Ankunft des Paketbootes abwarten, um die ganze Frage, sywohl hinsichtlich des Geldes als der National-Ehre, der Entscheedung der"" Kammer zu überlassen? Wenn andererseits der Geseß-Ent- wurf „noch nicht votirr gewesen wäre, so würde die Oppofitton gesagt haben: Das Ministerium hat sich beeilt, das Gesch vyr- zulegen, um auf den Kammern, und auf den Kammern allem, das Gehässige einer Geld-BewYUégung unter den Drohungen einer fremden Re ieruüg lasten u lassen. Es hat stel) au_f dtese Weise von aller erantwortlich eit losgemacht; es ist eme ab- scheultche Hinterlist! - Glückliche Oppostion, die nur immer zu tadeln hat! .Das ist die leichteste und angenehmste Rolle von der Welt. Man schließe Frieden; sie tadelt den Frieden. Man erklärt Krieg; se radelt den Krieg. Es bedarf dazu wei- ter nichts, als daß man eine gewisse Anzahl von Gemeinpläßen zusammenftiokt "und allen fich darbietenden Gegenständen an- Oaßt. -- Was hat die Botschaft des. Präfidenten der Frage Neues hinzugefügt? Beleidigende Worte für Frankreich. Was“ mußte die Französische Regierung thun? Zeigen, daß es _für die Beleidigung empfänglich ist, ste von der Hand werfen und fie der Amerikanischen Regierung zurücksenden. Das hat sie gethan, indem fie ihren Gesandten abberief. Wir wiederho- len es noch einmal: es ist gewiß Niemanden in den Sinn ge- kommen, daß die Franzöfische Regierunq noch weiter hätte gehen müssen. Aber wenn man auch wirklich noch weiter gegangen wäre, so würde doch die Entschädigungs-Frage immer dieselbe geblieben seyn. Wenn Frankreichs Ehre verlang_t, daß 18 d_ie Beleidigung des Pxäüdenten Jackson empfinde, 1o verlangt dle- selbc auch, daß es zahle, was es schuldig ist, Wenn es schuldig ist. Die beiden Maßregeln, Welche die Regierung ergriffen hat, widersprechen sich also einander nicht; se wurden ihr gleichmä- ßig durch dée National-Ehre anbefohlen. Den Kammern kömmt jest die Entscheidung darüber u , ob Frankreich wirklich etwas scyuldig ist. Daraus beruht d e ganze Frage!“
Der General Franceschetti, einer der ehemaligen Adjutan- ten des Königs Murat, ist am 7ren d. M. in dem Markt- fsccken VeScovato auf Corstka am Schlagfiujse gestorben.
Großbritanien und Irland.
London, 16. Jan. .Der von hier abberufene Bayerische Gesandte, Graf v. Zenisson, hatte in den lehren Tagen mehrere lange Unterredungen mit dem Herzoge von Wellington. Heute konferirte auch der neue Spani]che Botschafter, General Alava, der bei der nächstm Cour dem Könige sein Beglaubi ungs-Schrec- ben überreichen wird, mit dem erzoge im ausw rtiqen Amte. Durch die Ankunft dieses Bots afters hören die Functionen des errn Zabat auf, der seit der Abreise des Marquis von Mira ores als Spanischer Geschäftsträger sungérte. Als der General Alava das leßte Mal in England war, befand er sch in der Verbannung. . _
.Die Brighton Gazette sagt, dre Gemahlm dcs He,!“- zogs Bérnhard' von Sach1en- Weimar, Schw_ester der Kömgm von England, werde, in Begleitung ihrer Famtlie, im Layfc des kommenden Frühjahrs zu einem BesUcl) bei Jhrejn Majestäten hier erwartet; die hohen Herrschaften wützden fich m Antwerpen einschiffen; der Herzog Bernhard, fügt jenes Blatt hmzu, sey noch nie in England gewesen. -
Der Fürst Esterhazy wird schon in der nächsken Woche aus Wien hier zurückerwartet. Morgen, glaubt man, Mrd Lord Granville aus Paris hier eintreffen. Der Gesandtschastsyokkey, von dem er zurückkehrt, ist der theuerste von allen. C's tft em Gehalt von 10,000 Pfund damit verbunden, und außerdem wer- den dem Gesandten von der Englischén Regierung 4000 Pfutzd zur Ausstattung bewilligt und die Miethskosten semes Hotels m Paris von ihr bestritten. _ _ „
Die ministeriellen Blätter sprechen ehre Zufrtedenhett mit der Rede des Lord Stanlcy an seine Wähler aus; du: Mor- ning Chronicle läßt dagegen ihr Mißvergnugcn darüber
durchblicken, und hebt weit mehr die Rede des Sir „James “
Graham hervor. Der Albion ficht den bisheriqen Gang der Wahlen als
sehr zufriedenskcllcnd an, und drückt seine Uebexzeugung axxs, daß das Peelsche Ministerium im Untekrhause dee erforderl:che Stärke, um die Administration fortzufahren, erhalten _werde. Dieses Blatt berechnet den Gewinn der Tories in dxn bas zum 15ten bekannt gewordenen Wahlen, im Vergleiche nur dem auf- gelösten Parlamente, auf 58, und dringt, eben so wie das T1- 1nes, mit Lebhaftigkeit darauf, daß das neue Unterhaus dem M:- nisterium die Zeit stel) zu erproben gestatte, _und nicht von vorn; hineén dasselbe durch eine factiöse Abstammung zu stürzen trachte, Und so faktisch einen Eingriff in das Recht der Krone, die Minister zu ernennen, mache. .
