M19 [zu überführen und zu bestrafen. Die Soldaten smd noch an demse bxn Abend aufgebrochen. Der beste Beweis von der Disziplm und Festigkeit der Garnison, von dem guten Geiste der Stadt-Milix und von der Ruhe und Einficht der Einwoh- ner ist die Schnelligkeit, womit die Ordnung wéederhergsskeuk worden ist, dergestalt, daß, nachdem die Truppen in ihre Kaser- nen zurückgekehrt waren, s1ch auch nicht mehr die mindeste Auf- "ZUUS im Volke kundgab und Abends die Theater und öffent- li en Belustéxungsorte wie gewöhnlich von dem Publikum be- sucht werden onnten.“ D“! Jourval de Paris giebt auch bereits den Haupt- inhalt dteses "Berichts in einer von dem Französischen Botschaf- ter du Madrid an den Minister der auswärtigen Angelegenhei- ten Serichteten tele raphéschen Depesche aus Bayonne vom 24. anuar, derenS luß aber durch die Nacht unterbrochen wurde. éelautet, so weit sie eingegangen, folgendermaßen: „Madrid, 1.9. Jan. Gestern wurde die Ruhe von Madrid ernstlich ge- |ört. Ein Theil des weiten leichten ananterie-Regimentes empörte sich in dex Absl t, ein liberaleres System durchzusclzen. Rach einem ziemlech lebhaften Widerstands in dem Postamt, wo die Aufrührer fich verschanzt hatten, unterwarfen se fich und verließen . . . .“ Der Mess ag er theilt die Nachricht ebenfalls, doch mit einigen Abweichungen, mit; er sagt, ein Courier, der am 19ten um 3 Uhr Morgens mit Depeschen für England von Madrid abgegangen“ sey, habe einige Fragmente aus den Zeitungen vom 19ten und Privat-Briefe.mitgebracht, woraus skb ergebe, daß d.“ Regiment von Aragonien sich gegen die Re- gterung der Kdmgin empört habe. Als“ den Ort, wo die Auf- rührer sich verbarrikadirt und angeblich einern w'iederhol- ten Angrtff sämmtlicher Stadt ; Milizen, die man unter die Waffen gerufen habe , mit dem besten Erfolg Wider- stand geleistet hätten, 591th der Messager die Haupt- Kaserne
W
. , j k , p * 0 ' , . -Allgemclnc1 Anzeng . fUr dre Meußtscl) Pächters pon Fréßow unlängsk verüorbenen Z“. D. A. Kc ebcm, Werden al1e Diejenigen, welche an die Verla enscbnft des Letzteren, nmnentkick) an die Paci):- tung des Guts Frißow, aus irgend einem Grunde Recytcns, Forderungen und Ansprüche haben„ zu de- ren Anmeldung und Beglaubigung in einem der nachüchcndcn Termine, als: 111115. und 20. Januar, _d_. 10. Febr. „1. “F, Morgens 10 Uhr, vor dchömgl. Hofgcrxcht 51-1. "'.-1661118101115 01. ck63 am 0. 271611 1. I. __ den wnéd,_ _- mit Beziehung auf die den Stralsun- dessen Nachlaß in einem Depontal-Besiande dischen thtuugcn in «191150 inscrérten Proclamcn,
Bekanntmachungen.
Oeffentliche Vorladung.
Da'vdeg unbekannt geblieben, wer die Erben
geworden und: _
«) des 'am 7.3“uné 1833 zu Torgau vcrüorbencn Kdmgl. Salz-Factors “"ob-mn Gotthelf Potter.- mann, eines am 10. ezember 1760 zu Dres- den„geborenen Sohnes des Jägers bei Sr. Kön: [. Hoheit des Prtnzcn Carl von Sachsen, Chr! opb Heinrich Polternmnn, und dcffcn Ehefrau Anne Marte, geborenen Faehnégin,
[1111001111010
von 1209 Thlr. 13 f?r. 5 ps., einer, noch nicht
freigegebenen Deen! -Caution von 800 Thlr.,
einer Restforderung von 62Th1r. und einigen
Juks!“ Thlr. 23 sgr. abgeschätzten Prctiosen“ ve e :.
hiermit geladen.
(1.. 8.)
11.111".- Greifswald, den 20. November 1834,
Königl. Preuß, Hofgerichk von Pommern 1411951141111141115)« und Rügen. “
136
des genannten „Regiments an. Eben dieses Blatt will wissen, daß am 181„en*den ganzen Tag hindurch die größte Aufregung in Madrid geherrscht, und daß die Königin fich genöthigt gese- hen habe, eine vollständige Amnestie anzubieten, um die empör- ten Gemüther zu beschwichtigen.
An der heutigen Börse wollte man wissen, es sey durch Privat-Briefe aus Madrid vom 20. Januar die überaus wichtige Nachricht hier eingegangen, daß in der Sitzung der Prokuradoren-Kammer von diesem Tage der Kriegs-Minister, General Llauder, mit yem Antrage hervorgetreten sey, daß die Kammer eine Adresse an die verwittWete Königin richten und Ihre Majestät darin ersuchen möchte, ihre Tochter Donna Isabella mit dem ältesten Sohne des Don Carlos zu vermählen. Diese Motion, hieß es, habe die größte Auf- regung in der Versammlung hervorgebracht, und man habe ge- glaubt, daß der Minister noch an demselben Täge abgesetzt Wer- den würde. Es wurde noch hinzugefügt, daß jener Antrag die Folge einer von dem General Llauder mit dem jeßigen Engli- 'Wer? Ministerium angeknüpfcen geheimenUnterhandlung gew'e- en ey.
