, „ters unter dem Tory-Ministerjum nicht beizubehalten.
Prrußisrlir Staats-
Allgemeine
«»»-..- --„-=-.„._ . «.,-„»m- - «,.-*:, „„Wo-:.:“ „.
Zcitnn
-**4- “:=-*... ...*-», ._.. .» -_-*-x„„--o- „..-„..- „„.-.,.- „-_.„.-,- „.
fir !!
. „„ckck-4a.»
Donnersag“ den1stenJanuar
Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Des Königs Majestät baden den bisherigen Ober-Landesgs- richts-Referendarius von Tieschowiz zum Landratk) des Adel- nauer, den Premicr-Lieutenanc von Wimmer zum Landrat!) des Schrodaer und den Forst-ererendarius von Graevenikz zum Landrath des Wreschener Kreises i'm Regierungs-Bezirk Posen zu ernsnnen geruht.
Jm Bozirke der Königl. Regierung
zu BreFlau ist der Kandidat des Predigtamts, Sek) werk, als Pastor zu Paschkerwiiz angestellt ivorden;
zu Danzig is! dem bidderigen katholischen Pfarrer zu Quaschin, Anton Kleist, die erledigte Pfarrstelle in Lusmo verliehen worden;
zu Koblenz ist der evangclische Prcdigtamts ; Kandidat E. Schneegans zum Pfarrer in Brrßenhcim und Winzen- heim ernan_nt wordcr».
Abgereisr: Der General-Majdr und Commandeur der iten Kavallerie-Brigade, Freiherr von Krafxt sl„ nach Stargard,
.Zeicriirgs-Rack)richrcir, Arslan d,
F r a n k r e i ck.
Paris, 24. Dez. Dcr Pairshof entschied in seiner ge- strigrn Sitzung, daß er sich hinführo stets um 12; Uhr vcr- sammsln und bis um „4;- Uhr zusammenbleiden wolle. Jm fer- Uchn Verlaufe seiner Berathungen über diejenigen Jnkulpaccn, deren Freilassung der General-Prokurator der besseren Einsicht des Gerichtshofes überlassen hat, wurden gestern wieder 33 der- selben auf freien Fuß gesekzt, Unter diesen befand fich auch der :c. Drevei aus Lyon, der mit 67 gegen 61 Stimmen freigespro- chen wurde. Dagegen wurde die Anklage gegen den Herausge- ber des „Précurseur de Lyon“, F errn v. Roussillac, nach einer sehr lebhaften Debatte mit 74 timmen gegen 54 behauptet. Am Schlusse der vorgestrigen Sitzung hatte der Präsident ein Schreiben des Grafen v. SeStnaisons verlesen, worin derselbe ihm anzeigce, daß er an dem Prozesse keinen iveicern Antheil nehmen würde. (Man wird sich erinnern, daß er sich mit noch 4 anderen Pairs, den Herren „Dubouciwge, Lanjuinais, von Vogué und “von Biro", für inkompetent erklärt hatte.) Zu Anfang der zgestrigcn Sißung soll nun der Vicomte Dubouchage auf den Grund jenes Schreibens seines Kollegen einige Aufschlüsse über die fortgesekzte Anwesenheit der vier anderen dissidirenden Pairs gegeben und sich unter Anderem dahin geäußert haben, daß diese Pairs sick) zwar der Majorität unterwürfen, daß sie es aber; da sie fich, ihrer innigen UeberzeUgung nach, für inkompetent hiel- TLM, als ihre PfiiM betrachteten, zur Milde und Nachsicht zu
immen.
Auf den Grund eines Zinniediat-Berichtes des Handels- Miuisters hat der König eine Verordnung erlas-sen, Wonach sämmt- liche Mitglieder des Raths der Werkverskändigen zu Lyon (Ab- ,rhäilung für Seiden-Waaren) pro 1835 neu gewählt werden 0 en.
Der Notar Moreau tritt im hiesigen 7ten Wahl-Bezirke, der statt des Grafen Alexander Delaborde einen Deputirten zu erycnnen hat, ais Kandidat des Ministeriums auf. In Ussel (Corrdzc) [)at sich als solcher Herr Camille Péréer gemeldet.
