1835 / 43 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

"VX;€;-** '

"aber eine a:;dere Bestimmung. Die „Inseln dem Lord-Ober-Commijsair und seinem Gefolge eine Ci- 'gierung, was die gewöhnlichen AUEgaben betreffe, nichts koste.

_hat, nach

'lassunÉ _eingereicht haben.“ t

der in der [ehem Session eingebrachtewBiu in Bezug auf die Trauungen der Dissenters, einen billigen und friedlichen “Zehn- ten-Vergieich in Irland, so wie eine Berücksichtigung der Frage über die Zehnten - Ablö ung in England, die Ver- besserung der Anglikanischen irchen : Ordnung, die Erhal- tung des Friedens, die Ausführung. der bestehenden Traktaten, die Aufrechterhaltung des Staats-„Kredits, die Befolgung strenger Sparsamkeit und eine gerechte 'und unparteiische Rücksicht auf die Interessen des Ackerbaus, der Fabriken und- des Handels. Die Art und Weise, wie der Verfasser sich über die Dissenters ausspricht, scheint der Times nicht ganz so liberal, wie seine übrigen Ansichten, doch empfiehlt se auch in dieser Hinsicht seine Bemerkungen denjenigen an, die mit der Entwerfung des Plans zur Abhülfe der Beschwerden dieser Einwohnerklasse beauftragt werden möchten. Es heißt in dieser Hinsicht in der Broschüre: „Laßt uns wvhl erwägen, was wir geben, und die Dissenters gebührend würdigen, was sie empfangen. Man täusche sci) nicht über die Wichtigkeit des vvn uns geforderten Opfers und halte es nicht für unbedeutend. Unter aUen Rechten, Welche die Englische Kirche jest befiizt und ausübt, giebt es" keines, das die Kirche fester mit jedem Hause und jeder Familie. im Königreich verbindet, als“ die kirchliche Feier der Trauunas-Ceremonie; die Kirche wird dadurch gewissermaßen in jede Familie des König- reichs eingeführt, und wer die Stärke und Kraft nicht begreift, wclche die Kirche daraßs schöpft, der kennt die menschliche Na- tur nicht. Und kann'die Kirche dies Recht verlieren, ohne zu- gleich einen festen Halt und einen großen Theil der allgemeinen Liebe und Ehrfurcht einzubüßen? Viele Dissenters sind dies nur dem Namen nach und neigen fich sehr zur Englischen Kirche hin, eine Neiguug, die jeßt durch die Berührung, in welche sie bei Taufen und Hockzeiten mit den Geistlichen dieser Kirche kommen, täglich vermehrt wird, so daß die Anglikanische Kirche immer mehr an 9J2acht und Einfluß gewinnt. Sobald sie also den Dissenters einräumt, sich ook ihren eigenen Geistlichen“ trauen u lassen, bringt sie ein großes Opfer an dieser Macht und die- ?em Einfluß.“ Schließlich äußert der Verfasser die Besorgniß, daß es durch die Cedirmrg des Trauungs-Rechts an die Dassen- ters in Zukunft erschwert werden möchte, die Vollziehung einer Trauung zu ermitteln und Trauungsscheine zu erhalten; diesem Uebelsiande aber, meint die Times, ließe fich am besten dadurch “abhelfen, daß in jedem Bezirk ein Beamter mit der bürgerlichen Einreqistrirung der Trauungen beauftragt würde.

Die neu ernannte KirchenxKommisfion hat sich schon wei- mal im Lambeih-Palaft versammelt. Die Oppositions-B ätter greifen auch "diese von dem jeßigen Miniüerium getroffene Maß,- regel an und meinen, sie habe nur den Ztveck, die vorige Ver- waltung in Mißkredit zu sehen, damit man sagen könne: „Seht Ihr, was wir jeßx thun, hätte schon vor zwei Jahren gethan werden können.“ Uebrigens, fügen sie hinzu, werde es fich ja zeigen, was 'für eine Kirchen-Reform der Erzbischof von Can- terbury und Sir Robert Peel „zusammenbrauen“ würden, da die Bill, welche der Erstere dem vorigen Miniserium in dieser Beziehung vorgelegt habe„von diesem als ganz uyzureichend und seiner Unterstühung unwürdig befunden worden jep.

* , Die Times hält es für vollkommen Unsinn, daß einige Blätter meinen , Lord Palmerston würde, wenn Lord Francis Egerton ein Amt im Ministerium annahme, an dessen "Stelle als Parlamenes-Kandidat für Süd-Lancashire auftreten, da der Erstere doch sehr wohl wissen müßte, daß er dort nicht die ge; ringske Aussicht habe, den Letzteren zu verdrängen. .

= Vorgestern versammelten sich die Direktoren der Oskindischen Compagnie im Ostindischen ause, woselbst der General-Lieme- nant Sir Henry Fane zum ber-Befehlshaber der Streitkräfte der Ostindischen Compagnie ernannt wurde, Zugleich wurden Herr M. B, Martin provisorisch zum driiten ordentlichen Mit- giiede des „Indischen Raths und Herr John Sullivan zum pro- visorischen Mitgiiede des Conseils für das Fort St. George ernannt.

Der Türkische Botschafter, Nami! Pascha, und seine Be- gleiter besuchten gesiern Herrn Burford in seiner Maler-Werk; statt, um das Panorama von Jerusalem, an dem derselbe jetzt arbeitet, in Augenschein zu nehmen, Die Arbeit fand ihren vollkommenen Beifall.

Der Grueral-Lieutenant Sir Robert Wilson bereitet sich zu- “seiner Abreise nach Korfu vor, wo er den Posten eines Lord- -Ober- Commissairs und Obrr- Befehlshabers bekleiden sol]. Es ging erst das Gerücht, daß Sir Robert mit einer Mission nach Spanien abgeschickt werden solle, indem man nämlich den jeßigen Kymmissar im Hauptquartier des General Mina zu Pampelona, Ober]? Wylde, zurückzurufen beabsichtige; Sir Robert erhielt Morning Chronicle be- merkt, es sry vielleicht nichtc1llgemein bekannt, daß die Ionischen

vil-Lisce bewilligten, und daß dieser Posten der Britischen Ne-

Lord BroUgham ist gestern Abend von seiner dreimonatlichen Reise durch Frankreich wieder hier eingetroffen.

