1835 / 63 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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S.»?ßon bewixkten Reductionm in der Besteuerung, Wekchk, wenn ".z's er!? voll Xändig eingetreten sind, auch den vorhandenen Ueber- scLué; des “:aaes-Emkommens vermindert: Werden, eine hinrei- azeude Bilanz verbleiben werde, um die neue jährliche Ausgabs zu decken. weäcde durch die Compensatéon erwächst, die das Par- laxncnc für Abschaffung d:": Sklaverei innérhalb' I.:? Britischen Bessungen bewiütgt hat.“

„Ungcmrin bedauere Ich es, daß das Ackerbau-JnMeffe fich foxnväkx-rend i:: einem Zustande großer Gedräcktheie btfindét. Ick U::chhw os Jhrsy ernßcn Erwägung, ob es mehr in Idre? Mach seyn Dürfte, nachdem Sie fü: die Bedürfnisse des öffem: lichcn Dxenékts gesorxzt und dabei die feste Bröauptung des Staats-Krsdits im Auge bedanken haben, eine Methode anzura- thxn, die zur Linderung dcs Druekes jener Lokai-Abgaben dient, wclchc so schwer auf dem Land-Eägxnthümer und Bcfi-Zer lasten,. und dée diese Last glesäztnäßéger 0617 andere 217th von Eigen- thum vartbeikt.“ .

Mylords und Herren! .

„Die von den Gouve'rmuren Meiner Kolonécen eingegan- genen Berichte" sollen Ihnen zugleich mit dm zur A.“..IführUn'g ch Gcsklzcs wegen Adscßaß'ung der Skxaverei erkaß'cncn Ver- orOnungxu vorgelegt werdtn. Mit «*.roßer Genugthuung habe Ick) die allgeme'ine Mitwirkung der .Kolonéal-chtslaturen, um _xsnc Mebctge Maßrech ins Leben treren zu lassen,. wahr: “nom- Mr", und ungeachtet der Schwiertqkencn, die mit dem &cgm- Emde nothwendig vxrbandcn 17.125, Habe Ick doch keinenYGrund :qcs'éhen, Meine ernülxchm Hoffnungen etnés günstigeö Crfylges H?OQÜZUÜÖMMLU. Unter allen UmQänoen können Sie Meines schnltchsien Wunsches und Meine? unaufhöxlchn Bemühung-xn verscvosr seyn, déc wohlthätige Abßchc des“ Parlaments vouxtän- dtg zu [“calisxren.“ .

„menhriich m-xhrercr Gegenkxände von Wichtégkeit, derm klöége «:*eits ciner ahet'lrveisen Erörterung im Parlamente un- Z;*'*.egen haben, würde es von großem Vortheise für das öffent- T-cHe Interesse seyn, Wenn sie, so ba1d als es ihre reifléche Er- 11*ägung nur irgend erhe:1'cht, zur Erledigung komm-n könnten. I" den ersten mkt Bezug auf ihre Dringlichkeit gehörte der Scand der ZEHchn-Frage in Jräand und die Mittel, cine gx- rechte und sch11ch11che Auleex'cyung derselben hxrbeszuführcn. ZHrer Erwägung werdcn Maßregeln vorgelegt wxrden, Welche zu :yren respektiven Zwecken haben: dxe Förd- ung einsr Ablösung des Z:»hnten in England und Wales, die =- erbessxrung unserkr Civil: 'eseße und der Rechtöpfiege in Karchensacbm, die bessére Jsufre thalcung der geistlichen Disciplm, und die Befreiung der

* Dissenters von der- Verpflichtung, ihre-Trauungs-Ceremonéen

nach dem Rems dcr Kirche zu begehen, dsrchehken und Dés- ciplin se m'cHt tlzetlen.“ '

„Ich habe den Bericht der Kommissarien noch nicht («Hal- ten, welche zur Untersuchung des Zustandes der Munizipal-Core porationen ernarmt worden sind; „Ich habe jedoch Grund, anzu- nehmen, daß derselbe binnen kurzem einger-séchc Werden wurd, und daß Ich dann im Stande seyn werde, „Ihnen dcnsclben mitzutbcilen.“_ _

„Ich habe eine Kommisfion ernannt, welcbe den Zu|cand der verschiedenen Diöcesen in Engiand und Wales mit Bezug auf den Belauf ihrkr Einkünfte und die gleichere Vertheilung der Episkopal-Adgab-én "eben sountersuchm svfj, wie dc-n Zustand verschiedener Kathedral- und Koüegiat-Kirckzen, um hiernach solche Maßregeln vorzuschlagen, welche den Zwecken dér bestehen- den Ktrche entsprechender smd, so wie die beste Weise eincr überall ausretchenden Seelsorge zu berathex, und zwar mit Hin- sicht auf den Aufenthalt der Geistlichen itz ihren verschiedenen Pfarren. Der .?auptzweck, den Ich bei der Ernennung dieser Kmnmisson e'm ' uge habe, ist die größere Verbreitung der 321521“. religiöser Verehrung nach den Lehren der bestehenden

Ksrche, Und die Befestigung ihrer Grundlage auf der Ehrfurcht

* und Ltebe Meines Volkes.“

„Ich halte es auch noch fav meine Pfiécht, Ihre AufnJerk-x samkeit auf den Zustand dsr Kirche von Schottlanqund aux dee Murer 2)" richten, durch welche diese in Stand zu WM sey, die

Gelegen'eitcn ccligiösev Verehrung für die ärmeren Klassen m,

jenem Theile des vereinigten Königreichs zu v_cemchren. Zei) habe es Mir bei dieser Gelegenheit angelegen ]eyn lasen, Ihre Erwäßung auf versch'iedcne, mic uns-rer inneren Politik zusam- menhangcnde, w.ch1igc Gegenßänd'e u lenken.“

„Ick zähle vartrauensvou aufZ re “wilxige Mitwixkung zur Vervollkommnung aner solcher Maßregeln, welche dazu geeignet seyn möchten, gerechte Ursachen zßr Be1chwerde zu hejeieigen und die Eintracht so w'ie das Glück Meiner Unterthanen zu befördern.“

„Mit gleichem VNtrauen z-Xhle ich auch auf die Vokscht und Umsicht, mit welcher Sie an die Aenderung von Wsehcn gehen werden, welche sowohl sehr ausgedehnte und verwickexte Interessen berühren , als mit alten Gebräuchen vermebt smd, denen fick) die Gewohnheiten und Gefinnungen Meines Volkes angesch1offen haben.“ ,

„Ich halte Mick) verfichert, daß es unser gemeinsames Be; strcben seyn werde, das, was mangxlhafc ist, zu veybessern, das, was geschwächt erscheint, zu erneuern und die Grundlagen jener „J:;stituxionen in Kirche und Staat zu befestégen, wclche das Crbtheil und das Geburwreckzt Meines Volkes find, uud welchc mitten unter allen chhselfäUen öffentlichxr Angelegenheiten, un- ter des allmächtigen Gottes Segnung, ücb als die sichersten Bürgschaftxn J'stner ertheiten, sefner Rechte und seiner Religion erprobt haben.“

London, 24, Febr. Der König „héelt „qeßern im St. „Za- mes-Palast ein Kapirsl dxs Hosenband_-Ordcns, worin Se." a- jeskät dem Herzogs von Buccleugh dtenn Orden verischen, de:,- darauf den Déskel-Orden, der mit dem ersteren n:“c zusammen etragen wird , Wrückskeütk, Nach dem Kapitel war Geheime- ?Kaths-Versammlung bei Gr. Majestät, in welcher der szconnc Castlereagk) und Herr H. L. Curry als Mitglieder vxreidigxwur- den, Worauf man zu den Berathungen über die Thron-Rede [Min. Der König crxhcilte dann noch mehreren Miniskern Audienzen.

