Inf. Regt. (Leib-ngt.) Nr. 117, Rochliß, Sec. Lt. vom Ins. Regt. Nr. 49, Juncker v. Ober- conraid, Sec. Lt. vom Inf. Regi. Nr. 79, Lührsen, Sec. Lt. vom Jnf. Regt.“ Nr. 85, zum 1._Mat cr. von ihrem Kommdo. als Erzieher bei dem Kadettenhame zu Potsdam Entbunden. von Hake. _SLC. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 66, v. Zamory“, SLC. Lt. Vom Jm. Regt. Nr. 26, Hahn, _Sec. Lt. vom Gren. Regt. Nr. 5, deren Kommdos. als Erzieher bei dem Kadettenhause zu Potsmm bis auf Weiteres verlängert. Brunzlo w, Pr. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 50, Bullrich, Sec., Lt. vom Jäger-Bat. Nr. 6, v. Scheffer, Scc. Lt. vom Grenadter-Regt. Nr. 9, Feldt, Sec. Lt. vom Füs. Regt. Nr. 73, Cour, Sec. L-t. vom Inf. Regi. Nr. 22, vom 1. Mai er. ab _ als Erzieher zum Kadettenhame in Potsdam kommandirt. v. Zepelin, Sec. Lk. vom Gren. Re t. 2 und kommandirt als Erziehkx kei dém Kadettenkxause zu Wahlétatt, vom 1. Mai cr. ab als Erziehsrzum Kadettcnhause in PotSdam kommandirt. 1). T resk :) w, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 23, zum 1. Mai cr. von seinem Kom- mando als Erzieher Der dem Kadettenhause zu Wahlstatt entbunxen. Kußner, Pr. Lr. vom Jux. Regt. Nr. 59, Brinkmann. Pr. 81. vom Inf. Regthr. 41, Schubert, Sec. Lt. vom Füs. Regt. Nr. 38, _Ftscbe_r, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr 50, deren Kommdos. als * rznher ber'dezn Kadettenbause zu Wah11tatt bis auf Weiteres ver- längert. Btesel, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 43, Ditirich, Sec. Li. vpm Jnkae t. Nr. 54, v. Festenberg-Pakiscb, Sec. Lt. vom (Hardesz. Sgt., vom 1. Mai cr. ab als Erzieher zurn Kadettenhause in_WahlstaTt kommandirt. Graf v. Haslingen, Sec. Lt. vom Ju). Regt. Nr. 86 und kommdrt. als Erzieher bei dem Kadettenhause zu Plyn, vom 1. Mai cr. ab als Erzieher zum Ka- dettenhause m Wablstatt kommandirt. Soldan, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr, 115, zum 1. Mai cr. von seinem Kommdo. als Erzikher bsi dem Kadettenhause zu Bensberg entbunden. Daub, Pr. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 65, Frhr. v. Rhetnbaken, Pr. Lt. vom Inf. Regi. Nr. 70, v. Rauschenplat, Sec. Lt. vom Jäger-Bat. Nr. 4, Besch, Sec. Lt. vom Füs. Regt. Nr. 36, Strosser, Sec. Lt. vom Inf. ngf. Nr, 15, v. Lessel, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr.71„ v.War- tenberg 11, Sec. Lt. vom Garde-Gren. Regt. Nr. 2, deren Kom- mandos a. Erzieher b. d. Kad_ettenh. z.Bensberg b. a.Weit. verläng. v. Bogen, Sec. Lt. vom Jur. Regt. Nr. 19 und kommdrt. als Er- zieher bei dem Kadettenbause zu Wahlstatt, vom 1. Mai cr. ab als Erzieher bei dem Kadettenhause in Bensberg, kommandirt, v. Donat, Pr. Lt. vom Füs.Regt. Nr. 86, zum 1.Mai cr. von seinem Kommdo. als Erzieher bei dem Kadetieuhause zu §Splön entbunden. Adami, Sec. Lt. vom Füs. Regt. Nr. 35, v. chwedler, Sec. Lt. vom

Inf. Regt. Nr. 69, Geßner, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 88,

Eggers, Sec, Lt. vom Inf. Regt. Nr. 17, deren Kommdgs.a1s Erzieher bei dem Kadettenhaufe zu Plön bis auf Weiteres verlangert. Kowalski, Sec. Lt. vom Inf. Neat. Nr. 44, Cleve, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 57, vom 1, Mai er. ab als Erzieher zum Kadettenhause m Plön ko.nmandirt. v. Ludwiger, Pr. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 75, zum 1. Mai cr. von seinem Kommdo. als Er- zieher bn dem Kadettenbaufe zu Oranienstein entbunden. Nelde, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 62, Knothe, Sec. Lt. vom Gren.

Regiment Nr. 10, Deussen, Seconde-Lieutenant vom Füs.

