1835 / 46 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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über die Quellen der Geschichte der arsßeren Publikum vor elegt werden. orbs schien dur ein Archiv

ffqns jmd der Lan sen, dessen zweier, bis zum rcechender Band die Fortsekung des Werkes wün chen, aber noch immer ver eblich Zossen i , ganz vorzüglécfhü r dba 1123223322111,

' e . burgésche, Adelung, Schbttgen'und Schultes für .die Sächsische, schichte liefert 11 DsaZ-Fireitss WrsKZUd'iesiYaMtethtXr anheim

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SÜW, die Verdienste eineJMYnne? u würdi en, der bei unausge-

das für die Nie er-Lan b zu M en, wat Gerken

Dreibauvt für den

vehter Berufs- Thätigkeit während : ner Rei e von

sein? MUße-Stunden auf die mühsame Ent ifferung und Ordnung §,__5chu[z_§ch 100; 1 .. 03, „_ „,",sz 4 _ der Urkunden verwandte, von Liebe zu den? skkxnksä'k" BWM "ick" ['k. 113:- 1. 051. 30. 1 971, 391 90111111. 110. 1 106; -- MontaZ, 16. Febr. wrnéger getrieben als von_ dem Wunsche, emem Hißoriographen der 1*rä111.-.011.(1.§6811. _ 64V: 63772 [(W „_ Mum, (10. 4. 1064 __ Oper in 4 „M Nk'dek'Lauskß fkkdersam "1 die Hand " “kb?“k-U- I" de" meißt" [(111'111.0b1.m.1.(). 1 1001 99.- 8611133159111; (10. 1 106? »- * “nd WWÜJÜM Queoen Lansdkscbek okumenke “7 hiermit der Z"“ xsum.1ut.8ch. 110. 1 .. 100 111111.0.«1.1(.-u.8, - .- 75; “" "1391 ck geworden- Nächsi dtm Heraussebek W der Gka“ 119.11. 813111-0111. 1 100? 1061 2,8011. «1.11.4111. .- - 75; ? erungs- Rath Süßmilch in Lübben, der den ersten Band der Fönjxsb' (10. 4 _ 98; __...“ Ur unden- Sammlung bevorwortet, durch anre end; Beförderung MWH (10. ? 4; __ 981- 11011. 701117. 91111. _ 17; _ , des Unternehmens und durch Belebung der Tb kett des Vereins "mm „10, in “[*]1-1" _ 38-1 MW „10. _ 18; _ Zu Lande: ÜUf den Dank der Gksch1chtss Freunde den gere testen Anspruch Wsst 1". 1311111111112 4 __ 10M- [**1'10111'1011811'01' . _ __ 131x- 139! 16 Sgr. 3 Pf; R Met dem Jahre 1620 hört das Oesierreichisckye Leben in der Laush („7,013 „_ paz, ckck 4 1025, 11021 .!)inoonta ..... - 3

auf; mit dem zweiten Bande würde die Sächsische nend Möchte die Fortsetzung des Druckes mög! wer en.

iedjer-Lausis einem er Superintendent or. ! die Geschichte Schle-

_ ._ , 182 katja, 7. Februar. 53 konto 111". 00111111. 108. 95. 611 00111“. 109. 10. 33 111". 00111111. 79. “10. 011 sour. 79. 25. 53 Reap. yr. oompt. 96. ». 1111 War. 96. 20. 53 8111111. 1101110 U;, 33 110. 27; Corto- 434. Qu-g. 8111111. 801111111 UZH. 018110 Jpan. „4111. -. _

Ballet in 1 Akt, 1 1319 Gesellschaft des H a re

Zerliner Zörse. [)en 13. 1981171181" 1835.

ische Ge-

vierzig Jahren |Y? [17717/167377] [MVr-"FJMM

11qu ssw FMNZ. dcs Ancrlot, von L. Sonntag, 15. Febr.

[er, oder: Das nächtliche Rendez-vous, komtsch-pamomzm .

(18111( aus eführt von Herrn und Mad. Purßpichler, 3 [1 (10 1301111111190. ausgeführt von Hrn. Carelle. 4) [).-13 51.0184 auSgefüZrt von Herrn Eckner und Dlle. Peroline. Vo Das R thsel, Lustspiel in_ 1 Akt,_von Cyntessa: Hierauf: „„ erstenmalc wiederholt: Der letzte Sprößlmg, Lustspiel in 1 „__.

Angely.

Lestocq , oder :

Zntrigue und Lz, _ Musk von Auber. -

Amtliche Nachrichten. Kroni'k des Tages.

Periode egin- échngrdert KöUgliche Schauspiele.

Sgr. 11 Ps., auch Sonnabend, 14. Febr. Im Schauspielhause: Nummer

„„.-_ ...,. „...-...,...- , ,......_. «. „...... . „.

Meteorologische Beobachtung.

Nachmitt.! Abends 'NZJäxoöiaYßlZgger

Luftdruck. . 339, 5 9"'Par.1338,1 6"“Par. 337,2 2'"Par.'-Quellwärme 7,0 N,

1835. Mor ens 1 g 10 Uhr.

12. Februar 6 Uhr.

2 Uhr.

Luftwsrme + 1,7 “N. + 2,6 “'N-+ 1,5 “N

Thauvunkt _- 1,9 R, .- 1,3 0N_ ._. 0,3 oN: FlUÜWÜkme 2,4 “R.

