* :“.„, KNWEPWJM « * ** *
Berlin, den 7. April 1876. Weltausßellung in Philadelphia 1876.
Von Der Reichskommisfion für die Weltausstellung in Philadelphia wird ein amtlicher Katalog der deutschen Ausstel [erherauSgegeben. Das Werk, welches gegenwärtig unter der Preffe üch befindet, erscheint in deutscher und englischer Sprache. Es enthält von jedem AusfteUer: Firma oder Namen, Wohnort, kurze Angabe über die zur Schau geftellten Gegen- stände, Name des Agenten, kurze Angaben über Alter, Gegenstandes u. s. rv. des Gewerbebetriebs. Die auf früheren Uusßeüungen erhaltenen Preise. Den Angaben über die Aus- steller drxjonigen ProduktionSzmeige, Welche zu einer gemein- samem planmäßigen Schauftelluna vereinigt smd, ist eine kurze statistisäx DarsteUung des betreffenden Industriezweiges voran- geschickt. Ein ausschließlich für AusstelLer beßimmter Inseraten- anhang bietet [esteren die Gelegenheit zu ausführlichen Anzeigen gefch"ft[ichen Inhalts.
Außer den schon früher erwähnten magnrtischen Apparaten und Kompasscn hat die Kaiserliche Admiralität auch die so eben in Kupferstich fertig gestellte Karte der holsteinischen und mccklcnburgischcn Küsten, als Mufterblatt des projektirten See- kartenwrrkrs, drs Deutsch 011 Ostsec-Atlas, drffen dritteSektirm das genannte Blatt repräsentirt, zur Ausstellung der wissen- schaftlichen Instrumente im Kenfington-Muscum zu London ent- sandt. Die Karte ist auf Grund der dsutschen VU'meffungen im Jahre 1874 angefertigt und wird die Anordnung derselben von fachmännischen Kreisen als durchaus praktisch und mufter- gülkig anerkannt, 1010 auch die Ansführung im Stich eine “voll- ständig taderse ist.
Der Maßstab der Karte, Wslche demnächft durch die Globen- und Karte11:Vcrlagshandlung von Reimer 311 dem geringen Preise von 3 176. zu beziehen sein wird, iß wie 1 : 100,000.
Tie N119grabu11gen 111 Olympia. 17. Bericht. (Vergl. Nr. 62 0. Bl.)
Briefe des Hrrrn 01. Weil vom 1., 15. 11110 22. März melden dcn ungestörten und ergirbigcn Fortgang der Arbeiten, die den Zweck haben, den Tempel des 38119 von allen Seiten immer voIständiger frei zulegen. Dies ist an der Ostseite in der Hauptsache h_ereits geschehen. Man hat hier das alte Pflaßer ge- fundeU, das chr einer Schicht von Ziegeln 11. 0. Material aus 0,23 dicken Steinblöckcn bestand, Der Zugang zum Tempel war11icht, wie 111-1111 Parthenon, 011111) Zwischenstafen vor dem mitileren Inferkolumninm gebildet, sondern eine Freitreppe fiihÜe bis zu drr 3101311111 Tem05111ufe 11111011; diesc Treppe bildete vor der Mitte der Tempelsronte eine Terrasse, auf weicher die Grund- lage eines Altars fichtbar geworden ist.
Di? Freilegung drr Südseite ist 11011 OHM und Westen her kräftig in Angriff genommen. 311 den Vielen für die Geschichte der Arckzitcktnr wéchtigcn FUndstücken gshören aueh die Wasser- 711010110111 Löwenköpfe von der Traufrinne. Sie finden fick) in drei Slylarten gearbeitet, in alterthijmlicher Strenge (besonders an der SW.*Ech0), ganz naturalistisch, Und endlich in Einem Uebrrgangsstyl; einc Max1nigf1111igkrit, 111-Ache deutlich zeigt, daß der Tempel nicht auf cinmal gebaut und fertig grmorden ist, wie 7-01“ Partßrnon, sondern ein Werk srhr verscTJiedener (9211015311 ift
W115 die [1111165111111 11115 Tc-mpels betrifft, so fand fiel; an der Nordseite 1111 Postamrnt 11011 Porossteine, 4 Meter lang 11:11 Reliefftückrn 11011 Gewandfiguren; an der Südseike die Vafi-Z 11111 111111" Ehreuinschrist, die, wie es 111181111, der Kaiserin J.111fti11a gilt.
_ Brsomdcrs erfrenkicl] war die glückliche Ergänzung vcr- sch1rds11sr merkwürdiger Schriftdenkmälrr; so faxkd fick) am 2. März das zwsite Stück zu der früher bcsprockzenrn (in der 5311111 3911111111 brrauSgrgebrnen) Age1adasinfchrist, welches zeigt, 01115 5311321110176 hier der Namen des Vaters ist und daß ftir) So!;n Argeiadas der Urheber des Kunstwerks war. Auch dz? früher erwähnte Inschrif1 des Praxiteles ist 19151 in 51011 T1|1ichrn voUständig da und zeigt uns den ganzen Lebens- 11111f cines Arkadkrrs, 11191cher fick) am 32150110 211104 abenteuer- [1011112801101111116115 111 sein izeimathsiches Bergland zurückge- zogen hatte.
_ Am meisten Einzelfunde find 1301: drr Weßssite gemacht. 5,3111 kam eine Mauer zum Vorschein, die 714; 11011 der SW.-Echc 111111; Süden zieht, 11115 Postmnenten, Sänlentrom: meln, T_11g15phe11, jonischen und dorischen Kapitellen, Marmorblocken und Ziegrln bunt zusammengeschichtet. Hisr fand fick] eine Bafis mit der Kü11stleri11schrist 91an So- phokles (aus dem 4. oder 3. Jahrh. v. Chr.), die Ehren- inschrift auf den Okympionikee L1110511006s 11110 eine Reihe vor- züg11ch 0113111121111: Löwenköpfe aus Terrakotta mit reichem Farbexzsch11111ck 111 voller Frische, endTick; eine Inschrift, wahr- schcinltch des L. Mummius 1111 dem 11011 Pausanias erwähnten 3011011110.
Von dcr SO.=Ecke des Tempels find 10 Schritt gegen SO. die G11111dma11ern eines Rundbaues aus Marmor zum Vorschein gekommen. In derselbey. ngend (8 Schritt gegen SSO.) zeigke fich am 15. März eine runde Marmorbafis, in- mrndig c111c3gehöhlt wie eine Brunnemnündung, mit einer oben am Rande angebrachten sehr altrrthümlickzen Inschrift. Es ist dieselbe, wel Pausanias (Kap, 24, 3) 11111 Fnße der Zeusstatue 1115“, dem We1hgeschenke der Lacedämonier, das dieselben nach der zmriten Besiegung Meffeniens errichtet haben soUen.
Anf die Statue und das Poßament drr SiegeSgöttin, . mit welcher die olympischen Funde anfingen, haben die weiteren ?lusgrabungen immer wieder zurückgeführt. Man hat die grwaltigen Blöcke der Basis, die fich 4 bis 5 Meter hoch aufbaute, immer vollständiger gefunden; 0011 der Statue selbst einen Marmorflügel 11110 eine Reihe von Bruch- stücken, welche dem Abguffc sehr zu Statten kommen.
