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* . a“ 1 -, , 1 Y_ait- Doc!) hat sich anen Bannstrahlcn hochgesieUter kritischer «".",N'MUS zum Troß dies Trauerspirl, das man mit Recht eine Tra- .11111- des häuslichen Lebens nennt: seit einem halben Jahrhundert 17111 der Buhne mit immer [eicher Wirkun auf die Gemüther er- 011101, und, da es“ in dcr_ hat eine TragZdie des häuslichen Lc- UF"? esweauxn Theorteen, dte das Familienleben für kcincn der Tra- .iodie ivurdigen Gegensiand rrklären, eincniticizt leicht abzuwei- 11111111 Einwurf ent_ egensielli. Denn es ift hier ja nicht die Rede 0.111 der Wirkung ' es Zeit und Mode gemäßen Produkts, das Mute Wunder thut und morgen vergessen ist, sondern von der durch „41111. Wechsel des Geschmacks, alis Krisen der Empfinddarkiit funfzi. __1*-.111r.7_1a11g_bewährten, sic!) immcr gleich bleibenden Wirkung. "&??le 01111_Eill'widcs haben alte und treuer“? „7110101101111 darum seinen .“Mnnwertb„1u schmälern gcsuci)t, daß er auf das (550111111) chirkt 551111“ _nach dieser Wirkung gcsirebt habe; aber Ref. scincrseit-z 0:11 sl'ci) M 1111111 Schätzung dadurch nicht irre machen laffcn, sond:'1*n viel- 11111)! m der von Plutarch erzählten Thatsache, daß die sons! 1,101“? vc. handcktcn Soidaten 110119110115" zerstreuten: „Heel? Gundi bci dl" Sicé' 11.111071 fanden, weiin n:. ihnen Verse von Euripides" recirircn konn- ten„ und daßqewene Ajttsche Seefahrer, von Seeräuber" kafolgk/ 11111“ unterglctchcr Bcdmgunq Einqang in ihre Häfen fanden, für :1nenWUtiwcdcrlcgdarcaneweis“ poetischer 111101, die ja nicht im bio: x.«*11©elb_|a111chauen nch spiegeln soll, gefunden. -- Dic 0111“ viel :*korpbtc Wirkgng fand dann auch heute „Kabale und Liebe“,: “so 1111114 auch cdie Voriicliimq cinzclncr Nollen dcn 9110111111 An- ixc-rücbkn gxnugen konnte. Von Madame 000on als Lady Mii- wrd bedarf es der“ Auszeichnung nicbt: sis qchdrt“ bekanntlia) „iu il)- 'S" M:11«1dox*_cn:_ und was ihre T'thcr 25111011 11111171: wenn Nc:- 7. 17111 1111) em mgindliches cin111h111ct1dcs Bild dcr Louise malen 191111, cr könnte kt“!!! cntsprechrndcrcs kinds": nnd wit- schien diesc ION)? z1111“1b1111,„durch alie Grade det“ Enwü'ndunx: hindurch, bis" za 1111111 ",x-olic'rn '!" dritten, ihrer .*)icfi'gnation 1111 1111-1101, und ii)- 111“,- «terhe-Scrne 1111 ffmftcn *.*-(kt; si:- war ganz in ihrer Rolle und dxxlckte ihre Zuüände durch ihre ganze äußere Ersclieinunq- TM- 1§y„:*ix:-rde und Bewegung mit ciner Wahrheit «ius, das; gewiß nicht den 1“1;11“111hle'11dch11Zuscimuern- am wcnigüen denen, die unbks'anqcn „Ka- 001? 11110 816111“ zum erücnmalc vqueüellt sahm, cin Mängel an LYnergte Hes Ton:"; bemerkliih geworden ski"!!! wird, cim (211111111, die m' überhaupt von eincm jiingen scchzchnxähi'igen Ma_d111111 gar _ntcht efordcrt werden kann und nur ein:" das WTM dll“ Lymsc ent ellende Affectation, wovon wir leider Bci: ch'lk gcnuq „ichen, ihr angczwungcn hadcn würde. Um es "on 111111101 zu Wiidkkholkn, von den Fähichitcn, dcm schönrn Naturell «11th 11111qu s«'chzrl)111äh1'1gcnMädchen:“; hnbcn wir eine Anschauung «1111101113111 vollen, _aber nicht:“; (SUUUÜÜW- nichts dem Stufcngang Di't' Bildung Ucbcrerie'ndis, ihre'vhwsisclicn Ki'äfti Vor der Zcit Uebcr: (*.-“tendes; K_bkr wohl_ gut:" :*rsic Bildung dieses 5311111111118“, und bei- dsJ hat Rxsci'ent qcmndcn und Tansindc, Wenn nicht alle' Zcichcn trugen, 11111 10111. Aber die ankcrn Mitsviclcr betreffend, so hat Nef. gvxi'nzals empfunden, daß die „7311111100113 de'»; [1101-1111 ?Orama's und insvrionherc der Tragödie 0011 die Kräfte dci“ Talente dicser Bühne und xszxer 2511011119 gcht. Dies soll kcinrsivcgcs cin Tadcl seyn; denn sie 111111 an diere Gattung 111“ scenisclicn Spiclc n.":cht chirscn und eben 1141101111010) niclit darauf einge't'ichtct. Genug, 11111 nur cincr der 1113110110101 Ronen mrs brich in dicsrm 13591“th crrähntcn Stücken „m gedcitk111,_i)at Der junge, fähige" und in 17101111 Fall) schon qcvél: dctcSkimuwcclcr mkdir alsPhaon in ds1',-S“apvl)o“ 11901 als; Ferdi- nziud 'von Walter in „Kabale und Licbc“, tragischen Ton und tra- giychcn Gceßerathen. Bloß nach Graden qcstcigcrtcr Vortrag, hloßc Libhqfettgkctt „der Rede macht :*“s nicht an: 111111 vcwcist even io wcnig 1111“ Fähigkeit zur tragisthcn Darstellung, als der qc: waltige 2111131111157“ dcr Mengc am Schluß des zweiten Akts: Yen die__ Situatwn sclbcr hcrvcifühi't, und dcr, so lange Rc- xci'ent 11111 dc_r_Vorstcl]ungcn dicses" Stückes 1111111111: kann, auch keinemxSckmuipxclcr jemals fehlte, dcr rohcktcn Kraft am wenigsten. - Mad. Crcltmzcr beschloß ihrs und di:“ (5511171111111 ihrn" Töchter, nach 11001101111111011111 Hrrvorrufcit, unter andert: mit den Wor- ten: „das: sie sich brürcbcn wk-x-dc, ihrcn Töchtern eine solckc Grund: 13191 der Baldung 311 geben, die sie vor den beiden gleich gefähr- lichen Klippen dcr Schmeichclei und des entmuthiqcndcn T'adch vc.- Wahren kbnnc.“ _":11' sagen Amen und fügen hinzu mit Wilhelm Meiüxxs Lchrbricx: „Dic Kum? ist lang, das chen kurz: aner An: s11|1q m heitrr, dec Schichc isi der Platz der Erwartuna?“ - und
hoffen vei'trauend, ebenfalls“ mit den Worten dieses Lchrbricfe-s:
„;Oix 12101 11111 ugs, nicht die'TFiefe!“ daß die SäiiViK'igkcik dci" «mixen )ene Kunßzungcrmnen nicbt entmuthigen werdc-
.„,.„--_.,.__ „“*“
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Meteorxlogische Beobachtung. 1833. ! Morgens ] Nachmitt. | Abends Nach einmaliger 10.Ianuar. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. | Beobachtung.
Luftdruck. . 330,4 ““Y“-1332“ 7““'Par. 333,8 7 "“War, ueljwärme 7,3 “N, Lufttvärnie + 2,7 “'N. + 3,7"N.+ 1,9091. & 0 7 “R . Thauvunkt + 0,5 “ N. + 1,: “R. + 0,3 “N. W" ""“ - - Dunstsättg. 82 pCt. 81) vét. 88 vét, Bodenwäi'me 2,2 "'N. . . . ' . a , , „ ,. F?:Fr ..... “ZZV hxÉerTZr “Y 9 Yusdunß, 0,0 7. 1 Rh. Wolkrnzug ; --- WNW. ] W. iederschlag0,0 8 o'“Rk).
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.“1'1-110 111001111"- 1.
Königliche Schauspiele. Montag, 12. Jan. Jm Sckiauspielhause: König Richard ., Traueripiel in 5 Abth, von Shakespeare. Neu einstudirt. ._“1 Rott: Richard ill.) Dienstag, 13. „Jan. Jm Opernhause; „Der reisende Stu.- dent, 11111sikalisches Quodiibet in 2 Abth. Hierauf: Det! Polter- abend, kmnischi's Ballet in '] Akt, von Hoguet. Musik von H,
Schmidt.
„Jm Sibauspielhause: 1) [10 301-1111. "171111115011!“ 1:11 2 1117100. 11:11“ 81711110. J.“) [,o-. [11111119 (*]101111101101». 1111111071110 00m111110 011 1 301,1“, -
Mittwoch, 14.301. „Jm Schauspielhause: 'Fauchon, das cher- mädchen, Operette in .; Abts). Musik von Himmel. Neu ein- 111-0111. ( Dlle. Grünbaum: Fanchon. Herr Mantius: Oberst vox: Francarvisle, Dlle. Lenß; Adele. Dlle. Lehmann: Florinc.)
Königstädtisches Theater.
Montag, 12. Jan. Das Königreich der Weiber, oder: Die verkehrte Welt, Burleske mit Gesang in 2 Akten, von Fr. Genée. Vorher: 59er Hagelschlag, Lustspiel in 1 Akt, von A. vom Thale.
. Dienstag, 13. Jan. Zum ersientnale wiederholt: Die Moh- rm, „Schauspiel in 1 Akten, von Ziegler. (Mad. Birch-Pfeiffer: Jom, als Gastrolle.)
Neueste Nachrichten.
. Paris, 5,3011. Der König arbeitete gestern mit den Ministern der „Justiz, des Handels" und des Innern.
“Wegen des Ablebens des Landgrafen Victor Amadeus von Hessen-Roxenburg legt der König vom Sten d. M. ab eine vier- tägige Trauer an. „
Vorgestern war in den Tuilerieen große Cour, bei welcher nach dem „Journal de Paris““ wohl an 1200 Personen zuge- lassen wurden,
önnete Herr DelcSpaul die Debatte über den Geseß-Entwurf gegen die Verläygerung des Tabaéks-Monopols. Derselbe Wider- 1eizte sick) eiuer 'iolchen erlängerung, indem er zugleich verschie- dene Untei'jchleife und Betrügereien bei der Tabacks-VerwaltUUg aufdei'kte. 'Auf die Bemerkung des anwesenden Finanz - Mini-
ste_rs, daß man durch dergleichen Beschuldigungen, sobald man keine MÜoncn namhaft mache, das Ansehn der Regierung
Al_lsg e
Vciannrmaehungen.
I)) de:“ Schuhmachrr-(Tiesellc Gottlieb Peters, ge- -boren am 17. Februar 1787, welcher sich von 1111131. d. M. siattsinden.
"141. 2-xproc. Holländische 54. 30.
