1835 / 18 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Vrkhältninc hindeuten, so habe Ick), das Glück Meiner egelixbtcn Unterthemen ununterbrochen im Auge, vorerst Meiner Fnrültcben „Rexgerrimg aufgetragen, die Bittüeller vorzubcrufcn, um näher und N'U'Mk?“ ihre etwanigcn Beschwerden und Wünsche zu vernehmen. .Das daruber geführte Protokoll ergab aber ein der großen, Mehr- Ocet nqcb ganz. verschtedenes und von dem Geeüe und Sinne der ?mthchten Butschrtst theilwrise gänlkltck) abweichendes Resultat. Wenig: abgere-Hnet, erklärten fich A e für Beibehaltung Unseres Li1ndcs:Ver-Zleichs, der Grundlage Unserer seitherigen Vcrfnffnng, wealrbcr Vergleich durch frriwiüigcs Uebereinkomixten, also pcrtrags- Mäßig Ic ründet, auch in der That niemals einseitig aufgebohrt: WWU! k nnte. .

, (Dir vorgebrachten Klagrn insgesammt beschränken sch IWM

Mk YVlkklich Landcs-Dcpntirten und unterliegen allerdmgs 1111er gckzngclzdxn Erledigung, die auch keineswcgcs verzögert werden soll “110 ) Mk . . _ Ungeachtet nun nur ein sehr kleiner Theil derjrnigrn, welcbe )*rnc Bittsckwift unterzeichneten, eine wirklich; Utngcnaltnngdrs Lm:dc5-Verglcichs bcavfichtigi, die große Majorität derselben, ins- bcsoixdcre abcr _dte merindeu, Welche nicht unterzeichneten, fur die Beibehaxtuug n'a?) benimmt erklärten, so ünde Xa) Mic!) doch W'- gnlaßt, in Beziehung auf unsere Verfassung Nacvstchcndes an Euch- IYIV Meine guten_ und getreuen Untertyanen, zu “erlassen, wodurcj), Wie Fri) schiilichn hoffe, manchc “Frrthümcr, die unter Eitä) vcr- brcitct zu werden sclzrinrn, entschwindet: und der Glaube und das :Vcrrraurn cm Mrinc Liebe zu Meinen guten Untertvamn und an Meine Sorge fiir ihr wahres Wohl unter ihnen nenvcxcdt und er- jmltcn werdcn soll.

Durch dcn Landrs-Vrrglcich, durch dicses, wre gesarxt, dnrch fd“ inkgrs Ucbrrcinkonnncn brgründcic Staats=Grund-Gcsch habt IM“, liebe, Unterhamn, das Rccht erhalten, Orputtrtc zii crucimen, w.'1ci)cn dic Stcuchcchnungcu alljährig vorgelegt werdcn mussxn, vdnc Welch? keine Steuer ausgrscim'éebcn wird, und “deren ctwatgc Ilnskagétl, Vorschläge und Bemerkungen Über die gesammte Steuer- Vsrwaltung genügcnd zu berücksichtigen und zu beantworten, die ;)"Jrgicrung vcrpßirytri is?. .

Indies“ so hoilzwichtigen Brziebung war daher in unsrrm Lande cine Einrichtung getroffen, die lange schon vor „der Errich- rung der Bundesaktc stattfand, und in welcher wir so vielcn Deut- ](OLU Starmix vorangingen. ' ,

Dkése Eure Deputirtrn werden von Euch durch freie Watzl all_s dri: (Brmcindcn dcr Wählendcn sclbü oync irgend eme ariderwct: 1:gr_E-Zninisci)ung ernannt, und so badt Ihr, 1111 June ctnrr_11n- zr-fricdcnhcit mit drnsrlben, dicse Euch nur sclbft zuzuschrecocxr. Borsi'vläge zu neuen Gesetzen und Vcrordnun en zu machen, wre miri) Alles vorzudringcn, was des Landes WoFl zg befördern, UNd )*;dcn Narbtdril von demselben abzuwenden, dcr innern Uebcrzru- “N'"Z akmäß im Stande wäre, ist der Landcs-Dcputanon cht 1_m* unbgnommcn, sondern durch mrhrfältige Aizordnungew fur tm "rr derselben zur Pflicht grmacht; aua) wird sie dazii der ihren „Bcr «immlungen von chicrungs'wegcn nach Beschaffenheit de_c dor- ltrgcxidcn Umstände selbst aufgefordert; und da ferner bci (is_lck ctwa: cn Differenz zwischen der Regierung i_ind drm Lande keine 328111er von Seiten der crücrn bei uns sx-x-ttnndet) karin, sondern _Dcm Auösprurhc einrs ganz unparteiischen Scxytedsrrcincrs „nach drr Wrist, die im Landes- V'erglcidbe enthalten 10, z_u unterlichn thntxlt- so konnte bei dieser Gcüaliung der wesentxtxhücn Tl1e11s cmrr guten bürgerlichen Verfaffung irgend eme Unzufriedenheit mit Dékssldcn nici): gedacht werden, um so weniger, da ctwatgcri B:“- 1'chwerdcn grgcn dic Landesi-Dcvutirtrn schr „lctcht durch neue WIV- 1-.-n AvhüM gcleisjct wrrdcn kann, und Ich im chbre 1831, wo :ck von Euch wohlwochrd verlangte, Mir Eure Wunsche bekannt zu machen, auch nicht eincn vernahm, drr aixf eme Umgestaltung des srikhcrigcn Landes-NepräsentatiwSystems bmgcdeutrt hätte.

Ob aber durch das bei uns Bcüebendc der Bestimmung des Art. 34111. der Bundes-Aktr, wie man es Euch zu bezweifeln zu machen suck", wirklich entsdrocden werde, unterwerfe Ick immer gern der Entscheidung der; Deutscher: Bundes.

Alles ist indessen einer Verbesserung und Vcrvdllkommnung "[ck- bkg- und mit“ der Liebe zu Euch, die Ickx selbst bis iki: dre neuei cn Zeiten, wie z. B. durch Aufhebung des einzelnen Muhlbatznrs, so wie dc; N&Ws der neunten Garde, beide ohne alle Entschadxgung: -- Wi'lter's durch die lcicbteüe aller bisher bekannte gewordenen ;;rohn- Reluitionen; - namhafte Erleichterung in Ausnbnng drr yerr1cl)afi- lichen Schaaf=Gerechtigkcit; --- durch bedeutende Verringerung der eingeführt gewescncn Taxen: und Stempcl-Abgaben: - beträchtliche „Verringerung vormals bestandener Lanch- Ausgaben, wovon auch mehrere auf die Kammer : Kaffe „ubernommen wurden; endlich durch nock) so manche Nachlässe _rcchtlick) schuldigcr Zihlungen und Lcistungcn, Euch durch die That unzwr-fcl- bar bewiesen habe; mit dicker nämlichen |th glrtci) wohlmxtxichkn Liebe, die Mich zu all' diesem brüimmte, werde Ich „auch, im- salle der größere Theil dcs Landes durch das gesetzmäßtge Organ der yon Eur!) frri erwählien und zu erwählcndcn 'Ocputcrieir nord et- was Weiteres, als dri uns bis jetzt in_ siaatdrechtltcher thfirht bc- üairden hat, wünschen sollte, es drr_re1fl“icb_stcn und trcujgemctntrücsn Prüfung unterziehen, und nach Meiner benen Erkenntnis über das, was Euer Wohl wirklich zu befördern im Stande wäre-wrrfahrm.