Regiment Nr. 39, deren qumandos als, Erzieher_ bei dem Kadettenhause zu Oraniensteiu bis auf Weiteres _verlangert. Mäcklenburg, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr, 41, v.J1ing,Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 16, vom 1. Mai er. ab als Erzieher zum Kadettenhause in Oranienstein kommdrt. v. Dewitz, gea. v. Krebs, Sec. Lt. vom Drag. RW- Nr. 13, in das Ulan. Regt. Nr. 8 versetzt. v. Baer, Maxor zur Disv. und Bezirks- Commandeur des Res. Landw. Bats. Nr. 39, in gleicher Eigen- schaft zum 2. Bataiüon Landwehr-Regiments Nr. 74 versetzt. Binder, Major vom Jnf. Regt. Nr. 96, mit Pension zur Disv. gestellt und zum Bezirks-Commandeur des Res. Landw. Bats- Nr. 39 ernannt. v. Laue, Oberst - Lt. 3 13 suite des Inf. Regts. Nr. 67 und Commdr. der Unteroff. Schule in Weißenfels, unter Entbindung von diesem Verhältniß, als Batz. Commdr. in das Infant. Regt. Nr. 96 verse t. Schuck), Major 3 13 511113 des Infanterie- Regts. Nr. 2 und Cmmdr. der Unteroff. Schule in Ettlingen, zum Commdr. der Unteroff. Schule in WeiZZifels, unter Belasmug & 13 8111128 des gedachten Regis. ernannt. v. urmb, ?auptm. 31351112» des Infant. Regis. Nr. 93, unter Belassung in einem Vethaltniß als Comp. Führer bei der Unteroff. Schule zu Biebrich, zum Infant. Regt. Nr. 31, 3 13 Zujte desselben, verseßt. 1). Müller, Hauptm. 3 13 811ij des Infant. Regis. Nr. 81, unter Entbindung von dem Verhältnis; als Comp. Führer bei der Unteroff. Schule in Jülich und unter Stelkung 313 suits des Gren. Regis. Nr. 8, zum Commdr. der Unteroff. Schule in Ettlingen ernannt. Heydenreich, *Hauptm. und Comp. Chef im Inf. Regt. Nr. 47, unter Stellung :- 1a Zuiko des Gren. Regts. Nr. 5, als Comp. Führer zur Unteroff. Schule in Jülich versetzt. Perthes, Hauptm, vom Generalstabe des F?. Armee-Corps, al§ Comp. Chef in das Jiif;_Reat. Nr. 47 verfest- Berlin, 30. Marz. Graf v. Wißmarck-Scbönbausen, Sec. “Lt. vom 1. Garde-Drag. Regt._ und kommyrt. zur Dienstleift. beim Auswärtigen Amte, behufs 1eines deftnitrvrn' Ueberiritts in den Dienst des AuSwärtigen Amtes_ bei dem gedachten Regiment aus- geschieden, und zu den Offizieren 3 13 aajßs der Armee mit der Uniform des 1. Garde-Dragoner-Regiments verseßt. Frhr. v. Berckh eim, Sec. Lt. vom 2. Garde-Draa. Rest., auf ein Jahr zur Botschaft in Paris kommdrt. Eggers, Major und Abth. Commdr. im Feld-Llct. Regt. Nr. 15, mit der Führung des Feld- Art. Regts. Nr 17, unter Stellung 3 13 311163 desselben beauftragt. v. Böhn, Hauptm, und Comp. Chef vom Inf. Regt. Nr. 58, von seinem Kommdo. zur Dienstleistung bei einer Militär-Jntendantur entbunden. Caspari, Major a. D., zuletzt im Füs. Regt. Nr. 37, unter Steauug zur Disp. mit seiner Penßon, zum Bezirks-Commdr. des 1. Barts, Landw. Regis. Nr. 47 ernannt. -- Berlin, 1. April. 19. Ylbedyll, General-Major und General 313 suits Sr. Ma- Lstat des Kaisers und Königs, unter Belassung in seiner Stellung als Chef der Abtheilung für die persönlichen An- gelxgenheiten im Kriegs-Ministerium und als Chef des Militär-Kabinets, zum Gen. Adjut. St.Maj. des Kaisers und Königs exnanut. Frhr. v. Wangenbeim, Oberst und Chef der Abtheil. fin die Jngen. Angelegenheiten im Kriegs-Ministerium, zu den Offi- zieren von der Armee mit der Uniform des Kriegs-Ministeriums ver- 1eßi. v, Hartrrtt, Oberst und Chef der Central-Abtbéilung im Kriegs-Mmiterium, zum Direktor des Militär-Oekonomie-Departs- ments im riegs-Ministerium ernannt. Wittcke, Oberst-Lt. vom Jufanferie-Regiment Nr. 113, unter SteÜung 3 13 ZUit-S des Re- giments, und Meyer, Major und Commandeur dcs Pionier- Bataiüous Nr. 7, unter SreÜung 3 13 511th des Stabes des Jugen. Corps,. zur Dienstseistung beim Kriegs-Ministerim kommandirt. _ h ein, Maxor rom Gen. Stabe Der 3. Divifion, als Bats. Commdr. m das Inf. Regt. Nr. 113 versetzi. Cleiuow, Hauptm, aggr. dem Infant. Regt. Nr. 58, unter Belassung in seinem Kommdo. zur Dienstleistung beim Krisgs-Ministerium, 313 suits des gedachxen Regts. gesteÜt. v. Treskow, Hauptm. 3 13 8111136 dcs Könias-Gren. Rxgts. Nr. 7, unter Belaffun ,in seinem Kommdo. zur Dienstleistung beim Kriegs-Minist., zum In „Regt.Nr. 76, 7313811113 deffslb., verfeßt. v. Funck , Hauptm, 3 13 sujbs des Jnf. Regis. Nr, 60, unter Be- lassung in seinem Kommando zur Dienstleistung beim Kriegs-Mini- sterrum, zum Infant. Regi. Nr. 17, 313 511133 desselben, verfehl. Frhr. v. Fürstenberg-Borbeck, Rittm. 3 13 suits des Kur. Reg1s. Nr._4 uud Präses einer Remonte-Ankaufskommisfion, zum Major'befoxdert. Frhr. v. Elverfeldt gen. 1). Beverförde- W errtes, Hauptm. nnd Comp. Chef im Garde-Gren Regt. Nr. 2, unter SteÜung_ä 13 8111156 des Garde-Jüs. Regis., zum Adjutanten des Kriegs-Mimstch ernannt. _ AYschiedsbewilligungen. Jm aktiveuHeere. Berlin, 27. Marz. Anders, Major a.D., zuleßt im Feld-Art.Regt. Nr. 19, m_it seiner qufion und der Eclaubniß_zum ferneren Tragen der ihm bei semer Verabichicdung bewilligten Uniform des FelD-Llrt. Regis. Nr. _5, jedoch ;mter Fortfal] der ihm ertheilten Aussicht auf Anstellung nn Civildtenst, zur DIN). gestellt. Berlin, 28. März. Schopis, Sec. Lt. vom UlanewRegt. Nr. 8, mit Pension nebst Aussicht auf Anstellung im Civildienst der Abschied bewilligt. Kuhn, Major a. D., zuleßt Hauptm. und Comp. Chef im Inf. Regt. Nr. 52, mit seiner Zenfion und der Erlaubniß zum ferneren Tragen der ihm bei seiner erabscbiekxung bewiUigken Uniform des gedachten R-gts., jedoch mzter Fortfall der ihm ertheilten Aussicht aufUnstelLung im Civildiexxft, zur Diop. estlet. Lichtenfelt, Major zur DM)., von der Steauug als ezirks-Commdr. des 2. Bals. Landw. Regts. Nr. 74 entbunden.

