1835 / 33 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Williams (aus Nord ;.Karolt'na) bemerkte, „31111th für dringend no eben so gut auf die Aksel)

Kommission für die Militair- NU) mehreren Debatten um

Stimmen angenommen.

daß er zwar_dies thwendig halte und glaube, daß man assung der Armen antragen könne, doch wolle er steh der Untersuchung nicht "widersehen, wenn se der Angelegenheiten übertragen werde. rde der Antrag mit 182 gegen 27

128.

11 u 8 17711 1' t i g Qmsteräam

1461188. 1?räm.-d'01101118 1121. 33 27,7.

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1 8 3 5. 30. Januar.

Meteérologische Beobachtung-

Abends

Nachmm. 10 Uhr-

! Morgens | 2 Uhr.

6 Uhr.

0,0 " R+ 1,3 “'N-+ 1,2981. 0/00R._ 0/20N.

88 pCt. 89 pCt. trübe. neblig. SW. SSW. SW. ] ;

85 pCt. trübe. SW-

| Nach einmaliger onbacktunng

Luftdruck,. 338,4 3'"Par.[338, z 6“"Par. 339,3 F***Par.'Q11ellxvärt11e 7,1 " R Luftwärme Tbauvunkt -- 1,1 0 N. unstsättg. etter ...

Wind .....

Wolkenzug [

Flußwärme Bodenwärme 1,8 0 R,

2111813111111. 0, o : 9 " Nh. Niederschlag 0) 0 0 2,911).

Uisäsr]. Wirk]. 801111111 MZ. 57; 110.“ 10012. [(aus-8111. 2441?- 451“; Ümort. 941.

It. l'EtSkaUkZ', 23. 1111111111". 1191111. WH. 1111111111117; “ZZZ, l'arjs 111HJ. 8111-61-11». 359.

o 8 6 1- 8 o 11. , 26. „1111111313 gesprochen. 4083“. 30111110 UZ.

ZZZ 76-117. 111188. 99. 0681011", (10 41“;- 3111. 100177. 80011. 5Z.45F.

SoUUtag, 1. Febr. Opsr in 2 Abts).

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111 1 Akt, vo11 Hoguct. I)"xs'é H. Schmidt. _ Jm Schauspée16auje= Cap

„411111.

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sztvränm 11110 llamburg .............. 300 11111. (1110 l-orulon l'akia ................ Wien in 20 Fr. .......... „1111148111117; .............. 150 191. 111121111111 ............... 100 “11-1. beipxi kran]; 111“! a. 111. 11/2 ........ 100 171. 901018!)an , .. ........... 150 Kb!. Warschau

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Erol"; 2. 1'011, 110. »

Uerliner lkörss. [)en 31. .]auuur1835.

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11'11r- 11. Renn]. (10. 8011108180116 (10. 1111814). 11.1(.-u. TK. 2. -§('.11. 0.1i.-11.d'. 11011. 701117. Vak. Reus (10. Krioärjolwä'or . . 1118001110 . . . . *.

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von C. Blum, Hierauf: Zu

L. Angcxy. Montgg, 2. Febr. storisches Trauarspxel in Diensaq, 3. FSH?- 3111 O Oper in 5 21601, mét BUMM. Preise der Pläkze: Ranges 1 Rihlr. 10 SQL".

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......

21T .

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106€,

75-1 5

Sonntag, 1. Fck-r. in 4 Akten, von Scribe.

Montag, 2. F::br. uc gcmacht1 Lustspiel in 3 Akt 7111" die Dxntsche Büßne bearb-ic

171 181- 3

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.............. 300 3111. 1 1181.

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............. 600 [**].

ZV'MNO'U „*.-2“. 1099-77) ] LEM.

Dienstag, “3. Febr. Orégnml-SWuspicl in 3 AM. „„ Erste Abtheüung, in 1 Akt. 05 : tHeélung, in 1 Akt. 6511thbe 151€- Pfsiffer: Bertha, als Gajirolle.) 6 24,7, 103€- 1 3; 921

N e u e sk e N Paris, 25. Jan.

1021 30,17

Königliche Scßauspéele.

Jm OpcrUhaus-s: _Dée schöneMüller1m *))?ufik 11071 Paefisllo. „Hierauf: Zum ersc-en- make wiederholk: DTR Schweizek-Soldat, militairisches Ballet

Schreékschuß, Poffe in 1 "Ech, nach 231117er und La1,1r.nce, von

Zxx1SchauspfyxsckausN König Enzéo, hi- 5 AM., von C'. Raupach.

Ein Platz 1:1 den Lsgcn dcs ersken

Jm Schauspiclhax1sc: Franzöfisch Vorstellung.

Königséädtischss Theater.

Leskocq, oker Intrigue und Liebe, Oper Must? von Auber. Zum crfienmalc: Endlich hat er es doch

Johannes Gmtenberq, historisches , von Charloxte B:“rch-Pfe1ffer. . uxtonöcrg zu Straßburq. Zwexte Abtheilung, in 3 “2111111. Guxtcnbcrg zu 93211023.

Gestern aröcétsee der „König m:“t dem Präsedenecn des Minésker-Raths. .

von dem I?. Kammsr-Musikus

riccfosa, 911001111 111 3 21111), m yrstcnmale wiederholt: Der

1191 Courxe,

119111311819: Robert 071“ Teufel, Mustk von Z. Maycrbeei'.

Reclamatxonen

folgen so!!.

cn nach einc-r Englischen Idee cc,von A. L. B.

10017? 1001-1- 24.

Dritte AC)- (Mad. Birch-

“21111 95: B:“. am Wandcrßkab. 25-17. 251.

achrichten.

liche Sécherheit entfernt werden könnten.

