kluge Königin, historische Tragi-Komödie in 3 Abth., von C'. (Mad. Crelinger: Katharine.) Hierauf: Die Lot- Abth., von E. G. Klähr. Köniastädtisches Theater.
Sonntag, 18. Jan. Der böse Geist Lumpacivagabundus, oder: Das lieder1iche Kleeblatt, Zauberposse mit GesW in 8 AÜW“
Raupach. terie-Listen, Lustspiel in 2
[Berliner 861'80. [)en 17. 1111111111“ 1835.
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Neueste Nach.richten.
Paris, 11. Jan. Der König empfing gestern den Prä- fidenten und die Secretaire der Deputircen-Kammer, die Sr. Majestät die von dieser Kammer in ihren letzten Sitzungen an- genommexren Geseß-Entwürfe über die für den Pairshof ange- wiesene Summe, über das Tabacks-Monopol und über die Ma-
__(ZZT'ék-N-„ULU-"Y [ZFI [H' “1.77? ] YYY.
72
jorate überreichten.
Die etition verschiedener gen den Schluß der gestrigen
wo Soissons zu einer Festung bedeutend im Preise verloren
fich ausschließlich
zu beschäftigen. Der Marschall Gérard ist Der Herzog von Bassano
Herrn Théers gehabt, und man
4 1012 1011 4 11,134 100§
seine Freunde dem Präfidenten Eröffnungen machen lassen.
1747 MF 13172
s1chern wollte. Man will aber
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1414 1401
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Vereinigten gen. Man fügte hin
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3012
de.“. Wähler war 162.
die Majorétät, bern hatte Herr Robinot St.
Aus der Zusammenseßung 982. 01331911. Kollegiums von Paris glaubt
8pa11. 53 457
Die verbreitetste Wahlen ist hier die,
die bei den bisher bekannt vativen Partei in
Se. Majestät führten daräuf den Vorscß in einem weistündigen Minister-Rathe. Zausbefißervon Soissons, die ge-
m er zur Berathung kam, und worin die Bittsteller eine Entschädi- gung dafür verlangten, daß ihre Häuser seit dem Jahre 1821, erhoben ward, wegen ihrer Lage hätten, wurde nach einer kurzen Debatte an den Kriegs-Mjnisker verwiesen.
sammlung sci) trennte, wurde noch beschlossen, zen nächsten Woche keine öffentliche *in den Bureaus mit der Prüfung des Budgets
digen Umgestaltung des Kabinets. Herr von Rigny soll durch
Es heißt, der jeßége Minister der auswärtigen Angelegenheiten würde sein Amt sehr gern aufgex. ben, wenn man ihm den Gesandtschafts-Posten in London zu-
der Gunst des Hofes gesunken sey.
An der gestrigen Börse hieß es, der Kammer in einigen Tagen erklären, der RegierunÉ, einen nenen Ge'seß-Entwurf über die von den
taaten verlangte Entschädigungs-Summe vorzule- u, das Französische Kabinec wolle“ der Nez“ merikanischen Freistaaten vorschlagen, ihre Ansprüche auf 15 Millionen Fr. herabzuseßen.
Das Wahl-Kollegium von Dinan, Dcparten'wnt der Nord- küsten, welches an die Stelle des St. Malo optért hat, eine neue endigte am 6rcn 0. seine Operationen. Davon erhielt Herr von St. Pern- Comllan, Maire von Dinan, gleich bei der ersten Abstimmung nämlich 114 Stimmen; von seénen Mitbewer-
James 14 und Herr von Caderon 1 Stimme. Pern-Couellan wurde daher zum Deputirten ernannt.
die Erwählung des ministeriellen Kandidaten Herrn Moreau mit Bestimmtheit voraussaqen zu können.
Meinung über das Resultat der Englischen daß die Tendenz des neuen Unterhauses ' weder radikal, noch ultra-konservativ, sondern von der Art seyn Werde, daß die gemäßigte Partei Lord Sranley's die Ultra-To- ries aus dem Kabinct verdrängen dürfte. Débats glaubt der Wahrheit am nächffen zu seyn, gewordenen Wahlen von der konser- England gewonnenen Stimmen auf etwa 25
schä-ze.
so werden die
éßung der Deputirten-Kam-
Bevor die Ver- im Laufe der gan- Séßung zu halten, sondern
seit einigen Tagen krank. hat mxhrere Konferenzen mit spricht jehrstark von einer bal-
der Deputérten-Kammer haben
wissen, daß dieser Minister in Herr von Rigny werde geführt. es sey nicht die Abficht
Herrn Beslay Vater, der für Wahl vorzunehmen hatte, be- Die Zahl der anwesen-
Cyr 33, der Herzog von Fitz-
Herr von St.
der Bureaus des 7ten Wahl-
das Journal des Débats 1014. 101.
Loose 70';. 70. 264. 26-2.
