1835 / 43 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Toreno nahm im Laufe der Debatte keinen Anstand,

schworenen gewese

an re_form1ren wollten. Hins1chtlich der Erklärung der nördlichen ?.Krovmzen in den Belagerungs-Zustand ist die Regierung durch d«n Drang der Umstände und durch dasBeispiel der civilisrtesten Länder vollkommen_gerechtfertigt. Am Donnerstag zeigte Mar. tmez _de, la Rosa m einer langen Rede, wie gefährlich es sey, auf emmal zu große“ Freiheit zu verleihen, und daß ein solcher Versuch nothendig eine Revolution, herbeiführen müsse. Er exläutertx dus durch die Geschichte der Consntution von 1820 „1118 1823, sprach auch lange über die Gefahren der geheimen Eese_l1schc_1ften und legte mehrere Papiere vor, um die Verhaftung der m dte Verschwörung vom vorigen Juli verwickelten Perso- 11en zu rechtfertigen. Beide Minister sprachen die Ueberzeugung aus, daß Spanien hiyreechend stark sey, ohne Hülfe einer fremden Macht den Aufstand m den nördlichen Provinzen zu uuterdrüchen. DtyscRedxn machten großen Eindruck in der Kammer. Der anwesende .Kreegs-Mmikker war ganz verwirrt über die Beredtsamkeic dieser “Staatsmänner und namentlich Martinez de la Rosa's, den er hatte stürzen Pollen. Er ging noch an demselben Abend in den Pallast, um seme Entlassunq einzureichen, die auch bekanntlich angenommen wurde. Die Rede von Martinez de la Rosa wurde

einmal durch em helles Pfeifen auf der Gallerie unterbrochen, _.

worauf mehrere Mitglieder „zur Ordnung“ riefen und der Prä-

sident drohte die Zuhörer entfernen 11 la en, Die Ru : 1 Ferner nicht ,mehr gestzW“ 3 s h vurde

Inland.

Berlin, 10. Febr. Se. Königl. Hoheit der Prin Karl hat dem Juwelier S. D. Oppenheim u rank ure 1. 0111 Titel eines Hof-Zuweliers ertheilt.z F f a M'

_ Der „Verein zur Rettung fittléch verwa rlo erKénder u . . Göldbkkg in Schießen hat seit seinem Entshkehestt1 im .Jahzre ,! “"W"“ ck""

1830 bis 1th 30 Kinqer gufgenommen. Von diesen befinden .

fich noch 20 unter unmeteelbarer Pflege des Vereins, 5 find aus;

geschieden und 5 mr_dere iwdie Lehre und in Dienste gegeben ]

worden. Der Verem hax, außer mehreren Kleidungsstücken und .

Zyt???" Gegenständen , eine baare Einnahme von 512 Rthlrn. a .

_ Bei „der ungünstigen Jahres eit hat im ver o enen Monat nur „wenig seewärtiger Handelszverkehr in den dßeFHä- fen des RegrerunÉs-Bezirks Cöslén stattgefunden. Es kamen daselbst bloß 1 chif und 4 Böce an und 1 Schiff lief aus. Der Verkehr beschränkte sich vornehmlich, auf das Inland; nach dem Auölande und namentlich nach Kopénhagen wurden 40 Klafter Brexmholz und für 5180 Rthlr. graue und weiße Lein.- wand exportcrt. _ Im Z. 1834 find in die bezeichneten ZHä- fen und aus der Rhede bei Leba 252 Schiffe, einschließlich 203 Preußen, em- und eben so viel von da ausgelaufen. Jene ent,- h1elten am Ganzen 8562 Laßen Tragbarkeit und waren mit 3829 Lasten Waaren und mit 4733 Lasten Ballast beschwert; dress, von überhaupt 8756 Lasten Tragfähigkeit, waren mit 5965 Lasten befrachtet und. mit 2761 Lasten geballasket. _ Die Zahl der dem Cösliner Reg. Bez. angehörigen See-Schiffe belief 6:1) am Schlusse des verflossenen Jahres auf 50 Stück von über- Zaupt 3324 Lasten Tragfähigkeit. Es wurden im genannten

mhre 4 neue Seeschiffe erbaut, deren ungefährer Werth 13,200 Rthlr. bsethrägtd T

«- on en uchmachern in den 11 me rent eils kleineren

Städten des Regierungs-Bezirks Cöslin uhnd i? dem „Dorfe

.... ,., _ ._., „"

MWM»

U ver: -' schem, daß der gut;" Aufstand nur ein Versuch einigezr Ver- 1)“ . n ep, deren einige* die Reformen zu schnell -tc'etben, Andere dagegen Alles bloß durch die Gewalt der Was-

33 27777.

170

Flederborn wurden im Laufe des vergangenen a res 6416 Stück verschiedenartige Tuche und 1845 Stück FlaJelT Boy :c. [40088 U! 100 9- 2131-- _ r_esp. 67 und 60 Stück mehr als 1833 _ angefertigt. Rach ““*"" 96- "- offizeellen Angaben beläuft seh das Plus dieser Tuche gegen das Iahrf18331n den Städten Falkenburg, Tempelburg, Colberg zmd Polzm auf 13,178 Rthlr. und nur in der Stadt Cames :| ein Minus vorgekommen, Welches auf 5400 Rthlr. ange,- geben wiÉd. (ck

-- er tigungen. Im gestrigen Blatte der St. cit. S. 163. Sp. 3. Z. 29 statt „Zrländer“ lies „Inländer“Zund S. 166. Sp. 2. Z. 33 statt „20. Januar“ lies „2 2. Januar“.

„„„„„ Königliche Schau

11011. 53 01.1114 1. 1832 118€.

kurjs, 4. k'8111'11111'.

78. 50. 1111 130111". 78. 70. 95. 65. 51“; Ipau. [leuts 4417, dym]. 801111111 15; R8116 81131]. 14111. -.

