, als aus den Veräußerungen und Ablösungen einge- elder zu verfahren, haben die betreffenden Behörden fich zu verabreden und die Prov1nzial -Verwaktungs-Be- Zum Chef der General-Verwal- omainen und Forßen haben Seinx Majestch den“. Geheimen Rath von Ladenburg nzit Salz und Summe im Staats-Minifterium für die Gegenstände semes Ressorts ernannt. Handels-, Fabrekz und Baux Wesens, welches durch die Allerhöchste Order vom 28.210111 1834 von dem Ministerium des Innern getrennt und thetls 59,7" Finanzministerium, theils, Was die Chaussee-Bauten be- mffc, dem Chef der Seehandlung beégßlegt worden, haben [Se. Majestät eine besondere Behörde gebadet und zu deren_0!)ef den Wirkschen Geheimen Rath Rother mit Siß und Summe im Staatsministerium für die Gegenstände dickes Ressorts _z11 ernennen, auch zur Vereinfachung der Geschäfte und _zur Bem- tigung der Zweifel über die Grenzen des Bauans anzuord- nen geruhet, daß der WirkungSkrets dieser Vsrwaltung fich _auf sämmtliche Land- und Heerstraßen, Kreis- und Bezirksstraßen, auf Aktien- und gegen Prämein gebaute Chausscen, Kommunal- Vicinal- und Privatwege, so wie auf die dahin gehörtgen Bruk- kenbauten und darauf einwirkende Vorftuth-Angelxgenheiten_crx strecken so!!. .Der Direktor der im Finanzministermm für dcese Geschäfte früher gebildetenls. Abtheilung, de1§ Wirkl_tche Se;
ime Ober-Regierungsrath Beuth, ist 11: semem ßtsher1gen namentlich in der speziellen Lextung des emerbe- Instituts verblieben.
Revemsen henden G
emäß anzuweisen. tung der Wirklichen
2) Für die Verwaltung des
erhäleniß u derselben,
technischen . - 3) Alle übrige Verwaltungszweige dcs Fénanz- Méniskermms, mit Einschluß des durch die Allerhöchste Ordre vom 28. April 1834 demselben überwiesenen BergtverkW, Hütten,- und Sali- nenwesens haben Se. Majestät dem W Grafen von Alvensleben mit allen R Finanz-Ménisters, auch mit SFZ un nisterium, als interimistischem Chef aufgetragen. [ge des nachstehenden Befehls Sr. Majestät: „Das Staats-Ministerium hat die Bestimmungen, die Ich nach Meinem Erlaß an dasselse vom 121211 0. M in Beziehung auf die Verwaltun riums getroffen habe, in ein be zusammenzufassen und solches nebst der gegenwärtégen Ordre durch die Geseß-Sammlung zur ösfcmlx'chen Kenntnéß zu bringen.
Berlin, den 26. Januar 1835. “* Friedrich Wilhelm.
irkléchcn Geheémen Rath echten und Pflichten des 0 Stimme im Staaxs-Mé-
des Finanz; Ministe- nderes Publékandum
An das Staats-Ménifteréum.“ - Werden diese Allerhöchßen Bestimmungen hie1durch bekannt ge-
»Berlén, den 6. Februar 1835.
„Königliches Staats- Mi Friedrich Wilhelm, Kronprinz.
Graf v.Loctum. Graf v. Bernskorff.
v. Katnplz.
)nésterium.
v. v.Alten|ei11. khr. v. Brenn. _ “_ _ v. Witzleben. _ v. Rochow. G1'afv.Alvensleb_e.n.
Mühler. Auxillou.
-- Man schreibt aus Marienwerder u1:term81en_“d.M.: '„Des Königs Majestät hattcn 1111 Jahre 1833 dem OSer-Lan- :desgeréchts-Chef-Präsdenten Oelréchs d ;Diensk-Entlaksung zu bewilligen geruht. “Fanden und sein Wirken zu beobachten _ „ »ten, mußten über diesen, durch unabweésbakes Scheiden “ausseé- ' .nem WirkungSLreis-e hcrbeége ührten Verlust kixfe Traycr cm: mate und insbesonderx der Pro- -viuz Weßpreußen gewesen, bac Allerhöchste und allgemeine 2111, Mit sclkcner geiskégcr und fittiicßcr Kraft, .einem großen Schaße von Kenntnissen und Erfahrungen und :einer vollendeten Geschäftskunde reich auSgestattet, durchdrungen :von:den*heilig|en Gefühien für seine Berufspftici)1cn,_und belebt .und belebend durch rastlose, stets fruchtreicheT6ätez1ke1twqr ;Ernß HeinrichOelt-ichs seit dem 25.Sep_cember 1793, als :glée'd' des Provinzial-Gerichtshofes, diesem eine Zéerdx und den :richterléchen Beamten ein Muster und Vorbild ge1vejen._ _ „31. Jan.,1812 an hatte er den BMW im Obey:Landesaerxcht . geführt. Um nun einem, ihnen unvergeßléch UÉÖMÖÉ" Vprge-
