untexgraben möchte, gegetx den ich aber |ets ankämpsén Wkkdk: (Bccfau.) Zwischen öffentltcher Memung und dffentltchcm Gxsckwct macheeicl) emen großen Unterschied; das rine fordert, dax; ."ZÜ" Kopf aber Kopf unxer fortüürzen und Aaes zerstören und ycrwuncn soll, dje andere wen, daß man seinen ruhigen Gang wetter ZEW ohne dre Ordnung und Einrichtung der,“ mensch11chen (5321111013111? zu stbrßn. Wxtxn man mich zum Parlamcnts-Métgliede wählt, so we'xdc tch gewencnhaft dic Verfasung uud déc In:"litzatéoncn d::- scs großen Landes 111 Kirche und Staat unterstüßcn. In dcxx_ vet: dcn letzten arlamcntssScsüonen hielt ich es für 11111111; 21111110, gegen,e dae ulafsung dec Diffcntcrs zu unseren 1111111001510: und fur Lord Althoro's Kérchcn|cuer-Bill zu üémmcn. Wa; DM eräeren Punkt betrifft, „so glaube ich, daß dicDéffmters kelnzn An- syrgcd guf jenes Primlegmm haben, da das zur Ausstatmng dcr 1111111ersttäten_ berge ebene Grid von Personen eine?- ganz anderen «1111111015 hmterln an wurde; die Diffenters haben niemals d;“.zn 71ergc|eucrt, und ich werde daher secs für ihre Ausschließung |M:- mcn. Bxifall.) W101: cine ähnlirhe Bill, wie Lord 211111011111 10“ rchen_cucr-B111,e wacder cingcbraazt werde sollte, so können “Sie unchceltx Unterüußung derselben von mir erwarten, denn ckck hRalte es fur eiene dcr erstcn Pfitchten der Regierung, die hkrrsclstndé ,erchc zu beschuizen undzu bewahren. (VMM) Ick: seheden Geist der Uxtruhe nnd dcse ungeünems immer mehr um sci) greifen; loyale und 11'1ed11cbe Gcmnther mussen davor zurückschrecken, und ich fordere
Sie auf, ihm Einhalt zu thun, die von Ihrcn Vorfahren gegrün- -
Icke. Verfassun usammen u alten dée taucndä ri c - 91-11“ ' un) dae RcligiYn th'ccs GIRLS zu “beschützen,.“ ) b g M ! (k)ee “TOUJRYÖMU endigce hiermit untcr 1107111108111! Beifall. U11; dms 111 Lever von de::- Majorétät gegen Sir R. Pcsl, wo- "UZWU MIM). prahit! War könnten äh'nlxcbe Fälle duxzendxveise ?YÜÜÜUU; M- MM Zossph HUM? hät Kc!) genöcöiZc gesehen, 1e111en Ton zu ändern. Sem: *ZJL-szssjon ging so eöen von [)jxr "?"!) B“"twkd «5- MYM der Spikzc wurde eéne Fahne getra- 901, auf WSW?!“ d:? Worte stehen: „„Der König und scéne F*ÜIIUWTU; Um“ zu zeigen, wie néchtig die Hoffnungen ZZZ,“ «"M",» seyen, cutiehnt die Times in einem ihrer lcßten „ZM oem John Bull eine Liste der Hereits in das neue Z)“..ament an die Stelle von Radikal; Reformern gewählten Konservativen mit Angabe der Namen der von dic- “sen verdrängten Mitgliedern des vor:“gen Parlaments; die Zahl derselben wäre nach dieser Luske 77, wogegen nur 6 Radi- kal-Reformer genannt werden, Welche an die Sthe früherer konservativen Repräsentanten gewählt wurden, nämlich d:“e Herren Bagshaw und Smith an die Stelle der Herren Waist) und Barnes, zu Sudbury; Herr Pattéson an die Stelle des Herrn Lyal], in der City von London; Herr Waklcy an die SteUe des Herrn Spankie, zu Finsbury; Herr Burdon an die Stsue dss Herrn Johns'cone, zu Weymouth, und Herr Hector an die Stelle des errn Zolliffe zu Petersficld. ie heuté e Times sagt, ste habe aus vcrschéedcnm Thei- len „Irlands récfe empfangen, die aUe voll wären von den schändlichen Kunstgriffen, welche die katholéschcn Gci11lichen aufbö- ten, um die Wähler einzuschüchtcrn; so hätten z." „B. 111 Clare diese Priester eine Anzahl der dortigen Fretsaffcn dahin vcrmoclxt, die feierlichen Versprechungen zu brechen, welche diese dem kon- servativen Kandidaten gegebcn, indem fia', dle Geistlichen, erklär- ten, daß man einem Tory cbcn so wenig sein Wort zu halten brauche, wie einem Straßenräuber; dasselbe sey in der Graf,- schaft Dublin geschehen,.wo die Geistlichen dem konservativen Kan- didaten, Herrn Hamilton, seine Pächter abwenwig gcmachc hät- ten, und in Kerry, wo die Pächter des ganzen Adels dev Graf- schaft, die ihren Gutsherren versprochcn, bet“ der Wahl für den Ritter von Kerry zu stimmen, durch die Drohungen und Fläche der Geistlichkeit bewogen worden seyen, ihr Wort zu bre; chen und auf die Seite der Repeater überzutrcten. „So ist also“, fuhr die Times fort, „die Repräsenratéon cincs großen Theils von Irland in den Händen einer verbrecherischen Faction, die siä) gegen die Integrität des Raichs und gegen die Gxsoße und Behörden des LandeS_verb1111det hat. Unterdessen abcr hzt ein weit vexm'mfciqcrer Theil unserer Mitunterxhanen, die Dkf- senters in ganz Irland, seine Pflicht besser verxkanden; fie fwd in mehreren Fällen mit Erkläxungen ihrer Anhänglichkeit an die Verfassung und ihre Institutionen hervorgetreten 11111» [)J- ben die wilde Wach e:“ncr gewissen Klasse von Papcsten, die so unverdicneen Anspruch auf die Bruderschaft mit ihnen machen, geziemcnd von sich gewicscn. Die Ge!|léchcn, Aeltesten und Dtakonen der Presbyteriäncr von der Unio11s-Ka- pelle zu Dublin und die prcsbyterianisckn Synode von Irland haben unter andern erklärt, daß-sc 'mit den ihnen in der Adresse Sir. R. Peel's dargebotenen Aussichten vollkomnm: „zufrieden seyen, und haben gegen die geseßwédrige Lcidenschaftl1chkeit der Bir- minghamer Etklärung, die, wie unsere Lcssr sch erinnetn wer- den, von einem gewiffen Timothy East unterzeichnet war, unum- wunden protestirt.“
Lord John Russell brmerkte in einer Rede, die er am Sonnabend “bei _einem ihm von seinen Wählern zu Honiton ge- gebenen Diner hielt, unter Anderem, daß die geheime Abstim- mung den Wählern eine über aUe Vcrancwortlrchkeit erhabene "Macht in die Hände geben würde. Die Times ist Übkk wess Erklärung sehr erfreut und versichert, daß fie vollkommen damkt einverstanden sey, um so mehr, als die den Wählern verliehcne Macht die, Gestalt cmes anvertrauxen Unterpfandes habe, und als man gewiß nicm-Ts gehört habe, daß Jemanden em Pfand anvertrauc worden, ohne ihn dafür verantwortljch zu machen.