1,011111111“, (obne; ()(-|W.) 95§-, 964. 1'11rt.-0b

Meteorologische Beobachtung. ( 1835. , Morgens , Nachmitt. Abends Nach einmaliger Wehmut“. 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. | Bcobachtung.

Luftdruck. . 330,1 9“'*Par.[331,1 1'"Par. 332/02'"Par.1Quelltvä1-me 7,0 "N Luftwärme + 1,4 0 R. + 2,9 “R.+ 1/ooR. o Thauvunkt -- 0,11 0 N_ _, 0,4 “N. „_ 1,9 “N. ' lußtvarme 3,0 N,

din, historische Tragödie in 5 Abts). und

C. Töpfer. Hierauf: Der Lügner und sein

Dunftsättg. 83 pCt. 75 pCt. 79 pCt. Vodenwärme 3 2 “R. “WM 13. ebr » ' ZZZ?“ hZÉYl-XFZW hÉYYer. YFZ; Ausdünst. 0,014“'Rh. SingFspiel 3,1 2 AFth.,.m7t§nÉZx.er«11111ek'

11111 ! o | ' ( . , Wolkenzug! __ WNW. [ __ Niederschla90/UO„M auf . .Der Polterabend, komisches „Ballet 1

Musik von H. Schmidt. Im Schauspielhause: 71118 [1:11' 80111113.

,..»„„«.«-_.......-.... .... ...,. . ..

1191111191" Zörße. 1 [)en 10. 191311111111" 1835.

11.1111. 170-111; ._„11111 _091-170ouxg_.__291191; (17.-„xx. 06-17.) [&ck&-MFM] ß,“.[sm'x/W-x-s

([US 611 1 11018.

Sonnabend, 14. Febr. Im Kon ert hauses: Subscriptions-Ball. 1 ;

ausgeführt von Herrn Eckner und Dlle.

““_- W80b881-00Ul'8. IGLH/QC'UM'. 3977-37?! Ks“.

Donnerstag, 12. Febr. 111118181'1111111

_ Lestoc oder: Oper in 4 Akten, von Scribe. q,

511 Konto yk. oompt. 108. 40. 1111 130111". 108. 60. 311 53 USU). [11' oompt- 95, 461, [11

33 110. 272.

117 11 1" 8 01111 11 , 5. 1781111131".

Mittwoch, 11. Febr. Im Schauspielhause: Köni

E. Raupach. (Dlle. Klara Stich : Klara Frangipani, . Domxerstgg, 12. Febr. Im SchauspielhaUse:alM* male: Dre Etnfalt vom ,Lande', Lustspiel in 4 Abth "

1) 1108 [1181111121138 111110111 . . . 2) 116 1101'311011. 1111108171118 1111113211, 1 3919, par 301-1112. 3) 1.21 1111111110 1111111101, 1731111811115,“

&

],? 245. 244. 8111111430116" 1570. 1568. ['Kid-01111 13. 91011811. l'räm.-§1:11. 153€, 63%

981. 1,0] ' 704. 53 8111111. 1101118434, 434. 3:1 110. [31310-! 26. 25211," [“'"

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]. 432.

8011312.M sp 1 e l e.

einem Vorspiel„

Sohn, Po . Johann Ton ., von Boyeldjeu _-

Lokale des Scha

heaten

komisch-pantomimisches W,.

Ballet : Tänzer. *

17:18 (18 (101111. 1

erolt'ne. Z)]:z. Purkzpichler. 1)

5) 1,118" 81on Peroline. Vo.

81.-§1:1111|11-§1:11. 4 1005 100[ 081111". 1'1'711111111', 4 _ 1013 - .

5121211 |. 0111. 30. 4 , 97T 97T 1'0111111. 110. 4 1067? _? JN' K ö n t g | ä d t i [ch e s T

ram. 00.11.3881]. -- 641, 634 !(ur-u. Ksa1n.c10. 4 106? _ “"wk'ch- 11" Febr' Zum erstenmale: D“ MMW

1111111160610 1 1001 991 8011188186116 110. 4 1064 _ Das nächtltche Rendez-vous, "'

59.111.1918011110. 1 _- 100 1111310111155. _ _- 75; 1 Akt, von Blache, ausgeführt von der

13011. 81:161-0111. 2 1002 111,8)? 2.-8011.11.1(.-u.18.- -_ 75.2. sächaft des Herrn Cassel. Haupt-Tänze: 1)

_ _ T “_ ct von . rn. und ad. ' - -

]1*;|'b1113.(1 110. “kb 4; -- 9871? 11011. 70111711. 111111. _- 17? _ 1191110“ vor? Hrn. AYkphe KlßrdßpMeer' PL) LW (19 “M' .* 117412181111".01'1!11111äbr: ; : 131372“; [4'1'1611153111211'01' (10. : 158177 1?" 1181171. a'us'ßgesützrc von Herr" und Mad'

(11618112. 9011. 110. 4 1027“? 1102,"- "18001110 ..... -- 37! 4" (18 00111111118. ausgeführt von Hrn" Carell“

A B C, Posse in 2 Akten, nach dem Engl., von G. 11111

Zntrigue und 1

. ............. 250 171. [iurL ] - 111.1, Mußk "9" Aus“-

11110 .............. 250 10. 2 1111. _ 140.3. 1131111111kg .............. 300 11111. [(um 152Z 152É 140111153" .............. 300 111,11. 2 1111. 1521 151;- Markt-Preése vom Getraéde.

