Berlin, den 20. Apiil 1876. .*;öxiglick; Preußische Lotterie. (OLne Gewähr.)
Bei der heute fortgesesten Ziehung der 4. Klasse 153.
Königl. Preuß. Klassenlotterie fielen: ] Gewinn :'1 15,000 «sé auf Nr. 46,342. 3 Gewinne :*; 6000 ;ké. auf Nr. 12,932. 62,805. 70,873.
43 Gewinne :1 3000 „sé. auf Nr. 1282. 1735. 15,889. 151932. 22,418. 24,573. 24,878. 27,18]. 27,320. 29,934. 31,521. 32,607. 36,349. 36,422. 47,303. 47,970. 48,314. 48,416. 49,014. 49,955. 50,888. 53,603. 53,793. 55,407. 57.172. 59012. 63517. 63,925. 65.131. 65.404. 69,939. 708813. 73179. 73,582. 73,974. 75,728. 78,055. 83,133. 84,120. 84,923. 87,090. 90,710. 93,518.
46 Gewinne 11 1500 411: auf Nr. 790. 3021. 6268. 7296. 8624. 8718. 9454. 10,151. 10,205. 17,089. 17,968. 23,844. 24,940. 31,148. 31,805. 33,885. 35,085. 35,348. 35,768. 39,730. 41,103. 42,024. 43.880. 46,078. 50,737. 50,809. 56,076. 56,474. 60,365. 65 084. 68,363. 69,616. 73,101. 74,847. 76,757. 77.301. 78,774. 83,873. 87,700. 88,432. 91,220. 91,216. 91,617. 93,155. 93.305. 94.488.
71 Gewinne ck 600 :jé aqur. 26. 1394. 1784. 7887. 10,021. 15,051. 10,149. 12,835. 13,589. 15,038. 19,122. 20,492. 20,728. 21,263. 22,435. 22,462. 24,087. 25,494. 25,866. 26,021. 26,118. 26,386. 27,308. 28,638. 30,309. 33,677. 36,3 1. 42,551. 43,127. 43,445. 43,719. 44,078. 46,640. 48,487. 50,534. 50,841. 51,420, 51,682. 51,741. 52,574. 53,734. 54,381. 56,828. 57,820. 61,912. 61,966. 63,698. 67,823. 68,192. 69,609. 70,270. 70,329. 70,955. 71,293. 71,518. 72,990. 74,259. 76,498. 78,018. 78.985. 79,088. 81346. 81,918. 82,661. 85,130. 85,283. 86,383. 87,945. 88,289. 92889. 94497.
Aus Bogotéi ist die Nacbricht bierher gcxangt, daß die
meittciuxig des Mörder.“- des zu Ocaiia ermordewn 581111111611 Botanikers Aibkrt August Christian Bruchmüller zwar noch 12131 JLWUZLU ist, daß aber die dortigen Behörden die erneute Woisiivg erhäiten haben, der 1111161111chu11g kräitigexi Foxtgaiig 311. geben. Tie Hinterbliebenen find ermittelt, und der 9711113121“; wird derisekben seiner Zeit ausZeamwortet werdcn.
Tie A*;ZHQSlkung italienischer Innendekorationen im langen Saalc der Kunstakademie.
Tie AussteUung italienischer Innendekoraiioiwn, die seit K;:rzcm in dem sogxnannicn [ungen Saale dcr Königlichen Kunstakadomie eröffnet ist, führt 111an Ursprung auf die 113121- 3511 auch an dicser SIeUe besprbckzcne „?lixHsteUimg vim Ski1zc11 1:21d Stadien kack) ikalékxiischcn Tckoratioiicn Und ngenstäriden dsr KleanUiift“ zurück, die 1111 Scmmcr 1874 während mehrckcr Monate in den Räumen dcs deU11chen Geiverbemuseums ßatt- 19.1111 und dnrch bereitwillig gewährte Beiträge (1114 den Mappen yxrschiedener Berliner Arckzitekxen Und Maler crmögiicht worden Mr. Obgleich hier die meisten der dargsfteUten Gegenstände 7111 11-1. Kopiea vsrkkciiiexten Maßftabes, viele 101111: 21111 i11 V!€i1'111132ich)111111g§11 od€r in [811111 ÜUÖLUTCUDSU farbigen Skizzkn sich der Betrachtung darboten, 10 gewähUen die 05711111108111'11 Viättcr iii 1131er Gesamwthxit dock; ein überrasckzexid r.'éckch Bi!" dcr dikorixüwcn KunstZtali-ms und ihrer bifwriscben Enjwicksxnnß 11011 01215 Antike bis zum Verfal] dcr Renaiffancs. Mit drm diLdUick) Li'regten künstlerischen und wiffenscbaftlicßen 3711612112 1381511115 die 2113128111015 aber ngleick) eine in hobem Grade praktisckxe Bechiung. Sie lenktc die allgemxinste Auf- Xckksamkcit (mf sin Gebiet küxistlcrisch2r Tbäxigkcit, das aus Rabeliegenbkn Griinden bisher 1121?- nur eine verhäliiiißmäßig Uxitergedrdnc-tc Bsachtung gefunden 11.1112, und erweckte damit dei! 2811111111, die Fülle mußcrgüitigcr und 1111111 1112111 als einer Seite hizi uns;"bäxxbarsr Schbpf1111geii dekoraiivcr 1711511, die, Über ganz Ixalicn 1111111c111, 111 iizrm Originalen „zu LMM] 1115111 gérixigéU Tizciie bcrxii»? dcm MbenVcrfaU Mbeimgegyben find, d111ch eine siisTLMäTiskÜk chrod1ikiion 1111: das Swdimn 151115111, wie für dé: „3111112 dsZ 11111111112111'111211111 1111121111131; 311 STHÜLTSN,
Ter 11371 ci11cm bewährten Lihrer des deiitickzen Gxiverbe- n::11cums, dcm Historixnmalkr Moriz INLUL'SL' CUXWZch6118 Plan cinc-Z dahiii gcrich191c11 11111c'riiekjmens fand die BiÜigung 11:15 URTij-TÜHUUJ dsr pchßiickxti Regienmg, UND 10 kam 2111 VexTrag 311 Skande, dcr bxi'eixs" im Soxnmer 1875 eine erste, dym QUILTLUTLTSU ZWLFZ gcwidmc:e Cxpedeion 1111181." ÖL!) Lsittmg 11:5 (1611111111161! 911111111216 crmbglickns. Bci weixcrem Fortgang d:?- Umerxiebmeiis werdkn, wie im verfioffcmn 3.111,18, so auch isrnerhin anährlich wähxend der vereinbarten Jrisx 11511 (11131 Monaten 1381101111128 (531111311111 der in Reds sxebsndexi dekoraxiocn 211121611911 mcf] den A1101d111111g5n 11.118111111"1 von drei 1811111651. ge- 1'411111111, auf dem 181111511211 GsMrbsmUieum gebildxxen Gehülfen mix g15ß1m5glicher Gii1a1iigkcix in den Formen 111111 Furben der Originale und, soweit es angeht, (11151) in deren MaaZstab kopirr 1115111211, die 10 JLWNMMLU NachbiLdux-gcn aber 111 dexiBesix, des Sxaates Übergeben.