Die Znterpellatéonen , die am nächsten Montag in d„ putirten-Kammer an das '))?imsteriunx haben Bésorgnisse an der hiessen Börxe erregt. ßerdem das Gerücht von eénec Interoemion in Spanien 11“ erneuert,- sbgleich Niemand mehr recht daran glxubew will, waren Übrigens keine neuere Nack; Gränze bekannt „geworden. Mill. Rensen wurden gesksru emége Geschäfte zu 6077, Z,; macht; es hält s1ch auf unserem Plaße immer unter " denn in London wurde es am 220111 zu 6015 notirt. In diesem Augenbhäe, hetßt és, ist Emwilligung des Herrn Anleben auf der Börse offezéell notirc werdcn dürft.

Die Zeitungen beschäftigen ffch fast ausschließlich knit

Bauk-Accéen 1567. 1565 100 Gulden 214; G. Preuß. Präm.-Sch. 62;- 621. do.

Loose 704. 70-1».

Dir Pairshof hat in seéyer gestrigen Sißung 10 JW ten in Anklage-Zustand verjeßc und

5 von *der Anklage ;

Das 5te Bureau der Deputirten-Kammer hat UUUq seine Kommiffarten für das Budget ernannt; e_s find die 1), Sauzet, Breffon, Lacrosse und Cunin-Gridame.

Die Kommission für das „Budget wird am nächsten ). tag ihceersre Silzung in der kaucfrten-Kammer zuerst zur Wahl ihres Präsdentén und ihres Secrcca-érs sa„

Das Ministerium des Innern hat in die westltchen temen's MTN??? Agenten abgeschickt, die mit einem 53, darüber beauftragt sind, Welche Truppen-Corps, ohne die 5;

zu benachtheilr'gen, aus diesen Dcpqm

halten

gerichtet werden so Es wurde

Fichten von der Span In dem neuen Anlchcn von dem L man bemüht,

Humana dazu auSzuwixken, dass

der Nord-Amerikanischcn Union und my

L qußdations-Angelegenheic der Russsch-Polniscyen Forde Vorgestern und gestern sollen die Herren anzot, Thie“ von Rigny mit dem Könige in den Tuileréeen Über den berathen haben, den das Mintskermm am nächsten Montag

Dcr „Peuple Souvkrain“, ein republikanischcs Blau Marseille, hat zu erscheinen aufgehört.

Frankfurt a. M., 28 Jän. Oesterr. 5proc. 511.

4yroc. 93777. 932- 211311112552- B!". 1proc. Part.:Obl. 1394. Br. Loose

Holl. 51311312 Ohl. von 1832 97-7, 97-2. 1 5proc. Span. Rente 4 Z. 42-1. Zproc. do.

Nedqcteur Cow“. W“.-

Gedruckt bei A. W. Hayn.

»

Zum dffrntlichcn Verkauf der zu der Kammcrrath Lembkeschcn anilécnStjftung gehörigen, t'm Lands- bexger Krckse bclcgcnen Erbzinszzüter Balz und „chm- bctde 11-111 Zybchör, welcbe 1111f25882'Thlr; 26 sgr. 6 of. gcrtchxlech abgeschätzt find, in cm Btetungs- Termen aur _

den 4. Mai 1835, Bormetta vor dem ernannten O_cputtrtcn, Rcfge _ Malzahn !. auf dem bteügcn Ober-Latxdesg_e„r1cht gn- Jrsctzt, zu welchem zahlungsfäyége Knuflumge unter

er Bekanntmachung

Taxe, dke Kguf; Beptngungenynd der neuste Hypo- thckcmSchem m bxesfger Regtsiraxur einzusehen find, und daß der Mcéßbtetende, faus nacht gcschltcbe Um- stände eme AuZnahmc zuläsfig machen, den Zuschlag zu erwarten hat. ' _

Zugleich werden die, threm Auxenthaxte nach un- bekannten Kinder des Amtmanns Lembcke Termine htexdurch vorgeladen.

Frankfurt a. d- O , den 14. Oktober 1834. . Königl. Prenßesches Ober: Landesgertcht.

Naobbenannte Personen: . 1) der Schumachergesclle Franz Mowka von brcr,

2)

1 3) dec Ludwig Rucinski aus Omnke, Welcher im 4) der Einwohner Caffmir Binnert aus Wonuo, *

5) d.., .;«ch3fchknecht Michael Drzcwicki aus Wonno-

16) der Thomas Marszcwské aus Babalétz, welcher

7) der Martin Wisncwski aus Gwisdzén, welcher

ck t. 8) JTchuchmachcrgeseu Jacob chdacz aus Neu-

Bckanntmachungen.

Avertissement.

s 10 Uhr, rcndartus von

eingeladen Werden, daß die

zu diesem

Edictal-Citatéo'n.

welchersch im Jahre 1807 auf die Wander- schaft be ebetx, settdem. von seinem Leben und A::fcnthat kecne Nachrtcbt gegeben, -und _dcsscn Vermöacn in 13Th1r. 10 sgr. nebst zehnjähri- gen Zinsen besteht,

der Anton Waoventbal au; Lonkoxzyvelcher im Jahre 1807 beim pylnßschcn Mélttatr als Frei- wiüigcr eingetreten, seat dem Jahre 1811 von seinem Leben und Aufenthalt kerne Nachr.cht PFW", nnd desen Vermögen tn 10 Tylr. be-

-. 1.

