1900 / 116 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Tue, 15 May 1900 18:00:01 GMT) scan diff

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aus dem er mensrben' eat er uns kühnen haben:

unglücklitben

zwei eine

brett, nur gerettet zu Menschen, zufällige Genußsuwt entsprungene. zeichnet der Autor den ufall mit sich ebenso den erb mlicben Feigling,

haben

das ibm viel des Herden brachte und

die rücksichtslose Lebenßauffaffnng des In .Paria“

scheint. - die beide eine und eine aus

äftkgen, unwiderleg ichen Strichen Mann. der fich über fich selbst stellt und den und seinem Gott allein abmmbt; der aus Beschränktheit und Niedrig-

keit der alten Schuld wieder neue hinuzfüeßän will“ und 0

FZH?) deÉYxsinmJng u e en en (: renn Muiterliebe' ist dagegen das Werk assets, und man wendet

einer Schilderung auf;;

n .Debet und dem seine Mitgescbö klimmen will und das .Raubtbier, das selbst terrejßt, Darstekluna und Inscemeruna Die beiden „S

Die

eine sehr sorgsame. Herrmann Werner e brachten die Charaktere charfumriffenen Zügen zur Geltun

erren

W! e

Credit" pfe nur die Stufen der Leiter die er in kaltem Egoiömus nledertritt; es ist um nicht zerri en zu werden“. - in 11 en drei Stücken uldbeladenen' wurden durch die und Gus av Nickels vorzüglich dargestellt; in ihren Gegensäven fein ausgearbeätet mit ?. Die Damen Thaller, bre Gestalten den richtigen Aus-

nd des Recht

Und Becker wußten gleichfalls für

druck zu finden.

iehlte es an dem berzl chen, qiebiges Or an fiel anaenebm auf.

S_efanden si

nd hierbei die Herren Willy Mar wald. Das Pub und dankte den M

Jm Königlichen Opernbause findet Aufführung von Richard Nibelungen“ mit dem vierten schluß. Die Besetzun

Ber er; Ha en:

ilde : r ulein

oeße ; Die Vcrstcllung

Jm Königli Wildenbruch's Schauspiel Poppe und den .Herren Pohl

Am

Eben. _- bakespeare's Lu

reitag,

als Beatrice und Herrn

Jm Neuen Königlich Sonntag .Die" Fledermauß'

führung.

Im Deutschen Theater wird_mo das Bracco'sche Lustspiel .Untreu' unt Kramer und Kutschera in den leitet Goethe's Schauspiel ,Die Geschwister“ Netty und den Herren Kut erfreut sicb ganz besonderer

reitag wiederholt.

s laute

err Witteko f; Alberich: He eian; Gutrune:pFräulein Weitz; Waltraute: Frau erzoa, Goetze, Rotbauser elfter Strauß dirigiert.

'e1bause wird morgen'Ernst von

Karlweis'

Dem räulein Kriß,

likum folgte der

Wagner's B Abend „Götter

t: 1 id: err Grüning; S eafr e H rr Krasa; Brünn-

beintöchter und Nomen: die Damen und Frau Geller-Wolter als Gast. Kaps m be innt um 7 Uhr

en Schaufvi ,Die Tochter dex; EraSmuS“,

und MarkowSky in den

den 18.

spiel „Viel Lärmen um Markowskv als

onnerstag zur Wiederholung.

„Luigi Cafarelli“,

' Scene gebt, hat [einer Erstaufführun

nächsten Saison wieder von Mitwirkung hervorragender

statt: am 8. und 22. Oktober, vember, am 10. Dezember _am 7. und 21. Januar 1901, am 4. und 18. Februar und am 4. ar . olländische Tr os (Klavier), van Lier Cello), wird bonnement vsranftalten, bringen, und zwar deutsche, französische, außerdem wird in jedem Krnzert eine Gesangs-

nden unter

ebenden Tagen

Das caad V.

Abende im

Seine Majestät der Kaiser und König aneindeblatt der Haupt- und Residenzstadt Berlin'

Wetterbericht vom 15. Mai 1900, 8 Uhr Vormittags.

Name der Beobachtungs- station

Barometerst a.09u.Meeres- niveau redux.

das dreiaktige

fich. durch die brutale höchste peinlich berührt, davon ab. -- wird uns ein Uebermenscb gezeigt, find, die er er-

schera und Wallner. Beliebtheit und wird deshalb auch am Komödie „Onkel Toni" gelangt am

Lustspiel Von Lothar Schmidt,

wel es am reit im Berliner Theater zum ersten Male in ck F WM im Vorjahre im Breslauer Lobe-Tbeater bei

J-M. Van

war

d. M., findet eine

Hauptrollen wiederholt. ein, dargestellt von Frau “Diese Vorstellung

einen warmen Erfolg errungen. _ Die großen bildarmonischen Konrerte, die m der Herrn Arthur Nikiscb geleitet werden, Solisten an

am 5. und 19. No-

3

io, beste end aus den Herren (Coen- een (Violine) und Jaca 11126 in der nächsten Saison vier Kammermusik- welche internationale Programme nordische und russische Musik; Solistin mitwirken.

Maunigfaltiges. Berlin, den 15. Mai 1900.

Wind- stärke,

Wind- richtung

Wetter.

Temperatur in Celsius.

Stornoway . Vlacksod. . . Shields . . .