Dunüsättg. 77 pCt. 72 W. 81 pCt. Bodenwärmc 2,6 “N. ZZR“ halYeiter. hriter. rer. usdünfi. 0,114: ., N!)- Wolkkäzsuxg'l - W, 1 -* 'edersch1aa0,o1 1"Rß.

777, Posse in 1 Akt, von C. Lebrün. Hierauf: Richard's Wan-

derleben, Lustspiel in 4 Abth., von G. Kectel.

B Im .Konzert-Lokale des Schauspielhauses: Subscriptions- all

Im Opernhause: Die Vestalin, Lyri-

Zu Wasser:

Sonntag, 15. Febr. (Herr Verfing, vom Hof-Theater zu Mannheim: Den Ober- Das Schock Priester, als erste Gastrolle.)

Im Schauspielhause: Nathan der Weise, dramatisches Gex_ dicht in 5 Abth., von G. E. Lessng,

„“LusK'äj-tigo Zöraon. 8111819108111, 8. 1701111181“.

Jisäorl. 1711111. 801111111 55:1. 53 ] autwerpeu, 7. 1781170111“.

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11; ». 21,7... Uaok-zecjsn 1570. 1568.“1':_11*t.-0bli . 1392. 1:91. 1'1'81188. ['Im-8011. 637. 113€. 110. 43 1'01n. booae WK.

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'H. [(an-141111. 25737.

Montag, 16. Febr. Jm Schauspielhause: Die Braut von Messina, Trauerspiel in 4 Abth., von Schiller. (Mad. Crelin- ger: Donna Isabella. .Dlle. Klara Stich: Beatrice, als Gask- rolle. Herr Grua: Don Cesar.)

_ Die zu dieser Vorstellung eingegangenen Meldungen um - UZ- Wk's“ Billets snd berücksichtigt worden, und wird ersucht, solche bis 847 Sonntag, 15cm d. M., Mittags 2 Uhr im Billet-Verkaufs-Bü- 2" _ 55, reau abholen zu lassen, widrigenfalls dieselben anderweitig ver- " ' " kauft werden müssen.

* Königstädtésches Theater. Sonnabend, 14. Febr. Zum erstenmal: wiederholt: Die Mül-

Der Scheffel

WM

Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen Staaten.

d. . die fünfte Hambur er Kunü-Aussiellun zu Bekanntmachungen" verJtsialten, haben UnterZeichnete die Ehre, t?nm- ist so eben erschienen und an alle Buchandlungen _ _ _ _ _ ies s Unterneh- verschickt worden, namentlich an E. S. Mittler schienen und m Berlm ,bct Ludwtg Oebmtgk

tch'tützen, und in Berlin (Stechbahn Nr. 3), Posen, Bromber? :c: BurgstraßeLYr. 8, _zu haben:

Bekanntmachung.

11 s- ermin au Zuengjé. Mai k.fI., Vormittags um 10 Uhr,

an ese t worden. 9-7 her vorgeladen, in die

érten errn Kammer erichts-Affessor Rib: nicht an enommen werden. _, n t eilé e “" Dem" H 9 Den erkauf besorgen wir ohne allen "AVW, und den Professoren Jameson- James MM und Hugh MFV; Z1F1denobu.edx17chm?, „ka„ WMW

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abzugeben und demnäch| den Zuschlag xm den Metti-

und Bestbietenden zu ewärtigen. _ K. Sievcking- 1)-. Syndicgß. - M. I. Jenéscb- . . , en-S ein und dee Senator. - H. de Cbaufepte. 1)1'. »- I. H. Lu- jedoch ltchtvoaes Gemälde der anzxehendsien Aven- &II-YYYx'x'z"e'1"1n“g§y?3*l_)kezknnen c?vährend der dolff. - C. W. Lüders. - O. ,C. Guedechens. - tbcuer und Beobachtungen sämmtltchcr Reisenden,

gewdhnliéön Amtsdfiunden n der hiessen Negtsira- 1“ ein e e en wer en.

tuZuleich wird der seinem Aufenthalte nach unbekannte Kriegs: und Steuerrath Carl Michael Hoffmann, oder dessen Erben vorgeladen, in dem anüehenden Termin die Rechte wc en des, für ihn auf dem Gute 11-10. 111. 010. 12 ha tenden Kapttals [mr 2000 Thlr. wahr-

zunehmen. ]

Glogau, den 19. September 1834. _ Kdni [. Preuß. Ober-Landes eri k von ' ieder-Schlesien und der aus s.

([.. 8.) G 6 h e.

"__-__

Subhaüativns- arent.

Zur Versteigerung des ur not wendi en Subha- .„ßation gesiellten, in dem_ L ebenwerdaer _ _ burger Regierun s-Bezcrks gelegenen, AÜodtal-Rtte terguts Tauschwi , welches mit dem dazu _ ehörtgen Vorwerke Wichtewiß auf 47,226 Thlr. 21 gr. 4pf. gerichtlich abgeschätzt worden 10, sieht auf

den 17. c" 11 1111835, 1107-11 K., vor dem Deput rtcn Herrn Ober-LandeSgerichts- Affefsor vo11 Winken in dem L_ocale des unterzeichne- ten Ober-Landesgerick1ts Termm an. Die Taxe, der neueste Hypothekcn-Schein, und dir besondxru Kauf- Bedingungen find in unserer Regtßratur emzusehen.