festen und Wohlwollenden Lehrer und Freund ezn Zetchen ehres dankbaren Andenkens zu geben, hatten die Jusnzbemnch Wesk- preußms schon früher ihm eine von dem Medailleur thcher in Berlin schön geschnittene Denkmünze übekreicht, deren 53.311111- seite sein wohlgetroffenes Bild mit der Umschrift: „Ernx? 329111. rich Oelréchs, Chef-Präsident dcs Obc1'_-Landcsgc1':xchcs 511 _Ma- .- ricnwerder“, zeigte, und auf deren Rückjeitß man die von emcm . Eichenlaub-Kranze umgebenen Wort:»: „Von den Justiz-Beam- _ten Westpreußens am 30. Juni 1833“, las. die Anfertigung einer Marmor-Büste des gcfeiertcn Bcamten beschlossen worden. Nachdem 111111 Herr Professor Karl Wichmann diese „Büste in kararischem Marmor trefflich auSgcfüHrt, erfolgte :_ heute mit Genehmigung des hohen Königl. Zusöz-Minésteriums die Aufstellung derselben in dem Sihungs-Saale dcs Obcr-Lan- . deSgerichts, wo sie ein von dem Bau-Znspektor Cantian zu Berliq in Schlensche1n Marmor ausgeführtes Piedxstal erhalten hat. Bec dieser Feierlichkeét waren, außcr den in Marienwerder wohnen- die sämmtlichen Mitglieder der am Ort ihren Süß habenden Provinzial; VerWaltungs - Behörden, der Ma- gistrat und viele Bewohner aus allen Ständcn gegenwärtig. E(n Mitglied des Ober-Landesgerichts sprach einige auf die Feier be- gliche Worte, die in „ihrer Einfachheit und Wahrheit auf die ersammlung einen tiefen Eindruck hervorbrachtcn. Mitglied der Königl. Regierung und der zeitige Vorsteher einer, , menschenfreundlécben Zwecken gewidmeten GeseUschaft Vorträge, die von, der Versammlung eben so innig empfunden als dankbar aufgenommen wurden.“ -- Der Zustand dev öffentlichen Krankenpflege in der Stadt Posen, welcher bis zum Jahre 1821 auch hinxer den beschei- , densken Wünschen zurückblieb, ist durch die in diesem Jahre von er Majestät dem Könige anbefohlene Errichtung eines H tals unter der Verwaltung der grauen barmherzigen Schwestern, welches Institut am_ 1. Januar 1823 erö . ner Dotation die Kapitalien von vier wesentlich verbessert worden. . reichten nur- zur Unterhaltung von 30 Krankenbetten aus. indes später der Ansialt Seitens IJ. KK. HH. des Kronprin- Kronprinzessn, ferner Ihrer_Königl. HObeit Louise von Preußen, verwettweten Fürstin Radziwill, des verßorbenen Erzbischofs von Gorzenski, der Grafen Eduard von [Raczynski und Titus von Dziaiynski Schenkungen im Gesammtbetrage von 12,500 Nthlr. zu Theil wurden, so konnte die Zahl der Krankenbetten bis auf 36 den, und. den für ihren menschenfreundlichen Be sem Gefühl begeisterten grauen barm daß in der Anstalt jetzt
ie von“ ihmxxxgchgesuchte x.: dée-éhiuénäher gez xgenheit'géhabt hats“
?pfinden. Was derselbe dem
.crketmung gefunden.
Zugleech aber war
den Iuskix-Beamten ,
Auch ein
ffnet wurde und zu sei- * am Orte aufgehobenen
_ Klöstern erhielt, Diese Fonds
zenund der F der. Frau Prinzessin
vergrößert wer- ruf von religiö- herzégen Schivestern ist el nl t selten 60-70 Kranke
verdanken zu Die nstalt verehrt in Shrek
rajtié 1111111“ 1111111 werden konnen.
' 178
"Königl. oheit der Frau Prinzesfin Louise von Preußen, ver- HFürstén Radziwill, ihre erhabene Beschüßerin und Ausnahme der an der Syphilis und unheilbaren Uebeln leidenden Personen alle andere Kranken o'hne'Unterschied des Glaubensbekennmisses auf, und jemehr ihre m'enschenfpeundliche Wirksamkeit von Zeit zu Zeitlan Um- fang gewinnt, um so größere Ansprüche erwirbt ste fich auf die _ das in ihrer Err1chtung dank- bar einen neuen Bemeis dcr Huld und Gnade Sr. Majestät
wittweten Wohlthäterin; sie nimmt mit
rege Theilnahme des Publikums, des Königs erkennt.
* Zn Münster fand am Töten Abends nac!) 8Auhrd bei
11 em- selben Abend zwischen 9 und 10 Uhr zog dasselbe über Achen und entlud fich bei Cornely-Münsker auf eine zerstörknde Weise. Ein Blißstrahl fuhr dort in dée alte Pfarrkirche auf dem Berge, und legte Thurm und Dachwerk in Asche. Von den 3 Glocken In Cöln kam das Gewitter gegen 0 Uhr Abends zum Auskruck) und zwar bei ei- ner Lufewärme von 70 2“ Reaumur und nachdem das Barome- ter, 'das Mittags 12 U31 noch 28“ 241“- qezeigt hatte, auf gefallen-war. Es zog fich dann über “Mainz nach
wo es in der Nacht vom 5. zum 6. von Bliß, Donner, Hagel, Regen Und Schnee bsgleicet, verspürt wurde. Von hier ging es über Würzburg 1111d Anspach, wo es am (;een gegen 3 Wk Morgens bei einem forxwä-yrenden Fallen 018
einem scharfcn Wände ein Hsfn'ges Gewitter statt.
sind zwei in den Flammen geschmokzen.
27“ 10791“ Frankfurt,
Barometer:; ausbracxy.
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Meteorologische Beobachtung. . 1835. Morgens 1 Nachmitt. | Abends 3 Nach eknmaleger 11.Februar 6 Uhr. 2 Uhx. 1 10 uhr. Beobachtung.