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Ein hohes Maximum liegt westlich Jrkand, eiue Süd - Europ und im In Deutschland weben ziemlkä lebhafte

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blk weltenweit über ihm igenen Verworfenbeit berabxmieben sucht. -- eines fanatischen Rückficbtslofigkeit

wobl not!) Neuling auf der Bühne, unbefangenen Ton in ihrer None, während

br die dramatischen Accente besser gelangen; ihr woblklingr'ndes, gus-

Die Rollen des levten Starkes gleichfakls in guten änden; besonders hervormbeben tni, Richard Georg und Ausführung mit großem Interesse itwirkenden durch reichlichen Beifall.

morgen die Gesammt- übnenfe'txpiel „Der Ring des oammerung

uifübrun von Nichis* mit Fräulein Benedikt statt.

en Opern -Tbeater gelangt am in der bekannten Besetzung zur Auf-

rgen von den Wiener Gästen Frau Odilon und den

hat, dem .Ge- zufolge, an den

erlassen :

Sibuld“ ju bsucht und

Erlautbten Gästen bereitet hat, nahme der Berliner Bürgerschaft der Großjäbrigkeits - Erklärung

lichen Hoheit des Kronprinzen Befriedigung erfüllt. Die der einzelnen Gebäude, die glänzende

auch den an

Frauen-

dafür abgelegt, welch' Hauses in dsn Herzen der

der Bürgerschaft Berlins gern Meine warmen Dank zu erkennen. Urville, den 8. Mai 1900.

Sorge!:

veröffentlicht,

bei der Be rüßung am 4. d. M_. ib schaft Aller öchstseinen Dank fur

Leopold Empfang auswsvrecben.

neten an Seine

Deutschen Reichs und Kron Durchlauchtigster Kronprinz, Gnä

ibren Ab- Guntber :

treten Eure Kaiserliche Hoheit in den Rechte, welcbe Haußgesev und Staat lichen Hobenxollernbauses, dem

Staats und des

mtt Fräulein Kaiser1ichen Eltern, den

auvtrollen ge-

ovpe gesch echter,

Zest feierlich zu be eben.

an der eier des

Herren unserer

Den Abend

Si noch lange Jahre der sicheren

lieben Vaters zu erfreuen, möge ein lichen und Königlichen Hoheit. wenn Leiter und Führer des preußischen und

Verehrung eines treuen Volkes

Menschheit!

Magistrat und S Seine Kaiserliche und

verordneten gerichtet; Dem Magistrat und den St

richtiaen Dank.

Nicht minder liegt es Mir am gesammten Bevölkerung Berlins welcher sie die jüngst verflossenen F gestalten wußte, innigiten Dank zu

Daß gerade die Stadt Berlin, Kindheit und Jugend gewesen ifi, d

ndrdliÖe bis östliche Winde bei kühler, trüber Witterung. Das Wetter im Binnenland regneristb und trübe. Kühle Witterung mit Regen-

ällen wahr cbeinli . f [ ck Deutsche Seewarte.

_ Theater.

Kömgltche Zrhausptele. Mittwoch: Opern- Yus. 125. Vorstellung. Der Ring des Nibelungen. übnenfestsviel vxn Richard Wagner. Vierter Abend: Götterdammeruug. in Akten und 1 Vorspiel. Anfang 7 Uhr. -- Preise der läße: remden-Loge 12 .“, Orchester-Loge 10 „14, rster aug 8 «, Parquet 8 .“, Kwüter Rang 6 „44, Dritter Rang 4 „44, Vierter ang Sitzplas 2 „44 50 , Vierter Ran Stebplah 1 „44 50 4. Schausp elbaus. 132. orftellung. Die Tochter des Erasmus. Schauspiel in 4 Aufzügen von Ernst von Wildenbrukb. Anfan§B7k br. Donnerstag:Overnbaus. 126. orstellung. König Drosselbart. Eine Märcheno er in 3 Akten. Dichtung von Axel Delmar. usik von Gustav Kulenkampff. - Die rot eu schuhe. Tam- legende in 4 Bildern von . Regel und I. Haß- reiter. Mu'ik von Raoul ader. Anfang 7k Ubr. Schauspielhaus. 133. Vorstellung. Fu end von cute. Eine deutsche Komödie in 5 ußügen von tto Ernst. Anfang 71 Uhr.

Deutsrhrs Theater. Gesammt-Gastspiel des Deutschen Volks-Tbeaters in Wien: Mittwoch: Untreu. Vorder: Die Geschnißer. Anfang 71- Ubr. Ende gegen 10 Uhr. Donnerstag: Onkel Toni. reita : nutten. Vorder: Die Gesthwlner. onna end: um ersten Male: König Harlekin. Ein Maskenspie in 4 Aufaügen von Rudolph

Lothar. Sonntag, Naibmitta ! U b i 4 i reisen): Dikewkrerkzelßreibbrerk IMMI:

ig Harte

Ober-Bürgermeisier Kirschner nachstehende Kabinetßordre

Die begeisterte Aufnahme, welche Meine Haupt- und Restd'em- ' stadt Seiner Majestät dem Kaiser von Oesterreich, Könige von Ungarn, “Meinem mum Bundesgenossen und Freunde,

Seiner haben Mich mit Ausschmücku ng

wagten Menschrnmengen in den Straßen haben ein beredtes Zeugniß inniges Mitgefühl die Ereignisse Meines Berliner Bevölkerung wecken. Hierdurch aufs Freudigste bewegt, gebe Ick Ihnen, den städtischen Behörden wie

An den Ober-Vürgermeister von Berkin. .