Das Journal des wenn es
„Wenn“,
mente zählten ,
9111511113 abgeordnet. Blatt, „hat während zwan Ruhm des klassischen Dram
Die Sent
nelle des
Hol]. 5proc. Obl. von 1832 98),- 981.
sagt es, „dies Verhältniß bis zu Ende Tories den Stimmen, die sie im lehren P ungefähr 100 hinzuzufügen haben; aber ihre Streitkräfte darin niemals die Zahl 150 und das Unterhaus hat über 650 Mitglieder. der Whigs würde also immer noch furchtbar seyn.“ Dlle. Duchesnois wurde gestern beerdigt. Das Wetterw ungünstig, und doch folgten dem Zuge unzählige Leidtragknb' Ane Theater der Hauptstadt hatten ihre ersien Künstler ' „Olle. Duchesnois“, sagt ein hiess “ . („ . gc. ztg «zahren zugletch mét Talma de as aufrechc gehalten. Sie Warv', leicht die lelzte Schauspielerin, die Racine's Verse richtig auß fassen und die zarten Gefühle, sind, in die Heréen der Zuhörer zu übertragen verstand.“ Pyrenées theilt aus Henday vom Zten d. mit, daß eine Abtheilung Linien-TrUppen Jrun in der vorhergegangenen Nacht in Berra die dorc- Stadthaus einquartierten Kaxli zwölf derselben getödtet und drei mit nach habe, um se an dem nämlichen Orte zu erschießen, tvo 3111- riaga vor kurzem drci “ Der Znsurrectéons-Krieg wird jelzt überhaupt immev grausa So tödten die Znsurgenten, nach dem des Pyrenées, fast Jeden, Pampclona, Bilbao und anderen großen Städten der vinzen antreffen. Die Communicationen smd demnach spärlich geworden.
Chréstinos hatte
2-Z-proc 544 G.
bleibe Kk . nun hab
Die Major“...
zur
die den Alexandrinern anvertxa
111
stischen Douaniers überfa
INM geschirmt erschießen 117.1
MÉMoria
den sie auf den Landstraßenw.
vierP . auch
Reisende, denen es geglüokt war, vonP pelona am Zten d. nach den Alduden zu gelangen, Mina sey krank, und sein Zustand flöße einige Besoxgnisseé Bei der Abreise dieser Personen waren so eben in Pampa aus Aragonien 1000 Mann Infanterie und 200 P:“erdez Verstärkung von Z))?ina's Armee eingert'wkt.
Aus Saragossa vom 31. Dez. wird berichtet, lubf, Oberbefehlshaber auf der rechten Seite des Ebro, bei dem Col de Suca die von dem Obersten Valles und sei Gefährten Papaceét, Guerriska und Chambonet befehligten *» surgenten angegriffen und geschlagen habe. Valles wurde ges gen genommen, Papaceit und Chambonet fielen. der Znsurgenten, die außerdem 40 Todte und verloren, fielen in die Hand Cokubé's.
Frankfurt a. M., 14. Jan. 4proc. 93-1 932 2 4-4 Bank-Actien15661564 Parc.-Obltg. 1391. 100 Gulden 2151. G. Preuß. Präm.-Sch. 624, Anl. 95“;- 95-3,
daß * am 27
Alle 30 Gesang"
Oesterr. 5proc, Met
1proc. 231“ 139; Loose 61-1. do. 4pr Po
-5proc. Span. Rente 444, 431. Zproc. do. pm
Nedacteur (;o-m. «»
Gedruckt bei A. W. Hayn.
Allgemeiner Anzeiger 7111 die Preußischen Staa
__ Bekanntmachungen.
Bekannxmachung. _
Zur Subhaüatéon des tm Gubrauschen Kretse be- lkgtncn, nach der landschaftlichen Taxe auf 7238 Th_lr 8 vf. abge chäyten Gutes Tscheschkowiy tsk ein Bae- tungs=Termén_ auf „ den 15.Ma1k.I., Vorm1ttags um 10 Uhr, an'gesetzt worden. „
Befiy- und zahlungsjfäbtge Kayflusiige Werden da- her vorgeladen, in die em Termm vor dem ernann- ten Deputirten, Herxn Kammergerichts-Asseff9r Nib- vcntcop, auf dem btefigen Schloß entweder xn Pey- son oder durch gehörig informirte und geseßltch legt- timirtc Mandatarien sch einzufinden, ihre Gebote abzugeben und demnächst deu_Zuschlag an den Mersi- und Beßbietenden zu f?ewärttgen. .
Die Taxe, der neue : Hypotheken-Scheén und dxe besondern Kauf-Bcdingunßen können währenb der gewöhnlichen Amtsüunden n der hiefigen Negeßra- tur eingesehen werden.
Zugleich wird der seinem Aufenxbalte nacb unbekannte Kriegs: und Steuerratb Carl Mechael Hoffmann, od_er vcffcn Erben vorgeladen, in dem'anstehenden Tcrmm die Rechte we en des für: ihn auf dem Gute 11110. 111. K". 12 baYtenden Kapetals [1171 2000 Thlr. wahr- zunehmen.
Glogau, den 19. September 1834. ,
Kdni [. Preuß. O_ber-Landcsgertcht von H écdcr-Schlesten und der Lausch. (l.. 5.) G S v e.
