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KÜÖMLM Radikalen als dem Interesse des Landes gemäß zu ezeichnm. Die Partei der Whigs, mit den Lords Grey, „?(!!- land und Lansdowne an der Spihe, wird bei dieser Gelegen e_ic als gänzlick; des Vertrauens unwerrh und demScbiffbruch nahe geschil- dert, vor dem sie nur der Anschluß an die allem Bestehenoeüund allen Begüterten feindlichen Radikalen, mitAufypfei-ung ihrer Würde als Partei, möglicherweise retten könne. Was die Times den Whigs, das pro nostizirt dee Courier dem jeßigep Ministerium. „Se,:- ner An icht nach sähe Sir Robert Peel em, wie unpopulair die durch ihn bewirkte Zusammensetzung des Kabinets sey, und würde sehr gern dem Sturm, der sich gegen ihn zu erheben 0r0hs, entrinnen, wenn er sch nicht durch den Beschluß Wegen Außößung des Parlaments den ehrenvollen Rückzug abgeschnitten hätte,“ , Fürst Esterhazy wird, dem Albion zufolge, u Untayge des nächsten Monats mit einer zahlreichen Dieners aft wxeoer hier eintreffen. R ,
Der Graf von Survilliers (Joseph Buonaparte„_ derxme Reise durch die Englischen Provinzen gemacht hac: ist wceper auf seiner Villa in der Nähe von Uxbridge eingetronen. Seine Gemahlin lebt noch immer in Nord-Amerika, ,
Gir H. Hardin e, der gestern von hier nach Wilderneß gb- gereist ist, um den arquis von Camden zu besuchen, hat eme ähnliche Adresse, wie Sir R. Peel, an die Wähler von “Laun- cesfon erlassen, worin er besonders auf die Beförderung dcs land- wirthschaftlichen „Interesses großes Gewicht legt, _
Auch Sir E. Knatchbull hat eine Adresse an seine Wäblir in „Kent ergehen lassen; er sagt darin unter anderm; „Dre Grundsäße, auf welche ich meine Ansprüche an Ihre GeWOgen- heit baue, smd dieselben, zu denen ich mich immer bekannt und nach welchen ich gehandelt habe. Zedern Stande im St_aate Die Rechte ck bewahren, Welche ihm angehören; die Gevekze, welche diese echte anerkennen und sichern, aufrecht zu erhalten; dura) alle ausführbaren Mittel das GTM und die Wohlfahrt des Volks bzu vermehren, und durch besonnene Reform alle Miß räuche und Mängel zu entfernen, welche in den bürgerlichen und kirchlichen Institutioiien des Landes wirklich vorhanden sind, -- dies scheinen wir die vornehmsten Pflichten der Regierung und der Gesetz- gebung. Ohne Zaudern und offen und bestimmt ea'kiäre ict), daß ich die Reform-Bill als die schließliche Erledi- gung der großen constitutionnellen Frage betrachie, und nie Theil an einem Unternehmen haben well, das darauf berechnet wäre,. ihre Wirksamkeit zu be- einträchtigen oder die durch sie verliehenen Vor- rechte zu beschränken.“ *
Lord John Russell erwarb sich durch die Rede, welche er an [;;-ne Wähler in Tavisiock hien, den rauschendsten Beifall, und es wurden Beschlüsse vorgeschlagen und einstimmig an e- nommen , welche die hohe Zufriedenheit der Versammlving 0 er sein politisches Benehmen aussprechen, und wodurch die Wäh-
- ier sicb verbindlich machen, seine Wiedererwählung im Falle ei-
er Au 16 an des arlamenei zu" miterstülzen und die "Kosten jJer Waßlszugbeskreith. Lord Russell trat hierauf wie_der her; vor, um seinen Dank zu bezeugen: „Ich heiße pte“, sagte er, „die Beunruhigung empfunden, welche emige Andcre wegen des neulichen Minister*-Wechsels äußerten; denn da ich Vcr- trauen auf die Reform-Akte und auf die Ehre x_iud Reto- lichkeit des Englischen Volkes soße, so habe lch“, seit; dem jene Akte passirt ist, sets geglaubt, daß die _Ent- scheidung in den eigenen Händey des Volkes liege. (Beifall,) "Meine Herren, wenn jemals e_mer von Ihnen den Käfig gese- hen, in welchem ein Löwe cingejperrt war, und in din guck) “.*" Schooßhündchen geworfen wurde, so ist es ihm gewiß mehr ein- gefallen,.daß der Löwe Ursache gehabt hätte, Beunruhi ung zu fck)öpfen, wohl aber der Scboößhund; so wenn; braucht „lch guck) dor Britische Löwe zu ängstigen, nun das Ündchen m seinen Stall ekommen ist ( Beifall und Gelächter). Möge nur das Volk Englands sein Vertrauen auf die setzen, welche_in1tjiir der Reform zugethan gewesen, und dieses Vertrauen beweisen, „indem es sie u seinen Repräsentanten wählt, nicht aber seinen eigenen Wüns m durch die Wahl derer in den Weg treten, die erst seit dem 15. Nov. Reformer geworden smd. Thun Sie das, und Sie brauchen das Resultat der Wahlen nicht zu fürchten.“ Herr „J. Crag, ein Prediger der Dissenters, aber dessenun- Zeuch!“ ein eifriger Orangisk, wil] es bei den nächsten Parla- m;_-:ts-Wa len in Dublin mit Herrn O'Connell aufnehmen. „Die imes räumt je t ein, daß Herr Grote [ich bei dem Eetxlinxöél in der London; «wem nicht io sehr von Warpe und Zxkkgefühk entfernt hgbe, als einigx Zeitungen, iiamentlcch der 'Zélbjyn, dee“ ihm ichon prophezeit, daß er bei den nächstin Wahlén inder City um seines ungeziemenden „Betragens im!- im durchfallen werde, diesem Parlaments-Metgliede Schuld
ben. gc Folgendes sind die Beschlüsse, welche am Dienstag von den
Liberalen gefaßt wurden, die fich unter Anführung des Herrn *