Die Morning Chronicle, die fortwährend als das let- tende Blatt der Oppofition anzusehen, und jeßt an die frühere Stelle der Times getreten isi, berechnet das bisherige Ergebniß der Wahlen auf eine mehr dem Courier als dem Globe fich anz nähernde Weise. Sie drückt dabei die yeberzeugung (aus, daß das jeßige Ministerium sich, dem künfngen Unterl)_auje gegen- über, auch nur einige Zeit hindurch zu erhalten außer Stande
seyn Werde; und ste bietet ihre ganze Dialektik auf, um sofort *
nach dem Zusammentritt des Unterh uses eine entscheidende Partei 5 Abstimmung gegen das jeßige Ministerium hervorzuru- fen, dem sie durchaus eine Probe versagen will, die_ man, ihrer Behauptung nach, auch dem Melbourne'schen Mintncxium und dem aufgelösten. Unterhause nicht von der andertx Serre bewil- ligt habe. In ihrer Leidenschaft fordert fie endlsch das Unter-
haus auf, falls das je ige Ministerium,. trotz einer gegen dasselbe ausgefallenen Partei; bstimmung, darauf beharre, im Amte zu
nicht würden halten können. Er gab zu, daß eine. große und wesentliche Veränderung - in dem Zehnten-System erforderlich sey, und verscherte, daß er weder als Tory, noch als Whig, sondern als ein ganz unabhängiger Mann auftrete, der bereit sey, jede Klasse von Männern, die das Wohl des Landes zu befördern Willens wären, zu untcrstüßen. „In dieser Gesnnung“, sagt der Morning Herald, „ist nicht viel von Anti-Reform zu bemerken. Lassen solche Aeußerungen auf eine wüthende und unvernünftige Qppofition geqen alle Verbesserungen schließen? Und dennoch wird Sir E. Knatchbull von der radikalen Presse als der Prototypus dcs wüthendsren Ungestüms und Vorurtheils geschildert.“
Der Albion verschert, daß der bekannte Sergeant- Span- kt'e zum Richter an der Kings-Bench, an des eben verstorbenen Taunton Stelle, ernannt worden sey.
In der Grafschaft Kent soll in den letzten sechs Tagen, wie der Albion versichert, durch Brandstiftungen ein Schaden von 8-*10,000 Pfund angerichtet worden seyn.
Die Times meldete neulich, daß eine Quantität Thee in einer Hamburger Fabrik aus schwarzem in grünen verwandelt worden sey; heute aber widerruft sie diese Behauytung, und er- klärt, daß der besagte Thee von Sachverständigen untersucht und echt befunden worden sey.
Der hiesige Portugiessche Gcneral-Konsul, Herr Vanzeller, zeigt in einem Schrcébcn an die Morning Chronicle an, daß er von einem „ constitutionnelien Portugiesen“ anonym 50 Pfund zur Anlegung von Schulen in Portugal zugeschickt erhalten und selbst 50 Pfund hinzugefügt habe, und daß er bereit-sey, von seinen Landsleuten in England Subscriptionen zu diesem Zweek entgegenzunehmen.
Der Madrider Korrespondent des Morning Herald meldet unterm 3. d. M., daß die Spanische Regierung, da sie es unmöglich finde, der Znsurrection in den nördlichen Provin- zen ein Ende zu machen, und da fie glaube, daß die Insurgen- ten mehr für ihre Privilegien als für Don Carlos kämpften, endlich bcschlossen habe, diese Privilegien anzuerkennen und zu garantiren. Frankreich werde fich für die Unverleß- lichkeit dieses Ucbcreinkommens verbürgen, aber der Herzog von Wellington, der ebenfalls dazu aufgefordert worden sey, wolle nichts damit zu thun haben.
Niederlande.
Aus dem Haag, 19. Jan. Die zweite Klasse des Königl. Niederländischen Instituts hat den Archivisten G. H. Perez in Hannover (Haupc-Redacceur der Hannoverschen Zeitung) und den Professor und Bibliothekar J. H. Schröder in Upsala zu Ehren-Mitgliedern erwählt, welche Wah! von Sr. Majestät bc- ßätigt worden ist. „
An der Amsterdamer Börse waren heute in Bezug auf die Französsch-Amerikanischen Differenzen allerlei Gerüchte verbrei- tet, die ungünstig auf den Stand der Fonds gewirkt haben.
Am 17ten Vormittags strandete in der Nähe des Badehau- scs von Schevenéngen das Englische Kauffahrteischéff „Wétham“, von London nach Antwerpen bestimmt und mit Kaffee, Reis 2c. beladen. Die aus 5 Personen beßehende Mannsck;aft wurde mit Hülfe der sehr zweckmäßig eingerichteten RettunaSböte, nicht obne große Gefahr für die letzteren, glücklich aus Land gebracht. Aehnléche Anstrengungen vonHolländischen Schiffsleuten, die im Oktober v. Z. die Mannschaft des Englischen Schiffes „Tas,- mauia“, das beim Helder untergin , mit eigener Lebenögefahr retteten, haben die Lords der Britt“ chen Admiralität dadurch be- lohnt, daß fie dem Holländischen Schiffsführer Martinus van der Ham zehn Pfund Sterk. und jedem seiner vier Leute fünf Pfund Sterl- als Geschenk Übersandten. Die Königin von Eng- land, die von der heldenhaften That des van der Ham Kunde erhielt, hat demselben ebenfalls ein Geschenk zukommen lassen.
Belgien.
Brüssel, 18. Jan. Die Mitglieder unserer Repräsentan- ten-Kammcr haben fich, wie hiesige Blätter berichten, gestern in einem gsheimen Ausschusse zu einer sehr wichtigen Berathung versammelt. Es handelte fich nämlich um nichts Geringeres, als: ob die besagten Volks-Vertreter bei dem für den 10. Febr. an- gekündigten großen Hofballe bloß im gewöhnlichen schwarzen Frack mit der „Plaque“ als Dcputirte, oder in einem besondern Kostüme erscheinen sollen. Die Debatte war sehr lebhaft. Ein Mitglied brachte die Staatsrath-Uniform, blau mit gold, in Vor.- schlag, und dieser ward von mehreren Seiten unterstützt, da sich jedoch gerade gegen Ende der Discussion viele Mitglieder ent- fernten, so war die Kammer nicht mehr zahlreich genug, um eine Entscheidung zu treffen, und es hat dieselbe daher einer andern Zusammenkunft vorbehalten bleiben müssen,
Zu Gent find im vorigen Jahre 3121 Kinder geboren wor; den, 2857 Personen gestorben und 684 Paar getraut worden.
Schweden und Norwegen.
Christiania, 12. Jan. Das neue Jahr hat bei uns mit der Nachrécht angefangen, daß im Laufe des Jahres 18.34 in allem 27,216 Mark 5:- Loth gediegenes Silber vom Kongsber- ger Silberwerkc an die Schmelzhütte abgegeben worden. Zwar ist diese Ausbeute kleiner als die von 1833, Welche 43,843 Mark 3?- Loth, aber größer als die von 1832, die 21,565 Mark 4; Loth betrug. In den früheren Jahren war ste unbedeutend im Verhältniß zu diesen drei letzten. .Die von 1834 wird auf etwa 270,000 Species in Zetteln auskommen, und da der Betrieb nebst dem Pensionswesen ungefähr 80,000 Species kostet, der Ausfall der Scheidung aber noch nicht angegeben i!."r, so kann
lichkeit übergeben werden soll. Ick benulxe Mit Freuden diesen Anlaß, der Stadt Bergen mein unveränderliches Wohllvoxlm und meine Ergebenheit zu versichern.“
Deutschland.
