1835 / 11 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

„.'. „. „„ ;- - . „7, ;J , . ; *», ...*. , . 4 * *. ;“. . , i „, “,'“! ..1 *.L «1- » '.“ “3 _.."- „31 »41, "7-7: ,! (€

, -.-. „..ck .- .,".

*.*“; *.*-“ &“

Maßregeln vorschlagen wollte, so uuaxekg egen jene Herren seyn können, sc um ihren Beistand zu bitten, Ze, die in jedem Fort- schritt der Reform einen Schritt weiter zur Demokratie erdlik- km?- Diese Minißcr umfassen ane Schateirungen dcr imbcra- Lm Farben, vom Blutrotl) oder Orqnge der entschieden- sten Tories bis“ zum schillernder: Violet der Schwankenden. Dennock) werden diese Herren so “gütig seyn, die Re- form - 23111 nicht aufzuheben; aber , fie würden es, wenn sie es könnten, und werden es bloß deshalb nicht, Wcél se es nicht können. Sie rühmen fich, man habe fie in einer gefähr- lichen Krisis zu Hülse gerufen; wären se nicbt qckommcn, so WKW? man, 1:1an 116, KÖUégThum und Oderhaus über den Hau,- fkkk gervorfen haben. Vo'x einer solchen Gefahr wußte abcr ch KMU in seiner letztes“, Thron-Rede nichts. Wenn also Géßhr da 10, so hüt NTcmand sie geschaßen, als eben jene .Herren. Mir fällt dabk“. immsr jener StZefelpxzxzcr' a:;f dcn chaJ-cn von Paris ein, der seinen Pudel so «gerichtet hatte., daß er den Leuten die eben gewichsrcn Stiefeln wieder schmuczig machte, um dam: durch abcrmalizch Puch wieder seinen Pfennig zu vcrdx's- nen. Wohl bekomme es ihnen, a:-er lang: kann ein solcher Er- WN'S nécht 00129711.“

Jm Heutigen Blatt der Times liest man: „Mehrere Zeitungen 035?" sich [WSI unsere EinfaLc lustig chmehk, daß WU“ VSTÜMM WMW, cs “sry unsere feste Ueberzeuxzung, 0013 N'? RSIÖ'IWJU zm“ Erkdigung d-cr streérigcn FMI? in Berr-cff 'dF'L' ZUÉUÖUMU Ka'cH-e eiae Maßregcl vorzusäxiagen beabséz); 71419401? düuskßaftcr, ausgedehnter und wirksamer scyn wükdc', als ck17? Vorgänger fi? dem Parlamente vvrzulegen gmmgt [)a- 57" dÜkacn, und cim: jen-cr Zeitungen hält es sogar s1'*._r ange- Wkssé-a, 11118 1711131110000, das; wir mit einer so!.chen Ankündi- HU'ng nur a-“wifsr Wax)len befördern wctlren. W:: wiederholen 9131"an sur, was 1er schon längst erklärt haben, daß mchts Anderes 415 die fcsre waersickU auf Kirchrn- und andere Rksormen uns vor einem *))?onat beweacn konnte, den Wunsck) zu äußern, daß man den Herzog von Weslington 12110 die Kon; skkkmkivrn offen gewähren lassen möchte, Es ist gleich- ::2'11113, aus chchxr Quene es kam, genug, das Gefühl, MUM 1105 von der crzch Stunde des kürzlich vorchangencn "Mxmster- IIcckscls an bewog, die Konservativen für bereit zu halten, fick) als Reformer zu bewähren, war ganz dasselbe, wie das, welches uns jclzr annehmen lreß, daß jene heclsame und umfassende Iss)- bülfe-Maßrcgel zn Gunsten „Irlands crgréffcn werden würdx, auf die wir in der gestrigen'Timcs hinwiqcn. Aber daß wer “unsererseits cin solchcs Vcrtrauen hegten, das war nicht der Grund," und das hätte uns nie dazu bewogen, uns so ruhig die Ent§assung cims anderm Ministermms gefallen 31: (.;-Rn, wel- ches laut verkündete, daß es nach“ einem eform - Sysisme und im Reform; Sinn handle, das aber 00er Welt, sbesk einige von denen nicht ausgenomxncn, die oft an seinen RaehY-Ver- s::nmlungen Theil nahmen, gcbrecvkich und in v1eier Hinsicht unfähig erschien. Ntcht allein, weil wir wußten, daß diedForx- schr1tte der Reform unvermeidlich seyen, sondern auch, wm mtr eben so wohl wußten »- denn es war mehr als ein bloßes Vcr- muthen, -- daß die neueRegierung geneigt seyn würde, im Ge- fühl jener Nothwendigkeit zu Fandom, fanden xvir uns zu dem Glauben ermuthigt, daß in :“ ren Händen das Land scher und fÜr seine Interessen wohl gesorgt seyn würde, und folglich auch, wie voir es in den beiden le ren Tagen gethan, das Herannahen großer Reform-Maßregeln ?ür „Irland in Kérche und Staat vorausxusehen. Wie konnten wir uns vor vier Wochen träume): lassen, auf eine allgemeine Wahl einwirken 11 wollen, da wtr dies Ereignis; damals selbst für höchst unwa rschcinlich hielten? Unsere Sprache aber hat „steh niemals aeändert, denn unsere Ge- snnungen snd dieselben _eblieben. Wir traten- gleich anfgngs mit der bestimmten Erft rung hervor, daß nur die Abhulfe, welche dura) die in der vorigen Session cingebrackyte Bill dcn zehntpfiichtlgen Pächtern in Irland gefichert worden wäre, das Land zufriedcnscclkén könnte, daß die Zehnten abgelöst und dem Gutsherrn aufgcbürdet und daß ane Konéfionen oder Berührup- gen, es sey denn im Woge der Güte, zwisehen der Gcistlichkctt, dcr herrschcndcn Kirche und dem Armen für immer „verhtnderc werdcn müßten. Wynn die jeßige oder son| eine Regtcrung an- steht, so weit zu gehen, so muß man fick) xhr, als Ungeeignet, Gescße für Irland einzubringen, „Wedersehxn. Ferncr ist es umcre beschctdcne Meinung, daß dre katholnckxe Priesterschafc, eben so wie es mit den Geistlichen dcr Zrläxrdr- schen Dissenccrs geschieht, vom Staate besoldet werden musse. Endlich sind wir fest überzeugt, daß ein Armen-Geseß, trotz. alley damit verbundenen Schwierigkeiten, eingebracht werden muß, um dem Schwachen und Verlassencn Hülfe zu gewähren, und den übermäßigen Grundzéns u redn iren und mit den Verhält- nissen der Jrländis'chen utsbesißer eine Reform vorzuuebmen. Auf diese Maßregeln zur wirklichen Verbesse- rung der Lage jenes unglücklichen Landes in dem wachtigstcn von allen Punkten , nämlich in dem Verhältniß zwischen Geistlichcn und Laien und zwischen Reichen und Armen, haben wir seit vie- lcn Fahren gedrungen , als auf Lebensfragen Für die Civiliwung des Volks med fäx die Existenz der polixijchen_ Ge- sellschaft. Wir fordern diese Maßregeln auch jest mxt derjelbcn Festigkeit und Conftquenz, wie immer. Sie bilden die Wesen-t- lichen Bestandtheile cincr jedcn Politik, die„aufGerechtigkett Anspruch machen wii], und eine solche Politik anein kann, un- serer aufrichtigcn Ansicht nach, die Regieruna in Stand 121310, den geziemenden Ton gegen die Anstifter von'Unruhcn und Max;- vergnü. cn anzunehmen und eine rein bürgerltche. und magéfirgts- artige erwaleung an d;e Stelle einer nach emem beständrgen Kriegözusrandc schmeckenden einzuführen.“ .