Luftdruck. . 340, :- .5'“Par.1341, 7 .*1'"Par.:341,0 2 “"P111'1Q11-3111värn1e 7,0 “ R, Luftwä**me + 0 7 “'N'-*. 1,v"§)'e.+ "“BR-„ _„ „ Thauvänkt __ 1:0 0 R. „, 1/0 oN „__ 1,5 "N. Ftußwamne 2,5 N,
Dunkisättg. 84 pCt. 80 pCt. 87 „pCt. Bvdemvärmc 2,9 “N.
YF?" ; :: “Wk“ „UMR UZI“ Auédünsl. o,o; 5011).
Wolkenzug 1 - 1 W. 1 -» 310111111309 0,0 0 :. "9:1. 801'111101'1101'80.
[11311 12. 1701111111!" 1835.
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[(zum-13511. 257“; 41,7“; „4111011. 95-1. 094,7. 1'181183. 1'1'11'111.-81*1161110 ULF. 33- 274.
.“411011. .')“Z 4517:- 43. 110 (70110. M;.
111111? 13 1" [1 (ck 11 , 0. kal'uöl'. ZZZ 27.1 (1111811110111 44.1. 1111111151. 261. 81-15. 9053. 1131111111155, 111. 110111311111“.
211181. 15;-
[*11111. 13111. 4 . 1211151. 111188. 1044. Noch . 8847. 50111112-111111J. *». K 1011, 7. 1701111101". HF 0101. 100F-Z. 43 93T. [1110193011011 1207.
18345732. Königliche Schauspiele.
Freitag, 13. Febr.* 3111 Opernhause: Johann von Paris,“ Singspiel in 2 Avth., nm Tanz. Must! von Boycldéeu. Hier- auf: Der Polterabend, komisches Ballet in 1 Akt, von Hoguet.
Mustk von H. Schmidt.
Jm Schauspielhause: 1) 11-08 [1113111101135 111110111'5, 171111110- 2) 1-6 1401'ZW'19 U711111871118131113811q116 1:11 3) 11:1 101111110 101111101, 1731111871110 601111-
111113 11:11“ 8011110. 1 31:18 ]1111' 8011116. 0112 en 1 11010.
Königstädtésches Theater. - Freith, 13. Febr. Original- cha
Abtheilung, in 3 Akten. Guttenberg zu Mainz. theilung, in 1 Akt. Pfeiffer: Bertha, als Gaßroae.)
Wegen Unpäßlichkeit des Herrn Beckmann kann die anae- „C'ndlich hat er es doch gut gemacht".“ nicht gegeben werden. Die dazu bereits gekauften Billers blei- ben zur heutigen Vorstellung gültig , oder kann der Betrag da-
kündigte Vorstellung:
für bis 6 Uhr Abends in Empfang genommen werden.
“
Neueste Nachrichten. Paris, 6. Februar.
theilte dem Grafen von Celles eine Auoienz. Die Kammer schrott
nung der Kommission für
Vertrages mit den Vereinigten Staaten.
Cortex 110110 111 („'011. 98-1. 1'1'171155. 1'1'é1'm.-d'01101118 125§.
Nous 1111101116 1“.
Johannes Guttenberg, historisches uspiel in 3 Abth., von Charlotte Birch-Pfeiffer. Erste Abtheilung, in 1 Akt. Guttenberg zu Straßburq. Zweite . Dritte Ab- Guttenberg am Wanderstab. (Mad. Birch-
Vorgestern war großer Ball in den Tuilerieen, der von 8 Uhr Abends bis 3 Uhr Morgens dauerte. Gestern arbeitete der König mit dem Finanz-Minéster Und er-
geftern in ihren Bureaus zur Ernen-
den Geseß-Entwurf in Betreff des Erwählt wurden: die mm von Remusat, Benjamin Delessert, Fleury de Chaboulon, anneron, Dufaure, Duces, Croitsantz Mexmard-uüd Dumanß
An der heutigen Börse stiegen die Fonds von neuem
zur Prüfung dieses Entwurfs ganz ministeriell ist.
Einige Blätter bchauyten [);-ute, der: Graf Sebastians w am 11ten nach London abreisen; Andere zagen, seme Abreise
schon Morgen statthaben.
Aus dem Ministerium der gustyärtigen Angelegen ck wurden hence czwei Gesandtschafts;Cou1-1ere, der emeßnqch ;;.