In der heutigen Sitzung der Deputirten-Kammer er;"
schwäche, erwiederte der Redner, daß er bereit sey, nach beend' tem Vortrage dem Herrn Minister die Namen dieser Person ins Ohr zu sagen, worauf Ferr Hamann sich im Vora verpflichtete, sie zu bestrafen. err Comte _tadelte es, daß in das Gesetz vom 28. April 1816, das eben 1th verlängert tv. den soll, der Kammer nicht gedruckt mitgetheilt habe, da . großer Theil der Deputirten gar nicht wiffe, worum es s(ch gentlich handle. Der Berichterstatter entgegnete darauf, daß [7 der Haapc- nhalt dieses Gesetzes aus seinem Berichte ergebe Es [écßcxx s: sodann noch 3 Deputirte, theils für, theilswxdß
die Verlängerung des Tabacks-Monopols vernehmen; ihUVor „..-
träge waren indessen von keinem erheblichen Interesse.
Bei der-Deputirten-Kammer sind von allen Punkten Fr„ reichs, namentlich aber aus dem Departement des Pas de lais, Bittschriften gegen die Verlängerung des Tabacks-Mom,o eingegangen. .
Die Gazette de France bemerkt, daß, wenn man„ der vorgestrigen Majorität in der Deputirtm-Kammer vj, Minister und die 12 oder 15 Königl. Kommissare oder Staa Räthe abrechne, die eigentliche Majorität gegen das Mini rium auSgefallen sey.
Der Bischof von Montpellier, Maria Nicolas Four,; de La Contamine, ist plötzlich in seiner Diözese mit Tode Übg gangen. Er war zu Gex am 27. „Dez. 1760 geboren, undi mithin 74 Jahr alt geworden. * pelle, ehemaliger Almosenier Ludwig's )(17111. und Carl's ist am 20sken 0. M., etwa 77 Jahr alt, hierselbst verstoi
Der Graf von Argout hat vor einigen Tagen nur] glücklichem Erfolge die neue Operation der Lithotripste (S:- Zerhämmerung) bestanden. tete die Operation. Die Erfindung dieser Methode (die 1“ schon hier in Berlin von Herrn von Gräfe mit Erfolg an wandt worden isi) rührt bekanntlich von dem Baron von H: teloup her,
Der ehemalige Deputirte, Herr von Trégomain, der längst wegen des Verdachts der T eilnahme an der Chann verhaftet, und nach Pontivy gebra t wurde, ist nach dem 1 ten Verhöre wieder: in Freiheit geseßt worden. „
Der Moniteur enthält heute Über die Spanischen „, gelegenheiten Folgendes: „In einer Depcsckxe eius Bayou vom Zten wird berichtct, daß die Garnison von Jrun e.].
Ausfall auf Vena gemacht und bei dieser Gelegenheit dcnia *
listen einige Leute getödtet habe. Zwei Gefangane den sofort erschossen. Zumalacarreauy sicht it“- der Umgeq von Viktoria,. wo er sich bcmüht, Nikruten auszu “Zbkn. Carlos befand s1ch am Men in Zluici; er Wollte „ck bei L: mit Guilbade vereinigen. Die Truppen der Königin [1,- fortwährend in der Gegend von Estella.“
«ck
_ ._.. Heure schloß 5proc. Rente 91". 00111111. 107. -. [11110 107_ 25 Zyroc, [)1'. 0011101. 77. 15. 1111 00111“. 77. 35. 511 „Reap. 1'. (2011191. 93. 70. 1111 00111". 93. 85. 5p1'oc.So Rente FZZ, Zproc. do. 27. Cortes 41;- AUSZ- Span. S1)
Frankfurt a. M., 8 Jan Oesterr. 5proc. Me 100; 1002. 4proc. 9277. 9275... 2-1proc 54; (5,5. WM.? 23; Bank-Actien1551.1549 Part.-Oblig.--.-. Loos * 100 Gulden 215 G. Preuß. Präm.-Sch.61;. 611. do.:ipro- Anl. 942 G. Holl. 5proc. Obk. 110111832 97-15 97-147. Poi: Loose 1,594. 697. 5proc. Span. Rente 424 424. Zproc. do-W 25§.--5-.§„. '
Redactenr (“,'-1 “ ck é. ** “"Wo-__...
Gedrna't bei A. W. Hayn
“2111015311 für Die * Preßischin
Gutes Grrixenberg wird nicht am 21, sondern
Bci Heinrich Richter in Breslau erscheint isi durch alle Buchhandlungm, so wie jede Kö
Auch der Abbé von La .
?! u s z n g.
'Auf dcn Antrag dci“ Vomnundschaft der nachge- blievcstcn minderjährigen Tochter und Ervin des 1115 Pächtcrs von Friyow unlängü verftorvcncn F. D. 21. K:“ ebein, werden alle' „Diejenigen, welchc an die “23111111 cnsclmft dcs Letzteren, namentlich an die' Pach- tung des (55110; Frikzow, aus irgend einem (551111101 R:“Mcns/ Forderungen und Ilnsprüclyc hach, zu dc- kcik Anmcldnng und Beglaubigung in 111101! der nachüchcndrn Termine, als“:
111115111110 2(;_F111111111', 1.10,Fcbr.k.F, 9111119an 10 Uhr, vor dcm Königl..f)ofgc1*ichr 54-1. [:p-101111110111 ]1*7|1?l*[t|§11|||1§ 01. [1011101111 xike-nlii. wcl- 0115 11:11 2). 101"; k". X. erkannt und vollzogcn 1011-- 0111 wird,_ » mit Beziehung auf die den *(-trals-.111- 111101111Zettu11qcn 111 «11:51.» inse'i'ij'te'n Proclamrm, hiermit geladen.
11.4111": Greifswald, dm 251 Nchmbcr 18:11 Königl. Prruß. FJofqericht von Pixmmrrn und Rügen.
