Belgien.
„Brüssel, 28. Dez. Ihre Königl.,Hobeit die Prinzessin Eliiabeth, SchWesker des Königs von England Und Tante un- seres Köni s, ist am ?Zsten nebst Gefolge „durch Charleroi ge- kommen; ie kommt von Heffen:Homburg und begiebt sich über Mons nach England.
Der Senat hat in seiner Si ung am 27. Dezember das Budget der Mittel und Wege zur «kung der Ausgaben ein- stimmig angenommen.
Die Repräsentanten-Kammer nahm am 27. Dezem- ber das Kriegs-Budgee, im Betrage von 39,860,000 Fr., ein- |i1nmig ( mit 60 Stimmen) an.
D ä n e m a r k. Kopenhagen, 14. Dez.
Stocken qerathen, und man sagt, daß wohl noch ein beträchtli- cher Theil des kommenden Jahres verstreichen könne, bevor die Landtage einberufen werden. Sehr gespannt ist man gegenwär- 11'q aus die Ernennung der Königlichen Kommissarien bei dea Däniscixen wie bei den Deutschen Ständen. .Wenn man in din Herzogtbümcxn entweder den Staats-Minisier Grafen Ranßau von Breiicwvurg, oder den Kanzlei-Deputirten' Hdpp für die dortixien Versammlungen erwartet, so verlauret darüber hier in dsr Hauptstadt noch nichts mit einiger Bestimmtheit. Da- g-IZM werden hier für die Rothskilder Versammlung mehrere 1x111chgestelite StaaWMätmer genannt, zwischen welchen die Wahl 1“ch1vanken soll. Unter diesen der Minißer von Stemann; sc.?rner der erxie Deputirte dec Dänischen Kanzlei, Konferenzrath Oersted, der gewiß von der Mehrzahl des Dänischen Volks ge- wünche wird, dem aber seine entschiedm liberalen Gi'undsäde, u:“.d ein damit verbundener sehr feuriger Geist vielleicht entge- zxentreten können; auch nennt man, als vom Köni e besonders dcgünßigt, den Ober-Präfidenten von Kopenhagen, ierulf, wel: cher früher Mitglied der Lan lei _war, und, wie es heißt, wegen seiner Opposition gegen den inifttr Stemann aus diesem Kol- legium austrat, „dessenungeachter aber beim Volke nicht alige- meiu beliebt ist; endlich spricbt man auch vom Genera!- Audiieur Aagasen , früherem Assessor im höchsten Gerichte, einem übrigens sehr tüchtigen Manne, dem aber seiner bis- herigen Stellung nach die erforderliche tiefere Kunde von den innein Verhältnissen des Landes abgehen dürfte. -- Die zwölf füi“ Kopenhagen gewählten Abgeordneten haben sämmtlici) die auf sie gefallene Wahlangeuommen. Es spricht fich mit dem Aus- f4ll der Wahl eine fast allgemeine Zufriedenheit aus, und es 111112111111 auch die verschiedenen Interessen der Stadt verhäirniß- mäßig vertreten 11 werden. Unter den Abgeordneten finden sich nemlich drei Juristen (1 Profeffor, 1 ObergerichtS-Advokat 11110 1 Kanzelist), zwei Profeisoniftetx, vier Kaufleute (Grossi- M), ein Waxinhändier, cin Braun, und ein Mechanikus. Am Y_icii'iikigßen möchte der Hr. Bierre erscheinen, denn dieser ist: Kaiididat dcr Theoloaie, -- Bierbrauer, uud Capitain beim Liib-Regimente des Königs.
Deutschland.
„Hannover, 30. De . VomKöni [. „Kabinets-Ministerium i-k? xu, Begutachtung des “ lanes einer annoverschen Eisenbahn ««::-.x Kommission, ads den Herren Gel). Raik) von Scheele als Vorsißendem, Ober-Bergrath Jrhrn. Grote, Ober-Zoui'ael) Mei- nicix, Hofrath Marcard und Direktor Hauptm. Glander befie-i 17.3111“, niedergeseßt worden.
Kassel, 25. Dez. (Schw. Merk.) Die nicht mehr zu bezweiiciiide Nachricht, daß die vercvittweie Landgräfin von „;_;exzcm-Roxcnburg erklärt hat, sci) in gesegneten Umständen zu 1521211de11, iwc hier, wie man leicht denken kann, großes Aufsehen aetx-mchi. Uebrigens wird es noch darauf ankommen, ob die zu Tawaxceud: Nachkommenschaft männlichen Geschlechts sei,», um den „131:me11 des Landes an Kurhessen rück ängig zu machen. 5,371: Geburt einer Prinzessin würde nur au die Erbschaft des Mw-zévms VE:] Einfiuß sryn. - Die Ober xBauräihe Kühner Ind Fm“ haben von Kassel aus i11„Marbu1'g'de1' Feier der er- sten 111631111113 der neu erbauten ichdnen steineixien Lahnbrüoke, «„ welch.' die .Pcerskraße von Marburg nach Gießen führt, beinghnß Es fehlte anch sonst nlchk an Neugierigen, die von 3113111111111 „nz dcnkbtecnachbarten Oi'ischaften sich an Ort und S eile ein ( undi" 1,4 en.
: Darinfiadt, 27, Dez. Das gesirige Geburtsfesk „unsereß geiiebtcn Großherzogs wurde an öffentlichen Orten und m- Pri- (*.:c Zirkeln mit 1:3" den Zeichen treuxr Liebe und ?_stihänglichkei: .::.-12101, die sich bei jeder Gslegenheit für den imngsi verehrteii Wksk'kkk aussprechtn- Wir vexnchmen, daß Se. Zömgl. Hoheit der Großherzog an diciem feierlicdettoTage barschiedene Ordens- Vicicibungcn verfügt hat; dem Geheimen Rache und Präsiden- xzd dcs FinanzxMinijieriU1ns Freiherrn von Hoffmann, und dem :““: eheimen Rack)»- und Präsidenten der Ober-Fcyang-Kammck, »",..*:e;-*-t*r1'n von Kopp, das Großkreuz, dem Ober-AppeüationSge- 195111011111» Horst, dkm Bürgermeister der Residenz, Lauteschlä- (;.-:*, und dem Piaß-Adjutanten Hauptmann Vogel das Ritter- ":.-1111 jsier Klasse des Großherzogl. Ludwig-Ordens.
