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nian daran verzweifelte, von seinen. Händen Iicform zu erlangen.“ (Hört, hört!) , Herr Crawford- dei' d_ritte Kandidat, machte beriicrkiich“, das; c'r zuerst mehr in " kommerzieuer, als in politischer Hinsicizt Repräsctl- taxi: dei" Londbxier Wähleksckxast geworden, daß ei; abcr stets be- reit gewesen key, sein Leben lang auf Reformen in „Kirch? und Staat zu bcsrshen, und daß er längst gcglaubt habe, es sey fi'ii' immer mir dem Reiche dcr Tories zu Ende. „Ick babe WTTV“, sast er weiiexhin, „hinlänglich Übrrzeugt, daß iicbetiiäixiiqe "Pak- lameure für diiscs Land zii lang sind; aber." die Frage, 5505010050 der geheimen Abtiinmxunii, bedarf, meines Erachtciis nach, er!? noch bir xJ-fliCBiicxi Erwägung, wenn das Volk dcn Grundsaéz de'." Iiipraieiitation voliiomm-m vcrsichsn wird. Jai) glaube 16- d0ch SM, 09-13 dem Volke noc?) iiichr dei“ ibm gcbi'ihrcnie Arnbcii aii dcr Geivaic eix:gci'«':iiii:c worden ist. NTM, dai“; ici) die drei (.?)ixzmltcn, König, Lords mid Scmeim'n, uriiqiséiii'zt Win möcyte, (*ab-xi" ici) 11*i*.!!1si*i)c ewe gliick'iicizc Vevmiscijmig dcrsclbcn mir dem Voik.“ (Höri, höxt!) Herr Partison, dcr (Hochr- ncur dci" BUK, *.*-crn'iis die Versaiiimliinq auf die ?[di'ssW wc!- c_l)e ex an die Wählcr gcrichict, UUQ woi'in cr dem fcsicn C'nt- !(!le zu cxicxmcii gkgcben habe, Reformen inKirchc und Staat zu M'UU'ÜÜHM. (Höri!) „„Ich crkläi'o,“ fügte er hinzu, „däß «ck)- fiii' j-*dc ??)T-ißi'cziei siiiximeti will, die darauf bricchtict ik-“k/ M klebcnxähriziin Pailanicnie in dreijährige abzieki'irzcn. (Höri, hdi'i!) Dx:- chiitxc 'Libii'itiimiiiig ist auch bei weitem vcrsUssUUZs- WUNSCH UPO M! V,:ihäe'twisién Engiands angeiiicsx'cnci', als das ],??IM'L “MTM, UW, U27) [)(-"Ke, sie angenommen zu schn. (Höri, Kit. Ichbi'ci'c Sitiximm: „.Das. heißt doch„ sick) aitx'spi'ccycnl“) „&:esc imme _?si!„*,ia)i-cn sind n:.cizt voxi gcsiexn, sondcrn haben sich fck?“ vor“?"xxyvci'cn Zahlen bei mir fciigcscszc.“ Nachdem bicy- Ukks 05711 Boriiich einc Däiiksagiitxg voi;i'c und den Kandéyatcn s!" Heciumligci' Appiniis zu Thcil geworden war, ging bis Ver- sN-nmlung aiiécénandcté. ,
. Die Zamaika-Zcitiingen vom 7. Novcmber melden, dbx; in dem dortigen Versaxumlungshausc, weil sicl) dic Niger- Li“!)l'!é!:ge foriioäl)i'c:id sehr unlusiig zur 'Zli'bcic zeigten, der 'Ein-
eine heilsame
im.; z:,c:nachr worden War, Weiße Arbeiter aus Eiii'vpa odcr
schifonLk-Üi der Kolonie zuzulassen.
Aus Kalkutta smd Zeiximgcn bis ziim 20. Jiiii [)i-xr cin- gegangen; si? melden, da[; dcr Rail) von Indien am 24. Juni icine erste Geschäfts Sitzung in Ootakamixno gehalten habe. Eine ide"; ersien Fragen, die ziir Berathunxi kamen, war dic, ob Wegen Einkauf:? der, Inskl So'cotvra, die am Eingange ms Rothe *))éeer iicgt, cine U::tx'i'handluwg zii eröffncn sci). Dii- Entscbci- dimg fiel dahin aus?, daß Bcfohle tmc!) Bombay gcsandt WUWOU, emen xm." Unterhandinng mit den Ai'abisii)cii Häuptlingen [“ck-ei" ben Ankauf dci" Znscl aesigrxctcii Offizier dorthin zu schicken. Cs soll dßese Insel, als Nichiage-Pla-Z für dcn Handel (Bros;- l'kkkä'F-icns mic dim Orient und als Ort ziim Anlegen fiir die “FUgliscHen Schiffs, um sich dnscibsi mit Lbi'UIMLULM und Was- “M zu versehen, oder als Zufiurixc in Kricgsfäilen betrachtet, exne sehr schälzbarcErivc-rbung sryn. Auch bietet sie große Vo:t[)ciie mic Hinsicht aiif die Einrichtung einir Daii-piscl)ifffai)rc zwischen Indien und Sinz dar. Dcr Calcutta-Cou- l'ier bemerkt, man solle [ich der Insel jc cher jc lieber zu versichern sinken , denn die raschen Fortschritte dcs Püscha's von Aegypten in der Unterjochilng Arabiens ließen erwarten, daß er, wenn man viel Zeit vcriierc, dcr Ostindisckxn Compagnie in der Bcfiiznahme von Socotora zuvorkommcn !Ucrde. Es kann hierbei crwäbnt Werden, das; die im'Drogucric- „Handel vorkommende .Mi-o :“;ocolrjxm von der besagtm Insel il)r3n Namen habe. Noch ein andcrer ebenfalls ziemlich wick)- riger Gegenstand wird in den Zeitungen von Kaxkutta verhan- delt, nämlich die Frage, ob es nach dem kürzlich erfolgten Tode des :)iadschak) von Uhrtséya un Tchrii) -- cines inländi- 7ch1)en Fürsten dritten Ranais - nicht mibsam sey, das Gcbécc desselben unbedingt dim Britisiben Indien cinzuvcrlcibcn, fin" das es vci'mögc scinci" gcographischcn Lag-.*, in der durch die bci- den Flüsse Batwaund Dessauer gebildet? ();-Oil und in Südwesten von Scindiaß Gebiet bcgränzt, ais cim“ nothwendige Ergänzung erscheint. ?atiirltci) schlcc Sk', Wie gewöhnlich, auck) für diescs Reick) nichtanKron-Prätcndcncen. Dem B o in ha 1) - C o urierzufoigc,h.1c .Hk. Waghorn, 0er bekanntlich so große Reisen gcii1aci)timi» ji-F) to unsägliche Miihe gegeben [)Kt, um die Verbindung von (30- mdien mit England *.»ermittclzi dcr Dampfschifffahrt zu Stande zu bringen, nichis als Unglück gehabt," und cm Unsicrn schien Über allen seinen Unternehmungen zu walten. Er hatte sem Schiff, vcikmuti)lich den „Forbcß“, verloren und wird nun Méxi- scheinlich dreimal so viel Zeit brauchen, als“ wenn er ums Cap hätte fahren können, um England zu crrcichen. Lam Nachrich- ten aus Penang, hatte, abgesehen von den gewöhnlichen See- räubereirn in jener Gegend, ÖM König von Achim an der Nordküste von Sumatra förmliche Kixperscisffc ausgerüstet, welche schon mehrere Englische und andere Schiüe geraubt. “Man glaubte, cs n.'iii'de cin: völlige Expedition gegen ihn um ternommen wcrden müffen. ' *
Den letzten Nachrichten von den Sändwicbs-Znseln
“zufolge, drohie dem dortigen Handel großer Schaden, indem
die daselbst befindlichen Missionairi, mcistcntheils Rord-Amei'i- kaner, wider den Gebrauch und Anbau des Tabacks proteftii't haben sollen, der ein bedeutender Handels-Artikel auf jener Zn-
,sel geivordcn War. Auf der Insel Mauih waren schon alle Taback's-
Pftaiizin ausgerottet; auf Woalw hatte dasselbe geschehen sollen, dock) hatten es die Eigenthümcr durch ihre Wachsamkeit iioch vcrhindcrt. - .
