1876 / 84 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 06 Apr 1876 18:00:01 GMT) scan diff

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GewerbE und Handel.

Unter der Firma „Verein Germania“ _werden seit eimger eit von Stockholm aus Wanken bei vkrschtedenen deutschen Fa- Frikanten kestellk. Wie wir aus guterMQzuUe vexnehmeu, tft eine solche Firma in Stockholm gar_ nicht xegntprt. Ermge WJ: Deutsche zweifelhaften Russ sollen diejemgeg sein, die auxer der zetcbnung „Verein Germania“ deutsche FabrikantenÖg betrugen verfncheu. Meiuin en, 6. Avril. (W. T. B.) te Generalynfamxulung der Mitteldeut?chen Kreditbank genehm te sammtltche Aa- träge des VerwaltungsratbeS,_ soxoie auch de_n utrag auf Reduknyu des Aktienkapitals dch Gesemchan durch Ruckkauf von 10,000 Stuck Aktien. Der Rest der Dwidende kommt mit 3 :“ pro Aktie zur Auszahlung. _ Die Gencralvmamm1ung der Hypqthe_nba_nk ge- nehmißte die Akitkäßé dcs VcrwaltungSrathes _und be1chlc'13, fur das Jahr 1875 eine Dividende von 7571) per Aktie zu verweilen.

Berlin, den 6. April 1876. Der kapitolinische IupitersTempel.

Eine wichtige und viel erörterte StreitFrage “rer Topographie des alten Rom ha: in neuester Zeit durch zufallige Entdeckungen ihre cndgülfége Erleriaung gcfuvdcn: die Frage nach der Lage des k.:vitoliniickzeu Juvétertcmpeks. Die deutschen _Forscher waren yon *ich! überwiegend der M?Tnuug, daß das Kapitoltum nn engerenS1_nn 11111 dem JupitérStempel und dem tarpeji1cheu Felsen aus dem sud- Westlichen Gipfel des kapitolinischm Hügels zu,suchkn 1“, der Höhe des Palastcs Caffareüi,__We1che gßgenzvarttg fast ganz tm Besitz der reurscken 230110100 11t 1010111131101 9010) d3n statt- lichen Neubau des deutschen archäolog11chen Instituts enze neue Zierde 611101th 1101. Dkk norxöstlicben „Hohe Wird durch diese An- nahme die Burg (atx) mit dem Tempel der Jyno_Moneta .nge- wiesen. Die umgekehrte Anficbi wurde von naliemscher Sem, Namentlich vox: Laxina, und acgenwärxig von dem Direktor ,der römischen Außgrabucgen, dem anato; 910117, “vertreten. Der wtch- tigstc _ und Lntsckzeidcndc _ Beweis sur d1e dcutscke Auffassung beruht auf der von dm alten SchxiststeUeru 11216 hervorgßhobeuen Verbindung Des Jupitectkmpkls mit dern tgipcnschen Jenen und des tarpsjischxn Felsens mit dem durch Manlrus_abgesch163enkn An- xiff der Gallier auf das Kavitol. Denn aderuckUcHx ber1chtet 11175

1111113, daß 9110511113, Dsr bekanntlich UZLZLU 1emer Vlaslehkung gegen den Scnat vom taipejiscben Felsen gcnurzt wurde, ebenda endete, wo er seine 1111711101211? Waffenthak 1791111761151 hatte. Und derfslbe Livius xag? uns, daßdie Gansrvomkarme1110111c13enThoraus, von da, wo das Kapitel 91111 Tibcr fich am mii1ten uahert, dassxlbe zu _cr- steigén vkrfuckxten 11311 hier 0001 Manlius zuru_cxgerpoxsen wurden. Also nicht weit von die1em_ Punkte, der 1udltchstcn Ecke des Kapitolx, war Der takplji1che “5816 und_ obeihalb dieses stand der JupiterSiempel. Indes; derßléaldgzoeüxre 13019 engcre Gebrauch der Namen „Burg“ und „Kapitdl“ [1613 eme volltg sichere Entscheidung nicht zu, und auch ein UYULxe'r deut1cb_§r Forscher (Nissen, das Tewp11:u1) Hat sich zu der iial1emschen Ausxaffuug be- kannt. Daher dsr allgemeine Wunsch, dnrch Lluégrabungsn und Funde Aufklärung zu erhalten. _ _