Naumbur , den 7. November 1834.

König. Preuß. Ober-Landesgericht

von Sachsen. * M a h l m a n n.

!! "1111!- übn"? ixnu n g. ' ' S en n “er o :

AJZÄJSÉZozz-Z- und Héntersättler ut zu Waldau

unter 10, geschähe auf 7760 Th r._ 11 sgr. 8 pf.;

2) ein besonderes Stück Feld in daseger Flur von

* 4 Ackern 46 Rathen , geschäht auf 1218 Thlr.

*I" L*. 8 v ., . bffentlichsgverkaufft werden. qul- und bestzfähege Käufer werden geladen , dazu auf

den 14„Avril 1835,_Morgens 10 Uhr, an Gerichts'steüe in Droyße zu erscheinen, ihre Ge- bote zu thun, und wenn ?onst kejn Hinderniß ob- walter, des Zuschlags an den Beübtetenden gewärtig zu sein. Auf unbekannte, dingliche Rechte, Anspmch= machende Personen haben skch längsiens lm Ternzine zu melden, indem außerdem Verlusi ihrer Anspruch: emtritt. Die Sakähurkunde kann täglech in der Re- giüratur des Ger chts eingesehen werden.

D“??? ?.???“ 19. . .

ür eu : er er er . F - -- schaft Droyßig. *

K1111st-Ausskeklung in Hamburg.

1 b hafte Kz'mZleerkergedlxnsj Yakuzaden, d ub aßaxion des im Guhrauschen Krese e- men met_ er en : rer an zu un . «lchxnénacY der landschaftlichen Taxe auf 7238 szr. ffe um Emsendung derselben v or En de Marz d. J.

8 vf. abgeschätzten Gutes Tscheschkowitz 10 ein Bre: IFsuFemCommeter'sche Kunßhandlung hterselbß zu

Einsendungen mit Fuhre oder S iffsgeiegenheit so-

0 . - - da - nd a lun s ck 1 e Kauflußi : werden da- wobl die Her: als die Ruckfracht, erüere jedoch ohne von W äkkkßetx IMM bis 1th (mét Einschluß der u 1 h g ssen? gTermin vorgdem ernann- Spesennachnahme. Poßsendungen können unfmnkért Landerschen Reese). Mit emem Abktß der Geologie, YFJYZ: neue Vorrichtung bösarti , und wider

ersuchen daher um Aufgabe der äußerße re Gebote zum Verkauf bestimmten Werke.

reise Merse- -

In Baumgärtners Buchbandlnng zu Leipzig]

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Entdeckungen und Abentheuer in O

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Mineralogie und Zoologie dieses Feßlandes._ Von

Hamburg, im Januar 1835. brock). Preis 2 Thlr. 15 Nr

Vorliegendes Werk enthält sowohl n gedrängtcs,

_ _ welche seit den früheüen Zeiten und in verschiedenen F G Stammann Richtungen Africa zu erforschen suchten,_ als auchxö1 einen_Ueberbléck der physischen und gesentgen Ber- 11 0 1. 11 e 1.- 9 . 1" .:, .“ ], ;. u ( bältntsse diese?; utxermeßlichen Festlandes ix:_der Ge- Zins in 011111113711 11618 1113 privi]. „4110111111411. 1781- gxnwart. WU“ durfen behaupten, daß dicses Buch 0118 mit (10111 010111211131- 680113111 9.111 Woin-szizt- “"es der Imerkffankkstkn imd im Allgememen

"111101. 11111le 7011 1017011 6000Y11111'. 11130111, 181 mit diesen Wkltkheil erschienen sad- 14000 11'. 7.11 7131" 11111011. -- 31 area im in'raZe- ' _“ o ,s

uncl ääresa-Züreau (101- Uaulxl- 111111 11281110117-8111111 rofessor derOQZTtaßzxÉxastkan Jerrykbn/égl. Militaire de 1371281311 (31108 Üut11baus.) . Y

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che der verflossene Zeitraum und die Fort-

und durch Ludwig Oehmélgke, an der langen Brücke, zu bez ehen: Zummnrium 1168 Renksten 11111111'1888118-

U'ö1'111k'81611 0118 1161" Jésämmtou 1116111“ - 1:11], 211111 8011771110118 [1001111801181 1107210 111111 ZIK?xrrxdeeleYßtszZkbergehungen der Forschungen dcs

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Der wohl0nterrichteke Hufbeschlxxgschmi

unä L]senboin-1*abrjlcgese1190 980111111101, nnä 6111611 das Belehrendüe von allen ist, welche jemals über Aus den Papieren eines nach Amerika ausgewanw

' , lers Weihe“ von de Wette, und an axxdercdtw cademte zu Woolwéch vieler gelehrten Gesellschaf tische Romane, und gehört ohne ZMP! 111“ Geistvoußen und Gediégenßen, was unvere 10T gische Literatur aufzuweesewhat. Wir empfekkk oder Sammlung von GUMd- "„Ud Lehrsäßcy, Re- her dieses Werk angelegentltchsk allen Erzrehera-W ge1n und dTafeln .ausdtden ZersYndek'ßn T_hetth 110“ rern, SchulfreunCdzenchtxnd allen, Welchbc „an dßrda 11 “MM "" an ewan M “k emat - em a : bildun uneres e e ts einen 1 ättgcn . und Lehrbuch fl?!“ ttchnésche Anüaltxn- für Feldmes- trachthden Zlntbeil LehmckZn. Jedem Menschenfreun T odor entfernt ist, so kann dieser Umstand der Seefahrer un- *)bd 22 ser, Architekten, Mechaniker, Techntkcr u. s. w. Aus jedem Gebildeten wird das Buck)A11rc73ung oder ' dem Englischen überseyt von M- W Drobisch-1ehrung- Genuß und Befriedigung br