Aus den Z.szcxn Bcrichtcn von Bogota, die bis zum 1. Oktober reichen, i'l'gkch sici), "daß die zur Vertheilung der Staats- 1chuid Columbicns crsmimten Bevolimäaxigten von Ren-Gra- nada Und Vcnczitelcx - Achator hatte bekanntlich k-rénén gc- schickc - ihre «Z):ßungcn forisoizien. Am 29. S*:Pkkliibkk hatte der Britisaie G;!“andie, in Fotge neuer von Lord Palmerston erhaltener Insiruciioncn, iviedcr eine Note eingereicht,. worin darum nachgcsuchc wird, daß die Sakye möqlichsc beschleunigt und einstweilen ,der geschiicl) dazu bcscimmce Theil der Zoll-Eiti- nahme für die Cngiischxn Gläubigir zurückgelegt werden möchte. Die Regierungs-veisx Santander's oll Wieder sehr dcöpotisch geworden seyn. Schon seit drei Iahi'en, heißt es, sey es ihm gelungen, dre Wahlen zum Kongreß durch die Stimmen der Soldatin zu leiten, und die jüngste Wahl des Vicc-“Präfidenten
* habe die Rechte des Militairs völlig bcfcs'rigt, indem die So!-
daten nicht allein mit einer ihnen vom Hauptmann eingehän- k-igten Liste der_zu Wählendcn zuxxStimmgebung gegangen scyen, sondern selbst die friedlichen Bekix'gcr verhindert hätten, in das zur Wahl bcsiimmrc Lokal zu kommen.
Niederlande.
Aus dem Haag, 6. Jan. „Se. Majestät Haben b-fohlcp, das; in Zukunft keine verunglückte Scesciyiffe emen “Zinspx-mxz auf den im *.*-)Tinijkcrium des Innern bestehenden Fonds zur Unter- [iüßung Nothlcidendci' haben sollen.
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In Amsterdam wurden im vorigen „Jahre 6080 Kimber ge- boren; cs starben 8440Pe1s9ncii. Gctrauc wurden 23070 Paare.
Dkk „Pylach“, welche“.- (wie gestern erwähnt) nicht weit von der Ki'ixie untcrgegangen'iyi, way ein großes Dampfboot", das“ dem Berkshr mit Batavia einen neucn Schwung geben sollte, Und als» ein schncl1seqclnües wohlconditionirtes Schiff bekannt. Dasselbe wurde erst kürzlich in Rotterdam erbaut und „kann um möilici) [*,-ci dem kcincsivegcs so siürmischcn Wetter einen solchen Lick crtzaicen haben, daß scin Untergaiig dadurch hirbeégcsi'ii)rt wuxdc. Uxxsci'e Zeicimgrn speichen daher ausi) ben Argwohn aus, daß il'xiciiZ) ein fii'ihci' oder später aus L?ck)r kommender Frevel dabei seine Hand im Spicle gehabt habe.
Belgien.
Brüssel, 6. Jan. Als am vorigen Sonntage dcr König und die. Königin unsrwax'tet im hiysix;cn Thraker erschienen, wur den d-Z.sclben durcb die iaiitcn Acciamationcn des" vcrsammciccn Piibiiiimis begi'i'ißt.
Dcr »))?cssagcr de Gand sigi: „Die Journale dcr glorreichen Beigischxn Revolution wilden fortwährend, daß die nach Holland ausx'xcwaiidcrtcn Bammvoli-Arbeiiei' dort Ver- folgungcn erleiden und gcnöxhigec smd, nacb Belgi-cn zurück zu kehren. Sie féigen hinzu, daß die Mamifakturisreti dort belästi- gec wcrden und alle möglicixcn Unannchtnlichkciten cricidcn. Alis dich?: Berichts sind patriotische Betrügereien; die einzige Verle- genheit, ivcickw dic industriellen Ausgeirandericn fähien, isi, daß sio ihre Wci'kxiätten nicht so schnell organistren könnrn, als die zahiicicbcn ihnen gemachten Bestellungen cs _crheischen.“
Srbweden und Norwegen. Stockholm, 20. Dez. (Hamb. Korr.) Die in dcr Schwedisch Staats-Zeitung enthaltene Vertheidigungs- schrift d;r TNitglicdcr dcs Staatsrathcs in Bezug auf die vom Conitiiution»Ausschuss gegen sie verhänqtc Anklage“ ist ein wahres I)ieiiici'jii'ick klarer und bündigcr Darstellung, und be- lcucbicc die einzelnen Anklage-Punkte auf eine schlagende Weise.
Es läßt jedoch bei dcr gedrängien Dariiellungswcisc und dem .