Der Herxog von Wellington und Sir Robert Peel gaben gestern, ein Jeder in seiner Wohnung, der Erstere mehreren Pakts, und der Leßcere mehreren Mitgliedern des Unkrhauscs, große Diners, bei welchen sie ihren Gäßeqdic Thron-Rede mit- theilten. Man bemerkte in beiden GUeunhasten nur Tories.

Am leszten Mittwoch wurden dem „Könige noch einige Adres- sen der Stadt Dumm und ihrer Umgegend überreicht, worin die Entlassung der vorigen Ménisker bedauert wird, und die durch den Grafen Spencer befördert wurden.,

Gestern versammelten fich beide Parlamentshäuser wieder zur Vereidigung der Mitglieder, das Oberhaus um haib 3, das Unterhaus um 12 Uhr.

Lord Durham's GesundheitS- Zustand erlmbe demselben nicht,

, der heurjgxn Parlaments-Stßung beizuwohnen.

Im gexjrigen Blaue des "Standard heißt es: „Die Op- „position drohx mit einem Amendemmt zur Adresse, und es müs-

25:2- sen daher Asle, tve1che dcn Souvemin und dix Verfassung un- tersküßen wollen, bis morgen den Eid geleistet haben und beim Bexßnn der Debatten auf ihrem Plaße seyn. Jm Unterhause wird Lord Sandor: den Antrag auf die Adresse machen und Herr Bkamsrone denselb-ct: unterstühen. Dem Vernehmen nach, wird YM Fox Maul: das Amendement in Vorschéag bringen. „Zu" den Antrag unterstülzen wird, haben wir noch nicht gehöxt. Bek Lord Liäzßeid, wo 1711) heute die radtkalen Whigs unter dem Vorfilz des Herrn Warburwn vkrsammelten, wurden mehrere Amendxments vorgeschlagen; das zutrßt angenommene war das am mindesxen verletzende und folglich auch das am wenigsten :).?- tvaqee. Es isl 111 der That wenig mehr als eine Er- klärung, wvdurch sich das Haus zu den Hauptgrund- säßen dsr Adresse Sir Robert Psel's an dée Wähler von Tamwortk) verpflickchn würde. Die Oppositéon Wehner darauf, es m:“: einer Majc-Ntä: von unZefähr 34 Stim- men durchzusekzen, man kann aber nie!» exnsehcn, wozu überhaupt das unsmntse Verfahren dienen soll, ein Unwndemeut voxzu-

* “"Il-1995, das 1111) wahrscßeinlicl) von dem populaire" und reforx

n::ste'schm EU:? der von Lon Sandon zn beantragcndcn Adresse wenig unterscheiden düvftc.“ Dem Courier ufolge, “würde nicht Herr Fox Maule, sondern Lord Morpct?) das Amend:- knene in Vorschwg bringen. „Sc. Herrlicheie“, sagt dieses Blake, „iki der Repräsentamt einer großen Wählerschaft und der Erbe reicher Besßungcn und eines alten Titels. Seine Talente und seine bekannte Cinficht haben ihn natükléck) als SLM?" der gecigncckren Männer zur Erfüllux»; dcr schwxerigcn Pftxcht, die er ü!)crno:nrnen hat, erscßeéncn Lassen.“ Der Sun glaubt, das Amendemenc zur Adresse werde so abaefaßt seyn, daß den Schwank-nden Nine Auéfluch 216159 bleiben dürfte, und man rechne auf eim Majorécät von wcuégsiens 45 Stimmen zu Gum sten desselben.“ .

Ein Morgen-Bxatt hält es heute für ansgemaäu, daß das von de]." Opposcion in Vorschlag gebrachte Amendement zur Adresse Mangel an Vertr.:uen zu den Ministexn auédrücken werde, und daß die Whigs die Stimmen des Lorö Skanley Und des Sir J. GraYm zu erhascjzrn hoff-xn, Weil diese erklärt hät- ten, daß ste kein erxrauen zu der jetzigen Verwaltung hegxen.

„Aber“, meLnt dieses Bkaet, „ek ist eéne andere Sack", cin-er -

Verwaltung im Angmcin-sn kein Vertrauen schcnken, und eine andere, an (“iner facccösen Combination gegen dieselbe Theil neh- men.“ Die Morning Pol? spricht sogar von einem Gerücht, daß Lord Stanley ein Gcgen-Amendcmenc im Untexhause vor- schlagen wech, wodurkh es für nolhweadizz erklär: werden soll?, daß man dem jekzigen Mméßcréum „eine offene Erproöung“ zm gestehen müsse. *

Gesten: wetteke man an mehreren Orten drei gegen zins, daß die Mmestcr bei der Absximmunzz über das Amevdcment zur Adresse wenigstens eine Majoracäc von„40 Stlmmsn gegen 'ich haben würden.

Die Oppoficions-Partei soll geßcrn beschlossen haben, aus;“) im Oserbause cin Amendrment zur Adwffe in Vorschlag zu bringen; die Morning Poft zwexfskt jedoch, daß es dazu kom- men werde; sollte es aber doch der Fall seyn, so glaubt dicses Blatt, daß Lord Musgrave den Ancrag auf das Amendement machen wü„rde.

Die Morning Posk sagt, die Freunde Lord Stanl-y's hätten aüe bemerkt, daß er am Domiersrc-„g bei den Debatten über dée Sprechxrwahi im Unterhause schr unwohl ausgesehen habe; der Lord soll fich den Fuß verbrüht haben.

Gleich nach der Abstimmung am Donnerstag Abend wurde ein Courier nur der Nachricht von dem Rexsulrac derselöcn an Herrn Elise; abgefrrtegt, dsr nächstens aus Italien zuxücher= warm war's.