Der Courrier de Lyon meldet, daß am.12ten d, die an- gesehensten Kaufleute jener Stadt, welche mit den Vereinigten Staaten Handel treiben, eine Versammlung gehalten und darin ein Schreiben an die Handess-Kammer von Lyon entworfen und unterzeichnet haben, in Welchem se die Ueberzeugung ausspre- chen, daß die Amerikanische Nation die Anfichten des Präsidenten nicht theileund die von dcmsclben in seiner Botschaft an den Kon- greß enthaltenen Drohungen gegen Frankreich bitter radeln würde; fie fordern daher die Handels-Kammer auf, sich für das Inter- esse zu verwenden, Welches der Handel und die Fabriken von
Lyon dabei haben müßten, die Streitigkeiten zwischen beiden
---- . ,
Danztg.
11111111112k0-
* [1011101111 8111311111. wcl- erkannt und vollzogen 1001“-
[11101'011 - [).-1.“- Kälnxro im
V. NMUN“, ['1210805.
Ländern so schnell als möglich auf friedlichem Wege ausgegaz
zu sehen.
Der bekannte Lieferant Seguin hierselbst isi mit
gegangen; obgleich er durch Herrn Ouvrard um 5 Millione
Galignani's Messenger erklärt, daß in der Uhren
häufige Beschwerden von angesehenen Englischen Reisenden
über eingelaufen seyen, daß fie bei ihrer Ankunft in Paris
Gallerie des Louvre, Welche das „Interesse jedes Kunstliebha
vor allen Gegenständen auf fich ziehe, wegen der Vorher «. gen zu der Ausstellung von Werken lebender Künstler geschwss
gefunden hätten. . jenigen, welche die großen Metsier an Ort und
Diese Unterbrechung sey, namentlich sm. Stelle
und kopiren wollten, um so empfindlicher, als jeßt alle 311 eine Ausstellung neuerer Werke im Louvre stattfinde, wass; nur alle drei Jahre geschehen sey, und die betreffende Behö müsse daher daran?" bedacht seyn, ein anderes Lokal far,“ Kunst-AusskeUUUgen ausfindig zu machen.
_ Heute schloß 5proc. Rente 107. 25. Zproc. Rente75„
5proc. Reap. 04. -.
5proc. Span. Rente 424. Zproc. dv-A
Cortes 401. AUSg. Span. Schuld 14-2. Reue Span. A0
Frankfurt a. M., 30 Jan. 10042. Br. BankLAccien 1572. 1570. Parw-Obl. 1391. Br. 100 Gulden 2143. G. Preuß. Präm.-Sch. 622“. 624. do.,“ Anl 95-1. Br.
101-351
Oesterr. 5proc. *»1, 2-Z-p'.*oc.551'k G. 1proc„*, Loose
4proc. 93-2- 931:-
Holl. 5proc. Ohl. von 1832 9873. 97-11. „„
Loose 704. 701. 5proc. Span. Rente 42§. 424. Zproc. do.,q,
254. 251.
7 1; [Yk .!1 11 l'.
[51110 [11171]. 1111011113116 111 011101 [“]1111111- 11111] [“Me-111011 [];-1111018-810111. ;1111 11001110 [10811- 8101111311 1101" ];08112617 6111131311'0101101' [70111111011-701'111111- 111580 41811011 7.11 0111-2111 2011550111518?" 1'1'0150 111 001"-
0111111'50- 11111] 001'81'8-13111'15311 1101' [11111111- 111111 [1081110112-8141111 [310511111
11) des am 17. Oktober 1831 zu Segrchna bei Wittenberg verstorbenen Premier : Léeutcnauts Adolph Ferdinand von thke, dessen Nachlaß 18 Thlr. 28 sgr. 8 pf. bam." beträgt, und
e) der „am 22. Januar 1833 zu Schkoelen verstor- benen Wittxve Regine Marie Peter, deren Nachlaß aux xinen Baarbcßand von 16 Thlr. 13 sgr. 7 pf. steh beschränkt,
so werden auf Atztrag der Nach1nß=Vcrtrcter resp. des Königlichen Feskus alle dtcjemgcn, welche an die obenbezekchneten Nachlassenschaften aus trgend cinem Grunde ein Erbrecht zu haben glauben, mithin die unbekannten Zérben und heren Erben oder nächste Verwandte, htermit öffentltch vorgeladen, in dem auf d e n 4. 91,11 9 U11 1835, [1013 A., vor dem Dcputtrten, Herrn Obcr-Landesgerichts- Referendar von Schrader im Locale des unterzekcb-
„Bekanntmachung. _ O_er gecültchc Rath Bernhard Menninger dahter, so vt_el bekannt am 10. Mai 1754 zu Mainz gebo- ren, 11“: am 0. Dccxmbxr 0. J. gestorben. Er üand 01 Mainz tm geistlichen Seminare, über- xmhm nachmalz cine Vicnrxc zu Frankfurt, bekleidete m Stuttgarx dte Hof,:PredtgersteUe, erhielt später in Frankfurt eme Prädende, und zog zucht nach Aschgffcnburg, „_ _ Erne tt_üamentarexchc Verfügung über fernen Nach- laß hat sxch noc!) mcht„vorgcfunden. Dtcjemgen, welche'stcl) also als nächüc Verwandte des" Vcrlcbten lcgittmtrcn, und den Nachlaß dcffelben als Ixnteünt-Eyben ansprechen zu "können glauben- so wre aucb dtejcnégcn, welche allenfalls auf den
neten Ober-Landxsgericksts anberaumten „Termine sich zu melden und thr Erbrecht gehörig nachzuweisen, untxq der Warnung, daß den fick) Meldendcn und Legttemérendea der betreffende Nachlaß unter Präclu- son aller. übrtgen etwargetz Beyechtigten ausgenut- wort„et,„ dteser gber, wenn stel) Ntemand meldet, dem Kdmglecknn Ftskus als hcrrenlosesZGut„zugesprochen 1verden„soll. Diejenigen, tpelche nch bet der Anmel- dung eines Manyatars bedtenezt wollen, haben einen per béeügen Fusttz-Commiffarxxn, von denen ihnen tm Falle der Unbekannxscbaft dteHcrren Justiz-Com- missarien Schulze., Rcmßeén nnd Wachsmuth nam- haft gemacht werden, mct Vollmacht und Informa- tion zu versehen. „ Naumbyrg , den 4. November 1834. Könegl. Preuß. Ober-Landesgericht. M a h l m a n n.