Vor dem hiesigen Caffationshofe kam gestern der Einspruch der Kommission zur Errichtung eines Monuments für den Her; zog von Berry grgen ein Urtheil des Königl. Gerichtshofes ur Sprache, wodurch dieser entschieden hatte, daß die von dem 9 t'- nister des Innern verordnete Abtragung jenes Monuments eine reine Verwaltungs-Maßregel sey, in welche die richterliche Be- hörde sich nicht zu mischen habe. Dieses Erkenntniß war es, welches die Mitglieder der gedachten Kommission gestern vor dem Cassationshofe anf0chtcn. DerAdvokat T))Zandaroux-Vcrtamy führte khkeSache, Lonnie jedoch den Gerichtshofnicht überzeugen, der nach dem Anirage des General-Advokaten Dupin das Cassations-Ge- UJch mit dem Bemsrkcn verwarf, daß die richterlichen und admi- nistrativen Funckionen stets von einander getrennt bleiben müß- ten„ und daß die Verfügung eines Ministers im Kreise seiner Amts-Bcfuguisse allein vor dem Staats-Rathe anzufechten sey.
Man spricht in den hiesigen Salons viel von einem Ver- sßxsk von angeblich 4000 Louisd'or, den eine vornehme diploma- tk!ch?_ Person bei der letzten Abend-Gesellschaft beim Russischen Botichafter am Whisttische erlitten habe.
_" Im Constitutionnel liest man: „Die Personen, tvelchc mit Lord Granville auf vertrauterem Fuße stehen, kannten seit längerer Zeit seinen festen Entschluß, den Posten eines Botschaf- _ „ Er hatte iogleich seine Eiitlaisung eingesandt; erst vor einigen Tagen ist die- selbe eingenommen worden. Es scheint sogar, daß, wenn die gemäßigten Whigs schwach genug gewesen wären, in das jeizige Ministerium einzutreten, der Herzog von Wellington nicht ab- grneigt gewesen seyn würde, dem Lord Granville vorzuschlagen, seine Functionen in Paris fortzuselzen. Dazu würde sich aber der Lord unter keiner Bedingung verstanden haben. Er wird Uhr nach England zurückkehren, um die Lage der Dinge in der Nähe zii prüfen, und späterhin wird er fich in Paris niederlassen. Es scheint fich übrigens zu bestätigen,- daß die Wahl des neuen Botschafters für Paris auf Lord Stuart de Rothesay fallen wird, der England unter dem vorigen Ministerium des Herzogs von Wellington repräsentirte. Er ist ein Tory aus der Schule des Grafen Aberdeen. Lord Stuart wird binnen kurzem in Paris ""kreffen, um über die auswärtige Poiieik des neuen Kabinett“: Anstlärung zu geben,“ '
In einem Schreiöcn aus Ainboa (Spanische Gränze) vom ,
17. Dezember, heißt es: „Seic einigen Tagen wird die Wack)- samkeit auf unserer Gränze verdoppelt. Das Bedürfniß an Pui- verbeginnt bei den Karlisken fühlbar zu Werden, und dieses, oder, was noch leichter ist, die Stoffe, woraus dasselbe vorfertigtwird, suchi man besonders in die insurgirten Provinzen einzuschwärzen. Vor drei Tagen wurden von den in der Umgegend kantonniren- dcn Militairs Ballen mit Schwefel und Salpeter weggenommen. Die Schmuggler warfen beim Anblick der Truppen ihre Last ab, und ergriffen die Flucht. Man hat hier wenig Nachrichten vom Kriegs-Schauplakze. Die beiden wichtigen Treffen, worin die Znsurgenten den Kürzern zogen, haben zu weit von uns stattge- funden, als daß wir Details darüber mittheilen könnten. Am 10011 hat die Garnison der Miséricorde zwei Ausfälle gemacht, und die Belagerer, welche unter dem Kommando des Brigadiers Savaza standen, bis Lecaroß zurückgewiesen.“
Durch eine Königl. Verfügung vom 2217911 v. wird angeord- net, daß alle Schiffe unter Neapolitanischer Flagge, welche aus einem der Häfen Siciliens kommen, in Frankreich einer Qna- rantaine von 30 Tagen unterworfen seyn sollrn, die nur in ei- nem der Lazarethe von JNarseiüe, Toulon, Trompeloup und Ta- tihou abgehalten werden darf.
