1835 / 64 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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weiterhm auch dem Ab chiede für den dritten Rheinischen Landtag M „MM wurde, mmi elt auf den Grund sorgfältig gevrüfter_ßa- riß scher Daten die näheren Verhältnisse“ der Le üungs-Fäbigkert in den sämmtlichenProvtn en der Monarchle, üellt sodann die wrrkli- cken Leißungen der we lichen und der dßlichen Provinzen verglei- chend gdegen einander und Kründet auf die Ergebnrffe dieser Ver lei- chmkg en Sch1uß- daß d e von den Ständen nur im Angeme nen und ohne allen näheren Erweis behauptete Ueberbürdung der erste- ren ge en die leßteren Provinzen schon im alleiniken Bezug auf die bei- dersekk gen, Grund-Steuer-Leiüungen der Wirk ichkeit nach. nicht be- üehc und bei Mitberückfichtéguncg dcs verschiedenarti cn Beitrags- Verhälrnisses _zu anderen Staats asien fich vollends er edlke. WWW Wygßßn Landtagen in der Provinz Westpha en und in der Rbem-Provmz und jene Anträge, leichwobl abermals in Frage ?ckqmmen und durch abrrmalige Petit onen zur Aaerhbchüen Ent- chetdung gestellt. . Der Antra dcr Wesiphälischen Provinzial-Stände lautet: auf &eichmäßige Steuer-Vertbeilung- während das esuch des Rheinischen Landtages , auf eine vorbehaltlrch der an emeinxn Steuer-Parrfication ck ßvääxügende Ermäßigun 2351 Steirier-Kontingents der : en rovnen umen ert : gerichtex ist. P * h “. _ Bkjdt, Anträge „find hiernach insofern als identisch zu betrachten, als daIxenige, was nn xw-iten erbeten wird, auf derselben Voraus- KMW beruht, wekche der ersteren Petition ebenfalls zum Grunde

, Wenn xmn, wie oben bemerkt ist, dle StaatS-Nrgérrung sch be- mubt bat, jene„schon früher cäußerte Voraussetzung, acts seyen die weßlichen„Provmzen in Berg ckck zu den östlichen überburdet, durch aktrnmäßege Zusammenstellungcn zu widerlegen, so hätte wohl ge- bpfft werden können, daß bei Wiederaufnahme desselbrn Antrags dre Notbwrndigkcit erkannt seyn würde, jene frühere Widerlegung zu entkräfien. ,

D',- Petition der Westphälischen Stände läßt von emer solchen Wtdérlegung wenig oder gar nichts wahrnehmm.. _

Es wird in derselben auf das Gesch vom 27. Oktober 1810 und auf den Eingang zum Gesetze vom 30. Mai 1820 25er .genommcn, hinge en die Modiffcation, wclche ersteres Gcseßdur das_spätere dom „September 1811 erlitten hat, und die Bedmgung, an welche mch dem Gesche vom 30. Mai 1820 dre wettere Ausdxbnungder allgemeinen Steuer-Reform Yeknüpft worden iu, mtt Strllschwet en überLangen, während auf ride gleich _wescxttliche Funkte in er Den e“?!)rist vom 18. Mai 1830 ausdrüchlech hmgrwie en war.

Es wird ferner obne allen Nachweis die _Behauptung aufge- ???U- daß dre Staats-Abgabcn nach lan rn Frccdens-Fahren noch etzt beinahe 50 pCt. mehr betragen, als 111 letzten Jahre der Fremd- herrschaft. Exist aber erweisltch die Grnydüeuer in der Provmz Westphalen ihrem Gesammt-Betrage nach mcht erhöht, sondern er- mäßigt, und deren Abtrg durch die seit einer Reihe von 7-20 Jahren vermehrte und, einträ 11 er gewordene Mgffe der steuerpfticbttgen Objekte, so wee dur die gleéckzere VertberlunZ der Lask erleichtert worden. Die Klassen- und Gewerbeßeuer ertr gt anerdings mehr,