Die gegsnwärüg kröffnete Ausstelbmg umfaß1 dis Frücixe dsr oben erwähnten ersten Expedition _ eine fxatiliche 2111zah1 ohne AUStiahme trefflich gearbeitetsr Kopien, dsken vorziiglicZz-c Beicbßffeiibkit 1511111131 dcm diiiJirenden Meister als uncl) den unter seiner. Leitung thätig gewesenen Gc- héine-n, den Malxrxi Franz und Arno Wetzel und P. Kliiika, 5114 beste Zeugniß ausfteUt. So ungünstig auch Mehrfach dic Verhältniss wach, Umer denen die Arbeiten ausgefiihrt werden 111111311211, so sind dock; durckgwcg Reproduktionen erzielt worden, die in ihrem Geiammieindrmk wie in 1ämm11ichkn Dctaiis den 11:1verkcn11biiren Stempel voUer Echtheit an fick) tragen und iibcrdics auch in der Wiedergabe der vielfach ivcch1clnden beson- d-31'e11 Behandlungsweise den Originalen in ei11em so hohen Maaße gerecht werden, daß sie dieselben, wie rs die 2111175111 des 1111113911" Unternkhmens war, für 5811 nacbahmenden Kimstier in dymscxben Grade zu ersetzen vermögen, wie für das xingkhendstc 111;1'1“ci1ichaftliche Stndium. *
Ihrkr HOTkUUft nach 1181166011 fick) die (1116138111111211 Blätter 11121 vier Oxtschaften und ebemso viclc berühmte Banken Obcr- 311110119, (Ulf die Kixche San Maurizio, das 10gc11a11111e Mo- 17a1'1cro xmxggiorc, in Mailand, auf die Santa Jncoronaia i11 Lobi, den Palazzo Doria in Genua und den Palazzo ducale i:: Mantua.
TEL" FifihreU-aiffance gxbört die wohlabgemeffene, wenn 111111] im Tetaik noch keirie9wegs vöUig frkie Dekoration von San Maurizio an, die besonders charaktcrißisck) durch eine ganze Vdgensteüimg 11115 der von dem vorderen RaUm getrennten Hinl€sk11ch€ vertreten ist. Tie Bemalung der ihr zugehörigen beiden 111311111“ mit 08111 darübcr aasgsspanntcn R1111dbogen läßt in der b::'_eits über die ver1chi81811sten Theile der Architebur .111Sgebreiteien, 11171 bicmem Grunde 171 einem weißlichen Steinwn sich abbebenden 17:20 11114 Pfianzenmotévsn 11151 eiiigx'fiiném. fiJÜTÜChSN Schmuck
komponirten Ornamentation die für diese Periode bezeichnende Nachahmung der Skulptur erkennen, deren Wirkung auch in den Feldern der kastttenartig bemalten Decke mit ihren vergoldeten Rosetten und Knöpfen mit bestem Erfolg angestrebt wird. Zu jener Bogenßeüung und zu den Details der Decke gesellt fick) ferner noch die Bemalung ciner Vogenleitung, sowie diejenige verschiedener horizontaler Jüllungm und mehrerer Pilaster von mannigfach wechselnder Ausstattung. Bei einigen der lehteren ist das Arabeskmwerk in der auch sonß vielfach beliebten Weise durch Medaillons und Polygone mit Halbfiguren von Bernar- dino Luini unterbrochen, dessen Fresken der Kirche ihren bedeu- tendsten Schmuck verleihen.
Die namentlich in der Aussckzmückung der Decken häufig wiederkehrende Zusammenstellung eines goldigen Ornaments mik. blauem Grunde ist in dender Santa Incoronata angehörigen Dekorationen auch auf die übrigen Theile der Architektur, vor- züglich auf Pilaßer und Brüstungen, auSgedehnt. An die Stel]: der die Skulptur imitircnden Malerei tritt hier jedoch cine wirklich plaßische Verzierung, die im feinßen Jlachrelief die strenge Grenze ßilvoüftcr Behandlung genau innezuhalten weiß, ohne dabei einm dürftig odcr leer zu werden. Die Pilaßer, Brüßungen, Friese und Kasetten, dje hier aufgenommen wurden, zeichnen fich durch ruhig harmonische Raumfüllung und durck) eine tray des bescheidenen Aufwands von Mittcin dock) keines- wegs schwächliche Wirkung aus.
Ein um vieles energischerer Effekt bleibt allerdings erst einer späteren Periode, der sogenannten Hochrenaiffance, vor- behalten, wie fie uns hier in der von Pekin del Vaga ber- rührenden Ausstattung des Palazzo Doria in Genua entgegen- tritt. Tie dckoratioe Malerei erscheint 111 dieserSchöp1ung jeder Beschränkung enthoben; in voUer Freiheit und Selbßändigkeif nimmt fie die gesammte Archi1ektur fiir sich in Anspruch und erzielt durch den phantasievollen Schwung der Komposition, durch lébendigZ und mannigfache Farbenkoniraste und durch ge- schick1e Verbindnng 11111 dem vergoldeten oder sonft ent- spxcchcnd gefärbtcn Stiickornament die denkbar reichsten Wir- kungen, die ziei'lch Dekokaxion der Kuppelmöibimg nebst meh- reren anderen Detaiks der Loggien des Palastes, sowie das durch eine kzeine Skizze in seinem Gesammteindruck vergegen- wärtigte Spiegelgewölbe der Sala dei Giganti, deren Zwickel und Stichkappen mit dem darüber, unmittelbar unter der Deckx, binlaufenden Friese in der Größe des Originals und in dessen kräftiger, in Blau, Braun, Gold u. s. w. gehaltener Färbung kopirt find, veranschau1ichen diese Periode der dekorativen Kunst in charaktcriftischer Weise durch eine ihrer hervorragendsten Leißungen.
Tie reichhaltigße Gruppe der JusstcUunJ ist end1ich die- jenige, w:lche die aus versckzicdenen Zeiicn ßammsnde Ausstat- tung des Palazzo ducale zu Mantua repräsentirt. Die prunk- vollften RäUme desselben, dkren Anordnung von Giulio Romano herrührt, erscheinen in dem Gksammtcharakker ibrer Dekoration dcrjénigen dss Palazzo Doria verwandt, dabei aber doch 1111- gleich mannigletiger und pbantafievoller. Dem auf den 1111?- 111111811 Effekt abzielendcn Inpitersaale, aus dem die Ausstellung eine vontändige Wanddekoration mit einer in dem weißen, ornamental umrahmten Grund vertieften muschelartigen Nische und der ihr vorgefchien Kaiferbiiste enthält, der nich1 minder wirkung-Zvoüen, vielfach gciheilten und in ken Profilen ihrer G1ieberung in Gold und" Roth dekoritten Dcckcnwölbung aus dem Compariimenw Sticovali, sowie den üppigen Fruchlschnürsn U;“.d Zivickelfüllungen aus demselben Theile des Palastes steht in dem Giardino pensile eine zierlich anmuthige, in ihren Motiven unerschöpflich reiche Axisschmiickuiig gegenüber, die trdß ihrer uugebundenen Entfal- tung doch an graziöser Erfindung mit den besten Vorbildern der Antike 111111611211. Das Edelße aber, was der Palast'auf dem Gebiete der dekoraxiven Kims: der Nachbildung darbor, ift die auf blaUem Grunde in Gold au-ngführte reizdoÜe Orna- m2n1i111ng aus den Zimmern dcr Isabella d'Este, de- ren Eizxrichtnng, einer etwas früheren PsriodZ an- gehöer, dem Antonio Maria Viani verdank: wird. Die 1171161618 Freiheü des Details kann fick] mit der 15ft11ch11eu Harmonie becks Gesammteindrncks nicht inniger ver: binden, als es in diesen wundervollen, bsi al] ihrem Reichthum dock; zurückbaltend schlichten 111111 nobieii Dekorationen ge1chehen ist, unter dsnen die in ihren Verxiefungen abwechselnd mi: runden Und 1301113911211 R01€11m gezierte Kasettsndecke auch hin- fich1lich bez: dklikaten malerischen Wiedergabe als eines der her- vorragkndfjcn Stücke dsr imcreffanteii LlasfteUung bezeichnet werden muß.
