:: fassenden Beschluß u beraibfcbla en. Geftü 1 an 1 r ukes *.?)kecht und ihre WürdeZbat sie ni tggc [audi, dekß dasfunberk ärli- che Verfabxxn des Präsidentctx Ja son ie veranlassen müsse, in ab- sOlUUk WMH von einem Entschlusse zurückzukommen, der seinen Ur- sv:'ung in einem Gefühle der Loyalität und des Wohlwoaens für 211,18 befreundeteNation hat. Wenn „gleich fie sci) nicht vcrbcljlt, ww sibr die von Washington auSgegangcne Herausforderung die ohnehin schon großen Schwierigkeiten vermehrt hat, so 111 sie nichts dsßthnk “' entschlossen, von den Kammern die “in dem Traktate vom 4. uli ausbedungenen 25 Mill. zu fordern. Zugleich abcr WU?" Sk“ Maj. Ihren Minister nicht länger der Unannehmlicv- keit ausscßexi, eine Sprache wie diejenige hören zu müssen, die am 1.“ Dki- gefuhrt wvrdcn 111. Der Unterzeichnen hat daher den Be- sthl erhalten, pach Frankreich" zurückzukehren, und Herr Livin.,sion iß'von der Abterkigung dieses Befehls in Kenntnis; gesetzt worden.“
»Der heutige Moniteur pudlizirt nunmehr das Gesetz, wo- durch eine Summe von 360,000 Franken zum Bau eines neurn S16ungs- Saales für den Pairdhof bewinigt wird. Das Jour- naide Paris bevorwortet dabei zugleich, daß dieser Bau dics- "mm nicht dem Mindestfordernden in Entreprise habe geqedcu Zy-rden können, da dersrlbe durch die hierzu erforderlichen Förm- 1111111201111 allzusehr verkögerc worden wäre. Dre Regie- rung habe unter diesen lmsränden den Bau 27 Professiomsien anvertraut, die sich bei_ den ihnen übertragenen Bauten bisher 1131“ durch eine große Beschleunigung derselben ausgezeichnet
eren.
Die Unter-Abtheilungen der Budgets-Kommisfion haben ihre Präsidenten und Secrecaire ernannt, und zwar: Für die Fi- tianzen, Herrn Calmon zum Präsidenten , Herrn Jacques Le- fkvv" zum SMW“; für das Innere und der: Handel, Herrn Cunin-Gridaine zum Präsidenten, Herrn Duvergier de .iyauranne zum Secretair; für die Justiz, die auswärti- 8_M Angelegenheiten und den öffentlichen Unterricht, Herrn Prunea: zum Präsidenten, Herrn Vieet zum Secretair; für den Krieg, Herrn Passy zum Präsidenten, Herrn Gouin zum Seckkrair; für das Seewesen, Herrn Karl Dapin zum Pkäsdknten, Herrn de la Pinsonnidre zum Secretair.
Der-Constitutionnel steak einen Vergleich zwischen dem ZUPande Frankreichs , wie er vor 6 Monaten war und wie er m:: ist, an. „Vor 6 Monaten“, sagt dieses Blatt, „als noch **,-er lierso [13111 in seiner vollen Kraft daskand und die Zukunft unbedingt ihm angehörte, da schien die Sonne des Ruhms und des Glücks über Frankreich. Das Land war ruhig, Und es ist es 1th allerdings noch. Die Erneute, aus unseren Straßen verbannt, hat nicht aufs Neue ihr schrerkendes Antlitz erhoben. Haben aber die Gemächer Wohl noch jenes geheime Vertrauen ;_;-uf die Zukunft, das Alien eine Ahnung besserer Tage einzufiößen 1chien ?1 _Und ist nicht, gleich wie in dirsrm Vertrauen, auf dem Alles beruht, auch in dem materiellen Gedeihen Schwanken und Stillstand eingetreten? Lridet nicht der Handel un- ter der unbestimmten Unruhe, die sick) in die Gemüthcr eingeichlichen hat? Seufzt nicht der Ackerbau unter dem niedrigen Preis der Produkte und unter dem Mangel an jeder Ermuthigimg dieser so ergiebigen Quelle unseres Ge- wervfirißes? Hat es der Gewalt an Andeutungen gefehlt, um ihr zu zeigen, wie sie und die dffentliche Meinung seit sechs Monaten fich von einander entfernt haben? Ist die Erwählung des Herrn Salvertc in dieser Jauptstadt, ist die Wahl der .Herren Fiß-Iames und Garnier-* agds nicht eine Thacsache, die laut genug redet, und sehen wir etwa, daß, was sie sagen will, verikanden worden ist? Es ist bekannt, und die Adresse bezeugt is, mit Welchem gewissenhaften Gefühl ihrer Unabhängigkeit und ihrer Pfiichten die Kammer vor dem Lande aufgetreten it?. Ihre Adresse versprach Frankreich eine an mißlichen Gesetzen und nothwendigen Reformen reiche Session. Das Ministerium yrkapnte dies wohl und erschrak vor solcher Sprache. Allein es blieben ihm fünf Monate, und dies reichte hin, um die neue Majorität, die sich so einig und kraftvoll entwickelte, zu des- organisren und aufzulösen, um alle die glänzenden Versprechun- gen der Adresse illusorisch zu machen, um endlich die Session, die „eröffnet werden sollte, in ,ihrem Keime zu entkräften. Was ist daraus erfolgt? Nach jener traurigen Diskussion über die motivirte Tagesordnung, durch die das Ministerium die Kam- mer in seine Bande schlug, müht sich diese Kammer nach allen Richtungen und auf alle Weise ab, um die Unabhängigkeit, der sie entsagt zu haben bereut, wieder"““zu gewinnen. - Sie sucht fich xu reformiren, die vereinzelten Glieder jener edlen und patrioti- qcben, von dem Ministerium nach seinem Sinne zerstückelccn Majorität der Adresse wieder zu vereinigen. Dies Werk aber ist mühsam und kann nur langsam gefördert werden. Bei den Bestrebungen, sich wieder zu gestalten, sich wieder einigermaßen zusammenzukmipfen , verbraucht die Kammer Kräfte, die sie gegen die Minißer hätte wenden können. Allein zum Ersalze dafür walter auch in der Mitte des Ministeriums selbst die Uneinigkeit, die _es in der Kam- mer mit vollen Händen ausgestreut hat. Selbst hundertmal Un- einiger, als jene von ihr zerstückelte Majoritäc, konnters doch nur die Majorität trennen, die ihm gegenüberstand, nicht aber konnte es aus den vereinzelten Gliedern eine Maiorität für sich
usammenseßen. Stark genug,zu vernichten“, zu schwach, zu schaf- ?“m, ist es selbst dem Gesch der Desorganisation anheimgesallcn, dem es aacs unterwirft, was ihm nahe. 311 es wahr, daß es keine“Majorität giebt, so “kann man mit noch mehr Grund sa- gen, daß es kein Ministerium giebt. Nein! Dies Wesen, das man Ministerium nennt, dies Wesen., das ein Leben, einen Gedanken hat, es existirc nicht, hat seit dem 11. Oktober 1832 nichtmehrexiscirt. Wirsehen vor uns8ein elneMänner, die eine ge- meinschaftliche Gefahr füreinenAugenbli verbindet, die aber schnell wieder von stets abweichenden Interessen getrennt werden. Es giebt einen Y.?errn Thiers, es giebt einen Herrn Guizot, und dann ei; nige amen, die sich neben den einen oder den anderen tienen; aber ein Ministerium giebt es nicbt, eben so wenig wie,Minj- fierielle. Denn die Freunde des Herrn Thiers sind niemals die des Herrn Guizot gewesen und die Vertheidiger des einen geben deöhalb leicht und willig den anderen auf. - Um das Ganze in wenige Worte zusammen zu fassen: Was erblicken wir im Ministerium? Intrigue und Zwietracht. „In der Kammer? Spaltun und Ungewißheit.- „Im Lande? Unruhe und unbe- stimmte urcht vor einer Zukunft, die fich noch vor sechs Mo- naten so schön ankündigte.-' Scheint diese Aysicht von der gegen- wärtigen Lage düster zu seyn, so fragen wir, ob sie Wahr ist, und ist sie wahr, so fragen wir, wer sie veranlaßt hat?“
Der General Deimichels, Kommandant von Oran, dem westlichen Theile der vormaligen Regentschaft von Algier, wird noch Fcankrriä) zurückkehren, nnd der General Trezel, €th des Generalstabes der Besaßungs-Armee, an seine Stelle treten.
