1835 / 30 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

k- Raupach. (“Frl. v. Hagen wird hierin in der Rona der Co- nua Wkkdkr Auftreten)

Königstädtisches Theater.

Donnerstag, 29. Jan. Zum erstenmale wieherholt: Joban- ms Guttenberg, historisches Original-Schausywl m 3 Abth., von Ch. Birch-Pfeiffer. Erste Abtheilung, m 1 Akt. Gut- tenberg zu Straßburg. Zweite Abtheilung, in 3 Akten. Gut- tenberg zu Mainz. Dritte Abtheilung, in 1 Akt. Guttenberg am Wanderstao, Mad. Birch-Pfeiffer: Bertha, _als Gasirqlle.)

Freitag, 30. an. DéeUnbekannte, romantishe Oper m 2 Akten. Musik von BeÜéni.

Montaa, 2. Febr. Zum erßenmale: Endlich hat er es doch*

gut gemacht"! Lustspiel in 3 Akten, nach einer Englischen Idee für döe Demseho Bühne bearbeitet von A. L. V.

W *Neueste Nachrichten.

Paris“, 22. Jan. Der Prinz Paul von Württemberg wurde vorgestern Abend von dem Könige empfangen, Gestern Vormittag arbeiteten Se. Majestät mit mehreren Ministern und machtan darauf eine Spa éerfahrt nach Neuélly.

In der heutigen ißung der Pairs-Kammer erf_olgte zunächst die Anna me des Geselz-Éntwurfes über den Zu1chuß zu dem Pensions- onds des Finanz-Miniséeréums mit 126 ge- gen 2 Stimmen. “- An der Tagesordnung war darauf die De- batte über den beabsichtigten Bau eines neusn Gerichts-Saales für den Pairihof. Der Herzog von Noailles bekämpfte den betreffenden Gcseh-Entwurf und sprach fich überhauyt mißbilli- gend über den ganzen Prozeß aus, derZdenwärtig vor dem Pairshofe eingeleitet wird. Ihm folgte der ! ini er des Innern auf die Rednerbühne, der den GeseZ-Entwurf in Schutz nahm und die von dem vorigen Redner gewünschte Amnestie in dem gegen- wärtigen Augenblicke für unzulässig hielt. Der Marquis“ von Aramou stimmte für die Bewikligung der verlangten Summe von 360,000 Fr., und um 5 Uhr (wo dieser Bericht schließt) bestieg der Vtcomte Dubouchaqe die Rednerbühne, um sich in dem Sinne des Herzogs von Noailles auszusprechen.

Der Pairshof hat gestern wieder 10 Angesäxuldigte in An- klagestand verseßr, 2 andere aber wegen Mangels an hinreichm- den Gründen von der Anklage freigesprochen.

Ueber die gxftrige Silzung der Deputirten-Kammcr ist 11011) zu melden, daß das AmenB-emcnc des Generals Va1azé, wonach der Einspruch gegen die Urbarmachung einer Forst auch auf die Rothwendigkeit der'Vertheidigung der Landes-Gränze some begründet werden können, zuleßt mit starker Stimmen- Mehrhett verworfen wurde. * In der heutigen Sißung wurde die Debatte fortgesetzt, war indessen für das Ausland ohne aaes Interesse.. -

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Es heißt, daß der Groß-Siegelbewahrer im Laufe der. näch- sten Woche den neuen Geseß-Entwurf wegen der Reoxgamsaeion des Staats-Raths vorlegen würde.

Der Moniteur theilt heute den am 151en 13. M. 131111 de1n „Journal de Francfort“ publizirten ( auözugswUxe auch 111 dre Nr. 22. der St. Ztg. übergegangencn) Arxikel über denkaeck der Sendung des Fürsten Lubecke nach Parts mit, u_nd fugt fol- gende Bemerkungen hinzu: „Es giebt 111cht§ Widerjprechettderqs und ngenaueres, als die Art, wie dae öfxentltchext Blätter _dte Ankunft von Bevollmächtigten des Kaisers von Ruyland, Kömgs von Polen, und den Zweck „ihrer Sendung auszulegen suchen. Es scheint uns von Nutzen, die Thatsachen in ihrem wahren Lichte erscheinen zu (affen, Das enge Bündniß, das sm dem Tilsiter Frieden zwischen Fraukreich und dem Herzogthume „War- schau bestand, und der lange Aufcntlzalt dcr Franzöfischen Ar- meen in Polen hatten zu einer Masse gegenseitiger Fordexungen Anlaß gegeben. Diese Jntsressen 1111110111 bei denz Fxxcdens- schluss: im Jahre 1814 wesentlich gefährdet worden xeyn, wenn ein zwischen Frankreich und Rußland untexzetchneter ZUMH-Ak“ tikel fie nicbt verbürgt hätte. Diesem Artckcl zufolge sollte_xtne von den beiden hohen kontrahérenden Theilen ernannte ge11111ch1e Kommissottmét der Léquédécung und aller: auf jene gegensettigen Forderun en bezüglichen Verabredungen bcauftxagc we'rden. Erne am 27. ept. 1816 in Paris unterzeéchnete Conventeon ordnete die Art und Weise, wie die in jenem Artikel vorgeschriebenen Bestimmungen in Ausführung gebrachc werden soUten. Das Liquidations-Geschäfe begann demzufolge fm Mona: Auguxz 1818 in Warschau. Händerniffe', die erst im IIb"? 1829 gänzltch be- seitigt werden konnten, hemmten den Lauf des Geschäfts 1316 zu diesem Zeitpunkte. Dasselbe soUte, unter Zustimmung der betden Regierungen, eben in Paris wieder aufgenommen werden, als die in Frankreich ynd Polen im Jahre 1830 figttgehabtxn C'r- eignisse fick) dem Abgange der Polnischen Comm1ssai1'e x_vrderselz- ten, der bereits in der von dem Kaiser Nikolaus am 28. Mai 1830 bei Eröffnung des Reichstages gehaltenen Rede 011111111) angx- kündégt worden war. Diese Commissaire sind jetztendlsch in Pgrcs angekommen, Wo fie rich, gemeinschaftlich mit den von der diessemgen Regierung ernannten, mit den nöthigen Verabredungen“1n Bezug auf die gegenseitigen, durch den Zusaß-Artikel vom 30. Mai1814 ga- rantérten Forderungen beschäftigxn. Niemand ist im Stande, das Resultat dieses Rechnungs-Absch111sscs “im Voraus zu ver- kündigen; der Umstand aber, daß sich unter dcn zu regulérendcn