WeltausftellUng Philadelpbia 1876. 11. (S. N:, 90 d. B1.)
Tie_B€7örderun__q der_Zlii s:"ileungszüNrbon dexxt Eingang 115 AUTULÜUYQÉPZQHLH m_ Pb1lxde11§bia 1115 am ren ibnsn in den ver- 153161111111 Gébaudxn 1pez1ckl zixgew1€1cnen Raum wild yon der (5511121511- 1111111111 dsr IiuZ11€Ü11n§_b€1D1_111.
._Die Hoi)? der bierxur JUVTÖSTÜSU Gebubrenbaiie zu Vessbbdördkn 21111115112281811. *.*-13111 0an Yo_kb?11_-.1nq€1-:ng1c:_1 amxlicben Teixgramxn 17.11: die!;ibcn 1111111211111 ZWZLM 5611111911111, 10 d.“.13 die Beförderung der_AUZUxÜ'Yig-égUter 111116112115 Ze- ÜLULstFÜUUZÉPlaßes bis auf die zu 1171er Au11icüuyg bestimmte Mae gxbiikyrsnxrei erfo1gi.
TRW Pxogmmmfürdie (111110. Mai staiifindendsn Eröffnungs- fsierlichkeiteu ist folgsndsrmaßkn festgesttzi: Um 10 Uhr 30 Mi- nuten Morgens, nackdxm die eingeladexen Gäste ibre Pläß? cingc- nommen haben, wiid _ 17.16 5.119 150 Mitgliedern bestehende Or- cbcsicr 111112: der Direktion r-cn Tbkowr Tbomas die National- bymncn aller Naiicnsr: LxékUÜZSI. Dcr Präsident der Vercinigim Staaten wird 111111 111111) Gouvei'ueurFx-arimuft nnd eine militäxische Cékorte zu sei::em Sitze gcfübrt WOT'ÖM. Darauf folgcn: (Ziroßer Marisb, für die Feier komponiit von Richard Wagner. - (Hsbet. - Oiiginalbymnen von J. B. Whitfier. - Origin-Caniate, Musik von Dudlsy-Buck bon Connecticut; Worte von Sydnsy Lanier aus Georgia. - KUkZST Rappsrt übsr dic AUSsicUuug durch den Präüdeern der Cmicnnialkmnmisfion an den Präsidsnten der V:“reinigten Stxaiexi. - Rede des Präsidenten der Vereinigten Staatén, am Scbluffe die Ausstellung als etöffuct er- klärend, wchlche (3711151111119 durcb Aufbiffen der Flaggen, Geschütz- 111113111, GwckenaQäute und Händels ,Hallelujah“_, gesungen von kinem aus 600 PerTouen bestehenden Chor, bcgrüßx Werden wird. - Die auswärtißcn Kommiffäre nehmen hierauf Stellung bei km ihnen angewicsmen Pläßén im Hauptgebäude und der Präsident der Vereixiigien Staaien, gsfolgt von den A[issteülmgskommiffärcn, de_m Finanzcomité der Llußfteüuug und den ciugeladexien Gästen, be- tritt das Hauptgebäude 11-19! 1611 5115211111 der großen Oraél durch 11115 r01111che Thor. Der Zug begiebt fich von doit nach dcr Ma.- 1ch1nenbalie und dann, die Hauptiivcnue entlxng, nach der Mik1e des Ausstellungsplalzss. Auf ein vom Ptäfidcnien der Versinigtm Staatén gcgkbencs Zeich€n 1th fick) die große Dampfmaschine mit _den, 13 Acres bedcckcndcn, dmch sie getriebenen kléineren Ma1chin€a 111 Bewegung, und damit ist die Ausstellung eröffnet.
Ja den unteren Sälen 11-3 Justi; Ministeriums sind feit einigen Txgsn meikrere Gegenstände für die Brüsseler Internationale Ansste1_1unis_fur Gesundheitkpflege und Rettungswesen aufgestellt. Cs sinddiesPlane Yes Strizfgefäugnisseö am Plötzensee, cine Mappe mit 40 Blaitem ?_?echnuuseu der inneren Einrichtung dieser Anstalt uud Bauprojekte " ein neues Krimixalaericht und Unter- suchuugnefäuguiß auf Alt - Moabit bei Berlin, endlich ein 4 Meter lau_ges __nnd U Meier breites Modell der ge- sammten Gefqygmgbeamtenq Oekonomie- :c. Gebäude, welche das Gefäu 11113 zu Plöveusee außmacbeu Dieses Modell stellt die g ammte Anlage als eine kleine Kolonie dar, in welche: etwa 1400 Gefangene, die erforderlichen Beamten und deren Familien beherbergt werden. Für lcßtcre smd fiebzebn Häuser aufgeführt. Im Uebri;eu_ 11th man die G:fängni:;flügel für gkmeinsame Haft, für Jsolirbast, die Arbeitsbaracken _und das neue Gebäude für jugendliche Sträfimgc im Alter von 12 bis 1_8 Jabcen. Ebenso sind die Heiz-, anlattons-, Waffer- und Kauaiimtionöanlageu dargestellt, auch das Rieselfeld bat seinen Platz auf dem Modell gefunden. Letzteres ist von Sträfiingm angefertigt.