Königlich Bayerische Armee.

Offiziere, Portevee-Fäbnriche :c. Ernennungen, Beförderungen uud Verfeßungen. Jm aktiven Heere. 12. März. v. Oelhafen, Sec. Lt. vom 2. Feld-Art; Regf. vacant Brodesser, zum Abtheilungs-Adjutanten ernannt. 15.Marz. Stein- bauer, Pr. Lt. nnd Abtheilungö-Adjutant vom 4. Feld-Art, Regk, zum Regts. Adjutant, und Keller, Sec. Lt. desselben Restz., zum Abtheil. Adjut. ernannt.

Akxschiedsbewilligungeu. Jm aktiven Heere, Den 21. Marz. Sartori, Fischer, Hauptleute und_Comp, Chefs vom 4* Infant. Rest„ mit Pension und der Erlaubnis zum Tragen

der Uniform auf Nachsucben verabschiedet. - Den 27. März.

Kollmann, Sec. Lt, zur DiSp., mit Pension und der Erlaubniß

zum Tragende: Uniform, sowie der Verleihung des Axisvruches auf

sLclhn'strFUtuug im Militär-Vorwaltungsdienste, auf Nachmchen verab- te e.

Jm Beurlaubtenftande. Berlin, 22. März. Dieß, Landw. Sec. Lt. des 13. _Juf. Regis, vorbehaltlich der beabsichtigten AULWanderung auf Nachiuchen verabschiedet. - 24. März. Dick- baut, Landw. Sec. Lt. des 10. Inf. Regts. mit Pension, auf Nach- suchen verabschiedet. _ 27. März. Rall, Landw. Sec. Lt. des 11. Inf. Regis. mit Pension, und Kronberger, Landw. Sec. Lt. des 2. Train-Bats., aus Nachsacben verabschiedet.

Beamte der Mtlitär-Verwaltung. 24. März. Heckel- mann, Unter-Veterinär vom 2. Kür. RM., auf Rachsuchen zur Reserve zurückverseßt.

U11. (Königlich Württembergisthek) Armee-Corps.

Offiziere, Portevee-Fähuriche :e. Ernennungen, Beförderungen und Versetzungen. 20. März. v. Jmle, char.Major zur DiSp., zum Bezirks-Commdr. des 2. Bals. Landw. Regis. Nr. 123 ernannt.

Abschiedsbewilligungen; Jm aktiven Heere. 20. März. Flaischlen, char. MaÖor zur Disp., von den Funktionen als Bez. Comzndr. des 2. Bals. 5 andw. Regts. Nr. 123 enthoben und der Abschied mit Pension und mit der Uniform des Inf. Regts. Nr. 125 bewilligt.

Yichtamtliches.

Oesterreich-Ungaru. (Monatsübersicht für Fe- bruar.) Das Kais e rliche Hoflager wurde am Anfang des Monats von Ofen nach Wien verlegt. Um 4. traf daselbß auf der Durchreise nach Ancona der Großfürst Alexis von Ruß- land ein und empfing den Besuch Sr. Majestät des Kaisers, lJes Kronprinzen und sämmtlicher in Wien anwesender Erz- erzoge. _ Das österreichische Abgeordnetenhaus war zunächst mit der EhegeseH-Novelle beschäftng Am 8. wurde das ganze Gesetz in zweiter Lesnng nach den Anträgen des Ausschuffßs angenommen. Ein von dem Iustiz-Minißer empfohlenes Amendement, wonach das Ehehinderniß für die Ordensgeiftlichen ebenfalls erst mit ihrem Austritt aus der katholischen Kirche erlöschen sollte, wurde abgelehnt. In deriekben Fassung Wurde das Gesch am 10. auch in dritter Lesung votirt. Nach Erledigung der Ehegeseßnovelle trat das Haus in die Berathung Über das Geseß betreffs der Spezial- kredite fiir den Eisenbahnbau verschiedener Linien im Be- trage von 16 Mill. Fl., welches am 12. in dritter Lesung ge- nehmigt wurde. Von den übrigen Gesetzen, die im Laufe dieses Monates noch das Abgeordnetenlgaus beschäftigten, bereitete be- sondere Schwierigkeiten der rumänische Handelsvertrag, gegen deffen, Genehmigung durch den Reichsrath fick) in der letzten Zeit sowohl in den industrieUen Kreisen, als auch haupt- sächlich unter den ISraeliten Oeßerreichs eine lebhafte Agitation kundgegeben hatte. Schon bei der Vorberathung im volkswirthschaftlichen Ausschuss des Abgeordnetenhauses wurde von dem Handels-Minister die Erklärung abgegeben, daß das Ministerium aus der unveränderten Annahme der Konvention eine Kabinetsfrage mache und ßcl) hicrin „mit den anderen für den Abschluß verantwortlichen Faktoren in voUständiger Ueber- einftimmung befinde.“ Nach lebhafter Diskussion stimmte der Aussthuß am 11. „aus politischen Gründen“ dem auf Annahme der Konvention gerichteten Antrage seines Referenten mit 16 gegen 8 Stimmen bei. In der Generaldebatte waren zunächst die gegen die Konvention eingelaufenen industriellen Petitionen einer Prü- fung unterzogen und hierbei diejenigen der Glasfabrikanten und der landwirthschaftlichen Industriellen als berechtigt anerkannt worden. Bezüglich der gegen die ungünstige SteUung der ISrae- liten in Rumänien gerichte1en Beschwerden erklärte der Handels- Minister, die Regierung interpretire die Bestimmungen des Ar- tikels ]. dahin, daß, wenn von Seiten Rumäniens den jüdi- schen Angehörigen anderer Staaten größere Rechte einge- räumt werden solkten, als die Konvention den ösjerreichi- schen ISraeliten gewähre, deren AusdeLLnung auch auf diese durch Alinea 2 des Artikels ]. ficherge ellt sei, daß ferner die Konvention und deren die IZraeliten beschränkende Bestim- mungen sch nur auf die BefißverLälfniffe auf dem Lande be- ziehen, während es zweifellos sei, die österreichischen ISrae- liten das Recht haben, Realitäten in den Städten Rumäniens zu erwerben. In der Detailberathung begegnetegroßen Bedenken die Umwandlung der Werth- in GewichtSzöUe, die Erhöhung einer großen Anzahl von Einfuhrzöüen von 5 auf 7 Prozent und endlich die Bestimmungen bezüglich der Schiffahrt,_ welche nahezu einstimmig als die österreichische Schiffahrt schadigend bezeichnet wurden.

