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- mit ihnen abzuschließen.
101: bis ins Neubochdeutsche, zur Eknleituä be
das Studium der Mütelbocbdeutschen Dichter? ches: ganz nach Grimmischer Grammatik,» nur etwas ande nxt (Verbum vor Nomen) und Conjugation und
11011 anders eingetFeilt. 2) „Wörterbuch der T Sprache, in Bezehung aqubfiammung und Begri von K. Schwenck“ (Frankf. a,M. 1834): nimmt auch puren Fremdwörter auf, und vergleiaßt "überall die alten
Deutscher) Sprachen, so w1e die klastschen worin der 2 e-romologescb-mytholo ische Forschungen ans icht gesiegt sslbsi das SanSkret: m Deutschen wenégüens nicht seite: und verfehlt. :) “Gramm“ati (hes Wörterbuch dq chen Sprache, wobei zugleich bßammung- Laut- und wandtschaft, Sprach-Ne1n1ßung und Wortneuerung beach vom rof. Oertel (dem ekannten Hydropatben), zweit,
vcrbe erte Auflage! München, 1835, „Oct 1 - 3 ädie cri" e
1829), giebt nur d nächüe Ableitnn , urze Erkl MM und Vcrdeutschunq der Fremdw rter. 4) „Kurzges- Kändiges siamm- und ffnnverwandtschaftliches Gesamn terbuch der Deutschen Sprache, aus allen ihren 2 und mit allen Fremdwörtern. Em Hausschay der : sprache für naje St_ändc- vom Prof. “**. „f;. Kaltschmidt 18.14.19011.2),11berbtetet das vorigeW§1§terbuch noch durch C 1111er Hoch- und Niederdeutschen Mundarten „in schr11 Schreibar1“. und fugt die Altbocbdeutschc Abstammung be richtig. d)„Sumcrlaxen“ (Ruthen)/ Mittelhochdeuts- sen aus erner Handscbraften, herausgegeben vom rof. 1“: mann (Wten, 1834. Z.): gefällt sich eben nicht bös ich dar Wört_er-Sam1nlungen, meisi.Kraut und Wurzeln, besser üändtßer zu ltefern, als ein Anderer. 6) Endlich und 1 „Alt ochdeutxcher Sprachschah,1n wclchem nicht un' straung der ursprunglichen Form und Bedeutung der heutigen; schen Wörter und zur Erklärung der Althochdeutscben Scl) aus den Zeiten vor dem 121cn Jahrhundert uns aufbewahr dcautschen Wörter unmittelbar aus den handschriftlicben Qu Nandi gesammelt, sondern auch durch Vergleichung dcs dcuts _en„ mit dem Indischen, Griechischen, Römischen, Li Altpreußrscben, Gotbiscben, Angelsäcbstschen, Altniederdeuts- nyrd1schen die schweßerliche Verwandtschaft dieser Sprache de_e dem Hoch- unh Niederdeutschen, Englischen, Holländisc msehen, Schwedtschen gemetnsamcn Wurzel : Wörter 11 sm ünd, etymologisch- .und grammatisch bearbeitet E. Graff. Ersixr Thecl, die mit den Vokalen Halb : Vokalen 1 und w anlautenden Wörter. (Z kerungen, 30 Bogen): eln erfreulicher Anfang des großen ischen Werkes, dessen Erschemung, so sehr unsere Gefellsck Thal nahm, wir jedoch nur der aus eigenem Anti dcffelben annehmendcn f„ürßl1chcn Huld Seiner Königl. F: Kronprinzen Friedrech Wilhelm zu danken haben." Vorrede wird, be Ueberschxder „zahlreichen, großentbcils angefchöpften QueUen, zu leech eme urkundliche Beispiel-E aus den bedeutendsten A thochdeutschen Werken gegeben, Deutsche Grammatik no tiefer begründet, Zur Darstel1 wahrhaften .urzel-W r_terbuchs der Deutschen nw aaen ibren-Stämmen, wetgen, Aesien, Blättern, Bl Srüchtem zur Herauffdr erung des im Worte lebenden u: rehm Horte- d-ej Herzens und (Heißes: ein walzres Lebens v. „Hagen.
rmxg “.
41180'111'11501101'8011.
. zmoteräam, 22, .lnnunk.
k10119r1. “'11'111. 80110111 54737. 5,2 (10. 100. 140815. 801 1181124111]. 24;- 443 Qwort. 93-1. ZZZ 764. “035. 98;- 99-97. 1'1'011-11. l'r'a'm.-801101110 1123. (10 4371111. -, - 8111 U; 27,4.
Allgemein Bekanntmachungen.