Das Schill:r-Denkmal für Marbach, das an des Dick)- 1ers Todestage, am 9. Mai, enthüllt werden soll, ist aus der Werk- stätte dcs Erzgicßeis Pelaraus hervorgegangen. Die Statue ist von dem im Sommer vorigen Jahres gestorbenen Bildhauer Ran an;- geführt. Der „St. 21. f. Württemberg“ schildsrt dieselbe wie folgt: ,Die Statue stcllc den Dichter in doppelter Lebensgröxzein dcr Tracht "iner Zeit - langem Rock mit breitem Kragen und gestick- ten Taschen, gestickter langer Weste, Kuiebosen uud Sch11allcw schuhen - dar. Haltung und Ausdruck de_s Kopfes ist frisch, frei, begeisten, wie denn das Werk augxn1ch=inlich in einem gewissen Gegensaß ;,u Thvrwakdsms Statue gearbeitet ist. Die Porträtähnlichkeit ist eine frappircnde, die ganze Cinzslqusfühxung 1chr sorgfältig. Das Ganze macht dem Geist unserer Zeit en11pre- cbm?) einen realisti1chsn Emdruck, uad die Wirkung kes Standbildes wird auFekfchkinliÖ mehr in dsr Porträiähnlichkeit i_xnd lekcnsvbüen Wiedergabe der indivirUeUen Züge der ganzen hifwriicb so gcwck1cnen Psr1önlichke71 ge1uch1, (115 in solchen Attribatcn, 1o1cher S1cllung, wie wir fie uns typisch cinem Dichtkr beigeleat denk_e11 möch- ten, - Das Piedestal, aus röiblixb grauem Sankstsinr, steb1 auf der Marbacher Schillerhbbe, cénem das Nscka_ril)._11 be- l)?rrichcndsn Aussichtspunkte mit schönen Anlagen, bereils_1sriig und ma-Fxt dem Erbauer, dsm Profssfor Doüingex a1nbi2figvn(31u113ar1er) Poiytechnikam, Eiyre. Es ist 19 gexteüi, daß Schillxr über Dem rechten Ufer des Ncckartbales rcchtwinkelig dsm F1uffe zu 1chauen, r1ch1s_ von sich Marbaib. links den Anblick von Ludwrgsburg und demgemäß eine westnNdweftliebe Aussicötéiinie haben wird. _ Die Krönuna dcs Piedestals tiägt auf den vier Ecken je eine tragische Maske; diesslben six1d durcb Guiriandcn_ verbunden. Ueber der vorderen Guirlande trägt ein Schild die Namen Marbach, Stuttgarf, über ker recbtUeitigen ein glyicher Schild_ _den Namen Maunbeim, über der liUkYseitigsn Jc-nxc, _übec der ruckieyigen Weimar. Aufder vordircn Mitte11läche des Pd11amen_t§ 11261Sch1Üchrs Name, Geburts; und Todestag, auf der Sciten11ache rechts das Schiüxrscbk Distlchon: __
Hier ist ewige Jugend bci nimmer vkrfisgendcr Fall?,
Und mit der Blume zugleich bricbst du die goldene Fruch1.
Auf dxr linfxn Seitenfläche: Wie mit dem Stab des Götterbcteu, Bebcrrscbt er das bewegte Herz, Er taucht es in das Reich der Todien, Er bebt es staunend bimmelwärts. _ _ Die Hinkeri1ächc trä-gt aus (Hosthes Epilog 3111“ .quckc“ die Zeilen: Er glänzt uns vor, wie ein Komet erziichwmdcnd, Unendiicb Licht mit seinem Licht verbmdsnd.“
Die deutsche Sbakespeare-Ge_sell1chaft, We1ch:_am 23, April ihre Jahresveriammlung in Weimar zu haxicn bexb1ich- tigte, ist durch eiue Reibe unvorbergeiehcner Vorkbmxnniffe darin ge- hindert worden. Die Generalver1ammlung _findet 11 Jo1ge dessen erst am 7. Mai statt. Die Festrede wird Prof. Dr. Delius aus Bonn then,_ der eben von einem längeren Aufenthalt in Rom zurückge- eckrt 1,1
An? den 7. Juni d. J. fällt der TU, an weichcm Vor 200311111111 Pa111 Gcrbardt in Lübbct1N.-L. starb. Tem Dichter d:: Licdek: „O Hanpt v:!L Blut und Wuuden“, ,Bcfishl DU Deine W-ch" an diesem Tage cin würdigZS Denkmal zu 013211, 11.11 unterm 30. v. M. ein aus den bervorragendsten Persönlichkeitcn seines Todeöories und der Niedsrlaufis überhaupt bcstehendes Comité einen Atiiruf an die Evangélisckzen Déu11chla,1rs erlasssn. Es bcstebi__die Absicht, ein in Lübben zu Ostwaltendcs Siipxndium für evang€111§be Théolcgie “Sm- dirende D5u11chland§ unter dem Namen Pani-Gerbardx-Srif- tung zu gründen. Beiträge nehmen entzegen die Herren; Gross, Landssbsstallter dsr Niedorlaufißx Gruber, Prediger; Fxly. von Hou- wald, Landsyndikus dcr Nirderlausiß; Albert Höbiie, Stadtverord- neicr; Koberstein, Bürgermkiftsr; 1)r. Loe1cher Jun.", SanitätßRatv, Ad. Meyer, chdant; C'. Mattern, Stadxverordnktar; _v. Put1kamkr. Königl. Landratk); Max Richter, Buchbanxler; Schüleer, Senator; Wahn, V.*Gen.-Superin1enxent; Wagner, xchuldirekécr.
Caub, 18. Avril. (Rhein. Kur.) Dcr drohende Berghang 11:11 in den 12131811 24 Siunden um mehr als eincn Me1er vdrgsrückt sein. In Folge 12111111 wnrdea die Bewobnor vn: 1_5 Vsi'dex-UUd Hinterhäusern, etwa 30 Familien, polizxilich axisgcwie1en, U11». 11111211 1.16 Bewohnen der Häu1er zur Nachtzeit untermgi.
Theater.
Reiidenz__-Tbca1er. _Fr. Cbarlotie Wolter ist Von ihrem Unwoh11ein _wiedvr bo1111ändig gsiieJen, doch ist inzwischen ibr Urlaub abgclaussu. Die Kixnstlerin wird dssbalb nur noch ein Mal ayfireteti und fich als ,M:1_1alina' vom VéLliUér Publikum für dieZmal verabichieden. Die15Ab1chiedsvcrfieUung„ :o(-[cike am Freitag, 21, d, M, definitiv 1151117111121, ist zusleicb das Benefiz dcr Gastin.
- Wolterßdorsk - Theater. Die Wiederbolungxn dIr Pohlscben Posse ,Vcrfeblt-er Beruf“ fanden ein animirtes Publikuin, wclches _die Novität mit Beifal] aufnahm und die Akt- fch1üsse 101chl,_als die cffékxvdÜ-Zn Gesangsuummsrn des Stückes durch Applaus auIze1chnsts. Die Vorsteüungeu waren sehr gut be1uchi. Ganz be1cnderer Auszeichnung batte fick) eine NW:, von Fil. Pagai) im zwextxn Akt der Poffe gcsungeue Einlage an den leßien Abenden zu erfreum.
- Jm Velle-Alliance-Theater findet morgen eine Extra Vorsteblung statt, dyrcn Ertrag einem woblthätigen Zivccke ge- widmet 111. Zur Aufführung gelangt „Der Tröblsr“ von Brachbogel. Am_ S_onnabcnd findet der beieits angkkünbigte Historische Lustspicl-Abend statt. D:?selbe ist zukammengesest aus den Wsrken nnmbafter Aniorcn verfckyicdencr Jahrhunderte. Das 16. Jaßr- Hundert eröffnet den Reigen mit Hans Sachs, 17.1617. folgt mit Jacobus Ayrer, das 18. mit Gottlieb Prebauser, während das 19. Jabrbunderi durcb S. Haier bertreien ift. - Diese Vorstellung hat bei ihren Aufführungen im Wikner Stadttheater einen großen Erfolg erzielt.