Die ganze Umgebung der kike wird jeßt klar. Man erkennt die alten, 11011 Weihgeschcnkm eingehegten Wege, welche d11rch den Hain des Zeus führten; man erhält zum erßen Male eine Anschauung 0011 der ursprünglichen An- ordnung und Reihenfolge der Denkmäler, welche sämmtlich an aljer Stelle 111-hen.
Von zcrßreuten Alterthümern smd zu erwähnen vrrschiedene Ueberreßc gerundeter Marmorplatten mit Spuren buntfarbiger Malerei, das Vordrrtheil eines Pferdeleibes, Ziegel vom Tempel- dache m1t Inschriften in elischer Mundart u. A. '
_An mannigfaltigen und höchst lehrreichen Ergebnissen für Arch1tektur, Toxographie und Denkmälerkunde ist also der leßte Monat sehr erg1ebig gewrsen, Die Arbeiten haben ohne Störung
wo dann feftge
Den Stad
einverstanden er
Planes drr 3,580,000 .“
wiesen. Zu den
Comité zu Kimi
Gartenbaues „Taitersaa“ stat selbe ist nicht so
zehn Uhr, dem
Gartenkunst 311 J
aus Gewächsen
den Eintretenden
Alprnvrilckoen von
tige E111wickelu11g
Kontrast bildet. ration der [15111111 Podium Wand (1111
auSzeichnen; dicht Sammlungen von
blendend weißen 11
Halb aufgrklüßte schließen die Wand wird fast von dsn H gutsbcfißxr 1ämm1l1ch
Grün einrn
ben der gégrnü
kräftige, hrller ge
Der Vordrrgrund
_ 611 111 ma10r11che
während gleichwohl 1“ ammenstrmmt.
110116 (Obergärinrr steÜung. Die drei nisteriums Wurden 10171: (Obrrgärtuer
fur eme Gruppe Ministerium
Rittergutcbefißer Gruvpe blühender
verthrilt, darunter
suche exhrt. Der fonds für die Uebe
foxtzeßetzt werden können unter der Leixung von Dr. Weil,
welche das ganze Werk mit an in Gang gebracht haben, durch voUständig hergestellt. auf seinen Poßen zurückgekehrt. 1)r. zusammen mit Herrn Baurat
der Antrag res Magistrats vor,
Nach längerer Debatte wurde drr Antrag einer Deputation über-
die Versammlung auf Antrag
_Wie wir schon kurz mitgetheilt, Fruhjabrsausstelluna des Vereins zur Beförderung des
Die Ausstellung, welche in frühxr-xn Jahren in der Reitbahn des SaÜe des AdmiralsHartenßades in der Friedrichstraße vertauscht. Der-
Vorzqg einer durch 1:1112 reiche Ränaiffauce-Archétrktonik und seinen Sgranttenscbmuck künstlerischen Ausstattung. Dazu kommt weiter n0ch_ der Vortheil, daß _sr für denTag volles, günstigere Lichteffekt? gewabrendes Oberlicht wendet und es durch 1101? bsiden ftattl1chen Gaskroncn ermöglicht, die Aussteüuug auch Abends. und zwar bis
rgngemxnt zeigt wiedér von dem bewährtrn Vermögen drs Ber- 7158, 2111211 gegebenen Raum zu
Augen sergxrxden VeWeis davon. Gleich der lange Gang, welcher 0011 01-13 Straßsnthor aus zum AnNteÜungssaale führt, 113th eine re1che“Samml_ung von schönsn ornamentalen Pflanzrn. Lyrbeerq amer1kanifche Lebensbäum: und breite Fächerpalmen kcdrckru d1e Wande mit ihrem frischrn saftigen Grün. unmtttrlbar vor dem rizentlichen AusstellnngSfaale ist mit Blatt- pfianzen geschmückt, Kommerzirn-Ratb
110112 Kompostléou wie Pflanzknexemplare Hrrvorragt. Von augenebmstrr Usbrrraschung für
selbst MZ seiner glänzenden Farbrn- und Formcnpracht einer ausge- juckxtrxt Flora. Der Raum ist in der Art 0116911111131, daß 0115 Par- t_erre 1n drei Abtheilungcn geglérdért ist. Die dem memnge zunächst ltegeuds 301,31 im Fonds ein reiches Soriiment von Rosen aus dem Garten des Hrn. Wendt Lk., wslchrs von Hyacinthsn uwd Rhodo- dendron flankirt wird; den äußeren Rand bilden Maiglöckcxxen und
1111 zoologischrn Gaxten, 11ng611111 5.11. Die Miike des Partorres um im Fontäne 1st m1t Tuffstein ausgefüüt und bildet eine Felsen-De- koration vo_n Farren- und Blattvflanzen, den Warmhaujcrn des Hrn. H?ckmann hervorgegangen find. Die nächst de: H1nterwandbefindliche Parterre-Abtheilung 111110 111111) r€1che_K0[lcktionen von Azalien und Cinnerarirn aus dcm (8111011 des Gthennen Kommerzien-Ratk) Rayené gebildef, erche sick) 111111) kräé:
xcxume figd hier durch 11111001101118011012011111111111 angefÜÜÉ, das dnrch 1e1ne Bluthrnscheidcn von rnerzjjxkzsm Roth 3111111 eigenthümlkÖen
Saalwände, welche sich auf einem bedeutend er-
_ (3111111392 71110 mit 111151115111 bedeckt, um;-r 17721111011 fich namr-ntlich 115511 cnfwickclte Palmen
grund 0110811 511 de1n_ fie üherragendrn dunxeln Bläktrrschuck. _Die rechte ""x“-0111511111010 1111111111 0111 111 01611111 Flachen aufxretrnde: Azalirn- Flor ern. DU: Mttte haben Azalisn von sattemRotb inne, dir, 0011
bilden; darüher ranken fich 1n1_Hintergrunde grüne Blattvftanzea und lassrn so d1e 11111811 Blumensarbrn um so lebhafter hervorireten.
Gruppe 1111!) unten hin ab. Die
. Psrring, v. Drrker,Me1*-delsz'1ck)1 und Fr. Réktrr- Reéchenkxim PraÖTexrmplare, die mit eigenartigen Grgenfaß 311
Zauptstück drr gauzerx Auésteüung bildet 01-1 breite Hintemvaud des f*aales;_k)0ch (1111-01 1115 zu den Frustern der oberen C:ag0 ragen die dunkngrunen Palmrn und Dracänen;__?1011ch€n ihnen breiten sick)
grund? [)x-hen fick) die hrklcn Farben der Vlüthénpfl'anzrn ab, der hocbstamngen rothen und w_eißxn Kamslien, Rbododrndron, lealéen in aklen Schattiruugen 11110 211011217 zu ganzen Gebüjchrn gruppirt.
