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Stationen,
mit Thorn, resp. Bromberg und sächfischen
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Königlißze Berlin, Dresden und
Dreßden, den 3. April 1876.
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Erfu* rt, den 31. ar Die 22 ringis
«. Bokcnbach resp.
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Vom 1. Mai 13. I. ab treten im
1876.
in den Billet-Cxpcditicueu der Ver-
April 1876 ab ein Nachtrag 1.
713 Mittelgrund tritt vom 25.
nkohlénverkehr
Königlich Sächßsche Staats e weizen
O deutsch-Sächfischeu Verbandes.
Staats-Eiseubahuen. vou Tschirsehky.
irektion der Sachstsclm: irektion
Mitteldeutscher Eisenbahn
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„ _ _ auntxnathnug. um ».ar1fe fur den krrckten Brau
ber die Route Eisenach-
schen Bak) H
und ver1chie-
eiuer-
iu Kraft gen ist.
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Redactem: F. Previn. Verlag der Czyedikon (Kessel)- Druä: W. ElSnet.
als geschäftsführmde Verwaltung.
anau-
Eisenbahnen. Verband.
Mainz- und G?pä Gesellschaft
Verkehr zwischen
we1cher nen ande- ck.
4
nur einen historischen Werth: dahin zählen mehrere Schriften eines rheinischen Kaufmanns in London, E. Seyd, ferner die Schriften von Stommel, Blankerß, AugSpurg. v.Vosch- nigers Bankgeschicbte des Königreichs Bayern wollte überhaupt einen anderen als historischen Werth kaum beanspruchen. Die beste Ueberficht über die hier einschlägige Literatur Z::dck fick)
übrigens in Soetbeers Kommentar, zum Bankgescß selbst zu-
sammengestellt. - Wo möglich eine noch weit tiefer 516 in die
unteren Schichten des Volkes eingreifende Aufregung als die Ord-
nung des Bankwesens hervorzurufen, war in der Berichtö=
periode 1875 die Münzfrage aUSersehen. L. Bambergers
„Reichsgold“ mußte um so mehr wirken, als es gleich-
zeitig von der Thatsache der Goldrückwanderung be-
gleitet gewesen ist. Auch die Weltgeldidee blieb nicht
mäßig: Eggers hat in seiner Münzeinheitsidee von Jul.
Meyer Unterstüyung gefunden; beachten6werther ist im Allge-
meinen K.Knies, dessen Vorschläge freilich auf Ab- und Zuwägen
von Goldstoff an Stelle der Münzen im internationalen VerkeHr
lebhaft an die Urgeschichte des Geldes rückerinnern. Ein Buch,
welches einem entschieden bestehenden Bedürfnis; entsprochen kjat,
und in diese Kategorie gehört, find noch Hechts „Mündel-
und Stiftungsgelder in den deutschen Staaten.“
Das Jahr 1874 war für die künftige Richtung der deutschen Gewerbepolitik von weittragender Bedeutung gewesen; dem Erlaß eines Waarenzeichengesehcs, welches im Jahre "1875 durch Dr. Endemann, AppeUationsgerichts - Rath Mewes und Dr. Stockheim bearbeitet worden, ist in 1875 die Musters ck)uh- geseßgebung gefolgt, die ihre Existenz vorwiegend auch den Ex- fahrungen auf der Wiener Weltausstellung mit verdankt; die mufterhaften Monographien über Holzindustrie von Brtnck- man und Metallindustrie von Seelhorst fallen in unsere BerichtSperiode. Eine DarsteUung der Geschichte pes an's- ländischen und deu1schen Mufterrechts selbst enthält die Schrift von Landgraf: „Musterschuß und Musterrecht“. Auch in das Gebiet der Verarbeitung edler MetaUe beginnt das von. nxuen GefichtSpunkten geleitete Befireben der Gewerbepflcge [)mitber- zugreifen; eine sehr ausführliche Vorarbeit in Bezug auf das thatsächliche Material hat 0. Studniß: Geseßliche Regeltxng des Feingehaltes von Gold- und Silbcrwaaren der Oeffcniltckx- keit übergeben. Das Patentwesen hat in Franz Wirth (die Patentreform) einen zeitgemäßen Bearbeiter gefunden.