Schon im Jahre 1865 [101716 man _an eme solche N31- klärung, da im Gaxten der deutschen Ée1audtschaft Fundamente eines antiken GobäUdes außgrgraben wurden. Dock) zeigten diese Reste keine Uébcreinstimmung mit den Angaben 'dc-r Alten, namentlich dex Dionys von Halicaxnaß, über den inviterstxmpxl. Dieser sollte 200 Fus; breit, 215 Fm; lang 1111011311) Suden ertent_1rt sein. Hier 1chicnen Fundamente eines viel kleinersn und _nack) Sud- West orientiiten Gebäudes wcrzuliegen. Dock) Waren_d'1e1e„Re1te 10 kescbaffcu , daß man ztveifeln durfte, 91) hm: ein voünxxndiges Fun- dament und 11103: 11161171th Fragmente aus der Mitte desselben vorläqen. _ , , _ ,

Das; 11: der Thaf letzteres der Fall War, 1oUie m d1e1em Winter klar Werden, Im Hofe des Konservatorenpalastes Wurden Vor- arbeiten gemacht für ein provisorisches 80161 zur Aufstelluyg dcr zahlreicßen, in den lcßten Jahren durch 916 Bauten 0111 dem ExquiUn zu Tage gekommknen Statuen und Statuenfrzxgmxnw. Bei dieser Gelegevheit stisß man auf ein„1_vcit_eres St_uck 1€nes nämlichcn Unterbaues, und zwar nab fich 1216169 m unzweifelbastex Weise als ein Stück aux, dcm Rande desselben zu exkennen; 21111 demselben stand _ größtembeils freilich eingeschlossen m dre Trcnnungömauar zwischen dem Eigenthum chr _Stadt Rom uvd_dem der deutschsn Geéandtsckyafr _ cin Stumpf e_mer koloffalen Saule, deren Durchmesser nichk untar 2,10 Mekcr gewe1en sein kann. _ ,

Es ist das Verdienst des vortreff1icken Sekretärß der archaol-oaia schen 91TUuizimlkcn-„n1i1'firn, Herrn Lauriaai, unt Hülfe dieser Entdeckung die Frage nach der Lage des Jupitertexnpels ein_er ergentea Unter16chuyg 1161211100111 und zu Gunsten des_ Hagels CassaUÜl _ent- schicdsn „31: 1335611. S:in Uxtßcii wird um 10 ryclxx als unvarterisch gelten dürfen, 015 er selbst früher in e_1_ner vorzugl1chen Abhandlung über die Mauern _des ServiUs, vctönentlicbt in den Arznalen de„s dsutscben archäo1ygi1chen Instituts von 1871, die cntgegeuge1eßte Mei- nung scharfünnig vertbeidmt hatte. . ,

Der kapitdlini'sche Tempel War 9011 den Tarqmmern 113- gdnnen, aber erst nach ihrer Vertreibung 1. J. 509 v. Chr. geweiht 1110112qu J 386 wurde die Fläche, auf welche: er stand, durcb ungeheure Substruktionen 111 Qöarern ringsum befestigt. Als 1111 Jahre 83 der Tempel selbst durch- einen unbekannt gebliebenen Herostrat in Brand gesteckt WUTÖL, ward Q. Lutatius Catalus mit dem Neuhau 116an110131, starb aber vor VoUsndung desselben; doch lchnte Casar es ab, 12111211 eigensn Nam'n stati desssn des Catalus auf demselben anzubrinsen. Dieser nxue Tsmpel verbrannte nack) dcm Tode Nexo's, 015 016 0011 Fiavéus Sabinus, dem Bruder Vsspafians, be1eßte Kapitol durch die Nnöänger des ViteUius erfjürmt 13.127.106. Auch der Neubau 1936 Vespasmn brannte schon unter der Regterunq seines Sohnes Titus ab. und Domitian leitete die fünfte und leßte, „mxt