Großbritanien und Irland.
UU'U- .31' Jan. D'" KWI hat dem Marine-Cdpitain Edm-sd Lyons die Ritter-Würde und das Commandeur-Kreuz dei «“Ihm-Ordens verliehen.
Der Herzog von Sussex kehrte vorgestern von Wales naeh dem Palast» von Kensington zurück. Gestern Nachmittag stat- tete Se. Königl. Hoheit der Herzogin von Gloucester in Glow cester-House einen ' Besuch ab.
Gestern wurde im auswärtigen Amte ein Kabinets-Rath gehalten, der drei Stunden dauerte. ..
»Auch die Times glaubt, unqeachtet der bestimmten Ver- sicherungen drr Französifchm Blätter von der definitiven Ernen- nUng des Grafen Pozzd di Borgo zum Russischen Botschafter am Hose von St. James, daß derselbe nur mit emer besonderen und vorübergehenden Misfion b'eauftragt sry, und daß der Graf Woronzoff als bleibender Botschafter Rußlands" nach London kommen werds.
Der Graf von Abrrdeen kehrte gestern von dem Landfiß
drs Marquis“ von Salisbury in Hertshire hierher zurück; auch der Gini“ ersey ist mirdrr in London angikommrn.
“ Der Marquis von Douro hält sich 1th in Strathfieldsaye cms. L.-rd Charles Welleslry, der zweite Sohn drs Herzogs von erlingion, ist von hier wieder zu seinem Regiment 111 Irland abgrre-st. Sein_ V=1ter, der Herzog, soll ihm das Geld dazu verweigert haben, um eine Petition gegen die Nechtmäßigkrit der FIFA)! in Rochester, wo er durchsicl, vor's Parlament zu
ringen.
Herr Sutton, ein Bruder des bisherigen Sprechers des Untrrhauses und Inhaber einer Pfründe von Westminster, ist mit Tode aSgegangen. Ein Korrespondent der Times“ giebt bei dieser Gelegenheit den Ministern u bedenken, daß sie, wenn auch jene Pfründe nur 1200 Pfd. jxhrlich eingebracht habe, doch durch Einziehung derselben, gerade weil der Inhaber ein Bru- der des Sir C. M. Sutton gewesen, recht deutlich die Aufrich- tigkeit ihrer Versicherungen in Bezug auf die Kirchen-erorm zeigen könnten. _ '
Herr G. Dawion bleibt, obgleich er bei der Parlaments- Wahl durchgefa11en, doch Admiralitäts-Seeretair und hat gestern vor dem Gerichtshofe der Kings-Bench dcn gebräuchlichen Amts- C'id abgelegt. »-
Sir Edward Sugden, der neue Lord-Kanzler von Irland, hat in Dublin monatsweise ein Haus gcmiethrt. Dies , meint
' der Spectator, sehr nicht danach aus, als denke Sir Edward,
drrl ein kluger, weitsehender Mann sry., lange daselbst zu ver; wet en.
Der Brighton Gazette zufolge, sind beim Grafen De Grey, seitdem er das Admiralitäcs-Amt bezogen hat, nicht we- niger als 600 Gesuche um Anstellungen eingegangen.
Die Herzogs von Hamilton und von Sutherland haben dem jetzigen Ministerium ihre Beipfiickztungs-ErklärUng eingesandt. „Es werden daher“, bemerkt die York Chronicle, „alle die- jenigen Mitglieder des Unterhauses, auf welche die beiden gc- nannren Hsrzoge Einfluß ausüben, ebenfalis das Ministerium untersiüßcn. Dies“ verciixlt die Erwartungen der Opposition, wenn sie überhauyt jemals im Ernst gehegt wurden, daß ste im Stande seyn würde, sich der Wahl des Sir Charles Manners Sutton zum Sprecher zu widersetzen, ein Amendement zu der Adresse durchzubringrn oder die Substdien zu verweigern, welches die drei Maßregeln find, durch deren Vorschlag die Liberalen, ihrer Ankündigung zufolge, ihreMacht erproben wollten.» Wenn fie dabei beharren, so werden Je eine eklatante Niederlage erleiden.“
Der Spectator sagt: „Wir. haben von Anfang an unsere Leser darauf vorbereitet, daß eine beträchtliche Vermehrung der Tory-Mitgléedrr durch die Wahlen zu erwarten seo, und unsere unerfreulichen Erwartungen haben s1ch in größerem Maße ver- wirklicht, als es für den Ruhm der'Redlichkeit und Thätigkeit der Reformer in England zu wünschen gewesen wäre, In Schottland und Irland, besonders aber in leßterrm Lande, haben die Liberalen sich mehr und mit brfferem Erfolge angestrengt; unser Verlust beschränkt sich fast allein auf England.“
Der Quäker, Herr Pease, hat sioh bei seiner Wahl in Süd-Durham auch als einen Gegner des jetzigen Ministeriums kundgegeben. „Man hat geäußert,“ [ages er unter Anderem, „daß dir Umstände, unter denen das vorige Ministerium aufge- löst worden, in Geheimniß gehüllt seyen. Für mich nicht. Das Volk von England fing an, seine Rechte zu behaupten und Ab- hüife gegen das ihm zugefügte Unrecht, Absteiiung von Mißbräu- chen und Reinigung aller verderbten Zustände zu verlangen. Darum wnrde das vorige Minißerium aufgelöst.“ Er schloß mit der Verficherung, sich der jetzigen Verwaltung, welche jene Forderungen nicht bewilligen warde, aufs entschiedenste zu widerseßen.