Av_ertissemcnt. _
Von dem Köntgl. Ober-Landeögcrichtc von Sachsen zu Raumhnrg ist über den Nachlaß d_es am 11. April cr. 'zu Wetßcnfels verstorhenen Forümerücrs und Forst- In vectors , Johann Freedrkch August Freiherrn von Inde, auf Atztrag des August Ludwig Carl und Carl
ernhard Hthmr; Gebruder vo_n Ende, der erb- schaftltche Ltqmdations-Prozeß erhsnct und ein Ter.- mén zur Anmeldung und Nachwenung der Ansprüche der Gläubi er auf
den 3. ärz1835, Vormittags 10 Uhr, vor dem Ober-LapdeSgerlckpWReferendartus Langer« banß, als Depunrten im Lokal “des unterzmhneten Gerichtshofes angesevt worden..
Es werden daher alle etwan_1ge unbekannte Gläu- bi er hieryurch vorLeladen, btxmen 3 Monmcn und ygteskens an dem- o igen_ Termenc, entweder in Per- on oder dur_ch emen met Volxmacbt ut_1d Informa: tion versehenen hiesgen k„Fusitsz-Comnnffarms, von denen im Falle der Unbe atxnt chaft die Justiz=Com, miffarien Schulze, Reinßem und Wachsmytb vor- . geschlagen werden, an uzctgen, die_Bewe1sthtcl b'ci-
* zubringcn, und hiern ck11 die wettern Vcrfugungen zu erwarten. _ ,
Bec unterlassener Anmeldung tbrer Anspruche und beim, Ausbleiben„im Termine abxr havext dtesclven oknfOLbar zu gewartigen, daß ste aller threr xtwa- 11 ge:: Vorrechte verlußig erklärt, und mit thre_n Foksckungen“ nur an dasjenige, was nach Bxfrtcdt-
ung der ch meldcnden Gläubi er noch übrtg blei- Jen mbchte- verwiesen werden so en.
Naumburg, den“14. Novxmber 1834.
Königl. Preuß. O_xber-Landesgericlm * Mahlmann.
Auszu
Grund eines" Teskmnents Erbschaftsreclstc geltxnd machen wollen, werden hiermit aufgefordcrt/ thre Anspxüche
Mattwock), dc_n 4. März (. F., früh 9 Uhr,- bet der izntcrfcrttgxen Stelle anzmnclden, un_d met den nöthtgen Legicemations=Urkundcn zu begründen- untcr dcm Rccht8nachtheilc, daß jenc/»w1'lc1)e dtese Anmeldung unterlassen, bei dcr VerlassenschaftI-Be- handlung unberückst'chtéget bleiben. ,
Forderungen etwaiger Gläubiger smd an demselben Terxgim unter dem Rechtsnachtheile dcr Nichtbe- rück1tchtegung anzuzeigen und zu liquidircn. , , Wer aber etwas zur Nachlaßmaffc Gchdrtgcs m Händen hat, oder auf irgend eine Weise an den Verlxbtcn noc!) schuldet, wird zu desen Ablieferung an dre Gertchts-Behörde htermic aufgefordert.
* Aschaffcnburg, am 10. „Januar 1835.
Köntgl. Bayer. K'rets: und Stadtgericht. 0. Will, Direktor,
])ie [1611011 1111110110118- 1101 1361110180110" [70001- 701'5161101'1111g5-1411811111 170111011 815110111, 211 1101“ [18- 11411111011 j51111']icl1811 6011151'111-701'81111111111111Z 81011 111 9018011 01101" 1]u1*c|1_]0;.','itia1111'18 30Y0]]111310]][1Z[0, 11111 111111180011 11011 4. 1901110111“ ,“1. (:., "0101111111358 701" ][ [11113011 (18111 11011111 (]01' 11811011111011111181811, 8111111- 11811121" 81121182 R0. 81., Z(JÜZ'UZZT 0111201111110", 1];- 1118 170111311111111153811 [)|"Ä0180 ][ Ulm" [167511111011 1713111011. 13011111, 11011 2 . 00111131" 1835. 016 ])11'01111011 1101" 1301110180110" 1701101“- 781'810116l'UUZä-Üljskä][. 1301100110 7. (Fri3111121101'Z.U/'. 131058. [*].1101110. I'. (Z. 7011113110. 11.11.8680.