Majestätcn des Kaisers und der Kaiseri11ge'sch111ückt. AllgemKanJntereffe erregt die von drm U11ivrrs11ä1sgäxtner Barlebe11_chausgextrllte Kollsktion der „Jusekkenfreffcnden Pflanzen,“ -von 1111 Eindruck der Ausstellung wird durch die 011011131111): Gasbelcuchtxmg noch gehoben, die Farben jättigter, Blatt und Blume in ihrem Kontrast noch wirkuagSvoller,
_BZi der PzeZZvertlxilun erbéelt drn ersten Prris Lie won Sr. Majestat drm_K-.111er, rem Z goldrne MédiUÜL und daneben 100 «44 Geh. Konnnerzien-z 1111) R1-
hauspflanzrn; dem_Uni0erfität§gärtner Barleben für eine Koslextion irzsekterjfrrffcnder Pflanzen; den Kunftgärinem Harder & Schöler
auögcfeßte
der Verein selbst neben verschiedenen Geidprrisen noch 9 Medaillen
Hrn. KiÜiscb v. Horn, „für Förderung der Zwecke des §*JZ'ereins durch _allgemeine Förderung des Gartenbaues'. Diese MedatÜe war bis 001 nur Sr. Königücheu Hoheit dem Prinzen Carl und dem In- sprktor_der Vorfigschen Gärten, Gärdt, zuerkannt worden. _
D1e Ausstkyung war gestern, besonders Abetxdö,_zahlre1ch kesucbt. L_luch Jhre_Ma1estät die Kaiserin und Se. Ka1serl1che_ und König- l1che ?oben der Kroxxprinz hatten die Aussteüung 11111 Jbrem Be-
welF,er fich der Stellvertretung mit großer Treue angenommen hat. Inzwischen haben fich auch unftre beiden Landsleute, fopfernder Thätigkeit so glücklich einen Aufenthalt in Corfu wieder Herr Böttikher ist schon Ende März Hirschfeld geht am 4. April () Adler von Corfu nach Olympia, 011, was noch in diesem Früh'ahr erreicht werden kann, ehe die Sommerhihe im AlpheioSt ale eine nothwendige Pause von mehreren Monaten herbeiführt.
fteUt werden s
tverordneten 1:13 in ihrer gxstrigen Versammlung _ die Versammlung möge fick) damit 1111; der Bau der städtischen Irren- anstalt, nicht wie beschlosjrn worden, bei Rummeleurg, sondern aus dem dazu ursprünglich außerfehénen Terrain bei Daadorf unter Zuzrundelegun des vom Stadt-Bxurath Blanckenßein umgearbriteten rchitekten Gropms und Schmieden und des mit
klären ,
abschließenden Kostenanschlages aussefübrt werde. Vorarbeiten des Oder-Svree-Kanals bewilligte
_ des Magistrats dem betreffenden 13 eine Be1hülfe von 5000 „M
ist gestern Tie diesjährige in den Könégliä) prrußischcn Skaaém eröffnet Wordkn. tfand, hat in diesem Jahre jenen Raum mit dem
gro wée der frühere Auöstrlluagöraum. hatabcr den
Publikum offen zu halten. Das ganze Ar-
einem ".'.Waisterstücke dekorativer
eftalten. Schon die Vorräumx liefern einen in die
Orangene, Auch die VorvaÜe
unter denen rcclyls vom Eingangs ein vom
Heckmann auSgesteUtcr großer Blumcntiscb des Warmhames sowok)1_durch geschmack- durch die Schöahe1t der einzelnm
ist der Anblick dcs exgx111lichen AuösteÜungSÜaales
seltrner Schönheit, Welck): Hr. Hinßs, Oßkrgärtner
Welche auch aus
in Farbr 1111?) Form auszeichnen; dis Zwéskhen-
Gleich ge1chmach000 erscheiat die Deko-
Mrfx'xm abh-Jbt. Die beiden Sritén der
hochstä1111uige11 Dekrrakions-
an dc; E111gangsthür stehen rechts und links zwei Hyaz111tl11n, die Linen anmutbig lichten Vordor-
mgrken, mit dissen einen wirkat1gsoolle11Konlr-ast
oder noch ganz vstschlxssrne AxalicnkoÜskci_011cn __ _ _ _ _ _ _ linke Langs;- aüsxchl1ch11ch 11071 BZaWslar-zen e111ge110111n1sn, d1e
«uSgestellt smd._ DieTe Pflanzen sind 1k)rem kküstLU dunkeln den Lleudrnden Far-
berliegcndsn Wand bilden. Das glänzende
färbte Farrrn aUs. 011 dirsem dunkeln Hinter-
dieser Abtheilung ist mit den Büsken Ihrer
jüngster Z:"ik so viel rie dee gewesen. Der erscbsinrn noch ge-
ras Ganze zu 1000017115110“ Harmonie zu-
ohrn Prokektor 1718 Verrins, espcndrte
König) für die Gesammtleistung auf 011: 21114- filbernen MedaiÜsn des landwirthsckafxlichn M1- Ferkannt: dem Gch, K01nm9rzirn-Rath Mendels-
rllentin) für eine Gruppe buntblättrlger Warm-
ornamentalcr Pflanzen. Der vom Kultus- Preis von 150 .“ fi11_ Fran Reichenbeim (Obergärtner Haack) fur eme und nicht blühender Pflanzen zu. Außerdcm hat
als seinen höchsten Preis die VereinSmed-aille an
Ertrag der Außsteüung fließt dem Unterstüßungs- rfchmmmten zu.
Das auf_1*i_e Weltau'xftellnug, welcbe in Paris statt- finden soll, bezuzlcche Dekret lautet: Art. 1. Eine allgeméine Aus- 1121111119 der landnxirthscbaftuchea und irdustriellen Produkte wird in 831115 am 1._Ma1 1878 eröffnet und am folgenden 31. Oktober ge- chloffen. Dte Produktx alle_r Nationen werden zu dieser Ausstellung: znaelafsen. Art. 2, Cm spatetes Dekret wird dre Bedingun en fest- seßeu, unter welchen d_1e allgemeine Ausstellung stattfindet, as Re- gime, unter welches dte Waareu gestellt werden, und die verschiedenen Arten von Produkten, w_elche _:ygelassen werden können. - Die Au 5- stellungs-„Konxm1ss19u telt am 5. unter Vorfih des Ackerbau- M-nisters eme S1tznng, m der zunächst die Fragen über den zu wäh- lenden Ausstxllunzwlaß und__ andere Einzelheiten diskutirt wurden. Sodann erwablt_e die Kommnsion eme Subkommisfion, bestehend aus folgenden Mitgltedern: _ Duxletc, Se11ator, Krantz, Senator, Cahéry, Deputirtkr. Duval, Se1n_eprafekt, Fel1x Voisin, Polizeipräfekt, Mar- „71115 de Chéneviéreß Dtrektor drr schönen Künste, die Architekten lelet-le-Duc, Gu1_tave Roy und L_etuel, ferner Baron Alphonse de Rothschild uad z1ve1 Gmeral-Kommtffaren.
_ Aus und über L_lmerika. Thatsachen und Erlebniffe von nedrich Kapp. Berlm 1876. Verlag von Julius Springer. Bände, 51 Bogen gr, Oktav. Preis 15 .“
_ In einem Zsitpunkte, iu Welchem die ereinigten Staaten sicb- anxchicken, das huxtdertjßhrige Jubrlfest ihrer Unabhängigkeit zu feiern, und in 103111113111 01e große Weltausstellung zu Philadelphia Tausende von deutschsu Be1uch_ern anzieht, dürfte die oben angezeigte Schrift be- soaders w_111k_ommen jrin, weil sie dem Leser als zuverlaifigkr Führer auf aum denxentqen Gebieten des amxrikanisÖen Lebens dient, welche für den Deutschen von naheliegendem Intereffe find. Der Verfasser kenns Land und _Leute aus einem w::nzigjährigen Aufenthalt und hat sich namentl1ch durch seine Ge1ch1ch1e der Sklaverei, die Lebensbcsxhreibungen der “amerikanischrn Generale Steuben und Kalb, d1_e Geschrcbte der deutschrn Einwanderung in Amerika und de_n Goldateuhandel de_utjcber Fürsten nach Amrrika als ein grundlichx-r Kenner amerikanijcbcr Grschichte erwiesen.
