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Meteorologisckje Beobachtung.
1835.
2. Januar.! YYY?“ | Nachmitt. Abends . '
2 Uhr. 10 Uhr.
Luftdruck. . 340,9 4"'par. 343, „ o'"Yar. 314, z .'"Par. Luftwärme + 3,9 s R. + 1,7 'N.
0/0 "R.
Thauvunlk + 0,9 . R' __ L,. OR. __ ],. "N' ZlU,Wännk 2,4 0 R,
sodenwärme 2,9 s N, . mdanß. 0,041 " 911), "- Worschlag 0,0 2 6D"). Am 3- Ian. waren die Anreisen: 311,31“- 312,1 21“ 312,7 5-“Par, +1,a0 +2,50N. - 9,1. - W W. „- Queljw. 7/9“ Flußw. ?,O'R. Ausdünß. (),o1z//Rh„ Niederschl, "/902“RÖ-
„Dunasättg. 81161. 69 pCt. 85 pCt. Wetter 11134113. beiter. ettee Wind ..... N * . NNW. W Woltenzu - NRW. |
+0/" +2,59 +3/40R- ""'" +0/10 90. 92 pCt. _- neblig, trübe, trübe. -- W. W
Nach einmaliger Beobachtung.
uoUw'ärme 0,0 " R.
20
Schmidt. (Neu besetzt.) kaliscFZs Ouodlibet in 2 21 th. ' 11
In Potsdam, liber in 2 Akten.
Montag, 5. Jan, spiel in 4 Akten, von Ziegler.
zu-vättigo börsen-
Q-jtokäa-ZW bnsmbok. döeüul. sirkl. Jobulö 5314. QZ 110. 9911“,-
Rnu-kiU. 24 4x: W014, 92". I““ 754. 98.1. 11mm. ["M“-WU!!! 16T. 1315 1.111.-. 3..- 267.
1111116001. 20 [)!-Lombok.
Spa. 5: 111 :: 261. Quodxzra 111. 213.1. 13; 0911-35 11.“ "olg. 96; 0081011" -.
(10. 001111. 25. day. 89;
klar [1 11 kg , 2. „10111131:
l'oln. 137Z. klo (! ju Cort. NÖM krou-x. l'rkm. -§cbeiue 1202.
131131. kun; 1022. ortug. ILK. ats-(WUJ. -.
W113 u , 30. 112201111101.
Huss. 801111111 13, klau. MZ,. 8111111. ZF 427
Utax. -- .
KGW 1411101110 '1'.
„_.. «„...-_ .....
als fünfte Gastrolle.) Oper in 3 Akten.
00310".
Paris, 29. Dez.
v' Ust. 90". 4“ 01". Z 11-111'1 -. 1831 11571. " " " “" 0 "" Königliche Schauspiele. Montag, 5. Im. m Schauspiel auser Zum erstenmale: '
Franz Walksr, Charakter- emälde in 4 Angew.
bth., von Bauernfeld. Yierauf: Der Roman, Lustspiel in 1Akt, nach dem Franz , von
backö-Monopoks berichrrt.
auf dem Halme zur Sprackze;
Dienstag, 6. Jan. Jm Schauspielhause: Die Alpenhütte, Singspiel in 1 Akt, von A. v.fKo ebue. ierau :
PotSdam. Lieb' im Kriege und Krie spiel in 1 Akt, aus dem Franz., Die beiden Klingsberge, Lustspiel in 4 Abts), von A. v. Ko ebue.
Mittttwch, 7. Jan. 3111 Schauspielhause: Torquato Schauspiel in 5 Abth., von Goethe.
Der reisende Student, musikalisches Quod- Hierauf: Ein Divertissement. Königstädtisches Theater,
Zum erstenmale: Die Mohrin, Schau-
Dienskag, 6. Jan. Des Adlers Horst, romantisch-komischr Musik von Giäser.
Neueste Nachrich
__ Der König arbeitete geskern mit dem . Conseils-Prästdentrn und dem Minister des Innern. *
Der Griechische Gesandte, Fürst von Caradja, wurde vor- gestern von dem Könige Und drr Königin empfangen,
Der Fürst von Talicyrand hatte gestern Nachmittag eine Konferenz mit dem Grafen Pozzi) di Borgo.
In der heutigen Sitzung der Drputirtcn-meiier wurde zunächsk über den Geseß-Enrwurf Wrgcn Verlänzerung des Ta- , _ Es kamen sodann vrrjchiede'ne „Zufah- Lkrtikel zu dem GescßEntwurfo über den Verkauf von Aerndten sie wurdrn indessen theils von den Antragstellern zurückgenommen, theils von der Kammer ver,- worfen. Der Geseß-Entwurf sclI-st ging sodann mit 203 gegen 9-3 Stimmen durch. Hicrauf begannen die Berathungcn
Mufik von J. P. er reisende Student, must,-
um Liebe, Lust- hals. Hierauf :
ben vor.) In nigén Deputirt
von A. vom
asso, Millionen Fr.
bewerber deren
(Mad. Birch-Pfeiffer: Joni,
10,000 Fr. bet die politischen
-»'
t c . 0 den Generaien lage.
an. habt haben.
-- Heute
Glückwunsch der . Das Budget für 18.36 wird, wre man sagt, schon Mor der Deputirten-Kammer vorgelegt werden, und s1ch auf 1
Der bekannte ehemalige Gencral-Sch111§:Kasfircr Keßne, kürzlich in England mit Tode abgegangen,
Die Sentinelle de Pyrenées bestätigt jetzt die. Cordova und Oraa am 151en erlittene Nic Beide Theile sollen an diesem Tage tiöer 320002311111 verschossen haben. Man giebt indessen den Verlust der Chrisi nur auf 1200 (nicht 1500) Todte, Verwundete und Gksang Die Karlisten Wollen nur 200 Todte und Verwixndete Der Sohn des Generals" Oraa ist in dem (Hirsi am 121-111 bei Asarta geblieben. " schloß 5proc. Rente 106. 50. Zproc. Rente 711, »
5proc. RMP. 93. 25. 5proc. Span. Rente 423. Zproc. 00.2,
cn ewählt, die dem Könige am 1. Januar Hammer darbringen soljen.
belaufen.