-Subbaftatéons-Patent.t
Die unterm 28. Januar 1834 von uns verfugte, und nach der Bekanntmachun vom 6. December d J, zurückgenommene Subbg ation des dem Kam- merherrn, Hof: un_d quttttcn-Ratb Carl Josepvp Hopfgarten zugehörtgcn, in dem LangensalzaerKretse belegenen, und im vaotheken-BUM des unterzeich- neten Ober-LandeSgericl)ts '1'0111 „11.010. 38, „;;. 3:14. a.,. eingetra c11en Mannlehn-Rttterggts Malversiedt zweiten Ant etls, mit den dazu gehbrtgen Holzungcn auf dem Jhlefelde, so wie der Hälfte eines halven (Hats in Großengottern und einem Fünftel vyn dem andern halben Gute daselbß, welche Grundstuxt'e zu- sammen auf 57,621 Thlr. 11 sgr. 5“ pf crechtlech abgeschätzt worden snd soll nunme r an den An: trag ctnes Gläubtgerz kbren Fortgang nehmen. Es ifi daher ein Butangö-Tcrmin auf d11122. Julius1835, Vormittags 10 Uhr, vor dem Deputirten,„ Königl. Ober:Landesgerccl)ts- Affeffor Herrn Kru , m dem Lokal des unterzeichne- ten Ober-Landcsger (hrs angesetzt worden, zu welchem die Kaufluüigen mit dem cherkcn hierdurch vor, geladen werden, daß die Taxe, der neuske Hypotheken. Schein und bie kesondern Kauf-Bedéngungcn in der Registratur bter eingesehen werden können.
Naumburg, den 23. December 1834. Königl. Preuß. Ober-Landesgericht von
Sachsen.
21 u s z u g.
Dem Antrage des Carl Daniel 11. Wulffcrona, nach- gebliebenen einzigen Sohnes und Erben des km „M", kober d. I. verüorbcnen_Kbnigl. Schwedischen Nm- metßcrs a. D., Eigentbumexs des in Neu-Vorpom- mern, im Grimmenscvcn Kreise belegenen Anodntl- (Hats Zarrendorfs und Pächters des Guts Hagesm. docs in Schonen in Schweden, Magnus v. Wulff-
den hieroxts bekannn'n Erben worden smd, und zur Vertheilung dcr schritten werden soll,
crona, gemäß, werden alle diejenigen, welche an die Verlassenschaft des Letzteren , ' dachte Gut Zarrendorff, digerhofes zu Elmenhorü oberwähntcn Guts Hagesmborg , aus irgend einem rccbtlrchen Grunde Ansprüche und Forderungen ma- chen zu können glauben, heermtt aufgefordert, solche in einem der folgenden Termine, 1115: d. 5. und 26. Januar, d. 111. Februar k I.. hierselbü genau anzqmeldcn und zu bcglaubigen, bet Strafe der Prä- cluston, welche in 1811111110 d. 9. März k. J. erkannt und vollzogen werden soll.
'in FpßikW an das ge- an dee Pachtung des Pre- und an die Pachtung des
150111111 Greifswald, den 29. Novcmber 1834.
Königl. Preuß Hofacricht von Pommern
und Rügen
(11. 8.) v. Möller, ['r-“105128.
Edictal-Ladung. Im Jahre 1816 iii der Großher ogl. Equipugen-
Inspector Geiß „dahier, und im Fc ruar d. 3. dessen Ehefrau, Maréxaretha Barbara, gcborne Bambach, ohne Lctbeßer
meinschaftltchen Testaments, der thtwe üorbcn.
en und mit Hintxrlassung eines ge- so wre verschiedener von
zu demselben gefertigter Nachträge ge-
en Verfügungen von ür gültig anerkannt „ _Masse gc- so werden alle dtejemgen, wclche Erb: oder sonükgx Ansprüche an gedachten Nachlaß erhexsxn 'wollen , hterdurcl) aufgefordert, solche um so gew er Montag, den 111“. Februar k. J„ Voxmittags 11 Uhr,
bei dem unterzeecbneten Commissaér, in der Com-
Da die vorliegenden letztwilli?
misj't'onsskube Großherzogl. Hofgerichts dahier anzu- zeigen, und r1ch111ch zu begründen, als sonst ohne Rückstcbt auf ste der Nachlaß unter die Testaments-
Erben vertheilt werden wird. DZmüadt, ?ZMÖI Delcetxxybefr 1834 E er von 1 w' erzog . o geri ts-- xtra- udi- cial-Senat bestellte Commissair I ' B a l s c r ,
Hofgerichts = Secretair.
-Vekanntmachung.
Ip Gemäßhcét des H, 1:1 der Statuten der Lebens- verßck)erungs-Gese11schaft zu Leipzig sfnd durch das LosFins dem Ausschuffe der GescUschaftsmitgliedcr gc 1 en:
Herr Carl Gottfried Peter, Spediteur und
Gaßwirxh, „ Herr Hetnrtch August Ludwig Schröter- Wechsel-Sensal, -
und deren Stellvertreter:
Herr rofessor Moritz Wilhelm Drobisch- Herr [ heinréch Balthasar Kirchner, Schul- ? rcr/ und dagegen durch verfafsun smäßé e Wahl: Herr Carl Gottlieb Hagnder,gSchul-D1rector,
Herr Johann Friedrich Wilhelm Sch1'1ß-?F
1er, Kaufmann- als Aussthußpersonen: “ Herr Friedrich Wilhelm Stockmann, Land- erichts-Dtrector, Herr * ohafnn Heinrich Bloß, Paßor an der reformn'tcn Kirche, als deren Stellvertreter;
inglcéchcn für die durch den Eintritt des Herrn Schüßler erledigte Function cines Stellvertreters:
Herr Professor Otto Linné- Erdmann, als sylcher ernannt worden.
