zu kunden, bis eine genügende Sitbabeit gegen Eis- und Hochwaser- ( ren an der Abzweigung der Noaat getroffen ist“. Berilbterßaiter Abg. v_on Glaienapp beiürworiet diesem An- trage gegenüber die Kommiisionsfaßung. „ Abg. Freiherr v _on Bodden rock begxündet seinen Antraz da- mit, daß die Kommiißonsfaffung nicht weit genug gebe. Geheimer Ober-Finannatb Havensiein bittet, es beider Kom- missionsfaffung ju belafftn, und erklärt, daß die Regierung bereit sei, in Bezug auf Stundung dem Elbinger Deichderbaud entgegen-
zukommen. Abg. Freiherr von Buddenbrock zieht mit Rücksicht auf diese
Erklärung seinen Antrag zurück. Nach einem Schlußon des Berichterstatters Abg. von Glasenapp werden die Resolutionen angenommen.
Alsdann folgt der Bericht der Budgetkommisfion über den Antrag des Abg. Schmtdt-Warburg (Zenit):
.die Königliche Staatöregieruug zu ersuchen, dafür Sorge zu nagen, daß den in der allgemeinen Bauverwaltung be- schaftigten Bauinspektoren und Maschinenbauan- spektoren eine die Dauer von 5 Jahren überschreitende Zeit der diätariscben Beschäftiguna bei der Festseßung des Beioidungsdienft- alters angereckmet werde."
Die Budgetkommissron beaniragt, den Antrag abzulehnen.
Aba. Schmidt- Warburgb: Die Bauinspektoren und Maschinen- bau-Jnsvkktoren in der Eisen abnverwaltung kommen exit 11 Jahre nach bestandenem Examen jur Anstellung, in der qllaemeinxn Bau- verwaltung sozar erst 12 Jahre nachher. Den meisten Widerstand gegen meintn Antrag leistet der Finanz-Minii'ter, deffen Verireter in der Kommission eine Paraüele zwischen den Ober-Förfiern und,Regie- rungs-Aüefforen einerieijs und den Bauinspektoren andererseits zog. Dieser Vergleich ist nicht xuläifia, da bei den ersteren Beamten Ueber- füllunq der Karriére herrscht. Nachdem das Haus im voxiqen Jahre eine Peiition gleichen Inhalts der Regierung zur Berucksichtigung üöerwieien hat, muß es jest auch meinen Antrag annehmen.
Das Besoldunngimstalter dajiert von der ersten definitivxn Anstellung. Zu Gunsten der unteren und mittleren Beamten ist dieser Grundsas durchbrochen und zwar lediglich, um die zufälligen Verschiedenheiten innerhalb dersciben Dienfikategorie aussugleicben; denn dieie Beamten werden in den verschiedenen Bezirken Verschicken spät fest angestellt. Eine gleiche Maßregel bei den höheren Beamten anzuwenden, ist nicht nötbig, weil diese durch die ganze Monarchie rangieren. Das- der Abg. Schmidt meinen Hinweis auf die Oberförster wunderßar findet, ver- flebe ich nicht. Selbstoeiständlich babe ich auch finanzicüe Bedenken geljend gemacht. Durch das höhere Anfan Sgebalt von 3600 .“ und durch die kurze Aufrückun 811111 von 12 abren ist schon ein Aus- ß1k1ch für die spätere Anite ung der Bauinspektoren und Maschinenbau- Jnspektoren gegeben. Außerdem ist das diätariscbe Gehalt dieser Beamten schon größer als das feste Gehalt von 1716111111) angchsteüien Beamten derselben Kategorie. „
Abg. 131". Arendt (ir. kons.) bittet tro dieser Ausführungen um Annahme des Anmgs, der bei Voller * eieyung der Budget- kommiifion vielleicht Von dieser angenommen worden wäre. Wenn irgendwo, so sei bei diesen technischen Beamten ein Bkrürfuiß nach solchem Antrage. Der Grundfos, daß da); Dienstaiter nach der eiats- mäßigen AnstellunJ1 berechnet werden müne, sei “gewiß richtig, aber keine Regel obne uSnabme, und wenn man nicht m AUSnabme- fällen dem praktischen Bedürfuiß Rechnung tragen wolle, so sei dies bureaukratisch. Eine gewiffe Probezeit vor dsr Yusteiiuna sei bei allen Beamtenkategorien zu empfehlen, aber fie dime nicbt üdxrmäßig aUSJedebnt werden, wie das gerade bei den technischen Beamten geschehe. Dicjenigen, welche man nicht dauernd anstellen wolle, solle man so früh wie möglich veranlaffen, den Staatödienst zu verlaffen. Wenn ker Staat seine Beamten zu lange auf AnfieUung warten lafie, so würden sich die beiten Kräfte den Pr datdienstcn zuwenden und nur ie schwächsten dem Staate übrig bleiben. Bei dsr Eisen- babn-Verwaitnng seien die technischen Beamten unendlick) viel schlechter aesteüt als die juristischen. Wenn die tcchnischen Beamten mit dem 30. Jahre ibre Staatsprüfung defiänden und dann noch 10 bis 11 Jahre auf Anfieaung warten müßten. so könnten fie, was er für sozial be- denklich baue. nicht rechtzeitig zur Gründung einer Familie schreiten. Dcsdaib müffe wenigstens der bescheidene Anita,] Schmidt-Warburg angenymmexi werken. Jm Zeitalter der Technik müffe man auch dxn Technikern ihr Recht la 1en. „
Minister der öffentlichen Arbeiten von Thielen:
Meine Herren! Bei allem Wohlwollen für die technischen Be- amten meines Refforts kann ich Ihnen doch nur empfehlen, dem Antrags Jbr-xr Kommission beizutreten.
Meine Herren, der Antrag Schmidt (Warburg) bringt die tech- nischen Beamten nicht um eine Minute früher zur statsmäßigen An- stellung als bisher, sondern der Antrag Schmidt (Warburg) ift ledig- lich eine BesoldungLverbefferung, und diese BesoldungSVLrbkfferung würde zu zahlreichen, sebr gerechtfertigten Berufungen anderer Bexmten- kategorien führen. Der Weg, auf dem den technischen Veamien meines Resorts wirksam zu helfen ist, ist der Weg der Vermehrung der etaTSmäßigen Stellen, nicbt aber dieser künstliche Weg, den der Antrag Schmidt (Warburg) einschlägt. Der Weg, der der einzige ist, der dauernd hilft, der ift von der StaatSregierung schon seit Jahren eingeschlagen worden. Mit Genehmigung d:s Herrn Finanz-Minifiers babe ich die technischen böberen Stellen von Jahr zu Jahr ver- mehren können; ich erlaube mik, Ihnen hierzu die Zahlen an- zuführen.