Herr Eusébe Salverte , der bekannte Ex -Deputirte Oppokition, hat gestern im 50:11 hiesigen Wahl-Bezirke Überd ministeriellen Kandidaten, Herrn Sanson Davillier, den S1 davon getragen. Er erhielt554 Stimmen, wogegen seinem M /
nur 465 zu Theil wurden. Demzufolge 111,
er zum..“Oepueirten proklamirt. Die Subscriptions-Liske für“ den „National“ ßcläufc heute auf 10,153 F1“.
Da die Strgfe dieses Blattes rägt, so soll der eingehende Mehr-Betragu Gefangenen vertheilt werden.
Redacteur Ca 116 1. Gedruckt bei A. W. „512111.
_ Allgemeiner 2111311011“
Bekanntmachungen.
P r o c l a m a , das Aufgebot einer Posi„von 1000 Tba1exn Courant auf dem Anthetl-Gutc Schweinitz _ „betreffend.
Dee Gräün Evrlme von Schlabrendyrff, vermählte Gräfin von S1ch1n,ge„n, bat als Besitzerin des An- tbetl-Gutcs Echwc1nttz, Grünberger Kreises, darauf angetragxn, du von den auf dem cdnchtcn Gale Schweinitz au]) R0. 7. 1111117. 11]. uk die verwitt wet- Freoin Barbara von Kcßliß“, geborne Frcyin von Rottenberg, cingxtraßnen Datch und Paravhcr- nal-Beldern laut ger1cht ichen Cessron Instruments vom 14. Februar 1740 für deri Vader “ obann SU)- delck zu Schweyniv abgczwetgten und 11111 110. 7. 1.111. 11. 111-111. 111. intabultrten vii von 1200 Thlr. *lSchfisch oder 1000 TM. Preu . Courant aufbieten «1 en.
Da dieser Antrag für begründet erachtxt worden, so ergeht an alle diejenigen, wxlche an dte gedachte Post Anspruch zu haben vermetncn, besonders aber an die unbekannten ngex Johann Seydelersxbcn Erben, oder die sonst in ihre Rechtßgctreten und, hierdurch die Aufforbcxung, ehre etwane en Ansprüche cntWedcr in'Person, oder durch „gehör legittmirte BcvoümächtegtM wozn.tbnen dre bieigcn Xustiz- Commiffarten dte Justizräthe Zickursct) und Förster und dee Zuéiz-Commqfions-Räthe Treutler und Wunsch vorgcschlagcn werden, innerhalb drei Mona- t-en, län 11an aber in dem vor dem Ober-Landes- gerichts- ssessor Graf zu Dohna auf
den 13. März 1835, _
Vormiitxs nm 11 Uhr, aiif dcm beloffe bterselbs: anzumelden und zu bescheinigen, wrdcigcnfalis dic sch ntcht Meldendcn mit ihren Axspkücheit 911111110) ausgeschlossen und ihnen deshalb cm ewrgcs Situ- [chweigen auferlegt., auch nach ergangenen: axrächi- nons Erkenntniß dre Ldschung dcr gedachten Post 1111 Hypotheken-Bucbe bcwtrke werden wird.
Glogau, 1111 24. Oktober 1831. . Königl. Ober-Landesgericöt vo„n Nieder- Schlesien und der Lausitz.
(l.. 8.) v. G 8 1) c.
Alle diejenigen , welche im das, von dem Ernst Wilhelm Höfer, jetzt zu rtcdland, an den Hartweg Schulz verkaufte, dixscm erxits tm jüngsiabgcwiche: nen Trinitatis Termen: tradtrte, im_ Grimmensaien Kreise unweit Tribsees belegene Allodial-Gut Recken- tin nebst lebenden und tobten Itzvcntnrio, Saaten- und Acker-Arbeéten, aus irgend cinem Recht§grunde Foxdernngen und Ansprüche baden, werden hierdurch aufgefoi'derr, solche in 1011111116 den 16. December 0. I. oder den 5“. oder nder den 20.Jan11ark.J, Morgens 10 Uhr, vor dem König!. Hofßerichte spe- ciell anzmncldeir und 211 br cheinigen, ei Vermei- dung der gänzlichen vact ung, wclche durxi) den am 6 Fkbkimk !. J. 111 vublieirenken Präklrmv-Ab- schied erkannt, und gegen dann noch etwa latÜirende Gläubkgcr vollzogen werden wird. „
Wegen der erkannten Entfrciung tnebrc-r Gläubi-
er von der Meldyngs-Pfiickn, wird auf das den Ytralsnndttckzm Zeitungen 111 «4161-50 inserkrtc Pro- clam Bezug genommen.
111111111 Greifswald, dm 111. November 1831 Königl. Preuß. Hofgzcrtcht von Pommern und Rügen.
(l.. 8.) von Möller, 911108178.
' „ A u s z u g.
Mit Bezxignabme auf die den Strakfundischen Zei- tungen ausführlich eingerüclten Proclamata vom beir- tigcn Tagc/ werdcngnle und jede, welxhe an das in .Neu- Yorpommern, kim Franzburgcr Kreise und ,Ham- gnrtenicven Kirchsptcle vclegenc vormalt cTc1-_tmlgut Briersbagcn (:. ;o), _auz der Zeit, wo so ches im Ei- Yntlyum dgs K mgl. Fiscus und im Pacht„-„ und ...-ertml-Bcnlze der „v. Undonr-Glnhower amtlec, so wie dcmächst im eigeythnmlichen Besilze es Ei en- thümcvs Rcwoldt aus Plummendorf sick) befun in, aus irgend. einem Grunde Rechtens, Forderungen und Ansprache haben, hierdurch geladen, olchc iu eincmd dc; folgenden dTererne. als am 16. ccm:- 11er .: , am 5. v er“ . 0éanuar 1.3, Mor- gens 10 Uhr, vor dem KdtÜgl- Hofgericht pecicll anzumelden und zu beglaubigcn, be "Vermeidung des
1111
Rechtsnacbtheils, dqß sie sonst durch den am 6. F1"- bruar 1. I zu publtctrcndcn Präclu17v=Abschied, un-
ter Aufcrlcgung
innnerwährendcn Stilischwcigens,
überzall damit werden abgewiesen und ausgeschlossen wer cn.