Der Gcneral-Gouverneur von Algier hat die Anfertigung einer Liste von allen in Algier, Bona, Bugia, Moskaganem und Oran wohnenden Individuen, die sich Über ihren Lebensunter- [wir nicht gehörig ausweisen können, angeordnet. Diese Liste soll ik)m noch im Laufe des Monats Dezember vorgelegt Wer- dW , worauf er sch dio Ausweisung derjenigen Personen vorbe- hält, dercn fernerer Avfentlwic im Lande ihm mit der Ruhe und Ordnung in der Kolonie unverträglich erscheint. soll künftig das Landen in den von den Franzosen beselzren Häfen der Nord-Asriéanischen Küsße nur solchen Personen gesrättet sryn , die mit gehörigem Pässen versehen find. Verlangt ein Konsul dic Llussckxiffung eines Reisenden seiner Nation, dessen Pässe nicht in Ordnung sind, so muß er fick) anheischig machen, die Kosten deerÜckreise zu tragen, falls ein solcher Reisender späterhiu wieder'«-fortgcwiesen würde. Bei der Ankunft eines Schiffes in Algicrffoll- sich jedeSmal ein Po- lizei - Beamter an Bord begeben und? sich-von den Passagieren ihre Pässe aushändigen lassen, woraßf die Franzosen sofort eine Sicherheits-Karte erhalten. DenrAuSländern wird eine solche Karte nur bewilligt, nachdem fi nachgcwiesen haben, daß ihr Paß bei dem Konsulate ihrer Nat :: eingetragen worden ist.
Die Französische Einwohnerschaft“ von_„-A§giex har denz __Ge- neral Voirol vor “seiner Abreise von dortri'tie golden'é Medaille mit der Inschrift: „Dem General Voirol die dankbare Kolo- nie“, überreicht. Dic Maurischc Bevölkerung der Stadt steklte ihm einen Ehren-Säbel zu, begleitet von einer mit zahlreichen Unterschriften versehenen Adresse, und die Araber aus der Ebene Übersandten ihm ein schönes Gewehr.
Großbritanien und Irland.
London, 24. Dez. Ihre Majeskäten und der Prinz Georg von Cambridge iangten vorgestern Abend im Pavillon von „Brigh- ton („n. Heut? werden die Prin essin Auguste und ihre Schive- ster, die Landgräsin von Heffen-Öoniburg, zum Besuch bei Ik)- ren «Majesräten erwartet. Auch die Herzogin von Gloucester wird heute in Brighton eintreffen.
Zehn Tage der jetzigen Hoftrauer, und war vom 25|en d. M. an gerechnet, find für den vcrewigten andgrafen Wilhelm von Hessen-PhilipNhal-Barchfeld, Geschwisterkind Ihrer Maj. der Königin, bestimmt.
Die Hof-Zeitung pubsizirt nunmehr in amtlicher Form noch folgende Ernennungen: Lord Granville Somerset, Herr W. Yates Peel und Herr J. Planta zu Mitgliedern des Geheinien-Raths; Graf von Aberd een zum ersten Staats- Sccretair für die Koloniecn; Viscount decher zum Vice- Prästdenten der Handelskammer und Schatzmeister der Marine; Graf De Gre: zum ersten Lord der Admiralität, und ihm zur Seite die Vice- dmirale Sir G Cockburn, Sir J. Beres- ford und Sir Ch. Rowley nebst Lord Ashley Cooper und Herr M. Fißgerald, als Kommissarien der Admiralität; Ge- neral-Lieutcnant Lord Ed. Somerset zum General-Znspekcor der Artillerie, Sir Ed. Campbell zum Secretair und Herr Francis Bonham um Magazincur dcs Feldzeugamts; Lord Granville Somcréet zum ersten Kommissar der Forsten und Waldungen, und ihm ur Seite Gcncrai-Major Sir B. Ste- phenson und Herr . “Mélne, als Kommissarien dieses De- partcments; Herr Alexander Baring zum Münzmeister; Sir C'. Knatchbull zum Zahlmeister der Armeen; Lord ONa- ryborough zum General-Postmeister, und Oberst Alexander Perceval zum Schatzmeister des“ Feldzeugamts.
Die Verleihung des Hosenband-Ordens an den Herzog von Buccleuch ist bis jeizc noch nicht erfolgt; nur der Herzog von Grafton erhielt diesen Orden in dem letzten am Sonnabend vom Könige gehaltenen Kapitel. „Der Herzog von Buccleuch War nicht zu rechter Zeit in London eingetroffen, sonst wäre derselbe auch mit dem genannten Orden bekleidet worden.