Hannover 21. Jan, In der hiesigen Zeitun [' man: „Ein Schéeiben aus Hannover vom 10. Jan. _im SIEF bischen ONerkur besagt unter Anderm: „„Hier m Hanno“.-
waren in der Münze seit der Einführung des Preußischen Münz- E o
Tarifs viele Thalerstücke im Gehalte vom Preußischem Courmu geschlagen Worden. Gegenwärtig werden diese wieder einge, schmolzen, indem in Barren umgewandelt das Silber höhtrim Preise, als der conventionelle Werth der Silber-Münzen betrag, mit Vortheil ausgeführt und egen Gold ausgetauscht mern; kann.““ _- Wir können diese ngabe, wenn die Etnscbn-xelzmUk von Staatswegen geschehen seyn sollte, für eine reine UKW,; heit erklären; und" daß Privat-Personen eine solche Spunk;- tion gemacht haben sollten, ist nach dem Urtheile Sachverstämxx ger im höchsten Grade unwahrscheinlich, da das mit angegeben,“ Preés-Verhältniß gar nicht stattfindet, noch stattgefundenhax Daß aber die, Hannoverscher Seits gepxägten Thaler, etwa 40,009 Stück, [?ck unter den Millionen von Thalern Preußischen G,; präges verlieren, und deshalb selten gesehen werden, kann Ru: mandem auffallen. -* Ferner heißt es in jenem Schreiben; „„Die Reisenden, Welche das Gebiet des Königrexchs Hannover berührten, hatten slch bisher oft darüber beklagt, daß, obgleich das“ Preußische Courant überall und selbst bei den öffentlickm „Kassen als gangbare Münzsorte angenbmmen wurde, die CW see : Gebühren - Erheber dennoch fortfahren, die Bezahlungj den früher üblich gewesenen schweren Münzsorten zu verlang und bei der Zahlung in Preußischem Courant Aufgeld fordert Dieser Beschwerde ist seit dem Anfange des neuen Jahres ab;..- holfen worden, und die Wege-Gelder können jekzc ebenfalls 1: dem Tarif des Preußischen Courants entrichtet werden,oh daß man nöthég hat, Aufgeld zu bezahlen.““ - Hierzu genü die Bemerkung, daß bis zum 1. Januar 1835 in keiner Hay noverschen öffentlichen Kasse, außer bei der Post, deren Tarik schon seit dem 1. Juli 1834 auf Courant lautet, das Preußis» Geld ohne Aufgeld angenommen wurde, und zwaraus dem ein- fachen Grunde, daß bis dahin die Abgaben sämmtlich noch na* Conventions-Münze festgesetzt waren.“ _ “
Dresden, 10. Jan. (Leipz. Ztg.) Der stanstische Ve ein des Königreichs Sachsen hat so eben eine große TabeUe“ Doppel-Foléo ausgegeben: „Viehstand im Königreich Sachsen 1. März 1834.“ Der auf 271,67. Quadratmeilen berechn Flächen-Znhalt mit einer Einwohner-Zahl von 1,579,429_'i'- nach den 5 Kreisen (die Ober-Laussz als solcher mitgerechnet und Amtsbezirken, nach 141 Städten und-dem platten Lau- eingethe'ilt. Es ergaben fich folgende Zahlen: 76,342 Pferde wovon 4605 unter 2 Jahren und 2060 bei der Armee; Rind; vieh 552,697, nach drei Rubriken; Schafe (worunter nur 41,45 zweischürige) 625,991; Esel 416; Schweine 105,121, wvrunt 13,513 Zuchtschweine; Ziegen 48,814 und „Bienenstöcke 41,311“ Sehr interessant is? auf der Rückseite dieser Tabelle die Zusa menstellung des Viehstandes im Königreiche Sachsen mit .d .: im Königreiche Preußen, in den Preußischen Provinzen, Schl sen und Sachsen, in den angränzenden Bunzlauar und Leitm rißer Kreisen in Böhmen, in den Königreichen Bayern un Württemberg, in den Anbaltischen Läydern, in dem Großherzo thume Baden und dem Herzogthumc Nassau.
Türkei.
Konstan'ténopel, 26. Dez. Der Sultan hat seinen Win- ter-Palasc von Beschiktasch bezogen, was die neueste Numm der Türkischen Zeitung Tekwimi Weka'ji (vom 23. Schavan) mit folgenden Worten berichtet: „Auch in diesem gesegnet, Jahre find, Dank dem glückbringenden Sterne Seiner Hohen, die Jahreszeiten Sommer und Herbst in heiterer Ruhe vers!!- chen. Nachdem nun der Winter eingetreten, hat Seine_Hohen das zum Winter-Aufenxhalr bestimmte Serai von Bejchtktas* wieder zu beziehen gepuhc, und ist demzufolge am 9ten des v flossenen Monats Redscheö aus dem Großherrlichen Serai v) Zskonoros (Beilerbei) nach jenem Palasce aufgebrochen, der glet der Sonne die Welt erleuchtet, und' von der Zinne seiner wa lichkeit selbst das Tageslicht überstrahlt. Am folgenden Freu haben der Groß-Wesir, der Groß-Mufti, der Seriasker, »d- Großherrliche Schwiegersohn (Halil Fascha) und der Kapuw Pascha Seiner Hoheit ihre Glückw nsche abgestattet und !] huldreich empfangen worden.“ , * '
„Dasselbe Blatt meldet die Absehung einiger Statthalb deren Verwaltung die Unzufriedenheit des Sultans erregt ha Hassan Bei, Statthalter von Rhodus, hat seine Stelle an d Ober-Kämmerer Schakré Bei, abtreten müssen, der schon fcü eine Zeitlang Statthalter von Nhodus gewesen war und [“ Amt mit Ruhm vßrwaltet hatte. Der Leßtere, ein Veter der. hohen Pforte, st zagleich mit dem Titel eines Mirmir beehrt worden, und hat die Verwaltung des Sandschak M tesche erhalten. Auch die Präfekte von Cäsarea '(Osman , Pascha) und von Salonichi- (Omar Pascha) smd, nachdemv Sultan in Folge eingegangener“ Beschwerden von Seiten ihre! respektiven Untergebenen, schon früher wiederholte Warnung“ Schreiben an ste ergehen laffen,'die nichts fruchten Wollten,ck rer Aemter verlustig erklärte. Die Verwaltung von Salon“- isr dem Ibrahim Pascha, Statthalter von Siros(Scyrus),1 gefallen. Von den Beamten der Hauytskadt hat der SU]tau den Intendanten der Lebensmittel, Hadschi Welé Agha, wealtk die Rechte der Kornhändler und anderer GeWerbsleute beck“
und Glied, uyd wßhreyd tveé_ vollständige Mufik-Corps vor dem Palaste1nttMee|er1chg c sptekten, desilirte die ganze Mann- asc, je Exner und Einer, an dem versammelten Stabe vor- über und empfing ihre resp_. Orden und Diplome aus den Hän- den des obersten Commiffarrs der Linientruppen. je allgemeine rende wurde noch um einBedeutendes erhöht, a s der Sultan stwsk im inneren Hofe des Palastes erschien. Die lauten Se- genst/Jnsche aller .Versammelten machten der Feier ein schönes
n e. . .