Bekanntmachung. Die im Landrätblichen Krekse Calbe a. d S , 11 Merten von MagdeYrg, 2 Meilen von Dessau und
Coetben, an der be belegene Königl. Domaine Acton, enthaltend:
1). das m der Stadt Acker! befx'ndliche Vorwerk Acken, nebfk dem ebendaselbst belegencn Com- thurhofe, zu welchem
1722 Mors. 112 1215111111). Ackcrland, 965 : ;“1'1 - Wrese'n,zumgrdßern Theel zweischürég, 9 = 110 - Gartenland gehören:
2) das Vorwerk Klicken, nebsl der im Dorfe
Michela gelegenen Schäferei, wozu
701 Mora. 29 (IRuth. Ackerland, 101 - 15 : Wiesen,wovon16M „ 45 OR. zweischürig,
22 - 43 - Gartenland,
20. : 45 . Buschwerk gehören, nur allen dabei befindlichen Wohn- und Wirtdsckxafts - Gebäuden,_ beträchtlichen Hütun cn, worauf _btöbek 3000 Stuck Schaake gehalten md, Bxaneree,Wekdenbaum-Nußung un der Könl 11chen l); Brew, Wirthschafts-, Feld:, Garten- und Zaum: (11:5 Inventgrten, 110116 :) dte auf dem Torfverge bei Acken belegen: Ziegelei; 5011, 1) vcrsch1edene Fischerei-Berechtégungen, so wie
terunJ 110;
48
„Und mit Vergunft“, bémerkte Saurer, der von dem Vorrecht, has ihm seine langen Dienste gaben, bisweilen Gebrauch machte und e111e Bemerkung oder Erläuterung einschalten, „1n1t B_ergunst, xck) habe 1n1r sa en lassen, daß dieser vornehme Herr Maler w xecht d1e e1ge111l1che PZystognomie öes Meeres getroffen hat, denn wer-eme Stute 10101 m der Brunst und das Meer nicht tm Sturme. gejehen, hat nur eme11 Schatten statt des hellen Tages geschau_t, und, her leegenhett von Sttzrm, da fällt mir eine merkwürdige Gesch1chte“e111„mtt Bergunst, Me1ster Cornille; es war noch, bevor ich m Eure D1enste kam, als w1r„uns ein Mal auf einer weiten und gefahrvollen Fahrt, unfer11 dxr 51111“th des Gcoßfiirstentbums Moskau, „brfatzden, und uns plößl1ch em yo ungeheurer Sturm überfiel, daß du Fische von dex Gewalt des Orkans aus den Wellen-berausgeschleudert, wurden und m der Lyst hm und her flogen, nicht anders als wie Vögel„und _so,l)och, daß dre furchtbax- sten Haifische dem bloßen Auge- fo klem e'r1ch1c11cn, das: man fie fgr Schwalben halten mußte; ich 1011! gerade mcht behaupten, daß map 11e 11icht wohl auch fiir Möwen halten, konnte - ,denn der Wahrben dre Ehre... aber wie gcscht, fie erdsckétenen so klcm und wurden so hoch über's Wa er em or e“ leudert, a ..“ „
„Daßs, fiel p001111110 Bart ein, der fi_ch „gn deu kylossalen Lugep Sauret's manchmal ergößte, „daß man m1tüe1ner Musketxnkugel wett eher als mit Harpunen einen dieser furchtbaren Haye hatte erlegen können, ni t Saurer?“ . ' , ,
„Ich cshchwöre es Euck), Meißer, be: deu„He1l1gen„dfeS -“ . „
„Geh, geh! Pfuy! Seß' Deine Seele mehr so thor1cht„auf s Sptel und halt' den Mund, statt das; Du mir so unvqxschämte Lagen aufhef- ten willst, die Du wohl Ammen und Kindern wen; machen kannst, 111cht
aber mir.“ , Saurer wurde rdth, sah zur Erde, pußte an semer Galeere und
a te kein Wort me 1. ' , s g „Mein Lieber“,hnahm Katharine das Wort, „mir fche111t, Du gre1jf| Dich mit dem Sprechen zu sehr an. GuteyGott! leg" D1ck) Hoch me- der; der thfikus hat gesagt, daß„ bevor dte Musketenkugel mcht her- aus isk, die kleinste Anstrengung Du: das,Lebe11 kostxn kann.“, _
„Willst Du denn lieber, Frau“, erwtederte Me1ster Cormlle, „,das; ich an meine Schmerzen denken und ihnerx naxhhangey soll, satt ste zu ver essen, indem ick) vom Kriege spreche, nut d1esem Kmdc, das, so Gott 11109, die Ehre unseres unberühmteu aber fixckenloscn Namens aufrecht erhalten und ihn vieUeicht noch ein Mal adl1ch 111111 gxoß machen soll.“
Mademoiselle Bart schwieg, seufzte, nahm wwder thren Rocken vor und Meister Cornille fuhr fort: „Um wieder auf den Seefuchs und Deinen Großvater zu kommen, Hänschen, so höre, was sich vor langen Jahren begab: (Schluß folgt.)
Bibliographie. * _
(30110500000000 111011110 110 1111111111110-011111011 11100 111. 101110 1101101150. - Herausgegeben und m1t erklar21de11 Anmerkungen versehen von J“. A. C. B11chon. 2 BV. 15 Jr. .
1713371001100, 50111'81111'8 110 littérature 0011101111101'01110. - 20 Fr.
1-0 1115 110 11115011. _ (Eine Nachahmung dcr Sakuntala.) Bon
_ Jules Janin. „3 Fr. ,
111111417011 10 101116. _“ Von Jules Janm. 3 Fr. _
Kßtics zur (10011 31101008 1011111115 1011011155: 1-08 0111011101105 110 (Zurgantuu. ])as" 1011110111“ (105 1100701108 100110101108 11111110- gray'biquss. (Von dem bekannten Bibliographen Brunet.) 1.1Fr,
Italien.
Der Gvnmasial-Unterricht in der Lombardei. Von Defendente Sacchi.
Die Alten hatten ihre Gymnafien anfangs zu „gymnaftuchen lch bungen, und dann zu ernsten philosophischen Stuyten bqfttmmt; „hn den Völkern der neueren Zeit entschied die al1g_en1e111e Stjmm-e dafux, daß man die Jünglinge nicht eher in die Gehemzmffe dcr Phtlosopbw einweihen dürfe, bis sie den Virgil und Cicero 111 der Uxsprache [,esen könnten: das Lateinische sollte die Gymnastik des mepschltche11 Gelstes werden. Daher kam es, daß der Gymnasial-Unterrtcbt Jalzrhunderte la11„ fast nur auf Grammatik fiel) beschränkte; in der Folge ge|ellte man nocß die Nhetoxif dazu, aber eine wesentlichx Reform der Gymnafixn war erst der neuesten Zeit vorbehalten. Dtxse Reform hat auch 111 unserer Lombardei Eingang „efunden. , . ,
. Der Gymnasial-Unterri t dauert bc111n§scchsIahre5 111 vter Jah- ren durchläuft der Schüler eben so viele grannnattkaltschx Klasen, und in den zwei [eßten die Humanitäts-Klaffen. Lehrgxgcqftgydc der ersten Klasse find die Elemente der Jtaliänischenu11d der La1e11111chcn S'yrgclw, Verbunden mit Uebungen im Ueberseßen aus „01111 Latem' ms Jtalta111sche, bei welchen eine Anthologie ans Lomoud's hetltger Gesch1chte zum Grunde liegt. Außerdem werden die Elemente der Rechenf'unst und der Gxo- graphie nebst dem Katechismus gelehrt. In der zwe1txn Klassx w1rd mit Latein, Arithmetik, Katechisnms 111117 der Geographw fortgesahrey; dazu kommen noch zwei nxue Lehrgegensiände, d1e Geschxchte dcs Hamcs Oesterreich und die Römischen Alterthiimer. In der ,dr1tten Klasse be- ginnt der Unterricht im Griechischen, und in der vterten 1er11t 311011 Lateinische Prosodie. Es bedarf kaum einer Bemerkung, daß d1e 111111- gen Zweige des U11terrichts auch 111 diesen höherenKlaffen fortJoestelUU ;
* natürlich sind aber die Matcricn der größeren Retfe des Schulers an-
gemessen.
