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- tcagung in das Hypothekcu-Bucl) bedürfen, zu dem
Neneste Nachrichten.
Paris, 4. Jan. Derxheutige Moniteur enthält die'
Foktsesuug der am Neujahrstage "an den König gehaltenen An- :?Zden zum der von Sr. Majestät darauf ertheélten Antworten. em .,)räfidenten des Cassatéonshofes Grafen Portalis antwvrx 7?“ der „König unter Anderem: „Der innégste Wunsch Meines 'VW-ens stimmt mit dem hrigen überein, nämlich daß wir uns nie mehr der grausamen othwendigkeit ausgesetzt sehen möch- ten., _dte beklagenSwerthen Versuche u unterdrücken, welche Sie so rechtig „charakterifirt haben. ck hoffe, daß ihre Ohm Macht denjenigen, welche das Unglück hatten, fich dazu fortreißen zu lassen, die Augen öffnen wird, und daß un- sere so g_lücklich bewahrten „Institutionen fich fortwährend durch den Beestand aller guten Franzosen und durch die kräftige und uachdrüokliche anirkung “der Gerichte immer mehr befe- sigen werden. Mein einziger Ehrgeiz besteht darin, Mein and vor den UebelnNZu schuhen, die es bedrohten, und Ich bin über- ZFUW), wenn Ich ir, wieSie hoffen [assemschmeichelu kann,daß (_ .r dtes gelungen ist.“ Dem Minister des öffentlichen Unterrichts: „.„Oadurch, paß wir der Jugend frühzeitig einprägen, daß Ruhe nnd Stabilttät das erste ,Bedürfniß der Staaten ist, wie Sie 26 thun, Hönnen wir fle vor dem Unheil bewahren, welches derer wyrtet, _dee fich auf unausführbare Theorieen werfen. Hoffen w_cr_ wenzgstens, daß die grausamen Erfahrungen, welche wir in blk)?!" Hinscht gemacht haben, da 1: dienen werden, un“)ere Nach- kommen. davon abzulenken! Mit ufriedenheie erfüllen Mich die Foxtschrute, welche Sie Mir ankündigen. Ich wünsche innigst, daß. Eintracht und Geschmask am Familienleben der Jugend jene Herterkeit und Bescheidenheit wiedergeben mögen, die ihrem Al- ter so gut kleiden und stets für se und ihre Aeltern eine Quelle
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hen,“ und wer, wie Sie., daju beiträgt, die Jugmd auf diesen
guten Weg zurück ufühxen. wird 1 wa rli um das Vat r land Hoch verdienez machen.,“ - sch h ck , ,
tage mehrmals yon s einem System gesprochen, der Moniteur aber sey angxwwsen worden, die gefährléche Phrase zu ändern. Wirklich hexyt es mm.; „Das System meiner “Regierung.“ Nachdem in der gestrigen Sihung der Deputirten-Kam- mer der Berichterßatter, Herr D-umon, die Debatte über den Geseß-Entt'vurf hmfichtlich einer Bewilligung zum Bau eines Sißungs-Saales sayden Paérshof zusammengefaßt und sich, um, die Kommtenz der Pairs-Kammer zu beweisen, auf die Au- torttäc der Herren Dupin und Odilon-Barrot geftüht hatte, wurde 'von Leßcern und von Herrn Lamartine, der wegen eines persönltchen Umstandes das Wort verlangte, noch einiges entgeg- -net, und darauf zur Abstimmung, und zwar zunäch| über das von der Kommission zu dem ursprünglichen Gesetz - Entwyrf in Vorschlag gebrachte Amendement, ge- schritren. _Dceses Amendement, wonach 1,280,000 Franken zum Bay ,emes deßnitiven Gerichts-Saales für die Pairs-Kam- mer bewxlltgt werden sonken, wurde fast einstimmig verworfen, dagegen aber der.. yrsprünglickx Antrag des Ministeriums, 360,000 Fr. zu bewtlltgen, mit 200 gegen 181 Stimmen, also mxt cmcr ngorjtät von nur 28 Stimmen, angenommen, tmc dem etnztgen Unterschiede in der Abfassung des Geseß-Ent- wurfes) daß diese Summe nicht, wie es ursprünglich hieß, zum Bau “emes provisvrtschen Gn*ichtshofes für die Pairs-Kammer, sondern, nach dym von Hrn. Moreau vorgeschlagenen Amendemenr, ,)zu den für. dre Inskrmrungxund nöthégenfalls für die gericht- ltche Entschetdung des Prozesses , mit Welchem der Pairshof ge-
des Glückes smd. Frankreich würde große Vortheile davon zie-
-“.»- __.-
„...-...,»...-
AllgemejnerAnzeiger für d'iePreußischen Staaten.
ster 58 Thlr. 4.) Geh. Pomm. (Tour.; 8) aus chu Concursc des von Iven anf Breck en: ::) fur den Arzt Heitmann in Gützkow 46 Sch.;
Bekanntmaéhungenß
„ Avertissement. Dae im Preuß Star ardtschen Kreise bele enen adeligen Güter Zalmze dcs Vorwerks Cbarlkotten zur anderweitigen noth= wendigen Subhaßanon gcncllt, und der Bictungs- Termm is! auf den 27. June 1,835,Vormittags um 10 Uhr, vor dem Deputtxten Herrn Ober-Landcsgeréchts- Assessor Hering hterselbst ajigexxtzt worden. Hie Taxe, nach welcher der Werth der genannten Guter excl. Cbarlotten 38,120 Thlr. 23 sgr. 2 pf. be-
kow 29 Thlr.
ennin: P :|) für den
kauxs-Bcdingungen ffnp übrigens jederzeit.ln der hmmm, Obcr-Landesger1chts-Regtüratur einzusehen.