der andere na St. Petersburg, abgefertigt. , Die unter den Befehlen des Contre-Adtmrals Massen
hende Flotte, die *am 29. * ez. die Rßede vqn Toulon hatte, um bei den Hyerischen Inseln Eookutwnen vorzUn ist am 30. Jan. Abexxds in 0911 Hafen von Toulon'zurüY
Jm Monitesxr liest man: „Eine telegraphé M
aus Bayonne vom 4cen d. AÜWQS „meidet. daß _am A6 vor Elisondo 011111) die Rcserve-BUgaDe deblokcrt1Lvoxdch [111111
und das; die Karlisten dée Fluéht ergrtffqn haben., am 26. Januar Mittags von Madrid abgeretst, urn Kommando von Catalonien wieder
l-rta 10110 das Kommando von kadréd erhaltcn. Er
das von Aragonien an den General Alvarez ab. Bei
ner Entfernung von Aragonien hat er einen gedrängten: über seéne Handlungen bekannt gemacht. Es geht aus ben hervor, daß die Bewaffnung von 11,000 Urbanos und Streifzüglern seiner Mühe und Thätigkeit zu verdankenjß,' daß die Insurgenten-Haufen bis" auf ungcsfähr 100 MW schmoxzen sTnd.“ _ * ' Briefe aus St. Sebasrran vom 30. Jan. meld“, * die mit Betvachung der Küste beauftragten FahrzeUge«*
England kommendes Dampfboot weggenommen haben,
die Insurgenten 4000 Flintm, eine starke Summe SÜW] Spanische Offé iere an Bord hatte. Dieser Fang wrrd als wichtiger ange1ehen, da Zumalacarreguy diese Flinten “' wartete, um die Rekruten, die )'th in den Provtnzena ben werden, damit zu bewaffnen. ,
Aus Madréd find Zeitungen und Briefehts zum*.* Januar eingegaygen. Die Hauptstadt War ruhig"; die “1 son sollte aber verstärkt werdén. Die Proceres-Kammer schon vor mehreren Tagen eine Adresse 011 0111 5101119111 um den Schmerz auSzuercÉen, den ihr im Ere1gn1ssevomj. verursacht haben. Die Prokuradoren .- Kammer hatte bis 29sten ge ögert, dem Beispiele der ersten Kammer „5111 In der ißung von diesem Tage war endlich eme 2011 dem nämlichen Sinne, wie die der Proceres, verlesenwo Sie war schon im Voraus von 80 Prokuradorcn unterzeé Mehrere Redner der Opposition erklärte::„fich zwax füx die 11 doch gaben sie den Ministern zyverstehen, nesollcey 1a mcht diese als eine Billigung ihres Benehmens ansehen. Die Adresse wurde einstimmig von den 125! anwesenden Prokuradoren angeno Der Comp ilador vom 29111111 drückt seine Freude und dieF* aller guten Bürger darüber aus, daß die Prokuradoren-K endlich ihre Pflicht erfüllt und sech gegen die Unordnungen 181en ausgesprochen habe. Er bekämpft die Ansteht derer; da behaupten, die Adresse der _Prokuradoren-Kaxnmer mw,. der der Regierung noch der Kammer Ehre, wetl fie unde“- sey und so spät komme. „ keine wichtige Nachrichten. Nach den lehren Bmefen ausP pelona hatte General Mina dem Heere eme neue“ ganisation gegeben. Er hat es in fünf Corps ge die von den Oberkien Seoane, Gurrea, Name: von "den Brigadiers Lopez und Oraa „ den. Man erwartete dle besten Wirkungen von deem regel. Das Eco del Comercio glaubt, es würde
und unpassend seyn, dem Ex-Minister, General Llaudcr,
Kommando in Catalonien wieder urzäckzuxxeben. „DennoÖZ es die Regierung gethan. Privat; reefe verstchern, es sey zu besorgen, daß Llauder eine gefähxliche „Steüung ann werde. Sollte Valdez das Kriegs-“Mméßermm nicht ann so würde mmi , hieß es, vielleicht sem General Espeletai Portefeuille antra 1111. Dies wäre gber, meinte11111114 schlimme Wahl, enn er gelte für emen Fem_d_Mmas,2 es sey die größte Eintracht zwjschen dkm KrsegSY'A-Z und dem Ober; Befehlshaber der *Nord-Armee nöthtg. , dor Bürgerkrieg 71111 Ende finden solle. *Die Mi
'und namentlich “Herr Martinez de la Rosa, erklärten
daß sie einer auswärtigen “Intervention niche bedurften; Jedermann aber theilte ihre Ansfeht: Uebrtgens War 1111 Ruhe auf die Aufreguug gefolgt, die 111- den ,erßen ngm den Vorfällen ,. am 181111 in 93240110 herrschte. 311 1111111 vat-Schreiben aus 932110111) vom 29, Janna». 1101 (s:. Fall Llauders hat eine Zügemkine Freude veran t. Dxeß). aber wieder sehr durch déc-NachrichtgenÜßégt, daß er sem Kommando in Catalonien wieder andrxf'en werds. lichem Méßfallen wurde die Königssohe' Akte aufge
' die dem gestürzten Minister jenes tv1chtige7Amtwiederübertr
Aeußerungen der öffentlichen Stimmung veranlaßten, wéeek dieKöniqin, dem GeneralLlauder fast unmittelbar nach seiner *.
"eine“n Courier nachzuschécken, der ihn zurückruf1n soll.
versichert, dieser Schritt der Regierung, der ein Wahr?“ _
séändniß zu Gunsten d;: öffentlichen“ Myinuyg 111, ha“ Zweor, Llauder zum Paér zu machen und 1511 to zu entsch*d.. Die Regierung, „heist es, will ein Exempel aufsrellen- ""
weite Regiment, das 1110181111 stel) _[o sch1verer Unordu 1chuldig gemacht, decémiren. Dxe Omziere solletxausd learischen Inseln geschickt und die !"an durchgäyg1g von “[ feindseligen Geiste belebten Uaterosnzéere verabjcyeedet *
Diese Nachricht wollen wir übrigens noch nicht VITÖÜWM“
Nachréchten aus Bordeaux vom Zten d. zufolge,
Lee Spanische Regiment seinen Marsch ohne Subordtnationi
Bur os ortseßen. Nach denselben Beréchten dauercders ! GesénthtS-Zustand dcs General Mina noch immer so"-
-- Heute schloß 5proc. Rente Lr. «3011191. 108. 50-
00111'. 108. 80. Zproc. 111". 00111111. 18. 65. 11.1 «:::-79-
5proc. Reap. 111". 00111111. 95. 65- 1111 00111. 95. 85- Span. 43-1. Zproc. 27-1. Cortes 421.
151. Neue Span. Anl. -. 2xproc. Holl. 56. 50.
Frankfurt a.. M., 9 Febr. Oe11err. Hproc. 1012. 101; 4proc. 941. 9-14. 2Zproc. 557. G.
.. 11
HoT]. 5proc Ohl. von 1832 98-2“- 981-
Anl 96 Br. 5proc. Span. Rente 434. 43-7. 3proc. 9-
Loose 701. 70. 261. 251.