Lord Stuart de Rothcsay hatte gestern Geschäfte im aus,- wärtigen Amte. ,
DerGraf von Haddington hatte gestern im Kolonial-Amte eine Unterredung mit dem Grafen von Aberdeen. Leßterer und der Herzog von Wellington konfsrirten später mit Sir R. Peel. Die Marquis von Saliébury und von Exeter und der Graf von Carnarvon besuchten den Herzog von Wellington.
Der Englische Botschafter am Oesterreichischen Hofe, Sir Frederick Lamb, ist am Sonnabend hier eingetroffen.
Der ?)]?arquis von Sligo soll nächstens von Jamaika xu; rückberufen werden; er war nur 8 Monate als Gouverneur in dieser Kolonie. Bis zur Ernennung eines Nachfolgers wird der General-Major Sir Amos Norcott, Befehlshaber der Streit- kräfte auf Jamaika, die Functionen eines Gouverneurs versehen.
Sir Edward Sugden, der neue Lord-Kanzler von Irland,
_gab am Sonntag Abend dem Premier-Minisker und mehreren
Eben so'
anderen irrigekcH-xim; '*'i,é"--»r;s-;- ,- «(. "ZMB?! (:?-“29.1?! "ROBOT“, M' “Y'*““-'_ sident dcs Geysir,»„'izxXiatk)* „- *.*s'F-l'. ZFStAölk-CCÉ/ M' "PMW“M SK:" Sckxakzkcmmicr-«'»jxxi'iiiits, er“ i:]dkrr, Hr'ir Bonkxaiii, .iZ-rrr ),! Baring und der SYMÉ)?!“ dcr; U-*itci'li.1wi«:-s, vor irknev Libri»: nach Dublin eincn Absii/IÄ»ÖSsihUxaUTT.
Der Portugiesische Gcsandt., .F'év-zrr won TVM-aex» Sirrrktsntr- gab vorgestern zur Feier der Barnmi)lut153 Donna Marias “mt; dem Herzogs von (Leuchtenberg der: hier fick,)„anhalt-«Yndcii ck.“er tugiesen und anderen mit seiner Regierung in Verbinduxig sic,- henden Personen ein glänzendes Diner. . -,
Der Standard meldet: „Wie wir hören, isi die 941th dung an die Minister ergangen, fick) gegen Ende dieicr Wdch in Brithon einzufinden, woselbsk am Freitag oder Sonnademd ein Con eil gehalten und die Proclamation hinsichtlich der, )[us- lösung des Parlaments angenommen werden soll. Sollten iedoch die Minister dure!) irgend einen Umstand verhindert Werder!- London zu verlassen, so würden Se, Majestät Sonnabrnds nach dem St. James : Palast zurückehren und das Parlament dantr bestimmt aufgelöst werden. Der Ausbau“ der von den Parla- ments-Häusern stehen gebliebenen Trümmer wird spätestens un: die Mitte Januars beendigc seyn, jedenfalls also noch vor den; Schluss: der neuen Parlaments-Wahlen.“
Der“ Spectator erwähnt eines Gerlichts, ais Werde .der König der ersten Auflösung des Parlaments eine zweite folgeti lassen , wenn die Resultate der neuen Wahlen ungünstig aiiSfal- len sollten; es sey jedoch, meint er, eine große Frage, ob der Herzog von Wellington odcr Sir R. Peel es wagen würden,
r, Majestät zu einer solchen zweiten Aufiösung zu reichen.
Vorbereitende Wahl-Versammlungen werden noch immer "rtr allen Theilen des Landes gehalten und meist sehr zahlreich be- sucht. Sotvohl die Konservativen als die Reformers bieten alls ihm: Kräfte auf, und es läßt sich wohl annehmen, daß man das Nr- sultar' der nächsten Wahlen als sicheres" Kciteréon für das Vcr- hältniß der Stärke der beiden Parteien zu einander wird betraä)“; ten können. So wie der Spectator nur in der Vereinigung der Reformers zum Umsturz- des Ministeriums das Heil des Lan- des finden kann, so fordert auch ein „Vaterlandsfreund“ in ei; ner vom Courier mitgetheilten Adreffc an die Wähler vou: Großbritanien und Irland dieselben auf, nur solchen Kandidakkki ihre Stimmen zu geben, die sich verpflichten, dem Tory-Mitxi: sterium des Sir Robert Peel, als solchem, unbedingten Wider- stand entgegenzusekzen, » Unter den Parlaments-Kandidarm bemerkt man einen Bruder des Lord Stanley, der sich u Pais- ley, einem sehr radikal gesinnten Orte„ meldet; Lord * olineux, einen eifrigen Reformer, für Lancashire; Sir Edward Codring- ton und Sir George Grey für den neuen Flecken Devonporr, ivo ihm Herr Georg Dawson, der neue Secretair der Admirali- tät, entgegentritt; den Marquis von Worcester für Wesk-Glou- ceskershire, und den jüngsten Sohn des Herzogs von Wellington, Lord Charles Wellesley für Cheltenham, Jedenfalls wird der Wahlkampf einer der heftigsten werden, der jemals in dem vc;- einigten Königreiche stattgehabt.