Forderungen einige befindet:, die mrssrethMaW-CQU» andere, : die den Privatmann“interess'ccn, reicht hm, 11111 011 von der Re; .

gierung vor und naci) dc»: Zulé-Revolutéon getßanxn Schritte zur möglichst raschen Erledigung dieser 2111911151110111 zu erklä- ren und, zu rechtfertigen.“ ,

Der Messager bcréchke1, daß der Paér, Baron,?)koumcr, von Seiten Frankreichs mit der Prüfung der Polmßchen Re- clamationen beauftragt sey,

Am'gestri en Sterbetage Ludwigs 31171. hielten die Ks .. Gerichtshöfe, o wie die Trtbunale erster Zystanz,_keine SWM.

Der ehemalige Ab eordnete zum Nattonal-Konvent, H;“ Moulin, ist kürzlich zu oanne im 73|en LÖSUSMHTS mit To:“: ab e an en. _ ,

g gDéegKric s-Brigg „Assas“, die nach den Vernmgten Staa, cen absegeln ollte, hat wegen Widrigek Wende den Hafenvon Brest noch nicht verlassen können. , ,

Das gestrige Blatt des Zourztals „la France ist abkknralc konfiszirt worden. Es ist dies dee drtcke Beschlagnahme seits Ta en. 8 Mit dem hiefiqen Svndikatx der Wechsel-Mäkler find 11-- terhandluugen im Werke, um eme Aufhebung der,unläng|,„ troffenen Anordnung zu erlangey, womzch , um „dem SchWind'.*„ geiste ein Ziel zu sclzen, alle Zenkäufe m SpamschenFondan, gegen Niederlegung gewisser baarer Fonds gestattet smd.

Die heutigen ministeriellen Blätxer enthalten folgttue Nachrichten aus Spanien: „Mermzx :| in Castilien „51 geschlagen worden. Die Junta! hat dee bestimmte Kunde [ck von erhalten. Der Oberst Sconane ist in anm_pelo1m angekoxz men; Mina will ihm das Kommando vpn () Batatlwnen Übeo geben. Cordova ist nach Madrid abgeretst.“ Aus Madrid schreibt man unter1n_ 1jten: „Don , Segundo Ruiz iskäxum General-Schaß-Derekcor ernannt Word Es geht das Ger cht, daß 2000 Mann von der Bcsakzungv Madrid den Befehl erhalten hätten, _fich ur Nord : Axmee begeben, und daß ein Theil diejer, „rappen bexexcs ., dem Marsche sey. Det." General-Caprtam. von Galtctenß- durch zwei Com'jere von hier aus die Weijung erhalten YIM eine von Dom Miguel bcaöscytigte Landung auf [ck

ut zu seyn.“

-- Heute schloß 5proc. Rente l/m camyt. 107. 35, , 130111". 107, 40, Zproc„ 111". 0011191. 7. 15. fin 00111". 77. *, 5proc. Reap. pr. cumyt, 94. 10. 1111 00111". 94. 15. 53) Span. 431. “Zproc. do. 274. Cortes 411. Ausg. Span. Sch

15.5. 2Yproe. Hol]. --. «.

Rcdactcur (70-141.

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Gedruckt bei A. W. Haym

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Bekanntmakhungen.

„,"-1 ck,; 11 !! g/ B e ! “.*-'. ersjcjhrtgen Krammarkt

* ' ' ri e Krammarkt 1)icrsclb| wird ' er L*? dtcezxéjL-nIÉalxndkxn ang-bängten Jahr: „“:-273 'L...chZmnen 1rrthu11111ch angegeben 111, am 1.März, sondern am 1.Mai setncn Anfang nehmen,; imd wie 9111750111111) 6 T_agc dauern,. waß-hicrdurch5 zur öffenttixhen Kenntntß gebracht wrrd. Stettin, den 14. Januar 1835. _ Königliche chicrung. Abthctlung desx ' Innern.. *

Notificatorium. Folaknke seit m;“hr als 10 Iahxen Verschoxlene;

1) der ScOumacver Carl W11helm Dtryuthr, gx- hyren den 2921111105 1785, welcher zu Sagan m Schleüea veksrorben sem sou; _ _ _ der Schneider Johann Gkokge Dtrßuwctt, gebo-

r-“n deu “2.5. Man 1785; und Ludwig Dirßuweic, geboren den 17. Januar 1794;

.. ., , J- „...,-„* ....

a „a- F C - , - NUMMEMU' Wszmgcr 1111011 1111 1 -1 der am 1.) October 1831 himseäbfi Wr- F . K*Üßßzxktx ScHumacher-Geskllen-“213111312 Monatsftbrtst: “_ d K ausmack1)é“'" Nachlaß 1Ty11. 14 131". b"? " “" “' tadt Stettin. .1) dar durch das Erkennt“... , . "'“ S 1331 für todc ??klärten Su1'11...3.*-,H'_M“ rina _Scßésx'kxoükxx (dékkn 11111110110ssZ11Z1 9311111999117 TW, 19111. 111111151); 015 am “27. 2111111111 1817 biéksZWK osr- storbenkn Bürhsenschmédx Tohéas Fer??- nand Hsß (vxssen Nachlaß Mcp. .““:5 17.2311. 151711111111; der im Jahr:“ 11-111; hikrsctl'sx 1111101011110

WWW

Englische Bibliothek, .oder Auswahl des Anziehendsien und des Neuesten 006“?nqg_xxßY€Y-Y2schcnbüchern fabZ'TFezveFffnäy begleiten, wo es" „59515 „7, m in sorgfältig “bearbeitc en Ucbertragungcn ook? von K. v. Kreling. (Karls'ruhc, bei (9- Braun“)