Nedacteur Nowak. ** '*'
Gedruckt bei 11. W- 9": ' “stk erhob s1ch darauf von seinem Sihe,
man hofft, daß der GeseßzEntwurf in Betreff der 25 M11: angenommen “werden wird, da die gestern ernannte Ko „„.
zu überncHMen_ ..
Die Madrider Hof-Zcitung
befehligt -
Pskschafft Worden sey.
Üéhrend die Centra das tiefste Schweigen beobachteten.
elt. Als Belag für diese
yzen K Ausg. Span- “* *
Uwe.? m 24.1. Bank-Actéen 1567. 1565. Parc.-Obl. 1391. 139". B 10018uwen2131- Br. Preuß. Präm.-Sch.63;- 631- so“ : v “ .* m-
men.
11, K . Na ck zu rechtfernqen.
1 r e uß i fck? S*k “ “
„Allgemeine
Amtliche Nachrichten, ,Kronik “des Tages.
Des Königs Majestät haben den Geheimen Ober-Regie- .n'gs-Rath- 1)1'. Diete_ric1 hierselbst, zum ordentlichen Pro- "„so: die StaaW-Wtffenschaften in der philosophischen Fa- uze'oér hiestgen Umverßtäc Allergnädigst zu ernennen, und „'s? denselßxn ausgefertigte Bestallung Allerhöchstselbsk zu Feen _aeru .
1 “Des Königs Majestät'haben mittelst Allerhöchsker Kabinets- 151"? vom 7. Januar 0. I. die von der héefigen Akademie der
(senschaften getroffene Wahl des Königlichen außerordentlicyen“
„sandten und bevollmächtigten Ministers in Rom, Geheimen ' “ations-Raths „])1'. Bunsen, zum Ehren-Métgliede; „Atter- ?131911 zu bestätcgen geruht. “' „*.* .
Der Licentiat der Theologie, 1)r. Daehne zu HF„ ist m außerordentlichen Professor in der theologischen Fakukät der asgen Universität ernannt worden. _ .
Zeitungs-Nachrichtey. Ausland.
Frankreich.
Paxis, 7. Febr. Der König arbeitete geffern mit den M1“- istern des Krieges, der auswärtigen Angelegenheiten und des
zandels, und ercheilte darauf dem General Sebastian:“ eine
udien .
' Z11 der heutigen Sißung der Deputireen-Kammer, an elcher der Graf Sebastiani Theil nahm, verlas zunächst der inanz-Minisker et'ne Königliche Verordnung, wodurch, wie [chez vorauszusehen war, der Geseß-Entwurf über den Pen: ons-Fonds des Finanz-Ménisteréums zurückgenommen wird. »- n der Tagesordnung waren jetzt verschiedene Bittschriften-Be- te,wovo11 namentlich eine eine sehr lebhafte Debatte herbei- hm, die auch beim Abgange der Post (4;- Uhr) noch nicht 11111151 war. Herr Poulle vom Depanement des Var berich- **:nämléch über eine Masse*von Petitionen, worin eine ;ch1.Re§«m, und namentlich die- gänzliche Abschaffung des ahl: und Wählbarkeits-Census, so wie des Wahl-Eides ver; angt, und dagegen das allgemeine unbedingte Stimmrecht eantragt wird. Der Berichterstatter stellte zuvörderst die „rage, ob fich seit den [LHtTn véer Jahren 10 Frankreich rgend etwas zugetragen habe, wodurch die Forderungen der Bitt- e1ler als gerechtfertigt erschienen. Man müsse dies geradezu in rede stellen, äußerte er, und was das Prinzip der Volks- ouverainetät betreffe, auf das man fich bei solchen Anträgen . der Regel 11 berufen pflege, so bestehe dasselbe nicht mehr, “dem dje ation fich ihrer Souverainetäc zu Gunsten Lud- *- Philtpps entäußert habe. Die Freiheit würde unrettbar „ntergehen, wenn das Volk direkt die Souverainetäc ausüben ollte; auch seyen die Vertheidiger der Zuli-Verordnungen, die *? rfajser ves Geseßes über das doppelte Votum, die einzigen, die _ eWahl-Reform verlangten, und zwar keinesweges in dem Inter- :eder Massen, sondern lediglich, um die Juli; Monarchie zu stürzen, „ anhaltendes Gelächter erregte es in den Centris, als Herr sulle von den Unterzeichnern jener Bittschriften sagte, fie trü- nPbt'ygische Maßen, mit weißen Lilien durchwirkt. Am chkussé1eines Vortrages, dem namentlich der Herzog von Füß- ames große Aufmerksamkeit schenkte, erklärte der Bericht- Erstatter, ß die Kommisfion einmüthég für die TageSordnung stimme. Die; Antrage widerseßte steh Herr Dubois von der Loire. Dic “sagt über die Wahl-Reform, meinte er, sey eine National-Frage ktkne Partei-Frage. Der Redner erinnerte an die Verfügun-
-_der _lehten 4 Sesfionen, und namentlich"an diejenige, in “[ck-k *d1e Erblichkeit der Pairs-Würde von der Kammer ei“"Wilhég und im Einverständnis: mit dem ganzen Lande“ _ Als diese leßtere Aeußerung von den “Mis Met Zeichen der Méßbilligung aufgenommen wurde, be- ""tigke Herr Dubois ste, indem er äußerte: „Ich wollte sa- , daß _die Kammer von 1831 die Erblichkcét der Pairie mit Wer Strmmen-Mehrheit abgeschafft hat. Indessen befürchte ich
|- daß ich den Grund Ihrer Mißbilligung errathe; sollte diese
.1eickt ein? Protestation gegen eine Maßregel seyn, die meines“ 4chtenS_dee betreffende Legislatur im höchsten Grade ehrt?“ “ !fall erscholl bei diesen Worten in den Reihen der Opposith, * er dmx berührte hiernächsk die Frage wegen Aöschaffung des “puttrten- und des Wähler-Eides, den er bei emer Ver- “ Ung, Wie die gegenwärtige Französische , für Unsmn i Behauptung führte er die Eides.- ßungxn des Republikaners Herrn Garnier-Pagds und des WWW:: Herzogs von Fikz-Zames an, ,die das Gelächter der ammer und dieser beiden Herren selbft erregt hätten. ? uvergier-de-Hauranne stellte den Grundsaß auf, [5 in Frankreich d:“e Regierung allein den Mittelklassen ange- kt, und daß die Wahl-Befugniß ein Amt und kein Recht sey. deutete darauf hin, welche Meinungs-Verschiedenheét unter Aqhän ern der Wahl-Reform selbsk herrsche, und wie ' "11 ahre 1831 Herr Odilon-Barrot das Wahl-Rechc n Municipal- Räthen ohne Ausnahme habe bewilligen !: _Während es doch in manchen Gemeinden Maires
Adjunkt1m gäbe, die nicht einmal lesen und schreiben Herr Odilon-Barrot verlangte bei diesen Worten, unter den ministeriellen Deputirten einiges Gelächter erreg- Man rief ihm aus dem Centrum zu: "ck er, nachhex!“ ?err Duvergier-de-Hauranne aber er-
k- daß er berett sey, ofort Herrn Odilon-Barrot zu hören.