N' Mit 3 Kupfertafeln in Quart, Deutsch von I. C. Schlüter, Professor an der

Der _berühmte HerauSgeber sagt1n seiner Vorrede . „. _ i t einer Roh 7 Thlr.; Hlbfrzvd. 8 Thlr. 10 sgr; Prachtband zur zwetten Auflage: ich habe die wenigen Feh : FTYUtI/xajertFnstZTonT'aYt-ZÖ JYÜYT' Lsieeblingssckx'

. steller gemacht hat. , Buchhandlung 3.91.1310, in Berlin,Burgsir.Nr.9. ersten Ausgabe exttgangen waren_und UZmania“ dann den ,A récola“ und spätcrdke/x Zusätze und Verbejserungen beigefugt, wel- nalen“ Zcsseldmin ,einYr geisivollen deutschen ue“

Bci C'. . Steinacker t'n Lelpé isi er chiencn . *; setzung geliefert giebt er unsjeßt auch nach me F zBngsiQs Nr- 8, &?ZTYZWÉUYZn,sthxzhd§aZLtrcr1/ntx§? ZFH; maliger Urbérarbcétung eine nach dem Uu'. ,...,-„.,. .... „,...-..... B...... „...... 19869999"910998190,1?“00-1

können. Der deutschc Bearbeiter hat dte hier und teressanten „Gesch chtsvücher“ des Tacitus". ,

1121" 0138818011611 8112111111111591'15801186113“

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erschiene'n und in allen Buchhandlungen FUJI] Der Preis des Bandes von ungefähr 50 Bogen in Berlm bei C. F. Amelan g , Brüderfkr-

***“- - . Majestät der „König haben dem Wirklichen Geheimen xxxexrßth von Scheel den Rothen Adler-Orden zweiter „Klasse mit “Eichenlaub zu verleihen geruht.

Weizen 1 Rthlr. 22 Sgr. 6 Pf., auch 191

oggen 1 Nthlr. 14 Sgr., auch ] Rtblr', 13

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1“. auch ] Nthlr. 1 Sgr.: ' 22 Sgr. ägP1-; Erbsen 1 Rthlr 21 Sg??? ck 3 Rtblr. 2 Sgr- 6 Pf. E11,

Wei en (weißer) 1 Nthlr. 27 S 126 _ _ z 1 ZsthkeY/M

;„bMosler isr auf den Grund der bestandenen dritten Prü- 11 zum Advokat-AnWalc bei dem Königlichen Landgerichte zu

2101111 bestellt worden.

Bei der am 12cm und 13ten d. M. geschehenen Ziehung der Iten Klasse 7111er Königl. Klassen-Lotterée ßel der Haupt- Gewinn 11011 6000 Rthlr. auf Nl“. 17,970; die nächstfolgenden 2 Gewinne zu 2000 Rthlr. fielen auf Nr. 97,136 und 107,178; 3 Gewinne Zu 1000 Rthlr. auf Nr. 12,435. 29,344 und 106-481; 4Gewinne zu 600 Rthlr. auf Nr. 5985. 86,957, 95,830 und 101,074; 5 Gewinne zu 300 Rthlr. auf Nr. 15,850. 30,410, 90,461. 91,612 und 109-440; 10 Gewinne zu _100 Rthlr. auf "Nr.23,518. 35,981. 43,958. 52,217. 55,391. 57,649. 62,081, 90,805. 93,849 und 106,207.

Der Anfang der Ziehung 31er Klasse dieser Lotterie ist auf 1111112. März 0. J. festgesetzt.

Berlin, den 14. Februar 1835. Königlich Preußische General-Lotterie-Djrectjon_

Stroh 7 Rthlr. 15 Sgr., auch 6 NMUN

Branntwein-Preése vom 6. bis 12. Februar 1835.

Kartoffel-Preése vom 5. bis 11. Februar 1835. 1 Ntblr., auch 18 Sgr. 9 Pf.

Redacteur C'okee-é Abgereisk: Der Fürst Fevdor SchaÖKWSkoj- nach

& St. Petersburg.

-.....

Gédrnckt be1A. W.Hayn_ . . Zeitungs-Rachrichten. A u s l a n d.

Rußiand.

St. Petersburg, 7. Febr. Se. Majestät der Kaiser haben befohlen, daß die Stadt Rybktxsk, im ZaroSlawschen Gou- vernement, in Zukunft von militairi1cher Einquartierung zu be- freien sey , um so diesem an der Wolgq gelegenen Orte die Er- weiterung des Handels -und der Schtfffahrt möglich| zu er- '111 rn. ' chteDex: General-Major Schümann 1. ist an die Stelle des TmekaisAdjv-ttanten, Baron Dellingshausen, zum Chef. der 17ten Jnfanterie-Division ernannt worden. . Der Wirkliche Staatsrat!) Mordwinoff ist seiner au6gezeich1 neten Dienste wegen in der Privat-Kanzlei Sr. Majestät des Kaisers zum Staats-Secretaér ernannt Worden.