........... 4x ! * "_" “1 ' l'ariß . _ _" * . , _ ' ' 30,1, D '*' F M 68??? Berlrn, den 9. Februar 1835. Men 111 20 Fr." . ' ' ' ' ' ' ' ' 150 171" 2 1111" "“ 104,7 Z" Latt_de: Weizen ] Rthlr' 22 S9“ Ps'/ “"ck ' “" 1111158011114 . . . . . ., . 150 171: 2 1111.- :- 1113Z QZSSgr.39 ?,"; Roggen “1 Rtblr" 10 SW,"; große Gerste ] ," [1115811111 ............... 100 “1111. 2 1111. -- 99 22 ng'r (;PZZ'f, auch ] Rthlt'. 5 Sgt."; Hafer 26 SSN 3 Pf» ! . . . . . . ......... . * ' _- " ' - -

1713111111111 11. 111. 1172, 188311]! 2111141138 KW 103' Z" Wasser: WMW (Wktßkk) 2 Rthlr., auch 1 N11]. ['Stekßbul'g _ . . . . . . .. .. .“ 150 11111. 3 15711011 : 30? S r*. und ] Rt?“ 15 Sgr"; Roggen ] Mwst." 13 Sgr. 9211-- Mngcnau ............. 600 171. [(um .. 1 ck“" 10 SSL"; groß“ Gers“ ' Rthlr“ S9" 3 Pf-- “UW"-

17 Sgr. 6 Pf.

Das Schock Stroh 8 Nthlr. au “1“ Heu ] Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf., auch 15 Sg?) )

_Kuss-ärtiga 1361-8611.

K" ck ] '111 Zziljnlaätekäam, 5. 171311111111". ' 1681". Mt' . (: 11 55114. 50 110. ]01'. ck11 . 813111111101 7. [(Um-13111. 257%. Y,“; 1111011. 95154. ZZZ W;. 7x11111111. FM. 0680311.

"' 5 SSN; Hafer '*'? SS“ 6 Pf -' Erbskn (schlechte Sorte)]R1 Sonnabend, den 7". Februar 1835.

Rthlr- ;. der C 11!

994, kkeusu.1*räm.-§01181116112§. 110 41? 11111. 100Z. Jpau. 53 4537». NLÖacteUk ()“-ks?-

*

[7111111111111 11. M., 7. 171311111111". 0051011. 53 (1191011. 1011?" 101.1. 43 941€. 944. 2.13 -. 554.

Gedruckt bei A. W. 171111.

Bekanntmachungen, Av .

Bekann'tmachung.

belegenen, 3 Kämmerei-Vorwerke: Plauerhoff nebst der Schäfcrci Kaltcnhausen, Gdrden und *

Bobncnland, SchUhmacher-Mciü

abgegebenen Gebote auf Zeit: und Erbpacht für an- 1" GMT“ ausgefallene Vermögen beüeht m 31 Thlr. nach Berlin, Schloßplatz Nr. 2, an die StuhrsM/"beüen Stückelaffkn "“ck und "“ck eine Auswahl

gemessen nicht befunden worden snd so haben wir beschlqsscn, von der Vererbpacvtung Hanz abzusiehcn, scnheits-Vormnnd, und dxc gedachten Voxwerke einzeln oder zusammen auf 12. Jahre pro Trmitatés 18.3.5- zu verzeétvachten.

Zu dem Ende haben wir einen Lézitations-Termin auf den 9. März, Vormittags 10 Uhr,

dtcjcnigcn , welchc

, AllgeÜeiner Anzeigck für HkiNéWPrcußischcn

Der Schuhmach1§r-Gese11e'Car1 Gottlob Stopp aus D d f IFHT'TÜYJW ?ißßchyGZrtJtILarl-eit, isi seit dem 0 ic an unsere im We avenändi . “s. au te an er (101 gcgnn en und hat! ' „- . . resp. eineMeélc und/eine 101121100 voxéZTrKÉxst sert nunmehr 2" Fahren, UUd länger ZUM seinem? der Geschichte deo Preuß. Staates und

Aufenthalte und Leben keene Nachricht cgeben. ?

Das dent_selben zuständige, als Ant?

Nachlasse setncs verstorbenen Bruders, dcs geWcsencn (Danzig, bci Fried. Sam. Gerhard

angetragen hat, so crgehet an ernannten Carl Gott-

bert aus Ehrenfriedersdorf, auf öffentlicheVorladUng jt'nd in allen Burhhandlungen vorräthig. lqb Stopp und bezüglich dessen Erben, so wie al1e *

...-.___ __..,____ ___-_ß,_._*-.

.,_,.„.„,__ _

«KOF.-__.__„ **,-=- .

Séaaceji."

].und Erhe1terung des Gemüths,

rtissement. !

Literarische Axxzeigén.

. .DaszwejtcHeft

Volkes

. . . aum '1' ' _ esl an dem fur aUe Stande, bcarbettet von [).-. Ed. Heinel. .k * nzeln sm") ““g“"

Die Tendcnz der ersicn und ers Carl Friedrich August Stopp iii so eben erschienen und an alle Buchhandlungen,;Volkc aller 6

. . d ' ' . x ' 14 gr. ]! vf. und da der fur ersteren vcüelltc Abwe- versandt worden. Der Druck 1chreetetrasch vorwärts. wie für den Sch13l1§tha11c1ckTsYTZufs der Declama

, lanfianen und für ydffcntltchen Vortrag, zu liefern, da ,die mcißru

der Bergamts=Aufwärter Schu: Me 4 Wochen erscheint einHeft. Das 1111 und Lteknamentlich in hdhern Schu

jxyt exiüixenden Sammlungen de tek, vcrüummelt und mcorrect,

an dessen Vermögen Ekb- und Anstatt 40Thlr. nur 10Thlr.