Die [ekzte Tüykcsche Zerrung meldet auch die am 5. Redscheb «folgte Thronb-eséetgung, des .Perfischen Prinzen Mirsa Muham- med Chan. Dae Rachrtcht est über Erserum gekommen,
Den 18. Schabth (21. Dezember) brach zu Skutaré ein Feuer aus, das zwanztg Häuser in Asche legte.
Vereinigte „Staaten von Rord-Amerika.
Washington, 25. Dez. In der Senats-Sißung vom 2, Dezember kam der am vorhergehenden Tage von Herrn ntight gemachte Antrag , den Senats-Métgliedern die übliche „ zahl von Tagesblättern zu verabreichen, zur Berathung. err King, bemerkte hierüber, daß Anträge, wie der gegenwär- jge, seit emer Reihe von Jahren in beiden Häusern geneh-
igt Worden seyen; t_n den früheren Tagen der Republik scheine . an jedoch dtesen Gebrauch für unpassend gehalten zu haben, äre dies damals der Fall geWesen, so müsse es auch jetzt eben oskZM- „Ich hqffe daher“, fuhr der Redner fort, „ daß dieje- igen, tyelche dtesen Antrag unterstützen, den Zusammen- ang zweschen den Geschäften der gesetzgebenden Versamm- ung und dem Ankauf von Tagesblättern darthun wer- cn. Ich glaube jedoch , es würde eben so leicht seyn, cn nothwendigen Zusammenhang zwischen dem Anschaffen von cétungen zum Gebrauch der Mitglieder und dem Ankauf der [eß- en Waverley-Nyvene od_er eines“ Werkes der_ Méstriß Radcliffe uzecgen. Es tft allerdmgs (wahr, daß die Tages-Blätter in- eressance Betrachtuygen über politische Gegenstände enthalten önnen; abex auch dre Werke von Voltaire, Bolingbroke und an- eren Schrtftskellern enthalten dergleichen. Es ist eben so wahr, aß eimge de_rsclben die erhandlungen des Kongresses enthalten, *er es :| nacht nothwendtg, daß sie dieselben enthalten; ste find qükomnxen unabhängtg und stehen in keiner Verbindung mit er Regteryng. “Wenn ich auch dem Senate das Recht zuge- che, auf dtese Zettungen zu unterzeichnen, sollte man nicht auch *bee auf den Rußcn Rückficht nehmen? Ich wünsche einem den Mctgléede und jedem Beamten der Regierung cénzuprägen, ß man die Gewalt nicht bloß deshalb ausüben müsse, weil ste befißt. Es giebt keine unnüßere Ausgabe, als den 1an von Zeitungen für die Mitglieder. Sie, mein Herr rßfident, werden jeden Tag um 12 Uhr bemerken, wie die tcglieder bei Ankunft der Post die Tagesblätter aufschlagen, ach einem neuen Rondo oder einer neumodischen Ouvertüke chen, dann fie wieder zusammenlegen und ihren Frauen, Ge- bten oder Freunden senden. Die Einkünfte Werden also um üßerweise beeinträchtigt und die Postwagen vergeblich beschwert.“ er Redner trug_dan11 darauf an, jenen Antrag auf die Tafel iederzulegen, allem dass wurde verworfen und der Antrag des errn Knight angenommen.
Die Bericht; über die, verschiedenen Verivaltungszweige nd wie gewöhnlech dem Kongreß bei Eröffnung der Sesfion orgeiegc worden. Der Bericht des Kriegs ; Secretairs ck10erc den Zuskqnd der Armee als sehr zufriedenskellend. Das uteEinverständnxß, welches jelzc" zwischen den Vereinigten Staa- [! und den Ipdmnern herrscht, ist nicht gestört worden. Das drggoner-Regtment, welches zur Herstellung der Ruhe unter mgen antanxr-Sxämmen abgesandt war, hat (wie auch bereits er Präsident m 1em_e1' Eröffnungs-Botschaft andeutete) seinen weck ohne Blutvergecßen erreicht. Die Proviane-Kommisfion, eren Fortbestehen durch das Geseh vom 2. März 1829 bis zum . März 1835 bestimmt wurde, hat der Armee sehr große Dienste eletsket, und d_urch eine strenge Oekonomie eine große Reduction * dtesem Zwerge der Verwaltung bewirkt. Nach der genauesten oerechnung betragen die gewöhnlichen Ausgaben für die India- ischen Angelegenheiten, für das Jahr 1834, 59,800 Dollars.
*Der Bericht'des Marine-Secretairs (zieht die See-
acht dxr Union folgendermaßen an: 6 Linienschiffe und 7 Fre- tten ltegen, noch auf dem Stapel und werden bis zu ihrer völli- nAusrüscung noch 1,527,640 Dollars kosten; 5 Linienschiffe, 2 regatten und 6 Korvetten werden ausgebessert, wofür die Aus- ben etwa 1,362,000 Dollars betragen werden; 1 Linienschiff, Frxgatten, 8 Korvetten und 6 Goeletten find in See. Die arme zählt daher im Ganzen 12 Linienschjffe, 13 Fregatten, - Korvetten und 6 Goeletten. Außer diesen Fahrzeugen sind fden verschiedenen Schiffswerften so viele Baumaterialien sgebäuft, daß in kurzer Zeit noch 5 Linienschiffe, 11 Fregatten, Korvetten und 2 Goeletten, deren Bau sogleich beginnen kann, bald die jetzt angefangenen Schiffe vom Stapel gelaufen sind, [Wendet werden können. Die Zahl der Seeleute aller Grade MR 6072 Mann, rechnet man hierzu die erst vor kurzem or- -mffrten See-Soldaten, welche mit den Offizieren 1283 Mann hlenxso besteht das gan e MarinexPersonal aus 7355 Mann. ie-beeden Docks zu Bo on und Norfolk haben den Hoffnun- "Mksprochen, die man davon gehegt hat, und der Marine“- ecretaer empfiehlt den Bau eines dritten zu New-York. Er .rlangr auch die Vollmacht ur Erbauung einiger Dampf-Bat- “"U- um dieses neue Vert eidégungs-Mittel zu prüfen.