Zugletch werden biermtt alle etwanégen unbekann- jen Rcal-Prätendenten , deren "Ansprüche der Ein»-
«:) für den
gedachten Termine Bßbufs Anmeldung und Be» 1cheimgung thrxr Ansprqche unter der Warnung vor- Fladen , da dre Ausbletvenden mit ihren etwanigen eal-Ansvr chen _wcrden präcludkrt und ihnen des- halb ewiges St1111chweégen wird auferlegt werden. Namentxich werden zu dem Termine zur Wahr- nebmng tbrer Gerechtsame: ::) f «) dre unbekannten Erben der Barbara, verebe; lichxen Hauptmann v. Manteuffel, gebormn v. - L_ebmska; d) dre unbekannten Erben der Helena Antonie Franziska , , vertvtttweten v. szycichka, gebor- nen v. Lebcnska, hierdurxh vorgeladen. Mgrtenwerdcr, den 7, November 1834. Cevil-Senat dcs detithen Ober- Landesgertchts.
ür cine
„ Knecht Michel Cour ;
"“___- wesen: Auff„ordcr1_1ng.
„In dem Depostorw dcs Kdmgléchcn Hofgeréchts hteselbsk Enden sach nachsichcnde, seit längerer Zeit unabgefordert rbleebene Gelder vor:
1) aus dem (oncurse des ehemaligen Pächters Mü!“
ler zu Schmoldow:
Pomm Conn: . b) (fén' den Knecht Zühlßorff 30 Schill Pomm our.;
2) aus dem v. Blixen-Negentinschen Conturse für den Schußjuden WM!) 23an zu Landsberg a. W. 11 Thlr. 34 Scl). Pomm. Tour.:
3) für den Pächter Rohde zu Kraeplén aus dem Pacht-Contract) der übxr das ehemalige Doma- nial-szt Specgelsdorr aogeschlosseq, dauächü yxnerm 26. Februar 1809 aber cassrrt worden
_ us:, 89 Tblr. 8 Sch. Pomm Cour.:
4) aus dem Concurse des Kammerjunkcrs von Krassov'o zu LütkenbeUe: .
11) fur den Gasiwirth Peter:“; 111 Stralsund 2'Thlr. 9Sch Pomm Mar.; 5) fur den Bürgermetüer Günther in Ber- * gen 1 Thlr. 44 Scl) Pomm. Cour,»- 5) aus pen! Concursc des Pächters Meyer zu Ne.
gentm: . „) für den Schulleht'cr Casper Endholz 3 Thlr 2 Scl). Pomm. _Cour; b) für den Schmwt Behkens zu Cunzow 1 Thlr. 42§ Sch. Pomm. Com.;
Cour."
Conn;
Pomm Coun; 6) nuss dem 0. Normann-Wrangclsburger Debit- we en: . u) für den Kaufmann Hagen in Wolgast öThlr 3„Sch, omm. Cour.; b) för den Jacob 12 Scl). Pomm. Coma;
11 Thlr. 35 Sch. Pomm. Conn;
10 Thlr. 26 Sch. Pomm. Come; angesetzten Terminen 17; Sch. omm. Come;
44 Thlr. 26 Scl). Pomm. Com.;
min 49 Thlr. 30; Geh. Pomm. Conn: Sch. Pomm. Cone; Thlr. 22 Sch- omm Cour.:
]: ür den Apothc er Grldenmcißer hlerselbst d . ) LTblr- 38 Sch Pomm- Cour; wer rn
"'
c) füxdenApothekerScbwarzdaselbü13'-Sch“; ] » , ;. . 9) an denglicb Schwedischen Kriegs ErsatZ-Gcl- 2? der Stadt Neu Tomy], dern emgezablt für den Schulzenhoff.bei Gülz-
10) aus dem Debitwesen des von Homeyer zu
_ 21* Sch. trägt, der ncueüe Hypotheken-SMM- und die Ver- 0) fütJ den von Homeyer zu Voigtsdorf 20 Thlr. 38; Sch Pomm. (Tour.; :*
- H„Tblr. 17"; S0) Pomm (Tour.; (1) ;uÉ h?en1 70-002)th ParisCin Stralsund1 r. ' S . omm. our; ' ' 0) für_ den Rlubsverwandten Eggert daselbst*LéléchgoerrZJtlzeK Mf 154,375 Thlr. W sgr. 54 ps. 3 Thlr. 391-Sch. 11) aus dem Concurse
Sch. Pomm. Cour„; 11) Luzr “ml; Yvelffclscxe Contursmafse 2 Thlr. sehen werden -' Ec . omm- “our; ' ' “ - - . . 13) aus dem Boeckler-Lütkcvilzer Concurse, für den UUZIkgalxextnée YKMÖLHFMY, dem Aufenthalte nach ken, '" deren Gesammt-Ausgabe dre Frag-
?14) aus dem VachmanmFachrhöfer Concurse, für den Kaufmann Bartcls in Stralsund 4 Thlr Pomm. Cour.;_ ,
15) aus dem Mcmcke- Gardebodenhacger Debit-
a) für den Seiler Walter in Stralsund L'Thlr. 21; Scl) Pomm. Cours, 1.) fur den Jacob Steffen 1Thlr. 4; Sch. Pomm Conn; «) fxzcheÖLÉtzrlve 2(„'ixzarnchw; im MeklÉnbur-
_, en 1“. ';S . * omm. our-; ..) fur den Knecht Guüaf Bretbmann 4 Tblr ci) ?ür den Commerzécn:Ratprobusiedt in Stralsund 1 Thlr. 15; Ec!) Pomm. (Tour.; '
10) aus dexen Concnrse pes Pächters Benz zu Paüiy: ;.) fur dzn Schmtdt Beck zu Nehringen 10Tblr,
r. -our.; b) ür den Schmidt Benz daselbsk 10 Thlr. r. Cour.
(:) ür dcn Holländer Murswyxk zu Paß“) ncbsi den vorhYxeits'imbinortrrFZFeZexZTUf;:ijr Hand
1835 in dem „Grundstücke selbst anberaumt, zu welchem Stablsiécbe ( ortraits. von Franklin Washingkok' KaßuWZegüe 11113? ÉKRdZZedYeY-rt'xÜingeladeF wcrdien, Lafayette, BUYkE, Georg 111. und Adcéms darsthcnd) - e e * u , 0) fur den Muller chlétz 24 Scl). Pomm- bietenden erlolgen soll, wenn das Web?)? «*I-MY von Meiüerhand. bxfunden zv rd. cher Mitbietende hat im Termin" eme Cnutton von 3000 Thlr. haar oder in vollgülté-
. 10 Thlr..Pr. Cours.