Sir Edward Knatchbull ist gestern von hier nach Kent ab-

erei . * g ?Der Oberst Caradoc, ehemaliger Britischer Kommissar bei der Armee der Königin in Spanien, ist von einem Besuch, den "er" seinem Verwandten, Lord Howden, in Yorkshire abgestattet aris zurückgekehrt.

Der ourier sa 1: „Von unserem Bayonner Korrespon- denten hören wir,daß lauder, ehe er sein Portefeuille ab egeben, sich bemüht habe, ein Minifterium nach seinem eigenen uschnitt zu bilden, und daß er der Königin den Vorschlag gemacht, die Herren'Ofalia und Remisa zu Mitgliedern desselben zu ernen- nen; erst, als ihm dies abgeschlagen worden , soll er seine Ent-

!" Robert P?“ hat für "ck seinen Pächtern auf der In- sel Thonet 20 pCt. von der n chsten Rate ihres Pachtzénses er- lassen. *Die ministeriellin Bt_ätter führen dies als einen Beweis an, daß es dem Premier-Mmister Ernst damit sey, den gedrück, ten Zustand der arkerbautreibenderi Klasse zu berücksichtigen.

Am Mittwoch Nachmittag ist das 11 der Expedjannach dem Euphrat bestimmte Fahrzeug, der eorge Canning“, von Liverpool abgesegelt, Das Königl. Dampfooot „Alban“ Wird die Fa rt bis ur Syrischen Küste mitmachen. Dem Vernehmen nach, [Hub 15 fßdiere von ausgezeichnetem Talent, 20 Artille- riften, 6 Maschinenmeister, 7 Schmiede _und 2 Dolmetscher, zu, sammen 50 Personen, zu dieser Expedition engagirt, die unter dem „Kommando des Obersten Cheéney von der König!. Artillerie stehen werden. Der Offizier, welcher der zweite im Kommando ist- befindet |ck bereits in Syrien und trifft daselbst V_orbere1„ tungen LU dem Unternehmen. Zu Malta werden noch eme An- zahl von Tagelöhnern und_Matrosen in Dienst genommen Wer- den; *Der „George Cannmg“ hat die Bestandtheile zweier ei- serner Dampfböte, des „Euphrat“ und des „Tigrés“, nebst ih-

_ lebt hatte.

- ] 72 Bord. Die Expedition wird den Oronies, der bekamatlich un- weit der; Meerbusens von Skanderun ins Mittelländische Meer fällt, so weit derselbe schiffbar ist, hinauffahren. Dann sollen die sämmtlichen Materialien durch eine Wüste von 30-40 Meilen Länge auf Kameelen, die ein jedes etwa eine halbe Tonne u tragen im Stande und an der Syrischen Küste wohlfeil u ßaben sind, bis nach Bir am Eüphrat transportirt werden. Éi- _nige der schwersten Artikel aber will man auf Wagen fortschaf- fen. Zu Bir sollen die Dampfböte wieder zusammengeseßt wer; den. Der Großherr und Mehmed Ali haben, so weit ihre Au- torität sch erstreckt, der Expedition ihren Schuß zugesazt.

Ein Supplement der gestrigen Hof-Zeitung ent ält eine nach Beendigung des Krieges in Curg ((Zom'Z) von ord W. Bentinc'k an die'Armee erlassene Proclamation.

, Sie ist aus dem Hauptquartrer Utacamund vom 17. Mai datirt

i l und drückt , die Zufriedenheit des Gouverneurs aus mit den durch den Bri- , gadier Lindesay gegen den Radschah ausgeführten militairischen , Operationen. Der Lord dankt dem Oberst-Lieutenant Stewart, weicher ein Detaichement der Hauptarmee kommandirte, ftir die , Ueberwindung der ihm vom Feinde encgegengeseßten Hindernisse , und die von ihm bewirkte Vereinigung“ mit der Kolonne des „[ Obersten Foulis. „Das Unternehmen der Kolonne unter dem - Befehl des Obersten Wangh“, heißt es in dem Armee-Befehl, ! „isi völlig verunglückt, der Verlust vieler braven Leute, jedoch vor allen des tapfern Oberst-Lieutenants Mili, isi zu beklagen.“ Lord Beniinck rühmt dann die von den Offizieren und Solda- ten, namentlich des 55|en Regiments, an den Tag gelegte Tapfer- keit, und stimmt der Meinung des Brigadiers Lindesay bei, daß der Oberst Waugh Wegen des Unglücks, das ihn betroffen , kei- nen Tadel verdiene, indem dieses den Schwierigkeiten des Ter- rains zuzuschreiben sey. Der Tages-Befehl lobt das Benehmen des Obersten Foulis, des Oöerst-Lieutenants Jackson, welche ein Hülfs-Corps befehligten, und des Qberst-Lieutenants I. S. Fra- , ser, der dir Untrrbandlungen mit dem Feinde leitete. Aus" Halifax sind Briefe und Zeitungen bis zum 1.7ten v. M. hier eingegangen, Die Provinzial;Legislatur von Neu- Schottland hatte die Bill wegen Ablösung der sogenannten Quit-Renten angenommen und 2000 Pfd. jährlich als Aequiva- lent bewilligt. Wkan debattirte über eine Maßregel, wonach die Grafschaft Halifax; in 3_ Grafschaften, Halifax, Colchester und Picton, getheiit werden sollte, wovon dann die beiden ersten jede vier, und die leßtere drei Mitglieder in dir Legislatur senden soll- ten. Aus einer für detx Monat Dez. publizirten Bevölkerungs- Tabelle von Nieder-Kanada ergiebt sich, daß diese Provinz. 396,035 Französische und 146,782 Britische, zusammen 542,81?“ Einwohner zählte. Der Winter in dem Britischen Nord-Ame- rika war so streng, wie manWhn seit vielen Jahren nicht er-

Mit Bezug aus die letzten aus Washington eingegangenen Nachrichten (s. den Artikel Vereinigte Staaten) sagt der Globe: „Bei der je igen Lage der Dinge zwischen Frankreich und den Vereinigten taaten kann der von dem Staate gefaßtr Beschluß a[s_wichtig angesehen werden, indem er die friedliche Gesinnung dieses Körpers, der von dem Präsidenten gewünschten feindlichen Stellung gegenüber, zeigt. Auch wird dadurch wahrscheinlich die friedliche Ausgleichung der Amerikanischen Forderungen er- leichtert werden, da Frankreich nun nicht mehr den Vorwand hat, welchen der Finanz-Minister Herr Human, als er vor ei- niger Zeit der Deputirten-Kammer den Gegenstand wieder vor- legte, anführen zu müssen glaubte, nämlich, daß Frankreich, wenn es 'dem Anschein nach sich durch die Drohungen des Präfidenten