Hr. Muiik-Direktcr B. Bisse wird mit seiner (1115 63 Künstlern bestelxe'nden KapeÜe in der Sommersaison eine qroizé Ccncertreise unternehmen, we1chc in der Zeit vom 2. Mai bis 15. September 130 Concerie umfaßt. D-r gesammte Ueber1chuß fließt in die Kaff: des Va1er151ndi1'cben Frauenvereins unte; rem Protektorate Ihrer Majestät ber Kaiserin-Königin.
Berlin:
Redacmir: F. Prebm. Verlag der Expedition (51611121). Dmck: W. ElSaer. Drei Beilagen (ei:;1'ch1ieleich Börfen-Veilage).
Erste Beilage
zum Deutschc11Reichs-A11zeigcr und Königlich Preußischer: Staats-Llnzeiger.
M..??-
Reichstags-Angelegeuheiten.
Berlin. Der Abg. Miquel hat in seiner Eigenschaft als Vor- sisender_dcr Reichzs-Jufttzkommission bei deren Mit liedcrn in einem anular_angcrragt, ob es ibr-en gcncbm sei, 1131 2. ai zu 17111 Barathuugen 1a Ber1_ixi_ wieder zuiammenzutreten. Die Konkurs"- ordnungs-Kvmmimrvu tritt am 20. Mai zusammen.
Landtags : Angelegenheiten.
_ Berlin. DieSubkommissiouderStädteordnungs-Kommii- sion bat auch Wahrend der Ferien ihre Arbeiten fortgesetzt. Sie hat die Beschluffe der ersten Lesung bis §. 96 vellsiäsdig redaktionsfertig ge- ma_cht. Außxrdem hat sie die Miquelscheu Anträge wegen der fakul- tativen gemeinschaftlicheu Sitzungen der Magistrats- und Stadtver- oxdneten-Koblegten dahin angenommen, daß jedes Kollegium in einer e_men Gememdebeschluß erheischenden Angelkgcubeit eine gemeinschaft- lxche Stßung verlangen kann; die Abstimmung soll jedoch -- entgegen einem vpn anderer Seite seftcUteu Anfrage, welcher den Modus dcs Dgrchfttmmens vorschlag _ getrennt erfolgen. - Sodann liegt eine Reihe von_ auf die Polizei bezüglichen Anträgen vo1_1 den Abgg. Miquel, Kteschke und Richter vor. Das Wem: der Miquelsäxen und Kirschke'_sch_en Anträge läßt sich dahin charakterifiren: Die Ortsyylizei steht dem Magistrat und nicht dem Bür- gerxncqter zu, zug!eick ist der Magistrat aber auch ver- pflichtet, falls der Bürgermeister oder der erste Bei- geordnete diese Geschäfte nicht übernimmt, aus seiner Mitte eine Pe:1on_ zu delegiren, welcbe dieLeiiuug des exekutiven Polizeiprrscnals und die Polizei-Anwaltscbaft übertimmt und als Hülfsbeamter der gericbtlichen Polizei fuagirt. Diese Prison unterliegt dsr Bestätigung des Regierungs-Präsidenten. Die Ortspolizei-Verordnungen berürfen der Zusiimmuni der Stadtverordneten; wird dieselbe verweigert, io entscheidet auf Antrag des Magistrats der Brzirkßratb. Der Land- ratb soll nur in eiligen Jäüea Aäordnungen in Betreff der Hand- babuug der SicherheitSpolizei in Städten unter 5000 Cinwvhnern treffen können, vorbehaltlich der definitiven Entscheiduug dcs Regie- rurxgs-Präfidenten. Ju Städten über 25,000 Einwohnern und in Festungen kant die StaatSregierung einer besonderen Staatsbahörde die Sichxtbeitspolizei (Verbütuxiz uud Verfqlgung strafbarer Hand- lungen) ubextrageu; auch in die1em Falle mut; jedoch den Städten die Bau- und Sanitätépolizei, die Aufsicht über géwerbliche Amadeu, das Verficbernugswesen, die Errichtung öffentlicher Trankportaastalien und bffenilicber Märkte verbleibe_n. Ein Vom Prdoinzialratl) zu er- lassendes. chulaiiv wird für die1en Fall die beider1eiiigen Befugnisse näher regeln.
Ueber die Flotte Großbritanniens
haben im engli'chen Parlament interesante Debatten stattgefunden, in deren Verlaur Mr. Reed, der frühere Schiffsbaumeister der Köui lichen Marine, auch die deutsche Flotte berührte, aus denen die „N. . 3.“ folgende Mittheilungen macbt. Mr. Reed ist aus technischen Gründen für eine Vermehrung der nationalen Panzerfloite, denn die 15 Panzerschiffe, weiche mit Ablauf dieses Jahres für die Schlachtén zur See disponibel wären, genügten nicbt, „sie hätten nur 113,500 Tounenzebalt mit 91,300 Pferdekraft, während Frankreich 84,000, Deutschland 53,000, Rußland 29,000, Italien 37,000, Türkei 59,000, Oesterrcick) 35,000 TeuneYehalt hätten, das; Frankreich im Bunde mit einer anderen Macht *ngland überflügele.
Deutschland verfügf, nacb Reed, über 8, den vorstehend ge- nannten euglischen gleichzuste11ende Panzerfahrzeuge. _
Die französische Mariue bat zivar einige 1ch1vache Schiffe, die aber bei einem Vergleich docs) zu erwähnen find; es hat 3 Fahr- zeuge ersten Ranges mit 7Yzöl1igem Panzer und 1e 4 21-Tons*Ge- stbüßen, und 9 andere, von denen aÜerdings 4 erst in diesem Jahre fertig werden, mit 81-5zöüigem Panzer und mit Geschüßeu von 21 bis 8 Tons. Im vorigen Jahr wurden_ 30 Mill. chs. jahrlich für neue Schiffsbauten bewiUigt; 50 Schiffe (7 Panzeöchiffe ]- Klasse, 5 zweiter, 8 für Küstenbertheidigung, 4 Kanonenboote 1. Kl., 9 Kreuzer, 4 Avisos. 8 Transportschiffc mid 4_zerlegbare Kanonen- bootc soütea in den nächsten 5 Jahren in Angriff genommen werden.
In diesem Jahre werden die genannten 4 großen Panzerschiffe feriig gestellt und außerdem 2 Kanonenboote 1. Kl., 1 Kxeuzer 2 Kl. und 4 zerlegbare Kauonenbvote; unter den im Bau bleibenden be- finden sich 1 Paazerschiff von 12 Zoll u_nd_ 35 Tonö-Geschüßen und 2 andere von 11? Zoll und 24 Tons-Ge1chußen. _ _
Ru land wird Endo 1876 5 Hochsee-Panzer1_ch1ffe von 44 bis 15 Zoll anzerftärke und einer axiilieriftiscben AuSkustung von 9; bis 40 Tons-Geschüßea haben. __ _ _ _ _ _
Italien befißt 8 Panzerscbiße; zwei 1ebr mgcbtigx Kriegsfahr- zeuge befinden fich auf dem Stxpe1 und "werden im _nachsten Jahre vollendet sein. Die 81er1igen Schiffe f'xnd: .Vxneziq“, „Prinzips Amadeo“, .Palestro', „Ancona“, „Resina Mati_a Pm_“, „Eqftel- fidardo“, „St. Martino“, ,Affondatorek, vom 5zöU1gen bis Zzoütgeu, vom 12- bis zum 18 TonZ-Geschüßßergeud.