Im Morning Herald liesi man: „Der neue Sprechcr, der sehr chrenwerthe Horx" James Ahercromby, isk in seimm HMM Jahre; kr wurde am 7. Nov. 1776 geboren. Er 10 der nächste Bruder des Lord Abcrcromby. Sein Brudyr, der Ge- neral Sir R. Abercromby, starb im Jahre 1827. Der sehr es)- renwer'the Herr hat aus seiner E e mit der Tochccc des Herrn E. Leigh einen einzigen Sohn, crcn Ralph 211-ercromby, der che Geschäftscrägkr m Berlm ist.“

Der Sun glaubt, daß,. wcxrxr Sir C. M. Sutton zum Pair erboßen würde, sein Parlaments-Séß im Unterhaase durch

* dcn Genera»S rokurator Sir F. PoUock auögcfüüc werden solle,

der jest chr sentanc von Huncéngdou ist, und der diese Steüe dem Sie G. Murray einräumen Wolle, weil dieser, da er kei-

nen akademischen Grad befixze, von der Univerfitäc Cambridge

nicht qewählt werden könne. _

Dem Standard zufolge, bestand die Deputation, welche Sir F. Barden ihre Aufwactung machte, um ihn aufzufordern, daß er gegen Sir C. M. Sutton stimmen möchte, aus je zwei Pexsonen von Wem 'der 7 Kirchsptele Weskminster's, dee aber von eénem Central ; Ausx'chuß, der sac!) selbst ernannt und mit dem die große Maffe der Wählkk von Westminster gar nichts gemein hacxs, gewählt waren. ,

Viscount Sxdmoy-th, der als Herr Addington bekanntlich Sprechxr des Unceshauscs *.md später eine Zeit lang Premier- Minister war, kam am Freitag: 50.4 Richmond Park nach der Stadt und.!)arre eine lange Unterredung métSir Charles Man- ner!“ Saikou.

In dem neuen Parlamente bcfindsn fich 76 Osfizéere von dsr Armee, 13 von dkk Königlicßcn Marine und 47 Offizwre von den Prootnzial-Miiézen, im Ganzen 136 Militairs.

Die Morning" Post wundert sac!) darüber, wie die Ov- pcfixions-BZäkter so viel Geschrei von einer beahfichtégten nos.)- maligcn Aufxösung des Parlaments machen könnten, an die Sir Robert Peel nicht denke, während dagegen der erste Schritt ci- Ues ans den Reihen der Opposition gebildeten Ménisteriums eine abermalige Aufjdéung des jetzigen Unterhauses würde seyn müs- sen, indem die Wßxgs sick) sa“)1verlich :*inbtloen würden, daß sie in demselben eine Majortcäk für fich gewinnen könnten. „Uebri- gens'“, sagt ein anderes ministerie'Ues Oygqn, der Standard, „würde Sir R. Peei nur verlieren, satt zu gewannen, wenn er aus u groß-sr Exnpfinxstawkeic zu einer vorzeitigen Auflösung des arlaments schreiten onte; und er ist der Lkßce im ganzen Lande, der sei) solcher Schwäche schuldig machen würde, namentlich da er mit der Zeit die Majoritäc im Unter- hause erhalten muß, die er schon brinahe ermeht hat. Wir kön- nen andererseits den Qppofitions-Zcimnzexxverstchcrn, daß, un- geachte: aller ihrer Drohungen, die Minister nicht refigniren werden, so lange d Unterhaus der'Regierun des Landes nicht Yradezu cin prakmchcs Hindernis? m den eg legt.“ Der

lbion glaubt, dasselbe versichern zu können, obgleich er es gar nicht für unwahrscheinléch hält, das; ein Amendemenc zur Adreffe durchgehen werde. Er fordert jedoch das Land noch einmal auf, wach zu seyn, nicht aufgeregt, aber eifrig und fest entschlossen, zu entschuden, wer Könsg seyn solle. Der Courier dagegen min aus dem festen Beharren der jehégen Minister auf ihren Posten nur die Folge entspringen sehen, daß die Autorität des

Königs, die se [Lets *.t ihren Gunsten anführten, in offenen “L' "1211 Herzogs Ferdinand von 416 Fb 40 Kr. haben Höchst“ dauernden und verdérbléchen Konflikt mit dem Willen der, Z? FMM, wie in früheren Fällen,“ ]o guck) hier, zu Gunsten der tion gebracht werden würde. Steuerpflichtigxn vérzichtet. Alle “dien Veränderun en in dem

Es“ ist srit einiger Zeit in London viel von einem Plan die anagen- und Witthums-Etac wxxken nun mit vol er Summe Redt, zu Ehren Shakespeare's ein gigantisches Monumme 111 dem Jahre 1834 und 1835 dahm, daß un127,459 F1. 55 Kr. errichttn. Die Kosten soklen auf dem Wege der Subscripnon weniger, als verabschisdec wordean, erfordert werden. Für zusammen ebracht werden. * Das Monument soll in einer Unge- dj; Civil-Penfionen_wurdcn, wetl'der “bei dér Verabschiedung heuren SZUl-s, darauf die koloffale Statue des großen Dichters „omusbcreckznete Heemfall 11 hoch angenommen worden war, und ayf der Bass die Haupt-Person eines jeden seiner drama; W| mit Einrechnung. Ns üxxdeée Wittwen-xKasse der evangeli- tischen Stücke, bestehen und auf einem der höchsten Punkte a;, [11911 Geisiléchen verwrljcgtcn Bettrags von 6000-Fl., mehr aus- der Mündung der Themse aufgestellt werden. Weben 8152 Fl, 41Kr. Im Ganzen smd im Laufe des Etats-