roßer Prackt 1113 Werk geseßteersteUung. Dock) wurdzn bei 01]. diesxn 9161111611170 131€ uriv:üng1ichen G111ndfor1neu festgehalteU, und namentlich liegt es in der Natur der Sache, daß der hohe steinerne Unterbau (Stylobai) im iyesentxicbcn unverändert kestehsn blieb. _

Die Uebkrkéstc 0110, 01le wir zu finden erWartendürsen, müssen herrühren 1) von oben dik1em Unterbau aus der Königöxeit, 2) von den Substkuktionen des ganzen Hügelö aus dem Jahre 386, 3) vom eigentlichcn Tempel 61-18 der Zeit Tomitians. Daß in der That von 011611 diefen Wetken deutliche Spuren Vorhanden sind, hat Hr. Lanciani in seiner zusrst im deutschen grchäologischen Institut vorgetragenen, dann im BuÜetti110 der Munizipalkommisfion gedruckten Untersuchung glänzend nachgcivie1€;1. , _ . __

Zunächst nimmen dre fruher nn Garten Canarelli und jeßt im Hofe des Konservatorenpalasxes gefundenen Fundamente 1101119 mit der Boxsteüung, Welche 1110 11113 von dem Unterbau des Temvels zu machen haben. ' Das Material, ein brauner Tuff (0311101131116), finden wir wieder 'thauten der KönigSzeit n'a- mentlich in einigen Tbeilen_ der Servtyßmguekr; auch die, Bauart obne Kalk ist die in jener altestcn Zett „115116137. Den un Hofe des Konskrvatorenvalastes aefundenen, deutlich kennbaren Rand haben wir als den Ostrand des Tempels u_ bxtrachten; er weicht von der für den JupiterStcmpel bezeugten “udnchtuu nur un) 21 Grad ab, eine Abnoeichung, die ohne Bedenken auf Re nung einer mcht gan; genauen AuLdrucksweife des Dionys geseßt Werder; kann Die 1enk- rechte Enifernung kis zum äu ersten Punkt der M Jahre 1865 im Garten Caffarelli gefundenen heile beträgt 190 Fuß, bleibt also Wenig hinter der bezeugten Breite des Juprtxrstempels _ 200 Fuß _ zurück. Seitdsm sind nun die von Lanciam benußten_Eptdeckungen noch verwüständigt worden durch die Auffindung dex sudltchen Fort- seßung jenes Ostrandes, welch? bei der Fundamentirung der neuen Stäüe der deutschen Gesandt1chaft herbeigxführt wurde. ,

Tem von Domitian auf die1em Unterbau errichteten Tkmpcl 11:1;ört ohne Zweifel der 1281 gefundene Säulensüzmpf an. Wenn es schon an fich nicht glaublicb ist, daß eine Saule _von 2,10 Metern Durchmesssr einem der kleineren Tempel des Kayttols angrhört_1)aben 101116, so wird diese Betrachtung durch einen bestimm- ten pofiiwen Bkweis bkstätigt. Es wird uns von Plumrch berichtet,

Verkehrö-Anftaltea.