Jahre 1808 zum polnischen Milftaic mzsgchoben, von scmcm Leben und Aufenthalte setr der Zeit nichts hat hören lassen, und dessen Vermögen 10 Thlr. 20 sgr. beträgt.

welcher im Jahre 1809 zum polnischenYRilétair awgcliefert nach Straßburg transvorttrt, u_nd s.;jxxcm von semem chen und Aufenthalt kerne Nachricht gegeben-

welcher im Jahre 1800 zum Preußischen Mili: taix' ausgehoben, mit diesem nach Danzig mar- schirt und dort wäyrcnd dcr Yelagnung gcßan, den und keitdem von seinem Leben und Aufent- hait nichts hat hören lassen, und dessen Vcrmd gen in 17 Thlr. 15 sgr. besteht.

den Feldzug gegen Rußland im Jahre 1812 als Ublan im 6th polnischen Lancier- Regnycnt mitgemacht, fett dem Jahre 1813 von sich ntcht§ hat xdren lasen, und dessen Vern1dge112008 Thlr. betr gt

im Jahre 1817 sich beimmh nach Polen begeben und seitdem von sich nichts hat hören lassen, und dessen Vermögen 20 Thlr. 24sgr. 3 pf. be-

Allgemeiner

13)

14)

15)

hoff, welcher im Jahre 1806 aus B1schofswer-

geben, und desen VerMögcn 33 Thlr.

10) die E11wohner Andrcas und Catharina, gebornc

_ gegeben, und desen Vermögen 43 Tth 1818!“-

_dcr Michael Graszkkcwécz in Tinwakde gcborcn,

18) der Michael Melzer nus Neumark, welcher im

. ..“-*- „;ck-1me

Anzeäge

dcr sch auf die Wanderschaft begeben, und von 12011 nacb (Hollnb gewendet, seitdem aber von 1emem Leben und Aufenthalt keine Nachricht gc- 23 ;1'. 4 pf. beträgt. s'] die Theodora Klonows'ka von hier, wclche 170) im Jahre 1817 nach Thorn begeben, um dort e_énen Dienst zu suchen, seit der Zcit nicht.: von' tick) hat hören lassen, und deren Vermögen 8 Thlr. beträgt-

Szczervowska:Nuttkowskésche;. Ehelcute, welche 00) im Jahre_1807*uxtter der Angabe, daß ste in den Dovrztner Krets, Großherzogthum Po- sctx, verziehen wollten, entfernt und seit Oer Zett von tbrcm Leben und Aufenthalt keine N11chrichr gegeben hahcn.

dex) Albrecht Bukowskt ans Lonkorz, wclchevzur Zett dcs 1111111 _Etnzuges der Franzosen zum vol- nischen Mtlctatc ausgehoben und seitdem von seinem Leben und Aufenthalt keine Nachrécht

1 pf. beträgt. _

die Geschwister Avolomq und Helena Zalewska ans Radomné, Wclchc„s1ch im Jahre 1808 nach Zoten bcgcven- und scttdcm keine Nachricht von ich gegeben, und deren Vermögen 13 Thlr. 7 sgr. 8 pf. beträgt. _

der Schumachcrgescll _Mtcbael Wobkcrt, in Schlo- dien gebüxtig, Der nel) im Jahre 1819 auf der Wandersämft und zwar zu Landsberg an der Marthe befunden, von dort xmcl) Me:lenburg ge- Wandert UND settdem von stel) nichts hat hören lassen, u::d dcscn-Vcrmögen 37 Thlr. 23 sgk. 8 pf. beträgt.

der Franz Guzowskt_m1s Kazanécc, welcher im Jahre 1807 zum poln1schenMilitair ausgehoben, mit dcmsclvenzmä) Spanien marscvix't und sc.t der Zeit von nch 010115 hat hörcn lassen, dessen Vermögcn_ 4 Thlr. 22 sgr. 8 vf. brtkägt.

der Mactan Stankecwexz aus x'ocdan, der im Jahre 1803 zum preußtscycn Mélitair ausgeho- ben wordct], und mii dcescm im Jahr;- 1800 nach Dcutjchland 1narschi_rt, und von seinem Le- ben und Aufenthalt kerm- Nachricht gcgcvcn, und dessen Vermögen 80 Thlr. Isgr. 7pf. be- trägt. -

Welcher st'ch im Jahre 1817 nach Polen begeben, um sch der Militairvfiécbt zu entziehen, dcssen Vermögen 6 Thlr. 10 sgr. 4 pf. beträgt.

dea Yauqr Gottfried Tcyto aus Londzyn, wcl- c_1)er 110) am Jahre 1807 vpn dort entfcrnt, ohne über den Ort_wohin er stel) wenden wollte, und den Grund sct1_t_cs Weggxbrns Nachricht zurücre zulassen, von [:ck 015 jctzt njchrö bat hören las- L.:;xjtund der zu Londzyn cm Bauergrundüück

c 11 .

Jahre 1810 zum polnischen Mélimir auögchobrn Wurde, und dxn Feldzug gegen Spanien mitge- maxbt hat, sextdcm 0.11“ von seinem ,Leben und Atzfcntlmlte k'cmc Rachtricht gcgcven, dessen Ver- mögen, 8 Thlr. 29 [gr 4 pf. vcträgt.

der Btlkgek Jaqob KléanMcl, 1mlcher vor 210 Jah- re;", 111111 er um seiner Ehefrau im Streit lcbtc, dt? héz'slgk Stadt, wo cx cin Bürgcrgrundstück und etxre Huxe Land befaßt, verließ, 1-1nd fcitdcm vxn sctncm Leben und Aufenthalte feine Nach- rccht gegeben.

r FÜr" öic Preußischen SUMMIT.