ßnd bis jetzt mr_m MonatSHeske ansgxgeben worden, veur1beilend angezeigt wurde, die durchgängig

ue enthalten, mit dem zu Ende dieses Mongts zur Bzujgung und unbedingtes Lob erhalten (vc

Versendung kommenden 101111Heftc, in versch1edenen 11 Frau Lecucknant Volkmamr, ck11orncn Ruvrkeen folgenden re1chen Stoff anziehender Un: 1834, Gescllschaftcw Lit Bcibl. Nr. 14 und Nr. Schul; (derst- 211117106 111 2 Thlr. 13,317, 101111111an und angenehmer Belehrung. 8 vr“. dem 1101» 111 1'11191'11215176171'111811 1:17.- lunge"; sichexn Fordexrunq beßehx);

* der 1111211111“! 1832 0111111117 vexfiorkkxxen Wétkwk Tonks? Scankowjtz (16111 'Nach-„ tas? L_Thlr. 161111. ausncht); des für 1001 erklärten Grknadicr Johann “Frirdrich Ebkrtsodn (dcsén !*,11111'11111'1110- 11111 Véxmögkn im Betrag;- von ckx'ca 76. Thlr. 17111 im vécffqenkavßroréo 011111111);

erd. Dümmker, Linden Nr. 19, zu erbaltenden gens sämmtliche übrige Englische 141111111118 aufi

neben dercn älteren Fabrgänßen, bereits vor. Eb wird mit der Auswahl dex fur„dke E. ,B. qngem nen Artikel aus Engl. Zeetschrrften vonx 1854011

mmoer usrao-ua,c Anmerkungen oder Er! terungcn des Herausgebers. . Der Plan wie die Ausführung der E V. ben, so Wett letztere W 1th in deutschen Ble! --

. n. Zettg. f. d. elcg. Welt vom 29. und 30. S 1- Ekzäb- vom 10. Sept. und 7. Nov. 1834, Freimütblgcv

„x. D. Baynes, Dee uxxbewobnte 23an 4. Oct. 1834- Badisches Volksblatt vom13S E. 1“. Bu 1,1!)er Arac-mancT- der ;wuchende- 12, L- 1834, Frankfurter Konversationsbkatt vom 22.1 erltyxr,_Ote zremxde Mküreß Fagzcson, O1: und 19. Sept. 1834, Freiburger Unterhaltungs indmnüäzyMum-r; zxgüoran der ngnrer. “» :Die-vom Juni 1834, Berliner literaréschc Zeitung] ;Gauabos 0 ;: u:»eyxurster Ueberocsungv. Das Nr. 38, Wiener Zeitschrift für Literatur, Kunst Gcwiffen. er ;_xndxanerkämpfcr. 11. Volkes., Na- 1834 Nr. 146 u. s. f. , und die wachsendeT»- UU“- U'Yd NsM-SMMMUSW J; Carne, Mähr: nahme des Publikums oll und wird den Hexan chene:'1ahlcc em Morgenlande. Mtstrkß Bowdicl) ber immer mehr in dem Bestreben bestärken und (Téee), Agar) der Salzmann,Zetchmmg aus dem wir!: spornen, mit sich er Sichtung

nur das blci

sämmtlich 25001 W hii'rsklbsk verßorvmeu , i) de:; am 2, JääZunk 1833 0111111111 1111.- lichcn Leben in "' cßafrika “F. Hobart Cnuntcr, Werthvolle und An prechende dxcscx Gatmng-

Gcfangenwärter Dirßuwxic, welche suv m_:ch L-oden in Holland kegeken haben sollen 11)!

110115911111 1211161111 Kanjx 111170 Nach- 1611 3 Thlr. 14 sgr bett'xiexk);

Vermözeu bcuehc in MM 18 Thlr. 20 sgk- ; “aufuksoxkerr, 17:1) spätkuens m r-emsclde'n Tsrmxn xu 10100111, Pcrfisckxcs'Lebensk-kld. J

dk!" seinem VNWMM UNd WM" nach unbekannxc meldcn. und 101? Ansprüche an déks: ITacMß-Maffen 211111111111" am Ohio, Ämerikantm)

e Skizze. Qs. ()

Rcksechnnrrungeu aus Osüydien: *Die Prästdcnt- Englische" Literatur zur Uebertragung auszunrä "'VW (L*W'W- I- B- Frnxcr, Dkk Halt per Ka- n""d das Gewählte in dcherdentschung mn Galt, Dre er:?xn

zr falt und Gewiffrnhaftigkeit zu behandeln, sie 1 111 durch seme rifrtge Liebe zur Sache und

(W-

.) . Wachtmeiüer Scanischcwski, welcher im Jahre 5-1 begründén, widrigsnfalls se damit oräkkudirc nnd Macdonald, Vrcmebn, dcr Karadschi, Gemälde den Wunsch, ffch die Ganß und Achtung auf

1818 bei einer Train-Colpnne xu Saarloms 116! die NachlaH-Mcskn ats herrenlose-s Gut 0111: F;“xkus üandcn, s-irdem aber teme Nachricht vvn„11ch herausgegebm werden sollen.