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kort k 4 konnte aber erst zu „' ? NUMM- nachdem Herr Thiers seinen Getreuen durch
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ein Zeichen zu verstehen gegeben hatte, da“ te wei en md : * ten, Worauf Herr von Bricqueville [?ck 1111 dsje Knew? mit dcehn Wortep watxdte: “„Der Herr Minister dés Innern gestattet Ih- nen, em aufmeykjames“ Ohr zu leihen.“ (Gelächter.) „Der Form ? wegen befragte jetzt auch noch der Präfident dre Versammlung, : 011 se „Herrn Barrot hören wolle, und als“ die Antwort einstim- * mtg de_jahend,ausfiel, erklärte dieser in wenigen Worten, daß er ? auf kemen ecnzigxn seiner früheren Grundsäße verzéchte, “und daß er 1eßt, wce tmmer, glaube, daß Jedermann, der einen 111- wusen Grad von Efnstcht und Aufklärung bcstße, die Wahl- Befugntß_als ein Recht 1'11„Ansprucv nehmen könne. Herr Duverg1ewde-Hauranne setzt? Hierauf seinenVorerag fort. Lc hob dre Vorzüge hervor, die, seiner Meinung nach, das J1anzöfische Wahl-Geseß vor dem Englischen habe. In Frank- retch, „meinte er, gebe es wenigstens gewiß Niemand, der sein Deputcxten-Mandat der Gewalt oder der Bestechung verdankte, und'gls diese Behauptung bet“ den Oppositions-Mitgliedern ein irom1cheleäcZ1eln erregte, fügreder Redner hinzu: „Wenn Sie vom Gegenthecle uberzeugc find. WH„ so sagen Sie es; ich meinerseits erkläre, daß ich keinen solchen Dcpucérten in dieser Kammer kenne.“ Herr Duvergéer : de ; Hauranne sprach schließlich seine Ansteht dahen aus, daß dem Lande die Fragen über das Zollwe- sen und den Handel und Gewerbfieiß bei Weitem mehr am Herzen lägen, als die Wahl-Reform; er stimmte sonacl) für die Tagesordnung. In ähnlicher Weise sprach fich Herr Pagés vom Departement derpArrit'zge aus, an dem jest das Wort war, und der fich bet dieser Gelegenheit zugleich in eine Weit- läuftige Erörterung aller bekannten Verfassungen in und außer- halb Eyropa einléeß. '
, Du: mit dxr Prüfung des Geseß-Entwurfes über die 25 Mtlltonen für: des Vereinigten Staaten beauftragte Kommission hat gestern eme Sißung gehalten. Herr Benjamin Délejsert :| zum Präsidenten und Herr T1). Ducos zum Secretaér er- narzntkworden. Wie günstig auch die Namen der Kommiffions; Mttglteder fßr das Ministerium sind, so scheint es doch, das; s1ch dw Kommisston ernstlich mit der Sache beschäftigen wird. In
. mehreren politischen Salons, wo viele Dcputérte zugegen waren, .
war ma11 gestern Abendeer Anficht, der ministertelle Entwurf würde_mcht phne Modincation angenommen werden. Allgemein war dee Anstchr, das Votum über die Geldbewilligung würde vertagt werden.
Folgende Depytirte haben in den Bureaus für und gegen o_en Geseß-Entwurf über die 25 Millionen gesprochen; gegen: das Herren Salvertc, Lepelletéer d'Aulnay, Lamarcéne, von Rancé, Txeste, Mathieu, Las Cases, Roger, Bresson, Zmbert, Hektor d Ausnay, Pagés, Dagabé, Lacrosse, 212081101115, Dufoure, Charm: . maule, Bercnger, Odilon-Barrot, LHcrOsn-Z, “„U-“1111101111, 231511111 Vater, Bignon, Calmon, Karl Dupin, Aroux, ').!koulgUec uno Berryer; für: die Herren Ganncron, Bugeaud, Mass, Zau- hert. Meynard, Realic-r-Dumas, Amffon-Duperron, B. Delessert, Amtlhau, Dumon, Ducos, Persil, von Rigm), Thiers, Roul, Pataille, Duchatel, Keratry, Fleury-dc-Cvaboulon, Tracy, Sade, Lafayette, Hervé, Croissant, Duvergtcr-dc-Hauranne, Falguerol- les, Viennet, Remusat, Fould und St. Marc Girardin. - Es waren einen Augenölick 406 Depurirte in den Bureaus anWe- send; 401 haben ihre Stimmen aögegebm, davon waren 240 für und 161 gegen den Geseß-Entwurs.