Die etatömäßigen Mitgliedssteilsn der Direktionen find seit dsa: Jahre 1895 für die bauteÖnifchen Beamten von 99 vermehrt worden auf 130, also um 30 0/9, für die maschinentechnischen Beamten von 26 auf 48, also um 850/11, Während derselben Z*it find die administraiiVen Stellen nur um 80/0 Vermehrt worden. Es ist also f1r die techniichxn Bsamten dxr Eisenbahnverwüiun; in diesem Zeit- raum sebr viel mehr geschehen als für die administrativen.
Meine Herren, in jeder Beamtenkategorie giebt es gute und ungünstige Konjunkturen. Ich habe niemals geleugnet, daß für die 1echnischm Beamten lange Jahre hindurch eine ungünstig? Konjunktur gsßerrscht hat. Das ist aber ebenso bei den Juristen der Fall geweien, bei den Lehrern, Oberiörsteca und fast allen anderen staatiicben Beamten. Meine Herren, als 1117 bei dem Landgericht in Koblenz wn, war der älteste unbesoldete Affeffor 11 Jahre Affsffor, batte bis dahin 1151762116 einmal hier und da bxi Kommiffarikn Diäten be- kommen, während die technischrn Beamten vom ersten Augenblick ab, wo ße das Examen gemacht haben und zum tbeil sogar schon als Bauführer eine auskömmlicbe diätariich: Besoldung genoffsn haben. Die Verbältniäe werden sich in wenigen Jahren für die technischen Beamten der Eisenbabn-Vsrwaltang in erheblicher Weise beffern. Für die technischen Beamten der aügemeinen Bauoerwaltung vielleicht nicht in dem Maße, aber doch immerhin in sehr füblbarer Weise. Es wird meine A-„fgabe sein, auf dem von mir bezeichneten Wege den technischen Beamten meines Refforts tbunlichst zu Hilie zu kommen, und ich bin überzeugt, daß ich auch bier die nötbige Unterstützung bei dem Herrn Finauz-Minifier finden werde. Dsr Weg aber, den der Was Schmidt (Warburg) geben 111111, wird zu dxn allergrößten Un-
!
zuträglichkeiteu in der Verwaltung führen, und 15 muß daher mit dem Herrn Vertrat: des Finanz-Minifteriums bitten, diesen Weg nicht zu betreten.
Abg. Dr. Kelch (it. was.): Der Ministerial-Direktor, Schulz hat früher anerkannt, daß die Baubeamteri unverbältnißmäßig lange auf Anstellung warten müffen. Deren Anuennetätßverbältniffe find m der That sebr ungünstig, und die Mißsiimmung darüber ist berechtigt. Das beste Woblwo'iien des Ministers ifi uichtentsrbeidend. Es handelt sich bei den Baubeamten nicht um ein augenblickliibes Stocken im Avancemmi, sondern um einen dauernden Zustand. _Wenn die Beamten durch den Antrag SÜmidi-Warburg aucb gicbt fruher jur Yu- ftellung gelangen, so bekommen sie doch für die [pate AnsieUun eme kieine Entschädigung. Man könnte den Antrag auch an akle Beamtenklaffen ausvebnm. Wenn das Haus seinen Wunsch zu erkennen giebt. babe ich Hoffnung, daß sich die Regierung ihm nicht verschließen wird. _
Unterftaatssekreiär im Fiuanj-Minifierium Lehnert: Der An- trag bat eine größere Tragweite. als die Herren annehmen, ohne daß er den Beamten eine frühere Aufteilung drin 1 Die Fniauzpeertung ifi bereit, die Stellen niich dem nachqew e_ienen Vedurfmß zu "."“ mehren. Gegenwärtig ist die Bautbätigkett beiondxts groß. _wird aber nicht so bleiben, und deshalb können wir nicht fur das vornher-
ebende Bedürfniß neue dauernde Stellen schaffen. Der Antrag ver- 7ch1ebt die ganze Gruudla 8 unserer Beamtenbesoldungen.
Abg. vou Pappen eim (kons.): Die Erfahrungen der ersten Redner fiimmen mit den meinigen nicht überein. Heiße will man ein aauz neues Prinzip in die Beamtenbesoldun emfubren. Kon- s(qaenterweisc wird im Falle der Annahme die ebaitöverbefferung aiier höheren Beamten nothwendig, und wir wollen doch alle mit den Gebaltkerböbungen Schicht machen und an der Y_éamtenhefoldung nue ändern, wenn ein dauernder Usbe1ftand xu befurchten ist. Das 114 aber hier nicht der Fall, denn wir haben kaum aiif die Dauer so günsii : Etats zu erwarten wie bisher, sodaß wir uxiere Bau- tbätigJeit vielleicht bald erheblich werdeii einichränken mussen. Wir können auch die Regierung nicht schieben, eiatßmäßigx Stellen zu schaffen, von deren Notbwendigieit der Reffort-Minister nicht überzeugt ifi. Dem voiübergebenden Bedürfnis; abzuhelfen, sind wir gern bereit, so aber kann ich bei dem ablehnenden Standpunkt der Regierung nur bitten, mit uns gea_en den Antraq 311 111111111811. _
Abg. Krause-Walde-burg (ir. kons.): Solange eine fruhere Anfteüung auSgeicbloiien ist, xvollen wir den betroffsnen Vegniten wenigstens eine kleine Cntichadigung geben. Wenn der, Minister später auöreicbend ctaißmäßige Steüen schafft, dann wird 14 der Beschluß von selbst geaensiandßlss. Mit dem_Regierungs-Kommiffar bin ich darin einig, das; man aUerdings bezüglich der Forst- und Re- gierunqs-Affefforen die Konsequenz ziehen um . '
bg. 1)r. Saitler (ni.): Wenn au die Verbesserung der Beamtenbesoldungen im allgemeixen abgefeblc-ffen iii, so find dock) einzelne Härien bestehen geblieben, und eine solche scheint mir beiüglicb der Baubeamten vorzuliegcn. Wenn die Privaldstriebe ihre technischen Beamten beffer sieükn als der Staat, 19 wird dieser sich mit den geringeren Kräften begnügkn müffen. Die Sicherheit der Steüunz und die Versorgung der Hinictb iebenen lockt allerdings in die Staats- ftellungsn, wenn man aber diese Vortheile den Beamtkn Jabxzebnte lang entzieht. wird der Anreiz für die Privaifteiluxgen stärker sein. Sollte die Bautdäiigkcit zurückgeben. so würde der Staat noch immer nicht xu viele angestellte Beamte baden und uicht mehr so viele Diätare einzuberufeu brauchen. Wir werden für den Antrag Schmidt- Warburg stimmen.