Se. Kaiserliche Majestät haben dem Königlich Preußischen Direktor der Hafen-Polézei, Sperling, in Memel, als em Zei- chen der Anerkennung der von ihm erfundenen sehr zweckmäßigen Mittel ur Rettung von Schiffbrüchigen, den Stanislaus-Orden vierter lasse verliehen. '

Die Zoll-Einnahmen in Moskau haben im vorigen Jahre von eingeführten Waaren 1.741,031 Rahel 85 Kop. und von ausgeführten 1912 Rubel 15 Kop. betragen. - Der ,Au6fuhr-Handel von Riga hatte im vorigen Jahre einen Werth von 33,514,315 Rubel 80 Kop. Bayk-Asfignationen und betrug 0887085 Rubel 70 Kop. weniger als -im Jahre 1833.

Es wird, um den Seefahrern längs der sudcltchen Küste der 01mm den Weg zu bezeichnen, auf dem Vorgebtrge Aj-Thoddr ck1111Leuchtthurm errichter. Derselbe wxrd _durch ein bestsnde- “es Licht erleuchtet werden , zum Unterjchted von dem nur 84

eilen vom 211“; Thodor-Vorgebirge entferntewChersonschen Lmchtthurme, welcher durch ein rotirendes Ltcht erleuchtet wird. Der auf dem Vorgebirge Takly befindliche Leuchtthurm Yat zwar auch ein beständiges Licht, da aber derselbe gegen das sowsche Meer hin um 110 Meilen von dem Vorgebtrge A]-

Für Hufschmiede. _ Bei. 03. Basse in Quedlmburg 111 so eben

Frtedr.' Hartung:

der Anweisung, nach welchen Grundsa'pen * eschla en der Hufe verfahren werden muß; ; s Bekchla en der fehlerhaften und kranken 0 klang der gewöhnlich vorkommendenßuf

wangsmitt ,

Bei (9. D. Baedeker in Essen isi ers_chiene_n » allen guten Buchhandlungen, m Berltn bet C [ahn (Jägersiraße Nr. 37), z_u haben: [);-. K. Hoffmetster, o m e o ,

oder Erziehung und Gemeixngeis-

ten Lehrer:? 3 Bände. brosch.“ Preis 3Tblk- Dieses nun vollendete Werk schlteßt fich an „01 mar“ von Jacob:, an „Theodor oder desZytÜ-

m glich irre führen. _- Die zum Bau dieses Lcuchtthurms er- f“örtliche Summe von 15,780 Rubel wird aus dem Reichs- sch4§e verabfolgt.

Seit einiger Zeit wurde Bessarabien durch öfteren Stra- enraub beunruhigt.“ Die Räuberbanden, Welche fich in_dieser Winz gezeigthatten, erschienen bald diesseits, bald jensetts des PkUkhs "und plünderten ,sowohl Reisende auf den Landstraßen," ““ auch die Bewohner in ihren Dörfern, durch ganz Bessara- 57'0 Schrecken verbreitend. Als Haupt-Anführer dieser Ban- ““ galt ein gewisser Todor Tobultok, dem der größte Thetl der Üäubereien und Brandstiftungen zugeschrieben wurde; übrigens U,“ men wohl auch andere Räuber seinen Namen an, so, daß Urselbe für die GUtSbestßer wie für den Landmann zum Grgenskand ““' Furcht wurde. Dieser Tobultok, Welcher sch durch semen Rie- stnwuchs und durch ungewöhnliche Kraft auszeichnete, wurde Mi Mal gefangen; doch beide Male gelang es ihm, zu entsprin- &0- Das lehre Mal entfioh er, im November 1833, von der „,kscbinewschen Hauptwache. - Zu'Ende des vorigen Jahres

ngen. Corn. Tacitus“,

Geschichcbücher.

demie zu Münster. Preis__1 Thlr; 1019?- Es ist dem literarischen Publekum htnreicl)end ,'

Nachdem er zuerü dessen „S“

b lichücr Treue isi doch bei der „Ueberscßuns. eZntléchc Verschiedenheit des Gemus und M'

nismus beider Sprachen_s1_renge berückst'cvti kk" wnrden durch den neuen C1vil-“Gouverneur von Bessarabien- detxs,chum dso dkje ZéxtsZLthnéét zu 11111? M/

we en er ne tt en an er, wc * BeéDuncker u.Humblot, Franzößsche Straße Buchstaben, und jener freieren, Welche nicht Ori inal- ufs-äße der 00- Franke, Funke, Nr. 20:1, ift so eben erschienen und in allen Buch- Wort, sondern nur den Geist und Gedanken

General-Major Fedorow, gleich nach seiner Ankunft in Kischi- w, energische Maßregeln zur Unterdrückung dieser Räubereien - kgriff'en, in welcher Abstcht far die ganze Provinz die strengste UmersUchung zu einer und der nämlichen Zeit angeordnet ward. a sah sich denn der berüchtigte Tobultok mit seinen Gefährtrn,

Welche ihre Raubzüge gewöhnlich Y: Pferde machten- genöthtgt, 1" Fuß seine Zufiucht zu suchen. [1er Lokal-Kenntnfß ungeach- kek, konnten diese Räuber d*och nér ends ein sicheres Unterkommen nden; fie flohen aus einem Kreitge in den andern, und viele von 1, . ] “111- 10 hum wurden gefangen; Tohultok selbst aber verbar sich in der 1618 11. 831“- 4 :ck?de ZEFUY verschiZenen QF? sk?) 11701121“??le ??FY, bunt: ambuk : en am 5. an. im “rt 5 an e : or : ar an

B“ F" H' Neüler & Melle in H “"ck den Besser des Dorfes mich verzweifelter Gegenwehr

itten dar 1: eben. (3. [KW 1970116? unc] (211. 1111110886,

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Dritts-r 13111111.