17) aus dem !)anck-Frivower Concursx :
„) für den ehemaligen Pächter Wtsmar 36Sch. Pomm. Cour ;
c) für deä Schlösser Wendel 19; Sch. Pomm.
omm. Conn; 0) ür den Johann Giesel 1Tblr. 6 Sch- Pomm. Court.; 18) aus dem Meinclc-Eldcuaer chittvcscn: u) das Eggebrechtsche 105 Thlr. 23 Sa). 1 pf.
b das eter V r leicl“ tt 1 2 l*_ rec en Erwerb. c) für den Knecht Wilhelm 4 Thlr. 103 Sch ) 19 SAZ!) ]séfe e 8 wenns! um Th [
8 Thlr. 32 Scl). Pomm. (Tour.;
„ dig zu legitimiren und wc en der ahlun das Wei- 1" ) “ck den rasen v. Wartensleben daselbst tere zu erwarten, im Widrgigen dlt§ch diegin lormino
„ den 0. Mär 11 erla ende räclutvc dieD n n g) für den Gastwirtb Knochenddvvel in Dem- als cinwillizgcznd in ffdie EYsolutißn angesecxxnfnttseie ni
* _ Gläubi er und sonsii cn “"nterc enten elb aber 1-) für en Wiebckc in Jarmen 1 Thlr. 29; als verz chtend auf ihr? Ne te weßden eraschtcß, und
die unabgcfordcrt gebliebenen Gelder als den 6- Z) für die Wittwe Camradt in Anclam 4 niglichen Fisco verfallen, an die detigliche 'Rch-
Greifswald , am 30. November 1834.
?enwärttg beschäftigt ist, erforderlichen Vorkehkungen“ angewa-
en wurde.
Subhasiations-
hend aus:
3) den Hauläxxdcreiezt
' Glmno, Przvleg, Santop, ck Pavrockée, Sexkowskée, Nojpa Noza, Kozeelas,
3 sgr. “Preuß. Cour.;
Secretair Dan in Loi!) 3 Thlr. .Pomm. Cour. *
Kaufmann Bcndfeldt in Rostock
5) der Mühle Mniszek-
_ im Termine Pomm. (Tour., d c n 1 4.
Znnmer b
' t . „ “ . _ l . gewtssc Hantersbcrg 5Thlr. 32 kalitc t etnladen
Gorand1Thlr- 39; Sch.Pomm 0) die Adelaide Ludowika Cecilie
*. lichte von Mielcxcka:
litha;
respective deren Vormund;
geladen Posen, den 29. December 1834.
5
zu verkaufen. d e n 17. M 41 r z
„ _ , . gen avkeren u de onir n: 1 cl) fur den Rademacher Blaschnek 38,1. Scl). könneY auf MFM" „?, 8 bels 10,01031Tblr. als Hypo“ snd nachsichende Bücher so eben erschienen:
thek gegen 5 Mr. “ inscn belassen werden
Der gute Ruf, welchen dies Etabl
Vergleichsquantum ck?" den frucbtbaren nnd bevölkerten
. '. Z _ „ . der Bevollmächtigte, Gutöbefißer Fr. Schul in
'I) fur W'lhel""sche EM" '" Stralsund (LZrFudenz,_Z)Nm-ienwerder VorüaodAthra/ßen Ecke, gegen Frankreicxz-in den Jahren 1806 und 1807- 0) JW SKY“ zu Brandshagen 45: Sch. JMX:: Kaufmann Herr August Hoepfner in Mit 5
omm. our. '
_ „ „ Genannte Personen, _eventualiter deren etwanige
tcm tn Stedm 25 Thlr. Hn2ekathte Erxx? L wrx alle undckz'ede, welée sonst
„ _ 11 pm e an te e xcponta zu ma en geme nt cyn
c) für den Kaufmann Christen tn Berltn FUT", insbesohßderß auc? ?jechpondenteln solscbécr
. _ „ „ : er wer cn ermet au ge or ert an e aden u
0) fur die Moses Henoch Kander tn Berlm den auf den 20. Januar, 0. und 26 Feßruar x., 3.
Man will erfahren haben, der König habe am Neujahrs-
a t e n . Die im Großherzqgthume PosetY, t belegen:, , ur Graf Vtctor v. Szokdrskéscben Conturs- 4s -
b 'r d n ' “ “ - „ . r. 31] snd mit Aus" chluß ) F; S c?) _ Chtrurng Schrctber daselbst Masse ge drtge adelige Herrxchaft Tomysl, [;ck--
den Dörfern Alt-TomyIl, Wytomysl und Koza;
„ Lißka/ -: 4) der Mühle Bobrowka mit einem Kruge;
Fulé1835,
des Pää)tcrs Pickel zu; -' ]0 . . ' . (zzardebodenhagen , für den Schäferknecht Carlkjfxrxu?xnserclzjxk F?,?“trrxchnZa-zwgenMs Rnthe Culemann
Nickels 4 Thlr. 30; Sch. Pomm. CWM;-
12) aus dem von Blixen:Jargenower Conturse: Meistbietenden verkauftwerden, wozu wir Kauflusiige
_ Taxe, der neueste Hypothekcn-beein und die Kaux-Bedmgungen,“können in der Ncgtßratur einge- Ausgabe der Wolfenbüttler Fra mente al
' Hclcna,„Adamöt_1e, Geschwister von Mielexcra; 0) dtc Loutse Maßmnna Eleonora Amalie, vcrehe-
«) die Francisca v. Wilezy-iska, geborne v. Go.;-
0) der Pächter Eduard v. Nac ynské- ' , ' “ hierdurch zur Wahrnehmung ihrezr Gerechtsame vor: Vefrergxigskampf der Rord-Amertkamsche
Königlich Preußisches Landgericht.