11.1111):- Greifswald, den 10. November 1831. * Königl. Preuß. Hofgericht von Pommern
! P - Vet dem unter etchneten Gericht ist das Aufgebot'
und Rugen. v. Möller, 1'1'116808.
roclama.
resvcctivedcr nach chend benannten Hypothcken-POKM zum Zwecke der Löschung, und der nachfolgrnd 01-
BE
ufs 1)
2)
3)
4)
5)
6)
icvnctcn verlorenen Hypotheken-J11sirnmcnte Be-
der Amortisation in Antrag gebracht:
der Obligation der Garnwever Hoepfncrscbcn Eheleure vom 14; März 1800 nebst ctwa beige- fügtcm Necogntttonö-Schein über 1100T1111'. für den Bauer-Jobann Moll "16-10 dessen Er-
den 111 Gorckow eingetragen, (50110111 auf dem.
jetzt dxr Wittwe Tantow gehörigen Hause Nr. 298 vierselvü; dte Obligation vom 18. September 1775 111011 dahinter befindlicher Rc 1171111111“ vom 1. De: cniber 1775, deren 21111; eller nicht erhellt, als _okument über resp. 7:1 Thlr. und 25 Thlr, eingetragen für den Kaufmann Fischer auf dem jetzt dem Kaufmann Gottiirv Friedrich Walter 1110-10 dcssen Erben gehörigen Hause Nr. 2/18 btcrsclhü; derjenigen 100 Thlr, wclche aus der Obligation vom_ 30. October 1766 und Protocoll vom 22. April 1774 für den Schneidermcißer Dencfman 11 1111; Vormund des minorennen Johann Bluhm, mtt dcm Yemerkcn, daß ravon 50 Thlr. dcm PaulDavtd Bluhm ehdrcn, auf dem cht dcm Ackerbürgxrszobanxt uvinage chdri cn Hause Nr. 77.010 elbß eingetragen sic en, o wie res über dtrse Post ctwa erthcilten Dokuments; der Obi: ation dcs Scytrcidcrmeiücrs Stieg und dessen E cfrau, gebo-rncn Warniken, vom 25. Septxmber 1707 üoer 50 Thlr für den Tisch- lcrmctsier Daniel Blanck ein etragen, «61161... auf dem icht dcm Schuhma )er Carl Daniel Gall gehörigen Hause Nr. 81 hicrselbü: dcr Oolégatton des chermeiücrs Hase und dessen Ehefrau, geborncn „Hempel, vom 1047110 1819 nebst NchUitionS-Scdein vom 28. Juli 1810 übcx 600 Thlr. nebst Zinsen für dcn S111111- zen Kobimg zu Blumenhaqen, eingetragen auf dem jest dcm Böttchermrijkcr Heiland gcddrigrn Hause,Nr. 162 bierscldü; drrigmgen 25“ Thlr. 15“ gr. 8 vs für Samael Chrtiiopb- „
25 Thlr. 1591". 8 pf. für Marte Elisabeth,
25 Thlr. 15 gr. 8 pf für Chriüian Fkikdkikp/ ' Gcschwtjicr 2501), Welche als Muttcrerbe vcr- möge Jnventarti vom 8.J-an1mr 1703 auf dem Fest rem Bürxnr Paasck) thrigen Hause Nr. 22 ierfelbst ohne Angabe es Datum eingetra- gen. sieben und des etwa über diesc Post cr- tveelten Documents; - dcr Obligation vom 17. Februar 1800, dessen Aussteller nicht erhellt, nebst etwa annectirtcm
. Recognitions-Schein als Dokument über 300
8)
9)
Thlr. nebst Zinsen für den Schulhnltcr Isaac!" Gombcrt zu thremvalde, cingetra en alis dem !c'lét der vxrivittweten Schutzma )cr Mich, cht vxrrhelrchten Gnade, :*hdrigen Hause Nr. 357 heersclbik, welches früzcr 061111". 11. „.;-1. 18 _1-1-1-56 des" Hyppthxkenbnchs des hicsgcn Co- lonie ri_chts„ verzeichnet gewesen; der. ligatton der Wittwe_ Wegener vom 12 9111111 1801 nebst ctwa anncctrrtcm chognitionI- Schein als Dokument über 100 Thlr. für dcn Bauersohn M1chael 1scher_zu Stoizenburg cin- ctragen, omiom an dem jcvt der vcrivittwctcn „immerxesell Behncke gehörigrn Hause Nr. 285 hiersclb ; , der _Opligatton „vom 10. Juni 1810 nebst Re cognttt_onS-Sche1n vom 21. 6101.10." 015 Doku- mexxt uber 300 Thlr. und Zinsen für den Pfei“- dchirten Gottfried Schuly zu Blumcnhagcn nur_dem icht dem Magrergcscilen Trabert ge- hörigen Hause Nr. 6 hcerselvst;
dir
*** «( ÖA'KURUUÉÜÜ“
10) kdyrrxemgcn 117 Thlr. Lgr. Vatercrbc für den;
;xohanirHctnrich Pfalzgraff, welche aus dem: Ei'vvikrgiäcbe vom 2. Februar 1765 auf dcm? cht „dcm Bürger Kiffel gehöriger: Hause Nr.' 57 1116117100001“ Angabe der Zeit eingetragen (ichen, so wee des etwa über diese Post erthcil- tcn Dokimirnts;
der O01181111011 der Bürger Hollandschen Ehe-
lceiitc “01111122. Oczcmbcr 1704 über 50 Thlr.