Der Globe antwortet aof die Versicherung der Tunes, daß" fie dke Ueberzeugung habe, das jeßiqe Ministerium Werde, eine weit befriedégendere und dreisten: Reform in der Jrländcschcn Kirche vornehmen, als sie von den Whigs ?!" erwarten gewesen wäre, mit folgench Bemerkungen: „Die imes, die slch selbst das Orakel von drei Vierteln des Englischen Volks nennt, wie- derholr ihr altes Spiel mit unbefugten Versprechungen. Sie' fordert Glauben; wofür? Für ihre Ueberzcugung. Wohlan drnn, wenn die Times ihrer Sache so gemiß ist, will ste dann mehr so gut seyn, zu erklären, wie es kömmt, daß dass Ministerium des Innern sich um die Untersuchung der Jrlßndtschen Kirchm- Verfassung noch 1101): gekümmert hat, daß dre Adresse an die Wähler von Tamwortf) über die Fortdauer dieser Untersuchung schweigt, da sie doch der Untersuchung hinfichtlxch des Munizi- palwesens ausdrücklich erwähnt, und daß mehr das Gertngüe darüber angedeueec worden ist, ob auch die„erskere so_regeseßt Wer- den soll?, oder "ckckck Die Aeußerungen ves Premeer-Mmiskcrs in Betreff der Zrländischen „Kirche ist ein hinreichender „Kommen- tar zu seinem Schweinen über diZ Kivchen-Kommissfon.“

Der MorningHeralo hom von dem neuen Ministerium Abställkng „611121: der betrügez'ischen und verderblichen Ungereimt- heiten, die man freien Handel nenne, und dre in den letzten

„Jahren der kollektiven Weisheit der Nation (dem Parlamente)

„sey. „Lord Nuaent“, sage fie, „hat 111 der That mehr volLführt,

_begeben werde.

42

entflossen seyen, um die Verarmung und den Ruin von Tausen- den der gewerbfieißigen Fabrikanten, Rheder und Handwerker Englands herbeizuführen und 'den schlauen A'usländer zu berei- chern, der jeden Vortheil, wclchen Englands Thorheic ihm zu- theile, woblgefällig hinnehme, ohne ihn jemals u erwiedern.“ Das genannte Blatt will daher Englands große Bandels-Inter- essen zahlreicher im Parlament repräsentirt wissen. Auch erin- nert es an den Antrag, welchen Herr M.Mtwood am 24. April im Parlament machte, der aber verworfen wurde, daß das Eng- lische Geld; und Münz System uncersuQc, dke kleinen Bankno- (E11 wfeder eingeführt und die Baarzal lungen der Bank beschränkt Werden sollten, und sagt, das neue ' ?inifteréum würde das Ver- traucn dcs Könizs und drs Landes nécht länger verdienen, wenn es vor einer Untersuclx-ung zurückbcben wollte, die für Englands Gemeémvesen und für den eigenen Charakter des jetzigen Pre- mier-Ministers von 1o großcc Wiädtigkeét sey,

Die Times drückt iyre Verwunderung darüber aus, daß Lord Nugent, dessen Ernennung zum Ober-Commissair dar Zoni- scfzen 31118111 sie als eine von den Handlungen bezeichnet, deren das xvoric-s s))?inisterimn sich am meisten zu schämen habe, von der jeßigcn Verwaltung nickt [ck00 längst zurückberufen worden

als irgend ein Anderer mxr hätxe versuchen können. Er hat es dahin Zcßracht, daß das ganze System des Britzschen Eénsxuffcs in xener Gegend, wo er zum Unglück regierte, zerrüteee und ge- schwächt worden und daß Englands Name Grieäyen und Tür- ken zum Gelächter geworden ist.“

Herr Weeding hat unterm 23. Dczembxr im Auftrage einer zahlrséchen Versammlung der Cortés-Gläubigec in der Londoner C;“cy-Tavcrn wieder ein Schreiben an den Herzog von Welling- ton grréäztct, Worin er diesem den besten Dank jener Versamm- lung für die Aufmerksamkeit abstattct, we1che der ?erzog ihren lethcn VorsteUUngm gewidmet, und dessen sortwä rende Ver- wendung bei .der Spanischen Regierung in Ansprmh nimmt, um bessere B::dénqungen hinstchtliéb der Zins-Rückstände für 116 außzuwérken. .Der Hexzog hat hierauf unterm 27sken v. M. folzxende Antwort erthtilcn lassen: „Der Herzog von Weningtvn mach Herrn Weedäng sein Kompliment und bittet,“ ihn in Er- wiederung auf sein Schreiben vom 23stm d. M. benachrichtigen zu dürfen, daß er gleéch.nach Ankunft des Spanischen Gesand- ten in London mit demselben über den Gegenstand, von welchem das Schreiben des Herrn Werding handelt, sprechen wird.“