Verkauf_einer deizin -Avotheke zu
„ Martenburg ttz Westpreußen. DwErvcn des zu, Martcnbyrg verüorbenen Apo- thekers Braun beabsichtigen dce zum Nachlasse gehö- rtge, geschmackvoll eengcrtchtetc, prévélegirte Apotheke nebst den vorhandeyen „Vorräthen aus freier Hand zu verkaufen. Es esi hcerzu ein Termin auf
den'17. März 1835
in dem _Grundsiucke selbst anberaumt, zu welchem KanLusitge mit dem Bemerken eingeladen werdxn/ dsß um 6 Uhr Abends der Zuschlag an den Metft- veetenden erkolgen soll, wenn das (Hebok annehmbar befunden zv rd., Jeder Mitbietcnde hat im Termixt eine Cautton von 3000Thlr. haar oder, in vollgültt- gen Papieren zu deponiren: einém s1chcrn Käufer können auf Verlangen 8 bis 10,000 Thlr. als Hypo- thek gegen 5 pCt. Zinsen belassen werden
Jenoffen, und die günsiige Lage Marienburgs wi- chen den Fruchtbaren und bevölkerten beiden Nkede- rungen stchern dem künftigen Acquérenten „einen
g. . A den Antra der Vormundschaft dex nachge- bliebueßmminderjakhrigen Tochter und Erbm des als
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„ Januar 1835.
Von dteser Zeitschrift, erschetnt jeden Monat Heft von d_urchschnittltch fü„nf„Druckbogen 81-0. und [regt das erste heretts m allen Buck_ lungen zu gefälliger Ansicht vor. Der Abou nzents-Preisfür den anzanahrgan b funf Thaler Cour. Wr übergeben dem ubl das erste Heft dicser Monatschrift mit der efien bxrzeugungz daß n'e unter allen Erscheinungen, »- dxe jourxnalcßische Literatur der Gegenwart dem [Leg gebtldetxn Deutsxhland vorführt, besonderer zetchnungFch würd_1q machen werde und gl darum aux die Zufrtedenüeüung und lebhafte T nahme der Leser hoffen zu dürfen, Welchen K nßßnahme der Gesammt-Bewe un und etnzelnen Réchtungen unserer at ona!-
kn Originnl=§pcoductiyncxt cin elnev «Mgeßexch Vertreter xexsäbcn, theils m vo ständigen und g 1 lichen Kranken der wichtkgüen Leistungen dem uhlikum dargeboten wird. Unter _den im Fenwaxttgen Januarheste enthaltenen Ptccen cr crx war uns pamentlich auf die von 1);-. Fr. Fd gclzeferten Mttthkeélungen über die Theilnahmc erncx Hofes, atx der Vermählung des Kronpri Frtedrtch_ (Frecdrtch des Gxoßen) von Preußen, sichend m BriefemFriedrtck) Wilhelm !., Fri des Großen, des Prtnzen Eugen, des Grafen S " dorf und des (Kener'axs Grumbkow (v. 1732) merksam zu machen, dte threr héßoréscben Bede wegexj vom entschiedensten Interesse sein werdem Lctpzég, im Januar 1835. _ Gebrüder Netchenbach-
' A n z e i g e. Dre neue Zetcschr1fc für Musk, im Verein mit mehrern Künülern und Kunstfreaml hxrausgegeben
unter: Verantwortltchkeet von R. Schuman!- tritt nut dcn frohesien, und begründetsien Hoff“ dgs Jahr 1835 an, werd wöchentlich zwei Num (xede zn eincm halben Bogen)„licfcrn und zwei?- (1eden von 52 Nummern) "vtlden, denen „stets schön gesiochene Portraits berühmter Mustker gebetx werden. Dre Redaction, unterßüyt von den hochgeach Mtxarbcitern, als den HH. Nell-stab, (Seyfki Hetyroth, _ Panofka, .Mainzer, Bank- Stetn, Setyel,„Fröhltch,Nauenburg-K lert u. A., wtry dee Tendenz, die alte würdigx a'nzuerkenncn/ dte lehtvergangene als eine unku rasche zu bekämpfen und eine neue poetische 1“ schleunigen , nach Kräften festhalten. Wir ve auf die Probemxxnmern dieses Jahrganges, dk? *" Buch- und Mnnkhandlungen zurAnsfcht hexeitlkt Der Jahrgang kosiet 3Thlr_.»10sgr.- dte res ven Abonnenten verpfiichtcn stch ur Abnabme “' Preis 1 Thlr. 20 gr. bcträ 1- Alle Postämter, Buch-, Mustk- und Kun han Xn nehmer; darauf. Bestellungen an, in Berl“ rasntwan, Brettc Straße Nr. 8. Letpzig, tm December 1834.
Joh. Ambr. Bark
G. Fincke, Spittelmarkt Nr. 16, verkauft: „ 081. 10011. gramimuu 1111811130. ks . 001.4 1901. "Prachtvoll. Lederband, st. 306 TFlr. 100 0515111118 «01118- 111111470]. 115 Blatt A*“ der Orkaénalplatten cpl. 75 Thlr, 1473111581111 ek tésibkl [1 11111116 1'111'101'. Unngurjus. 3 70]. k0]- * 9.11. |. 286 Thlr. 90 Thlr. Minutolk, Reise 1- pcl d. uviter Ammon. 410. Kaps. in Fol. 12 ' [710141 0111101211818. 4 70]. [**-11. Exßl- in H1 roquinbd. 1,13. 901. |. 250 Thlr. 90 Thlr. 1,1011 cla 11143),th 26 111. 810. 896 [)]., | 800 für 250 Thlr. Aua) einze1ne Abtheil. d. [eln als Atlas. 50 Blatt tm grdßcstcn Fol., 50 " [ist. 11111111". 244 111. 40 512111". Üntiquits 60 "[*]111. 81.11 1110111311111 150. 25 'l'bb'. 4 Derselbe kauft “ganze Büchcr-Sammlungen
MitBeiträgcn von dem Auto 1“ der “1'11111 17111111,
cin_zelne werthvone Werte und nimmt auch ! Bucher im Tausche an.
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kommen war, so hinterläßt er doch noch ein sehr hedeucmß Vermögen.