V_erkauf„eéner Medizin Apotheke zu Martenburg in Westpreußen. Die Erben des zu Marienburg verüorbenenApo- tbekers Braun beabfichttgen die zum Nachlaffe gehb- rige, geschmackvol1eingertchtetc, prévilegirte Apotheke Yu, deren jede ele ant broscbirt und Mit kj"
Zenossen , und die günstige Lage Marienburgs zwi: derung in Frankreich unter “dnig Ludwig Mk“ run en sichern dem künftigen Acquirenten einen 81-0.
Literarische Anzeigen.
Bei Heinrich off in Mannheim 1 so eben ; s s md ud 'n werde erschienen und in ?Uen Bu_chandlungenßDeutsch- Wa se waren,Ewé1|st'ects Tu wa? fiese:
Stüs- der Sache des Don rlos in Biscaya, der tapfere unermüdliche Castor “ is? auf einem Meierhofe, einige
befördert worden.
rine die größte Thätigkeit zux entwickeln; seine ganze Flotte 10: 1215: auf der Rhede von Alexandrien versammelt, um, wum“?1 sagt, in einigen Monaten wieder in die See zu gehen und fich zu üben. Fremde, welche jest Alexandrien besuchen, snd evstaum
ber die ungeheuren Fortschr1tte. Die .Herren Cerisy und Y“, son smd stets an der Spiße der wachsenden Marine. Aufzie Einladung des Pascha hat Herr Saulnier den Plan 'der Mh,», von Ailexandrien aufgenommen , den die Marine-Beamten [ck mit Erfer studiren, denn im ganYn Mitteüändischen Meere hm kein Hafen einen so schwierigen ingang.“
Frankfurt a. M., 7. Jan. Oesterr. 5proc. Meta) 100; 100-,L. 4proc. 927'7. 9274. 24proc..54!. G. 1proc.23] 237“: Bank-Actien1547. 1545 Part.-Oblig. -. -. 100 Gulden 214. G. Preuß. Präm.-Sch. 61. 604. Anl. 941“f G. Holl. 5proc 961. von 1832 97; 974. Loose 6917. 694. 5proc. Span. Rente 42; 422.
25-7. 254. ' '
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Lodsk Y
Redactcur (;o et“.
Gedruckt bei A. W. „Hayn,
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Historische Ueberficht der Finanzen. Oekonomische Stateüik Spaniens. Die Staatsschuld Spaniens. uxbcr die Hülfsquellen Spaniens dte Schuld zu dxcken. - Ueber die, hinstchtlich der Spanisch Schuld vorgeschlagenen Sysieme. Ueber die von den frei ewordcn Kolonien zu traYende Schu d. 83 Ueber die nzorais en Vcrpfiichtung „ Spaniens bmfichtlxh seiner Gläubig % Ueber die Sicherhett welche die Spa
M it [. Baker Kreises Zs KaZ-e
55 "- 6s -
7s _
nischen Staats-Pap ere bieten.
10s ll_xcchbetr dä ?kostbcrßyendigkékt sec??? öKcnt een neru _un ntt de Staatsschuld. g “ ck Schluß.
Bei uns sind so eben er ienen "und in allen
Buchhandlungen zu habens:ch
Fragmente des Wolfenbüttelschen Unge- nannten. Herausgegebxn von Gotthold Ephraim Lessing. Veerte Auflage. gr. 870. Preis ] Thlr. 15 sgr.
Wir empfehlen diese neue und vollßändxge
ffentlich an den
ein schähbares Supplement zu Les ings Wer
mente des Ungenannten nicht enthalte und Josephine sind. Sanderschc Buchhandl. 'in Berlin-
Krauscnsiraße Nr. 62.
Die Stubrsche Buchhandlung in Berlin, Schloß
- 6) die Johann Gottfried Gablecschen Minorennen, platz Nr. 2, nimmthsécUungen auf das bei Scheibl-
in Stuttgart erscheinende interessante Werk an:
Staaten.
' Mit den Lebensbeschreibungen _der drei Hauptbad“ Washén'gton, Frankltn, Lafayette; 'Nach den besen Quellen bißorisch-biographcsch
bearbeitet von Ur. Heinrich Elsner. Mit 6 Stahlfiicben. Ein starker Band in r. Octav.
Dieses Werk erscheint in 6 L efcrungen ?. 8 V
tahlftiche eschmü t ifi. . . Jede Li erung kosiet im Subscrtptions-P „ 111“- sgr. - Druck und Papiex sind sehr schön,
17chern Käufer Bei E. S. Mittler in Berlin (Stechbahn Nr-O- *
, * Geschichte der Kriege in Europa tffcment bisher seit dem Jahre 1792, als Fol en der Staats-Vcrän-
beiden Nikdkk 7r Theil. Mit einer Karte und fünf Plänen. sk- Preis 3 Thlr.
Nähere Auskunft crtheilen auf frankértc Anfragen: Geschichte des Krieges von Preußen und
Rußland
Plänen. gr. 870. broschirt. Preis LFU,"- (Aus dem Werke: xGeschichte der Kriege"1 _ *eEuropa/ besonxers abgedruckt.) „ Dre Jager und Schulzen des PreußtsW
Heeres.
ei . . vor dem Kbni lic en ri tlands", zu Berlin in der Stuhrschen, Schloßplatz Was fie waren. _ Ihre Geschixbte.) Von E “) fur dM Schuster Tießen daselbß 2 Thlr zu erscheinen, sich zur Erhebung dex?z GTLDeZIILgFßäY- Nr. “/ zu haben: Z)
Der National-Reich
Aus dem Spanischen des A. B gr 870. brokch.
das allgemeine Interesse in Anspruch vollsiandig und erschöpfend,
7) aus dem Debitwesen des Eigenthümers Köppen Königl. Preuß. Hof ericht vop Pommern Schrift alle Beachtung “verdient.
ju Reinkenbagen fund oeßorbenen Commerzien-Rnths Hagenuk-
für die Erben des zu Strnl- und
ügem 11- M 5 llc r, krasses.
die Finanzen und die StaatSschuld des KZ- greichs Spanien.
ins Deutsche übertragen von „!)-".f Kottenkamp 20 gr.