Aus dem Bericht des General-Direktors der Po- en ergiebt sich der gegenwärtige Zustand dieses VerWaltungs- tiges folgenderqestalt:
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steigt- Am 1. Juli 1833 waren in den Verein:“ ten Sta t“en 10,693 Posk-Aemter. Die Wege, Welche die Diligencet? und Date:M- böte zurücklegten, betrugen 16,900,000 Engl. Meilen, zu Pferde und m_Kabrtolets 8,600,000, zusammen 25,500,000 E. Meilen. „ Dre Secretaire des Schatzes und der Marine sprachen in uhren Berxchtxn von der Möglichkeit einer baldigen Unterbrechung unserer_fr1edlcchen Beziehungen u auswärtigen Mächten.
Dre Präsidenten der See-A ekuranz-Compagnieen in Boston haben vorgeschlagen, daß ihre Policen einen Zusaß erhalten soll- ten, welcher fie vor allem Verlust bei dem Bruch mit Frankreich MüßißdeZNFyr Yaubt jßedochh,l dqßhtdéxse Yrjichtsmaßrsgel unnütz
_, _ ongre wo nr em rie e 9 en ' ' seme Zusttmmung geben werde. 8 g g Jrankreuy
Columbien.
Caraccas, 20. November. Die ie i en eit enthalten jeßt viele Details üöer den hKrisqu in [chr N?xugbéi? Aequator,' wovon Folgendes das Wesentlichste ist: Der Ge- neral Banga nahm, nachdem Otamendé, einer der Offiziere des General Flores, von ihm geschlagen worden war, Babahoyo in Besikz und fuhr fort, den Feind zu verfolgen. Ommendé war damals, _um dee Mitte September's, bemüht, fich mit Flores zy veremtgen. Die Division Bariga's bestand aus 2700 Mann, dxe alle wohl bewaffnet und disziplinirt waren. Man glaubt, daß der Krexg schon längst beendtgt seyn würde, hätte nicht der Vertxag' zwtscben Rocafuerte und Flores alle Maßregeln der provtsoreschen Regierung in Quito gelähmt. Gegen Rocafuerte wird der Verdacht gehegt, daß er Guayaquil vom Aequator zu trennen gedächte, entweder um es zu einem abgrsonderten Staate zu machen, oder uxn cs Peru einzuverleében.
Der gewöhnltche Kongreß von Neu-Granada ist von dem Präsidenten, General Santander, auf den 1. März 1835 zusam- menberufen worden. -
B o l i v i e n.
Chuquisaca, 7. Aug. Gestern sandte der rä tdent von Bolivia, Andre Santa Cruz, seine jährliche BoYchasZc an die Kammexn ein. Sie schildert den friedlichen und glücklichen Zu- stand deeser Repukblik, ihre Fortschritte im Handel und in den Gewerben und thre völlige Eintracht mit allen benachbarten Staaten„selbst mit denjenigen , die am meisten von innern Un- ruhen henngxsucht worden sind. Während der Wirren in Peru wurde Bolxvta aufgefoxdert, der constitutionnellen Regierung Bei- stand zu [ersten, aber m dem Augenblick, als diese Hülfe gelei- |_et werden sqUte, hatte die Ursache dazu schon aufgehört, indem dre aufrxjhrersschey Trupyen ihre Befehlshaber verlassen hatten und zu chrer Pfircht zuruckgekehrt wm'en. Der Ex: Präsident vonPeru, General Gamarra fand mit seinen Anhängern t'n Bolivia einen Zufiuchxsort. Von den Finanzen wird in der Botschaft gesagt, daß dee Einnahmen den Ausgaben vollkommen
Z??fxrächen, und daß die Republik keine Schulden im Auslande
Cispilatinische Republik.
Montx-vtdeo, 30. Okt. An der Gränze von.Uruguay, gegenjBrastlten zu, „d'auerc der Bürgerkrieg noch fort. Die Partetgänger Lavallejas find, trolz ihrer häufigen Niederlagen, nxcht so_arm an Hülfsquelxen, als man vermuthete, so daß es mcht letch_c vorherzusehcn :|, wie dieser Kampf, an dem die gqnze akteve Heerxsmacht der Republik Theil nimmt, enden werd. Der Präsident Fructuoso Rivera kehrte am 24sten d. heerber zurück und legte seine Functionen nieder. Dur Senats,- Präsident, Don Carlos Anaya, ist interiméstisch sein Nachfolger, man glaubt aber, daß Rivera wieder gewählt werden wird.
Inland.
Berlin, 24. Jan. Die im heute ausge ebenen erken Stüxke 13er Gcseß-Sammlung für 1835 enthalteZe Allcrhdcxyste Kahmxts-Ordre wegen der Verzichtleistung auf Bestrafung tn Injurcen-Sachen lautet also:
' „Ayf den Bericht und nach dem Antrage des Staats.- Memstertums vom 22|en 1). M. bestimme Ich hiermit für den ganzen Umfang der“ Monarchic, daß das gerichtliche Ver- fahren, welches wegen solcher. Beleidigungen, die dem Belei- dxgcen ohne schwere körperliche Verletzung ugefügt smd, ein- geleitet wordeniisk, in allen Fällen aufgeßoben werden soll, sybald der Beletd'égte auf die Bestrafung dcs Beleidigers ver- zzchtet, welches 618“ zur Vollstreckung des Straf-Urrheils statt- finden darf. Oeffentliche Behörden oder Beamte jedoch, wel- che hej Ausübung ihres Amtes oder in BeZiehung auf dasselbe belxrdtgt snd, dürfe'n nur mit Genehmigung ihrer vorgesetzten Otenstbehörde Verzicht leißen, Auch wenn Militair-Personen en Ausübung deHDéenstes oder in Bezéehung auf denselben beleedig_t,we.rden,_ „rst die Verzichtleift'ung nur mit Genehmiguna der M_tlttatr-Dtenstbehörde zulässtg. Zugleich seße Zch fest“, daß bet allen Injuréen-Sachen, in welchen Militair-Personen yder Beamte als Beleidiger oder Beleédégte verwickelt find, jelbst dann, wenn sie bei der erlittenen Beleidigung sich nicht in Ausübung des “Dienstes befunden haben, oder die Beleidi- gung ihnxn yicht in'Bezug auf das Amt oder den Diensk zygxfügc est, three Deenstvehörde von der Klage oder Denun- cmtton uxn Behuf der etwa zu treffenden Disziplinar-Maß- regeln ttthetlung geschehen soll. Das Staats-Ministerium häu diFe Bestimmungen durch die Geseß-Sammlung bekannt z ma en.