Die erste Humanitäts-Klaffe wird in den Anfangsxzrünxen dex Nhe- 10111 und der Poetik unterwiesen; man giebt den Funglmgey 111 An- thologieen eine Auswahl von Musterstlickcn Griechischer, Late1n1scher und
Herausgegeben Von der Redaction der Allg. Preuß. Staats-ZLÜUUI-
"",JUUUSUUU ."
5) das „„bei der Domaine aafkommtnde Zins-Gk- Ußl'111118tu-„ux oc;uu|||.|17;, |||!" ('][U11113U11Ü QWSLÜL leoßptah Nr'2kiß Mönben: ' ti :
, traidx yon 5 Wmspel [lx Scheffel 7 Meisen Rog en,
a ck 6 " (Her e ck 17 c 4 ,
verpachtet werden.
den18.Februard.I
au _, Vormittaw 10 U61“, in unserem Confercnz-ijmer, 11,9;|„,.„
vor dem epartcments-Natb, Regierun s-Nath Na-
013011113 011101110 113115 *1c11111'11011 20 .“.101 uiriren. 111 . Wtck) . ' 1,010“ (10.5.1300 11.41 08 1110111 11111" 1110Z110 Zeworäon langjähüger Pkakkkck)“ Erfahrungen und der neue- 19) Vorschrift zur Bercmmg der spanischen 111 B 6 Hafer 0101'0 "*1111J0110113n'11311110 yerbsazserts 131111'1011111nk2011 ßen Seife - , 10 011, 501110111 7100 1 0100 "kö 5101" 14 “111 ' 1- soll Ws zwb-lf xtacheitxander folgende Jahre von Tri: 11005100 :115 111811015,[101110115101111Z011O 211,1110110011'." 1,131 nimm 1835 bls dabm 1847 an den Meiübietenden 201Z0 110111011" |1101*m11 orZ01101181. 3111, 111118 9113111100011- , 1011, 110 010. 130111118 111101" 8111111011 0111 811-1 - "'- Dcr-m dem am 10. 0 M. abgehaltenen Bietunqs- snnZ 0510111 1835 81611 11:11:11 [3011101110 0110181 1111011- Termtxte [km aunebmltches Gebot erfolgt is, so 09- 100, 111- 11001 105111010 1'1'0111111110110 Qusna? ben wir zur Verpachtung einen anderweéten Termen 110111100, 111111 1101410 Zorn 1101" [1011010010 12111710 (110 1151101011. 01101*1(an111 111111Z011 ZeäiuZnn-rsn 11111- 910103301“ [1111 08.
ittheilungen sien Gründungen in der
von Jacques Louis Mattbisson. & Preis 1; Thkr.
1m0 111111011
erfahren, ob das Verhältniß des
tan anberaumt, und laden dazu qualisc rte Pachtve. luüige mit dem meerken ein, daß der bisherkge P'ächter „die_ Yacht mcbt fortsetzen, und im Termine ntcht mnbteten wird.
Bangen nebst Anschlägen liegcn sowohl in unserer 91-1;- 1:15 AxmainernE-ZTÉMUWK als auch auf dem Amte chin die fr en 11 e e . _ on vorher 11 cla „ Uebr1gens sknd wir berctt, auch schon vor dem an. beträgt 5“ 1111100111.- chnj T?MrSFM geelldd beraumten Termine annebmlkche Offerten von Pacht; welche pränumerandop-„emréchten snd. Der HYUgé Liebhabern entgkgtn zu nehmen, und eventualieer sieht zu_Schdnebcrg jn ber Trainir-„Anstalt, Fur die Lars, sehr !“ Unterbrmgungxon Stuten snd Vorbereitungen' e- 11.001", “1111? 171110 1101111 dem Trainer 1 „ „ „ wo c un c ur ' orbtbeelung fur die Verwaltung der direk- Marktpreise 1n RechnungFo age "“ck dem hiesgen es den Herren Besitzern 1 selbsi Sorge zu tragen.
Magdeburg, den 2. Januar 18313. Königs Regterung.
ten Steuern, Domainen und Forsten
Ediexal-Citatiop. Von dem Kbnialtchen Ober-Landesgcrichte zu Kd.“
.-
GDer Vollchkshcngft Riddlestvorth. „ ezo en vom 1". v. r 182
Die VerpachtungS-Bedm- und de? Félagxee (Engl. (IHeet1eX)Geü.8-LY11§ 133111111111 Qua ) rxtrd vom 1. März an Stuten decken: uber &bfoblen, oder roßen, können auch
zu ent eben;
2) Anwei? Frank_düs mit, welche äußerst be
plattirten Lichter verfertigt werdcn;
nnen; Hrn. Hart m
lischer Art zu verfertégen;
Seifen- und Licht-Fabrikaciyn,
an „zur Verfertégung der verbesserten cken Taglichter von li;:mz vorzüglicher ,„ «s n b “ [ t: * und ungemein 711011110: 111011010 7 Bände; 0001101110 IBU!