Grote aus der Londoner City-Taveru, wo_die Konservanyen die Adresse an Se. Majestätbeschloffen, nach einem anderen Gasthofe Hegaben und dorrihxerseits über den Zustand des Landes verhandelten. „Da eine Versammlung von Kaufleuten, Vatiqiiiers, bedern uno anderm zur Londoner City "gebsifendeu Perionexi, die ihren Souverain wegen der letzten Ausubu_n seincr_Kötiigltchen Präro- qative ibrer Er ebenbcit und Anbängli keit vernchern wollten, nach Der Londoner CIithavern einberufen worden war, so versammelten wir, die Kan leute„ Banquiers, Roeder , Händler iind A„ndere,_uns in Folge diC-Ck Ankündi ung; als aper der „Vorsrßer ietzer Ver- sa-nmluua öffentlich erkl rte, das;“ diese Veroammlung nicht zum wa-k ch Erdrterunxz, sondern bloß zum Zweck der Annahme emeé solder sehon abgk aßten Adreffc e nvirufen, iind daß Personen, die den Zarin ausgesprochenen Ansichten nicht bcißxmmten, gar nicht eingeladkn worden si'V-“n, jcner Versammlung bctzuwpbnen, so ver: ragten wir an.? an diesen Ort. Wir «eben an Lqulität hinter kei- Uc'r Klaffc odcr Versammlunngyn Seiner Maieüät Untertha- nen jurück und woüen die Königliche“ Prärogative Sr. Ma- icüät jederzeit anerkennex und aufrecht, ck_balten; während wir uns aber zu diefen Gcfinnungen bekennen, mn xn wir doch n lctchim- ser tiefes Bedauern über die letzte Aysü „un?- diefer r xogaxive, „**ermbge weicher das vorige Miniüerium entlaien wurde, utzd uber D:; Ernennung von Minißern ausdrückcxi, welche, wa; ste auck) ;,kyt erklären mögen, in Folge ihres fruheren Benehmens keinen ;;("é'prucb auf das Vertrauen des Landes" haben. Wir sagen den .;“)ékkél-k (xz, Grote und C. Crawford, unseren ParlainentszRevi-cxcen- muten, .t-en wärmuen imd ber lichsten Dankdafür, das ne sietv dte (H“:tndsäßé der Reform ume.“ (; t, daß, so den heutigen Verhand- “ ' “vohnt und diese G1 «kzxxxheit benutzt haben, um dieGe- a
knngcn“veige.. M' . , „ ' ttburger imK re zu bringen. xmnungen “hr“ ' erm Ward in der Lon-
- “*- zufolge, ist, die von“ da",?xäeJtYokgxintagene Apr'ejse "a“iinen „König, wvrin Sr. Majestät für die lest: AySübung, der_„KUigßchxn Prärogative gedanké wird, aueh-„von ***-“kek achtbaren Dissentirs „unterzeichnet worden; Die OpponuonszBCättex mxinen, die Dtffxntexs häts ten vjes'ntchr als sy,l„ch,e.gethau, ::Idekxt aus. denselben Grün- den, wie,v_iele andexx vermög-nde Lexus; aus_Besorgniß vor
Verlusten, im Fall die, öffentlichx Ruhe seßöré wurde.
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Zu Dungannon haben die Einwohner der „Irländischen Graf1chast Tyrone eine Versammlung gehalten, wori'n eine ganz im Sinne des jetzigen Ministeriums.'abgefaßte Adresse an den König angenommen wurde.
Lord Stormont hat mehrere der ihm von den Oppositions- blättern in den Mund gelegtsn Aeußerungen gegen die Reformen öffentlich abgeleugnet.
Von mehreren Seiten aufgefordert, Beweise für ihre Be- hauytung zu liefLrn, daß sie von den vorigen Ministern offen und heimlich verfolge morden sep, theilt die Times heute fol- gendes Billet des Lord Althorp an Lord Brougham vom 11cm Juni d. I. mit: „Mein Werther BrouZhaml Die Sache, wor; Ü-ÜU' ich mit Ihnen zu sprechen wünsche, ist der Zustand der öf- fenxlicben Presse und die Erwägung, ob wir der Times offenen Krieg erklären oder den Versuch machen wollen, Frieden mat ihr zu schließen. Aufrichtigst dci“ Zhrige.“
Sämmtliche Bischdfe find von Gerichtswegen aufgefordert Worden, fick) bei der Verhandlung in Angelegenheiten des Bi- schofs von Winchester und neun Anderer, wegen Ruhestörung Und-gervaltsamcn Angriffs, vor den nächsten Aéslsen in Surrey zu stellen.
Die leßte cxekutorische Zehnten-Eéntrciönng in leand, welche zu den Vorfällen „bei Rat?;cormac Anlaß gab, hat unter den Katholiken die höchste Erbitterung hervorgerufen. Unrei' 2941 Bewohnern x'snes' Distrikts, dic verpflichtet find, den Zehnten zu bezahlen, befinden fick) nur 41 Protestanten, und unter diesen gehören 13 zu dem Haushaxte des" Pfai'rers, der den Zehnten fordert. O'Connell ließ diesen Vorfall nicht vorübergehen, ohne ihn zu seinem Zwecke und besonders zu seinem nächsten End- zwec'r', dem Sturz der Tories, zu bennßen. Ein von der Ti- mes mitgetheiltes Schreibcn aus Dublin gii'bc ein anschauli- ches Bild von seinem Auftreten in der Versammlung der Anti- Tory-Affociacion auf der Korn-Börse zu Dublin, unmittelbar nach jenem Vorfalle. _
„Herr O'ConncU“, heißt es darm, „nahm den Stanyard zur Hand, ve_rlas den Brief Sir Robert Pccl's an_seine Konsittnentcn und kritiiirte jeden Saß desselben im Gxiste cines Advokatexxdes Teufels bei Heiligsprcchungcn, indem er sein Talent, einen Heiligen zum Sünder zu stempeln und selbst die bcssckewGrüyde als die schlcchtcficn auszugeben, bcwährte. Er kündigte die Auslbsynques FYailaments zum Wücn an, und fiellte die Nothwxndigkeet eines Kampfes für die Reform niit cinkr Energie dai“, dre kaum größer hätte seyn können, wenn sein chcxt davon abgehangen hätte. Wäh- rend der ganzen Zeit entschlüpftc ihm auch nicht ein Wort über die endlose Beschwerde wegen der Zehnten. Er hatte vorher meyr'sach sick) deshalb entschuldigt, daß er lange zu,]“p-reciwn gmöthtgt eyn werde; und nun, als er fich der unvermerplrchew Erwähnung des wahrhaft gewichtigxn Punktes in dem Briefe Sir Roberi's, dir Entänßerung dis Kirchengme'xx näbcric, schten es, als op scm Geiß zurüxkvebte vor der beabjichttgten Berufung an die Leidenschaften von 7 Millionen Menschen, die er oFendar jetzt zu _eéncnz mehr nis gewöhnlichen und pasffvcn Widerstande gegen „das tn Str Nobexrs Manifeß aufgestellte Prinzip aufzubieten vcnbncjztigt; Er erschien wie ein Mann, der auf einen vom Erdbeben ertaxuttci'ixn Boden tritt, besorgt, einen entscheedendcn Schritt zu thun, d_ocl) ubcrzeygt, daß eine Bewegung notlx-wcndig sey, welches auch die Folge xencs solchen Versuches xcyn möge. Endlich kam er zu „dcm fecitdltchen Paragraphen, und die Versammlung war in ängstliche Stille yer- raben. Nachdem er kurz die Bedeutung dcssclvcn auseinanderge- etzt und sie als eine Kriegs-Eyklärung gegen Iriankz bézeicbnct hatte, sagte er, er werde den Geist deffelbcn_ imd die Erfolge„ zu denen er führen müsse, am besten charaktertstrcn, wenn cr„eencn Brief vorlese, dcn cr an demselben Tage von einem Pächter cn d;“: Grafschaft Cork, eincm Augenzeugen der letzten Zehntcn-„Unruhqn in Rathcormac, erhaltitx have“, und_i.n Welchem knré, aber in kräfti- gen Zügen, das sä)kkckltchk Schamoni bcscbrieven cr), weiches der Bricssrciler an esehen hatxs. Nachdem O'Conneu dcn BM verle- sen, “legte er iJn ruhig ntedir, nnd gaxxz gcgen scine„so„x11 egi Ge- wohnheit, nach welcher er die Rache des Himmels aus dee, .sygupiir der Blutvergießer hcrabznrufcn pfikgtc, gab crznnächü sem jurcsit- sches Urtheil über den Vorfall „und versicherte die Zuhörer, daß nach I-rländischcn Gesetzen die _bci ciner Zchnten-Bettrcibnng handelndin