iniiic.2,en Zusainnicnhange der einzelnen Pai'ägraphen keinen ei- gcmlickxcn Auszug zu. Nachdem der StaatSratf) in dcr C'itileiz tima des Aussehens erwähnt, Welches eine so ungewöhnliche Anklage nicht allein innerhalb, sondern auch außerhalb der (Prämie:: des, Vaterlandes habe errcxzcn im'issen, spricht er die Ucbcrzcugung aus, daß strenges Recht zwischen den Angeklag- ten und dCi! Anklägern obwaitcn und beide für ihre Hand- lungen vci'atitwvi'ilick) seyn wiirden. Er geht sodann zu cmer_fo1*mcllcn Bclsuchtung dcr Anklaqe liber. vaördersc wird die Bcfugiiiß“dcs Cotikiitutions-Ausschusses mit Beziehung auf Oct: Wortlaut der Verfassung angefochten, indem selbiger nur
von einem Rcichtage zum anbern zur 1intirsuchiing berechtigt" *scii, und bis Gefahr nachg-wicien, die daraus entsprmgcn MÜßté,
wcnn cuicssi' 'Linsicduß im Laufe e:“m-r [ck09ij Seision den Hund- lungen der rollziehcndm Gewalt Sibriic si'ii' Schmit folgen und s1ch somit zu LMU“ inqiiisitoriscixn und unverantwortlxchen Zwi- schcnmacht bilden wollte. Ferner wird, selbst die Kompetknz vor- ausgcscizt, auf dcn scltiamen Widerspruch hingewiesen, der dar- aus entstehen könnte, wenn die Reichsstände die Königl. Propo- sition in Erwägung 'zu ziehen beschlösscn, während der Ausschuß, der doch nur eine Delegation aus ihrem Schoße sry, sick) da- durch zu einer Anklage dcs Staacéraths bewogen gefixnden Hätte. Endlich wird mit Be'ziehuna auf das Proiokou dcs Constitutions- Ausschusses dic Formwidrigkcit des von demselben gefaßten Be- schlusscs erörtert, in welchem die üblichc Abstimmmissweisc nicht beobacbtit worden, indem nicht zwei entgegengesetzte Ansichten, sondern drci vet*schiedenc Meinungyn in Erwägung gezo- gen werden. Ucbi'igcns verzichter dci" Staatskatl) darauf, aus diesen Einwendungen cin [)micxlieéinm jm-iss_ zu ziehen. Es folgt sodann eine .*"!Mi'ch j'ucii oder ein historiscber Ueberblick der x'chcn seit 1815 über die Kön'gl. Propositioncn in Bcircff Orr Grund-Cigcmhümcr mit den Jicichsscän0cn gcpfioge- nen Uutcibandlungcn, und wird die Zweckmäßigkeit des ncucjien von dem Con!iitutions-Ausi"chusse angefochtenen Vorschlages aus- cinaiibcrgcsclzi. Dic dritc-x und wesentlichste 2lb:ixe.lun-.] üer Dciikz]i)i'isc cnthäic einc vc-Uxi'ändige Rcchifcrtiaung der von dcm Stanisi'athe bcszlzitcn Handlimgsiveise, in Beziehung auf die “.'ii'akiaqc, daß selbiger dic coniiitiitionsmäßig vorgeschriebenen For- mcn iibcrirctcn habe, indem nachgewiesen wird, daß der Staats- rark) nichi allein seine Befugnisse nicht t'ibci'scixritten Habe, son- dern auch seiner Pfiiäx gegen“ den König als dessen Rathgebcr nachgekommen sey, Dcr Smarßratl) glaubt dcnchl), drei Punkte auf unwiderlcglichc 'Wcise dai'gcthan zu haben: 1) das; cl." so- wohl in de:: Sache als in der Form durchaus constitutions- mäßiq gchandclc habe, als ei" dcm .Köniqe zu dcm Schreiben vom 4. Oktober 0. Z., in Bcziebung aiif dic mchrcrwähnre Propo- sition gci'arhcn; 2) daß Der Consiitiirions-Aussiiwß durch skins Anklage sowohl in dci" Form als in der Sache offsnbai" consti- tiitconswidrig gehandelt habe; 3) daß, wenn auch der Constitu- tions-AUZscizuß vcxmiticlsi dss Giitndgcscizcs' aller jiiridi]'ch)en Verantwortlichksit für [eins Schricrik i'ibci'lzobcn sey, drnnocl) dicse eben m'äoc bcneidenswcrtb'e Utivci'antmorxlicheit die höchste mo- i'alisä;e Vcrpxiuhtung nicbt ausschiicßc, bei jedem Atikasse mit
» i'cisixbcr Uni) unparteiiscixer PkÜfUUg und ohne Verlelzung dcr
Rcci;ie Anderer zu Werk: zu gehen. Unccrzeiciincc sind sämmt- liche I)?:tglicdcr dcs Scaaiki'aci)s, mit Ausnahme des Grafen OJTÖi'nxi', wilchcr bckatniiiixi) scinri" ?ibivescnhc.t halber nchxc in Ankiaqcsiand versetzt is. Dcr Justiz Ombudsman hat sicb hier- auf z'UU Behiis“; der C'inreécyiing seiner Replik eine Frist bis zum 7. Janbar k. J. erbeten, die ihcii auc!) gewährt worden ist.
Deutschlano.
Altona, 9. Jan. Die Blattern-Epidemic, Welche seit September v. I. m Aitoiia und bei" Umsegind gchcrrscbc hat, iii jrßc im Abnehmen, nachbcm sie eine nicht ganz unbedeutende Anzahl von "Iersoncn vcrschiedcnen Alters hcimgesucht hat und ?Nancbcm rödtlick) geworden isr. -- Ans Oldenburg wird gemel- dcr, das; ddl't und in dci' Umgegend sich seit einiger Zeit die Masern zeigsn, ohne jedoch einen bösartigen Charakter mixt:- UL ME!].
h Wie versauter, hat der neulich zmn Pastor in Hamburg gewählte Pi'ofcffoi' der Theologie, ])i*. de Wette, fast gleichzei- tig einen Ruf nach Kiel bekommen. „
Am Sözlusse des Jahres wurde zu Segeberg (iin Hol- ßciuiscizin) das 700jäi)rige Iubclfcst der Grüniung der Stadt auf eme originelle Weise gefeicrt. Eine bedeuteide Anzahl „von chcbcrgs Bürgern und Einwohnern vcrsammclie sich_nämiich in einem hiesigen Gaühausc und zog ge.-.en 12 Utzr von da in eincm mit Musik begleiteten Fackelzuge nach dem Kalkbei'ge, auf WciMm vor 700 Jahren auf Kaiser Lothars Geheiß und nach seiner periöniichcn Anordnung die Burg Siegcbura als eine Schutz; und Zwingburg wider die Wenden von allen Nordalbim
„Mangel an
gern erbaut wurdo. - Als der Zug auf ,der HUMMEL“, chiens
angelangt war, wurde in vicrstimmigem WMW? x,ein clgsnv 30
dieser Feier voaneri'n Rekior Arps gediiiztsrcs „rcd nach dn"
Weise: „Des Jahres lehre Stunde 2_c.“, WFZLWIM- wodurch
alle Anrvesenden, trotz des unféeunditcbsn Axcttcxs, m cms ch sonders scjemjche Sßmmxmg. versesZ! WUTQCU. Iiachdem darauf , noch mehrere angemessene “Toasts ausgebrqcks „WMW, KW. man
wieder in die Stadthii'ab und begann, diE feierliche SUMMUUI
mit einer fcdhiicheren zu vertauschen. . .
Miinchen, 4. Jan. HTML Vormittags“ i)ak'ézx,sa1W'-1tliche Minisierialräthe des K. Staats-Ninisteriums dci" FMMJM- W der Spitze der Königl. Gcnerai-Zoli-Adminiiiratoi' Hi". .].M von Wirschinger, ihre Aufwartung bei dem von allen Serien fkk)? geachtctcn abtretenbcn JIDiiiisici', Freiherrn v. Lcrcbeiifi'l'o, gc- macht. - Mit den Gesuiidk)cits-Uniiiindcn dcs F::t'iccxi „"on OUtingcn-Waliersicin, ?inisicrs des Innern, cht cs besiei'.
“Dei" Weingastgeber Findet zu München hatte iiach dem Tode? des Höchsiseligcn Königs Maximilian Joseph die Ézorenadicrx. Garde-Uiiiform an sick) g€bkacht, wclche. Oetz unvci'gejzltcize Mo;- "arch bei seinen Lebzeiten gccragen, Um wicht: ais chi'endcs) Zin- denken aufzubcnmhren. Bei der Ybreise _dcs Hirzogs von Nucl;- ténbkkg naci).Li1]“abot1 hat jedoch Herr Findet dicies kostbarceAn- denken dem Enkel dss höÉysiseiäZen Königs überlassen zu muffcn geglaubt, wechc patriotische (Habe _aucix von chu Herzog ange,- nommcn und von dcmselben nebst cmci' kojcbaben goldenen Dose mit »Mein schmeichelhafccn Handschwcbcn ci'Wicdcrc warde.