Die Times pflichtet der Meinung eines ihrer Korrespon- denten bei, daß in den Gotteshäusern der herrschenden Kirche der ärmeren Volks-Klasse gar zu wenig Plak, eingeräumt sey. „Es ist unziemiich für das protesiamische England“, sagt sie,
“„daß es durch sein ausschließendes und aristokratisches System
einen minder christlichen Geist an den Tag legt, als das katho- lische Frankreich, Spanien oder selbst die poMphafte Hierarchie des“ Päpstlichen Roms.“ .
Der Globe bemerkt, daß den ießigen Ministern nicht das Verdieust zukomme, den Regents-Park dem Publikum, seinem längst gehegten Wunsche gemäß, qröffnet zu haben, wieder Stan- dard behaupte, und theilt zum Beivrise cin Dankschreiben mit, welches das KirchemKollrgrum von Marylebone unterm 29. Nov. v. J. an Ser I. _Hobhouse für die durch ihn bei Sr. Maje- scät ausgewirkte Erlaubniß zur Oeffnung dieses Parks gerichtet hatte.
Vorgestern fand in der London-Tavern eine Versammlung der Accionairr des allgemeinen Bergbau-Vereins statt, um einen Bericht der Direktoren zu vernehmen und erledigte Aemter neu zu besetzen. Da keine Zeitungs-Bericht-Erstatter dabei zugelassen wurden, so vermuthet man, daß der Zustand des Vereins nicht der günstigste sey- »
Der Plan, zwischen Fresion und dem Hafen Wyre an der „Westseite der Bai von * Forecambe eine Eisenbahn anzulegen, findet viele Uncerstüßungund wird für die Stadt Preston, die mit ihrem dicht bevölkerten Manufaktur-Diskrikt zusammen 350.000 Einwohner zählt, als sehr Wichtig betrachtet, da in der Mündung des Wyre Fahrzeuge von mehr als 300 Tonnen Lask sicher vor Anker gehen können und der ausgebreitete Verkehr der Manufaktur-Disirikse von Lancashire dadurch sehr erleichtert werden würde. .
In GarraWav's Kaffehaus wurden vorgestern 1466 Sack Wolle, wovon 1040 aus Reu-Süd-Wales, 87 aus Vandiemens; [and, 34 vom Cap und die übrigen aus Odessa und anderen Ge- genden, zum Verkauf gebracht. Es zeigte sich viel Kauflust, und die Wolle ging fast zu so guten Preisen wie im,-Oktober ab; von der besten Australischen Wolle wurde das Pfund mit 2“ Sh. 4-71 Me., von geringerer mit 1 Si). 4 Pre. bis 2 SH„ von loser und unreiner mit 10 Pre. bis 1 Si). 1 Pee. bezahlt. Die Wolle aus Vandiemensland war von geringerer Güte und ging zu 1 S1). 5 Pee. bis 2 Si). 1 Me., die allerschlechtesie Sorte aber zu 8 Pee. bis 1 Sh._1 Pee. weg. Die Wolle vom Cap
' ten, so würde dies doch den Handel nicht von
und aus Deutschland verkaufte tic?) sshr gut." Die WoU-Ejn
des vorigen Jahres hat die von 1833 beträchtlich überstiegenf „ mentlich die aus Australien und Vandiemensland; sie (",““) Schreiben, "136,150 Säcke, während im Jahre 1833 nur 120.680 S1 haue:
eingrführt worden waren. Die Times zeigt mit Bedauern an, daß Miß Cham
die Tochterz l)drs Janqxxw, iich durch ihre ärSmlicde &ng“ 'heutcsNachméttag Um 21 Uh"- in der Straße des U derum ge:": 1 igt c e. entlich au zutreten. , ie bcabs t _ -
sagt das genannte B1atr, „zu Anfang des nächsten MMKM Ick Mt gdanz ruhig vor dem Ihr Talent, ihr unverdientes Unglück Und“ ihre kindliche Liebe werden gewiß Aufmunterung und Um
Konzert zu geben.
stützung finden.“ " Mit dem Königlichen Schooner „Viper“ smd Briefe „
Zeitungen aus Lissabon vom 181en d. M. hier eingegang,“
Es“ wurden daselbst große Vorbereitungen zum Empfang;
Herzogs von Leuchtenberg und zu der Vermählunqs-Feier "e,g[üchlicherwe1se den
iroffen,_ welche letztere bald nach der Ankunft des Herzogs |., finden jolite. (S. Portugal.)
Niederlande.
Y))?r den Gesundheits-Zusiand des Prinzen von Oranien ., enen. Sr. Königl. Hoheit im Fortschreiten sey.
*Deutschiand.
Hannover, 4. Febr. In der hiesigen Zeitungsßx man: „Einige Bewohner Harburgs glauben, daß es in sey, Harburg in einen Hafen umzuwandeln, welcher fähignxß' Seeschiffe aufzunehmen, und daß es so im Handel ein R11; buhler Hamburgs werden könnte. Alleinauch angenommen, _ es der Hannoverschen Regierung gelänge, durch eine angehen,! Geldsumme die Säder-Elbe so auszutiefen, daß auf verse“. kleine Schiffe von Hull und London bis Harbur gßhen am ur ** hen. Erstens würde kein Schiff sich der Gefahr und deYnZ'] verluste einer Fahrt zwischen den Sandbänken des Köhlbran aussehen, wenn es nicht durch bedeutend höhere Fracht ems digt würde. Ferner ladet ein Schiff, das nach Hamb bestimmt ist, auch Güter für Altona und Harburg; wer wird einem Schiffe , das al1ein nach Harburg „ stimmt ist, Güter ür Altona und Hamburg mitge- Die Befrachtung der chiffe würde also allein auf Waaren »“ Harburg beschränkt seyn; die Schiffe müßten daher auf ihre" dung länger warten, und würden nicht so leichc Hosnung ha Rüdkfrachten zu erhalten, wie in Hamburg und Altona. 21 jeden Fall würde also die Fracht direkt nach Harburg hö seyn, als jeßt über „Hamburg“ nach arbur . Man seheo; Altona. Es hai alle ortheile des tieZn Fa Wassers, des pitals', der guten Lage für Geschäfte, es ist in jeder Bezirk) ein freierer Hafen als Hamburg , besißt Alles, was Harb nicht hat, und doch ist Altona nicht im Stande, Hamburg stürzen, oder auch nur mit dem Zunehmen desselben glei Schritt zu halten. Die Idee einer Rivalisirung Harburgs -» Hamburg ist also ganz chimärisch.“
Portugal.