Der Ober-Bürgermeister theilt, indem er diese Kabinetöordre der Bürgerschaft weiter mit , daß Majestät der Kaiser von Oesterrei

Die Adresse des Magistrats und der Stadtverord- Kaiserlicbe und Königliche Hoheit den Kronprinzen zur Feier der Gcoßjäbrigkeit bat folgendsn Wortlaut:

Seiner Kaiserlüben und Königlichen Hoheit dem Kronprinzen des

Der heutige festliche Tag ist für Eure Kaiserliche und Königliche Hoheit der Beginn eines neuen wichtiqen LebenSabschnitts; mit ihm

Deutschen Reichs gewährleisten. liebenden Köni lichen Kaufe vereinigen sich Vertreter befreundeter Fürsten-

Uen voran das ebrwürdide Haupt des Habsburgischen Kaiserbauses, um in der Hauptstadt des Deutschen Reichs das heutige Millionen deutscher Bürger im deutschen eimatblande wie in ernen Ländern, wo immer Deutsche sich als Deutsche üblen, nehmen mit ihren Wünschen und Hoffnungen inniae_n Antbeil ürstenbauses. Jnsondecbeit von der Vurgerscbaft tadt, wel e Zeuge der glücklichen Kindheit und Jugend Kaiserlichen und Königlichen Hoheit war, in welcher der heutige Festes- jubel widerballt, werden diese Gefühle mächtig und warm exnpfunden. Als deren Vertreter bringen wir die ebrfurcknsvollsten _Gluckwunjibe dar. e es Eurer Kaiserlichen und Königlichen Hoheit vergönnt sein,

Weisheit und Tbatfraft verleihen, daß Eurer Kaiserlichen und König-

lichen Hoheit Regierung, getragen und _ eine re ck gesegnete set zum Ruhm des Hobenzollernbauses, zum Wohle des Vaterlandes, zum Segen der

nach- Eurer Kaiserlichen und Königlichen Hoheit treu geborsamste

Königliche Hoheit der Kronpr im hat hierauf folgendes Dankschreiben an den Magistrat und die Stadt-

Refidenzstadt Berlin sage Ich für die treuen, in so künstlerischer Form Mir aus Anlaß Meines (Geburtstages ausZesprocbenen Wünsche auf-

sagen.

wie Meinen übrigen und die „berzlkcbe Antheli- an dem bedeutsamen Feste Kaiserlichen und König- lebhafter der Festftraßen wie Jklumination, die freudig be-

Qer aus den Mesebeck, Riek Ravens, Ober- ßeftebende Ausschuß geno ens

die Kriegskran Berliner und abgehalten werden.

volle Anerkennung und Meinen

Wilhelm, 1. R.. Freunden der

Planeten .Venuß“

auch "Seine cb, König von Ungarn 11 beauftragt habe, der Bürger-

den at be iteten 6111 en Ib re fs ck Lichtbilder über

(Haften mit" Tbät akcit-entwickelt und aucb neuerdings wieder Lebrkurse für kenpflege ins Leben gerufen, die auf d

Breslauer berungenoffenschaftlichen

herrschen. mit dem ,Venuö', die am 31. Mai iy einer Erdentfernung von 68 Millionen

Kilometern "ihren größten Glanz erreicht, im Westen untergeht, steigt jeßt.Iupiter“ mit seinen Monden über den Ostborizont. Abends spricht Direktor Arch_enbold unter Vorfubrung zahlreicher ,Die Oberflacbenerfcbeinungen der Venus und des

und wichtigen Lebensabsthniits mit so treuer Tbeilnabme beg bat Meinem eroen ganz besonders wobl gethan. Potsdam, den 9. Mai 1900.

W111) elm“, Kronpttnx *; ,

Herten Vize-Öber-Zeremonienmeißer B.“vou dm

tags-Abgéordneter Roeficke-Deffau, Kommunen„“ abSarzt 1)r.

Pannwiß und Direktor Max Schlestnaex des Comité; für das Zusammenwirken der Beruf:, “den Vereinm vom Rothen Kreuz bat eine rege

en Unfallstationen An dissen Kursen nrbmen zur Zeit unter der

Leitung der Prinzessin Elifab tb zu Hobenlobe-Schillingsfürst dreißig Damen des Vaterländischen“ _ _ des dem Vorsis des Präsidenten des Reichs-Verficherungßamts Gaebel unterstellten Berliner Samariter-Vereins und neunzig mannlicbe Mit- [ieder des Berliner Vereins vom Rothen Kreuz tbeil, welcher der eitung des Kommerzienratbs Jacob untersteht. _

rauenvereins. ferner funfzebn' Damen

Am morgigen 39" BeobachtungSabend des Verein!; von Treptowzr

Sternwarte werden die beiden und .Iuviter', welche jetzt den Abendhimmel be. Riesenrefraktor gereigt werden. Noch bevor die

Um 8 Uhr

" Jupiter“. Die Tageßordnung bietet ferner nocb Mittheilungen über

Berlin, den 6. Mai 1900.

prinzen von Preußen. digster Kronprinz und Herr!

VFJUJUß a__l_1e_r BefugnisxöuP 5 ? ev en r nzen des 11 g- , Kronprinzen des Preußischen nicbt beschadigt.

Geschwistern, dem

ganzen

Schneefall.

Eurer Nacht starker

und weisen Führung des Kaiser- gütiaes Geschick Eurer Kaiser- Pöchstderselbe dermakeinst zum deutschen Volkes ber*ufen werden,

astronomische Neuigkeiten sowie _ Neuerwerbungxn für das astronomische Museum.

Demmin, 15. Mai. über die Peene auf der Strecke Stralsund-D unter der Maschine d es Personenzuges 214 beutefrüb 81111): bei den Reparaturarbeiten ein g eb r 0 ch e 11. *liegen im Wasser, der der eingefunkenen Brü über Wasser. Schlosser, ein Packmeister und ein Heizer find Verletzt. Reisende sind

Leipzig. 15. bei einer Temperatur von 2 Grad über Null andauernd heftige:

Stuttgart, 15. Mai. Württemberg Herrscht anhaltend er Schneefall. '

Nagy-Käroly, 14. Mai. (W. T. B.) Auf der Nagy. Kéxroly-Somkuter Vicinalbabn ist ein Personenzug vor der Einfahrt in die Station Gilvacs entgleist. Hierbei wurden neun Personen verwundet, darunter vier schwer.

die Besichtigung der Geschenke und

(W. T. B.) Die Eisenbahnbrücke emminist

Maschine und Tender ostwagen und ein Personenwagen stehen auf Ein Schlosser isi todt, zwei

M“ de" Posen, 15. Mai. (W. T. B.) 23111 ziemlich fiarkem Schnee- fall ist die Temperatur um Mittag auf 1 Grad über Null gesunken.