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“der Convention vom 20. Nov. 1815 vorhergesehen und in den
"ck? im hatte auch seinerseits die Convention von 1816 keinesweges
* vention als aufgehoben durch die Achener betrachtet hätte, er
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Allgemeine
Preußisxh'e StaatI-Zeitung.
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Anitliche Nachrichten.
K*ronik des Tages.
Se. Majestät der König Haben die erledigte Landrathsskelle sKreises Meschede, im Regierungs-Be irk Arnsberg, dem rufen Klemens von Westphalen zu Haus Laer Allergnä- igst u vsrlcihen geruht. .
&& Majestät der König haben dem Rademacher Kltnger u Siedler, im szgierungs-Bezirk POsM, die Rettungs-Me- aisle mit dem Ba'nde zu verleihen geruht.
Der Zustéz-Kommiffarius und Notarius „])1'. Sommer 1 Krossen ist in gleicher Eigenschaft nach, Netßx verpekzt und emselben die Praxis als Iuftez-Kommiffartus_bex dem Fürsten- ums-Gericht zu Nciße und den UnterzGertchten des Neißer reifes, so wie die Betreibung der Ge1chäfce eines Rotarius . Departement des Königl. _Ober-Landesgeréchts zu Ratibor estatter worden.
Zeitung's-Racbrichten. A u s l a n d.
Frankreick).
Deputirten-Kammker. Sikzung vom_26. Zanuar. Nachtrag.) Herr Zsambert, der (wte bcrexts ermahnt wor- en) in dieser Sißung die Ministex dxshalb zur Rede stellte, -eil ste zu dem gegenwärtigen Liqurdateons ; Geschäfte zweschen ußland und Frankreiä) die Hände gebyten, stützte |,er Argu- ente hauptsächlich auf zwei Punkte; emmal, daß dre Achener onventidn vom Jahre 1818 allen Prcvat-Forderungen-des Aus- 'ndcs ohne AusUahme ein Ziel gesrkzt hczbe, und zwettens, Haß . eine Verfallzeit gebe, über welche hmaus überhaypc kezne eclamation mehr zulässig sey. .„Wte habt Ihr Mantsier brev- ach“, so schloß der Redner semen Vortrag, „ den Buchstaben nd den Geist der bestehenden Traktaten, so wie die be- reits cxfolgten zahlreichen Entscheidungen des Staats; Raths so ganz verkennen und Euch auf eme unbekannte Convention bexu- im können, die niemals den Kammern vorZelegc wvrden :|! Welchen Lohn dürft Ihr Euch von Eurem ande versprechen, Ihr, die Ihr bereits durch das Griechtsche Anlehn eine Symme von 20 Mill. einer Macht in die Hände gespielt hasstk dre der Unabhängigkeit des Orients ohnehin sch-on jo gefährlich :|; Ihr, die Ihr den Traktat mit den Vereemgten Staaten ratcfictcen konntet, ohne Euch die Zustimmgng der Kammern vorzubehalxen, und die Ihr uns einem für umern Hatzdel verderblichen Krtege ch einer Nation ausstßet, für die tmr die lebhafteße Thecl- nahme hegen; Ihr, die Ihr jeszt, nachdem der Name Polen untergegangen, uns unter dem Schuße dxssclben nxue Opfer auflegen onet! Wahrlich, als die Franzömxhe Naxton s1ch an den drei Zulj-Tagen so tapfer und hochyerztg ernnch, konnt_e sie nicht glauben, daß fie einst das Speelwerk der D1plomatte werden würde: ich frage Euch, seyd Ihrfnoch die thster un- serer Revolution?“ - Der Graf von Rtgny, ohne _1vectxr auf diese Declamatjonen zu antWOkten, begnügte s1ch damn. yse bei- den Punkte zu belemytm, auf welche err Jsaxmbert keene Ax- gumentation gegründet hatte. Zuvor ctttrte er jedoch pen Free- dens-Traktat vom 30. Mai 1814“ mit dcm .Zusqß-Artrkcl, wo- durch die Forderungen des Herzdgthums Warschau ausdrückltch reservirc wuxden; *datin den Friedens-Traktat vom 20. Novem- ber 1815 mit dem Separat-Arcékel, wonach ein oder meh- rere Commissaire ur Prüfung und Léquidirrzng jener Forde_run- gen, so wie der egenforderungen Fraykreicys, nach War1chau geschickt werden soUten; ferner die (tm vorgeskrtgen Blatts der Staats-Zeitung mitgetheilte) Convention vom 27. Septem- ber 1816, die untcsrm 21. Dezetyber desselben Ighrxs xatcficért worden ist; endlich die Achem'r Convention vom,25. Zsprtl 1818. Wenn man, bemerkte der Minister, diese verschtedenen Vexträge zusammenstelle, so müsse Jedermann die Ueberzeugung gcwmnen, daß die Forderungen dcs Herzogthatns Warschau mit O_enen 6er übrigen Mächte niemals vermengt, vtelmehr tm_mer ausdrückltck) vorbehalten Worden wären, und zwar aus de111e111fachen Grunde, weil jenes erzogthum sich im Jahre 1814 _m emer gqnz eigen- kbümlichen age befunden, habe, indem xs mehr als Femo gegen Frankreich aufgetketen, sondern mit diesem besiegt worden (61). „Ich komme jeczt“, fuhr der Redner fort, „auf den 5. Arttkel der Convention vom Jahre 1818 , auf den man sich hauptsächlich stürzt, um die Polnischen Reclamationen Zurück 11- weisen. Dieser Artikel besagt im Wesentlichen, daß Fran reich _tch durch die. Bewiljégung einer Rente von 1,2 Mill. Frcs. aller 1er- ner Schulden, die in dem Traktate vom 30. Mai 1814 und in