. als die an deren Stelle auYebobenen älteren Personal- und Patent-

_1't_euern re.; dies wird jcdo dura) die geringeren Sätze der derma- 11 en indirekten Steuern (Zölle, innere Consumtions-Abgadrn, tempelsteuer und Sal -Monopo1) gegen die früheren glricharrrgen Abgaben unter der wi _chen-Herrsckmft mehr als ausgeglrchm, wo- bei die damaligen ciüungen und AbgabewErhdbungen, welche der Krécas»Zu|and mit fich brachte, noch ganz außer Anschlag bleiben. *) Zum Nachweis der Ueberbürdung der Provinz Westphalen im Ver leech gegen die öülich'en Provinzen wird dann ferner eine Ver- glei un der Grundsteuer-Beträgc in der Stadt Münüer gegen die Mcffdenzmdt Berlin aufgeücüt, wonach letztere ziemlich um die

«Uste- zu wenig Steuer cben würde. Die Verglcéchung würde ' )

anders'unv minder au sanend skrllen, wenn die Mich-Erträge

in „Berlin nach denselben Grundsäßen ermittelt wären, welche bei _

dem Nheinisch-Weüphälischen Katana“ zum Grunde liegen.

Aber srlbst in dem angenommenen Verhältniß snd Steurr-Be- günßtgungen von glcichem Belange auch in dem wcßlichcn Thrrle der Monarchie vor der Anlage der Kataster häufig vorgekommen. Die bri der Auéglcichung der Grundüeuer-Uaff, --1vclche allem durch das Kataster bezweckt wird, - echtretencn Erhöhungen der frühcr zu gering bcüeurrten Gemeinden sind nicht den Staars:E1nnahmen zugewac11srn, sondern zur verhältnißmäßigen Embürdung der zu hoch Belasictcn in dem weßlichen Kataücr: Verbande allem ver- wrndrt. Will man daher auch annehmen, daß die Reüdrnz in dem zur Staatskasse fiirßrnden Grundsicucr-Quantnm _vervältnißmäßkg zu gering angesetzt sey, so könnte, was fie bei etnrr anderweitm Vcrrheilung der Last mebrzu leisten hättez immer mehr unmitxclbar auf das Grundüeuer-Kontmgent der wcsilrcven Provinzen rinwrrkrn,

so wenig als umgekehrt den östlichen Provinzcn die Steuer-EW-

dung zu Gute gekommen isl, w_elche unter andern im speziellen Be- ;uge auf dre Stadt Münüer bcrnabe das Doppelte der vor Emtrjtt der Kntastral-AqueWung entrichteten Grundsteuer beträgt.

Es wird ferner, um eine Ueberbürdung der beidcn weülichen Propinzrn in ihrer Gesammthcit gegen die bülichcren LandeSthcle als wahrscheinlich darzusteljcn, auf dre in letzteren noch in erhöhe- terem Maaße als im Wcßen bestehenden Grundftruer:Excmréonrn

*) Die Besmuvtung, 091“; die Staats:A_bg_aben ch um 50 vCr._gegen die frti- herlexk erhohthattrn, ist uvernomrnen «m_s emcm 1111 J“. 1,8233 e-r1cl11enen_e_n Werke: „Prrußcn „und Frankreich“, welches am!) 111 der Qenk-ckxrtrgder Rhe11n1chcnPro- duzzml-Snmdc ausdrucklicb alregrre rvtrd, und am welches nc!) aucb dirdorgaus': aerorochenen Vrrmuthungen und llebcrreugungen von der Unyer11altttrßnmyxgkcrt der 031-r.r11d_1“rcuer in den westlécben Provrnzen mrbrkntnetls runden; „Bei emrm ;zroozen 71e1cht11ume gn Zahley-Bereck1nu_ngen und Bergler )ungen 1|1_1e_nes Werk sehr grergnet, dcnjrntgrn Th.:zl drr; Pyrlrkums, welcher den Wert!) dte1er Zahlen 111cht qerxaurr vrnr'cn kann, 1111“ „ck cm;!rnrlmgn. _Vet eurer gengueren Prufung aber blrrbt dcm Verfaffer zwar rrnc 101111610 «„yrgmmkcrt rn Auf1_ucl1un der Da- trn zu den axrgcx'renken Ver lrickwnxzxrr nach5uruhxnrn, dagegen mb fa! uberall, wo es nun .'.uf weitere art jenen „5.111er abzulertende Vcrmuthunqen und Fol.- Zerungcxj atxkommk. und m der Gegeneanndexhalrung der unmtttrlkxar gegebenen : .tvlcn 1elhjc, drrCuarakter etnec Pa_rte1-C:ch_r1ft ntcht verleuZ nek,_xo1exn mqn les- tr'an dalgm aussvrrcljen will, da:; e_s der einer solchen Utbl'lfk mcm wwohl arex unbemrrgrnr *.*-."“rorteruug drr Thatsachen _zu dem wackr, _um atzs ilxnen erst dte artgsurerncrr Wahrheit zu fenden, 4111? orelmeln' aur dre Qerbruchaftung ver Qiewcrthxrl [Uk ein im voraus als fcü'krrsgrnd angenommenerk Arion: ankommt.