«___.

einschüchtern ließe, sch den Vorwurf zu iehen würde, als ob es der Furcht das xugestände, was es der Éerechtigkeit verweigerte. Der Beschluß des Amerikanischen Senats isi etwas demüthigend für" den General Jackson, da ein direkter Tadel der von diesem am empfohlenen Verfahrungsweise darin liegt. Es dürfte sich er- weisen, daß die Amerikaner von allen Parteien gern einen offe- nen Bruch mit Frankreich vermeiden wollen.“ Der Courier bemerkt über denselben Gegenstand: „Den Specuiationen derje, nigen, die einen baldigen Krieg zwischen den beiden Ländern er- warteten, ist nun ein Ende gemacht, und die Thorheit der Fran- zöfischen Regierung, indem dieselbe die Botschaft des Präfid'en- ten, die ja nicht an sie, sondern an den „Kongreß gerichtet war, als Grundlage ihrer Handlungsweise annahm, in das rechte Licht gesetzt. Der Kongreß ist eben so sehr ein Theil der Amerikani- schen Regierung wie der Präsident, und wenn fremde Mächte sich in ihren_Handiungen nach den Botschaften des Leßteren richtenWollen, so ist darin eben so viel Vernunft, als wenn sie einen in unserm Oberhause gestellten Antrag als Englands Ge- seß ansehen wollten. Die Würde der Frcxnzöfischen Regierung isi durch nichts angetastet, außer durch ihre eigene Nachlässigkeit oder Unfähigkeit, ihr Wort zu halten , und sie mag daher im- merhin ihren Fehler so bald als möglich wieder gut machen, ohne daß sie den Vorwurf zu fünchten braucht, als habe fie sich ein- schüchtern lassen.“

Das Packetboot „Reinderr“ ist in Falmoueh angekommen und hat Nachrichten aus Mexiko bis zum 10. Dezember mit- gebracht. Als es von Veracruz absegelte, welches am 15ten v. M. geschah, herrschte in dem ganzen Gebiet der Republik Ruhe, und man befürchtete nirgends das Auftauchen einer Opposition gegen die bestehende Regierung. Zn Tampico wurden am 9. Dezember, zwei Tage nach der Abfahrt des „Reindeer“ von dort, ztvei Conducta's mit bedeutenden Baarsendungen erwartet. In der Hauptstadt Mcxiko selbst hatten die Dinge nicht das beste Ansehen, und man war-hier und da mit Santana's Ver- Waltung nicht ganz zufrieden. Don P. Valdes, der Finanz-Mi- nister, hatte seine Entlassung genommen, und dieser Posten war interimiskisch dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Herrn Lombardo, mit übertragen wvrden. Der Handel in Bri- tischen Fabrikaten war ziemlich lebhaft.

„In einem Schreiben aus Fernando del Po vom 10. Nov. wird gemeldet, daß fich südwärts von der Linie 25 und nord- wärts 23 Sklavenschiffe befänden , die zusammen gegen 20,000 Neger aufnehmen könnten, und daß, dem Vernehmen nach, noch 100 solche Schiffe in der Ausrüstung begrciFffen seyen. Es wird darüber geklagt, daß sich nur ein einziges ngiisches Kriegsschiff “auf der Station von Fernando del Po befinde, welches unmöglich jenen abscheulichen Handel verhindern“ könne.

»- - London, 6. Febr. So wie sich die Zeit zur Ver- sammlung des Parlamentes (oer 19re d.) naht, wird der Kampf der Journale heftiger, und die Thätigkeit der Parteien vermehrt sich, um die _Wahl des Sprechers nach ihren respektiven Wan- schen durchzujeßen. Den Ministern ist natürlich viel daran ge,- legen, Sir Charles Manners Sutton wieder auf dem Präsiden- tenskuhl des Unterhauses zu sehen, nicht darum, weil der Bess desselben durch den Herrn Abercromby ihnen wirklich schaden könnte, öder daß “ihr reund durch seine Verwerfung aus poli- tischen Gründen in der öffentlichen Meinung leiden könnte,

Unterhauses besißen oder nicht. S hehlen, nern bestehe, kannt waren; Viele befinden, die trotz dieser Tories „(und der größte Theil ßigt) weit näher stehen, sich offen bekennen, Herxen nesehnt haben, von der 9

welche alle Zeit als

seyn. Diese suchen sie nun zu gew lich vorstellen,

Yandlungen zu bethätigen. . ommisston zur „Untersuchung des

gen. Punkt:

gethan, als die Whigs in drei Jah die antiministerieilen die Tories, Chikanen die Whigs verhindert [) Verbesserung Kommission ernannt, welche bereit abzustatten, und am Ende die Bill,

Minißern um diese Reformen Ernst nicyt durch eine Vorschläge sogleich gemacht haben.

dadurch wirklich Zeit verloren geht: höchß fähigen, größtentheils sehr

war, ist auch bei der gegenwärtigen Zutrauen des Landes genießen. Erlassung des Patents in Thätigkei Sitzungen hält, und überall, wo

bald nach der Eröffnung der Sesso schaft haben, um ihre Vorschläge

so werden fie doch unter

dazu schneller, als die Whigs es ver Lord Stanley, deren es unter der viele giebt, welchen die Erhaltung

wichtiger seyn, als der Triumph ihr selbe jeßt nicht triumvhiren könnte, Feinden der Kirche Succurs zu hol wrß hoch genug anrechnen würden. ziemlich ,allqemein, daß, wo nicht d durch die

Summen in allen gewagt.

YUM“ entschlossen, am Ruder zu

zu ihren Gegnern machen dürften. und bleibt die Kirche in Irland.

der Nothwendigkeit überzeugt, daß de lichkeit besolde.

besteuern lassen, so lange es in Irla

Eigenthum geworden, alle einer Se Umstände zur Staats-Kirche erhoben dieser Streit ausgleichen?

lösen zu können scheint. _

gebrauchen, zurückgewiesen hat, was Gelegenheit giebt, mit C'hre nachzug

Aus dem Haag, 6. Febr.

renden General-Lieutenant de Kock, rons, in den Adelstand erhoben,

B e l g i e Brüssel, 6. Febr.

[ken tvar, angekommen. dieses Corps_an Bord. neral Lecharlier und den Offizieren

cen erhalten.