Lctpzig, am 30. December 1834. DasOtrectortumderchensversécherungs- Gesellschaft.
Reg.:Rath [).-, Beck. Dürbig. Kammermtb G. Frege. Harkort. Ten'ner. 111. Wiesand Olcartus.
.*
Licerarische Anzeigen.
Bei 21. W. Hayn, Zimmerstraße Nr. 29, isi so eben crschéenen und daselbü, so wie in allen Buch- handlungen zu haben:
„ N e k r o l o g des Köntgl. Prcyß, Wirklichen Geheimen Staats- und Fmanz-th'sters te. 21. :c.
Herrn Karl Georg Maassen. Geheftet. Pkeis 5 sgr.
Goethe s sammcltche Werke, ,in 55 Bänden. (Stuttgart, Cotta'sche Buchbandlun .) Taschcn-Ausgabc: rob 17 Thlr.; Hlbxrzbd. 22 Thlr. 15 sgr.: Prachtband 24 Thlr. 20 sgr. Oktav = Ausgabe: roh 34 Thlr.; Hlvfrzbd. 40 Thlr. 20 sgr.; Prachtband 44 Thlr. 25 sgr.
Goethe Über Kunst und Alterthum, 1 n 6 B ä n d e n. (Ebendaselbsi) Rob 7 Thlr.; Hlbfrzvd. 8 Thlr. 10 sgr.; Prachtband 9 Thlr. 15 sgr , smd, stets vorräthig in der Buchhandlung 3. 21. LM, in Berlin, Burgstr. Nr. 9.
Bei Basse in Quedlinburg ist erschienen und be: Ludwig Ochmigke, Burgstraße Nr 8, in Berlin, zu haben:
Gutsnmtbs's neuer Brenn- und »Desrtlltr-Apparar, d_urcl) welchen auf die einfachste Weise, vermittelst etner. Vorrichtung im Maischwärmcr, Branntwein sochtcl) aus der Maische und guter Esffg aus dem R ederschlnge der Dämpfe binnen kurzer Zeit cwon- nen werd. Nebst ciner Anweisung, vcrmittcl einer neuen Art von Helm, _bdchst rectiscérten Weingeist soglctcl) aus Branntwem zu ziehxn. Mit 3 Tafeln Abbildungen. 870. Prcts 25sgr. Gutsmuths's gründliche Anweisung, nach einer bis jetzt noch wenig bekannten Methode, aus . “ Kartoffeln e1nenfuselfreten Branntwem zu fabriciren. Mét.7 Abbildungen. 8111. Preis 20sgk-
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Es erscheinen wöchentlich zw halbe Bogen und als Bei_lage die Todtcn-Léße vo Man yrÉnumercrt in Herrmann, Lctpztgerür. Nr. 52, oder in deanch- ' v_on CarlfCurtbs, Spittelnmrtt 1711. .Z-
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nkündégung undDruckvrobe xiner neuen Angabev Schiller's sämmtlichen Werken in 12 Oktavbänpcn, auf Velin-Papier, mlt , Stablsttchen 1111? Tttelbilder, Orcse Angabc, durch eme hdchü interesante “» handlung SchrllerV „über den Zusammenbau de_r thiertschen Natur des Menschen 111
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, iner Gemahlin vermehrt, wird in Leefcrungen, jede 11 3 Bänden, erscheinen, dc erste bereits zur O'crmcse 11. soll. Der Subscrtptéons- reis für das Ganzeb trägt WWW, und ifi be m Empfange cinerj Lieferung mit 2ZiTh1r zu entrichten.
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der poetischcn
National-Liceratur der Deutschen von ].)1'. (55.
(5.5. Gervinus.
„Von den ersten Svurcn der M' schen Dichtung bas gegen das Ende dcs 131cn Jabr- , 301 Bog. Preis 2 Thlr. 15111- (Der 211 und 311“ Theil erscheinen im Laufe dev
_ . Jahrcs1835.) „ ,
Es wcrd uberßüsst'g (seyn, eijx 213111vo111o1-Z nqnoncUcr Bedeutung und qusnscch Ausfüvrmzv- w„te dgs obige, aus der Feder 'ctnes Mannes, der!“ heüortschcn Fache anfängt ctnc ganz neue Ba zu brechen, writer auznpreisen.
Dcr Verleger bt schon vor seiner Erschcinun
auch f1'1r das Ausland vorberet'xxt und durch Hkk " Haas m Neuchatel c-ne franzönscbc Uebersetzung" Werk und von einem Londoner Freunde dem V fasser xine englische Uebersetzung versprocvcn !!?/,s daß mtt dem Namen des H1jkortkcrs zuglejch !ckmhtc der deutschen Poestc auf eine würdige W
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Allgemeine
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Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Des Königs Majestät haben Aklcrgnädigsk geruht, den bis- erigen Ober-LaydxsgsriMS-Rarh von Möller zum Gchcémen “zusxxzx und Mmeßerial-Rath im Jußéz-Méuisterium zu ernen- nen, und das daruber ausgefertigce Patent Alj-xrhöchst zu voll- ie en.
1 „Es. Königliche Majestät Haben dcn bisherigcn Obcr-Lan- desgerjclx-ts-Ratk) und Land; und Stadtgerichts:Dirckcor Késker zum Geheimen Justéz- und voxkragendcn Rat!) im Justiz-Mi- „isterium zu ernennen Und das dtesfäiiige Patent Allerhöchst- eigenhändig zu vollziehen gcruht.