durch diee Convention festgeseßten Formen reklamirt worden, entledige.s Worauf bezieht sich rum aber dieser lehrere Saß? Offenbar auf denjenigen Artikel der eben erwähnten Convention, wv von den damals beigebrachtcn 140,000 Aktensiücken (wonach man Frankreich eine Schuld von 1600 Mill. aufbürden „wollte) und von den Formen des g'anzen Liquidations-Geschäftes dxe Rede
. Unter jenen Aktenskücken befand fich aber auch mehr ei11 ein iges aus dem Herzogthume Warschau. Der Herzog von R:-
ver essen, wie 1 wo [ inlänglich daran; ergiebt, daß er xm Au- Sus? 1818, 111101631191: FNoYate nachdem er _dce Achener Convennon den
ammern vorgelegt hatte, die Instrucetonen für den Grafen von Hedouvi-Ue unterzeichnete, als dieser auf den Grund der Con- vention vom 27. Sept. 1816 als Franzößscher Commissair nach Warschau geschickt wurde. Ick) ersuche dae Kammer, diese That- sache a nicht aus den Augen zu verlieren, denn bei der bekann- ten echtlichkeit des Herrn von Réchelixu letdet es wohl nicht den mindesten Ziveifel, daß, wenn er dre eben erwähnte Con-
Berlin, Mittwoch 0
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keinen Liquidations-Commissaér nach Warschau geschickt hasen. würde.“ -- Hier war es, Wo mehrere Oppofitions-Mitglieder die Mittheilung dieser Znskructionen verlangken, die der Mini- sker aber verweigerte. Leßterer fuhr darauf also fort: „Der Franzöfische Commissair blieb in Warschcm vom “3. ,April 1819 bis ins Jahr 1822 und nahm“ dée beiderseitigen Reclamationen entgegen. Bald zeigte fick) aber zwischen den Com- missairen eine MeinunZs; Verschiedenheit, in sofern nämlich Frank- reich behauptete, daß es nur mit Rußland allein zu unterhandeln habe; während Rußland die Ansicht aufstellte, daß zugleich auch Preußische Und Oesterreichische Commissaire für den diesen bei- den Mächten ngefallenen Theil des ehemaligen Her _ogthumes Wakschau zugezogen werden müßtcn. Späterhin p_ :cptetx dj_e RUsfisthe Regierung unserer Meinung bei, und das Leqmdattons- Geschäft sollte eben hier in Paris wieder aufgenommen wer- den , als die Ereignisse von 1830 eintraten. Ich „habe schon am vorigen Donnerstag bcmerkt, daß du mutier- tveile bei der Kammer eingegangenen Privac-Reclamationxn an Posen den Ministern überwiesen wurden , em Beweis, daß man damals an ein noch vorzunehmendes Liquidations-Geschäst dachte; aber anch schon, am,10. August 1818 war ein Artikel im Moniteur erschienen, worm alle Per- sonen, Welche Reclamationen an* das" ehemalige Herzogthum Warschau haben möchten, aufgefordert wurden, fich dam]; zu melden. Niemand dachte damals daran, seine Stimme hterge) gen zu erheben. Der vorige Redner beruft fick) auf Entschu- dungen des Staats-Raths bei Rcclamationen der Spanier und Dänen. Diese Mühe hätte er fich füglich ersparxn können, denn es ist notorisch, daß diese, so wie die Forderungen der Un- terthemen aller anderen Mächte durch die Achener Conventton beseitigt worden find. Ich wiederhole es aber: Has Herzogthum Warschau machte eine Ausnahme. Es bliebe mxr jeßt nux txoch übrig, einige Worte über die gegenwärtige Lage des qumda; tions-Geschäfcestxu sagen, Die Regiekung glaubt, daß die Kam- mer Über das esultat derselben völlig unbesorgt sey_n könne. Ich nehme keinen Anßand, diese Vcrstcherung zu erthetlen, und halte die angeregte Debatte hiermit für geschlossen.““ Herr Odilon- Barrot, der dem Grafen von Rigny auf der Red- nerbühne folgte, beinerkte unter Anderem, daß er der erficherung des Ministers, daß aus dem gegenwärtigen Liquidanons ; Ge- schäfte keine neue Last für das Land erwachsen würde, mit Ver- gnügen Glauben schenke; daß es alsdann aber doch jedenfalls wunderbar sey, daß Rußland mic beträchtlichen Kosten einen Commissair und eine ganze Kanzlei nach Paris schtcke, um sich zuleßt noch dazu als Frankreichs Schuldner zu bekennen. Der Redtzer lkeß sch darauf in eine sehr ausféhrlwhe Erörterung des Pran- c'ps ein, ob und in wie weit ein geheim gehaltener Traktat o_ie ?)?atéon binden könne. „Meiner Meinung na “( sagte er, „9th es für einen verfassungsmäßigcn chndsaß, da]; dem Texte er- 1198 amtlichen und von den Kammern feierlichsx angenommenen Trakkate gegenüber, die Bestimmungen eines geheimen Vertra- ges nichtsbedeutend und als nu!! und nichtdig zu betrachten snd. Mag man jeßt die Unterhandlung immerhtn fortsetzen; es. han- delt s1ch dabei bloß noch um die eigene Verantwortltchke1c der Minister. Meine Abficht war nur, zu verhandern, daß mat) von der Kammer glauben könnte, sie habe irgend emen Theel an- dieser Veranttvortlichkeic mit übernommen.