1922 / 77 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 31 Mar 1922 18:00:01 GMT) scan diff

Wohn: bezw.

N a m e u n d S t a n d Eisenbahnstation N a m e u n d S t a n d Eisenbahnstation Fruchtart Absaat

Haier, Rittergutsbes. Habu, Rittergutstfißer Hepner, Rittergutsöes. Hoge, Gutsbcfißer Gufsvenvaktung Holthof Lübaudet- Rittergutsp. Mau, RittergutspäcHter Puyker, Rittergutsbefißer YIZZFYZZFFZWW

von Nußdorf, Ritter- gutsbefi er

Wendf. Bagen- o. Regierungsbezirk Hildesheim. Landsdorf bei SIKU; bei Gnies b. Patzig Holtbof bei Raxow b.Dresch= ;

Dambeck bei Zarnekow bei

Gmmmmdorf Abtsbagen Gr. Mwyow

Schönhof bei Brandsbagen

Bank, Okto, Hofbes.

Bartels, Otto, Ritter- gutsbefixzer

Berlin, E., Rittergutsp.

Rub. Brand], stattBraz1d G-ammert, =P" Gutst. Elch, Oskar, Oberamtm.

DLHne, Rittergutsbsfißkr Kramsr, H.. Gutspächter Remme', K., Rittergntsp.

Rose, W., Hofbefißer

von Schüß zu Holzhausen, :Zs'ch-Rat a. D.

SCU, H., Oberamtmann

(x'.-

zu treicbe'u 2

Hohendorf

JZYJ Lfd-NQ;

statt "20,50 7

Gleidingen

k: -dx_*

Wißmannsbof Klostergut

Neu Oedelum

zu stre'ichcn

*- x-uk_chp-*b--k-* *** (DxO

(O ??

(;“- ZO

??

d-cdo “*.-* ;,.» «xx:xx:

„32.32

;?

“'A

«Q Q U *:

?.OG- ZV DD

j. streichen

Wittenba en UmF-Ze abge

, Wüsienfe de ““ Wüstenfelde

Hobene gelsen Nofent ml bei

DomBrunstein 1). Regierungsbezirk Lüneburg.

EQIOBQ

bst;- ;-*

[***-cou“ YO

BY YYY

r.“- xQxO

Syrickerbof, Ritterguts: Plüggcntin Sei Malßien bei

Neuhof Sek BrandshageIn

_44

Albers, Karl, Hoföefilzer '

Venzmer, Rittergutsbes. B __ __ _ _____ * c rens, «;„ :Y-ox ktxzer

Wallis, Gutspächter Wayätxküüer, Ritterguts- , D Zell, Ncntengutsbefißer

? . 77,3

(O_O

Gerdau statt ' Ebstorf statt

,-*.

Wüswnfßlds

(Heins, Wilh., Hofßcsißkr «Hilmc'r, FI , N:". 1 54391582“. Lenz, Hofbcsitzcr Matthies, H. Landwirj Königstnoor, Moor- versucbswirtscbast von der Obs, Landwirt Otto, 53, Landwirt Pktezrs, H., Landwirt Nadxl, W, *Hv'x'os Bausch, statt Raus Rich, Hofbefißer Scthk, »Hofbesiyer

Schulte, H., Landwirt von Weybc, Rittergutsbks . Becker, A., Hofchstßer (Huntsmü "Sk, C br..-Hofbss.

» Yscts, H., Latzdwirt StMLU, W., Qosbxsrßar

Mäggenxvalde “v. Grimmen

Nr. 7. Provinz Sachsen. 1x. Regierungsbezirk Magdeburg.

Soderstorf Kl. _Todtsborn KömgsUtoor

9:1 :: z:) x:- 4:-

YYNYD DDDDD

zu stZeichx-n

8 ] , Woelck, GuiSbcfißer

* Güsewxl], Gutsbefißer, , Langenwsddingcn Fr. statt Gr. 1 f

Todtleüfingen Märklingen

Sst-TQNp-t-o-U-p-c

xHxKZT-ZOZO

Amekin baussn

Amelinghausen statt 5 evcnycn

statt Rode Gr. Süskedt

B ötersheim

Nr. 9. Provinz Hannover. 4. Regierungsbezirk Aurich. Cbarlottsnpolder

O

F;?)

l

x:)

“????

Diddens, H. O., Landw.

Jannffen, U. S., statt M. S., Landw. Jannssen, R W., Domänenväcbter Koolmann & Brouer Meyer, «€). K., Gutsy. de Wiljcs, W. R.,

Janffsn, Martin V., Domänenpächter

Sophientbal

Grimersum

x:) 139

zu strcichen AmeKngbaussm 5 AmelinghausM Amclingbauikn Amelinghaussn ; Hufe»:

x:,»

„NTDTV 7-9

*"

Diersbüttel

DammpoL'der Disrsbüttel

(„(((-(OJO

ß-kp-LQ- DYSON

zn sércicbcn

l'. Regierungsbezirk Stade. Halbböfner-

ZszeO

Charlottcnpoldßr

gx-

“Y

Bardsnbagen, D.

Ehlers, Job., „Hofbefißer

Von dsr Fecht, A., Ritter- gutsbesißer

Meyer, C. H., Hofbes.

Schmidt, K., Domv.

Tomsorde, «H. P., Hofbes.

CO ??

Ennosnwnne Carolinknstel

zu strcichmx

(:o-„“.-

v. Messerungsbezirk Hannover.

Hafer ! 2 Yusfenwmkek 5

von Heimburg, Nikken gutsbefißer Meyer statt Mesar, Oekonomierat „0 Nemme, Oskonomisrat

Sebenk, H., Ritterguts: pächtsr

“***,

()?-QFD ZMD

Dom Memsen u “ckckck stait Mensen Bredenbeck

Hämelschenburg _

Nr. 27.

Hafer [ ], 7 zu ? SandersTeHen

Braune, Offo, Ober-

Mcißner, Amfmann

z:- 9:- ?973

Nienburg ;

über die Regelung des Verkehrs mit Getreide vom 21, Juni 1921 (N Direktorium der NeicthetrcidesteUe. Tiemann.