sparsam brennen; eigentliche Sparlichter; 3) deutliche Angabe, wie dar um erfundenen wachs- UUÉMUW et l'oéöis:
4)Bcschre1bung der hcrrlé en Er ndun Wachslichter ohne Wachs?) blos Fus Taglé 111111
5) Belehrung überbée Lichter-Verferti un 11 n .?.1*1.."1111?111 ck00“- ...-91.0 11-5 eßeljt werden; KU 01 101 ' )er au t en/ Wkt heller UUd berlassen für die Xonreage 6) Juz obne Rauch und Geruch brennen
Riddleswortb tritt durch ) Ypuht werden dürfen; 7
YxtixeoLeéfiungen den ausgezeichnetsien Pferden an die atent-Léchter mit bohlen Dochten, nach Eng-
Jtaliänischer Schrift|eller. Außerdem lernen sie die Elemente der
. gebra bis zu den Gleichun en vom ersten Grade, und empfang,"U
richt in Geographie, Ges ick)tc und Religion. In der zweiten wird mit allen1diesen Gegenständen fortgefahkekx- ,
Während der sechsjährigen Gynznaslal-Zelt wechseln die.1;, nur mit zwei Profefforen, dem Proseffor der Grgmmatik und 1:11 Humaniora; der erstere empfängt fie aus der drnten Element». und führt fie bis zur Humanität. Jeder Profefso'r der Humanität . seinen zweijährigen Kursus, woraus den Jimglmgen der Bond,“ wächst, daß sie keiner neuen Methode fich anzubequcmen brauch1n
den Professoren der andere Vortheil, daß fie ihk? SchÜlek genauer
nen und beurtheilcn lernen, „ , Jeden Monat, oder so oft es dem V1ce:Dtrektor gesägt, „
* der Präfekt die Schule und wohnt dem Unterricht bei. Jedes
Jahr müssen sämmtliche Schüler einen) öffentlichen und Privat; men fick) unterwerfen; am Ende des zwe1ten Semesters „folgt dem 1, chen Examen die Llustbeilung der Pxeise, welche Feterl1chke11 1111 Vorträgen 1'11Latei11isck)er und Jtaliänifcher Sprache, d1e Von] der Schüler gehalten werdcn, anfangt'und e11dtzxt. . Die Gamnafien selbst zerfallen m' zwe1 Klasen: Kaiserliß Kommunal-Gymnafien; der ersteren grebt es zel)", dex [13th daneben existiren nock) bischöfliche Gymyafien, öffentuche mit Konvikt, Privat-Gymnafien, gvmnast1s_che Kon)n1unal-Schu1q gymnastische Erziehungs-Anüalten, so daß man 111 der Lomb. Gymnafien mit 300 Professoren zählen kann. Jedes Jahr treu„ 1200 Schüler ein, aber während des Kursus „gehen V1elewjchx und widmen sich dem Handel,_den Künsten oder Gewerbe11,sodaz im Durchfehnitt nur 800 auf das Jahr rechnen kann. Dre ö „. Gymnasien kosten den Staat jährlich ay 300.000 OesterreichjsQ (100,000 Gulden C. M.). Wir theile11h1er emen Prospektusfta'xx Notizen mit, die fich auf das Schuljahr 1834 bez1e11en. Zahl Zahl Zahl U11. der er de_r Belau „ Gymnasien. Lehrer. Schuler. Ko Kaiserliche Gymnasien. . .- . 10 88 4100 210,11 OeffentlictzeKonnnunal-Gym- nasien ........... 8 08 1700 90,011] Bischöfliche Gymnafien . . . 7 62 800 60,011 Oeffentliche Gymnafien mit Konvikt .......... !1 34 300 50,011] Privat-Gymnasien ..... 6 48 500 60,001 Gymnastische Konnnunalschu- len ............. 11 -- -- - G'ynnmstisck)e Erziehungs-Jn- stitute ........... 20 - - -
110 300 7400 470,11
Die Zahl der Privat-Lehrer, welche einen GytnnafiabKurs ten, beläuft stch auf ungefähr 120. Alle öffentliche 1111d Prwat- smd übrigens in den öffentlichen vanafien eingeschr1eben, 11111 die halbjährlichen Examina mitnmchen, daher man tbre Gesa kennt. Diese Gesammtzahl hat sich während der letzten zehn immer, mit geringer Abweichung, zwischen 7000 1111d7450 geha! nachstehende Tabelle ergiebt.
Jahr. Zahl der Schuler. & Gesammtxa
öffentliche Privatschüler 1825 5700 1700 7400 1826 5500 1900 7400 1827 5300 "1700 7000 1828 , 5100 1800 6900 1829 ' 5100 1900 7 [1830 “ 5200 1900 7100 1831 5200 2100 7300 1832 5250 2200 7450 1833 5300 2150 7450 1834 5200 2200 “7400 - 52850 19550 72400 Biblio rap ie. , „ b'artsg 111 821111113 11 01011110 111 Ricola 1'11Z11111111. (Es 11111- Bearbeitung der Von dem Kapellmeister (5311131 111 Frankfufrt“ herausgegebenen Bemerkungen über dzxs Pwlmspzel Pagamm die Weise, fich einen Theil feincherngkcrtanzue1g11en.)Ma (1111111174 iutorna 01111 10810 (U 010110100110, (Benjcrkl1ngen.' fischer Gelehrten äber Napoleon? Schuhe!.) Nebst e1gene11 nehmungen, von Pietro Molofft. Matland.
Mannigfaltiges.