20) der Wilhelm

23) der 24) der

; Hesse au8_OXeumark, welcher im Jahre 1806 zum preußnchen Militair ausgeho- bcn wyrde und txnt demselben nach Deutschland marschcrte und settdcm von s1'ch nichts hat hören 111x710, dcsscn Vermögen 0 Thlx'. :; sgr, 9 pf. bc? :“ g- ., . *

dxr Canmer Jablonské _ans Zéclkau, wélchcr im Jadre 1812 zum polmschen Méiitair ausgeho- bcnßxxnd nach (5,1on1!) transportirc wurde, seit dcr_ OCTYKVVU sech nachts “hat hören lassen, nnd denen Yermögen 10 Thlr. 4 sgr. 6 pf. beträgt. der Gottfrted Thom voix hier, Wclcher imJahre 1788 als Bcdtenter mrt eincr Herrschaft von Straßburg nach Magdeburg ging,. im Jahre 1789 zglcyx aus Magdeburég seine Verwandten bxnachrtxhtegte, daß er be eincm preußischen (zzrencxdeer-Negtmente Dienste genommen, desen Vcrmdgxn 62 Thlr beträgt.

Fl§11;chcrg_eselle_ Christoph Drum, Bactergeyclle Gottlieb Drum, beide aus dem Amte Louxorrexk, Wklche im Jahre 1808 bsi et- ncm polmschcn Uhlanen-Regimcnte Dienste ge- 111111111111 und sett_ der Zeit von ihrem Leben und Aufenthalte keene Nachrécht gegeben, dercn Vxxrmögc'n zummmcn 25 Thlr. 28 sgr. Ipf. bc- t1'ägt; und

25) der cho!) Drum aus Krotoschin, welchcr noch

em_1ntnorcnnen Alter, vor der Occupation dcs 9211901111110“ Kreiscs durch die Franzosen, das cl- terltche 'Hqus verlassen, im Jahre 1816 oder 1817 de! Ztclon nls Schäferknecht gewohnt, bald nachher aver versayollcn,

und deren etwanige unbekannte Erben undEvbnch-

mern werdcn hiemit aufgefordert, sich spätestens im

Termin de1130.Julé1835, Vornnttags um 9 Uhr, vor dcm D*vutirtcn, Herrn Asscffor (Herner, hicrselbst, schriftlich oder vcrsön- [*cl) zu mcldcn, wadrigcnfnlls die gedachten Personxn für todt erklärt, dercn unbekannte Erben und Erb- n:hmcr aber mit ihren Ansvrüchcn auf deren Nach- laß wcrden praccludirt Werden. Loevau, den 20. August 1834,

Königl. Preuß. Land: und Stadtgericht.

Beachtur135werkhe Kupferstich-Auction zu Dresden (den 16. Febr. d. I.) bcrrcffend.

_Daß die bereitsjn diesen Blättern durch Unter- zctchnctcn nngckündtgte Vcrüeigerung einer sehr werth- voUcn Kypfcrütck) Sammlung

bestemmt noch obgedachtcn Tages (118

Montag, den 16. Febr. d. I. zu Dres-

den beginnt, wird nochmals und 11111 dem Bemerkcn bekannt ge- macht: daß das gedruckte Vcrzeichniß (Preis 8 gr.), welches pen Kynyilkebhabcrn eine Reihe, von 3758 Hohne dte Surren) fast durchgängig aus*gczeichnet 1'1)bncn Blättern, sowohl älterer als neuerer Meister nsnnt, darunter „Hylländ. Radt'rnngen, viele seltene Holzschnttte, Bildniß-Sammlun- gen und_ctnegrqßeZahlvorzüglicherPracht- werke,1o,1vie ctzre große Anzahl der schön- sten .arch11ectonesch„en- ynd Verzierungs Werke,“ --zu Bcrim: bc: Herrn Asher und Easy. Weiß &: (201111., zu Bresmu, bei Herrn Aulteons-Commis. Pfeklfcr und Herrn Buchhändler

Schulz und zu Dresden _dnrch, die Walthe Buchhandlung auf portofrcte Brtcfe zu haben 1 Dresden, am 12. Januar 1835. Carl Ernst Heinrka), Königlicher nnd Raths-Aucceoxm

711101110110-1701'115111'. 111 011101" 106111 1181t*b1011 [(1'0155111111 Wmlsx-Z 816118 151- 01110 1111711. 1111011161113 Z1 19,000 11111, 7011411111111. - KMXETEZ 1111 .4111'1'3Z8-_ 111111 1511122311 1111 11011111- 111111 [1081110112-810111 ]; (111165 1101111111118).

Literarische Anzeigen.

Bei C. F. Winter in Heidelberg [is? so eb;- schielnen und durch Ferd. Dümmler en Berl erßa ten:

Archiv der, yolitéschen Oeconomix Polizeiwrsmnschaft, herausgegeben tn béndun mit Prof. Hermann in Geh („onserenz-Rath Loh in Coburg/ “' Freih vqn Match 118 in Heidelberg, Pro'f. ck 11 Tübmg-en, Staats- Rath Nchentu Miniüerial-Rath chenauer in Karlxru K_H. Rau-„Geh- Hofrath und Proxes Herdelberg, Retter des Zähringer waen-O Erster Band, ersies Heft. ;11'. 81-0. ,

Dieses erste Heft, dem ein ausführ écher Pro! x'xber Plan und Inhalt der Zeitschrift beigefü tft durci) alle Buchandlungcn zu beziehen. emes Bandes von 3 Heften. 21Thlr.