Am 26. wurde die Verathung im Plenum des Abgeordneten- hauses eröffnet. Der Handels-Minißer trat auch hier mit Ent- schiedenheit für den MajoritätSantrag auf Genehmigung des HandelSvertrags ein, indem er besonders dix in der ZoUbehand- lung erreichte Bestimmtheit und die Beseitigung der bisherigen Belastigungen im Grenzverkehr hervorhob und darauf hinwies

Jm aktiven Heere.

daß die erhöhten Zollsäxe immer noch niedriger seien, als hie mit anderm Ländern bestehenden. Uebrigens müsse die Rexx- rung eine Vertagung der Angelegenheit als leichbedeutmd unt einer Verwerfun der Regierungworlage anseTen Nach langer und lebhafter Diskussion wurde die Generaldebatte am 28. zu Ende geführt. Der Antrag der Minorität des Ausschuss auf Vertagung wurde in namentlicher Abstimmung mit 167 gegen 83 Stimmen abgelehnt, und der Antrag der, Majontat auf Annahme des Vertrages mit 145 gegen 73 Stmmzen an- genommen. Die Majorüät seßte fich aus allen Partnen des Hauses zusammen. Weiter wurden vom Abgeordnetenhause das Gesetz, betreffend die Erhebung der erzehrungs- steu er am 19. und das Geseß, betreffs der abandernde_n Be- ftimmungen der Stempel- und unmittelbaren Gebuhren am 26. in dritter Lesung angenommen. Von wichtigeren Ge- setzen eingebracht bei dem Hause wurden ferner: am 16. vom Finanz-Minifter ein Geseßentwurf, wonach dZe Regierung er- mächtigt werden soll, durch Auögabe vierprozentiger Gold- rententitel 49 Millionen Gulden zur Bestreitung dsr für Eisenbahnen gemachten Auslagen und zur Deckung des noch übrigen Defizits zu beschaffen. Hiermit wird nicht nur gegenüber der einheitlichen, durch die Konvertirung entftandenen Renten- *schuld eine neue, speziel] cisleithanische Schuldkategorie creirt, sondem es tritt auch zum erßen Male die Verzinsung in Gold ein. Gcgen diese vom Finanz-Minifter projektirte Emisfion einer österreichischen Goldrente wurde von verschiedenen Seiten der Vorwurf erhoben, daß damit in die einheitliche Rente Bresche gelegt werde. Nach dem Geseße vom 24. Dezember 1867 bildet die einheitliche Rentenschuld und speziell jene Schuld, wozu Ungarn einen Beitrag leistet, ein abgeschlossenes Ganzes. Die neue Operation hingegen bedeutet thatsächlick; in jedem Sinne eine neue Sc1zuld, die allein die im Reichsrathe vertretenen König- reiche und Länder belasten wird. Am 25. brachte der Justiz- Minißcr unter allgemeinem Beifall des Hauses die wiederholt an- gekündigte neue Civilprozeß-Ordnung ein. Der Entwurf besteht aus fünf Büchern, deren leytes von den Rechtömitteln handelt. Der das ExekutionSverfahren betreffende Theil ist aus-

genommen und wird als sechßer Abschnitt des Gesesrs gleichzeitig mit dem EinführungSgeseße zur Civilprozeß- Ordnung der parlamentarischen Bchandlung zugeführt

werden. Die Berathung über die vom Finanz-Minister eingebrachte Vorlage, betreffend die Kotirungssteuer, wurde am 29. begonnen. Nack) derselben sollen alle in- und auSlän- dischen Industrie-, Bank- und Eisenbahn-Untemehmungen für die Kotirung an der Wiener Börse einen jährlichen Prozentsaß vom Nominalbetrage der im Umlauf befindlichen Titres zahlen. Für Kredit- und Induftrieunternehmungen werden 1,1 , für Eisen- bahnuntcrnehmungen 1/“30 pro Mille als SteuerhöZe feftgesth, die ganze Steuersumme soll jedoch den Maximalbetrag von 10,000 GUld. nicht überschreiten dürfen.