Im Bdrsen-Bericht der Times heißt es: „Der nunmehr amtlich bekannt gemachte Anleihe-Kontrakc der Spanischen Re- gierung mßc Herrn Ardouin, der eigentlich fast nichts enthält, was man nicht vorher schon gewußt hätte, zeigt sich als ein für Spanien sehr drückendes Uebereénkommtn, und dennoch werden, aller Wahrscheinlichkeie nach , die „Kontrahenten bei dem jeßkgen Zustande des Geldmarktes beträchtliche Schwierigkeiten fanden, die Obligationen in Umlauf zu bringen. Der gegenwärtige Preis der Cortes-Scheine jteht schon an sich den Unterzeichnuw gen zu der Anleihe im Wege.“

Wie verlautet, sind die Zwistigkeiten zwischen der Bank von England und den Acticn-Banken im Norden von E11 ["und iu Güte ausgeglichen worden. Die leßteren haben sich ereic erklärt, keine eigene Noten ausgeben -zu wollen, unter der Be; déngung, daß ihnen von der Bank von England Vorschüffe zu einem envas unter dem Marktpreise stehenden Zinsfuße bewil- ligt würden.

Der Courier behauptet, es werde ihm von seinen Korre- spondenten aus allen Gegenden des Landes gemeldet, daß man sich überall bemühe, gesch1ossene Versammlungen, von den Oppo- stions-Blättern ]1010- mu] atzrljetnmootinZZ (Loch: und Winkel- Versammlungcn) genannt, zusammenzubringen, um Adressen im ministeréxüen Sinne an den „König 11 veranlassen.

Als ein neun- Beitrag u den Jparteé-Manövern wird von den hiesigen Blättern eine errn Edward Lytton Bulwcr dedi- zirte politische Flugschrift anqekündigt, unter dem Titel: „Soll das Geschick dieses großen Reiches fortan von dem Volke oder von der Pairie gelcnkt werden?“ ,

Nach Briefen aus Rom und Neapel vom 15. Dezember meldet der Morning Herald: „Der IRinister-Wechsel in England hat in Neapel die unvortheélhafce Stimmung gegen Frankreich neu belebt. Der General Sebastiani war sehr krank gewesen; er hatte viermal zur Ader lassen müssen; es ist daher gut“ nicht unwahrscheinlich, daß er unter solchen Umständen den Gesandtschafts-Posren in London nicht annehmen wird. Er war seit einem Monat nicht aus seinem Schlafzimmer gekommen. Gegen seine Dienerschaft soll er sehr despotisct) seyn und seinen Secretairen nicht einmal erlauben wollen, in Gesellschaft zu gehen. Einen ähnlichen Eindruck, wie ix! Neapel, brachte die Nachricht von der Veränderung des Englijehen Ministeriums auch in Rom hervor. Dom ' :iguel befand fich noch dort und war mit seinem Wirth in einen Mieths-Prozeß verwickelt. Man glaubte jedoch, daß er nächstens nach Piemont abreisen würde, da ihm der Kö- nig von Sardinien in der Gegend von Nizza einen Ort zum Aufenthalt angeboten hatte.“

Niederlande.

Aus dem Haag, 5. Jan. Der Staats-Minisker und Prästdcnt der ersten Kammer der.General-Scaaten, Baron Roell, is? vorgestern im 6711911 Jahre 1cincs Alters zu Amsterdam mit Tode abgegangen.

Die Abreise des Prinzen von Oranien nach London scheint nicht srattzufinden; hiesge Blätter melden vielmehr, daß sich Se. Königliche Hoheit dieser Tage wieder nach dem Hauptquartier

Der große Dreimasker „Pyladeé“, der vor einigen Tagen von Amsterdam naoh Oßindien absegeltc, ist nicht weit von un- serer Küste untergegangen. Die aus 40 Mann bestehende Equi- page ist, mit Ausnahme eines Einzégen, gerettet worden. Das Schiff war in London für 300,000 und in Amsterdam für

85,000 F1. versichert.

Belgien.

Brüssel, 4. Jan. Der Ex-Regent, Herr Surlet de Cho- kfer, ist bei Gelegenheit des neuen Jahres nach Brüssel gekom- men; er war Mehrere Male am Hofe.

“Während des Monats Dezember find zu Antwerpen 83 Schiffe, „zusammen von einem Gehalt von 9806 Tonnen, einge; laufen, also 17 Schiffe und 2183 Tonnen weniger, als im No- vember. Von diesen Schiffen hatten 5-Bauholz, 2 Blei, 1 Ma- nufaktuy-Waaren, (; Wein, Früchte 2c., 3 Salz, 13 Getreide und Samen und 51 verschiedene Waaren geladen. Während des Jahres 1834 liefen zusammen 1004 Schiffe von einem Ge- halt von 141,465 Tonnen ein. Die Z-zhl der ausselaufenen Schiffe betrug 1060, worunter 246 Belgische und 817 ausländische; 201

Thee bedeutender, als in jedem der frühem 5 Jahre.

Dänemark.

Kopenhagen, 8. Januar. Am 31. Dezember War Ox, denstag für die Ritter des Elephanten-Ordens.

Einer Königl. Resolutéon vom 2711en v. M. zufolge, ist dm auf den Inseln zur Stände-Versammlung aus dex Beamtem Klasse Gewählten zu erkennen gegeben, daß hinschaut!) der am„ lichen Stellung derselben nichts gegen die Annahme der ausß, gefallenen Wahlen zu erinnern sey. -

Als M1tg1ieder der zur Vorbereitung eines neuen Preß- Gesetzes niedekgeseßten Kommission Werden nicht nur der PU, fixent der Dänischen Kanzlei und der Gencral-Prokurcztorm Königreichs, sondern auch der Präsident der Schlcs'we'g-Holstej», Lauenburgischcn Kanzlei und der Ober-Prokurator für die Her- zogthümer bezeichnet.