Augsburg, 5. Jan. Der in mehrere ZMUWM UNTIL“ gangene Artikel, die er'derherstcllung das_inniQYtiier-Oi'dcns in Baysrn betreffend, einhält am Sihluse GUI OWL]?- MLM nachtheilige AuöäegunZen veranlassen kbnnie. „oli Ocken PLUM?- tigmig und Beseitigimg so manchcr falshen GSMMYU dl,? Allgemeine Zeitung autorisirc worden, Foigindeéiintziiihei- len: „Se. K. Maj. haben, vermöge Allerhöchsren Rkjiriyts Rom 20. Dez. U. I., den Orden der Benediktiner,_ als eiiien niche voir. politischen Tcndcnxen mehr oder minder berührten, ibnocrn Weg.“.u scmcr ivürdigci: Haltung von allen s))?einungcn q(cich“ge'aci)sitem Orden, wieder!")erzusicllen, zu diesem Ende eme Benediktmcr-«Iibx- tei bei St. Stéphaü in Augsburg und ein Priorat tn Ottobciix: ren zu errichten, zagleici) das boxeiis bcjiebcii-dc in s))?cicen Samer.“ zu Vereine.: geruht. Dcn Bencdiktinern m 'Zlit-zsburg Wird sodann: die Lehr-Ansialc bei St. Stephan anvertraut tyerden. Se.. Majestät der König wollen daher, daß der Bibi, Baryabaßj _Hu- bei", vor Allem die in Bayern bkfindlickwn zunicxiprteßliaxen Wirken für den Orden noch befähigten, und ziim Wiedereintritie in denselben geneigten Ex-Bencdikiinci' cinlcibeé xis; üem-Orden imc dcm FN'kgWUsse ihrer Pension wieder anzuschiexzcn._.Llllei'höctYi- dieselbcn wollen fcrncr, daß derselbe sich um Der: Eintritt wur- diqcc WeLt-Gcitilici)cr, namentlich würdiger LebuAmts-Kandida- ten gcisclichen Standes, bewerbe. Fiir den Fall des Bedarfs ge- statten Allerhöchftdieselvcn zu BcscHUiig von Lchrjf'ellcn, dann für die. Fmiciionen im Innern des Klostors einige durch tiefe Gclcßixsmnkeit, ernsies Streben und Fcrnscmi von allxx politi- schen Tendenz hoc:)achtbai'c Oidens-Geistlicbe aus Oesterreich, Allerhöchstihncn voxzuscylagen. Zu dissem Zwecke soll der Ab: nach erhaltyner allerhöctzftlandcs'hcrrlicher Genehmigung Sr. K. K Majesxäc sick) mit den Vorständen der in chicrrcict) besii: henden Bcnediktiner-Abteien ins Benehmen selzen, und kom- mcndcs Frühjahr mit dem hochwürdigsccn Bischofs von Augs- burg selbst- nacl) Wien und in die Ocsterreichischcn Klöster abge- hen, um die von den Aebten ausgewählten, Sr. K. Maj. von Bayern vo*»*zuichiagenden Priester persönlich kennen zu lernen,“
Stuttgart, 6. Jan. (Deutscher Courier.) Die Kommission der Abgeordneten - Kammer zur Vorberathung der Gesch-Entwürfe über Vecwaltungs ; Gegenüände ist gesicxn zu»- sammengeii'cten. Allein bereits in dieser ersten Sitzung 1011 es“ sich gezeigt haben, das; die Herren Referenten und Korreferen- ten mit ihren Arbeitcn noch nicht so Weit gediehen sind, daß die Kommission alsbald cim: i'cifiickw Biratbung beginncn könn- te. Wie wir hören, war nur ein ficißtgcs und als gründlich-pi'o- duktiv bekanntes Koimnissions-Mitglied, das gewöhnlich mit dei“. *))?inoiität stimmte, mic scincm Referate von ansehnlicher Bc- leibil)eir ganz fertig. Wir werden birichtct, daß die verchrliche Kommission den ständischen Ausschuß vci'anlassen wird, bei dem Könialichcn Gchcimcn-Ratk)? anzufragen, woch Geseix-C'ntwürfe dcs Vei'waltungsfachcs dic Staats-chéci'umg noch an die Stäube in diese!: Session zu bringen gedenke und daß _ im Schoße der Kommission -- die Anßcbt voi'zubcri'i'i'cl)cn scheine, cs diirfte am geeignetsten seyn, wenn die ?icvcitsn derselben erst etwa Ait- fangs OJTÜercgiimcn würden. Sobald die Aenßerung des K* Gcheirnen-Raths über die oben erwähnte Frage eintrifft, wird die Kommission “ihre zweite Silzitng halten.
Karlsruhe, 6. Jan. Das Großhci'zogl. Staats; und Regierungs-Blatt vom 3. Jan. eiiihäic einc lai1dcshcrrliche Verorbiiung über die Vornahme der Ergänzungs- Wahlen _zum nächstcn Landtage. Nack) Anlage 4 treten von der ersten Kam- mer aus die Dcpukii'ccn der beiden Landcs-Univcrsitäten und folgende durch da]“: Loos bestimmte 'Micleiedcr d=:s grundhcri'li- eben ?!dcis: Oberhalb der (Murg; 1) der Staats-Minisccr und Mi:.isrer dcr an:?wärcigen Angelegenheiten, Frhr. v. Türkheim; :I) der Frhr. v. Rödci'; 3) der Hofgericdts-Ratk) Graf v. „Hei;x mn, Unterhalb der Murg: dx"; Frhr. v. Venningcn. Nati) dec Anlagc !; 'ci'ccen duch) das Loos 19 Mitglieder dci" zwciccnKam! Mei“ ans. _
Frciburg, 3. Jan. In der Neujahrsnacht sind, wie aus guter Quelle vcrlautxt, im benachbarten Baden Excessc vor- qefciilcn, ivU-«vc um so meHr zu beklagen sind, da sich darin ein großer Gcfittung und Achtung vor den Gcscizen offenbart- und Die Theiltiehmer nicht zum Pöbel gehören folien. Ein oder einige Polizeidienst" wurden von Personen des Bürgerstandcs
'auf der Straße i:“)ätlich angefallen, und der tumultuarischc Auf-
tritt cndigte mit Verwundungen, wozu jedoch nur Nothivehr dcn AUZOfÜUTUCU vermocht haben soll.
“Mainz, 6. Jan. Heute ist bereits die hiesige Rheinbrücke abgeführt worden, weil man schon ziemlich große Eismasscn, zwar nicht im Hauptscrom, aber in dem Main Wahrgenom- mén hat.
0 e | e r r e i' ch. Der Französische Botschafter, Graf St-
Wien, 1. Jan. _ Aulaire, wird in cinigenTagen Wien verlassen und nach Paris gehen; man glaubt nicht, das; cr hierher ziirückkommc, ;obgletck) sein Nachfolger noki) nicht bekannt ist.
Se. Königl. Hof). der Kronprinz von Bauern verweilt noch immer hier und scheint am hiesigen Orte mic jeder Woche besse- res Bchazen zu finden. C'? ei'freutfici) jckzcdci' besten Gesundbetk-
"Se. D-urayl. der Fürst Metternich, welcher auf dcn Niu- jahrstag sämmtliche fremde Minister, Gesandte und Geschäftsträ- ger an hiesigem Hofe zu einem großcn Diner hatte einladen
Mfiern durch ihre Bestimmung, wie durch
1 boffcn können.