Mai. (W. T. B.) Seit heute früh herrscht hier

Cbemnih 15. Mai. (W. T. B.) Hier 111111 der vergangenen Srbneefall eingetreten.

(W. T. B.) Hier sowie in ganz

estützt von der Liebe und der

Kurzel, der Kaiser ift abgereist. Zur

tadtverordnete zu Berlin.

adtverordneten der Haupt- und stein,derKreis

esieUt.

riegervereine, der Umgegend Pfarrer.

Herzen, bei dieser Gelegenheit der r die freudige Tbeilnabme, mit esttage so besonders glänzend zu

welche Zeuge Meiner glücklichen en Beginn eines für Mich neuen

Donnerstag: Berlin bei Nacht. Freitag (36. Abonnements-Vorstellung): Zum ersten Male: Luigi Casareai.

§ch1Uer-Theatrr. (Wallner-Tbeaier.) Mitt- woch, Abends 8 Uhr: Niobe. Schwank in 3 Auf- zügen nach Harry und E. A. Paulson von Ostar Blumenthal. Hierauf: Der Diener zweier Herren. ' Lustspiel in 2 Aufzügen von Carlo Goldoni. Donnerstag, Abends 8 Uhr: Der zerbrochene Krug. Hierauf: Amphitrvou.

Freitag, Abends 8 Uhr: Niobe. Hierauf: Der Diener ztveier Herren.

Theater des weaens.(Opernhaus.)Ensemble- Gastspiel unter Lektuna des Direktors José Ferenczv. Mittwoch und folgende Tage: Die Gelöba.

Anfang 75 Uhr. Sonntag, Na mittags ZUbr: Zu halben Preisen: Die Fledermaus.

Lessmg-Theater. Mitth: Der Pfarrer von Kirrhfeld. Donnerstag: Im Weißen Röß'l. - EFrcüag: Lest: Vorstellung in dieser Saison: Die re.

Neues Theater. Schiffbauerdamm 4... Mitt- woch: Das SÜngsfest. Lustspiel in 3 Akten von Gustav von oser. Anfan 71 Uhr.

Donnersta : Das Stkstungs eß.

reitag: rn EL]. onuabend und onntag: Das Stiftungsseß.

Residenz Theater. Direktion :Signmnd Lauten- burg. Mittvoocb': Die Dame von Maxim. (1.- äms äs 0116! Uaxiw.) Schwank in 8 Akten vou Georges Fevdeau. Uebersevt und bearbeitet von Benno' Jacobson. In Scene gesevt von Sigmund

Lauienburg. Anfau 74 Uhr. Donnerstag und olgende Tage: Die Dime von

15. Mai.

der kommandierende General _ Graf von Haexeler, der Bezirks-Präsrdent Freiherr von Hammer-

irektor Graf Villers und der hiefige Bürgermxrster. Die Ehren-Kompa nie wurde vom 145. Infanterie-Regtmetzt Am Ba nbo e waren ferner noch anwesend: dre

Nach Schluß der Redaktion eingegangene

Depeschen.

(W. T. B.) Seine Majestät eure Vormittag 101/4 Uhr nach Wiesquen erabschiedun waren am Bahnhofs erschienen es )(71. Armee-Korps, General

ulen von Kurzel, viele Bür ermeister

die S und der atholische

sowie der evangelische

(Fortseßung des Nichtamtli en in der Ersten und Zweiten

. B lage.)

liebe. Debet uud Credit. Drei Einakter von August Strindberg. Deutsch von Emil Schering.

Thalia * Theater. Dresdenerftraße 72/73. Mittwoch: Gastspiel von Annie Dirkens. Wie mat Männer fesselt. Vaudeville-Poffe in 4 Akten.

Musik von Victor Roger. Donnerstag und folgende Tage: Wie am

Männer fesselt.

Familieanarhrichten.

Verlobt: Frl. Anna Jacob mit rn. Amtsrichter und Oberleut. d. 91. Paul oll (Kolberg- Greifenbera i. P.). - Wanda reiin von Cramm mit Im. Rittmeister Max von rieger (Driburg- Mün er). besißek Geboren: Eine Tochter: Hrn. Rüterguts

Raebmel (Labse). - Hrn. Amtßrichter Wellen- stein (Merseburg). -

r. Major a. D. Eduard d'Alton-Nauch (München). -- Hr. Julius von Hünerbein New York). - Hr. RechnungSratb Oskar “"ck (Berlin). -- Hr.§rvfeffor 1)r. Hinze (Berlin)-

Verw. Fr. lementine

"“ Doerr, geb. von Estbwe : (Ca el). - Hrn. Landratb Bartel! Sohn LUauS ( lav). _

„__

Verantwortlicher Redakteur: _ Direktor Siemenrotl) rn Berlrn. Verlag der Expedition (Scholz) in Berlin.

Druck der Norddeuts en B druckerei und Verlags“ Anßalt, Berlin HA., W elmftraße Rr- 32-

Neun Beilagen

(MÖÜLÜÜÖ Börsen-Beilage),

souri- vie Inhalts abe zu Nr. 6 des Me"" 1 - A i erk ei Ü li ver UU“: 9T“; *bYZMMtl? uY-Zß-Zuarhu" e"“).-

* aus “M am «W'MM'Wo-he ""

terium Theater. Mitth: veeliu bei Nackt.

Maxim. . S t N itt 3-11 :- Bei du “über die _MMWMÜ mienaYtUsm:stPatia.' Kutter-

, L M “67515 1x.“ Mai 1900.

Gestorben: Hr. Victor von der Lancken (Chicagox

Erste Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

„€ 116.