Bern, 3. April. („Köln. tg.) Wie bereitstele rapbnch gemeldei, bat der Umcmehmer des großen ( )ovhardtuuyels, Hr. Za vre, vorgestem beim Bunkeögericht in Lausanne gegen_d1e Gott axdbabn-Gx- sellschaft eine Klageforderu-g eingereicht. Dieselbe schlug: mit den Anträgen: 1) daß genannte Gesellschaft an ehaltet werde, Hrn. Favre für die zukünsttge Bezgklxmg seiner Kr erte_n Gargntie zn leinen; 2) daß, falls genannte M1ell1chgft diese Garantie zu leisten verwe'kgert, die Verträge, welche die Ausfuhrung des großen Tunnels zum Gegenstande aben, aufaebybm werdeuz _3) dm; dte genannte Gesellschaft „Hrn. avre 12 Millzonen_E1_1tschadiguna_zn zahlen babe_; daß endlich 4) Hr, Favre berechtigt 1:1, die Juttallatwnxn uad Arbei- ten des großen Tunnels bis zum Augenblickx, wo er fu: _Alles, 31166, man ihm schuldig, bez;511 sein wird, zuruckzubczlteu. Rabens uber die Metivirung diefer Anträge ve:lautet noch ntcbt. Bis zum Ent-

das; die Säulen des domitiauifchcn Texnvxls czas peute11schcnz Mar- mor waren. Sie wurden in Athen gekexttgt, in _Rom cannelzrt, und hierbei das unspu'mglich schöne Verhaltmß der Lange 111-d Dicke der- dorben. Nun ist “durcb Vergleichung in_t Marmorstuckeu aus den Brüchen des Pentelikon in zwchif_slloser Werse festgestellt worden, daß der neu aefundme Säulenstumpf ebe_n aus peute111chem _Marmor,b_e- steht. Und daxu kommt noc!) 6111: weitere Werthoollx Notiz. Flammtd Sacca berichtet von einem Juzde von kolossale11*P11c_11teru_und Kapi- teÜen hinter dem Konservatorenpalastk, qegen_ G. Ntcolg m Carcere, 0110 auf der Südtvestseit: der Höhe Caffarem. Aus dtesxu wurden, wie er wkiter berichiet, die Reliefs der Propheten und die, Statuen der Apostel in der Kayckle Cest 1." S. Marm della Pace gemacht; und die Uater1uchung auch dieser Skulpturen bat _er- geben, daß fie aus Venteliscbem Marxndr gefertigt sind, ohne Zweifel also dem Tempel Domjtians angehort haben. Weitere Gebälkftücke und andere Architekturfragmenie aus Mqrmox sind„ beglaubigten Nach- richten zufolge, beim Bau c::xes Hautes m Vra Montanara,_am Westlichen Fuß 1961121921: Hügch gefunden workcn. Was aus d1esen gswdrden in, weiß man nicht; sie xvurdetx wobl_verbtqucht und ,so ein wichtiges Materia1 verloren, 11111 des1e1_1 Hulfe 11111: wobl nn Stande sein würden, uns ein relativ voÜstandiges Bild jenes hoch- berübmten Tempels zu machen. _ . _

En:1ich von den Substruktionen des anzen Hugelö, 916 im Jahre 387 aus Quadern gemacht wurden, md_unveräck)tliche Reste vorhanden: einer gegenüber der Front des reut1chen Gesandtschafts- palais, ein ankerer an der via di Rupe Tarpea, _ Welche von Nord- osten her auf die Höhe des Hügeis und zum archaclochben Jns1itut fiik)12, in der Mauer des der deutschxn Gesandtschaft gehörigen er- tens Montanari. Der Charakter dieser Bauten und Tuffquader'i stimmt sehr wohl zu der Epoche, welcher die Substzuktioaen dcs 613, welcher den Tempel trua, angehorx haben mussen. Andere ReZe find bei früheren Aungabungen_g€1unden woxdeu, jetzt aber nicht sichtbar: so namentlich ein Stuck, welches genau die Fort- setzung des zuletzt erwähnten bildet. , _ _