f111:_„dte “tscher B11schschen Minorcnnen ncbü
chiionF-Jnsirmnenten vom 7. September 1795
und 10. November 1801 für ien Draxzoner
Zabr - ,oder Zerbst - nebst etwa nnnrct rtem
Recognitions-Schein, eingrtragcn aiif dcm Win.-
tcrschcn zxausc Nr. 445 hicrsclbü,
12) dcricnigcn:
«) 110021111“. nebst Zinsen, Welche aus der Obligation der Baumann Pilüpschcn Ehe- lcntc. vom 19 April 1776 für den Müh- lenburschcn Chrésiian Friedrich Arnim;
11) 182 Thlr. 2gr., aucb 10Th11'. der Toc11- ter ziim Ehrenklcide, welche für die Fluß- haarxchen Kinder zweiter Ehe, obne An- chbe des „Dokuments und der 3111 der
“d Er_nxraZung; t P “
11111 1111111 11“ Witwe- 1 ip gehörigen Grund- sruclezt „Nor. 23:1 htcrselbsi cingetragen- ßebcn 11115 c-ev 11111“ die letztere Post ctwa ertbeilten Ookunnnts ;
13) 1111111113111:
") 49 Tbl1*._ aqucrOblégation vom 28.151- drunr 1709 fur dee Charlotte Rosine Loh- mann wovpn nach thren Tode namentlich cm Antherl auf dee ihrem Aufenthalte n:“:ci) unbekannte vcrehelichte Mühlenbe- 1xrc'érjitte'xo[L])Ncgcn, gebornc Lohmann, vererbt
107.10 Thir“. aucs der Obligation vom 22 9111- Fxßgj-xj fur Georg (Hande zu Stolzen-
/ 10111111 11117“ dcm ehemals Lohmannschcn, jetzt dezm 111111111an Loewe gehörigen Hause Nr. 60 [1111111011 ohne Angabe der Zeit drr Einkragun rmgctragen 11chcn, so ich der ctwa üvcr dien Posten ethbriltrn Dokumente;
111) dcrYbligatron “som 20. November 1785, dessen 111151111111" nicht crhcüt, 11eb| dem etwa beigefüg- -trii Recognttions-Scdcm als Dokument über dir auf dcm ebrmalö HartivigsMen, jeizt dcr verchcleckxtcn Backer Wällig gehörigen Hause Nr. 02 htcrsclßsi eingetragenen 55 Thlr. für den 25111111“ Chrtütan Dittmar - odcr Déttm-m »
. 111 “St_oizrnburg. .
15) dcrxemgxrn 2000 Thlr. ncbü Zinsen, welche aus der Obligation dcr Ackerbürger Lcclairsckien Ebe- ixixte vom 1. November 1802 für den Baumann zrndrici) Starkloff auf dem Hause (,'-mein, 11. „,-.;», 170 des Hypothekenbuchcs des ehemaligen Cokonicgeréciits hrerscldsi dxn 4.N00c111bcr 1802 cmgktMch wdrdrn , rücksichtlicl1 dcs Antbeils, welcher von diesem Activo
„) der Wittwe Grothe, früher verchelickn gc- 1vcsenrn Oelke, Dorothea, gebornen Stark- loff, früher zu Bahn;
11) _dcm Sattler Carl .Heinrich Starkloff ;
alst-rbcn der Gläubiger zugcfaücn;
16) derjenigen:
;.) 50 Thlr. dcr Chrißina Steinen zugehörigen Erbgelder, 1ve1che derselben zur Einrich- tung ihrer Werthscizaxt 1111 der Verheira- tung _mit dem Carl Friedrich Zimmermann von 111101: Vormunde Duvmage aus e- x.!)lt smd, und wofür der Carl Friedr ch
innncrmann nach dem Protokoll vom
27 November und 4 Dezember - das Jahr :| mchx achgxbcn _ verbürgt;
1.) 4-1 Thlr., ruck]: ndcge Hauskaufsgclder, wclchc'Meckmelts 1709 bezahlt worden - Gleinbtger und Schuldner und das 110611- 111011111111 0: 11110 snd 1111H1)pothekenbuche nicht angegeben und nicht zu ermitteln; -
Welcke auf dem , dcm„Arbeitsm1mn Beese, cht
dcm Arbeitsmann Diener zugehörigen Hau“
Nr. 5:12 hierßlbü eingetragen sie-hen, so w1e der
etwa uber dicic Posten ertyeilten Dokumente;
11) dxrjemgcn 100 Thlr. nebst Zinsen, welche fur deirBürger und Shuüer Voß aus dcrObltgation vom 24. „1111 1775, deren Aussicller nicht erhellt, auf dem icht dem
11)
17)
PWUßisÉxr-ii «1711015111.
Schleifer Zimmer gehörigen Hanse Nr. hécrsclbsk ringetragen sichen- so wie über diese Post crthciltcn Dokuments:
|») 'der Obligation vom 27. Februar] über 50 Thlr. nebst Zinsen und
t?) der Obligation vom 16. März 1710“ 25 Thlr. nebst Zinsen, welche für Bauer Johann Jacob zu Papcndorff chi vorgedacßten Grundßückc eingctri 1e en;
18) der Ausfertigung der Verhandlung Vom 3. bruar 1820 nebst Recognitions- Schein - ]]. «1115110111 1118 Dokument 1“1bc1*161 ThlrLL 4 pf. rückiiändige Kaufgcldcr für die Mit. Lübbe Chrisiine Dorothee, gebornc Tant aus dem Kauf- Contract vom 16. März ] eingetragen aufdem, dcm Bäckermciüer Schoß jetzt dem Bäckermeister Klebe gehörigen 1; Nr. 137 hiersclbst;
19) derjenigen:
a) 70 Thlr. 19 gr. - pf. für die Wir Grunert; 11) 33 - 18 *-
c)25- !-
szzbeth (1111111- 6 : kurden Chris: Gottlieb 011111
11) 33 - 18 - 6 - für den Carl
über den beantragten Bau eines neuen GerichtszSaales für de Pairshof. (Wir behalten uns eine nähere Mttthetlmig ders derselben Silzung wurden durch das" Loos die]
d
9 ||'
6 - fürFohamm 1;
Gottlob Grun
103 Thlr. 8 gr. 6 ps., Welche aus dem Erbtheiiungsrezeß vom 25. 1773 auf dem TuchnxacHer Daniel Krantwc schen Haute Nr. 08 htcrsclbst eingetragen ste und des über diese Poücn ctwa crthcilten kumcntrZ; dcr Obligation dcr Ackerbürgcr Gehrke, gebar Loge, vom 17. Januar 1821 über 100 Thlr. den verstorbenen Colotzisten Thomas zu Vier 1110111) dessen Erbcn eingetragen auf dem 00 491 des, Hypothekenbuchs vrrzeichncten kerstücken htcrsclbsi laut Recognitions-S- vom 20. Januar 1824, Es Werden daher die vorbettannten Gläubiger
211)
S benannten Schuldpoücn und resp. dercn Erben,
sionaxien oder die sonst in ihre Rechte gctrctcn . so wre alle diejenigen, welche an die VN“ 0130- txt: Hypotheken=In|r11mcnte als Eigentbümcr, 11611111'1en, Pfand - odcr soniiigc Briefs-Fnhnbcr sprüche zu machcn ])aben, hierdurch aufgrfordert, nen 3 Monaten und spätestens in dem hierzu 111 den 5. Februar1835, Vormitta :: 111111011
yor dem Herrn Obrr-Landesgcrickits-Ilseffor Sci im GZcrichtslocale btcrselbst angesetzten Termine1é.