Die Times theilt eine Depesche mir, wcxche H;,rr Spr-ZH-g Rice, «ks chxmaligcr Kolonial-Sccretair, unterm 17. Okt. 11. J. an den Gouverneur von Britisch Guiana richtste, und worm cr fich über den Plan, Auswanderer aus Großbritanien und Zr- land und dem üßrtgcn Europa nach Westindéen zu schaffen, Um sie, anßatt der Neger, dort als Arbeiter zu gebrauchen, 511511111111 günstig ausspricht Und ihn der gesetzgebenden Versaxnulung von Guiana ur Erwägung ancmpfiehkt. Diesen Plan 0311: aber dxe T-smes fKr den abgeschmackcesren und U11bar1111)crziz1,|cn von'all-m Projckten zur Erlefckzterung des Zustandes der Britischen Armen; 11a nennt ihn eine andere Art von Sklavenhandel, einen Handel mit Fleisch und Blut der Menschen , die man nach dcn ungcsundcn Gestaden Westindiens überfiedLln onte, denn kein Mensch, der 11: Europa geboren sey, könne unter, dem Himmelsstrjcy Wc??- indienkdie Arbeit ertragen, ,die ein Neger dxrc verrichten müsse. Sie glaubt daher um so mehr darüber erfreut seyn 11 können, daß die Verwaltung in andere Häme übergegangen ey, Wenig; skens die des .KolonialsDepartements, da der vorige Inhaber die- ses Amts derglei_chm unsinnige Projekte gebilligt habe, denn, meint sie- tbcn 10 gut könne man-einen Mohren weiß waschen, als eine weiße Bevölkerung-zu Negern machen.
Niederlande.
„Aus demHaag, 21. JW Nachmittags 3 Uhr. Man vornimmt so eben, daß der Zustand des Prinzen von Oranien, der gestern Abend überaus betrübend ge1vxsen und“ auch den Aerzten nur wenig Hoffnung noch einfiöyte, heute Mittags eéne * gänjiége Wendung genommen, unp zwar nach einer starken Tran- spiration, so wie nach einem drctten Aderlasse. Die Hoffnung
"110.
auf Wkederherskellung des hohen Kranken ést “SEHR." neu Hecht, UNd JSÖU'MM" hegt das Vertrauen, daß nunmehr der König sowohl als das ganze VatJrland vor einem Schlage bewahrc seyn dürften, der Beäde auf das Empfindléckysre treffen würde.
. Abends 7 Uhr. So eben wurde nachsxehendes Bulletin. ausgegcben: „Dcr Krankheits-Zustand Sr. Königl. Hoheit ist im Laufe des Tages von kcinen ungünstigen Ersckeinungen un; 111111951181 worden. Bernard. Everard.“
D:“e Theélna31ne der Eixwvhner aller Klassen, jedes Stan- des und Ranch", i;": 1111391111111 91013. Alle vcreinigen fick) in-dcm Gebet:, daß 151011 der HH:“;xmsl dcn würdigen Sohn des 91106- KM Königs crhaétcn möx», Ihre Majesiätsn der König und die Königin snd heute zu wiederholten MaTen im Paxais dcs rin- zyn g1wesen, dessen Kinde? fich übrigens fortwährend am .. ran- kenbktce 10115 Durclxla1ichtigen Vaters befinden.
Aus dem Haag, 22. Jan. Heuxe früh ist nachstehendes
„Bulletin puölizx'rx worden:
„Donnerstag, 22. Januar Moirgens 8 Uhr. Se. Königl. Hoheit hat beinahe gar nicht geruht; ein lä- sk1gcr Husken hat am Schlafe gehwdert und Abmattung zur F:)lge gehabt; néchts"destocveuége1' zeigen s1ch die Krankheits- Symptome im ?sllngincn gcmäßigtcr. Bernard.
* P o l c 11.
Warsäxau, 23.3111. Der Fc16111arschakl Fürst von War- schau 111 am 2011911 d. von hier nach Kalisch abgereist; der Ge- ncral-Adjmant Rautenstrauch begleitet ihn auf dieser Rene. Den Tag vorher war der Gcneral-AöjutaUt Fürst Gortschakoff, Chef des Srabs der aktiven Armee, ebenfalls dorthin abgegangen.
Deutsch'land.
Kassel, 24. Jan. In der Sékzung der Stände-Versamm- lung vom Asten d. überqak) der Landta s-Kommissar, _Regxe- rungsratk) Koch, eine Mittheilung der taats-Regierung , die Landstandschaft der Familie von Keller bekreffend, die zy den Akten zu nehmen beschlossen wurde. HLW Henkel entwackclte dann zwei AUU'äJe, die Abstimmung betreffend, wonach 1)_ nur désicnkgen Mitglieder der Stände-Versammlung, die bet der Probe mitgestimmt haben, auch bei der Gegenprobe mitskimmen können, und wonach 2). wenn ein oder mehrere Mitglieder wäh- rend der Diskusfion auf einen Augenbléck den Saal verlassen haben, die Abstimmung nicht eher vorgenommen werden jolk, vis diese Mitglieder durch den Pech davon benachrichtigt wä- ren. Der erste disser Anträge wurde angenommen, den zweiten nahm Herr Henkel zurück. Herr Wippe rmann erstattete dann Bcrécén über die von der Staats-Regterung abqegelxene Erklä- rung, den Geseß-Entwurf über die fernere Wirkjamkett der Gemeénde- Beamten betreffend, in welcher ste namentlich ge- gen die Fest:?ellung eines Termins, bis zu welchem die Wahlen der neuen Gsmcinde-Beamten beendégc seyn müßten , sich aus- gesprochen hatte. Der Bericht trägt darauf an, auf den frü- her gefaßten Beschlüssen, und namentlich auf die Feststellung xi- ncs Terméns, zu beharren. Der Landtags-Kommtffar, Regie- rungsratk) Koch, widersprach der sofortigen Diskusswn; sie ward deshalb ausgeseßt und der Druck des Berichts, so wie, nach dem Antrag des Herrn Henk el , der erwähnten Erklärung der Staars-Regéerung beschlossen. „Es ward dann der von Herrn Hahn erkkattete Bericht über die Thätigkeit des vorletzten per- manenten Ausschusses diskutért, und 'die einzelnen Anträge des Ausschusses angenommen. Weiter tvard der Gescß-Entwurf, die Forst-Vcrgehungen betreffend, revidirt, die Abstimmung darüber: aber, weil mehkcre Beüimmungen des Gesetzes dem Ausschuß noch zur besonderen Prüfung übsrwiesen worden waren, bis zur nächsten Sißung ank-geseßt. Herr Schwarzenberg ber1chtete dann über den Antrag des" Herrn v. Waiß von Kassel, die Ex- richtung von Vergleichs-Gerichten betreffend. Die Diskusswn ward ausgesetzt, und der Dtm? des „Berichts, so wie des An- trags des Herrn v. Waitz beschloffcn, eben so die DiSkusfion des von Herrn Wippernmnn erstatteten Berichts über eine Mitthei- (mm der Staats-chicrung, den Stand der Resten -Kasse be- treffend. Nachdem sodann verschiedene Petitionen und Reclama; tionen ihre Erledigung gefunden, ward die Sißung um 2 Uhr Nachtr1étmzs geschlcssm.
