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Erßlg, ihren Einfluß gegen ibn_geltend gemacht habe. Als eine Probe von der Denkungsart diem Herren möge folgender Aus- zug aus der_Rede des Herrn Harvey dienen:
_„Man kdnnte uns fragen: geht Ihr ins Parlament, um den Whigs durch Dick und Dünn zu folgen, und wollt Ihr den Tories irt jedem mektc opponirxn? Hierauf würde ich antworten: Nein! Ick würde AUG was die Torics Gutes vorbringen, nnterßüßen, “drr ni) „irmke dle Torres schon lange, und noch babe ich nicht:; (5321th ver cyncn entdecken können. Aber, wird man einwenden, es anmex: unter den Tories Wunder geschehen, so gut wie bei andern Leuch. (Hirt, wenn die Tories Reformer werden, wenn ici). Einen tt_rxdr, der eine VcrmdgenH-Steuer in Vorschlag brächte, wenn ich Ersten mrdc, der da sagte: „,-Ich_mörbte, bevor ich sterbe, einige 39,5" meine:: schlecht erworbenen Reichthümern los werdcn, M) bd: nizc gtmge Läridcrcirn, die dem Volke gehörtrn, ich kann nicdt ru- hig nerven, ect) möchte Buße _thun vor dem souvcrainen Volke, imd da ein Mensch nichts mit in die Welt bringt und nichts mit Hinaus ntmmc,_so wil; ich mein ganzes Vermögen der Nation und Wo delici) mettien_K1ndern einen guten Namen hinterlaffen““ »- wenx:_ ich sole!) EMM unter den Tories sinds, der soll mei- ycr irinigüen Untrrsmtzung gewiß seyn. Wenn ich sehe, das; "F Rsxormrn dcr Ktrche in Vorschlag bringen, Vorschläge, um das IVW“ von jenen Exakthaltern des Himmels, den Bischöfen, zu be- xrcxecn, dir mehr Eammt und Seide am Leibe tragen, als ndthig ware„ um Cine ganzc Mädchenschule zu kleiden, nnd die mit Die- .in'rn, mGold utide'ynr gcklcidet, einherreiten und „ehrwürdigcr Vater in Gorg- titrilert Werden “_ dann würde ich den Tories veisxcdcn. Wenn tte austretrti und die Armee reformiren und die Staats-Aus- “ZSO“,L'; vpn “7 Millionen auf 2 Millionen rcduzirén, - kurz, wenn dir “4,0!“th grrade das Gegentheil von allcm dem thu_n, was fie bis x_exzt gethan hadert, dnnzi - warum sollte ich dann ne nicht unter- nutzen? Da ich aber rrberzeugt bm, daß se nicht so handeln wer- den, so Yönnetr auch Ste überzeugt scyn_, daß ich mich unerbittlich dcm Mmisiermm opponiren werde; Em anderer Punkt, den ich Vorgebracht zu sehen wünsche, ist die Reform des Oberbau- fes. ;Nichts ifi widcrnnmgcr, als der gegenwärtige Zustand der Dinge. Das Volk hat zweilxgislative Versammlungen, um 1rm§ Interessen zu vertreten; die eine wählt es selbst, die andere ist erdltci). Die varäsentantcn des Volks können Maßregeln zum Be- üen desselben einbringen, aber was hilft das, wenn die erblichen Ge- s(ßgkber das Rccbtkhaben, se zu verwerfen? "ck glaube, das ganze Bcrxaffungswcxk mußte mit einander in Elnk ang gebracht werden, vom Könige bis „zum gxcingüen Unterthan herab. Man erzählt uns nur wichtiger MMU", dre Civil-Liste sey sehr bedeutend reduzirt wor- den. Aber die Reduction der Cévil-Lésie ist doch nur sehr unbedeu- tend im V:r_ !eick) mtt dcn Einnahmen, die aus anderm Quellen der Krone zu ecßen. „Ick well Ihnen etwas sagen, was vielleicht Wenige von Ihnen wissen. Als der gegenwärtige König zur Regie»- rr-ng kam,e behauptete er, dem Volke alle erbliche Einkünfte der Kroene zuruckgegcben zu haben »- qnd was verlangte er zum Ersaß dafur? Er verlangte zuerst, daß bmiängliche Summen zum Unter- balr der Krone ausgesetzt würden, dann, daß der Königin gleich- F-iölld einm; gegcben würde. Und was that man? Man gab der 361119"! cinen Palast und 100,000 Psd, Sterk. jährlich! Dax; isi ungefiihr zehnttial _so viel, als die ganze aufgegebene Revrnüe. Die &;thtgen _Wrsimdrsrhxw Zölle wurdcn aufgegeben. In Kriegszeiten drachtrn dies; Zölle cmtge Tausend Pfd. jährlich: aver aufgcgcvin wurden sie nicht eher, als bis ihr Werth auf 1200Pfd. jährlich der- untergcsunren war, Hat _nbsr der König all sein erbliches Eigenthmn nufgegcbenK ,xyat er die Herzogtbüiner Cornwall und Lancaster auf-
gegeben? Nein, daz hat er nicht gethan, und es isi ihm nie cingc- .
pillen, das_zu thun. Und wie ist es mit dem Gute bci Kcnnéxxgton- wc_lches_Srr William Clayton zu Lehn hatte? Das Lehn iti kürzlich betrugeralnn. Und was glauben Sie, daß der König für die Erneue- rung deffelbcn verlangt? Die kleine Summe von 400,00!) Pfund. Wenn diese eingeht, wird sie ohne Zweifel unter die Familie vcrtheilt wcrden. Das also ifi der patriotische Monarcii, von dem es" hicß, er sei) so eifrig bemüht, die Laxicn sei:_ rns, unterdrückten Volkes" zu erleichtern! (Gelächter, Lärm, Beefall_ und Zischen begleitetcn die einzelnen Sätze diescr Jnvcktwen.) Was auch dadRcsultat der interessanten Parlaments- „L,*eb:;;tcn des nächsten Frühlings seyn mag, die Reformer von Eng- land werden für die Wirkunqen desselben nicht verantwortlich semi. “Mar: sagt den Unterthanen, sie sollen ruhig bleiben. Nein, die Un- rertyanxzi müssen Agitatorcn werden, sonst werden sie überwältigt. Wenn ne ruhig bleiben, so werden die Tories sagen, das Volk one nixbts weiter. Man wird sagen, das Volk habe bloß die Reform- Akte gewollt - habe, mit andern Worten, bloß verlangt, die EM- sen auf den Tésck) gesetzt zu sehen, und nicht verlangt, se zu effen. Ich hoffe, die Wähler von Southwark werden den chattrn des Haines folgen und das Benehmen ihrer Repräsentanten bcwachexk Ick hoffe, fie werden die Zeitungen lesen, _ und wenn se daz thun, so werden sie sehen, daß, während sie selbst ruhig im Bette liegen, fie im Unterbause eine Macht haben, welche Tyrannen zit- tern machen wird!“
Als Sir „W. Horne gestern Nachmittags von der Wahl in Mariilebone zurüékkehrte, wo er als“ Gegner der Herren C“. L. .Bulwer und Sir S. Whalley auftritt, wurde er vom Pöbel aufs gröblichsxe insultirt. “Man suchte ihm ein Bein unterzu- scl)lageu, und den Herren, die ihn schützen Wollten, wurdcn die Röcke vom Leibe gerissen. „Das scizuftigc Gesindel“, sagt die Times, „von den Demagogen aufgereizt, die den Wählern ihre Rechte cntreißen wollen, heizte den ehrenwerthen Baronet nach Hause und wiederholte alle die Auftritte, welche die Rcform-Bill unmöglich machen sollte.“
Der Glove bemerkt: „Whiq und Tory waren anfangs Schinipfworte, die man mir auf den niedrigsten Pöbel an- wandte; fie kamen aber später zu Ehren, „wie einst der Name Gueux (Betrierd, den die Anhänger des Herzogs von Alba dcn Flamändrschen _;nsurgenten an den Hals warfen. So hat auch jeßt das Schrcckinswort Radikaler schon aufgehört, ein Popanz zu seyn; seitdem hat man das Wort Deßruktive erfunden, aber wir erleben es noch, Adressen an Wähler 'zu sehen, die ganz wohlmeincnd von Personen mit dem Namen „vernünftige Dex ]kruktive“ unterzeichnet seyn werdcn.“
Fdlgendes isi die Art und Weise, wie bei de_n Parlaments- Wahlen verfahren wird: Am ersten Tage der Wahl, wo die Kandidaten ernannt werden, eröffnet der bei der Wahl den Vor- filz führende Beamte die Versammlung der Wähler mit Verle- sung- des Wahl,- Ausschreibens und der Akte igegen verbotene Wahl-Umtriebe und Bestechungcn, Dann folgen die Reden der angesehensten Freunde des Kandidaten, deren Einer die Ernen- nung des Letzteren beantragt, während die Anderen den Antrag :tnccrstüßen. So wurde in der City von London der Alder- man Wood von Herrn Waymouth vorgeschlagen und von Sir
, James Williams unterstüZr, Herr Grote von Herrn Isaac Solly
vorgeschlagen und von erm Raikes Currie unterstützt, Herr Hrn. G. Palmer vorgeschlagen und von Hrn. I. Dixon un, stützt, Herr Crawford vom Alderman Harmer“ vorge- schlagen und von Herrn I. Travers unterstüßt, err Ward vom Alderman Lucas vorgeschlagen und von Sir . Claridge unterstüßt- „Herr Wilson »vom Alderman Brown vorgeschlagen und von Herrn Z. Masterman unterskü t, Herr Pattison von HerrnL-L.„Loy.d „vorgeschlagen und von errn Samuel Gurney u'ntersküht- Nachdem dies geschehenist und auch die Kandida- ten Reden an die Wähler gehalten haben, wird abgestimmt, und zwar- uerst nur durch „Aufhebung der Hände, Dies genügt, wenn ein Gegner auftritt oder der aufgetretene fich zurückzieht, wie es dieSmal in Westminster der Fall war. Bleibt aber das
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Resultat dieser Abstimmung zweifelhaft, oder verlangen es die Freunde eines durchgefallenen Kandidaten, wie es diesmal in der City, in Marylebone und Greenwich geschah," so beginnt am folgenden Tage die zweite Abstimmung, wo dann jeder Wähler sein Vo- tum zu Protokoll geben muß. Hier ersrkdnnen die Stimmen gezählt werden.“
Der Oberst Sir John Campbell erklärt in der Times, daß er nicht daran gedachr habe, wieder nach Portugal zu ge- hen, wodurch er sein Ehrrnwort brechen würde; auch seyen alle Gerüchte von einer Einmischung seinerseits in die politischen An-
- gelsgenheiten der Halbinsel seit seiner Rückehr aus der Gefan-
genschaft ungegründet.
JM gestrigen Bdrsen-Bericht der Tim es [isst man: „.Die einzige Bewegang an unserem Geldmarkt war heute eine sehr geringe Neigung zum Steigen, weil man nach der Dividenden- Zahlung einige Nachfrage nach Fonds erwartet. Schakzkammer- Scheine hielten sich daher auch ein wenig fesker. Auch die frem- den Fonds wurden höher notirt, odgleick) sehr wenig Geschäfte darin gemacht wurden. Hoiiändisckw wurden am meisten gcsuchc, Weil man eine baldige Ausgleichung zwischen Holland und Brlx gien erwartet, wodurch ein Thril der Schuld und Zinszahlung Belgien zufallen und die Hollandische Schuld, die ohnedies ih- rrn Kredit so fest behauptet, eme höhere Notirung als die Be!- gische erhalten würde.“
Aus Buenos Ayres find Berichte vom 9. Oktober hier eingegangen, die jedoch nichts von Belang enthalten; der neue Britische Geschäftsträger, Lord Hamiiton, war daselbst an- gekommen.
Niederlande.
Aus dem Haag, 9. Jan. Wkit Sr. Königl. Hoheit dem Prinzen von Oranicn ist auch dessen weiter Sohn wieder nach dem Hauptqaarticre zurückgekehrt, n demselben Tage, an welchem Se. Königl. Hoheit die Hauptstadt verließ, ging auch (wie bcreits erwähnt) der Baron van Zuylen van Nycvelt nach London ab.
Die Niederländische Dampfschifffahrts-Gesellschaft hat Ver- suche anstellen (affen, um das nichc weit von der Küste gesun- kene Dampfboot „PyladeS“ wieder in die Höhe zu bringen. Der Schornstein desselben ist allerdings noch über dem Wasser- spiegel sichtbar, doch wird dessenungeachtet von Vielen der Ver- such, namentlich in der gegenwärtigen JahreSzeit, für fruchtlos, jvxnn nicht gar für gefährlich angesehen. Mehrere Fischer-Slok-ps sind im Vereine mit zwei Dampfdöten adgesandt worden, um dissen Versuch zu untrrnchmen.
Belgien.
Brüssel, 9. Jan. Der Herzog von Leuchtcnberg ist in Begleitung des Grafen Méjean, des" Marquis von Ficalho, des Visconde de Sa da BanKeira, des Barons von Belling und des Gencrais d'Hane de Steenhuyse, der sich zum Empfange des Prinzen nach Löwen begeben hatte, gestern früh um 10 U'f)r hirr angekommen und m dein Hotel der Portugiesschen Gesandt- schaft abgestiegen, wo eine Ehrcnwache aufgestellt war. Der Prinz enipßng nach einander die Offiziere der Garnison, die höchsten Civil,- und OITilitair-Bchörden, die Hofstaats-Bcamten, den Englischen Gesandten, den Marquis von Bassano u. s. w. Um 1 Uhr fuhr der Prinz uebi? seinem Erfolge in den Königs. Wagen nach dem Schlosse, wo er von Ihren Majesiäten empfangen wurde und eine halbe Stunde verweilte. Um "2 Uhr wurden die “Minister von dem Prinzen empfangen und noch viele andere Personen im Laufe des Nachmittags ihm vorge- stellt. Am Abend war Diner beim Köniqe, wobei der Herzog von Lcuci)tenberg und “die Personen seines Gefolges, ferner der Eng- lische Gesandte, der Portugiesisckw Geschäftsträger, Herr Ameida- Garrett, der Graf von Varennes, Französischer Gesandter in Hamburg, der Marquis von Bassano, Franzöfischer Geschäfts- träger in Belgien, der Präsident des Senats, die Minister, mehrere „Senatoren u. s. w. zugegen waren. - Der Prinz wird heute Abend nach Ostende abreisen, um sich nach London einzu- schi cn.
ffDer Graf von Latour-Maubourg, bevollmächtigter Minister Frankreichs, isr vorgestern von hier nach Paris abgereist. In seiner Abwesenheit wird der Marquis von Bassano die Functio- nen eines Geschäftsnägers versehen.
Zu Anfang des kommenden Monats wird hier ein Päpst- licher Gesandter erwartet, doch glavbt man, daß seine Mission eine rein geistliche Und keine politische seyn werde, indem der „König der Belgier bekanntlich noch nicht vom Papst anerkannt wvrden ist.
Dänemark.
Kopenhagen, 7. Jan. Nach der von der Polizei-Kam- mer bekannt gemachten Gencral-Tabelle über die Interessenten der hiesigen Zünfte, Meister, Gesellen und Lehrburschen, war im vorigen Jahre die Zahl der “Meister 3985, der Gesellen 4997 und der Lehrburschen 2632. Zählt man die festen Arbeiter in den Zünfien, und die Knechte, die in den 45 Brauereien ge- brqmbr werdrn, (237) hinzu, so ist die Gesammtzahl 13,039.
Vom 21. Dezember 1833 bis zum 21.Dezember 1834 find kzisr vcrcheiicht 956 Paar; geboren 3608 (1871 Knaben und 1737 Mädchen); gestorben 3273 (1090 Männer, 913 Weiber, 004 Knabrn, 576 Mädchen.) Es smd also 335 mehr geboren als gestorben.
Die Stände-Versammlung in Roeskilde wird aus 70 theils crwählten, theils vom Könige berufenen Mitgliedern bestehen. Darunter sind 3 dem Gelehrtenskande Angehörige, 2 Geistliche, 10 Civil-Beamte, 27 Gutsbestßer und sogenannte Proprietaire, 4 Prokuratoren, 7 Kaufleute, 8 sonstige gewerbtreibende Bür- ger, und 9 kleinere Landbestßer. *
Wie die Kjöbenhavns-Posk berichtet, fand die Eingabe der Anklage gegen den Professor David am 30. De ember statt. Aus der Fassung der Vorladung, worin die 3 erw hnten Arti- kel des „ Fädrenelarid“ nur als besonders ftrafbar bezeichnet zu werden scheinen, wiil man schließen, daß die Anklage nicht bloß gegen diese Artikel, sondern gegen das ganze Blatt gerichtet sry. Eine Bestätigung dieser Ansicht glaubt die Kjöb enhavns-Post, auch in dem Umstande zu finden, daß der Professor von seinem Amte als Lehrer an der Universität und der Hochschule suspen- dirc worden sey.“ ,
Deutschland.
München , 8. Jan. Se. Majestät der König aben am Neujahrstage zehn neue Pensionen zu 300 Fl. zur rziehung von Söhnen und Töchtern der Ritter des Civil-Verdiensk-Or- dens der Bayerschen Krone mit der Stiftung dieses Ordens verbunden. '
Stuttgart, 10. Jan. (Schw. Merk.) Der.Deutsche Kurier vom Ren d. M. spricht von einem in gewissen Zirkeln umlaufenden Gerücht , das die Auflösung unserer Scände-Ver-
sammlung in Aussicht stelle. Wir glauben dieses GerÖÖk, dip sen Entstehung, bei gänzlichem Mangel irgend eines äußeren Anlasses und widersprechenden positiven Thatsachen, unwillku'x- lich die Vermuthung unreiner Triebfedern erregt, aués Bestjxmm teste *fi'i? grundlos erkkären zu müssen.
Luxemburg, 7. Jan. Das hiesige Journal enthzx; folgenden Artikel: „Se. Majestät der König ÉZrofzherzoghae aufs neue seine Milde'dadurcs) berhätigt, daß er den Advoka- ten Fendius in alie seine Bürgerrechte wieder eingesekzc Und- ihm gestattet hat, nach Ablegung eines neuen Eides“, wie WHU“ seine Geschäfte bei den Gerichtshöfen zu betreiben.“ uss,“ Landsleute wissen, daß Herr Fendius sich der Revolutions-PW tei angeschlossen und in dem Kongreß drr Belgischen Reprzxßw tamen gesrssrn hat; da er indrß, als aufgeklärier Mann, W die Mittel, welcher die Unruhstifter fick) bedienten, um dW Geist des Volkes zu verführcn, die öffentlichen Institutionenß verdrehen und fick) in der Anarchie zu bereichern, nach ihrer wahren Werthe scheißen lernte, so kehrte er, mit Erlaubwiß dr
Souvcrains, in seine Geburtsstadt zurück" und erwarten dort die Folgrn des Königlichen Wohlwollrns in BW seiner künftigen Stellung. Dieses Wohlwollen, Wem;
das Hinderniß hinwegräumt, das einen Rechtsgelehrxw dem ein politischer-erthum die seinen Talenten und persönlich„ Eigenschaftcn grzollce Achtung nicht rauben konnte, von den ren unserer Stadt entfernt hielt, ist für alle Luxxmburgerx, kostbares Pfand der Gesinnungen des Monarchen, seiner NW, sicht und seines Wunsches für eine Versöhnung der Gemüth“,-
Portugal,
- - Lissabon, 26. Dezember. Die Silzungen derm ßcrordentlicden Cortés sind geschlossen worden, und in der M Welche die junge Königin bei dieser Veranlassung ablas, wur denselbin ganz unumwunden der Vortvurf aukgesdrockwn, .„ sie die wichtigskcn Brxathungs-Gegensrände vernachlässigt häm- und die Hoffnung ausgedrückt, daß sie künftig mehr Eifer das öffentliche Beste zeigen, und die Nation günstigere Result von der Weisheit und AuWauer ihrer Repräsentanten ärnd würde. - Eine solche Erklärung der ausüdrnden Erwalc ist ; verläsfig ein sehr ernster Schritt, und die Folge wird lehren, die Kammern von der ihnen so unumwunden ertheiltcn Lecks profirircn werden, oder ob nicht etwa daraus nur eine vcrmebn Gereizt'heéc von Seiten derselben entsiehcn dürfte. - Der unbefang * Bepbachter mußallerdings einräumen, daß der von der Regierungg gen die Cortes ausgesprochene Vorwurf keineswcgcs undegrün isi, und daß im allgemeinen eine allesMaß überschreitende Redscligkti verbunden mit einem leidenschaftlichen Reactions-Geifie, geg die besiegte Partei einerseits und einem Systeme von Persö lichkeiten gegen die die Regierung bildende Männer andererseiu iizre Verhandlungen charakteréfirte. Und diese Erscheinung üb- rascht eben nicht, wenn man die den Portugisscn eigenthéimli Neigung zu persönlichen Zntréguen in Betracht zieht, und dan ben erwägt, daß, während der Emi ration, unter der jclzc he schenden Partei, wie das im Ungl cke gewöhnlich der Fallisi schroffe Parteiungcn und bittrre Feindschastcn entiianden, un- manche Hoffnungen und Ansprüche nach dem Siege unbefri digt bleiben mußten. Ob übrigens von Seiten der Regierun nicht quei) manches geschehen ist, Was zur Vermehrung der G reizthett der Opposition beitragen konnte, muß dahingestelltblei ben. Zudem dieselbe den bekannten Obersten Pizarro so, nach Doux Pedro's Tode nicht ali-“Zn in Freiheit, sondrm auch in 1einen Militair ; Grad TV!?ÖÖU' c;“:i's-xkzte, seh'» Wc srlbsr anzurrkenncn, daß die Verhaftung und Verfolgun dicses Individuums nicht eine durchads legale Handlur gewesen sey. Die Regierungs-Zeitung selbst brklagc sich üb dxe Unpopularitäc des Herzogs von Palmella und suchc zub Weisen, wie ungerecht die Gesinnung des Publikums gcgen d“ sen ausgezeichneten Staatsmann sey. Dcr unbefangene Be achter wird gewiß die Ueberzeugung von dieser Ungerechtigi theilcn; thäte aber, da selbigenun einmal vorhanden ist, derg wiß um seine Sache sehr verdiente Herzog nicht besser bara etwas sparsamer mit den auf seine sämmtliche nahe wie e- fernte männliche und weibliche Verwandte gehäuften Gun » zeigungen zu Werke zu gehen? In der Mitte eines heftig Parteikampfes und in GegenWart nicht allzu freundlich gefinn Kammern müssen die Regierenden viclleicht den Schein zu s'“ nen und gewisse Neigungen zu zügeln wissen, denen in g ruhigen Zeiten eher ein Spielraum aescatter werden kann, Ich habe WM in einem früheren Schreiben die Berner! gemacht, daß manche Personen hier einen Anstoß an ., großen Dotationen nehmen, welche für die Häupter ' siegreichen Partei in einem Augenblicke in Antrag gebracht w den, wo die Regierung das Vorhandenseyn eines furchtbar Dcficits eingrstand; wo 'Mangel an Be ahlung selbst der fr den Truppen so oft Meutereien unter ?elbt'gcn hervorrief; im Innern des Landes zum Theil noch ein so gränzenloses El in Folge des Bürgerkrieges bestand, und wo die Regierung n dankbar patriotische Gaben zur Deckung der Staats-Bedürfnl entgegennimmt. Die Civil-Liste, wenn man zur Dotation Königin die Apanagen des Herzogs von Leuchtenberg, der zogin von Braganza und der anantinncn hinzurechnet, beträ volle 500 Contos jährlich oder ungefähr ein Eélftel der wirklitika reinen Staats-Einnahme, angenommen, daß, was zuverléisfixxoer Fall ist, die jetzige Staats-Einnahme nicht diejenige desIÜ)“ res 1827 übersteigt. Allerdings kostete in den frübéki' Jahrhunderten und im Anfange dcs jckzigen die Hold? tung in Portugal bedeutend mehr, und in dirser Bedi * bung liegt gewissermaßen etwas Wahres in den emphs' schen Lobsprüchen, die mitunter der Sparsamkeit des jeblg,“ Hofesgesoendet werden. Drssenungcachtet aber wäre est leicht polikiscl) chesen, unter den jetzigen Umständen dem V spiele Ludwig 297111. von Frankreich unmittelbar nach dem Jah 1815 zu folgen, Und für em Paar Jahre einen Theil der no maimäßigen Civil-Lifte dcm Staatsvedürfniffe zum Opfer, bringen. Es- würden dadurch die ärgerlichen Diskussionen“ der Deputérten-Kanimer bei Gelegenheit der Fcstseßung derC vil-Ljstc, so wie die Einfiüftcrung der Uebelgesmnten vermied, * worden seyn, daß jene Ermahnungen zur Sparsamkeit wesentl mit zu der gereizten Sprache in der Königl. Schlußrede bels tragt" hättsn- - Die Herzo in von Brnganza hat in Bei auf ihre eigene Person jenes erhältniß schr richtig beurtk)e indem fie sogleich den zwanzigsten Theil ihrer Apanage auft * mer dem vaalédenhause zu Runa überwies, welches I"“ den, die unter ihrem verstorbenen Gemahle gefochten, aufzum' " man bestimmt ist.
A ? g 1) p t e n. , . Z't Triest eingegan ene Briefe aus Alexandrien bes“
gen die Nachricht vom usbruche der Post in Alexandrien "" * dessen Umgebungen. Jede Art von andels-Verkehr S““ '- plößlich in Stockung, ein Theil der inwohner hatte sehs