"Auch im 61:11 Wahi-Bezirke von Starkenburg (Lorsch) ist 111“ Dxpuxirie der Opposition, Freiherr von Gagern, der be,- “121011141711 die ?iUs-diimg des leßten (Gren) Ländtages veranlaßte .,.-;;, ();): Bezirk auch auf dem vorletzten (51111) Landtage VU"- «xx, 115113 11111111“ 9111151111: wocden, sondern an seine Stelle der 7;*;x:11-?1"xx-1111;«11!1 Cameiasca zu Lampertheim, ein für das Beste 155 “.“-1152115 Wx: jeher eistig thätigcr Mann, dir mit OFTäßigung «.:::-) «.J.-[dnnenbm in diesem (Zeise forewirken wird. Im 7ten ' xxx; *g*,; “;;..«z-xxkg (Hevpxxideim) Hatte der Deyucirte der Opposition «;; VEU .Hiicerukiinqeu, gxsichrs Schickiai. Hiri wurde der OM-Uope.iäeiot-isyerichts-Näkk) Ludwig, ein gagemxm geachtcter 1.13.1111 Und erfahrtier Mchtiielehrtcw Mitglied unkeres höchsten (Z“OL'TÉTZWHOPS, gewählß -- Heri,“ dyn Gagern-wikd indesen doch a::f dem Landtage erscheincn können , da er in Worms gewählt 1111111111 ist.
S cb 111 e i 1.
ZW:“: 311111111111, auf den, in der Nr. 361 der St. 8, vom vor, V,.1H,-..?, ,Ich-„*r Zürich vom 19. Dez. gegebenen Ai't-kel in Be- 1 ii 1-15- iy." OFM dortigen großrxi Rache über die Frage des Ver,- ;.;Jnmqs-RUZW unterm 17cm v. M. gepfiogeneii Verhandlung ::r11ck'kommen zu müssen, um unsern Leiern die in) Verlaufe dcrseiben von dem Bürgermeister Hirzel gehal-rene interessante Ride ihrem wesentlichen Inhalt: nach nachträglich mitzutheilen.
Der Redner entwickelte von Anfang an om Saß, daß der Verfatsungsratb schon der Einheit gleich sey. „Man kann den einen nicht wollen ohne die andere,“ sagte er.
14
tone. Jener setzt die Nationalität voraus, diese foigt aus der Kantonal-Souverainetät. Nach den einen Prinzipien sind die Kantone selbstständig, so weit “sie nicht abgeben von ihrer höch- sten Gewalt an das Ganze. Nach den andern ist das Ganze mächtig, und giecheliebiges an seine einzelnen Theile ab. Der Antrag St. Gauens 111acht den Vorbshalc der KantonabSouve- rainetät Diese soll doch bleiben, wenn auch der Verfassungswth zusammen berufen wird. Liegt darin nicht wieder eine Instruc- tion? Aber wird sich der Verfaffungsratk) an die Instruction binden? Es liegt in ihm jedenfalis der Samen der Einheit. Die Fracht wird reifen, die Einheit wird aus ihm hervorgehen. Mit ihm Werden wir einen x_„eidgenösfischen Großen Rath erhal- ten, eine eidgenössische Vollziehung, eidgenössische ObeuGerichte. Ihnen untergeordnet, von ihnen abhängig werden die Gro- ßen Räthe, die Voüziehungs - Behörden, die Gerichte
ck _ (Allg. Ztg.) Die für die.; !*.-:: tände-Veriammlungen erforderlichen Vorarbeiten sind durch die * Krankheit des Kanzlei-Präsidencen, Grafen Moltke, etwas in * “ ist auf dem Wege des FdderaiiSmus zu einem Staate geworden:
dei' Kantone und Bezirke eine andere, tiefere Stellung er- halten. WelcchSysiem ist der Schmci* a11qe1neffe11? Födera- lismus oder Einheit? Jener ist das hi orische. Dic Schweiz
seit 500 Jahren beruhen alle ihre Verfassungen auf dieser na- turgcmäßm Entwickelung. (Fine Einheit ist ihr fremd, von Außen hereingcbracbt. DU" Föderalidmus gesramt seinen Gliedern freie Eigenthi'imlichkeicen; und wahriich dic Verschicdenheiten der Sprache", der Rxligion, der Gewerbe, der Sitten, dcr Lebensart find groß. Jm Fdderaliömus können se sich alle frei bewegen. Anders, wenn wir Einheit haben. Disse fordert Gliiäsöimig- “keit. 'Mein dxnke nur an Neuenburg (Neucixml). Wird es nicht seine ganze monarchiscbe Verfassung aufgeben iiiiiisién“? U::d wird dieses geschehen? Der Föderalismus ix? QU“ Fxcidcic günstig. Jedes Mitglied des BULWcs änßert sich, wie es will; es richtet sein Hauiwesen ein, wie es 1111“ das- selbe paßt. Von unten herauf 1n11ch111 s1ch aUe Eigen- thümiiwkciten geltend. Die Einheit führ: Unkerordnung mic sick). Von oben herab kommen die Befehle und for- dern Gehorsam. Dcr.11ntcre Wille muß fick) dem obern unterwerfen, Mit dem Föderalismus können wii' unsere naar!- rech1iiche Stellung, die Neutralität aufrecht erhalten; die Ein- heit wird uns zwingen, Aliianzm einzugeben. Aber wird das
möglich seyn? Wir leben nich: mehr im Zadie 1802, wo Ein Scaar übermäibtig war. Wir nahen dem Zadre 1835. 21111 spricht viel von dem Amerikanisixen System. Dieses hat zwei Kammern. Das ist ein Wagen, an dcffen beiden Seiten man Pferde gespannt hat. Sie ziehen auf entgigengescxti Seiten hinaus und erreißen den Wagen, wenn er nicht fest gebaut ifi. Betrachten ie die möglichen Fälle. Geben Sie der Nacional- Versammlung eine kleine Kompetenz, und eine große “den Kantonen; was für eine lächerliche Rolle wird dann die National-Versammiung haben? Mch'rere hundert Schwei- er smd beisammen, berathin, und zehren das Geld des 'andes auf, um nichts auszumachen. Geben Sie ihr
* ihn zu
„W s - der mrsassungsrath? Eine National-Versammlung. 215.11? isxstdagcgm die Tagsaßungk Eine Versammlung der Ram ]