Inßxrburg, den 14.I1111i 1834. Kouigliches Stadtgericht.

egxbm hat (sein Vermögen heßehc in emem €urch*.vaotftv)ek gsücverten Accwo von 79 Thlr. 24 1“. 101). ; - .

dcrwSchnridU-Geßlle Eruß Carl Aßmann, “wel-„ eher den 13. Januar 1796 geboren, und 111 emem'; Alter vo'n etwa 20 Jahren von Memel aus auf

nem Jngxoßat vou aleicbem Betrage);

der Schumacher-Gcseu Carl Goßmg, welcher am ax". 227 des Fyvvothckenbuchs von Bitterfeld einge- 1- Februar LIM geboren, und vor„mehr_dkx1n tragene, braubcrechtigte WohnhausmitZubehör,wcl- 13 Jahren in die Fremde 9ngqu" ist (sem am ches nack» Abzug„der Lasnxn gertcbtlich auf 53131; THLr. Deooütorio befindliches Mrmogrn bexraac 194 8 sgr. L.; pf. taxtrt is, tm Wege der nothrvcndigcn Subhaüatwn öffentltgh 5111 den Meistbietenden vcr- fo wie die unbekguucen Erben- und Erknehmxk der- kauft wxrden, und 111 htcrzu ein cmzigcr pcrcmtori- selbkn, werden beerdurch ansgefordert, "ck spaleßcns scher Btctnngs-Termm auf

Thlr. 13 sgr. 1 vs.);

' rmiu . ""A den 30. Avral 1835,

* Subhnügtjons-Patxnt. _ . __ , Im Auftrage des Kdntgl. Land-(Hchts zu W11- déc Wanderstdast 1191111110?" 11? (skin MMWSTU tenbxrg soll das zm; ancurs-Mase des vormaligen bcßeht in 54 Thlr. 1711112 SPf- VW und m » J-uüttmrs Carl Freedrtck) Koype hicrselbst gehörige,

in der Zenana.

an*; NWüYwalcs. Misirxß Noytsn, S_xn Lxsuch samer und prü fender Leser für seine Lcisiungel auf “M' .“.1111ll Joanna. Mtß/Nobekks- EMS DMU" gewinnen, geboten find, Für die würdigüe Au Zan'te in “ahr [Yb W'xlÉb, 2;lObasthcd“;r1ckyebeti1t FUL tung in Druck uztd 211117in hat Heererleger ges l.“; e »“ -- M en euer m e er eraus c er un 121-111 er. Buschläufery; Pan Décmcns'land i. J. 1803, von D H 9 , g eincm (nunraltschen) Ansicdlcr. Bilder 11. Ski;- zen aus der Türkei 1. J. 1832, von einem Nord- ALmeFikSachxfx. 112,1.KecüüZeZMYireßBoédicl) cc , 1 1111 anus“ a t; " e Secrcic. - . . , . er Lootse nnd die Fürüentochtcr, Scene aus dem *rschtxncn und “m .“Uedn BI'MU'7'dlU'79-“LM auf der Halleschen Gase nllhter bclegene, und 50], Bosporus. Orc Meurerci. Seelciden: Die chg„; “"MS; 3" Berl“) n.1n “' B***hrsckW, G Fr-au„Duno1)er.„ Der Seelenverkäufer. 11. De_nk- Nr. “* 3" h“ en. Wurdtge und mtnderbekanntc Ereignisse aus der Ge- schichte und dem Leben einzelner Meyscncn u. s. w. die Finanzen und die Staatsschuld dess! Kavt. J E. Alexander, Der Einsiedler am Nia: gat'a; R, K. Douglas, Dcr Kcffelfau. F. Hogg/ Mr. Alexandre in Schottland. L _ barton; Schloß Ediyburgh. F. M. Wilson, (Hri- den_ 20. Avrtl 1835, Vormittags 10 Uhr, 111 Cochrane. «„ Er_n Avcnxhcuer auf Set. Helena. an btefiger Gerickjts-Amts:Ste11e anberaumt wo.dcn, » Gallerie amertkantscher Dtchter: F;:aUcck; Bryant. blixiücn “Spaniens behandelt den im Augen!)“ck

KarlSruhe, den 10. Deccmber 1834.“ G. Braun'sche Hofouchbandl

2311 Heinrich Hoff in M_a:111hcim ift so

Der National- Reichthum,„

nigrerbS Spanien. 21115 dcm Spa1117chen des A. Borrcgo-

„Ritchie, „Dun: ins Deutsche übertragen von 111: Kottenkam

gr 871). brosch. Msgr.

vor dem Deontircea HUM Ober-Land-esgert ts-Asskssok wozu _zahlungsfähigc Kauflicbhabcr mit dem cher: 17. Engljsche Gerichts-Verhandlunacn (13 Londoner bochwéchtégen Gegenstand, der vor allem 21111

v. d Txeack bfi dcm unterzkichnecen Gkri tju mel- ken emgcladcn werden, daß die Taxe, der neueste

Geriänsscenen ernster und heiterer Ärt- unverkürzt das allgemeine Intercffc in Ansvrucy nimmt, 7"

den und zu legitimiren, widrigknFalls die Verschollenen Hyoothckm-SMM, so„wie hie Kaufbedingungcn bei aus Engl „Zci'tungcn übers.) 1/1. MiScrUcn 141 m- voxllßändjg 11 nd erschöperd, weshalb für rost erklärt, und thk Vermogen den bcer bekann- uns", und zwar Lehtcrc em Lecikations-Terméne selbst tereffante Nottzen über Leben und Trcévcn in Eng- Schréft ane Beachtung verdient,

ten Erben, oder in deren Ermangelung dem Landes- oder auch vor dcmselbcn bei dem Concurscurator land _ém 27. 1833, aus Engl. Zeitungen ausgewählt herrlichen Fiskus xngesprocheu “und auégeamworm Herrn Hofrath TeUemann 1. zu Naumburg ekngesc- und 110117). ben werden köynen, Bitterfcxld, den 13. October 1834. Kbntgl. Preuß. Gerichts-Amt.

werden ok. Glenhszeitig werden auch die unbekanntkn Erben: a) der hier am 6 Februar 1829 verßorbenen ' unverehelichten Barbara Medea (deren , Nachlaß 26 Thlr. 4sgr. “7 of. beträgt);

Aufenthalxe uach unbekannte Boknackeq- Wachtmetßer Emanuel Mehen, und du? angeblich_an emen Schulmeeßer oder Or- ganinxn 111 ber Gegend von Rastenburg verdeuatdete Louise Medea;

b) des in Treskowsboefchen bei hiesiaer Stadt am'18. September 1829 verüvrbenen

“144111 Carl Adebers, eines Sohnes des Heften (deken sechs e Walvwartb Adeberg aus Gurken in Weß- Band im Preise zu 2Tblr. 16 g:". Sachs __

pre'ußm (dessen nachgelassen“ „Vermögen 18 Kr. bilden) ununterbrochen erscheinenden und ..., * durch “Ut solide Buchhandlungen, in Berlst durch 1111qu ür ch ferneren Hefte d. E. B. "“Im übrt-.