ersonen unter den vorlecgcnden Uniüätidcn he's Moxdcs _scb_uldeg eru. Er verwandte seine Rcdnergqbe nicht auf 2111107qu irdischer Rache oder Gerechtigkeit, deren Wirkung 09»; Echo seiner Rede nicht würde überlebt haben. Im Gegenthetl gab er em scliencs Beispiel gemäßigten Ausdrucks, während der beweg!e_Ton seiner Stimme und seiner Haltung von din Anstrengungen, dee cr„m:_1chtc, um sich ruhig zu verhalten, Zkugmß gaben und eme noch ycmlicrere Aufmerksamkeit bei den Zuhörern erregten. „ch tadle dre Soida- ten nicht“, ricf er zur Verwunderungdcr verpaimyelien Mxnge von Zchntcnhnffrrn aus (die augenblicklia) thrin pxatrionscivcn Avxcheu vor dicsem Erguß der Mäßigung purci) em UWVtUkÜkaMs Oh ! [aux werdcn ließen); „doch warum sage ich das?“ xugkc er btxizn. „Ja, ich tadlc sie, ich muß Jedermann tadc1n, 0er sach selbst ein_ Lebens-Verbält- niß wählt, in welchem er in dre NothwendiJezt verscizt werden kann, seine Landsleute auf den Bjefchl eine? rtttcn_zu ermorden und im Auftrag ihrer bitterüxn Feinde zu Wurgen.“ (Bcifaki.) Er erklärte darauf, daß ihm seine Einbildungskraft kzmm das Elend und die Verzweiflung zu faffen erlaube, welchem eilf elende FYMÖ- lien angeseizt seven, indem fie so plötzlich :bxqr Väter, _Brudn', Gatten und Beschützer ber-zubt_1rorden. Er sck)t[dekt_k in einfachen Zügen den Schrecken, der in_dee Hütte des Armen emkchre, wenn das Haupt der Familie in seinem Blute daliege, und Niemand da sei), um Hoffnung und, Trost zu gewähren. Das Ia-mmcrn per Verwandten, daz" (;;ewtmmer dcr Waisen, das Geschrei dcr Witt- wen gelle in seinen Ohren, und Nxcmgnd sel) vorhanden, 1":er trösten, Niemand, um ihnen Gerechttgke|t und Schutz zit_verleihen. Das Land um dcn Schauplatz der Bluttbat her sei) erfullt duxch dic Selbüvcrgeffenheit dei“ Trager. Haufen konirnen,eum das Bild dez Schreckens zu erblicken; v;e Weiber kehrey zuruck, um Un- ruhe, Furcht und Verzweiflung zu verlxreiten, die Männer blicken hin in düsterm Scthtgcn dxer Vcrzwccßung, das noch schrek- kenerregendei' isi, als der lautcste Schrei dcs «cl)ziicrzes.“ Während O'Connell dicse Sch)ilöerung machte, „zitterte feine S_tnnme Zurck) tiesiRührung und versagte ibm “bisweilen ganz. Scmc Genchts- zügc verzogen sich, sein, anzer Körper war. thlufr'egung, und es war offenbar, daß er ite cs unk) wahres Mitgesuhl bci Her schwei- _cnd-:n Versammlung erregte, die ihn nmgah, und die wie annges- Leit war durch die Gewalt eines starken (55_etstes, 0er seine Gcfnhle in der natürlichen Lebhaftigkeit ergoß- die ihres „Eindrucks auf'setnc Landsleute nicht verfehlen karin,_ und dex endlich um Verzeihun hat, daß er sich erlaubt baba“, m ihrer Mitte laut zu d'exikzn; Ic sah, wie einige der Berichtcrüatter der (Zeitungen unwrlifurltcl) ihre chern niederlegien, um ungestört zu ansehen, und wie Thränen den Augen vieler Personen entfielen. Endlich war die Zeit gekom- men, den entscheidenden Schlag zu thun. Plötzlich “been- dete O'Connell sein (FZeinälde der Schreckens = Scenen und rief aus: „Sollen dicse schauderhaften Tbaten noch fcrnci; im Landi geschehen? Gicht es keine Erlösung von Schreckniffcn g_lctch diesen.? Sir Robert Peel sagt, sie sollen ewig dauern! Ewig! Gicht es im- ier den Einwohnern dieses Landes einen Elendcn, [o herzlos, so gl- les Gefühls für Menschlichkeit und Schaam erledigt, daß er seine Stimme zu Gunsten einer Regierung erheben könnte, die sein Va. terland dem lache der'Zehnten und dem Blutbade, xvelches die Beitreibun dieser verfluchten Abgabe verursacht, auf eivtg anheim- geben will:“ Lauter Beifall folgte auf diese Apostropbe, und icht erst benutzte er seinen Triumph, die Zehnten-Verfeck)ter ais Gegen- ßände des Abscheus darzußcllen. Er erbat und erhielt die Erlaub: niß der Versammlung für den Ausschuß, eine Adresse an das Volk
aks Manifesi bei den bevorstehenden Wahlen zu verfa en 1 , denn ohne Zryeifel alles Mdgliche geschehen wird, umffdie,Wnch':x: D e ** t s ck t a n b. *- von dkk„Begunüigung der “"How-Kandidaten abzuschrecken.“ Dresden 80. Dezember Der 79ste Geburtstag unsers ta KY Yi FOWL, der "[Zu? Gleneral-FYkalZ„langte an? Mon, „ck)- und inni,verehrtexr Königs am 27sten d. M. ist in der WFM daxsewst,“§„chee Z-F"Kßrre?Z§5§eT§"§Té ÖIo'YLLFYkoT“ ""“ M""- w“ ' "“ "3“ 7" LWS“ scho" |““) "WWW Mm" richtet, mit stürmischem Beifall empfangen stb den Bewyhnern ank ndtgte, imc Liebe und de!) triusten Wün- Sir Robert Inglés ist von seiner R'eise nach dem Or“ schen gedfestyrt wxxdeni Yobch immer ist es dem Yreisen Monar- zurückgekehrt; er laane am 2211en d. M. in Geséllschaftt§kz FY) ZfZatsYßenlfmJthk); FW? egsenÉÉtmzetquZobKLtexiß KY,? YYÜZH" SCM Mit dem Dampfboot „TartarUS“ *" Fal- ändx erlauben, seinen an_ srische Lufi gewöhntetz Körper durch Nach" Privatöricfen aus Corui'ia hatte der E ["-ck Mwegung zu stärken. ONtt Muntexkett hat er die tiene, höhere schafrer in Madrid Herr Villiers auf VerlangennYetr HBM * Lebensskae eksikiegen,' aber “"ck die6mal qlle Begluckwünschun- schen Regierung dix Britisckx Frege,:tte Castor“ requirirtM“ M und Hxffx-derltchäeetenDczh_gelehnt. Z" niehyen „geselligen Ber- 8000 Gewehre von Coruiia nach Santaiider zu bringen. , " e-imnMFer semaztl: hae F1 enresdenern doppelt feierliche Tag durch Im heutigen Börsenbericßt der Times liest man: -D em , g' g g ' , .