Fndcffcn wird, schon früher aizsgesvroazcnen Wrznsciwn ,so Mancher unter Euch zufolge, von Regierungswegen aememscbaxtlcch mit Euren Deputirten, laut Verordnung vom 26. ärz 1831, met der bereits anqrfangcnen Liquidation der Stcucr-Neüe und der Rec: tiäcntion des Steuerfußcs fortgcfahren werdcn, Welch; bochw_ichtigcn Geschäfte nur allein durch das Absicrbcn der damit beauftragten Beamten“ eine Verzögerung erlitten. ,

Zu bemerken finde Ich bei dieser Veranlassung, daß nach, Met- ner vollkommensten Uebcrzeugung durch _eine möglichff zy bewirkeydr Koüen-Ersvarniß Euer wahrer Vortheil my zuverlässigsien erzielt werdcn kann; eine gänzliche Umgestaltuyg Eurer Landcs-Rivräsen- tation und ßändischer Verhandlungsweise aver 11ach unserer eigen- thümlichen Lage (mag Euch nun deshalb vorgespiegclt werden, was da woüe) leicht mehr Kosten und deShalb rrhbhtere Abgaben zur Folge haben dürfte. ,

Zu diesem i:“t nock) bciiufügen, daß, wenn eine gänéltchc Abän- derung des vorhandenen Staats-Grund-Geseyes, näm ich des LM“ dcs'ocrgletchs, in desen Dasein gerade leck) utxscre cigrnthüwlche Lage beruht, ch in dem Fürsienthum Stgniarm en nicht dtesrldc war, vorgenommen werden fonte, vermdge der be the_nden Verhiilt- "M und geschlicbrn Beüimmnngen nicht nur Meine persönliche Einstimmung, sondern auch die Meiner Fürsiltchen Agnatcu, und vor allem dre Einstimmung Sr. Königl. Max. von Prcußcn, als des Allcrhöchiicn Obrrhanptes meines Fürßlichen„.sckauses, emzuholrn wäre, wo Ihr nder mit dem gerechtefien Vertrauen der Vrurthrt- luna dieses allgemein vcrchrtcn, so horizherzigen Monarchen entge- qcnsebcn könntet.

(Hewiß, Meine lteben Unterthanen,_ meint es Niemand brffcr imd rcdlichcr mit Euch, als Ick, und wre Ihr es wohl doch wissen water, helfe Jeb Euch immer gerne und suche Euer Bestes", wo “?ck nur kann; eben so denkt auch Meni eliebicr Sohtx, der Ecdprinz, dcm Ich besonders in „Hinsicht diecr seiner Gennniingcm durch Meine, leider noch immer fortwährende Kränklichkeit cndthtgt, die Leitung und Führun der Regierungs-Gesck)ckite- UUd Mut der hier berührten An elcgev eit einßweilen übertragen babe.

Die rein e Liebe, 0 glaubt es Mir, waltctübcr Alles, was Euch betrifft, Ihr Meine tbeuren Landeslcute und Unterthanen! und wo dicse Liebe walter, da liegt auch am unverkennbarfien die Grundlage und die Bür sckmst der wahren Liberalität und des öffentlichen Wohlrs. Ver aßt Euch daher auf mein Wort, das Ich Eucdvier- mit ertheile, daß tn jeder Beziehung zu Eurem Besen dasmrige geschehen soll, *was zu erreichen nur immer möglich seyn wrrd.

n en den M Oktober 1834. WR 9 Friedrich, Fürst zu Hohenzollern-Hechmgcn.“

70 Türkei.

Konskantinopel, 17. Dez. Die lehte Nummer der Tür- kischen Zeitung (Tekivimi Wekaji) enthält nachstehende Mel- dunoen:

3„In einem der lehren Blätter unserer Zeitung haben wir den Tod des Ferik's ( Divisions-Generals) Osman Pascha er- wähnt. Der Bruder des Verstorbenen , Nureddin Efendi, welcher seit mehreren Jahren in Paris slch aufhielt, ist nach Konstantinopel zurückgekehrt, um ähnlicher Gunstbezeugungen theilhaftig zu meiden, wie sie der Verstorbene bei seinen Lebzei- ten erfahren hat. Männer von Einsicht, Kenntnissen und Recht- schaffenhrit läßt die hohe Pforte nicht untergehen: ste bleiben sicts im Brennpunkte der Großherrlichen Huld und im Schoße ehrenvoller Ancrkenmmg. Da nun der erwähnte Nureddin Efendi zu den geschickten und nichtigen Beamten gehört - wie er denn in der Franzdstsckycn, Englischen und Deurschen Sprache schönc Kenntnisse bcsiht, desgleichen auch Europäische Bildung erworben hat, und aus Politik fich versieht, - so hat der Sul- tan, nachdem Nitreddin um scintn Wunsch befraqt worden, und demzufolge eine Ausreüung an der DoUmetscber-K'ammer (Terd- séoeme Qdasfi) für sich erfirht, ihm das erbetene Amt Allergnä- digst zu verleihen, Und sein Bestaüungs-Schreiben audzuferciqcn _qcruHr. Zugleich ist demselben einc angtmrffenr, monatliche Be- soldung aus dem Großherrlichen Schakze angewiesen worden.“

„Hussein Bei von Sinope hat wegen seiner ausgezeichne- ten Eigenschaften, und insbesondere wegen des rühmlichen Eifers, womit er den Bau der Großherrlichcn Schiffe geleitet, von Sei- ten Seiner Hoheit des Sultans die Würde eines Obcerämme- vers (Kapidschi Baschi) empfangen. Sein dahin lautendcs Groß- herrlichcs' Patent ist ihm soforr ugeschickc Worden.“

„Zwei Banquiers von Kon antinoprl, die eines Geschäftes halber in das Großherrliche Münzhaus berufen worden, haben, nachdem der Vorsteher der Münze die Ursache ihrer Berufung ihnen angezeigt, ihre Einwilligung in die ihnen gemachten Vor- schläge mix solchem Starrsmn verweigert, und dabei so unchrer- bécet'ge Reden ansgcstoßcn, daß der Suxean Beide nach Warna zu cxéiircn geruht hat.“

Vereinigte Staaten von Nord-Atnerika.

New-York, 2. Dez. Folgendes ist die Fortsehung der (gestern abgebrochenen) Botschaft des Präsidenten der Vereinig- ten Staaten, insoweit dieselbe sich auf die auswärtigen Verhält- ms": ersircckt: .