Naar dcn ererlxnungcn in jener Schr": sylt 1111er Anderem der Bettrag des Re. terungs-Veztrks Achen_ *;u der_Steuer von tnlandi1chenx _LFZem ungefahr 00111] Ntm'. mehr betxagmz als der kruyere_Veltrag des Franzoirocben Roer;Devarte- 1111?an „311 den _Frgnsofischen Gerrankoxeucrn, welcbe bekanntlrch den Haupttherl der 150011; "111113; (jelzt contribution; inri1r00105) ausmachen. Die Berechnung, aus welcher die:? Neonltat hervorgeht, ist in der Art„angeleqt,_dan aufder einen Seite der?":kheü deLRorr-Deoartements an dem Gemmmr-Amkommen ker damaltgen Franzdüfcben Grkranküeuer noch nicht zu 73,7 de's Gauzrn angenommen wird, wahrend er nach dem Broolkerunngxrrh-rltnisc etwa 7x"; betragen müßte.

„21:17 der anderen Sxtte aber genugre dem Verfasser,_xum den Beitrag des jekzrgen Regierungs-anrks Achen zu der Steuer von inl_nndi1"chem Wein zu er.- YUMM- dj_e ans.amtl1chen Quellen zu enxnehmende Etats-Summe jener Steuer mr dre Rlxrrm-Yrgvmzäu 135.000 Nxhtr. mch er srellt vielmehr die Steuer auf 320,01) anlr- text, d; r'x_aur zremlrcb das meckje der richtigen Summe, und be- rerlmr: *.*-„111,11 nach diem“ teftgeüclxtcrr hoheren Summe den Beitrag des Regie- rung5:„Vezrrks Achen n a (1) 1) em 27 e_yolkeru n gs;Ver1)n' ! tn rß.

_ Bet dcn Flmzzollen und Kanal:»emllen wrrd, wo es aus" die frühere Franzö- ü1cl1e Perrode ankommt, dem Noer ; Deoartemenr „von dem damaligen Gerau mt.- Fécxzxäxumken 11 “:?-15101500 FF. (yxreßewerxemndas RbeZy-Octroi mitck unkgexabr

. . 191611 ran'rn e 1“: en 11 11174er erun s: 'erl.1ltni"* na . . ur Lastkgeücnt 111it53,111] FZ oder 14,0011Rrh1r. 9 . ) " ) no 5

„yyy me maar: Yerivdx hingegetx ward es hesser gefunden, das RheimOctroi - zu wrachem 1th be axmenrh aue anemclnffxahrc gar nimts beiträgt, als eine nur der_Rl1etn-Prov1nz obliegende Last anzureben, wo dann von dem auch bier xotlttnrltc'é) voher angenommenen Ertrag:! am den RegierungS-Bezirk Achen zwi- when ; und .; dcs le_yreren mit 94,000 Nthlr. treffen sollen.