Ja den vorliegenden beiden, höchst eleZant ausgestattrtm Bänden giebx Kapp eine Reihe von theils nexten, theils früher bereits in deutjcyen und amertkatzischen Zeitrchristen veröffentlickyten Auffäßen, welche, Wenn auch verschiedenen Gebieten augehörend, doch aÜe in ihrer Auffgssung und_Dar_chf1'1hrung dxnfelben Grundton anschlagen.
_ Dax; Werk zerfaUt 1n_f1ch_s Ab1chuitte, deren erster ,gefch1cht- 11che Ruckbl1cke“ durch zwe1 anwrechend geschriebene CHarakterbilder von Washington und Franklin eingeleitrt wird, dann zur“ Schilderung der Ursachen und Folgen der Unabhängigkeitß- erklärung übergeht und _mit der „Monroe-Doctrin“ in das na_chrevolutionäre Zeitalter cmtritt. Kapp hätte unsers Erachtens beser gethan, wenn er als dem Geist und der 3811 nach be- dingt , drn vierten und fünften Abschnitt hier anseschtoffen 1177110. „Denn die geschichtlich2 Extwickelung, in Welck): das „Ze1talter 011 Baumwolle obne Ideen“ auf das „Zsitalter der Ideen ohne Baumwolle“ folgt, beginnt gerade mit der Herrjckoaft des „König Cotto_n“__und findet feinst: Abschluß in dem_ Bürgerkriége und in der Abschaffung der Sklaverei, deren Ver- laUs Kapp _in Form von Tagebuchbläktem in ihren Hauptzügen und charakteriktijchen Momenten anschaulich schildert. Statt dieser sachlich
allejn richtigen Anordnung läßt er auf den ersten Abschnitt in dem szsn 6111? Reihe von 9 Außäßen folgen, welche fick) mit der Aus-
wandcrungsfrage 0021 prmzipiellcn 11110 vom 111831211 deutschen
Gesichtspunkte aus beschäftigrn, und agf eine reiche Fülle persönlicher
Erfahrungen auf diesem Gebiete schließen lassen.
_Ills besonders intkressnut für die Hauptfragen unsrer Tages-
polttik sind der 131180 und vierte Abschnitt hrrvorzuhebsn, deren erster
an? der k0rrupten Verwaltung der großrn Städte überzxugend nach-
We1st, daß die Freiheit durch ihre V-:rfälschung im radikalen Sknne
gestört wird, und daß, was man dort reine Demokratie nennt, in
drr That die ruchloseste Tyrannei des Mobs ist, In dem
lcßtern Abschnitt lernen wir die StrUang der „ K:.rche
zum Sta1tc, und Vor Allem des Katholizismus in den Vcrei11igten_ Staaten kennen, wslche von u11se111_111tramonta11en als JDeal gepriesen
10311011; wir erfahren aus Kapps Ochélkeru11gem das; die amérikani-
schen Ultramontanen da, wo 1511211 dsr Staak nicht nachgiebt, sich
gerade wie bei uns, o_ffcn gegen densel_8811 auflehnen.
Jm sechstsn AaniUe endlich fuhrt uns drr Vrrfasscr einige
fpaniW-qmerikanisckye Bilds: vor, aus Welchen uns das anglo-ameri-
kanische Lehm erst recht in seiner ziviliéxtorischen Bsdrutung und
Kraft entgegrntritt. So bengn wir uns überal] am dem Boden
der W11kxichkeit und gslangen ledigltcl) von ihm aus zur denkenden
Betrachtung der amerikanischen Entwickelung und Geschichte.
Wir brdauern,_da13 Mangel an Raum 11116 verkxindert, auf den rxichen
Inhalt 066 bedea11am0n Werkes näher einzugrhru. Die 001stebende
kurze Jnßalt-Zarxgabe wird 0001, wie wir nicht zweifeln, gcnüzen,
um dem Buche zahlreiche Le1er zuzuführen.
Aus London, 6 April, mrldet „_W. TB.“: Bei der vor dem Central-Krimjnal-Gerichtshof _heute fortgeseßten Verhand- lung gegen den Kapitän der ,Franconm' 111111131110 rerVertheidiger Parry für die Jnkomyetenz des Gerichts und wies darauf hin, daß die ,Franconia“, ob1ch0n si? sich 111 _brit1schen (Héwässsrn befunden, 00.1) keineswegs britischen Schuszgux§e1ucht 511112, 011171; 111151 für einen britischen Hafen bestimmt _oder fur re:; brit1sche11 Handel engagirt ge- wr-sen sei. Die „Fra11co111a“_ habe mrhts geckyan, woraus auf ihre AHficbt, die Nxtioaalität 311 andern, gcxch1offen werden könnts. Die Entscheidung der Kompetenzfrage wurde dem Kriminal-Appellgerick)t vsrbehaltrn. _
Die neueste Depe1che s. u. telcgrapbischen Nach- richten.
Die Nachrichten aus Hillal) und Bagdad über das Auftreten drr Pest lauten, der ,Wes.-Ztg.“ zufolge, noch immer beunruhigend. In den letzken ngen erlagen in jeder der beiden Städte durchschnitt- lich 40-50 Menjchen der Seuche.
Theater.
KfznigliÖes Schauspielhaus. Am Donnerstag ging, neu 011111110111, Hebk'els „Juditb“ 1'11 Scene, ein Werk, das lange geruht, seit Fk.- Crelinger die Titelrolle gegeben, und das nun um des berühmtetx (Hanes, Frl.Zieg1er wiÜcn, wieder aufgenommen wurde. Dieselbe sand denn auch wieder volle Gelegrnbeit, durch die Schönheit ihrer 'Sie-1111119111 und Bewegungrn, De_i denen freilich oft die innere Wahrhwt 11110 Berechtigung dem äußeren Schein geopfert Werden und durch die Macht ihres Orßanes Triumphe _:_u feiern., Freilich aber auch nur dadurch, denn in den Geist dw.“ was war sie nicht eingedrungen; falsche Brtouungen und falsche Ausspracben Waren, um des pathetischen Klanges 1011151, sehr häufig, und nur die eine Stelle, in der sie dem Holofernrs zurief: „Du 111üßtest mich verachtm, wenn ich dick) nicbt haßte“ - wirklich großa'rtiq, wahr und er- 1chüttcrnd. - Hr. Berndal (HyloferneS) mäßigte fich nicht genug in seiner RedeWeise, wurde aber dadurch und durch sein stattliches Aus- selm dem Frl. Ziegler uäher gerückt und empfing demgemäßebenfakls reichlichen Beifallslo_bn; wahrhaft bedeutend und ech_t unstleristb wurde die kleine Epijode des stummen und blinden Damel durch Hrn. Kahle gegeben, und das Publikum erkannte dies _mit Recht durch- aroßcn Applaus und Hervorruf an. - Die Jnscentrung durch den
Redackeur: F. Prebm.