G s äft * Ob - - . -* - “ Leipzig, 30. Dez. Aus dem Erzgebirge lauten die Nach- e ch e m ligattoncn der neuen Spant1chen Anleihe werd , .- D - - - - c:“ - - jetzt, sobald die Kontrahenten es für gut finden, se an d., richtenvomZZ. ez.dal)l"/,daß secteinYen„agentieserSchnceltege, Markt zu bringen, auf der gewöhnlichen Cours-Lisie ihren Pl ""des Weine, als ck es in Mesem ,„zahre zu “mg“ Dauer der erhalten, d9ch (| noch kein Schritt in der Sache gethan, uu Schlitzenbahn kommen werde. Zu Fedauern seyanur, daß vor es heißt, die Kontrahenten wollten damit bis zur Mitte des nä der Citiwintxrung "'cht noch mehr “Lass“ IMMO?" W;. Henn sten Monats Warten, wo die Zinszahlung mehr Kapital und an diesem litten Mühlen, Bergwerks-„und unsere JNa[cl)tn_e11 Markt gebracht haben wird, Anerbiemngcn waren da, die Ob“ Mangel. Am 23" DMMK? früh ÖMJUHr habexén MMM) gationen 31 [M] zu nehmen: es wurden jedoch keine zum V.. heftiger Sturm gewüthet, der i" den “WWU“ Ml Schade" kauf geskcxlt. Die Fonds-Börse war heute sehr gedrückt, w“ . dUkch SchneebructheiursackJ-t habenzmüssx. " Von ,N".Na“" zum Theil seinen Grund in dem fortwährenden Geldmangel hai * delbÜÖsckZM oder. L_tms geiingsrcr- ?Umt'tät wurden m diesem der, wenn auch nur wenig Nachfrage nach Geld war, doch ai „Jahre mcht“ ww m Nr" 3.61 ÖW" .ZM“ stsbx- „“."? halbe gemein empfunden Wurde. Ueöerdiks waren verschiedene G MUM", soiidern nahe “." eme "Kd eme halbe MWM“ "W
rüchte über Fortschritte der Spanischen Karlisten im Umlauf, dj )*?" genauer “440/000, gefertigt. fast auf alle Geschäfte am ayswärtigen Fondsmarkte einwirkten „ Gotha, 1“ IMU“: Gestern ist S9“ Durchlaucht der re.- da neun Zehntheile derselben sich auf die Spanisch, gierende Herzog nebst seinen Söhnen uud dem Fürkken von Ler- Staats-Papiere beziehen. Zu diesen prädominérten hein ningen hier etngctWffén- nachdem bereits Tages vorher Ihre die Verkäufer bei Weitem Über die Käufer, und ' Durchlaucht die Herzogin hier angekommsn war. Dem Virnch- nige Verkäufe sollen in Folge von Aufträgen aus „Y "men nach hüksts die Herzoglkck)? Familie in dkésém WMW ihk? rts geschehen seyn, wo die Meinung vorwaltet, daß nacho Residenz hier behalten. Konvextirung dcr auswärtiger: Schuld eine größere Quantitä Bremen, 22. Dez. Spcémscher Fonds in Umlan seyn werde, als_ Cuyopa's Ge Jahr zu Jahr mehr der Zaupt-Stapelplalz für den Amerikani- xxxixdßi ?.“1'3113212122 22312922? TFKYZZYZ' 0.2.3121“ 07:7 700003100" .. “F""MM TW » _, -* wo r r e' 9 an ga . ' war .ic eme oge e unge- lEnde Üauch gexzcxiteiiüinög„e, anfangs diese,Fonds hedeutend fa mein starken Verkehrs unseres Handels-Plaßks mit den Vereinig- i::ndtj? zßitxxémgexxea MesseeYthZe dermmBeerthken HSM ten Staaten, der in den letzten Jahren stets Igenommcn bat. eevo _ . - _. .„ .. ordnet, ist ein Utnséand, der den KapiZalisren j?)ßt 930211200“ (??)?WoreJMNÄYZiMTMYtYaZZYTYrégY uanYsckZYrFZLI ken WWU, ("dem sie darin nur eine jährliche Vergrößern del, kommen. So große Geschäfte in Tuben? macht kxin anderer der Laskcn des Landes oHne entsprechende Vortheile erblick Europäischer Plak. Da dicömal die Tabacks-Aerudce in Ungarn
»
* Sie wollen daher schon berechnen, daß die Rückzahlung mißrathen ist, so war die K. Oesterreichische Tabacks-Regie ge,-
Darlehen an Herrn Rothichild und Herrn Ardouén, nebst d nöthigt, das Fehlende für ihren Bedarf durch den Ankauf frem- Zmscn dsl" sksnkdk" SWW „U"d ÖM damit verbunden den Tabacks zu erseßen. Sie sandte daher Kommiffarien nach Kqsten, die neue Anleihe im Laufe des nächst! Im» Amsterdam, wo diese aber weder Vorräihe genug zu ihrer Be- res bcmahe ct'sclxöpfen und Spanien nöthiqen werde, i friediqung vdrfanden, noch auch so biljiqureise erreichen konn- (thre 1836 zu einer neuen_ Anleihe seine Zuflucht zu nehmen ten, tizie hier. Sie verließen ** „*rHslland, oßne sich ihrer Auf- ,Oicse V'oraussckungenlschcmen jedoch düsterer zu seyn, als ** träge entledigen zu können U“ trafen von da in Bremen ein, Wikkiick) 01 der“ ache liegt, und max: sollte bei der Betrachiun wo ße 4700 Fässer gekauft k, Aen. Dadurch smd die Magazine der wichtigen Jrgge Über den Spanischen Kredit nicht vergessen auf einmql dergestalt geleert -' Wen, daß M) in dicsAU AUS?"- däß 190? eme wcjentliche Verbesserung M' Hl'klssquellen des La blick Wohl nicht mehr als etwa 5000 Faß Tabac? noch hier auf TSH exktxartetdjéöerdFslJaerund nkzirklich ?ucl)Ä* namentlich in d-« dem Mach befinden. 9 a - un “..m- 1 er- ontra ten„dic cn ugenblick schon e c) ' , .';- ' ' FZQGeDessZF'iY-anck)“[t timzß Y" zugeben, daß die, YZicvting nach YZUÉLRH ZZsDKYZigLLÖ:pÉérzZÉythnJ FZRYFYZFF Rugs KanZdZWZx-ZZ'SJU ZLVFYTxLsLJZZthkÖtIIt-s b , reiches Benediktiner-Klöfter xrrichtet und dcnselbcn das Lehr- ruhi end (*in M „ l „ . _" * )" .