Heute haben plößléch alle Gerüchte von einer Ministerial- Veränderung aufgehört. Man will wissen, es sey dem Könige gelungen, den Grafen von Rignv wieder mit seinen Kollegen auszusöhnen.
Man beschäftigt s1cb 111 dem Russischen Gesandtschasts-Ho- tel gar nicht damit, die Gemälde und Kunstgegenstände, die das Eigenthum des Grafen Pozzo d:“e Borgo find., ein upachcn; ivor- aus man schließt, daß er nach Frankreich zurückkeßren Werde.
Jm Journal du Commerce liest man: „Wir haben
kürzltcl) gesagt, daß nach dem Tode des Fürsten. von Talleyrand qnbezwmfelt Beschlag auf seine Papiere gelegt werden würde. Wir erfahren jeßt, daß der Fürst, déese Sicherheits-Maßregel voraussehend, alle Vorüchc angewendet hat, um die von ihm ge- sammelten historischen Dokumente vor jeder ConfiScation ficher zu stellen. Er arbeitet schon seit längerer Zeit an [einen Memoiren, und gegenwärtig beschäftigt er 110) lebhafter als jemals damit. Sein Sccrctaic bringt regelmäßig drei bis vier Stunden täglich damit zu, die Materialien, Welche der Fürst ihm anvertraut, in Ordnung zu bringen. Herr von Tallcyrand hat sich vorgenom- cine Sammxung aUer seiner politischen * Reden vorangehen zu lasen, und wir wissen, daß er schon einen Buchhändler mit dieser vorläufigen Arbeit beauftragt hat. Sein Zweck dabei ist'- durch Vergleichung semer Worte und Handlun- : gen zu verschiedenen Epochen zu beweisen, daß er niemals im ,I Widerspruch mit sich selbst gewesen sey. Wenn dies. Herrn von ' Talleyrand gelingt, so wollen wir ihn für ein großes Genie hal- ten. Man glaubt übriqens', daß in dem THL“ der Memoiren, welcher “ck auf die Regierung Ludwig Philipps bezieht, die jeßt am Ruder befindlichen StaatSmänner nicht sehr wcrden geschont werden.“ „ __ Herr Trouser d'Herécourt, Bischof von Autun, der zum Erzbischof von Avignon ernannt worden ist, hat diese Ernennung ?hZelehnk- um nicht der gegenwärtigen Regierung den Eid zu et en. 1- Die Nummer der Gazette de France, welche die (ge- stern mitgetheilte) royalistische Erklärung enthält, 111 in Beschlag genommen worden.
Als in der gestrigen Sitzung der Königl. Gerichtshof ein * Urtheil bestätigte, wodurch das Zuchtpolizeé-Gerécht einen gewis- 1en Duhem wegen mehrerer Dcebstähle zu Zjähriaer Gefängnis"- strafe verurtheilt hatte, sagte der Angeklagte: „ Ick bin verur: theilt? Warten Sie, ich will Ihnen danken.“ Hierauf zog er. . ehe die Gendarmen ihn feftnchmcn konnten, seine Holzschuhe aus, und schleuderte einen nach dem andern dem Präsidenten nach dem Kopf. Man kann ffch denken, welch schrecklichen Lärm diese wahrhaft unerhörte That hervorbrachte. Der Präfidenc ward, da er sch noch zu rechter Zeit bückte, nicht getroffen,
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Berlin, Sonnabend Oe1114-tcn “?::011101'
JON: Wurf konnte ihn tödten,
Wohl aber eine;- 011 211111)". Der Angeklagte
hätte er statt der Brusk, wurde sofort wegen schwer.? außer der obégen Gefängnißstrafe, ten von 5 Jahren verurtheilr.
Der anicareur de Bordeaux meldet als Gerücht, daß großen Sieg Übék Zumaiacarreguy davongetragen scheint aber selbst dieser Nachricht keinen Glauben zu
Die Sencéne Zrun vom 1. bis nach Reinosa in rection der Truppen malacarreguy sich in dem Thale von l_icb 20,000 Karlißen die Revue habe 1_e[ben Blatte zufolge, wäre jam blokirt, so das: man si Iran wagen könnte. Karlisten den C
Passage liegt, 11
den Kopf berührt. 1 Gewaltthätigkeircn gegen den Ge- noch zu einer zwei:
lle des Pyrenées enthält Nachrichten aus worin es heißt, daß Eraso mit 3000 Mann Castilien vorgedrungen sey, um die Insur- beschüßcn, und daß 11-- chauri befinde, wo erk rz: passiren lassen. » Dem.- Vittoria von den Karlisren gleich- ch nicht mehr ohne Begleitung nach Am 30. Jan. hatte ein Abgeordneter der aptrain der Franzöfischen Korvette, welche bei der m eine Unterredung gebeten, und auf die Wei- gerung dieses Offiziers hatte s1ch der Karlistische General- tain Guibelalde selbst an Ort und Stelle begeben: nicht, ob er glücklicher gewesen ist. --- Espartero, * bao ausgerückc wms, ist wieder dahin zurückgekehrt, nachdem er nur ein ganz unbedeutendes Scharmüßel mit Mémorial des Pyrenées spricht unterm welche die Karlisken machten, (welcher Plah nach der gestri- am 3ten entsest worden seyn Blatt ngleich, „daß mehrere Ba- efehl erhalten haben, von ver-
in Valladolid
man weiß der aus Bil-
den Karlisten ge: habt har. «- Das „isten d. von den Anstrengungen, um fich Elisondo's zu bemächtigen gen Mittheilung des Moniteurs soll). „Man verfichcrt“, sagt jenes taéljone der Znsurgenrcn den B schiedenen Seiten auf St. Sebastian an urücken, welches Zuma- lacarreguy in Person mit dem größten
heil seiner Streitkräfte Es heißt, daß dieser Chef einen großen Werth fc neuer Truppen einiger festen nsurgenten zeigen s1ch mehr als rfolg ihrer Sache.“ *- 1 25. Jan. eine insurrectionnelle ma stattgefunden. son und zwei Geistliche wären am „Es lebe die Constitution von 1820! !“ durch die Straßen éndeß bald wieder hergestellt wvrden, auf einige zerschlagcne Fensterscheiben
angreifen wolle. darauf lege, fi Pläße zu bemächtigen. je voll Vertrauen auf den E die Election berichtet, hätte an Bewegung zu Puente de la Rex banos, Soldaten der Garni Abend unter dem Rufe: Es lebe die Freiheit! Tod den“Kar|j|en Die Ruhe sen und das Ganze habe sch beschränkt.