Wie man aus der Mariboer Zeitung erfährt, soll 11, von dem General-Fiskal, Etawratk) Treschow, angeregte Zusam, menkunfc der von den größeren Gutsbefißern auf den Insel:] gewählten Abgeordneten einstweilen außgescxzt blejöen. - D„ Wiborger Sammler redet soichen vorbereitenden Znsxammen- künfcsn von Ständc-Mitglicdern, besonders mit Rükaht „| das dm Ständen eingeräumte Pctétioné-Recht, dessen Ausübrm die Vereinigung von mehr als die Hälfte der Stimmendenn

gegen die einheimischen Konservativen 11110 die als ihre Bunbu- genossen bezeichnersn Läsfiqen, Unthätégen unk- chefelmüthi im Lande, deren Wahlspruch sey: „Was kann es helfen?“ bezieht sich dabei auf eine kleine populaire Abhandlung Asgreen Ujfinqs: „Ueber die Erweckung des“ Genxeinfinns“, und crinm die Kleinmüthigen an die Verheißungen und Wünsche des K nigs. Nachdem auch der Censur crwähnt, von der gefaßt wird daß fie sctt 60 Jahren dem Dänischen Volke unbekanntisey wird mit Zuversicht die Hoffnung ausgesprochen, daß kein ., Preßfrecheic beschränkendes Gescß gegen die Meinung einer 1,» schiedenen Majoricät der Stände erlassen werden würde.

DécZeitung K ]" 6 be n () av nsp 0 st wird, Katt fünfmal wöch »* lieb, nunmehr täglich erscheinen , und zwar Sonntags als [im risches und ästhetisches Zeitblatt unter dem Txtel: tagsblatt.“ '

*Deutschla'nd.

Kassel, 6. Jan. Heute Vormittag wurde die diesseiei Stände-Versammlung eröffnet. Die Mimstey von Heßberg uad Haffenpfiug waren zuge en, später trat auch noch der Finanp Minister ein. Der Pr stdent sprach einige Worte über d:“: 1.- schäch-Behandlung, und empfahl eine genaue Beobachtung Formen der Geschäfts-Ordnung, deren Verabsäumun; nur theilbringend sey. Der Minister Hassenpflug überga einen 1"- seh-Entwurf, um den 5. 107 der Gemeinde-Ordnung,.we1ch die gcseßliche Endschaft der Wirksamküt der bisherigen Gemejnd Behörden auf den 31. Dez. v. Z. bestimmt, außer Kraft, uu diese Behörden bis dahin, daß die neuen Behörden wirkliche! ihre Stelle treten könnten, wieder in das Amt einzusehen. Det Landtags-Commiffaic verkündigte, im höchsten Auftrage, daß die Stände-Versammlung ihre Geschäfte auf den Zeitraum vous Wochen zu beschränken habe, und legte darauf einen neuenGß seß-Entwurf über die gleichmäßige Besteuerung des Gruméiß genthums, unter Zurücknahme des früheren, vor. Der Prä' dene verkündigte den Ein ang mehrerer Anträge von Margi- dern, darunter einer des perrn Thielepape: die Staats-Rega rung um Auskunft über die Verhältniss der Rotenburger Qua zu ersuchen. Später beschäftigte man fich mit der Legitimatio mehrerer Mitglieder. Die Entscheidung der Frage, ob du:?! geordneten oder Stellvertreter zu dem jeßigen Landtage einzu- rufen seyen, ist durch eine Berathung der Stände-thglied unter fich erledigt worden. *

Darmstadt, 3. Jan. Bei den hiesigen Stadt-Gemein wurden im verflossenen Jahre 568 „Kinder geboren (2117 3-- ben, 271 Mädchen), darunter 93 uneheliche, 22 todtgeborene, Paar Zwillinge. Conftrmirt wurden 320 (1.8 Knaben, 1 Mädchen), copulirt 135 aare. Bei der jüdischen Gemein wurden 11 geboren, star en 10, copulirt wurde 1 Paar. “„ Ganzen starben 494 (251 männlichen , und 243 weiblichen “- schlecyts), also mehr geboren 85. Von diesen 494 starben sch 152, also fa «1- 1111 Akter von 1-5 Jahren. 42 Personen- reichten ein lter von mehr als 70 Jahren. In 33 Seb und Instituten empfingen 1637 Knaben und 1401 Mädchen„ sammen 3128, Unterricht. 2009 Personen genossen das ht

Abendmahl.

Spanien.

Die Times meldet aus Madrid vom 24. Dezember: der Séßung der Prokuradoren-Kammer am 22. sagte der Vl? Präsident Medrano, er habe erfahren, daß ein Mitgllk der Kammer fich durch einige im Eifer der Debatte ausgesoßx" Worte beleidigt fühle; er hoffe, es sey durchaus nicht der 0“ vorhanden gewesen, irgend eit“: Mitglied zu beleidigen. HMM erwiederte dcr Conseils-Prästdent, er glaube, dies bt11' fich auf einige von ihnx gebrauchte Ausdrücke, die als beleidLS' für den Grafen de las Navas betrachtet worden wären, xk 9“ daher durcH-aus nicht an, zu erklären, daß er niemals irgendem ' glied habe persönlich angreifen oder beleidigen wollen. Der Gk de las Nnvas erhob s1ch nach diesen Worten und verbeugte [1 um seine Zufriedenheit mit dieser Erklärung zu erkennen zu geben- Nach einigen Debatten über die Gesandtschasten an dend nordischen Höfen, wurde beschlossen, nach Wiederherjkelluns - diplomatischen Verbindung mit denselben, Gesandte und m Geschäftseräger dorthin zu senden. -- Zn dcr Sitzung ank" verwarf dée Kammer die Bestätigung des Gehalts der drei "' glieder des von Ferdinand 711. eingesetzten Regentschafts- thes. -- An dem heutigen Abend vertauschen in allen Them Schauspiewr und Schauspielerénnen die Rollen, so daß er“ die weiblichen, letztere die männlichen Charaktere darßsok „In einem Theater, wo Tartuffe gegeben wurde, ers 1 gegen Ende der Vorsteaung die Königin-Regentin und W" mit lautem Zuruf empfangen. großen Beifall, da der Bruder; des Muüoz, eines der Königin, Jesuit 111. Nach dem Schlusse der wurden von den Schauspielern Verse recittre, worin häufig Namen Christina und Mina vorkamen. Ein anderer GFN am heutégen Weihnachts-Abend 111, daß die Offiziere des daten in ihren Kasernen bewirthen und selbst dei Tafelxm w ten. Die Soldaten machen dann mit der größten Fretmükh keit in Versen ihre Bemerkungen über dae Offiziere.

Belgische und 464 ausländische Schiffe liefen beladen aus, 45 Be!- gische und 353 ausländisohe mi: Ballast. „Im „Jahre1834 war die

dies noch ein Ueberrest der alten Saturnalien.“

Einfuhr von Ka1fee, Baumwolle, Häuten, Neis, Zucker unb _

fordere, lebhaft das Wort. » Die Kjöbenhavnspoü

Die Rolle drs Tartüffe fkk,“ s Günstlm G 1) Vorskell S

Portugal.