Berlin:
Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. El5uer- Drei Beilagen
(eiasÖließlich Börsen-Beilaoe).
Direktor Hrn. Hein war eine angemessene und wü1dige. “'
Erste Beilage
zum Deutschrn Reic'hs-Anzkiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
M 85.
Jahresbericht der Central-Direktion der 1100111118015! (3011111111130 111510er71.
Die zweite Plenarvtrsammlung der mucn Centralwrrknoq _ der 3100111110013 (1181103111710 ist 111 den T11gen_ vom 18. 1315 21. , März abgehalten worden. An derselben 0110211131110 fich 11011 den auswärtigen Mitgliedern Geb. Rath Prof. v. E1esebrecht o_uö München, Prof. Hegel aus Erlangen, Prof. Stckel aus_W1_en und Prof. Stumpf-Brentano aus Inns_bruck, außerdem _d1e h1er ansäsfigen Prof. Mommsen, Prof. N1ß_sch, Gel). Regterungs- Rath Perß, Geh. RegierungS-Rath_ Wms _u11d Prof. Wattrn- bach. Verhindert waren Prof. Dummler 111 HaUx durch_ e_1ne für die Zwecke der 1100011101101 unternczmmxne w1ffenschaxtl1che Reise nach Italien und Iustiz-Rath Eurer m Frankfurt durch Unwo lein. _ _ _
ZY- Versammlung nahm die Berichte uber d1e 1m ver- floffenen Jahre gemachten Arbeitxn entgegen, faßte Beschluß über manche für die nächste Zeit 111 Betra_ch1 koxnmende Unter- nehmungen und Fragen, prüfte |atu1cnmaß1g Zw: Rechnungen und vcrtheilte die im laufenden Jahr zur Verfugung ftehenden Gelder an die einzelnen Abtheilungxn. _
Es zeigte fick), daß alle Arbetten 1111 beßen Gange_waren, wenn auch der Natur der Sache nach 1111 Druck nur cmzelnes vollendet sein konnte. Fertig lagen vor, außer dem schon 001:- einigen Jahren gedruckten, in diesem erst z1_1r Angabe gelangtrn Heft 1 von 1701. 117. der 1123-08, welcher _dte 11615103 §8F01111111 111 der Bearbeitung K. und K. Fr. 0. thhthofens, Vaters_ und Sohnes, die 116: “kbariuz'orium in der des leßteren, d_as 131110111111 “111008011131 mit einigen Anhängen von Blyhme, dre (2311101111 KSWsäji (3151011818 Sl)1§00[)1 von Hänel enthalt: _
1) ein Halsband der neuen Sammlung deu1scher Chr13nikez1 und anderer Geschichtsbücher des Mittelalters, 111 dem f11r dre neueren Abtheilungen gewählten kleineren _Format (384 S_etten): er enthält die Sächsische Weltchro11ik_ 11111 1131011 versch1edenen Fortseßungen, bearbeitet von 131". Wetland; _
2) eine neus OktavauSgabe des Y_dam von Bremen,_1_ntt voUftändigem kritischen Apparate, die erklarenden Noten revxd1rt, besonders von 1)r. Weiland; _ _
3) Neues Archiv der GcselLschcxft fur altere Deutsche Ge- schich19knnde, Heft 1 und 2 des ersten Bandxs, herauSgegeben von Prof. Wattenback). _ _ _ _
3111 Druck befindlich 1st dte zwe1te' Halfte des Bandes Deutscher Chroniken, welche die_Reimch_ron1k dxs Eherhard_von Gandersheim, die Braunschweigtsthe Re1mchron1k, emc_ klemere Chronik von Goswr und die erhalteneU Fragmente emer Hol-
trini en Reimchronik umfaffen wird , alle ebenfalls 111011 sch131. Weiland bearbeitet. Für dreselbe Sammlyng bereitet 131. Rüdiger eine neue AUSgabe der Katser-
ronik vor und hat durch Liberalität der Bibliotheken z1_1_He1- cchslberg, München und Wien das dort_ befindl1che_hczndschrn_tl1che Materéal zur Benußung auf der_ h1es1gen K0111gl1121en_ij110- thek erhalten, während es bisher mehr gelu_ngen 1:1 f_ur _dre :mch: tige Handschrift im Stifte Vorau eme gle1che Vexgtmsttguxg zu erlangen. Die AuSgabe von Enenkels Weltchromk und Jnxßen- buch [)at 01“. Strauckz übernommen, die von O_ttokars stetrrtjckger Reimchronik Prof. Buffon in Verbindung 11111 Prof. ngerle in Innsbruck. Für die Jortseßung der Skrtptores_ der staufi- schen Zeit hat Dr. HeUer, der 1111 Mai vortgen Jahres als Mitarbeiter eingetreten, zunächst d1_e AUSgabe der Lutncher Bisch0fschronik von Aegidius in Angr1ff_ ge_nommen: d1e lange für verloren gehaltene Original-Handsckzrnt 11": vor Kurzem 1111 Seminar zu Luxemburg zu Tage gekommen_ 11110 ward von da im vorigen Sommer bereitwiÜigß zur f101e11 Benußung nach Göttingen gesandt. Die Cölner Bischofskataloge haben,_d1e älteren ])r. Arndt, die späteren Or. Cardamzs bßarbettet; andere Autoren dieser Zeit Archiv-Zekretär 131". Re1mer 111 Mar-
burg und 131. Scham in Halle Übernommen. Für die Bände 1111-11. der Scriptores aber, welche _S1_1pp10= mente zu den Geschichtsschreibcrn der karol1ng1schen,
ä 1“ en und fränkischen Zeit und namentlich auch YiéYYeitschristen zwischen Kaiser_1md Papft aus dem 11. und Anfang des 12. Jahrhunderts br1ngex1 s00e11, haben Dr. Bern- 13121111 in Göttingen, 1)r. Pannenborg 111 21111111) 111111 01“. (Schwen- ken0acher in Oels ihre Mitwirkung zugxsagt, (T_mzelne 115111111- schr1ften aus Wien, Münckzen und K101ter Re1n_konnten_ 111 Berlin benutzt werden. Zunächst für d1_e Vorbere1tung_d1eser Bände unternahm 1)r. HeÜcr eine Re1se nach Lothrmgey, Frankreich und Belgien, auf welcher er _abe_r auch 111anche fur andere Abtheilungen der 1101101001119. 