„Dieser. Traktat mit Frankreich wurde in der von „der Vcr- fassungcpdridcrLätider vorgcsä)riebencn Form gehörig ratiüzcrt und die Ratificatton am 2. Februar 1832 in der Stadt Washingtondus- gctansrht. Wegen der darin enthaltenen Handels-Stipnlattonen ward er 5 Tage darauf dcm Kongreß drr Vcrrinigtrn Staatrtt_„_vor- gclcgt, drr sog'lcici) dazu „schritt, dicjcnégcn für den Franzditjcven Handel günüich Gesetze zu crlnffen, welche nkthig waren, um dejn Traktar vollsxändtg auszyfühkrn; und Frankreich hat von da „an bis Mk dee sryaizvarcn Privilegien, welchc ihm auf dicse Wklse gc- mvcrt wurdcn, ungeschnxälert cnosrn. Da sich solchcrgcstalt drr gute Glaube der Fra_nzd!tschcn JUMP! durch ihre verfasungsmäßi- grn Organe fur die 'Liquidirung und rndlicke AbzahlunH der lange ' unbxrückßchtigt gebliebenen Forderungen unserer Burger, so. wir fur die_ Erledizzung anderer für beide Länder „gegen- seitig schr vorthctlhqften Punkte, feierlich verbürgt uyd die Ver- eimgtcn Staaten mit einer Treue und Gewiffrnhasttgkrit, wo- dnxcixstck) ihr Benehmen hoffentlich sirts charakteristren wird, aUrs thhcgr gethan hatten, un; dcm Traktat ihrerseits vollständig und aufrichng zu genügen, so rechnen:: wir mit dem vollkommensten Vertragen auf gleiche Treue und Gewiffenhaftigkcit von Seiten der Franzönschcn chtcrung. 'In diescr wohlbegründcten Erwartuzttg habrn ivtr axis aber, wie ich Ihnen leider anzeigen muß, gänzlich getälisä)t gesehen. Frankreich hat keine legislative Maßrcgrl' zur VoUzirbung des Traktäts getroffen, weder mit Hinsicht aus die zu zahlende Ent_1_cf)ädtgung, noch mit Hinficht,auf die den Vcrcinegtrn Staaten zu ncherndcn F andclsvorthcile, und die Verhältixiffc zwe- sci)cn den Vereinigten taatcn und jener Macht bcßnden sich daher in einer Lage, welche das gute Vernehmen, das io lange und so glücklich zwischen beiden_ Nationen bestand, zu unterbrechen droht.“

„Nicht niir, daß die Franzdssche Regierung die Vrrpflichtyn- gen, welche sie gegen die - ereinigten Staaten auf „eine 1o feierliche Wcise eingcgangen war, nicht erfüllt hat; nein, dicse Unterlassung war auch'v-„xn Umji-“jndcn begleitet, die uns, allem Ayscdcin nach, keine befriedigende Aussicht ließen, das; die Erfüliung in einer spä- teren Zcit jemals siattßndcn dürfte. Die Nachricht vom Aus'tausci) drr Natificationen traf schon vor dem 8. Avril 1832 in Paris ein. Die Französischen Kammern waren damals versammelx, und blieben viszum21|en jenes Monats zusammen, und obgleich eine Rate der Entschädigungd-Summe am 2. Februar 1833, ein Jahr nach dem Austausch der Ratificatéoncn, fällig war, so wurde doch die dazu nöthige Bewilligung von dxn Kammern nicbt gefordert, und da al„so. keine Foxds bierzu angewiesen waren, so wurde der von deit Vereinigten Staaten für jene Rate gezogene Wechsel von dcm F1- nanz-Minister nicbt axceptirt, wodurch die „Vereinigten Staatcp m große Unanncbmlichkettcn verwickelt wurden. Die nächüc Scison drr Kammern begann am 19. November 1832 , und dauerte bis zum 25. Avril 1833. Ungeachtetdcr crnstlichen Vorücüunqcn, wi'lcvr unsererseits wegen der Nichtzahlung der ersten Nate gemacht wurden, leZte man doch der Drvutirtcn-Kammer mchteber als am 6. April, fa 5 Monate nach ihrer Zusammenkunft und nur 19 _Tage vor dem Schlusse der Session, den Traktat mat den Ver- eimgten Staaten und einen Gesep-Entwurf vor, durch welchen die nötyigcn Bewilliqungcn zur Vollziehung dxssclbexn gefdrdertxwurden. Der GcscH-Entwurf wurdc verlesen und einer Kommission uberwic- sen, dann aber war nicht weitrr davon die Rede. Die nächste Ses- son der Kammer bc_ ann am 20. April 1833 und dauerte bis zum 213. Juni. Ani 11. uni wurde ein neuer Gesetz -Entwurf einge- bracht, doch geschah in Bezug darauf „nichts Wichtiges während „der Scsion- (“im April 1834, fast drei Jahre nach der Unterzeich- nung des xraktates, zogen der Kammern endlich den Vorschlag, den Traktat auszufübrcn, itt Untersuchung, und das Resultat davon war eine Weigerung, die erforderlichen Fonds zu be- willigen. Die Gründe, aus welcjzgn cingesiandcnermaßet) der (55cse13:Entivu1'f verworfen wurde, und in den veröffentlichten chattrn jener Kammer zu finden, und („s bedarfkeiner Bemerkung vpn meiner Seite, um den Kongreß von ihrer gänzlichen Unzuläen =- lecbkcit zu 1“1berzeugcii.*) Obgictch dcr Gcsannntbctrag der Anspru ie unserer Bür er wahrscheinlich größer isi, als die Summe, wclche ihnen dcünit 1) von den Kommluarien zugestanden werden dürfte, so ist doch hinlänglich erwiesen, daß die Entschädigung noch weit hinter dcm wirklichen Belauf unserer gerechten Forderungen zurückbleibt, abgesehen von der Frage in Bezug auf den Schadenersatz nebst den guf claufenen Zinsen fur die Vorcntbaltung. Daß der Ver leich tn ieserHinsicht ein Opfer in M) schloß, war damals wohl vc annk- abcr die verschicdenen Zweige der Fdderativ-Regierung, deren Ent- scheidung über den Traktat gefordert wurdc- „bezekgtcn Kei), gern mit deni zufrieden, was man crlan thattc, weil sie aufrichtig Wunsch- ien, fernere Meldungen we en die er alten und unangenehmer Sache zu vermeiden,. und weil sige zuversichtlich erwarteten, daß dte allge- meinen Verhältniss zwischen beiden Ländern dadurch verbessert wer- den würdcn.“ ,

„Die Wei erung, die geforderten Bewilligungen zu votiren, wovon die Na richt gegen den 15. Mai v. J. von unscrmGesand-

*) Diesergmd die beiden folgenden Sätze werden vom Journal des Dé- bais wieder ubergaugen.

ten in Paris hier einging, hätte als definitivcr Entschlußder Fra Zdst'schrn Regierung angesehen werden können, die Besttmmua

haben. _ jene Bewilligungen zu votiren, empikngen wir auch von Seitens

Königs eine Acußerung des Bedauerns darüber und die Erklärung, daß sogleich ein Franzdsisches Schiff mit Jnstructioncn an den Fran-

ösiscven Gesandten abgeschickt werden sollte, um die genauesten Au ?thlüffe über das Geschehene und die siärkaen Verncherungen

die Zukunft zu geben. Nach einer langcn-Fahrt kam das vervejßW

Schiff mit den Depeschen an. Der Französiche Gesandte, ertheilten

a dem Empfang seiner Inüruccionen das VerspkcchC11, daß "(*-Lb d„ Wahl der neuen Metgliedcr dre gcseizgrbcndcn Kammern “(Frank

Vertrag anzuerkennen könnenwir nicht dulden da es ein "* „Mes Viertel abrhunder/t mit Unterbandlungen in, Brßtreff der

es Traktates nicht zu vollziehen, und würde eine unverzügÜt: ahlung der Enkchckdigung verfireicyen lase- Das Völkerrecht iebt

Mittheilung der Thatsachen an den Kongreß nebst “.'lnemvfeylux,s derjenigen Schluß-Maßregcln, welcbe daß Interesse und die Er der Vereinigten Staaten zu crbeischen scheinen konnte, gerechtsextz Aber mit der Nachricht von der Weigerung der Kammm:

r vergleichen ?äae etn Mitteldn die Hand. Es ist ein wo she- „anderes Prinz p unter den Nationen, daß, wenn eine Nation eincr * ' dern einc ltquidirte Schuld zy zahlen hat, und wenn sie sich wei-

ert, oder es vernachlässigt, _dteFelbe zu zahlen, die verletzte Partei „na das der andern, ihren Mttburgern oder Unterthanen zu ehdrcnde jgmthum bis zum Belauf der schuldigen Summe in Bes lag neb-