-- Vico's Werke. Von Predari's Ausgabe der -* Philosophen Vico ist schon im Laufe dieses Mo11ats_der_erßk erschienen. Der Titel lautet: „00010 001111111110 (11 (11111111 17100" u. s, w. (Vico's sämmtljche Werke, zum ersten Mal vo berauSgegeben, und mit Ueberseßungen und Ko111me111c1re11 begl' Francesco Predari.) Dieser erste Band enthalt eme Autob- des Neapolitanischen Denkers, die Late111ischen Reden: „1100 0t0." „])0 1108111 1011100115 etc." „])0 11101110 11010100' ' Abhandlung „110 0110001381100 lt11101'11m 8711110111111 0): 1111311111 originibus 0111011113." Das Werk 1st_ dem Präsidenten W pellations-Tribunals der Lombarde1, Roter 9111101110 Mazzetti, g
Gedruckt bei A. W. Hayn.
„„...-„ „„- oeu Okßkaua,
“ Séöa-"É'ekk'e? * 18) durchffchtige SÜß oder 8117011 (111 89.1311]; .
Oeklm,
20) Vo1“s11)1'1ftzmr!'s 211u'mibl; 11 u me cm ca ' an : Breslau, im Decbr. 183111.) Safe ausM
Richtersche Buchbandlun1-
* «s n a t - . . “ 1) Bereitung der (ävenden knuüi en au 151011170110 111111101110 00 010851 110. 421 oder durchaus nötbége chem1sche Öékxc), “LY Y,; 111“ 111899 1 . l] ] (1 ck at " * , 16311 3 101', “ ;," ; 1; “ckck! sieht, um dadurch bedeutenden 111011111111 “ p [) “Wo “3 "*"" '“ “
(l'nria, '1'1001101 uncl 171711112. 1834.)
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ck51! und 111ng gemacht werden 1-1ttéraluro 0111101010: 70111111'0, 11101110Z952
bittéraeure: 7011111 , e - . 2“ 1.1» 8330,(31111111;ZcheFxJLHL-(ZTZZZU 1101100: 1 Band. “
Diese fas beispiellos wo111fet'1e Aus abe éß,
; gleich die correcteste und eleganteste, wel e die '1“
kksertigung von Wachs11chtern, Welche nicht tösksche Literatur 1111er Zeiten auf uweisen hat.
Berlin, Buchandlung I. A. ist, Buksßk-M
Allgemeine
Preußisäze Staats=Zeitung.
Berlin, Donnerstag den 2911-11 Januar
.. * . . «(„-„- ;_;-„.- »“? 11- .
...-„_...-
A'mtl'iche Nachrichten.
Kronik des Tages.
Se. Königl. Majeskät haben den Geheimen Ober-Justézratk) on Voß 5me Mitgltede des Staats-Rathes Allergnädigft zu knennen Sek" -
Des Königs Majeskszt haben den beim Kriegs-Miniskerium chenden Gehetznen expedtrenden Secretairen Becherer, Will- „ann, Fanntnger, Böhm. Neumann "„ Schmieden,
llmann uyd Vicc-Kriegs-Commissaér Kapsch, so wie dem etjéralzRegtskratox Bertram den Charakter «116 Kriegsrath ertheilen und dre desfallsrgen Patente für dieselben Allerhöcysc vollziehen geruht.
Zeitungs-Rachrichten. A u s l a 11 d.
Rußland.
St. Petxräburq, 21. Jan. Se. Majestät der Kaiser aßen nachstehenden 11106" an den dirigirenden SCnat erlassen:
urch Unsern Ukas vom 1911111 des [113103171017111-111 November- 1oi1ars (1. Dsz. 1833) 111 die Erlaubnis; zur" zollfreien Einfuhr sGetraides vom Aaslande in die Cuxini1019n, Asowischen und onau-Häfen, wie im Ukas vom 1. (131211) SeptsmbW 1833 10101 ist, bis zum Jahre 1836 verlängert worden. »- Zelzt ben Wir für gur erachtet, die Erlaubniß cinsr solchen zoüfrex'en etraide-Einfuhr vom Ausland-r fürs Jahr 1835 zu verlängern 1f der Landgränze von der Moldau, Oesterreich und Preußen no in den Häfen drs Baltischen und Weißen Meeres, wie ck das Verschiffen des Getraides aus einem Russischen Hafen - den andern auf ausländischen Schaffen, auf derselben Grund.- ge, als dieses im Jahre 1833 und 1834 gestartet worden; - 1111 Wir befehlen dsm diriqérenden Senat, dazu die gehörigen 1erfügungen zu ereffen. Sc. Petsrsburg, 28. Dezember 1.834 **. Januar" 1835). Nikolaus. “
Am 6. (18.) Januar, als am Tage der Erscheinung Christi 1111 der Feier dss Geburtsfe11es Ihrer Kaiserl. Königl. Hoheit ek Großfürstin Anna.Pawlowna, Prénzesfin von Oranien, 11111: in der Hof-Kathcdrale des Winter-Palais, im Beiseyn ihrer Majestäten und der Kaisers. Familie, vom Metropoliten eraphim feierlicher Gottesdienst verrichtet. Nach Beendigunq er Liturgie, welcher die JNitzzlicder des Reichs-Rathes, die Mi"-
iscer, dieSeuatoren, die zumHofe gehörigen Personen, die Ge; .
eralität und dieOffizierc, sowohl der Garde als auch der Armee nd der Flotte, bcétvohnten, fand, bsgleicec von einer Artillerie- aloe aus der Festung, die feierliche Weihe der NeWa, gleich- 111 auch die Einsegnung der Fahnen der Hof-Grenadiere, der erschéedenen Kadetten-Corps und der Garde-chimenter [Takt.