Der vom Abgeordnetenhause bereits durchberaéhene Kloster- geießentwurf war vom Herrenhause in wesentlichen Punkten abgeändert, worden und mußte deshalb dem Abgeordneten- haufe noch einmal vvrgelegt werden. In der Sißung vom 21, wurden die vom Herrenhaufe abgeänderten Paragraphen ohne Weitere Debatte nach dem Ausfckzußantrage angenommen, und nachdem mit der gesetzlich erforderlichen Zweidrittel-Majorität, mit 130 gegen 32 Stimmen, auf Antrag des Präsidenten die sofortige Vornahme der dritxen Lesung beschlossen wurde, ward das Gesey als Ganzes auch in dritter Lesung genehmigt. Ueber diesen Geseßentwurf veröffentlichte der österreichische Episkopat eine Erklärung, in der die Hoffnung ausgesprockzen wurde, daß dieses Gesetz nicht zu Stande kommen werde. SoUte jedoch diese vertrauensvolle Erwartung getäuscht werden, so würde der Episkopat, seiner Pflicht gemäß, gegen das Geseß Verwahrung einlegen.

Das Herrenhaus nahm am 17. nach längerer Pause seine Berathungen wieder auf und vollzog am 18. die Wahl der Delegationsmitglieder, nachdem es mehrere: aus dern Abge- ordnetenhaus e herübergskommene Geseßentwürfe von geringerer .Be- deutung genehmigt hatte.

Die Frage der Zoll: und Bank-Verhandlungen mit Ungarn harrte noch der Entscheidung und war inzwischen in den parlamentarischsn Krcisen dieffeijs und jenseits der Leqtha Gegenstand lebhafter Erörterungen. Von Seiten des österreichischen Herrenhauses hatten geheime Konferenzen stattgefunden, übor die nachträglich Folgendes vcr- lautete: die». in Bezug auf die Ungarischen Verhand- lungen gefaßte Resolution, welche dem Ministerium mitgetheilt wurde, formulirte die einmüthige Uebkrzyugung des Herrenhausks dahin: „Es könne einem Begehren nicht stattgegeben werden, wodurch die Einheit des Reiches noch mehr gelockert werde, als dies bereits durch den AuSgleich von 1867 geschehen sei, die Mackztstellung des Reiches gefährdet, das einheitliche Geldwesen Und die Kreditverhältniffe Oeßerreichs benachtheiligt und den im ReichSra113e vertretenen Ländern noch größere Lasten als bisher auferlegt würden.“

Anch die drei verfaffungstreuen Klubs des Abgeordneten- hauses hatten zunächß in Hinblick auf die österrcichisch :unZari= schen AUSJleich-Zvcrhandlungen und dann anch betreffs der Organisirung der VerfassungSpartei überhaupt, am 13. eine Dclegirtenversammlung veranstaltet. Den Vorfiß in der Versammlung„ welcher nebst sämmtlichen 21 Delegirten der Klubs auch zw-n ruxhenische Abgeordnete beiwohnten, führte ])r. Herbß. Nach zweffiündiger Debatte wurde cinßimmig be- schlossen, eine Reihe bestimmt formulirter Grundsäße aufzustellen, nach welchen die Vereinigung der Verfaffungspartei zum Zivccke gemeinsamer BehandlunJ aller Berfaffungsfragen erfolgen soll. Der erfte Grun saß spricht aus, daß es im Begriffe der Bezeichnung „erfaffungSpartei“ liege, daß alle diejenigen Fragen, die sich auf die Verfassung beziehen, aus der Berathung der Klubs“ fortan auSgeschieden und der gemein- samen Berathung der ganzen erfaffungSpartei unterzogen wer- den sollten. Zunächst schlössen die K_lubs dieses Uebereinkommen für jene Fragen, die mit dem ungarischen Auggleiche im Zusam- menhange ständen.

“Jm ungarischen Abgeordnetenhause war die Bank- und Zollfrage wiederum Gegenftand chu Interpellationen. Am 9. stellte der Abgeordnete Helft), der, m der Bankfrage inter- pellirte und den scharfen Unterschied betonte zwischen der auf einem internationalen Vertrage fußenden Zollangelegenheit und der lediglich privat-ungarischen Angelegenheit der Bank- errichtung, über welche die Regiexung mit kemxm Frernden zu verhandeln habe. Simonyi, der m derselben'Stßung uber dax; Zollbündniß interpellirte, verlangte nichtxDetatls, wohl aber die leitenden Prinzipien der ungarischen Regterimg, kennen zu lernen, sowohlbezüglich der Zolltarife, als der Rxftituttons- und A_cc_tsen- frage. Die Beantwortung dieserInterpellatwnen durch den Minister- Präsidenten TiSza, der inzwischen am. 11. zusammen mit dem Jinanz-Minister Szell in Angelegenheiten der Unterhandlungen

mit der ößerreichischen Regierung nach Wien gereist und durch die wegen der Ueberschwemmungen eingetretene Unterbrechung der Kommunikath län ere Zeit dasel_bft aufgehalten worden war, fand erst am 25. ?Laü. Der Mmißer-Präfident erklärte auf die Interpellation HelfyH ks bezweifle Niemand das Recht Ungarns auf Errichtung einer Bank; für die Lösung der Bank- frage gebe es aber die verschiedenftm Modalitäten. Mit der Schaffung des Geseßes allein sei noch keine Bank geschaffen, Ungarn wolle aber eine Bank und nicht blos das _bezügliche Gesetz. Das Haus nahm die Antwort des Minißer-Prafidenten zur Kenntniß. Dem Deputirjen Simonyi erwiderte der Minißer-Präfident auf seine Interpellation, die Re ierung könne ,das Maximum der ungarischen Forderungen in er Zollftage mcht mitthnlen; das Haus werde aber über Alles unterrichtet sein und dann nash Ueberzeugung urtheilen können.