Wien, 3. Febr. erscheinenden Zeitung des Oesterreich [1031] 1411511'1-7100) enthält über den Oesterreich und Frankreich folgende Wir haben die allgemeine Uebersicht

rem Material und Vorräthen, im Ganzen 300 Tonnen Last, an

*

,sondern weil es sich dabei um die ihnen über Asics wichtige

nauigkeit und allen nur wünschenswe

Frage handelt, ob sie das Vertrauen der Mehrheit

aber fie wissen auch,

als den Whigs *u während sie , 3

der Kirche durchzuseszen;

neue Kommission verloren,

thätigen Wirksamkeit der Kirche am Herzen

eutralität diescr Whigs, Sprecher gewählt Werden wird. Wenigstens werden die !iärklt

Wetten auf diesen Ausgang des“ Kampf _ Auf keinen Fall aber isi zu erwarten, daß die Min'w an diese Wahlihre Existenz soßen werden. Siescheinen im

Opposition den derselben

denen

fich längik im inner"

__ _ _ _ czwungenen Verbindun dx]! ;ck«1i111rils, Humes und Roebuck's 61 1106 anux

_ . irchenwesens ernannt » der bestimmten Weisung, das Einkommen der Bischöfe, s;. der Pfarrer, mehr auszugleichen, und durch eine bessereEintheu der Bisrhümer die Wirksamkeit der Prälaten, und dar 'VW mehrung der Besoldungsmittel mittelst der überfiüsjsgen Einkün der Dom-Kapitel _die Wirksamkeit der Pfarrer zu de ,' und zu gleicherZert das Aergerniß der Pluralicäten zubes Nuri |r_ett_en sich die Journale freilich auch übers;

dre mentskeriellen sagen, Sir Robert Peel babes", sieben Wochen mehr für die Beilegung dieser großen Streits

kim .

ren. Dagegen besu ' daß sie durch alle“)??? ätten, irgend etwas“

daß sie „eine ÜW- gewescn sey, ihren 523 . welcbe Lord Brougham

wegen,dem Oberhause vorgelegt hätte, Alles enthalte, war neue Kommission bewirken solle. Ja, seßen fie hinzu, wennes

wäre, so würden sie die sondern * Aber es“ scheint nicht, . die Kommission besteht thätigen Männern, 11,1-

mit dem Gegenstande längst vertraut find (der Bischof voni don unter andern, welcher Mitglied der früheren K'ommi

) und welche besonders

Sie war schon lange vor

t,_ und wird, da fietäg sie nur bei der Geistlichk

anfragt, der schnellsten Beantwortung gewiß ist, ohne Zw“

n_ Geseß-Entwürfe in Be ins Werk zu srßen. “;.

seht nnn auch, daß sie nicht ganz so weit gin (* als man e, besten und aufgeklärtesten Freunde der Kirchegwünschen Lög

den obwastenden Umständen m vorschlagen und auf jeden Fall mehr durchsetzen, und «*

mocht härten. Männers eben genannten Partei -' und Ausoehnung der wo liegt, mu d'- er Partei; besonders dßa d ohne sich bei den abgesagt en, welchen dieseibm ihr g DeEWegen glaubt WWW urci) die Beistimmung,ioch Sir C. M. Suttonm

bleiben, und sich durch

orschiagung gemeinnü iger Maßre eln ailmäli eine rr a u_nter|_atzende Mehrheitßzu rrzwingeZ. 9 p mn eigentl1chen Liberalen, und jr entschlossener der Widrrstandd“ selben, desto mehr werden sie freilich für diese Unterstützung -' ten mösseii; |a-so viel, daß ste manckye von denen, welche Minister ]clzt aus Neigung und im süßen Vertrauen, daß denselben nur ihren Reformen gar nicht Ernst scp, unterstü-

Je größer die Anzahl

Der Stein des Anstoßes

Fast Jedermann ist nun

:* Staat die katholischeG

Die Nation aber wird sich darum nicht wo

nd kirchiiche Einkünftegii

wrlche ehema1s_ für alle geistliche Bedürfnisse des Landes hi» reicht haben, dre aber [est, wo sie nicht sekuiarifirc und Pré!“

kte zufallen, welche zusäih haben. Wie aber läßt

_ Ich fürchte niemals; sondernna dem noch mehrere Ministerien darüber gestürzt, wird irgendei unvermuthete Begebenheit den Knoten zerhauen, dcn Niema Sie werden aus unseren Zeitun ersehen, daß der Senat der Vereinigten Staaten des MM?" ten Vorschlag, Repressalien gegen den Französischen Handel!“

den Franzöfischcn Kamm!“ eben.

Niederlande.

_ Nachrichten aus Middei- zrifolge, haben Se. Majestät der König den daselbst [“on-ina"d

mit dem Titel eines“

In Utrecht wird eine Medaille auf die glückliche Wir herstellung des Prinzen von Oranien geprägt. '

11.

Zu Ostende i das cli „c e S' cerity“ mit 90 Soldaten und Unteroffizsiieren, 1SCZ1xXta4? und Lieutenants des Belgischen Corps, das in Porrugiefischen Df Drei andere Schiffe hatten den ' Ein fünftes Schiff sollte mit dem ““

seines Generalstabs soli

Jeder Soldat _hat als Gratisication einen Sold von 18 M“,

O e | e r r e i ch. _ Die erste Nummer der neuen in T"

ischen Lloyd (6101-110]9„ Handels-Verkehr M"“

schr merkwürdige I „1,02

des Französischen Ha"

“" Laufe des Jahres 1832'vor Augen, die mit der größten

rthen Details von der *“

ie können 11ch zw M "" _ ar '

daß die Mehrheit der getbählten Mitglieder „YUM

Gegner der Tory-Parm

daß unter diesen ,

gemäßig

s , “d'éund zubereitete Seide im Werthe von , . 24,820-000 Fkk *

innen, theils indem steffi?

dre Schmach und Gefahr jener Verbindungen so viel Wien, und sie dagegen die Vortheile erkennen [„

welche ihre_Vereinigung mit den Tories dem Konservativ, teresse dgrbietet; aber noch mehr, indem sie sich beeilen, dt; * richtegkeic ihrer Geffnnungen in Hinsicht auf Reformen du“ Deswe en haben fie so eben