* er: kann , ohne durch dieses_ Verfahren eeme gerechte Ursache zizm » jxgc zu geben. Dreses Mittel ts_i oft, und kurzlich noch von'Frankretch W gegen Portugal unter veel zweideutigeren Umständen, ange- endet worden. Die Zeit, wo man zu diesem Mittel oder zu irgend

[ner anderen» Weise, u_m sich, Gerechtigkeit zu verschaffen, seine Zu- ch ncht wird nehmen mussen, ist ein Punkt, den der Kon reß zu ent- ck«idcn hat. Wenn die ranzbstsckmi Kammern die nbi igen Fonds

MM, so schnell als es die Charte erlaube, zu-smnmenbcrufinunz' ur" Bonzichung dicses Fertrages in ihrer nächsten Session nicht

den Vorschlag hinsichtlich einer BleUngng vorgelegt erhalt„ sollten, daß alle vcrfaffungsmäßigcn Befugnisse des Kodmgs undßx, nis Kabinets aufgeboten werden sollten,„u„m dcn gewunschten ZM zu erreichen, und daß das Ncsultnt zrttig genug bekaxmx gemax Werden solle, um dem Kon ref: zu Anxangdcr grgrnwarttgcn Ses- dnncn. Auf dlkse Vcriprccvyngxnvex, traucnd und nicht zwcifelnd, daß die anerkannte (Yxrrchtigkcit 1111|, U)"- rcrAnsprüci1c, dic vcrhcißrnrn Brmühungcn des Kontgs und sch Kabincts und vor al1cn jene hcil*.7e Rücksicht auf de!) guten Gm. 11111 nnd die Ehre der Nation, wodurclr der FrgnzdßsMCharaü-e ncl) bis cht so schr ausgrzcichnct bat, ctneebaldtge Vollzachungdz Traktats in allen seinen Theilen ächern wurdcn, hiclt ici) es mdr

ffon mitgetheilt werdcn zu

. jui en, [o.kann man mit Recht daraus schließen, daß die ran- «chegRegterung danitiv beschlossen bqt, ihre feierlichen VcFspre- ungen nicht zu crfullen, xmd daß Ke sic!) weigert, eine anerkannte ' chulv zu zablrn. In dtescmeFaUe wird 1xder Ta des Zögerns on unserer Seite ein Flecken Fur unsere Neittonal- hre und eine crsagung der Gerechugkxit fur unsere beeinträchtigten Mitbürger Nachdem Frankreich seine leiste Weigerung wird haben ernebmen lasen, werden schnelle und entscheidende Maß- ,gexn nicht „nur ehrenvoll und gerecht seyn., sondern auch je vxße Wirkung für , nizscren National = Charakter haben. )tcll Frankretcl), dic feierltchcn, durch. seinen“ Gesandten zu *., ashington gegebenen Verficherungen verletzend , seinen definitiven

für ndthig, dcn Kongreß in der leisten Session auf diesen GW ntsthkuß auf eine Weise Verzögert hat, daß derselbe wahrscheinlich

ßand aufmerksam zu machen.“ „Leider muß ich sagen, daß die durch den FranzösiscHWW

sandten gcgcbrncn Versprechungen nicht erfüllt worden sind. Di

neuen Kammern kamen am 31. Jyli d. I: zusammen, und obgj' in dcr Thron-erc auf. dichrxülLung „dcr Traktaictz hingede wurdc, machten doch der König und sem Kavinct UMP» Versa cine Bcwilli ung zn crlangrn, um den 111el1rer1vähnxcn„ xraktat voUziehcn. ie für diese Unterlassung angexuhrtcn Grunde, we sie auch in einem gewöhnlichen Falle für hmki'tchd „gelten könnt sind doch mit den Erwartungen nicht vereinbar,„dic mgn guf hicr crthcilcen Versicherungen vautr, denn es ist kein conümxttonn les Hinderniß “vorhanden, in der ersten Versammlung der Kamm legislative Geschäfte vorzunehmen. Dieser Punkt wäre 1edochn zu übersehen gewesen, wären nicht die Kammern, anstatt zeitig

mig einberufen zu Werden, damit das Resultat ihrer Berathungi

mir noch vor der Zusammenkunft der: Kongrcffcs hätte mitgeib werden können, bis zum 29sten dieses Monats pxordgtrt wordcn,n* ches so spät is!, daß ihr Beschluß dem gcgcnwartigcn Kongreßkan

noch vor seiner Auflösung bekannt werdcn kann. Um diescn Bitz

zu vermeiden, drang unser Gesandtcr in Paris, kraft der von )

Französischen Gesandten in den Vereinigten Staaten gegebench

1!cher|1ng, mit der größten Energic darauf, daß die Kammern frü einberufen werden möchten, aber ohne Erfolg., Es muß jedochbe merkt werden, daß diese Weigerung von_Scitcn der vollznhmi Gcwalt Frankreichs von den bestimmtesicn Verficherunxzen hegte!“ ivar, daß se in der nächsten Sesfiqn dcr Kammernsau ir Btw ligung zu dringcn bcabsWtige. Die vollziehende Gewalt derF

deratw-chicrung hat bei dicser Ln e der Dinge alle Mittel erschdv

welche ihr die Autorität, mit der ie bekleidet ifi, anzdic Handgeei und von denen sie glauben konnte, daß sie mrt Erwlg angewau werden dürften, Gedanke, sich mit der Weigerung, dcn Traktat zu voUziehen, nb

gnügen, wird gewiß keinen Augenblick“ von irgend einem wei und von fernern nntervandlu

unserer Regierung gehegt werden, cn kannrvenfaus nicht die Rede seyn. - Wenn der Kongreß W rns seyn sollte, die fernem Befchlusse der Französischen Kamm-

um den beabsichtigten Zweck zu erreichen. D"

icht zeitig genug bekannt seyn wird, um dem jetzigen Kongreffe .Ztgetvcélt zu werden, so schlage ich die Annahme eines Geseßes -or, das zu chressalirn Ygeq Französisches Eigentbum in dem alle ermächtigt, daß keine civillr an für die Zahlung der Schuld dcr nächüen Sißunlg der Franz sis etx Kammern votirt werden

* ollie. Diese Maßrege wird vdn Frankreeck) nicht als eine Drohung . efracbtct werden können. Sem Sto_lz und seine Macht, die nur * u bckan'xtt sind, als daß nnr von seiner Furcht etwas zu erlan cn = offen „durften, machrn von unserer Seite die Erklärung unn iz, war nicht? beabsichtigen, was einer Einschüchterung ähnlich

* *he. Frankreich soll in dieser Maßregel nur den Beweis eines un-

cugsamcn Entschluses von *Seiten der Vereinigten Staaten"