Des Königs Majeßät haben die BeförOLrung dcs Dom-Ka- pitulars Suer zum Dotn-Decbant bei dcr Kathedral-Kirche zu Münster Aslexhdcyst zu genehmigen geruht.
„Des Königs Majestät haben den bisherigen außerordentli- t'n Gretfswa'd zum or- den111chen Professor der Gcsch1chte in der philosophtschen Fakuk- tät der dafigcn Universität AUcrgnädégst zu ernennen und die für kTolchen ausgefertigte BestaUung Allerhöcystsclbst zu vollziehen geru t. '
Se. Majestät der König haben dem Regierungs-Bau-Zn, spektor Feller zu Breslau das Prädckar eines Hof-Baurmhs beizulegen gcruht.
"Zeitungs-Nacbrichten. A u s l a n d.
Rußland.
Odessa, 26. Dez. Der Monat November ist für die Schiffe, welche sich aus unseren Häfen ins Mittelländische Meer begaben, führ unheilvoll gewesen,; starke Süd-Ost- und Süd- Wesk-Stürme haben die Fahrt derselben beträchtlich verlängert. Man schreibt aus Konstantinopel, von wo das Dampfboot „Kai- 111N1kolaus“ heute in 53 Stunden hier angekommen ist, daß es dort beständig regnete und sehr kalt war.
Odessa zählt 1th drei lithographische Anstalten, mit deren Arbciten man schr zufrieden ist; dagegen hat es „nur zwei Buch-
“ druckereien, die für die Bedürfnisse der Stadt nicht hinreichen.
Frankreich.*
Paris, 11. Jan. Der Pairshof hat gestern wieder 10 Beschuldigte in Anklagestand vcrseßt und in Betreff 5 andercr wegen unzureichender Beweise die Anklage beseitigt. .
Privatbriefe aus Nord-Amerika melden übereinstimmend, daß die Vorschläge des Präfidenten in Betreff der Maßregeln gegen Frankreich von dem Kongreß nicht 9111151111) angenommen wex'den würden. Man würde ihm die Ermächtigung, die Französnchen Schiffe zu konfisziren, verweigcrn und bloß eine Bil] „oer Un- terbrechung der Handels-Verbindungen“ votircn. *
Die Gazette bemerkt: „Was sick) in diesem ?lu_genblicke Wischen dem Präsidenten Jackson und der Nord-Amerikanijchen R1“- gurunÉzuträgt, hat das Seltsame, daß auch hier das Uebel von einer eite kömmt, wo man es nicht erwartet hatte. Lange Zqit hindurch hat man sick) vor den Jesuiten gefürchtet und ist m das Nes der Doctrénairs ge:“akhcn; man hat die A11archie ge- fürchtet und ist dem Despotismus in die Hände gefallen; man hat vier Jahre hindurch vor den angeblichen Kriegs-Drohungen von Seiten der absoluten Monarchen gezittcct, und jene Dro- hlmgen kommen jetzt in einem insolcnten Tone von Sßétcn ei- 11er Republik; man war auf einen Prinzipicn-Krieg gefaßt, und em Geld-Krieg 111 es, der stck) uns zeigt.“
Das Journal de Paris erklärt die Nachricht, daß in einem Streit mit den freigelassenen politischen Gefangenen von
Monthaint-Michel (s. Nr. 16 der Staats-Zeitung) ein Schenk- wtrth getödtet worden sey, für grundlos, fügt aber hinzu: „Dex "ste Gebrauch, den die weißen Begnadigten von ihrer Frechen machten, war, daß ste sach in einer Schenke zu einem Banbett versammelten, wo ste gegen die Regierung und den Kömg eme pkache Und Drohungen führtcn, deren Wiederholung man uns “11111211 Wird, die wir aber nicht zu streng be eichneu, wenn Wix erklären, daß fie fähig find, auch den Ungl ubigsten zu be- IWM“, daß es Feinde giebt, welche die Milde nie entwaffnen :* .!
Die Tribune hatte heute einen Prozeß wegen fo1gender drei Zeilen in ihrer Nummcr vom “2671cn Sept., die ne dexn Engl. Blatts Sun entlehnt hatte, zu bestehen: „Daß Land rst “"JensMinlich dcn Geldwuckzcrern (AgioteurS) prechegebxn; der König ist ein Königl. Geldwucherer, der mehr wünscht, seme Börse zu fülLen, als die *Fre1heit seines Volkes zu befeftigen "üb Auszudehnen.“ Der verantwortliche Herausgeber, chr .Bickxat, ward von den Geschwornen der Beleidigung gegen dre Pern des Königs für schuldig erklärt und demgemäß zu sechs- Mßakllkck)“ Haft und zu einer Geldbuße von 2000 Fr. ver-
r eic.