In Vaumgärtncr's Buchhandlung in L C| erschienen ,und durch die Stuhrsche Buch lung 111 Bertltn, Schloßplatz Nr „2, zu vcztebtw ckAvbtldungen11nd Bcschretbung aller

jetzt'bekan nten (1611'1-11118111'1811, mit Angabe ihrer Kyltur und Nutzen, in axbtf? ZurFördxrung der wrffcnschaftléchcn 18000105 0! fdrmtgkett ch Syücms und der Benennung ersten ökononuschen Gewächx'e, unternommen von han,n Wilhelm Krause, Predé er zu Tau Rodtgan und analöbnéy, im _(xßroßfZex'zogthum sen : Weimar- Erscnach, nnd dte Originalzcicvnu nac!) dxr Natur gefertigt von, 131: Ernst Sch akadxmtsxbem Zeéc11nc11mcisicr m Jena. Ersies dil Famtlie: '1'1'111011111 7111531110 18 Arten mit (, Vartexätcn auf 6 col. Kupfertnfeln und 4; -' Txxx 111 gr. Folio. Zweites Heft, enthaltend dle

“mme: 1111160111 1117111110111. Zehn Arten auf sea) _ Preis 2,"

Dtcses deutsche anchtwerk hat 170) eincr bt gen Aufnahmezn erfreuen, und wir machen A, besser, Botantker, so wie Bibliothekare und "

lorirten Kupfertafcln. in gr. Folio,

token ökon. Gesellschaften wiederholt auf dasselbe merksam.

1101110 (21'861W11'11: 831113110 (161' (;1'1121811,

,Qusiczbken 8011 5110111011: (;;-2111111171 111111 11:15 „4 1110; 11111121 8'01118'1011140 111111 10 1101256111111100, «1811 1161'111111105100 1311303011011 140118110111 50131"

carwn. 5 11111". , ' 11. Kab"

01:10.

310 80110. 18 W01111101101311111116§0 911111., 3 “11111“. 1'“

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Amtliche Rachrichten.

Kronik des Tages.

S&Königl. Hoßeét der Prinz August von Württem- „erg ij? von Altenburg hier eingetroffen, -

Zm Bezirke der Königl. Regierung zu Merseburg ist der bisherige Pfarrer in Molmers- „,o-, Chrtstoph Christlieb August Hohenhausen, als „“Wer zu NotrelSdorf, und der bisherége Pfarrer in Kriegstädt, ;) oriß Rödigcr, als Déakonus an der Kirche zu St. Ulrich , Hane angestellt worden. Angekommen; Se. Excellenz der General der Infanterie nd kommandirende Genex'al des Ulltcn Armee-Corps, Frechcrr on Müffling, von Münster.

Zeitungs-Nachrichte'ü. A u s l a n d.

Frankr'eich.

Paris, 25. Jan. Geßern Abend ertheilte der König emiGouverneur dcr Bank, Grafen von Argout, eine Privat- ud en . .

DJs Journal de Paris radelt den Herrn Zsambert, er in der Sälzung der Deputirten-Kammer vom 22001 von en Ministern Aufschlüsse Über eine Unterhandlung (das Liqui,- -tions-Geschäfc zwischen Rußland und Frankreich) verlangt be, die noch nicht geschloffen sey. „Nicht, daß wir besorgten“, ßere dasselbs, „daß das Ministerium durch diese Interpella- on irgend in Verlegenheit gesetzt Werden könnte, aber wir hal- n ein solches Verfahren Überhaupt für verfaffungswidrig. In ngland, wo man mit ähnlichen Znterpellattynen gewiß nicht -rg ist, gilt es wenigstens als Grundsalz, daß die Regierung je über „diplomatische Handlungen befragt werden darf, so nge diese noch im Werke smd. Die Ungeduld des errn Isambert war in dem vorliegenden Falle um so eniger an ihrem Plaße, als das zu gewärcigende Ab- mmen, insofern eine Geldzahlung mit demselben verknüpft

(was indessen nach der ausdrücklichen Erklärung des Grafen on Rigm) nicht zu befürchten steht), jedenfalls der Bestätigung er Kammer bedarf,. so daß es ihr immer unbenommen bleibt, - r jeyes Abkommen dasselbe zu thun, was fie jetzt für die Ame- ikanédche Schulo-Forderung :hut. Die Bereitwillégkeit, womit as Ministerium fich in den , WenngWich unzeitigen Wunsch des errn Zsambert gefügt hat, beweist übrigens wohl hinlänglich, es sich nicht scheut, seine Handlungsweise offen darzulegen.“

Das gedachte Blatt giebt bei dieser Gelegenheit zugleich 11 Text der am 27. September 1816 zwischen Rußland und rapkceich abgeschlossenen Convention, die bisher noch nicht pu- lztrt Worden war; sie lautet also: „Seine Allerchriülécbske „mi., 11110 Se. Maj. der Kaiser von Rußland, König von Po-