([,. Z.; 1). ZNZUU', ['1'114'x05, :
!
Bekanntmachung €!?c1chbenanntr verschollexie Personen:
1, der„Iphagn Daniil Siefert, der Sohn eines hiesigen Gtadt-Clnrm'gus, geboren im “Jahre 1700, welchcr sctt den Jahren 1782 odcr 1703, als er als Apotheker:(§ichülfc sich nach Polen oder Rußlanixbcgrbcn, verschollen, und für wclchcn sich 1'111“Vcl'11_1ögc11 von circa 2|0Thlv in der hicsigcn DcpotualCaffc befindet:
2) der “Johann Haas:: odcr Hase, nm 11. Scptbr. 1775 geboren, wclcher im lehren Jahrzrbcnt des“ vorigen Jahrhunderts als Chirurgus sich nach 171'tbeck begeben hat, und nach dxx letzten Näch- recht von dort nach Carlshach 1111) hat begeben wollen, nach einem (Jerüchtc später als Arzt in dänischet1 Dienstcn, im Jahre |801 oder 1805 aber i'm Mecklxnvnrgischcn gelebt haben so"- uyd fur den em Vermögen von circa 2:1 Thlr. iich m der Deposital:0affc vcß'ndct:
:;7, 1er Éceicr-»(-_5_5esxlle Johann (Krome Littmann, ein Sohn des Stellmacher Gottfried Littmann-
*vor dem KrciI-F-uüizrath Lympius im hiesigen (511-
hici' !!!](1) Berlin begeben, und nach der letzten Nachricht im Jahre 1808 als Soldat in Col- berg _qesianden haben soll, und für den ein Virmdgcn von 1:1T'hlr. 10 sgr. dcponirt isi; 071: Syidat, nachmalige Ofüzicrburschc Christian '(Ji'ti'di'icl) Sanft von Iiingcr , geboren 1111! 21. Angus 177.3, welchcr nach der leßtcn von ihm "FYWÜM Nachricht im Jahre [816 als Fran- zotiichcr Kriegsgefangeyer in Rußland zurück. bxhalten, und damals" sich in Smolensk als Ek- 111er unter dcm Titcl eines Collegien-Regi- irrators cc-nährtc, und für den ein Erbtheil von 20 Thlr. dcponirt iü, odcr dercn ctwa zurückgrlaffcm' unbekannte Erben und Erbncbmcr Werden hierdurch vorgeladen, sich vor, odcr in dcin auf den 11. J 11 li 1835, richxé-Localr anberaumten Trrmin pcrsönlich, oder sthl'tskltl'l), oder durch emen .*Lchollmächtigten zu mildxn, nnd sydann weitere Anweisung zu erwarten, wrdrraenfalls 11: für 1th erklärt, und ihr Vermögen
111110111 wird. Win„ pen 14. August 18:11. „11111191. Lani- und Stadtgericht-
.___-.-
Edictal-Citation.
_Es werden hierdurch alle unbckmmtcn Erben und Erbnchmcr der am 2:1. Mai 18:12 hiezclvsi als Gou- vxrnantc unv'ercbxlicht und ;.!1 1111051411" verüorbcm'n Sharlotte Friedericke Josephine dc Muciis, genannt Mouson oder Muffo, zu dem auf
dcn18ch7uli 1835, Vormittagsum10uhr/ Bchuxs „der Geltendmachung ihrer Erb-Ansprüche 1111 (Hericlzts-Lokaic_ des unterzeichneten Stadtgerichts anhcmiimtcn T:"rmtne mit dem Bemerkcn vorgeladen, daß die Verstorbene eine Tochter des angeblich vor 6111311 10 “Jahren zu „Hanau verstorbenen Churfürstlicl) Mamzschcn „Haushofmcistcrs Joseph Musso und dessen vox“ ctwa :10 Jahren zu Coblcnz vcrüorbenm Ehcfrau Anna, gcbyrncn Erlcr, gewesen sei!! soli.
geboi'cu am 0. Septbr. 17110, Welche,- seit län- gcr als 17-409, wo [cine Mgtter verstarb, oer: schollcn UN und _fnr d_cn Circa “.o lelr sm) i" der Drvoßtaböaiye besmch:
1) der Tisclilcr-(Kesellc (karl Friedrich Hoeficr, im'
„Jahre" 1792 geboren, seit [RLU und länger Uer- “ schoUe-i, fiir den im Vermögen vo11 circa :11 Thlr. iich m der Deposttal=0asfc befindet:
Sol1tc_11ch in und bis “11 dem" Termine Niemand mr_chn, 10 wird der Nach1aß für ein herrnloses Gut [erklzicry und in Folge desen, Was weiter Rechtensisl [vc'rmgt werden.
* Cdscl, din 2. Septembex 1834. * : K*ötitgklcbki'é Preußisches Stadtgericht.
! M...»
den sich lcgitimircndcn nächsten Erben vcrabfolgt'
Greifswald, den 2, Januar 1835. , 1):-. C. rGesierdtng, Namens der Verkäufer.
Ankündigung.
?iirsgekiagicr Schuldenhnlber so!]:
1) das Ervzms: und Hintemättlergut zu Waldau _ ix_nter 10, geschätzt auf 7700 Thlr. 4 sgr. 8 pf.;
2“: em besonderes Stück Feld in dasiger.Flur von
421schcrn 4x; Rathen, geschätzt auf 12-18er, 20 gr. 8 p .,
öffentlich verkauft werden. Zahl-- und besiizfähige
Käufer werden geiaden , dazu auf
den 14 Aprzl1835, Morgens 10 Uhr,
an Gerichtssielle tn Droyßig zu erscheinz'n, ihre Ge- bote zu thun, und wenn sonü kexn Hinderniß ob:
waltit, des Zuschlags an den Besivtctenden gcwärtig
zu sem. Auf unbekannte, dingliche Rechte, Anspruch-
machende ersonen haben sich längiieps im Termine
zii milden, indem außerdem Verlust ihrer Ansprüche
el_ntritt. Die Sckxähurkunde kann täglich in der Re:
qiüratuv dcs Ger1chts eingesehen werden.