Abg. Rickert (ir. VW.): Wir treten für diesen Antrag ein, weil wir meinen, der Staat muß in dieser Hinsicht etwas thun, um fich tüchtige Beamte 111 erhalten. Die Paivatdetrieb: xadlen viel höhere Gehälter. (Fs ließt bier also ein Staatßivteréff; vor, das; nämlich dem Staate Die tüchtigen Kräfte verbleiben, und daher sind wir für den Antrag.
Abg. Kindler-Posen (ir. Volks»): Wir Kimmen am!) für den Antrag. Der me der Technik ist durch die Berechtigung zur Ver- leihung des Doktortitels anerkannt worden.
Abg. Felisch (kimi): Eine große Anzahl meiner Frakiions- genoß'en ist für den Anita.» und wir bitten, ibn anzunehmen.
Der Antrag Schmidt:Warburg 111115 mit großer Mehrheit
angenommen. Schluß 31/2 Uhr. Nächste Sißung Montag, 11 Uhr.
(Kommunalwahlgeseh)
Literatur.
Biemarck-Gedenkbuck) rxou Guido von Herrnboi. Nürnberg, Kunstverlag von Tbcovor Stroeier. Pc. geb. 3 «ii -- Dieses Buch bietet auf 143 Seiten für jeden Tag 12:13 Jahres einen Außiprucb des Fürsten Viémarck (der ein treffendes Wort über ihn, sowie Raum für freie Einirage. Die Anßwabl ist reichhaltig und vielseitig und wohl dazu g:?ign9t, di? Erinnerung an den großen Staatsmann wach zu erdalten. Aach die Ausstattung ist zu dem In- balt in finnreicbe B(jitbung gebracht: Eichenlaub und Klse, dem Wavven des Fürsten e_ntnommen, umfcbiießen die Svrücbr und Gedanken, und deuiicbes Eichenlaub zieht (1D in grün und gold über die Decke. Sosa: vas Borsa papier, überfäet mit Eich_3nla-.ib und Kleedläitsrn und den C iffeen ()8 mit der Färitenkrone, ist mit dem_©anzen in Uebereinstimmung gebracht. Den Aufanq bildet ein vrachtiges Widmungsblait mit Autogramm; gegenüber sieht man, yon grünem Lorbeer umkränzt, 1116 Porirät des erfien Reichskanzlers von Franz von Lenbach. Als Tagebuch verwandt, Vermag das Buch reiche Anregung für Geist und Her; und für eine aeiäuterje Welt- und Zéitbetrachtun-z zu gewähren.
_ Die deutsche Kolonie Insa in Süd-Brasilien. Reiseerlebniffe aus dem Sxaate :nta Catharina von Franz Giesebrxcht. Berlin, Verlag von Hermann Pastel, Preis 1,5024 -- Die .Hxnseatiicbe K01oniyations-Ge!eiiscbait' hat im brasilianischen Staate Santa Cxtbarina einen Kompi-r von 630 000 1111 erworben, Dermeffen und durch Wkgebauten dem Vsrkx'or erschlossen. Af diesem Komplex 111 ein; neu: _großs deutsch: Kolonie, wei : den Namen .Hxnia' iübrt, 1111 Entstehen begxiffen. Der VStfaffrr der vorliegenden „S_hriit hat im Jab'e 1893 dieses Territorium besucht 11113 (1111 (eine Beficdslungsfäbigkeit bin ge- prüft. Die Resulxaie sind nach dem Bkricbt, dexi er darüber erstattet, die denkbar günstigitcn. ZnanspruchslosrrWeis:]childert er ferner das Leben und Treibkn der s:!„bsibewußien, arbeitsanim und rastlos vor- wärts strebenden dsujscbxn Bevölkerung Süddrasiliens, wxlcbe zäh un: kernig ibr Volkstbum zu bewahren weiß und in deutscbxr Tceux noch heute nach dem alten Mutterlande bcrübcr schaut. D1s Buch ist mit kablreichen Jiluftraionen theils nacb Originalikizzen von Paul Knieba, theils n1ch. Pbowgrapbien aus dem Atelier von B. «"beim- wantel in Blumenau (Südbrafilien) geschmückt.
- Der Krieg in Transvaa11899/1900. Von Tiede- mann, O.crftleutnant a. D. Erster Theil: Der Krieg bis Ende 1899 1115 seine Vorgeschichte. Mi! 2Karten. Militär Verlagßanitalt, Berlin W., Köthenerstraße 22. Preis 1.14 _ Wenn auch die Literatur des südaßikanischsn Krieges durch das vo71ixgende Wert um keine überraschende Neuheit bereichert wird. da es si!» im uu-
N1dmeu der anderen. über die kriegeriichxn Er-
. erschienenen Veröffentlichungen kält. so kann das Buch doch, ?lkich jenen, in seiner leichwerständlichen, katzen Daxfizliungsivxse als ein interesanter' Zuvaibs d(s Nachschlage- materials gelten. Den Inhalt des vorliegenden ersten Tveils tenn- jeichnen die folgenden Kapitelüberdcbriften: Veranlassung zur:: Aus- bruch des Krieges. __Der Kneasicbaupiatz. - Die Streitkräfte und Vorbereitung zum Kuege. - Englands Zensur; englischer Operations- plan und seine Vereitelung. - Die Gruvvierung der Stcritkräftz kurz vor Bsginn ves Kcieges. -- Kurze Ciarakreriitik der Buren und Engländer, bezw. ihrer Kriegführung. - Die Offensive der Bann.
--Die K'mvfe"um Ladvsmüb bis Ende NovembeQ-Die Fr-
gniffe im Westen und Süden derFreiflaateu bis Ende Dezember, ansicht. der Offensive des Lord Metbuen. - Die mobili en eng- lischen Streitkräfte und deren_Verwmdun;1. - Die Q ensioe des- Lord Methuen. - Die Vorgange in Natal von Anfang Dezember- bis zum Jabreéscbluß. -- In einer Anlage wird die Proklamaii-m d s Präsidenten Steiin mitgetbeilt.