- D.e hiesige Zeitung enthäxteénen Aufrufzur Theilnahme an einem „Kunst-Verein für Kurhessen.“ .
München, 22. Jan. Der gestern stattgchabten Staats- raths-Séßung konnte der Minister des Znnern,-Fürst von Oet- réngcn-Waüersteén, einer neuen Unpäßlichkcit halber, nicht bei- wohnen.
Der in vergangener Nacht stattgefundene zweite Hof-Ba'u war beinahe noch glänzender, als der ersie; der Allerhöchste Hof Wohnte demselöcn bis nach 12 Uhr bei. Künftigen Montag wird eine zxvcixe Hof-Schlcttenfahrt veranstaltch werden.
Der Abgang des Herzogs von Leuchtenberg aus Bayern bedroht uns mit dcm Verluste eines" der auSgezcichnetsten Kunst- Schäkze. Wie man vornimmt, soll décLeuch1enberqsche Gemölde; Gallerie nach Lissabon gebracht werden, und dasselbe Schecksal sou dar Bibliothek des Hkrzoqs bevorstehen.
Auf unserer letzten anustrie-Ausstellung war auch eine kleine Thurm-Uhr zu sehen, welche für das neue Münzgcbäude in der Stadt Athen bestimmt ist.
' Dcr bckannte ZournaM ])--. C1senmann aus Würzburg, Welcher sm) I'eit 1832 in hiesiger Frohnv-sste befindet, hat wäh- rend seines Gefängn1ß-Lebcns mehrere medizincscl): Werke von größerem U1nfm1ge geschrieben.
*Dem Geheimen Rat!) von Ußschneider, welchem München und das ganze Vaterland so manches verdienstvolle Institut zu verdanken hat, haben s1ch mehrek'e sehr reiche Privaten ange- sQlosscn; sw Wollen mit vereinten Kxäften wirken, damit die Fabricatéon des„Runk§1rübcn-Zuckers in Bayern endlich empor- blähen könne.
KarlUuhe, 22. Jan. Se. Durchlaucht der Erbprinz und Ihre Hoheit die'Ervprinzesfin von HohenzollernxSigmarin- gen 11110 auf dsr Rückre1se von Mannheim nach Sigmaringen gestern gegen Mittag zu einem Besuch an dem Großherzogs. Hofe hier eingetroffen. _ „Ihre Reise „über Pforzheim fortgeseßt.
Frankfurt a. M., 21. Jan. Zu Anfang dieser Woche war im Staats-Effektchandcl die Tendenz zum Steigen vorherrschend. Schon zahlte man (am 20. Jan.)„dtc öproc. Mctalliques mit 101; Z- 101 „“a, die 4proc- Metaliiques nut 031, und so die anderen cou- ranten Fonds im Verhältniß. Diese Conjnnctur fand ihren Anlaß in den günskégen Berichten aus Wien und Amßerdam, und dem an- haltenden Ueberßuß an baarcm Gclde. Mit dem 21. Januar ßcllte sch inzw1schen unerwartet cine Flaubcit em, nachdem ein bedeuten- des Haus ansehnliche Posten Metalliques und Spanische Pcrpetuellen pk. Casa sowohl, als auf kurze Lieferungs-Ziele hatte verkau en las- sen._ Man erfuhr, daß nachtvcilige Ber1chte aus Spanien ge ommen seyen, und gewichene Notirungen von Wien und Paris erwartet würden. Da auch gleichzeitig von Amsterdam niedrigere Course einliefen, so mußte dieses Zusammentreffen nothwendig auf unsere
Everard.“
Höchstdieselben haben nach der Tafel.
Böxse wirken. Sämmtléche sen zu haben, fanden jedoxi) sets N_ebmer. willtge Käufer für Mctalthucs, Actten und bis Ende Februar. Spantsche 5v1'oc. Rente- die :wroc. von 26 auf 251; - der Umsatz m diesxn Effekten 11111 je dolck) schr bcschränkt. Die Frage nach den Lotterte-Fonds hat 11. gr affen. tyéevcn wurdcn, waren gestern ::! puri, Rthlr. auf 111111110 Februar zu haben. P
Nnmcntlich zei Jntcgrale auf
und
Nachschr1ft: cute, am Sonnabend,
scken Fonds ziem ick) fesk im
dem Fonds war kein Handel. S ck w e i z. Neuchatel, 20. Jan.
lichen Stände erlaffenes Kreisschreibenx womit derselbe ihm]; folgende drei Aktenskücke kommunizirte: 11. Eine von dem 111, 11191.“ Preußischen Geschäftöträger, Herrn von „Olfers, unterm 30. Oktober v. J. in Bezug auf die Verhältmsse des Fürsten, thums Neuchatcl zu der Eidgenossenschafc an pen Voryrtgz richtete Note. 13, Ein vom 10. November dattrtcs Schreib des Vororts an den Präfidenten und den Staats-Rarh des K tons Neuchatel in Bezug auf die vorerwähnte Note. 0.11 am 29. Dezember ergangene Antwort Netzchatels auf di| Schreiben des Barocks, in welcher zugleich dre yon dem König] Preußischen Geschäftsträger berührten Verhältmsse des-Fürst thums zur Eidgenossenschast näher entwickelt und zu emer po tiven Feststellung in Antrag gebracht werden.
Bern, 22. Jan. Durch Kreisschreiben vom 17. I », bringt der Vorort Bern den betreffenden Ständen eme-Zus des Königl. Württembergischen Ministers von Bk'Zoldmgen]: Kenntniß. Ders.";be eröffnet nämlich, daß auf d.:e cryeueru Vorstellungen des Vororts hin von Seiten der Regterung von Bayern und Wärttemberg cinestbeils die Uebertragung -» im Ixhre 1834 nicht eingebrachten Quantums Schwetzertsäm Seloenwaaren.(we1ches_ bei seiner Einfuhr eincr Zoll - Erleicht rung hätte genießen sollen) auf das Jahr 1835 zum „ermäßigx ZoU-Ansaße gestattet sey; und anderntheils nach des Embrs gung des vollen Jahr; Betrages von 76.3 Cntr. für das Ja 1835 nicht werde in Anstand gezogen werden.