) bm, „auf der „Handhabung ! rattzdstschr Regierung wird, * eals gerecht anerkannt hat,

ihrer Re_chte zu bestehen. Die indem sie bloß das thut, was „„ __ den Vereinigten Staaten die Noth- endigketr, nel) durch ihre eigenen Hände Gerechtigkeit zu verschaf- n„und denFranzdsischen Bürgern die Beschlagnahme und Seque- ratwn ihres Eigenthums ersparen, Uebel, welche die Amerikani- )en Burger so lange Zeit ohne Wiedervergeltung und Genug- nung erduldrt haben. Wenn die ranzöüsche Regierung skb ie- och ferner weÉzert, diesen Akt aner axmter Gerechtigkeit u erfül- n, und, das dlkcrrecht verletzend, m unseren Nepressalkcn einen orwaend findet, um cindscligkcitrn geJen die Vereinigten Staaten „* dernden, so_ wird ic nur Gcwatsam eit zur Ungerechtigkeit hin- sagen und sich dem Tadel der ccvilisrtcn Welt und der rachenden erechtigkcit des Himmels bloßstcllen: Eine Reibung mit Frank- eici) würde bei der Steaung, die es durch seine liberalen Insiitu- onen M Europa einnimmt, um so mehr u bedauern seyn. Aber cnn es sich davon handelt, unsere _ ational : Rechte und nscre Ehre autrecht zu halten, so smd alle Regierungen in ** nsern Argen g_letch. Wenn in einem Faak, wo das Unrxcht au- enscheinlich aut der Seite Frankreichs ist, eine Reibung met dieser :) acht die Fortschritte dcr libcralchrundsäße yerzdgcrte, so müßte uf daffelbr aneiir die Verantwortltchkeit für diese beklagenswerthe *.ol e, sown für jedes andere Resultat, fallen. Ich lege Ihnen diese Zoe rachtungen vor; dem Kongreß sieht es zu, nach dem, was vorge- »* allen ist, 111 bestimmen, ob er ferner die schlicßliche Entscheidung

abzuwarten, so würde er sich wahrscheinlich in dieser SMM ni - der Französischen Kammern wird abwarten, oder, von dieser Sesxion

nichr mit dem Gegcnsiande zu beschäftigrn haben. erste ngerung mit der Forderun

Wenn «de «m, die vrovisorischoen MaßrezZSln wird annehmen wol1en, die er Tür der Fonds, die Weigerungde- otbwendig und fur die gee

gnctßen halten dürfte, die Rechte cs

Kammer, fie zu bewilligen, als cc gefordert wurden, die Unterlas aterlandes zu schÜßM UUd dessen Ehre aufrecht» zu halten. Wie

sung, ,dcn Gegenüand in dcr leizten Scffion vor die Kamine zu bringen, die Thatsache, daß

sion fünf verschiedene Gelegenheiten da die ndtbig

waren,

Fonds zu bcwiUigcn, und der Umstand, daß man mit

Einberufung der Kammern bis einige Wochen nach der Zusamm- kunft des Kongresses zögerte, obgleich wohl bekannt war, daß Mittheilung der ganzen Sache an den Kongreß in scmcr levi- Session nur durch die Verficlzerung verhindert wurde, daß der 1 gensinnd noch "vor seiner geLcnwärtigexr Zusanxmcnkunft erlcd werdcn sollte, wenn dies AUes „ihnen Zweifel elnßoßt, ob es dies sicht aller Zweige der Französiscixxr Regierung scx), den Traktat vouziebc-n, und wenn Sie der Meinung sind, daß die von denn ßänden crhcischtcn Maßregeln jetzt zu ergreifen scyen, so entüebi wichtige Frage, was für Maßregeln dies seyn sonen. Unsere I“- tutioncn jmd ihrem Wesen nach„fricdl1chcr91rt. Fricde_n und freu- schaftlicherVerkebrmik allen Nationenliegen eben so schrmdemW- unserer Regierung, als' in den Intxrcssen unserer Nation. Aber Zwecke find auf keine dauerhafte WctsCZu erlangen, wenix man die R' unserer Bür cr aufgiebt, oder es gc artet, daß feierliche Traktat! ihrer Entsck) digung in Fällen schlaJenden Utxrechts gcbrochen ** bei Seite geschoben werden. Es fi „nde freilich in der Macht Kongresses, den Ackerbau- und Fadrrk:I_nteres.-n Frankxe1chs Annahme von Gesetzen inlBezug auf seinen Handel mit den * einigten Staaten beträchtlich zrrscbaden- Seine Produkte, F kate und Tonnenlnsi könnten mit schweren Zdllrn m unsern 9, belegt, oder es könnte aller Handels-Verkebr nttt demselben brochen werden. Dieser Vcrfahrungswcise üoellcn. fich aver mW, und meiner Anffcht nach schlagende Bedenkltcbketten enthgen. können Frankreichs Handel nicht„beeinträchtegen undschm lernyo dcn unsrigengleichfaus in gcwrsscm Grade zu beemFrächtlgen] zu schmälern. DerRachtbcil einer solchen Kriegfybrung mk“ wenn auch in unglctcdem Verhältniß, auf unsere eifiencn BW? zurückfallen; er würde die Mittel der Regierung _verr mern und! nes cinmütdige Gefühl schwächen, welches cht jeden Brzsen duk" dringen und die Rechte und Ehre der Nation untrrtiuiziennl1 Aua) könnte eine solcheMaßregcl der Gcsciz cbung noc!) emma“ nen bcunrubi enden StkCtt' Fiber dcn „oll : Tarif, det:i kürzlich gesch icl)tct wurde, im Nath_ unserer Nation wc aufrühren. Uebcrdies würde durch jeden Schritt, den Regierung der Vereinigten Staaten thäte, um ; ranxreich Scl)" zuzufü_ en, der klare Rechtsbegriff, der nicht nur mx crc ctgcnc „Bev rung, ?ondcrn auch ane anderen Nationen und i,!)re Beherrscher- Frankreich selbst, bewegen muß, unsere Saxize fnrjgcrxcht zu ren, verdunkelt und die Untersiüßung, die wir in einer endl; Zufiucbt zu entscheidender" Maßregeln ündcn könnten, eingcschr ter und zweideuttger werden. Es kommt bei dem Streit nul“j cinen cinzi en Punkt an, und in diesem muß die ganze civil, Welt Fran?reich Unrecht eben. Wir bestehen darauf, daß es eine Geldsumme zahlen so , die es uns, wie es selbst anerkannt». schuldig isi; und was die Gerechtigkeit diesxr Fordcrung anbei! so kann darüber unter den Menschen nur Eine Meinung sch- rcbte Politik scheint dahcrckzu gebieten, daß man die Frage, Um es srl) handelt, durch ni )ts verwickele, und daß man Frank nicht den gcringücn Vorwand gebe, bei seiner Verweigerun7 ! Zahlung zu beharren; eincn_solchen Vorwand aber könnte es " gend einer, die Intereffcwsemer Nation vcrleizenden Handlunsi unserer Seite Enden. Die Frage muß so gelassen werden, ti icht sicht, damit, wenn Frankreich die traktatsmäßigen StiPUl“ crfüUt, aller Streit zu Ende sey.“

„Meine Ueberzeuguns is es, daß die Vereinigten Staaten der schnellen Vol] iebung des VertraJes bestehen, und im Falli- Wei erung oder e ner längeren Berz gerung sich durch ihre e- Hän e Gekechkkgkskkvekschnffcn müssen. Nachdem rankreich bk, ein Viertel Jahrhundert cs verschoben hat, unsere orderunss“

mit Inbegriff diescr S

* ' sonders erfreulich war bei dieser Gelegenheit die T Ulna

uch die Entscheidrrn dcs Kongreffrs ausfaUen mdge, sie wird ge- rcu,dnrck die vollzieJcnde Gewalt in den constituttonnellen Schran- an ihrer Autorität vollstreckt werdcn.“ (Schluß folgt.)