Beiträ e upolétischenWabrbekken/D'ÜL Jnfgeng 11119 Phantasien. 1_fie Lieferung 2 B : Sr- .,

Der bisherige Landgerichts- Referendarius I o h a n 11 J a: *

Allgemexine

' - is ' Bl , us eführt von der Bau , _ geführt von Hrn. Adolphe und Dlle. Perolme. 2) [338 7 r

1

festgrnommen, was nun zur Beruhigung der EinWthekk Bess- arabtens bekannt gemacht wird.

Herr Karl Devrient giebt ['th hier Gastrollen und 111 bc- rerts tn „Kabale und "Liebe“, so wie in Münners „Schule)“, mit rauschendem Beifall aufgetreten.

Frankreich.

Paris, 7. Febr. Der Fürst Merha y, Oesterreichis er Botschafter am Londoner Hofe, ist gestern fr11h um 5 Uhr [Yer angekommen. Er hatte unverzüglich eine Unterredung mit dem Grafen Appony. ,

Es heißt jeßt, der General Sebastiani werde seine Abreise pack) London bis nach der Abstimmung über den Geseh-Entwurf ZFRYMÜ der 25 Millionen für die Vereinigten Staaten ver-

s en. "

Da? Journal de l'Aisne meldet: „Es wird in einigen Tagen eme Versammlung der Wähler des Bezirks von Vervins stgttßnden, um ßch über die Wahl eines Deputirten zu verßän- dtgen, der an dre Stelledes um Botschafter in London ernann- ten Herrn Sebastians treten önne. Eine von dieser Versamm- lung zu ernennende Kommission wtrd beauftra t werden, im Fall einer Verzögerung, das Ministerium zur usammenberu- fyng des Wahl-Kollegxums aufzufordern. Der Bezirk von Ver- vms, der schon jest mehr 00. facto repräsentirt ist, will es doch wenigstens (19 _j111'8 seyn.“

Der Gesgndte der Vereinigten Staaten, Herr Livingston, hat _gestern dem Grafen v. Rtgny Depeschen, die er von seiner Regcerung erhalten hat, mitgetheilt. Diese Mittheilung fand schrcftlech skaxt.

Die mzt der Prüfung des Vorschlages wegen einer der Stadt Lyon 1: bewiüigenden Entschädigung beauftragte Kom- misjton hat 1“ on einige Séßungen gehalten, in denen sehr leb- hafte Erörterungen stattgefunden hasen. Man glaubt, daß die Ionxmisfion auf dsr Verwerfung drs Vorschlages antragen

er e. .

Der Graf von Thiöaudeau, ehemalé es Mitglied des Kon- vents und später Staawrath unter dem onsulate und der Kat- serlichen Regierung, will eine Geschichte Frankreichs von 1799 bis 1815 und der leßten Jahre Napoleons auf St. Helena herausgeben. Sie wird den Titel „das Konsulat und das Kai- serreich“ führen und aus 10 Bänden bestehen.

Der Zustand des Herrn Dupuytren ist- von den drei Aerz- ten, we1che ihn behandeln, für rettungslos erklärt worden, so daß man semer Auflösung stündlich ent egen ficht.