Diese vortreffliche Schr t eines der ersten 11-- „ „_ blixiücn Spaniens bchandest den im Augenblic? so 3" dem Werke: „Geschichte der KM e in EWE rungs-Haupt-Kasse zu Stralsund werdcn abgcgeven bochwichtégcn Gegenstand, der vor
Uebersicht des Inhalts: 16 Kapitel. Ueber den Zweck dieser Schrift.
umtau, Major und Commandeur des reitend Feldjäger-Corps. Mit 1 Kuver. gr. 870. bros" Preis 2; T lr. ' Predtgten , Reden und Weber, „ zunächst für MilitaireGemelndetf. Von 1).-. F- Eylert. 8y0. Preis 1 Thlr.
Uebersichcs - Charten
thurn,
orrego,
seit dem Jahre 1792.“ zs Heft. (In alt: 1 Wld“ Feldzüge von 1799-1801 in Italien; 3 u, 4: ed; züge von 1728-1801 in der Schweiz, in Graub 11 ten und Tirol. quer Fol. Preis 20 ssr-
allem Andern nimmt, klar weshalb dé
!
M von Pampelona, in olge einer Brustkrankheit verschieden. „KI,?
35 Jahre alt, war er schon zum Grade eines General-Maiors
Hiesige Blätter enthalten folgende Nachrichten aus andrien: „Der Pascha von Aegyptm fährt fort, in- seinerAleF
Der bekannte SpanischeÉInsurgmten-Änfühkek- die festes), a
Allgemeine
' Preußisckze Staats=Zcitung,
“MMM, 2)147 12.
Amtliche Rachr'ichten. Kronik des Tages.
Angekommen: Se. Durchlaucht der Fürst Wilhelm Radziwill, von DreSden.
Zeitungs-Rachrichten. A u s l a n d.
Frankreich.
Deputérten-Kammer; Sxißung vom 3. Zanuax. (Nachtraa) Nachdem in dceser S'tßun Herr Dumon dre Debatte über den beantragten Bau emes ercchkssaales fax den Pairshof zusammengefaßt, und den Vorschlag der Kommtsüoy, sofort eine Summe von 1,280,000 Frcs. thm Bqu emes dxft- nitiven Saales 50 bewilligen, mtc großen) Ekfer verthetdtgt hatte, theilte der Präsident "noch 3 andere Amendements met, wodurch die Herren PiScatory, Moreau und Delaborde 111) MW“ dervon der Regierung voxgesctzlamen Summe v0n 360,000 Frcs. für einen 001)? Ukovisoklstan Waal anschlczssen, Jock doch Jeder eine andere 'lefafsung-ch ©1001;er propomrte. Qs hanNUe sick) ]"th zunächst um Déc,*,3“1'c1g§,1110.lch0111.von dlßiscn 0er- schécdcnen Anträgen bei der Abstmnnuug daePrwritäx ecuzurau- mon sev. Herr Ganneron war dagegen der Memmxg, daß sack) vor AUM: erst das JRénifteréu111 dartßber nähex ausvprechen müff-k, ob es seinerseits mit dem Bau eures dxfmttiyen Saales e:“nve7standen sm). C'r sey es der Wahrheit )ebuldcg, fügte er h'mzu, die Erklärung abzugeben, daß, auf den ergenien' Vorschlag der Ménifter, jenes Projekt im Schoße der Kotynusswn erörtert worden sey. Herr Thiers k011nle es -naxl) dteser Bemerkung nicht vermeiden, der Kammer etmge Aufnhlusse über dcese That- “ 9 en.
)ack)e,/Yß1chg blauhe“, sagte er, „daß den vorigen Rextzer [ein Ge- däckZtnkß tragt, wenn er _sagt, daß von Seiten des thftermmsÉxen besonderer Vorschlag _in jener BZéehung (gemacht worden sey. de;“ statten Sie mir, daß 10) hier no emma den ganzen F;,dergatxgvor
Sache erzähle. Bevor weir unsern (Heseh-Entwurf überhaup urde- legten, hatten wir uns uberszJt, daß es undelich seidem c: den gegenwärtig vor dem Packs osx schwebenden rozeß al e. deßm wöhnlichen Siyungs-Saale der Patrs-Kammer zu verbande n, _
' gesetzt auch, daß. von den 270 Verhafteten nur einigen Funfztg
' ' der ro e emacht würde, so würde, wenn noch 2-300 “MFT, hiUFUYMtbetß, er Raum doch immer viel zu beschxänkt seyn, *nm'das Richter-Amt mit Würde versxhetx zu können. Wer entschlos- sen uns daher zu dem Bau eines provzsonschen Saales und verlang- ten zu diesem Behufe von Ihnen emen „Kredit von 360,000 FF:. Nachdem der betreffende Geseh=Entwurf emer Kommisffon zar Pr - fung überwiesen worden, war diese der Meinung, daß man, amian 300,000 Fr. für einen provisorischen Saal herzu eben, lieber gleich das Vicrfache an den Bau eines deßnttiven Saa s seven sollte; see verlangte daher von uns einen Plan und Anschlag zu_ einem solchen Bau Beides wurde ihr zu Tbeil,„und tbr x_ugleiY die Versicherung gc eben, das;, “falls die Kammer „nch „mit dteser „xdee einverßanden “cr lärcn fonte, das Ministerium semcrsetts pen Anschla von„1,280,000
rJ, wofür der Bau in 4 Monaten beendegt seyn,)“o te, mcht uber- Feigen würde. So lautete das Erklärung", die :ck) im Schoß: der
, Kommission abgab; einen förmlichen Antrag habe ich aber niemals
gemacht.“ , ' . K “s Herr Maugmn, der ein Metglted der gedachten omm: -
fion war, bemerkte seinerseits, daß die Idee emes provtsortschen Baues vorweg von den Kommisfions-Mexgliedertx verworfen wor.- den sey, und zwar einstimmig. Als darauf dre andere Frage, '.b ein definitiver Saal zu bauen sey , qufgeworfen worden, sey Herr Thiers aus eigener Bewegung mrt der Erklärung hervor,- getreten, daß der Plan zu einem'_solchetz Bau beretts entworfxn worden. Gleichzeitig habe er dtexen P-an der Kommission mtc- gethealr, und ihr den Wunsch zu xrkennen gegeßen, .das-fie [hn der Kammec vorlegen möchte. Hierauf habe dte Mmorttät d_er K'vmmisfion geäußert, daß, wenn von emem neuen Plan die Rede scx), das "]?iniskerium den alten z0r11ckneßmen „müsse, daß aber die Kommission nicht die Jmttatwe_ m dteser Sache crgree'fm könne, da es nicht gebräychltch sey, daß, fie der Kammer eine Kosten-Erhöhung „m Vorschlag brmge. Anf die Weigerung des Ministers gbex, jenen neuen Man vor- zulegen, habe fich endlich die Maxoruäc der Kommzsnon selbst
- dazu e11tschloffen. -- Nach dieser Erklärung, die mit der obigen
des cm T fers allerdings in einigem_Widerspxuche stxht, wurdpeRder AZtrqg der Kommission auf daß: Bewrllcgung emer Summe von 1,280,000 Fr, mit großex Stammenmehrhete ver.- worfen. Nur etwa 10 oder 12 Depunrte erklärten sch zu Gun- ßen desselben. Die zuleht erfolgte Annahme des Moreauschen Amendements, jedoch nur mit einer Maxorxtäc von 28 Stam- mkn, ist bereits gestern gemeldet tvorden.