Se. Majeßät der Kaiser haben durch einen am 18. (30) ovember 18.54 (in der Festung Nowo-Georgéjewsk) an den irigircnczen Senat erlassenen Ukas Allerhöchsi zu befehlen ge- uhc: da[; längs der zwischen St. Petersburg und Moskau neu rrichteten Chaussee an sechs Stellen ein Wegegeld erhoben werde,
durch diese Einnahme wenigstens einen Theil der zur Unter- [tung der genannten Chaussee erforderlichen, sehr bedeutenden -u5gaben zu decken. Für jede zehn Werft sollen vom Pferde Kopekcn erhoben werden. Dieser Zahlung find die Diligencen, lle Privat-Fuhrwex'ke, Waaren-Sendungen im Großen wie im [einen, die Hof-C'quipagen, “und selbsk die Kron-TranSportc nterworfen. Befreit davon find die Regiments-Fuhren, wie "ck Wagen, die den Truppen-, Rekruten; und ArrestantenxAb- 1e1lungen folgen, Bauerfuhren, welche Bau-Material, Brenn- olz, Kohlen, Tox'f, Heu und andere W1rthschaftSzArtikeh oder egenstände, die zum Chaussee-Bau erforderlich sind, führen, leichww leere Wagen und uneingespannte Pferde.
Frankreich.
» „ „Paris, 21. Jan. Gestem Abend ertheisee der König dem 1011411110101 Botschafter eine Privat-Audienz, und arbeitete 111an 11.10) einandek nur den Ministern des öffentlichen Unter- 1chtES,_des Handels und der auswärtigen Angelegenheiten.
“ Dee zur Berichterstatcung über den Gesckz-cntwurf wegen der Vcra11t1vortléchkeét der Minister niedergeseßte Kommission veksqmwelc sich fast täglich. Es scheént, daß Herr Sauzet zum er1chtecstarter ernannt werden wird.
Das (gestern erwähnte) Schreiben des Herrn Hyde de 111011111113 lautet folgendermaßen: „Der General Jackson möchte, Wie es scheint, die Regierung Ludwig Philipp's wie die Semj- nolen behandeln. Er neh: also nicht, daß noct) immer ein Frank- reich vorhanden ist, und daß es die dem Lande zugefügte Belei- bigung empfindet. Der Gxncral Zaokson härte |ck daran erin- nern sollen, daß eine, von seinen Vorgängern anerkannte heilige
chUld,.die fich an einen der Vereinigten Staaten vor 50 Jah- ren gelusieten großen Dienst 11111011, noch nicht abgetragen wor- den ist; er hätte wissen sollen, daß ein Traktat, besonders wenn “„sich in demselben um Geld handelt, weder Kraft noch Werth hat, bevor er nicht von den verschiedenen Gewalten, welche zu dem Gesetze mitwirken, genehmigt worden ist. Findet etwa der Pkßsdent der Union 'auch, daß dée Wéllkür ein gutes Regierungs-
utel 111? Entweder hat sich in den Vereinigten Staaten 111 dm National-Geünnungen eim- große Veränderung zugetragen, oder ]e_ne seltsame Lehre kann daselbst kein Glück n1achen.- Ick :vkiß mehr, was die Amerikanischen Journale sagen; aber ich bin in Voraus Überzeugt, daß se die diktatorische Logik des ersten Be- amten dex Republiknicht gutheißen. DleDrohunxq des Präsidenten Jackson est also unpolicisch, unpassend, ungeschickt. Ich weiß übrigens “bt- wte die A11gelegenheiten*Frankreichs gegenwärtig in den
uilerieen geführt werden. Ick will nur von dem sprechen, was Mir bekannt ist. Ick wxiß nämlich zuverlässtg, daß es unter der
'ßaUratkon niemals emem Präsidenten der Union eingefallen
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111, e111e solche Botschaft zu erlaffen; ick) xx-eiß, daß man damals den Kömg von Frankreich achtete, daß mcm fich seine Freund- schqft zur Ehre 01:rechnete, daß man seine guten Dienste, seine 102111? und mßchttge Vermittelung in Anspruch nahm. „Ick sage mchts, w'as- ech 111-1111 beweisen könnte. Diese Amerikanische An- gelegenhm csi sehr wichtig; cs ist keine Parrcw sondern eine Va- terlands ; Fyage; die 25 Millionen smd nur das untergeordnete Interesse; e_m Handels-Znterejse von ganz anderer Wichtigkeit beherrscht dte Frage. Man schlage Wrigens meine in Washing- t011 gedruckte und dem Senat mitgetheilteKorrespondenz -- die- wee ick) hoffe, der Komméssion, welche im yorégm Jahre mit der Prüfung desoTraktates bcaustxagt 11:01dcn war, vorgelegt worden 10 -- noch emmal nach, und man wwd sehen, welches Opfer je- ner Traktat Fr-ankreich auferlegt, welch9 Vortheéle er den Eng-
ländern sichert. Ick wiederhole es: es“ handelt fich um eine rein,
patwnale Frage. „„ .Die ngéerungsn müssen, wie Privatleute, thxe Schulden bezahlen; dadurch ehren sie fich, und machen s1ch sogar r_eecher; denn für die Nationen wie für déePrivatleuce ist Recht1ichkeie euxe unexschöpfliche- Quelle _des. Kredits, und der Kredit eine um er1chöpf11che Quelle des Reichthums. 2111er vorher muß man untersuche11, und genau untersuchen, ob die Schuld wirklich vor- handen est, und jedenfaUs dcr LeidenschafT oder dem Interesse der Zukunft n1chts aufopfern, besonders wenn das Interesse der Zu- kunft so vxel gekostet hat, und wenn man fich bereits zu so um gcheuren ':Oprcn_entschl-ossen hat, um dasselbe dauerhaft zu ma- chen. Dte Regterungen gehen vorüber, die Menschen fallen; aber sch1echte Verträge bleében. Ick werde daher alle geeigne- ten Auf1chl11sse geben, um wenn 912111111190 aufzuklären; die Amertkaner werden mir darüber nicht zürnen. .Bei iHnen trägt dte Wokxlfahre des Landes über jede andere Rückschc den Sieg davon; 11e kcnyen mich, se achten mich; ich will nichts von ih- rxr guten Memu'ng ver_léeren; ich will auch, so sehr mich auch dae Zuli-Revolucton anxchzvärzt, fortfahren, einen Patriotismus 211 den Tag zu legen, der durch nichts geschwächt werden kann. «;ck habe geglaubt, daß fck diese loyale Erklärung meinem Va- terlapde, das ich vor Allem liebe, und den Vereinigten Staaten, die :ck 0.18 mein zwcoites Vaterland betkach1e, schuldig bin. Ich gehe übrcgens s_o wett, zu behaupten, daß die Verwerfung des Txaktats v_iell_e1-chc beiden Nationen nüßiich seyn dürfte; man ward m1ch ]emetts des Meeres verstehen. . (gez.) Hyde de Neuville,