Mst dem Dampfboot „Mereor“ sind Nachrichtm aus Lis, "';Zhrcs durch Todesfälle rc.- Penswnen hekmgefallen in der sabon vom 16cen d M. hier angekommen. Am 14ten ersch" Y;un1n1e von 46,518 F1, 36 Kr., dagegen auf den Grund des der Herzog von Leuchtenberg zum ersten Pkaie in der Pain, Geseßes neu_verwtlltgx worden 30,924 Fl. 31.3213, folglich für Kammer, leisere den Eid und gab sein erskes Votum zu EU d'iéZUkUUfk eme Vermmdexung des Civxl-Penfions-Aufwandcs eén- sten der Minister ab. Die Rede, welche er bei dieser Gelegen: ?gec'ceren von 15,594 Fl.?) Rr. Bejdcn Mélétair-Penfionm istzwar heit hielt (sehe den Artikel Portugal), wurde sehr gut auß “ck ein »Mehr-Aufwand Von 4633 Fi. 58 Kr. eingetreten, allein er genommen und vereitelte die Erwartungen der Opposition., Di,. Muhr auf den RarensZahlungen, welche von den heimgefalleth Gerüchte von Veränderungen im Minißerium smd ungeqrünoxx Pensionen auf die Ausgabe des laufenden Jahres noch eénwirk; Csrvalho's Benehmen, als Finanz-Mimster, hat den Beifall aller “ten, denn durch Vergxetchung „des A-bgapgs und Zuwachses am Parteien erlangt; selbst die Opposition giebt zu, daß Portugal EM des Jahres skellc Kch eme Vernnnderung des damaligen weniq Männer bcsikzt, die fähig wären, die Finanz-Angelegem Bedarfs von_:)18 F1, 38 Kr. 1)ermxs._ _ Bei dem Zue'rix-De- heZtcf'. so zu verwakxen. Das Her Dom Psdro's ist 11111 gro, partemmt tritt t_m Ganzen eme Crypgrniß yon 15,878 F1. 18 ßer Fcicrlfäxkeit m der erche J. S. da Lappa in Porto _Kr_hervor. Be1onders erfreulcch :| heerdetemMjnder-Bedarf bkégésxlzt worden. In désser' Kirche pflegte Dom Pedro 1115, vo113299 Fl. 30 Kr., dsr_ dczdurch veranlaßt wurde, daß sämmt- rmd 'der Belagerung von Porto dcm 1'0nncägiichcn Gotth'unu, 1111? 7 Straf- Anstalten :)3 Straf-Gefangene Weniger aufzuneh- beizuwohnen. Das" Herz war in einer_fildernen Urne ein». sch1offsn und von einem Sohreibm dcr Kaihcrm an den Magißcax von Porto begleitet, :erin sie 160.000 Reis an 550 Arme 11 verthsilen Hcfithlt. «- Im Innern Portugals ch): Alles gm, Das Volk :| der Königin ergeben, ruhig unxi- zufe'écden,un» die Spuren der Verwüskungen dcs leßten Kriegrs fangenax1 durch die Thätigkeit der arbeitenden Klasse verwischt zu Werden

Der Sun will wissen, daß Braüiéen_eine Anleihe machn, werde, deren «Betrag es zur Abzahlung seiner auf 1,3000 Pfxznd Stcrlmg sec!) belaufznden Schuld an Portugal bestem.

habe.

war- Außerdem aher kosteten die vorhandenen 1287 Straf-Gex fangenen 5350 Fl. 30 KV. tveniJcr, als die Verabschiedung in Voranschlag gebracht Hatte. Im Durchschnitt kostete ein Straf- Gefangener das Jahr hindurch den Staat 82 F1. 44 Kr. Hier- von ist jedoch der Arbeéts-Verdéensk abzuziehen, der für jeden Gefangenen im Durchschnitt berechnet ist zu 22 F1. 9 Kr., so daß der Straf-Gcfangcne im Jahre kostet 60 F1. 35 Kr. Die Mittelzahl der Gefangenen betrug zu Gotteszell 211, zu Luv- ,wtgsburg 651, zu Markgröninqen 161, zu Hohen-Asberg 5, zu Heilbronn 79, zu Rotteuburg 80, zu Ulm 100, zusammen 1287. In Vsrbénoung mir dem bisher béhandelten Minocr-Aufwande der Straf-Anstalten steht ein Weéterer Minder-Aufmand von 1092 Fi. 35 Kr. bei der Rubrik der Kriminal-Kosten. -- Bei dem DKPÜTUMEUT der auswärtigen Angelegenheiten zeigt fick) WS einiger Ecsparnisse in einzelnen AuSgadesäkz-en, namentlich an Gcsandxscbafcs- und Archiv-Bcs011ckun_qen von 1400 Fl. und 1718 F1. 35 Kr., im Gawzen cin »Mehr-Aufwand von 2920 Fl. 28.131. Er rührt zum größeren Theile (mit “2056 F1. 54 Kr.) von Beschéckung des Ménisfer-Kongresses in Wien und einem (um 2283 Fl. 20 Kr.) erhöhten Bedarfe der Rubrik: „zur Er- füllung der Bu-rdeSpftichc“ her. Der Ménder-Aafwand bei dem Departcmxnt des meern erreichte die Summe von 11,723 F1. 35 Kr. Nock) bedemender wax der Minder-Aufwand bei dem Departement des Kirchen- und Sémlwesens, wo er bis zur endlichen Summe von 27,805 Fl. 3 Kr. stieg, ungeachtet ein- elue.Mcl)r-Ausgaben zuvor in Abzug gebracht :vorden.find. n dem Seminar von Blaubeuren kostexe dem Staat bei ver- pachteter Kost ein Zöqleng jährlich “36875144 Kr., in Maulbronn 407 Fl., in Schönthal 378 Fl. 40 Kr., in Urach 364 Fl., in Tübin- gen 256 F1. Der nicht unbedeutende Unterschied erklärt steh durch die verschiedene Zahl der Zöglinge und durch die Verschie- Provjnz die erwähnte Pflicht durch das Konfistocium b'esonde denheit der Lokal_-Prei1e der Lebensmttcel. Für die Waisenhäu- etngeschärfr „werden solle. Das Kurfürstliche Ministeriumd 1er wurden wemger aU_f1etvendct 4200 F1, und anch bsi der Znncm hat uns von dieser Verfügung durch Beschluß vom 161; Taubstummen- und Bltnden-Ynstalc m Gmünd Und Eßlingen ;;._ M, mit dem Bsmerkcn in Kenntnéß geseßr, daß man, Sek „egen geringerer Zahl der Zöglmge 1200 F1. Der größte Mehr- tens dcs 9321nj|eyjums, das ertrauen hege, wie durch d'nRr Aufwand in der Summe yon 66,074 F1. 41 Kr. fand bei dem und W;;"se der „ckck jenem höchsten Reskrépc anzuordnechn Ma Depaxkement des Kx'cegswejerzß qtacr, hac abex se_men vorzüqlécben rsgeln c:".ner jeden Vcranéo-ssung zur Ausx'egU-mg und Av1onderun Grundem d_en erlxdhcen Prctßen von Hafer, „Heu und Stroh, von der Kirche werd;- vorgcbeugr werden.. Sie werden die Bo und Ware m größerer Symme hervorg-ctreten_, wenn nicht in 1“me diescr Beschlüsse, welche den hochwjchxxgen Zweck hab: andern Aysgabesäßen dtejes Departements Ersparnisse erzielt jeden Separatésmus zu verbannen, und allenthalben, wo es No! Worden. waren, . . . thut, den Frieden M*) die Eintracht In der Kirche wieder her; Dee Allgemecne Zextung enthtelt kürzlich das mel;- sxellcn, Ihre vollstc Aufmcckx'amkeit widmen und binnen a'» Nehegpe Gerücht: „Dem Vernehmet). nach hätte ein von Tagen berichten, ob in IhrerKlasse dergleichen Zusammenkün dxr Oebwetz gekommener Trupp Unruhextascer unter Anführung siatchaben, und welche Maßregeln Sie Überhaapc dagegens emes Obersten Dufour Demonskrationen gegen FrieYerichshafen angemessen halten. Kassel, am 19_ Februar 1835. Kurfürst! gemacht, worauf der dorx bejehltgendc Württqn1berg1|che Offizie'r Hessisches Konsistorium hierselbst. Pfeiffer.“ oder Beamte (gewöhnlecv 1teqt chéx'tn- Frtederichshafen noch In der gestrigen Sitzung der Stände-Versammlung wur sonsk längs der horttgen Gränze. Mtlttau') Verstärkungen von die Diskusswn des Grunosteurr-Gesecz-s fortgesetzt. Die dsf den in Bregenz liegendxn Oesterreichtscben Trappcrx verlangt habe, liche Sitzung ging dann in eine vertrau1€che abcr, in der, 0 WWW Begehren eté-ljprochkx worden „zu seyn jcheine, da ein V.:rnehmen nach, der Landtags-Kommtssak, Herr chierun Zömgl. Baysrtscber Commasacr ahgxschrckt worden sey, um jene Rath Kock), eine Mittheilung der Sraacs-Regtcrung, betreff BWP“! dzn'cb, das BMMWU GWB zu führen, während zu- die Verhandlungen über den Beitritt RassaU's, Frankfurt's ““ck W '" LMM" [tegende Bayer:]che Besaßung ihk? Beur- Badcn's zu dem großen Zoa-Verein, mit dem Antrage überg-» laubten einbetZUfen habe. (Fs, smd wohl bts morgen von Stuec- hac, die Diskusfion und Beschlußnahme darüber ebenfalls SUDOKU Mun,chen aus 010112"? Bectchte Fkk? Bestätigung oder vertraulichsr Stßung vorzunehmen. Die M;";thejlung soll » Bt_rtchtcgung dteser Angaben zu erwaxten. Cm Unbestimmt ver- Buoget-Ausschuß zur Prüfung Überwjescn tvordxn seyn, brenne? Gerüchx sprecht auch von emem Anfalle auf Konstanz, München 0/1 Febr (Schw Merk) Seine „. aber wre es scheme ohne Grund.“ -- Von daeser ganzen Sache . , _ .. . .