Diese Betveise werden 1chWer11ch „eme Widerlegung zulassen. Hr. Lauriani weist aber Weiter nach, _ Wie _auch die Traditionen des Mittelalters den Tempel auf die gleiche Hohe vexlegen. ' Es ist dies nicht so gleichgültig, wie es auf den, ersten Blick 1cheinen könnte; denn wir haben in diesen Traditionen dieAuffaßupg eme_r Zeit, wo der Hügslnych nicht mitdanauten bedeckt war, welche 13? un1erenAugen die Rcße der antiken Gebäude verbergen. Unter den * etveisen dieser Art ist neu eine Zsicbnung eines Architekten des 15. Jahrhunderts, Franceéco di Giorgio Martini aus Siena, welche einen Grundriß der ganzen Tempelanlage enthält. „Zwar, rst dieser Grundriß, wie 011111 dée Bciéclyrift sagt, arößtenthetls frei erfunden, „doch liegt der E1fi6dung offenbar die Kenatniß des eben jeßt wieder gefundenen Untsrbaus zu Grunde. Es wird dies besonders, klar durch die Bei- fchrifien, mit Welchen Martini die vier Serien seines rekonstru- irten Gebäudes nach folgenden wobl bekannten Bauwerken bezeichnet: 011353 8573111 (das MarceÜuStHeater), 8013 1113113. 116 13, (1096013610110, arcto (11 14876110 „411112110 (doch Wohl der Bogen des Septimius cherus, auf dem dessen Sohn Caracaua (116 M. Aurelius Antoninus erwähnt i1t), und endlich die 011338. (16 0011501736011, Dies ist nun aber genau die Orientirung des jest g?- fuudknen Unterbauch, und 10 darf Martirxt wohl als ein Zeuge ve- tracbtet werden, der diesen vollständiger sab, als es uns vergönnt ist.

Der lange Streit kaxm hiermit als entschiedex1 _becrachtet werden, und die deutsche Botschaft kanu fich, „des Bewußqeius freuen, den Plaß dcs ehrwürdigftcn Nationalhecktgthums des alten Rom inne zu haben.

Die Ausstellung des Vereins zu_r Bsförderung des Gartenbaues in 069 Königlick) preußischen Staaten, auf die wir bkreits aufmerk1anz_ gemacht haben, 01 heute im Saale des Admiralkgarten-Bades _erösnet Worden„und wird bis zum 9. währen. Ueber die Ausstellung 1211111 tvérden wn: morgen berichten.

Dcr „Bär“ enthält folgende Bekanntmaéhung der Direk- tion des Märkischen Museums:

In den Jahren 1813, 1814, 1815 Wurden in Berlin und in der Provinz die ertbfachen _an dem Altar des Vaterlandes zum Opfer dargebracht. Vielfach ge1chcch dies in der Form, das; gyldeue und filbexne Ringe (Trauringe, Siegelriuge, Schmuckringe 11. 1.111.) gegen eiserne eingetausckt wurden, Welche die patriotischen (Heber fortan am Finger trugen. Viele, wem: nicht alle dergleichen Ringe, find in der Königlichen Eisengießerei hiersclbft angefertigt worden. Manche tru-

en Inschriften, unter welchen die_ sinnige „Gold gab ich für

Eisen“ namxntlich aewöhnlich_gewe1en sein so!]. Obwvbl diese mit

Inschrift versskenen Ringe gewiß zu Tausenden cxistirt haben, ist es

uns bisher noch nicht gelungen, einen zu erhalten. An unsere Freunde

und Gönner richten wir desvaiv die ergebenkte Bitte, 1113 zur Erwer- buug solcher Ringe zu verbklfen.

Llus den Akkon der ehemaligen Königlichen Eisengießerei scheink über die Anfertigung der Ringe nichts hervorzugehen; wir gestatten uns deshalb die fernere Bitte, uns über folgende Fragen möglichst eingehend zu belebrc'n:

Von wann bis wann sind diese Ringe verfertigt?

. Welches find die verschiedenen Formen derselben?

Weiche Inschriften sind bekannt?

. Wo sind übsrbaupt solche Ringe angefertigk worden?

„Sind für gleiébe Zwecke aucb ander? eiserne Schmucksachen (Armbänder, HalSringe, Spangen, Bussnnadeln u. dgl.) ver: fertigt wvrden? (Das Märkische Museum besißt eine größere Anzahl älterer eiserner Brochen uud Medaillons der König- lichen Eisengießerei zu Bcrlin, jedoch ohne nähere Angaben);

1". Existitt eine Monographie über dieseObjekte des Kunstgewerbes?