sönlich oder durchxinxn BerUnächtigten, wozu? Herr Jitüiz-Comtsarmsz Koipin hicrselbst in
schlag gebrachx WMV„ ihre Ansprüche 11an
1111d „nachzuweisen, wcdregenfalls die Ausvlciven nur ihren ctwanigen Realnnsprüchen auf dico gedachten Grundüückc präcludirt, und ihnen 1115" cin _cwégcs Stillschweigen auferlegt werden wir?- brzeichiteten Dokumente aber für amortisirt cri! imd dieselben "und die daraus origitiircndcn 111 rungen im Hypothekenbucbe dex Verpfändctcn Gk stücke gelöscht oder resp. dcn uch gemeldet habe Gläubtgern ncucDokumcnte ausgefertigt werdcnso
Pascwalci“, den 15. Oktober 18:14,
Königliches Preußisches Stadtgerich
Edirral-Cication.
211.1“ 1111 “3111111113 srinei Curators ist dic? Edickul „111111311081; H.;udiynxidirners (0901111? Cixxisiian 31111 S;1;:111101, rxii-rs Sohnrs drs Schneirrr-ncißrrr Sci 511 ')chißk-iéand, 9111111611 1011 12:51:11! 1788, 11, worden. Dmmeméß WIrdM drr .Hasidl:11:g;§.-Oi (_ck-(11111th 11de seine 111111111111? 0111111111111? Txien durch offs1111ich„vokgéladkn, [:“-1) innerhalb 1281.11 Z-Z-Zo und spärestxns en dem auf
drt) 30.Mä„rz1833, Morgrns 11 Uhr- auf hirii.5r:n Zustrz-zAmrc (1119111131511 Terzzzix: 11; * den,. wrecre nwe1sung, 0011112111810?" F.;!Ls„c«bek newartigen. daß drr Prorocat für wdr 101211,
re sein Vermogen seinen legitimixtrn Erben 11151111"
werden ward. Liebenwalde, am 23. Mai 1834.
Königl- Preuß. Iu011-11mt..
Allgemeine
* PreußischeStaatOZeitung.
6.
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Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
Des Königs Majestät haben geruht, den bisherigen Regie- ungs-AssessM Heinrich Friedrich von Fork genannt von .rucken zum Regierungs-Rath bei der Regieruyg zu Merse- urg, und den Regierungs-Assessor Hans Mart_1n Kahle m 11 zum Regierungs-Rath und Stempel-Fiskal bei dern „ roytnzial-Steuer-Direktorat in Danzig zu ernennen, und d1e
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esfaliß'gen Beskallungen Allerhöchskselbst zu vollziehen.
Zeitungs-Rachricl)ren. A u s l a n d.
Frankreich.
Paris, 20. Dez. Der König empfing gesterndie Bot- after Rußlands und Englands, so wie den Schwedischen G1; ndten, welche Sr. Majestät mehrere Ausländer von Rang vor- eilten.
In den besiunterricbteten Zirkeln der Houmßgdt' glaubt. man urchaus nicht daran, daß der General Sebastam 1emals den -esandischafcs-Posten in London wirklich antreten werde; da man 111 aber keine Gcsandtsämfc zweiten Ranges anbieten kann, achdem man ihn einmal 11 der Londoner ernannt hat, so ver- uchet man, daß er den 'rafen von Ste. Aulaire in Wien er; hen und daß dieser Letztere nach London gehen werde.
Die Oppositions-Blätter erfüllt natürlich dir Wahl es Herrn Eusébe Salverte im Hern hiefigrn Stadt-Bezirke mrt er lebhaftesim Freude; sie wollen in die1em Siege ein Forr- ureitm dcr öffentlichen Meinung auf der Bahn_ ihrer Prinzi- ien erblicken. Der Courrier frangais „äußert sich unter nderem folgendermaßen: „Im *Monat Zum 13, Z. tru Herr hiers, als Kandidat des 51:11 Wahi:Bezirks, mit einer ?aidri- *-t von beinahe 200 Stimmen den Sieg über Herrn Eusabe aiverte davon; seitdem smd kaum 6 TNonate verflossen, und (err Salverte fiegc in demselben Wahi-Bezirke mit emer Ma- orität von nahe an 100 Stimmen über den ministerielletz Kan- idaten. Es ist allerdings wahr, daß im Monat Juni die Zahl er eingeschriebenen Wähler sich nur auf 890 und „dagegen estern auf 1022 belief. Dadurch bekundet sich dre Richtigkeitkder berechnung, welche das Ministerium veranlaßte, die allgemeinen .:ahlen so zu beeilen, daß sie vor_Anfertigung der neuen Wäh- r-Listen stattfanden. Aber dieser Aus1veg ist nur von omentanem Nußcn. _ . „ hre Pläße einnehmen, und jenxehr die Zahl der Bürger, die an en öffentlichen Angelegenheiten Theil zu nehmen berufen find, unimmt, desto mehr Gegner erhält das kürzlich von der Ka111mer anctionirte System. Dieser Fortschritt ist schon bei den Munizipal- .ahlen und bei den Wahlen der National; Garde bemerktworden, nd man würde ihneben so deutlich Wahrnehmen, wenn [externe alige- eineDeputirten-Wahl skattfände. Die gestrige Wahlzeigt, daß 11013 er Vorurtheale, welche man fich geschmeichelt hatte, der hiesigen inWohnerschafc einzuflößen, die Wahrheit sich Platz macht, und aß der Wahikörper von Paris fich der Bewegung des 17er- en Theiles von Frankreich zugesellc. Mit. den der Freiheit eindseiigen Vorurtheilen verschwindet auch [ene Sorglosigkeit, ie eines" der traurigsten Anzeichen des Verfalls des Bürgerfinns fk. Nicht allein hatten die Wähler gestern sich auf ihrem Posen ingefunden, sondern auch die nicht wahlfähigen Bürger erwarz- eten an den Thüren der Sectionen in römer Spannung das I*esultat, Bei der Nachricht von dem iege de Herrn Sal- erte sah man sie fich gegenseitig beglückwünschen und sich um- rmen, und viele von ihnen begaben sich sogleich zu dem neuer- - ählten Deputirten. Dieses Resultat macht den Wählérn des een Bezirks ganz besondere Ehre. Die frühere Niederlage atte fie nicht cntmuthigc; fie sekzten Vertrauen m ihren alten
evmirten; sie onten seinen Patriotismus und seine Unbestrch; chkeii belohnen; sie haben Ausdauer gezeigt 11110 gesiegt. Diese eharrlichkeit, we1che sich durch Hinderniss nicht crmüdcn läßt,
. nd Weiche leider nicht allzusehr in unserm Charakter liegt, ist
111 schlagender Beweis von der Besserung unserer politischen
*?