Droyßig, den 18. September 1834.
Fürstlich Rcußischcs Gericht der Herr:-
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Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Im Bezirke der Köniql. Regierung zg Erfurt ist der evangeliiche Pfarrer zu Dachwig, Karl eznxjch, zum Diakonus an der Prediger-Kirche zu Erfurt nannt worden.
M*W
Abgereisi: Der G'eneral-Major und Commandeur der
“* JM ananterie-Brigade, Freiherr von Lühow, nach Glogau. Der Professor Le Roy d"Etiolle „“
„Zcicungs-Nachrichten, ?luölanö. “
Franki'each.
Paris, 5. Jan. "Aus den Antworten, die der König den 11ch1Wenen Behörden ertheilte, welche ihm am Men 1). M. 1211 Glückwunsch zum neuen Jahre darbracMen, heben war ck diejenige an den Präfekten des Seine-Departements, Gra-
von Rambuteau, hervor, der daz Wort im Namen dei' neu: wählten Wkagiürats-Mitglieder führte: „Jah xmpsayge stets it ein:"m lebhaften Dankgefühle“, sagte der König, „dre W110- :* des Stadt-Raths von Paris, meinem Geburtsortq, dem ich :* ganz besondere Zuneigung gewidmet hgbe,-und die :'1' auch ppclt verdient, einmal wegen der Anhängltchkeit, 1000011 11“ nur viele Beweisegegeben, und zweitens, wegen des mächtigen Beistqn, s, daniel) seit4Jahrenimmer bei ihm gefunden habe, sobalL cs „sicb rum handelte, die öffentliche Ruh? zu fichern, u11sere Institu- nen zu vertheidigen, und Franxreich voi der Geeßei der T_inar- “e zu bewahren, Ick schätze mul) glücklich, daß die Stimme hrer Mitbürger Sie auf's .neue zu den Posten herufen hat, -f welche mein Vertrauen Sie gestellt hatte. Diese “Zustim- ung wird ohne Zweifel ein Beweggrund mehr für Sie seyn, ebisher von Ihnen eingeschlagene Baht; unablässig zu ver- [gen und auf diese Weise Ihre Amtßpflichtxn würdig zu er- 1111. Wir wollen hoffen, daß der Friede dieser großen Stadt infiihro nicht wieder gestört werden, qnddaß, nichts mehr thl:e' rtschreitende Wohlfahrt stören wird, vorzüglich aber, daß war :: nicht ferner genöthigt sehen werden„cJu Gew_alt-Maßregel_n sere-Zuftucht zu nehmen, um das Re: der Geseße um: die ufrech'thalcung ver öffentlichen Ruhe zu sichern. Dies ist der
bstc Wunsch meines Herzens.“
Das Journal de Paris sucht'die geringe JJYajoi'ität bei r Abstimmung über den Gesekz-Entwurf in Betreff der 350,000Fr. r den Gerichtssaal des Pairshofes auf folgxnhe Wetie zu. er- ren: „Man erinnert sich, daß ggnz kürzlixh'm den Bureays [* Dxputirten-Kammer die Vorlemng verichiedener Amnestie- orfchläge mit einer ungeheuren *Majyrität veßwoxfen wurde. orqestern ist der Entwurf zum Bau “einxs provisorischen _Sfaa- sfür den Pairshof mit einer weit weniger skaxken Mawßetät nehmigt worden, und die Journale der Opposition bemächtigen *) dicser Thatsache, um dem Publikum emzureden, daß die Ge-
) nungen der Kammer sich in Bezug auf die Amnestie wesent-
- geändert hätten. Diese Auslegung des vorg_esrrige|n Votums av leicht voi'auszusehen; es ist aber eben so leicht, ihr zu hx- gnen. Nichts ist in der That einfachxr, als die Art und, Werke * erklären, auf welche sich jene Minorität yon 181 *Stcmmen, rei) deren Erscheimen die Opposition selbs, ]o überrmcht worden :gebildet hat. Die Regierung hatte zwaschen doit heiden Ent- ürfen über den provisorischen und über den dxfinitiven Bau ine bestimmte Wahl getroffen; es qenügte thx", daß man 1" Pairs-Kammer die materiellen Mittel verichaffte, den 1 zugewiesenen Prozeß zu verhandeln. . Ob die Kam.- er sich nun für die Bewiliigung der 300,1.)00 F1.“ oder" er 1,280,000 Fr. entschied, dabei war die Politik „ dis abincites auf ke-nerlei Weise interessrrt. Selbst den einstwe- Wsken Anhängern jener Politik stand es vo-llkomnien frei, nach cfallcn zu wählen, ohne daß ihr Votum die Regieryngs-Frage efährdete. Dies ist der wirkliche, der augenschemltche Grund M's Anwachsens der Minorität. Es würde „uns leicht seyn, amen von Deputirtom, die entschieden gegen die Amnestie sm_d,
nennen, welche, das System der Komm1sfi_on dem der Regie- ""I vorziehend, geglaubt hatten, diese)“ Meinung treu hletben, nd deshalb gegen den Bau eines provisorischen Saales stimmen
Müssen; fie haben dies mit um so größerer Sickxerheixthun *nnen„, als die Gefinnungen der Kammex über die politische käse "icht zweifelhaft waren und ihnen keme Besoygmsse übir as Resultat der Abstimmung einflößen konnten. Dies ist, war iederholen es, die wahre und einzige Ursache [ener starken *) inorität.“ -