Auffallend wenig ift die in beständiger lebhafter Diskussion befindliche Verkehrsfrage literarisch kultivirt worden. Von Cohns 11. Theile seiner als trefflich anerkannten „Untersuchungen über die englische Eisenbahnpolitik“, ciner wissen- schaftlichen Verwerfung des Privatbahnsyßems, abgesehen, haben wir es sonß - Löpers Geschichte des Verkehrs in Elsaß- Lothringen ist mehr historischen Charakters - nur mit kurzen Zeitschxiften zu thun, unter deren Verfassern fich der Präfident der Straßburger Handelskammer Bergmann besonders hervor- gethan hat. Von österreichischen Arbeiten erwähnen wir Bi- lins kt]: „die Eisenbahntarife'.
Auf ßatiftischem Gebiet erinnern wir - es darf dabei von den regelmäßigen Veröffentlichungen der statistisclzen Bureaus abgesehen weiden - an die vielversprechenden beiden ersten Lieferungen von Brachelli die Staaten Europas, an Kulls Beiträge zur Statistik der Bevölkerung des Königreichs Württem- berg, endlich an Professor Lexiö' Einleitung in die Theorie der Bevölkerungsftatiftik.
Zum Schluffe bleibt uns nur noch jenes umfänglich und sachlich wichtige Gebiet übrig, für welches man den weiten und elastischen Begriff „Sozialwmus“ zu ge- brauchen pflegt. Derselbe umfaßt zwei entgegengeseßie Parteien, solche, welchen die Hebung der geistig und wirthschafilich mindest bemittelicn Klassen Selbstzweck ift,
» und solche, denen dieselbe, wenn iiberhaupt, nur Mittel zu politischen Zwecken ist, die in der gesellschaftlichcn Destruktion allein ihren Samen zur Blüthe zu bringen hoffen. Zu der ersten Gruppe zählen Böhmert: Beruf der Kirche und di? sozmle Frage, Schuler-Liblox]: Der Sozialismus und die Internationale, die ganze Schills der sogenannten Kathedersozmlisten (Verhandlungen des sozialpolitischen Vereins, im Jahre 1875 besonders die Lehrlingsfrage), Arnold Stein- mann: die Fabrikgeseßgebung und die Arbeiterfrage, ein Beitrag zur Lösung der sch_weizer Rcchtsbildung, Samter: Soziallehre, K leinwächter: DieHandwerksverjaffung, Co 11 Y en: Aufgabe der Volkswirthschafizslehre gegenüber der sozialen Frage, Grohmann: über soziales Wissen, LaSpeyres in seinen Bestrebungen zu Gunsten einer gründlichen sozialen Statistik, Frhr. v. d. Gr) 11,3: Lage der ländlichen Arbeiter, die Zeiischrift Concordia, der dänische Bischof Martensen u. s. W. Zu der zweiten Gruppe zählt
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5 *Köthnerstelle Haus Nr. 9 zu Diiicrke
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5 Bczsiéynung dsr zu verpachtenden D
Reicks- und Staats-Anzeiger angezeigt sind.
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, 46, 33, 34, 32, omäncn 2a.
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fangs- Termin.
Vcrpach- ; liche Direktion der Ostbahn
7. 211176- AUF, I r. (5 (310. 57/4.)
18.
en käuflich zu
den gebildeten und befißenden Klaffcn nicht viel mehr als das verschleierte Bild zu Sais ist. In welcher Weise diesc Preffe ihren Lesern schmeichelt, davon zeugt zur Genüge folgender Satz aus dem Prospekte zu der von Most jüngß im „Volksstaate“, dem ver- breitetsten Organe dieser Richtung, angekündigten AUSJabe der deutsthen Gewerbordnung für das arbeitende Volk: „Auch sollte man bedenken, daß wir einer Zeit entgegen gehen, wo die Theil- nahmc an der Geseßgebung imMer mehr verallgemeinert wird, und daß es Geseßgebern nicht wohl ansteht, wenn sie vom bestehenden Rechte gar Nichts verstehen.“ ES dürfte am Plays sein, nachstehend die heutige sozialdemokratisckze Presse Revue pasfiren zu lassen, wie wir fie unmittelbar verschiedenen Nummern des erwähnten „Volksstaates“ zu entnehmen in der Lage find:
]) Friedens- und Freiheitspost, wöck). 111101 (Königsberg),
2) Neuer Sozial-Demokcat (Berlin), wöchentlich 3mal.
3) Berliner freie Presse, (;mal wöchentlich, mit illustrrrter Beilage wöchentlich 11na1.