Spanien.
Madrid, 10. Jan. Die heycige Hof-Zeitung enthö folgenden (in der gestrigen Nachschrifc bereits erwähnten) A» kel: „Der General-Capttain von Alt-Castiléen berichtyc ins nen Depeschen vom 7. und 8. „Dez. , daß eine Abtheilung 1 Insurgenten von Biscaya in -mehrere Dörfer eingedrungeni wo-|e sich mit Villalobos vereinigten. Sie bestehen aus 11 Mann Infanterie und 250 Kavallerisken und haben ane d Grausamkeiten verübt, die ihrer Partei eigenthümlich 11111. ** der Abwesenheit des Brigadiers Jriarce, welcher sich met Esp tero verewigen wollte, um mit ihm gemeinschaftlich g_egen lacarreguy, der beiOrmasteguy geschlagen ist, zu operrren, kann der Marquis von Campoverda nur mit 300 Mann Infant-r und einiger Kavalierée gegen die Insurgenten marschirm. M- dieser geri'ngen Macht hielt er die Znsurgenten auf, mußte ab doch 3111th der Uebermacht weichen und fich nach Medinad Pomar und einigen anderen Punkten zurückziehen. Es wur sogleich an Jriarce der Befehl gesandt, unverzüzlich zurückzukc ren und zugleich von der Division des Generals Latre Verßä kung verlangt, um diesen Theil vou Castüicn zu schützen. Entfernung und die schwierige Communication verhinderten mals die Operationen dieses Commandeurs gegen die Rebell allein er dringt jetzt in foccérten Märschen gegen den Fetndv und der General-Capétaén hat |ck von Burgos nach Para begeben, um den Marsch desselben durch Traspaderne, Losauß und Oradada u decken.“ ,
Dem Obéervador vom 7. Jan. zufolge, :| eine von len Prokuradoren unterzeichnete Petition dem Präsidenten . geben, worin se die Regierrmg ersuchen, ein Gesetz zur fre ligen Säkularifirung von Personen beiderlei Geschlechts, 11 zu den verschiedenen geistléchen Orden gehören, vorzulegen, * durch ein allmäléches Verschwinden der Klöster herbeige werde. Die säkularcfirten Mönche könnten den Gottesdixn den Kirchspielen versehen und die Nonnen in den Hoi“)!t belßchäftégc werden, beide aber sollten Penfionen aus den Klö er alten. „
-- Französische Blätter enthalten folgendes P Schreiben aus Madrid vom 11, Januar: „Es heißt noch mer, daß Mina den General Llauver zum Nachfolger erha und der Marqu'és de las Amarillas das Kriegs-Departement gleich mit der Präsidentschaft des Comcils übernehmen w Martinez de in Rosa trérd s1ch zurückziehen. und MoEcoso- *] Minister des Innern, durch Mirafiorcs «|th Werden. Dj? nerale dienen der Regierung schlecht.- Es ist bekannt, dat;C dova hierher brorderc wurde, um von seinem Benehmey schaft abzulegen. Auch der General Osma ist sehr hcxrhek schieden. Dieser Mißbrauch des Vertrauens, so wie 1)th suche zwischen dem Kriegs-Ménéster und dem General: * versetzt die Regierung in eine schwéerige Lage, denn 11," nicht nur ihre Feinde, sondern auch noch ihre eigenen S'. bewachen. Durch ein Königl. Dekret vvm_3. Jaq- kik" Fran israner-Kloster zu Viana aufgehoben und 'das Etgen vessel en nach den Bestimmungen, des Dekrets vonx 16. ' 1834 vertheilt tvorden, Weil 17 Mönche desselben "ck mit Insurgentcn von Navarra vereinigt haben.“
Aegypten.
Alexandrien, 3. Dez. (Allg. Ztg.) Am 26.90 ber segelte das schöne in England erbaute Dampfschiff nach rien ab; am Bord befindet 11:11 ein Offßier, den der VM“ nig an Ibrahim Pascha sendet, um ihn u fich nach Kah einzuladen. Daß der Vice-König in gcgenw rtigem Augenbll wo die Ruhe in Syrien leicht wieder gestört werden, und '- die Gegenwart des Ober-Generalsmothwendig seyn könnxkx nen Sohn abruft, scheint eine neue Wendung seines polms Systems anzudeuten. Die En lischen, Russischen und Fra schen Konsuln smd dem Vice-. önige nach Kahira gefolgt; *! hos-Bei, Minitier des Auswämégen und des Handels, 19" ebenfalls dahin_berufen. L
Der Mar1chau_Marmont bereist gegenwärtig Ober-A ten, er gedenkt bei 1einer Rückkehr den Berg Sinai zu bes" und egen Ende des Ia res wieder in Kahira zu seyn. , k
n Kahira isi die achricht angelangt, daß eine Tür Divifion von Reschid Pascha's Armee, die gegen di.? 3"
...-
onds waren zu etwas béaéßeren «z,
„tefn |ck,- “ kkn fiel Von 13?- (;ck/124,1?
, - d Die Darmstädtischen 25 F1.Loose, wclche [bes auf 100,22, ""'"" , Pölnlsche Loose zu 71, rämicn auf Intxgralc zu 54 auf Ende März wurden zu Z- th. gemacbxx-“quf A*ctccn gab man: zu 12130 bis 1111-1111) Februar 10 F1. pr. Styck“ Pramée. Jt11Wechs,[„ Handkl war es 11111; die nzcisieq DeVisM konnte max: unter kerNo- liz haben. Diskonto:Papter bleeb zu 2' 13 pCt. wtllkg zu plactrcm
htelten fick) die O_cücrkekchj, n * _ Cours, währeyd Hk? HoaändtsÖemux „hindert schon an fich die 1a1che Fortpflanzung des Uebels, fiauere Amfierdamer Nottcung„ctwas zuruckgn1gen. In allmaxx.
Der hiefige Constéttztio'nnu pubxizirt cén unterm 111e11 d. M. vom Vorort an dte sämmd,
"bel Montevideo, für 100,000 Patacones angekauft,
_, irt war, von diesen in der Provinz Harß (Kurs?) än - *FZsMagen worden sry; dix Tücken sollen ihre gesammteg A?- „1: und Gepäck, so wie vtcle Menschen verloren haben. " Vor einigen Tagen traf 1n-*Suez ein Englisches Dampf- Bcngalen in _69, 11110 von Dschidda in acht Taqcn ein; Hie Nachrtchten, die es von der Aegyptischen Ar- z, in YMUM bringt, [KMM skkkdlich1 die Feindseligkeiten wa- „sür 111.11 Augenblßck emgcstellc, [outen aber wiedsr erneuert Me", soba1d dée „tm Aegypteschen Lagcr erwarteten Zufuhren on Lebensmctteln emgetroffen seyn würden.