Im Courrier framxais liest man: „Seit der Absen- "Ug,dcr Depeschen nach Neapel, 1velche dem Genera] Seba- iani seine Ernennung zum Botschafter in Lo_n0on anzeigen, hat as Ministerium in Bezug auf diese Wahl einige'Bemerkungin ks Englischen Kabinettes erhalten,. so daß es mehr unmögltch äke, daß in dem Angenblick, wo die Annghme des Herrn_Se- astiani in Paris einträfe, man schon entsch1eden hätte, daß ]ener
* osten durch einen andern Diplomaten beseßt werden solle.“
Nachdem die Strafe des National, welche_ sch mit “Ein- luß der Kosten auf 11,000 Fr. beläuft, ?Ukck) die Subscriptio- en gedeckt worden ist, werden die mehr eingehenden. Summen- tk Bestimmung jenes Blattes gemäß, unter die politischen Ge- ngenen vertheilr. Gestern betrug dieser Uebercxchuß bereits lZisFr., so daß also bis jetzt 1.11 Ganzen 18,184 Jk- eingegan- en nd,
Jm verflossenen Jahre ist die Zahl der auf den htesl en heatern auf eführten neuen Stücke ungleich ermger-gewe M- is fruher. Jm Jahre 1831 belief sie fich an 272; tm Jahre 802 auf 258; im 05a re 1838 auf. 219; im Jahre 1834 auf 87. Die meisten St cke hat im vorigen Iahre Herr Ancelot
Berlin, Diensiag den [ZM ,Ianuax
PreußischeStaats=Zeit11ng.-„
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geliefert, nämlich 12. Herr Scribe lieferte deren 11111“ 8, wäh- rend er es im Jahre 1833 auf 17 gebracht hama .
Großbritanien 1111031111110.
London, 6. „Jan. .Der Herzog von Cumberland ist am Sonnabend, m Beqieitung ves Capitain Slade und des Herrn W. Holmes, von Berlin hier angekommen. Vorgestern besuckxte Sc. Königliche Hoheit den Herzog von Sussex und die Prin- zessin Sophie, und gestern begab fich der Herzog nach Brighton zu Ihren Majestäten.
Der 'Herzog von Leuchtenberg, den man Übermorgen hier erwartet, wird während seines Aufenthalts inLondon zu Claren-
don wohnen, wo Zimmer für ihn gcmiethet smd. Der „William,
Fawcett“ wird, mit dem Portugiesischen Gesandten und Herrn Mendizabal an Bord, morgen nach Ostende absegein, Wo der Herzog sich in Begleitung des Grafen Ficalho und des Baron Sa da Bandeira, der von der Portugiesischen Regierung nach München abgesandten Bevollmächtigten, einschiffen will. Nack) einem kurzen Aufenthalt zu Brighton wird der Herzog sich nach Falmouth begeben, wo ein kléine Kriegs-Geschwader seiner harrt.
Sir Philipp Sidney, eine), on den Schwiegersöhnen S1“. Majestät, soll, wie der Conyiexäiswissen will, unter dem Titel Lord Dudley und Leicester zum Pair erhoben werden.
Folgendes ist die Liste der jeßigen Königlichen Kammer- herren: Lord Amherst, Lord J. O'Brien, Lord Byron, Vis- count Ashbrook, Lord Adolphus Fißclarence, Lord Verulam, Lord Schefsield, Lord Sidney, Sir P. Sidney, Lord Ernest Bruce und Lord Tullamore. Nur eine Kammerherrnstclle ist noch ledig.
In einigen Zirkeln will man wissen, daß der Herzoa von Richmond auf den besonderen Wunsch Sr. ONajcskät des“ Königs nächstens einen sehr einträglcchen Posten außerhalb Englands er- halten würde. Der Herzog hat eine Familie von zehn Kindern.
Der Graf von Roden hat an den König selbst einen Brief geschrieben, wvrin er die Gründe auseinanderseizte, welche ihn davon abhielten, eine Stelle in dem jetzigen P?inisierium an- zunehmen. „
Mit dem Befinden der Lady Cowleu geht :*s von Tag zu Tage besser, und ihr Gemahl trifft daher schon Vorbereitungen zu seiner Abreise nach Paris, um daselbst Lord Granville's Stelle einzunehmen, dessen gesa11dtschaftliche Functionen bereits aufgehört haben, denn die lehren Depeschen, welche von Paris hier eingingen, Waren von unserem dortigen Geschäftsträger, Herrn Aston, unterzeichnet.
Det: Lord-Lieutenant VVT! Irland, Graf von Haddington, ist am Sonnabend von hier n'ach Dublin abgegangen.
Der'Marquis von Douro ist auf seinen Poften, als Kom- mandant der Garnison von Guernsey, zurückgekehrt.
Herr Goulburn isi erst gestern nac!) Cambridge abgereist, da seine Amtsgeschäfte es ihm nicht erlaubten, sich gleich mit Sir C. I)?anners Sutton zusammen dorthin zu begeben.
Der Graf von Courtown isi zum Hauptmann der Garde- Yeomen ernannt worden.
Der Oesterreichische Geschäftsträger, der Ritter“ Dede], der Graf von Noßlyn und Lord Stuart de Roihcsaw *hatten gestern Geschäfte im auswärtigen Amte.
Der Graf von C'sscx gab gestern 01:11 Lord OJIelvournc ein Diner. Sir Robert Piel wird dem diplomatischen Corps 11101- gen ein großes offizielles“ Bankett geben.