. . . . , , . würfelt worden find und dcnno zn Rathhause vor dem Otgdt-Syndtcns Brandt an: sonütge'Ansprucne 311 haben vermetnen, heermtt dtc Sammlung höchß Mteressanter 31“ 1“ gesetzt, und laden Pachtluütge hterdurch mit dem Be-jLadung. 1" ddexnnantL- Romane 11. Schrifken fÜr Leihblbliotheken, rkxthgexx.9luflagctt erlebt haben ““

merken ein, daß die speciellen Anschlä c die er- - mcffungz'; und Bonitérungs-Regisier vßn,dcn For “"g-esW-te" Edertal- werken, dee Beschrcibungcn der Wohn- und 281116- - - - scl)afts:t;§51'bchudc derselben, so wie die Pacht-Bedén- "9“ 5“ “"l"""n/

gungen täglich in unserer Registratur einzusehen, FIFDMJTZJWÉUZY Z.;)ethYtlFM-FénYYYÉJÉLÜZL? ' ' . hdré nn Mn md . . - ,. wclche tm Ladenpreis 40 T lr. ko n n ' . [ten, durch den chiürator Angersiem zu erhalten g z g 1 zu beschetntgcn, wcd1egenfal1s dcm beispiellos billigcanreéssekevönujZTtühle-bcrckts vorhandenen Quellen, namentlich ausg..

aucl) Ildschrt'ftcn davon, gegen Erlegung der Kopfa-

sind. Insbesondere wird zur vorxäuti“ en Na ric t “b““ 1" gcwärtigen, bekannt gcmacbt, das;: g ck b d c n 2

1, * _ -, . 5 , . _ . . 111 eröffnenden Bescl eéd*Welcl1cr , thnchtv de1 2311.1th jetzt gunßigexe Bcdxtk Terminsz'ct't in Anse)hun,g der Außcnblcévendcn 'für 2) am Martini-Tage 1835 die noch schwebende eröffnet angesehen werden wird, der abwesende Stopp

t “dt e .. . . für todt und verschollen erklärt und d' . ' Alsia sci) wevaration beemégt :| und dre welcheaußéngebléezTnEäl-redlx11151? handlungen zu veztehen, namentléch durch E. S. Zehn Lieferungen der drei Abthctlungen mac!)en

gungen für die Pachtlußigen gestellt sind;

Gläubiger desselben,

' d n s- 111 ' "' ' Absm u g P ne realtsnt wcrden. tbre Ansprüche nicht

Alsdann gehören:

, um Vorwerk lauer o nb - Ansprüche und Rechte so wie der erdereénse an a) 1 P h ff | d“ Schäfere: m den vorigen Stand,für verlustig werden ge::Zckxte? und das Vermögen des Abwescnden den sch gemel- deten nächßen Auverwandten desselben wird zuerkannt

Kaltenbausen: ,_ 9/45 Morg. 86 URUth- Zlcsli'xrland, 3011 .-. 24 .- e ndiae e 7 ; 116 = (HartenümiYZi |"“ und ausgeantwortet werden.

* 1.) zum Vorwerk (Hörden; Annaberg, den 5.

476 Murg. 159 (IRuth. Ackerland, 7-1

: 2.) beständige Wiesen, Ehrenfriedersdorf daselbü. scherzhafter Dichtungen zum freien au die * ' 1111

;; . 12.-z . Gartenland; „„ „. d'1* "“',7- “"W““- _ mundltchen Vortrage un„d zur Unter- rhefin. prättFtstjtfeTléY.nd§jltllez211111tctbb1115nds1111119111ch5euck“

0) zum Vorwerk Bohnenlcmd: zwe, 1 ck thhelm Schrefer, haltung én gaesellschaftltchen Cérkeln lands und der angrenzenden Länder nehmen Bett!!!“

320 Morg. 8 QNutb- Ackearkaz'td/ . * B.;A-Aseffor und Actuar. Ybildeter Stande. ]. Abtheilung: Ernüe lungen an: doch kann man si'cb auch direct én fran- 69 : [70 bestandxge Wresen, Iultus Oernhardt v. Fromberg, icbtungen. jster Bd. [ste Lief. ]1.Avtheklung:.kjrten Brééfen an'den Unterzeichneten wenden.

3“ e 136 - Gartenland , _ Sämmtncbe Vorwerke haben außerdem Grundwetdc, _..-

Gem: m Person, oder durch gehörig Bevollmäch-

Das Königl Sächs. Bergamt Geier mit

311111835

Termine 'an Bergamtsßclle zu worunter sehr bekannte Werke von:

Maxsano, Witzleben, Woltmann u. A. m. Auswahl der

Dtxse Sammlung besteht aus 57 Bänden,

Faß (Zurck)! xincn .. s u t 1 8 3 5 * ' Mettler zu haben. ua ' ,' ck Verlauf der Lezpzxg, xm Januar 1835.

in allen Buchhandlun en in Berlin bi . " nalen gesammelte enthalten wird. g / e C" S. DxeThaléaerscheént siereot

. Ludwé S rack. . Ausfuhrleche Verzeichnise sind Zurck) (11111: Buch- 5 sgr. oder 18 Kr. ")“"- im Pr

gehörig angegeben haben, ihrer Mittler *" Berlin, Stechbahn Nr. 3“ nen Band aus, zu dem bei std

Interessantes Sammelwerk für das deutscheVolk.

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1111.11“. Blüthcn ausde111schanéchter-Von wet u wei gärten. Eine AusWahl ernster undoder12D1uc1§bogch111111tt111e§1ch21

Februar 1835.

B-A-Affessor. Scherzhafte Dichtungen. [üer Bd. [ße Lief.

111. 211116: Spiele des Komm; und Momus. C- H- F- Hartm

die namexttlich bei dem Vorwerk Plauerhoff sehr an- sehnlich 111, fcxncr die emeinschnftlichc Aufhütung in der Altstädttschen For , und sind mit den nöthi-

1107186110110". 1)011'1

. . ' 191“ 11(*111*.11iu- (' n ' - ' en Wohn- und Wirtbschafts-Gebä11den so wee mtt ]" :'( " “***-““*".“ 891110310119, ""“ """" "' Zinkgem Vieh-x Feld- und-Wirthschafts-Ö“nventariu1n““i“" ““""“!"MU' "'VW-M* 55'14 ""l“?" “)“" ""'"

(111101-1701'1111111'8- 111120i§12

Eine Sammlung der vorzüglichüen Anekdoten ...... zur,Unterhaltung in gesellschaftlichen Cirkeln gebildeter Stände ]ster Bd. lüeLief- Stercw

111121- 111111 [**-"(.*1'55111111'. 8011-0111 in

5 sgr. oder 18 K1'.“rt)em.