Seit einigen Wochen ereignen |ck hier beinahe täglich Pest- 111; die Regierurxg giebt fich viele Mühe, um dem Fortschrei- der Seuche Emhalt zu thun; die gegenwärtége IahreSzeit
: Ziff, von
„*ein es |M fck? LU befüxchten, daß es mit dem Vorrücken Jahreszeit sch„allgemem verbre_iten wird. Die meisten Uxopäjscheu Fannlton haben sich 111 ihren Wohnuygen ab; . errk. - sp Die Ueberschwemmung des Nils war dieses Jahr sehr be- iedigend, [Aegypten wird daher im nächsten Jahre re1che_Aernd- 11 von Baumwolle und Getraide haben. Die dieSjährige Aerndte 11 Baumwolle wird auf 300,000 Centner geschäßt, Getraéde ngegtn kommt wegen der geringen Ueberschwemmung im vo- gen Jahre gar mcht zur Ausfuhr.
Vereinigte Staaten von Nord-Amerika.
Washington, 25. Dez. Einem Artikel in dem Londoner 1orning Herald zufolge, werden die Herren Rothschild m 1, Januar 1835 ab, die finanziellen Agenten der Vereinig- 11 Staaten seyn, indem die bisherégen Agenten, Herren Ba- ng u. Comp.; in Folge einer Differenz dieses Amt niedergelegt ben. „Wir erwarteten allerdings“, bemerkt der Washing- nchelligencer, „nach dem Bericht des Schaß-Secre- 1111 eine Veränderung der Banquiers der Vereinigten Staaten zu 11101, aber von der angeführten Neuigkeit des Londoner Blat- swsfsen wir nichts.“ .
'Der Bericht der Finan :Kommésfion über die „La e und das cerfahren der Bank der ereinigten Staaten, de en Lesung ber wei Stunden wäYrte, ist das Werk der .Herren Mangum nd yler. Ec lautet ehr günßig für die Bank , widerlegt die elften der gegen dieselbe erhobenen Beschuldigungen und zeigt, . dies Instatuc ohne hinreichende Gründe weder Vorschüsse eleisket noch Gratificationen ertheilt habe. Die Auögaben für ruckschr1fcen zu ihrer Vertheéngung werden von den Bericht- |attern sehr getadelt.
Die Wahl des neuenGouverneurs von Süd-Karoléna fand ein- ' mig |a11,indem beidePartcéen, die der Unéon und die der Staa- 11 Rechte (welche die Souverainetät der einzelnen Staaten als,der ouverainetät der Union voranstehend betrachtet), fich verz'öhnc [cka- en.DerWashington-Zntellégencer betrachtet dies als eines
er wichtigsten und erfreulichsten Ereignisse, die er seit langer,
eit zu berichten gehabt habe.
Ein Nord-Amerikanésches Blatt, der „Kentucky Commen- ator, geht in seiner Furcht vor einem Kriege mit Frankreich o weit, daß es sogar die Besorgniß dUrchblicken läßt, Frankreich ndchte, wenn es dazu käme, nicht nur von England, sondern 11ch-von einigen Mächten des Kontinents unterstüßt werden; England, meint es, werde nicht anstehen, für die Seemacht zu argen, und Frankreich;-Oe|erreich und Rußland würden die _andtruppen zur Ueberschiffung nach Amerika her eben. „„Das | die Folge davon,“ fügt diese Zeitung klagend inzu, „wenn - an einen Soldaten zum Präfidenten hat.“
Das Dampfboot „Randoiph“ ist von Nashville nach New- 11mm! mit einer Ladung von 3600 Ballen Baumwolle abge- anqen und wird die Reése in 10 Tagen vollenden. Der„Ran-
D dolph“ ist eines der größten bis jetzt crbauren Dampfböte; cs
- reine Länge von 180 Fuß und eine Breite von 30 Fuß. Es ..eht 10 Fuß tief. Für die erste Reise beträgt die Ladung 700 Tonnen.
. Hiesige Blätter enthalten zweé Fälle von hohem Alter e; zahlreicher Nachkommenschaft. Es starb nämlich zu Penobt scot ein Mann, Namens Huchings, 101“) Jahre alt, welcher 10 Kinder, 88 Enkel und 212 Urenkel hinterläßt; und zu Camden ein Mann, Namens Thorndike, in einem Alter von 100 Jah- 0:1) MZH Monaten. Von 354 Nachkommen überleben ihn . o .
Vereinigte Staaten vom La Plata.
Buenos-Ayres, 20. Okt. Der Britische Gesandte bei den Vereinigten rovénzen am La Plata, Hr. Hamilton, hatte vorgestern seine eierliche Antritts-Audéenz bei dem interimiscé- [ibm Gouverneur der Provinz Buenos-Ayres.
Am 11ten d. beschloß das Repräsentanten-Haus, daß acht Tage_ nach Eröffnung der 13ten geseßgebmden Versammlung zur Wahl'eines definitiven Gouverneurs der Provinz Burnos- Ayres Skschrctten werden solle, und daß bis dahin der Präfidene des Nkpräsentanten-Hauses interimiftisch mit der Regierung beauf; tragt bleibe. Leßterer antwortete hierauf unterm 15ten d., daß er in treuem Gehorsam gegen die von den Repräsentanten des Volks sanctionkrtcn Geseße beschlossen habe, das mühevolle ihm anvertraut: Amt fortzuführen und fich zu bestreben, es den wah- rm Bedürfnissen des Landes gemäß zu verwalten, wobei er „je-
doch zagleich feierlich erklären müsse, daß er, wenn dieses Opfer, *
Mlches er dem Lande bringe, [ich als fruchtlos erweisen sollte Und er nicht durch kräftige und entschiedene Mitwirkung von Seiten des Landes untersrüßt würde, den Befehl über die Pro- M augenblicklich.niederle en werde.
Die Repräsentanten- ammer hat entschieden, daß die,vo11- Mbeyde Gewalt nicht befugt geWesen sey, irgend einen Theil der S1heine der klasüfizircen Schuld als laufendes Geld an Zahlungs 1 mn anzunehmen. Durch diese Entscheidung wird der ehema- kgk Converneur, Herr Braulio Costa, mit einer Summe von
, 316'Dollars «als Schuldner des Landes erklärt und der GeneraZ-Emnehmer beauftragt, diese Schuld von ihm „einzutreiben. d Dxe hiesigen Zeitungen suchep durch, mehrere Angaben “kzmhun, daß fich das Land jetzt 111 äußerst schwierigen und peinlichen Verhältnissen befinde.
B _Die Regierung des Staats Uru uay hat mit dem Hause Wson, Leland U,Comp. in Montevi eo einen Kontrakt wegen n[!kgung eines Schiffswersts in dem dortigen-Hafen abgeschlos- U- Eben dieselbe hat dieLändcreém des Cerro, eines Berges
um „einen
ell davon az: die Personen zu verkaufen oder 711 vertheilen, lZeiche dort eme neue Stadt ku gründen beabficht gen. ' Einer esellschaft ist von dieser Reg erung die Erlaubnis; ertheilt wor-
“dm- in der Nähe von Montevideo einen Platz zu Stiergefech-
"1 einzurichten.