Dcr bekannte Komponist Donfxtti ist in Paris angekom- inen, um auf dem Italiänischen hearer seine neuste Oper: „Marino Faliero'“ in Scene zu chen. _ _
In dcn vergangenen beiden Nächten haben in vcrxchtebenen Stadtvierteln von Paris, wo die Diebstähle jeßt auf eme so b'UUkUbigende Weise Überhand nehmen, 320 Verhaftungen statt- SksUnden. Es heißt, daß der bisherige Chef der Sicherheits- Poltzei abgeseht worden sey, und daß Herr Vidocq diese Stelle kader erhalten Werde,
Im Messager lie| man: „So cbm vernehmen wir, daß in Folge von Beschtmpfungen einer Dame auf der öffentltchcn Pro- menade zu Meaux eine heftige Erbmerung zwischen den Einwoh- Rom und den dort garnisonircnden Lancicrs ausgebrochen M-
an spricht von einem Handgcmenge, in dessen Folge die Lan-
Berl
“Ln, Montag Oen19t1'"
ciers in ihr Quartier zurückgelkiebcn 1111710111
lhre Chefs consfgnji't Und durch die Einwohner glci-Hsam blokért ? 1achrécht von Qiescm ; Borsaüe_ habe der Marscha11 Mortier den Befehl geben onen, * 0:1." Lancxers aus der Stadt zu verlegen, Hr. Thicrs aber sey der “
scyn sollen. Man fügt hinzu, ans die LM?
Memung genossen, vorerst cine Untersmhung anzuskeUcn, und man kagt, 2Bataillone Lénientruppcn sech gestarn vonParis nach Meanr abgegangen.“ (Dcr Messaqcr verbürgr déese Nachricht nicht.)
It) einem hiesigen Blatts [11:11 man: „Wir erhalten heute uber Spanécn die Bestätigung der Nachr1cht von einer wahrscheinlichen Cinmisckzung Poxtu-gals, im Fall fich die-Jn- surrect-on auf eine gefaßcdx'ohcnke Wexse nach Galicien hin aus- dehnen sollte. Die Porthécssche Rezzlcrung hat mehrcrc Regi; maurer an der äußersten Gränze angestellt, um auf den ersten Bsfehl in Spanien einrücken zu können. Ukbrégens glaubt man nicht, daß die Spanische Regierung für den Augenblick des Bei- standes' Portugals bedütfcn werde.“
Im antcateur vom 7. Januar liest man: „Am 2. d. M. haben die Gxnemle Caratala, Espartcro _Ynd Jaureguy zu Ormastcguy, zwischen“Valla-Franca 11170 Beczxara, 8 Insurgen- ton-Bataillone unter dem Kommanöo thvalacarrcguy's geschlagen. Der Kampf begann um 2 Uhr Nachmittags, 11110 um 5 Uhr wa- ren die Karlisken in voller Flucht. Man hat noch keine andere Details, aber ihr Verlust scheint bedeutend gewesen zu seyn.“-- Obige Nachricht erhält durch cinen Bericht des Generals Cara- tala an den Spanischen Konsul zu Bayonne' einige Bestätigung. In déesem Berichte heißt es: „Die Rebellen wurden nach allen Richtungen hin zerstreut, nachdem fie einen bedeutenden Verlust erlitten hatten. Der Kampf dauerte von halb vier Uhr Nach- mittags bis zum Einbruch der Nacht.“
Großbritanien und Irland.
London, 13. Januar. Der Herzog von Cumberland (| gestern wieder von heer nach Brighton abgegangen. Vorgestern hatte der Herzog eine Konferenz mit dem Grafen von Eldon.
Vorgesternöist der Herzog von Leuchtenberg auf dem Königl. Dampfschiffe „Firebrand“, geführt von Lord Adolphus Fißcla- rence, welchen Sir Thomas Fremantle begleitete, nebst Gefolge von Ostende in London angekommen. Bald nachdem der Her- zog im Clarendon Hotel abgestiegen war, fanden sich die beiden Königlichen Haus-Beamten, Sir Henry Wheatley und der Gene- ral-Major Sir Andrew Barnard, auf Befehl Sr. Majestät dort ein, um dem Herzog ihre Aufwarmng zu machen und demselben anzuzeigen, daß der König und die Königin seinem Besuch in Brighton entgegensähen. Zug1eéch bemerkte Sir Andrew, daß er von St“. Majestät den Bchhl erhalten habe, den Herzog während des Aufenthalts in England zu begleiten. Im Laufe des gestrigen Tages kamen noch der Marquis von Wellesley, ViScount Palmerston, dcr Unter-Sccrctair Backhouse, Graf De Grey, Herr Harries, Sir Robert Walson, Graf von Aberdeen, Lord Wharncliffe, Sir Charles“ Bagot, Herr A. Baring und Sir R. Goxdon, um dem Herzog 17311 Achtung zu bezeégen. Der Her- zogvon Leuchtenberg si'attetedarauf dcmHerzog von Wellington, als 2011111111!“ der auswärtigen Angelegenheiten, eincn offizieller: Be- such ab und empfing am Abend in dem Hotel den Marquis von Ficalho und den Baron Sa Bandeira, die nach München ge- sandte" Komtniffarécn, Herrn Sarmento, Portugiesschen Ge- sandten, den Baron Gustav Billing, Kammerherrn der Köni- gin von Bayern, den Ritter d'Almeida Garret, Portugiefischen Ge- schäftskräger in Brüssel, den Grafen Méjean und Andere zum Diner. Dcr Hexzog von Wellington erschien unerwartet bei diesem Di- ner und mzterhéelt fich einige Zeki! mit dem Herzoge von Leuch- tenberg hindurch in Deutscher Spraäxe. Der Herzog v. Leuch- tenberg sprichr nämlich nicht e:“n Wort E11Z111*cl). C'r riet gestern mit Lord Adolphus Fikzclarence aus. Der „Herzog von Wellington wird, als Staats ; Secretaik de;“ auswärtigen Angelegenheiten, den Herzog von Leuchtenberg nach Brighton begleiten, um ihn bci Ihren Majesfäten einzuführen.