(Die ausgezeichnete Schrift des Hrn. Geb. Regierungs-Raths Cramer in Halle verbreitet fick) über diese Gegenstände nicbt).

Aus London, 5. April, Abends, meldet „W. T. B.“: _Die Verhandlungen gegen den Kapitän der „Francoura“, Keyn, vor dem Central-Kriminal-Gerichtöbof habenheute Vormittaa begonnen. Nach der Einleitung der Anklage durch den Attorney-General erfolgte die Vernehmung der BelastungUmqen, zunächst diejenige des Kapitäns des ,Stratbclyde“, Eaton. Dei- 1elbc wurde einem Kreuzverhör unterworfen und mußte auf die wiederholt vom Vcrtbeidiger des Kapitän; Keyn gestellte Frage, WeShalb der ,Stxatbclyde' nicbt das Möglichste gethan habe, 0111 de_m Zusammsnftyße auSzuweicheu. zugeben, daß es nicht ub_lich 1ei, soweit füdwestlich von Dover herauSzusegeln, ehe der regel- maxzige Kurs den Kanal hinuntergeuommen w::d. Die übrigen Be- lastungszeugeu sagten in ähnlichem Sinne aus. Dem Sachverständi- gen, ngitan Thomas Black von der . niusnlar Oriental Company“ wurde tm Kreuzverhöre bewiesen, daß eine früheren _gravirenden Aus- sagen gegen den Kapitän Kein nicbt auf einer sorgsältigm Besichti- gimg, sondern einer höchst ober öxchlicheu Anschauung beruhten, Nachdem dtxraqf dre Jurisdiktionsfrage für das volle_ KoÜegium der 18 Richter re1lervirt war, falls der Angeklagte vxrurtbetlt xvexden soklte, wurde die (“51811119 auf morgen vntagt, wo die Vertheidrgung beginnen soll.

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scbeide des Budeögericbts hxt Hr. Favre selbftvaftä-dlitb dieselbe: nach dem vereinbarten Bauprogramm fortzusetzen.

Southampton, 5._Avril. Das Postdamvfjchiff oes Nord- deutschen Lloyd „Mo1el', wexches am 25. Marz vunNew'York abgegangen war, ist heute wohlbehalten Hurst Castle passat.

Aus dem Wolffschen Tekegraphen-Bureau.

Wien, Donnerstag, 6. April. Von bestunterrichteter Seite werden alle Nachrichten der Zeitungen, wonach fiir das Jahr 1877 eine Erhöhung des Kriegsbudgets gegen das Vorjahr in Ausficht genommen sein sollte, als völlig unbegründet bezeichnet.

Der Angeklagte wurde gegeg Bürgschaft weiter auf freiem Fuß ge. lassen. _ Die Admiralitatkdivision des Justizgerichts hat in der Klage auf Schadenersaß gegen d_en Kapitän der „Frau- conia' beschloffen, das Sch1ff Zegerx eine Kaution von 8 Pfd, Stekl. per Tenne nebst dex Sumtpe fur die Kosten der Verhandlungen gegen den Kapitän der „Fraucoma' und deren Zimen freizulasseu.

Riesels Rei1ecomtoir _wird seinen eistkn Zusammen. kunfts-Separatzug nach Berlin von 'Kßuigsberg ixPr, Danzig, Bromber “. Posen, BreSlau, Hambyro, LelßZlg. Haile, Magdeburgxc. am 15. pril ablassen. Derselbe wird nur an den Aufnahmestationeu halten, außerdem die Meile in 7 _Mmuteu fahxen, nur 6 Personen in den Wagen 11. Klasse und 8 Pex1onea Ul, Klaffe aufnehmen. Die Rückfahrt kann beliebig einzeln mu allen _fahrplanmäßigen Personen., bei einzelnen Verwaltungen auch nut deu Schnellzügen, bis FM 22, April c, angetreten werden. Borfigs Maschinenbau-