Berlin, Dienstag, _den 15. Mai

1900.

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ck“* Ymiliehes. Deutsches Reich.

N a ck w e i s u n g me a_n Wechselstempelsteuerim Deutschen Zett vom 1. April1900 bis zum Schlusse des Monats April 1900.

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Einnahme Ober-Post-Direktions- Bezirke.

874;80 760 182040 22150 80140 66030 136060 24520 93350 47490 165740 242760 56140 316030 69780 177550 19370 178090 2540 181920 462860 220940 314690 309890 21560 97780 565750 104140 212F40 817320 309230 338490 45500 5571- 1120 69160 78490 1005290 26 910 330550 116250 73 51.9 10 8 522530 172710 83 758,50

15 540 20 6 578 70 15 261 80 131 ]41 20 5 917 30

8 649 90

14 665 40 6 58630 13 44140 131 362 70 514290 7 989 60 8 935140 2 73590 6 06? 10 6 252,30 20 097170 11 192 90

16) rfurt.

17) Kiel

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19; Nünstcr .

20 Minden .

21) Dortmund

22) Caffrl . . . 23) Frankfurt (1. M. 24) Köln . _ 25) Aackzen' .

26) Koblenz

27) Düsseldorf

28) Trier , .

29) Dresdcn .

30) Leipzig .

31) CbemniZ.

32) Karlsru e

33) Konsi1113 . . 34) Darmstadt . . 35) Schwerin 1. M. 36)O1dcnb11rg . 37) Braunschweig 38) Bremcn .

39) Yamburg. . 40) Straßburg i. E. 41) M68 . . . . . Summe: [.

[1.Bayern .. . . 111. Württemberg . 2840660 Ueberbaupt 104469310 Berlin, im Mai 1900. Hauptbuchhalterei des Rcichs:Schaßamts. Biester.

32 021190 9 551160 15 585540 3 67130

7 539,90

6 967160 18106!- 108 587450 20 519110 3 179,40 847 280», - 86 975110 26 67950 960 934760

+ ++ + ++++++1+1++++++1++++++1+1+++1++++1+++1+1+

Deutscher Reichstag. 193. Sisung vom 14. Mai 1900, 1 Uhr.

_ Dre zwette Lesung des Entwurfs eines Unfallver-

slxbcrungSgeseßeY fur Land-_ und Forstwirtbscbaft rvtrd fortg1sest. D1e Berathung ijt gelangt bis zu § 10 6, Welcher lautet:

„Als Beschäftigungsort im S“"nns dieses (Heseßes gilt für Persm-en, welche in der Land- odsr Forstwirtbsäoaftzur B-s-säpäftigung an wechselnden. in Versibikdenern kaeind-ébczirkrn kelrgemn Ort€11 angenommen fird. der Six; dcs Betriebxsk

Abg. _Hofmann-DiUenburg 1111.) will drm § 109. einen Zusatz gxgkben wtffen, nach welchem die Vorschrift des § 44, daß als SP emes forsiwirtixsäraftlickpen Betriebes, drr sicb übcr mehrere Gemeindsn erstrecke, dryi_1ntge_Gemeinde 09116, in welcher der größte Theil der _FLZFWFnYruck; [tegeßcéeine AnweLZunqdfindentoile, wenn der Vrr-

1: . ran envet erun au run des re es vom 10.

1892 nicht unterliege. g f s 8 April

O Drr Antmg wird_ troH des Widersprucßs des Geheimen ber-chierungsratbs tm ReichSamt drs Innern CaSpar

angenommen und mit dieser VcrNänderung der § 109.

§_ 17 le t nach den Kommisnonsbeschlüffen den landwirth: !chaflllckwn 5 erufsgenoffenschaften die Pflicht auf, einen Re- ewefonds axrzusammeln.

R' Nack) LM?!“ kurzen Bemerkung des Abg. Freiherrn von

l(btbofen-k".1)amxsdorf (d. kons.) wird § 17 angenommen. § 331) lautet nach den Beschlüssen der Kommission:

R Dre Umlegung der Beiträge erfolgt, unbskcbade't abweichender

Saeluna. 704; der Höhe der mit dem Bftkiék'? verbundrnen Unfali-

?“.fabk (kaabrcnklaffen), ua:!) den Gehältern und Löbnkn der Be- _leYSbeamt-n und sonstigen in § 1_Abs. 6 bezeichneten P-rsonen,

[FDL nach dem Maße der für die emzelnrn Betriebe dmchfchnitt- ck erforderl1chm sonstigen menschkirben Arbeit. (Arbeitsbedarf)

Staatssekretär des nnern, Staats-Mini e .

von Pasadowsky-WekJrcr: | r 131“ Graf

nom Meine Huren! Vorgestern ist zu § 6 ein Amendemrnt ange-

"ck11:th worden, dahin gehend, daß ami) dicjenigrn landwirthschaft-

nach Z Jbeiter, die vorzugsweise in Nebenbetricben befcbäsjigt werden,

___ _ n ivrduailobn einzuschäßen sind. Ich glaube, diese Bestimmung mcht aufrecht zu erhalten. Deshalb nehme ich hier die Gelegen-

diefeki Amendement aufrecht erhalten würde, so müßte man bier im § 331) die Konfkquenz ziehen und statt § 6 sagen § 6a, und noch in einer Reibe anderer Paragraphen ebenso die Konscqaenz zu J" 69. ziehen. Ich bitte Sie aber dringend, das nicht zu thun, und befür- worte, bei derdritten Lesung den gestern gefaßten Beschluß wieder aufzuheben. Denn ich halte es für die Landwirtbschxfk nicht für durcbfrIbrdar, daß alle die Arbkiter, die auch in einem Nebenbeiriebe beschästigt werden, nach ihrem Indivionallobn behandelt werden. (Sehr richtig! rechts.)