[16101511631011 1512111 cr 1!“ “. ' , . . . - » ' ' persebcn- * _ :o" n.,unzen 7,0111 11.1111 "..-„1111111015011 Achnlichc Geznnmlwerke giebt e_s- gletche aber ganz der Einbände) 0 Thlr. 6' Brandenburg, ,denißa Fe,?“zuxr 1835. , . 14111“ 1'0311- 111111 11111012» 13111011! 1,2111?! YYY] YitMlÉchuMM"??YectsgfieMtl'iMrAerirk 7BTY111M tds; TeX, 101) rräthég in,dert * . 1 ) , * ' 1 . , . o Okara-tFZZ-xegsetßtyx CZ:??- unrdg Z Wepttékeard t1,1111) 1191 11:11:91- 111111 1168169111-815111 1319511111 ordnung und eme nllscitige Sorgfalt auf 11111: Zweck- u ) an n g List, en Berl:

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Preis 7.1 sgr.)!der Thalia 111 also dahin geré-xhtct, dcm deuts

, Die Syéele des Komax? und Monms in der * Adolphe, Alpensleben, Therese „_ Artner, ten AbtlZetlung dcr Tpalea machen ein für sch sich über ihre Person und Ver. BronkkowsW Öckloßsohn/ Victor Hugo, üehendev Ganzes qus, welches ““ck "W "“ck **

vorzüglicbüen deutschen Anekdoten sowohl neue, unbekannte, als auch aus den b“

gen z11-vier Bogen auf feinem apier cdruckt tn farbtgen Umschlägen broschirßtpjedc 1110011111);

ein Haupttitel mthegésjer erscheint. Der vom terzetchneten so btlltg gesiellte Preis wird dfeAnséh fung der Thalia auch jedem Unbeam'tteltcn erleicvtk

. . , , Be örderer und a ' “5 ella So eben tsk erscheenen nnd an Berlin bet T gen vfon 12 Exen1plaET-etr1n "x'lFrreIxYlIKU-é YejB Fk Exp!

.“; Freiexexnvl. und bei 50 Exempl. 10 Freicxemvlak"

Rokkeck's Welkgeschichke in 9 Bänden- tyv Ausgake 1835. Pxän.=Prers jeder Ltcf. brock). (1834, gr Z...), weiß Papier, Freyburg, (. 137111611 ungebunden 5 Thlr., und gebunden (je nach der lk-

Läutcrung des 1.“

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Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Das 2te Stück der dieSjährégen Gesckz:Sammlung, welclées

cute ausgegeben wird, enxhält die Allerhöckysten Kabinets-Or-

. es unter

rNx, 1576. vom 28. September 1834, wegen Einführung der 11. Klasse des Tarifs für die im Besthe des Staats befindlichen Fähr-Anstalten auf dem Rhein und des- sen Nebenflüssen vom 27. Mai 1829 bei der Privat- Fähr-Anstalc zu Bonn;

, 1577. vom 8. Januar d. I., betreffend das für die Oeff- nung der Brücken über die Oder und die Wartye bei Küstrin zu entrichtende Aufzugs-Geld, und

: 1578. vom 11ten 0j11§110111, betreffend das Verfahren bei

* Löschung solcher Rittergüter, Welche die Ritterguts; Eigenschast a1_1f Zerstückelung oder Verminderung der Substanz verloren haben, in den Rémrguts- Matrikeln; zuleßt

1579. die Bekanntmachung der Allerhöchsten Kabinen;- Ordre vom 2611er: 0j115110111, enthaltend die Be- stimmungen über die erledigte Verwaltung des Fi- nanzxMiniskecii vom 6. Februar 1835.

Berlin, den 12. Februar 1835.

Debits-Comtoir der Geseß-Sammlung.

Zeitungs-Rachrichten.

Au6land.

Rußland.

St. Petersburg, 4. Febr. Se. Majestät der Kaiser aben dem Königl. Dänischen Wirkléchen Etatsrath Schumacher, em Königl. Preußischen Professor und beständigen Secretair 1r Akademie der Wéss.nschafcen in Berlin, ])1'. Enoke, und dem dnigl. Schwedischen Direktor der Sternwarte zu Stockholm, constrand, welche sämmtlich dem General-Léeutenant von Schu- ert bei der ihm aufgetragen gewesenen ChronoMeter-Expedition ülfrejche Hand geleistet haben, den Stanislaus-Orden dritter lasse verliehen.

Der General-Léeutenant und Commandeur des abgesonder- tenKaukastschen Corps, General-Adjucant Perowskij11., hat den 1:1 1173111 Rdnr- Orden erhalten.

Am 17. (LT).) Dezember 11.3. starb in Paris, an den Fol- gen einer Pulö-Ader-Geschwulst, der durch seinen Hefdenmuth, Besonders durcb Anzündung der Weichsel . Brücke (nach der Schlacht von Ostrolcnka), bekannte Oberst vom Generalstabs, Zuléj Walenténowirsch Sliwizkij. Kurz vor seinem Tode be- dauerte der Versche1dende, daß seine Asche in der Fremde ruhen solle. Als Se. Majestät der Kaiser, diese lcßee Aeußerung des Sterbenden "fahren, befahlen Allerhöchstdiesellsen, daß der Leich- nam des Obersten Sliwizkij auf Kosten der Krone aus Paris 1114) Polen geführt und mit allen dem Generals-Range gebüh- renden Ehrenvezeigungen in der Befestigung der Brücke von Praga, Welche von nun an das Sliwizkische Fort genannt Wer- den-soll, zur Erde bestattet Werde. Zugleich verfügte Se. Maj. d1r Kaiser, daß Sliwizkös Pcivat-Schulden bezahlt und aUe AUSgaben, welche die Krankheit m1't s1ch brachte, von der Krone beßritten würden. Sein Vater und seine Mutter soslen Pen- sionen von 3000 Rubel jährl1ch beziehen. _ Den beiden Töch- tern der Hauswirthin, bei 1velcher Sléwizkij wvbnte, und Welche khn während seiner Krankheit pflegten, find 300 Dukaten und Geschenke aus dem Kaiserlichen Kabine: verliehen worden.