“" “bx “* "amt der Gymnasien, zugewie1en werden soll. (Vgl. den Art. ._g . “ 9, ontiea_ Wut im Novetyber die Erbgteruwx München zu Nr. 35.) de„- St.-Ztg-) Die weltlichen Studien- IIZYZ?Fdeeéyi(JF)?!?;3223?rFYFeLiITietTduhkxidttekYTLLZXÉYetZäYTWY? Lehramts-Kandidatm" erlangen bereits allmälig in weit gerin- , . . ' . e ,- , ' ' | ,! * .“ . _ . UF:TaYeonfmei§emZujiandeerhalteiy in ivelcl)'en1cilleOrdnuugauf YßestkterFlriYnxxx: exit;?inAthi'llJZlÜoFiedl'qu?ek')§tlx:cc:)nexérte€mSwtlJi? Tr YTHTTT-des WWU? TUI?) HELM? 172,93? Stadxk-„gänzltchi denten aufgenommc-n werden. Die Rückkehr zu früheren, in t us 0 M . “k ,v?" “ on Uva„*“e" VMM. welcher Bayern seit dem Beginn des gegenwärtigen Jahrhunderts" ver- a ep ann star“, mt «_Zaffen'aller-Ait versehen, die Häus klungenen Verhältnissen jk? sonach in dieser Hinsicht unvxr; der [IberaOlcn ?epkuxtrtxn bet! der KoloZilia'l;Versammlung zerstört kennbar _ n „Uk; e “IMM )*"te die ' U regung ihrenchndi „Di,? Portugiesschen Deputixtcn haßkn dem er 099 von dem Haß MM)“) M, Englischen-und Französiche" Pakkkj- I ' Leuchtenberg sämmtliche Königl. Portugiesische Ordo? l'lzk)ekbl'c1cht. fxndxs für nöthtq, eme, allgemeineUmon unter allen Kokomst“ Djs hiesige PoliZei hat, um die Bettelci in hiesiger Stadt ngkschek kaUUfk IU stiften, NMT Vorstand ein, HU"? Stag gänzlich auszurotten, eine vielfach begri'itidete Verfügung erlassen, war Und??“ den Namen „constitutconnelle AFoc-anon“ erhte- nach welcher jn Zukunft dj? Bettler wie die Almsiemzeber so be- un0 ÖW ' ufrcchthaltung a_ller “verfassungsmästgen Rechte u straft werden sollen, als wären jcne Frcvler gegen die Öffentliche d“, erbtndimg der Kolonie mit dem Mutterlande bestimmt 1 Sjcherheét, dies.: aber Begünjiiger jenes Frevels. -- Der Ter- erx ZpTTFthoZIkY-Wosenl che? Yee Engländer soll beso . min der hiesigen anustrte-Ausikeuimg ist ves zum Schluss»: nn- New-Y ocker ,Iciltumm UNI ! akk0ssyn-M _ serer Drelköningult verläane't Worden. Dic Ackten-Verthcilung Schiff Rhone“ haca100 00108§8Onlkom 5 W,- .Tmelden. „ (das Loos zu 1 Fl.) geht 10 gut von Statten, daß ungefähr das “ e'? . “ “ o ars als einen h“! der erst 14. Loos eines Gewinnstes von den ausgesrellten kausdaren Ge- Raxo der J0rdeiungen, Welche unsere'Bürger an die Neapo gmständm theilhaftiq werden kann. tamsche Regierusng zu machen haben, ubcrb-i'acht. Eben so ui , Der Geheime Raik) v. szschneidcr, der [?ck hier seit einer wxrden der „Iltcca“ und die “Formosa“ bungen, die man ** Reihe von Jahren mit der Fabrication von Zucker aus Runkel- UD erwartet. rübkn beschäftigt, und es hierin so weit gcbracht hat, daß 20 N i e d [ d ' Centnex Runkelrüben einen Centner Zucker von auSgczeéchneter A “ (L r a n e. Güte geben, hat der K. Regierung einen umfassenden Plan voi“- d us,§öcmlHaag,_ 27. “?: Dem Vernthen nach W ::,_-ge[egc, nach welchem von den 2 Mill. in Bayern unbsbaut [12- Ten S2. K mg- HY?" der Pm: yon Oramen in den ersten; genden Tagwerken 20,000 Tagwerke mit Runkclrübon bepfianze “ZM „des nächsten _.).aoncxts UYU: Us? VM) LMI)!" _atztrcten. , werden sollen; dadurch (berechnet der genannte Patxioc) würden Dreier Tage wird hier die ausgezetchnetx mrltrazrtsckxe Mx._ 80,000 Ctr. Zucker (so viel ist der jähkliciw Bedarffür Bayern) cher-Sammluiig des verstorbenen General-Maxors Wildeman ößygewonnen Und es dürften dann 4 Mikiionen Gulden weniger fél1klkch versteigert WLW? - “ «*“ans Ausland bezahlt werden. Es verlautct noch nicht, welche - - Ainskßl'dam, 27. Dez.“ Die angenehme Stimmung/ZFol ? die Regierung den wohlgemeinten Wünschen Md VW“ 1velche_fich fett een paar Wochen fur HoUändischc Staats-Papiereschl gen des rn. v. UHschneider gegeben habe. bcmerklcch machte, bear noct) czngehalien, uni? fo'ciwährcnde sehr bt) _??? In den ayerischen Hochgebiraen, besonders bei TEILMÜL- dwceixYeidäqudkchßicF dfx*xhxie§§ar§?§ßdßrxnz“"§ ZirxstlLlJLrFff'xrunÉnchzk; ist so viel Schnee gefallen, daß die Communication unterbrochen * .e aee-ec-W* “ “ * dl!kch„ die Gcneral-Siaaten merklichg unterüiäsvt wurde:;tz LZProcem. FFFYÉ?“ 'In München war am 26“ DMMHU dee Aste Hofs werkltcbe Schuld erxsechtc hierbci 54-4 pCt., die sprocent. 994,41 Uhr*" 100007, Kanz-Billcts 2' F1 , Ei,“,proc. Amort. Synd. N;; und Stuttgart, 30. Dez. Das RegierUtxgs-Blakk MW“ Actten Oer Handcls; (Höcseuicfßaft 103 pCt- Der Handxl in Nusß- einchxfügung des Finanz-Ministcriums, betreffend die Revision schen und Oestserretclyschen Fonds tyar unbedeutend, die Preise du des Gewerbesteuer-Kataskers. Es wird darin gesagt: MUMM" slch _tndcßxvollkonnnen; fur Prkuß's-ck" Prämeen-Scheim „Die Erhaltung einer verhältnißmäßigen Gleichheit in 'der *ssbbsthNYdei-ZOSF». SWW march es »»th G„,«« ; . ;) . - - - . * Dokmnenten verfehlten nicht, hier einen günstige): Ekindquuxa Kaser eiiier p_eriobischen Iievision z'u uncrrmcrfen, für Welche machen; es fand sich au_ch werder mehr'ÉXrage nach Coupons vo “h““ em- Zeitraum von s"chs Jahre:; angenommen ""We" "kk Nachdem im Jahr 1829 eine solche Revision vorgenommen und niit