_ x , , (bemerkt der Deutsche Courier) weiß man hier in Stun arx ZYUFO Kömg machk "" nächsten Monat eme RUN kein einziges Wort, und es scheint mithin eine bloßeErfindan

, . .. , . Das Gerücht, daß der Papst im Oktober hierher kom “W MÜZ'IM Kopxss zu keyn- werde, erhält sxch_und schchnt durch mehrere Umstände Bx“ Mainz, 28. Febr. Die im Jahre 1831 zu Erréchtung KWZ zu gewinnen. Der heilégc Vater wil be:" Gelegentzeetß tknes Denkmals für den Erfinder der Buchdruckerkunsk, _dén silbernen Hochzeit des Königl. Paares die gottesdienstltcyen J! Mainzer Patrizéer Johannes Gensflejsch zum Gmmberg , hiec lichkeitcn verrichten, so wie auch die Emwejhung einiger Klö"§1Lsammengetretenc Kommisson erhaelt an Beiträgen zu ihrem in Bayern vornehmen wolken. tvecke bis [cht 10,503 Fl. 19 Kr., wo„u die Stadt Nkainz Unsere 'Univerfität verlor den ausgezeichneten Professor 5211 F1. 33 Kr., das übrige Großherzogtzum 1086 F1. 37 Kr. Kriminal-RechtSpfiege, den Ober-Appeüations-Gerichtsstch Und das Ausland 4205 F1. 9 Kr. „beitragen, und. zwar unter Stürzcr, der vorgestern im 64sten Jahre hier |arbck :eßterxr Summe Frankreich 850 F1. 58 Kr., und das reiche Eng- Stuttgart, 28. Februar. Ueber die Resultate der ÖTZtYeJZerYYY; Üb-ZZKFiZoTlTTFZLtevml-I? ENUM? wvhyendeen nanz-Verwaltung vom 1' Z"“ 1817: enthalten hiefige B“ keitwéllé keit und U'1ei 8111130 1 keit d“ SEE)?" Fus U61 :dth es einen dxm Anscheéne nach amtlichen Bericht, Worin es ht“ “hum goes ModeüéthbernoJrJej [Ice fhlitnz d ga e er "s“ „Jn dem Ausgaben-Etat waren es vorzüglich folgende |," de? Gusses des Trans orte1s)**, ck ben „och, um 01a Ko- braten, :velche eine Veränderung gegenüber den verabschiede 8000 FT D , . ". 7“- z UMW- wßmgskxns . . . . . _ . er haefige Gememde-Ratl) hat 12151 aber m eme:- Summen durch den Bedarf der Wcrkltchkett erlttten. Für A seiner [9 ten Si u cn bedchlossen d' l 9)“ nagcn und Wiethum warden weniger aufgewendet: 3280 ß 3 "g , 'e ""ck fehenden mc“

du . 2 Kr. Der Grund des Minder-Auftvandes liegt in dem H reh Actien, dee von der Stadt verbürgt Werden, an aschaffen-

. u x.. _ . fall der Apanage des während des EtatssZahres (am 20. snd den Uzguß der koloffalen Statue, deren Modell horwald-

., . kn verfertigt bei dem berühmtesten Gießer der Zeit Herrn nuar 1834) gestorbenen Herzogs Ferdmano Hohen von 20,' . * , : Fl., und m dem Heimfau des Witthums von 12,900 Fl- Trojaner, in Parts fertigen zu lassen. Dee Stelle, auf welcher

, , . . . das Denkmal errichtet Werden soll “ist der freie Pla u " am 24. „Mac 1834 getkorbenen Herzogm Louese Hoheit, wel ck "“Um Hximfälle aber darum nicht in größereuSumme wirken ko neuen THM“ gegenüßer. ren, weil die Frau Herzogin Pauline (Witcwe des Herzogs -' S n i e " dinand Hoheit) in das ihr schon unter dem 17. April 1817 p a " gestcherte jährliche Witthum von 6000 F1. eintrat, und des P" 1 Mädktd- 1,0- FSÜT- (AUM ZW) DU" Prozeß von neun Sok- rn August Königliche Hoheit am 24. 0sanuar 1834 in dies atenz welche bee den am 18. Juli thlo-ßcernserer lieben Frauen

ere hausgeseßmäßige Apanage eines Neffen des Königs ' "9" AWM vorgefalxenet) Excessxn berhxtltgt Waren, ist nun da- 8000 Gulden und zehn Pferde - Rationen mit erreicht Z'" entschieden, O_aß sts gsnzlscb freege1p1r04chen tvovden snd; einundzwanzigsten Lebensjahre , gegen Heimfall des Ek UM)?“ über eme gljoßs UURN von Ctvtl-Personen, Welche dungs x Beitrags von 1500 Gulden, einrückce. Auf " " derselben Gelegenheet 07-5 aubes UNO Mordes “"gkklagt hausgesehmäßig des Königs Majestät zugefallenen * "“""-„ist ebenfalls'gefällt-_ abcr n_och nacht bekatxnt gemacht. theil an den sogenannten Donativ ; Geldern des "" Mffk gerade gestern dk? Nachrtcht aus LVIWW M1, daß

. P o' l e n. Warschau, 27. Febr. Der Chef des General-Stabei--. aktiven Armee, Fürst Goetscyakoff, ist am Dienstags von 1,1- nack) Rußwnd abgcreésr.