Die Gebrüder Eichhorn find, nachdem sie am 30. Januar *")r drittes Konzert zum Beßen der Hülfsbedürftigen gegeben, nach Moskau abgere-st.

In dem hiefigen Münzhofe sind seit dem Jahre 1810, Wo “Privatleuten gestattet wurde, Gold und Silber, sowohl in

arren als verarbeitet, für ihre Rechnung und ohne daß ihnen dadureh Kosten erwuchsen, in Mun en auspräaen zu lassen, auf dieseWeise 22.102825 Rubel in old und 66,698570 Rubel in Silber geprägt und außerdem “noch 18,938,348 Rubel in BanksAsfignatéonen für freiwillig eingelieferce Metalle ausbe- 1“ lt wvroen.

Die Landwirthschafeliche Zeitung liefert einen inter- kssanten Artikel über die Aerndte des vorigen Jahres im Rusfi- schkn*- Reiche. 4 verschiedenen Gouvernements mehr oder minder ergiebig war; am besen sei sie im Woronesh'schen Gouvernement aus, wo das 9te Korn und noch darüber geärndtct wurde; mittelmäßig war [“ im Wolyn'schen, Orelschcn und in Kurland, wo man unge- fähr'das 51e oder 6te Korn erhielt, und am schlechtesten im Wi- tel'skksch“en, Wladimirschen und Smolenskischcn Gouvernement, i",tvelchen im Durchschnitt nur das 21a Korn geärndtet wurde.

mWitebskischen wurde vom Sommer-Korn kaum dée Aussaat *UkÜckSkhalten. Der mittlere Ertrag des Winter-Roggens betrug mehr als das 4te Kom.

Aus Berdjansk meldet die Russische Handels-Zeé- tung: „Der Herbst zeichnete fich durch einen besonders günsti- Der Fang der Zärthe (0191111118 1711111111

'*'-) géng-im verflossenen Herbffe fast täglich vor stcb, und wenn der Wind nicht ganz ungünstig wehte, so brachte ein aus- getvorfenes Netz 2 _ 300,000 Stück ein. In der Nacht auf den 1. Nov. wurden sogar mit einem Wurfe gegen 500,000 Stück, Und durch drei andere Neße bis auf 700,000 Zärthen gefangen. 1000 solcher Fische sollen 15- 17 Pad wiegen. An

rt und Stelle wurde im Sepccmber für das Tausend 5 _ 7

51- gezahlt; in der ersten Hälfte des Oktobers nur 3-4Rbl. ;!"d in der zweiten Hälfte nur 80- 150Kop.;-jeßt ist der Preis ““ dUkch8änqig nur 80 Kop. Fast täglich langen hier gegen * Ockck|n-Fuhren an, auf welcher die Fuhrleute der drei Neu-

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' verschieben, unter der Bedingung jedoch, daß ihm freigestellt

Es geht daraus hervor, in wie fern dieselbe in. Ick) erkläre nun hiermit laut und öffentlich, daß die Homöopathée diese

Allgemeine

rcußiscße Staats=8

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Berlin, Donnerstag den 12ten Feerar

cittt'ng. _

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Russschetz Gouvernements diese Fische in's Innere des Reiches ' tranSpormJen.“ - - .

Frankreich. 1

Paris, 4. Fkbr. Lord Adokpbus Féß-Clarence, der Mar. qms von Clanrécarde und Herr Aston, gegenwärtig Britischer Geschäftsträger in Paris, hatten vorgeste'én die Ehre, zur Kö- nigltcben Tafel gezogen zu werden.

In dem heutigen Bulletin des Temps liest man: „Die einen Augenblick ausgegebenen ministerjellen Zntriguen habxn ge- stern Abend mit erneuter Lebhaftigkeit begonnen. Zuvörderst bleibt _ der Graf Sebastiani ganz aus dem Spiele, Er hat fick) kläglich geweigert, in das Conseil einzutketen, und will lieber nach Lon- don gehen. Aber Herr Thixrs isk ,néchtsdestoweniger der Mei- nung, daß da, wo die Macht der Rede ist, auch die materielle Gewalt hiukommen muß. Und da er nun, seinem eigenen Ge- ständnisse ufolge, der erste Redner des Ministeriums ist, so zicmt cs ckck.auch nach seiner Anscht, daß er erster Minister werde. Diesen Ehrgeiz ist er indeß bereit , noch einige Zeit zu

werde, unter allen Portefeuilles zu wählen, und es leidet nun keinen Zweifel mehr, daß er nach dem Ministerium der auswär- tigen Angelegenheiten strebt.“

Herr Hyde de Neuville sagt in einer Rachschrift zu seinem gestern erwähnten Schreiben an die Gazette de France in Bezug auf die Nord-Amerikanische Schuldforderung: „Man hat mich gefragt, wie ich mécl) unter der vorigen Regierung un- ter ähnlichen Umständen, wie die jehjgen, benommen haben würde? Meine Antwort isk, daß ich als Minister des Königs mir dée Khrerbiétige Freiheit genommen haben würde, Sr. Ma- jestät zu aqcn: „„Sire, nach einer solchen Botschaft geruhen Sie; dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten anzubefehlcn, den Traktat wieder in sein Portefeuélle zu stecken, und ihn erst den Kammern vorzulegen, nachdem dem Lande und Ihrer Krone die gebührende Genugthuung zu Theil geworden ist.““ Ick hätte hinzugefügt: „„Ihr See-Minister, Sire, ist für jeden möglichen Fall vorbereitet, um Ihr? Flagge respek- tiren zu lassen.““ Heute sage ich, daß unsere tapfere Marine und der Admiral Duperré siets der Franzöfischm Flagge Ach- tung zu verschaffen wissen Werden. Man hat mich gefragt, was ich thun wüxde, wenn ich Deputérter wäre. Ich antworte, daß ich thun würde, was ich bei einer ungleich minder wichtigen Gelegenheit als Mitglied einer Kommisfion that, die, wenn ich nicht irre, den achtungswerthcu uuerschütterlichen Grafen von Kergorlay zum Präsidenten hatte". Meine Meinung wäre, dgß man dm Traktat einschlafen ließe und auf diese Weise so mal wie möglich den groben Fehler einer Verwaltung wieder gut machte, die da glaubt, daß noch von Geld die Rede seyn kö1me, naxhdem die Ehre so wesentlich verleßt worden ist. Man wird vielleicht finden, daß die Legitimiften sogar ihren Gegnern keine ganz schlechte Rathschläge ertheilcn.“ _ _,