Cortes-Obligationcn, welche seit einiger eit vernachlässi t waren- während der Fcütage sind in den Societätcn einige bedeuthdeVer; dem Etats-Iahr 18?3 das Ergebniß dexsclvcn erstmals in Anwen- dUng gebracht worden ist, so tritt mit dem Jahr 1855 wioder
käufe von Perpetueu-Obleigationen gemacht ivorden, die deren Cours wieder auf 43-1 Wk zuruckdrängten; Cortes-Obltgationcn üanden dar Zeitpunkt einer neuen Revjswn ein, Mm,? der Sieuer-Um- ge von 1ZZF an zur Grundlage dienen soll.“
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Meldenswcrtves sagen, da sowohl weqen der späten Jahscxzejt al «» Darmstadt, 30. Dezcmbkr. Im dritten Wahl-Bczryke von Starkenburg (Langen) wurde h-eute an die Stelle des Hrn.
E, C', „Hoffmann, der diesen Bezirk «Uf den beiden («xen Land-
re.“ Festtagc kein Handel zu Stande kam. B e l g i e n. „ klagen, FeéavntliZ) (Y? cHines de;? heftigstenhIYÉtglieder derhOppo- Grösse! 27. Dez. Der Ritter von Almeida or “, m'"- vertrat, r. “ nungs- ammxi'rat, .aur-er gewä lk- ""' fischer Geschästßträaer zu Brüssel, hat gestern einen ÉoXTerPaO“ M: “?skbaräx' BIA?,inktrrafirZYrdetFe[Y(*TeéchietztirkeHax-UYRF ,s ' a o i so ' «'- ' - . .?a - München an den yerzog von Leuchtenberg abgesanox, um den- : - !" .Hk- E. E. Hoffmann nur 10 Stimmen, Auch
elben u bena richti en da Se. o eic b ' I“, "" erhielt 12 „ _ tszurch elgien ckmit aJen,seir1ßem Nangh “ seiner Durchreise 'x' im Modisten Waht-Bezixke von Starkenburg (Großbiberau) er-
pfqngen werden würde. e gebührenden Ehren e"“ '“ngte die gute Sache wieder einen Sieg. Hr. Weyland, Hof;
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Zu der neuesten Zeit ist Bremen von .
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* gerichtsrath Zu Darmstadt, eines der ausgezeichnetften Mitglieder
der Minorit t der aufgelösten Landtage, gleich gediegen in seinen Arbeiten und als Redner, der bekanntlich jener kühnen Majori- tät in ihren Angriffen auf die Bundes-Beschlüsse von 1832 :e.“ zuerst entgegentrat und zu deren Vereitelung wesentlich beitrug, wurde einstimmig wieder gewählt.
M a i nz , 29. Dez. Die hiesigen Wahlmänner haben hkUkSVW mittag Hrn. Peter Mayer, Lederhändler, und den Präsidenten Aull zu Deputirten der Stadt Mainz bei dem nächsten Land- tage gewählt. Vorher hatte Kertel, vieljähriger Vertreter hiesi- ger Stadt, ein Schreiben bei sämmtlichen Wahlmännern in Umlauf gesetzt, worin er, wegen geschwächter Gesundheit, im Voraus auf xede neue Wahl Verzicht leistete.
Frankfurt a. M., 24. Dez. Die freien Städte haben wegen des Schieds-Gerics)ts eine Uebereinkunft getroffen, Wonach für die Jahr'e 1035 bis 1837 die Städte Bremen und Hamöurg, dann fur die folgenden drei „Jahre Frankfurt und Lübeck die Schiedsxichcer erwählen; von Bremen ist nun Herr Senacor Horn, von Hamburg Hr. Senatov Monkenberg gewählt worden.
, , Frankfurt a. M., 26. Dezember, (Hamb. Korr.) Vor einigen Tagen is? der Niederländische General-Lieutenant und bevollmächtigte Minisier am Französischen Hofe - wiewohl jetzt
reist_; sogleich verbreitete sich das Gerücht, derselbe habe eine Mission seines Souverains beim Deutschen Bunde in Betreff Luxcmhurgs: auszuführen. Hi", Baron Fagx-l hielt fich aber nur einige Stunden hier auf. Er kam von Genf, tvoselbft er seinen kranken Bruder“, den K. Niederländischen Staatsrat!) ,Fagel be- sucyte, Im September 0. Z. kam der General auf der Hin- reiße dm'ch unsere Stadt, wurde in Genf selbst krank und ver- weikte deswsgen daselbst so lange.
Der aus SSM Frankfurter Journal in Betreff ciner Berau- bung des von Mainz, nach Frankfurt gehenden Postwagens auch in andere „Blätter übergegangene Artikel erfordere zur Steuer der Wahrheit folgende Berichtigung: In der Nacht vom 21. auf den 22. Dez. wurden von gedachtcm Postwagen verschéedene Gegenstände entwendet, diese abexé sämmtlich bis auf einen unßedeutenden Theil wieder aufgefunden. ,Das den hinteren Packraum des Wagens verscbließende Leder wurde nämlich mit solcher Heittxxlichksic durchgcsckmitten und die Gegenstände mit jolcher Vorsicht von dem Wagen entwendet, daß weder der Po; stiUon noch einer der im Wagen befindlichen fünf Passagiere die Entwendung eher erfuhren, als bis im Ramhofe zu Frankfurt der Wagen aiisgepackc wurde; es kann deshalb von einer Berau- bung nicht die Rede seyn.