Lissabon, 17. Jan. Die Hof-Zeitung enthält- Programm der Feierlichkeiten, Welche bei Gelegenheit der - kunst und Vermählung des Herzogs von Leuchtenberg 1711111111 sollen. In dem Augenblick, wo man das Schiff,' aui demi Herzog iich befindet, von dem Leuchtthurm am Kap Roca * blickt, wird diese Nachricht durch den Telegraphen nach Lissa gemeldet, worauf der Major-General der Flotte und ein Ka *marherr sich nach dem Fort St. Zuliao begeben, um den Hy dort zu empfangen. Sobald Se. Königl. Hoheit auf dem T* bei den SchiffSWerften angelangt ist, wird 'er von den F und den Schiffen mit der Königl. Salve begrüßt. Sämmil Minister, StaatSräthe, Kammerherren und andere Palast- amte gehen dann an Bord, um den Ankommenden zu begrüß Ihre Kaiserl. Majestät die Herzogin von Braganza wird * in Galla mit einer Kavalleric-Eskorte, nach dem Schiffe hege um ihren Bruder zu bewillkommnen und ihn zu sememt» Besuch bei der Königin begleiten. Sobald das Königliche *- folge bei den Schiffswerften angekommen ist, wird sich ihm. 5111 Jäger-Regi_mrnt, deren Oberst der Herzog ist, anschll » Bei der Ankunft im Palast Necessidades wird der Herzog drr verwittweten Kaiserin bei der Königin eingeführt und ** nach einkm kurzen Aufenthalt an Bord des Sch1ffeszurück( wenn das Wetter dies nicht erlaubt, nach dem Königlichenix hause in Belem), und verweilt daselbst bis um anderen"; um 10 Uhr Morgens, zu welcher Stunde sich der Zugzur mählung vom Palast Neressidades nach der Kathedrale in; wegung seßen wird. Die Soldaten werden auf den S aufgestellt und überhauvt wird Alles ganz so angeordnet, wii, der Vermählung der Königin durch Procuration am 1. D., bei". Am Tage nach der Vermählung wird bei der Königin . ihrem erlauchten Gemahl im Ajuda-Palast Cercle seyn, und Neuvermählten, so wie die Herzogin von Braganza und Infantin Donna Isabeua Maria Werden am Abend die - liämsctke Oper im Theater San Carlos besuchen. Die Inf! Donna Anna, Gemahlin des Marquis von Loulé, ist wahr!" - lich deshalb in dem Programm nicht erwähne, weil ihr Gt nicht von Königlicher Abkunft ist. » Die Times beriii in einem Schreiben aus Lis s abon vom obigen Datum: „ Kammern werden sich bestimmt am 20. Januar versank" Die Minister und ihre Freunde sind guter Laune. Die 91 stions-Deputirren bereiten ihren Plan zum Angriff vor ' werden namentlich_ über die Einmischung der Regierung MunizipaT-Wahlen im Innern des Landes und über bis Englandgemackzte Besteüung von Uniformen, Schuhen "111 deren Eßekten für die Armee und die Flotte (obgleich dl? “'»
nister Silva Carvalho und Freire das Gegentheil heham»t .
die eben so gut hätten in Portugal angefertigt werden k Auskunftfordern. -- Die Direktoren der Lissaboner den bekannt gemacht,. daß ihre Bücher und Rechnun9'"„: Interessenten drei Tage [an zur Anficht offen liegen. -- , Kommission der Depuurten- ammer, welche mit der Untersuch der ndthigen Regulirung der Wein-Ausfuhrbeauftragc M- » ihren Bericht abgestattrt, der, wie ich höre, sehr zufrieden * auSgefallen ist. - Vor mehreren Monaten meldete ich * daß zwischen Sir John M. Doyle und dem Brigade-G Bacon ein Streit stattgefunden hatte. „Jedermann glau tt- Sache sey längst beigelegt, als am 15ten die Einwohner“ Hauptstadt Zengm einer empörenden Scene wurden. 11 '
» einer von Sir J. Doyle der Deputirten-Kammer vor9'1
Petition, worin er gegen den Brigade-General Bacon und»
Oberst Shaw von den Schottischen Füsilieren gewisseBe . , ud
den erhob , wurden Beide von dem Kriegs-Minift'er zur. » suchung gezogen, und dies scheint die Ursache zu omi";
Dasselbe enthält die Versicherung, daß die Genes
Bau „. .m
reiben erwähnten Angriffe des Generals Bacon auf “ kaéOhMl? gewesen zu seyn. Letzterer übersandtxmir folgen-
“„Ltffabon, 15. Januar. EYLLÜMÜ! Ich bitte um die Erlaubmß, Ihnen dasjenige, was _ rsenals vor Haus des Apothekers (Hoold ereignet bat, mttiheilen zu dür- " aufe des genannten Apothekers 111 als ich em Brigade-Gencra Bacon begegnete, der mit fol- 1111 Worten auf mtc!) zukmzt: „„Sie verdammtrr Schurke erhe- *noci) Anklagen gegeii m1ch?““ Ick erwiederte: „„General ' -on- ich habe nichts mat Ihnen zu schaffen, ich werde Ankla en 1011 ohne Sie zu ragen, und ich habe beschlossen, das Gesel) Hei *» Gan gehen zu affen.““ „spterauf-erhov General Bacon eincn „, s warzen Stock“,__wäbrend ick) _nur eme leicht_e Peitsche - und suchte metnrn Kopf damit zu_treffcn, ich parirte Schlag,_ der mdeß meinen Arm . fund ihn sehr verletzte; Nach dtesxm schurkischen Benehmen “ te1ch natürlich nnch mrt meiner kleinen Peitsche zu vertheid_i- allein die Größe des Stocks gab_dem Gineral den Vortheil. ' “rief die Wache des Arsenals zu meinem Beistandc auf, aber fie
Aus dem Haag- 1_ Febr. Heute (| wieder «„ „ck“ nicht, und der General sprengte davon. Ich ersuche icht
, E «umz, dic betreFfenden Behörden von diesem Vqrgangc in 11110111 zu “ehen, damit die Wiederholung desselben verhindert_ und General acon verhaftet, und_wegen dieses, den bürgerlichen dmilitairischen Grsrizcn aner civelisrtcn Länder zuwiderlaufenden nehmens vor Gericht gefiillt werde. Ich bin 11. s. w. I. M- oylk- General-Major. ' „Sc. E cellcnz den Brigade-General Gama Lobo u. s. w./-“
Vom eneral Bacon erhielt ich (der Korrespondent der _. mes ) nachftehendes Schreiben:
„„Da Ihnen verschiedene Gerüchte über meinen gestrigen An- “| und meine Schlägerei zu Ohren koxnmen werden, so will ich um den Vorgang erzählen. Vor _eimgen Monaten sagte ich in enwari mehrerer Personen zu Sir I. M; Doyle, daß, wenn cswage/ noch ferner meinen Namen zu mißbrauchen, ich mein
Kaiser gegebenes Versprechen, ihn nicht durchzuprügeln, für 61th erklären und eine Gelegenheit, ihn bffentlich zu, mißban- n,suchen würde. Am vorigen Sonnabend hbrteici) aus guter nelle, daß er den Kammern etanetttion überreicht habe, worm er [Wie, daß ein Kriegs-Gericht über mich nieder esth werde. ern begegnete ich ihm zu Pferde nahe beim Arsena. Ick ritt fibn zu, erinnerte_ ihn an n_1em Versprecher und schlug ihn über » Rücken, was er mit einer Reitpeitsche zu erwnderti suchte. Alsich ibn iangiich bestraft zu haben glaubte, schlug ich ibmieinenHutberunter , ihn selbst bis auf den Hals seines Pferdes nieder. Er flieg 11 ab und rief nach_ der Wache, worauf ich dayonritt. Ich habe jcht (3 Uhr) auf ihn gewartet, und da er nicht erschienen is, schließe ich, daß er |ck demütbiq_sein_em Mißgeschick unterwirft. - schreibe Ihnen dies», damit Sie die Wahrheit xrfabren. Es _ 1: viele Personen _zugegrn; da er indes; so stark im Lü en isi, ifi es gut, daß Ste den wahren Hergang dcr Sache ?cnnen. * bin u. s. w. . Bacon.““ „„Nachschrift. Ich höre so eben, daß er in eine Apotheke *angcn, seinen Rücken hat untersuchen und sich ein Zen niß aus- en lassen, auch hat er mehrere Personen zu Zeugen au gefordert. * wcrd_e__thm morgen Gelegenheit geben, seine Ehre wiederzu- augen.
Türkei.
Ueber die (in Nr. 37 ' der St. Ztg. unter Wien erwähn- ) aufrührerischen Bewegungen in Serbien meldet ein im amburger Korrespondent enthaltenes Schreiben aus *lgrad vom 19. Januar Abends Folgendes: „Der hiesige Tür- schePascha hat so eben aus Kragujewaß folgende wichtige achrichten erhalten: Mehrere Primaten Serbiens, welche beim rsien Milosch in Poscharowex versammelt waren, sind unter in Vorgehen, sich nach Hau e begeben zu wollen, unerwartet n dort abgereist, traten a'ber alsbald in Kragujewaß wieder sammen, und faßten daselbst eben so unerwartet den Beschluß: en Fürsten Miloscb der Regierung u entseßen, und den Erb- inzen Milan auf den Fürsten ; hron zu heben, wäh- d dessen Minderjährigkeit aber ein Regentschafts ; Con- il an die Spitze der Regierung zu stellen“, welche *schlüsse auch sogleich proklamirt wurden. Die Nack)- cht von diesen Vorgängen war kaum zu den Ohren - Fürsten Milosch in Poscharoweß gedrungen, als er sogleich nftalten treffen ließ, sich persönlich nach Kragujewaß zu verfü- n, um die Ausführung dieser Beschlüsse u hindern; allein er Ubald die Nußlosigkeit und Gefahr die es Schrittes erkannt ben, und sich _nun noch in Poscharoweß zwar in der heftigsten emüthdbcwegung befinden, dem Anscheine nach jedoch [[ck mit rmöglichsien äußern Ruhe in sein Schicksal ergeben wollen. ie Gemahlin des Fürsten soll übrigens von der Primaten-Ver- mmlimg in Kraqujewaß die Versicherung erhalten haben, daß an,emgedenk der Verdienste des Fürsten um Serbien, in jeder Bezie- ng auf ihn und seine Familie überhaupt dankbare Rüdksichtnehmen “_ rde. -- Was zu dieser unblutigen Revolution Anlaß gegeben hat, _- noch nicht bekannt. Es scheint jedoch, daß diePrimaten mit .kVorstellung an den Fürsten hinsichtlich der Erfüllung seines “sprechens constitutionnellcr Institutionen für das Land nach ** 111111'oweß kamen, und, von dem Fürsten abgewiesen, den für" lesenkßau schon im Voraus beschlossenen Akt ausführten, und “" darf hiernach eine seit längerer Zeit bestandene Verschwö- uns mit allem Rechte muthmaßen.“ (Es ist bereits in Nr. 37 111 uns gemeldet, daß es dem Fürsten Milosch später mit Hülfe “ Bruders gelungen sey, des Aufruhrs Meister zu werden
die Rebellen zu zerstreuen.)
Inland.
1. Berlin, 7. Febr. Ueber das am Iten d. M. in Stet- !! von den Freiwilligen aus dem Jahre 1813 in dem Lokale “' Bm*g*?k-Ressourcen:Gesellschafc begangene Fest geht uns '_1'.folgende ausführlichere Mittheilung von dort zu: Nach ei- Stn einleitenden von einem der Fesi-Ordner gesprochenen Wor- * und nach Yschchenkk Vorlesung des Königl. Aufrufes hielt
Professor öhmer die Festrede über den wahren Enthusias- *, 41 aus Welchem die Befreiung unseres Vaterlandes von frem- » Joche hervorgegangen, und forderte zum Schluß die Fest- »?bssen mit ergreifenden Worten auf, die Begeisterung für
1118 und Vaterland in der Brust zu bewahren und auch zu "'Im in der Zeit des Friedens und in ihren verschiedenen Be- _ 1 'kabältnissen. Nachdem hierauf noch einige Angelegenhei- n des Vereins berathen Worden, ging die Versammlung unter _, Klang: des alten wohlbekannten Marsches des Kolberger » 'siments zur Tafel, bei Welcher der erste Toast dem hochver- »kkm Landesvater, der Weite dem Vaterlande und der dritte ' „Zksallenen Kameraden galt. Der Saal war mit einer mili- x ck"! Trophäe geschmückt, Welche einen Tenzpel des Ruhms WF"??- in dessen Mitte auf einem Altars, mat der „In christ: ( * Gbit für König und Vaterland“ die Büste Sr. ajeskäc ker Die-Säulen des Tempels, so„ wie eine strahlende Sonne dem Altan, waren von den verschiedensten Armatursiücken
das er an den Gouverneur der Provinz gerich-.