4) Die Neue Welt (Illustrirt), wöchentlich 1mal, neu (an Stelle des Volksstaat-Erzähler und der Sozialpolitischen Blätter, in Berlin).
5) Die Wage (Berlin), wöchentlich 1mal.
6) Pionier (fiirZimmcrlcutc, Berlin), 111011011111) 20101.
7) 051'11xidstciu (fiir Bauhanerkcr, Berlin), monatl. 2mal.
8) Wejtfälisckw freie Presse (Dortmund).
9) Die Wacht (Hanau), wöchentlich 1mal.
10) Zkitgeist (München), wöchentlich 6mal.
11) Nürnberg-Fürthec Sozial-Dcmokcat, wöchentlich 311101.
12) Dresdener Volksbote, wöchentlich Zmal.
13) Chemnitzer freie Presse, wöchentlich 611101.
14) Crimmitschauer Bürger- und Bauernfrennd, wöch. 6mal.
15) Glauchauer Nachrichten, wöchentlich 2mal.
16) Der Botjckxtftcr (fur die 2116751121101" 008 Tabakarbeifcr: vereins), Leipzig, wöchentlich 111101.
17) Corrcjpondcnt (für Buchdrucker Leipzig), wöckxntlicl) 311101.
18) 2011301110010 Buchbindcrzcitung (Leipzig), wöcl). 111101.
19) Süddeutsche Volkszeitung (Stuttgart)tvöchentlich 2mal.
20) Der Genossenschafter (für Gold- und Silberarbcitcr), wöchcntlicl) 111101 (Pforzheim).
21) Neue Offenbacher TageSzeiiung, („;mal wöchenilich.
22)Thüiing.fr.Preffe(seit1.Ian. d. J. in Apolda) wöch. 1mal.
23) Braunschweiger Volksfreund, wöchentlich 6mal.
24) Der Wecker (für die Schuhmacher, Gotha), wöch. 111101.
25) Union (fiir die verbündeten 05010660501th Deutsch- land?), Hamburg, wöchentlich 111101.
26) Hamburg-Alwnaer Volksblatt.
27) Gleichheit (Wiener Neustadt), wöchentlich 1mal.
28) Arbeiter-Wochenchronik (Budapest).
29) Llrbciterfreund (Reichenberg), 2mal monatlich.
30) Die Tagwacht (Zürich), wöchentlich 2mal.
31) Sozialdemokrat (New-York), wöchentlich 10101.
32) Vorbote (Chicago), wöchentlich 1mal.
33) Der Sozialist (Milwaukee), täglich.
Endlich mögen aucf) noch ein paar spezielle Probleme aus diesem Gobictc 1)i01'(§:rtvä1)111111g finden: die Frage Des Kon- 111111er0)» Hat in Kowalzig, Locning Und Lüders, die durch die allgemeine GEFOäftsstagnation [cl)wi'r gsfühltc iibcr- uatiirlich Lohnsteigcrnug dcr letzt yvi'ausgchndcn Jahre in Brentano und Calberla, dic Hiilfökaffcufragc in dcmObcr- leiter dcr chvcrkvcrcinc, M ax Hirjck), und H. B. Oppen- [)cim Bearbeiter gefundcn. L.
und Schriftgieszer,
Das 4.1April=) HM Ö?!“- 711. Bandes (17, Jahrgang 1875) der „Deutschen Monatshefte“, Zeitschrift für die gejammten Kulturinteresseii Des Deutschen Vatsrlandes, im Auftrage der Redak- tion des Dcutjchen Reichs-Anzeigch und Königlich Preußischen Staats- Anzeig-ch [)eraUdegebcn [Bcr_1in, Carl Heymanns Verla?), hat folgendkn Jn1)alt:_Dic Ge1chäftsckätigkeit des Reickos-Eifcnbam- 0111121; im Jahre 1875 «„ Die Nationalgalerie zu Berlin. 1. *- Die Pflege der Hydrographxx und maritimen Meteorologie in ihrem Cimftusss anf verwaxidte W1110111ch011UQ »- Das städtische Kranken- haus zu St. Jacob m Leipzig. * Das Straßwurger Archiv, - Thausixxgö Biographie Albrecht Dürets. - Der Handeld- und _Kauf- mannsstand, Wi? ihn Shakespeare schildert. 1. u, 11, - Die AUSJra- bun,*-c:1 zu Olympia 117. Der projektirte unterseeische Tunnel zwischen Frankreich und England. _ Literatur: Die „Allgemeine Deutsche Biographie,“ 111. ___ Chronik 0.6 Deutschen Reichs. _- Monatschromk dcs Ausmnccs [ur Dezember 1875 bis Februar 1876,
die ganze sozialdemokratische Presse, deren Umfang und Inhalt
ZÜUUMJSLT
nsicll
ten Verfahren eröffnet und
kaufmäauisckje
ung anf
melden.