'“ einer Proscriptions-Liste zeigte. *- Der Herzog von Ossuna,

altun dieses Königreichs usammenge eilt ist. ""Zieolkt-Texienr'lTnsck)a?xliches Bild des Ein uhr- und _usfuhr- * gls mit allen Ländern zusammengenommen, und mit jedem keen Lande insbesondere, und dann wieder getrennt für die ennisse des Bodens und der Industrie. Unsere Äufmerk- Mg, mußte natürlich vor allem auf den Handels-Verkehr wrejchs mit Frankreich gerichtet seyn, und die aus obgedach- ärbexsicht hervorgehende Bilan bietet uni die erfreulichsten [„[exate dar, - Oesterreich hat rankreich im Jahre 1832 ge-

uad Hülsenfrüchte ........... 4,860,000 » 13337 (50450251) Stück) .......... «524,090 , ch1ffsb“"“ und anderes Bauholz ........ 1,11§,0[,0 »

es und verarbeiteter! Eisen und Metalle . . 435,000 » owehe und Geflechte von Lmnen, Hanf, Stroh 262 000 aar .................. „, » FTIZÉhGlaSWaaren und Krystall ...... 252,000 » dinaire und feine Schwämme. „_ ....... 69,000 » tikel von geringerem Belang, als Taback, Spe- zereien und Färbestoffe . . . . . . . . . . . . .__W esammtsumme unserer Aquuhr . . . . 34,000,030 Fr. Dagegen hat Frankreich an Oesterreich abgeseßt: affinirte Zucker im Werthe von ........ 2,088,000 Fr. oioniaiwaaren .................. YZZHYZ ;: een ................... .„ TFMFjife und ModexArtikel ......... 510,800 » „reien, Färbe- und Medicinal-Stoffe . . . 490,1!00 » „T e von Linnen, Baum; und SchaafWolle 423,000 » nimalische Gegenstände, als Häute, Federn :e. 293,600 » hemische PrÜÖUkt? . - . . . . . . . . . . .*- . . . 253,000 » attun 190,000 lei ........................ ?ZZLZZ » , beiten ................... » rooYeZer, eingesotcene und kandirte Früchte . . . 17./1,000 » eine, Liqueure und andere geistige Getränke 115,000 » ucher, Kapferskiche, Holzschnitte und Litho- "__/_00 -

graphieen .................... esamint-Summe unserer Einfuhr 7,400,()(]0 Fr- onach ergiebt sci) eine Bilanz zu Garsten Oesterretchs von 600,000 Fr., wobei noch zu bemerken ist, daß die aus Oester- i,ch auSgeführten Artikel, einen unbedeutenden Tdecl abgerechnet, uter Erzeugnisse unseres Bodens und i_msercr Industrie smd; ährend über die Hälfte der aus Fran_krerch eingeführten Gegen; -nde bloß als Transttogut nach Triest gebracht, und von da ck andern Ländern zum Konsumo spedirt wurde. -- Noch reulicher ist es zu sehen, wie Oesterreich durch die Fortschritte iner eigenen Manufakturen m den Stand geseßt ist, we_ntger s irgend eine andere Ration der Erzeugnisse der Französischen ndustrie zu bedürfen; nach der uns vor Augen liegenden Ueber- --t hat Frankreich im Jahre 1832 an Erzeugnissen iriner _Fa; iken in Frankenwerth ausgeführt: _ _ _ »- " Nach den Vereinigten Staaten für 518 Millionen,

» Deutschland ....... o 38 » » England ......... o 34 v » Belgien ......... » 27 ; » der Schweiz ....... » 25 » » Sardinien ........ » 24 , » Spanien ......... » 23 » » der Türkei ........ » 11 » ' )) Rußland ......... " 6 ' " » Oesterreich - . . . )* 3 xo

Dcr Oesterreichische Beobachter benzcrkt unter der ubr1k„MiScellen“/: „Der Temps enthält 1eit einiger _Zeit rtikel, die in die Form von Schreiben aus Wien eingekleidet no. -- So berichtete er vor einiger Zeit eine Kaffeehays-Ge- ichte, die wörtlich in einem vor mehreren Jahren erschienenen uche von Wolfgang. Menzel gedruckt steht, und die schon vor ehr als zwanzig Jahren in Kassel, als unter der Herrschaft on Jerome Napoleon in dortiger Residenz vorgefallen, erzählt ard. _ Dies sind die Quellen der ange lichen Korrespondrw n des Temps. » Artikel dieser Art verdienen keine B_erichti- ung, denn sie tragen so offenkundig das Gepräge sinnloier Er- ichtung, daß'jrder Leser, weicher den Kaiserstaat, dessen Geseße nd Herkomm'en, so wie die Sitten und Gebräuche der Haupt- adi kennt, sie nur mit Achselzucken und Lächeln aufnehmen ann. -- In seiner Nummer vom 27. Januar liefert dasselbe “*latt Unter der Aufschrift: (.'l1r011iq118 [101jli(110„ ein Schrei- en, Welches Se. Majestät der Kaiser an die ittme des Mar- challs Ney erlassen haben soll. Um unseren Lesern einen Be- eis zu geben, wie platt diese Erdichtung ist, mag die Bemer- ung genügen, daß dieses Schreiben am 20. Febru_ar aus_ _dem chiosse zu Schönbrunn erlassen seyn sol]! - Eine politische hromk dieser Art wird wenig zur Bereicherung der Zeitge- chichte beitragen und höchstens dereinst zum Beweise dienen, asdim Jahre 1835 gutmüthig'm Zeitungslesern geboten wer- er urste.“

Spanien.

In einem vom Morning Herald mitgetheilten Schrei- en aus Madridvom 25. Januar heißt es: „Wie ich höre, at die Regierung Andeutungen über die Ursache des Aufstan- "5 erhalten, wonach die geheime Gesellschaft der Zsabellmos, "elche die Verschwörung vom 23. Juli leitete, darin verwickelt _ Der Hauptzwwk war die Wiederherstenung der Constitu- Pn von 1820, und ein roßer Theil der Liberalen wird sich “ck! mit Wenigerem begn gen. » Martinez de la Rosa legte "„ der Prokuradoren - Kammer mehrere mit sympathetischrr ,""? geschriebene Papiere vor und erschreckte einige von den * hrern der Opposition nicht wenig, als er ihnen ihre Namen

er Marquis von Espinardo und einige andere Ober-Ofsiziere “' Scadt-Miliz haben wegen des Ungehorsams ihrer Leute am Zten ihre Stellen niedergelegt. «- Die Hof ; Zeitung mhält die offizielle Nachricht von Llauders Entlassung. Man Wählt mir, daß Toreno dieselbe dadurch herbeigeführt habe, daß ram MittWoch Abend zur „Königin ging und ihr seine. und sei- er Koiiegen Entlassung einreichce, Wenn Llauder nicht innerhalb “; Stunden entfernt werde. -- Die Garnison ist'in Folge eines fakschen Lärms“ in der vorigen Nacht und heute Morgen unter den Waffen gewesen. -- Die Prokuradoren wollen, wie es heißt, eine von 75 Mitgliedern unter eichnete Petition wegen einer Un- teMikhrmg des Zustandes der Ration einreichen. - Die aufge- chobene Sißung der Proceres wird morgen stattfinden. Es skbt hier das unverbürgte Gerücht, daß das ernpörte Regiment auf seinem Wege nach dem Norden seinen Oberst-Lieutenant und Capitains ermordet habe. -- Hier ist es ruhig, allein Nie- Mand glaubt an die Fortdauer der Ruhe.“