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gebildet, und jede Waffengattung hatte hier 1: re charakteristi- schen Zeichen gegeben. Ueber dem «»,-„11:13, u dén Seiten des Tempels schwebten die älteren Fahnen der tadt, so daß dieses militairische Waffen-Gemälde einen sehr erhebenden An- blick gewährte. Büsten und Gemälde Sr. „Königl. Hoheit des Kronprinzen , des Feldmarschalls Fürsten Blücher und der ande- ren Generale, die sich im Befreiungs- Kriege ausgezeichnet, schmück_ten sonst noch den Saal. - Die bei der Tafel für halss- bedürfrtge Kameraden gesammelte Kollekte fiel wiederum reichlich aus. Musik und Gesang der alten Kriegslieder erhöhten die Freuden des Mahles,» nach dessen Aufhebung die Festgenossen mit der Hoffnung fröhlichen Wiedersehens bei der Feier im nächsten Jahre von einander schieden. “
- Am 15ten d._M. erfolgte zu Schmiegel (im Regie- rungs-Bezirk Posen) die feierliche Einweihung des dortigen: nxuen_Schulhauses, zu dessen Erbauung Se, Majestät der Kö- m_g _em Gnaden-Geschenk von 200 Rthlr. Aarrgnädigst u be- 1villigen geruht hatten. Bei der Unzulänglichkeit der Lokal; onds war nur durch dieses Allerhöchste Geschenk die Ausführung des Baues möglich geworden.
(
Haupt-Momente
neuerer Fitianz- und Polizei-Gesehgebung des Anstandes, so weit selbige den Handel betrifft.
FYU.
Berlin , 31. Januar 1835.
(SchlUM
S cbw eden. Unterm 11, Nov. 19.81. ist deklarirt worden, daß für fogengnnten Karawanen-Thee, oder fiirT-her von eben solcher Beschaf- fen _etc , wenn__ aus Großbritanien m Britischen oder Schwedischen S iffcn eingefuhrt, eiiie Minderung des Einfuhrzolls um 10 Cr. ein- treten soll,_nnd zwar fur e_ben so lange Zeit, als die mit Ru land ge- schlossene Handels-Ueberemkunfc, welche dieselbe Minderung des Ein- fuhrzolls vom Kargwaxien-Thee aus_Nußland bestimmt hat, in Kraft bleibt, also vorläufig bis zum 4. April 1837.
_ O_änemark. _Untrrtxi 3. Dezember d. I. ward verordnet, daß, m_ Beziehung auf die Kontgi. Bekannxmachung vom 27. „August wegen Einziehung der von der Nationalbank im Jahre 1810 ausgesiellcen auf 50 beylr. lautendenZettel, solche nicht länger als bis zum 1.Fe war 1835 m_Zahlung 1w1schen Mann und Mann gelten, in den Königl. Kaffewhmgegen noch 1116 zum 1. März angenommen werden sollen.
__ Eine andere Königl. Verordnung vom 21. Dezember 11. J. ver- fugt, dqß der am 10. Dezember hesimtmte Einfuhrzoll von 3 Rbthlrn. 12 Schill. S. M. pr. 100 Pfd. Eisenguß-Wacxrrn, als Grapen, Kachel- ofen, Kuqeln, Platten ec. noch weitere drei Jahre vom 1. Januar 1835 ab fortbestehen so_ll. _
_ Anf Gesuch verschiedener Schtffs-Makler, daß den Schiffern künf- ttg crlgubt seyn moge, Waarqn , worauf Frach_t, Kaplacken, Sundzol], Hadqrteiosien ec. haften, auf eigenem Namen, xedoch übrigens zurDis- position drrBecheiligten, aiifzulegen, hat das Königl. General-Zoll-Kam- mer;- und Kommerz-Kollegtum gestattet, daß Schiffer in solchen Fällen Stuckguc und qndere Wanken zur Auflegung in den Packhäusern der Zollbude unter ihrrm eigenen Namen angeberxdürfen, wenn sie auf der General-Angabr sm_en Makler oder Commisnonair anzeigen, der, in ihrer Abwesenheit, dir das aufgelegte Gut betreffenden Frachtbriefe oder Connoissements an die_ betreffenden_Empfä11ger endoffiren könne. Ohne Eydosemencs _de_s Schtfserö oder seines auf der General-Angabe legiti- mirten Commissionatrs _wird dergleichen ausgelegtes Gut vom Parkhaus- Verwalter mehr ausgeliefert werden.
Deutschland. Mecklenburg-Schwerin. Unterm 20. De- kemberv. I. erschien folgende Verordxiung: „Vermöge der den Groß- herzoglichen Aemtrrn an der O_iisee-Kujie“über das Verfahren in Stran- dnngsfälleti ertlxetlten Instrucccdn ist denselben auch die DiSposition uber das eigentliche Strandgugiibertragen, d. 1). fiber Alles, was außer xolchen S_trandungsfallen, wo_nch noch_xemand von der Mannschaft auf
_em Schiffe befindet, an Schiffer), Schtffi-Utensilien und Gütern irgznd xmer Art an den Strand yder tn die Flüsse treibt, auch was auf den tn der Nähe der Kusie befindlichen Sandbänken, vom Schiffer und der
"Schiffs-Mannschaft verlassen, treibend oder versunken angetroffen und
gebdrgen wird. Es haben daher diejenigen, welche dergleichen Sachen auffinden und bergen, sie dem komdetcnten Beamten anzuzeigen und aysiultefrry; und jeder, der ein? von ihm aufgefundene geborgene Sache nicht at_11Ugt_, sie fur sich behalt, _oder zu seinem Nutzen verwendet, macht sich einer Einwendung schuidtg. Als_ qualifixirter Diebstahl soll es__ab_er angesehen werden, wenn jemand die hülfiose Lage von Schiff- bruchigen _dazu benukzt, von den1_Stxan_dgut_e etwas zu entwenden, so wie auch jedes andere gegen Schiffbruchige m den Stunden der Noth begangene Verbrechenxgefchärfc zu bestrafen ist.“
Niederlande. Dem Handelsblatt vom 151cn d. M.zufolgc, wird die lange 1_mcerbrochcn gewesene Posi-Verbindung nach Belgien, und durch Belgien nach Frankreich, nnr einigen Modificationen wieder angeknüpft wxrden. Vom 161en dM. ab soliten Briefe und Journale aus Belgien uber Breda und Grootzunderc wieder ein elassen und auf demselben Wege auch nach Belgien befördert, daß nach rankreich durch.- gehenden Briefe aber nach Antwerpxn oder an emen an eren Belgischen Ort_ zur Weiterbxf'orderung adresnrc werden. Ein etwas erhöhtes Brief-Porto soll die besonderett_ Koßen _dtefer Expedition de_cken. Auch Französische Journale können künftig diesen Weg nehmen, jedoch gegen em Porto von 10 Cts. pr. Stiick.