Veröffentlicht auf Grund des § 20 des Geseßes Berlin, den 23. März 1022.

viel Zeit gekassen. Selbst heute ist das Ge Wir bedauern, daß der Kannvorschrift enthält, aber die daß die Verhältniss sind, und daß insb Werden müssen al gicxung hat auch mächtigen, auf setze zu erla annvorschrift zugostimmt. mehr sofort die erforderliche Aus und daß auch die Länder schlcuuk das Geseß die Handhabe bietet.

dcs Vorrcdnch nicht Verlangen könne, ge verschiedenen Partcicn er elangt seien. ** itte, auch die Unfallverleßwn higkeit zu berücksichttgen und bemängelt da che, die Rent? durchschnittlich

setz noch nicht überal] in InitiatiWntrag nur eine Reqierung hat darauf hingewwsen, c in den verschiedenEn Gegenden ver chicden csoudere industrielle Bezirke anders be andclt s rein landivirtschaftliche Bezirke. zugesagt, sie Werde die LandeSrcgierungen cr- Grund des geltenden Gesetzes entsprechsndc Landes- Unter dieser Voraussetzung Wir boffsn, daß dio !)

rst. hat bei unseren Gegnern weder der Militarismus noch der Militarismus dcr Ges erfahren. Statt eines Friedkns muß man s Unwormindcrter Hefti 1an da:? geschieht nicht nur zum S xon-dern a_uch der Neutralen und nicht erer Gegner 1clbst, die erfahren müssen, » hnylegung und Vernichtung der deutschen um dm Moglichkeit einer erklichen Reparati , den ich eben enttvickelt habe, findet cbrecklicben Zahlen der Arbeitslosen 1 leerem Schiffsraum, die an den Küsten von merika ungenüst liegen; er findet seine Weitere der Note der Reparationskmnmission, Meine Frak- t es, daß der Reichskanzler, ehe er zu Form und In- ben hat, mit den Minister- genommen hat, und daß die em Dokument gegenüber eit der Erfüllung ihrer enéwürdigenden und endehrenden ,chreiben aufäe

Nichiamtliches.

Deutscher Reichstag. 198. Sißung vom 30. März 1922, Nachmittags 1 Uhr. (Bericht dLs Nachrichtenbüros des Vereins deutscher Zeitungswerlegsr“).)

Auf der TageZordnung steht betreffend skegenheiten.

WlkksÜMkUk- innung irgendeine Vermindcrung Wivderaufbaues und einer Sicherung des chen, Wie Weiterhin der Geist des Hassss mit gkeit und unseli r Verblendung sich auötobx. den und Verderben der Be»- zum Wenigsten auch daß sie durch cjnx Wirtschaft sich selbst on bringen. Der Ge- seine Vostäti und in den

ächsf der Gesekx- el aß-lothringische Der Entrourf bestimmt u. a., daß für die ZWangsvollstreckunq aus Urtei-len elaß- lotHringischer Gerichte, die vor dem 30. __ kräftig ge-Wovden sind, an die Stelle_ des fruheren _szeß- gerichts das deutsche Gericht “tritt, der dem die Pariet, gegen gsvollstreckung richtet, ihren aUgemeinen seßenvvurf wird ohne Erörterung

laben mir dex Lgierung nnn- fiilyrungsWrsck)rift erlassen wird, ,st alles tun Werden, Wozu ihnen Der Redner Weist die daß man Von seiner Partci en einen Antrag zu stimmen, zu dem dic auf Grund ansgcdehnter Bespr8ch1mgcn g richtet der Redner die dringende mit Weniger als 50

entkvurf, Rechtsang in den er

[ionen Tonnen Vox England und A

November 1918 ve 5urück und betont,

die sich die tion begrü Gericht§stand [UZH der ** ote ci_ne Erklärung ab

prastdenten der emzclnen Länder dabei eine einmütige Auffa geltend gemacht hat übcr orderungen und über den harakter des T Forderungen. nicht nur als die

Mitglieder des Reichstabi

t.-Der Ge in allen drei Lesungen erledigt.

Es soll der Antrag Becker- Stresemann (

An die Reg Prozent Er- bei, daß sich auf Weniger

Werbsunfä

lle r - Franken (SM.), , _ dw, Praxt-A

H e r g t ( . ., Erkelenz (Dem.), (Bayer. Rp.), wonach das Gessß über die Unterstüßung Nentenempfängern, und Angestelltenversichxrung dahin- geändert wird, daß der allgemein? Unterjtüßun auf 1200 Mark erhöht nnrd. __ _ _ _ es erfordern, kann der Unterstußungsbsrkrag bis zu_emem solchen Betrage erhöht Werden, daß das Gesamtjahres- einkommen des Empfän rs einer Rente oder eines Ruhe- 0, einer Witwen- oder Witwsrrente von 3300, einer Waisenrente den Betrag von ür nichtlkistun-gsfähige GemeinÖen hat das Land oder nach sen Bestimmung e_in Gemeindevexband oder eine sonstige Körperschaft des bffentÜchen Rschts mnY ZZ:- schü en eiwzutveten. Das neue Geseß soll am ]. Aprxl m

Ka rsten (U. Soz.), mit diesem abhängigen über denselben Gegen- sband zu verbinden, erhebt Abg. S ck u l H - Bwnuberg (D. NU.) Widerspruch. _

Abg. Ka 1: st en (11. Soz.): Wu: steUe als AbanderungSantra _ __ _ wollen daß die Bedürfttg ettsfragx gar mcht gepru wwd, sondern entenempfänger dre Zuschläge erhalten» Geseß von den Gemeinden ebenso uxz gemacht Wurden ist. Den Yntxag Mu mitunterschrieke_n, wer! mn: tkm Aufbesserung, dre der A tra den zum mindesten auch

bcmcrkbar ma dw Unmoglichk

als 50 Prozent festzusctze . Abg. Adam:“, (D. W.): Hsrr Karsten m

scl) regierten Gemeinden das Damit ist den Invaliden besser tcnfalls crst chl) Monaten _dur )90 möglich tft, und die chtncx „vin, daß ihnen möglichst bald tatorischcn Rücksichtcn UUR'fÜU-

on? und der in dem Begleit tellt sich die Erklärung des Reichskan ers dar gabe der gemeinsamen Uebeczeugung der nLtts, sondern auch der gemeinsame!) An- 1 der leitenden Staatsmänner der emzelnen Lanchr- ert geWesen, ja es wäre_viellc1_cht getvesen, daß diese einmüti utage getreten Wäve. Lei ck gebe zu es mag eine schqué elfferich getvesen skin. anzlers zur Erfüllungs

dafür sorgon, ß zur Durch- cdjenk, als mit führt Werden

daß in dcn sozialisti führung kommt.