'] 11“
Inland.-
Berlin, 27. Jan. Aus „Königsberg meldet die dortige Ixitung vom Num 1). M.: „Se. Majestät der König haben be: Allerhöchstihrtr vorjährigen Anwesenheit am hiesigen Orte die Gnade qehabt, der Stadt als 8111?" Beweis der Zufrieden; heit Ihr Allerhöchskes Brustbild zu verleihen. Um die Aufstel- lung dteses Allergnädtgßen Geschenkss feierlich mid würdkg zu begehen, Waren heute Magistrat und Stadtverordnete in d1111 großen SéßungszSaale des RathhaUscs, Welcher zu déesem Bs- 1)ufe neu und geychmackvoll dekorirt worden, versammelt, und blick'tsn mit hoher Freude auf das Wohlgecroffene Bildniß d;:s verehrten Landesvaters, das in der Reihe der Gemälde frÜHerxsx-r Erlauchter Landesherren seinen Platz gefunden hat. Nach einer der Fetter des-Tages würdigen, erhebenden Rede des Ober-Bür- germessters Ltsk, in Welcher die Veranlassung zur Feier des Ta- ges ausgesprochen und darauf hingewiesen wurde, daß das A!- lergnädégste Geschenk mn dankbarsten würde gecha': werden, wenn die versammelten Vertreter der Bürgerschaft in liebender
Verehrung des Königs fortführen und ihre bürgerlichen Pflich-
ten gewissenhaft und treu erfüllten, erscholl der begeisterte Ruf: „Latzge lebe der König!“ Ein Mittagsmahl in dem Saale des Knctphößschekn Junkerhofes vereinigte später aUe'städtischen Be- hörden. Fler herrschte Freude und dankbare Erinnerung an den allveye rten Verleiher des Geschenks. Der Ober-Bürger- meister Lask brachte die Gesundheit Sr. Majestät des Königs, der Vorßeher _der Stadtverordnetxn-Versammlung , Kaufmann Arndt, d1e Gejundheét Sr. Königl. Hoheit des Kronprinzen aus, und dex laute Ruf der dankbaren Versammlung konnte von dem Pauken; und Trompetenwirbel nicht übertönt werden.“ _
- In dem Anhangs zu der amtlichen Bekanntmachung der hiesigen Universität über die am 3. August v. I. geschehene Preis-Vcrtheélung ist bemerkt worden, der Studiosus, nunmeh- rage Kapdidat der Philosophie, Karl Johann Hoffmann, aus Rödelheem im Großherzogthum Hessen, habe angegeben, „daß er |ck) um den von der philosophischen Fakultät hiersclbst gesteu- ten Preis für die beste Lösung der auf den dramatischen Chor der Griechen bezüglichen philologischen Aufgabe mit einer zur geseßltchen Zcit an das Sekretariat der Universität abgelieferten Abhandlung beworben habe, welche jedoch nicht berückfichtigc wordqn sep“; diese Abhandlung sey zwar nicht vorgefunden wor- den, 111 dre Angabe des :c. Hoffmann aber kein Zweifel zu seßen. Auf ?lntrag der gedachten Fakultät hac hierauf das hohe Mi- msrermm der geistlichen, Unterrichts; und Medizinal-Angelegen- heiten dem xc. Hoffmann zur Entschädigung für seine unverschul- dete-Ausschlteßung von der Konkurrenz den vollen Werth dcs Pretscs zuerkannt. Später hat sich die Abhandlung, welche von dem Sekretariat wirklich in Empfang genommen und auch an den Dekan der Fakultät abgesandt, aber hier nicht angekommen war, wieder vorgefunden. Die Fakultät hat daher von derselben nachträglkch Keyntniß genommen, und fich aus dem großen Auf- wande von Fletß und den vielfachen Kenntnissen, die der Ver- fassex darin bcwwsen hat, überzeugt, daß derselbe jener ihm zu Thea, gxwordcnen Entschädigung würdig gewesen. (Wir bemerken bei dtesex Gele enheét, daß der Kandidat Herr K. J. Hoffmann beßeits zm Ja re 1828 die goldene Medaille für die damalige phtlologtsche Aufgabe erhalten hat.)
- Aus Wetzlar vom 19ten d. M. erhalten wir nachste- hende gefällige Mittheilung: „Von dem hier gegründeten Ver- ein für Geschichte und Alterthumskunde, dessen Tendcn und Streben die ganze Rheén-Provinz umfassen soll, wurde ereits in Nr. 189 der vorjährigen Staats-Zeitung Nachricht ertheilt. anittelst sind die Statuten des Vereins von dem hohen Mini- sterium der ge:“stlichen, Untcrrkchts- und Medizinal-Angelegxnhei- txn bestätigt, und es ist am gestrigen bedeutungSreichen Tage eme feierliche General-Versammlung gehalten worden, welcher Zahlreiche Mitglieder, sowohl vom Militair- als Civél-Stande,
eiwohnten. Der Direktor des Vereins, StadtgerichtssDirektor [)1'. Wigand, eröffnete die Sißung mit einem einleitenden Vor- trage, und erstattete einen General-Bericht über die bisherige Thätigkeit der Mitglieder der Gesellschaft. Namentlich wurden die Ergebnisse der Aufgrabungen Germanischer Todtenhügel aus- führlich dargestellt; es wurde eine Ucberficht der hier und in der Umgegend bcftndléchen „Denkmäler und historischen Merkwürdig; keiten gegeben, und über die meist noch unbenußten Urkunden- Schä13e, die |ck in den hiesgen Sammlungen vorfinden, so wie über die Bereécherungen des angelegten Museums des Vereins Bericht erstattet. Unter den Beschlüssen der Versammlung be- merken wir nur den, wodurch dem Herrn Ober-Präsidenten von Bodelschwingh der einmüthige Wunsch und die Bitte der Gesellschaft vorgelegt wird, das Kuratoriumxdéeses Vereins zu übernehmen, und demselben seinen Schulz und seine Fürsorge ferner zu widmen.“
* Das Metxopolitan - Dom - Kapitel zu Köln überreichte am _23|en d. M. dem Herrn Erzbisthofe Grafen Spiegel zum Dejenberg und Canstein ein oldenes und ein silbernes Exem- plar einer auf die Wieder-Éenesung Seiner Erzbischöflichen Gnaden nach der Ihn im August 1833 betroffenen schweren Krankheit geschlagenen DeukmütIe, begleitet von einem Schreix, ben auf Pergament, worin die eranlassung zu dieser Medaille und die Gefühle undGsünnungen, von denen see Zeugniß geben soll, angedeutetwcrden. Die Denkmünzc,_ von dem Medailleur Franke in Düsseldorf geschnitten, trägt auf der einen Seite das sehr ähnliche Bildniß desHerrn Erzhischomeit der Umschrift: kkKlUdl-XMUW 111161181113 „41101111301500U75 COL-OUU-IJZl-I. 01111". 010136125117. ])130. )()(17. ()()KZ. 01])(ckC(“ck)ick§7. 11.132 Kl., und auf der Kehr- seite die Worte:“ 8118112111 110511117111 11.112111 ])10x1:1:51§. IUWCCFRMU. Abdrücke davon werden noch“ in Silber und Bronze auf Subscription vcrfcrtégt und verthctlt. Von jeder Medaille, welche übe? die Zahl 100 abgeht, will dcr Künstler 15 Sbgr. zu einem noch näher zu bestimmenden milden vaccke )erge en.