Herr von Pontecoulant hat der Akademae dxr Wessenschaf- ten eine sehr interessante Notiz über den Haaey'xchen Konrexen, dessen Erscheinen er auf den 13. Nov. 0. I. fetioelzt, überretcht.

Herr Armand Marrast hat heute im „National“ die ange- kündigten biographischen Nottzen über die M1tglie_der der Pairs- Kammer begonnen. Der jcßige Präsident dicser Kammer, Herr Paöquier, eröffnet den Reihen. .

Der unter der vorigen Regierung so hejftecg angefeindete Polizei-Präfekt, Herr Mangin, der vor emrgen Monaten nach Paris zurückgckehrt war, um seine frühere Laufbahn als Advokat wieder zu betreten, ist gestern nach kurzem Krankenka- ger gestorben. Er hinterläßt 11 unmündige Kinder. .

Man WW: in den Salons der Vorstadt St. Germam viel von einem kleinen Wunderkinde. Es ist ein Knabe von 8 Jah- ren, der mit unglaublicher Leichtigkeit Alles, 1_vas man ihm in Lateinischer, Gricch1scher, Englijcher und „Chmefischer Sprache vorlegt, überseßt. Daeser kleine Gelehrte tst der Sohn des be- rühmten Capitaén von Urville, der auf dem „Astrolabe“ die Reise um die Welt machte.

Der Streit über die Homöopathie wird hier von Tag zg Tage lebhafter. Exner der erfrigßen Anhänger des H0hnemann_- schen Systems, Herr Achill Hoffmann, hac em Schretben m_ dte Gazette einrücken lassen, in welchem er untxr 2111011111 ]aZt: „Icywül die Frageaufeineklare, dcutltcye undd best-mm'te Werse hm- stellen: Die Luftröhren-, Gehirn; und Unterlecbs x Entzunyungen smd Krankheiten, deren Ausbruch so plötzlich, derer) Encwwkelung so rasch ist, daß die gewöhnliche Arzne1kuns1 daeselben nur durch die gewaltsamsten Mittel zu bekämpfen'werß; und doch find dre Resultate immer sehr ungewiß, und_ dte„RekonvaleSce_nzen schr langwierig. Das sind Thatsachen, dae Ncemand bestreuen wird.

furchtbaren Krankheiten fichererund in kürzerer Zeithe1lt, ohne weder zu Aderlässen, noch zu Bluxc'gcln, noch zu Brechmcttcln, noch zu irgend einem jener gewaltsamen Mttxel, welche den Kranken quälen und “seine Leiden vermchret), thre Zusfiucht zu nehmen. Was ckck auf diese Weise cckläre, bm i_ch berett, hcure, morgen, wann man will, zu bewcisen, vor so veel Zeugen, wie mc_m ver- langt, unter der einzigen Bedingung, daß dte Krankhcg nicht schon durch die Mittel der alten Schule bedeuxcnd vcrschlm1m1rc oder unheilbar gemacht Worden :|. „Diqs :| mehr als eme Geld-Wette, die ich übrigens auch berett bm, eiyzugehcn; es ist eine Herausforderung zum Nutzen der Menschhetc; tch wünsche, daß sie angenommen werden moge.“

Zn emem Schreiben aus Ba_yo_nne vom Zlsken v. M. heißt es: „Wir vernehmen, daß dee [ungen Leqte in den Thä- lern Esteribac, Anne, Egucs, Eéeabarte, Lizoqtp, Vuzlalegna,

zaondoa, Arriagonti, Ulzania, ero und Onctn, 1800 an der Zahl, die Waffen zu Gunsten des Don Carlos ergrcffen haben.

111 WM 0. M. hat Zumalacarreguy in der Umgegend von Santa Cruz de Campezu und Urbijo über die veremégten Zn- surgenten von Navarra, Alava und Biscaya Heerschau gehal- ten; die Zahl der Truppcn aller Waffengattungen beltef fich auf 22,000 Mann. _ Die Operationen der Karlisten gehen schnel1er

von (7011111, als ich 1. 11.11 ;9 einge11§ldet hatte. Wir haben die Nachrichc 2011. W.“ B-zx'rkzung Reinoxas durch das Corps Eraso's

7 erHalren, Wäthd Zznnalacarrc'guy die _aanze in der Umgegend

von Pnenta de la Revue; vyreänigte Armee in Schach hä_lt. Reinosa ist 092 Hauptoxc o.."r Pwvinz Palencia und bat eme Bevölkerung von 15,000 Seelcn. Es ltegt naße am Ehro auf der Heerstraße von Santamer nach Madrid. Dte Garnewn vpn 350 Mann ergab srl) ohne Schwerdtßreich und is? größtenthnls in die Reihen Oer Znsurgenten gccrkten.“

Großbritanien und Irland.

London, 6. Febr. Der König ertheilte vorgestern dem Admiral Sir Robert OtWay und dem General Str James Cockburn Audienz. Morgen Werden Se. Majestät in Brtghton eine Geheimeratbs;Versammlung halten, zu welcher fich sämmt- liche KabinetQMinisrer von -London dorthin begeben werden. Der Zweck dieser Versammlyng ist die Ernennung der neuen Sheriffs.