eine große Kompetenz und den Kantonen eine kleine, so wird fick) xwiscizen ihnen ein Kampf entwickeln, der mit dym Unter- gang der Kantone enden wird. Bedenken Sie die näcbficn nothiveiidigen Folgen des Verfaffungs-Rathei, „Die GEMÜ; wird sich in zwei Theile trennen. Dcr Verfassungs-Rai!) wird in Sempach, die Kantone, die an dem Bunde festhalccn, in Schwyz zusmnmentrenn; wo iéi die rechtmäßige oberste. Gewalt? Der Verfassungs-Ratb wird, von der Gefadr bedroht, sei) für permanent erklären. Er wird, wenn er bedroht isi, 0115 Vater- land in Gefahr sehen. Er Wird emen Wdhlfdhi'ts-Aussehuß bil- den, einen General ernennen, Geld fordern, Truppen begehren; er wird National; Güter erpressen und das Vermögen der Kantone verzehren. Dcr Bürgerkrieg wird die un- glückliche Schweiz zerreißen. -- Wird das Abstand still- schweigen? Gewiß nicht. Es Wirden Protokolle erschei- nen, Armeen unsern Gi'änzen nahen, anfangs beobachtend, später cimuiscbrnd. Eine neue Mediation wird wieder erfolgen. Aber wir dürfen nicbt einmal zu dem VerfassungSratbe stimmen; es wäre gegen den Inhalt und Geiß unserer Verfassunq. Sie ist eine „Verfaffung des Kantons Zürich, dieser wird als Freifiaat erklärt. Sie eriheilt das Recht der Gescßgebung ihrem großen Rache innerhalb der Schranken der Bundis-Verfassung. Sollten 11311 111111 Hand bieten, diese Bundes-Vcrfassung so zu ändern, daß auch unsere Kantonal-Verfassung darüber zu Grunde geht? Soll unser Große Rath zu einem Wahl-xoili'gium herabsinken; soli ei" bloß noch die S-UUU'U verlegen für die Einheics-Re- gierung? Soll der Regierungdrath zur Verwaltungs-Kammer werden? Die Verfassung wollte die Revolution durch einen neuen geordneten Zustand beseitigen. Sechs Jahre soll er nach §. 98 nicht veixändert werden. Und nun soll die Verfassung wäh- rend diescr sechs Jahre Über dcn Haufen geworfen werden. Es ist unsere Aufgabe, uns beiiimmt auszusprechen. Mäßi- gung ist das System des Kantons ürici). Die Zürichei' sind ein verständiges, wohltvollendcs, frei eitiicbendej Volk; so muß auch seine Regierung scyn, so sein großer Rats) handeln. Wir haben die“ Pflicht, die feindiicben Beskredungen im Innern zu versöhnen, wir find verpflichtet, dem Auslande keine Bidßen zu geben, indem wir uns spalten. Nur der Friedcn kann 11118 zu- sagen, nicht aber der Krieg. Das Vertrauen 111111"; wieder ge- genseitig trstarken. Mir ist es, wenn ich den blühenden Zustand der Schmeiz bedenke, Und ich höre, ein erfassungsratb sey da, erkkören, wie dem Bauer, der scin reiches Feld voi] schöner “Frucht betraehtet, während ein Hagelwcttcr Asics zu zerscixmettcrn droht.“ Uebev ken ferneren Gang, so wie über das Ergebniß dcr Bei'aihmigcn ist bereits in der vorerwähnten Nummer der St. 3. berichtet wordin.
Spanien.
Zu einer zu Paris erschienenen Schrift des ehemaligen Oberki-Li-cutcnants der König!. Spanischen Garde, Don Emil O'D.1111cu, befinden sich höchst interessante Aufschlüsse über die Cntüehung der gegenwärtigen Spaniscben Revolution. Wir entlehnen daraus die nacbscehcndm Stellen, Welche von einigen Parteifiibii-rn der einen, so wie der andern Seite, und von dem Bcginn dcs Znsurrections-Krieges an der Portugiesischen Gränze handilt: *
„Don Thomas Zumalacarreguy, gebürtig aus Gui- p11zcoa, war seit 1824 Obersi-Lieucenant mic Obersten-Rang. Wkan gab ihm ein Limen-Regimcnt und bald nachher ein leicbx ies Insaniirie-chiment zu kommandiren, da er große Kennt- niss; in dcr Taktik dieser leßceren Truppen besagt. Cr befand . 1111) als Oberst an der Spitze [eines Regiments zur Zeit der Vor- fälle von la Granja. Man nahm ihm sein Kommando und seizte ihn auf halben Sold; sein Verbrechen war, in den Jah- ren 1820, 1822 und 1823 Truppen gegen die Constitutionnellen befehligt zu haben. Quesada, General-Jnspektor der Infan- terie, bei dem er sich beklagte, sagte ihm, er könne nicht ver- meiden, ihn als verdächtig v-"n Dienste auszuscheiden. Zu-
wnderbar es sey, daß er, Qaesada, unter Welchem en in Navarra gegen die Coniiitucionnellen gesocheen han, jetzt das Vertrauen der Köniain besitze, und seinen kh maligen Untergebenin seiner Anstellung keraube. Aber Qaesad schloß die Thad: zu, und rächte sich dadurch, daß er ihn ma„ auf halben Sold, sondern vöUig auf Retraite-Gehaic seizte, von welchem es unmöxxlich War, eine Familie zu erhalten. Zumala carreguy theilt: einigen Freunden sein Vorhaben mit, gleich uach
dem Tode Ferdinands nach Navarra zu geben und Karl , [U proklamiren, zu welchem Ende auch sie ihren Abschied nehmen
Und fich in jenen Gegenden fixiren sollten. n Paine
führte er ein höchst eingezogencs und vorsicbtigZ Leben;p«:§:: die Befehle wai'cii ge_ebe11, und die Royalieien-Voiontairs 14
den bereit, bei dem ode Ferdinands die Waffen 'zu ergrei - So Zeschah “7.- und Que'sada fand fick) bald seinem ehemalig Ofßzter gegenuber. »- Quesada war im Jahr 1822 Gouvern
vdn Sqntander. In einem Conereband-Prdzeß verwickelt 11 eiiie Zeitlang ari'etiir, flüchtete ei' kiki) aus Vittoria nach Fra re1ch als angeblicher Noiraiiji, und flößtc so viel Vertrauen e' daß man ihm mehrere für die Spanischen Emigranten bestimmteSu inen anvertwurc, die er mit der Comcoir-Aufscherin einesKaffceHaus in- der Straße ..... fröhlich verzebrci. Als er kein (Geld 1111 . batie, ging er nacb Bauonne, und erbiele von Eguia den 1 ; fehl über'die Rvyalißen-Armee in Navarra, Damals ließ.. 1 all: Coiisticutionnciien, so wie jeßc aÜe Royaiisisn füfiliren.