Anträgen, die das Wir Wollen erreichen, w

jvcrdsn mehr damit einverstandsn cholfcn wird, als daß hier aus agi Forderungen gestellt Werden.

Ministerialdircktor Dr, R i t te r: dcs Arbeitsministekimns wird Wohl Ministerium verkennt nicht die Notla ste: nur lindern in den GTLUZOU ch ZL) würde einen Aufivand von 10 Milliarden Vcrur dsr chie'rung erkläre ick), d f hingekviesen Werden wird, rhdbten_Zuschuß zu gewähren, Wenn die Vor-

inlicl) wird es sich nicht egierungIVertreter angibt.

Invaliden-

sbeitrag von 600

esondere Umstände Es Wäre wünschensw

eine politische NotWen-digkeit sxhlossenheit aucl; im Reichsta stch diese Hoffnun Belastungsprobe als sie das Bekenntnis dcs Retchs von neuem vernehmen mußten; ich gebe zu, daß es auch uns __ chovden ist, diee Erklärung mit dem ersten Teil der Ausfukk rungen des Rei skanzlers in Einkla lag aber doch auch in dem Belenntni gekoisse Absage, mem" moderiert und modifiz trag der Rechben a daß wir eine m-ö lick) chchsregierun in Genua als e ne ab Dgrüber Werden si Tauschung bin eben, das; es ta eme neue Rei skegierung zu

An dem sozial-cn Empfinden ?_rntht .!er * eldes den Beira von 4 s te He an I g e der chtnor, a

öglickxn. TEL:

den Betva

2000 Ma Antrag Karston

ng zu bri s zur Erf __ gsbens war dies Bekenntnis gegen fruber "bt uns Veranlassung, den An- lehnen, no mehr allerdings der" Gedanke- , tellungwahme zur Starkuwg der ur die unmittelbar bevorstehenden Vcrhandlxzngsn olute nationalsNotfvendtgkeit awseben. Verfall)

«WWW **

gar ni mögi em en, und Sie würden nxobl auch ck die Verantwortung ubernehmen wollen, mit emer von gebildetejx Regierung nach Genua zu geben. , . Wir den Entdruck, daß die ungerechte und übertrte enx Krmk- * gt an der Politik des Reichskanzlers geubt [) k- Gefahren ür unser Vaterländ her- usfü run en des Hl . inhettsfwnt „herbe:-

in den AquÜhrungsvorscl [ich daran daß es Pfli )t der Gemeinden ist, de ausseßungon dafür g

Abg. Karsten (U. Soz.): Wahr che um so hohe Beträge Handeln, Wie der Zahl von 10 Milliarden ist einfach aus der Luft gegriffen.

Der Antrag der Unabhängigen wird abgelehnt gegen die mmen der Antragsteller und der KOMMUUlstLn. _- D trag Müllcr-Franken und (Zen. wird in zweiter Lesun hme dEr dritten Lesung midex ste Wie nicht erfolgen kann.

«7 betont, daß nunmehr das n-eue Geseß April in Kraft treten kann.

Nunmehr wird die Be erklärung über di'e kommission fortgeseßt.

Abg. Leicht (Bayer. By,): schlagewheit_ könnte emen erfasse nsicht über das, was :wnvenw

cgcben smd. Gegen einen Antr

Antvag den Antm-g der temmuttge

unseren Antrag u dem Antra üUer-Franken. enommen. ---Der Borna .lbg. Karsten, so da

Präsident L 3

te wird das m übrigen

ozial ausgele t, wie es hier er-Franken abenWir nicht ulänglich halxen. "Die ollivai en bringen w:!l, mußte a Waisen zuteil Werden-

Abg. Meyer-ZWickau (Soz.): Wir würden es lebhast be- grü en, wenn dieser G eßentwurf heute in allen drej Lesungen te Regierung hat sich leider mtt den Aus- führungsbestimmungen Zu dem Gesch vom Novembex v. 3. sehr

' der durch Sperrdntck hervorge isÜmdeie im Wortkmtie w'vedevgsgeben

die der Abg. Her nur eei ne_t sein aufzu es woran. reitscheid waren nicht dazu angetan, eine u helfen. Er hat es für angezeigt ehalten, von der Be- ung der Bundesstaaten zu sprechen. _ ; dieser Aeußerung etma meinen Glu darin ledigltck) das Bekenntnis eine: Denn daß solche

nichtam1. _ rechung der Regterungs- ote der Reparations-

ch bin mit entfernt

önen Seele. nschayungen . kalt annehmen konnten, da“" slank“ j“ Wohl Herr Breitscheid selb t nicht, Aber das glaube

Ein Gefühl n angcstchts des Mangels an a ist, um d-Lm drohenden Ver- nzutreten. Dieser Mangel an Einsicht zeigt sich vor egpern, leider aber auch standig enttvafjnet Worden

erle ist werden könnte. ei der Bayer. Vp.)

derben entgege ischen Reiche

unseren ehemaligen Kriég bei uns selbst. Während Deutschland vo

jemals praktische G

*) Mit ?_obenen Reden der Herren md.

W Wh! 8" b : roam es Deutsche Sketch xu zer plittern un "" machen dann Ware es die Ma MULL“ “&'-*" «WM

p, 1r immen r e nun ;