Die Haupt-Aufmerl'samk-xit ziehen natürlich |th die Parla- ments-Wahlen auf fich, und dieser Gegenstand ist es denn auch, mit dem sich die Zeitungen sast ausichließlici) beschäftigen. An einigen Orten find die Wahlen schon gossen erfolgt, und die heutigen Blätter geben bereits das Resultat derselben an. Die Zahl der vollzogenen Wahlen ist „11; davon 7" entschiedene Tories und 12 entschiedene Reformer; 2, nämlich die Herren Bifi), der zu Leominsker, und Sir Henry cht'nel), der zu Buckingham ge- wählt wurde, werden von dem Courier zu den Tories, vom Globe aber zu den Reformer" gezählt. Außer den beiden ge- nannten Orten sind die Wahlen in Newark, Southwark, Wil- ton, Oythe, Wallinqsord, Wells, Westbam», „Banhury, Arundel, Nottingham, Bewolev und Chippcnham beendigt. An den meisien Orten sind die alten Repräsentanten wiedergewählt Worden; neue Mitglieder wurden bis jekzt nur 3 ge- wählt, *worunter 2 Reformer, nämlich in Newark dcr Ser- geant Wilde und in Weil:; Herr M. R. Colbot'ne, und 1 Tory, Herr H. G. Boldero in Chippcnhani. Die bekanntesten der wiedergetvählten Reformer sind die Herren Harvey, Majoribanks, Lee, Tancred, Lord D. Stuart, Sir I. C. Hobhouse und Sir R. Ferguson; “unter den wiedergewählten Tories befinden sich Sir T. Fremantle und Herr W. Gladstone. Am meisten ge- spannt ist man auf den Ausgang der Wahlen in der Citi); heute Mittags um 2 Uhr (so weit reichen die leßten Berichte über diese Wahlen) hatten die Kandidaten der Opposition die meisten Stimmen, nämlich Herr Wood 4117, Herr Pattison 3927, Herr Crawford 3895 und Herr Grote 3877; von den drei Kandida- ten des Ministeriums dagegen hatte Herr Lyall ".;211, Herr Ward 3208 und Herr Wilson 3157 Stimmen. Heri“ Law, der _Re- corder von London, der früher als der vierte ministeriellc Kan- didat für die City bezeichnet wurde, scheint sich nicht ge: stellt 11 haben. Außerdem wird noch der letzte Stand der ahllisten von einigen anderen Orten angegeben, wo die Wahlen bereits" gestern begonnen haben; danach hatte zu Rewcastle-under-Line Herr Edmund Peel, zu St. Albans Herr Grimston, zu Hertford Lord Mahon, zu Sudbury Herr Bag.- shaw und zu Dudley Herr Hawkes, sämmtlich konservative Kandidaten, bis 1th die mciüen Stimmen für fich; nur zu TewkeSbury hatte ein Oppositions-Kandidat, Herr John Mar- tin, die Majprität. Die hiesigen Blätter nennen noch eine Menge von Orten und Grafschaften, Wo der Tag der Wahl schon angeseßt ist; in den Burgfiecken und Städten ist es meist der 5te, 6te, 7te, Zu oder Re, in den' Grafschaften der 12“, 13te, leite, 15te und Mike Januar. .
Der Standard sagt in seinem [ekzten Blatt: „Wir wol- len nicht behaupten, daß das Schicksal der Britischer; Monarchie
durchaus von 01.1“. 115.390, Wahlen (3055111111, 1151711 111xrtvi1|en,_daß es die Pfiicht' xxines braven und :mrxiotischen König:“; i'emi wurd?- unterstüßt von einer bravexi 11110 patriotischen Verwaltung: N? Bevölkerung vor den Folgen ihres :?igenen Jrrthums zu bewah- ren und nöthigenfails «:1111110! über das andere um Ein neues und abermai neues Unterhaus an sie zu app-eix liren. Obgleich wir abci' das Vertrauen zu dex Präroganve' der Krone haben, daß sie im Stande sehn wird, das Aeußerfte dei? [exzten Zuflucht abzuwenden, so müssen wir doch der B-evöfl- kerung sagen, daß, wenn sie nicht, vei'möge det“ Königli- chen und ihrer eigenen Prärogaeive, eine konserva- tive Majorität wählt, nur“ Rea? allein bei der fernxren Gelegenheit, Welche ihr der König geben wird, fie vor einer Konvulfion bewahren kann, die furchtbarer seyn würx-e, als irgend eine, von der eine Nation jemals heimge; sucht wurde“ Die Oppositions-Bläcter sind Über diesen Arti- kel schrecklich ergrimmt. Der Courier meint, die Bevölkerung solle also durch Drohungen gezwungen werden, solche Kandida- ten zu wählen, wie sie der Partei Lord Roden's und Sir Ei)- ward Knachtbulls gefällig wären, und die,!"ich verpflichtetyn, die ,Jrländische Kirche zu unterstüßen; das Unterhaus soUe so oft aufgelöst werden, bis es dieser Faction _qenehm sen, das heiße mit anderen Worten, sie wolle selbst das Unterhaus wählen; die Anhänger des Tory-Ministeriums wollten sich ein Veto, der Wahl des Volkes gegenüber, anmaßen; das ganze Land solle so lange in einem fortwährenden Wahlkampf erhalten werden, bis es -ein Unterhaus wähle, welches Lord Roden? Vorliebe für die Kirchen-Mißbräuche getreulich repräsentire. Der Globe nimmt
'die Sache nicht so ernst, sondern- ergeht fich in Witzeleien über
des“ Standard; er fürchte sich nicht da: daß dieselben in Erfüllung gehen möchten, wünsche aber diesem Blatte Glück“ dazu, daß es sich so plöhlich zu der Lehre von jährlichen, [a von halbjähr- lichen Parlamenten bekehrt habe. Die Morning Chronicle, Welche ihren Ton so viel als möglich zu mäßigen sucht, will in jenem Artikel des Standard das Eingeständniß der Tories schon beim ersten Beginn der Wahlen sehen, dgß sie nicht die geringste Aussicht auf Erfolg hätten, und nennt dies“ Verfahren eine höchst unweise Taktik, da es ja von vorn herein die Anhän- ger des jetzigen Ministeriums entmuthigen müsse. Uebrigens findet sie sich durch jene Andeutungen dcs Standard veranlaßt, die Konservativen als Destruktive zu bezeichnen, und warnt die Nathgeber der Krone vor der Aufstellung solcher Grundsäße, wie ste aus dem Artikel des Standard hervorleuchtetcn, weil es“ zu einer Revolution führen könne, Wenn die Königliche Prärogative feindlich gegen die Volks-Revräsentarion austräte.