111111311130 _Arbenen aus:- führen konnte: er hat fich _dabei in Pelgwn und 11111 wenigen AuSnahmen auch 111 Frankre1ch der_ freund- lichsten Unterftüßung zu erfreuen_ gehabt. E1ne__ sehr wünschenöwerthe neue AuSgabe der a_lle1n erlzaltenen franz011schen Ueberseßung von des Amatus (2111110) Gesch1chte der Normannen in Süditalien isi von Dr. Baist vorberertet, der auch 111 Cler- 1110111 und MonjpeÜier mehrere Kantionen agSgequrt. D1e Bearbeitung dessen, was in den englischen Gesch1chtsbucherz1 des 12. und 13. Jahrhunderts für Reich4geschichte enthalten Lst - und bekanntlich ist das dem Umfang und dexn_Inh_1_1[t_ nach von sehr großer Bedeutung _ haben Prof._Pault m Gottmgen 11111) Prof. Stubbs 111 Oxford,_ der angezetchnete Herausgeber emer Reihe der wichtigsten engltschen Geschichwquslxen, m S_ememschaft übernommen. Zu einer ähnlichen Arbeit für Frankretch hat sich A. Molinier in Paris bereit erklärt und auch bereits Hand_a11 die Arbeit gelegt. Die noch ausftehenden itqlienisckzen Chromken der Staufischen Zeit wird Prof. Schrffer-Bmchorst _m Straßburg Wenigstens größtentheils übernehmen. -_- Der Letter der Ab- theilung, Geheime Regierungs-Rath 2131113 glaubte, d_11 er 1101!) seiner Ucberstedelung nach Be_r11n [eme Zett ungetheckter d1eser Aufgabe widmen konnte, zunachst M von dem verßorbenen 01“. L. Bethmann begonnenen und mehr als 40_ Jahre lang, m_enn auch mit größeren Unterbrechungen, fortgefuhrten Arbxmn uber Paulus Diakonus und andere Quellen der langobard1schen Ge- schichte zum Abschluß bringen zu soUrn. Er h_at zu dem Ende
andschriften der Bibliotheken zu Gteßen, He1del_verg, Kopen- Yagen, Leipzig, München, Sangallen hter_ benußen können und gedenkt einiges andere auf e1n_er dem- nächst nach Italien anzutretenden Rezse zu erledtgetx, um dann im Laufe des Jahres den Druck emes_ Bandes §_0r1ptor05 rerum bangobaräicawm et 1131108111111 5. 11.-F. begmnen zu
Berlin, Freit_c_13_,__den 7. April
in Angriff genommen, der ebenfalls a1s Mitgrbeiter für d1e1e Abtheilung eingetreten ist. Die Geschtchtschre1ber der Mero- vingiichen Zeit befinden fich seit längerer Ze1t m_ der Hand des Dr. A1nd1, 1251111 Leipzig, und derselbe hat Ye Bollendnpg Wenigstens des Gregor von Tours, wenn n1ch1_ 1111: d1eses Jahr, doch in der nächstfolgenden Zeit in Ausficht gestellt. _ Was weiter zurückliegt, fteht als besondere Abthetlung der 4111101123 3011110155001 unter der Leitung _von Prof. Mommsen. In dieselbe werden Ausnahme finden d1e Konsulgrfasten und die kleineren Chroniken des 4.-7. Jaßrhunderxs, d1e Werke _des Symmackzus, Salvianus, Victor Vitet_111s, Ennod1us, Eugtpp1116, Caffiodori Variae, Jordanis, Venantms F0rtunatus, Eutroyrus mit der griechischen Ueberseßung des Paeantus_un0 den Zusaßen des Paulus Diaconu-I, Ausonius, Alc1_mu_s Avnus, Merobaudes, Corippus: einzelne andere Autoren, d_10 111 Frage kommen konn- ten, blieben zur Seite, weil anderweürg befr1edtgende neue Aue.“:- gabrn in Aussicht ßehen. Außer Prof. qumsen, der sxlvst die Bearbeitung der Faßm und klemrren _ Chromken, sowie der beiden Bücher dcs 3010111116 _ubernommen hat, werden fiel; an der Bearbeitung bethe111gen d1_e Pr_0fe_fforen Bücheler in Bonn, Halm in München, Sauppe m Gottm_gen, die 1)1)r. Droysen, Leo, Lütjohann, Mayer, Partsch, Panzer, Seeck, welche theils auf Reisen in Jtal1en, das 13a11dschr1ftl1che Material benußen, theils durch Zusendung von Kod1z€s aus den Bibliotheken zu Bern, Breslau, Kopenhagen,_P1_1r1s, Sag- gallen und andern die nothwendige Grundlage f11r thre Arbe1- en erhalten haben, Wegen einzelner Autoren xchmeben noch die Untrrhandlungen _ _ _ Die Abtheilung der 1101105 stel1t so yersch1e_denar_t1ge große Aufgaben, daß es nicht wohl möglich ersch1rnen _1ft, _d1e _Lemmg Einem Gelehrten zu übertragen, sondern daß fur d1e e111ze1nen Theile ganz selbständige BearbeiZer gesucht werden mußten. Und das ift wenigstens für die wich11gften gelungen. Von den noch nicht zur Bearbeitung gelangten V01kSrechte1_1 hat Prof. Sohm in Straßburg die 130: 81111011 und 1111111111111 uhernommeq. Nack) Voüendung dieser dürfte es an der Zett _sem, auch emr neue AuSgabe wenigstens einiger der früher erschtenenen 110§05 111 dem kleineren Format in Angriff zu nehmen. Wegen der 110; 117151Z01110111111 find Unterhandlungen angeknüpft. Eine neue Bratbu- jung des (3311110101111 wird Professor Borettus in Halle l1efern; Professor Loersck) in Bonn die in 701. 11, der [„We-5 hegonnene Sammlung von Reichögeseßen und Reickzstagsakten erganzen und bis zur Zeit Karl 117. heravführen, wo fick) dann d1e_vo11 der hiftorisckzen Kommission in München herayögegebenen Retchstagxz- akxen anschließen. In beiden Publikanonen werden auch d1e wickztigeren Akten der Konzilien berückfichtigt werdsn. _Den Pkan einer Sammlung der älteren deutschen Stadtrerhte b1s um das Jahr 1300 hat Professor Frensdorf? in Göttmgen entworfen, und wird, da demselben die Versammlung in ÜULM Wesentltchen beistimmte, die Sache sofort in Angriff nehmen: d1e A11sgabe ist auf zwei Bände angeschlage11. _ _ In der Abtheilung der 0111101110111 hat Prof. Srckel setqe Thätigkeit zunächst dem 10, Jahrhundert zugexvandt, 11110 d1e Plenarvcrsammlung s1ch damitcinverftanden e_r_qurt, daß 11111 _d_er Bcröffentlichung der Urkunden deutscher Komge _und Kaner dieses Jahrhunderts, wie es einft schon I. Fr. Bohryer brab- fichtigte, der Anfang gemacht werde. Da den durch 010 1ve1t_ere Llusvildung der Diplomatik gesteigerten Anforderungen an 01110 Edition von Urkunden die früher gemachten Abschr1fte11 11111 111 sehr beschränktem Maße entsprechen 11110 013 namentl1ckz_ 110113- wendig erscheint, die vorhandenen Orerale der _s0rgfaltrgsten Prüfung zu