Ich bitte Sie, mir nur zwei Beispiele zu gestuften.

Wir haben kleine bäuerliche Bksißer, nam2n11ich diejenigen, die in drr Nähe der Stadt wobnkn, die gleichzeitig einen Fahrwerksbetrieb haben, Steine für die Chaussee fahren u. dergl. Der Knecht also, der vorzugsWeife bei diesem Fahrwerksbetriebe beschäftigt wäre, würde die Rente nach dem Individuallobne bekommen; der Knkchf, der Kartoffeln nach einer Brennerei fährt oder Pftagarbeit macht oder die Ernte cinfäbrt, würde nach dem Durchschnittéslohn bezahlt wérden. Das ist meines Erachteps garnicht aufrecht zu erhalten, und zwar um so weniger, als die Leute gar keine verschiedene Vorbildung haben. Bei Facharbeitern könnte man sagen: diejenigen soklen nach dem Jndividuallobn bezahlt werden, die wirklich eine fachliche Vorbildung babcn. Aber Lrutk, die dieselbe Handarbeit leisten, obne jsdr be- sondere Vorbildung, dcrschieden zu behandeln, halte ich für ausgeschlossen.

Ebenso würde eine Magd in einer mit Moikerei Verbundeuen Wirthscbast, die irgend eine Hofarbeit vsrrichtet, im Falle eines 111110116 nach dem Durchschnittslobn entsÖädigt werden; diejenigL Magd aber, die das Geschirr in der Molkerei wäscht, die aber sonst mit dem Molkereibetréeb se_lbst garnichts zu 151111 hat, also keinerlsi erböbtßr Unfallßg€fal1r 11110136!"th ist, 11th dem Individuallobn zu ent- schädigen sein. Das ist eine Jnkrmgrurnz, die fachlich 11051 zu VST" trkten ist und 611.0 große Unzufriedenheit in dkmsslbxn Arbeitsr- stamme 5611191111an wird. Ich 5110: also dringynd, diese Konsxqurnz nicht zu zisben und den bytrcffendkn Beschluß in der dritten LLsUUJ wisder aufzu5656n. (Bravv! rechts.)

Abg. Noqficke-Dkffaxt (5. k. F.): Ick stand im Begriffs, dkn A11irag_ einzubnnaen, dsr die Konsequenz unseres Böschlllffks zu I“" 68. bet_die!cm § 331) zum Außdruck bringen soÜte. J:!) bOfftk, daß er 0111101116109 581111H00_s€ Annahme finden wärdk, Und ich yoffx daß auch 11331 1109), denn ich kann nicht zugeben, daß die Einwände drs Staatßtekcetarsdurch1ch1ag€n. Dasselbe, was er für die landwirjlp schafllich4n A1.deitkr_geltend macht, läßt swb mit Weit m€br Bkrcchtä- gx_r;ani1tx__JkY_T_;Urbk_tF_1kt 1andexm_l_;_1Zda_Zir__tb1kl)axtlichÖn Nebepbetrieben kchxnn man diese nicht abfinden. 6 ge ck M urchschntttslöhnen

Staatssckreiär des Innern, Staats-Minister 01“. Graf von Vosadowsky-Wehner:

Ich habe in der Kommission ausdrücklish aüerkanni, daß meines Eracbténs von dcn höheren Vsrwaltungsbxhördcn vielfach die Durch- schnittslöbxe dsr landWirtösÖaftlicden Arbeiter nicht entsprkcbend de'n thatsächlichen Lohnverbältnisssn f:stgcsest sind, und 11.153 zugesaßt, bei den Verbündeten ngierungen darauf binzuwirken, daß eine zutrsffsndere Fcßstéllung crfolJS. „Daß disse Fsstst-llan-g v'xrlsach nicht zutxeffznd

damals ausdrückliä) anerkannt. Liber bérr liegt di.“ Sachs doch ganz anders. Es handsit sich hier darnm, Arbriter, wc1ch3 gar keine fachliche Vorbildung baden, sondern dieskiben m€chanischen Vrr- richtungen aasfübren wir ihre Mitarbeiter, cxceptionell zu bekandkln. Bei § 69. war der (Hsdanke der, man so!]e die Lxurk, wclche eine gxwisss Fachbilcunq beßßén, nach ihrem Individuallohn abfinden, ). B. einen SébmiLd, der nach ordnungémäßig durchgsmacbtcr Lehrzeit als Meister arbeitet, oder einen Beamter., dsr nacb länzxrer Lehrzeit ein wirklich außgebildeter Wirthschaktsbkamter, nicht 1111: (*in Auffskwr ist. Diessn Leuten bei einkm Unfal] 61118 00681"? Rente zu gewähren (1198111611: ßewöhnlichen Arbeiter, ist korrekt und läßt 7130 vertreten; aber daß man cinen Ilrdritsr, dur gar kein: Faakbildung befiZt, sondern diesslbe Arbeit, wie andére Mitarbritcr, aber in einem Nebenbctrieb derticht1t, und zwar sehr häufig, obne einer größrrsa Unfaügefabr als die Akbéitkr 1:1 der eigentlichen Landwirtbschaft angesest zu sein, déi FeststeUung der Renis anders behandklt wie andere Arbeiter dessclben landwirtbssbaft- lichen Brtriebes, ist, glaube ich, 1:icht sachgemäß.

I“!) will die Dsbatte bist nicht verlängern; ich bislk 65 nur jxßi schon für nöthig, dor dsr dritten LSsung unserm Standpunkt kiarzu- lrgkn. Die gauze schwierige Frage, ob Individual- oder Durchschnitts- lobn üdcrhaupt, will ich hierbei n2cht wieder aufrollen; ich 31011513, darüber haben wir uns in der Kommisfion schon gcsinigt.