“ - In „dem Vor- trage, den der Minister des Innern hterauf zur Widsrlegung des Herrn Odilon-Barrot hielt, bexührte er natür- lich auch den von diesem Redner gemachten Emwand, daß die Convention von 1816 geheim gehaxten woxden sey. „Wenn“, sagte er in dieser Beziehung, „oke Qonventcon 13on1 27. Septem- ber 1816 auch nicht veröffentlicht wordeq ist. 10 :| P doch öf- fentséch vollzogen worden. Gestatten Ste m_tr aber dre Bemer- kung, meine Herrc-n, daß es nicht der etgentl1che Druck, sondern die Ausführung 10, welche die Puhlictcät dxr Traktaten aus- macht. Es giebt Verträge, die man m“cht gehetm nennt, und die doch niemals gedruckt worden smd. Der Druck“ :| eiqebloße Zufällig.- keit. (Reclamationen in den Reihen der Oppofitton.) “Ick will dem Gebiete der Publicität nichts entziehen, den_n 1ch gehöre zu denen, die da glauben, daß man bei einen) RegterurHs-Sy- skcme, wie das unsrige, immer wohl thut, dre Staats-. erträge u machen. Ich behaupte nur, daß dte'wahre rakcates sch nicht aus der Veröffenxluhung. sondern aus der Vollziehung ex'giebt. Wenn nun gber e*cn Trak- tat öffentlich voll ogen worden ist, wenn der Momeeur xn Folge dieses Traktates (ufforderungen an das bethqsltgte Publtkum er- laffcn hat, wenn in Folge desselbén _BeyolMäctzttgxe ernatxnt worden, so kann man nicht bebauyten, dax; dre Snpulanonen emes solchen Traktates geheim smd; ste smd öffentlich, nur der „Text derselben ist nicht gedruckt Worden. ,- Drese Stipulatwnen waren nichts als die Ausführung Jenes 1111 Jahre. 1814 ratificirten und pnblicirten Zusaß- Arnkels; es kann'heerüber nicht der mindeste Ztveifcl obwalten. Zu dieser: Evtdenz des Textes gesellt fich aber noch eine, nach memey Memung entscheu dende, Betrachtung: nämlich die Art und Wetse,_w1e die kontra- hirenden Theile selbst beide Zusaß-Artikcl seit 15 Jahren "unab- läsfig verstanden haben. Ich fcage Hexrn O_drkon-Barrot, ob nicht im Staats; wie im Civil-Recht dre Auslegung von Ueber- einkünften stets in rechtlicher Weise und nach dem gesunden Menschen-Verstande geschieht. Funfzehn Jahre lang haben nun in dem vorliegenden Falle beide Parteien geglaubt, daß sie sch noch eine Separat : Uneerhandlung vorbehalten hatten, und jeßt will man ihnen einreden,“ daß ste fich geirrt hätten. Ich behaUpte, daß vor keinem Gextchtshofe der Welt zwei Individuen, die 15 Jahre lang emen Kontrakt un- weigerlich vollzogen, zu einem Emspruche zugelassen werdep wür- den.“ - Der Rest der Rede des Herrn Thiers war ztemlich eine bloße Wiederholung dessen, _was der Mentsker der auswär- tigen Angelegenheiten in der semigen über diesen Gegetzstand gesagt hatte. Durch die Beschuldigung des errn Odtlon- Barrot, daß der Minister Mh" das Intere e Rußlands als das seines eigenen Landes im auge habe, sah Herr Thiers sich
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*? , „aks irsgend EM:: ni 1 M0 Interesse Ryßlands, 9013-1111 das Interesse dcr Wah-xéyeéc 111111 015 Evidenz IFF“ 5090001211, "oertheidige ich hier. Mit weit größerem Rechte „131111l de tec?)1 VHT; leicht die Herren Odilon-Barrot uydIsamhert Hesxhu. :I":- “»A? se in dem Interesse Rußlands platdtrten, mdem ne 0117.11 9252705 derungen auf 74 und, mit den Interessen, wohk auf 1510 ., € abschätzen. Durch solche wélxkürltche Voraxxssetzuy-gen .1-1rd 1,1ka Liquidations-Geschäst nur et'jchweyt, und war wÜro-xn daher m, _;- jede Auskunft üöer eine noch schwebende Unterhandmng verwöex. ert haben, wenn 'man nicht außerhalb dteser Vcrsan1mlungq_ eZ Jauptet hätte, daß es unsere Abficht sey, den Abgrund deux.??- ftändigen Forderungen wieder zu eröffnen. Sollte nur1 auüs Rtei; ser nicht von uns hervorgerufenen Debatxe em Nachth/exl f 1: 1a Land erwachsen, so liegt die Schuld mehr an uns. » Ngch einer kurzen Erwiederung des Herrn Odilon-Barrot gmg die Kammer zur Tagesordnung über.
Paris, 28. Jan. Gestern ertheiltßder Köneg dcm Dc- putirten, Herrn Vatout, eine Privat-Audtenz. , .
Das Gerücht von der Abreise dcs Grafen Pozxo dc Borgo (vergl. den Artikel London im gestrigen Blatts der Staatz?- Zeitung) scheint sich zu bestätigen. Das Journal- des D::- bats enthält Folgendes: „Man verfichche gestern Abend, Haß der Graf Pozzo di Borgo von St. PeteerurZ dxe Rachrtchc von seiner Ernennung zum Botschaftex-Posten zn London, der durch das Zurücktreten des Fürsten Lxeven erledtgt :|, erhaltqn habe. Man glaubt, daß der Graf von _„Medem, gegenwärt-txg“ Rusfischer Geschäftsträger in Londo-n, vorläufxz zu denselbenFunctw- nenin Paris berufen sey.“- Dre Quocxdrenne sagt: „Fol- gende Nachricht cirkulirte gestern Abend tn den diplomattschen Cirkeln. Obgleich wir Anlaß haben, fie_ fürÖzngündet zu haltey, so verpflichtet uns doch unsere gewöhnltche oxktcht, ste mcht m bestimmten Au6drücken miezutheilen. Der Karser von Rußland soll, so erzählt man, den GrafenPozzo dixBorgo von dem Po,- sten, den er so lange Zeit in Parts bekleidet, abherufen, und thn zum Botschafter in London ernannt. haben, nne dem Befehlp, unverzüglich zu seiner neuen Besnmmyng abzugehen, D1e1e Veränderung soll Tem Grafen Pozzo d: Borgo ganz unerwar- tt ekommen e n. .