ten Tags kei uns schrif
gien Vorrecht bis
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Grundstück nebst Zubehör Grdb. Nr. 520 zu
Grundstück nebst Zubehör Grdb. Nr. 527 zu Lichtenberg
Grundsiück nebft Zubehör Grdb. Nr. 275 zu Wilmersdorf Grundsi
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Grundstück nebst Grundstück nebst Gruudstück nebft GrundstxZ-T Nebst Grnndstück Grdk Bankrsut mbst
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Fabrikgrundstück nebst Zubehö- ck nekst Zub
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Grundstück nebst Zukébör Grkb. Nr. 50“
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Grundstück nebst Zubehör Grdb. Nr. 685 z
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Nr. 75 zu Grohn
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Grundstück nebst Zu'xebör G Grundstück nebst Zubehör G
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ck nebst Zubkhör Grdb. Nr. 36
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Grundstück nebst Zubehör (Hrdb. Nr. 322 r Grdb. Nr. 2
ubekör Grdb. Nr. 277 zu Stegliß
ubebör Grdb. Nr. 437 zu Nixdorf r Grkb. Nr. 165
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vom 1. April 1876, , eldorf, den 1. April 1876. Nr. 1“ zu G. Eichler Sohne 2 des Han- vom aint, Cambric,
K o n k u r f e. Bekanntmachung.
von uns Lurch Beschluß vom 16,
er Handclßgerichts-Sekreiär.
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Avril 1874
zeigen.
Bevollmächtiztci: kesteUen und zu den Akten au-
biefiZen Orte wobnbafieu
haken.
Forderungen innerhaLb einer der Fristen angeme1det geschlagen.
zumelden. brügqe, Pauli und Lubowsky zu Sachwaltern vor-
dem dafüx verlangten Vorrecht bis zu dem gedachten Tage bei uns schriftlich oder zu Protokol] an-
er! bereits rechtsbäuaig sein oder nicht, mit beimfügen.
bschrift derselben und ihrer Anlagen
schristlich einreilkt,
bat eiae A
Wer scive Anmeldung Denjcniqen,
6. März 1876 bi
Der Termin zur P Jedsr Gläukiqer,
rü
seinir Fcrdetung einen an
bezirke sxincn Wohnsitz hat,
welcher nicht in unserm Amis-
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Gerichtsgebäudcs anberaumt.
im Terminkzimmcr Nr. 47 im 11. Stock des Stadt- Königliches Stadtgericht.
Breswn, den 1. April 1876,
mm;
sämmtlichen Gläulviaer aufgefordert,
fung aller in der _ !; eiufcbließlicb der obigen frist angemeldeten Forderungen ist auf Zum Erscheinen in diesem Termine
Abtheilung 1. L
L
e vor dem Kommissariaö, Stadtgericbts-Ratb Engl
den 15. Mai 1876. Vormittags 11 Uhr,
5 feblt, Werden die Rechtsanwälte Zenker, von Schle-
nmelde-
wcrdcn die
welcbe ihre
kei dsr Anm.".dung
welchen es hier an Bekanntschaft
it vom nder,
[3079] D'o- 4.
Tag fest
der Zahlungseinstéaung vorläufig auf den u
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rt den Ta
bei wel
Gericht, .IN-Ger. Berlin
den Herrn Richte Subhast. schwebt. '_
gesetzt, die Anlegung der chem d'
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Güßrow. “ren 3. Avril 1876. Großherzoglich
Von Rechts Wegen !
u erscßen.
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! 1
12. Januar d. J. ih desert werden lass
serbalb in dem Erkenntnisse (19 Artikel?. 457 des Rheinischen Haudsls-Gesevbucbes ku-
sub xosua executionis z
erkannt wird, dem .Cator communis die erwach- senen Kosten moäeratjous 52.1" binnen 3 Wochen
abgewiefen uud schuldig
at hiermit beglaubigt.