iteen. Mit dieser Festigkeit und mit dieser Willenskraft chen die Engländer zu Werke, und dadurch erreichen ie am Ende immer ihr Ziel. Ehre daher den Wäh-
ern des 5ten Bezirks! Sie haben nicht allein Frankreich inen würdigen und muthigen Drputirten wiedergegeben, 11110 kzkqu- daß der Wahlkörper von Paris seinen frühern Ruf nicht ergessen hat, sondern sie haben auch dem Lande em edles) und ' Übliches Beispiel gegeben, welches Nachahmung. finden w-trd!“
Der National bemerkt, daß neun Republtkamr, die sich -ei der Löschung des Brandes von Mont-St.-Mtchel ganz be; onders ausgezeichnethäeten, von der Begnadigung ausgeschlos- en worden wären. „
Die von den Inhabern von Obligationen der Haytischen “-nleihe ernannte Kommission hatte gestern eine Audienz bei _dem '“) iniiier der auswärtigen Angelegenheiten. Sie hat neuerdmgs ie Versicsverung erhalten , daß die Regierung ihre Rechte n1cht us den Augen “verlieren würde , und daß Hoffnung vorhanden 1111)“ diese Angelegenheit endlich zu einem erwünschten Ziele zu
ren.
An der Börse war heut allgemein die Fabel verbreitet, daß Don Carlos den Truppen des Generals Mina in die Hände ge- fallen und erschossen worden sey. Die Regierung hätte, fügte Man hinzu, diese Nachricht durch eine telegraphische Depesche erhalten, Gut unterrichtete Personen erklärten indeß sogleich, daß gestern und heute gar keine telegraphi1che Depesche von .Ba- honne eingegangen sey.
Man schreibt aus Bayonne vom 23. Dez.: „So eben Seht bier die Nachricht ein, daß ein neues Treffen zu San-Ro,
man stattgehabt habe. Die Aussagen darüber smd widersprechend;
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Die neuen Wähler müssen doch endlich.
nach den einen Waren die Karlisten, nach den anderen die Christi- nos Sieger. Das Treffen soll blutig geWesen seyn.“ -- Nack) Berichten von der Spanischen Gränze vom 25. Dez. ist TNina nach Pampelona zurück ekshrt, nachdem er seinen Gene- ralen die Aquührung seines Feldzugs-Planes überlassen hatte. Aus Navarra schreibr man, daß Eraso am 23sken auf Befehl des Don Carlos den Don Martin Echeverria, Mitglied der Karliiien-Junta, habe verhaften lassen. Am 23s1en Abends smd 2-10 Verwundete, worunter ein Capitain und 4 Offiziere, zu Pamprlona angekommen. In dem Treffen vom löten hat Zumalacarreguy, durch eine Eskadron Kavallerie verfolgt, einen Sturz mit dem Pferde grehan, der einige Quetschungen zur Folge hatte. Zumaiacarreguy hat zu Aranarache, im Thale des obern Amescoa, ein Spiral von 300 Betten errichtet, wovon 250 bereits durch die am gefährZichsten Verwundeten beseht smd. Am 2217en sind Don Carlos und Zumalacarrcguy zu Gond, im Thale gleichen Namens, mit 5 Bacailionen von Navarra, 2 von Alava und 1 von Guipuzcoa angekommen; 6 andere hatten Amunaria, Arranza, Olio und Szaba brseßt.
Die maskirten Bälie im Opernhause werden in diesem Win- ter alles bisher Gesehene an Pracht Übertrcffen. Den Ankündi- gungen zufolge, hat man sich auf wahre Zauberfeske gefaßt zu machen. Die mit diesen „Bällen verbundene Lotterie wird sich weit übsr die gewöhnlichen Ausspielungen dieser Art erheben. Es smd mehr als 50,000 Fr. zum Ankauf von Gegenständen verwendet worden, die 14 große Gewinne bilden sollen. Die fiinf ersten (Gewinne werden aus folgenden Gegenständen beste- hen: 1) Einem Paar kostbarm Armbändern; 2) einem besonders bestellten, prachtvoil verzierten Fortepiano von Pieyei; 3) dem schönsten echten Shawl, den man in Paris hat auffinden kör- nen; 4) einem vollßändigen silbernen Thee-Service und 5) einem Abonnement auf eine Loge ersten Ranges in der großen Oper für das ganze Jahr.
Großbritanienknd Irland.