sas) fich durch eine U::päßiichkcit genöthigt, dicse Einla- it „,.-Mr zurüii'zunehmen; ck Durchl- der Fürst Colloredo, Obcrst-Hofmeisicr Sr. ät dss Kaisers, und- Zbre Durchl. dic Ft'au Fürstin von y, Ohcrst-Hofmeistcrin Ihre]: )))kazesiät der Kaiserin, em- hcute im Namen Ihrer Kaiserl. Ma'estäten die Glück- e des diplomatisiixn Corps und des ho]; Wies Ncujahrsßsrcs. _ - M„Königl. Bayerisckw (Zescbafc-Ziräxxer, Ritter von Gasser, zGrieciwniand m Jinkona angekbi';.iiiin, wo er sich in dcr 'aniainc befand. „ ;shejßt, im näck):icii_Frük)qur solle wieder ein Lager bei „ gehaicen werden; mit Geweyheic weiß man aber darüber
n Pesihiersckwiükn „jeéxt drei ix_)!icische Zeitiiiigen (eine in 00“, zwei lP„UNIÜL*Y]C§)Ek SpraxN) und fünf nichtpolitische rifccn (zwei in Dcucschev und dxci in Ungarischer Sprache). xe; politischen ZLUUUZM bringén aiißcrdcm jede eine nicht- che Beilaqe uiid von den nicbtpoittischcn Zcitschristen brin- ei (cine Deutickze, zivci Ungar*(sche) Modembilder. Obwohl .l)[ der DEUYWM Blätter gering,?i' ist, als“ die der UNIK- , soszäblen jene “soch unfireitig mchr Abonnenten und Le- .; die e. eic :niHrercn Tach isc Hiir das Gii'ücix verbreitet, daß Haniel, ein großer ?.[ufxiand aiisgcbrochen sei). Da aber i(éicm Wege kiine näkzci'e Mittheilung darüber eingegan- r„„ ,'o scheint dicNachricht schr übertrieben Wordeiizu seyn.
Sohweiz.
?c*:chatc[,_3. Januar. “ (Conscitutionel Neucha- g.) 'NFÉ) einem alten Gebrauche begaben fick) am 1. Ja- die iYcixii-clyen, die vier“ I.“!kinisiralicn, der große und kleine dcr Éi-Wc quiiwtcl, die Civil; und MilitairzBeamten, cincr zalzii'mciycn Versaimiilung von BÜi'gck", in den gro- a.!kil 085 Scbloffes, ivo Horb (I)iiilleberc im Namen aller [endcfn tiiaihiicbendc Rede an den Präsidenten des Staats- ri )ie i': „- ÖM' Prasident! Mit Aniximbmc einiger Ucbclgesinntkn, wcl- scrc Woite bciqnschcn, um sic cinigcn übclwollendcn Zeitungs: irn _zu ubcriicxcrii, damit diese sic vsrdrrhcu und vergiften, er hecr mir als Kinch Einer Familie versammelt, die einem Vater _tch Ehrfgrcht und ihre Wünsche darbrinxzen _wokien, nqso m:rrechtigcr undz als es zugleich Wünsche fur ste“ sclbsk .UT Organ der vici.“ Ministralixn, des Staats : Raths, tasks“: Beamten und dc.“ Gcisilicbkxit bin ich das O“.“gan derjenetgcn P_c;'sbt1cn, Welche zu der Majorität dci“ Landcsbe- rqzxcho'i'cn, die, ich darf es behaupten, allein fähig isi, das Land xraiciiiircn; denn alle T_ziejenigcn, Miihe nicht für den König mditciw Liebe hegm, iind keene wahre Neuchateller. Werden ahi'cn quxhaicliei' nicht cinstinnniq seyn in ihrem !;iovalis- Der_Kdneg ist,die Grundlage unseres gcscilschaftlichen Go- 3, ex ist der Mittelpunkt, Um den sich Alles reiht, wie der m chs'Baumcs, ohne den die vcrdorrtcn Zweige Weder Blät- oä) Bluthxn, noc!) Früchtc haben würden. Während andere en durcl) dtc_Wuil) dcr Pakteien, welcbe sicli übst: dic Legiti- dcs SÜUVU'CUU'Z streiicn, wci'wüstct wcrden, isi, Gott sei) Dank, “oichraiu unscrcx Neigung “länger als cin Jahrhundert auch Souvcrain „(in i:“ickn, und zugleich eincm Rechte zufolge, das cVätcr frxtwiiitg anerxannt haben. Während andere Völ- noci) bemüht smd, F:]!titutioncn zu erlangen, erfreuen wir unicr dcm Schu!) des,.iidnigs in Frieden derjenigen, welche uns uxiseren Vätern überliefert wurdcn. Während andere Völker mxt de_r ti)örici)ten Hoffnung wicgen- die Freiheit zu improvisi- *hat die uns'c'igc, wclche mchrcre Jahrhunderte alt isi, sich im teen des Thxoncs vermehrt, und tie kann auch nur deshalb so seyn, weil nc sooalt isi. Während andere Völker ihr immer richrcnbes Unglu'ck durch beständige Revolutionen zu vertreiben n, grmidcn _wir, treu dcm Könige, und wohl wis- „das: die Dinge nur nach Vcrhäktniß der Zeit, wel- sic yervorrics,_ dauern, die Hoffnung unserer Zukunft auf chkgaUgcnhi'itY iind dym Himmel sei) Dank! an einem Tage der heutige ist, durfen wn“ vonTrcne svrcMn, ohne daß irgend V0" denen, in deren Namen wir das Wortführcn, oder an die Micke Rxchriibten, darüber crröthcn müßte. Der treffende vi'ucl) dcs Kdtzigs im Jahre |W- über unser Land, weiches Ei“ crizm untcr scmcn Schutz nahm, hat seit jener Zi'it noch eine Bcdcutxiiiq gewonnen. „„Der Erfolg““, sagte der König in er Erklarung, „„welchcxt dic göitiichc :Forsibung Unsern Wai; erlichcn hai, versäinfft Unscrm Herzen die Freude, die treuen «cliebicn Völker, welche durch Gewalt Unserem Hause rniriß der von ihnieabgctrctcn warden, um sie dem größten Unglück“ F/zu ICY?!» felix: immci“ mit Unsckcr Herrschaft wieder zu vcibin- “ Wir dnrscii mehr als jemals" glauben, daß wir für im- ,lnit dcrHcrrjchaft dcsziönigs bereinigt sind und das: im.; uns mehr als“ jemals ein trencs und gclicbtcsVolk cn kann. Und solitcn wir nicht auch mimcr irem'r scon, da „immer mehr vom Kdnige geliebt werdcn, indem wir immer aus- lcimictcrc Beweise seiuci' Licvc zu uns empfangeii? Seine Frei- gkeit gegen das Land ist noii) vor kurzem so groß geivcscn, daß MM- Welche edle. und uncigctiuitlzigc „Handlungen nicht zu wür; n vermögen, darm vc:*borgcne Motive sehen wollten, und daß tchuen Untcxthanen des Königs hätten glauben können, es sei) (“Penk cines Vaters", der; inydcm Augcnviick, wo er sick) von FLZ Kindern trennt, Alles für ne hingiebr, wenn sie nicht so sehr 0 Wdhlthatcigcwobnt und sein Herz ihncn nicht bekannt ge- en wire. „Sem HZrz ist ein Schatz, _worin er Hülfsquclicn ““,kad/xdte nicbcriicgcn. Fm Gigcnthcil, so edle Herzen, wie dsEtntge- vc'rmehxen ihre Liebe, je mehr sie Gutes thun, ixs auch _scm Minisicr auf eine so edle Weise zu der Ncucbatellcr vmation mat folgxndcn Worten sagte: „Der König liebt die ll„ch)citellcr, weil ersicl) bcwu ßtisk/ il) nenskeks nur GUM? [“IT zu habcp.“ Mini muß die Leute bcklagcmwclcch dicse (Hr- ßc UW gegenseitige _Ltcbc eines Vaters und seiner Kinder nicht „“ÖM- U_nd dtcsc Lich wird sich nicht bioß auf die Dmitri“ MW? 'I“) ngicrnng erstrecken: sie wird auf die würdigcn Nachfolgcr KdMgs und aiif unsere glücklichen Nachkommen übergehen. rvon ekhc'clten WU“ fortwährend Beweise, und noch ganz neuer- n WitkdePUU-s einer der „ausgczciciyicistcn durch die Ehren- “ zu „U)ctl, welcbe dic 'Gemahlin des Tyronerben dcn “IEM vytt Valangm und somit aikxsxi Ncnchatellern geschenkt hat. („sage, sie ist allen Neuchatcllcrn geschenkt, denn sieträgt «ancksittz Loyalität und Treue In dieser Bezicbun sind tclMe Bicrgcr, voqn Vaxanqin. Und hat die Bürgerschat vofn )atel nicht ein ahnlickch Pfand voii der Gemahlin des mächti- Monarchen, dcr dcn ganzen Osten von Europa beherrscht; fk'kgcn? Sieohat uns dies Andenken geschenkt (dies sind cIcnen Yllsdxuck'c der crlauchtcn Königswcktter), weil sie un- k." Pairtottsmus und unsere Ergebenheit für die Fa- “- Unierer Souvcrainc kennt. Diese beiden Falmcn sind _ _ ihren Ursprung, Western, wie die beiden Haupt: Bürgerschaften des Staa- iti bincn ksic geschenkt wurden, und die nur in der Er- heit fur ihren Fi'irjicn mit einander Wetteifern werden. wenn jemals wieder, was Gott verhüten möge, die Schwerdter e l'ciieln aus derxheide gczog-Zn werdeii mußten, so würden Mxntxaxeteii Kourglicizen Bammer ein sicheres Unteerpfand des W seyn; ste smd unserem Fiirsienhausc ein Pfand fur das, was “ ""S zu hoffen bat, Fe sind es uns für das, was wir von : rd“- „_ . Wik durfen Alles von ihm hoffen; nur nicht s p-rc ;xrcthxit und Unabhängigkeit, davor bewahre uns Gott,
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cn Adels auf Ver; .