vormaltger Gesandter bei dey Vereinigten Staaten.“
Das Journal des Débats nimmt obiges Schreiben des Herrn Hyde-de Neuville auf, und bemerkt dazu: „Heute wird das Mmestereum alle versprochenen Aktenfiücke auf das Bureau der Deputérten-Kammcr niederlegen. (Daß solches geschehen, isi bxretts _gßftern gemeldet worden.) Dieselben werden die voustän; drgste Wsdcrlegung des Schrecbens des Herrn Hyde de Neuville enthalten; und wir glauben, vcrfichern zu können, daß der Brief- srclm' fich im Interesse der Memung, der er dienen will, nicht über jene Veröffentlichung zu freuen haben wird. Wen hofft man überreden zu können, daß cm von Frankreich und von Ame- rika unterzeichneter Traktat den Interessen der beiden kontrahi- retzden Mächte gleich nachtheilig, und nur vortheilhaft für eine dr1tte sey, die von der Unterhandlung nur dann erst etwas erfuhr, als sie beendigc war?“
In demselben Blatte ließ? man: „Die Englischen, und nach ihnen einige Französische Blätter haben gemeldet, daß der Franzöfische Gejckpäscsträqer und der Spanische Gesandte in Lis- 1abon der Vermäk)[Ungs-FeierliäzkeitIhrer Maj. der Königin von Portugal nicht beigewohnt hätten Wir haben in Erfahrung ge- bracht ynd sind ermächtigt, zu erklären, daß diese Nachricht durch- aus fal1ch 111, indem jene beiden Diplomaten, wie alle ihre Kol- legen, bei jener Feierlichkeit zugegen waren.“
Die hiesigen Blätter tbeélen Auszüge aus der Denk- schrift mit, die der Spanische Finanz-Minijier bei Vorlegmrg des „Budgets der Prokuradoren-Kammer Überreicht'hat. Jm Wascntléchen geht daraus Folgendes hervor: Das Budget für
“1835 beläuft fich in der Ausgabe auf 937,460,Z*21 Realm, wo-
von ein Viertel, näm1ich 230678022 Realen, für die öffentliche Schuld bestimmt ist. Eine Anleihe von 400 Millionen Rea- len ist abgeschlossen worden, um die von der vorigen Regierung hinterlassenen Defizixs zu decken, und um die außerordentlichen AuSgaben für den Krieg in Navarra und den Basktschen Pro- vinzen zu bestreiten. Nach Fcststcllung dieser Punkte mußte man dazu schreiten, eine allgemeine Liquidation der Vergangen- heit vorzunehmen, das Scizioksal der inländischen Gläubiger fest- zustellen und den auswäxrigen Gläubigern für den Theil ihrer Forderungen, der in passive Schuld umgewandelt worden ist, Bürgschaften zu geben. - .Die am 16. Juni 1834 anerkannte und liquidérte Schuld zerßcl in folgende Klassen: Konsolidiree Schuld ............. 913,160,365 R. Laufende Schuld mit Zinsen, die in Papier zahlbar snd ................ 1,592,301,223 v Zinslose Schuld ............... 2,251,058,725 »
Summa . . . 11.756.58031391. Da der vorgelegte Geseß-Entwurf als Grundsatz aufstellt, daß alle liquidirte oder nicht liquidirte Forderungen an Spanien/ Seitens der geistlichen Corporationen, Kirchen, frommen Stif- tungen u. s. w. a1s erloschen anzusehen sind, so dürfte sch spä- terhin wohl, als zu dieser Kategorie gehörig, die konsolidirte Schuld um 13,157,190Rea1en und die laufende um 232,340,837 Realetx ermäßigen. Die zur Liquidation eingereichten, aber noch mehr lxquiden Forderungen beliefen sich am 30. September an Zinstragender Schuld auf ..... 138,307,393 R. “Zinsloser Schuld auf . , . . 11,690,008,/494 »
Summa 1,828,315.887 R. sy d_aß sich also die Gesammt-Summe der liquidirten und nicht ltqmdirten öffentlichen Schuld auf 6,584,896,200 Realen beläuft.
Großbritanien und Irland.
L onhon, 23. „Januar. Ihre Majestäten werden nächsten Montag sm St. Zames-Palast eine große'Abcnd-„Gesellschaft
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geben. Die Landgräfm von Hesscn-Homburg verWeilt noch immer in Brighton. _s ist ihre Absrcht, im Ganzen achtzehn Monate beé ihren 9111111011011 Vsrwandten zuzubréngen.
Der Herzog von Cumberland besichtigte vorgestern in Be- gleitung von Sir Charles Manners Suxron die neuen Parla- mmts'hänser. Auch geskern begab sich Letzterer mit Lord Grem- ville Somerset und Sir B. Stephenson wieder dorthin, um den neuen Ausbau der abgebrannten Gebäude in Augenschein zu neHmen und zu usehen, wie fick) die jetzigen Räume am [zweck- mäßigsten für die usschuß-Säle und Bureaus benußen teien. Der innere Ausbau der beiden Häuser ist nun bald beendigt. Die Zimmerseute sind schon damit beschäftigt, die Bänke für die Mitglieder aufzustellen, und die Plattform für den Thron im Oberhause und für den Sprecherstuhl im Unterhause zu errichten.
Vorgestern Nachmittags“ wurde ein großer Kabinetsratb im auswärtigen Amte gehalten; die Minister versammelten fich um 2 und berathschlqgten bis um 5 Uhr. Abends fanden sie 04 Lämmthch wieder zu einem Diner bei dem Grafen von Abu:-
een cm.