London, 80. De. Gestern war bei Sr. Majeftäc in Brighton Geheime-RatYIL-Versammlung, in Welcher die Pro; clamation wegen Auflösung des Parlaments "oom Könige uncerzeichnet wurde. Die Wahlen müssen bis zum 19. Februar beendet seyn. Die Proclamation seßt die Wahl der 16 Schottischen Pairs, welche für jedes Parlament neu gewählt werden, auf den 10. Februar an. Der Tag, an welchem das Parlament aufgelöst werden wird, sollte übrigens erst heute Nachmittags in einem Kabinets-Ratb bestimmt wer- den, der in Downing-Strect gehalten wurde, Man mvartet, die Proclamation heute Abend in der Hof-Zeitung zu finden. In der gestrigen Geheime;Raths-Versammlung fand auch die förmliche Ernennung des Grafen von Haddington zum Lord: Lieutenant von Irlarid statt.
Am Donnerstag ist die Schwes1er Sr. Majestät des Kö- nigs, die verwittwne Landgräfin von Hessen-Homburg, in Brighton angekommen. Anek) der Herzog von Cumberland wird dieser Tage aus Berlin zurückcrwartet. Es soll morgen ein Kö- nigliches Dampfschiff nach Calais abgefertigt werden, um Se. Köniql. Hoheit nach England herüberzuholen.
Der Herzog von Leuchtenberg wird auf seinem Wege nach Lissabon in der Mitte des nächsten Monats hier erwartet.
Sir Robert Peel hat heute seine Amts-Wohnung als Pre- mier-Minifter in Downingstreec 0110 Graf De Grey die seinige in der Admiralität bezogen.
Die Posten, welche Lord Eliot und Viscount Mahon in dem jehigen Ministerium bekleiden, sind von den Zeitungen bis- her unrichtig angegeben worden; nach einer heute vom Cou- rier mitgetheilten vollständigen Liste der neuen Minister und Ministerial-Beamten (die im Uebrigen gan mit der im gestri- gen Blatte der Staats-Zeitung von uns gege enen übereinstimmt) ist Lord Eliot nicht Unter-Secretair im Departement des Innern, Welcher Posten vielmehr vom Herrn Stuart Wortley bekleidet wird, sondem in dem der auswärtigen Angelegenheiten, und Bis- count Mahon nicht Unter-Sccrctair im letztgenannten Departe- ment, sondern in dem der Koionieen.
Mehrere Minister verlasscn heut die Stadt, um sich um die Stimmen ihrer Wähler zu beworben.
Die hiesigen Zeitungen melden jetzt auch, wie schon früher die Pariser, daß Lord Cowiey, Bruder des Herzogs von Wellington, zum Britischen Gesandten in Paris ernannt sey und daß er scxzon zur Uebernahme seiner diplomatischen Functio- nen abgereist seyn würde, wenn nicht seine Gemahlin, eine Schwe- ster lTes Marquis von Salisbury, so gefährlich krank darnie- der ge,
Es heißt, der zum Lord d.. Admiralität ernannte Admiral Sir George Cockburn, dcr sic!) in diesem Augenblicke nach auf der Westindischen Station befindet, sey zugleich zum Gouverneur der Ionischen Inseln ausrrsehen. Zum Gesandten in Konsian- tinopel soll Sir Robert Gordon ernannt seyn.
Herr Thomas Liddel, zweiter Sohn des Lord Ravenswortk), soll, der Durham Chronicle zufolge, zum Secretair bei 'der neuen Englischen Gesandtschafc für St. Petersburg ernannt seyn.
Herr Goulburn hat, als" Sxaats-Secretair des Innern, Herrn Spencer Montague zu seinem Privat-Secretair ernannr.
Der General-Maior Sir R. Travers ist dieser Tage mit Tode abgegangen.
Sir Richard Vyvyan, Befehlshaber der Irländischen Streit- kräfte, welcher fick) einige Zeit auf dem Kontinent aufhielt, ist in der vorigen Nacht hier angekommen und heute Morgen nach Bristol abgegangen, um daielbsk als Kandidat bei den Paria- mentswahlen aufzutreten.
Die Tim es erschien gestern, wie häufig, in einem doppel- ten Bogen, wovon der eine ganz mit der konservativen Adresse an Se. Majestät angefüllt war, die in der Versammlung der Londoner City-Tavecn heute vor achc Tagen an enommen wurde. Dieses Aktenftück ist sehr splendid und weitläUZtig gedruckt, und es sind ihm sämmtliche Unterschriften , zwischen 5 und 6000 an der Zahl, nebst dem Wohnorte der Unterzeichner, beigefügt. In
Berlin, Dienstag den (Iten Januar
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dieser (1531:ka 1111111171. 215 201. der giwöbniichen Spalten der Ti- mes em. '»)?1: Tr.“-c Sinn hatte, nach der Ausfage eims Kor- respondenten, gemei'et. 01.13 das Inserat dieser Adresse anfangs dem Morning Herald angebdrßn worden sei), der aber 180151111- neen dafür geforderc habi“, während die Times sie für 100 aufz genommen hätte. Hirrch antwortet jedoch die Times, das das Inserat ihr zuerst at1g1eboten worden sei); was der ““Mor- ning Herald dafür verlangt, wisse se nicht; sie aber habe nicht 100, sondern 2/10 Guineen gefordert und auch erhalten. Dir Adresse lautet folgendermaßen:
_ „ „An des Kdni s Durchlauchtigße Majestät.