,von dem Wunsche beseelt, die Hindernisse hinMgzuräumeu, odurch bis zu diesem Tage die Ausführung des Zusaß-Actikels zum raktate vom 30. Mai 1814 verzögert worden, haben zu diesem ehufe'die Unterzeichneten bevollmächtigt, und nachdem Leßtere .- gegenseitig ihre in gültiger Form befundene Vollmachten itgetheilt, sind sie Über Folgendes“ übereingckommen: Art. 1. ée Kommission, die sich mit der Untersuchung und Léquédirung !: Wechselseitigen Forderungen Frankreichs und des vorma- en Herzogthums Warschau beschäftigen soll, wird so- -ld als möglich in Warschau zusammentreten, und ihre perationen gleich nach der Vorifizirung ihrer resp.Vol1machten ginnen. Art. 2. Seine Allerchristlichste Majestät verpflichtet " bei der Liquidation diejenigen Summen zuzulassen, die in vlge der am 10. Mai 1808 zu Bayonne unterzeichneten Con- ntion von dem Schulze des Herzogthums Warschau an den ranzöfischen Schatz gezahlt worden kind. Art. 3. Dagegen an bei jener Liquidation keine Zinsen für die eben erwähnten “ummen mit in Rechnung gesteUt werden. Art. 4. Es ist "„hl verstanden, das; die Schuld, dée fich aus der gedachten Li- :dation ergeben möchte, in der durch den §. 3 des Art. 19 kConvention vom 20. Nov. 11. J. festgesclzten Weise abgetra- n werden soll. Art, 5. Da die im Art. 16 der eben erwähnten onvention bestimmthrift zur Anmeldung der gegenseitigen, orderungen fich bc-i dem'zwiser-en Frankreich und dem vormali- n Herzogthume Warschau 0 bewirkenden LiquidationsxGe- äste als unzureéchend bewie1en hat, so smd die beiden hohen ntrahérenden Theile übereingekymmen, diese Frist um 6 Mo- te,. von dem Tage der" Ankunft der Commissaire Sr. Aner- kkskltcbsten Majestäc in Warschau an gevechnet, zu verlängern. “"-' Die gegenwärtige Convention, die an die Stclle des evarat-Actiksls um Traktate vom 20. Nov. v. J. tritt, soll Ußzi'rt und die atificationS-Urkunden sollen in Paris inner- [b zweier Monate oder wo möglich noch früher ausZewechselt rde11. Zu Urkund dessen haben die unterzeéchnetc11Bevoll- ächtegten fie mit ihren Unterschriften und ihren Siegeln versc- 11. So geschehen Paris, 27. Sept. .1816.

MQRicheléeu. Poz o déBorgo. GrafLeoPotocki.“

Die OppositionS-Ylätter nzachen5darauf aufmerksam, ß slch aus der Mittheilung dieser Convention noch keineswegs gsöe, daß dieselbe wirklich ratifizirt, und daß die Ratjsicatjonsx

kunden ausgewechselt worden “,'eycn. Jedenfalls, meint der on!;rier frangais, sey es auffallend, daß, insofern die Na- catxon stattgefunden habe, jener Convention von 1816 in der chener von 1818 mit keiner Sylbe Erwähnung geschehe. n dem eben erwähnten Blatee liest man über den- lben Gegenstand Folgendes: „Die Interpellationen, welche "kk Isambert und “seine Freunde in Bezug auf die Nusssche chUldforderung noch an das Ministerium richten wollen, bringen

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011 Schoße dss Kabinetces cine größer? Unruhe hervor, als man 012116100 glaubt; fie veranlaffen Wieder Zwiespalt in einem Mi- mstermm, von dessen Einigkeit man uns so viel erzählt. Seit yyrgeüern hat der Marschall Morne? dt'éngender als je seine Entlassiztzg nachgesuxbr; er fühlt, wylckw Wirkung es hervorbrin- gen mußte, Wenn 1311 den Crörtxrungen über eine Kabinets- Frage de_r Präfident des Conseéls nicht einmal das Wort nähme; Oc-halb joll evauf das Bestimmtcüe erklärt haben, daß er 1ch z:.srüxkzéchen wollé. In diesem Augenblick beschwört man 1 n, U! bleiben; der K'önx'g seids? giebt sick) 11111“ 2121169, diese Einwilli- gung zu erlangen. N:";Ht, als er einc „bssondere Zuneigung zu denx I)?arschall 6510; aber man Wagt es nicht, den Mar- echall Soulr den Kamimrn in voller Session vorzuführen. Da- ber verlangt man von 81111 0311011111211 I.)?orticr noch eine kleine Zögcrtmg; von j-ékzt 6:8 zum- 2117111111: 011“ Sesfion ist allerdings nicht mchr lange 0111; es sch€1111 0151111187211, daß man keine zu- fxtedenskx'llenoe Antwort von ihm hat erxangen können.“

Ein hieségcs Blatt sagt: „Dée Journale haben vor einigen Tag211 einige Details über die Körperschwäche gegeben, von der der Fürst Talleyrand befallen sey. Es scheint nichts- destowe'nt'ger, daß, trotz der Schwierigkeit, mit welcher er sch von einem Oste zum anderen bewege, der Fürst sick) wohler be- findet, als seit langer Zeit. Zone Körperschwäche dauert schon seit Jahren. Es vergeht kein Tag, wo Herr von Talleyrand nicht mit dem Könige in den Tuiseriecn, oder mit dem Grafen Montalivec arbeitxce. “5.1.2011 glaußt, daß es noch immer seine Abschc sey, eine Reise nach Oesterreich zu machen; aber er hat auf den Wunsch des Königs seine Abreise verzögert, um die An- kunf: des neuen Franzöfischen Botschafters abzuwarten, der ihn in London erselzen und dem er, wie man wünscht, selbst déeZn- struccioncn ertheib'n sou. - Es scheint indeß, daß Herr Se- bastiané nicht nach London gehen, und daß auch Lord Cowley nicht nach Paris kommen wird., Die Unterhandlungcn zwischen den Kabinetten von Parés und London danern fort, indem man gegenseitig mit den designirten Botschaftern unzufrieden seyn soll.“

Die Generale Delock, Puthod und von Vaudoncourt snd auf Penfion geselzt worden.

Mittelst Königl. Verordnung vom 20sken d. ist Herr du Bouzet statt des verstorbenen Herrn Rosenstiel zum diesseitigen Konsul in Ostende ernannt Worden.