In dem neuesten Spanischen Almanach (1.11 (Lui:- 110 170- Großkreuzen des Ordens Jsabellens Herrn von Rochschild mit „Diese Zulassung eines jüdi- Messager, „Zu dem Orden der ist ein Beweis von dem Fortschritte der und besonders von der unwiderstehlichen er die eingcwurzeltsten Vorurtheéle in den
ck vor der Ankun
Einige Ur-
, 1'118101'08) kommt unter den der Katholischen auch dem Titel 131110011011118511110 vor. schen Banquiers“, sagt der katholischen Isabella Rdeen *in Spanien,
Macht des Geldes üb Sitten einer Natio
Großbritanien und Irland.
Se. Majestät der Köné .Prokurator Herrn Frederick Pollock die
d von Sussex besuchten Glocester-House. stern wieder
der Name des
London, dem General würde verlieh
Die Herzogs vom Cumberland un gestern die Herzogin von Glocester in
Im auswärtigenAtnte wurde ge Rath gehalten, der drei Stunden dauerte, Stadt anwesende Minister beéwobnten.
Der Leqal Observer Lesern ein Verzctchniß von nächße Parlament ngvählc wo ersehen werde, daß das bevorskehend Coke zu reden, keinesweges ein dürfte, das kein gures Gesetz dieser Rechtsgelchrten beläuft fich auf 43, Abercrombv, Aglionbw, Sir ' Campbell, Carter, Ewart, Fe Anwalt), Freshfield, Goulburn, Kelly, Kennedy, Lefroy, Lennard, Maclean, [):-. Nicholls, Neeko, Dania! 0" Sir C. Pcpys (Master of the Rolls) ral : Prokurator), Poultcr, Praed, R. C. Scarxctt, Shaw,
ein Kabinets- und dem alle in der
sagt, er sey jetzt im Stande, seinen den Rechtsgelehrten, die in das mitzutheilcn, aus dem man e Parlament, um mit Lord ..1101'1111111311111111 1111100111111 seyn Die Zahl nämlich die Herren Beckett, Buller, Sir I. W. FoUetc (General.-
würde geben können.“
rgusson, Sir Sir G. Grey, Harvey, Zervis, „Lushéngton, Lynch, Connell, Pemberton, , „Sir F. Pollook (Gene- Spring Rice, Villiers, Wilde und Wilks. Métglicdcrn des neuen Unter. zu erniedrigen wollten, als ck dendZnstructionen 1,1 11:10 keine
1 Noebuck, Rolfe, Sutton, Talfourd, Tancrcd, Tooke,
Der Standard giebt den hauses „111 (1909111111. Abqeordncte von Winkel- O'ConnellSzu handeln. „Werden Lord Gre sagt das genannte Blatt, „sich nun am der Lord Grcy's Verwaltun Werden die Freunde L ! Herzogs von Richmond, Lord Rkpon's, Lord ; mes Graham's, werden sie sich jetzt zu Sk! :kenncn, durch dessen Zntriquen alle dies:: ' Reihe nach aus dem Rall) dcs Kön!“ Brougham, der Herrn O'Connellz beleidigendsren Ausfälle diente, wird chen Edelmuth, seine GerechtigkcitSlie fer für die Freiheit in jeder Gestalt'so beitragen sollte, eine vollkommene Di sic dem schlechtesth Manne, in die nde u 1 welche wissen, zda sp von irgend einem An
ob sie sich da Klubs und. 1111 erunde“, Sklaven des- g über den ord Stankyo's, des “kartislés, Sir Za- aven deSjenigen be- Staatömänner der gs vxrdxäqgtwurden ? Wird Lord tel1che1be seiner brutalsten und ord Brougham seinen natürkf- e und seinen unbefiegbaren Ei- sehr vergessen, daß er dazu as Reich her- den es in seinen _ elm? Mit einem !; unsere Existenz als sehen in Europa, auf werden diese einem Repealer alle nnell hat es „offen gesagt, Abercromby auf den Conseils des
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jenigen bekennen, € fen gkworfcn hat?
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ktatur über d einzuführen und Gränzen aufzuw Wort, werden diejenigen, unabhängiger Staat, der Einheit des Reichs beruht,
Gewalt zuwälzen? Herr O'Co durch die Erhebung des Herrn stuhl eine neue Verwaltung in
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