Iusiiz-Cau Fallimeuts-An
v. Malbun.
ziel.
g-Schweriusche
Mecklenbur-
zriqc Kaufmann Carl Putter fallit erklä
liche Handelöaericht zu Cölu den in Cöln wohnenden
Durch Uriheil vom 3.201th 1876 hat 1202 König-
' , [
der im Reichs- und Staats-Am-Ziacr b"
Hendrxcbs zumAscnten des FaÜimcnts ernannt.
ken in Cöln wohnenden Advokai-Anwali Herrn
ä
'mlichen
J
telzmann zum Kommis]
Siegel vsrfugi. Gegenwärtiger AuSzug wird in Gemaßheit des 6
ar und
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ufig auf die Anlegung m
[3080] vorlä auzuug C 5111 Geg
Stichter Selig
der Siegel
29.
_Zusanmtenßellnng s jetzt bekannt Kemacvtcn
r Erdl). Nr. 677 3
mit beglaubigt.
Art. 457 des Rheinischen Handels-Gescßbuches hier-
in Gcmäßheit des
KUW!)
wohnenden enwärtiqer A Cöln, den 5. April 1876. Der H
den Die zur Subhastaiion stehenden Immobilien.
liche Handclßgericbt 3
Durch Urtbeil vom 3. AM
Falliments-Anz
Avril 1876. W e b e r. 1! Reinickendorf
er. andelsaericbts - Sekret
Der andengeri ts-Sekrel H Webck
Agenten des Falliments ernannt.
Advokaten Herrn Nießen zum uSzug wird
Febrn
auß sankt erklärt, den Tag der Zabluugöeiuftelluug
verfüs mann zum K
tige. t, ommiss
den Herrn Er- Termin.
är. är.
Verkaufs- : 12. 4, 76
ar d. I. feftges
ansicbenden Snbhaftations-Termine.
nz. Nr. 46
nenden Sckvirmfabrikauten Wilhelm Waldemar
[ 1876 hat das König- u Cöln den in Cöln wob- ar und den
e t.
Besondere Beilage
zum Deutschen H1ccick)s:Auzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzciger. .F.-? 17 vom 8. April 1876.
Inth: Die Königliche Nationaä-Galerie. 111, - Die Reichögeseßgebnng in km Jahren 1873-1875. 7. - Dic 'vo1k61virtb1chafi-
liche Literatur des Jahres 1875, 11,
Die Königliche Nationalgalerie. 111, * (Vergl. Bes. Beil. Nr. 15 vom 29. März.)
Während aus der von vornherein feststehenden Tempelform der Nationalgalerie für den Unterbau, da diesem nicht anders als von den beiden Seiten her Licht zugeführt werden konnte, mit Nothwendigkeit eine Zweithcilung des Grundrissos hervorging, die fich nur durch jene den Bau seiner Breite nach durchschnei- dende schmale Querhalle mit dem auf die trennende Wand ge- richteten Eingang vermitteln ließ, gestattete das obere Ges choß bei der hier ermöglichten Anwendung vm Zenikhlicht, die über- dies schon um der Gewinnung großer, ungethcilter und gleichmäßig gut beleuchteter Wandstächcn willen wün- schenswertk) erscheinen mußte, eine reichere Gliederung des Grundriffes nnd die im Unterbau nicht zu erzielende Verlegung der Haupträume in die Hauptaxe des Gebäudes. Durch diese wirkungsvollere Anordnung aber wird im Verein mit dem innerhalb derselben ficl) am glänzendstcn entfaltenden malerischen und plastischen Schmuck dem oberen Stockwerk zugleich auch im Inneren die [)ervorragendere Stel- lung angewiesen, auf welche man aus dem entsprechenden Cha- rakter der Außenarchitektur zu schließen berechtigt ist.