Die Hof-Zeitung meldet die am 6. erfolgteAnkunft des Grafen von Haddington in Dublin und desen mit den gewöhn- lichen Formalitätcn vokgenomt-nene Installirung als Lord-Léeute- nant von Irland. Dieselbe Zeitung enthält auch die erwarteten Pairs-Creationen, 11ä1nlich die N:? Präsidenten des Schaßkam- mer-Gerichts, Sir James Scarlett, zum Baron Abénger von 216111 er, des Sir Philipp Charles" Sidney, Schwiegersohns des 611196, zum Baron de ['Wie und Dudlcy, des Herrn G. C. Pratt (Lord Brecknock) zum Baron Camden, und des Jrländi; schen Pairs, Baron Ftßgerald und Vejey, zum Pair des Ver- einigten Königreiches unter dem Titel Baron Fißgerald. Außer- dem enthält die Hoereieung noch die (bereits bekannte) Ernen- nung des Sir William Rae zum Lord-Advokaten und die des Hrn. Duncan M'Neéll zum General Fiskal von Schottland,
Es scheint nunmehr entschieden, daß der Marquis von Londonderry als Gesandter nach St. Peteerurg gehen wird.
Der Baron van Zuwlen van Nyevelt hatte_ge|1ern eine Un- terredung mit dem Grafen von Aberdeen im Koloßéal-Amte.
Der Herzog von Wellington_1vird morgen den fremden Gex sandten in Apsley House ein großes Diner geben.
Die Wahlen in den einzelner; Bezirken der Hauptstadt smd nun alle beendigc und sämmtlich_1o auögefallen, Wie mix ziemli- chcr Wahrscheinlicbkeic vorherzuxehcn jvar. SU“ Francts Bur; bett und Oberst Evans hatten in Westminster ein Jeder un 1:- fähr 1000 Stimmen mehr, als der ministerieüe Kandidat. n FinSbury wurden die Herren Duncombe und Wakley ewählt, in den Tower-Hamlcts die Herren Clay uxxd ])1'. Las ington; in Lambeck) die Herren Hawcs und Tcnnyron; in Greenwich die Herren Angerstein und Barnarb. Ob Herr Hume ln Midd- lesex wirklich durchfallen würde, schem noch nicht ausgemachc._
Gleich nach dem Sch1ufsc d;!" Wahl in der Londoner City wurde, nachdem vorher schon dre ndthégen Anstalten da 11 ge- tro cn waren, von einem Verein von Irländern, die in ondon ans ssg find, ein Courier mit der Nachricht von dem Resultat dieser Wahl nach Holyhead abgeferttgt, der in jeder Stunde 16 Englische Meilen zurückklegen sollte. Zu Holvbead warten: em
Januar
183-715.
M«Z„„RTXY§M" 5!
seyen, wo fie durch ? anderer Couréec 121.11“ T*e11 Erü'cren, nm die Nachricht von dort).
weéter nach Waccrsord zu b::“öcdern, wo wiederum Eilpferde 111 Bereitscbafc standen, 11-11. üe 111.111) Dublin und Cork zu bringen, damit sich diese der Oppositions-Parcei günftége Kunde so schne11 als mö (ich über ganz Jrlanb verbreite, Die Koßen wurden durch Subscription gedeckt, und der Londoner C'élbote brach um halb 5 Uhr Nachmittags, anderxhalb Stund1n vor dem eigent- lichen Schluß der Wahl, als aber das Resultat sehon so gut als gewiß war, yon héer auf. ,
Unter den von vorgestern bis heute beendtgten Wahlen in den Provinzen sind folgende die benterkcnswerthesteq: zu De- vonport Sir E. Codt'ington und Sir G. Grey, berdes Refor- mer; zu Leeds Herr E. Baénes, Reformer, und Sir I. Beckett, Konservativyr, an die Stelle eines Reformers; zu Canterbury Lord A. Conyngham und Herr F. Villiers, beides Reformer; von der Universität Oxford Sir R.an11's und Herr T. E. Esk- court, die vorigen Mitglieder, beides Konservative; zu Manche cc H1". P. Thompson und Hr. M. Phillips, die vorigen Mitglieder et- des Reformer; zu Essex Hr. A. Baring und Sir J. T. Tyrell, die vorigen Mitglieder, beides Konscrvative; zu Bn'mingham Herr T. Atttvood und Herr J. Scholefield, die vorigen Mitglieder, beides Radikale; in Süd-Staffordshire Sir J. WrotteSley und Hcrr C“. I, Littleton, die vorigen Mitglieder, beides Reformer: in Tavistock Lord W. Russsll, das vorige Mitglied, Reformer, und Hr. S. Rundle, Konservativer, neu gewählt, an die Steve des Reformers Oberst Fox. *
Nach dem Courier ist Folgendks das Resultat der bis heute bekannt gewordenen Wahlen: im Ganzen 372, darunter 236Reformer und 136Konservative; der Globe dagegen, der nur 367 Wahlen aufzählt, bringe doch, nach seiner Weise, eine noch größere Maxorität für die Oppostions-Partei heraus, als der Courier; er giebt nämlich diese Majoritäc auf 109 an, indem er 238 der neu gewählten Mitglieder zu den Refor- mern und nur 129 zu denKonservativen rechnet. Dem Cou- rier zufolge, beliefe fich bis ]"th die Majorität der Reform-Partei in dem neuen Unterhause auf 100. Da nun noch die Wahlen von Irland und der größte Theil der Schottischen Wahlen in Rück- stand snd, von denen die Rcform-Partei gerade am meisten er- wartet, so glaubt das leßtgenannte Blatt, auf die bisherigen Re- sultate fußend, behauyten zu können, die Tories würden im neuen Unterhause nicht mehr als 258 Anhänger finden, während die Reformer fich einer Majorität von 400 Sjtmmen erfreuen würden. Ihrerseits geben die ministeriellcn Blätter aber die Hoffnung auch nicht auf und behaupten unter Anderem, jest JfssW Stimmen mehr zählen zu können, als in der vorigen
e ton.