Der ungarische Reichstag nahm nach der durch den Tod Deaks, dessen Beerdigung am 3. unter aUgemeiner Bethei- ligung stattfand, verursachten Unterbrechung am 7. seine Ver- handlungen wieder auf. Der Gesetzentwurf über die Inartiku- lirung der Verdienße Deals in die Geseßbücher des Landes, sowie über die Errichtung eines Monumentes zu Ehren Deaks im Wege der Nationalsubskription wurde vom Ubgeordnetenhause am 17. und darauf noch an demselben Tage auch vom Oberhaus e unter Beiseiteseßung der bezüglichen Bestimmungen der GeschästSQrdnung, sofort be- rathen und einftimmig und endgültig angenommen. Der durch Deals Tod erledigte Siß im Abgeordnetenhause für den Innerftädter Wahlbezirk wurde bei der am 24. ftattgehabten Wahl mit Akklamaiion dem bekannten Historiker Bischof Michael Horvath übertragen. In seiner Wahlrede sprach fich derselbe im Prinzip für ein selbständiges Zollgebiet aus. Bezüglich des praktischen Momentes sei es jedenfaUs zu wünschen, daß Ungarn von den Krisen, womit ein jäher Uebergang zu einem separaten Zollgebiet verbunden ist , verschont bleibe. Die Civilehe betreffend, sprach fick) der Kandidat entschieden für die obligatorische Civilehe aus, welche der Kirche keinerlei Eintrag thue, wie Frankreich, die Schweiz und insbesondere das fromm- katholische Belgien bewiesen. Ohne Einführung der Civilehe würde Ungarn bald allein stehen in Europa.

Von wichtigeren Gescßen beschäftigten das ungarische Abgeordnetenhaus: zunächst das über die Modifikation des Tabakmonopols, bei dem sich eine lebhafte Debatte ont- wickelte. Die Opposition der Linken wollte nicht, daß die Gemeindebehörden verpflichtet werden_ sollten, bei der Verhin- derung des Tabakschmuggels aktiv mitzuwirken. Der Minister- Präfident TiSza trat für diese Beßimmung ein; es müsse mit dieser Auffaffung gebrochen werden. Die Gemeindebehördm müßten eine Beschädigung des Staates ebenso zu verhindern suchen, wie einen Privatdiebstahl. Die Lovelle wurde am 9. ohne wesentlicHe Aenderung angenommen. Der Gesetz- entwurf über die Steuermanipulation genehmigte die über- wiegend: Majorität der liberalen Partei und der Oppoßtion dcr Rechten nach langer eingehender Debaite am 15. in der General- debatte und erledigte die Spezialdebatte darüber in dritter Lesung am 24., in welcher Sißung auch der Staatswertrag mit der Schweiz, bejreffend die Niederlassung und den Rechts- schuß der beiderseitigen Staatsbürger angenommen wurde. Am 23. brachje der Minister - Präfident bei dem Hause einen Geseßentwurf ein über den Königsboden, die Regelung der sächsischen Universität Siebenbürgens, des Vexmögcns der Univerfität und" der sogenannten stehen Richter. Das (HeseH bezweckt, Sieöenbürgen, das bis jth seine alte, separate Verwaltung bewährt hat, als [);er 36 USM der Stefanskrone in die neue Tisza'sche VerwaitungSreform ein- zufügen.

Das ungarische Oberhaus acceptirte in seiner Sißung vom 16. nach vierstündiger animirter Debatte, aus der die oppofitioneUe Rede des Grafen Lilbcrt Apponyi, welche dor Minister-Präfident eingehend erwiderte, besonders hervortrat, der Geseßentmurf Über die VerwaltungSaué-sckzüsse im Allgemeinen und auch in dcr Spezialdebatfe ohne wesent- 1iche Moöifikation.

Am Sch1Uffe des Monate.“; wurde durch die überak! auf- tretenden Uebersckzwemmnngsn vormicgend die Hauptstadt Pest und die benachbarten Ortschaften schwer heimgesucht und großer Schaden angerichtet. Se. Majestät der Kaiser wies für die zahk- reichen dadurch Bcschädigten 15,000 Fl. und Ihre Majestät die Kaiserin 10,000 Fl. an.

In Agr am mußten wech Tnmultuirens der Studenten die Vorlesungen an der Universität längere int suSpendirt wsrden.

In Böhmen wurde bei den ErgänzungSwahlcn für den Landtag in dem czechischen Wahlbezirke Königinhof der verfaffungstreue Kandidat, sonst wurden überall Aktczeckzen gemähkt, dock; steUten fiel; in Przibram, Tabor, Reichenau und PardubiH erhebliche verfaffnng-Z-treue Minoritäten heraus und zahlreiche Wahlenthaltungen zeigten den Niedergang der Nbftinenzpolitik. Auf die Aufforderung, im Reichsrajhe zu erscheinen, wurde im altczechifchen Club zu Prag die ablehnende Antwort der czechi- schen Reichstagsabgeordneten beschlossen.

Die amtliche ,Wienor Zeitung“ veröffentlicßte am 15. ein Kaiserliches Patent vom 11., durch welches sämmtliche Land- tage auf den 7. März berufen wurden, und ferner die Ernen- nung des Grafen Wladimir DzieduSzyki zum Landmar- schall von Galizien, von welch€r fich die polnischen Blätter sämmtlick) befriedigt erk1ären. Die Verhandlungen Wegen der Südbahn wurden als beendet angesehen. Für den 28. war nach Paris eine Gcneralversammlung auSgeschricben worden, in der die nunmehr genehmigte Baseler Konvention zur Publika- tion gelangen sollte.

Die Verhgndlungen wegen Abschlusses eines Handels- vertrages zwischen Italien und Oesterreich=Ungarn waren so weit gediehen, daß in sämmtlichen Hauptfragen eine Uebereinstimmung erzielt worden war. Wie berichtet wurde, wünschte jedoch die italienische Regierung eine Vertagung der Verhandlungen, dauxit der definitive Abschluß des Vertrages erß erfolge, wenn uber einige der wichtigsten VertragSposten um!; eine Einigung mit Frankrcich und der Schweiz, mit denen Italien gleichfalls wegen Abschlusses eines Handelsvertrages un- terhandelt, erzielt sein werde. _

Ein Bericht des Handels-Mimfters hob hervor, daß die große Mehrheit der Handelskammern fick) fütZ die Aufrechterhal- tung der gegenwärtigen Konventionaltartfe ansfpreche, vor- behaltlich gewisser Modifikationen in den Details, sowie für die Einführung von spezifischen Gebühren, anstatt der Gebühren 36 78101'8111, nach Maßgabe der praktischen Möglichkeit."