. Am “.?/asien d. Abends um 9,7 Uhr wurde das Orchester-Mit- glied Golméck hier, aLs derselbe aus der Wohnang der bekannten Sängerin, Madame Fischer-Aehten, durch den „rothen Hof“ nach Hause ging, von mehreren Personen angefallen, zu Boden gerissen und -- wie man behauptet *- mit einem Dolche in die lmke Brust gestochen; schon früher wurde Herr Golmick gleich- falls des Abends überfallen und geschlagen. Verschiedene von ihm geäußerte Anfichten über das Kunstkalent einer am hiesigen Theater: angestellten geschäi§ten Sänger-Familie können vielleicht als Ursache diesem verabscheuungswcrthen Attentate zu Grunde liegen; von einem politischen Motiv ist hier gar keine Rede. Dieser Mordversuch unterliegt einer strengen Untersuchung.
O e | e r r e i ch.
„Wien, 25 Dez. Die Oesterreichische Brigantine „Holl- stein“, auf welcher sich mehrere Pefifälle ereignet hatten, hat bei Galacz eim: vierzégtägige Quarantaéne überstanden, binnen wel- cher fich kein __verdächciger Fall mehr auf diesem Schiffe gezeigt hat, daher wurde die von der Wallachischen Regierung gegen die Moldau angeordnete Sperre längs dcm Flusse Szereth wie- der aufgehoben. Dcr Gesundhcics-Zuskand in der Moldau und Wallachei, der durch den „Hollstein“ einigermaßen kompromitcirt war, hat sich während dieser Zeit als vollkommen beruhigend er- wieien; es tritt also in den Oeserreichischen Qnarantaine-An- stalten an der Gränze der beiden Fürkiemhümer die zweite Kon- tumaz-Periode fü;- Reisende ein, welche von nun an auf fünf Tage_ ermäßigt ist, und es so lange bleibt, als die Quarantaine in diesen Färstenthümern gegen die übrigen Türkischen Provin- zen fortbesiehen wird. Die erste und dritte Periode bleiben um verändeyt. Die erste findet statt, wenn in der ganzen Europäi- schen Tnxkei keine Spur der orientalisckyen Pesk vorhanden ist, und besteht bloß in einer sanitätsamujchen Reinigung durch Waschin und Räuchern, welche ohne weitern Aufemhalt des Rei- senden sogleich vorgenommen werden muß. Die zweite mit einer Dauer von fünf (früher ck11) Tagen tritt ein, wenn zwar, wie jsßt der Fall ist, die eidcn Fürjkenthümer frei sind, aber in irgend einer andern Tüt'ki1*ch-C'uropäischcn Provén die Pest herrscht. Dringc das Uebel in die Moldau und Wa acheiselbsk, dann müssen alle Reisender: die dritte Kontumaz-Periode mit 20 Tagen aushalten. In Hinscht auf giftfangende Waaren ist bis- her keine neue Herabseßung dei" Perioden ersol t, sondern es bleibt für Waaren aus den beiden Fürstenchmern die Zeit von zehn ngen zur Reinigung festgesckzr, wobei jedoch genaue UxsprungS-Qectifikate zur Legitimation gefordert werden, für Waarcn hingegen, die aus anderen Türkischen Provin en kom- men, die Kontumaz-Periode von 20 Tagen, ohne Unter chico, ob sie in den jenseitigen Auftauen schon gereinigt worden smd, oder nicht.
_--* Der Nürnberger Korrespondent schreibt aus W ten vom 24. Dez. „Se. Königl. Hoh. der Kronprinz von Bayern wird den künftiZen Karneval hier zubringen. Er ]cheint sich in Wien zu gefallen, auch läßt die Kaisers. Familie keine Gckcgenheit vorübergehen, um dem crlauchtcn Gusto den Aufent- halt anaenchm zu machen. “- Dcr Fürs? Paul Efferbazy ist seit seiner Rückkehr von Berlin jeden Augenblick zum Abgang nach London bereit, welcher wahrschcinléch erfolgen dürfte, sobald das neue Englische Ministerimn konstituirt s?yn wird. » Der Sieg des doctrinairen Kabinets in Frankreich hat hier nicht befreni; drt; man weiß, daß dort die Macht der Rede viel vermaq, darum steht man auch in Frankreich bei „Bildung eines Mitiisteriums mehr auf rhitorischc als administrative Talente; und eben daher rührt auch, daß ein Kastner dort aufgelöst wird, sobald es vom Reden zum Handeln schreiten soll. _.- Im Hause unseres Für- ßcn Staats ; Kanzlers werden bereits Vorbereitungen zur Ver- mählung seiyer Tockytel', der Prinzessm Leonténe O.)?etcernick), mit dem Ungarizchcn Grafen Sandor getroffen. Der Kaiser hat dem künftigen Eidam des Fürsten die Kämmererwürde verliehen.“
' Triest, 21. Dez. (Allg. Ztg.) Aus Korfu ist Nachricht eingegangen, daß ganz Albanien in Aufstand sey. Die Albaneser hgbcn der Pforte den Géhorsam verweigert, und Über- all die _Türkischen Behörden vertrieben. Sie verlangen,*nach eincm rhnxn dangcbiéch früher gemachten Versprechen, entweder Unabhängigkeit, gleich Griechenland, oder Einverleibung mit die-
mit Urlaub von Paris abwesend - Baron Fagel, hier durchge- ,
„ sem Staate, jedoch mit dem Vorbehalte, im Genua? gewisk'er
Privilegien zu bleiben. Ob es ihnen nun gelingen wird, fiel) der Oberherrschaft der Pforte entziehen , ist wohl noch sehr pxoblematisch. Inzwischen ist d s ganze Land in Aufstand, und die Insurgenten sind bereits im Befiß einiger festen Plätze: un- ter anderen haben fie sch der Festung Berat bemächtigt, welche fie zum Mittelpunkte ihrer Operationen machten. Eine Abtbe') lung Albaneser marschirte auf Janina, und ibird diese Stadt, die nur eine schwache Gärnison haben soll, vermuehlich nehmen. In Berat ist eine provisorische Regierung u Leitung der öffent- lichen Angelegenheiten niedergcseizt. Mezrere Tataren waren mit der Unglücksposk UUch Konstantinopel geeilt, Wo man dadurch hdchJi unazZUteHrn Üdcrmscht seyn wird. Auf jeden Fall wird die *Pfoi't? LKW aukbée-x'xx, um eine so wichtige Provinz, wie Axbayixn, unk??- iin»? “??'*i.:emä'-',iz;keit zuri'jck-zufühken, und Die A!- banexer iverdex: 75012001) canin hartci: Kamp? Ju bestehe" 50020.
S p a n i. e n. MUNLV,- 20 D-xz. In M' Sißung der Prokurador-en:
qumcx 09111 18“. Dizembik Wiirde die Civil-Lisie dsr Königin Ijabella aux 24 Miklion-xn Rialcn, der Königin-Regenrin auf
! 12 Millionen und des Infantan Don FranciSco de Pauia ank - 3;- Méllionen Realen feykqescellr.