Berlin, den 20. Dezember 1834."
dortigen evangelischen Kirche feierlichs; und OrdMs-Fefte, außer: einer sehr zahlreichen Versammlung aus allen Ständen, vvn Seitcn der Militair-Behdxde der General da;: Kavallerie 17.711? k».*mmandirende General des slll. Armeé- Corps„ HW.“ dcn Bkksöké], der Herr? General-Lieutenant Asen- Kommandant vox», K;:bl-K-1„7, “.;an LFbtt-nbc'eitsteén, ral-TNaxot: “Wk! BWLMM, 11:11 alle mit OWM geschmückw Offt- zierc, und VW Scécew **“c'; der “Rheén,?7„'*x*ovs,sz, HLW “oon B*ode1schwingh-Vclmede, der-
wtdcrfährt, so hat die große dramatische Over keinesweges Ansprüche. kaum kann man eine odkr zwei auf angemessene Insbeschre.v_crschwéndct„(ungeachtet dcr cifrigcn ch“hunqcn dcs Hcrrn Sponttnx) zum zwettcn Male die Hoffnung, Glu "sci)e"Ovcrn, por allen Armrdc, :rn;1 vorigen Sommer die erforderlickzcn Vorbereitungen getroffen wa- e . ' erstanden und „hätten alle war aber Pcccmi selbst nie ein Feind Glucks, sondern beide Künst- lxr wurdcn (wre es wohl öfter geschchen ist) emander chrnübergesicllt.
Wenn la Borde sagt: *) cyrcgtc in Rom einc gtng. Es gab fxin Bxéspicl eines Erfolges, tex und aUgemcmcr gewesen wäre. Yesichuper auf allen Theatern Europas mit einem stets sick) crncucndcn )c a . Farbc, Mannigfaltigkeit und Originalität, ztxm Ende erhalten. sctnex Art und dem Ganzen mit so viel Kunst verbunden, daß kein Thctl getrennt oder um
dqbZi ycrere- M 1 bl
wtr em etes uter i d für diese (Hattun bleiben und un rack): tct aller Nachahmungen dock) leichter 9 , g chen seyn,“
liegenden Partitur nähcr Nummex 22 der Staats-Zeétung ankündigtcn) als cine musikalische Autorixa't über de_c Grundsätze dc).- Modulation anzuführen **) Er kakpxlrf dgs unzcttigc Anbäufen verschécdcner .Sarmonieen, den über- masßtlczen Gebrauch
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UUÖ Civ'l-Bshörden und vxele Honoratioren zu einem Ball und Souper „bet dem Hrn. Regzerungs-Prästdenten Richter vereinigt, xvo scch m Freude. und Herterkeit nur der eine Wunsch mischte, m den am nämlechen Tage
_ Millionen treuer Untere «neu ein- sttmmten: Gott erhalte den König!“ h
*- ";“m Koblenz Waren bei dem am 18ten d. M. in der begangenen Krönungs-
der Herr Gene- '“I.?-."1'*.*il-Veé)ördex dex" Ober-Präfidenc
Regierungs.Pxéxsxdenk. &rci-Jerr von Spiegel, und die Höheren Beamten des Verwalwt1gs- und Zuséz-Dcpactements zugegen. Nach der kcrchlichen Feéer' wohmtcn sämmtliche genannte Perso- nen der Parade bei, und soeisken darauf bei Sr. Excllenz dem kommandirenden General zu Mittag. '
- Die Universität zu Königsbkrg beging Wegen de;“-
Kérchenseiex am Sonntag das Krönungs- und Ordensstsr erst Montag den'19cen um 11 TU»: Vormittags im großen Hdrsaalc, Für den durch Krankheit verhinderten Geheimen Regierungs- Ratk), Professor 1,)1*. Lobeck, hielt der Professor 1)» Schuberc
dxffen Festrede, in welcher von der Erinnerung an die vorjäb- rage Anwesenheit Sr". Majestät des Königs und Sr. Königl. Hoheit des Kr.:nprénzen, als des Durchlauchtigen Rektors der Umverfität, der Uebergang zu der Darstellung der Fesilichkeiten gemacht wu_rde, die bei den Völkern des Alterthums und vor- nehmlich be't den Griechen und Römern vorkamen, um die An- wesenheit ergener und fremder Fürsten in den Städten zu ehren. Darauf exstattexe der Redner den an diesem Tage herkömmli- chen“ Bertcht uber die Prämien - Vertheilung für die von dorttgen Studirenden, eingereichten Preis -Abk)andlungen. - Bet des kommandirenden Generals Herrn General-Léeutenanc von Naßmer Excell. waren die höheren Militair- und Civil- Bcamten am 18. Jan. zu einem Festmahle versammelt. Abends War bei Sr. Excell. dem Wirkl. Geheimen Raths ynd Ober; Präsidenten Herrn von Schön ein glänzender Ball. - Die Deutsche Ressource zu Königsberg beging am 18ten zugletch die Feier ihres 25jährégen Stiftungsfestes, zu der'en Erhöhung das Brustbild St". Maj, des Königs (hier in Berlin von Herrn Geöauer gemalt) in dem gewöhnlichen Versammlungs-Lokale des Vereins" aufgestellt wurde. Zu diesem Behufe vereinigten sich die Métglisder deffelöcn um 2 Uhr in dem gedachten Lokale, wo nach einexn patriotischen Gesangs und nach einer von dem Stade; rath Degen gehaltenen Rede das Bildniß Sr. Maj. unter Trom-
peten-Klang und dem Jubel der zahlreichen Versammlung ent- hüllt wurye. Ein durch den heitersten Frohfinn gewürztes Mahl beschloß dae Feier des Tages.