unterwerfen, so smd 1101701711100 Arve1ten 1111021:- meidlickg, für die zwei jüngere Gelehrte,_ FAZ und Lasch11§2r herangezogen find, von denen jcßer beretts 111 mehreren 00111- schen Archiven, dieser in Italien 11301113 gewe_se1_1_1st. Eme großexe Anzahl Charjularien und selbst manche ».,r1gmale konnten 111 Wien, wohin fie von den betreffenden Arxhivvrrwaltungen oder andern Befißern gesandt worden, 0011 Profestor S1che1 selbst__ 1e11th werden. Dieser hofft in zwei Jahren das Materrql f11r_ 0111011 ersten Band vollständig vereinigen und dann a_n dre dex101t1ve Redaktion Hand legen zu können. Ueber die 1101 der Nrbett zu befolgenden Grundsätze hat derselbe ausführluk] Rechenschaft abgelegt in einem Aufsaß, welcher im 3. Heft des NcUen 2111131116 erscheinen wird. _ _ _ Für die Sammlung der 131118101110, deren Lenkung Proxeffor Wattenbach erst um Michaelis 0, J. Übernehmen k0n11te, 13111, da die Varien des Casfiodor und andere der ältesten Ze1t m 018 Abtheilung der 1111010105 8060015511111 faÜen, mit denen des 1111th- gothischen und älteren fränkiscßen Reichs_ zu h_egm- nen; für jene werden _Kanttoyen zwerrr spamscher Handschriften von 01. Bmft, dte Bearbe1t1111g d1€1er, deren Codices meiß schon früher benutzt fi_11d, 0011 1)1'. Arndt in Leipzig erwartet. Eine 1101011de0 W1ch_)t_1gk0_1t haben dann die Briefe der Päpste, die fre1l1ch nicht 0001tand1g qufge- nommen werden können, 0011 denen aber dock) eine so_ W1chttge Sammlung wie das 1101515111111) (1100-0111 IXZZUT s1_ck] 111cht w0hl zerreißen läßt. Eine neue kritische AuSgabe___des1elb-Zn erschexnt als dringendes Bedürfniß, und es sm?) dafur zunachst etmge alte Handschriften dar Cölner Domb1bl10113ek herangezogen, (111- dere aus Trier und Paris erbeien. An diesen Nrberten bethex- ligt fich 131. Ewald. _ _ _ In der Abtheilung 8011110113105 hat der Letter dersel_ben, Prof. Dümmler in Halle, zunächxt eme Sammlung der Ged1chte_ der Karolingischen Zeit in Angyff genommen, d1e er auf zum Bände anschlägt, und dafür selbst z,“;axzdsckgwsten der Leipziger, Sangaller, Züricher und Etnfiedler B1bltothek benußt. Anderes boten die früheren SammYungcn dcr 1101101110013, namcntlick) von Bcfbmanns Hand. Ab1chriftcn oder Kollatrone_n besorgten in Wien Dr. Kaltc11b1'_u1111€r, in Lonßon 111-. _K1_111st, 111 Pur) 1)r. Baist, in nordfranzöfi1chen und bel915ch0n Bt_blrotyeken ])r. Heller. Schmerzlicl) vermrßt Werden 81110 fruhsr 0011 Ducheöne benutzte Handschrift von St. Omer fur L_llcmn, e1n_e Mabiüon bßkannte von St. Vannes zu _Verdun fur Theodulx. Mit Dank zu erwähnen ist, daß dteser thherlung, 11110 mehreren anderen, namentlich auch der der 8011010r08, (1118 dem Nachlaß Jaffés durch Geschenk des Bcfißexrz Hrn. Bucha_ndler Joh. Reimer eine Anzahl werthvoller Abschrtsten und Kollatwnen 11 T eil etvorden it. 3 Für gdas Neue s2lrchiv unter Redaktion des Prof. Watten-
1Z76.
faches und interessantes Material zu Verö_ff_entl1chunarn. _Dte rege Thätigkeit auf dem Gebiet der Quellenkrmk findet hrer e1ne_n geeigneten Platz zur Bekanntmackgung von Untersuchungen, r_v1e fie eben 011111) die nenen YUMYUM" der 11111011111011111 Oft rrß mog- lich gewo1'den find. Die 11711 11110811 ers1c1_1 Heften 11111 Schl_uß hinzugefügten kurzen Nach1ich1e11 zeigen 0111321011111, 1018 10'twah- rend auch mancher glückliche Fund unsere Kenrumß der QueUen erweitert oder wenigftens ihren Auggaben eme fichere Grund- lage giebt. _ _ _
So darf nach allen Se1ten hm dem grogen Unternehmen der 3100011101113 (10r11131111110 Um weitere gekeihlickzc En1w1ckel1mg in Ausficht gefteUt werden.
Berlin, im März 1876.
Statistische Nachrichten.
Das Ka11er1iche statistische Am1_ veräffent_l1ch)t 111 ?Lm [etzt 11er ausgegebenen Heft ]. AM). 2 der V1ertclxahrs02110 3111491111111k res Deutschen Reichs für das Jahr 1876 u. a. vcr1ch1edcr.-:__Ue_ber- sichten über die Produktion _DerBngwerke, Salmen und Hütten im Deutschen Re1cbe wahrend des J_Z1)re_s 1874. Was zunächst 112 Ergebnisse des Bergb_a_ues bctrmr, '0 haben fich Dieselben hinfichtlich des_ Werthes de_r gerord_srte11 5171500112 im Jahre1874 zwar weniger gunsttg, als 1111__V01'1.11)re1873 ge- sta1tet, dageaen dicjcnigen der Jabte 1865-1812 gavz brx-sutrnd überstiegen. JmEiuzelnEn betrug der (Hexamwtwertx) aller ZrkcrrTnen Montanprodukte in Miklionen Mark: 1865: 180,2, 1861): 154,6, 1867: 210,3, 1868: 220,6, 1869: 234,8, 1810: 241,9, 1811: 301,0, 1872: 405,3, 1873: 525,9, 1874: 496,8, 111011131 111081; zu_k*_c111_?1kcn, _daß die Produktion Mecklenburgs erst vym thre 1869, 0191e111ge Ehgß- Lothringens erst vom Jahre 1872 011111 vo111ch_61_10€n Zahle11_e1nbrg_r1s€n ist. Sieht man hiervon ab und stellt d1§Produ1110nS1vcrxhe sur 186511110 1874e111andcr gegenüber, so crgiebt sich fur lcßtereö Jahr cr11eZu11a111110 11011 167 '/0, 1111 we1cher hauptsächlich der Bergbau 1111187061211 bLtLLll1ZT gewc1en ift. Der Werth der im Jahre 1874 sexcrdertrn St_cm- 11110 Braunkohlen war 426,4 Mill. Mark_(85.3 U10 vxxn Werth? aller Bergbauprodykte), 1865 0097111311 140,3 M10. Mark (15,40/01; _d1c Zu- nahme von 1865-1874 bat 11181" (111020420 betrag_r11__ Be_1m Erz- bergbau wurden dagegen gefördert: E1s_enrrze 1865 fur 10,3 M10. Mark, 1874 für 24,7 Miu. Mark, 111163131 Zunahme 515%; Z1n1- erze 1865 für 7,1 