- Briefe der Madame Jérome Bonaparte (Elisa- beth Paiterson). DeutschvonHenryPerl Mit Illufirati-nen. Leixiia, Schmidt 11. Günther. Pr. ach. 2 „Fi 60 „23 - Die roman- tis e Heiratb Elisabeth atterson's aus Baltimore mit Jörörne Bonaparte. dem jüu sten ruder Napoiécn's L.. sowie der traurige Aus ang dieses C ebundes ifi aiigemein kekanni. Die bier verö entliehtm Briefe Elisabeth Panerson's wurden kürzlich beim Abbruch des väterlichen Hmses in einer "Trödelkammer aufgeßmden. Sie gefiatten einen Einblick in die glamxndsie Epoch: dieics be- minkenéwertben Frauenleben! in welcher Furfien ihre Bekanntschafr suchten und sich um ihre reundfcbaft bewarben. Das Werk ziert ein große! Porträt der Elisabeth Patterson von Ci'ibert Stuart, welches sich im historischen Museum von Maryland in Banimore befindet. sowie ein Bildniß der zweiten Frau Zéziöme Bonaparte'], der „25111 in Katharina von Westfalen. welches hier mit Erlaubniß Seiner ajestät des Königs von Württemberg der_offenilichi wird
* Thalia in der Sommerfrische Eine Novelle. Yon Goswina von Berlepscb. weite Auslage. Stuttaart. Deuiicbe Verlags-Anßait. P.“. eb. 3 „14, -g. geb. 4 .“ - Diese kleine Tragöm aus dem L: en des fa renden Schawpielertbums unserer Tage ift mit künfilerisibem Geschick entw-rfen und 11111 psychologiscbjeiner Dar- sieUung der Cbarakrere aussearkeiiet. Dr_- Verfafferixt die sich damit Vor einigen Jahren als Novelliftin glucklicb einiuhrte, hat 1er ErklingSarbeit für disse 1we1te Auflage e_iner sorgfältigem Durcksichx unterzogen und sie auch in der orm gegiattet.
- Um Liebe". Bier 9 ovelien von Otto von Leitgcb. Stuttgart, Deutsche Veriagßxnstalt. Pc, geb. 3 .“: - Die in dem vorliegenden Bande vereinigten vier „kleinen Erzählungen [affen den Leser Blicke in da! Gemüth der gxschtlderien Mensxben tbun, die ihn fesseln, weil fie ihn in Mitleiden1chaft neben. Einzel-e Geschichtexx klingen webmütdig aus, andere sind von schalkvaftem Humor durch1esi.
- „Durch ganz Italien.“ Sammlung von 2000 Photo- graphien italienistber Anfirten, Kunitsibaße ?"" Volkßiyyen. Pracht- aibum in Groß-Qunfoiw-Format, voufiandig in 30 Lieicrungen zum Preise von 1 .,“ Berlin W., Werner Vsrlaq. Lieferung 3 bis 8.- Diese neu erschienenen Lieferungen des Prach1werks bringen die Fortsevuna der in W ersten Heften degcnnenen Reis; yon Venedig über Padua, Vicenza, Verona, Gardasee, Breccxa, Bergamo, Comkrsee, Lago Maggiore, Monja, Ma land, Pavia,Turin, Bordighera, San Remo bis Genua. Auch dieie neuen foie zeugen von sorgfaltig" Außwabl d:“r photographischen Aufnahmen der _Kunft- und 81112111- schönbeiten, die mit den besten techniicben Mitteln_ der Neuzeit revrodvziert find. Ein kurz gsfaßter Text (11th die nöibige (är- läuicrung. Die bisher vorliegenden acbi Lieferungen enthalten ca. 70) Abbilxungen in abmechselungsmcher Folge. Besonders beroorragendea Gemäidkn, Pxiästen, Kircbxn. fckö.1en andschxiten 111 eine ganz? Quer-
olioseite (ewidmet; aber aueh im übrigen fehlt wobl kein Wert der
rcbitektur 92er Skulptur von Bedeutuna. kein berübmteres Gemälde, keine landichafilicbe Scenerie und kein Typus, die zur Charakteristik Italiens und seines Volksledens nothwendig find. 2119 ein be- sonderer Vorzug des Werkes verdient Qetoorkekung, daß eine Reihe berühmter Meisterwerke, die, wie jeder Ztalienreiiende weiß. WIJM des mangslbaixen Lichres in den Kicb'n schwer oder garnicht zu würrigen sind, hier in den mittel?- kimiilicher Beleuchtung bergefteüten klaren und schönen Aufnahmen zu überraschender Geltung gelargen. Kauitliebbaber, Künstler, Archiiekten werden_ schon nach oder- flächlicher Prüfung den Werth dieses Albums (chasen lernen, zumal es ihnen als Tourifien die Mühe des Sammelns und die zeitraubende AußWbl von Pboirgrapbixn während dcr Reise eripxrx. Auch der Votzug der BiUiakeit dati richt unerwabnt kléiben. Das ganze, jedem Verebrsr Italiens (mpfeblenkweride Wer! soll bereits im .Hétbst vollständig vor1ieakn.
- Das Apriihest 31171. Jahrga'ngs 1900 der Halbmonatsfchréir .Die Gesellichaft' (Hrrauégeder: M. G. Conrad und L. Jaco- dowski; E. Pierson's Verlag in Drexden; Pr. des Heils 75 „Z) wird durch eins Serie Von Brikfen des 1890 Verstorbenen Hermann Conradi eingeleitet. Diese von M. G. Conrad mitgeibeiiten, an die vo: zwei Jahren ekenfallg rerstorbene österreichische Schriftite11nin Maraareje Halm geticbjejen Briefe gehören zu den (barakteristiicbsten Denkmälern der „Literaturrevoiution' der achtziger Jahr: und bieten mit ihrer von der Illusion mystisch-sinnlieber Liebesglutd umlobten Sprachr einen charafteriiiiscken Beitrag zur „Piywlogie der Moderne“. Zn syn“.- bolisiischem_ Mä1chinge_wande behandelt Os'ar Wilde in (er Cr-äblung .Der feldstiücbtige R1eie' den Triumph der himmlischen über die sinnliche Liebe; er wi-d damit ebénso wie G. A. Pollqck mit seiner eig-n- artigen erdkgescbicdt: „Niedere Rosie“ solcte Leier anziehen, die aus den Märchn den tiefen Sinn, (1119111 scherzbaiien prklerci die Satire und Ironie herauszulesen w1ff1n._ Ten lyrischen Theil des .Veites füllt diésinal Franz Evers mt einer reichen Zahl jisi emviunxener landscbasilickcr und seelischer Stimmungsbildei. Kurst- 1ritiiche Beii:äge liefern Rukolf Klein, der über „Aubnv Beardsby als Maler der Süxds' und Pio Vakja, der über spatiscbs Kuaner» bältniffe sprict-t, Wäbkknd W. Manke von München 1113 Kunfißadt plaumt. Ein reich iekackter1iicrcrkriliicker Tbeil beschließt wie (,ewöimlicb in willk9111mener Weise auch dieses Heft.