Durch die aus Nußbaumholz gearbeitete, in ihren Fül- lungen durch ein stilvolles Jutarfiaornament gezierte Thür, deren weißes, goldgesäumtes Gcfims gleich dem der gegenüberliegenden, auf die äußere Vorhalle des Tempsls führenden AUSganJSpforte, in seinen Konsolen zwei von Landgrebc modellirtc, leichtsch10e- bende graziöse Figuren, eine Victoria und eine Hebe, trägt, gelangt man aus dem Veftibül in einen hohen, durch ein rundes Oberlicht erhellten Kuppelsaal, der die Verbindung mit den weiterhin in der Hauptaxe liegenden wie mit den zu beiden Seiten angrenzenden Räumen vermittelt. Zwischen den vier kreuzweis gestellten Thüren, deren marmorne Pfosten von einem reichen SW_ck- ornament umrahmt werden, erweitert fick) der achteckige Grundriß dieses Raumes durch vier in die Wand vcr- tiefte, gleich dieser mit ticfrotbem Stuck bekleidete und nach oben hin durch eine lichtfarbige Muschelwölbung abschließende halbrunde Nischen. Aus der rings umlaufexndcn niedrigen schwarzen Sockelwand aber treten die aus 110111113111 schwarzen belgischen Marmor gearbeitkten Postamente fur acht aus grünem, weißgeaderten belgischen Marmor geschliffene Säulen heraUS, die, aus zierlich durchbrochenen vergolkzeten Blat'kelchen emporwachsend, mit gleichfalls vergoldeten, in_iyrer Gestaltung paarweis miteinander wechselnden Kompositkapitalen bekrönt find. Von ihnen spannen fiel) über die Wandnischen wie über die Thüren acht weiße, goldig ornamentirte Rundbögen hin, die,.daez Gefims und die auf ihm ruhende Kuppelwölbnng der hohen Palle tragend, zugleich über den acht Ecken des Gritndriffcs ebenso viele Zwickel und über jeder der vier Thürqn je eine halbkreis- förmige Lünette bilden. Von dem tiefgrüncn Fond der ersteren heben fich acht, auf kämpferartig vorspringenden Sockeln über den Kapilälen der Säulen thronende, in Stuck hergestellte und in lichten Farben polychrom bemalte Musengestaitcn ab, * Erato, Melpomene, Urania, Thalia, die Calandrclli, Klio, Kalliope, Euterpe und Poluhymnia, dic Brodmolf modellirtc. In die vier Limetten abcr malte A. v. Henden in Wach-
farben vier trefflich in das Bogenfeld fick) einfügcnde, in kräftiger Färbung auf schwarzem Grnnd fick) abscßende Darstellun- gen aus der Geschichxc deutjcher Kunst und Dichtung, und zwar über der nördlichen Thür eine Scene aus dem Wettstreit der Sänger auf der Wartbnrg, über der südlichen die Grundsteinlegung zum Dom von Bamberg, über der östlichen das Schaffen des Nürnberger Bildhauers Adam Kraft, über der westlichen Albrecht Dürer, der den Kaiser Maximilian portraitirt. Als Sopraporten find unterhalb der übcx den beiden seitlichen Thürcn befindlichen Limetten außerdcmnock) zwei von Harßer modellirte Stuckreliefs eingefügt, von denen das eine in dem luftigchreiben anmuthig bewegter Kinderfiguren mit graziösem Humor das Studicnlcbcn des Malers, das andere in ganz gleicher Weise dasjenige des Bildhauers schildert und dabei inmitten der von munteren!
1
Leben erfüllten Werkstatt die BüüenStrack's und Erbkam's, der Erbauer der Nationalgalerie, emporragen läßt. „_ Durch denselben Künstler, von dem die eben erwahnten Lünetten herrühren, hat auch die Kuppel der Halle ihren hervor- ragendsten Schmuck erhalten. In ihre sternengemufterte blaue Wölbung ist ein breiter Friesftreifen eingespannt, agi dessen Goldgrand A. v. Heyden in lebensgroßen Gxßalten emen dem gegebenen Raum vorzüglich angepaßtey, geistvoll, ersonnencn „Reigen des Thierkreises" malte. Anknupfend an die beka_nnten zwölf Sternbilder und fie mit theils mythischen oder allegyrtschen, theils dem wirklichen Leben entnommenen Figuren zu'emzelnen Gruppen oereinigend, die miteinander wieder ein geschickt ange- ordnetes Ganzes bilden, schildert die Darstellung Yen Wechsel des Jahres und des dadurch bestimmten men1che lichen Treibens in einem ringför'mig sich zusammen- schließenden phantastischen Zuge von Thier: und Menschenwescn, den die in ihren Schleier gehüllt einhcrschwebende, _v0n den Genicn des Wunsches und der Hoffnung begleitete iveivl'tchc Ge- stalt dcs Neujahrs eröffnet. An fie reihe11fich,d1e einzelnen Monate mit ihrevi symbolisch aufgefaßten Sternbildern und hen fi.