Oesterreich hat 7 Panzersch111e, _,Cuftozza', „Erzherzog Al- brecht“, „Kaiser“ ,Lissa“ mit (;ck-913911110: Pgnzerstaxke und 12-1 und 21 Toni-Geichüßen, und drei Fregatten, „Kai1er Ferdinand Max“, „Don Juan“, „Prinz Eugen,“ _ _ _
Die Türkei hat zahlreiche, sehr kriegsbrauchbare Schiffe, 119111- licb 14 Fahrzeuge (1 mit 12zöuigem, 1 mit Zzölltgem, 4 mit 511on1- em Panzer und 12 T:“ns-Gcschußm, 4 kleinere mit 9- resp. 7_zolligem Zanzer and 12 TousGescbüJen, 1 mit unbekannter Panzersiarke und 12 Tonk-Geichüßen, 1 mit 123511igem Pan er und 4 25 Tonß-Gx- schüßen. Au erdcm ist von den beiden s Werften _Scbiffcn _1e ein Schwester1chi in England noch im Bau und schu ziemlich weit vor- geschritten. Die türkischen Schiffe haben also im Totaldeplacemrnt von 66,500 Tons und 54,000 augezcigter Pferdekraft.
VerlinxTxZnnerftag, den 20 211161
_Sebr_abweichcnd von diesen Angaben find die des englischen Max!neMln1|é_rö,Mr. Ward Hunt, welcher behauptete, Mr.Meed habe 33! Unou-nen Englands acreckzner Nach Mr. Hinz! 117193: Eng- 131111141 27_ ÖLÖJLSPKUZLrsÖZffé, 20 davon seien 1eeferxig, eines 1r111 1111 AMW, drei andere noch in diesem Jahre hinzu, die anraten 4 w::den 111ög1ich11 schnell gebauf.
Wollte man, wie Mr. Reed, England nur mit 12 diSpouiblen Pgnznscbiffen seiten lasen, so könnten Frapkreich nur mit 5, Italica mit 4, Deutschland mit 3, Rußland und die Türkei nur mit 1 Paxi- zerschiff in Rechnung kommen; und keine dieser Mächte beiäße Sch1ffe wie die .Devastativn“ und der ,Thuuderer“. Enslaud würde 1876 14 Panzersckziffe, darunter nur 1 von Hv1z, Frankreich 9, aüe you Holz, im Dienst haben. In der ersxen Re1erve wür- den sich in England 12, sämmtlich vou Ei1en, in Frankreich 17, darunter nur 3 eiserne, befinden. In Reparatur und der Vollendung nabe seien in England 9, darunter 2 bölzeme in Frajkreicb 3, aue von Holz; im Bau iu England 6 eifx-ne, davou 3 bald pollendet, in Frankreich 13, darumier k.ur 1 eisernes. Das Verbäiiuiiz 1er englischen zur französüchn Flotte iei_ 1aber_wie 100 zu 75, England 111 also bei einer Vereiniguxig der 11anzöii1cben mifitcheiner anderen Flotte in Betrkff sei::cr Seestreitkräfie hinreichend ge ert.
Indem nun die „N. A. Z.“ die Angaben Reeds mit denen des Chefs der englischen Admira ität vergleicht, findet 1711 den Grund der Verschiedenheit in der verschiedenen Basis, auf d?k_kle Vergleiche be- ruhen Mr. Reed hat das Deplacement und die Pferdekraft zu Grunde gelegt, diese Vergleichöbafis babe abcr nur untxrgsordneten Werth und müsse vom miliiärischeu Standpunkt ganz außer Acht ge- lassen werden. Es handle sich vielmexr nur um die Frage, welcbe Panzerschiffe noch zu den Scblacbtscbi en 311_ rechen i_eien_; da die1e Schiffe aber in allen europäischen Staa1c_n 111 SchueÜigke11 mix Be- weglichkeit ziemlich gleich seien und als Onenfivwaée gucb e_mexi Sporn haben, so bleibe für den Vergleich nur dic„_Panzc_rs1arke_ 11131111. Die untere Grenze sei eine Stärke von 20 Stm.; Schiffe m1_tsc_bwächerem Panzer könnten heut zu Tage nicht mebr als Sch1ach11ch1ffe gelten. Hält man nun die Pauzerstärke von 20_ Cim. als untere _ernze fest, so sieÜt Sch das Verhältniß mit Schluß des Jahres_187v wie folgt:
In England smd alédann 10 Fahrzeuge („Deva1ta11on“, „Thun- dner', „Dreadnougbt', ,Sultan“, ,HerkqleS“ und 5 Schiffe der Audaciousklasse (d. b. Panzcrstegatxeu mit gcpanzerter Oberxcck- batterie) bereit, aÜe anderen mussen a11ßer Bstracht _bleiben, da ihr Panzer schwächer als 20 Ctm. ist und voanqn noch im Bau befindlichen die mit ftärkerem Panzer versehenen SÖLffe ,Alexandra“ und „Shannou“ in diesem Jahre noch mcbtihre Voilxndungerfabren dürften. In Frankreich find zu diesem Zeitpunkt 6 Sck111e („R1ch911eu“, .Colbert', .Tridcnt', Marengo“, „Occan“, „SquenI d_cr oven- genaunien Kategorie vor anden; in Deutschland 5 („ onig W1111elm', „Kaiser“, „Deutschland“, ,Preußen' und „Friedrich de_r Groxxek), in Oesteireich 2 (,Cuftczza', „Erzherzog Albrecht“), 111 Italie]; 2 („Principe Amadeo“, „Palestro“), in Rußland 1 („Peter der Groß:“), in der Türkei 2. _ _ _ _
Danach sei also die Superioniai England? unzweifelkyaft. Aber ganz Unrecht habe auch Mr. Reed nicbt, da im Fglbder Noth 1cde Nation ihre auck) fckwächer als 20 Ctm. gkpanzerten Schiffe ins Gefecht 1chicken würde. Dann ändern sich aber die eben angeführten Zahlen bedeutend. Rechnet man aue seesehendea Schiffe bis 311 einer Panzer- stärke von 12 Ctm. binzu.1o ergeben KG für England im Ganzen 18 Schiffe, wobei 3 Schiffe („Mmotaur', ,Agincsnrt“, .Northumbeüand'), außnordeuilicb gerin e Manövrirfäbigkeit haben und demzufolge nicbt leicht in eine Schla lfsotte eingefteüt werden dürften, inbegriffen sind. Frankreich würde dann obne die Schiffe der Almaklasse_(d. h. Panzer- korvetten mii festen Panzenbürmen auf dem Oberdkck) ubex 14 Schiffe und mit den letztgknannten sogar Über_ 22 Schiffe zu verfugen haber). Deutschland hätte 8 Schiffe, Oesterreich 6, Italica 3, Yußlxmd 2, die Türkei 6 zur Beifügung. Dadurch also steUe fick) das Verhaltnis; furEng- land weit ungünstiger. Denn wenn auch unter den frqnzöfiscben Schiffen meist bölzeme und mrbrere ältere sich befinden, so seren sie dqrum nicht ohne Weiteres für unbrauibbar zu exkläxen, w_enn auch ihr Wcrxb verringert sei. Auch dürfe _man kem 10 grdßes_ Gewnbt (_1111 ein einzelnes Schiff legen, wie die en?lische Admxt_a_lriat aus d1e_.D_e- vastation“ (diestlbe bildet einen be onderen Sch111_61ypu_s und 111 em verbesferter Monitor). Rußlands „Peter der Große“ kon_ne_ficb wobl
mit ihm messen; wenn aber auch kein andere]: Staat ein ihm e_ben- bUriiges Schiff bxfiße, so sei es de_cbzaxeifelbaxx, db die_„Dcvasta1wn“ dem kombinirten Angriffe mehrerer 1_chwach11er Sch11_1e mit ibrcuz Sporn und ihrer größeren Manövrirfäbigkeitwiderstehen kdnne. Es ban e da- ber Akles 10 sehr von den veifchiedxnen Kombinationen ab, da_ Litze Aufzählung der S1r_eitmi11xl auein gar keinen Schluß 11111 die Superiorität oder Inserioritat gestalte. _
Das Resultat der ganzen Untersuchung 111 nun,_daß England bei der Zahl seiner vorhandenen 1_1ud im Bau begriffxnen Panzer- 1chiffe unter Berückficbiigung der diesem Lande _zur Verfiigung stehen- den koloffalcn Hülfsiuittel wohl_ in der Lagx 1er, auch 11111 dem gegen- wärtigen und dem durch die m der Ausiubruug begrißenen und ge-
laufen Neubauten zu erreichenden Bestande gn gepanzerten Schlacbi- échiffen den ersten Rang unter den Seemachteu der Welt zu be- haupten.