Wir unterzeichnete aufleute, Banquters, Schiffs-Rheder, Han- delsleuee mid andere mit der Stadt London in Verbindung siehende Personen bitten um Erlaubniß, uns unter den geJenwärtigen Zeit- Umständxn an Ew. Maj. wenden zu dürfen, um m_Ausdruck un- serer pflechtmäßigen und loyalen Anhänglrchkeit an dee Person und K_rone Ew. Max. zu erneuern. Die großen Segnungen,_die uns bisher unter unserer weise gemischten Verfassung von König, Lords und Gemeixien zu Theil geworden, tief cmpffndend, und im Gefühl, daß die freie, le itime Ausübun der Königlichen Prärogative eincn mtegrn'enden T eil der Verfa img bildet (eben so wesentlich zur Erhaltung unserer eigtxen Freiheiten, als für die Macht und Würde des ThroneS), bitten wcr unterthämg, Ew. Maj. unseres festen Ent“- schlusses, dieselbe durch al_1_e in unserer Macht siebende Mittel aux- recht zu erhalten, vcrnciyern zu dürfen. Indem wir mit al1en Klasen der Unterthanen Ew; Maj. die tiefe Wichti : kxit davor! empänden, daß auf der Abschaffung aller wir '- lcchén Mißbräuche, wo sie stet) auch fanden mögen„ heilsame und baldige_ Sor falt verwendet und daß in unseren trefflichen Jn- stitutionen jede erbefferung bewirkt nzerde, von welcher reifliche Untersuchung und die Erfahrung beweisen möchten, daß sie deren empfänglich seven, wünschen wir ferner, prichtmäßtg unsere vblUgc Zuversicht aussprechen zu dürfen, das; diese nützlichenkaeckc Ew. ngestät in Ihrer väterlichen ürsorge (iets beschäftigen werden. Wit" können uns auch nicht zu g auben geitattcn, daß dre Wichtig- keit dieser Ge ensiände denen weniger cinieuchten werde, wclchen neuerlich die acht drr Regierung anverxraut worden. Daß Ew. Majestät lange fortfahren mögen, über em pffichterfümes, loyales Volk _xu regieren, und daß Ihre Unterthanen fick) [iets dankbar ge- gen eme gnädige Vorsehgtig für die öffentlichen SeJnungen zei en mögen, welche se in dte1em Lande, wo eine vernunftige FreiJeit herrscht, genießen, dies ist_ das deinnthsvolle Gebet von
, Ew. Majestät gehorsamen Unterthanen.“ Die Unterzeichner obiger Adresse haben gestern wieder eine Versammlung in der City gehalten, in wclchcr beschlossen wurde, alles Mögiiche anzuwenden, um den konservativen Parlaments- .Kandidaten der Stadt London bei den bevorstehenden Wahlen den Sieg zu verschaffen,
Auf das (in Nummer1 dcr Staats-Zeitung erwähnte)- Schreiben Lord Durham's an das Ministerium des Innern isi demselben folgende Antwort zugegangen:
„Ministerium des Innern, den 18. De ember.
Mylord! Ich habe die Ehre, C'w. Herrlich eit den Empfan Ihres Schreibens vom 16cm anzuzeigen, und ver- sichere ie, daß, wie ich glaube, kein irgend zu vermeidender Aufschub in Beantwortung der von Ew. Herrlichkeit eingesand- ten Adressen stattgefunden hat. Ich hoffe, es wird unnöthig seyn, Ew. Herrlichkeit zu versichern, daß allen Adressen, mögen ßce nun für oder wider das jetzige 'Ministerium seyn, gleiche
ufmerksamkeit gewidmet wird, und daß die Benachrichtis gung, daß sie Sr. Majestät vorgelegt worden smd, so schnell als möglich mitgetheilt wird. Es müssen nothwen- digerweise immer einige Tage vergehen, ehe die Adres- sen dem Könige vorgelegt werden können, und da im Zegenwärtigen Falle eine so ungewöhnlich große Anzahl von dresseu eingegangen war, so war die Beantwortung derselben ein sehr beschwerliches Geschäft und ging deshalb langsamer als ?ewöhnlich von Statten. Ich erlaube mir jest, Ew. Herrlich- eit u melden, daß die Benachrichtigung von der Vorlegung der dressen von Dunfermline, Bannockburn, Kilmarnock, Ce- res, Newport, Airdrie und Paisley Ew. Herrlichkeit durch ei. um vom Herzog von Wellington unterzeichneten Brief vom 16. mitgetheilt worden ist. Einen ähnlichen gestern vom Herzog von Wellington unterzeichneten Brief in Betreff der Adresse von Galston, so wie einen andern hinsichtlich der von Cork werden Ew. Herrlichkeit heute Abend erhalten. Die Antwort auf die Adresse von St. Ninian's wird sobald "als möglich ersol cn. Ich muß noch bemerken, daß es nicht gebräuchlich ist, alFein wegen des Empfanges einer Adresse einen Brief zu schreiben„ daß viklmehr erst dann die Antwort abgesandt wird, wenn zu- gleich die Meldung erfolgen kann, daß die Adresse dem Könéos, vor siegt worden ist. Ich habe die Ehre u. s. w. * n den Grafen Durham. J. M. Philipps.“ Lord Stormont, einer der neuen Lords des Schaß-Ymees, erieth am 20. v. M. unver1ehens in eine Versammlung der Li.- eralen u Norwich, wo er, seiner Behauptung nach, einige sei- ner Wä [er zu finden hoffte. Er wurde indeß mi“- einem für».- terlichen Geschrei empfangen, und Alle; drängte sich gegen ihn. „Nieder mit dem Lord Stormont!“ hieß es, „wir haben qenua an ihm, wenn er im Unterhause ist.“ Man rief ihm zu, c?" folie s1ch sogleich entfernen, und nur mit Mühe wurde er, nach einigen unbedeutenden Verletzungrn, durch einen der Anwesen, den aus der Versammlung glücklich hinaus gebracht. „
Dem Morning Herald zufol ?; hat der verstorbene Graf Spencer keinesweges ein so großes ermögen hinterlassen, als man erwartet hatte. „Es wird“, sagtdieses Blatt, „in Althorp. Park zu den größten Ersparmisen geichritten, m.:n schafft Be- diente ab, ackert einen bedeutender) Theil des Parks zum Feld- bau um und dergleichen mehk- Die Bibliothek jedoch wird nicht versteigert werden.“
Dez.
Herr Michael M'Kenpa hat aus Dublin vom 2.1. folgendes Schreiben an Sir Robert Peel gerichtet:
„Mein Herr! Mit großrr Bekummerniß übersende ich Ihnen die dritte Ausgabe des Sunday Observer, welcher einen Bericht über die Erhebung einer; ZEbntens von 40Sbil11ngcn in dem Kira). sviel Gortroc, in der Grafschaft Cork, enthält, bei welcher Gelegen-
heit zwölf Menschen getbdtet acht schwer und want lei t . wunder wurdcn. Großer GZ“! soll denn unsezr Vaztcgricxnßh m'TZT: