1835 / 17 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Meteorologische Beobaehtung.

Mor ens Nachmitt. Abends Nach einmalkgee 1 s Usbk- 2 be. ; -“ 0 Uhk- , * Beobachtung.

1 8: s. 14. Januar.

Luftdruck,. 335,30"'P4k- Lurtwärme - 3,1 'N- Tbauvunkt - 3,11 ' R. Dunßfättg. 94 pCt. Wetter heiter. W111) ..... 1 SW. Wolkemug . -

iederscdlag 0

Zerlineir Zörgo. [)en 15. .lauuur 1835.

751. - 8171111111 * 8011. 1'1'. Luxi. 0111. 30. ]'1'51'111.§o11.11.§9811. 112111111. ()b]. m. 1. l). Keum.1ut.§eb. 110. 11011. Ztaät - 0111. 1111111111311. (10. 1911111111. 110. ]);1112. 110. 111 '1'11. 1128191“. 1'1'111111111'. (71015112. 1'08. (10.

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ZZ NZ. .Lnta'nrpsu, 9. .1unuut. 811011. 53 44.1. 33 26-1. (1111611118111 *, 424. 110. 0011» 25-1. Zeig. «. Uamburg, 13- „101111111, 1'0111. 138. "(][)6 111 (FW. MZ. 1)k(*-11§,8. 1'räm -§cl1kiu9 122.7, LUA. 1111188. 102; Nortukz. 841. öcbatL-Wlpz. -. [„nuänn, 9. .]unuar. (",'-“11111. 33 M. 811311. 27. (“011188 5511. 11011. YZ 54511. 5“ 1002. 09-1. 87:1. 1111311111119. 1118. Calumb. 321. 111671. 421. 111-115. 981.

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Zinn]. 15. Lartoa

„Königliche Schayspiele.

Freitag, 16. Jan. Im Schauwielhause: Die seltsame Werd“, Luuspiel in 1 Akt, nach dem Frau?. Hierauf : Zum er- stenmale: Der Kardinal und der „Jesuit, hij orische Tragi-Komödie in 4 Aufzügen, von E. Raupach,

Zu dieser Vorsicüung bleiben die bereits gelösken, mit Don- nerstag bezeichneten Schauspielhaus-Billets gükcig, auch werden die dazu noch zu verkaufenden Billers ebenfalls mit Donnerstag bezetchnet seyn. '

Sonnabend, 17. Jan. Jm Opernhause: Der Unschuldige muß viel letden, Lwsispeel in ;; Abth., von Th. Hel]. Heerauf: Der reisende Student, musikalisches Quodlibct in 2 Aber).

111161111101. o,o :? 1 "* Rb.

64

Im Schauspielhause: 1) 1.11 premiére représentation 1113: .41'07611, on: 1163 Représailleg (ép130116 118 13 guerpe (L'améri- que), ärame-yauäeyjlle nouveau en 2 110128, pm" 111111.'1Ltienne et 731111. an progs, 1111 tbéätre 1101191118, 11:11- 1111111. (737.

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» Königstädtisches Theater. '

Freitag, 16. Jan. Die Reise auf gemeinschaftliche Kosten, Po'sfe in H„Akten, von L. Angely. Vorher: Der Hofmeister in tausend Aenasten, Lußspiel in 1 Akt.

Sonnabend, 17. Jan. Zum erstenmal: wiederholt: Lestocq, oder: Jntrigue und Liebe, Oper in 4 Akten, von Scribe. Musik von Auber. Für die Deutsche Bühne bearbeitet vom Freiherrn von Lichtenstein. (Die neuen Decorationen sind von Herrn An- tonid Sacchetti gemalt. Die Kostüme snd neu.)

Sonntag, 18. Jan. Der böse Geist Lumpacivaqabundus, oder: Das liederliche Kleeblatt, Zauberpojs e mit Gesang in 3 Akten.

Neueste Nachrichten.

Paris, 9. Jan. Vorgestern Abend War glänzender Ball bei Hofe, welchem an* 3000 Pctsonen beiwohnten, worunter die fremom Gesandten, die Minister und MacschäUe, eine große Menge von Pairs und Deputirten, Generale und Offiziere der National-Garde und der Armec,auch mehrere f1emdeOffiziere, viele Beamte und, Zöglinge der polvcechnischen Schule und der Mili- tair-Schule von St. Cyr. Der König trat um 9 Uhr in der Uniform der National- Garde in den Saal. Die Herzoge von Orleans und Nemours und die Prinzesfinnen Marie und Cle; mentine eröffneten den Ball. Erst gegen drei Uhr zog fich die Königliche Familie zurück,

In der Pairs-Kammer wurde heute die Kommisson zur Prüfung des Gsscß-Entwurfas wegen des Baues eines neuen Gerichtssaalks zusammengeüellt. Dor Präffdent, dem die Kam- mer die Wahkder Vkitglieder üße1lassen hatte, ernannte hierzu die Herren Besson, Herzog von Broglie, Bertin de Baux, Iacqueminot, Graf von Ham, Baron Louis, Baron Mounier und Baron Thénard. (In dieser L1|e fehlt wahrscheinlich noch ein Mitglied, da es deren 7 oder 9 scyn müssen.)

Nachdkm'm der gestrigen Sitzung der Deputirten- Kammer der Gesch-Éntwurs Über die Verlängerung des Ta- backs-Monopols angenommen worden, beschäftig§e dt'e Versamm- lung sicb noch mit dem Gesetze wegen eines Zuschusses von 1,950,000 Fr. zu dem nystonS-Fonds des Finanz-Mimskeriums. Dee Debatte, die sich Über d1e1en Gegenstand erhob, erlangte nur dadurch einiges Jntercsse, daß Herr Passy das Ministe- rium gewrffermaßen darüber zur Rede stellte, daß, statt eines neuen allgemecnen Pcnsons- Gescßes, wie solches die Kam- mer schon in ihrer letzten Sesfion verlangt habe, abermals nur ein partielle's Gesetz vorgelegt werde. * Herr Guizot er- wiederte hierauf, daß zuvor noch die Frage zu erörtern seyn möchte, ob es überhaupt mößlich sey, das gesammte Pensions- Wesen nach einem und demselben Grandsaße zu ordnen. Abge- sehen aber von dieser Frage, könne der vorige Redner ja aber gar nicht wissen, ob nicht auch die übrigen Minister, wie jetzt der Finanz-Minisker, gesonnen wären, noch im Laufe der gegen- wärtigen Sesfion ein Pensions-Geseß für den Bereich ihrer resp. Verwaltung vorzulegen. iernack) erschien der Vorwurf des" Herrn Passy als unbegründet. Nack) einer kurzen Replik, worin Herr Passy im Wesentlichen bemerkte, daß,wcnn auch bei den verschiede- nen Ministerien das Pensonswesen nach verschiedenen GrundsäZen behandelt werden soUc, dies durchaus" nicht verhindere, daß das Ganze in ein Geseß zusammengefaßt werde; daß es aber drin- gend erforderlich sey, mit der Vorlegung eines solchen General. Gesetzes nicht mehr allzulange zu zögern, wurde die Debatte geschlossen, 11111? der obgedachte, nur *aus cmem einzigen Artikel bestehende Gexeß 1 Entwurf m.t 228 gegen 1.1 Summen ange,- nommcn. * '

In der heutigen Sißung, in welcher zum erstenmale wieder Herr Garnier-Pagkzs als Deputirter des Bezirks" Le Mans zugegen war und auf der äußersten lmken Seite Platz nahm, wo er von seinen gleichgesinnten Freunden auf das levhafceste bewillkommnet wurde, entwcokelcc zunächst der Graf Zauber:

?) 1.8 muri (113 13-76078, (3011161116 en 1 note ot

seine (gestern erwähnte) Proposition in Bezug an d ' tirung der Grund-Eigenthümer. f “C

Die Versammlun bes .

diesen Antrag, in Erwägung zu ziehen, und bekathschlagte [„ -

über den Geseßes-Vorschlag des Herrn Param wegen Abs fung der Majorate. (Den Text dieses aus mehreren Un bestehenden (Hefe es, mit welchem die der vorigen Ses ton beschäftigt hatte, werden wir theilen.)

Der Pairshof versammelte sch auch gestern wiederund fyrk. sich mit der zweiten Klasse der Angeklagten zu beschäs nämlich mit denjenigen, denen auf den Antrag des Général- kurators der Prozeß gemacht werden soll. Bei der M" derselben pflichtete der Gerichtshof diesem Antrage bei, Und wenige wurden freigelassen.

Die Soirée bei Herrn Duyin war gestern Abend [khr , reich besucht; auch die drei Minister Herr Humanmxdm Duperré und Graf Rigny fanden 1111) daselbst ein.

Heute endlich enthalten die hjefigen Blätter die des Präsidenten der Vereinigten Staaten, die gestern übt, vre hier eingetroffen ist. Die Erwartungen, die man

morgen

Wichtigkeit dieses Aktenstücks hegte, haben fich vollkommxk '

tigt. General Jackson äußert sich über die Weigerung reichs, die stépulirte Entschädigungs-Summe an die Verej' Staaten zu zahlen, in einem sehr entschiedenen Tone.

stände freilich in der Macht des Kongresses“, heißt es darin

ter Anderem, „den Ackerbau- und Fabrrk-aneressen Frankr"

durcb Annahme von Gesetzen in Bezug auf seinen Hand“ den Vereinigten Staaten beträchtlich zu schaden; aber wirkz Frankreichs Handel nicht beeinträchtigen oder schmälern, ven unsrigen gleichfalls in demselben Verhältniß zu 61110 gen und zu schmälern. Ich glaube daher, daß die Berndt Staaten noch einmal auf „die schleunige Voüziehung du tats dringen, und im Fall einer Weigerung oder eines Ver nges fich mit ihren eigenen Händen Gerechtigkeits en.“ Wie aus dem Folgenden hervorgeht, meint der fident hiermit, daß in solchem Fall auf die Französischen Beschlag gelegt werden solle. An der hieügen Börse drum: ses Aktenstück große Bewegung hervor und 'in Folgeben cher Verkäufe von Seiten eines Amerikanischen Hausesß Rente um 35 Centimen.

Der Moniteur publizirt den Bericht des Contre- rals Mackau _aus Cartagena vom 24. Oktober über die Seiten ,der Regierun von Neu-Grenada dem Franzöfischen sul geqebene Genugt uung.

Der zum Spanischen Gesandten am Hofe von St, ernannte General Alava ist gestern von hier nach Lond

erejsk.

g Das Journal de Paris theilt folgende telegra Depesche vom 6. Januar mit: „Der General Caratala hat nähere Detaiks dte offizielle Nachricht von einem am », zu Ormaisreguy über acht c“insuraenten-Bataillone davo genen Siege eingesandt. gefallen.“

- Heute schloß 5proc. Rente pr. 0011101. 107.15, 001112 107. 35. Zproc. [)1'. 0011191. 77.10. 1111 00111. 77. 513106. Reap. 111. 00111111. 93. 70. 1111 00111". 93. 90. 5 Ssan. 434. Zproc do. 27-2. Cortes 43. Ausg. Span.S 15F. prroc. Holl. 54. 35.

Frankfurt a. M., 12. Jan. 101. 1004. 4proc. 92:1 924. “.'-;proc 541“ G. Mot. 23;- Bank-Actien1553.1551 Part.-Obltg. -. -«. 101 100 Gulden 215;- G. Preuß. Pran).-Sch.62 614 11.11 Anl. 94-7, (G. Holl. *Hproc. Obl. von 1832 98. 974. * Loose 70:- 70. Hproc. Span. Rente437'x 1131. choc. do. 251. 251. ,

Oesterr. 5proc. 1'

Nedacteur („"a-“m.

. «».-M

Gedruckt bei A. „W. 1711

*

- _-

Allgememer 21 Ebefrau_Marqaretba Barbara, geborne Bamback), ohne Lctbeßcrben und mit ?interlnsung eenes ge- meinschaftltchen Teskamcnts,

der Wittwe zu demselben gefertigter Nachträge ge-

Bekanntmachungen.

A n j e 1 g e. . In dem Testamente der Frau von Bunau, Sophie

Louise, gevorne 1). Last, «19 .131-1 Gassen, den 23 storbcn.

Da die vorliegenden leßtwiaigcn Vcrfügungen von

o wie verschiedener von

ertvx. 1825 als erledigt anzusehen. Es wird daher dacß htcrm1t zur öffentlichen Kenntnt'ß gebracht, und

nzcigcrx für die Preußischen Staaten.

Zu-diesen vier Stipendien haben 1711) seit längerer „Zett Geachlcchtz-Verwandte nicht gcmeldct, und snd nc nach Art. 117. Nr. 711. der Convention vom 27.

Literarische Anzeige

Kunst-Anzeige. Durch aUc Y_uch- 11nd Kunübandlungcn 11 ziehen, m Berun vet George Gropeus,

Kammer fich („rem

?JnRavarra 1sk nichts Neue! *

Juli 120€), publicirc den 17. Mai und 2. November 1834 t! : 1),der Churfürülick) Sächfische Hauptmann des Prinz Albrechtschen Dragoner-ateznnents, Ru- dolph von Bünau, und . 2) der Enkclsobn der Testatricin/Herr v._Dan_1nttz, al; Erben ein esevt, welches dcnsclvetx odex tbren Erben. da ihr ufentbaltsqrt unbekannt est, hterdurcb nachrich111ch mitgetheilt wcrd. Frankfurt a. d. O , den 31. December 1834, Königl. Preuß. Over-LandeSgcricht.

Gerichtliche Vorladung.

Die verordneten Vormünder dec minorennen Km- 1§r des zu Reinders verüyrbenen Pastors Theodor Billc'oth haben den väterltchen Nachlaß ihrer Pu- pillen nur unter Vorvehqlt der gxscvlichen Wohnba- 1111 an ctreten und sagten!) 1111 sicheren Ermittelung der an demselben etwa d'aftendcn Schuldansvrüche, um die Erlaffun vcrcmtpr1scher Vorladungen gebeten,

Dunxufolqe c téccn wxr- Kraft tragenden Amts, alle und jede, welche an du Verlaffen1cha_ft des vorge- nannten Pastors Theodor Ballrotb aus irgend einem rechtlichen Grunde ?orderun en und Ansprüche zu badenTvermeinetZ, da fie sol 1 in einexn der folgen-

:: ermine, a ; 11-11 16. Januar, 7. oder 28. Februar 1. J.,

dcn hicroxts bekannten Erben für gültig anerkannt worpen smd, und zur Vertheilung der Masse ge- sch11tten werden soll, so werden alle diejenigen, welche Erb: oder sonstige Ansprüche an gcdachten Nachlaß erhehsén wollen , bterdurcl) aufgefordert, solche um so gew: kk Montag, dcp 16. Februar H J., Vo'rmtttags !! Uhr, .

beß _dem unterzetcbncten Cotnmiffair, in dcr Com- mtsstonssiube (Hroßberzogl. qugecichts dabiec anzu- zeigen und r1ch141ch zu begründen, als sonü obne Rückücht auf ne der Nachlaß unter die Testaments- Erben verthctlt werden wird. DZmßadt, (Yen ß2b2 Deccmbcfr 1834. E c" d

er von ._ro erzogl Ho gericyts- xtra-«xu j: cial-Scnat be11eUte Commissair

B a [ sl 17,

Hofg'crichts : Secretair.

Auf orderuftg. Im Jahre 1007 aven Hans; Holcwekn, Raths- vcrwandter und „soandelsmanu allbier, und dessen Ehe- frau, Barbara Holeweinm- in ihrem avechsclscittgcn Testamente unter anderen Vexmäcvtnisse zu milou und frommen Z-vecren, auch rm Capital an 2000 F1 dazu legérct, daß die Zinsen von diesem Capitale jähr:

ok ens 101101“, hieselbsi gehörig anmelden und ve- ZTingen- bet Strafe der Präxluüan, welche durch den am 21.9711" !. „. zu publteirenden Abschied er- kannt und ausgefvro en wcrden wt d. Greifswald. den „21. December 1834.

. - 1 tv ommern König! „“UIUZZYZ 11) on 2)

gen. (1. 3.) v. Möller, ['raus-.

Edictal-Ladu'ng.

lich an vjcr hits:“ e Bürgerssdhne, welche in Leipzig oder Wittenberg udircn, jedem mit 25 Fl. sechs Favre lang nach einander gerejchet werden sonen. Und nach des Ehemannes Holewcm Tode im Jahre 101/- hat die Wittwe in ihrem letzten Willen annoch gültige. Weise bestimmt, daß die jährlichen Zinsen von den 2000 R an 4 Studirende aus ihrer und ihres Ehr galten Verwandsamst- 17: mögen nus Freybcrg oder oder anders woher seyn, oder, dnfcrne dercn mehr vorhanden, an vier hies cBücgerssöhne- welche ihre und ihres Ehemannes Freunde jeocrzcit dcm Rmbc

m Jahre 1816 111 der Großherzogt. Equipagen- ;

IKOM“ Geiß dahiec, und im Februar d. I. dessen

11 nominircn und zu präsentéren bercchtt ct scyen sleianyeilis 6 Jahre lang ausgezahlt werdZn foam,

jycrdandie etwangen Verwandten der Stifter, Hanß Polcwcms und Barbaren Hoxweinin, aufgefordert, 111 dem auf den 23.Februar1835 angesetzten T_xrmenr, Vormittags um 10 Uhr, vor uns aus pom bicngqn Rmyhause zu erscheinen, ihre cc- 8111. wantgen 2111111111110 an dcn gedachten Stipendien an: Y- Thlr. zumcldqn und 1111) deshalb zu legitimiren, indem, chm sm) (-§51*sch1echts-Verwandtc nicht melden und lcgtmnércn, diesc1étipendécn, deZm Willen der “Stif- ter gemäß, an htcuze Bürgersodhnc, die in Leipzig üudtrrn, wcrden verliehen werden. Fxcyvcrg, am 31. December 1834.

Der Rath allda.

play Nr. 1 :

Anzeige.

Die hlcffge Handels-Acadcmie wird um Oüc-cn y. I., zehn ibrcr Zöglinge, ancm dieselben dcn zwctjährt cn Cursus 1er Anüalt absolvért habe'n/

is_1cif_cntln cn. Für mehrere derselben iti veretts thetls 01er am Orte theils auswärts em passendes Unterkommen in angeschcncn Handlungsbäuscxn vec- .ntttelt worden. " Die Anmeldung zur Aufnahme neuer Zöglinge wird im Laufe der beeden nächücn Monate erbeten, und werden dicj.-n1gcn 2311111“ oder sormündcr, welche ihre Söhne oder Pficglmge der “2111111111 anzuvcxtrnucn beabstchtigen, hierdurch erge- demi ersucht, sta) baldigst an den Unxerzciameten zu wenden. Dcrxelbc ist auch bereit, auf ctwnnige An- fragen Auskunft zu erthnlen- und acdtvare Familien, ori 1v1'lc1)cn,nglinge dcr Anüalx gegen 120 Thlr., 15022011“. vw 200Thlr. jährlich 111 Penfion gegeben weden _könncn, nach111weiscn.

Oanztg, den 8. Januar 1835.

[):-. Höpfner, Königl. Regtcrungs=S11)u1-Rath und Director der Handew- Acadcmle.

wenden bat.

gr. 070.

v.n U Elwert's

Catalongon Kunstsacben und 2311 Welche m Her Anstalt für Kunst unok» (R u d. Wetgel) tn Leipzig vocräthig oder dieselbe bcsorgt werden.

1 Thlr-

Lte Avtycilun Me 11. Re Abtheilung zu

'1'1101111'0 1101191115 11101161116-

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Allgemeine

rcnßisxe Staats-Zcitung.

K.?- 17,

«»: „. -- -chJM_WÉ;_«T

AmtlicheNachrichte n. Kronik des Tages.

Se. Majestät der König hasen dem Geheimen Oßer-Justiz- Rnh,_Grafen von Alvensleben, den Rothen Adler 1013111: 1111111: Klasse mit der Schletfe zu verleihen geruht.

Se. Majestät der König haben geruht, mittelst Allerhöch- er Kabinets-Ordre vom 1-Zten d. M., . die Verwaltung der Domainen und Forsten dem Ministeréum

oesKöniglichen Hauses" anzuvertrauen, bei welchem solche eine besondereAvtheilunq bilden wird, und derselben den Wirklichen Geheimen Rath von Ladenberg, welcher Mimmo des Staats-Raths bleibt, als Chef vorzuseßen, den Wirklichen Gkheimen Ober-Finanzrath und Präsedenten Rother zum Wtrkléchcn Geheimen Rath mit dem Prä- dikaxExcellenz zu ernennen, und demselben die Verwal- tung des Handxlss, Fabrak- und Bauwesens, in dem durch die Allerhöchste Kabinets-Ordre vom 28. Aprilv.Z. dem Fmanz-Mmi'ierium überwcesencn Umfange mit den Befuxgnisscn und Pflichten desselben zu übertragen. Der Wirkungskreis dieser Verwaltung 119er fich insbesondere auch auf sämmtliche Land: und Heerstraßen, Kreis; und Bezirksstraßen, Actien-Chausseen, Kommunalx, Vicinal- und Privatwege, so wie auf die dahm gehörigen Brücken- Bauten und darauf einwirkenden Vorfiuths-Anqelegen- herren ersrecken, deren Direktor, der Wirkltche Gehetme

Obcr-Regierunqs-Rach Beuth, aber in seinem bisheri-

gen Verhältnisse zu derselben bletbm, namentlich die spe-

zielleLeitung des technischen Gewerbe-Znstituts behalten. Des Königs Majestät haben die Verwaltung des durch den

Tod des Finanz-Ministcrs Maassen erledigten Fmanz-

Ministeriums dem bisherigen Geheimen Ober-Zustizrath

Grafen von Alvensleben mit allen Rechten und Pflichten

des Finanz-Miniskers, so wie mit Sitz und Stimme im

Staats-Ministerium und im Staats-Ratf) interimistisch

11 übertragen, auch denselben zum Wirklichen Geheimen

Sms) mit dem Prädikat Excellenz zu ernennen geruht.

Zum Chef-Präsdenten der Ober-Rechnungs-Kammer, in die Stelle des Wirklichen Geheimen Raths von Ladenberg, haben des Königs Majestät geruhe, den General ; Inten- danten der Armee, von Rébbentropp, zu ernennen.

Se. Königl. Majestät haben 'dem Ober-LandeSZerichts-Rath"

eeringen zu Ma deburg bei der Verseßung in den

von H eheimen Iustiz-Raths Allergnädigsi

Ruhestand den Titel eines zu verleihen gcruht.

Se. Königl. Majestät haben den bisherigen Land; und"

Stadt-Richter t'n Pölitz, Iusiiz-Rath Bärenß, zum Ober- Landcsgeréchts-Rath und Mitglied des Ober-LandeSgerichts in Stettin Allergnädigst zu ernennen geruht.

Des Königs Majestät haben den biSherigen Regierungs- Assessor Naumann zu Posen zum Regierungs- Rat"!) bei der Regierung zu Liegniß Allergnädigsk zu ernennen geruht.

Se.Maje11ä1 der König haben dem Hof- und Leibarzt

hrer Königl. Hoheiten der Prtnzesftnnen Wilhelm und Karl, oscar? ])1'. Kunzmann hier, den Charakter als Geheimer osrar Allergnädigst beizulegen und das diesfällige Patent zu vouziehen geruht.

Der bisherige Ober-LandeSgeréchts-Referendarius Rande- örock ist zum Zustiz-Kommiffarcus bei dem Königl. Land; und Stadtgerichte zu Ibbenbüren bestellt worden.

Ze-itungs-Nachrichc en. Au 8 l a n'y.

Rußland.

*“ St. Peterst'rg, 7. „Jan. Se. Maj. der Kaiser haben dem General; Lieutenant vom Ingenieur ; Corps, Dehn l., dey ka AdlerOrden und dem Kommandanten der Alexander-Cn tadelle'von Warschau, Gcneral-Major Baryschnjkoff, denSta- n.'slausDrden erster Klasse verliehen.

Dem Polizer-Pcästdenten der Stadt Berlin, Herrn Gerlgch, 11.le Se. Majestät der Kaiser den Stanislaus ; Orden zwener

a e verliehen.

Der Geschäftsf11hrer des Minister-Comicés, Staats zSecre- tm Baron v'. Korff, ist zum stellvertretendm Reichs: Secretair ernannt worden.

Der bei Gr. Kaiserl. FFH. dem Großfürsten - Thronfolqer “lsLedrer angestellteTitulär-- ark) Oertel ist zum KoUegien-Asses- sor btfördert worden.

Wegen der Russischen Weihnachts-Feiertage find hier heute und gestern keine neuere Zeitungen ausgegeben worden.

Frankreich.

Paris,10.Ian. Der Fürst von Talleyrand hatte vor- sestkrn Abend eine Audienz beim Köni e. *

Die Annahme des Gesetz-Entwur es über die Abschaffung der Majorate erfolgte noch in der gestrigen Sißuug der De- putirten-Kammer mit 203 gegen 41 Stimmen. Derselbe „bißcht, nachdem noch ein Zusaß des Herrn Vivien genehmigt wvrden, aus 9Art1'keln, wovon Folgendes der wesentliche Inhalt 111: „Die Errichtung von- Majoratcn isk künjtig durchweg verbo- ten. Den gegenwärtigen Befitzern von Majoraten steht es frei, Über dceselben nach Belieben zu schalten, jedoch mit folgenden Auenahmen: Wenn es bei der Bekanntmachung des gegenwär; tigen Gesetzes in der geraden Linie der Besser “bereits geborne Zeder noch alsLe1besfruchc bestehende Nachkommen giebt, die zum ntrine des Majoran berufen sind, so sollen die betreffenden

Düker erst in den Händen des zuletzt Berufenen verkäuflich oder

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*den letzten Unruhen in _ _ Zn

Ber'lin, Sonnabend den 1711" Januar

1835.

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verpfändlich, und letzteres soll auch dcr Fail seyn, wenn was Maw- *

rat z_u Gunstqn von Kollateralen oder außerverwandcschachäxen Pe_r1onen gesttftet worden ist. Wenn bei der Bekanntmachung d1e1es Gesekzes der Besser oder der Erbe eines Majorats "va";- hetxathxt, und d:“e Heirath erst noch der Errichtung des Majo- rats geschlossen worden ist, so 7111121 er, so lange diese Ehe be- steht, dt_e Majorats-Güter nichr verpfänden oder verkaufen. Aber auch bet der Trennung ee'ncr solchcn E09 dakf dies n1cht gesche- hen, sobald Kinder vorhanden-sind. Indessen darf eine solche Verpfänyung oder Veräußerung mit Zustcmmung der Ehegattin zur Verkorgung der Kinder stattfinden. Jedenfalls werden die Rechte dritter Personen vorbehalten. Dis 11011) Wenden Stäf- ter von Majoratcn können innerhalb 0 Monaten nach Be- kanntmachung des gegenwärttgsn Geseßcs ihre Stiftung noch so modifizircn, daß 11,111: KMM? in glsicher Weike bepacht werden, jedoch nur insofern dkr Majoraks- Erbe keine Kmde-r [)ar. Doc.“.twnen, die eventax! cm den Staat zurückfal- len, sollen von den Besitzern nach wie vo? bestsscn und vererbt werden. Die durch das Gescß vom 17. Mai 1826 autorifirten Sybstttutioncn smo für die Folge verboten.“ *- Die heutige Stßung, ,in welcher der Vice-Präfidcnt, Herr Martin, den Vorfiß fuhrte, war den bei der Kammer eingegangenen Vierschristen ge- tvtdmet. Zuvor aber wurden zwei neue Proposnionen mitge- theilt; die eine rührte von Herrn Roger her und betraf die per- 10n11che Fpeiheét, die andere von Herrn Hevert, der auf eme Moötßzirung der bestehenden gesetzlichen Bestimmun- gen bet der Naturalisatéon von Ausländern anträgt. Un- ter hen Bittschriften, die zum Vortrage kamen, way ei- ne emes Advokaten zu Pau , der die Freilassung der in Hamm gefaygen fikzenden Minißer, und ihre Deportation ver- langte. _Dtese Vorstellung wurde indessen durch die Tagesord- nung bcsettigt. Dasselbe geschah mit den meisten übrigen Bitt- schr1ft_en, die ohne Intercffe für das“ Ausland sind. Nur eine Petmon kam „kurz vor Abgang der Post noch zum Vortrage, von der es-schten, daß sie eine lebhaftere Debatte herbeiführen würde, Dre „Einwohner der Stadt Soéssons verlangen nämlich em? Entschädtgung für 'die Militaér-Servétutcn, die zur Ver: therdigung de_s Staats auf ihrer Stadt lasten.

Der Pa1rsl)o_f hat gestern wieder über 11 Theilnehmer an _ _ entschieden. Drei derselben sollen in Freehett geseht, geg andere aber, worunter Herr Genest, Redacteur dye „S_azettx du LyonnaiS“, soll der Prozeß ein eleitet werden. Hmfichtltcy emes Zwölften ist die Entscheidung uspen- dtrt worden.

Der bisherige Civil-Intendant der Regentschaft Algier, Zexr Genty de Bussy,111 zum Staztsrathe im außerordentlichen

tcnste befördert morden, mit der Befugniß, an den Berathun- gen des Staats-Rathes Theil zu nehmen.

In Savenay ist statt dss Herrn Odilon-Barrot der,.Kan- vivax der Opposttion, Herr Nicod, zum Deputirten gewählt Wor en.

Die Akademie der moralischen und politischen Wiffenschafz ten hat vor einigen Tagen den Grafen Reinhard zu ihrem Prä- fidencen und den Grafen Simeon zum Vice-Prästdenten für das laufende Jahr gewählt.

Der General Zomini, Adjutant des Kaisers von Rußland, der die Erlaubnis; erhalten hatte, den Winter in Paris zuzubrin- gen, macht jetze Anstalten zur Rückreise nach Rußland.

Die hiesigen Blätter find fast ausschließlich mit Be- trachtungen über das Schreiben des Fürsten von Talleyrand und über die Rede des Präsidenten der Vereinigten Staaten ange- füllt. Ueber den ersteren Gegenstand äußert fich das Journal des Débats folgendermaßen: „Der Rücktritt des Herrn von Talleyrand wird in der politischen Welt eine unermeßliche Lücke zurücklassen. .Die ganze Europäische Diplomatie achtete ihn als ihren Chef, als ihren Herrn. In den sechzig Jahren, die ver- fiossen smd, so reich an großen Begebenheiten und großen Män- nern, hat kein Name den Namen des Herrn von Talleyrand verdanken. „Herr von Talleyrand hinterläßt seinem Lande «is ein Zeugniß seiner Hingebung für dasselbadie Allianz mit England und den befestigten Frieden von Europa. Glcick) nach der uli- Rcvolutéon warf die Weisheit des Königs die Augen auf rn. von Taneyrand. Was man auch sagen mag, das freie Frankreich wollte den Frieden; es tvoUte ihn mit Ehre, mit Würde, ohne das Opfer des unbedeutendsken der Prinzipien, derenTriumph der: Iuli-Revolution zu verdanken War; es wollte ihn aber aufrichtig und ohne geheimes“ Smnen auf Eroberung oder Pro- pagandismus. Herr von Tallcyrand wurde erwählt, um bei Eu-

ropa diesen Gedanken der Unavhängigkeic und des Friedens, der '

Freaheec und Mäßigung, welcher der Gedanke Frankreichs und des Königs war, zu repräsentiren. Das Alter des errn von Talleyrand hätte ihm damals einen hinreichenden &ntschuldi- gungsgrund gegeben, 1011 eine ohne Zweifel ruhmvolle, aber schwierige Mission abzulehnen. Er hatte für sich selbst nichts ehrgeizig zu erstreben; er nahm an, tveil Frankreichs Interesse ihm die Annahme zur Pfitchr machte. Der Gedanke der Auf- rechthaltung des Freedcns ist von Frankreich und dem Könige ausgegangen; Herr von Tallcyt“and ist das Hauptwerk eug des- selben gewesen. Konnte er seine großen geistigen räfte _zu einem edlcren Werke, zu einem ,für das Wohl der Memch- heit und die Fortschritte der Europäischen Civilisation frucht- bareren Plane verwenden? Das erste Auftreten unserer Re- volution hat bei den Einen Schrecken, in der Brust der Andern Haß erwcckt. Denjenigen, die feindselige Abfichten gegen uns hegen konnten, eilte der'Fürsk Tallcyrand die Allianz eines, gleich uns, großen und freien Volkes, die Allianz Englands entgegen- useßen. Denjenigen, die fich herben Rück-Erinnerungen an um 1ern Ehrgeiz überließen, that Herr von Talleyrand dar, daß Frank- reich von nun an ganz friedfertig, nur auf der Bahn der Civi- lisation und der Freiheit die erste Nation sum wolle. Warum sollen wir nicht sagen, was ganz Europa weiß? Der persönliche Kredit des Namens des Herrn von Tallcyrand ist von großem Nutzen für die Erhaltung des _allgenwénen Friedens gewesen. Männer, wie er, sua allein R1chter über den Angenbléck, wo

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es ihn-sn 111-1111, stel; 3111110311010111 und der Ruhe zu genicsßctx. Betrachcepz war die amßerxrdentltche Kraft seines Geistes,1'c1m* Energäe 11110 Säärß“, 17.) wxrd uns der Rücktritt dc_s Fürsien voxx Talleyrand all 11 srükyzenig danken. Er selM hemmx sein; Schricxs; durch einen &:eien Akt suines xigenen Wivens !chlieyc er 1111111 thäu'ge Bahn. Wir sargm smne thätige Bahn; denn Tall» rands Einfiuß und Ansehen Werden nur mit seinem Leben Suden.“ «- Der Con stitutionnel sagt: „Bei Durchlesung dieses kurzen unk» seltsamen Briefes drangen s1ch uns der Betrachtungen 111 Meng? “Uf- Bleiben wir 3111111 bei dem Datum desselben, dem 1.1. Novem- ber, stehen. Diese Verzögerung von fask zwei “Monatey, _ 0117 beim ersten Blick auffallend erscheint, erklärt fich durch dre 03.11- fig wiederholten Bemühungen, die das Ministerium machte, um diesen mächtiaen Hülfsgenossen, der ihm entschlüvste, w:;der zu fich zurückzuführcm diesen Schlußnagei des mühsam err1chteten diplomatischen Gebäudes, das man sondcr Zweifel ohne :hn zu- sammenstürzen zu sehen befürchtet. Dieses Datum wird aber noch weit pikanter, wenn man daran denkt, daß während des Bestehens des Ministeriums Melbourne (der Sturz desselben geschah erst am darauf folgenden 15. November) die bemet'kxns- Werthe Phrase geschrieben worden ist: „Auf der Bahn, die Eng- land verfolgen zu wollen scheint, muß ihm ein Mann von minder alten Traditionen, als ich, wünschenswertk) seyn.“ Aiso umer dem Kabinette, das die Reform geschaffen hatte, unter jenem damals noch lebenden, obgleich seinem Tode nahen Kabinette, hat Herr von Tasia;- rand seinen skoTnBannßrahlgegen alles daSjenige geschleudert, was sich von den raditionen der Vergangenheit entfernt. Hier jvc- nigstens werden wir den edlen Briefsteller nicht des Mangels an Offenherxigkeét beschuldigen. Sein Bedauern gilt offenbar jenen alten Institutionen, d. h. jenen alten Mißbräuchen, jener alten Aristokratie, die hinskirbt (qui 5'011 1111). Dann aber muß doch seine Neigung an der Seite des Ministeriums Peel seyn,. das diese ganze alterth mliche Vergangenheit wieder frisch abcr- rünchm will. Warum entsagt denn in diesem Falle Herr von Taüeyrand seiner Botschafter-Stelje, wenn es nicht deshalb gc- scöieht, weil er auf die Zukunft der Tories kein Vertrauen scßt? Die Sache, die Herr von Talleyrand im Stiche läßt, hat, man weiß es, nicht sehr [an e zu leben.“ -- Der Natio- nal bemerkt: „Der Fürst von alleyrand meint, seine Lauf- bahn von dem Wiener Kongresse an zu datiren. Sollte er fich, nachdem er so viele Regierungen steigen und fallen gesehen, nicht noch dafür bestimmt halten, in seinen alten Taqen die Restau- ration eines Bourbons der älteren Linie zu begrüßen? Sollte er nicht deshalb so fest darauf bestanden ha en, daß sein Abschied von der Diplomatie in den „Moniteur“ eingerückt werde, um sich bei seinem Abtreten von dem Londoner Botschafter1Posken sagen zu können: „„Ich habe an der Restauration Heinrichs 7. gearbeitet; ckck will, daß dies bekannt werde, und so bin ich denn für die Dinge, die da kommen, vorbereitet.““ Tallcy- rand's Brief kann nicht anders" ausgelegt werden.“ »- In der." Quotidienne heißt es: „Die Bekanntmachung des Moniteur muß aller Welt mißfallen: einmal der Revolution, die doch nicht mit ruhigem Auge zusehen kann, wie sich die Gewalt, der fie das Daseyn gegeben hat, so weit mit dem Auslande verbündet, daß sie fich zum Gwß-Profoßen Europa's gegen den Geist des Propagandismus macht; fie muß aber auch Europa mißfallen, das doch, weil es nicht “die nämlichen Motive zur Bescheidenheit hat, wie Herr von Talleyrand, sich nicht sehr geschmeichelt füh- len kann, wenn .es als der Bewunderer, und was noch mehr ist, als der Schüßling des Königs“ Ludwig Philipp hinqesteUc wird. Um Alles zusammenzufassen, es ist ein seltsamer rief; er verdient in gewissen Beziehungen als ein scharfsinnig“ Räthl sel, dessen Lösung Herr von Talleyrand für sch behält, und in andern Beziehungen als ein Muster von Ironie aufbewahrc zu werden, das Herr von TaUeyrand für Jedermann erkenntlrck) hinzustellen gewußt hat.“

In Bezug auf die Botschaft des Generals Jackson sage das Journal des Débats: „Wir sind weit davon entfernt, den drohenden Ton in der Stelle der Rede, welche sch auf Frank; reich be icht, für den Ausdruek der öffentlichen Meinung zu ha!- tm. on den drei Staats-Gewalcen hat eine einzige gesx-xo- chen, und zwar diejenige, deren Erinnerungen und militairmäxe Gewohnheiten se lcéchter über die Gränzen der Weisheit und der Vernunft verlocken konnten. Bei dem Stillschwecgcn d:? beiden anderen sind wir sogar befugt, die Drohungen, die ob»: die GenehmiZung aller drei constitutionneüen Gewalten auf t.» nen Fall in usführung gebracht werden können, bis jeßc 11111“ für ernsllich gemeint zu husten. Aber wir smd deshalb nicht 11“. niger lebhaft durch eine Sprache aufgeregt worden, auf dte w sehr leicht antworten könnten, wenn wir Erinnerung gegen ." innerung und Drohung gegen Drohung austauschen onrcm Frankreich hat seine Aufrichtigkeit und Rechtlichkeit selten. '.1 Zweifel esche gesehen, und dies ist, wie man weiß, nicht 13:1" einzige igenschast, die man uns nicht bestreitet. So wie I:. Frage wegen des Amerikanischen Traktaes ]eßt geskellt ist, ctfc'." dert ste das reiflichste Nachdenken. Das innere Wesen der 1111.- terhandlung hat durch das tadelnswerthe Benehmen der AMW. kanischen Regierung m unserenAugen allerdings nichts verloren; der Traktat ist heute nicht weniger billig und nicht weniger po- litisch als gestern; aber eine Frage des Nationaleefühls hat Die Lösung der politischen Fraae schwieriger gemacht. Wir wscn nian, welchen Schritt die Regierung unter diesen Umständen zu thun für zweckmäßig halten wird. Ueberzeugt smd wir aber, daß sie die Sache aus dem sch ]“th darbietenden dopvciten GestMs; punkte betrachten und s1ch bemühen wird, die Ehre der Nanoxx mit den Verpfiéchtungen 5.“ Traktates in Einklang zu br»:-

en,“ .. Im Messager [test man: „In der gestrigen Abend- esellschaft bei dem Präfidenten der Dcputirten-Kammcr drchte sich die Unterhandlung hauptsächlich Um die Rede des Prästdm: ten Jackson, und um die Art und Weise, wie fich dee Regie- run und die Kammern in BRI auf das Gesch über die 25 Mi ionen benehmen würden. an hat uns hinterbrache, daß Kerr von Rigny gesagt habe, joker Gesch 1Entwurf werde der ammer in wenigen Tagen vorgelegt werden; die angemcnm