Am „8. Januar feierte die hiesige Deutsche Gesellschaft ihren Sttftungsxag durch eine öffentliche Versammltzng, rn welchex Herr Professor Gans den ersten Theil einer Geschtchte des Engl:-
schen Rechts las, namentilch dchatllésr'schen, Angelsächfisäzen- Dä- nischen und Normännischen Geschbuchcr. , Nachdem Herr Pxo_feffor Zeune den Inhalt einer für die Gesellschaft übersandzcn Latcmeschen bhapdlung des Herrn |)». K. (H5. Anton , Gymnanal-Direktor zu Gbrltß, über die dortigen Sagen vox: dcn Querxen (Zwergen vor- Jetrcctch batte, las Herr Predxger Ptschon über digwabren» werke cr efeüschaft, mit einem Ruck'bltck auf ihre Gcschtchte. Der mit diesem Tage abtretendc Ordner, Prof. v. d. Hagen, gab Rechenschaft von dem Zaushalt und von der Thäti keit der Gese11schaft in die- sem er|en' ahr ichr neuen und verstär tm Gestalt: in welchem ihre Zablsich durch zw lfMitgliedervermebrthat-undüberhauptindenzwdl Versammlunßén zwanzig VorlesunÉm gehalten worden, mitEinschlu der in den bei en letzten Monats_- crfammlunKen gelesenen Abhand- lungen des Hrn. Prof. Zelle uber das Verb link:! des Wort- und Vers-Rbythmus unserer Sprache, und des Hrn. Direktor Anonik
über die Deutsche Declinatéon auf dem gegenwärtigen Standork unserer Sprache; so wie no_ch des Hrn. Frediger Pischon über eine der GeseUschaft aus der Herdelberger Bi liotbck zugekommcne „Hand- schrtft de'r PreYigtcn Bruder Bertholds im 131cn Jahrhundert- welcve bet der Kleng'schen Ausgabe derselben (hier 1521 mit Vor- rede vom Prof. Neander) nicht benutzt worden. -- Dem für das nächüe Jahr zum O_rdner erwählten Hrn. Prediger Pischon über: gab sodann dcr Ykok-„v- d_- Hassen dieses Amt, nachdem er die von Hrn. Pölzjwau sur dre Btbltot ek der Gesellschaft gcschenkfen Pre- dtgtén KatfeerWgs vorgclcgt, und den in der letzten dffentlichén Versanmzxung aanfangcncn Bericht über die zum Thct'l der (Be- sküschast zugesandtex. 11,71D säemntlécl) vorliegenden neuen Erscheinun- gert jm (531-211; Der Z'UUséjé-c!“ Sprach und Alterthumo'knnde voa- mdet 111117. „ "„ ,
Zuvöyderu 117111111 1*1;x„-.-_.;„1n._.:c-3; „Denkntffc cmes Oxatscßen od-„xx“ Fahrten des Alten 1:1; 'Dat“?- herausgegcbcn von K. SQBPPW (Scbleusx'ngcn, 183.3)“ dcnéwürdige Erenncruxgen aus 11er Zeit; daLord 2511101111"! 111 Pé's'bi'kg, noch uncrklärltcv, Muklös 1117101110005 mit einem Wörte'xbuckyc 111? erneuteti odcr neugcvkägtkn Wörtcr: m wclchem_allcm mcm einm Métstifter déx' Gkskxisébafk WOHL erkennt, die an 1011 111111) beim vo1*jäyrigcn (43101qu111211? lebhaft MMM
wurde. „ _ _
Außerdem [11ng vor; 1. (»Jesellscs) 111"tsschr':,?t-cn. 11 ch Thüringisch-Sckchs1schen Vereins für ErxorschunJ W W- ter1ändischcn Alterthums ths Vierteliabrsvext, bezorgttvon Ur. K, E. Förstemann: vornämltck) die Nordhaufeg Weis:!)umer de(-! 141- bis 13. Jahrhunderts, durch 1)» E. G. Fdrnemann, utxd unter anderen Nöméschcn Dcnkmalen am Rhein durch 111. F. Ftedler- auch die von 11117111111*z;ium enthaltend; 2): des Fretberrn von zrnd zulAnfseß (bei Nürnberg) Anzeiger, für Kunde des Deuk1chen Mtttelaiters, Zter “"ahrgan? 1834: glexch den be1den erßen, „auch reachbaltig für Kum?f und A terthum, wte für Sprache und Lttera- Mr- und besonders von dem jetzigen Mitherausgeber, Prof. Mone- durcl) wichtige Nachträge zu den im vorigen Berichte dargelegten neuen Ausgaben der so frucbtbaren Dichtungen von chnhart Fuchs aus esteuert. *
11- Er1eAbdrückc,Nusgabcn und Bearbeitungen Awlt- deutscher Denkmale: 1) „Auslegun dcs Evangelii „xo- bannes in Gothtscher Sprache, aus bmischen unix Mailän- d1schcn Handschr1fte_n, nebst Lateinischer Uebersetzung, “ng“de Anmerkungen, Zcschtcht11chen Untersuchun en, Gothisch-Latemésajem Wörterbuch xm Schrtftproben. Jm Au trage Sr. Kbntgl. Hoheit dcs Kronprtnzcn Maximilian von Bayern, erlesen, erläu- tert und zum crsienmal herausgegeben _von. .f). F). Maßmann, Pro effor der Altdeutschcn Sprache und Ltteralur an der_ Münchener .Do schule“ (M_ünchen, 1834. 4): eine köstliche Berenhcrung der ältesten und gebxldetsten Hochdeutschen Sprache, nach _dem Grie- chisch en des Btschyfs Th cod or von Heraklea in Tbrgcccn111.355); dcffen HalbariantSnms hier |ck vcßätigt; viellercht aucl) vpn Ulfilas übertragen, obschon dessen Bibel-Uebcrscvung, welche hter
etreulick) 1115 Text gebraucht_ wird, keine Spur dieseerrlxhre zetgt, lch von dtesem Werk Ucbrtge, davon bisher nur een klemes Stuck (8111301111. 1819)und treuloses Facsméle derRömisebenBlä'tter durch dxn zuvorkommendcn Mai /R*01'11 «011911. 1823 und 1833) bekanntkwgr, esc nuxtmxhrso sorgfä1t1g un vollständig bearbeetetvon cinem hicrbemuschen Met ltede der Gesellschaft, daß es der rühmlichen Sendung vdnig ent- svri ,t, und so zugleich den von der Gesellschaft vor neun Jahren schon ibm ertheilten, damals nicht ausführbaren Auftrag zur Aus- ?kabe dcr sämmtlichen Mailänder Gothischen Handschriften, wenka-