Die Lords des Geheimen-Rarhs waren gestern, in Folge einer Aufforderung des Grafen von Aberdeen, versammelt, um
' eine auf die Lehrlingschaft der Neger in den Westindischen Ko-
lonieen bezügliche Frage in Berathung zu ziehen.
Der Herzog von Wellington befand s1ch gestern unpäjließ und mußte das Zimmer Hüten. Vorgestern hatten der Türkische und der Perfische Gesandte im auswärtigen Amte Uncerredungen mit dem Herzogs.
Lord Granville ist von Paris hier eingetroffen. Die Zeit für die Abreise seines Na folgers, Lord Cowley, ist noch immer nicht bestimmt; mit dem esundheéts-Zustande der Gemahlin (Jes Leßteren, der ihn bisher'an der Abreise verhindert haben joll, bessert es fich indeß zusehends. Sir Robert Gordon 111, dem Vernehmen nach, zum Botschafter in Konstantinopel be- stimmt und schickt s1ch an, nach seinem BestfmmungSort abzuge en.
Der Erzbischof von Canterbury und der Bischof von ou- don statten jetzt häufige Besuche bei Sir Robert Peel ab, die fich, dem Vernehmen nach, auf die Entwerfung einer umfassen- den Maßregel zum Behufe der Kirchenreform beziehen, und welche, de_n ministeriellen Blättern zufolge, sehr ausgedehnter Art seyn 1o11. Auch zwei angesehene dissentirende Geistliche snd von dem Premier-Ménisker in Beziehung auf die Beschwerden ihrer Glaubensgenossen zu Narbe gezogen worden. Die Oppo- fitionsblätter geben sich viele Mühe, die bevorstehenden Regie- rungs-Maßregeln als unbedeutend darzustellen, und behaupten namentlich, man wolle den Dissenters nichts weiter rinräumen, als ihre Ehen in der Gestalt von Cévil-Kontrakten für gültig zu erklären. -
Die Parlamentstahlen smd nunmehr, bis auf 36, bekannt; die mehrerwähnten Listen des Courier ergeben als Re ultac derselben: 380 Reformer und "242 Tories, also eine ajo- ritäe von 138 gegen das Ministerium, wenn jene Verzeichnisse richtig wären, was jedoch, wie schon öfters bemerktworden, von den ministerieklen Blättern sehr bestritt-xn wird. Die Wahlen, deren Resultat man bis jetzt noch nicht kennt, find meistens Ik- ländische.
Sir Robert Peel ?[Ziele in einer Versammlung seiner Wähler zu Tamworth am Freitage eine Rede , von welcher der Albion folgenden Abriß mittheilt: „Sir Robert sprach unge- fähr eine Stunde lang mit seinem gewöhnlichen Takt und Talent über alle die bedeutendsten politischen Streitpunkte. Er erklärte steh für fest überzeugt, daß er im Stande seyn würde, das Land mit dem neuen Unterhause nach konsx'rvativen Grundsäßen und in dem Geist derjenigen verfaffungSmäßigen Reformen, worüber alle vernünftige und nachdenkende Männer einig wären, zu re- gieren. Auf die in.,gewissen Blättern paradirenden Liften der gewählten Parlaments-Mitglieder schien er wenig Gewicht zu legen und erzählte eine Geschichte von drei Schneidern, die ein- mal in Tooley-Sereec in dem Burgfiecken zusammenkamen und eine Adresse an den Thron mit den Worten begannen: „ „Wir, das Volk von England.““ Er warf dann einen Blick auf die e- ringe Meinungs-Verschiedenbeit zwischen den constitutionne m Whigs und den sogenannten Tories, so wie andererseits auf den finsteren Schlund, der alle Klassen der constitutionnellen Refor- mer von jenen Neuerern trenne, die das gan e Fundament der Regierung umstürzen wollten. Die vorigen inister, sagte er, seyen ihren Gegnern für die ihnen nöthige Unterstützung ver- pflichtet, welche diese ihnen bei allen Gelegenheiten gewähre hät- ten, wo es sch darum gehandelt habe, konservative Maßregeln gegen wilde und träumerische Phantasten durchzusetzen; und eben 1o sey das neue Ministerium berechtigt, von allen ehrenwerthen Männern, welche die Vyrtheile einer gerechten und mächtigen Regierung und den Unterschied zwischen ihr und einer schwachen und wankenden Autorität, die stets von Pfeiler zu Pfeiler 9e- trieben werde und vergeblich nach einem Ruheplase suche, zu Yürdigen wüßten, eine ähnliche Unterstüßung zu erwarten.“
er Courier findet es auffallend, daß der Premier-Minifier für keinen Berichterstatter gesorgt habe, um diese Rede, die doch als ein wichtiges Dokument zu betrachten sey, nachzuschreiben, und“ daß das Publikum bloß mit obiger, dürftiger Skizze abge- speist werde. In seiner Weise findxt dieses Blatt hierin einen Grund zu der Voraussehung, daß die Wählcr-Versammlung tn Tamworth, in welcher jene Rede qehalten worden , von ei ener Art gewesen seyn müsse, und daß Str R. Peel doch wohl „'ne; Erfol es nicht so steher sey, als es nach jenem Auszuge aus sei- ner ede schiene.
Die beiden Parteien machen fich- wie bisher den Lord Sm- ley, so auch jest seinen genauesten Freund, den Sir I. Gra- ham, streitig. Als Argument „dient beiden seine Rede an die Wähler von Carlisle; sie wurde von den Blättern beider Par- teien sehr gepreesen, aber auch so_versch1edenartig mitgetheilt, daß :ck Sir I. Graham veranlaßt esehen hat, einen authentischen
bdruck zu veranstalten. „Die Fauptsächlichske Stelle in Be ug auf seine Abstchten für dre nächste Session lautet so: „ m fragt, ob ich Zutrauen zu dem Ministerium Sir Rob. Peel"!