de_r Ablehnung d_urch den ReichSkc'Inxleerr YYY? TZ mth all den fur die Ablehnun vorqebra ten Bedenken und Grunden von ganzÉm Herzen an. Zhnenwjzjnz" ügen möchte ich den HinWeis auf die atsache, daß es mit dem *Sparsinn jn un“erem Vylkx ganz bedeutend abwärts gegangen ist (Jurufdos121ba Hollem: Infolge der Steuern!) und daß die Épärcinnahmcn beé uns ganz gexpaltig abgenommen haben. Das ist aber auch ein Barometex fur dre wtrkliche wirtschaftliche Lage unseres Volkes und auf dtese Ja e hä"? dock) die Entente bei ihren Reparations- forderurxgen RU icht "LÖWEN müssen. Verlangt die Reparations- kommiffton etWa ““ck von uns, das; Wir Unsere so iale Fürsor e eins ranken, Will die Entente etwa, daß die paar €;(!Yilljgnen dLZe wir n den Reichshaushalt für Säuglingsfür orgc eiZtgesevt häben gestrichen Wexden? EZ P MÜNS- däß der .iercbsbausbalt einié Milliarden für soziale Luftvendunqen enthält “aber diese Augst Wendungezt haben_ Wir bei dsm größen Elgnd,jn unserem Volke bitter nohg, und für die Notkvendigkeit dieser Lluchndunqen sollten doch Wenxgstens d_§e Arbeitervertrcter in allen Ländern Verständnis bqbey- «Il? ÉkaUUUg der Fordexung der Reparationsnote auf 65mequ neuer Steuern m Höhe Von 60 MilTiardcn tc naturgema ein neues Steigen der Teuerunqswelle zur Foßge haben, Her Weite Kreise unseres Volkes erliegen“ müßten. Infolge der gle1chzeitig eintretenden weiteren Herabminderung unser'er Valuta wurde ein Totentanz Qntstelwn, m den auch die andsren Länder hineinge ogen Würden. Dcr Zusammenbruch gan, Euro (15 wäre unaqulei lich. Darum babe ich den Wunsch, daéx die b:- [ehnung der neuen Forderungen der Reparationskommission auf- gesaßt Wexde als ein Entrüstungs- und Verzxveiflungssclxei eines Daxgekyalttgten, um seine Existenz ringenden 60-MiUionen-Volfes, dym fur seme Kultur und seine Mrtsthastlichen Leistungen die Welt :Iknerkemxnng und Dank schuldig ist. Mögen diejenigon, die für die Geschicke Europas und der Welt verantnwrtlick; smd, dafür sorgen, daß n1cht statt Frieden und Wiedoranfbau das Chaos und 3-21: Untergang das ScZicksal Europaö wird. (Lebhajtcr Beifall.)

Abg._Dr. Levi (Komm. ArbeitH-gem.): Das Elend ist in. aÜen Ländern gleichmäßig, Weil es eben alleZn dure!) den Krieg !)erwrgcrufcn ist. Siegcr Wie Vesicgte sind in dcmsslben Elend. Ick) freue mich, daß auch unsere? vamde Von der änßerstén Linken zu der Einsicht gekommen sind, daß die Erfüllungspolixik dax“; einzig Nick,)tige ist. Unser Verhältnis zn Rußland muß Verbessert Wsrdßn. :?“Icnn ich sage „Rußland“, so schließe ick: das monarrbistischc ck“umpcngcsindel von dksertierton Offizieren usw. aus,_das hier in Bcrlin sein UnWescn treibt. Ick) rede! nm: Von dem Rußland der ?)[kbeitcr und Bauern, die in Gcmcinsämét mit den Arbeitern und Bauern der anderen Ländcr um die Grundlage eincy nonan Existenz ringen. Die Sozialdemokraten können doch keine Ev: füllungZpolitik treiben zusammen mit einer Partei des Groß- T'aPitals, die keine ErYklung will. Auch sie wird wicder mit den großen proletarischen assLn zusmnmcngcben müssen. Wir Werden gcgon die Vertrauenserklärung dcr chierungZparteien stimmsn. Abg. Frölich (Komm.); Von einer Fanfare ist hicr kcinc

Rede, es gibt nur eins Kindertrompcte, die auf „ja“ odcr „nein“ gestimmt ist. Das „Ja“ der Regicrnng muß doch kommen, es ist die Folge der anzen charationéspolitik, und immer Werden d__ic Arbetter gctrof cn, Was die Krieg:?[wßer verbrochen Haben, dafur müssén die Arbeiter büßen. Die Forderung dsr Aufßebung der Lebeanittelzuschüsse und der Deckung der Reparationssordcrun en durcb indirekte Steuern zeigt die Gemcinsckyaft zWischet_1 er Bourgeoisie der Entente und der Dcutschen. Die Schlinge, dre uns das Weltkapital um den Hals gelegt hat, Wird mehr u_nd mehr zusammengezogau. Tie Sozialdemokratie Hat Fick) zu Mitxckxuldxgen dßu Bourgeoisie gemacht. Der Inhalt der ganzen Erfuüungs- positik ist Fesselung und Vcrsklang Deutschland?; durch das LFU?»- land. Die Reparationspolitik ist ein Versuch, die kapitalistt cl)e Welt wieder aufzubauen. Aber dieser Versuch kann hcu'te s on als mißlungen bczcichnet Werden. _ Auch in den noch s_tarke_n kapitalistischen Ländern ist die Abjaßstockung xxnd _damxt tyre Arbcikslvsigkeit im Steigen begriffen. Frankrerck) rst wtrtschaftlrck) sbknso besiegt Wie Mr. Es ist ebenso_ Verarmt und ver- sckzuldet, deshalb muß es seine ntilxtarische MachtsteUung aUsnuch, um möglichst viel aus_ dem versklavten Europa für sich herauszuprcssen, und es_ _tst _m dex Lage, Extgland gcgenüber zu dem Zwecke die Schwtcrrgkcttcn auszunußcn, dre dem gxoßen en lischen Weltreicbe jetzt an aUcn_ Ecken _und Endxn Soxge machen. wßdem stellt die deutsche chwruyg tlxre ganz; qumk auf die Wünsche der englischen Kapitalisten em;_ sxe bat em_ femes Ihr für di? Einflüsterungen der englischen Kapitalrstep, und dresclbcxzz Varxcicn, die früher mal den Bannfluch „Gott 1t_r_afe Exxgland ausgesprochen haben, steven unter demselben eng_l11c1_)en Cmsltzß. Trotz aller scheinbarcn Hochkonjunktur ngatcn wlr_1mr_z12r ncser xn das Verhängnis hinein. Die O_yriibcrgclxcnde Aktwnat unserer „Handelsbilanz rst nur dadurch ermogxicbt wvrde_n, daß HanTYel und Industrie zu einem großen Teil an; Nbanémtttel awd aux Rol)- produkre verzichtet haben, die wir nochnyrg b__rauchen. Dres: ganze Hochkonjunkrur ist nichts WeitLrÖ-als em _b_lu[)e_nde_r Moxast, und Verschärft wird dio La e durch Die S_tLUYrYollth, dre du: Sozral- dcmokraten uns beschert oben. Wirnckxxntltclwr Zusammenbruch und geistige Demoralisation sind die soztolen Folgen der_Repa- rationspolitik. Netben kann aus aus dem Elend wur em Zu- sammen hen mit Rußlanéd. Statt dkffen bat dv: dxutsxhe Regt?- rung ni t nur R1: [und, sondern guck) Deut_scl)l_an-d fur du: Kolom- sicrung dnrch die n-kente bereithellt; cs: xst xxx Her gajzzen WEU notorisch, daß Herr Ralhenau in Lozrdon st_ch aux dxeses PYogramm verpflichtet hat. Die Volixik, _die 7912 Heutxcl)? JxegjerungRgßlgnd gegenüber zu treiben beabsthrgt. tst h'mterhalttg und_ bmm-tnckt-sch. de Wir fovdern den Mini“ster_ Tr. Rathezmu auf, kkpp und klar bier zu erklären, ob es Wahr tst. Haß er tn Lowdon den Enkéntx- bodi-ngun n zugestimmt hak (M_mrster Dx. Rathenau: Das :| nicht WFK) Deutschland muß sub xntfckwrkden, ob es Rußlan? im Wiederaufbau uwte'rstützen oder stch zum_Skladenk)alter de» russischen Volkes im Interesse YFZ Etxtentekapxtals __m_achen lasse_n Will. Sich aÜen mögTi-cben Gelu=“en_l)mzz1geben, das 11? chte dw Siqn-atur der deutschen Kultur. EZ 1st kent Wu'ndcr_. daß Teutsch- karöd in der äu eren Poli-tik wur Mtßequlge ha?; DW Redx Brett- sche€ds gestern Fat uns enttäuscht nacl)_1xme_n fruhererz Erklaruann Über die Erfüllungspolitikk Herr YrertxckZend jolltc eme groß? at vollbringen umd einen Knigge uber den_ guxcn T_on zMscbxn Siegern*un-d Ve icgten sck)reiben.M-Herr Vyeztsclxc“t_d gWOkk UFMÜLÖ ins Kloster. er die jetzige SteuerYolthk nntmcht, trttt_ das Proletariat in den Dreck. Die Una'hhang19e Partei ist, Wok? ck51 der Haltung der kapitUisti'sch-eq Regxerung gegen SZWMUF UZ.- Aber den Sozialisten fällt es nicht em. das ,PWlYWW “SLIM “? kapitalistische Politik aufzurjxfen. Herr Bre1tsche1d hat tn MY?- ierender Weise gegen sein ergenes: Zoptralkomitee IWW?!» Z