Kunst, Wissenschaft und Literatur.
B erlin, 20.211310. Gestern wurde in der gioßen _An_la der hiksigeu Universität der diesjähxige Chirurge_n -Koxigrcß_n111 zmcm Vortrage des Professors E8march aus Kiel uber _die qunfcptische Verbizud- methode, Welche bekanntlich von ihm itz die_Cbirurg1? neu e1ng_c1u_k_111 Worden ist, eröffnet. Der Kongreß_ wixd bis zur _Miitx dsr na_ch_1ten Woche tagen und während dieser Zeit die bissigen cbiruxgischezi Kliniken -- die Bardelebenscbe Klinik in der Königlichen Charité, die Langen- beck (be Klinik und das Augusta-Hospital - besuchen.
„___-___“-
1876.
_ _Die „21119. Zig.“ meldet aus München vom 18. April: Zr. Profesxor _Ne_ure_utber, nacb dsffea Plänen bekanntlich das ebaude_iur d1_e K5u1glickxe Akademie der bildenden Künste 911.111! wxrd, 111 nach Jm1i3n abgrieist, 1111 an T7! u.".d St-“Üe die sur den schen Piachtbau erforxriiébcn 2)T:*cc11017'111ch3 zu eiwerben.
Land- nud Forstwirtschaft.
_ _Berl i u. Dgrxb einen_Berich1, welchen der Ober-Amtmanu Deutsch kur311ch dcu_1_ Mm111e_r fur landwirtbscbafiliäoe Angelegenheitea er- 1131121 ba1,_11_1, wi_e die „Nai. Z.“ witthcilr, festsestellt, daß im Tel- ixwicbcn Krßise eine Stucke von 111351 als fünf Quadratmeilen von 1191191113 bißTrebb111,mitMiUiardkn von Heuschrsckeneiern 111113111 111, die ca. ZZOÜ ume: der Ecke in eiwa 23011 langen Klum- v:_n zusammensißeu und bersits 1'o Weit entwickelt find, das; das Aus- kriccheu der 1u11gcn Brut in den uäcbstkn Tagen mvarret werden dnrf_._ Uebcrall 11nd _deSbalb die Bauern emfig tbäiig, die Necker um- zupslagkxi und die Eier zu 1ammein, die 1'odann mittelst Einsiamvfen un1chädi1ch 136111611111 x_verdcn.
Rom, 16, Apr1_l. (Ital. N.) Aus allen Provinzen trkffcn die besten Nachr1ch1en uber den Stand der Saaten im Ackerbau- Ministcrium em.
Gewerbe und Handel.
Aus dem Geschäftsbericht der Breßlauer Diskoniobank Friedenthal & Co. heben wir FOlgSUTES hervor: Die Komman- diten Gleiwiß und Dresdsn wmdem aufgklöst, es bestehen 18111 11211) Kommandiicn in Cdsel, Glatz, .HaÜe a.,S. und Cöln, dkren Kapitak 1,216,118 «“ beträgt. Der Gesammtumsaß betrug in runder Summe 1217 Mill., mithin Pro Tag 1111ck11chnitrlich 1'01. 3,330,000 „ 6 - An dem Rückkaufe ron 1 Mill. Tblr. eigcni'r Aktien hat die VW]?
einen Gewinn _von 888,135 .44 gehabt, welcher nacb Abzug dex Coursverluite an anderen („5,1111th mit 237,11; .111 den auf Gewinn- und Verlust - Konto verbuchten Gewinn-
betrag von 651,020 „46 läßi. Auf Kcnscrtiai-Conto wurden um- gescßr im Debet 6086982 «16, im Kredit 5,887,607 «M. Saldo am 31. Dezember 1875 199,375 „46. Das Gewinn- und Vcriuft-Conto weist im Ganzen eincn Bruiw-(stinn 125111745319 „45 aus, Hier- von find abzuziehen: die Handlungsunkostcn, Verluste und Abschrei- bungen mit 1,391,166 .16, ferner: 5 “')., für dsn Réservefonds mit 17,707 35, zusammen 1,408873 «16., io daß der vsrtbeilbare Gewinn unter Vortrag cines (Hewinn-Salcos von 64,46 ,L - 330x000 .14 gleich 2 0/9 des Aktienkapitals beträgt.
_- Nacb dem Rechenschaftébgrichi der Bank für Elsaß- 8011) ringen betrug der T01a1111111a13 in Straßburg 488.1 Millionen, in der Succursale in Mcß 142 Millicnon und in der zu Mülhausen 240 MiÜionen. Dcr Reingewinn betrug 636,072 Fr. Die Aktionäre erhalten als Zins Und Superdividcnde 7% In dis ordentliche Reserve kamen 31,803 Fr. und in die außer- ordentliche 108,201 Fr. Die Totalreiche beträgt gegen- wärtig 482.691 Fr. oder 813% dss eingezahlten Kapitals, so daß das eigentliche Erträgniß jeder Aktie fick) aui 910/11 beliizft. - Die An- 1beileerschreibungen dieser Anstalt bcfindea fich großentbeils in bei- miichcn Hän'ken. An der Swiße der erwaitung stehen die Straß- burgér Banquiers H. ch-se, L. Gondel und L. Blum-Auschcr.