--- -**- Lissabon,“ 13. Dez. Die Vermä lun Donna Maria? mu demHerzoge von Leuchtenberg verm1?telskgProcura- 100,17“ sofort nach der Rückkshr des Herrn Bayard von Man- W!- ungcqchtet der noch fortdauernden tiefen Trauer für Dom 9,3010- mxe einer Eile stattgefunden, die wohl ihre Erklärung 1111101 gleech1eit19 aus London, in Bezug auf den dort1qcn M1- mßer-Wexhsel- emgetrofferzen Nachrichten findet. Der Hof und derber stegrmchen Pezrtee angehörige Theil des Adels entwickel- tcn bet _der wegen dccscr Veranlassung stattfindenden Feicrlich; kcktrn die größtmögliche _Pracht, von deren eigentlichen Be- schaffen!)?“ in_deß em'Mtetel-Europäer, der nicht in Portugal geweskkx- sch xchwer eme klare Vorstellung zu machen im Stande [7911 durfte, und welchencbcneénander in den schneidendsken Kon- "aßen, Prunksucht und Armutk), die nkuesten Moden Englands unk? Fraykreéchxß und diejenigen, die in diesen Ländern vor um 3100-1410 quren bxskanden, zeigte. Ich glaube, in kein Detail Uher dre ver;c1)exdenen Adels-Titelund die Bänder von fünf verschic- henen Orden cxngehen zu müssen, die in einem höchst reichlichen Maße 1320 Hyfe bet-déem' Gelegenheit verthcilt wurden, und wo- bei dix Jamal" des erzogs vxon Palmeüa wohl die am minde- [xcn'bedach1e blies. Als charakterixkisch für die Nation darf 01) mdeß mcht überZehcxx, das; zugleich allen künftigen und qe- genwäxtégen chglceOern der Pairs - Kammer das Prädikat

,Excellenz“ verlcehen wuxde, und daß, um auch die Depucirten- Kammer angemessen zu'cdren, de;" Präswknc derselben eine Eh- xcn-Kommcnde _dcs Cl)rex“1us;Ordcns, 01: beiden Secretaire aber 1114 Oryens-Klety Unssrec Lieben FraUen des Empfängnissés von Btßa m_(„cosa erhwlten. Allerdings ist die Vermählung der Kö- négm 11:1 für- das Lanö keémswcgcs gleichgültiges Ereigniß. Wenn mch dre Rxgxergngs-Zeétung in einem amtlichen Artikel vexscherx, „daß d1e1e§ Che-Bündniß den Beqünstigern der Anar- .„:ea-ulfemmalja11eHoffnungenrauhe, und dcn Thron der regierenden FJnune unmadexrqflxcy schere, so hat der kalte Beobachter dock) Mühe, zu begretfen, wjekhei den bekannten Bestimmungen, so- wohl 0er alten Pyrmqtcmcbcn Vci'fassung als der Charts Dom chros, dcr bloße Gemahl der regierenden Königin einen so durchZrerfendcn EMW]; auf die Leitung des Staats-Sckziffes aus- 11115311 vcxmöch'te. Und selbst wenn man annähme, daß, in der crkjltchke:1,.dte constitutionnelle Fiction verschwände, und die * on-zhrem, Gemahle geleitete Königin Portugal in der nämlichen ,k'lx- wre es seat Jahrhunderten regiert wurde, faktisch auch *timftig fortregkerte, . 10 sieht man doch wohl nicht ab, wie ein „MSW vierUndzwanztgzährégz-r Pxénz, der bisher den Staats-Gc- :Häftxn undidem Krsege völlig f:“cmd geblieben, hinsichtlich seinxr .err1cher-Ecgenschasten andere als gan allgemeine Hoffnungen Prager) könxxte. Die nackteThatsache d rfte seyn, daß verwandt.- 1chast11che Etnfiüsse und Famiié-en-Gcfühlc den ersten Grund zu euch Ehebündnésse legxen;_daß die jeßt bei der jugendlichen Kö- ;gm vorherrschenden Cinfius'se dasselbe als cin Mittel zu ihrer tagenen besscxen Befestigung ansahen, und daher eifrig beförder- ten; und da[; epdlich das Politik Großbritaniens, die, wo es slch yon Yo-rtugcefijchcn Verhältnissen handelt, stets eine so gewich- i_tgk Ctunme hat, dasselbe aus Gründen, die keiner AUSeinander- 0131th bedtjtfen, accepcirte._ In der Mitte höchst erbitterter, ierdxnjchastlccher upd- unlcnkjamer Parteien gestellt, dürfte übri- gen:; das jmJge .Kögugl. Paar nicht immer bloß auf Rosen zu wandeln beskcmme reyn; denn unseugbar beruhigt fich die in dte- sem Lande herrschepde Aufregung langsamer, als die Freunde der kegc'ezcluu Parte: es erwarteten. Diese letztere zeigt s1ch nämlsch fortwährend gegen jede Versöhnungs ; Maßregcl taub, und, „der entschlcdenße Reactions - Geist charakteristrt fast jede Stßupg der Deputirtcn-Kammer. Die besieqte, «bey dar_um nacht minder zahlreiche Partei wird dage'gen Lurch da? fortwährend Über ihrem Haupte schwebende sogenannte Inyemnijanotxs- odcr e1gentlich Confiscations-Geselz zur Var- zweaflunq getrxeben. Es kann daher nicht überraschen, wenn die neueße Nuxnmer dcr Regierungs-Zeitung selbst von einer bei Coveex'o zerjprengten Méguelistischen Guerilla sprécht“; und wenn 111 der DeputirtemKammer der Portugiesrschen politischen Flücht- lmge Erwähqung geschah , die sich zu Tuy auf dem Spamschen Ufer des Mmho gesammelt hätten. Die in Tras os Montes zusammengezogenen zweéBrigadcn, die man gern noch mit einer dritten“ verstärken zu können wünsche, dürften daher die Auf- rechthvaltung der Ruhe in jener Provin mindestens eben so sehr als dee Beobachtung der Ereignisse in J ord-Spanien zum Zwecke haben. ' Man muß dem Conseel Donna Maria's die Gerechtig- keit 1v1dcrfahren lassen, daß es weit gemäßigter als die Kati:- mern und die Masse dxr segreichm * ami ist, und wenn es Y“ Hände hätte, geWrß gern im Sénne eines Verschmelzungs- iUskems handelte. Dax“ dauernde Einverständniß der beiden egentltchen äupterxdkcws Conseiw, des Herzogs von Palmella und S:!ya arvalho s, erschcént indeß dem unbefangenen Beob- achter mchts wxniger als gesichert, indem diese beide ohnchin LEM entgegengeje te Charaktere 176) auf durchaus verschiedene seknfiüisr, Pglme es nämlich guf den Hof, Carvalho aber aus *"?Povularttät und sem Anjehen bei der Masse der siegteéchen arm, stüßem