_ Wegen dcr dem Don Seba- stian zu bcwilligenden 3 Millionen erhob sei) eine lebhafte De- batte, und namentlich Behauptet: der Graf de las Navas, aneachtet die Minister das (55egentheil versicherten, daß der infant Don Sebastian weder der Königin, noch dem König- lich?" S_tatuc den Eid geleistet habe; er könne daher auch nicht an der Civil-Léske Theil nehmen. Seine Abwesenheit lasse fich gar, iiicht entschuldigen. Die Kammer bewilligte jedoch die 3 Millionen, verwarf aber die für die Prinzessin von Sachsen, Tvchtsr der Herzogin von Lucca, ausgeseßte Summe.
Bei Eröffnung der Séßung vom 19ten fragte der Gra? de las Navas die Minißer, ob keine näheren Nachrichten ü'ber die m Navarra gegen die Insurgenten erfochtenen Siege cmgegangen reyen. Der Minister Martinez de la Rosa er- wiederte, daß die Regierung gestern Abend die offixielle Bestä- tiqun der von den Truppen der Königin am 12ten errungenen Bort eile, aber noch nicht den umständlicheren Bericht Über die beiden Siege erhalten habe. Er fügte hinzu, die Unordnung unter den Trappen der Znsurgcnten nehme in solchem Grade zu, daß ein Ofßzicr auf Zumaxacarreguy geschossen habe, und daß der Briigadier Bedoya, welcher den Ebro vertheidigen sollte, auf das inke Ufer hinübergegangen sey, wodurch die Streitkräfte der Armee in Navarra vermehrt wurden, *- An der Tagesordnung war die Diskussion des Budgets für das Departement der auswärtigen Angelegenheiten. Herr Gonza- lez sprach gegen die große Zahl von Gesandten, bevollmächtig- ten Ministern und Minister-Refidenten, so wie gegen die Erhö- hung ihres Gehaltes. Da die Gesandtschaften vorzüglich solchen Personen übertragen würden, die ein großes Vermögen besäßen, so soliten fie diese Aemter gratis übernehmen und fix!) mir der Ehre, die Nation zu repräsentiren, begnügen. Herr Martinez de la Rosa hielt eine lange Rede über die verschiedenen Ab; theilungen seines Ministeriums und über die von der Kommis- sion vorgeschlagenen Einschränkungen und bemerkte zuleßc noch, daß das vorjährige Budget des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten 12 Millionen Realen betragen habe, während das dieSjährige sich nur auf 8 Miüionen belaufe. Herr Ar- guelles beschwerte sie!") darüber, daß sich Gesandte an Höfen aufhielten, welche die Königin noch nicht anerkannt hät- ten, und daß die Minister bei den fremden Höfen um die Anerkennung der Königin bettelten. Er wolle jedoch durch diese Worte keinesweges die Minister Beleidigen, er stimme sogar für die Bewilligung dcr ganzen geforderten Summe. Dasselbe that der Graf de las Navas, welcher bei dieser Gelegenheit einige Handlungen der Regierung tadelte und namentlich es sehr be- klagte, daß man sich der Abreise des Don Carlos aus Portugal nicht widerseizc habe. Herr von Toreno erwiederte auf Zen Vorwurf des Herren Arguelles in Betreff der Atierkennunz ker Königin, daß dem Redner wahrscheinlich der persönliche Cbarak- ter der Minister unbekannt sey, wenn er sie für sähéc' hatte“, um eine bloße Förmlicbkcit zu betteln. Uebrigens", befänden sich an den Höfen , von denen er ZLsßrochen , keine Gesandtegund man habe fle in dem Budget nur aufgeführt für die Zeit, Wo die Verbindungen wieder wie fcüher heéqestcllc seyn würden. Was Don Carlos betreffe, so sey er nie Spam“,- scher, sondern_ Portugiesischer Gefangener gewesen. Die Ehre 0er-Portugieyen erlaubte aber nicht, einen Flüchtling, der fich !" ihxen Schuß be, eben, auszuliefern. Die Regierung würd; m Hmficht Dom iguel's ebenso gehandelt haben. Die Dis- kussion wurde hiermit beendigt und die Prüfung der einzelnen Artikel des ministeriellen Entwurfes von den 119 anmsenden Mitgliedern einstimmig beschlossen.
«_Man schreibt (in Französischen Blätcern) aus Mghrid vom 17. Dez.: „Die THätigkeit des neuen Kriegs- Mimsters erregt große Hoffnungen, doch giebt die efiéqkeie seines Charakters zu Beporgnissen Anlaß. Er beabsi téqé die Reorgaiiisirung der Armee und hat deshalb schon eine Konfe- renz mit dir Königin gehabt, die ihm unumschi'änkte VÖUMKÉU dazu erthetlt haben soll. -- Das Stillschweigen der Regierung über die Anleihx giebt zu verschiedenen BemerkungerkAnlaß. Man sagt in einigen Zirkeln, daß die Regierung nur eine An- leihe von 200 Millionen Realm zu 60 pCt. gemacht bade, diss“ Anleihje der anderen 200 Millionen Realen aber kpäter LMM." vortheilhafceren Bedingungen abschließen werde.“
Griechenland.
In einem Schreiben aus Nauplia vom 10, Nov, !):in es: „Nach der Angabe eines hiesigen Blattes (0er Athina) sol- len jene Samiotcn, welche nach unserem Staate ausgewanderx waren, wieder nach Samos zurückgekehrt seyn, é'ndem ihnen der Sultan nicht nur Virzeihung des Geschehenen zugeficheri son- dern auch die bereits konfiszirten (Güter tvi;der zurückgégében habe. "- Der Abreise des Königl. Bayerisckyen Gesandten, Herrn von Gasser, sehr man nächstens _enkgcgen; er hat bereits alle Aystalten zur Abreise getroffen. Auch das Regentschafes-Mm gliep, Herr von Heidcck, soll Vorbereitungen zur Abreise von Griechenland machen. -- Dei“ K. K. Oesterreichiscizk Gesandte Herr von Prokesch, wird stündlich erwartet; seine bcsöen Se: crctaire find b'ereits hier eingetroffen. *- Der alte Kolokotro-“if wak gefährlich krank; U“ befindet sich wieder auf dem Weqe "o::r Besserung. Von den wegen des leßten Aufstandes Pc*oz-]sxrten find_mel)rere zum Tode verurtheilt, aber einige hiervon v0n Sr Maxestäc begnadigt worden; andere wurden zu mehrjähriger Ker; tensrrafe verurthxeilt, noch andere freigesprochen. -« Dic Enqliz sche Freggite „O)iadagaskar“, die seit län erer ZET? vor Unserm Ha- fen lag, “Jequngft nach Jg???) zur ckgekeyrt.“
?- on ent, t ogendesSchre-hen ausNau léa vom 28. November: „Die Bayechye Regentschaft ist, witp ge-