Abg. Molke 1151151: (Sdz); Zwischen den reinen Landarbkitkrn und den in NébkkaUl-Zben besaastisten besteht schon der große Untcr- schied, daß dte_skßteren eine erheblich giöszere Anzahl von Tagen im Jahre_besckaftkgt sir-d; sie babsn eine arößere Zahl von Arbeitstagkn und Vreüricht aucb bö5ere Löhne. Verunglückt dcr Kutschrr eines Gutéwfißers beim Strtnkfabren, so würde er eine nikdtigerc Rente erhalten als der Kutkcber eines kleinen FubrWStkÖbffißLls, der in demselben Orte wohnt und keffen Kutschsr in der Fudrwerköberufs- aenossenscbaft Vkrfich611 ist. Diese Unglcichheit müffa zur Unzufrieden- heit und zur Erbiitt'rung führen.

Abg. (Ham!) (Rp.): Wir können das Prinzip des Durchschnitis- 1135116 nich_t aufgxbkn, und es wird nie zu Vermeiden skin, daß solche 118111811Dtffercnze11 auftreten. Der Begriff des Ncbenbettiebs ist U__bk1.'01€6 außerordentlich schwankend. Man könnte: 11 an di-x (Grund- satze der Jndcxlixenmrfichcruna anknüpfkn, dann würde den vorge- tragenen Uebelnanden abgeholfen werden können; man könnte auch eine Rkviswn dec amtlich festzusrßenden Durchschnittslöbr1e eintreten lafsen, damit man den wirklich gkzablten Löhnen dort, wo es noch nicht dsr Fall sein sVÜtk, möqlichst nabetäme.

_ Abg. Molkenbubr: Wir woÜen gerade die Arbeiter, welcbe ntcht_rein landwiljbschaftliche Thätigkeit ausüben, nach der besonderen Art ihrer TbatigkUt besonders behandelt wisssn. Auf diesem Stand- punkt steht freiltcb dcr Abg. (Gump nicbt.

Aba. Roesicke-Deffau tritt wiederholt für dieAufrechtcrbaitung des zu § 641 gefaßten Beschluffes und für die Annahme seines Antrags zu § 331) ein.

Nachdem der Abg. Frsiberr von Richthofen die Hoff-

wieder rückgängig zu machen, wird § 331) mit dem Amendement Roeficke angenom .

§_ 36 _trifft timmungen über die Schäxzung der Zahl der fur d1e Bewirtbschaftun_ eines Betriebes erforderlrchcn Arbettstage. Der Paragrap wird in Konsequenz der An- nahme des Antrages Broekmatm zu § 10 auf AUMA (HMM mrt dem Zusaße versehen: „Durch Statut kann bestimmt wxrdcn, daß _dte hauSwirtHschaftlichen und anderm Dienste b_e1_der Abschaßung des Arbeitsbedarfs besonders zu berück- sichtigen find.“

§ 38 (Verpflichtrxng der Genossenschaft, den Gemeinden Vrrze1chn1ffe mttzuthetlen, aus denen sich ergiebt, welche Be- trtebe zur Gcnoffcnschaft gehörig erachtet werdcn, welches das Ergehmß der Veranlagung Und Abscbäßung ist und wieviel Arberter alsdauernd beschäftigt angenommen sind) wird mit emem redaktwneklen Amendcmcnt Hofmann:?Oillenburg an- genommen. _ _

399. trrfft Beßtmmungcn Über den Steuerfuß. Durch da_s cnofsenschaflsstatut kann bestimmt werden, daß die Bei- trage der Berustenoffen darch Zuschläge zu den direkten Staats: oder Kommunalsteuem aufgebracht wörden, wcnn die Anwxndung des ge_scßltchen Beitragwnaszstabcs nach Gefahren- klaffen und Arbe1tsvedarf unzwcckmäßig crschc'mt. Sofern das Statut eine solche Vorschrift, welche in dcr Gcmffen- schaft60€rsammlung nur mit Zweidriitel Mehrheit bcschloffcn wcrden karin, enthält, muß dasselbe auch darüber Bestimmung treffen, Wie solche Mitglwder, welche die der Erhebung zi: Grunde grlcgie Steuer für ihren gesammten Bchicd odcr 6111811 Thml desselben nicht zu entrichten 505111, zu den Genossemckwftslastxn heranzuziehen sind.

Bcr _Beschäxxigung der Arbkitßk in landwirtlzschafxlichen Nebenbetrrcdep md nach näHLrer Bestimmung des Statuts besondere Zu1chläge zu den Beiträgen zu entrichten. Ueber die Amnrldnng solcher Psryonen hat das Gsmoffrnschaftsstatut Bc: stimmung zu treffen _11nd_ihre Nicthfolgung mit Strafe zu drdrohen. Das1elbc gtlt fUr BctrirdSUntrrnehmcr, sofern für _dtesYlbrn dcr Berechnnng der Rente cin höbcrcr als dcr durch- 1chmttl1che _JahreSardcitovcrdienst land: und forstwirthschaft- 11ch6r Arbmter zu grunde gelegt wird.

Du: 21ng (8011111 (Rp.) und Gaulkc (fr. Vgg.) bean: tragenÉdte „szufugung dcs folgcndsn 11611811 Abschs:

„Smd mit einkm land- oder forstwirthschaktlicvsn Batrikbe Nxdenbetrtebe 0816111113611, fo smd don dm Unjernkbmxrn dieser Be- trtkbe zur Deckxmg dec UnfaUgefadr 311111111510 31.1 ren Béiträgen zu 61561161“; Die Voraussrsung für die E1'd150115 101chchc Zuschläge, ihre Hohe und das Vexfadrkn wird du1ch das SWM geregelt.“

Abg. Freibsrr VonRichtdofen-DamZdorf 11110“ im §390 die WNW: „welcbe m der Genoffcnschast652rsammlung 11111: mit Zwei- drixtel-Méhrdeit beschloffen rv€rden kann“ und: „wann du? Anwkndung d-xs gxsetzltckzen Beitragßmaßstads nacb Gekaßrenklaffw und Arbeits- bcdars unzwkc-kmäßig erschkint' gestricbsn 5:15:11.