1" 39 Th“. 2.501 4 pf- baar besteht);

Literarische Anzeigen.

it 11 z e 1 e für Freunde der EnZzlisZen Literatur-

Lcsezirkel und

Zu die en Aufsätzen n_al jedesmal durcha7“ vollskä smd laut den in

Penseler.

[1011111'8 150011 01"

ibliothekcn.

nen, in séch abgeschloffcncn nische Zeitschrift), (das auf . *- 4 Fl. nende) 110111111 “[m-711 Ulagaxius.

elchc das betreffende Origi-

ndég wiedergeben, 35 ...

nzelnen Heften d. C'- B. ge- 41 »-

gcbenen genauen :;achweisungen„bcnüvt worden: 5.5 „„

_ von Taschenbüchern: 11-11-1191 auf 1828, 1829, '

"Kd unter diesen namentluh der semem W 183]. und 1834. ["arzotque-not anf 1834 und [835.5 .-

L"1'i(511115!1111'5 0116111135 auf 1829, 1831), 1831 und WII,! ' 183111)- auf 1834, i(eepsake auf'

1834, (.)-1011131110011“! auf 1835, 9101012811110 4111111111";

1111171835; von Zeitschriften: 1411101131311"). LiterarJ)

(FUND, 1111300901111" KlaZaxino, Nikkljl'. Kew!

1710111111)“ 11111'5321116, [111111211801in 10111110], 21011111!)

Von der seit 1-- MM d. I. in je 6 Bogen starken 867115117. 019"- 1111311111] 111;- axinq (Nord-Amerika-

andtemensland erfcheé- 101 Zenniz' 111170111th und „(;;-[i mmi'u 1111333611361" v. I“- ]8'". -- Zur Bk?

_ _ Uebersicht des,:7nhalts:

11 1111111111. 1110111911: Zweck _déescr Schrift.

Ls ._. Histortjcbx Ueberstcht dcr Ftnanzéü- Oekonomcsche Stattslik Spaniens- Die Stgatssthuld Spaniens. Ueber dre Hülfsquellen Spaniens die Schuld zu dxct'cn. .

_ Ueber dte, hénstchtléch der Spams' Schuld vorgeschlagenen “Systeme- never, die von den frei gewordc Kolonten zu tra ende Schuld., Ueber„die morg ischen Vcrpflkcbkm? Spantens hinsichtlich seiner Glaubt U_eber die Sichcrhcit Welche die » ntschen „Staats-Papéewbtctcn- geber dtc Nothwendigkett xincr b nchen * Untersuchung hinsichtlich Staatsschuld. Schluß. .

Diese vortreffliche Schrift eines der ersten„P

Allgemeine

Amtliche Nachrichten.

, Kronik des Tages. Se. Majestät der König haben dem Königl. Hannoverschen

Obersten Kuckuck zu Hildesheim den Rothen Adler-Ordcn 31er"

Klasse zu verleihen geruht.-

Se. Majestät der König haben dem Landrath Scheven jm Séegkreise, Regéerungs-Be érk Köln, dem Saperintendenten Krüger" zu Raßebuhr, im egierungs-Bezirk Köslin, den Norhen Adler-Orden 31er Klasse, und dem Prediger Krup inské

. 1“ Passenheim den Rothen Adler-Ordcn 4ter Klasse zu verleihen

eru t. g hSe. Majestät der König haben dem Amtmann Olszynski

u Ziotkowo, im Regierungs-Bezérk Posen, dem Kaufmann Behrends, so wie dem Zimmergesellen Lange'zu Elbing und dem Einsan'en Jakob Beyer zu Schulwiese, Regierungs- Bezirk Marienwerder, die Rettungs-Medaille mit dem Bande zu verleihen geruht.

Se. Majestät der König haben den Legations-Secretaér, Kammerherrn Grafen Heinrich von Redern, und den bei der König!. Gesandtschaft zu Rom ang'eßellten Legations-Secre- mir von Sydow zU'Legations-Räthen, die bei dem Ministe- rium der auswärtégen Angelegenheiten stehenden Hofräthe Zahn und Jordan zn Geheimen Hofräthen, und den Kanzlei-Zn- spektor Poll um Hofrath Alleranädigkk zu ernennen und die darüber ausgeFern'gten Patente AUerhöchskeigcnhändég zu voll- ziehen geruht. '

Se. Majestät der König haben dem Ritterguts-Besißer Lieutenant a. D.*Grafen von Zicken die erledigte Landraths; Stelle des Waldenburger Kreises im Regierungs-Bezirk Breslau zu verleihen geruht.

Se. Majestät der König haben dem Direktor des König- städtéschen Theaters, Friedrich Cerf, das Prädikat eines Kom-

' ' misfions-Raths beizulegen geruht.

Der Iuskiz-Kommiisacéus Bodstein in Neu-RUppin ist zugleich zum Notar in dem Departement des Königl. Kammer- gerichts bestellt worden.

Bekanntmachung.