In einem vom Couréekr mitgetheilten Schreiben aus Li - YIM vom 20. Dezember heißt cs: „Zu den Privilegien Brsé- dcr ÉUUZerthanetr 111 “110111113111 gchörtcn seit langer Zeit, außer r csrczung vom Meletatrdiensre, ein Recht, das sie mit den eZtmden m allen Ländern ehesten, noch folgende: Es war 11)an Id'eattet“ sich sechs Gehülfen zu halten, die von allen Militair- dairIctmderen öffxntlichetz Diensten befreit waren. Sie hatten n:“n („Echt, fich ettxen Rachter zu wählen, der in Civil- und Kri- e;1111a1hen eytschted, „und die Regierung konnte sie nicht zwin- Jes, irgend emen Thor_l ihres Etgenthums zum Nutzen des Lan- ahlzu verkausep. SU! tvaxen außerdem von einer großen An- Jar von Mumctpal-nggbcn hxfreic und keine Magistrats-Person emf'te das “Haus,“nes Bretyrhcn Unterthanen betreten; nur [kart Ienar:n_ten Rcchxcr zvar du's in Begleitung des Konsuls ge- 1 üer. , Dtese Prwtlegten wurden nebst mehreren anderen ur- 92:1 nglech von den Portugieüschen Königen als Gunstbezeugun- [" verliehen, ohne jxmals durch ein Gesetz bestätigt worden zu ckck. Ste wurden mdqß, nam_entl_1ch in dcr [eßten Zeit, von daßndInhabern so häufig und tn jolchem Grade gemlßbraucht, wirkser Verlust sämmtltckxr Vorrechte vorherzusehen ist, und *m „:ck hay der erste Angriff schon begonnen, indem ane Gehal-

und Drener Brittscher(§atzfleute 03 déeiListen der National- _ . :) teren achr chten u ol e ":e e e':aats-thung Nr.9], :| es jedoch dem Lord Honzmxd gde ZZZ- " gelu_ngen, den Grafen Vellareal zu bewegen, in einzelnen metern Ausnahmen zu gcstattsn.) - Folgende Thatsache giebt "kksöh Yewets- daß d_ie Regierung bcschlojscn hac, milde und "greijx'lche Maßregeln gcgen dxe Anhänger Dom Miguel's zu Proc en.“ Bet Gelegxuhxxxt ,der Vermählung der Königin durch Und uiratwn gaben dee Crvtl-Behörden von Leiria ein Diner

e nen Ball, wozu fie, da es ein Fest der Versöhnung seyn

ar e eingetragen snd.

43

sollte, alle angesehene Miguelistis'che Familien des Ortes einlu- den, und selbst emem noch im Géfängniß befindlichen Migueli- sten Speisen saydten. Dies Anes geschah auf Anrathen der Re- gierung, tvas emem jeden rechtlich Denkenden mit Freude er- füllen muß, ynd dennoch sieht der Nacional darin nur die Ab- ficht, fich mtc den Méguelisken zur Vernichtung der Charte zu verbanden. - Mehrere Maßregeln,“ für welche man Dom Pedro an- fangs _so_ großes Lob gespendethac, erweisen fich jetzt zum Theilals sehr unpohtssch. So hat die Abschaffung *des Zehnten die Einkünfte v_ermxndert und der Regierung die Lask aufgebürdet, die Geist- ltchkett zu untrrhalten. Das Defizét ließe fich tvohl durch am derwßitigx Ruoflagen decken, doch würde keine Abgabe mét folchcr Berettwtkligkeet gegeben werden, als der Zehnten, weil er allem zur Unterstützung der Kirche diente. Die Aufhebung der Mönchs- Kldster hat die religiösen Meinungen des Landes verTSHt und den moralischen Einfluß der Mönche vermehrt, indem fie dadurch zu einem Gegenstand des Mitleids wurden; dadurch, daß man sie zwang, ihr Mönchsklcld abzulegen, ist es der Regierung unmöglich geworden, die nöthige Aufsicht übcr fie zu führen umd sie sind zugleich unversöhnleche und in der That nnJchttgereÄFeinde geworden. Hätte man [Le ruhig im Befilz ik)- res E:sgencynms gelassen und ihnen zugleich die Aufnahme neuer Mitglcedcr dmcersagt, so wären sie allmälig ausgestorben und das Landwäre, ohne die Unannehmlichkeiten, welche man jefzt so ernft1tch süßli, vo:1 ihnen befreit Wordcn. Die Vernichtung des Paptergcldes hat nicht den Ersoy gehabt, den man davon er- wgrtcte. „FÜr die Land; und yaus-Befiher, Welche jekzt ihre Einkü'afec m 111101201 Gelbe empfangen, mag duese Maßregcl vorthetls [Zafc 0.170, aéwx' bßi der zerstreuten Bevölkerung auf dem Lande hat ste grox-Zc Ukzyzriedenheit erregt, "ccnn außer vielen anderen Nach1l)e_ele11 00 dieselbe smd daduxch' auch, geqen alle Erwar- tung,_1)1-c “;!»yeiw der LebenSmittel gestiegen. De_r freie Handcl od-sr Des ZUWffung der Waaren 00er Nationen für den herab- geselztßnl 32011 von 15 pCt. 111 vom größten Nachtheil für die Znyunme “ves Landes. Um dies zu beweisen, will [ck nur die Setden-Manufakkuren anführen, deren C'r eugnisse den Franzö- snchcn Waaren zwar. nicht an Güte glei kamen, aber doch be- dxucend wohlfec'ler waren; ]“th dagegen können die Franzosen etx1e bessere _Waare für dasselbe Geld liefern und die Portugie- s1chen Fabrtken werden in kurzem ruinére seyn.“

Inland.