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er bcwnhrx uns vorbsmWi-nsciw, daß die Königlicbeiyand gklählnk werde, sie wiirde sich dann nichk mehr über uns erstrecken können, um uns zu schüyen, sic würde sich nicht mehr öffnen können, um ihre Wohlthaten über uns auszuschütten. Mögen die Grund- lagen unterer Institutionen bleiben , wie sie sind; nur im Einsclncn sind noch Verbeffciungcn zu wünschen. Hierfür zu sorgen, laffcn Sic, main Herr Péäsidcnk/ in Gemeinschaft mit den Herren Mitgliedern der chicrung sick) angelegen seyn. In einem monarchiscven Staate, wie der unsrige kü, fällt gleichsam ein Abglanz *Von dcr Majcsiäi dcs Thrones auf die Bevoümäckßiatcn de_r höchsten Gewalt, abcr nicht in dieser Eigensclwit alicia hat'öck Staatsrat]; 'auf unsere Ergebenhcit und Ehrerbietung Ansvrmi); da:; Land Wees; ihiii nac!) Dank für ach Verbeffcrungcn, welclie, x'.“ vcr anlaßi odeö bcgünstigt. Die (Hesx-ndbcit dcs Herrn Conseils Präxix denten, M' die wir die aufrichtigstcn Wünscire Oeqcn, hac iim fxxxi xiiemals verhindcré, auf fcixicm Posien zn sryn; wir bedwxicrii scizr, ihn heute nicbt hccr-zn sehen, inch konnte er nici)? würdiger custßt Werden, als diircii Sie, mein Herr. Sic bicien, an dcn Fuß des wans gelangen zu lasen, werdcn, durch Ihre Vermiitelung da:,“gcvracbt, tmr günstig von dcm Kdnixie aufchWULMCU weiden. Enmsingc der König sie hier in eigeiick PCL“: fon, 10 würde s:in cmrz uns darauf antworten, dafür bürgt uns die Erfahrung. „Der König“, sagte der Minister, der bei dcr Audicnz ZUZMM wixr, wclche Se. Majestät dcr Neuchatcllcr Deputation zu vcwiuégxa qcrubtcn, zu leytcrci', „der König war schibcir gerührt, als cr zm Fbm'n svmck); sein Herz war es, Wilkbks Ihnen antwor- tete.“ Sie, Mein Herr, Ihr so gefitlzlvoch und so (cbt patrioti- scizes Herz, werden uns antworten, wie der König selbst es tbun würire; wir könntcn für die Gcsinnungcn dcr unsrigen kcincn bisc- rcn Dolinictschcr bei dem Könige, als ihr Herz, wählen.“
Am 2. Januar begaben fick) auch die Dcputationcn dcr Bürgerschaften von Valangin, Landcron und Boni» auf das Schioß, um dem Souverain dic Huldigung ihrer VZÜUsÖT und ihrer C'ögcbcnhei: dai'zubrinizen, und Hiri" von Chambricr cr- klärte im Namen des Pi'c'isidsnkcn des Staatöraths, dim scin Gesiindheits-Zusiand nicht erlaubte, diescr Feierlichkeit beizuwoh- nen, das; der Staatsrath sick) beeilen Weide, diesc Huldiguiigcn vor den Thron Si". Majestät zu bringen, indem er überzeugt sci), daß dem Herzen des Königs nicbt?- angemhmcr seyn könne, als die aufrichtt5cn Zengnisj'c dci" Licbc eines trcitcn und ergebe- nen Volks.
Zürich, *2. Jan. Mit Anzeige vom .',1. Dez. l).“«c der ab- gehende Vorwi't Zürich dcn Stindcn die Urkunde i'nitgcti)::i!t, welche er über den Voroi'is-Ucbcrgang an Bern fcierlick) in drei Exemplaren, das eine für das ridxxiidssiscbe, das zweite fiir das Bcrncr-, das dritte für das“ Zürchcr-AWW aUSacsrech. Es heißt in derselben: „Wir crkiäi'cn demnach unsere Verrichtungen in der Eigenscimsc eines cidgenösßschcn Boi'ortcs als geschlossen und legen dicsclbcn in die Hände der Regierung des hohcn Standes Bern mit dem zx*»*:i'sci)ilicickcn Vertrauen, das; bei hoch- derselbcn Weisheit und cchc vatci'ländiscsxr Dcnkungécti'c ilzi'c vordrtliche Gischästsfi'ihrung iin Eiiiklang mit der Von dil“ Teig- salzung dem csdgcnösüscizcn Voroi'cs axn 5, Sept. 1834 ei'ihciitcn Instruction dcr gesammtcn Eidgctiosscnschaf'c ziir Ehre und zum Nitlzen geriicbcn werde.“ -
Bezüglich auf seine cigcw: abgelaufene voröi'tiicbe Zcii läßt sich der Regierungsrats) im Bcgicitsibrcibcn jcncr Urkunde aiio vernehmen; „Den gcsiöricn Frieden in dcr Cidgcnosscnscyafc bcrzusicllen und zu erhalten, die: Eintracht der Stände zu be,- fdrdcrn, Verbesserungen in den Bundes":Verhältnissen im Ver- eine mit iiiisei'n Mitsiändcn anxubalwen, durch gewissenhafte Beobachtimg dcr völksrrcchtlichcn Verpflichtungen den Ver- wicklnngcn mit dem AUSlaUdc zuvorzukommcn und das Wohl- vernehmen mit den Nachbar-Staatcn zu erhalten, -- dicses iva: ren die Ziele, nach welch?" dci“ Vorort während seiner Amtsfüh- rung oft unter schwieriger: Vcrhäirniffcn hingestr'ebc hatte. .Zsr es ihm dadurch gelungen, die Wohlfahrt dcs Vatcriandes zu be- fördern und das Vertraum seiner ijUhcn “I)?itständc zit bcfcsii- gen, so sieht sich der Vorott fiir alle seine Antirrngungen hin- reichend cntichc'id-igt.“
I t a l i e n.