Washington, 5. De. Am Montag, den 1. Dexembé-r, urde hier die zweite Seéfion des 32sien Kongresses eröffnet. in 12 Uhr nahm „der Vice-Präsid'ent der Vereinigten Staaten, err van Buren, im Senat den Präseöstuhl ein, wodurch r. oindexter seines Dienstes als interimiskischer Präsident des e- ais entbunden wurde. Secretair "des Senats ist Herr Walter owrie. Im Hause der Repräsentanten präsidirte der SprechSk gr. Hell, und Secretair desselben isk .Fr. Walter G. Franklin. in beiden äusern waren nur wenig )?itglieder zugegen. Nachri ten aus New-Orleans zufolge, ift der Ur. An- marché, Leibarzt Napoleons, daselbst angekommen. Er wurde on den dortigen Acrzten und einer Deputaöion der Stadt em- _ Fangen, und am Abend von den besten Musikern der Stadt 111 eine Serenade gebracht. Es ist die Absicht des Doktors, - den Vereinigten Staaten slch niederzulassen. ' Dem Raleigh Register zufolge, sind in Nord-Carolina

11 dem Bezirk Cabarrus, wo vor mehreren Jahren der berü mte -

oldklum en von 28 Pfund gefunden wurde, noch me rere wie St cke aufgefunden, deren eines 13 „Pfund wog. An inem Tage fand man 20 Pfund und an dem nächsten 10 Pfd.

Die Sonnen-Finsterniß am 30. November bewirkte eine *!„erkbare Abnahme des Lichts und der Wärme, doch war die _"!!ktkniß nicht so bedeutend, als man erwartet hatte, denn erst tmse Grade südlicher war die Verfinfterun total. Der reine imme! begünstigte die Beobachtungen der "Zlftronomeu.

I n l a n d. Berlin, 17. Jan. Dem heutigen Militair-Wochen-

.[Uke zafol e, ist der General-Znspecteur des Militair-Unter-

1chts- und ildungswesens, General-Lieutenant von Luck, zu- [“ck zum Mitgliede der Kommission für die Prüfung militai- “[ck-wissenschaftlich“ und technischer Gegenstände, ernannt worden. _- Am 30. November v. I. fand (wie bereits erwähnt “,d-n) die feierliche Einweihung der St. Jacobs-Kirche in ltva bei Danzig statt, welche Se. Maj. der Köni der dorti- _n evangelischen Gemeinde 211 bewiUigen geruht aben. Da Wohl die Repräsentanten d eser Gemeinde als viele ein eine

itglieder derselben unter Bezeugulrißä des ehrfurchtsvo sten t t

anker gegen ihren Königlichen Woh er den Wunsch geäu- ert hatten, daß der neue farrer, Sadowski, baldigst sein Amt ntreten möchte, so ist Le teres am Weihnachtsfeste escbeßen.

me |"deiner Mit lieder der katholischen Gemeinde an der Freude rer evangeli chen Mitbrüder, die sich in dem Sinne einer Aeu- . "mg des Herrn Fürstbischofs von Ermland: „Sind wir auch

„,4 Glauben getrennt, so können wir doch in der Liebe "“'“an

seyn“, unverholen aussprach.

V _ Aus_Stettin schreibt man unterm 16. IM: eure ormittag lief der in Stettin neu erbaute Dampf-Masck) "M“

b-gger voni Stapel. Zu der hiermit verbundenen Feierlichkeit

u?“ iich eme Zahlreiche Versammlung aus sämmtliche" Militair- d Civil-Beh rden der Stadt, der Kaufmannschaft und Bär-

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gerschaft auf dem Baupla e eingefunden. Nach einer von der- selben eingenommenen Co ation bestieg der mit der obern Leitung des Baues von der 52. Re terung beauftragte Reg. und Wasser- Baurath Scabell das Ge äude und machte die Versammlung auf den Zweck des leßteren und die zur Erreichung desselben in Bewegun gesetzten und anzuwendenden Kräfte aufmerksam. „„Das chiff isk vollendet,““ sagte er im Versolg seiner Rede, „„es ist bereit, seine bisherige Stätte zu verlassen und seiner nächsten Bestimmung entrgenzugehen; aber noch steht es namenlos da. Welchen I amen aber könnte es, sei- ner Bestimmung, der rastlosen Thätigkeit, der unermüde- ten Wirksamkeit für das allgemeine Beste nach , passen- der führen, als denjenigen des jüngst entschlafenen, um den Staat undeniithin auch um unsere Provinz so hoch verdienten Staats-Meqisters, dessen ganzes Leben eine Kette von Arbeit, mcht für sem, sondern für das Wohl seiner Mitbürger war. Das,?(ndenken dieses Mannes zu ehren, hat das Königl. Finanz- Mimstxrium gngrordnet, daß es nach ihm benannt werde, und somit [proche ich ihn freudi aus diesen Namen, indem ich dies Gedäude uerst damit begri ße, es“ taufe mit dem Namen: Maa- ßen/““ ei diesem Worte Wurde der Spiegel des Fahrzeuges, auf welchem der Name des Gefeierten in Goldschrifc glänzte, enthüllt und eine Flagge mit demselben Namen aufgezogen. „„Vor allem aber““, schloß der Redner, „„lassen Sie uns drm vorzugsweise die Ehre geben, von dessen väterli- cher Fursorge auch die Genehmigung dieses Dams ein neuer, dankbar xmpfundemr Beweis ist. Es lebe unser König, Frie- dkich Wilhelm "l., oer Vielgeliebte! Er lebe hoch!““ In die- sem Augenblioke wurde eine mit dem König!. Wappen sehr geschmack- voll verzierte Flagge aufgezogen; ein allgemeines Hurrah! beglei- tet v_on dem Donner von 21 Kanonenschüssen, erscholl und das Sch_iff glitt nunmehr langsam und majestätisch vom Stapel, be- grüßt von den an der Oder liegenden mit Flaggen und Wim- peln festlich geschm ckten Schiffen. - Im Allgemeinen ist die- ser Bagger bestimmt, die Fahrten der Schiffe u sichern, die den Swinemündev Hafen besuchen. Wie es bis er mit gutem Er- folge, nach Verhältniß ihrer Kraft, mit der alten Maschine ge- schehen, so soll der neue, mit dreifach größerer, nämlich mit 30 n-ußbarer Pferdekraft ausgerüstete Bagger den Sand, welchen die _Oder beim Hochwasser mit sich führt und auf der westlichen Seite des Fahrwassers vor dem Swinemünder Hafenmund ab- lagert, fortschaffen, wogegen die alte Maschine dazu angewandt werden wird, das Fahrwasser von Stettin bis Swinemünde zu verbreiten und zuvertiefen. Die nene Maschine“ welchezu 52,000 Thlr. veran- schlagt ist und in der Werkstatt des Herrn Egels zu Berlin gearbeitet wtrd _-- wird in jeder Minute mindeYens 50 Cub. Fuß Sand auss emer Tiefe von 8-18 Fuß zu age fördern; wenn sie ar- bettet, mit 120 Mann Besatzung versehen seyn, 14 u 8 Schacht- Ruthen Sand Tragfähigkeit gebaute Prahme tägli 2;- bis 3mal fülleti, und mithin bei einer Annahme von nur 150 Arbeitsta- gen jährlich mindestens 25,000 Schacbt-Ruthen Sand dem Mee- rdsgrunde entnehmen. Ferner wird die neue Maschine, während die alte nur bei ganz ruhiger See arbeiten konnte, bei einem Seegange von 1; m; die Baggerung fortseßen und durch die Anordnung eines astes und großen Rhaasee eis bei entstehen- den Stürmen, möglichst rasch in den östlichen othhafen in Si- cherheit gebracht werden können. Die Maschine selbst ist, nach der Vorschrift des Geheimen Ober-Bauraths Günther, von dem erfahrenen Hafenbau-Jnspektor Starcke zu Swinemünde entworfen und veranschlagt, der Bagger aber ist gewissermaßen das Resultat der Bereisun sämmtlicber großen Schiffswerfte in England, Frankreich, Ho and und Amerika, welche, angeregt durch die lebhafte Intercesston des für Kunst, Gewerbe und Kandel gleich erwärmten Wirklichen Geheimen Ober-Finanz-