In Bezug auf den hier zu ammengetretenen Verein zur Abschaffung der Sklaverei, bemerke..dcr Courréer franxais: „Man Weiß, mit welcher Beharrléxßé'eft “der berühmte Wilber- force im Englischen Parlamente die Unterdrückung des Neger- Handels verlangte, Eélf Jahre mühseliger Anstrengungen wür- den noch nicht hingereicht haben, um die Abschaffung jenes schauderhaften Verkehrs zu erlangen, wenn nicht eine außerhalb dem Parlamente gebildete wohlthätége Gesellschaft die dringen- den Bitten jenes Freundes der Menschheit unterstüßthätte. Die Wahrheit fiegte über das Vorurtheik, die Liebe des Nächsten über den Egoismus. Durch das Statut vom 25. März 1807 wurde die Abschaffung des Sklaven-Handels proklamirt. Die Dänische Regierung hatte bereitSdieses edle Beispielgegeben, welches im Jahre 1815 von den übrigen Europäischen Seemächten nach- geahmt wurde. Von der Abschaffung des Handels mit Skla- ven bis zur Abschaffung der Sklaverei selbst war nur ein Schrittz aber der Schritt War lang und mit Hindernissen aller Art umgeben. Endlich trug die Menschlichkeit den Sieg davon, und die Bill vom 15. Aug. 1833, obgleich sie die Sklaven den vorübergehenden Bedingungen einer Lehrzeit unterwarf, hat auf den 1. August 1834 “die Abschaffung der gehäsfigen Will- kür, unter der fie bis“ er schmachteten, und auf den 1. August 1840 den großen a ihrer gänzlichen und definitiven Befreiung festgeseßt. Wird Frankreich, welches auf der Bahn der Civilisation und der Freiheit immer voran gewesen ist, in diesem Punkte zurückbleiben? Sollten unsere Staatsmänner nicht die Philanthropie eines Fox, Wilberforce, Canning, Broug- ham nachahmen wollen? Wenn die ausgedehnten Englischen Ko- lonieen jene Freiheit ohne Gefahr eingeführt haben, warum fonte man den Ausbruch irgend einer Znsurreccion auf unseren so klei- nen und so leicht im Zaume zu haltenden Inseln fürchten? Der Verein, der fich hier gebildet hat, wird dazu beitragen, die Ko- lonisten für die Pfiichten der Menschlichkeit empfänglich zu ma- chen, er wird jene unglückliche Afrikanische Race, welche unsere _ Vorurtheile zur Sklaverei verdammen, emanzipiren, er wird die Kammern veranlassen, ähnliche Maßregeln wie in England zu verfügen, und so wird er den schauderhaften Kämpfen vorbeugen, welche unsere Kolonisten und ihr Eigenthum mitVerderben und Tod bedrohen. Man hatte das Gerücht verbreitet, daß der er- wähnte Verein, da er keine Erlaubniß yon der Regierung nach- gesucht, laut den Bestimmungen des abgeschmackten Gesc;- zes gegen die Vereine gerichtlich verfolgt werden könnte. Dies Gerücht ist beleidigend für die Regierung, welche sich gewiß nicht so lächerlich machen Wird. Der Zweek der Gesellschaft ist klar und demléch; ihr Prospektus athmet die reinste Moral, die Achtutig für Ordnung, und die Liebe 11“ Freiheit. Es würde seltsam aussehen, wenn das Mini erium von der «Kammer die Erlaubniß nachsuchen wollte, die Herren Qdilon-Barrot, Salverte, Lamartine, Tracy, Dela- borde, Patsy, Isambert, Berenger, von Sade und Remusat in Anklage-Zustand dafür verseßen zu dürfen, daß sie jenen Verein gebildet haben.“

Die Election sagt, am 29. Januar seyen die Reserve-Ko- tonnen Mina's und Oraa's, welche Huarte und Villaba beseht ehalten hatten, auf Iyr un, 3 Meilen von Pampelona, mar- chirt, von wo sie einen egenmarsch gemacht und sich nach der Borunda gewandt hätten. Dies ist die einzige Spur, welche sich in den verschiedenen Blättern von Bayonne, Pau und Bor-

, beaux über die Bewegungen der consistutionnellm Armee findet-

Zeitung.

Berlin„Sonntag den löten Februar *

Der böse Geist LUMpacivagabW “T“" “---“--*-: „_ * "“““-.O“? M=«Y-W MTW“

101§ oder: Das liederliche Kleeblatt, Zauberposse mit Gesang in 371 „„ ' '“

während se mec 61111 Dreail der Märsche und Gegenmärsche dn? Karlisktschon Trapmxn angefüllt snd.

. Die. Quotédirnnc will wissen, daß der Karlisten [ich je mehr und mehr 'in Caskrlien rekrutirten. Der Christinos-Gemu ral Loren o sey mit 3000 “Mann Infanterie und 300 Pferden in jene “Zwvtnz eingrrüokt, deren Lage den Generalen der ver- wittweten Königin lebhafte Besorgnjsse einflöße. -- In denn selben Blatte liest man: „Mehrere Zeitungen melden, ein mie Waffen und Munition beiadenrs und für die Armee des Don Carlos beüémmtes Dampfschiff sey vor San Sebastian genom- men worden. Hier die Wahrheit: Ein aus Lissabon, und nicht aus England, kommendes und dem Hause Balguerie von Bor- deaux ugehörendes Dampfschiff hatte sich der Küste genähert, um Ko len einzunehmen. Durch die Kreuzer als verdächtig be- trachtet, ward es provisorisch zurückgehalten, obgleich es keine Gegenstände sogenannter Konkrebande an Bord hatte.“

Großbritanien und Irland.

London, 7. Febr. Lord Brougßam ist noch nicht hierher zurück ekehrt, wie vorgestern der Glo e und Courier meldeten; dem an zufolge, wird der Lord er in den nächsten Tam erwartet. lTHérrmit stimmt au die eldung der Französis 1! Zeitungen herein, nach denen oro Brougham am 7ten ersk vm Paris abgereistseyn sou.) -

Außer den (gestern genannten)_43 Rechtsgelehrten, welche im nächsten Parlament ssen werden, nennen hiesige Blätter noch wei, nämlich die Herren Struck und Twiß, die ebenfalls ins

arlament gewählt snd, so daß fich die Oesammtzahl also auf 45 belaufen würde. _ *