Die iniurgirten Provinicu ernannten eine Provinzial-Verfa . lang, um im Namen K
Währciid dies vorging, suchte Dem Carlos vergebens das u ::..-nehmen auch a11f dci“ PortugieüéMn Gränze zu beginn: 2011 4. Oktober war Cordoba, dic Spanische Gesandte, v Lissabon nach Santarem abgereist, und harte Don Carlos
Naiiicn der Königin Chriiiine zur Iincrketmung der Nachfo ibrchochter aufgefordert. DerJnfancfcaqte ihn bloß, ob er sein Königl. Recht: oder den Interessen seinerNichte ergeben sey,unda Jordova antwortetxe, irdicne dem Rechte Zsabeüens 11., so schioß Do Carlos mit den Worten: „Ich habe Dir nichts zu sa en; ab sry gewiß, daß ich meine Rechte mit beharrlichem IJachdru geltend zu „mackien 1111171111 werde.“ Am andern Morgen (5. 0 1011er) bcsiieq Don Carlos sein Psrrd imd bsgab fich ohne G fdlge nach OJTarvao an der Gränze; aber seine Erwartung, da die Truppen sicb fü: ihn erklären würden, ward getäuscht. 1- sendete ein(Botscdasc an Rodil, sea“)!- Péeilen von dort; dies General weigerte sich nicht nur, ihn anzuerkennen, sondern er klärte, er !!?-“Krb? ibn gesangeii nehmen, wenn er den Spanisch- Boden befreite. Nock) 111eh1'._ Rodil gab 200 Festungs-Gcfa genen (1119810011205) Die Freiheit, 1:11:11" der Bedinguyg, daßs einen Handstreich gegsn die Person des „Infantin ausführen soliten, und dieser wäre ihnen unvermeidlich in die Hände gefi [.*-n, wenn ihn nicht ein Portagiesisäxer Ofßzier, Namens Co ' ria, bei Zeiten von dieser Verleßung der Portugiesisch Gränze benachrichtigt hätte. Don Carlos flüchtete nac!) )
randa. Er hatte kein Geld und der größte Theil der Dimna
ten seiner Gemahiin War voi: den Truppen Dom Pedrd'sb ihrem Einrücken in Z.ssabon weggenommen ivorden. Die Flor Dom Yedro's machte eine Eé11schiffu11g zu gefährlich; DomM 51111 ließ sich von den Drdhimqen Chrisiinens sehrecken; di JJizißrcgcln an der Gränze von Seiten Spaniens waren so tiren
daß man Jeden,- den man eine Meile von der Gränze ohn
Ausweis ertappte, als der Emiararion verdächtig, mit dem Tod bestrafie. -- Die Spanischen Truppen “machten öfters Eirich über die Gränxe, und mehr als Ein Emigrant wurde ihr Opiii
Unter diesin Umständen konnts Don Carlos nie über 800932111 und 100 Pferde zusammetibringen, meißens Offiziereimd Gardi- Sdldacen. Er erhielt die Nachricht, daß 8000011111" Anhänger vo Galizien her anrüikten; cr eilte daher nach Villarcal an 111 Gränze, irfuhr aber bald, daß diese Lüge außgesireuc word
war, um ck11 den_ Spanischen Truppen, 1oslche zum drittenmal- die Gränze überichritcc_n, in die Hände zu liefern. Er bega sich nach Lamcgo und iofort nach iseu, und sendete einige Df ziere nach Ravaxra ab, um sich endlich mit den Insurgenten yon denen er keine gewisse Nachria): hatte, in Verbindung] 1xtzen. Sie kamen mittcn durch die “Chrißinische Armee 9111 110) an ihrem Besiimmungsorte an. Der König Karl ?. nah akte Emigranten, die zu ihm kamen, herzlich auf. „Wassag man von mir in Spanien ?“ fragte er einen Garde-Offizéer,d aus diesem Lande kam. „Sice“, aniworcete diescr ohne Bede:- ken, „die Cbristinos. behaupten, daß es Ew. Majesiät an M
fehlt, und daß Dieselbe nici): Wagen würde, sie aanqreife
„Ich Werde ihnen das Gcgentheil biweiscn“, entgegnete déi" Köni „wenn ich nur wenigstens ein Drittbeil von ihrer Stärke babe. - Der Gedanke seiner unvern1eidlichen Thätigkeit ließ ihn ni ruhen. Er versucbic von Guarda (sechs Meilen von der Gränzi s1ch nochmqls den- Vorposten Rddil's zu nähern. „Ick sürck) : den Tod nicht, und wenn ichdie Vsrgießung Spanischen B “ tes hindern kann, so wrrdc ici) mir diesen Versuch Dank wisse
Die K_önigin (Don Carlos Gemahlin) mit den „Königl. Kindei blieb in Guarda. Don Carlos, von 50 Offizieren begleitet, ni herce sich bis auf eine geringe Distanz den Spanischen Truppen, welchen einige jimi: Offiziere die Nachricht gaben, daß ihr Kii“; mg .Karis. sm) hin: befinde, und sie cinlade, ihn anzuerkiu-É" nen. Die Trappcn 1chienen betroffen und blieben unbeweglich;
,.
Rodil's setzte sich in Bewegung. Dem Könige empfindlich. „Nun wohl“, sagte er, „habe ich nicht richtig gi urtheilt? Abcr'ici) wii! nick): weggehen, bis“ ich dicse“Leute aus ihren König schießen gesehen habe.“ “11 der That kostet: es viele Schwierigkeit, ihn zm' Entfernung zu bewegen. Don Ca:- 105 rctirirtc nmz Almeida, von Rodil verfolgt, und da er Ver- räiherei fürchtete, stieg er von neuem zu Pferde und ließ semi Offiziere den Nach1rab decken, während er mit acht Offizierin den Weg nach Guarda einschiug. Er war kaum eine Vierte“
sm Weg abge1chnicten haben müsse, und eros der Gkgisn-Bk merkungen, die man machte, sein Pferd auf einen Seitenwe lenkte, den er die ganze Nacht verfolgke, Um 8 Uhr Morgen lingtd _ei' iti Guarda an, wo er erfuhr, daß die Spanier wirk lich ein Dcftié auf dem zuerst eingeschlagenen Weg: beseßc *qehab hatten. Schon war Rodil wieder in der Nähe, Die „Königin
vailrrie-Osfiöiieren, die Infanterie sollte die Ba'gage dcs .*icönitk bedecken; 11 _er_ bald blieb kcin anderes Mittel, das Silber-Gk- räthe und einige andere Stücke von Werth zu retten, als sik von den Soldaten in ihren Säcken sorttragcn zu lassen. DM größte Theil dci: Bagaqe fiel den Feinden in die Hand?, 1111lche den Nachtrab einige Meilen weit verfolgten. War es Verrats gewesen, dxr dem Könige den Rath gegeben hatte, sich so W;?“- kluger Weise der Gränze zu nähern? Don Carlosiiz
malacarregup bemerkte ihm zan vieler Geistesgegenwart, wie
vereinigte sich mit der Miguelistischen Arme: in Samak“
em- er ne Kleidun "stande, oh Doch braFnte sie, sich Wik dem Feinde 3" """",“-
aris 1-7. die Regierung zu führen, , «'odil war 5 Etappen-
" „ _ “_ 1 „ cx _ . Herzog von (Granada, Grand 131111 Spanicn, an der keimte drei enge vor 1
..rief von Zumalacarreguw
ten.
"'i" J
-.chen Begleiter: der Lehrer semis
endlich, vermuthlich auf Anstiftung ihrer Offiziere, feuerten R ZKaufmann mehrire Diamanten an,
eine Ladung Ich:! die Karlisten ab, und die ganze Armee 2111 21611 JUN nahm M, MM; LMM» tvar ' “ * .* .