aris 4. an. ,Die Gesandten Preußens, Rußlands und OekkeYeichs ,habe't? seit einigen Tagen zusanzmen und exnzeln häU-figc Konferenzen mit dem Grafen von Rtgny im Mmeste- rium der auswärti en Angelegenhetten. ' .
Der Temps Jagt in Bezug auf dee gxstrxge Abstammung in dcr Deputirten-Kammer: „Wenn_ uns bet dieser Abstimmung irgend etwas überrascht, so ist es dae große Minoricät. Wax haben in der That das Resultat der Berathung niemals bezwer- felt. Die Regierung hatte die Amnestoe-Frage an ihrer) Geseh- Entwurf geknüpkt; die Kommission hatte versucht, an dre Stelle eines rein poltti chen Geseßes eine Frage der Architektur und der Verwaltung zu setzen. Das Amendement der Kommisüoy schloß dk," Entwurf der Regierung mitullen seinenFolgen in fich. Dte Kam- me:: :“)".Ik es daher vorgezogen, über die von dem Ministertum gestellte Fragc in ihrer ganzen Einfachheit zy votiren, und selbü das Amendement des Herrn Moreau hatte zum Zweck, das Votum der Dcputirkk-n wo möglich noch enger und“ noch deutlicher an den voy dem ""akkökwfe schtvehcnden Prozeß zu kx'rüpfen. »- Man muß em;- umxn, daß die 10 bedeutende Minornät, welche
Berlin, Montag dé'n 121?"
fich gegen den Geseß-Entwurf erhoben hat, ein deutlicher Beweis ist für den Fortschritt der Ideen des Vergessens und Vergebens. Außerdem haben die“ Berathungen noch den Vortheil ge- währt, die Lage des Kabinettes in ein helles Licht zu stellen; die Grundsätze der Herren Thiers und Guizot haben fich mehr als jemals im Widerspruch miteinander gezeigt.“ -- Der Cour- rier frangai's bemerkt über denselben Gegenstand: „Der Herr Berichterstatter hat in seinem langweiligen Resume“: zu sagen qe- wagt, daß die Amnestie, wenn sie auch vor 14 Tagen noch mög- lich gewesen, es nach der stattgehabten Debatte „mehr mehr_ [ey, So hat man denn die parlamentarische Oppofinon inkrimmtrt, wie die Presse; auch sie ist aufrührerisch, auch sie gefährdet qlle Fragen, die se berührt. Keine Gerechtigkeit, keine Gnade, _kenxe Menschlichkeit mehr im Lande, wenn die Rednerßühne und dre Presse nicht zum Schweigen gebracht werden! Wu: unsererseits aber glauben, daß nicht die Amnestie, sondery der Prozeß ut)- möglich geworden ist. Möge das Ministertum fich auf (ne Pairs-Kammer stühen und den Prozeß fortsehxn, wenn es Muth dazu hat: es hat noch nicht seine [este Prufung „überstanden. Nach den beredten Proteftationen der Herren Odrlon-Barrot, Bercyer und von Lamartine werden die gerechten Verwünschun- gen Frankreichs kommen. Die Amnestie würde andere Resultate geliefert haben !“ . . Ein Pair von Frankreich, Graf von SeSmatsons, hat eme Berechnung angestellt, um zu beweisen, daß der bei dem Packs- hose schwebende Prozeß in der Ausführung unmöglich sey. Nach
.dieser „Berechnung würden, wenn man annimmt, daß nur 120
“Angeklagte anwesend wären, 264 Tage, also mit Inbegriff der Ruhetage beinahe ein Jahr nöchig ]eyn, um den Prozeß zu beendigen. Dabei müßte man noch annehmen, daß während dee- ser ganzen Zeit fich weder legislative Geschäfte, noch bedeutende Ereignisse darböeen. “ .
Die Uneinigkeit Frankreichs mit Karthagenq ask auf gütliche Weise beigelegt worden. Ueber London vermmrpt man, daß Herr Barrot wieder: als Konsul énstallirt worden csi. .