ens 311111 Theil noch erfüllt. 2) Althochdeutsche BrucbftüZke einer Wtcpex Handschrift (Wien, 11:34. Fol.): :]) des Evangelié Matthätom Prosa, vienetcht noch vor Otfried oder doch um die- selbe Zett uberseßt, davon man bisher nur ein Blatt (durch B. Pex und Eckhayt (111111011110 1110111111]. 1720) kannte, nzit gegxnüberüehen- dem Latetntschem Texx; [; und (1) zwei Homileen, dee letzte nach S. Augustin; 6) em Stück der zu den ältesten Hochdeutschen Denkmalcn gehörigen Uebersetzung von Isidoxs von S:- v_élla Ahhandlung von der Geburt Chrtsti, btsher nur aus emer Partsxr Hanysckzrift bekannt: Ach sehr genügend ausgeüattet, mit Facämele, Emlcitung und Glossar, durch ich Entdecker 111. Steph. Endlicher, der hier) zum erücnmalc in dtesem Felde rüsiig auftritt, „in Verbindung mtr" dem Profcffor H. Hoffmann. Als Zugabe ltxgt bei, die besonders abgedruckte Anzcr e dieses Werkes m dm Wtcncr Fabrbüxhern von M. Haupt (dcr ck91: lm Aufseß?- schen Anzeégxr des Mtttelalters Kc!) ei reg und kundtg erwiesen), welcbe zugmck) eine bedeutende Nachle e aus den alte„n, meist zer- fiückten Blättern liefert. _Beide Bücher, das Gothesche wie das Althochdeutscize, smd z_ugletch fiattltche Druckwerke. 3) Merigarto („wre Althochdeutsch dre Welt heißen soll: Meeygartey), Bruchßück exner sonst unbekannten WeltbeschrcibunJ m Renyen de_s 11ten bes 121en Jahrhunderts, aus der FRAU) Furftenbcrgrschcn Biblio- thek zu Prag„ herausgegeben vom Prof, H. Hoffmann (Pra 1834. 8.3, auf ähnltche Wexse, wie das vortge Werk, mix Facn'mj e und Anmerkun en: ein w111kommener Beitrag zu den wcncgen Ukberblcib- seln Deut cher Dichtkunü aus der Uebergangs-Zeit des Altho deut- schen ms Mittelhochdeutsche, wo_doch vor allen die volksm ßiqen Helden-chtcbte den früheren Retchtbum bekunden. 4) der Nibe- lun en Lted, frei übersetzt von H. von Rebenftock, Hauptmann im adxtten-Corps (Potsdam, 1831): dem Inhalte „nach getreu, die lange veerreimigc Stanze in die'scjwn im alten Ltede bäufkq vor- tretcnde ach1rc§1nige nmgebildct, d1e Sprache vdaig neu; cines Kriegs- mannes würdtge Arbeit, und denen das alte erytchied en der Ur- sprache fremd iü, freundlich zu cmvfcblcn; zuqlcgci) dre erste „Pracht- Ausgnbe“ dieses hier in Berlin zuerst vollsiändtg gedruckten (Müd- lcr's Samml.1782) und fortwährend am häufigsten bearbeiteten und herausgegebenen Gedichtes, die. _aucf) der Buchhandlung nne Ehre macht. 5) Wörterbuch zu R1tter.s:a_rtmßan11s von Nur Rtt- tergedixht Iwein, vom Hoxrath Benecke Göttmqen, 1833): sehr ründlcck) und fast übervollst ndég, bcträchtltch ßärkex als desYcr- assers Ausgabe des Gedichtes selber, doch nur auf dtescs bcscbränkt und nicht auch die übrixycn freilich m_cißyngcdrucftenWerkeHartnmnns umfassend. 6) Freigedanks Bierchetde'nhcit 1280511911): das i.“; der Brantischen Bearbeitung lebendeg geblrebene, hter 111 Berlin (11111) zucrfiéndernrsprache gedruckte (Münch Samml.1781)Svr11ck1gedjc1):, nuninberWtégterAusgnve vo111Prof.W. Grin1m(_Götténge-:t,1834), auf gleich? Weise, wie seines Bruders Angabe Des ReinhartFuM- mit Einleitung, Verglcécbung der Handsämftcn, Axxmcrkungrn, _und Reim-Regéster, welches zuglxtcf) zur Ausändung dcr etnzelnenSvrnche: dtent. Der Herausgeber 113111 dartbun, daß Freigedxank chen ktm andrrer, als Walther von derVoqelweidcscn:1cnkrhrcß aber.“ Bernhard Freidank. ---7]1Altdcutscl)es Lesebu111:_aus Ul- fklas, Altbochdeutscbcn Prosa: und Dichtwerkcn 11111) M1ttelhoch- deutschen Dichtern, zusammen 112 woblgewäbite'Stua-Ye, meist nach Grimmischer Grammatik eingcriclzict und 11111th erlautert von A- Ziemann (Quedlinburg, 1833“). 8? „Bolkölxcder der Deut- schen, eine vollüändige Sammlung derselben“ (111110 der geschicht- lichen) „von der Mitte des 151111 Jahrhunderts 1:5 in dre erüe Hälfte des 19th Jahrhunderts"- von F.K-ch1bcrx'11 von Erlach“- nuf vier Bände angelegt, von welcchn dcr crßkx vorliegende mit Luther und anderen munhaftcnx-Deckscr'tx und namenlosen Lic- dern beginnt, von 1500-1620 (Mannhcym 1834); umfaßt die früheren Sammlungen und leckert auch sonst mancherlei einzeln Zerstreutes; wobei wohl (twas mehr Umsick)x_u11d Ordnung zu wün-„ schen wäre. 9) Die Btldxr-Handschrtst der Beldekc'schc't Aene1s in der viestgen Kdntgl. Bibliothek, umständltch bcschriebuy besonders in H1nficht nuf Alterthümer und Kunst, mit einer Abbil- dung, von einem unserer Mitglieder, 1);-. X. Kugler (Berlin 1834): ein crxrculicher BeitraJ zur altvaterländi chen Kunstgeschichte, nocl- cher :ck der Dtffertaton deffe1ben Verfaffcrs über Wernher von Tc crnsee, den Dichter und Maler des 121en Jahrhunderts (1831), an ch1icßt, so wie zur Nachfolge auffordert.
111. Svrackslebren und Wörterbücher: 1) „Gothiscw- bochdeutschc_Wortlehre von 21. Ziemann“ (Qued1énburg 1831): Grundzuge dcr Laut-Verbälinisse, Wortbildung und Bre ung, vom Gothischen aus durch das Alt- und Mittelhoch eut-