Dem Courier zufolge, wird bei den Wahlen in der City Heri“ Pattison, der Gouverneur der Bank, hauptsächlick) von Herrn Lewis Lloyd, einem der reichsten und gcbildetsken Männer der Stadt London, und Herr Grote, welcher Compagnon eines angesehenen Banquier-Hauses ist, besonders durch Herrn Isaac Solly, einen ebenfalls sehr einfiußreichen und seiner Rechtlichkeit wegen allgemein belobten Bürqsr der City, untcrstüßt.
Die konservativen Kandidaten der Citi), G. Lnall, W. Ward und Th. Wilson, haben gestern folgende Adresse an die Wähler publizirt: „Meine Herren! Erlauben Sie, daß wir Sie bitten, fich morgen früh hci Zeiten zur Wahl einZufin- den, um die Stimmen eintragen zu lassen, welche uns so zahl- reich und so herzlich angeboten worden sind. Unsere Sache, meine Herren, ruht in Ihren Händen; unsere Grundsäize sind zur (Genüge bekannt; es sind die unseres Königs und unserer Verfassung, Grundsäße, die unserem Lande auswärts Achtung und daheim Sicherheit verschafft haben, und die, wenn man fest dabei beharrt, es stets“ an der Spißc der Nationen des ganzen Erdballs erhalten Werden. Diejenigen, wclche uns als Feinde nützlicher Reformen schildein, begehen eine grobe Ungerechtigkeit gegen uns. Was ii'gend zur Verbesserung und Befestigung un: screr trefflichen Institutionen geschehcn kömirc, wird, wenn Sie Ihre Interessen unserer Obhnt anvertrauon wollen, offen, ehr- lich und srcimüthig von uns untcrstüßc Mchn. Geschrei ist ein neuer Grundzug in den Erörterungen 1111111“ Engländern; das, womit man uns [„Life in der Guildhall bcsrkjrmt hat, soll uns nicht einschüchtern, Auf die Wahllisren bescheiden wir 11115, und auf sie blicken wir im Vertrauen des Sicges, nicht zu Gunsten unserer selbst oder unserer persönlichen Intci'cffsn, sondern zu Gunsten der großen Sache, für Welche Wir .ämpfen.“
Lord Stanke" hat 11111 .;]. Dez. v. “Z folgende ?ldxesse an die Wähler der nördlichen Abthkilung der Grafschaft Lancaster erlassen; .
„Meine Herren? Da die 111131111111 9111113011111 de:"- Parlaments“ hiufi- crfolgtiü, so eile" ich, mich wieder 11111 dis Ehre dchcpräscntation des nördlichen Thrilcsdieser (5511111011111 zu bewarben. Mein dffcntliäics Be: tragen 01 und ausicr dcm Amte lie'gt 001“ ancn- 111x011 politischen Grundsätze sind Jhncn bekannt und mein Bewußtvcm sagt mir, daß ich, seitdem ich das letzte Mal 111113121011 Vertrauen beehrt wurde, keinen Schritt qcthan habe, 1000111111 ich daffclbc zu Verliß ren Verdiente. Ich bin, wie 101 :* mmm- .*,»117. ein eifriger und crnülichcr Vcrtheidiger.demcnigcn kirchlichen :md bürgcrliäzcn Rc- formen in unseren I“»niiitutioncn, 11311011 gcrckvtcn Bcsckiwerden abbclfen- dic Nützlichkeit diescr 311111011101th:*rwc'ircrn und ihre Wirksamkeit yermebrcn können. Ich den, wm rä» cs immer war, begierig, diese Institutiyncu gchn 1011111 Neiicrungcn, :vclchc ihre Sicherheit oder ihre Extültxz gksahkdkn- ZU sCWUCU- Iich hörte aus,- Mitglied des vorigen thücrinms zn sMU, Weil 1111» nachdem ich aufr1chtig an den verscheedencn Rchriti-M«1i";1*cgcln de'ffrlbcn Theil genommen, die deiirukitve Tendenz cines Wichtigen SCHULTE; fürch- tete, dem es seine Zußcmtnupg geben wollts. Ich lehnte es ab, mich dem jetzt gebildeten Meti-iüermm anzusäxlicßcn, wcil ich keine Gründe hatte, zu hoffen, daßxs strenge ngchdcnicnigcn Rcform-Grundsätzen handeln werds, dic ici), als wesentlich für die Narionai-Woblfabrt betrachtc. Ick) erscheine d_ah:*r vor Ihnen durch kcinc Ver- pßichtung gegen irgend i'Mt' Partci, sondcrn mir durch die Grundsäxe gebund_en, zu denen ich 111111) unverändert bekannt, wonach ech beßändtg gehandelt habe, und wofür ich zweimal mit Ihrer Unterstutzung beehrt worden bin. Sourcn Sie mich wieder fur das Parlament wä'hlcn, so“ geht" ich dorthin mit dcr Verpfiickx. “UMS/ das icizigc oder irgend eM anderes Ministcriimi weder zu un-
die Aeußerungen vor, sagt er,
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