ath Beuth, der mit tüchtiger Vorkenntniß auégerüskete Schiffs- baumeisier „Klawitter mit Uncersiü ung der hohen Ministerien mehrere Jahre hindurch mit ersprießlichem Erfol e besuchte. Bet“ der gemeinsamen Zusammenwirkung solcher Kr fte erscheint die Erreichung dei beabsichtigten Zweckes vollständig gesichert.“

- In Ibbenbüren, Regierungs-Bezirk Münster, hat der Bürgermeister eine Sonnta s-Schule für ?andwerki-Gesel- len und Lehrlinge errichtet. n Dülmen md im vorigen Monate wieder 20 unbemittelte „Knaben und 18 Mädchen, die sich durch fleißigen Schulbesuch audgezeichnet hatten, auf Armen- mitteln n'eu bekleidet worden. Um die Bildunlc; der Kinder zu Langenhorst und Rothenberge hat sich“ de Stifts-Dame Marian: von Merveldt große Verdienste erworben; dieselbe un- terrichtet die Mädchen in weiblichen Handarbeiten und zeigt sich außerdem besonders thätig in der Unterstützung der Armen und Pflege der Kranken. .

*- Im Regierungs-Bezirk Münster ist im verflossenen Monate der Leinwand; und Garnhandel bei vermehrter Nach- frage ziemlich lebhaft gewesen. Hanf-Saamen wurde zu guten Preisen aus Harsewinkel nach dem Anstande verkaufe; auch die Holz-Abfuhr auf der Berkel nach Holland ließ nichts u wün- schen übri ; dagegen warteten große Vorräthe von El enrinde auf Nach rage. Zn Nienborg macht die daselbst angelegte Tuch- Fabrik der Gebrüder Uppenkamp einige Fortschritte.

-- Aus der Gegend von Dirschau im Danziger Werder schreibt man unterm 7cen d. M.: „Für den mit dem Anbau der Feldfrüchte sich beschäftigenden Landbewohner scheint sich in der hiesigen Gegend, und besonders in den Niederungen, eine neue, vielleicht zum Wohlstande führende Quelle" dadurch eröffnen zu Wollen, daß man den Anbau der Runkelrübe im Brachfeldc an- gefangen hat. Die einzelnen Versuche, die mit dieser Frucht gemacht worden, nachdem man zu der Kenntniß gelangt, daß sie als Zusa? für die Zubereitung der Cichorie verbraucht wird, ha- ben ein beraus günstiges Resultat geliefert, wobei noch beson- ders zu bemerken ist, daß die in der Niederung erbaute Rübe weit mehr an Gewicht enthielt, als die von gleicher Größe auf der Höhe erzogene. Wenn gleich bisher die Brache in hiesiger Gegend sehr häufig schon zum Anbau von Futterkräutern benu t wurde, so war dieser Ertrag doch von geringem Werthe, wäß- rend die Runkelrübe einen sofortigen baaren und, im Verhältnis zu dem Werthe der Niederungs-Grundstürke, wonach die Hufe von 30 Kulmischen Morgen in der Regel nur noch mit 1000 Rthlr. be ahlt wird, bedeutenden Gewinn liefert. Es wäre da- her die nlegung von Fabriken, auch vielleicht zur Zucker-Fabri- cation, in Dirschau oder der Umgegend sehr zu wünschen, damit die Nachfrage nach jener Frucht sch erhalte und der Preis derz selben nicht so herunter gehe, daß deren Anbau nicht mehr rem tirte; denn bei Danzig befinden steh nur 2 Cichorien-Fabriken, die bei dem vermehrten Anbau der Runkelrübe beinahe ganz aus der umliegenden Gegend überscbivemmt werden würden.“

ch- Man schreibt aus Koblenz unterm 12cm d.: „Nach- dem die Verbindung mit Ehrenbreitstein während vier Tagen nur mit .Kä nen und Ponten skatthatte und vorgestern noch Kiemlich viel reibeis, besonders aus der Lahn, die Rheinsläche edeckte, erfreuen wir uns seit gestern Mittag 1; Uhr wieder des Gebrauchs drr stehenden Brücke. Das Werk des Aufschla- ]

_ mustknliscycr Kunüwerkc

Zens war ungeachm damit verbundener Reparaturen an der andbrücke in 61 Stunden vollendet. -- In Köln geschah dir ZLieZeLrherstellung der Rheinbrüoke in der Nacht vam 11ren arif en '*ten.

"" Berichtigung. Jm gestrigen Blatts der Staats Zri- tung, S. 67, Sp. 3, Z. 40 v. u. lies: „Mäßigung“ xxatc: „Mäßigkeit“. .

«**-"__“

Konzert der Sing-Akademie.