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© KHniglicheOpeu
“xn unserer Zett, wo dee meisten nenen Opern, mögen sc ihrem wcsentlrchen Jnhoaltcenacl) auch noch so unbedeutend seyn, mix Pfeffer ynd„(5cke„rvurz uberschk1ttet werden, damit man die ursprüng- 1eche Ntcßttgkelt'vcrdcckc, war es löbléck), eine Overcne wie di.: Alpenhutxe jpteder vorzuführen, in welcher ein idyllisäxer Ge- getziiany :ntt qtnfacbcr, anspruchsloscr, melodischer Musk um; kletdct tft. (Hle'tchernmßcn mag,_schon um das Andenken an frühere
Zeiten zu erncucn, Fanchon wrcdcr einmal über die Bühne gehen.
Wenn aber in dieser Weise der leichten, heiteren Sekte “ährNccht „ , _ „ gcrtngere Mlt dtescr kü es jetzt aber sehr traurig vcftcüt, und Weise besetzen.
zu hören, obgleäck) für ihre Aufführung bereits
Fast sollte man glauben, die Piccinisten wären wtcdcr anf-
(Hluäkisten verjagt. Jm höhcrcn Sinnc nur von Partcihäuntern Als Gluck im
Jahre 1787 starb, eröffnete Péccéné in Paris eine
Subscrtpnon für Stiftung e_incs jährlich an jenem Todesch zu gcbxndcn großeen Konzerts, tn welchem man nur Gluck"schc 'Com- posttionxn ausfahren wollte. Frankretcj); 1ol1 pun_a_vcr Gluck in Deutschland etwa cvcn so vcr- gcsscn werdcn, wre Ptccini bereits vergeffen warxé
Die Revolution üörte diesem Plan in
. _ & NTde jü/ „Dtcse vonommcnsie aller komischen Opern Bewunderung, welche vis zum Fanatismus“ dcr glänzendcr, Verdie11=- Seit zwanzig Jahren sieht man
Oder wer ahnet, daß von Piccéni's [1110115 11211015 1316
Es herrscht darin eine Wahrheit, Frische",- eigenthümliäxc
.» „ diesc!) vom Anfange bis ;xcdcs emzclne Stück“ est ein Mctüerüück in
_ellt werden könnte, ohne das; das Werk Diese rcezende Oper,“w1r wagen es zu behaupten,
zu plundcrn, als je zu errei-
Wir versagen uns hcut, diesc gcvxkcscne Over nach der uns vor- zn chax'aktertmrcn, um Piccini (wie wir in
der Dissonanzen und sagte: lckcht erlernt sick),
'-m 1. Juli 1833 betrug das Defizit . . .
195 208 D. 40 C. ' ' '“ “ ' -- Km zWeiten Semester 1833 überstiegen die , " 7)“ Harmonte ngnd Maß kunden, und Was man nieder-
schretben kann; schwer aber ist es zu wise", tvas man von dem Allen weglasscn_soll und muß. * Modulircn („so fährt ll“ fort) beißt Bahn machen, n'gcn'dwohm gehen. Gern will das Othir folgen- m cs forder; solch kunülertschen Svazicrgang: abcr doch nur unter dcr_ Bedingung, daß, wenn es da ankömmr, wohin Du führteü, es d_a1elb| etwas ffnde- was den Weg [ohne, und „das: man 17ch dnsclbtk eme Zeit lang auYruhcn könne. chnDu hmägcgcn- ohne diesem Verkangen zu genu en, forderst, cs soUc tmmerwahrend lauch, damr . . ermudct es und lä,t Dick) alleén-„so das; Deine ganze V;!nühung tvechttzzen Tage, an denen vor 134 Jahren, mit der Stiftung verloren Ssbt- MVÖUUYM ks “" „"ck L“" "“ck" schwer, “**? “ford?"- des h ck|“, Hausordens, die Erhebung des Preußischen Staa; nur Uebung, nur Routtne; und du's galt voy AUcm, was eigentlich tes zum Königthume eine neue Epoche des Ruhmes und des zum Handwerke, zum Fache g-k-hört' So smd znhnrmonistße Mo- Glücks unserer Monarchie bezeichnete, erfüllen jeden Vaterlands- därlationcn, »Mlchc "dcn l-mt“VM[ndM als das HWV der KMK er;"- d 't frommem Da k u [ welch „ sxcinen, iq Wghrhxtt nur Spie e von Schülern. Dre waxxrc Kunst freun ma „ n gef h, es bei der gestrtgen sonn- besteht darm, fur etne gegebene Modulateon Gcsanq zu erfinden !“ täglichen Feser _des Krönungs- und Ordens-Festes an den Altä- nur zur rechten Zeit zu verlaffcn, obne ärte oder Trivialität zu, it;; ren der sämmtltchen Kirchen- der Stadt fich um so lebhafter aus; zurückzukehre-„n, sie z," verwandeln und te als ein Mittel des Aus- sprach, gls [YUM im Laufe des vorigen Jahres durch die drucks und cmer werfen MannZLfaltégkeit zu benutzen. Das Mes allergnädtgske erlechung der revidirten Städteordnung ein neues “7 gar schwer: dagegen “"e" “W" Verlassen, wenn ma" kaum b“ Merkmal der landesväterléchen Huld u Theil ward. Still und ihm angekommkn ist“ “ck ohne Vernunft und Zweck in “"e" Wi": .prun,klos sprach fich dies bewährte GeZÜHl für Se. Majestät den Kömg überall in öffentlichen und Privat-Zérkeln aus und paarte sich mit der wvhlthätigen Unterstühung der Nothleidendm beim Herannahen des strengen Winters. Abends waren die Militair-
_ Friedrich Wil elm. An das Staats-Ministerium.“ h
-- .Das OJZélitair-Wochcnblatt meldet da' der rin Wilhelm AdalbertKönigl. Hoheit, unter Auflöséng ]yn'nes sZWE- rtgen Vexhältnésses zum zweiten Garde-Regimcnc zu Fuß und zum Regement 651110 6" oorlzs. zur Artillerie übergegangen fsk, und bei der Garde-Artillerie-Brigade als 'aggregt'rc geführt wird.