Vr: der «alz-Abgabe sollen früher unter Frgnzsfischer Herrschaft eine Con.- sUthleY! ??? nur 13. 1th von 15 Prund Salz am den Kopf der Bevölkerung zu re 11! 1 1 -

„Ver den Einnahmen aus der Lottrrtc wird fur die “"A"? Periode der An- tbek! drs Noer-Weourtrrnenrs * weil„_de1"1'en Bewohner wentg m der Lotterie e- socelr 11-1ttcn“ _um" mit ck 1einer cholkerun .in Anschlag gebracht, Wahrend ie Bewohnrr drs jestgrn Achcner Regierungs-- ezirks zu dem (auch hier wiederum segrn dre Wrrxlimkete zu noch „angxqumrneW Brutto :Ertraqe der Lotterie voll nach de_xx: Bevolxcryngp“:Verhaltmx; rn Anschlag kommen. Ber" dergleickxen kal: kulatortpcber Wrixkurz wezche stel) U| durch alle 50 *poütionrn einer, mit vielem Anschein 1_1_on Grundlrclpkert zusammengrüellken Tabelle nachweisen läßt, mag es ;veinig aßnmljläterér Resmc'u-jer-ZKIMF ,mutlt dcÉZeYeIYebrbexrÉgeidkrAchrmangm Bes- .11un-.1 on - . ' . a erun - c r en e en da ehemalige 'Wer-Departement ab Mutz:- _ 1 * g g

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bin edeutet, und für deren vorlän | schon bezweckte Aufbebun das Ge etz vom 27.0krober1810 angefüért. Es würde aber bei gleichze ti er Rückfichrnahme auf das spätere Gesetz vom 7. September 1811 e n- gelruchtet haben, daß eine im Sinne dieses lcßteren Gesetzes zu be- wirkende Ausgleichung fich ebenfaus unäcbst nur auf den Bereich der Provinz, innerhalb deren 61; eintrtt, crßrecken karm; wogegen sie auf'das Steucr-Verbältniß emer entfernteren Provmz nur in so- weit emzuwirken Zeeignet ist. als nachzuweisen wäre- daß das ge-

esammte ertragsf bige-ob üeuervflxchttge oder ücuerfreie -- Grund-

iJentbum der reklamirenden Provmz zu einer nach Maßgabe des Re n-C-rtrages höheren Steuer herangexo cn sey.

Daß ein solches Mißvrrhältniß zwis en dcn weültchen und den östlichen Provinzen wenigstens bei weitem nicht in einem solchrn Maße als früher von den Ständen behauptet worden, obwalte, war in der oben allegirten Denkschrift vom 18. Mai 1830 unter amrxi- cher Angabe der in den öftlichen Provinzen aufkommenden Grund- steucr-Suxnmcn dargelegt.

Die 1th vorlieYende Petition der Weßphälischcn Stände well es bezweifeln, ob 1) ese unter verschiedenen Benennungen aufkom- menden Abgaben auch wirklich den Charakter der (Hrundüeuer_ba- ben und nicht viel mehr als Domainen- oder sonstige (?) GexäUe anzusehen seyen. ') _ .

Die Stände hätten aber brerin der Einücht der Regierung und der Ordmm in unserm Etatswesen wobl dahin vcrtrauen können, daß ihnen herüber nichts vorgelegt worden sry, was nicht nach ei- ner sorgfältigen neuerdings noch in Fdlge des allgemeinen Abgaben- Gesetzes vom 30. Mai 1820 nothwendxg gxwordenen Sonderun der verschiedenen Staats: Einnahmen tvtxklrck) zu den landesherr ichen Real-Steuern gehört und in Hebung rü. _

Endlich wird die Vermuthung, daß dre Provinz Westphalen in der Grundsteuer übrrbürdet seyn müsse, noci) daraus hergeleitet, daß die Grqndücucrn der östlichen Provinzen in den lehren 100 Jahren nur germge Veränderungen erlitten baden, während die Grundsteuer der Provinz chiphalen gegen den Zustand im Jahre 1806 sch min: destens verdoppelt habe.

Hiervon aber deruhet: , *

1) .Die behauptete Unverändertbert der Grundsteuer für die Pro- vinzen Sachsen, Scblcäcn, Posen uxrd den westlichen Theil der Provinz Preußen völlig, und im mmdercn Maße auch fürdie Provinzen Brandenburg, Pommcrn und Oüvxreußen, wo Überall die Rittcrvfrrds- Gelder hinzugrereten und der Servrs der Städte erhöbet ist » auf einem Jrrtbumc.