e gHerr PasF'yy ist mit 18 gegen 17 Stammen zum Präsißen- ten der Budgets-Kommisston ernannt worden. Der Kandtdac des Ministeriums war Herr Calmon. ,
Herr Hyde de Neuville hat ein neues_ Schretboen [1091 den Traktat mit den Nord-Amerikanischen Frerstaaten m dte öffent- lichen Blätter einrücken lassen. '
Man wird in einigen Tagen mcc dem Bau des -neuen B“.“ hör-Saales für den Pairshof den Ayfatxg machen_. Der M18;- ster des Innern hat gestern Befehle tn dtpser Beztehung erthexlk. Seinen Angaben nach, soll der Saal 150 thhter, 150 Ange- klagte, 150 Munizipal-Gardisten, 450 Zeugen und 600 Z::hörcr fassen können. . ,
Der Schluß der gestern durch des eingetretene Dunkelhcat Unterbrochenen telegraphischen Depesche lautet fqlgendxr- maßen: „Die Jnsurgenten unterwarfen 100) und verl:eßen„- Madrid augenblicklich, um zu der Armee m Navarra zu stoßen. Vor Abend war die Ruhe gänzlich wiederher estxllx. Der Ge- neral Canterac, der vor kurzem zum General; apxtam von Neu- Caskilien ernannt worden war, ist bei diesem Ausstand ums Le- ben gekommen.“ _ . _
Das Journal du Commerce sagt m Bezug auf 01118 tclegraphische Depesche: „Diese Depesche meldet uns, daß dxc Bewegung des 2ten Regiments eine ltheraly war; und Wenn 11111“ die Kriss erwägen, worin sich Madrrd fett Anfang des Monats in Folge der stets fortbestehenden Drohung emer Abänperöng des Ministeriums im Sinne des erklärtesken Widerstandes ge-Zen das Fortschreiten, wo nicht gar einer Rückkehr zum 2101910215..- mus, befand, so wird man leicht begreifen_können, daß du: kab- hafter _ewordenen Befürchtungen diese Kress hexbeigefüHrt 13-4.- ben. Wirklich haben die Madrider Zeitungex, dre wir vor 11115 haben," von dem Plane gesprochen, ein Kaijcrlichcs Syste111,_ e'- nen eisernen DeSpotismus einzufübxen, _und auf, den “])-„10111111; tionsplan zurück ukommen, der darm bestand, dxe Donna „3121 bella mit dem [testen Sohne des Don Carlos zu vermähm, ein System, das bekanntlich so glückliche Resultate für PW,» gal hatte. Vielleicht spielen die Englxschen Blätter auf Mz.;-
lan an, und die wichtige Mission, womit, wie man sagt, 8.1.7“ ißroy Somerset durch den Herzog von Wellington für M*. drid beauftragt ist, könnte vielleicht mchts Anderes xcyn, aks“ 1.2.1; Ausgleichung, die bestimmt wäre, den Don Carlos ahzufinzxxx. Wie dem auch sey, die Unterdrückung der durch das Lte 1111130111111. versuchten Bewegung dürfte das Signal zum Sturze O)?arti:1-:3 de- laRosa's und Toreno'sseyn;alsdannwürde die dgrck) dic '))?adräwcrn- beralePresse vorhergesehene Reaction skarke Fortpchritte machen,“... Der Courrier frangais glaubt, daß es nur: c1'11 [39.1091 Sieg für die Regierung sey, Wenn die Empörer_Ma1:ed haßsn verlassen können. „Die Anzeige ihrer Untertvcrsgng“, sagt déc- ses Blatt, „schléeßt die Nachricht von der „Amnesxce aus, es sey denn, daß man die UnterWerfung mxr dem Auersteten emc1*_Am- nestie zu verdanken habe, was index; andeuten wüyde, dal; die Regierung auf:! Aeußerste gebracht sei,)- Man muß, um die Er- eignisse zu beurtheilen, warten, btsse besser bckanyt smd; aber man kann nun die beklagenswerthe L_age einer Rcheyukxg wÜx-di; gen, die keine Meinung für fich„gewmnen konptez dae sieht, wie sch alle gegen fie bewaffnxn; dle sl_ch ausschlreß11ch auf die Ar- mee stühen wollte und dce Armee; ne verlassen steht; dre, genö- thiget, in den Provinzen gegen dee Empörung, dee fich jm Na- men des Absolutismus gegen se bewaffnet, zu kzmpfen, sich in ihrer Haupcüadt durch dre im Namen der Frethect bewaffneeg Empörung bedroht sieht; dkie, da fie das Volk mcht zur Stütze haben wollte, das Volk bet ihren Gefahrxn und bei dem An- bliok des nun auch die Hauptstadt ergretfenden Bürgerkréygez
ein so gute? Franxsc“, sagté.
jedoch veranlaßt, noch einmal das Wort zu ergreifen. „Ick bin
leichgültig findet. Dies find die Früchte eines Systems, in des; Zen Hinsicht man (ich unmöglich täuschen konnt: dies find die
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