pposition der Deutschwati9nalen ist m-chts andexcs a? emS_eme “demagogiscbes P-arteimandWr, gerade [0 WW Wm d' MF; kompromi . nichts anDeres als das PLUM der HUM- _"? m 't beißen. Öls die Deutschnationalxn _betm Kapp-Pltksck) Ge FMU'ÖYV hatten, zu begieren, empfahlen ste sub_sofort dem WoblkvoDeent__ch_ Entente. Eine . U'stimmuna zu dem Mtßwaynsxxowmkxerw F [„u- nationalen eine Förderxma der reaktwnaken- " [NZZ Jen tionären Bestrebungen, die darm zum Aus-druck kommen, w u .

ründung

schließe

Deshalb können wir döesem Mißtrmtensvmum nicht zustimmen. _

R ' ' e r la 4: Erklärung seiner Fraktion_,_ ybzte ___ZdFFZeYeMTKYr uaniger Werden-yen Hause verYanltch W" “" M; WMW MM„HM „:,-a?» r - - e u, . _ __

hM Y? «)?:fo ROM leWiDert,_daß es fick) um_ eme oxfixeblx Erklärun seiner Partei handele, dle ex verlesen Wurhe. un "das in der rtesung fort. Als er endlich schlöeßt, bmht fast

LM us in stürmische Beifaüsruse (Ms- __ __ “DFW scküießt die sachlick)e__Diskussion, Prasident Lobe Yexkünder die ,vorlisgenden Antrags»

Außer dem bewtts gestern mitgeteilten M ißkra nen ! - votumder Deutschnationalen ist vomZentrum, Marx und Genossen, folgender Antvag einge ngen:

„De_r Reichstag verrvahrt si 92 n die in der ote der charatwnskommisswn vom 21. ärz m deuticben Volke ange- 1on_ncnen unerhörten Forderungen und killigt daher die von der RNchsregierurrg zu dieser Note abgegebenen Erklärungen.“

Hievu beantragen die Deutschwationalen Hergt und (_Hejxoséen: 1. dem Anfrage Marx hinzuzufu en: „soweit ne eme klare ZurückWeisung, des Angriffs der epavations- kommission auf die Souveränüät des Deutschen Reiches ent- halten. Er vermißt jedoch die klare eindeutige Steüungnahme zu der Forderung der Reparationskommission von neuen Steuern und u den Deutschland für das Jahr 1922 auf- erlsgten Kontktbutionslasten von 720 Millionen Goldmark in DWlsen und 1450 Millionen Goldmark in Sachleistungen; er vermißt ferner jede Zurückweisung dss Versuchs der Repara- tionskommisfion, die Hand auf das Privateigentum an Pro- duktionsmikteln zu legen. 2. An dieser Stekle sollen dann die bciden [eßtcn Aßsäße des Mißtrauensvot-ums der Deutsch- nationalen folgen, Wonach der Reichstag nicht die Zuversicßt zu haben erklcirk, daß es dev Regierung anker dem geg-en- wäriigen Reichskanzlsr elingen wird, das Reich aus der Fethrcn Lage hßrauszuéühren, und deshalb der Reichs- r-cgierung das Vertrausn versagk“

Für dc'v Fakl der Abkehnung dieses Antmg-es beantragen *die Ang- Hexgt und Genossen, in dem Antmg Marx die lkßtcn Worte zu streichen: „und bilLigt daher usw.“

Zu dem Mißtrauensvotum der Dexxischnationalen be- antragen die Kommunisten K o e n e n , F r 5 [ich und __Ba r Z die AoändLMng, daß nur dex letzte Absatz bestehen bletbt und folgenden Wortlaut enhälé: „Der Reichskag versagt der Reichs- regisrung das VLYÖWUKU, dessen sie nach der Rexchsverfaffung zur Führung der Geschäfte bedarf.“

Es folgen noch Erklärungen der einzeln-Qn Parteien.