HaydnsSch*driiing imd slMe threszeiten machten bei ihrem

ersien Erschcmcxi «ili-rrsxrdz e'zrdßen Eindruck"; indessen konnten fick) mancthcnncr **.md és icdda'xrr wir der Auffasung desGanzen, und mat dcr Y_elzandlimq 111171115323“ 1211110061: 111.111 sogleich verßändigen. Die Munk ivar 'der-rr ;“:'*i11 gi, Weed, 11-171) rrin ivekrlick), weder Oratorium, noch Oper, u:".d darin 117 feind Weise in das bisherige Fachwerk _ Emi; längcre und nndekangene Betrach- tung bat xcddrd -:rz'„rbc1'* 13de *.:den dérs Unzureichende Fachwerk er.- weitcrt und oikkänd-Ikt i'xcrdcn mußte, mn jenr beiden, in ibrrr Art so cigenibümliciirsn und unüdcrtwffrncn Comvdsitionen einzudascn. _ Unter drn Ethcydnngcn gcgrrr Einzelnes, standen gcroddnlisi) die: über Haydy'z 1nu1ikalische Makrrrirn tm Vordrrgrnnde: fie wur- den als lächcrltck), mißlungen iind abgeschmackt bezeichnet.“ Wir kö_n- urn diesem augemeinen urtveile nicht beitretcn._, Zurdrderst laneix sick) hörbare Dinge ohne Zweifel durch die Munk nachahmen; aiio von Sturm, Ungewiitcr, Donmer mid Meeresv-nusen an, bis zu dem Krähen drs Haynes und dem Schlagen der Wachtel. Es kommt also nur darauf an, ob dte Nachahmung gelunzzen ist u_nd an der rechten Stelle sicht. Stürme und Ungewitter, wie in Gluck's „Iphigenie: in Tauris“, Beethoven's Paßoral ; Symphonie und Haydn's Jahreszeiten werden wohl aUgcmem nls Meisterstücke an- erkannt. Warum aber an dem entgegengeseyten Aeußerücn, der Scherz- das Idyllische, ja das Komische und Lächerliche verdammt und nur das Fyrchtbare und Erhabene geduldet werden soil, “können war mcht begreifen. Zweitens kann die Musik auch das ntckxtHök- bare nachahmen, sofern das Sichtbare mit jenem eine Anglogtc, cine Aehnlichkeit hat: also Bewe ung, Langsamkeit, Schnelligkeit, Zu- nahme odcr Abnahme des Li 1111; oder den Aufgang und Untergang der Sonne und des Mondes, das Einschlafen der; Alexander oder der Sexnele, den langsamen Gang eines Trauerzuges, das rasche Dabineilen der Jagd u. s_. w. Drittens änder selbst Einzelnes, z. B. die: Farbe, ihr analoges Btld in pren; weshalb man mit Recht von chreiendcn Farben und von Tönen in der Mglerei spricht. Nicht minder kann man das Weiche, Harte, Scharfe tn Tönen ausdrüokcn und den Charakter von “'nßrumenten in Liedern und Versmaßen wieder- geben. Mithin iiZißt Ton und Wort, Sichtbares und Hdrbares m ttcfünniYm, wechselseitigen: Zusammenhange; ja wenn die Tonkunst und die aukunst auf mathematischen Grundlagen und Proportionct: beruhen, so läßt| sci) em Gebäude analog m Musk setzen, und es lassen sich aus Tönen, (Hrn risse und Aussrise für Gebäude zusamx menfügen. _Daß dies nicht o aberwitzt' ist, als es vieneieht klingt, werden wemgsiens diejenigen zugeben, we che die Chladwischen Klan?- figurcn kennen, von wo aus man leicht einen neueren? Uebergang 1: dw uralte Lehre von der Musk ber Sphären ffnden durfte. Endlich kann mxch rein Geistiges, Charakter, Temperament, es kann einePerson durch der Tonkunsi dargesielltwerden, wie z.B. in den merkwürdigen Charakterstückxn Conpcrins und P. E. Bachs. Die Mittel zur Er- reichung all dieser Zwecke sind sehr mannigfaltig: Tonart, Taktart- Bewegung, Melodic, Harmonie, Stärke, Schwäche, Wahl der In- ßrumente u. s. w. Von ihnen hat Haydn so geistreichen Gebrauch gemacht, daß seni Sonnenaufgang, seine Mittagsscvwüle, seine Jagd u. s. w. so _deiitlich, unverkennbar, ansprechend und ergreifend smd, als viele werkliche Gemälde.

Ob nun gleich der Werth beider Werke: Haydn's nicht mehr :- leugnrt werden kann, läßt, sich doch fragen, ob fie sch zur Ausf 1;- rung, M dereSing-Akademte eignen? Wir würden hier jede Com- position zuruckwetsen,„wclche anderwärts in Berlin auf ausgezeicha nete. Weise gegeben wrrd. Dock) bleibt in vorliegendem Falle nicht zu ubexsehcn, daß das Singen der Jahreszeiten vielen Mitgliedern Vcrgnugcn macht, und mehrere Abonnenten wohl nur dadmch fest- gehalten werden, daß die Konzerte einc gewiffe Abwechselung darbie- ten. gBescvloß man aber einmal die Auf-“krhrung der Jahreszeiten,- so hattedas meisicrhaftc Trinkcbor nicht7degbleiben sollen. Hier scheint eme Märkische oder Laqssische Anficht vorzuwalten, wonach der Herbst allerdmgs obne Weinlese vorübergebt, oder nicht zu de_- reifen isi, warum man über Potsdamer oder Gybener Wein so n Extase geratbcn und so viel: Jgche und Hovia! schreien sou. Hält man aber derlei Ausrufyngen tm Angemeiuen für unschicklich, warunx nahm man denn unmittelbar vorher an dem Tajo und..?)a- lali keinen Anüoß? Warum versagt man sich nach der Durst ek- regenden Jagd einen erfreulichen Labetrunk? Reichen Grundsäße so bcschränktcr Art zur Verüümmelung von Kunstrmrkcn hm, so hätte die Akademie ma„nche„derselben (z. B. Händel's Semcle) qar nicht geben können; nicht im Belsazar sngen dürfen: „Es fließe Wein in Strömen bin“; und am wenigsten tm Alexandersfesie: „Bac- chus Schlauch isi unser Erbtbeil !“

Die Aufführung, am 151en d. M. war in jeder eziehunq vor- trefflich, und neben den Chören verdienen die Solo immen (Dem. Leni; und Dem. Grüybaum, Yerr Mantius und Herr Zschtcscbe) sehr großes Lob._ Wie selten ndet man (um nur einen Punkt hervor uhcben) vter Sänger, und Sän erinncn, welche voükommen deutli aussprechen und, bet allem Ge üble und AuIDrxxcke im Vor- trage, doch die Töne ohne Zichxn odrr Schieben rein einsevcn und auf den Kopf treffen. Näher ms Einzelne einzu ehen, erlaubt der Raum nicht, doch müssen wrr noch erwähnen, da unscreHoffnung, eme entstandene Lücke werde bald aus*gefüllt werden, durch Dem. Grünbaum (welche heut zum erüenmal in dirsem Vereine sang,) Janz in Erfüllung“ gegangcn ist. Man muß ihr, der Akademie uud en Zubdrern, gleichmäßig Glück wünschen daß sie zur dffcntxicken Verherrlichung, großer Meister nun mr_cb willi dicwund béekrt. Wc:- die edle Cavatmc: „Licht, und Leben und ges wäcbct“, so vortrxff- lich vortragen kan_n, _wtc _Dem. Grünbamn, dem wird auch das Eriiftesie und Großarttgüe m den älteren musikalischen Kunstwerken gelingen. 0--o

Meteorologisrhe Beobachtung.

1835. [ Morgens 'Nachmitt. . Abends Nach einmaliger 16.3anuar. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung. _

Luskdkuck*- 334“ :'"ParÜW/o «'*'Pac. 328,9 o"“w.„ Queßwärme 7,9 " R Luftwärme+ 2/50N-+ 5-*“R-+ 4,1"R., * 0-03 Tbauvunkt -- 0,7 " R_ + 2/0 "R. + 9/6 “R Jlußwarme , R. Dlmsksätig. 76 UCK 7-5 VCL. 74 pCt. Zodemvärme T,. “R " - ' 5 „“ . JFF? .. . ÖÜYYXU' hÜYFZKr HILL äusdünst. 0,o ; 1 Rh Wolkrnxug '" SW. 1 » ZNiedersaqaq 0,o : 8 “'Rd,_

*

Königliche Schauspiele.

Sonntag, 18. Jan. 3111 Qpernhause: Oberon, Köniq der Elfen, romantische Feen-Oper tn 3 Abcl)., mit BaUees. Mußk von C. M. v. Weber. .

Wegen fortdauxrnder Heiserkeit des Herrn Bader kann die Oper Cortez an diciem Tage nicht gegeben Werden,

Zur Oper: „Oberon“ werden Opernhaus-Bxllets, mie Mom tag bezeichnet, zu folgenden Preisen verkauft: Ein Play in den Logen des ersten Ranges 1 Nr lr. 10 Sgr. :c.

Es wird ersucht, die zur per Cortez gekauften Biüets im Billets-Verkaufs-Büreau gegen Billers zur Oper Oberon umtau-

schen oder den e_zahlten Betrag zurückempfangen u lassen. „,Im Schauéptelhause; Nuljor 1110th ja eccleojza, oder: Die

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