173 ben aus Bayonne vom 30. Jan.: „Zumaiaearre uy at noch seine frühere Stellung inne. Er hat «s nicht einkthal ?ersucht, in Castilien einzudringen. Mina hat den Truppen der Königin Befehl gegeben, fich um Pampeloncz zu konzentriren, wo er sie mustern will, und höchst wahrschemlich wird auf die Gefechte, welche nicht den geringsten Nu e_n hatten, ein entscheidender Schlag folgen. Es ist nicht glau [1ch, daß General Loren o nach Cuba geht, die Entlassung Llauder"s würde gewiß die urück- nahme des Befehls, wenn er schon gegeben wäre, zur Folge haben.“

Vereinigte Staaten von Nord-Amcrika.

Washington,16.Jan, In der Sißung des Senats"; vom14ten war die Frage in Betreff der gegen Franic *“ reichéu ergreifenden Repressaimn an der Tagesordnung. [ Herr ing trug darauf an, .-man Holle erst weitere Nachrjch- *; ten aus Frankreich abwarten. „Dieser Antrag wurde jedoch ver; ? worfen, dagegen ward das Amendement des Herrn Clay, daß

es für jeßc unzWeokmäßig sey, hinsichtlich der Ange-

legenheiten zwischen den Vereinigten Staaten Und

Frankreich irgend eine (egislative Maßregel anzu-

nehmen, ohne Widerspruck) genehmigt.

3" BezuZ auf diesen B2schluß des Senats" bemerkt der in

Washington erscheinende National Zntelligencer vom 15.

Jan.: „Unsere Leser werden, wie wir hoffen, sich über den in

der gestrigen Senats-Sißung gefaßten Beschluß freuen. Bei

diesem unzweifelhaften Beweise von der friedlichen Gesinnung

des Senats und von Anzeichen ähnlicher Art im Repräsentan-

ten-Hause wird man hoffentlich sorvohl hier als“ im Auölande

einsehen, daß der verständige und besonnene Theil des Amerika-

nischen Volkes nicht so gewaltiges Verlangen nach Krieg hat.

Wir wünschen dem Lande Glück zu dieser schnellen und verstän-

digen Entschridung des Senats. Seine Weigerung, unter den jekzjgen Umständen die von dem Präsidenten dem Kongreß em- pfohlenen übereilten Maßregeln zu biUigen, wird hoffentlich jede Aufreizung in den Französischen Kammern beseitigen. Hr. Clay tqu in seinem ursprünglichen Bericht nur darauf an, die von dem Präsidenten empfohlenen Maßregeln zu verwerfen; allein der Senat ging weiter und erklärte, daß er für jeßt keine legislative Maßregel in Rücksicht auf die Angelegenheiten zwi.- schen den Vereinigten Staaten und Frankreich annehmen wolle. Hierdurch ist die Frage über unsere Verhältnisse zu Frankreich für 1th beseitigt, und wir werden uns aller ferneren Diskussio- nen derselben enthalten, wenn nicht ein neues Ereigniß es noth- wendig macht, sie wieder aufzunehmen. Wir glauben, in unse- ren Erörterungen gezeigt zu haben, daß nur allgemeine Rückfich- ten uns leiten, und daß wir ihnen allein glauben gehorchen zu müssen.“

Sheridan Knowles ist zu Washington von dem Präsiden-

ten der Vereinigten Staaten zum Diner eingeladen worden, der diesen Schauspieler und Dichter mit der auögezeiehnetsten Auf- merksamkeit behandelt. ' Der Winter ist hier noch äußersr streng. Mehrere Schiffe konnten des Eises wegen nicht den Strom bei NewYork hin- auffahren, und einige Dampfböte sind so beschädigt, daß sie zum Dienst untauglich smd. _

Mexiko.

New-Yorker Blätter enthalten Nachrichten aus Me- xiko vom 6cen und aus Tampico vom 13. Dezember. Man war mit den Vorbereitungen zur Versammlung des Kongresses beschäftigt, und tausend Muthmaßungen über die Maßre ein des Kongresses und die Politik Santana's beschäftigten ort- während die Aufmerksamkeit der Politikrr. Dic wichtigstrn Fragen waren indeß, ob die neuen chi'äsentantkn die Macht hätten, statt der jeßigen Regierung eine Central-chierung ein- zusetzen, ob sie es wagen würden, von dieser Macht Gebrauch zu machen, und ob Santana aufrichtig geneigt sey, fich den Absichten der Neuerer zu widerseßeor- Die Geld-Verlegenheit der Regierung ist so groß, daß der Präfident von den Kauf- lcuten der Hauptstadt und der größeren Seesiädte eine Anleihe von 500,000 Dollars verlangt, und zugleich er- k.ärt hat, daß er, im Weigerungsfalle, genöthigt sey, die An.- 11ahme der Schaß-Obligationen bei Zahlung von Zoll-Gebühren für eingeführte Waaren zu "uSpendiren, Die Kaufleute glaub- ten, daß auch eine neue Anleihe die angedrohte Suspendirung nichr abwenden würde, und boten 250,000 Dollars, die indes; nicht angenommen wurden. Hierauf befahl der Diktator in ei- nem Dekret, daß, vom 1. Dezember an, von den Zöllen für eiii- geführte Waaren 81“) pCt. in baarem_Gelde und iiur 20 pCt. m Schaß-Obligationen bezahlt werde_n vollten. Dieke Obligationen wurden von Santana und deinen Vorgängern ausgege- ben, um die verschiedenen zur Untersiützung der Regie- rung oder zur Bereicherung einiger hohen Würdenträger von den Kaufleuten erhobenen Anleihen zurüekzuzahlen. *- Die zahlreichen Fremden, Welche in der Republik ansässig smd, beklagen sich sehr, daß die portofreie Zulassung aller aus- wärtigen Zeitungen und ihre Verbreitung in das Innere der Republik gegen ein geringes Postgeid plölzlich aufgehoben ist. Santana hat den Posk-Beamten die strengiien Befehle gegeben, keine fremde Zeitung anders als gegen das gewöhnliche Brief- Porto verabfolgen zu lassen. Dies beträgt etwa 1 O_ollar für jede Nummer ciner Amerikanischen oder Englischen Zettrmg von Vera Cruz bis Tampico oder bis zur Hauytscadt. «- Briefe aus Ncw-Orleans melden, daß der Verkehr zwi1chen dieser Stadt und der Provinz Texas sowohl zur See, als zu Lande, immer häufiger werde, und daß die Zahl der Ansiedler, welche im_ Okto; berund November aus dem westlichen Theile der Vereinigten Staaten dort ankamen, bedeutend sey.