Der Courier, der slch immer entschiedener der Opposition anschließt, äußert Folgendes: „Der Graf Roden ist zu einem hohen Amte berufen ivorden, und Oberst Perceval hat eine ein,: trägliche Stelle im FeldzeUgmeifter-Amt erhalten. Der Oberst ist ein tapferer, hochherziger und ehrenwerther Mann, aber MLM? noch ein Exaltirter als selbst Sir Edward Knatchbull, ja man kann ihn den Ultra unter den Ultra-Tories und Ultra-Hoch-Kir- chenmännern nennen. Diese Ernennungen können vom Lande nicht mißverstanden Werden. Sie bezeichnen bestimmt den Cha- rakter der Regierung Sir Robert Pecl's viel cntschiedener noch, als seine Adresse. Wir hätten von der bekannten *))käßigimg des ehrenwerthen Baronets und seiner Vorsicht erwartet, daß er- eincn andern Weg einschlagen und das; er bei der Frage über die Kirchenchform sich in der mittleren, nicht aber in der äußersten Richtung halten würde. Statt dessen aber ist er gänzlich in das Feldlager der Rodens, Stormoncs und Sullivans übergZYangen. Den Patron der Orangisrcrr nimmt er unter seine - athgeber auf. Daher müssen wir ";clzt, wie sehr wir auch den Privat-Charakter Sir Robert Pecik; und dessen VerfYren im Allgemeinen achten mögen, gegen ritx Ministerium in pposition treten, welches zum Theil aus Män- nern besteht, die bei einigen der lcßten Orangisrischen Auftrirre so bedeutende Ronen gespielt haben und daher nothwendigerweisc von den Grundsätzen der Orangisten durchdrungen seyn müssen. In vermuthen, daß Ultra's von solchem Stempel Reformer und noc!) dazu Reformer der Kirche werden könnten, heißt vermischen, was fich selbst widerspricht. Jede Regierung aber, welche cincr durchgreifenden Reform der herrschenden Kirche in Irland wi,- derskrebt, mag sie nun von Lord Melbourne oder von Sir Rd.: bert Peel geleitet werden, ftetntnr sich dem entgegen, Was ddr allen Dingen wünschenswertk) Und ivescntlick) nothwendig isi".
Das Diner, welches der Lord;Maiior gestern Abend in»; Mansion-House den neuen Mtniftcrn gab, fand in der zu die;. sem Zweck aufs glän endste dckorircen ?[cgwptischen Hane [Wir; und war sehr zahlrei besucht, „Da dcn ganxen Tag über iti der City Wegen der Versammlung in der London , “Tavern rim" große Aufregung herrschte, so hatte man gcglaudt, es würde sicli eine große olksmenge um das Mansion-House versammeln) aber die Kutschen der anlatigendet:_Gä|c konnten rizigesiörc pas; firen, denn es hatten fich nur wenig Menschen auf den Straßen eingefunden, und man konntr nichc unterscheiden, ob de., Beéfajl“ oder das Zischcn beim Aussteigen der Minister überwicgcnd war,. Im Ganzen benahm sich_das Volk ziemlich anständig. Bei; dem Diner herrschte die vertraulichste und harn'ionischiie Stimmung , und alle Gäste schienen, wie die Times be- richtet, mic Ziiversicht dem Ausgang der jeßigen Kriss entgegen- zuschauen. Sir Robert Peel wiederholte in einer kräftige» und edrängten Rede, was er in seiner Adresse an die Wähler? von amworth versprochon, daß er alle Mißbräuche, die einer Abhülfe bedürfxn, zu beseitigen bemüht seyn und stets den Geist der Zeit berücksichti en werde._ Er machte aus die Ruhe aufmerksam,- die Überall, im ande herriche, und folgerte daraus, daß man der