Die Akademie der Inschriften und schönen Wissenschaften hat Hrn. Miot zu ihrem Mitglicde erwählt,

Mehrere Polen haben den Befehl erhaltsn, Paris zu ver- lassen; 2 von ihnen wurden vor einigen Tagen verhaftet.

Von der Spanischer: Gränze schreibt man vom 19. Januar: „ZauregUy ist gestern Morgens von Zrun mit einem von Bayonne gekommenen Geld; und Waaren-Transport nach San Sebastian aufgcbkochen. -- Am 14cm hat Sagastibelza, dcr fortwährend Elisondo blokirt, einen Versuch mit der kürzlich zu Etchalar gegossenen Kanone gemacht; man kennt ihre Wir- kung gegen déesen Plakz noch nicht. Die Karlisten scheinen, in "Erwartung eines Waffen-Tmnsports aus Holland, die Küsten Biscaya's besxxlzen und fich dort konzentriren zu wollen,“

Gestern fand auf dem hiesigen Jtaliänischcn Opern-Theater die erste Vorstellungdcr neuen Belitm'schen Oper: „1 9111115111 1118001513" satt; sie hatte den glänzendstcn Erfolg. Mehrere Mufikskücke von auSgezsichneter Schönheic mußten wiederholt werden. Schon am Schlusse des zweiten Aktes wurden La- blache und Tamburini hervorgerufen, und erschienen an der Seite Bellini's, den sie dem zahlreich versammelten und enthu- fiastisch aufgeregten Publikum vorstellten. Am Schlusse der Oper'wurdcn dieselben Personen noch einmal mit Rubini und der Dlle. Griff gerufen.

Großbritanien und Irland.

London, 24. Jan. 210 der Herzog von Leuchtenberg, der sich vorgestern in Falmouth eingeschiffc hat, von dem Her- zoge -von Wellington Abschied nahm, übergab ihm dieser _einen prachtvollen Säbel von Englischer Arbeit, als Zeichen seiner Achtung. Der Empsämer erkannte in seinem Danke, wie der Morning Herald erthlt, dasSchmeichelbaf1e an, welches darin liege, daß der größte Krieger seines Zeitalters und der Ncbenbuyler seines Großvaters ihm einen solchen waeis seiner Achtung gebe,

Die *Mornéng Post sagt, durch die heutige Abreise des Barons van Zuylen van Nycveldt bestätige slch die früher auf- gestellte Behauptung, daß (der Anwesenheit des ehemaligen Nie- derländischen Gesandten bei der Konferenz in London keine di- vlomatische Ztvecke, am wenigsten eine Wiederanknüpfung der Londoner Konferenz-Verhandlungen zu Grunde gelegen, sondern daß ste sey bloß auf Privat-Angelegenhciten bezogen habe. In 00161" Korrespondenz: Artikel aus dem Haag meldet dasselbe Blatt, die Niederländische Regierung habe beschlossen, durchaus keinen Schritt zur Wicderanknüpfung der Verhandlungen zu thun; se sey mit ihrer jetzigen Lage vollkommen zufrieden, und finde Weder in den innern noch m den auswärtigen Verhältnis- sen des Landes eine Veranlassung, die FréedenSxUnterhandlun- gen zu erneuern, an deren Unterbrechung ste nicht Schuld sey.

Der Graf von Portmore ist mit Tode abgegangen; mit ihm ist sein Geschlechr erloschen; auch werden durch sein Able- ben mehrere Sinekuren erledigt.

Lord Howick, der Sohn des Grafen Grey, erklärte vor seinen Wählern iu Northumberland, daß er nicht das mindeste Vertrauen zu der jekzigen Verwaltung hege, und daß er in der Adresse SWR. Peaks an die Wählerschaft von Tamworth nichts als leere Worte finde, den Punkt ausgenommen, der die Ku'- chen-Reform in Irland betreffe, der slch der Premier-Ménister entschieden abgeneigt äußere. Er versicherte demnach, daß er zwar keine systematische Opposttion gegen das Ministerium befol- gen und, wenn dasselbe wirklich Maßregeln zum Heil des Lan; des vorlegen fonte, diese nicht verwekfen wolle, daß er aber jedes Votum des Vertraums, so oft ein solches von dem Unterhause verlangt würde, der gegenwärtigen Verwaltung verweigern müskk.

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Wie das Ministerium über das Ergebniß der Wahlen denkt,