Die Königliche Akademie der Künste bringt hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß die diesjährige Preisbewerbung für Architekten am 80. März eröffnet werden wird. Der Preis besteht in einem Reise-Stépendium von jährlich 500 Rthlr. auf drei Jahre. Zulässig sind die Eleven der Akademie der Künste, welche entweder das zweite Examen-bei der Königl. Ober-Bau- Deputation ehrenvoll bestanden hasen, oder durch Zeugnisse der architektonischen Lehrer sowohl der Akademie der Künste, als der Königl. allgemeinen Bauschule nachweisen, daß fie alle vorge- schriebenen theoretischen Studien ihrer Kunst mit Erfolg voll- endet Und auch im Praktischen durch wirkliche Führung eines bedeutenden Baues bereits etwas nicht Alltägliches keleéftet haben; der sittliche Ruf muß unbescholten seyn. Aus- änder können zwar _an den Bewerbungen Theil nehmen und Ehrenpreise erhalten, gelangen jedoch nicht zum Genuß des Sti; pendiums, ,Die Meldungen zur Konkurren müssen bés zum 14.- März bei dem Direktor der Akademie der ünste geschehen seyn, und die erforderlichen ZeuYisse über die gemachten Studien so- fort beéqebracht werdcn. uswärtige werden wohl thun, ihre eugnisse bereits eipége Wochen vorher einzusenden. Die uerkennung des Preises erfolgt am 8. Augvskxdieses Jahres in ffentlicher Sißung der Akademie. * .',-

Berlin, den 24. Januar 1835.

Königliche Akademie der Künste. . ])1'. G. Schadow, Dérektor.

Die Gesetz;Sammlungs-Interessenten werden benachrich- tigt, daß von dem großen SachxReqister, welches den Zeitraum von 1806 bis 1830 einschließlich umfaßt, noch immer Exemplare vorräthig smd und nach einer neuern Bestimmung das aus 43 Bogen bestehende Exemplar auf Druckpapicr zu 15 Sgr. a11er Orten in der Monarchie besorgt werden muß...-

Berlin, den 29. Jannar 1835. '

Debits-Comtoir der Geseh-Sammlung.

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Zeitungs-Nachrichten. A u s l a n d.-

Frankreich.

Paris, 22. Jan. .Der Her og von Choiscul hatte vorge- ßern Abend eine Audienz beim K nige.

Das Journal des Débats giebt eine Zusammensteüung der verschiedenen AuSgabe-Budgets seit dem Jahre 1831. Hier- nach belief fick) das gewöhnliche AuSgabe-Budget für 1831 auf 1221 Mcllionen, füt? 1832 auf 1175 ')]?illionen, für 1833 auf 1152 Millionen, für 18.34 auf 1031 ONilléonen, für 1835 auf 1019 Millionen und für 1836 stellt s1ch dasselbe auf 1,001,904,935 FU., so daß dasselbe in diesen 6 Jahren allmälig Um 219 MiUionen Franken reduzirt wordetx ist. Dagegen haben ée außerordentlichen Ausgaben in diesem 6jährigen Zeit- raI'Me 917 Millionen Franken betragen, welche Summe durch 1'2 Méllionen an f1'üheren Ersparnissen, durch _13, Millionen an Beneßxien der Depoüten-Kasse, durch 49 M1Uto112n in Folge der Erobxxung von A1 ier, durch, 46 Mclliotxen m Folge der Erhöhung der" Grund- teuer und durch 10 Mtlléonen an Ertx'ag ver Gehascs-Abzüge (zusammen 130 Miu.) auf _787 Mill. er; Mäßiqt worden ist. Zur Deckung dieses Ausfaus :| der Verkauf der Staacs-Waldungen beschlossen und eine Anleihe gemacht worden, WWW) aber einerseits eine Minder-Einrnhme an Revenuen, andererseits eine Mehr; Au69abe an Zinsen entstanden :|. Der

Fénanz-anéster schäßtBeédes zusammen auf 42 Mill. Fr., um welche Summe sch das gewöhnliche Ausgabe-Budget erhöht. Dessenungeacytet (vemerkt das Eingangs erwähnteBlatt) betrage das Budget für 1836 1:9 M:!!. weniger, als das letzte Budget unterxder vorigen Regierung (pro 1829), in Welchem die AUSZa- ben auf 1021 Mill. bcr:chnet geWesen wären. Noch günstiger abxr stelle stch die Einnahme bei einem Vergleiche zwischen bxxden Budgets; denn am Schlusse des Jahres 1829 habe sich ety Ausfall von 47 Mill. gezeigt, so daß von dem damaligen Fmanz - Ministep bereits auf die NothWendigkeit einer SteUer-Echöhung héngeWéesen worden sey, als des einzigen Mittels, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Im Jahre 1836 dagegen werde die Einnahme, nachdem die indirekten Steuern früher schon um 35 Mill. herabgeseßt Worden, noch durch das Aufhören der Lotterie um 10 Mill. verkürzt, und doch reiche sie zur Bestreitung der Ausgaben hin. Freilich müsse man von die- jen 45 Mill. diejenigen 22 Mill. wieder in Abzug bringen, die andererseits durch die Erhöhung der Personal;, Mobiliar; und Thür- und Fcnster-Steuer beschaffc worden seyen; indessen bleibe hiernach doch immer eine baare Summe von 23 Mill., die das Land jest an Steuern Weniger zahle, und rechne man vollends hierzu den Ausftxll von 47 Mill., der s1ch am Schlusse des Jahres 1829 erwiesen habe und nothwendig durch eine Steuer-Erhebung hätte gedeckt werden müssen, so ergebe fiel) zu Gunsten „der Steuerpftichtégen offenbar eine Minder-Auögabe von 60 Mill. Fr.

Das zweite Bureau der Deputérten-Kammer hat die Her- ren Bacot, Duvergéer de Hauranne, Piscatori und Vivien zu Comissaéren für das Budget ernannt. Das [sie, Zte, 5te und Lee Bureau hat noch keine Wahl getroffen.

Es hat fich hiersclbsk b;!anntlich eine Gesellschaft zur Ab- schaff_ung dex Sklaverei in den Französxschen Kolonéeen gebildet. Prändent dtesex Gesellschaft ist der erzog von Broglie, Vice- Präfidenten: dre Herren Passy und ' dilon-Barrok, Secretaére: dte Herren Alex.:nder Delaborde und Zsambert. * Der engere Ausschkuß besteht _aus einer großen Menge von Pairs und Dßßuttrten, dre den verschiedensten polétischen Mcinungxn an- ge ren.