Die Brighton Gazette meldet: „Als am Montag Nach- mittag die Königin nach dem Hafendamm fuhr, kamen die Rä- der ihrer Kutsche mit einem der Thorfiügel am Eingang der Esplanade in Berührung, so daß derselbe völlig zertrümmert wurde und der Wagen nur mit Mühe wieder frei gemacht wxr- den konnte. Die Königin und ihre Begleiter stiegen sogletch ab und seßten ihren Weg zu Fuß fort. Das Zusammxntreffm des Wagens mit dem Thor kam daher, daß der Posttllon zu kurz umgelenkt hatte.“ - _

Der Morning Herald jaar: „Man hat allgemem be- merkt, daß die Prinzejfin Victoria während ihres “Aufenthalts zu St. Leonard's sehr gewaäxsén ist, und Haß s1ch tbr Sekund- heitS-Zustand bedeutend gebessert hat. Dre Schwäche m d_en Füßen, woran JhreKöningoheét zu dxm großen Lecdwesen th- rer Freunde zwei bis drei Jahre lang lm, soll sich fast ganz ge- geben haben.“

Der Herzog von Cumberland besuchte am Montage seinen Bruder den Herzog von Sussex im_ Palast zu Kensington, und verweilt? fast eine Stunde bei demjelben. Kurz darauf stattet: Lord Wkelbourne dem Leßteren einen Besuch ab und begab sch dann nach Pansanger zu dem Grafen Compex. Der erzog von Susscx wird fich gegen die Mitte des Aprtls an den ugen operiren lassen, und die Aerzte geben die beste Hoffnung, daß Se. Königl. Hoheit das Gesicht vollkommen warder erlangen werdcn. .

Jm auswärtigen Amte wurde gestern em zweistündiger Ka- bincts-Rath gehalten. _

.Der Graf von Harrowby besucht 1th öftexs den Herzog von Wellington. Hieraus will dcr Globe schließen, daß Erste- rem eine Stelle im Minißerium zugedacht sey, oder daß er sich um eine solche bewerbe.

Der Fürst Esterhaxy wird gegen den 14cm 0. M. von Wien hier erwartet, doch ist es noch nicht bekannt, wie lange sem Auf- enthalt in London dauern wird. .

Die Times bleibt, ungeachtet ihrer in sonstiger Hmsicht ganz ministeriellen Farbe, auch jcxzt, wo dix Ernennung des Mar- quis von Londonderry zum Russ11chen Yotxchaster von dem Mar- 0216 sclbsk eingcstawden worden .isk, bet threr früheren Ansicht, daß dies eine Ernennung sey, die das ganze Lgnd xadeln werde.

Die Marquésin von Londonderry sol], 1vte htesige Blätter vcrstchern, ihren Gemahl nicht nach St. Patewburg begleiten oncn. .

Jm Manchester Guardian heißt e_s: „Es ist vaelleéchc von Interesse, zu bemerken, daß 224 Grafschaften, Städte un_d Flecken ihre Repräsentanten nicht gewechselt ha_ben_, und-mtc Einschluß anderer, wo nur eins" der früheren Mttglceder wxeoer gewählt worden ist, nehmen nicht xveniger als 463 Mitglieder, also bedeutend mehr als zwei Drittheile des gqnzerx Hauses, ihre alten Siße wieder ein; doch smd hiervon dtexentgen Mit- glieder des vorigen Parlamentes auSgenommen, welche zwar aufs neue, jedoch von anderen Wählerschaften erwählt wor- den nd.“ .

[Fluter den vielen Broschüren, welche der leßte Münster- wechsel hervorgerufen hat, wird besonders eine, unter dem Ti- tel: „Konservative Reform oder weitere Entwickexung der Grund- sätze und Polink dcr Peelschen Verwaltung.“, 111 der Form ei- nes Schreibens an einen konservativen Whtg, 'von der Times wegen ihrer Gedikqenheit und ihres guren Snls sehr ge-ühmt. Das enannte Blatt theilt einige AuSzüge aus derselben mit. unäch| äußert sich der Verfasser über die Ungereimthetc der Voraussetzung, daß irgend ein Minister es wagen würde, die Reform-Btll zu verüümmeln. In unseren Klubs und an anderen Orten“, sagt derselbe, „so was in allen Fällen, wo die Stimmenmehrheit entscheidet, pflegt ex; uns Allen tägléch vor- zukommen, daß wir uns einem uns mißfallendcn Vorschlage aufs Aeußerste widersclzcn, unS'demselben aber unterwerfen, sobald er von der Majoritäc angenommen ist, und uns _dann dadurch. gebunden glauben; und wenn uns späterhitxetwa dte oberfke Ver- waltung durch Wahl übertragen wird., so sehen wir die Sache als beschloffen und abgemacht an und glauben, nichts Anderes damit zu thun zu haben, als uns danach zu richten. Warum sollte nun eben diese Regel nicht auf die Verwaltung der Staats- Angelegenheiten angewandt werden? Was _könnte “zu der Fo!- gerung berechtigen, daß ein Staatswann, wen er sick; einer Maß- regel widersetzte, als fie zuerst vorgeschlagen wurde, und als so für alle Parteien eine offene Frage war, slch des aid, nachdem fie nicht nur Geseß, sondexn em Geseß von der rt geworden,. daß er dadurch als Mincster sowohl in Betreff der Pfixche als der Klugheit in eine ganz andere Lage verseßt wnd, nun unredlicher Weise bemühen sollte, dees zu einem Be- standtheil der Verfassung gewordene Gesetz zu umgehen und auf- zuheben.“ Weiterhin zählt der Verfalser du; von den Ministern gegebenen Versprechungen auf und spricht dre UcberzeUgung aus, daß sie dieselben auch erfüllen würden. Als solche nennt er die Untersuchung des Corporationswesens, die Abschaffung der Kix- chen-Sceuern, eine vernünftige Maßregel nach dem Grundfos

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