2) Es ifi ferner auch die behauptete Verdoppelung der Grund- Steuer in der Provinz Wcßphalcn gar nicht als richtig anzu- erkennen. Grgenthcils geben die alt kontribuabeln (schahvflich-

tigen) Grundüücke in den Alt-Preußiscben Brstandthejlcn der »

Provinz, jetzt im ganzen kaum mehr, die gcrin eren Klassen der Grundbeffher vielfältig selbfi Weniger Grund ca_er als vor dem „Fabre 1806, und die Erhöhung trifft barrvtsächltcb nur die ehemals rxrmten und dj_rjenigrn Grundüückr, wclche früherbin wegen gutsherrlicber Letsiungen geringer besteuert waren. Für ehemals cxemte Grundstücke mangelt es zur Wiederherst-Yung der unter der Fremdherrsamst arrtgehobenen Steuerfrekbett an allem Neckxrsgrundc; und wegen der lrytgedachten, mtt_ guts- herrlichen Larien beschwerten (Hrundsiückc wird es der Geseh- gebung vorbehalten bleiben müffrn, Auskunft zu einer ander- weiten Erleichterung der Pfirchtégen zu treffen.

Wenn endlich

3) f11r andere Theile der Provtnz, welche vor dem Jghre 1806 mcht zu der Preußischen Monarchie gehörten, seit jener Zett und insbesondere während des Zertraums von 1806-1813 an* qemcinrre Erhöhungen der Grundsieuer eingetretetx find, so dar" nicht übersehen werden, daß eben in jenen metst ehemals ge1 lichen Brfiyugqen das Steuer-Vcrhältniß überall „sehr mäßig war, wie nch dies unter anderem schon daraus er erbt, daß, unerachtrt jener schon nzährend der Zwischcn-Herr (!)-th üarrgeftrndcm'n Erhöhungrp net) die Steuer imer Landcötherle durch der Kataüral-Ansgletchung -- beer nur zu Gunsten an- derer höherer BcLaürtrn - “noch grüergert bat.

(Fortsclzung folgt.) .

__ *) Auxb dieser Zwejfel verdankt Wahrscbqixrlicb *.*-0111111101: weiter ohen ange: fuhrten Werke: „P-oußen und Frankr'ercl)“ 1ctnen 111'1vrung. Der Vermffer dl?-

1“es “Rudder; hat es unternommen, am den (Hrnnd der »at-viral : Abschatzung im -

RegierungsWezrrk Acben _den Yeiuertrag dcs Grundeigrnrhums in sammtlchen Promnzen drr Monach-e teüzuuellen.

Der Voden-Ertrag in “Sachsen (immer na,“!- Quadrat:Mci'en Temeffen) 111 „dem .Katqt'rralÉrtrage drs Aclwner €)*"egicr*1111.-s-7:e;irks, mit Weglanung jedoch drs am_rn:gdrst fruchtbaren 51'1*e-1es,9)1.1„1n1'ed11 gleich.“- _-

.,Dre Ecsxlesrer werden ["ach/“, nnrd wm,:efahren, „niehr uber eine Urbcr.'cl1az- zung tl1rcr Bodextüncbcn de1c11wr1'en, wrmx iM (der Verfaffer) dieselben mir dem Negaerx1ngs:2=cz:rk Achen, nach Ausschluß zweier der ergiedtgsien 52101112, Achau und Funck, (1101511110114 Die Brandenrurgichcn Vvdrnaacben 11_c1-a1eicl1e ich nur nur denen dcr mm untrucbrbach Kresse des RegierungsWrzirks Neben, namlich Eummßeensber» Malmedy. Montjore Und Schleiden u. s. 111