Mill. Mark, _1874 _fur 11,1 M10, Mark, 11111510 Zunahme 56,3 0/0; Bleierzs 1865 fur_13,5 M10. Mark, 1814 kur 18,3 Mill. Mark, mithin Zunahme 35,6*',1,; KupfererzeZ 1865 für 3,7 Mill. VNark, 1874 für 6,5 M10. Marx, 111118111 311- naHme 75,7%; Silber- und Golderzx 71865 1111 3,4 M10. Mark, 1874 für 4,7 Milk. Maxk, 111118111 Zunahme _ 38,2“,0; sonstige Erze 1865 für 1,9 Mil]. Mark, 1874 tur 5,1 M111.Makk, mithin Zunahme 168 ““,/0. - Die Förderuyg v01_1_M1_n_eralsa [De_n, Welche in den vorstebsnden Zahlen mcht 2111009111181, 111 11011 1,7 M10. Mark in 1865 auf 4,9 Mill. Mark i_n 1874, 10111111) um 188 0/0 ge- stiegen; es befanden fich darunter Str1nsa_lz (_1865 fur_0,7 M10. M111'k, 1874 für 1,4 MM, Mark), Kalijalzc (1865 f111_0,9 M10. Mark, 1874 für 3,5 M10. Mark). Den bedeutenxstrq Anthe1l_ an drm Werth: der BergmerkSproduktion hatte das Kön1gre1ch Preußen (1865 1n1t 157,2 Mill. Mark, 1874 mit 429,6 Mrl]. Mark); außerdcxn kommen hauptsach- lich in Betracht: Bayern (1865 m_tt 2,1 M10. Mark, _1874 11111; 6,6 Mill. Mark), das Königreich Sach1en_(1865 11111 22,7 M10. Mark, 1874 mit 46,2 M10. Mark), Hessen (1865 11111 0,6_M111. Mark, 1814 mit 1,2 MiU.Mark), Thüringen (1865 M11 1,0 M10,Mark, 1874 mxt 2,0 M10. Mark), Braunsck eig (1865 mit 0,8 M10. Mark, 1874 11111: 1,9 MM. Mark), Linhalr'“1865 mit 2,1_M1[1_ Mark, 1814 11111 5,2 Mill. Mark), Elsaß-Lothringeu (1874 11111 6,4 M11]. _Mark). _
Der Gesammtwertl) der von den Huttcnwerken 1111 _Druwckyen Reiche erzeugten Produkte war 111 den Jßhren 1865-1874 folgender: 1865 141,2 Milk. Mark, 1866 146,1 M10. _Mark, 1867 148,6 M10. Mark, 1868159,3 M10. Mark, 1869 172,1 M10. Mark, 1870169,3 MZA. Mark, 1871 1989 M11]. Mark, 1872 304,2 5111111. Mart, 1873335051010. Mark, 1874 252,7 Mill. Mark. 211111) hier ze1gt_ 1111), abge1e02n vo11den Jahren 1870 11110 1874, eine fortkvabrendeSte1geruna_xer produz111§n Werthe, die fich bci Grgenüberstellung dsr bexr. 31170111 vv11_1805 und 1874 auf 78 0/0 berechnet. Jm Einzelycn _11nd von 11:11 Hutten- werken hergestel]! wordcn: Roheisen _1_865 fur 82,6 M10. Mark, 1874 für 144,9 3112111811111, Zunahme 15,4 0,“0:_ Zrnk 111 Blrcken 1865f1'1r 20,8 Mill. Mark, 1874 für _28_,6 M1Ü._Mc_1_rk, Zunabme 37,5 0/0; Blei in Blöcken und KxUsglatts 1865 f11r 14,9 M10. Mark, 1874- für 29,0 M11[.Mark, 3111111111110 94,0 0/0; Kupfer 1865 für 6,2 M10, Mark, 187_4_ fUr 10,9 _Mrll. Mark, 311- 171111111? 75,8 0/0; Silber 1865 sur _1Z,1 _MtÜ. Mark, 1814 sur 26,8 M10. Mark, Zunnbme 104 ““'/0; 10njttae Huttrnerzeyg- nisse 1865 für 3,6 Mill. Mark, 1874 f11r 1205111111. Mark. __Von 0611 einz-klnen deutschem Staaken warcn_1_111 dem Yverthe d_cr Hntten- Produktion [hauptsächlich folgende 1101116111111: Prrußen (186511111 121,0 M11]. Mark, 1874 mit 206,9 Mil]. Mark), Bayern (1865 11111471 Mill. Mark, 1874 mit 5,6 Mill. Mark), Königreich Sachxen (1865 11111 10,9 Mill. Mark, 1874 mit 16,6 M10. Mark), Wuxttrmbsxg (1865 mit 1 5 M10. Mark, 1874 mit 1,7 Mil]. M.1rk), _.Hessxn (1865 mit 1,1 Mill. Mark, 1874 mit 1,6 M10. Mark), Brau1_11c_hwe1g (1805 11111 1,7 M111. Mark, 1874 mit 2,8 Mill. Mark), E11a13-Lothr111gcn (1874 mit 15,5 MiU. Mark).
GeWerbe und Handel.
Dem JahreSbericht dcs Magdebu_r_ger BatszcreinH_r§t_- nehmen wir folgende Datrn: Das J111t_1tut 11111 tm Jayre 1815 im Ganzen 251,292 „46. gegen 244,093 «FQ 1111 Vorxahre _00101111111'171111, von welcher Summe 183,462 „76. gegen 165,768 „74 auf 3111181111118 55,196 „ja gegen 27,256 „M aus Prowfioneu entsaklen. _Nach YMM- t1mg der HaudlungSunkosten mit 47,170 „76, der _Portt _und Srrnxyel mit 8686 „M, der Juventarkoyto-Abychre1bung m1t 1191 .14 171101101), nachdem 40,127 «M (116 Verlujte auf dem Effektenkonto a_1*g€_1chrrcben find, cin Reingewinn von 154,110 «M egen 147,19_9 „Fi 111 1874 er- geben. Derselbs sou nebst 222 „FC: ortrag 11'1e 701131 ycrrechnet werden: 5% zur Reservy. mit 7705 W., 10% Tant10men1n11_15,411_.1€, 11,000 „(4 auf Extra1e1€rve und 120,000 «_ zur Pextyetlung emer D1vidende von 40/0. Der Rest von 216 „15 111110 auf neue Rechnung vorgetragen. _ _ _
- Die im Jabre1873 gegründete Luxembprgm che Nat1_ o_nal- bank hat im Jahre 1875 mit ei11e1_11 Kav1ta1_von 74 _M1Ü1onen Francs (50 0/0 Einzahlung auf 15 Mrütoncn Nom1n111-Kap1tal) gear- beitet M10 einen Bruttogewinn von 895,893 Frxs. _erztel_t. Der Net_to_- gewinn beträgt 434,927 Frcs., 111011011 012 thtoztare eme 50/0 DM- dende mit 375,100 Fred., auf welche berc1ts eme Abschlagßzahlyng von 225,0Z0 Frcs. €* 30/0 geleistet worden,_er_halten. Das Portefemlle, dessen Jahreßumsaß sich auf rund 391- Millionen beztffxrt, hattc_ am 31. Dezember einen Bemand 0011 9,883,745 Frcß. Dr_e Notenz_1rku- lation belief |ck) auf über 3 Mjkl1onen,_ und hat 111 1875 eme hohere DurchschnittSziffer erreicht, als 1111 Vorjahre.
- In Liverpool hasen, wie die _.A._ A, C.“ me1d_et, 2500 Dockarbeiter „Strike“ gemach1,_ wetl d_1e alte_n Ar_be1tsstunden von 7 Uhr Morgens bis 6 Uhr Nachm1tiags wteder em efubrt werden sollen. Fans drr Streit nicht bald1gst betgelegt Mrd, md große Ver-
bach liegt reichlicher Stoff vor. Sowohl die neuen Arbeiten
lassen. Die Yu9gabe des Agnellus hat hierfür 1)r. Holder-Egger
und Reisen wie auch die alten Sammlungen bieten mannig-
kehrsftörungen im Hafen zu befürchten.