Rom, 27. Dez. Die neuen Pacht-Kontraite iibci' Erhe- bung dcr Abgaben von Sianchtviék), Fischen, I)?ci)i imd anbcrn Lebensmitteln, haben dem Sclmizc eme Erlyöan von beinahe 201_),000 Sciidi cingetiagcii. Di'cscn Vortheil Har dkl'Skikak lc,- digleck) dei“ wchclscitigen Fcindsibafc zwcici' P?iinncr, *.)Tcnxiacci unis Fumm'oli, zu danken, wclche beide durch Pachtumxcu großen Rcichihum erworben hadi", und gegenwärtig Einer dcn Anbcrn des Betrugs bcfthuldiqcn. Um dieses noa) cinlcuchtend-xr zu ma- chen, sagt man, soll Fumai'oli allein auf das O.]kahlgcld 100,000 Scudi mehr geboten habe:", als früher J.)?cngacci bezahlt [mr. Dieser Ertrag gilt aber von der Stadt Rom allein; fiir die Pro- vinz-i sind ersi jetzt durch Anschlag-Zicccl Einladungen zu den PachckUUch bekannt gemacht worden, ivodiiiéci) man bcdcuicnd bessere" Bedingungen zu crhalicti Hoffe, als biShék der Fall War. Die Verpachtung von Salz und Taback gedenkt man ebenfalls nach dem Maßstabe des OJTeHr-Vei'brauci)es zu erhöhen. Indem so die Einnahmen des Staats sick) bedeuté'nd vermehren, 0an daß den Unterthanen neue Abgabcn aufgebürdet wcrden, Will dic ngierung alle rückständigen Zahlungen leisen, wozu es bis- her an Mitteln gsfehlt hat. Der Staacs-Krcdic isi dadurch ge- gemi-ärtig so befestigt, wie es siit vielen Jahren nicht der Fall war, und wir können einci' giinstigen Zukimst entgegen schon. Der Römische Staat wird, bei einer geregelten Vcrivaltung, bei dcn vielen reichen HülfsqucUen, welche ihm zU Gcbotc stehen, bald alle Wunden der früheren Jahi'e geheilt habcn. -- Das Leihhaus, Monte dc Piciia, 1oclchcs früher mii“ drci Scudi für" ein Pfand darlieh, macht gcxicnwärtig bekannt, das; cs künftig an Pfänder bis 50 Scudi gcb-*n wird; ein Beweis, das; Geld im Ucbersiusse vorhanden isi. - Da heute die Theater eröffnet werden, welches man als den Anfang des Karnevals anzusehcn pstcgt, so gewinnt bei der gioßin Alizaßl Fi'cmdcr die Studt ein reges Ansehen, und man bofft, die Zeit des Faschitigs werds noch fröhlicher als im vei'gangencn Jahre werden. Mir der Winter isi diesmal empfindlicher, rauhe Nordwindb [)ci'i'scbi'n, die Gebirge find WU Schnee, und Reisende, welche die Kälte in ihrem Varerlandc fiohen, um hi-rr ein mildcrcs Kiima zii su- chen, sehen sick) getäuscht, denn Wenn das Thermometer bisher auf nur 1; Grad unter Null fiel, so friert man dock) bier bei der Bauart dsr Häuser mehr, als in Norden bei einer sünffaci) größeren Kälte.
Spanien.
Die: Allgemeine Zeitung schreibt aus Madrid vom 2:2. Dezember: „.Die Finanzen Spaniens scheinen che am Schlusse des Jahres eine bessere Gestalt zu gewinnen. Die Prokuradoren haben die Regierung ermächtigt, bis zur Bewil- ligung des neuen Budgets die Steuern nach dem Fuße der bis- herigen zu erheben; der Ertrag der eingezogenen Abgaben hat bis Ende vorigen Monats 5 Millionen Rcalen mehr ergeben, ais im vorigen Jahre. Der mit Ardouin abgeschlossene Kon- trakt der neuen Anleihe ist in der gestrigen Gaceta erschienen.
Die Huldigungen, wclche w:? .
Ich lege Ibnen denselben bei. Herr Ardouin hat den größten Triumph Über seine Gegner errungen: von allen Seiten des Kürmt man ihn mit Anerbicimigen, und er könnte, wenn er Molitc, aliein hier am Pfalz? Über ein Fünftel seiner Anleihe un- tsrbringen. Noch nie wurden an der Börse so große Gae1chäfls gemacht, wie gegenwärtig. Dcr Finanz-Minisier arbeitet be- i'céts an zivsi neusn Projekten zur Bezahlung der inneren unw- dcr sogcnanntcn pasyiven Schuld; es heißt„ir werde für“ die iiinere cine Arc von (jutta 119031119 bilden, welche wenig- iioxxs anfan-zs cinen Tßeil der neuen Anleihe zur Garantie Häx'cs, dercn FWW iii d-cii Händen der Kontrahenten bleiben WÜWM. --- *Die V«*;“7"':i'.„i!.?i.i dss, Budgets des Königlichen Hauz' iz: kz? fi'mlxrk.) 0'3 :*ézxs ",?)Ticdx-i'wge des Ministeriums zii be- :,*.*.„.:§;»ccn, n'») “:*.7['-Z'-=ck':3 «[H (,x-„“ in doppeltem Maße verichul- deko; DET!!! cm:)»: l;.»xn ii; *.*]?Iixéister, wZnn sie der Majori- täi Nicht gewiß M!“?U, «**-'. * wc's'; größer“? ik-ÜUMMT forxern sol- iim, iii..)- ZWIUBLUZ 7"i":«*,1'!,91*-, .* einc SWH? WMW, dexeti VM t.):kii'ösz'UN um io ici:!»i-kr „:.-.: (cim sibieii, da »?W Parte: eine ge“ icebc-x KÖUÉZN-É)? Faixiilic, urxd cis Ricbici' die WWE" Prokura- do-xct; bez Rom;)?» antMTx'xi. _, Die scqueßxirtén Güter UW Exfckkk?! des Don Caribs Weiden jcizc öffentlich virsictgkl't; ks isi bcioijzlon, nici): nach den Niimexi dcr Käiifcr zu fragen". “" Von der Nde-Arm-ce smd ;“cii meinem Briefe vom LMM Ü- kcim' nciii'i'cn besxiimnicn Nachrichten iiber: die erlangten Vor- tbciic citizzcg.i:giii, und daher die Folgen derselben, Weiche in? den [)Zesigcn diplomatischen Zirkeln als entscheidend betrachtet. werdcn, mwb nicht mic Sicherheit zu berechnen. Indessen cr- kiäkk? dcr €))?i12ijicy-Pi'ä'sidcnc in dcr heutigen Siixung der Pro- kUl'QOOi'CTT, die Sie»: vom 12tcn scyen viel bedeuwndcr gewesen, al:“: 111631 vieiieici)t*glaube;. 1500 Rebellen seyen dienstuntauglich geworden; die Siege vom 15tcn hätten durch Berichte Cor- dmra's ihre Bestätigung erhalten, und Don Ca-Z'los sex) mit Zu- MaléWakkngk) naa“) St. Vicente de Arana gcfiohen. -- Aus Juks? O.Ucile kann iki) Ihnen melden, daß Ihre Majestät die .Lönéziiii din Br:tischcn Gesandten bei der ihm neulich ei'theil- ten Audienz bsfragcc, welche Politik das neue Enalisck)? MM- sch'iUiU in Bezug auf Spanien annehmen werde? Der Ge- saan-is, all-cr Zntiructionen in dieser Hinsicht bis jetzt ermanx gcind, erwiederte, der bekannte Ruf des Herzogs von Welling- ton ci'laubc nichl dic Vermuthung, daß er in irgend einem Punkte von den zwischen beiden Ländern abgeschlossenen Ver- trägcn abi“-.1cici)cn werde. -- Heute überreicht dcr Belgische Ge- sandte, Gxaf dc la Laing, sein Beglaubigungs-Schreiben.“
Fnlgnb. .