MWM«.»„«-- «.-- .. “' "“ "

Literarische Nachrichten.

Dramatische Versuche von G. v. V. -- Der Richter und sem

Haus. - Kunigunde. “- Bielefeld, bei August Velha-

gen, 18.35.

In vorliegendem Schriftchext übergiebt ein junger Dichter,

- v. V , dem Publikum dir ErsilmÉr seiner dramaturhrn

Poeffeen, und obgleich sie nnr unter dem ttel von Versuchen er-

schienen, so verdienen sie doch unsere vol_1e Aufmerksamkeit, da der

Verfasser, bei einem ernßen Streben, stxi) von allem Manierirten

frei zu halten und eine letchtc Anmutb mit dem Ernste der Tragödie zu vereinigen gewußt hat,

Der Stoff zu beiden Stücken tsi bekannt. Das zweite, „Ku- ni unde“, behandelt in einem Akte dre Sage vom Kynast, und das rr] e, „der Richter und sein Haris“, eisi aus den „Briefen eines Ver- storbenen“ enommen, und ivir durfen nur an die Episode v_on James Lyn , dem Mayor von Grzllwnr) im erüen Theil der Briefe S. 268 u. s. w. erinnern, um nicht bloß den ganzen Verlauf der Handlung, sondern auch alle Charaktere des Stuckes dem Leser vorAugen zu führen.

den Ge enßand ewa t und a diese Weist eine Klippe _vermiedn? hat, «ma weile,!)(er, so o t scklßßn die übersprudelnde Kraft junger Dichter scheiterte, indem ie den Genius des Tragischen mit dem Abnormen und Enormen verwechselten, das Lärmende und Ge; räuschvoae für AeUÜcrungen der Kraft hielten und durch einen Au - wand von Personen, wie durch den Glanz eines schimmernden Be - werkes Effekt zu erzwingen suchten. Hier ist von dem Allen nichts- bier waltet weder ein blindes Fakum, noch snd es küniiliche Ver-

wickclungen und berechnete Ueberraschunxrn, welchc nterefsen erre-

_ „cn, sondern der qanze Gehalt des St ckes beruht en und auf de?

Yarürllunq drr Cöiirakrcre. Unter diesen zeichnen sich nun vor al-

“- len der junge, edis, und dennoch leidenschaktliche und ebrsücbtkge

Edward nnd descr: Barer, der unter 501'äbr gem Staatödicnüc' U“- graute, ruhig drsonncztr .*„kz-rr sirenq grrechte Over-Richcer Ja- mes Lynch,- e:n zweid“ Bruins", „1113. Mit psychologischen". Scharfsinnc Wc'tß drr *i-L/rfmérr trod des Kotitraftes, wekcixerc das Feurr [*r-side“: 'Fr- 9.1“) und die Ruhe emes besonnenrn Alters, die 5.th- wrlder “,I-riderxicimfterr nnd die Energie bewibrter Grundsätze zwischen“ Vi-“er' unr- Sohxr hrrvorbritzgexi, die Familiew Aehnlichkeir. zur erhalten im Sobnc sieht man die Kraft des_Vater§ wieder vrrjüngt, und im Vater strahlt dem Sobnerm Pordtld, dir; er zu erreichen sirix bemüht, Jener iirht ruhig und fest,": nch selbit abgeschlossen,- rin Sieger über dir Leidenschaften, mti denen dreier noch im harten Kampfe liegt; nnd obwohi des Vaters Auge uber ihn wacht, obwohl ein einziges Wort von ihm hmreecht, den aus: brausendcn Sturm in dem Herzen drs Junglin _s zu beschwören. so isi“er dock) nicht im Stande,. ivn seinem Schi kale zu entreißen. Edward wird Gonzalvo's Mörder, Mörder seines Schwagers und heilen Freundes“, und der unglückliche Vater muß seinen Sohn, den Stolz seines chens, die Hoffnung seines Alters, vor seinem eigenen Nichtersiuble sehen, muß nach den Gesetzen des Landes das Tydes- Urtheil über ihn aussprechen, und bleibt treit; der Freunde Bitten, trod der Mitbürger Verwendun eqwunersclmtterlicl), ja selbst vgs anßürmendc Volk macht ihn ni -t ankrnd; dem Gesche soil seni Recht geschehen: er geht, als sein Wort tm Sturm des Autruhrv ersol los verhallt, in des Sohnes Kerker und _legt mit eigener Hand den Strang um des Sohnes" Hals. Lobten wir oben des Prrfafferr: Treue, mit welcher er seinem Vorbilde _gefolgt isi, so wurden wn es dock) lieber gesehen haben, wenn er dieser letzten Katastrophe cm*." andere Wendung gegeben hätte. Mit üaunender Bewunderung und tiefer Hochachtung begleiten wir den Vater bis zu dem Augenblicke, wo er die Hand nach dem Strange ausstrcckt, aber m1t_verlevtem Gefühle wenden wir uns von ihm, wo er der Hrnkerserners Soi)- nes wird. Der Verfaffer hat die Schranken der Aesthettk uberschrrt- ten. Hätte James sci) harinäckig gewei ert, dem Wiüendes Vol- k'es nachzugeben, wäre er vielleicht als pfer feiner Amtstreue und seines Rechtsgefübls im Volks-Aiifruhßgequen, unsere Bewunde: rung hätte die Bürgerkrone quf seinen Sarg gelegt;- ziim enker; Geschäfte aber verpflichtete 1hn_ sem Amt ntcbdound will Ich de. Verf. mit dem Schwur entschuidtgen, welchen er „cames am Schlusse des zweiten Akts in den Mund legt, so könnte auch dieser mit leichter Mühe motivirt werden. Es ist Schade,_ daß der Verf. aut diese Weise den Effekt selbst zerstört, welchen seine gelungene Oarßellung und seine edle, gewählte Sprache zwäfclsohne hervorgebracht babrn würde. Mit Gewandtheit und Geschmack bewegt er sich tm Felde der Rhythmik: leicht und zierlich baut er seine Verse, und oft erhebt sick) seine Sprache im lyrischen Schwunge zu einer Höhe, wclche wahres Dichter-Talcnt verrät!) und zu den bcßen Hoffnungen berech- tigt. Allerdings wären einige prosodische Ausfiellungen zu mgchrn; es würde. hier jedoch zu weit führen, darauf einzugehen-_ Anfahren müssen wir aber noch, daß der erfaffer den Reim zu okt gebraucht hat. Auch Schwer wendet ihn in semen Trggddien an , um eine Stelle hervorzuhebet_1_,l undh danét veerblt er nte seine Wirkung; in- de en vate er nur e ten cmi t wer en.