Abg. He 17 gt (D. Naß): Wir [)abcn unscvan Mißtrauenxxankrag eingrolyend motivikrt, Wcil dio Ansfülmmgkn kys ReicbéfwnZl-crs noch ZE-szlrcickU Unklarh-xitew errthielbcn. Wir Wollwn "domi? dcr Regis:- rnn-g (Hclcxg-cn-lwét gebsn, die Zjvcif-Zl noch zu bsxcitixyen» Der ?"sz- k-rdncte Skrcscmann [)th gestcrtt in smei Pnn-kian cine axxdera Anfx'assnng Von der Erklärung des Reichskanzlers zum Außdruck gcbmcbt, (![5' Wir gslmbt kmbcn, cbcnso [)(-uta der Abgoovdnete Lciäß. Uns kön-wk' Ls nnr rckbt sein», Wemv dix! L'lnffassrmq dieser beiden

“:Ubgéordn-eten richtig wäre. Dann könnchcn wir Zn nmmbsn Punkken

die Erklärung der Regierung billigen. Aus dem bedauerTich unh hclmcrkéchn Schrvcigen der Regécruncg entnehmen Wir aber„ daz; mvscrc Anffassunxq die richtige ist uwd sol-che UnklarHNtM maxb wnxc bor bestehen. Wir Haben bedauert, daß der RcfckxskatNlcY ,stch fi_1k die Lcistun-g von 720 Millionen in bar un_d 1450 MiÜzonen m Sachleistunxxkn festaéleqt hat. Der Aba. Strexcmann Hat eme solche FLstlegnn-g jn don Ausführungen des ReDckyskanzl-xrs txrcbt _qefundxn. Der Minister Rathenau hat gestern auch diesen ZWeLfelpunkx nrcßt klären köwnen und nicht ein Wort daruber Zesaa-ß. Herr Obrese- mann bat Wegen des zjveiten Punktes der 0 Millmrden _rteuer St-eucrn gemeint, daß der R2ich§kanzler mißVersYand-M [421 und daß übskaupt keine neusn Stau-orn _mehr zukqßstandxn _w-zrdsn soÜen. Ich habe di? abwtsicbcnde Aeußerung des Reickxszunzlxré; bereits gestern zitécrt; einc Anßvork auf_meine Frage tsk_ mch: kaolgt, danach sind unsers ZWLisel berecbtxgt. Was den Etngnff in das deuscbe Privateigentum betrifft, so hat Hexr Strxsemarm darüber nichts gesagt; für uns ist aber der _Zugrtfs auf 1312 Real- Werte das Allerthcbtigste. Leider ist noch mcm allgemem bekanrxt, daß in dem offkchllen Kommentar zu dem Abkommen von Part?- ansdrücklicky gesogr War, daß das Privqxetqeymm der_deut1ck7en Staatsbürger bestimmt von der Hafkumx sur dre Repqraktonleasten ausgeschlossen ist. Auch nach dieser R1chtuna h_at dze Rxgxeruztg keine Klarheit qegcbkm Wir 1131":de gern be-rett sem, eme Em-

“Hsitsfwn't des Rebchstogs jn dsr Vertvabmmg «gen das Ansinwcn

der Ewten-trcforderun-g-en zu bi-kden, und darum haben w_fr unseren Abänderunxxsantrag zum Antrag Marx; gestellx, u_m dre kalar- [»eitsn zu beseitixykn. Eysntuell beantraqep Mr, m_ dem Antrag Marx den Ausdruck der Billigung zu_ stretcben. WU“ _heantragen ferner die namentléÖe Abstimmnwg uber nrxsere Anfrage.

Abg. Henkc (U. Sox) gibt eine Erqurung ab, m dcr_e_s u, (1. heißt: Die aoaenwärtig zur Entscheidung 1te_be_nde Außerzpolxtck dcr ngicrung Wirth findet in der großen L_rmc zkvar dre Zu- skimmung der Unabhängigkn Sozinkdemokrgtte, msbswnpere balte_n auch wir den angedrobten Eingriff in dte degtsche ancznzbobezt und dic Kontrolle iiber die deutsche Wirtschaft fur_1xnm_o„qltch. Dp: innonpolitiseHe andamenticrung dicser Außeppqhhk, msbesonderc durch das Stcucrkompromiß mit dex großkapt_ta[t1ttfck)en Deutschen Volksparkcé, fordert dagcgsn den schärfsten Wtdersprucky der Vgréet !*.-kraus, don sic bsi der unmittelbar bevorstehenden drtttegt Lcmng .der Stcuergcseße eingohender bßgründen w_ir»d. Von _dxcsen Er- Wägnnchn aus lehnt die Unabhangige Sozzaldemokratte den chr- [iegbndén Mißtrausnénntrog der Deutsebnatmnczscn ab und _entht sicb" gegenüber dem Vertrauensantrag der Regjerungsparteten der Stimme.