_- Die in Sjungart (Deutsche Veriags-Anstali) erscheinende iliuiirierie Zeitung „Ueber Land und Meer“ hatte zu Beginn ihres neuen Jabrganas, irn Okwbcr 1899. ein Preisauéschreiden erlaffep, in welchem Pxeiie von 1000, 500 und 300 „46 für die dufte Nooeüette, Humoreske oder Plauderei aus ens: wotdcn waren. In der jetB vorliegenden prächtig aukgefiatieten rüdlingSnummer (Nr. 31) von_, ?ber Lmd und Mer“ wird nun das Resultat dieses Preis. ausjcbreibens bek1nnt g-geb'n. Danach waren zu der Preisbewerbung 999 Arbeiten eingesandt worden, aber nur eine_ ganz geringe 211- 1abl von diesen konnte zur engxren Wahl gestellt werden. Das Z::isuchter -Ko[1egiam, dem neben der Redak ion von „Ueber
115 und Meer" die Hnren 131". Ludwig Fulda, Georg Freiherr von Omvtsda und Richard Voß angehörten, war nicht in der Lage, einer der eingelamenen Arbeiten den ersten Preis zumerkennen. Es wurde desbaib bricbloffen, drei zweite Preise zu je 500 «14 zur Vertheilung gelangea zu lassen. _Preiögekrönt wurden nach Maßgabe dieses Bc- ichluves: 1) die Erzählung von Lmse Westkircb (Hannover) mit dem Titel „Dot gribi gout1'; 2) die Noveüette von Isabelle Kaiser (Beckenried, Schweiz) mit dem Titel „Sein [ester W161" 3) Die Erzählung von Motiv von Reichenbach (Oeschowiy, OversckZlesien) mit dem Titel „Die Waüfabrer'. Den dritten Preis im Betrave 11911 31-0 „44 erhielt die Arbeit von F. Walther Ilses (Straßourg i. E.) mit dem Titel .Freibeir!“ Lovend erwähnt werden folgende Arbeiten: .Mona' von Margarete von Oetven (Freiburg i. Br.). „Toieatanz' von Gustzv 311. er (Berlin's, .Das Unnüyle' und „Fräulein Christel“ von B,. Rittk-eger (Hilkburg- haufen), „Dic iwer Freunde“ Von Balduin Giesler (Wien), „Unter- gang' Von M. TammS(Dauzia), .Nab 17 Jahren“ und „Prixzeßche_n2 Marotte" von Klaus Rittland (Göttingen), „Wie meine Frau mustar- fromm wurde" vcn W Schweretsky (Magdekurg), „Unser Don Juan" von Hans Arnold (Stettin) und .Vawr'eele' von C.“ roa Dornau (Halberstadt a. H.). Mit der Veröffentlichung der preis- gekrönten Arbeiten und derjenigen, die eine lobende Erwähnung (r- bieiten, wird die Redaktion von „Ueber Land und Meer" foiort be- gamen.
- In E. Pierson's Verlag zu Dresden erscheint in Kürze ein „
Buch der Baronin Bertha von Suttner, betitelt „Eindrücke, Erlebnisie und Verhandlungsberichte von der Haager Konferenz“.
M 102.
. Zweite Beilage zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
Berlin, Sonnabend, den 28. April
Handel und Getverbe.
(Aus den im Rcich§ami dss Innern zusammengestellten
„Naépricbten für H&ndsl und Industrie“.)
Außendak-ch 11011 Nantes im JÜ13781899 und Anibeii T(uiichlands (111 061111210811.
Der Außxiibandrl Von 5114.1th 121 Jahr“. 1899 umfaßte einen Waarxnumiaß von 7026 359 (12 (WM 6126 646 (12 im Vorjahre. Auf die Einiu_br «17131811 6197 912 (12 g-xgrn 5299 882 (12 im Jaöre 1898 uud (1111112 Außiuör 828 447 (12 (;89911 826 764 (12 im Vor- jabre. Der Einiubrbandel 121531“: (1111) ein Mehr 131711 898030 '.md
der Außfnbrbandel (in 10161183 5011 1683 (12 gegsn das Jahr 1898.
Die Einfuhr gestaltete ("1:5 im Vr: [131 mit d ' ' . Jahres 1898, wie folgt: I ck NMUN des
Bezeicixnung dcr Waar511 Häute. robe?
Tbietische Fei1e
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Bezeiésaung der Waarsn Tbierikcbe Abfälle u. s. w
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Steirie, Erdsn und brennbare» Mmeralien. . .
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Garne . Gewkbe .
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Metaliwaaren .
Möbel Und HolzivaZren
Gußeisen und
üngémittei
1899
1598 5795 151025 32 811
45 386 365 046 10179 30 297 30 430 268 263 373 434 14 886 145138 127 804 3 359 83?) 15 818 115 748
108693 46452 16768 15215
155222
5840 12995
3610 84898 34359 13385 19659
1157 '. [ Ü 246991
in Dovp-xTzrritnxrn
1898
275
4 396 130614 “35 242
57 628 299 169 13 768 15 893 29 066 357 125 274 137 16 730 164 866 222 170 2 342 532 76 821 82 696
94 019 90 712- 7 297 20 349 144 175 9 405 9 958 4 091 75 590 23 231 12 22-2
63 585 30 832 1 929
5 754 157 664
6197 912
1899
. . 12 269 . . 7 242
65159 127 870
1
1.18- 0110371077011;
5 299 882
1898
in Dovxalein-xrn
11980
6 467 48 619 88 023
ZUsammen einschließlich anderxr Waaren. , . .
7 Deutsch1and betbeiligie fich an dkr Einfuhr 7.7.1; *.*-1171115
bauptéääzlicb mit folgenden WITTEN:
Bezeichnung der Waaren
1899
Häute, robe, getrocknete . . 68':
Weizen .
ScbwrinekÉstén
Hülsenfrücvfe . 211512111115 B
oder gedörrLe .
Hanfsamen
Bauholz Flachs . Hani . .
Hoizmaffe :
Bier . .
(ChemisÖe Dü'nge'miitei'
Stärke .
Maschinen . . . Zusammen (*infcbließlicb anderer Waaren . .