Berlin, 10. Januar, Nachskehendcs ist eine Uebersicht von dem Zusande des Kommunal-Schuldenwesens des“ Regie- rungs-Bezirks Achen für das Jahr 1834:

Dte-Hauptmasse der Schmdm mat Einschluß der laufenden Zensen bas Ende 1833 betrug: *

3) an K_ap1tal ........... 1,526-255thlc. 18sgr. 2pf.

0) an Zmsen ........... „**/61,764 » -- » 11 »

_ Ueberhaupr 2,488019 » 19 » Bas zum Schlusse des Jahres 1833 * ist nach den sämmtlich festgestellten Sememde-Rechnun“gen und den Spe- ?zal-Verhandlungen gezahlt, amorti- 1rt oder vergleichmäßig erlassen: ::)an Kapital 1,164,868 thlr. 29 sgr. 4 vf. 0) anZinsen 874,250 » 14 » M

2,039-128thlr. 13sgr. 9vf.

so daß fich" die Gchuldsumme Ende 1833 bis auf vermindert hat.» '

Von dieser Summe ist 0) nicht abzulegen, resp. als Rentschu'd konstituirt . . 80,671thlr.20sgr.10pf. b) mit Zustim- mung der Kre- ditoren bleibt einstweilen von der_Ablage aus- gejchlossen . . 17,135 » 0 ** -- » (*.) als Ausfall ' 111 zu betrach- ten, weil die Prätendenten selbkk nach öf- fentl. Aufru- fen nicht er- schienen fin!) 1391 » (1)wirklich kon- testirt. . . . 112,622 »; 1 » 8 »

211,820 » 5 » 10 »

Wodurch sich der eigentliche liquide ftSRuldbetrag Ende 1833 auf . . . 237,070thlr. 20sgr. 6pf.

c .

_ Dre ursprü_ngliche Schuld-Summe hat gegen die „voréqjäh- rege eine Vexmmderung erlitten, weil die auf der Stadt Achen haftende Sptelschuld bei definitiver Festßellung durch Gegenfor- derungen der Stadt an „Kapital und rückständigen Zinsen slch ermäßigt hat.

Zur'Télgung der obenbemerkten . 237,070rhlr,29sgr. 6pf. waren bcs Ende vorigen „Jahres schon dcsponibel gesteljt ............ 34,489 » 6 » 10 » so daß am 1. Januar 1). 3. noch zu "'"-""___"" tilgen bleiben .............. 202,581thlr.22 sgr. 8pf.

Durch die pünktliche Znnchaltung der" Télgungs-Plänc, worauf mtc aller Strenge gexehen worden, hat sich das früher verschwundene Vertrauen immer mehr und mehr gehoben.

*- Zu der Zahl der im Zahre1833 im Civildienste ve'.'sorg1

448/891 » 5 »

./4 n H »

ten Militair-Personen (S. Nr. 4 der Staats:Ztg.) treten noch

361111teryffizfere und Gemeine hinzu, die im Ressort des Königs. MimßcrmmS der geistlichen, Unterrichts; und Medizinal-Angele- genherten angestellt worden sind, so daß die Gesammtzahl fich auf 1141 stellt.

-- Der Herzog von Leuchtenberg (je 1 e er o vhn Santa Cruz) reiste am 6. d. M. Nachmittagsk5 gneést zÉ-folge durex; Köln und wollte das nächste Nachtlager in Achen 13" Um.

"- Der Gesammtwerth der im Laufe des vorigen Jahres in Bielefeld ur Le e ebra ten Leinervand bläu 839,215 Rthlzr. gg g ck 6 st fich auf -- Für das um Erfurter Reg. Be . gehöri e im onat Mai v. 3. abgexrannte Dorf Kirchheztlingeng s1nd in?)?Reg. Bez. Merjcburg an milden Gaben 1138 Rthlr. aufgekommen.

- In der Stadt Birnbaum (Re „Be. oen :" dur die Bemühungen des Superintendenten tumzpff-peitx Herkin U:?

Bekleidung armer Schulkindex ins Leben getrxren, „Derselbe hex

steht aus 30 Mitgliedern welche fich zur Zahlung eines Beitrak ges von 42 Thalern jähriéch anheischig gemacht haben. Außer- dem wollen prese Mitgleeder die Gelegenheit benutzen , außeror- dentleche Betträge zu sammeln.

"- „In dtxsen TUZMY“ schreibt man aus Posen vom Sten d. M., „beschttgtx der Katserl.Oesterre1chische Kreis-anenieur v.„_Brecxchnctder, tm Auftraqe seiner Regierung die schwebende Ctrenbahn auf der Festungs-Ziegeleé bei Luban, indem eine ähn- ltche scké-wchende Bahn, etwa 2;- Meil-sn lang, von Wieltczka nach Podgorze an der Weichscl zum Transport des Sc-srxsakzks angelegt. wcrdßn sxll. Auf dex" hiesigen Eisenbahn sind bereits ccwa 80,000 401010: 1111137119101! wordcn, wobei diese1ve stel) sek)? gut bewälyx: 17.11“, '

, ;- Z_m *.*et'ch-ß'kxyx- „“I-«1.412 find e“:: 0511 Hafen von IZd?c1'.te*1 681. 1391111fo 127111 “30,5 0 SMffslask eex1gegangcn und- 010 240,15.- nm 77-170.) Schiffsm'k “";-Z demsxiöen angelaufcn, 40 Schiff:? halten W_it1tcr1cagc. 'LH-«;; "(**,-n eingegangenen SMM?! warsn un ter Prcuxzisclxr “FUNC „;ck-;,“, Cmglxsckxr 130, 331111010710 53.- NyrwegtWer 32, Hant1cvxrischcr 3-1, Dänischer 12, *))?skxcxzbar. Zércher 11, Oädenburgxsäxer 10, Lübeckscycr 3, Bel-xts0)21 3, Rus. nscher 2,“ Schwedischer 2, Jtaléänischer 2, Haxubur.;sches 1 und Bremenchcr 1. UUTLL" den ckngegangencn SMff-m waren: 41 mit Häringen, 11 m?: Salz, 13 mit Steinkohlen, 21 mit: Gütern, 15_mie Dachpfankschn und »))?auersteiuen, 5 mix Kartoffeln, 10 rnit C'Ucn, Theer, Splittholz, Oel, Talg 2c., 01:5 512 01:11 Baüask, Steinen :c. beft'achtet. Von den ausgegaancn Schif- fen Wach beladen: 525 mit Holzwaaren, 34 mit Saar, 20 mit FWW, Hgnf, Heede, Fellen :c., 31 mit Gcäraide, 3 mir Kno- (Yen, 1 nur Oelkuchen, 1 mit Mauersteincn und 4 mrc leeren Fässern :c. ,