Abg. Dr. Stresemann (D. By,): Der Deutscbxtaxionglen Volkspartei spreche ich mein tiefstes Bedauern Jus, daß ste tn_em_er Sache, bei der so viel auf dem Spéele steht, Abanderunasatxtrage '.n letzter Stunde dem Präsidenten unterbreitet bat. (Zxxsttmmuna. Widerspruch auf der äußorsten Rechten.) Vox mehr "ls anderthalb Stunden ist bekannt gewesen, daß diese Atxtrage berctts_ dem Herrn Präsidenten eingereicht Waren;_mfolgede_sjen baberx W1r_ erWartet, daß uns Gelegenheit gexxebcn wurde, zu dtesen Anfragen m anderer Form Stellung zu nebmsa. als dies nach der Verlesung durch den Präsidenten möglich ist. Das sogenannte Bertrapensvotum der Abgg. Marx u Gen. liegt meines Wissens se1t JWex Stmzden dem Plenum des Hauses vor. Der Abg. Hergt bat bxngekvtesen auf Differenzen der Auffassung Zvischen seinen artetfreunden und meiner Fraktion über die Erk arung des Reixbs _anzle_rs. Aug!) das, Was der Abg. Berat beute ausgefuhrt bat, tft „m kemer Werse ge- eignet. meine Auffassung irqeztdtme zu erschgttern. _ Wenn_der Reichskanzler esagt hat, wir hätten rechnen mussen m1t der_arttgext Forderungen Jer Entente, so bedeutet der Ausdruck, dqß tek) mrt den Forderungen des Feindbundeßxechnen muß, daß :ck darauf gefaßt sein muß, nicht, daß i dgtmt etnthtstanden bm. Infolge. dessen kann man in dieser e_zrehunq mcbt davon sprechen, Yak, darin schon eine Zustimmuxtg lage. Der Abg. Hergt tst aber mcbt ein egan en auf die Ausfuhrungen des Reichskaxt lex_s. in denxn aus rückch darauf Hingewjesen war. daß vorausst__ tltcb schon fur dieses Jahr die Erfülxung der Forderungen unmoglk sei. Das nenne tch cin Abrücken von dtesen Foxderuztgen._ni ! ein An,- erkennen, und der Reichkanzler bat m1r_semerse1ts durch einen Zuruf zum Auädruck gebracht. „daß er xneme Auffassung durchaus teile. Ich glaube daher berecbtxat zu sem, "_akb dresxr Haltuna des Reichskanzlers annehmen zu durfen; daß dtese mßme AuffaJung die richtige ist. Im übrigen mu 1ch sagen? ex; tft doch sel am, Wenn auf eine Anfrage, die von em Rekxner __emer Jraktjon an- geregt wird, der Redner der anderen Fraktton uberhaupt mcht ein- geht, nun daraus sofort geschlußfolgert wird daß er zu dieser Frage eine bestimmte Stellung uberhaupt nickZt emnimmt. Was unsere SteUuna zu dem Zuzqriff der Entente_in das deutsche Privateigentum migeht, so werfe :ck auf die_ Ausfuhrungen meines Kollegen Daucb hin. die keinen “Zweifel daruber zuxassen. Was die Frage der Steuerpolitik angeht, Fg bat_ der Außenmmrster Rathenau mit allcr wünschenswerten Deuklzcbkett auYespwcben. daß er nicht daran denke. der Entente etwa em neues teuersvslem anzubietxn und damit über das binausxuaehen, Was mit dem Ste_uerkompromxß unmittelbar vor der Verabschzedxxng steht. Von dresen Gesichts. punkten sind meine Freunde m 1 rer Halluna ausgegangen und von diesen Gesichtspunkten ha xn fie ßsch auch bei den Verhandsun en leiten lassen, dre uber den Antrag Marx statt.

gefunden 710 en. Im iibrigen babe stk) folgende Erklärung abzugeben:

„Wir haben bei den _staitgehabten „Debatten üher dbe Now _der

Reparatbnskommissbu zum snidrmk W '.!!! " M fei, hinter das Nein der ReichsregieruuY-eme iihst _kreüe "cout des Reichst es und de? deutschen lch zz: eßen. Dei- Falb stimmen wir er Entschlxeßupg zu, Yelche _dte Wahrung des deutschen Reichstages gegen d1e unerhoxten Fyrderunßen dec Reparationskommission betont und deshalb h:_nter die Erlln der Regierung zu den Notetx der Repqraxtankommisfiou !. Daß un ere Zustimmung nicht auf rtnztp_ve!le Ausführunaen des Rei sranzlers in dem Schlußab WN jemer Bede bezan Werden kann, rst in meinen gesmgen i_m ::::er Meuter Fruit !: Hierzu gemachten Ausführun en ausdruckxi be::ch x_vorden. Mr önnen aber von einem Ein ehen auf _dkzee pnnzzptellxn Gegen- säße in der gegenwärtigen außenpolms n ""S-„Zualwa mchts Gunstiges für das deutsche Volk _erhoffen, ir lehnen daher einxn AuZtra diescr Gegensäße derzett ab und Werden uns demgemqß gegenü er dem AntrFe Hergt der Stimme ent alten.“ Da w:: an dem Boden des ntrages Marx stehen, jver en wir alle Ab- än erungsanträge zum Antra Marx ablehnen und unsere Stimmen für den _Untra-g atx abgeben. (Veifal! bei der Deutschen Volkspartet.) _ _ _ _

Abg. Koenen (Komm.): WU: beabfichttgen, em Mtßtrczuens- - votum einzubringen, das ganz eindeuti sagt: „Die Reichsregrerung génießt nicht das Vertrauen des Rei Stagxs“. Wir mußten ch'11_-Z auf Vsranlassung der Kommuyistijchen Urbeitßgemeinschast, dxe erklärte, daß sie keine selbständtge Fraktion mehr sei, an" die U.S.P. Wenden mit der Bitte, unseren Antng zu unterstutzen. Die Unabhängigen erklärten, daß sie einen ntrag nxié ein_em einfaéon Mißtrauensvotum gegen die Regkexxzng Wtrth x_ncht untertüßten. Darum blieb uns _xricbts andcres ubrig, aks emen entsprechenden Antrag als Abanderun Lantrag zum Antrag Hergt einzubringen, der die nationalen hran Herausreißt und" einfach sagt, daß der Reich?;tag der Reichsxezierung das Vertrauevx Versa t, das sie zur Führung der Geschaste bedarf. (Lachen bex

den oziaWemokraten.)

Abg, Dr, Levi (Komm. Arbeit em.): Wir haben unseren Freunden und Gönnern von der inken Seits sagt: Ekn uncingejo'Hränktes Mißtrauensvotum bringen Dix" 71in em weil Wir jcdsr Vottgcnossenfchaft mit den Deuxsthnationalen reiz sind. éSéürmésche Heiterkeät.)

Abg. S usß -meb2rg (D. Nat.): Ick: möchte Herrn Levi nur kurz erwidoxn, daß ich mich nie mit Ynen (zur äußerfben Link?") Verheiraket gefühlt habe. (Stürmis Heiterkeit.)

Abg. Wels (Soz.): Zu dem Verhältnis der Kommunisten Und DsntscOnationalen genügt es jedenfalls, die Tatsa der „Kän- digung dickscr ('bemcxligcn Eye durch den Abg. Levi u onstatieren. (Große HciWksit.) ZNCZUL Fraktion wird unter blehnung aller Abänd-ernngstttkÉN-I ftir die Resoluéion Marx flimmert.

Nunmchr Jos! zur Abstimmung geschrxtten Werden.

Präsident Löbe exklärt, daß er zunächst über den Antrag Marx, der das Vcrtrausnßyytum begründet, (tbstimmen lassen Werde, da dieser «0211 anderen vorangehe,

Zur Gcschäftsordtmng bemerkt

_ _ ASZ. Schu [Y :Promberg (D. Nat.): Der Antrag Marx en!!- [zält sti Teile, Im Namen meiner Freunde beankrage irh, geteilt aZzustimmcn, und zfvar gerade zur Durchführung einer wahren 'in-heéksfront. (Gelächter links.)