(Zinc Zunahme (1egcr1 Tas Voxjabr 111111211 (1110 HTM (524 (12), SÖweineborfien (419 (12), (5843 (12), Bauholz (6476 (121, chemische Düngemittel (497 (12) , Eine 2151155111: ch deutieixen E11“-
irnen, getrocknxt:
606 2013
2 353
7 019 „42 670 344
9 802 412 1848 11953 5 695 785
88327
826 764
1898
in Dorveizxnjnscn 16
3 944 187 3 102
1659
1 186
36194 1296
9 588
10").
2 006
11456 9 193
310
85 485
'Uevfel ur-d Birnen (694 (12), 1311165111111
Hanf (214 (12), HolzmaFI (310 (12), Und Mafcbinxii (475 (12) a:!izuiyriskn. fuhr zsigis ("181 dagegéii 1:1Weizen
(3944 (12), Hulienfrü-Ibten (1089 (12), FlackpI (952 (12), B1?! (155 (12) und Stärke (3498 (12).
_ Die Ausfuhr uach Deutscbiand erstrickte sicb bauriiäch1ich aui foigen:e Waaren:
Bszeicbnung der Waaren
Oiliatdineu . ranzösischer Kol [kuchen .
Dachschisfer
Tanninextrakt .
Soda _ (Glycerin
Farbboizexiraét ". Metaliwaaren Zusammen einschließlich
auer
Waaren .
"onikalz'uckér 1 968
1899 1 7 7 600 23 633 895 14
6 759
41 465
1898
111 Doppelzeninern 0 95
1302
17 263 306 155 179
2415 5 904
27 789
_ Eiqe Zunahme der Ausfuhr nacb Dxuischiand zeigte (115 also bei OIliardinsn (12 (12), franzöfischkm Koloniaizucker (666 (121, Oel- kuchen (7600 (12), D3chschiefer (6370 (12), Tanninertrakt (589112) und Metaliwaaren (855 (12). Dagkgxn 11111611 eine Abnahme zu verzeichnen: Soda (1.41 (12), Glycerin (179 (12) und Farbbolzextrakt (12415 Zl(1)2). (Nach einem Bericht drs Kaiserlikcen Vize-Konsuis m
(17. 3 .
Einfuhr von Schirm- und Stockgriffen nach den Vereinigten Staaten 5011 Amerika.
EiitipreÖend dem großen Umfange der amsrikanischen Schirm- Induftrie, hat sich im Laufe dxr Jahre anch eine bedeutende Industrie entwickeit, welcbe fich mit der Fabrikation von Schirmgriffen, ferncr von (Griffen für Hrrreniiöcke sowie 5511 Spazierstöcksn befaßt. Be- günstigt. wird die Fabrikation 13011 Schirmgriffen durch den Umstand, daß xml Ruckficbt (1:11 die _Witierungßverbäitniffe die Schirme in Amxrika dauerbaitér ie'xn 1111111111 und deren GLsteil daher xumeift aus Stahl „bergeiixiit wixd. Daz bedingt eine größere Schirmgriff- Jiikiistrie, (115 1511112 in Europa besteht, wo zumeist 1161121112 Schirm- (wcke aus einem Stück üblich find. Hochgradige, der Moie untkr- worfeue Qualitäten Werden auch in Schirm- und Siockgriffen Vom Ausland nacb Amerika geliefert, der Maffsnartikei, für welcbkn Holz das Material bildet, wird jedoxb in 2111121111 selbst bergsiieiit. In Bezug auf da; Rohmaterial 111 Amerika in der Hauptsache auf das AußXand (1115618181811, indem sich nur (11171 Vereinzelte amsrikanifche Hoiz-Irtrn für genannte chcke eignen.
Unter den iür_dis Fabrikation von Schirm- und Sicckgriffsn nach Amsriia cicgeiübrien Holzarten iii die untsr dem Vixmsn ,Conzo' bekannte nach Güte und Prsis als die defis 111 813215511111. Dikikö Holz. wurde (rüber aus SÜO-Frankrsich bexogen, iKit etwa 15 szren ist jedoch Süd-Kroatien _dia qupt-szugZaUelle. Das (8011110111711 enistaYmt der eßbaren Kastanie und wird derart 111- kcrcitki, daß die chößiinge mit Zan en gexwickt und mit bufeiien- odcr bzrziörmigkn _Einx'äpnitten Vsrießen werden. Die HaUpimärkte des Artikel; smd Kaklsstädt, Agram und besonders Fiume, Von wo (:*-19 die Ausfuhr _nach Amerika erfolgt. Eine Abart dcs (5011.10 111 52:7 ((l-Congo, odsr Astral genannt, das sich dadurch uniericbeidet, das di€_M:rki€rung-n stickyförmig, dicht nebeneinandcr sind. Man h:t„Yer]11chc (111113692, dis Holzart mit Hilfe 80.1 kroatischen Sack- vxrnaykigcn' in _Amerika anzupflanzen. doch läßt die Kultur sicb augxnicheinlicb nicht übertragen, da die Bodenxerbäliniffe ein Aus- artcn (13 Holzss herbeiführen.
_ Daz riyxcéübrte Holz weist vxix'Öchcimrtige 251152 und Stärke
(1111, es 1151271 MZicrial richt nur 311 Schirm- und Stcckgriffen, 107122111 auch zu Spazier- und selhsi 311 Alvsnitöcken. Die stärksr-in Nummern 11:11'18 bis 24 wxrden zu Griffen für Hcrrerm die N11mm1111 13 bis 17 für Damanichirme Verwandt. Di! Zubéreitung (rixlgt rack) rer gisicher: Mcidode, wie ("12 1:31 dem Tdonet'scben gsbogenxn Hol] zur Anrxsnkuns kowmt, indém das 3351; durch Dämpfe erw;icht und dann (11:7 1111111111 Pflöckxn (1310an wird. Die erarbsitung des C0n1211013c5 111 Skbtrmgriffxn iii eine s(dr mannigfachs, 1171 da:“; Mataria'l 151511181 (“(ck Durch groß; inivendbarkxit (1113. __ _Wciters BJugsqxchen für Hölzer, dic», fich zur Fabrikation Von S_ÖMU- u11d;:-.::cck-,1r1ffen ei,“,nen, sind Großbritannien und Fraiik- r;1ch, rrc1che_La-.1((r die 515 130311000 und kurz bekaranten Holzarten lie'érn. (Zriier-ZL iii i:“"e Winz?! des BUÖSbaumiiraUÖSI, wie- solch€r 5511511567111!) _in Jrlankx, Frankreich und auch Spanirn wächst. Die 4111156116113: 111: 50x11'006 smd H1u11urz und London. Das boxwomä zcijznit fich_d'.1rcb 8111811 KUOUCU an kék Spiße aus, 1112111181: visier Holzgrt 1111571111: Vsrwendiaxkeit für die SÖirmgriff-Jabrikation ix_erlsi'ot. T1? kUkngxk-anntZ „Holzart ifi der obigen ssbr ahnlich; es 11: dxe WU13?1 _drz_1n England und Frankreich als Hxckrnpfixnze wild wxchiendkn©izzt(r«1r_auch2§. DiéHerkunit läßt sicb [Sicht unterscheiden, da 111311111115111-(59 (:):11 1155112: und 1811111er ist (115 das englisch w:“baiv 111515113 aucb bauvxsäcbiicb zu Griffsn für Hrrrexfckyirme rer- wanit Wir:. (.*-_?ix Wurzsi 5:5 GinstrrstraUÖI KCÖT tief in dsn Bodkn 515-111, wird 1151-11 Pflügen abg31chnitten und dann 5011 kieinen Léuten (131112161111, 11? fi? (111 dix grönergn Händler Verkaufen.