_Dem vom niederösterrcichischen Lgndtage beichloffenen Ent- Lvurse eines Geseßes, mit Welchem die Gemeindeordnung der Stadt Wien abgeändert werden sollte, Wurde die Kaiser- liche Sanktion nicht zu Theil. Dcr Gcseßenthrf hatte die Ausdehnung der Wahlbereohtigung auf alle Gsmcindeangehörige

»»

und Gemeindegenoffcn auch ohne das bisherige Erforderniß der Einkommensteusrentrichtungim Betrage von 10 Fl. K. M., xerncr die Verleihung des Wahlrechts an sämmtliche definitiv “ange- stellte Lehrer und Unterlehrer der Wiener Volks- und Burger- jchulen zum ZWecke.

Allgemeines Reglement des Kongresses für Gesund- heitSpflege und Rettungswesen zu Brüssel 1876.

. 1. Einrichtung und Zweek des Kongresses. Art. 1. Ein internationaler Kongreß für Gesundbeitßvflcge und Rettungs- wesen wird zu Brüssel im September 1876 abgehalten werden Art. 2. Der Kongreß bildet einen integrirenden Theil 1325 unter dem Namen: „Internationale Ausstellung und Kongreß für (Hésundheits- vflege uud Rettuugßwesen von 1876“ bekannten Untemebmxns. Art. 3. Zweck des Kongrenxs ist, als Ergänzuag zur Ausstellung zu dienen. Während die Ausstellung der Anschauung und dem Studium von Ma1chinen, Apparaten und Vkrfahrcn dienen soll, wclché erfunden find, um das Leben dcs Mcnscbkn zu keicküßeu oder seine Lage zu verbessern, wird der Kongreß die Fragen behanxeln, die sich auf den Fortschritt der menschlichen Gesxmdkycit, auf die Rertung 11211 Per- sonen oder deren Eigentbum, ]owie auf die Entwickelung der vor- züglich die arbeitenden Klassen angehenden Einrichtungén bczie!c.:, Zu diesem BsH-fe Wenden die Urheber des Konngffes 17.17 an alle 91e- gierungen, al1e Verwaltungen, alle Vereine und alle dicicnigen Per- sonen, die für die Frage ein Interesse haben. Sie cröFnan ihnen ein neutrales Gebiet, wo nü8_liche Informationen auszstauscht, ernste Stadien verfolgt, und Beftrcbungen geltend gemacht weMn könncn, die gxeignet find,Zweifel zu zerstreueu, Vorurtheile zu bcieitigen,1*ie Wahr- heit vom Jrrthum zu befreien, die Lösung dcrjsnigen sozixlen Probleme vorzubersiten, welch2 „Zinken _bedeutun SvoUsten unserer Zeit zählsn. Art. 4. Der Kongreß 1chlicr:t von ?einen Arbeikxn politisch." und religiöse Dkbaéteu aus. Er faßt keiue_Beschlüffe Wer die angen seines Programms; «begnügt sich, dieselben zurDisknixiOn zu1ringen uud aufzuklären. _

11,*) Art der Thätigksit des Kongref786. Art. 5 Der Kongress vereinigt in 3 SHktionkn die 10 Klassen, in Wslcbe die Ausstellungfick) gliedert. [. Sektion. Gesundbeitépfkege. Sie umfaßk: 3. Osffentlicbo Gemndheitspfleze und Öffontlichc§ Heilweien. h. Gesundbeitxxflkgc und Vorbeugungsmitxel in ikirer Anwendung auf die Industrie. 0. Häusliche und private GIsnndhsiixxflkge. ci. Arzneikunde, Wundarznkiknnde und Chemie in ihren Bezishungen zur Gesundheierlége. €. (Heiundbxitsrfsege in ihrer Linwsndung auf die Landwirthichaff ('Der-„al, 5., 6., 7., 8. und 10, Klass? TLS Aus- stcxlungsvrogramms) 11. Sektion. RektungSwescn. Sie um- faßt: f. Vorbeugungsq Hülfs- und Rkttungsmittck bsi Feue'rs- gefahren; J. Apparate und Instrumente, übst resp. unter dem Wasser zu gebrauchen zur Verminderung dcr Gefahr?", zum VOLÖLUFM von UUJlÜckSfäÜCU und zur Hülieleistung; 11. Axparate, um den mit dem V?kakKk auf Straßen, Pierdekabncn, Eisenbahnén verbundenen Un- glücksfäxl cn vorznbkugen; i. Rettungsapparate und Nx'srüstungM zur unmittelbaren Hülfcleistung bsi Unglücksfällsn auf Eisénßahnen und in Bergwerken, Skeiiibrüchen undßWeckstätten; ];. Hülkcléiktung in Krikgsxciizn, (Verle. 1., 2_, Z., 4. Klasse des MussteUungsprogramms.) 111. Sektion. Sie nmfaßt: 1. Die Einrichtungen, welche die Ver: bksserung der Lage der nrbeitsnden Klassen zum Gegcnstande haben. (Vergl. 9.1Klassa des AuGstellungSprogramms.) Art. 6. Das Exe- kutivcomits kann, wenn es solches für nüßlici) erachtet, die Sektionen in weitere Unterabthcilungen zerlcgsn. Art. 7. Die Gessßgckungs:

fragen w-xrden in denfilben Scktionxn eröctert , wo die Punkte_ dss Programms zur Vsrkyandlung kommen , die zur DiÉ-ku'fion derartiger Fragen Veranlassuyg gkbvn, Art. 8,

.Der Kongreß verfolgt seinen Zw-ck: 3. durch Diskussionen in Ver- sammlungen, 1). durck) die VerSffentlichung sxinkr Arbciren, (". durch Konftérenzcn und mit Vermchzn verbundsné Vorträge.“) Art. 9. Der Kongreß dausrt wenigstous 6 Tage. (Zs finden täßlich 2 Sißunaen statt. Der Vwmittag wird den eriammlungcn der einlensn Sektionen, der Nachmittag den gemeimamsn Versammlungen sä'mmtlicbcr Sektionen qewidmet sein. In dén Nnchmitéag§fißungen bringt der Reihe nach jkdé Sektion in ihr Proxxramm gekörige “,'X-ra-xen zur Erörisrung, welcbe yon gémeinsamem Interesse sind. let. 10. Unabhängig von d(xn Sißungen der vereinigkkn Szktionkn finden zwei GZNEralvcrfammlungen dos Kongresses statt, die eine zur Eröffnung, die andere zum SÖlUff? desselben. In der crstcn Sitzung füßrr das Gcneralcomité des Kongresses die Ernennnng dcs d.smitivsn Bursaus kes Kongrkffes unO Ter SthZDUÖbUkLäUS hsrbei, in der zweiten wird Rechcnschaft geucken über die SékiicUZarbsiken, Über die wickytigstcn vorgebrachtcn Tkmtxacben und 11921: die stattgekyabken Diskussionsn. Diese Mitilxiwngen wsrdkn durch die Präsidenten Oder eigens dazu ernannte Refkrentcn asmacht. Art. 11. DiE Srktionen diskutiren die Frag-n, Wcche daß Gxneral- comité dss Kongrcffks auf ihre TageSyrdmtr-g gexeßt haf. Das Fragvnverzeichniß wird mindestan vi-.r ' Monate vor dsr Eröffnung pub1izirt. Usbrigcns könnsn, während der Kongreß tagt, andere Fragen nach Er15digung der Tageschnum auf Llnrcgung 12er Mitglisdrr und in Uébereinstimmuna mit dem Skkkionsbursaus vorgelegt jvkrdkn. Art. 12. Die DiSkussionen Werdcn in 1611 Sektio- nen eröffnet in Anknüpfung an B2rich13 w:lche anf Vcranlaffung dcs Exklusivccmités vorbereitet find, oder an Von dsn Miigli-dyrn dcs Kongressés gi-umchtc Mittßeilungen. Diese Berickyte Mp. Mit- thei[ungen dürfen fick) veréreitsn über Thatsachen _odci“ doktrinäre Punktk. Die, Miche fie vorbringén, Übernehmen dafiir die Verant- Wc-rtung. Dic Mittheilungen erfolgen in Fonn einer Denkfck):if_r oder eines Vortrags. Ein Bericht, cine Denkschrift, ein Vorérag dars nicbf längkr als fünfzehn Minutxn in Ansprnckd mbmen. EineHErcits publi- zirte Denkiclxrift darf in dyn Sekkionen nichk zur Vor- lesung gsbrackit Wcrden. Ari. 13. Den Rednern steht die Wahk der Sprache für ihre Vorträge oder Mittbkilungen eri. Art. 14. Das Generalcomité VeröffentliÖt die Vlrbxiicn dxr Sek- iionén nnd Generalvsrsammlungen ganz oder zum THeil. 'Kcine dem Kongreß gemachte Mittheilung darf durch ihren Uersr vor T_er Pukiikation dcr Kongreßarbeiten selbst veröffentlicht ivsrdcn, es )ei Zenn, das; Das Exi'kutiycomité d.:zu cine besondexe Ermächtigung er- ihxilt hätte Art. 15. PreikbsMrbungen, falls fclclie eingerichtet Werden soÜtm, Mrdcn durch besondere, Seitcns dss Ccntralcomixés des Unternehmers auf Vorschlag "des Genexalcomiéés des Kongches spätkr zu erléffende Vorschriften geregelt.

111. Zusammenseßung des Kongresses. Art. 16. Okt Kongreß bestehi aus wirklichen Mit liedern und außexordentlnbkn Mitgliedern (mombrEß uäbérsnß). A ? stimmen dchb Dle blkßé An- nahme dieses Titsls dem gegenwärtigen allgemeinen ngkcnie:.t ber. Die wirklichen und die außerordentlichen Mitglieder habcndas Rzckxf, an den Arbeitsu und Berathungen des Kongrsstes Thßil zu nehmen; aber nur die wirklichen Mifglrcder hqbcri ein Anrecht auf uncut ?ltlichen Empfang seinsr_ Pul'ltfajwnxn, Art. ]7. Wirkliche itglieder find: 1) Jeder Zeichner von nun- destens fünf Aktien der für die infernationale L_!usftellxzng und den Kongreß für Gesundbeiißpfteg: und Rettungswxnn gebtlYetxn ano- nymen Gysellscbaft; 2) jeder Zeichner von „weniger a1§ funf Akim: der anonymen GeseÜiébaft, Welcher einen Beitrag von 15 FrcS. zahlt; 3) Jeder, Welcher einen Beitrag von 25 Fcm. zahlt. Art.,18. Außerordentliche Mitglieder sind: 1) Jeder Zeiclmer von wemgex als 5 Aktien dex anonymen Gesell1chaft, wklcher kkmcn Bei- trag zahlt; 2) Jeder, der einen Beixrag_ von 15 Frcs. xghlt. Art. 19. Die außerordentlicben haben wie die wirklichen Mitglieder Anspruch auf eine Eintrittskarte zu den SlßUUgOn des Kongresses

*) Wir gkben aus dem Absch11.11. des, Regl. nur die gÜge- meinen Rubriken und verweisen wegen des Details dsr Leßteren auf die in Be ug genommenen Klassen des Ausßeüungs-Mogramms. (Vgl. Nr. 220 1). Bl. vom 20. September 1875.)

**) PopuläreKouferenzen nnd durcb Experimente erläuterte Vor- träge werden von Anbeginn 1121: Ausstellung an und für deren ganze Dauer ::gimfii't Werken.