ff Wsas das zweite Stück „Kunigunde“ betrifft, so erwähnenwir bloß, daß es auch in diesem nicht weniger Selungenc Stellen giebt, als in dem vorigen, daß aber der Stoff wo 1 mehr zur wischen „Be: handlung taugt, als zur dramatischen, da das ganze Errigniß, wel- ches die Grundlage des Stückes ist, nur in der erzählenden Form vor die .Augen der Zuhörer geführt werden kann.

Wir ermuntern den Verfaffer zu erneren Versuchen, wenn wir ihn auch nicht zur Eile anspornen. iei1eicht wurden beide vorlie- gende Stücke nochZan Nutftdudngb undd Fetele gewonnen haben, hätte er ie noc! cini e eit vrü en ear eite. _

sDer ZBerleger hat dem Werkehen durch eme schöne Auöüattuug ein sehr empfeh?ungswertbcs Arußcre graeder1_._______________ A. Meteorologische Beobachtung.

1835. Morgens [Nachmiti * Abends ! Nach einmaliger

10.Februar| 11 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.

Luftdruck. 332,9 1 Par.!!333, * Par. 338,9 1 ***Paeruerärme 7,0 " R. ** . d 5 0 Luttwärme + 0-2 "N- + 4“ “R' “" 0/ N' Flnßwärme 2,5 “N.

...... [)'-"N, *- l/JUR." 1,90R_ ZYUsxsYt? 85 ,pCt. 73 pCt. 89 pCt. Bodrmvarme “2,9 9 R, Weißer . .. SYM. baldxchiter. _ heÉer. _ uödtmü. 0/0 3 __ , Rv. Yotkkeäétig' ] «' W. 1 - )*irderiwlag 0,0 1 159111,

.*RusNiirtiga Zörßsn. „41118191-1111111, 0. 1'14111'111". _

31811811. Wirkl. 80111111] 551“;„-. 59, 110. 1014. W185. 86111111] [ck. !(mm-Uill. 254. YZF „4111011. 95T" ZZZ 79. Kuss. W;. [)eatorr. WZ. ['m-1811. !*riirn-Urkljeins |12§. (10 43 3111]. __. 8111111. 5x 451";

o 'I 30 21, .-k111»1'1*.1'pe*.11, 5. 1991111181“. ZZ LY. li11eb|1m11 MY. 011111181. WK. 8171“. 997“: linmburg, 9 kommt, "()pC“, in Cork. 08,2. ['rsqnu. ['kiiux-Rcimint- 125€. ['artug. 894. 80|11117.-()b|1x;. 1,19.

1-01101111, 0. !*"0111'11111'.

(,'-0113. 33 92;. 891111. 2737. (301168 56-4. [101]. TH,“: 554, 53 1027;-

quu. 53 45,7. 211111]. 152. („'Und-5

42:7. (10 (70119. 24.3.

90111. [ZW. anxl. ".nu-1. 105.

l'art. 92F. [Tux]. “1138. [(UK, ("01111110 ZU. UOK. 424. Uelg. *- 81'311, 85-44. _ Rt. l'otorsbut'Y. 3. [*9111'1181'. bam]. 1017» [1111111111];- LdJY. .*11118t171'11m11 334. 9111-15 11.2

67,“ ]kunk-Kßxjx. [27. U“ im]. 0. 1900111111".

ZZ dim. 100.3, "43; (13,93. [!:-nk-Ictie-u 1300. 1834 572;.

811001" - [5111]. 359 [(011.

.Was .Cuik-iin) » .

Königliche Schauspiele. Donnerstag, 12. Febr. Im Schauspielhause: Zum ersten: Harrys. Mit Denn an eines Französischen Planes.) Hierauf: Öer Kardinal UH? dEr Jesuit, historische Tragi-Komödie in 4 Abt. von E. aupacl),

[)J-"img, 13. Febr. Im OpernhaUse: Johann v_on Paris, Singspiel in 2 Aviv., mit _Tanz. Musk_von Boyeidreu. Hier; auf: Der Polterabend, kom1sches Ballet m 1 Akt, von HOZUU- Musik von H, Schmidt. __

Jm Schauspielhause: 1) [““-*" 117911119107; 111110111'3. &'311116- K*illcx. |)u1' thj'jbe, 2) [M- -0„"§'J0"- WUÜWAUL *!*antuglique 9,11 1 11010. 931' 801-1110. 3) [M 131111"? IUÜUWT, x'aucierills comi- que 011 1 note. _ _

Könsgskädtij'rßes Theater.

Donnerstag, 12- Febr. Leskocq, oder: Intrigue und Liebe, Oper in 4 Akten, von Scribe. Musik von Auber.

Freitag, 13. Febr. .Endlich hat er es doch gut gemacht!

Der Verfasser hat sick) in jeder Bekle- hung streng an die gegebene Erzählung gehalten, und wir kn-

Der Londoner Courier enthält folgendes Privat, Schrei-

nen es nur [oben, daß er keinen zu hohen und umfassen.-

Lustspiel in 3 Akten, von Albini. ierau : Die Ochsenmenuett, Singspiel in 1 'A“. H f

male wiederholt: Sohn oder Braut, Lustspiel in 1Akt, von G.-

? ““ J,:xxxéxk7.5-2“* -