Die Morning Chronicle [ehm sci) gegen die BehaUp- tung der ministeréellen Blätter auf, daß an sehr vielen Orten, die im voriger: Parlament durch Reformer vertreten wurden, diesmal Konservative gewählt worden seven; sie glaubt vielmehr vers1chcrn xu können, daß bis ]ekzt schon 75 Tory-Kandidaten und nur :")7 Reform-Kandidaten durchgefallen seyen, wobei man noch, wie sie meint, in Betracht ziehen müsse, daß die Tories nur da Kandidaten aufgesteljc hätten, wo sie geglaubt, daß ihnen der Sieg nicht entgehen könne. _
Der Globe verspricht seiner Partei sogar in den Gras- schaften, wo die Wahlen stets den Konservativen am günstigsten waren, den besten Erfolg. „Bis gestern“, sagt dieses Blatt heute, „waren 18 Gt'afschafts-O)éétglicdcr gewählt; darunter be- fanden |ck .*; Reformer und 10 Tories. Diese Wahlen waren ohne Opposition erfolgt; eben so diejenigen, deren Resultat uns heute Morgen zugegangen ist. Diese letzteren belaufen sich auf 15; unter diesen [.*-“) neuen Mitgliedern find nicht weniger als 11 Reformer und nur 4 Tories. Wenn es so fortgeht, wird das Kabine: sc!) in den Grafschaften eben so in der Mino- rität befinden , wie in den' Städten und Burgfieckcn- Zn Nord ; Hampshire , dem eigentlichen Wellington'schetx Bezirk , wurden die beiden vorigen Mitglieder , beides echte Reformer und Gegner der Maßregeln des Kabinets Sr" Gnaden, ohne einen Hauch von Oppofitiou wieder gewählt Der älteste Sohn des Herzogs, Lord „Douro, erlitt hier bei 0111 leßten allgemeinen Wahlen eine solche Niederlage, daß er es füx“ unnütz hielt, den Versuch noch einnxal zu machen. Auch d:- ohne Opposnion erfolgte Wahl des „Norm Gisborne tn Derby shire kann als ein Triumph für dieVolks-Parcei angesehen w:“- den. Der einzige neue Tory, der bis jetzt für eine Grafschx? gewäYc wurde, ist der Marquis von Worckster.“
den dieses Blatt meint, daß die bis jeßt bekannt _ae- wordenen Wahlen von Irland auch in diesem Lande die 6011; Aussicht für die Sache der Reform darbdrcn. „Bereits“, fübrx. der Globe an, „haben die Reformer durch ihren einmüthigeß Sinn den Lord Ormantown von der Repräsentation der Königs- Grafschafcverdrängt, wo seine Familie durch ihren großen Grund- besiß und er selbst durch die lange Vertretung der Grafschafc im Parlament bedeutenden Einfinü hat, ,Dce Tories bedie- nen sich in Irland 1111er mögliche11 Mattel, um, nur können , Oppoficion gegen, me Reformer zu erre- gen; dies bewirken fie vorzüglich .durch die Advokaten, denen se die- Bekämpfung und-BEUUMNZUUJ det" Reform-Kan- didaten zur nothwendigen Bedmxung ihrer „Hoffmng auf künf- tige Beförderung machen. Daß der katholt1che Graf von Kenz mare, der seine Ernennung zum Lord-Lieutenant der Graf- schaft Kerry der vortgen_V»era1tung verdankt, einen Toryx Kandidaten unterßü t, tpk? dle Irländischen Provinzial-Bläxxx: melden, wird 1711; ho entltch als unqegründec erweisen.“
Die Oppositiys-Partei ist Überewgckommen, [[ck in der nächsten ParlamentS-Scsfion" der Wiedererwählung des Sir C, Manners Sutton zum Sprecher des Unterhauses aus allen Kräf- ten zu widersexßen, um dadurch den Ministern gleich anfangs einen Echcc betzubringen. Der Courier enthält in seinem heu- tigen Blatte einen hierauf bezüglichen Artikel, worin er den ge- nannten Herrn für unwürdig erklärt, noch ferner den Sprecher- Fuhl einzunehmen, weil derselbe nicht nur ein entschiedener
eind der Reform - Bil! sev, sondern 1111) auch unter den
wo fie