Am 31. Dez. ward zu Nantes ein zum Tode verurtheelter Chouan, Namens Martin, hingerichtet. Eine ungeheure Volks- menge wohnte der Hinrichtung bei. Der Veruccheilte hqtte erst einige Stunden oner die Verwerfung seines Begnadtgungs- Gesucbs erfahren. obald er wußte, daß er sterben mußte,-r;ef er: „Es lebe Heinrich P.! Das ist eine bluxdürstige Regi'erurzg, die durch Heinrich 7. zu Grunde gehen wird! Heinrich1.w1rd mich rächen. .. Ick sterbe für Heinrich 7. und die Religion!“ Martin zeigte einen außerordentlichen Muth. Mit festem und entschlossenem Tritt beskieg er den Karren und rief: „Es lebe Heinrich ?.! Es lebe die Religion!“ “ Dann betrachtete er die ihn umgebende Menge und richtete an sie mit auSdrucksvollem Tone die Worte: „Blutdürstiges Volk!“ Einige Stimmen antworteten: „Rieder mit den Chouans!“ Aber allgemein ge- bot man Schweigen. Ehe ev das Gefängnis; verließ, hatte er gesagt: „Ich bete für meine Freunde und Feinde“, und xväh- rend der Fahrt nach dem Réchtplaße wiederholte er von Zett zu Zeit: „Heinrich D'. wird mich rächen.“ Bis zum lehren Augen- blick spendete ein“Prie|er ihm die Tröstungen der Reltgton. Das Schaffot bestieg er mit der nämlichen Entsch1ossenheit; er starb mit einem Muthe, der Erstaunen erregte. - Ein anderer Chouan, Namens Belliaudj“ dessen Todes-Urtheil in lebenSläyg- liche Zwangs-Arbeét umgewandelt ward, rtefabei dieser Nachrecht aus: „Ick würde den Tod den Galeeren, lch würde das Loos Martins vorziehen.“ ,
Im großen Krankenhause zu Lyon haben'kürzlrch Unoxd- nungen stattgefunden, weil eine zwanzigjährcge barmhexzege Schwester, Namens Robert, nur den Befehlen des. Emskirchen der Anstalt und nicht denen der Verwaltung Folge letsten wollte, fich auch weigerte, der darauf an ste ergangenen Aufforderuxrg, das Haus zu verlassen, zu genügen. Die Verwaltung mußte, wenn fie nicht ihr ganzes Ansehen verlieren wollte, da thre Vor- stellungen nichts fcuchteten, Strenge anwenden., Am_ 30. Dez. Abends -7 Uhr erschien daher ein PolizeiKomtmffar t-n Begier- tung emiger Agenten am Thore des HoSpitals, um dre Enxfer- nung jener Nonne zu bewirken. Ein Piket von 50 Infantertsten war in einiger Entfernung 11 ihrer Unterstüjzung un Nothfalle aufgestellt. Man ließ die iderspe-nstége ayfangs rufen, um „fie ohne Aufsehen Wegzubringen; allem m emem Ru brach _eme wahre Znsurrection in der anzen Anstalt aus. Der Komtmffar wollte die Schwester aufschen, aber ein dreifache; Spaltcr von Nonnen stante steh ihm entgegen. Vergebens bertef er fich auf das Geseß, vergebens zeigte er scxne Schärpe: er ward beschxmpft, bedroht; der Oekonom, der bei thm war, ward sogar gemtßhan- delt. Der Tumult ward so groß, daß der Offistcr des Ptxcts, der das Geschrei der Nonnen hörte, und das _eben des Kom- missars für bedroht hielt, mit ssinen Truppen zu _semem Schulze her- beieilte. Dieser suchte ihn jedoch zu beruhigen und thn zu entfernxn, ym die Erbiteerung der jungen Nonnen nicht zu vermehren. Em Ex- eiqniß, das ernsthafte Folgen hätte haben können, verwickejte dre Sache noch mehr: drei Nonnen entwischten und zogen 1710er Kirche der Anstalt die Sturmglooke. Der Anblcck eintger Soldaten, die man abgesandt hatte, um fie vom Läuten abzuhal- ten, ]agte se in die Flucht. Obgleich die Sturmglqcke nur eme oder zwei Minuten gezogen ward, Waren gleich 5 bas 600 Mep- schen vor dem HoSpital in dem Glauben versammelt, daß x_n dem Gebäude Feuer auSgebrochen sey. Zum Glück waren dre Thore geschlossen, und die Menge zo_g fich auf dae Verstchexung des Kastellans, daß es„nur xin faljcher Lärm gxwesen, w_1eder zurück. Es ist leicht begreifltch, daß das nächtltche Eindrmgen des Volkes die Unordnung verdoppelt haben wßrde. Währen'd ein Theil der Aufrührer dem Kommissar und semen Agenten dae Spiße bot, ein anderer die Sturmglocke läutete,“ siürzte eine
Schwester in die Säle der Fieberkranken und schme: „Erhebt Euch, Kranke! man entführt Euch Eure Schivestern! man er- mordet Eure Schwestern!“ Man kann, denken, welchen Ein- druck diese Wortecauf das Gemüth der durch Leiden geschw_äch- ten Personen machten. Mehrere derselben wurtJen von befragen Nerven-Zufällen befallen. Kurz, der Kommtsar konnte den
Januar
Zweck'feiner Sendung ,».c'cht éL'fÜÜSU. DZe Schwe|cw dre MEZ gewiesen werdcn sollte. H.:ttc kick), wie man m_gt, in cénem Schw!» verborgen und crntginz; aÜen Nachsuchungon. „_ ,-
Nach dem Semaphoke vom 30. DJ. haben zu Marxemxz seit mehreren Tagen keins Choiexa-Fälle mehr stattgehabk, so Dax,- die Krankheit als verschwunden: betrachtet Werden kann. _,
Das Journal de Paris sagt: „Wir haltm es 111.“ nüßlich, zur Nachricht der Inhaber von Coupons'der «111.592- seßeen Spanischen Schuld zu bemerken, daß nach eme_r Prwaz- Korrespondenz die Rede davon ist, auf fie den Accrkel 4 dm?- Geseßes vom 16. November anzuwenden und nach den Zmsexz, und nicht nach dem Kapital, die Summe pasfiver Schuld, dre ihnen als Austausch gegeben werden sol], zu berechnen.“
Aus Saint-Zean-de Luz schreibt man unterm 30. Dez. „Seit gestern Abend geht hier das Gerücht, daß ein außcrov deutlich hißiges Treffen am 27. d. zwischen den Karlisten um» dem Kommando Zumalacarreguy's, welche die Stellungen in der Umgegend von Oäate besetzt hatten, und den Truppen der Königin, welche 8000'Mann, worunter ein kürzlich von Vittoria angekommenes KavaUerie-Regiment, stark waren, skate- gehabt habe. Es heißt, die Karlisten seyen durch einen kraftvol- len Angriff der Kavallerie in die Flucht geschlagen worden, und ihr Gros habe fich nach der Küste hin geworfen. Andere Detaiis giebt man über dieses Treffen nicht an. - Der Capitain "einer Schaluppe, die als Courier-Schiff zwischen unserm Hafen und San Sebastian dient, von wo fie gestern abging, meldet, da)“; am 28. und noch gestern, im Augenblick seiner Abfahrt, die Ge- birge in der Umgegend von San Sebastian durch die Karlistcn besetzt waren, deren Zahl man auf 6 bis 7000 Many. scbäßtc. Man sagte, ste hätten starke Verluste erlitten und suchten eine leicht zu vertheidigende Stellung, um die Trup pen der Königin aufzuhalten, die fie, wie es scheint, unausge- seht verfolgen. Man versicherte, Zumalacarreguy und Guibe- lalde seyen bei diesen Karlisfen. Die Vot'poüen stehen dem Kloster von San Fernando gegenüber. _ Durch den nämlichen Capitain erfährt man, daß zwei Schiffe, ein Französisches und ein Englisches, eine bedeutende Quantität Waffen, Pulver und Mehl für Rechnung der Spanischen Regierung nach San Se- bastian gebracht hatten.“ » Ein Schreiben aus Bayonn-x vom 30, Dez. theilt ungefähr die nämlichen Umsände Über jenes angebliche Treffen vom 27. Dez. mit, und fügt in einer Nach- schrifthe'nzu: „Wir haben Gründe zu glauben, daß obige Nack); richten ganz richtig find; fie sind durch glaubwürdige Personen bestätiget morden.“
Großbritanien und Irland.