Dentsoßland.

„Kassel, 28. Februar. Das-bécfiqe Kurfürstl. Konfiskoréu. hat folgendes Rundjchreiben an die geistlichen Behörden erlassen: „S-éine Hoheit der Kurprénz und Mitregent haben, in Becr11k, daß außererchléchc, dée Gränzen xrlaubter Hausandacht W- schreérchc Zusammenkünfte zu RsliZions-Uebungcn, weggenda dabet allzuleicxét eéntrctknden Mxßbr uche und insbesondere, "1 sie leicht zu Partesungcn 11119 Fanatismus führen, nicht zu du den smd, -- auch eine deshalbége genaue Aufsicht dcn Superi tcndenten, Inspektoren und Predigxrn ausdrücklich zur Pfli gemacht sst, und naclydem Höchstdiesclbcn mißfälliq vernomm haben, daß an einigen Orten der Provinz Niederhessen dergl chen Versammlungen stattfinden sollen, -- dnrch Höchstes Reskri vom 31stcn vorigen Monats gnädégsk zu verfügen geruh daß den Supcrintendenten, Inspektoren" und Predigen“: sen

.

men hatten, als bei der Verabschiedung vorausscseßt worden9

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die dortigen Franziskaner beabsckytigten, ihr Kloster, in “wel- chem 8 bis 900 Verwundete und große Pulvervorräthe befind- lcch,cxur größéren Ehre Gottes in die Luft 11 sprengen. Zum Glu überraschte man den P. Vikar, den akm'stan und einen Contrebandisten, als fie oben Hand ans Werk legen wollten. Der Karlistcn-Chef Don Basiléo bxfand sich in der Nähe der Stadt, um bei der eintretenden Verwirrung sw zu übe-rfallen. Dazu kommt die Nachricht von dem Eindringen Castors in Astu- rten; er war bis auf eine Meile von Oviedo vorqcrüakt, soli aber vor den gegen ihn ausgesandecn Urbanos zurückgewéchen sxxm. Ein Trost dafür is: die Gewißheét, daß der beküchtigte Conesa tn Aragonien endlich geködect worwen ist. Merino hat fich aus der Provinz GuWalaxm-a in die von Segovia gewor- fen. Von d-m südlichen Provénzen aus marschéren gegenwär- tigßalle disponiblcn Truppen nach dem Norden, so daß man bosse, bis gchn Ende März die von .Ména verlangten 46,000 Mazm bei Burgos zusammen zu hasen. Von der Nord-Armee treffen nicht selten Offiziere auf Urlaub hier ci", we1che den Gang des dortéxxen Krcc'gs freilich mit düstercrn Farbsn sckzilz dcrn, gls die Gaccta de Madrid. Ick) habe ein getraues Ver- zeé_ch1*.iß der seéc dem A;;fange décses Kampfes für die Sache Ijabeqens'gefallenen Offiziers gcschsn; es smd dercn üöer 800.

Een Er_cigniß, welches in seinen Folgen sehr wichtig wcr- den und 13:1: hiesige Englisckzc Gesandtschaft in nicht geringe Verlegenhett setzen kann, ist die am 2ten d. erfolgte Wegnahme der Englischxn Goeletre „Jsaöena Anna“ durch den Commandeur des Spanidchen Dampfschiffcs „Reina Gobernadora“, Frederic Henry, auf dsr Höhe von SantanDer. Zn jener Goelette befan- den fich 27 Spanische Offiziers, welche von England kamen, um zu Don Carlos zu stoßen (unter ihnen ein Sohn des Herzogs von ananmdo), 600 Fässer Pxxlver, und eine Quantität Blei. Der Kommandant des Dampfschiffs, ein geborner Engländer, brachce die Goelette in Santander." auf, und exklärte dem dortigen Spanischen Befehlshaber, er könne nicht ngeben, das; die gefan- genen Offiziere erschossen würden. Dieser erwiederte ihm, er sey so guc„Diener der Königin, wie jeder anders, habe nichts vor- zuschreeben, so_ndern die Befehle der Regierung zu e_rwarten. Da nun die “Mannschaft dor Goslette aus Englischen Untertha- nen bestand, das Schiff mit richtigen, nach Konstantmopel lau- teqden Papieren versehen war, und, wie es 021731, bei der Auf; brmgung nicht alle Regeln des Kriegsrechts befolgt worden sind, so rief die Besaßung die Verwendung des Lords John Hazy. auf, wclcher die dort Kationirte Englische Flotille befehiigt. Dtedex glaubte, sich zu keinem andern Schritte ermächtigt, als der htefigen Britischen Gesandtschaft den Vorfall zu melden. Ob. Wohl nun einerseits die Vexwandten der gefangencn ÖffiZiLke 91a Dazwischenkunfc des Gesandten auf das leöhaftesie in An- 1_pruch_nehmet1, so i:? dock; dic Erbétterung gegen die Karléftén so groß, daßchbsk gsmäßégcs Spanier laue verlangen, daß dsr Gang der Geseße nicht gehsmmt werde. Die voreilige Erklä- rung_ des Fredemc Henry hat am meisten geschadet, weil er die so retzvare Spanische National; Eitelkeit verleßte; es bcdarfnécht dcr Auffyrderung eines Auslänbers', sagt der Spanier, um unsere (Großmuth wirken zu lassen.