4311115 JIOZn und China lieiirn Material für die Faßrikation Von SHUI?- un': Stockgriffsn in recht gangbaren Holzartén. Nruxrdings 111 111 Eizroxa auch (in: wcstindiiche Holzart, das sogsn. Maiaffxrobr, 11101118 2111711115111? (3915111111211, während dasselbe in 2111121115 keinen 2111111119. bat finden können. Aach zur Monti-xrung dsr Porz-11an-. (8115111110, Me;a[1-, Horn- und Cellulosc-ÉriXe für Taxpénicbkrme, iur 1151.52 ModsartikedPatiZ den Ton angiebi, werden jene Holz- sorte'i) uxd VorngSeri'L Congo D(rwan'ct. Für Horngriffe ifi Wien dx: Yxbeczyxéplay: 9736111251119 stehkn dic Prciéc für ZU'ch und 11ch1x6 ern 15111 &ck-
_Dg-ZZ ESFR?! 111 Schirm- und Stcckgriéxn 11791 in Amérika 1.111 51141111111131147 iti dkn Hancy von Drutfcbxn imd Oesterrsiäzern, (21611 bel__]ed9ch (Jiri: r-krdaiiniß'ziäßig gering! ist. Da die Fabrikation 51:11 Schirmgimén rur 11121111 Anlagckapttal erfordert, find neurrdings 51312 118111: Léute 51111 (4215111111111, wxlckxe das Gejckäit b-Jruntkr- gekracht “11012811. 2111 („11111 JTÜÖÜÜFL (8511 es nicht, es 1111511 fich 1211911 72117? lvbnenden P((iie eriielen. Ucbxrmäßig? „1105111118113 bat 111161111115 wsnißer 511M- di? Preise “für das Gros; Congodölzer von 24 T-oiiars bis aus 350 DoÜars berunikrgedrückt.
(New Yorker HU-dklszsiiung.)
Wirtdichairlichc und komm2rzieile Luz: Costa Ricas im Jahre 1898/99.
Der AUF-nbandel Costa M*cas für das mit dkm 31. März 1893 bkknkiate R(chnurgsjabr läßt eine (10117110? Hanrclébilani erksnnen. Die Axisiubr,_1re1che sicb auf 5659 218.50 G31dvesos bzziffxrie, ü-'-.*er- (181111 („ic (81127111: von 4258 896,04 Goidpesos 11:11 1400 322,46 Gold- pe (*:-.
VJ: 12111 Wxitbe dkrAnsfubr entfielen aufKaffee 4217956915
Soldvkix-J. aIf Banamn 923 090,26 ©91de6, auf 2111111- 11118 JZristiz 31543904 Goldreics und auf edle Metalle 48 788,30 ©1715- vx o- » “1111 ker Einfubr des Re(hnungéjabres warkn die V-rii-iZien Staaixn vm Amerika wi! 44 80 0/0, Großbriwnnien mit 19 61 9/0 11110 Déuticbland wit 15.610/“0detbe11izt. In den eritcn ('i-„*r Monatrn 1:53 Koitwkkiijkks _1899 stieg der Anibeil der Vereinigtkn Staaten (111 ier E1177ukr ('C-(11111 chas auf 67,25 0/(1- Vsiursocht wu»: diese Sten12r11rzchkurch 1:12 günstige Sch1ffsvirbindung welcbe zwischen dkn Verximgxen Staatcn und Costa Rica bysiebi. und durch die kurzen Likfexir1firn._ Die Vermittelung dcs Waarenvxrkebis wurde jedoch fait ausichließlick) durch niibtamerikaniche Schiffe besorgt. (Fs wiirden baupxiacblicb Medi, Maschinkn, Oele, Drabt, qundrabt, Eis_enröbren und Haus?]eräxb aus den Vereinigten Staaien em- geiubrt. Auch die Ein ubr von amerikanischem Öaumwoll-Driüich und Katxun nahm einen erheblichen Aufschwung.
_an Kaffee, dem H1uytvrrdnkt drs Lanoxs, gingen 56 0/0 ua:!) Groshritannien, 20 9/0 naib den Vereinigten Staaten und 16 0/9 nach Deut'cbiaud. Von dk" Bananen wurden ungsiäbr xwei Drittel nacb Nrw Oricuus 11115 2111 Dritiel nach amerikanischen Häien (1111111151111- fchen Ozean ausgeiübri.
In 9711109113 Rica fäüt ein angreicbcnd starker Reg'n._ Die Berge sind 1:19 zu den vafeln mit Vrgetotion uud reicher PumusMicbt
sebr g€sieig€rt.
könnte.
119111111211 113518311.
ahgrnxigt sem.
San José.)
16. Okioer 1599 angéorchx.
13011 „1371111511 ÖITÉUTSND 5615326111 611.
33750 Zit HÜUTS ausziÜer wurdkn.
_-
1711110211.
Vcrbäitmffen 6111757761258 unkckeutxm.
ertbe 12011 14 357 Doüars ausgxfüdrt.
Von 2377 ReZ-TOUZ dekandsn.
Waarxiigaltung
Vikki, 1:11) stcnéméUel animaiischU. Urivrungs
Feile und Waasen daraus ......
Andere tbierische Erzeugnis? ......
Getrei52, Hülsemftückne, Mehl 11. s. w. .
Koisnialwaarrn 11115 Drs.:en
Spirituosén, Getränke und Okle . . . .
Lampen, Papier und Bücher
Hoiz und Kohlen
Steine, Thon, Thonwaaren, Glas und Kiviiailwaaren
Farbstcffe und Farbxn ........
Chemische Erzeugnine, Arzneimittel und Pariümerien
Wedwaaren .............
M(ta[1e und Metaliwaaren ......