“ begleitenden Gruppen an, bis endlick.) dcr. Weihnachtögemus mit dem Christbaum den buntbewcgicn Kreis vollendet, de'ffen Komposition 11icht nur eine reiche dekorative und malxrisch, poetische Wirkung zu erzielen strebt, sondern mit ihr zugleich rmx Fulle gedankenrcicher Beziehungen auf die Vorgänge der naturlichen und der fittlichen Welt verbindet. , Aus dicjcm farbenprächtigen Knppelraum gelangt man 111 zwei, ihm nach einander folgende, ebenfalls durch beide,Stock-- werke des Tempelvanes hindnrckmehcndc und durch Ober'l'tcht ex- hellte umfangreiche Säle, von denen der crße und großere m der Queraxe, der zweite aber in der Längcnaxe des Gebäudes liegt. In ihnen haben die im Besitz des Staates befindlichen Corneliusschen Caitons ihre Aufstellung gefunden, und 0arch diese von Anfang an feststehende Bestimmungwayauäz die kunst- leristlze Ausftaitung beider Räume bedingt, die 01:1Ruckficht auf, den farblosen Inhalt jede allzu energische kolorifttschc Wirkung vermeiden mußte. Mit bestem Erfolg ist denn auch „hier wie dort eine gedämpfte, maßvolle Farbenstimmxixg und e_m ruhig in fich geschlossener, harmonischer Gesamuncmkxxuck erzielt wor- den, der die Curious in keiner Weise zu beeintrachtigen vermag. Die Wände, in dem ersten Saal nur_ durch die beide!) in dcr Hauptaxc des Gebäudes einander gegenüherliegendcn Thyren der Langseitcn, im zweiten durcl) zwe: gleich rechts 111101111111 vom Eintritt angeordnete UUSgängc, an der schmalcn Rucksettc aber durch eine fast die volle Fläche umfassende Oeffnung 11111071 brochen, die fick) zu einer in die hier anschließende Apsis hmem- geriicktcn weiien Rundbogenuische erweitert, siiid yberl)alh der rings umlaufenden niedrigen Holzpanncle mit einer oliven- grauen, dnrch eine Vronze-Einfaffung 11mra11mten _Tapete bekleidet. Ein schmaler Sims aber [chnciyet 1)1er _wic dort von den oberen Wandflächeiz _ emen. breiten Streifen ab, der an den Langseitcn durch NL zu fie emgeseßten, in einem feinen grauen Ton ornamentirtxn ©t1chkap_pen gcwölp- artig ausgebildet und im ersten Saale m den Zivtcke1n 11110 m den Liinetten unterhalb der Schildbögen der Kappeit, 1m ztoetntcn Saalejcdochnur in denLiincticn dura]Wandmaleietcn gesthuckt wurdc. Dieselben soßen sick) in jedem der 11e1_dc11 S01c auf den glatten Schmalwänden fort, die, der maßtgcn “._Ueigung des über ihnen auMebreileten Glasdachcs folgend, cmc nach oben hin gicbelartig abschließende Jorzn erhalten hgbken. ' . Im ersten Saale erscheinen diesq 01)e1'cn Ottrziscticn in ihrer Mitte durch je einen loggicnarttgcn, vo'n zwei leaßerii eingcfaßten Durchbruch gcthcilt, „der, uni emem von zwei korinthischen Säulen getragenen 611000 bcxront, von dem port vorüberfiihrcndcn Korridor dcs drmm Htockrvcrks aus emen Einblick in den durch zwei Geschosse hindurchgchendcn Saal gestattet. Fiir die vier zu beiden Seiten diejer Trisorien entstehenden drcicckähnlichcn Jcldcr kompomrtc Eduard Bcndcmann, dem der nnter seiner Leitung von seinem Sohne Rudolf, sowie 0011 E. und J. Röder iu Wachs- farbcn ausgeführte gesammte malerischc Schmuck dicses Saales
seine Entstehung verdankt, vier auf lichtcm Grunde zart und
Säzmidt
Nr. 26 zu der in Düsseldorf
vüzseiäork. Als Marke ist eingetragen unter“ ang Firma Erne? na
fie mog
m auferlegten Beweise h
emeldet haben, werden aufgefordert. dieselben-
selbe die !*
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