Der Messager enthält folgendes Schreiben aus Bayonne: „_Es tsl' mir unmöglich, Ihnen ganz bestimmte Nachrichten über dxe neuesten Ereégmsse des Bürgerkrieges in Spanien und über dre Lage der beiden Armeen zu geben. Selbst die Französsche Regterung, die scherlich besser unterrichtet ist, als die hiesigen Emwohner und als die Spanischen Refugié's von beiden Par- teien, tappt oft jm Finstern, indem sie durch die widersprechenod- sxen Berichte über eine und dieselbe T.?atsache getäuscht wird. Die den Spaniern so eigenthümliche Großsprecherei macht ihnen die Uebertreibung zur GeWohnhcit; stets entstel- len se die Ereignisse, welche sie erzählen, und sobald ste dabei interessért find, vertHIilen fie Lob und Tadel ohne Gerechtigkeit und" ohne Maaß. Um daher die Gegenwart richtig zu würdigen, und besonders um einige wahr- scheinliche Vermuthungen über die Zukunft aufzustellen, muß man sch nur an die Ereignisse halten, welche bereits ein unbestreitbares Resultat gehabt haben. Die Macht der Karlisken in Biscaya und Navarra ist groß und beinahe fortschreitend; denn, was man auch sagen mag, se ist gewachsen, seit Mina das Kommando über die Christinos üßernommen hat. Im Sü- den und in dem Mittelpunkte des Königreiches hat die Karléfti- sche Partei keinen großen Einfluß; ße dehnt sich nicht Weir jen- sein! des Ebro aus, und der Ober-Befehlshabcc der Karlisten weiß die Vortheéle der Konzentrirung seinerStrcitkräfte zu gut zu würdigen, als“ daß er se in entferntere Gegenden zerstreuen sollte. Der Bürgerkrieg wird daher seine gegenwärtigen Grän- zen schwerlich überschreitexxz aber es dürfte schwierig seyn, die Dauer desselben zu bestimmen, sobald es unserer Regierung n§cht möglich seyn sollte, wirksamere Maßregeln zu ergrei- fen, um demselben ein Ende zu machen. Wenn von der einen Seite die Französische Behörde öffentlich die Verprovian- tjrung der Chrésténos beschüßt, so sorgen andererseits die Schmugg- ler eben so reichlich für alle Bedürfnisse der Kariisken, Die Schmuggelci bereichert zu viel Leute, fie liegt zu sehr in den Sit- ten der Einwohnerschatren auf beiden Seiten unserer schwer zu bewachenden Gränze, als daß die gegen fie angeordneten Maßre- geln sie verhindern könnten. Da fick) Munixion und Proviant aller Art auf diese Wetse unaufhörlich erneUern, so wird der „Krieg wahrscheinlich noch lange dauern, insofern nicht eine Ein- mischung erfolgt. Jedesmal, wenn Briefe aus Madrid das Ge- rücvt Melden, daß die Spanische Regierung die unsrige zu einer be- waffnetenIntervention auffordert, wird diese Nachrichthter geglaubt.

Tan hat von dem bevorstehenden Einrücken von 5000 Mann Portugiesen gesprochen. Es würxde dies ein verderbliches Ge.- schenk seyn, welches die Quadrupel- Allianz Spanien machte; diese kleine Anzahl Fremder würde binreichen, um den National- Stolz zu verwundert, und könnte den Chréstinos von keinem großen Naßen seyn. _ :D.-Zina schließt s1ch in Pampelona ein, von wo aus er die Märsche und Gegenmärsche seiner 5 bis 6 Genc leitck und auch von Zeit zu Zeit Bulletins über seine GesmWZ-ic abfertigt. (Seine Krankheit ist allerdings,.«ächt sehr gefährktk " *::agegen ist fie aber auch unheilbar; dcm: es i.“? nichts Andsre.» ,....- Hinsäiligkeit und Altersschwäche.“

Aus Ainhoa meldet man vom 15cm d.: „In diesen [ekz- ten Tagen sollte zu Lanz eine Kolonne Truppen der Königin an- kommen, die abgeschickt worden waren, um die, verschiedenen Gemeinden aufgelegten und für die Bedürfnisse Elisondos nöthi- _qen Requisitionen nach diesem Maße zu bringen. Uebrigens find die Bewegungen der krécgführenden Theéle auf diesem Punkte gegenwärtig von keiner Wichtigkeit und beschränken sch auf mi- lctaérische Promenaden, welche nur theilweise Resultate ohne Zn- ceresse herbeiführen. Am 141en d. zogen etwa 20 Mann der Garnison von Ivan nach Fontarabia, um sich mehrerer Verwand- ten von jungen Leuten,. die sich unter die Insurgeneen anwerbcn ließen, zu bemächtigen. Diese .Exxxedétion hatte als Wiederver- geltung für das Benehmen ' Karlisken statt, die in der

vorhergehenden Nacht Irn" angegriffen und den Stadt- diener, so wie einen andern Eintvohner gefangen genommen und erschossen hatten. Am 14ten hielten die Karléstenx ebenfaUs auf der Straße von Fontarabéa nach Irun einen Alguazil und einen Müller an, die ste anfangs nach Oyarzun bringen wollten; aber unterwegs änderten ste ihren Entschluß und erschossen diese bei- den Personen, um der Mühe, se mit sch zu führen, enthoben zu seyn. - Zumalacarreguy hat sich am 13ten d. von San Vin- cente de Alava nach Castilien in Marsch gejeßy Am 13ten be- seßte er Tribino, Busgueste und la Puebla, 3 Meilen jenseits Vittoria auf der großen Heerstraße nach Madrid. Dieser Ge- neral hat 6 Bataillone von Navarra, 2 von Alava, 1 von Guipuzcoa und 200 Pferde unter seinen Befehlen. Stu- nelde war mit 5 Bata-éllonen selner Brigade am 13ten zu Villamajor und Leguir', eine Meile von Estella gelegen; er führte 60 Pferde und eine Kanone mit fich. Heute verneh- men wir, daß Zumalacarreguy am 14cm 2 Meilen von Vittoria war, und daß Don Carlos auf jenem unkte am nämléchen Tage zu ihm gestoßen ist. Die Kolonne oren ck ist am 14ten Abends zu Estella angekommen, und jene des Iraq und des Lo- pez trafen u Puente la Reyna ein. Man meldet, daß General Mina pers nlich an demselben Tage mit seiner Reserve-Kolonne in le_ßterer Stadt eintreffen sollte. Am 12ten smd 2000 Mann Truppen der „Königin und 60 Pferde, aus Castilien kommend, um ihre Verbindung mit der Kolonne Lorenzo's zu bewerksteuxx gen, 11 Viana, der ersten Stadt von Navarra, eingetroffen.“ "

ellini's neue Oper „119 kuritani 111 8002111“ soll übers morgen auf dem hiefigen Zraliänischen Theater zum ersten Male aufgeführt werden.