-- Man schreibt aus Minden unterm 19ten d. M.: „Die
trächtigte, besonders aber wegen der Erpressungen seiner reise
man annehmen, daß das Silberwerk im Jahre 1834 einen Ueber.- den Unter-Beamten, seiner Stelle entsetzt, und dieselbe d“
schuß von netto 200,000 Species in Zetteln oder 500,000 Mark ' Hambeanko ungefähr gegeben hat. Hadi Efendi zagewiesen. "sgaben die Einnahmen um 120,391 - 58 ; Dte Stadt Bergen hatte im leßten Spätjahr ein Gemälde Das genannte Blatt enthält ferner die nachstehenßei “ies giebt am 1 Jan 1834 “." D si 't PT» von unserm berühmten Landsmann, Prof. Dahl, eine Anstcht Artikel : „Der Sultan hat vor kurzem die im Schatten sem ie zur Wiedérherk'ellun4 des eGlzei von 5,5.) .O. 08 2. dieser Stadt, an den Kronprinzen nach Stockh01m gesandt , als Gnade zu Dolma Baktsche errichtece Gewehr,-Fabrje (Tufen “ck“; für nöthé er c;)tetengÉinschränke chge- . Erinnerung an seinen, den. Einwohnern unvergeßlichen Besuch chanc), ein wahres Meisterwerk der Baukunst, mit einem '“ ben für das xextkskea Sem ster 183- UW?" im vorigen Jahre. Der Prinz hat folgendes Schreiben an die suche beehrt. Se. Hoheit fand an der Schönheit und Solidtt berschuß der Einnahm eüb r d.je-xMettsnen Stadt ergehen lassen: „Se. Exc. der Herr Staats-Minisker W- der daselbst verfertigten Gewehre ein besonderes Wohlgefallen von en “ ga- venskiold hat den ihm von der Stadt Bergen gegebenen Auftrag Der Eifer und die Thätigketc-des Inspektors, Seid Emin Es? ausgerichtet, mir ein Gemälde zu „übergeben, darstellend eine, di's, so wie der Fleiß und die Geschicklichkeit der Arbeiter bew von dem ausgezeichneten Landschafts-Maler Prof. Dahl ausge; gen den Sultan, Ersterem eine Audienz zu gewähren, und “*) führte Anscht der Stadt Bergen, welches schöne Kunstwerk die ganze Personal freigebég zm beschenken.“ Stadt mit: zum Andenken gesandt hat. Dieser neue Beweis „Nachdem Se. Hoheit der Sultan den Offizieren und So „ des guten Willens" und der Ergebenheit der Stadt Bergen ges daten vom dritten Bataillon des ersten Regimmts der Brix)“ ." 4 , „ gen mich knüpft fich an die Erinnerung .der angenehmen Tage, Chaireddén Pascha's, die auf Samos_und bei der Großherrltch d d'? EZM“ men beständig die Aus aben Übkkskkegen, so sind die ich dort zugebracht, und mußte unfehlbar einen erneuerten Flotte gedient, so wie auch den auf der Kaiserlichen Flotte d., * “"ck West hintxr der Schäßung zur ckgebléeben. Man muß Anspruch gut" mein Dankgefühl begründen. Ich theile die Ge; nendenJ-Offizieren und Soldaten vom Regimente Ferhad BU, ! Reskklkak der großen Anzahl von Briefen, die nichts bezah- danken, dse sich in dem Schreiben, welches die Gabe des An; Ehrenzeichen Und Ehren-Diplomé zu ertheélen öeschlojsen, w] “&"Wreibm. O_as Privilegium, durch bloßes Aufschretben denken_s begleitet, ausgesprochen findet: daß man an die, welche den die obgedachten Offiziere und Soldaten nach dem Pa!“ s namens die BW“ vom Porto zu befreien, Welches auch man ltebt, erinnert zu werden wünscht; 'Und als Beweis davon des SeriaSkers beschieden, in dessen Vorhalle her Scriasker m .“ “ Kongreß-Mctglteder ausgedehnt worden ist, hat die Zahl habe ich befohlen, daß mein Bildniß der Stadt Bergen als Er- den höheren Stabs-Offi ieren der Linientruppen Plah geno- , CBM“ ungemein vermehrt. Man rechnet, daß wä rend innerung an meine immerwährende Freundschaft und Erkennt- men hatte. Ihnen gegen ber ordneten sch die Truppen in Reih esso" _die Zahl dieser Briefe täglich bis auf 8000 rück
bleiben, zwar nicht die Geld - Bewilligungen zu versagen und dadurch den öffentlichen Dienst zu kompromittiren, wohl aber, nach dem Vorschlage des vorigen General - AnWalts Sir John Campbell in seiner Rede an die Wähler von Edinburg, die Verausgabung dieser Fonds den Händen des Ministeriums zu entziehen, und eigene Kommissarien zu deren Verwaltung nie- derzusetzen. ,
.Der Sun beginnt heute sein Blatt mit folgendem groß ge- druckten Artikel: „Triumph der Grafschaft McddZesex! Wenn dies unseren Londoner Lesern zu Gesche kömmt, 1| Hr._Hume schon für die Grafschaft gewählt. Dee Wählxr von Mtddlesex haben ihre Pfiicht hocherzig erfüllt.“ Auf emer der folgenden Spalten dieses Blattes liest man: .„Mehrere Handwerker haben schon angefangen, kleine Summen zur Deckung der „Kosten von Hrn. Hume's Wahl zu subskribiren, und wer noch sem Schärf- lein beizusteuern wünscht, um diese Wahl zu untersiülzen , wird hoffentlich keine Zeit verlieren, sondern es bald thun.“
Sir EQWard Knatchbull, der von den Opposetions-Blät- tern für einen- so wüthenden Anti-Reformer erklärt wird, daß er, wie fie sagen, jedem Ministerium den Sturz bereiten müßte, erklärte vor seinen Wählern, daß es sein und des gan en Mi- nisteriums Wunsch sey, die Volksmeinung zu untersu en und ihr gemäß zu handeln, indem sie wohl wüßten, daß sie sich sonst
47,607 24 ;
sblieb daher am 1. Juli 1834 ein reines efizit von .
„ . _ 267.992 D. 74 C. “' dteser Zeit :| diese Schuld sehr vermindert und die ge-
Uksten_Berechnupgen zeigen, daß fie vor dem Ende des Zak)- 1835ganz ettlgt scyn wird. Obgleich seit dem 1. Juli
keln umhertreiben, Sprünge und Kapriolrn anbrinqcs: blo um [: springen, und wetl man nicht versteht an einem Orte, zu ßbleibctzt;
*] szui xnx [51 musique "1, 211). ") ("-111511er uotlce mr l'icciui 1.1.0.