nstalt gewährt Führung und Auskunft, _ebeuso hat die Direktion des Berliner Viehhofes _und Viebmarki'es 1chon jest eincn Beamten defignitt welcher am D1eustaa, den_ 18. April, Vormittags von 10 Uhr ab, die Führung der Passagiere 1owic deren Instruktion über d1e Einzelnbeitxn des Schlacht- und Marktbetriebes übernehmen wird. Der Riesel1che Touristeyktub vexanftaltet am 1.Osterfei2rtag Abends zu Ehren dxr auswärtiger) P411061ere ein Konzert im Café Beyer, Friedrichstraße 231, auch 111 a.“! Donyerstas. den 20. April, ein ge- meinschaftlicher Ausflug nach Potsdam 111 Aussicht genommen. Weitere Vortheile sind, in Riesels Programxnbuch „Sechs Tage in Berlin“ verz-ichnet. Dre beinahe quf die Halfte ermäßigten Cifenbahnbillets müssen bis zum 9. April 111 den Agegturxn gelö1t werden, wo auch Programmbücber nebst Anhang (Vergunsttgungß-Bondß) ausgxhändigt werden.

In einem Artikel der „Köln. Ztg.“ Werden die Kosten eines *Ve- sucbs der Ausstellung in Phrladelyhia und eines zwei- mouatlichen Aufepthaxts in Nord-Amerifa wie folgt be- rechuet: Jm Allgemeinext laßt sich annehmen, daß die Gruppe ein- zelner Touren, welche ber _einem zweimonatlichen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten zwi1chcn der Küste _und dem Mississippi mit Genuß und ohne Anstrengung von dem Rei1enden zurückgelegt werden können, eine Außgabe _vcn etwa 200 Dollars (750 „M) an Binets und Nebenkosten verur1acht; Hierzu treten ferner die Kosten der zweimaligen Uebxtfahrt _uber den Ocean. Jm Zwischendeck wird dk! Vergnugungörcxsendq nicht fahren wvllsn, und der Unterschied im Preise, zwrsckyen der ersten und zweiten Kajüte ist im Vergle1ch_ zu den Gesammtkosten der Reise ein 10 geringer, daß schwerlich Jemand fich auf einen Monat den mit Bemaßung der zweitetx Kajute_ verbundenen lästigen Beschrän- kungen gegenüber der vexhaltnißmäßig unbedeutenden Kostenersparniß außseßen wird. Ja erner Kajüte beträut der Preis der Ueber- fahrt von Bremen oder Hamburg nach New Ydrk 495 „48, falls sich die Dampfer-Gefellscbafteu nicht zu Ermaßigungen für Aus- steÜungsbefucber verstehen; und es _kann deshalb die Hiu- und Rückreise von Einem Punkte in der Mitte Deui1chlands, einschließlich der unvermeid- lichen Nebenkosten, auf mindestxns 1200946 veranschlagtwerden. Nach dem Vorstehenden würde sich al1o eine Reise nach den Vereinigten Staaten mit ziveimoaatlichem Aufenthalte daselbst_folgendermaßen stellen: 60 Tage zu 10 Dollats _ 600 Dollars, Ei1enbahnfahrtcn 200 Dollars, allerhand unvorhergesehene AYsZabxtx zum mindesten 200 Dollars, zu- sammen 1000 Dollars, nnd 6101151163116) der Kosten für die Ueberfabrt in r1md_er Summe 5000 „461. Während es einerseits schwer thunlich ist, dje1en Anschlag um ein Erbeblickyes berunterzuseßen, so find an- derer1eits durch eine Erhöhung desselben um nur ein Drittel oder die Hälfte die Mitte! zu einer M€nge Bequemlichkeiten geboten, Welche fich der reisende Awerikaner iu 1emem eigenen Lande kaum gestaltxt; es sind hierzu zu rechnen Miethwagcn, Badezimmer in den Ga'stböfen, ganz? Abtheilungcn (1711010 500610115) in den Schlafwagen der Nacht- züge uud Achaliches.