Großbritanien und Irland.

London, 23. Jan. Der Herzog von Leuchtenberk ist vor- gestern in Falmouth angekommen und noch an demsel en Tage nach Lissabon abgegangen. Er nimmt ein Muffk-Corps, aus 24 Deutschen und Engländern bestehend, nach Portugal mit, welches auf 3 Monate engagirt ist und bei den Hoffesten spielen soll. Das Dampfboot „Monarch“, auf welchem der Herzog seine Reise macht, 206 Fuß lang und 74 breit , von 200 Pferde Kraft und 2000 Tonnen Lask. Es ist sehr elegant ausgeschmückt und hat einen 33 Fuß langen und 28 Fuß breiten Salon.

Diejenigen Wahlen, deren Resultat in den testen dreé Ta- gen bekannt geworden, sind großentheils zu Gunsten des Mini- steriums ausgefallen, besonders“ in Irland, wo die Heftigkeit der O'Connell'schen Partei alle nur einigermaßen gemäßigte Männer ihren Gegnern zuwendet. So sendet die Stadt Cork die beiden „Konservativen, Chatterton und Leycester, ins Parla- ment. Einen gleichen Erfolg hatten die Wahlen für die Graf- schaften Monaghan, Donegal, Longford und Tyrone. In der wichtigen Stadt Waterford ist Herr Wyse gewählt worden, der bei den vorcgen Wahlen verdrängt wurde, weil er fich geweigert hatte, sich gegen die Union 11 erklären. Uebrigens sprach er fich in seiner Wahl-Rede sezr entschieden gegen die Minister aus, verwahrte fich aber auch gegen jede Unterordnung seiner Anfichten unter diejenigen O'Connells. In der Grafschaft Monaghan kam es bei Anlaß der Wahlen 11 blutigen Auftrit- ten. Die Orangisken verhinderten die reunde der Refor- mer, für ihre Kandidaten zu stimmen, und entrissen dem herbeieilenden Milttair die Bajonnetce. Ein katholischer Geistlicher erhielt mehrere Wunden, und endlich mußte das Militair feuern, so daß drei Menschen erschossen wurden. Noch ernstlichere Auftritte haben sch in Armagh erei net. Der Orangistische Pöbel trug den neugewählten Obersten erner, ei- nen Tory, durch die Straßen und schlug in den Häusern der Katholiken die Fenster ein. Am folgenden Tage versammelte ch wieder ein großer Volkshaufe, zog nach dem benachbarten rt Macbride, wohin fich viele Familien gefiachtet hatten, und brannte- daselbst 11 Wohnungen von Katholiken nieder. Ein Unglücklé» cher wurde aus seinem Hause geschleppt und in den Schnee ge. 1vo1'fen; er starb an den Folgen der Erkältung. Es ist strenge Untersuchung angeordnet, zumal da sich die Katholiken in jener Gegend in großen Massen versammeln, um sch an ihren Gegnern zu rächen

Nach der Angabe der Times sol] Irland bis jetzt 36 Kon» servative und 47 Anti-O)?inisker1elle ins Parlament gestellt ha. ben, Von den 20 noch rückständkgen Jrländischen Wahlen dürs- ten, der Times zufolge, noch 4 auf Konservative fallen, worun- ter Lord Hill, Lord Castlereagk) und der Ritter von Kerry.

Was seither von Schottischen Wahlen bekannt geworden ist, lautet günstiger für die Opposition. Die Zeitungen enthal- ten lange Reden der dortigen Kandidaten, die alle mehr oder- wenéger feindlich gegen die Minister lauten. Die Grafschaften. Elgin, Fife, East-Lothéan und andere haben Reformer gewählt. Unter den Englischcn Wahlen ist zu bemerken, daß Lord Fran; cis Egerton und Herr Wilbraham, beides eifrige Tories, für das südliche Lancashire gewählt smd. Auch in Ost-Suyrey ha- ben die Tories den Sieg davongetragen; dc'e Opposicions-Bjäc, ter behaupten aber, es habe so viel Bestechung und Einschüchte- rung dabei stattgefunden, daß eine Bittschrest dawider beimPar- lamente eingereicht Werden solle.

Die Blätter der Oppoffcéon, 1143111711th der Courier und der Globe, berechnen jeßt die Majokttät, die sich,. ihrer Mei- nung nach, im neuen Unterhause_ gegen das 'Miniskermm ergeben dürfte, auf 150 Stimmen, woßer ste_zugeben, daß die Tories im Vergleich gegen die vorige Sejfion 1mmer noch an 100 Stim- men gewonnen hätten, was fie denn natürlich dem Patronat der jeßigen Minister u11d dem Gelbe der Aristokratie zuschrxiben.

Einen empfindlichen, Verlysk hat die Opposcion in den les- ten Tagen in Lincolnshtre erlrcten, wo Sir W. anilby durch den Tory-Kandidaten verdrängt wurde. Der Oberst Leith Hay, Mitglied det: vorigen VerWaltung, ist dagegen in Elgin, un- geachtet aller Gegen-Bemühungen des Herzogs von Gordon, ge- wählt worden. on den Mitgliedern des vorigen Ministeriums smd demnach nur zwei, der Capitain Bpng und Lord Pal- merston, durchgefallen.

Herr Hodges , der Oppofitions-Kandidat für die Grafsehafc

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