_ Vräü-dsnt Löbe: Wenn über die Zulässigkeit det Teilung einer Abstimmung, die nach der Gsfcbäft-Zoxdüung jeder Ünxlne Verlangen kann, ;in Amsifel entsteht, so entscheidet bei Anfragen der Antragsteller, in a en anderen Fällen der Reichstag. Nack: dem Wortlaut des Antrages Marx, der in seinem zxve'tteu Tul» ' dur das Wort „daher“ auf den ersten Bezug nimmt, habe ich Ziveif ob eme Trßnnung m" lick) ist, und dxeser ZWeifel kam: nur d den Antragsteller ems jeden werden.

Nbg, Marx_(Zentr.): Wir sind nicht gewUt, in eine Tetlu' wg meines Antrags emzuwilligen. Wir halten es für dem Sinn un.?) der Tragkveite unseres Antrages entsprechend, eine solche Tcxlung nicht Vorzunebmen. Es handelt sich hier um ein Ver- t_raue1_1§Wtu_m___(Hort, hört! Nchtß), und auf solehe Anträge tm slch d1e Gc1chmtsordmmg nicht beziehen. Ferner glaube ich m t, paß Y_unserem Vertrauensvotum ein Abänderungsantrag zuläsfig xst. * tll man ein Mißtrauensvotum, so ußuß man auch den Mut hczbcn, es __z_1_1 beantragen. Ein Vertrauensvotum 'darf man aber mch: verWamern. Man _darf es auch nicht in sein Gegenteil ver- kehren durcb ZUYaßantrage von einer Seite, die nicht auf dem Bopen der Pgrtexetx des Vertrauensvotums steht. W ist un- WMQ? Md Wtdersprtcht dem Begriff dex; Vertrauensvotumx.

_ Pkasxdent Lobe: Dxe Frage der Teilung ist durch die Er- kxaxung ch Abg. Maxx erledigt. Ueber die andere ra e der Zu- las1xgkert emes Zusaßantxages müßte heute der „ei Stag ent- schetden. ch) h_abß Weyer m der Yesthäftsordnung noch in der Beta- ck]]!an dxe Moglxchkctt der Zuruckwäsung eines solchen Antrages 9218 en.

Nbg Sch1x_lß - Bxpmberg (D. Nat.): Nach meiner A affuwg ka_nn ke__rn Ziwegxel daruber bestehen, das; die Teélung zulä g ist. Dxe Klarung dtescr Frage ist fixr die Zukunft von Wichtigkeit. Der Ahg. Marx hat_h12r gnggfukx-xt, daß Abänderungsauträge zu fernem Antrags _n:cht moglich seien, Weil dieser Antrag ein Ver- trauenZdotum set. Das ist uns ganz neu, daß es sich um ein Ver- trauensvotum handeln soll. Wir betrachten den Antrag Marx nicht als Vertrauensvotum, sondern als die Umgebung eine! Ver- trquensvotums._ (Lebhafter BeiYsl bei den Deutschnatéonalen, Wrderspruch bet der Mehrheit,) - "2 Kennzeichnung des Antrages als_Vertraucnsvotum Ware natürlich ür die Abstimmung von ent- scheedcnder Bodentung gewesen. Die eschäftsordnung sieht meines Erachtens eme_n Unterschted in der Behandlung eines Vertrauens- votums gegemzber Zmderen Anträgen nicht vor. Wir können uns nicht damrt emverxtanden erklären, daß ein Vertrauensvotum an_ders behandelt Werden und Abänderungsanträ e zu ihm nicht g_e1tellt Werden solTen, chu dann wäre ja eine stimmung über cm_ Vextrancnsvotum uberhaupt nicht möglich. Wir erheben ent- schre-demterz Protest ge en de_n Versuch der Ver Waltigung, (Leb- _a __ __ZxYsZrmmung an der außersten Rechten, iderspruck) bei der

e 1: et .

_ Abg. Dr. Stresemqnn (D. Pp.): Wenn es möglich wäre. ckan FOM"! zu finden, a__uf dW sich möglichst große Teile des Hauses emxgen konnten, so Wurden wir einen solchen We gern gehen. Der Antrag Marx bilde zweifellos ein unteilbares nzes. Teilt mcm tkm, dann stunde der zrveite Teil ohne jeden “usammenhang da, m_1d es könnte über einen olchen zufammenJan losen Sax gar mchtab§xestimmd1vexdew ine Trennun der bstimmung 1st__für uns volltg unm§gk_tch. Nun hat der Abg. atx in seiner Ve- grurxpung der Unzulasfxgkeit der Stellung von Abänderung;- antragen_dara_uf hmgewtesen. daß ein Antrag ein Vertrauens- votum sex. S_m Vertrauensvotum r die Regierung liegt nach d_er Uebung dieses Hauses in den orten: ..und spncht der Re- g1xrung das Vertrazxen aus. dessen sie nach der Verfaßung zur Fybxung der Geschafte bedaxf“. Der Antx-xg Marx sprießt dle B_1ll:gung aus zu_1_3er Erklezrung der Regierung in einer be- sttmmte_n qußenpol1t1schex1_Sttuat1or-, um ißt öie Möglichkeit za geben, m eme; außenpoltttschen Situation, die fich_ vorbereitet. fkch (mf drcsc_Zust1mmung zu ihrer Erklärung s " en zu können. Das ist her Smn des Antrages Marx und diesem inn haben wir zu- gestxmmt. Gesxernxereits und auch heute habe ich zum Ausdruek gxbracht, daß rmx e_me Erörterunx über die prinztpxeaen . saxe im gegenwarttgen Augenbli außschalten Wollen, und war uns ledxgljch aux die Dmg: beschränkcn kvoaen, die Anfrage Marx eniba ten_ sind. (Le: 11 bei den Deutxcbnakiomlen.) Ystbe'daur'YeT“ _?a Ste (zu der ßersten Recken! eine den“

ung m r e n. . ,

Aba. Leicht . Bd.: Xn diem Au ndlick vmk * * * tiefes Bedauern darüber )aussprukfn. da qe da!, ck “* ' dur den eigenxn Antes nicht terreichen Weie zu errex n su !. du bis ienatk wird in die Keei e. die un Ernst der ituatim (Stürmischer an fender Beifall bei der

W bt! _

Zxoiscdenxuw .an dex- WW