Wien, 19. April. (W T. B,) D» an der Börse verbreiiste Gerücht, daß die Anglobank bLi der Liqaidaiion der Anglo- Hungarian-Bank Verluste eileide, wird dcn der „Presse“ als unbegründet crktär1.- Die österreichiscbe Kreditanstalt bat eine außerordentliche Generalverx'ammiung au_f den 1. Juni c. aus- gesckyrisben. Auf der TageSordnung für di€1e1be steht der Antrag auf S1a1u1enänderung, nacb we1chcm_ die bisher im Januar erfolgte Zahlung einer Abschlagsdividsnde künstig unterblxiben 1011.
Post, 19. April. (W. T. B.) Die aus beute anberaumü Gcneralversammluug der Aktionäre der Kascbag-Oderberger Bahn ist auf die Beratbung der _ngeSordnung n_1cht eingegangen. Der Aktionär Herz beantragte 2111116111119 der B611ammlung, weil dieselbe uich1 legal eiuberufen sei; die deutschen Aktionäre wider- spracien. Der Verwaltungöraib erklärte nach kurzer_ Betathung, er sche bie Einberufung ebenfalls als i([egal an, weix die TageSo_rdnung nich1 deutlich angegeben sei. Der Präsid-xni schloß darauf die Ver- fammlung; die Einberufung einer UCUM Generalversammlung wnrde sofort angeordnet. _ ___ _
Paris, 19. April. (W. T. B.) Die Kommt11idu zur Prufung der Lage des Gotthardt!)abn-Untsrnehmens wixd, wii- der „Asciice HabaS' aus Bern gemeldet wird, ihre Arbe1ten bis zum Mai voraussichtlich noch nicbt beendigen können und wird daher Wahr- scheinlich die internationale Konferenz vertagt WLTÖLU.
Verkehrs-Anftalten.
Southampton, 19-April. Das_Po1'tdampfschiff dcs Nordd. Lloyd „Nsckar“, tvslchcs am 8. 2111111 von New-York abgegangen war, ist gestern Absnd wohlbehalteix b1ec angekcmxnen, und hat nach Landung der für Southampton bestimmten Passagiere, Posx und_La= dung die Reise nacb Bremen 1011561651. Der „Neckac' uberbrmgt 157 Passagiere und bone Ladung. _ _
St. Petersburg, 19. April. (W. T. V.) Das E16 de_r N ewa hat fick) gestern hier 111 Bevoegung gesetzt. Heute ist die Teinpéraiur 14. Grad Réaumur tm Scbaitexn. _ _ _
- Die „Rivista maritima“ meldet:_Dic italienische Firma E. Pallas u. Co. iu London bak die Konzession zur Dampf- schiffabrt auf dem Nicaraguaseß und demibm entströmendcn Flusse bis zu seiner Mündung ins Caraibiscbe Meer bei San Juan del Norte odcr Grcvthn mit Subfidien der Regierung von Nicaragua erhalten. Da in Greyfoum die englischen Postdampfer anlaufen, so wird Nicaragua dadurck) in regelmäßigen Verkehr mit Eurvpa 11e- bracbt Die Dampfer der Nicaragualinie Werden unter italienischer
Flagge fahren.
25 US Inserate für den Deutschen Reich- u. Kgl. Preuß. Staats-Anzeiger, das CeutralOandeiSregister und das
' , ' ' 1. Irsokbrjefs Mä ÜUWTZUQÜUUZI-ZÜQÜLU. 5. 1361151112110 Imbüssswevw, Fabriken MÜ Postblatt nimmt an. dte Königl.“,e Expedition 2. 8115118818503», &usxsbow, sorlaäungém [ E1088b8uäsl. des Denisthtn Keith-qunger Md königin!) u. äsrg]. 6. 761801116118110 Zekauukmacbuvxsu. NMUN?" ÜÜUUÜNIUZÜIUN 3. 761115afe,76ry30b1n11x6:_1, Zubnéissioixeuew. L. Fforxjsés Ysejßsu, . .Wil'h . 4. 7611008111] , 4111011153 1911, WMMZ . 68_ _r- 11381J911, Berlin, 8 F eWStraße Nr 82. u, a. "'.an öü'eukljochu X'tzyjsx 61], 9, kWsu-Uaobnobton,
i .___. __„____ Oeffentliche? Anz eise“ 99.111311. 11.191.111.113121111.“ 111111117
111 äsr Jörgen- bsUaJO. V
Mohrenstraße Nr. 45, die Annoncen-Expsdittonen des „Invalidendauk“. Rudolf Mosse, Haasenstein & Vogler, G. L. Daube & Co„ E. thlottc, Büttner & Winter, sowie alle tibrigen größeren Annoncen-Vureaus.
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Snbhafiatlonen, Aufgebote, Vor- ladungeu n. dergl.
In unserem Depositorio befindet sich das über 56 Jahre alte Testament der Wittwe Marieke VliScziunus, geborne Bendficke, aus Palmkuhnen vom 1. April 1820. Da bist)“ von Niemanden __ die Publikation dieses Testaments nacbgefmbt wor- [33-4] dcn, noch sonst von dem Leben oder Tode der Testa-
t ' 1" es bekannt ewordeu ist, so “lieben Por eUan-Manuiaktur, Nx etwas ZUM asfig g cke der Kleinbeerenstraße stebende 20,32 M.
Interesse nachweisen können, auf, die Teitaments- lange und 10S35t ZN. breite FachWerkschuppen soll e e -
am Montag, den 24, Nachm. 3 Uhr,
fordern wir alle Diejenigen, welche ein gegründetes bis 130,
Publikation binnen 6Monaten bei unénachzusuäzen, an Ort und widrigenfalls mit dem Vergedachtcn Testamente nach
den Vorschriften der §§. 219 1161], Tit. 12 Thi, 1. _ auf den des A. L. R. verfahien werden wird. TU_Lt, den 8. April 1876. _ önigliches Kreiögericht, 11. Abtheilung.
Verkäu e, Verpachtung» Su missionen :e. Bekanntmathuug. _ _ Der auf dem vormaligen IYolzplatzx der Konig-
Werden. Die
nahme auk-gelegt. Berlin, den 14. April 1876.
August Lanz. öckernstraße Nr. 128 [3077]
sowie die Verkaufsbedingungen sind im Bureau des schafft werden. Unterzeichnetm täglich von 8-11 Uhr zur Kenntniß- bis zum
Der Königliche Baurath
Bekanntmachung. _ _
Der Bedarf von ungefähr 2000 Kubikmeter eingesehen und un1e11chricben haben. kiehuen Klobeuholz und 2000 Kubixmetex Torf für die unterzeichncte Anstalt für die Zeit vom
Abbruch öffentlich meistbietend verkauf 1. Juli 1876 bis Ende Juni 1877 zur_ direkten Taxe und Zeichnung des Schuppénx, Einlieferung nach Bedarf soll durch SUÖMlssloU bk"
Versiegeln Anerbietungen werden
'„28. April d. I., Vormittags 10 Uhr,“ im GeschäftSzimmer der Anstalt entgegengenommen. . Die Eröffnung der eingegcingerien Offerten erfolgt (5. (310.145/4,) in dem anberaumten Texmme m Gegenwart der etwa erschienenen Subm111enten._ Es können aber nur die Submittenten berücksichtigt rvsrden, Welche die im Bureau der Anstalt ausgelegten Bedingungen
otsdam, den 5. April 1876. Yköniglickxes großes MilitäwWaisenhaus,
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