- Französische Blätter melden Nachßehendcs aus Madr id vom 17. Febr.: „Gestern Abend Hieß es, der Brigadier Sancho werde das Portefeuille des Ministsriums des Innern überneh- men; da er ]edocp heute axtf Verlangen Mina's nach dem Ror- den a_bgeqangcn ist, so muß man wohl diese Rachrichtbezweifelt1, -- Em Thetl der Offiziere desjenigen Bataillons vom 2cen leich- ten Jnfanxerie-Regiment, welches sch am 18. Jan. empörte, ist im Pktltcatr-Hosmtal als krank zurückgeblieben, um mehr mit seinem_ Regimente nach dem Norden abgehen zu müssen. Es giebt kick) ein allgemeixxes *))?éßfaljen übcc das“ gegen dieses Corps beobachtet? Verfahren kund. O)“?an hat dcmsslbcn das ihm «ege- bene Könegltche Wort, das man in den Kammern so setsr zu rühmen b;!UÜU ,wak, nicht gohalten. - Die Bande des Prie- siers Mermo werd von den Truppen der Könegin in Casttlien verfolgt und ist bis nach Somotiorva und Bustrago zurückgcdrängt. -- Pkehrere Bataiüone aus Andalusikn, die nach dem Norden bestimmt sind, kamen in dcr vorégcn Nacht durch die- benachbar- ten Döxfer. - Es finden täglich schr glänzende MaskenbäUe, sowohl m öffentlich:"n als" Prwak-Häusern statt, und man sollte glaubet),-wir lebten hier im tickaen Frieden. Am leßten Sonn- tag erxchten die Königin-Regemtin auf dem Balle bei Altamira, fie befahl, acht“GrenadZere von der Stadt-Méléz, welche die Wache hatten, hereinzulavscn und tanzte mic eine'm derselben ei- nen Conrretanz.“

Portugal.

' Lissabon», 16. Febr. Das Diario di Governo ebr- halt fo1gende Rede, welche dcr Herzog „von Leuchtenberg bei sei,- ne_m crften-C'rschemen in dcr Pairs-Kammer nach der Eides- letskunq gehalten hat:

_ “SMS“)WF an dem Augenblick an, wo unsere erhabene Für. slm, dee Köntgm, n1tchgnét ihrer Wahl bechrte, wurde ich ein Por- tugtese ynd gelo'bte mn“, a11e durch jenen Namen mir auferleg- txn Pfitclmn des an dgs Ende meines Lebens getreu zu er- fullen. Fc!) erneuxre preses Versprechen heute iir Ihrer Ge- genwarx, und_ hekräfttge cs dura) den Eid der Urne ge- gen dte constatunonnelle Charte-„Weläxe wir dem edlkn Getste und dem hohen Verstande dcs _Kacsers Lom Pedro, glorreichen Andenkcns, v_crdanken. Decscr Eid darf nie verkehr werden, und ich verpfiicmx nncixdazu um der Acixtung willen, die mein Herz sowohl gegen memen etgenen Vatxr, als gegen den Vater der Königin cm- pfmdet. Als per Sohn e_tnes Syldaten, der »- es sey mir erlaubt, zu sagen -- sem ganzes Leben thdurch ein Muster der Ehre und Loyalität war, und dxr_dte A1Wzricknu_ltgcn selbst verdiente, welche er_ durch setxte Klugheet Mt Rath„und_ojcinc Tapferkeit im Felde aus seme Familee ubertrug, wurde :ck m_r die Wahl der Königin und das Vertrauen ,der Portggécüschen Natron durch einen Fürßcn aus- erseben, dcr ntemals scm Work brach, dcr tapfr's war unter den Tapferen, und, der, pbne alle andere Hülfe, als die er in fich sxlbü fand, a11en thdermsscn, EntbchrnnZe-w Anstrcnqungcn und Ge- fahren cntge „en xrat, um seine cdelmuthégc Abficht, dcn Portugie- sen die Con ttutton, welche er ihnen verliehen, und seiner geliebten Tochtetxtden Thron thr-Zr Vorgänger wiederzugeben, zu erfüllen; eme!) sursien, der zu früh seinem Vaterlande und seiner Familie entrtffen wur_de, und dex «- obne befürchten zu müssen, von der Geschjchte Lugen geüratt zu weryen » mit seinem letzten Athem- zuge m en konnte, er habe alle scene Versprechungen erfüklt. Mit einer o hoben Empfehlung komme ich zu den * ortugeesen und Werde (iets, mrt alley meinen Kräften bemüht eyn, mic!) derselben wardtg zu zetgcn. Am heutigen Tage fieht das .Land, Dank dem _Gxiüe und dem Schwerdte des Herzogs von BraFanza, jene Eretgntsse beendigt, welche es so lange in Auxregung geha ten haben, und wir wollen uns damit trsficn, daß die ehren- wxrthen chräscntantetzßer Nation in beiden Kammern jetzt unge- hmdcrt und nur dem Cryer, welcher üe beseelt, sci) damit brschäxti- gen Innen„ das von Dom Pedro errichtete Gebäude zu befeßigen, und dte Nattynal-Verfasung festzuüeUen, indem sie zuerü dicientgen Geseße regultren, welche uns jene Wobltbaten schem, und dann solch; GescLe geben, die uns 11 einer besseren und gleich- mäßtgcren „susitz - Verwaltung ür alle Bürger, welche das

erüe Bedürfniß des Volks“ und die erste Pflicht der "Kdnégs 10, noch mangeln; daß sie der PortUJieffschen» „Jugend- der, H„offnung ihres Landes, den Schatz e nes vernunftigen und nyßlchen Unxerrichts zu Theil werden lassen und endlk von neuem dte Kunst?, dee Wiffcnschaftcn, den Ackerbau, die I-ndu rie uiid den Handel zu ermuntern. WIe glücklich werden die Gesesgeber or- tugals seyn, wenn sic in der zunehmend inneren Wohlfahrt des an- dcs und in der Achtung , welches es schon in den Augen fremder Lä_nder genießt, die Belohnung ihrcx Anßrengungen erblicken. Wa; mech betrifft, Senhores, so schätze ech mich, tief durchdrungen pon. den Beweisen der Achtung unp Liebe, die ich von al1cn Setten empfing, höchfi glücklich, bel dteser Gelegenheit meinen wärmften Dankyussprabrn-und “erklären zu könnext, daß mein cinztger Ehrgetz darin bestehen wrrd, einen so schmctchelhaften Empfang zu vcrdtenan. Dcr Königin zur Seite esiellt, _werde ich ihr nicht den Bciüand zu leisten vermögcn, dcn Ze von threm erlauchten Vatxr cnzvfangrn haben würde. Aber dieser Fürü' würdigte mich, wie Ste wessen, seiner Freundschaft- theilte mir seme hohen Gedanken mit und ltcß mich oft tief in sein Inneres blicken ch werde daher, :ck verspreche es Ihnen, aus der Erinnerung an die Unterredungen wir ihm und aus den Handlungen seines öffentlichen Lebens die (Hrundsäße für das meinége schöpfen. Ein Grundsaß, den ich ihn oft amsvrecben'hbrte, und dcn ich nie vergcffenwerde, war, daß Svarsamkctt für ernen Fürüen die nothwendkgüc Eigenschaft und zugleich das befke Betsviel sex), das er geben könne. Mit Einem Worte, Scnhores- ich werde mich nnen Ihren“ Be- ßrebnngcn, das Wob1der Königin und der Nation zu "chern.- mit meinen schwachen Kräften anschließen. Möge es mir noch er-