Theater.

Im Wallnertheater findet am Sonnabend das Be- nekiz des langjährigen Oberregisfeurs Hrn. Wilhelm KeÜer s-tatt, deffen Verdienste um das Ensemble dieser Bühne bckannt find. Der Bencfixiant 1160 dazu die erste Aufführung des vicraktigen Schauspiels „Die Danicheff“ von Pierre Newsky uud Alexayder Dumas gewählt, dessen Regie er wiederum übernommen und worm er gleichfalls als Schau1pielcr mitwirkt,

_ JmWoltersdorff-Tbeater wirdseit dem Scheiden des Frl. 030111116er die Poblscbe Poffs „Der Jongleur“ in einer neuen zeitgcmäßen Bearbeitung unte_r groYem Beifall des Publikums aufgeführt. Die Posse haf durch die Ja re, während welcher fie in Berlin gerußt, nicht an Anziehungskraft, verloren und zeichnet fich vor fast anen neueren Poffeq durch :hre qnsprechenden Couplcts und durch die Unterhaltung, die sie anderweitig in allen Scenen bietst, aus. Der neueste Exfolg dcs heiteren Stücks ist durch die vorzügliche Darstellung, die dasselbe in 66611 Partien auf der Wolterödorff-Bühne findet, Wesentlich bedingt. Hr. Direktor Emil demas macht an;- dem .Kleemcyer' eine höchst ergößliche Figur, der „Thomas* paßt fur „den gewandten Herm Junker vortrefflich, und auch sein Freund „Freihold' hat 111 Hm. G. Schultze einem geeigneten Vertreter gefunden, ebenso der ,Carobatti“ in Hrn. Max. _Von den Damen find besonders Frl. A. Preuß in der _charg1rten Rolle der ,Stolpeukrone' und Frl. Scholz als _,Dorzhe“ hervorzuheben. Die Posse wird sich voraus- sichtlich „langere Zeit auf dem Repertoire erhalten. Inzwischen sind die Proben zu der neuen Posse desselben Verfassers .Verfether Beruf“ von Neuem au1genommen, und steht die exste Auffahryng _für Anfang der nächsten Woche in Aussicht. Für die ursxxrnnglich fur Frl. (Hallmeyer bestimmte Soubrettenpariie ist Fr1. Sophie König gewonnen worden.

_ Jm Stadttheater beginnt heut L_lbend das Gastspiel der Fra_u_d. Racowißa in ,DerleßteBrief“. Ge11ern Abend wurden auf v1e11e1t-1ges Verlangen Scribcs „Jeenhände' aufgeführt, in Welchem Lustsptel Hr. Carl Mittel! als ,Kerbrtand' mit Erfolg gastirt.

tht Circus Renz findet a_m Sonnabend das erste Debut der beruhmten Schulreiterin Frl. Cli1e statt.

Am Montag batte Hr. M. Friedberg aus „Zim im Saale des _Hotel de Rome ein Konzert veranstaltet, das in aÜen1einen Tye1len hohe Befriedigung erreste. Der Konzertgeber erwies sich ma d6m Vortrage eines Präludiums uud Arie von Bach, der „Pirate- antaific“ von Ernst und des ,Hexentauzes“ vou _Paganini als ein Kunstlex ersten Ranges; seine glänzende Technik einerseits und sein 1101197 edler Tou andererseits fanden wiederholten Beifal].

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Verlag der Expemtion 1Ke*11el)- Druck: W. ELSaer Drei Beilagen (einschließlich Börsen-Beilase).

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1115. 2. Nachweisung der auf den Eisenbahnen Deutschlands (excl. Bayerns) im Monat Februar 1876 beförderten Züge und deren Verspätungen, aufgestellt im Reichs-Eisenbahn-Amt.

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