_Belgien. Der Monsieur Belge publizirt in Nr. 364 v. I. die Königl. Verordnung vom 28. Deze1nber_p. J., welche das Staats-Efn- nahme-Budget pro 1835 als Geseß_verkundtgt.
_ Nr. 9 desselben Blattes von diesem Jahre veröffentlicht abermals eiiie Liste von 12_crlosc1_)ene11_Erfindungs-“Patenten, deren Gegenfiand wiederym der Freien Dtöposttion des Publikums anheim fällt.
Eine Königl. Ordonnaxiz vom 7ten d. M. verfügt, daß die durch Verordnung vom 30. uli v. I. (s. unsern Artikel 1111. in Nr. 255
, der St-Ztg. v. I.) gestiftete Ausstellung vorzüglicher Produkte des Bel-
gischen ewerbßeißes in der Hauptsiadt 231in1 am 15. September d. I. zum erstenmaie eröfftzec werden soll. te ernennt zugleich die Mitglieder der nur ihrer Leitung beaufxrggten Kommission, und autho- ristxt _dteselbeu,_ unter Aufsicht des Mintßew des Innern, eine Sub- scriptioti zu eröffnen; aus deren Erträgen e_m Theil der ausgefüllten GegdenjiénZe angekauit und nachher unter die Subscribenten verloosec wer en o .
S_xhweiz. "ranzösischen Bläctern zufolge, hat der Transto-Zou von Guxern, wel _e auf derSc. Gotthards-Straße nach Italien durch- 3L_ehen, in Folge einer deshalb zwischen den Kantonen Basel, Aargau,
uzern, S_olothurn, Um und Tesnn getroffenen Uebereinkunft, eme be- deutende Herabsetzung erfahren. »
Sardinien. Zu Nizza isi - angeblich wegen der in Marseille aysgebrorhrnen Cholera_« gegen alle aus Frankreich kommende Güter eme 2ltägige Quarancaxne angelegt, und allen von daher kommenden Personen dicYelxerschreitung des Parfiusses, mit Vorbehalt eines zu stehenden Mtlttacr-Kordons, vorläufig untersagt werden.
Königreich beider Sicilien- Durch Dekret vom 20. Okto- bxr 11. I. h_ac _die Regierung _zu Piano del Sorrento in der Pro- viyi Napoli em_ Zoll_amt zweiter Klasse, Und zu Sorrent ein Zollamt dritter Klasse e1_1_19er_1chtet. Nach den a_l] emeinen Gesetzen des König- reichs werden kuLfrig also fremde tht e die zu exportirenden Pro- dukte jener an»Seide, O_xatigen,_Citronen, Citronensafc, trockenen Fruchtcn und Dauhen vorzuglirh reichen (_Ve end unmittelbar zuPiano
el S orrento einnehmen konnen. EinZihren sind aber nur über Zoll-Aemcer erßer Klasse zulässig.
„Spanien. Die Madrider Hof-Zeitung vom 10. November 11. I. PUblliU'te die nachskehxnde für nhaber solcher Vales Reales und andr- W Forderungen “" dl? Spani che Kroné, deren Anmeldung mr_geho- Wx", ZM versäumt wurde, interesante Bekanntmachung des Finanz- Ministers Toreno: _
„„Ich habe Ihrer Maiesrät der Königin-Regentin vom nhalte derjenigen Aktrmrucke Bruch: abgestattet, welche zu uncersu en de- zwecktcn, ob_ die konsolidsrten und nicht konsolidirrcn Pales- Reales und die Schuldforderungen_ an den Staat, welche, aus verschredeiicn Ursachen, in den frührr hierzu an esetzten Epochen nicht eingereicht worden sind, zur Liquidanrn zx-grla en werden sonen odcr nicht? und Ihre Majiiiw 11.111911. ?111.k'» rmqrwgriicm Gutachten dcr Finanz-Ser- Zion des „“i-5111111. 31.171191 1'1'31 (.).-“00.111911 u_nd Indien, um den großen Nardrhcilcn zn 1191191131, wssrlw dnrch NichtziilaffllnT gedachter Vales - Reales 111113 SCZMDÖF;Öé'*§ii'z*i'1"i "1117 ?*rch [“i-"Waver nc!) ergeben wür- den, zu vrrordnrn zur::di; _ _
1) Es “solirxx .*,Ur Vach „“.-“ „11.27. 1311301)! xxidmiritdiriedls nicht Kon- soiidirir- , welci-r ron 311111 .:! inn: L_?wrckr dir Ltqlildqtlou k,")cb LMI“?- reicht werden dx-rirrn, 1111116111“: rrstere, 711ril_dir_erzclgung mcd: zur rrchten 36:1“ grscbcxi), 1111 (“is ;11111Tagc- drr EuskciclwlZZ virfallrncn . infrn vcrlniiiq grdrn, ixirrmix als 111 161111 Wert!) wieder 117198013: etracbkct werden. _ _
2) Um zu vernrcidcu, daß d1c Mgicruug dnrchiolcl)? Vries, die mittelst unrechtniäßiger und ungiilrigcx Endossrntents m 11111111uf grbiacku worden sind, hintergangen wrrde, und alle auf Reyqbilicatton dissex Papiere einzureicbcndr Anträge Mit der größten Grnauxgkcit zu priifen.