Verschiedene Artikel ......
Zusammen . . Außerdem Tabacke :c. ........ Münzen ..........
Di." ("101 (11-1 F1üchi?, Gefiü,:81. Maickirixm Vieb 11. s. 11». der bauvtiääylicbitxn LQUKSZOTOIUÜL 111115111172 98981". 32725 Säcke im Vorjahre, Hol; im 11115 Honiß im Werthe von 639 DanrI.
Der Waarenverkebr wurde durb 22 SÖiffe 15911 12 906 Reg.- Tons Vermittklt, woruntzr sich 6 5711116112 Dampfer von 6012 815,1.- Tons, 6 englische Schiff“? Von 330 Reg-Toag ux
1900.
dk? Dekrktö
Häaieausfuer Britiiéh-Jndian. Die 111 J11“(,Z.-“11x bérrixbxnke Hungersnoib 1.11 uwtxr drm Visi)- beiixrxod d:121:i;,€ L*srdeéruag-In leVOkZLkUsSU, 5313 71:3 dic AUIiubr
Jm 1851111 Hxlbjadr 1893 Mir??- (1118 Gyzkxxi 11115 8475 211111111128, gleich [11115 2121 Zst., 151113 ausZeiübrt, wädrknd 1:1 den 16151111 für-f M;);LJLCN dxs JIkaÖ 1899 aus 511112211811 GIsendrn EZ (r,:i-xdt 711) (11191111 die on 3163) Zir. (1611111 (15 [Löféii ("(ck-Z 21151313 155 Jabr-ZZ 1893, WZiÖLI Ungéfäbr 12415 Seckozebniaäse T'Zr Jxrg1€ich§reréorß a11§m1ch1. _ Dkk SUTiEHiiÉLU Hikii-Z-EL'Ö- und zam 15811 uber schwinden (111.26 die rsligiösén BSdenkén der „Hixidu-Eigentdümer Men 7:33 Tödtsn 151€: Rindsr, und ("13 smd frei), iür ihre Tdixre (risiken ©8173 idr éisenrs L553n 11171
Die HIM (1611211 5311511511706) 11.1111) 2151115718 3:1: 5.11
[(WM 111.11 MMQie 528 Jaer 18:19 ein '.MSÖT 5
ertke 17011
bekecki. Gebirgs'säcbe fließen nach jeder Rich1uvg bin 1115 Thal und 151111111 rrexin ibrés starken Gefäiles zur Erzen ung elektrischer Kraft nußbar gequisk wxrden. Das K1ima m (en 136 eren Regionm ist ein durchauZ (121111073. Das ZW??? 585 2211113 eignet sicb besonders für den KzffYZHQU. DSS Qualitäi ch KQffLLS iii ein“ bsffkre als diejeniße kes braßltaniicben, dringt cker (1111) döbcre Preiie auf den euroväiscben Markku. An _dcr (1215111095311 5111111: gedeiht Ocrpkbmiich di? Banane; infolzé d(“r m(driam Kafiecvreiss 8111 sich der Andau der Bakane „ D:: Regierung bringt Zeaei1wär111 dem Anbau von ._Kakao, Gumm: 11115 (111521211 Arien tropischer Gewächse, weiche alle im Lankedortreffitä) „“.-;deiben, cin großss Jntereffx entgegen. In dem nyrdw'eftlichen Tb_eil 1781“ NSVU0117 wird Vixbincbt betrieben, jedoch nicht 111 Dem 113113512, 1311; der Konsum des Landes gedeckt werden JP Gsbirge über der Kaffreregion könnte der Angorazirge_mit Nuyen b:!risbén werdrn. Di: Aukbeutuna von E518- 111113 de'skrgrizbkn, 11161095 sich im Innern des Landes befindxn, ist 111131155 mit cnglmcbxm und anisrikaniicbczi Kapital in Angriff ge-
wobl die Zucht
. Cc-sta RM 12571151 “.": drm Übrigsn ivaniiéxen Amerik.: den Vor- 111211, dak; dsr G;“rind 11116 Boden 1111111 1121118 Eigentbümer Vertheilt 1f7, Welche i_"zcd in Dcr vauklik *in xigenss 5731111 ()xgründ-t baden und Jatsrciie an 61772111 111981161211 9312811 7128911. Bivöifsrung iiédet das Rückzrai dIZ Lapdéss. Ti? f(etß:g, 51-5 (151€ Bürger 11115 1011611 rkkoiuxiznäcen Ansichreituugsn SOUL? ("(F) 75116 Projck! dss Vkrdimiungökanals 111111113211 dem AtianiisFJ-cn und SiiÜ-Zn Ozean vxrwirflicbsn, 10 würden Costa“ Rica 11115 auch ihr? Schwxitcrrev115lxk Nicaraßua wobl schne11 unk 'UÖLk auf drm Wege dxr Woblxabrt und d&“? ichr€11e:1. (Nach 61116711 BMW 13122 amxrikauxé-Öeri Geia1dien iki
Dieser Theil der Leute «(1th als
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vcn 19.10 (22. Januar) in Außéübrung Das 121513
Nr. 479 vom . 1175111111? Dekrkt autorisierte kli? Auxgabck w-xixercn waiérgxidés 1215 3.11.9711 21-311393, der 1ur11.1ter- driickuna (cr 5111146111012211811 Rsooiution eriwrrcrliéb kei. Kaiserlicb-Fn Miniiirr-RefikNi-QSU in Bosoig “:
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Handel und Schiffswerkebr von Trinidad 58 Cub: im Jahre 1899.
„ Die Jnsxl (!*-155, (*.-(1:1)? untsr dem ivaniicko-aMFrikaniiéen Kcikge (ck;er 111 1eidcn kaite. b:.t dis FoigM ((Z Krikgxs Von den Ländsreien liegt noch ein greßsr Theil brach, un'.“ die Untsrnebmyngsluit kSZ amerikaiiiiäyek 115517115 5:11 ("139 1125er (111 viexrn Piäßen rer JWT kaum bemxrkbor gxmxcht. In Trinikad d( (11115 w1r der .Haydei de:; J25113 1899 der“.
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Eiöfubr
d 5 amerikanische
Aaßsnßandcl Egvrter-I im Jadre1599.
Ausfuhr
Esvrtiickpe Pfund
389 243 166 558 64 953
1 021 507 321481 626 464 164 934
1 771 750
331018 240059
267 432 (1332 213 1 607 614
377 795
10 683 421
532 954
4 515 917
69556 63666 40050 2670093 701588 15397 15521 18791
1 338
18 443
19 287
11 669 337 18159
15 213
19 342 434
1 502 485