Berlin, „ll. Zan. Dic naixxrsosscbcnde Gesellschaft Mu Görliß [)iclt am 11). Dez. v. Z“, ihrezwcite Quartal-Vcrsam - [mig in Gäcgcmvai'c cim": großen Anzahl von J)?itgliedern. Aus dem B«*i'ichcc bes Vorsixzcnden erfuhr die Gesclischaft, daß seit. dem 17. Sept. ». I., als dem Tage dcr Hauyt-Versammlung, Über 300 Niiiiiixiern in das Dii'ekioriai-Zournai eingcrragen, und 30 ältere und iicuei'c Werke für die Bibiioihsk erworben wor- dén find. Unixr lclztci'en befinden fiel) auch die Abhandlungen des hiesigen Gartenbau-Vei'cins. Der Bericht über die Kassen- Verwaltung gcsrattcte übyrdies die Genehmigung des Antrages dcr ökonoi'msch-tecl)nolozxiiibcn Section, die Bibliothek durch meh- rcrcsic besondci's bcci'csfendc Werke zu vermehren. Diebotanischen, or- niilwlogiscizcn, mineralogiicizen, antiquariscben und numwmatischerr Sammlungi'n sind nsu-xrdings durch Geschenke von einheimischen imb aiisiväi'tigcn MitziiicD-ern bedeutend bereichert wori»rn. Nach vorziängigcr Micix)ciiitnq der in din lehren 3 Monaccn einge- sandten und wähi'cvd dcr Siixiing überreichten Abhandlungen, wurdcn *.! neu*; i(*il'kii“.§yx' €).72itziliedei' und 6 correspondii'endc Ehren ,- WJitglii'dci' gewahii, “.? bisbcriqe Ehren ; Mit:.lieder abet: (iWKjiitei' dci" Verzi-7ii11t5:Haixpi.-Kastii'ci' Fehrmann in Berlin) wcgcn b§j*oxidi'i'ci' Verdienste um die Gesellschaft zu wirklichen *))chglécdci'n cinaimx, Dic dl'ii'ti: Quartal-Veriammlung ist auf den !.3. IITä'xz angx-sclzr worden.
*--- Dcr vci'iiorbcne Pfarrei" Zcrvais ZU Kittenis im Re- gici'iiiiZI-IILZczirkc "Lichen Hai dcin Waisenh-ause' iu Euyen an Gi'iiii;;xix':chiI-chn und (»«mrcm Gilde cin Legat von 1400 Rthli'. aus- arscszc, bczscii I)iiiimhxxic dic latrdcsizcrrlicix BiWiUtZUng erhalten * imc.
Die thin- und I).?osel-Zeiiung meldet aus Koblenz vom 92. „Jan.: „Dcr iiich'ige Wasscrtiano hält beinahe 200 größere und kiciricrc, x;i"ößicii;l)iils niir Steinkohlen nach Kobiciiz Und dem Rheine bestachtcte Fahrzeuge in der Saar zu- rück", Es,“.i'äi'c schi" traurig, wcnn Eis einti'äce, bevor das Was- ser ins Wachn käiiic, indem die Schiffe alsdann nicht nur in groß-Zi“ Gefahr sibwirbcn, sondem auch das Brenn-Materinl schr t[)=.'ll*.'i* wcrden werbc. -«- Dcr G:“:ici'zug nach dem Nassauischen Way in dem vorizcn Momaie von hier aus so groß, daß aliein auf dem Landwcgs an der Zollsiclie Neuhäusel 16,000 FC. an Zoii eingcnonimcn i:)oydcn seyn sollen; abgesehen von den weit bidciitcndcrn Lawitnzicn n.“.cl) der Lahn und über Vallendar. -« EFH hac sicb mm [)craiisgcüclit, da:"; das Gerücht wegen Erhdtzang dcs NaffauisMn Zollcs mit Neujahr grundlos war.“
--- In die Hufen dcs R«*qiei'uiigs-chirks Stralsund sind i::xi Monat Dezember v. Z. 8!) Sihiffe eingelaufen, uni) 8 ver- li-cxien dieselben. Mir li'kxth'n warden haitptsächlicl) 253 WiSpcl Wsizcii, GZEL'skC und Hafer verschifft. “
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Königsxädiisches Theater.
. Mit “Oki“ Wicdcrholxan dcr (Rrillvarzrrschcn „.Savvho“ iii die fm“ dtex»? Thcatcibc:1i1v»“xi'dixxc Pciiodc de;"; Auftrercns dcr Mad Cre- lMgkk Mik !!)-Nn bitch Töchtern, Birtha und Clem: Stick),- gesiblos-- scxi. Ueber die Aufführung der „Sappbo“ haben wir vci'eits ycricl): tcr'; Madame Erclmgcr war (mcf) bci der Wiederholung mit Leib um“) Seele die crbabcnc Muse, die, da sie vomHémmci herabgekom- men und Ui?" init iiicnsxizlicixn Leidenschaften und Leiden kämpfen muß, doch i_nc thrcn höbckn Urspmmg vci'gaß._ Noc!) innizer ver- schmqlzcn mit div Darzustciiendcn in ihrem sckidnücii M:.“mcnt, wo fie", die unßcrbiiciw O.».- an Aphrodite dichtet, erschien sie dies- mal tn Ton und Gebchc gleichsam ais day“ chen der Pocüe in ihrer iiiilcn Begeisterung und ihrem lyrischen Schivung. Momente dieser Art brweiscn unscrcs Erachtxxis üaricr als alle (*NEU-Semen, so unerschöpflich auch ihre Kraft Zick) daxm offenbart, daß 1uchi“ als einTalcnOdaßcinGcniusin dchunülermwohnc. Dile Clara Stich (Mcliita) giebt, dcm Bilde der Erhabenheit gegenüber, das Bild dei: reinsten idyuiscbcn Anmiith; Nei. wurde an den Telemacb erinnert, an Kalypso und Eucharts/ nur das; dem gegenwärtigen Pbaon _qar viel zum Tclcmacv fehlte. Am. Schluß diescr An eige werden wir mit chigcn Worten des Absäziepcs der Mad. Crelzinger geden- ken, und wenpen uns zii der noch nicht erwähnten vorletzten Vor- sicUung, nämlich zu ScbtUers_„Kabale und Liebe“. Kein Wort weiter über dies Produkt genialer, ]Ugcndlicl)cr Un cduld und des Unwil- lcns über einen schweren Exztchungß'dkuck, als aßJahrbundcrtever e- hen könncti, che Wieder ein Jüngling von zwanzi Jahren sich n- der, der met solchen Auswüchsen einer unbezwingizichen Natur, aber auch einer solchen Geisteskraft, sein angxbo„rncs Genie offen-
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