3) Alle iibrigen Sclmldfordrrimgen an dén Staat, _mrlrhe _gegen- wärtig als ihrcs Werthes verlustig angesehen werden, weil str m_chc zu der im Königl. Dekret vom_4. Februar 1821 festgesekzten Zett m_ de_11 betreffender: Bureaus vorgezeigt wurden, sollen ebenfalls noch zu New;- dation zugela en werden. _
1) Die nnahme dieser Dokumente soll mit B_ea_chtung.derselbcn Förmlichieicen stattfinden, welche im vorgrdachten K'o11igl;_D_ekrete vpm 4. Februar 1824 vorgeschrieben worden „smd; und soll ubrigens diese den Staats-Gläubigern von Ihrer Majesiät erwiesene neue Gnaden- bexeugung durch die Madrider Zeitung zur öffentlichen Kenntmß ge- bracht werden. Auf Königl. Befehl u. s. w.
Madrid, den 20. Oktober 1834. (gez.) _Toreno.“
Zu „Erledigung vielfältiger chlamatjonen des Franzdstschen Gou- vernements gegen Art. 4 UULk Königl. Spanischen Ordonnanz vom 13. Juli 1830, wodurch gewisse dem direkten Spanischen Handel mx: den Französischen Seepläizen Bryonne, Bordeaux und Marseille bis dahin zugestanden gewesene Begünstigungen aufgehobenxwordcn waren, hat die Königin Regentin unterm 2. Dezember v, ;5. sich veranlaßt gefunden, die Ausführung des 4031: Artikels der vorbeFagten Ordon- nanz vorläufig und bis zur Erlassung eines der_i Gegenirmxd etwa__ sei:- ner regulirendrn förmlichen Gesetzes zu_suspendt_rrn und d'.? Begunstt- gungen des nach den vorbenanncen dreien Franzousthen Platzen gerich- teten Spanischen Handels auf den vor dem 13. Juli 1830 besiandenen Fuß wiederum herzustellen. _
Ein Königl. Dekret vom 21. Dezember v. 3. verordnet, daß Zink unter allen Formen durchaus zollfrei aus Spanien soll ausgeführt wer- den dürfen.
Vereinigte Staatcn von Oiord-Anixrika. Von der da- selbst gegenwärtig in Kraft hesiehendrn Zoll-, Yehcfffahrts; und .1 at)- drls-Gescizgebung enthält die Hamburger Borsen-Hallen- ec- tung in ihren Nummern 6255, 6261, 6272, 6278, 6500, 6096, 6098, 7008,'*7016 eine noch in dcr Fortsetzung'begriffene konzrntrtrte Ueber- ficht, welchc kaufmännischen Lesern,_ wie Freunden gediegenen Maxe- rials |aatöwirthsckafclicher und üatisnfther Untersuchungen als nutz- lich und interessant mit Recht empfohlen werden mag.
Siid-Amerika. Brasilien. _ Nachrichten aus Rio Janeiro vom 14. Oktober 11. J. zufolgr, war m den letzxen Tagen parlamencq- rischer Sitzung der von der dortigen kaufmännischen Weir langst Mit großer Ungeduld erwartete nrue_Ha11dels-Kodex denmciv angenom- men und zur sofortigen Publication verordnet worden.
Das Bra ilianiscbe Konsulat zu St. Petersburg kommuni- zirt in Nummxr 102 v. “. der Prccrixhnrgischcn Handrls-Zemxng die aus Rio Janeiro _emp angene Vernxhernng, dqß ieme Regierung, auf empfangene Anzeige von einem bet Bxanimmscbcn Zuckerkißen in Europa zuweilen wahrgenommenen betrtzgltcheti. Uixtergxwtcht, die strengße Wachsamkeit _brfohlcn_ habe, um wiche Betrugereten, wrlche in ihren Folgen gänzlichen Mtßkrcdtt xexies wrchtagsiewBrasimmschen Aquuhr-Artikels herbeiführen kdnntcn, knnfcig zu verhindern. Es_er- bietet sich zugleich, Reclamationen solcher Personen (eines Bezirks, welche in dieser Art betrogen seyn möchten, anzunehmen und zur Er- wirkung angcmeffener Entschädigung an seine Regierung zu befördern.
Venezuela, Als hauptsächlich den Handrl intrreffirende Reinl- tate der am 23. Mai o. J. geschlossenen Sitzung des Kongresses dieser Republik werden in Holländischen Blättern folgende genannt).
1) Offen für Ein: und Yusruhr smd erklart die Hafen von Angostura, Carupano, Cumana, Ba__rcc_1onq, Laguayra, Puerto-Kavello und La Vela. _Off_cn fur dtr_Ei_11fuhrz_11r Per- sorgung der Insel Marguerita mit ihren Bxdurfmffen die Hafen Pampatar und Juan _Grtcgo daselbü. Fur die Ausfuhr von Rindvicl) und Mauleseln die Orixioro-Ufcr ;wx_schcy__Angostura i_md dem Ankerplatz Vaya. Desgleichen sollen die Hafen von Giiira (Prov. Cumana) und Carenero (Prov. Caracaö) fur Ausfuhr ihrer eigenen Produkte offen seyn. _ _ _ .'
2) Für Puerto-Cavellp ist am Zusatz-Emfuhrzou von 1;- pCt. angelegt, aus dessen Ercrage em Karrcnwcg von dort: nach Valencia gebaut werden soll. __ _ _ _
3) Umlauf und Werth fremder Munzen in der Republik haben ihre geselzliche Bestimmung erkalten. __ _ *
4) 15,000 Piasier sm zur Verfugungder Rxgrrrung gefiillt wor- den, um Einwanderungen aus den Kanarischen xzmcln iu unrersnxizeii und zu begünstigen. K.
Usrlinsr ]Jörss. [)611 7. 176111111111835.
1111111.__l_7_0_11118;_ 111111 _ (1181.11 - (301113 KÄcztte]. _ _ (Nxerx/"r. Éexy-x.)
[:x-MMM." “" 12/1777“? 100§ 101121.
031111“. 1'1'111111111'. 4 "- 1915 97; 97 1'0111111. (10, 4 1061 1
647“; ; 63“; 1(111'- 11. 1811111000. 4 1001 ""' 1001 90Z 8611168186118 110. _ 106 111151011161.» - 751 100-1 2. -8(:11.(1.l(.-11.J. -- 75-5
Zt. -§011u111- 8611. 1'1'. [111 k|. 0111. 30. l'räm.dob.ä.§so]1. [Turm. 0111. 111. ]. (ck. * 1 *011111.[11t.8611. (10. 11811. Ztnät - 01.11. liönixsb. 110. leiog. 110. 011112. (10. 111 '1'11. 1176111 1'. l'fanäbr. (711018 2. 1,08. (10.
100€- _ . 11011. 101107. ])1111'. - .. * Xeno- (10. .. «- 1*"1'10111'1611811'111' . . 1023; ' Uisoontn ..... _
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