leuchtet am deutlichsten aus den Berichten 503301:- die der Standard darüber liefevsc; in seinem Métrwoch-Matk Wk der- selbe nämliä'): „Unsere Listen zeigen wieder den Geme von 4 Mitgliedern, nämlich: Alsager, an die Stelle von B.Ncoe- für Ost-Surrey; Rushbrooke, an die Stelle von Parker, .*ÜY West-Suffolk; Chattercon und Leycester, an die Stell; von Cala- laghan und Baldwin, für Cork. Aych haben war die befke Aussicht auf weiteren Erfolg in Derbyshtre, Norfolk, Carlow, Kdnégin-Grafsckxafk und Lincolnshire. Wir haben unsern Lcsexn also bereits die Namen von nichtweniger als 93 Oppfoßtions-Mttglte- dern mitgetheilt, die bei den jexcigen Wahlen voix chren Stßen ver- drängt und durch entschiedene nhänger von Sor R. Preis Vers. waltung erse tworden find.“ Jm vorgestrig'en Blatt des Standard heißt es: urch die heute eingegangenen Wah_len fiyd wieder 5 Mitglieder gewonnen; in Lincolnshire nämlich sst Str M. In- gélby von Herrn Corbett verdrängt worden; in Derbyshire machen Herr Vernon und Lord Waterpark dem Sir G. Crewe und dem Sir R. GreSly Platz. In Carlow find die erren Drum und Cavanaqh durch die Herren Blackney und allace verdränqt; unser Gewinn besteht also bis auf diesen Augenblick aus 98; wenn wir nur noch Einen in Norfolk und Einen in Lancajhtre erhalten, so ist schon das Hundert voll. Aber dabei wird es noch nicht sein Bewenden haben. Die nächsten drei oder vier Tage werden noch mehr bringen.“ Gestern endlich meldete dasselbe Blatt: „Unsere Erwartungen smd noch Übex- troffen worden. In der Grafschaft Norfolk wurden dre Herren Windham und Gurnev durch Herrn Wodehouse und Lord Walpole besiegt und in der Grafschaft Lancaster Lord Molyneux und Herr Wood durch Lord Francis Egerton und Herrn Wilbraham verdrängt. Herr Wood war es bekanntlich, der auf die Zulassung der Dissenters zu den Universitäten an- trug und in der [esten Sesfion die Hauytstüße der Disenters und ihrer Freunde war. Er ist, wenn wir nich_t irren, selbst ein Dissenter. Die große Grafschaft Lancaster ward mm du_rch Lord Stanley und drei entschiedene Anhänger des jedi en Mmi- steriums repräsentirt. Außer obigen 4 Mitgliedern Laden wir auch in der Kdnigin-Grafschaft noch eines gewonnen, wv Herr Vesey an die Stelle von „Pat Lalor“, wie seine Freunde ihn zu nennen pflegen, gewählt wurde. Im Ganzen sind also bis 1th durch die gegenwärtigen Wahlen 10.3 Whigs und Radikale durch Konservative ersetzt worden.“

.Der Standard giebt in seinem gestrigen Blatt- schon es,- nen weitläufigen Bericht über die beabßchtigten Reformen in der Anglikanischen Kirche. Zuerst, sagt er, sollten eine Anzahl von Sinekuren abgeschafft und dann die zu großen Ein- künfte der Bischöfe ermäßigt werden. Die dadurch vakant wer- denden Güter sollten aber nicht zu weltlichen Zwecken, auch nicht zur besseren Besoldung der niederen Geistlichen, sondem zur Ein- richtung und Dotirung neuer Bisrhamer verwendet, vor Allem aber solle dafür gesorgt werden, daß jeder Ort, wo eine hinlängliche Anzahl von Mitgliedern ,der bischöflichen Kirche wohne, auch mit einer angemessenen „Kirche und mit einem anständig honorirten Pfarrer versehen sey. Die Ti- mes findet diesen Plan vortrefflich und verlangt nur noch, den bisherigen Mißbrauch, wonach der eigentliche Inhaber einer Pfarre, der Rektor, seine reichlichen Einkünfte auswärts verzeh- ren und seine geistlichen Fanctionen von schlecht besoldeten Stell- vertretern, Vikaren verrichten lassen darf, gänzlich abgestellt zu sehen. Von der Ablösung der Zehnten aber, von der Abwesen- heit der höheren Geistlichen von ihren Stellen und von der An- häüfung der Pfründen -- Gegenstände, die Lord Stanley noch mit in die von ihm für nöthig erachtete „Kirchen - Reform ein- schließt - sagen die beiden genannten Blätter nichts, noch viel weniger [affen ste fich auf den von dem vorigen Unterhause an- genommenen Wardschen Antrag ein, wonach das überflüssige Kir- chenvermögen, Zauytsächlich in Irland, zur Verfü ung des welt- lichen Geseßge ers gestellt werden soll. Die onferenzen der Bischöfe untereinander und mit den Ministern dauern fort.

Der Courier stimmt darin der Times bei, daß er es für ruchlos erklärt, wenn man unmittelbar oder mittelbar Zeman- den hätte bewegen wollen, skate naeh den Vereinigten Staaten oder nach Kanada auSzuwandern, fich lieber unter die tropische Sonne Westindiens zu be eben, um dort die Arbeit der Reger zu verrichten; übrigens, Jagt er, sey ihm der Plan der vorigen Regierung hénfichtlich der Sendung freier Arbeiter nach Wesk- indien Zu wenig bekannt, als daß" er ein bestimmtes Unheil dar.- über a geben könnte, wiewohl er allerdings zu dem esunden Sinne derer, welche die schmähliche Charlatanerie des 110-2111; ßralischen Colonisatéons-Projekts begünstigt hätten, kein besonde- res Vertrauen hegen könne.

Nie_derlande.

Aus dem Haag, 27. Jan. Das heute früh erschienene ärztliche Büüetin lautet folgendermaßen:

„Das bessere Befinden Sr. Königl. Hoheit dauert fort. Höchstderselbe hat eine gute Nacht gehabt, fühlt slch jedoch sehr schwach. Bernard. Everard.“

Belgien.

Brüssel, 27. „Jan. Der heutige Moniteur publizirt die Königliche Verordnung wegen AUSHebung des .Kontmgents von 12,000 Mann für das Jahr 1835. _Es sind dieselben nach den verschiedenen Provinzen folgendermaßen reparttrt:

Antwerpen ..... 100" Lüttich ....... 1099 Brabant ...... 1619 Im Limburgischen 1001 West-Flandern . . 1768 m Luxemburgischen 93.1 ()|-Flandern . . . 2152. Namür 630 Hennegau ..... 1794

Dänemark.

„Kopenhagen, 24. Jan. In der diesjährigen General- Versammlung der Actionatre der Asiatischen Compagnie hat man die Frage 1111er die Zeitgemäßheit einer Revision oder gar Aus- hebung die'“ Institute! wieder lebhaft m Anregung gebracht.