Bei einem „Diner, welches vor estern von den Wählern der Stadt Portsmouth ihren neuen Reprä entanten, den Herren Bonham Carter und Francis Baring, gegeben wurde, und dem auch Lord Palmerston beiwohnte , ließ fich zuerst Herr Carter ver- nehmen und sagte unter Anderem, er werde keine große Reform- Maßre el, die zum Besten des Volks dienen möchte, bloß deshalb verwer en, Weil sie von Männern ausginge, die anders dächten,

als er. ,Wenn ich aber age“, fuhr er fort, „daß ich die guten Maß-

regeln des jehlgen M1m|eriums nicht verwerfen werde, so will ich damit nicht gesagt haben, daß ich der Hand, von denen sie aus- Ychen, trauen werde , denn jene Männer hätten solche Maßregeln chon geben können, als sie vor Jahren in ihrer vollen Macht wa- ren; damal gber wéderse ten se sch denselben und unterließen es auf diese „__, dic Ma e von Uebeln zu verhindern, welche seit- dem dée Ratio betrafen. (dHört!) Ich bm keiner von denen, wel e die Insittutéoyen des Lan es zu vernichten wünschen; _aber es | kein Gebeimmß mehr, daß das Oberhaus große thdermsse auf den Weg der Verbesserungen wälzte. (Hört, hbrti'!)ch Ich habe laJen

e er

hören, daß eder, der gegen das Oberhaus ck!pr , ein Fein Verfassun ey. (Nein, nein! und Gel chter.) Ich laub: aber, da? es der Wunsch des Volkes war, durch aand after

Beharren bei der Betreibung jener Maßregeln den anderen Zweig der Geseßgebun dahin zu bringen, daß er die Bedü msse des Volkes be er einsehen lerne, daß cntgcgenhandle und von seinem guten thlen die ndthtgen Verbefferunßen Zeu niß ablege. Man wird mi im nächßcn Parlament vie richt be chuldigen, da ich eineranderen Nichtschnur in meinem Benehmen folge, als frü er, aber dtcser nn- tersch ed wrrd stch daraus erklären laffezt, daß ich_zu der vori en Verwaltung Vertrauen hatte, zu der jehtgen aber kemes habe. scheue mich nicht, von meinem Benehmen im letzten arlament Rechenschaft abzulegen. Die beste Beleuchtun desselben d rfte mein Votum bei der Frage über das Matrosexwre en seyn. Ich ßkmmte Ergen Herrn Buckingham's Antra , wetl derselbe u xiner Zeit der

esßon vorgebracht wurde, wo ke ne Muße Iurlzzekpörtgen Untersu- chunF desselben vorhanden war, und weil ck 1 eberzeugung hatte- daß er Bewe grund des Antragstellers _kein anderer war, als dem Volk einigen eifall abzulocken. Ick ünnmte ein zweites Mal ge- gen einen ähnlichen Antrag, weil mir ein Minister der Krone sagte, daß der Gegenßand von Seiten der Regierung aufs ernstlichße über- legt werden solle, und daß man jeden mb lichen_ Schritt zu thun wünsche, um dem Gebrauch des Pcmsens em Ende zu machen, und weil ich von jener Regierung üherzeu t war. daß sie den Wunsch hege, dasselbx Ziel, nur auf eme w rksamere Weise, zu erreichen, um dessentweUen der Antragsteller eme Unter- suchungs-Kommisson verlangte. o“ck werde stets eben so handeln, sobald tch laube, daß es den Mit?1siern mit tbren Reform-Wün- schen Ernügiü; ich werde me dem Volks-Geschreé nachgeben, aber wohl auf die Wünsche der Mittel-Klassen achten. (Hört, hört !) Uebrigens hoffe ich, daß Sie immer den Ansprüchen jener Regie..- run? , welche dke Bedürfmsse des Volks kannte und berücksi tigte- wer en Gerechttgkeét widerfahren lassen und se von der Re erung unterscheiden, welche *(1711: die Bedürfnisse des Volks nicht egher ein Auge hatte, als bis es sch für se darum handelte, dadurch zu Macht und Aemtern zu gelangen.“

Hierauf erhob sich Herr Francés Baring und bemerkte zuvörderst, daß es an keinem Orte in dem Grade, wie in Porti- mouth, erprobt worden sey, ob die Wähler zu dem neuen Mink; sterjum Vertrauen hätten, oder nicht.

„Der Wahl-Kampf“, sagte der Redner, „war hier von doppel. tem nteresse. Ste kannten» mich persönlich als einen solchen, der vier ahre hindurch die Reform unterstützt hatte; andererseits stellte sch vor Ihnen em Lord der Admiralität, den Ihnen Str R. Peel zusandte, mit der ?ldrefse des sehr cbrenwertbcn Baronets in der

and. (Hört!) Ste haben auf die Herausforderung des Monar-

en freimütbkg geantwortet; er wünschte, kare Meinunk zu erfah- ren, und Sie haben te abgegeben. (Bei an.) Sie ba en kezeigt, ob Sie, wie ich oft m Unterhause_sagen hörte, unbeüändg und wankelmüthig seyen und, wie die Ktnder, nach dem Spiel enge der Reform schrieen und es verdrüßléck) aHortwürÉen , sobald S : es be- kommen hätten. (Beifall und Gele! ter.) ie haben auf diese Br* hauptung eantwortet. Auch für stk) selbsi haben Sie einen Pré- vat-Kamp von nicht geringer Wichtigkeit ausgefochten, denn Sie haben gezeigt, ob Sie mit. I rer eFenen Wahl etwas 1: thun haben, oder ob die Admiraität f 1“ Sie zu wählen

at. Die Admiralität wünschte Str Z=. Bercs ord , als den Mann ihrer Wahl, zu Chatham, Herrn Daw on 111“ evonport, Sir G. Cockburn für Plymouth und Sir C. ow ey für Portsmouth a!- Repräsentanten zu éehen. Ich möchte nun prophezeien, daß, wa! auch in Zukunft echeben, welche Regierunß auch am Ruder seyn mag, der jehige ablkampf wenigßens 9111 ehre dienen wird,- ua

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