W),]. Dörksen (Rp.) wendet sich in aukfübrlichzr Darlkgung 989811 die Heranzixbung der Grundsteuer 015 Maßstab für die Heran- zirbung zu den Bsiträgcn. Di? Grundsteusr s-i 1:1 chußsn vor 40, in Bayern vor 80 Jahren Singe1übrt wrrde'r'. Bei ihrer Veranlagung feier) große Fehler gemacht worden, sie sri drimwnd rcv1swns- h_sdurfttg„ Adir auch bsi richtégsr Vyranlagung könne sie kein Ucktigkr Maßitad icin, 1511.11 dsr W:“ktk) d(ö Badens könne LM 111 _d-imr 911116 016 Maßsiad für da.". U1dkilödedarf damen. chdxr skicn )(i11s Amiräge in dcr K0m11111'1'10n ab.;elxbnt works"; 1161 dsr_.1r0f;sn 311125112611, mit ddr dax; 07sch115*:11, widcrstebe €;: garbder Versackyung, (“181€ Anträgc im Plenum wisdkranfzurebmen. Ersrsyi1ch€1wZ118 ski dia 5161111500011 121116111 Stanrvnwkt 05er in 01108161 W711: k1.tsrgc11„ckcxr1m€nx würde 11876 V+“1111ss-r1111g auf Grund 169 Äntraac's 0011 chblvofcn wiwdsc 981111113511, 10 träre ec 11111_-.'111er 5311110111 ss*112r Fxcunde gczwung-Zn, gsgcn das ganze ©5168 M "MMM. W __ d R _6 st _ ( f

g. 0011 ..1 «VW 1111 . 01 an ein d. 011" *rit aucb 665111 km Antrag von Riexthoken aus, ebenso ADL.)1§)sxf§anfixR DtUenburg.

_ _ Nachdem dsr Gébcimr Ober-chierun,;§raib Gasrar sich unter 21111an Lédxdebaitcnrdknsaüs für M '.“lufreäotcrbaltung der Kom- mi11191xsz11105e uuxgewrochcn hat. welche 'der Abg. Frwdexr von Nicht- bdfezn xu 111616511 VMPULÜY, sprechen Ücb aucb dlc

Ad.!g. Ricksrt (rr. BZN.) und Stadthagen (Soz.) im Sinne dcr 52111211151111113611 des Abg. Dörks*n gczcn 018 Grundsteuer 016 Bei- USZÖMIHÜJÖ und gkgkn d.n Antrag 5011 Richxbofcn aus.

§ 3911 Wird mit dem Antrags Gamp:(§30u1ke unter Ab: lchnung drs 2111111005 von Richthofen angenommen.

Die FZ 02 )x; regeln dix Feststcüung dcr Entfchädigungen. Zn F 62 bar dre _K'omxmjfion, wie beim Gcwckbe-Unfaü- verficycruxigßzgrwß, cm Mtrndliches Verfahren vorgesehen, um dem Ent)chad1g1mgsdereci)ttgten Gclegsnheit zur Acußerung nber scmen Unfall zu gedcn. In jedem FaU soll außerdem auf Antrag der_behandclnds Arzt gehört werden.

In der zwe1ten .I.-sung hat das Plenum diesen Kommisfions- bcschluß zum Gewerhc : Unfallocrsicherungogescxz nicht an- acnqmmen, sondern e_tnrn Beschluß gefaßt, wonach vor der Fesrstclinyg der Enlschamgung dcm Entschädigungsbcrechtigten durch 2111110011000 dcr Unterlagcn, a11f Grund deren dieselbe zu_bcmeffcn_ 111, Gelegenheit zu geben ist, sich binnen einer Fr1st von einer Woche zu äußern; außerdem M] die Berufs- ?cnoffepschaft m jedem Falle den behandelnden Arzt hören; 1th dreier zur Grnoffewckwst in einem Vortragsverhältniß, so sol] auf Antrag em anderer Arzt gehört werden.

_Denselben Antrag stcllt_ zu § 62 de_r Vorlage der Abg. * Fretherr von Richthofen mit der Modinkation, daß der be- handelnde Arzt_0uch nur „auf Antrag“ gcl)'0rt werden soll. Akg.R0es1cke-Deffau spricht sich gegen diese Einschränkung aux _xmd beantragt außerdem, die Frist von 1 auf 2 Wochen au?- zu c nen.

Abg. Freiherr von Richibofsn-Damsdor er '

der Streichung der Worte ._auf Antrag" einlnnstansden.klart fich mit _Dcr Aytrag von Rtchtbofcn wird mit den vom Abg. Roesrckchsxau beantragten Modifikationen angenommen und in dteser veränderten Fassung der § 62 selbst.

67 (Berufrrng) w1rd mit einem Amendrmrnt des Abg. Freiherrn von _Rtchthofen, Welchrs lediglich eine Konsequenz ruherer Yrschlusse i_st, angenommen.

Zu Z 72 ,KamtalSabfindungcn“ wérd auf Antrag der Ahgg._Albrec15t und Gen. und Freiherrn von Richthofen wre beim Gcwerbc-UnfallverficherungSgeseß hinzugefügt:

„Der Vetlcßte muß dor Annahme wines Antrags darüber be-

eüwabk- um bier schon unsere Stellung klarzusteüen. Wenn nämlich

rrung außgesprochcn ?at, daß es bei der dritten Lesung ge: lmgen werde, den Be chluß zu § 63. und seine Konsequenzen

lehrt werden, daß er nach der Abfindung auch in dem Falle keinerlei