Meteorolpgésche Beobachtung,

1835. Morgens Nachmitt. Abends Nachckmnali e'! €).Januar.| 6Ubr. | 2Ubr. 1 10 uhr. Beobachmnß.

Luftdrnck. . 337,6 7'"Par.];334,9 3"'Par. 330,7 2"'Par. Querärme 7, 4 " R. Luftwärmc - 0,9 " N. + 1,8 “'R- + 4,0 "N. .. ., Thauvunkt __ 1,8 o R- “. 1,3 “N. + 2/6 "R Flllßlvarßle 0/5 R. Duntstsättg. 93 pCt. 76 pCt. 90 pCt. Zodcmvärmc 1,8 “'N. KFW? _ “WTM“ “ELLE. RKM" Ausdünst. 0,0 : 1 “' Rl). Wolkcnzug -- W. ] - iedersch1ag 0, : *5 9“',-7ch„

Zarliuer ZörZL. VW 10. Fanum' 1835. YYY:k9lxssk,__11,nx!„„(."-„61.11_:KoxlxéZÄyttc-lz__(&ck&-9- ,k-„é-skk), “* *EUR-éc-MW: "'H-14717727

100; 99.7 03191". 1'1'111111111'. 4 101: 101; 96; 90 ['m-jm. (10. 4 106§ -- ' 62“, Elk [(ur- 11. Raum. «10. 4 100; 106?-

4 ...

_ «_ 81. - 801111111 - 81:11. 1'1'. [Zn [. 0111. 30. ]"rämÖdbkuG-sb. [(urm. 0b1,m.]. (). Remmlnthb. 110. [Zur]. 81:101-0111. 1160111481). (10. 11101015". (10. - *- 1101]. fall"; [1u](. 17,1 -- 11002. (10. 111 711. 38 -- Raue? 110. 18; 005191“. 911111111". 101Z 101 ['*risäkicbxä'or . . 13,77 3 1

(;!“005112. 005.110. - 102; 018001110 ..... _l ]

176011881-00111'8.

100 99; chjlssisclje, (10. 1061- 99Z WZ kikst.().11.lch.-u. ö. - 74 100 09,2- 2. - 81:11. ([J.-UK. -- 74

4-1&äpdp|ckp

131'2 4 Z'NéM/Jzné'méx. ““E/"'. ! “(,-JE 110; 140 ]ZT'T

151; 6 24;

1101510111011] ............. 250 191. am) .......... , . . . 250 101“, [11111111111Z .............. 300 Illi. 11110 .............. 300 3111. " 1111. 152 1101111011 , ] 1481. ' 011. -- ]";1113 _. . . . . . . . . . . . . . . , 300 171". 1111. ML,“, 101011 111 20 )(!" ........... 150 17]. ' 1111. 1011 3111575111111; .............. 150 [**]. 011. 103; ];!"0811111 ............... 100 ']"10. “. Mc. M,“, [IMMI ............... 100 ']"111. 8 I'ags 1- 2; Braukturt a. 0). U72 ........ 100 171. 2 011. 103 ['starsbnkg ............. 150 lib]. 3 170011 *- WnrsUmu ............. 600 171. !(!sz -

[ [Kur: [ -- 2 Nr. - [im";- 152:

Kusxyürtizz's 861'8011.

K*" ck ! “k] HMIZU'ÜUW. 5. „711110117, _ *. 10 or. *!*-1. . '1:!1ule 54.2 50, 110. 100'. „110.514; 56" 111 „__, ““'"“"Z'll' 24?“ “ZZ M'Mkt- WB 3" " “(ZÖ- "111155. “98;- 100511107"

_ 70 * 00. 1'1'01155. l'rä'xn-Ialmim“ )* ' / ! . ' - - 0 33 2?“ . 1 . 11.14. (10 jz- „Rn.. . „511.111. 00 442,

Königliche Schauspie1c.

Sonntag, 11.Jan Im Opernhause- Die A1 enbü . , . . . tte“ Smgspcel m 1 Akt, von A. v. .Koßebue. Must! vox J. P? Schmadt. Hixratzf: Der Aufruhr im Serail, Ballet 111 3 216113, von Yk). Tagltom. m chaqspieéhause: Die beiden Klingsber e Luskspicl in. 4 „Abth, von Koßcbue. ierauf: Zu end muß Zéswven, Lust..- sptel in 1 Akt, nachD dcm Jranz, von . Anqely. "[ YTFYMÉYZYMNNFM Schéxxspielhauseé König Richard _ ., .*) . von . . ' '“ (Hk-DRNHF R1chard 111.)- , hakcspeare Neu emstudnt. teqmq, 13. Jan. Jm Opernhause: Der reisende S " dent, munka111chcs Quodlibe: in 2 Abth. Hieraus: Dcr PMX; abend„ komiwhes Pallet in 1 Akt, von Hoguet. 3111 Schausptclhausa: 1) 1.0 811171111. 1111111801118 0112 001139. 110113011318. 2) 140 [11111110 611311111611015, ?11111181'1110 001111 "110 (zu 30 0. *! ,

»...-.....„Ü

Königskädtisches Theater.

Sonntag, 11. Jan. Die Reise an eme: :“ '. - stxn, Posse isn 5 Akten, _von L. Angely. 213215»? ZITYKZ n|che Schnecder, Posse m 1 Akt, von Fr. Meier. , Montag, 12. Jan. Das Königreéch der Wexver oder: Die verkehrte Welt, Bu-leske mit Gesang in 2 Akten, von, Fr. (Hense Vorher; Der Hage1schlag, Lustspiel in 1 Akt, von A.vomT1)ale*

Haenskag- 13. Jan. Zam erstenmal: wiederholt: D:e Mok); rin, Schauspiel in 4 Akten, von Ziegler. (Mad. Bérchv§ckseiffew

"Zone“, als Gastrolle.)

***-»»“.