Gat'de-Osfiziere verihcidégten sici) MLU? marsuhirt, als er mit der Bemeikung, daß der Feind “oi
mit der Familie bruck) zucksk Mf- dkk KNM; sslgte mit 80 diere schiffeen sich unter Anfüvtung d
- M ilen von 22 e ohne Schuhe,
es; Sold-
nd dies war um so nothwendiger, als
“ 111 es keinen Anhaltspunkt m antare Pedroistti'chen Armee in drei -C“ch:lons von
in einer Strecke von 20 Meilen cinen
Stellung der
re “haf bis Santarem
isabon men einem Mznf
i Capi! , hatte 111 . pauken gespielt. Er entfernte die Ro
- olutionnairen (!) leiten, i;?kes und der Soldaten hätte pAusschiffung Dom en, die oldat:
nde kapitulirte
090 Pferden und 40 Stück Geickyükzen
einliches wanderndes Leben in Portugal,_ wo er z111veilen-o17ne Fuß durch die Gebirge dringen 1111111113, Mit der
run U . rZth gSzcandhastigki-it eriragen, 1111
is "Kameraden behandelt. Sein Plzm niguel versprochenen Ziisstxuppcn m
hm anlangen en Drohungen Cbriftinens eingeätigskig om Miquel suchte 111 Evora seinen m, er könne nicht nach .ruder ergeben. „D , arlos, „ich erwartcee ihn.“ en Geldmangel nichts unternehmen. _ arke Summen in Elvas, cibcr dieie ach Italien dienen. Möglich wäre
ewesen; in Sevilla härte ewisses Ehrgefühl hielt Don _ genheit ging verloren. In Evora it der größten Lebensgifaßr ganz ider General lud ihn ein, .:olkcs zu stellen: ?itce wird den Muti) _ ,_ ellen, denn ich kann es Civ. €)]- 6 unter dem Volke, tvelctxis 1311111) cl iv. Maj. völlig -ortete, daß die“ -ber seine Rechte sick) “ort, mich in kurzem 1111 , “ enn das Mißgescbidk niich noch 1111111111: ch meinen älceßen Sohn, den Prinze en. Halte Dich noch _ nd ich werde zu Dir stoßen oder 111
ommen. Be onders bewahre das grd :orhaben. Sage den Truppen, dax; *eine Freiheit. nicht darunt-er leider, erpfiichter und habe in keine Abtret Rechte gcwilligt.“ ' "es die Formel ist, unterzeichnete der umalacarreguy ein besondires ZUM eben. am und hier, *nelcbes 20
Umstände ihm bishex vorbehalten hab
nun die Antwort forttragen
iemand etwas von dicsxr „Boricbast. laubniß, Don Carlos und seine Fam Was sollte aber 11118 300 Offizxerm 11 die dem Prinzen qefoth waren;“ Don dem Englischen Obersten, dxr thx: gelc sicherung, daß sie unter Tngxiicbem würden, Aufenthalts-Orien erbaiten ixätccn. Dc Carlos ein Schiff, auf Weltbim 11115305 Wise enthaltene Offiziere dem Könige Die Einschifsung _ n: 3 Uhr Morgens sesrqejetzc, - age vorher war der“ laß von Ev aß und zu Pferde angefüllt, er König, stieg zur bestimniim einer Schwadron Migueii|11cher „, ovo begleitet, wo er den Pedroiixi - urde, die ihn bis_ _ hn nicht, betrug iich aber
*.on einem Pedroiskiseben Soldateii, maßten sie die gröbsten
_ hungen hinzu. Don Carlos bcsrcmd a
'H 17111 durchaus darauf, daß für die Ein , Gemahlin bd: 11111 die „“K"-11911 zu versichern.
*Bxgieitcr gesorgt werde, und scin-
ihnen, daß fie unter dem Schu1ze dcs
fie ich an dem bereits quicihctcn s f ** OW Und ding am 6,1211 unter Se-
dcn. Er “]“eibst begab sich an B
. gel. Kaumumr der KMU fort, als das
Die Zügel riß. Zn imer J acickt „forcirc 11.2, in denen die Spanier [139111 11911 verwundeten viele und plünderten
Portugiesen, als zwei Fkanzösiiche Bataillon, das eben in Aldea WaUega rere Soldaten an dem Avfiiand Tk)
bwßem Säbel her'bri eilten, dcn Pöbel auéänander triebin, die
C-oldaten in die Kaserne fiihrten, ,und die Ruhe bis zum Mit seinen Säiaiuppcti anlangis; länder verscixeucdee die Portugicien,
' T.?qland ein. -- Marie Christine bat ' , _ öffentlichen Meinung gemacht, razegeii die 1111:- Person der Infantin D die Königin vorbehalten, ganz heimlich Medaillen mit der Um1chr1fc:
* “)* constiixwional geprägu wurden;
schéiixe in der raten sich in der wick): gegen
' wei Schwestern eine unversöhnliche “1 der Königin Vermochten mch
Guarda. Die Armee War in üblem
AuSgang des Angriffs hoffen ließ. Neffen alles dies zu Gemüthe, wurde aber. Versprechungen abgefertigt und fand s1chxcnd11ch Uebergabe der Portugiesischen Armee mitbegriffen, denn ulation sprach von ihm nicht. Dom Miquel, Portugal dasselbe Spiel, ww
und ohne die Ergebenheir dis gemeinen er den Thron einen Monat nach Pedro's verloren. Die Offiziere waren du: dem Feinde den Rücken ?ehitén; verkaufte Generaic leiteten die Operationen, und am Dom Miguel an der Spitze von 10.000 Mann,
ärsche von Sevilia entfernt, Don Car-
Spanien chen und wolie iich seinem
ieser Streich if: Deiner w, Don Larlos fur sich koxmte wc-
man HÜLfSknittel gefunden; aber 2111 Carlos ab, und die kostbare Ge;
erhalccn, durcb einsn Botsn, de'." Spanien durcbkreuzr hatte. sich an die Spiße seine; gcir-Zuen „„Das Anlangen Ew. Majesxär 111-Unwrer Okfkisck)??? und das Vertrauen wredirher- “a]. nicbt verbibien, beidcs nimmt
entmuthigt werden würde.“ die Spißedek 211171111: zu 11111911, Uiid
einen Monat, 1111111; affe kiin
Statt „ch de:“ Köniz“ (3%) 81 W)“), wel-
Die „Königin gab dem „Boten, (*
auf dem sie die Reise durch Poriggal __qymacyt hatte, und Meilen des Tages zu [111112111111 Staiide_ war. , es Thier war der Gegcnsiadd ci1'ii-r bciondern 21117111c1'11a111ke11, is der Bote in Navarra angelangt 117-111“.
bis 1: Reisepäse nacb din von s ] ffsnungcachrce mierbete Don
des Königs war auf den 30 Mai 18111 Seit 5 Uhr Naédmirtazis mn
Siiinde in einen Wagen, von LQVZUKU'ÜJU' bis '»)Ionxen-„or
Aldea Gallegos eökdrcxrten. _ . „„ deiio ungcdäxdiger 912qu [eine (91141111- Sodnes ci'dieit einc Ok;1f-*10,e
Beleidigungkn hören Das VET? 11:13 die Lis-
“ saboner Nationai-Garden in Aldea Gallega sekztin 0116111911911 Dro- inMn bei dem Engliicden OUTL-
, Was sie konntxn. _ gegen den Anfall der raixixdiii Offizikre von 02:31 Franxöxikäxn
Morgin erhielten, . Der bloße Anblick dcr Ema:
im Rückstand eines Jah-
nach dem Rückzuge von ehr gab, und die feh-
Don Carlos führie immer 11111 118 [***-11:10
sagt O'Don- Ferdinand 71]. in yalisten, ließ sich von den
umsonst MUkle der ! Don Carlos hatte sein
d seine Begleixer 1111er war, mir den voii'Dom Aiidaiusien einzudringen;
; «bei: Don: 'M591161, von t, hielt sein Wort nicht'.»- Oi)eim auf und erklacce
Ükdig“, faßte Don
Dom Miguel batte 111311) mußten ihm zur _ReUe die Unternehmung immcr
hatte Don Carlos eincn
ne vsriängerie Entfernung Der König am- cgegen geWcscn, daß er
„„Ich gebe Dir 1111111
ct?
.. &-
daran verhiiiderxk, würde 11 von Asturien, dahinsen- "Mitiel dazu, msUiLlU Unternehmen 11111- 1212 Geheimnis; über 111e_m , wenn ich mich einseixisse, ich habe Mich zu nich1s 11111; irgend eines meiner
Kbciig bloß „Carids“, 11111 11 seines Wohlwoüciis zu er den Brief gebracht soiits, ihr eigenes Maul-
Die-
Jn Poi'tugai wußte Niemand hatte die M'- iiie an Bord zu begloiciu. iid 800 Soldaien weiden, Carlos spi'aci) deSwegen mit iccie, und «'Mit die Ver- Scbußc 1111 Dipot bicibxn ihnen zu wählenden
ähr 80 in einem Verzeiciyx nach England folgen 1:1[1-
o1'a mit i'einiii Adhändein alle bereit, ihm zu folgen.
schen Soldaicn iibcxgcbin MM 011111111"
und Wähkékid zw.“.i Timm
s-ciiisZUng seiner Spapischcn cixicm Lixiaboncr
11011 _il)xxc11 11110 sagid (“111210111 Weiikbliebcn, bis "Ziabi'ziuixe eiiiiiiyiffcn wür-
Vdi? von 'Hikdca Galle1;a die Tixiii'en der Häu- bi'achtc'.1 mehrere 15111, Zwanzig
cn sie ren,
1119, und von welchem meh- eii genommen hatten, 1111:
Parkouiiien aussendcien wo der Oberst Weil
und die (Spanischcn OP- 16 Generals Belieyger "ckck te unterdessen s:!)lctheFort-
onna Carlotta eine Gegenge- und es kam so weit, daß 171'11116i560 1111111810, so brach zwischen den Fcindschast aus. Die Waf-
15
Sarsfield bekannte in einem umständlichen Berichte, daß nur die Ueberredung und ein weises gemäßiqtes Betragen die Ruhe hersteüen könne; er verlor darüber das Kommando. Als Marie Christine die Einschiffung Don Carlos erfuhr, ließ sie in die Madrider Zeitung einri'wken, daß er nie wieder einen Fuß nach Spanien setzen werde und bot dM Jnsurgenten einen General- Pardon an. Aber man antwortete ihr, das; Don Carlos kein Gefangener, sondern im vollen Besitze seiner Rechte sey, welche man bis auf den lebten Blutstropfen vertheidigen würde. Doi! Carlos suchte während der Ueberfahrt allen Verdacht u beseiti- gin, und gab die Absicht vor, ein Landhaus in der äh: von London zu miethen, bis er nach Schweden geben könne, obgleich er übrigens nicht vcrhehlce, daß er glaube, Christine werde er- nen harten Krieg zu führen haben, und am Ende felbsk ein Opfer der Revolution Werden. Bei seiner Ankxmft in Ports- mouchverlangke der Graf v. FioridaBianca (Spani*1chirG1-sandtir, ]"th Marqais v. Mirafloreö) ihm vorgesieiit 1: werden, welches der König ihm bloß als Privatmann und als andsmannzestatiete; er sehr, bemerkte er, die Steuung Christinens und ihrer Toei); ] ter als eine bloße Usurpation an, und könne also, keinx Ge,-
sandtschafc annehmen. Der Graf bcßand nici): wenerbxerauf,
und kehrte nach London zurück. Don Carlos .hatte em Hotel in Portsmomk) und ein Landhaus in dei“ Nähe von London ge-
mietbet. E: Ließ den Bischof von Leon und Herrn Anguct, ei- nen Französischen Offizier, der ihn in Portuaal begleitet hatte, ru- fsn, und veycraute ihnen seinen Plan. Dieser letztere wurde zum Reisegefährtcn erwählt und beauftragt, Pässe zu verschaf- fen. Sodann ging der König nach London, und von da auf sein Landhaus. Seine beiden Rathgeber waren der Meinung, es sey sicherer, zur See nach Spanien zu “gehen,“ aver Don Car- los entschied sich nach einigen Tagen für die Reise durch Frank- reich. Ec schnitt seinen Säxnurrbart ab, ließ sich den Kopf scheeren und setzte eine schwarze Pirückx aiif, an welcher em schwarzer Backenbare hing. Die Schwierigkeit, Pässe zu bekom- men, war dennoch groß, aber indem der König auf die Zer- streuung TaÜeyrand's 111110 icin kurzes Gesicht rechnete, fekte er sich nebst seinen Reisegcfährrcn allen Gefahren “',“- und es war der Französische Gesandte selbst , Mlcher 1hnen„vieUeicht im Na- men der Quadi'upebAilianz die Pässe _aab. Ein beicits in Eng- land befindlicher Boie Zumaiacarreguy's wurde mit der Nach- richt zurückgefertigt, daß der König am 9:en_ über die Franzö- sische Gränze gehen würde. Dieser Bote erreichte ebinfcills über Frankreich glücklich seine Bestimmung. Plötzlich verbreitete Ziel; in London das Gerücht, Don Carlos sey krank. Mehrere Pei“- sonen sahen ihn im Bett, aber zwei Tage nachher crxiärien die Aerzte, der König sey schlimmir, man nahm keine Beiuche me!): an, und die Königin schien sehr traurig. Am 1.3110 War Don Carlos bereits nach Boulogne eingeschifft; er hatte eine sehr un- terhaltende Ueberfahrt in Gesellsehaft einer bedeutenden P-erson. Zn Bouloqne nahm er die Diligenceonacix _Paris, hier hiUL 17.“ sich zwei Tage ganz öffentlich auf, jah seine Freunde und die Oper „Robert der Teufel“ und gab mehrere Ordres. Von hier fuhr er in einer Post-Chaise nach Bordeaux, wo er einen Tag verweilte. Von Bayonne aus ging er am 9. Juli über d1e
Krucifix ein neuer Beweis der Gnade und Huld Sr. Maj. des Königs wäre, der mit wahrhaft väterlichem Sinne das große Wahrzeichen des Christemhums zum Chriftgeschenk “gesandt habe- da Jänztm in Aller Augen Thränen der Rührung, und 1111: ein es hl dankbarer'Liebe beherrschte die ganze Gemeinde. Viele traten nach geendigtem Gottesdienste an den Altar, nicht alicia um das Geschenk des besten der Könige näher zu betrachtxn- sondern auch, um ein treugemeintes Gebet zu Gott für ihn im- por zu senden.“
-- Einer in der neuesten Nummer des Militair-thhkk“ blattes enthaltenen Nachweisung zufolge, sind im Jahre 1833 1105 Militair-Personen, und zwar 61 OsfiZiere und 1044 Un- teroffiziere und Gemeine, durch Anjieliung im Civüdienß versorgt worden. *
„.. Aus 3775111111- schkecht man unterm 1sken d. M.: „Unter den öffeniiiiis-en Webäudeii, die im verflossenen Jahre hier auf- geführi 1131111111 siiid, Nimmt das neue Universitäts-Gebämd- unstreitig ÖR“. 1111111 (“;-“1:15; "11.11, indeni -s sich eben sowohl d1114- di? Großdreixikeii 1111? Solidität der BAUEN, als durch die g;- scdickte ?...skxuxzmig d-d Ramme und die außerordentliche ?:“- und Freundlicizkcit i.“.- 11-11en Zimmern außzeichnet. Die ein aide Ueberrsciirist: 1711118118115 (1111000111112 ][]. [ie): UUZUU'ZÜUÜ Xzi- 181'31'11111 ik'riÜ-L't'iciuiiziu M'sikC'C'xÄÜls. nennt in beredtei' „Kürze das" Geschenk des verehrrin Monarchen, dem Haile diesen Bt» weis landesvätcriicher Huld verdankr. Das Gebäude selbt! wird seit dem 1. Nov. 1834 benutzt und gewährt dm Qiudirendm eine bis dahin in Halle u11gikanme Bequemlichkeit beim Besudo der Vorlesungen. -- In einem anderen Theile der Stadt am Ufer der Saale erheben fich ßatxiich die Gebäude des neuen Packhofeé, den der Halle'sche Kaufmannssiand mie Genehmigunk. des vorgei'eizten Ministeriums seit länger als einem Jahr an;!- legen begonnen hat, wie auch in Nr. 3 der Staacs-Zeitung vom Vorigen Jahre gemeldet worden“ ist. Die Haupt-Gcbäude sind bereits fertig, alles massiv 11einerne, feuerfeste Lokale, und mm hofft, im nächsten Frühjahr die ganze Anlage zur Denn aus nt Behörde stellen zu können. »Endlici) sind auch mehrere gr ßere Ge- bäude zu gewerblichen Zwecken von Privat: Personen aufgesührmor- den, wienamentlich die Krüger'sche Zuckec-Fa'brik, die mich dem Bram de vor 2Jabren in einem bedeutend rdßeren Maßstab: wiederherst- steürwordcn isi und dennoch den an e qumachtenVeßeslunsen kum! genügen kann. Auch werden die rd-Arbeiten auf der mum Promenade, welcbe wischen dem ehemaligen Stein; und Uiriibs- ehdxe angelegt ist, ortwährend betrieben und neue Häiiier an derselben erbaut, über die das Universitäts-Geßäude mit seine:- „Kuppel ' emporraqt. - Die Schifffnhrt auf dex Saale ist so lebhaft gewesen, “ als es sié) bei dem niederen Wafsirxxand erwarten ließ, und dt? Handelssand !;cgc fortwährend gute Hoffnungen fü: die Liz: _- 1131rku11g des ZoU-Verbandes auf die Stadt Halle. Ebenso war - der Getraidimarkc fdxiwäh-rend belebt, da außer den binWbarteu Preußischen ProvinHen auch das Sächsische Erzgebirge Zufuhren :: G:“ixaide zu. bxd1rfen scheint.“
M
Korliner Zörßiz. UE!) 3. Januar 1835.
Gränze von Navarra und langcdam 11ten in Elisondo ais.“
GrieÉenland.
Die Times giebt folgendes Privat-Échreibcn aus Nau- plia vom 25. November: „In mxinem leßii-U'Yriefe benach- richtig1e ich Sie, daß die Gefangenin, welchx sic.) in Jtsch-Kaie befanden, nach Navariu gebracht worden seyen, um dort vor dasselbe „Kriegs-Gericht gejieslc zu Werden, welches über die „bei dir lrßten Empörung in Morea Zcsangen genommenen „Indivi- duc-n richten soli. Seitdem sind alergi und Spiiiades 111 Frei; heit gesetzt worden. Zerbini, ein Neffe Kolokdcroni's, wurdezu funszehnjährigem (Gefängniß yaruitheiii. Micro Pctdowmch, der zum Tode vcrurihciit ward, Uk seines hohen Alexis wegen der Königlichen Gnade anempfobien worden. Grixeüis und ei- ner seiner Soldaten wurden erschossen. Polyzoides und Ter» zctii, deren Freii'prechung ich in meinem listen Schrei- ben erwähnte, sind wieder in ihre Posten an dein Tri- bunal zu Nauvlia eingesißc worden, was aügémnne Zu- feiedenheic erregt Hat. Zwei Bataiiwne leicbter Truppeii in Fustenella's werden zu St. Giorgio, unweit Argos, gebildet; der König hat ihre Uniform besichtigt, die fast für etwaz zu lose gehalten wird, doch ich glaube, sie werden sicb in der Linie ganz gut auönehmen. Diese Maßregel, obgleich sie zu loben_1st, hat bei den alten Palikarcn VOLL) 11icht den allgemeinen Beifali ge- ,fimden, dir ihr xu Theil gewoxdcii wäre, wenn man sie gleich bei der ersten Organisirung der Aimee angenommen häctx, als der General Church fie vorscbiug und Graf Armanspei'g 11: un- terstützte; sie glaubin jetzt, daß die Regierung genöihigt worden sey, sich ihrer zu bedienen, um sie r-uhig zu erhal_ten, und das ist auch gewiß dcr Fall. Die Mitglieder des Kriegs-Gertchrs, welches in Rumelien an dir Gränze niedergesc t wurde, um über“ die Palikaren zu richten, welche die örfer in der Umgegend 1011 intuni plündiiten, iind zurückgekehrt, nach- dem fie zwci Individuen zum Tode und einen alien Prie- srer nebß ein paar Anderen 3-11 ewiger Gefangemchast ver- uriheiit haxccn. Graf Armanipci'g hat, ungeachtet der ge- gen ihn angezettéltcn chriguen, doch seinen Play, 11ach Aihen u ziehen, durcbgcsehr; die Gräfin und iere liebenswürdigen ITdcdccr verließen Naupiia voxgeßern an Bord der Fregatte „Portiirmd“ und weiden, sobald die RegctitschafisxFrcgatte zu- rückgekehrt seyn wird, auf derselben nach Athen abgihen; der König reiki in ern Tagen zu Lande ab; die Jahreözeir ist zwar 1111911111701, aber doch mit): hindernd; wenigstens sieht man das Volk von allen Seinen lustig “iiach“?!tben wandern, 19 sehr liegt es den Griechin am Herzen, idre Hauptstadt in dem weltberühm- t:n Athen zu gründen, Es iii jetzt ein Engländer hier, der sich erboten bat, eine Dainpsscbifffahct zwischen Athen, Marseille, Malta, Smyrna und Konstantinopel einzurichten; die Regierung hat versprochen, eines Mögliche zu thun, U1n„„sein Unternehmen zu begünstigen.“
Inland,
Berlin, 3.31111. Die Königsberger Zeitung enthäit Folgendes: „Als Sc. Maj. der König im ver angenen Som- 117217 die hiesige Domkirche besuchten, geruheten ' [lerdöchskdiesel- 11211 aus Allerhöchskcige11er Bewegung ein großes Krucifix zum Schmuck für den Aitar zu versprechen. Als nun am diesjähri- gen Weihnachts-Abend die bunten Chrißbäumchen zu flimmern begannen, da traf das verheißene Krucifix ein, und schmückte schon am ersten Feiertage die ihm bestimmte heilige Steile. Durch seine Größe, edle Arbeit und reicht Vergoldung og die; ses herrliche, wahrhaft Königliche Weihnachtö-GesMnk ald die Aufmerksamkeit der Gemeinde auf fich. Als aber: am Schluß der Predigt der Superintendent V1“. Gebser auf eme würdige und
Öl!,xikzkoviis * „".-111 „(LZLÜÉÜZÜZOW- l.k"'«,-,'*N:...“LÉ-) " 12)? ]L-«W «1-11 ] Flißrk-ijkx'okä.
Zt.-§c]1u111-§cb. ; 4 "00; x 00; 031111“. 1'1'111111111'. 1 4 101x 100; 131". [*)-1 :|. Obi. R).: 4 Y 4.70: , “ZZZ ['m-11111. ck". 4 RWI; - k1'öü].dékt.tl.§exsii.?- 61; 1 61 Zink- 11. Neunuän. 4 ,loöé WI:- kur111.1)i11.111.|. (J.“; & 99." - WF Zirjilesizclio (la., 4 106; - xou11..1nt.8911.110.: „1 * “ » 111151.0.11.11'.-u.§. „- 73; 7:5. 11.311. 511111111117 1 : ::.-5911. 11.111.113: 73; . 13; 1161111117511. 111“). „ ' MMW. (in, Z 11011. 1'01711'. [)uk. *» 17; 1111112. (10. in “[*11. Feue- “10.1", W;“- U'est 31“. !*suuäbr.i 4 [1'119111'1611811'01' . .,“ «[ 13“ (Zroi'sxiix. 'i'ox. ckck 4 01500110) ..... 1-7 3 «_ “*:-"M
Ny'exx/J'L'ayv".
'ii «obsol-ÜÜUW' ZZ-xexi'sec-N
1 111 140: 152 151.
80: ; 104; i 103;
997“! 102; 103Z
._.-q
“'A
171 4
1 1 1 1
Mnxteriinm ............. “250 [“"3. 11111) ............ .. . 250 [**7. llambnkg ..,.........,.3001§]k. 111111 .......... . ..... 300 0111". [401111011 * [ l-Zt. l'nriiz ................ 300 [712 Wien 111 *.*-0 )(1'. . . . . . . . . 130 P']. .Xugsburkx .............. 130 k!. 879517111 ........... . , 100 “]"bl. l-sildLiZ' ............... 100 ']"111. ["t“-11111111": 11. dl. U'U ........ 100 171. ["Graf-burg ............. 130 lib]. R'ursclmn ............. 6130 k"!.
[!(-11": 2 Ut. kur“; bit. 1111.
ck
111127131111
Jp-
:: 11:11:11. 11 11 r: “1
1.3 u'"
......
Qu-würtixe Nöraou. zm-totäam, 29 bexsmioor. m'tkl. 31911116 5-1. IJ Co. W;. „&a-:. Jebulä Kanx-Uill. 24 QZF „Iman. W;. I;: 75;. kun. WH. 980.3. 1!“"mvuu. l'riim.-§ebeioe 109. 40. 4; 11111. -. Tyan,
:, W;.
'Xwäekx. [.*-„
(],-on"".
: 12.5. 81. l'oter-burz, 28. lko-xember.
“l-ouäau 3 Y!. 10; Uamburx 3 Ut. 21“: „Imke. 3 Y!. JR.
l)ar13 111.1. &ck&-11111161 359. 5111181411311: Zet, ]. 111. „. 111 o:,
Königliche Schau_spielt. _ _Sonntag, 4. Jan. Ini Opernhauie: André, Lußs'piel is 1 Akt, 'von C. Bium. Hierauf: Der Aufruhr im Serciii, Bailer in 3 Abri), von Ph. Taglioni. Jm Schauspielhaus“ Emilia Galotti, Trauerspiel in 5 Abih... von GH, E. &“!an ' * '). ontag, 5. an. Im Schauspielhause: Zum er “. make: Fr'anz Walter, Charakce'rsGemäide in 4 Aviv., von Oasxieexk'nfeid. Hierauf: Der Roman, Luxispiel i:: 1 Akt, nach dem Franz., von L. AYe'yß * ien ag 6. Jan. Jm, Siiiaus-k'tkhaus't: Die A1 in tt YIgspdiei (211171 “Lbik'x, vonZs. v.fKoxzehur. 1" Musik vox ZFH“: mi :. eu e ißt.) ierau : Der rei ende Student kalisäxs Juodlibet inL LbAbchK K , m““- 11 * otsdam. ie ' im riege und rie um Liebe 2111 spiel in 1 Akt, aus dem Franz., von A. vom ZZR“. Hierausfe: Die beiden Klings'berge, Lastipicl 01.4 Aviv., vou Kohebm. S KöénZgskäDdTi xheschTheater. onntag . an. a nigrei der Weiber oder: verkehrte Welt, Burleske mit Gesang in 2 Akten, vba FtiedYL Gen??? Vorhxr:ZA V Z, Pos!"-i in 2 Akten. ontag, . an. um er enmale: Die M:- rin 1a- spiel in 4 Akten, von Ziegler. (Mad. Bixch-Pkleu-“x SNK,
es gegen die Royalisten.
herzliche Weise der Gemeinde verkündete, daß dieses kostbare
als fünfte Gastrolle.)