London, 3. Jan. Unter den neu zu ernennenden Bc,- amten bezeichnet man heute wieder den Lord Stuart de Rothesay als mut maßlichen General - Gouverneur von Indien und Sir Henry ane als Ober-Befehlshaber der dortigen Truppen.
Vom auswärtigen Amte smd Depeschen an unseren Gesand- ten in Konstantinopel und an unseren Geschäftsträger in Per,- üen abgefertigt worden. -
Lord Burghersf) ist nach Apethorpe, dem Landfiße seines Vaters, des Grafen von Westmoreland, abgegangen, wo er fich einen Monat aufzuhalten gedenkt.
In der Versammlung, welche gesiern von den Wählern de:“ Oppostrion in der City gehalten wurde, um die Wahl der vier Reform Kandidaten Wood, Grote, Crawford und Pattison 0 be- fördern, und welcher, der Times zufolge, eine große » ?engc achtbarcr Personen beigewohnt haben sol], äußerte Herr Prie- chard, der den ersten Beschluß in Vorschlag brachte, die Mei,- nung, daß die jetzigen Minister das Land in einen Zustand der Aufregung gestürzt hätten, und daß die City von London durch die Erwählung von vier Reformern zeigen müsse, wie sehr es ihr darum zu thun sey, daß die Institutionen des Landes gereinigt würden. Herr Ashurst, der dieser Anficht beistémmtc, bemerkte, daß der König in seiner Thron-Rede gesagt habe, er wünsche, das Volk im Parlament seinen Rath und stine Gcfiang ausspre- chen zu hören; nun hätten fie sich hier versammelt, Um Sr. Maj. diesen Rath zu ertheélen, und er sey Überzeugt, daß, WEU!) fie die vier genannten Herren wählten, ihre Ansichtex) getreu xc präsennrc seyn würden. Der Alderman Wood, der *hieraxxé' das Wort nahm, wurde mit [autem Beifall empfangen, „Der Enthusiasmus“, sagte er, „den das Wok: RfoU von neuem hervorgerufen hat, zeigt, daß die öffent1ichc »))?einunx jetzt so weit vorgeschrittcn ist, daß man ihren Strom nicht nach; hemmen kann. (Hört, hört!) Unsere Gegner haben uns mic DM; Ausvruck „Destruktive“ bezeichnen onen, aber ich glaubs 00.1; Wohl, daß Keiner von Allen, die fick) in diesem Saaie befindcm den Grundsaß der Beraubung annehmen und sack) von dem, wa: er besitzt, so gern trennen möchte. (Hört, hört,?) Dec xt:ci'sjxx. unter den Personen, welche jenen AuSdruch auf 11118 antvcnd-kn nennen fich Konservative, das heißt mit anderen Worten, ))?me ner, die lange Zeit hindurch von der Abgabenlast des Lanws gelebt haben. (Hört, hört!) Ick bin 40 Jahre lang ein Ii.» former gewesen und habe die Veränderungen, welche jetzt vorgs- nommen werden, immer eifrig gewünscht„ NieZUal-Z habe ich am Votum im Parlament aus unrechtléchW 2113710): abgegrbcn.“ (Beifall.) Nach ihm trax Herr Grqce auf und rr: klärte, daß er fich zu Reform - Er_undxäßen schon («1er vor der Zeit bekannt hätte, yhe sie 10 gang und gäbe ge- worden, wie jetzt, Und daß es khn sehr freue, disk? Grundsäpe nunmehr unter dem Volke _Wurzcl fassen zu 125001. (HSM?) „Reform“, fuhr er fort, (,wze das Volk ue wünscht, kam; nur durch die Entlassung des )eßtgen Mmistcriums erreich: Werden, und es bedarf keines großen Scharffinns, um ei,“,«zuschcn, daß die, welche MKW»? abgejbrochen, nieht die' "3373111021“ dazu snd,- die FruchtAZyr Rékse zu hrmgen- (BetsaU) Sic Werden 00). noch des ederw1Uens ermnern, der (1:7: 9. November 18301101; Herzog von WSÜMIWU MW Stk Robert Peel bezeigt 1001-09, so daß Belde_es damals nicht 1vagten, sch in der City bl1ckcn ku lassen. Deeses Gefühl gründete stch auf die früheren HanD- ungen des Herzogs. von Wellington und darauf, daß
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