»laubt seyn, die Wünsche meines Herzens, die Sie gewiß mit mir

theilen, und welche die lehren Dom Pedro's waren, auszusprechen. Lassen Sie die Erinnerung an unsere unheilvollen Uneinigkeiten un„d Parteinngen in Ver effenbeit begrabm seyn. Wollte Gott, daß dt; It!:sdrücke, welche te bezeichnen, aus unserer Sprache verschwinden möchten, da sie sonst vielleicht einer; Ta es wieder hervortreten. Lassen Sie uns von heute an einig seyn in Heünnungen und Grund- sätzen; lassen Sie die Liebe zum Vaterlandc und zu unserer jungen. und geliebten KönßgYn unser erstes Gefühl seyn. F)]xratx rethe fick) Ack- tung gegen dte Reltgtonunseres Landes und die conmtunonneUe Charte, pkrbunden mit dem „thorsam gegen die Gesetze, selbst gegen die»- jenigen, welche, da „ste_m der durch die Charte vorgeschriebenen Weise vcxbeffert oder modjfictrt wurden, doch noch unvonkommey b-lteben. .Die Wohlfahrt eines Landes beruht. auf „denselben Bedengungxn- wee seme Freiheit; beide smd die Ktnder der Ordnung, und :ck schmetchle mir, daß in Portugal N1emand M, der anders denkt.. “Oje beüe und zugleich die einzige Garantie für die Ordnung besteht in der religiösen Achtung Anek, sowohl der Regierenden, als der.- chécrten, vor den Institutionen und den Gesetzen.“

- Französische Bläkter enthalten ein Schreiben aus Lis- sabon vom 8. Februar, worin es heißt: „Als die Königin n-rulich in Gesellschaft ihres Gemahls, des Herzogs von Leuch- tsnberg, einige Briefe las, trat die Marquisin von N., welche seit Dom Pedro's Tode grossen Einfiuß auf die Königin gehabt haben soll, unangemeldet ins Zimmer, worauf der Herzog fie mit folgenden Worten anredete: „„Madame! Ich verlange, daß Niemand unsere Zimmer betrete, wenn seine Gegenwart nicht vsrlangt wird, und ersuche Sie, diesen Befehl den andern Hof- Chargcn mitzutheilcn.““ -- Man spricht von einigen Verän- derungen in den untern Abtheilungen des Ministeriums, glaubt jedoch, daß das“ Ganze durch die Ankunft des Herzogs mehr Stärke erlangt habe.“

Inland.

Berlin, 3. März. Man meldet aus Schwedt unterm 2cen d. M,: „Gestern beging hier das Offizier-Corps des Iten Dragoner-Regiments ein Fest Zu Ehren von fünf Lieutenants dieses Regiments, die seit dem Jahre 1813 dienen, die Feldzüge von 181? mitgemacht und fich dadurch das Auszeichnungs-Krenzj für 251ährége „Dienstzeit erworben haben. Einem sechsten Ka- meraden ward dicses Kreuz schon früher zu Theil. .Das Ofß- zier-Corps, die ersten Civil-Behörden Schwedt's und mehrere“ befreundete Gutsbesßer aus der Nachbarschaft vereinigten sch zu einem Mittagsmahle, wo die eigentliche Feier durch eine Vorlesung des „Aufrufs des Königs an Sein Volk“ auf die würdevollskc Weise eröffnet wurde. Tief war der Eindruck, den diese herzerhebenden Worte auf die Versammlung machten; aufz Höchste aber stieg der Enthusiasmus bei dem Toast auf das Wohl unsers allverehrt-en Monarchen, dem das Volkslied: „Heil Dir im Siegerkranz“ folgte. Nachdem auch der „Aufruf an* die Freiwilligen“ vorgelesen worden, wurde die Gesundheit der sechs Milicasrs, denen das Fest galt, so wie aner derjenigen Anwesenden ausgebracht, die fich im „Jahre 1813 unter die Fah- nen des Vaterlandes stellten, nun aber wieder zurückgetreten sind in irzxend ein Civil-Verhältniß. Das hocherzége Gefühl, Wel- ches in jener denkwürdigen Zeit jeden Preußen beseelte, schien fich ungeschwächt in der Brust jedes Einzelnen erhalten zu ha- ben, und Liebe zu König und Vaterland war überhaupt so um verkennbar der Grundzug für die Stimmung der Gesellschaft, daß ihr Fest gewiß u den schönsten gezählt werden kann, das noch in Schwedt's ' auern gefeiert worden ist.“

- Der Wirkliche Geheime Rath und bisherige Ober-Präüdent

* der Provinz Pommern, Herr von Schönberg Excellen-Z, hat die nach-

stehende Bekanntmachung in das Amts-Blatt der önigl.Regie- rung zu Stettin einrücken lassen, von wo dieselbe auch in die dortige Zeitung Übergegangen ist:

„Eine Verdunkelung meiner Augen, welche mich im vergan- genen Jahre unerwartet befallen, hat mich zum ferneren Staats- dienst unfähig gemacht, und daher in die traurige Nothwwdig- keit versetzt, meine Entlassung aus demselben bei des Königs Majestät nachzusuchen. Allerhöchsdieselben haöen mir solche tw Gnadxy und mit Beweisen huldreichsker Theilnahme an meinem. Schich1ale zu bewilligen geruht, und somit stehe ich an dem“ Ziele eines langjährigen öffentlichen Lebens. Ich scheide. daxaus , durchdrungen von den Gefühlen des innégften Dankes für das so viele mir darin gewordene Gute; aber diesen Dank weihe i besonders dem Zeit-Abschnitte, in welchenr mir von Sr. Majest t dem König das Amt eines Ober-Präfi- denten von Pommern anvertraut war, und mit Freuden bekenne ich bei dem für mich so betrübten Scheiden aus demselben, daß diese Zeit zu der beglückendsten meines ganzen Dienstlebens ge- hörte. Mögen die verehrten Königlichen und Ständischen Be- hörden der Provinz, mtc denen ich in amtlichen Verhältnissen zu stehen berufen war, so wie sämmtséche Insassen derselben, die- ses freudi e Bekenntniß als ein Zeichen jenes aus esprochenen Dankes sFr alles mir bewiesene Vertrauen und Wo [wollen gü- tigst annehmen, und möge der Allmächtige die theure Provinz [iets in Seinen gnädiaen Schub nehmen und alle Herzen i rer treuen Bewohner in Wort und That mit Preußens siegreicLem Wahlspruch erfüllen: Mit Gott, für König und Vaterland!

Wernigerode, am 18. Februar 1835.

_ von S önber .“

- Die Königltche Regierung zu Merscälzurg bant im [Zucsteq_Stücke ihres- Amtsblattes Folgendes zur öffenklichen . enntmß:

„In dem abgelaufenen Jahre ünd im hiesigen Regierung“