Dgß man gm diesc Wei e, ohne den Schreib.- und 070.1-rmtft0 zu verlaü'rn, mit letchtxr 91111110 die ganze bewohnte und unbewohnte „Erdoberfiacsxe kat :tirirrn kann, ist 1chon rnxanderen Veuvtlxilung'n drs “?*uckves ruhmend anerkannt. Wo es 1_1un aber zu, etner-Vrrqlcicbunq dcr wxrklirb anfkmnmeuch gegen dre nach die1e_r ideellen .»r'atat'trtrung zu veranlagendrn Grundsteuer kommt, genugt dem Vrrmffex, 111110115 11101112["'-111311611111";OÖLUIÖLVMÜUUJ des Westens im Vergleich gr.;en dre oftnawn Provmzrn _ deow-nchrrcr nachzuweisen, riue„einfache (Hegen- etn«1nde1'ß111una der Zahl 11 n**cl1 nicbt, sondern es wird nun w::“ter angenom- men, daß cm „Tlretl drr untcr dem Namen von Grundstruern .ru-kommenden Ab- gaben tn dcn ostlrcbrn Provimrn gar nicht die,;Natur emar- Steuer have, sondrrn als Domatnen: Rrxrnuc _dctracl1rct_1verde11_ 11111170, wofür dann Wenigstens abge- rechnet werden xxmnrn: mr Sch1le11rn5 p_Ct , für Sachsen, Posen _Ynd Brandru- hurg 1111160, tur Pommern und Preußen 1213 pCt. dcs crawnmgigcn Grund.- neurr-Aufkommcns; „_ _

Kante rs da1-am__an, eiue Parrrmrlxrin' im entgegengeketzren Sinne zu schrei- ben, un__1 nachzuweurn, daß drr oztircben „Prorinzrtrgn der Steuer gegen den Westen nherdnrdrt senen, so wurde sech nur_vrrl größerem Anspruch aur innere WahmxbrmlWZ-err die Vclmyvkum_dabtn auxücllrn [an' n:

dat; m demenmrn Promnz-“n, „xn 1vr1chrn sich die (»Zrundsteuer :Einricbtqng

aus der) Domanial: Veraaltnincy 11e_r.1usgrbi1dec hat, und wo der Ernstir;

rungrtner neuen Gyrndüeurr eme 1o„gr1valtsan1e Umgestaltung der grund- l)e_rrl1chen Verhaltntne, als :!:-drm großrrm TM“ der Westlichen provinzen. nicht vorangegangen oder glcrcbzertxg errolgt 111, ein guter Thru der noch jetzt neben _der Grundsteuer zu entvrcbtextden Dominial :Avaaben ursyri'rna- lrcb aus aurerleatcn Steuern entstanden 1er), und daß man also, um die wirk- ltch üeuerarnae Belastung der Pt'ovtnzen zu nndrn , der unter dem Namen v'on (Hrurxdsteucr„x_rlwdenrn Abgabe noc!) etnrn Theil der Don1in1al:Pra|.1- tronen zuxrxzrn mnne. *

Meteorologische Beobactjéung. 1835.- : Morgens ' Nachmitt. Abends »" Nach einmaliger 3. März.! 6 Uhr. . 2 Uhr. 10 Uhr. J BeobaYtung.

Luftdkxck. . 332, 3 “„-PYJA- 9 9"'PF.;328,7 8 ““War-.'QueUWärme 7,0 " R. uttw kme + 2,4 “** „'+ 3,5“5 „+ 2 5991.

Thauvunkt _ 0,9 0 R.'+ 0,7 “N. __ 0,7 “N. Ffußwärme 2,6 "N.

D'unßsättg- 75 pCt. 70 pCt. 76 pCt. Bodctrwärmr2,9 “N.

8130.74 SSW“- 989.17" . W?“ Wolkenzug! - SW. _ Niederschkago,021"Rh.

Auswärtige“ 86013011. _ Imstekäum, 27. [**0b1'11111'. _ 310.601"). Kuli]. 801111111 55. 53 110. 104, Z- 31102. 8011111!) 139:- [1111124111]. LZH. UF Amort. 94. ZZZ 78“. [luxus, 984. 08816"- ??F. 6:1'1'01108. i'täm.-§0]1eins 113. 110 43 zu!. --. d'pun. 53- “Z. 0“ 2 :o * * 6111109111811, 26. 170111111112 dpav. IF 455,4. 33 27,3. Tina]. 15; (“001811 44,7,- lkelg. 100; [T ' ll 105 löu-ubr-rzx, 21111712. nzx. 11118. . “o 0 in (art. WH. ['r-31188. l'räm.-§ ]1 .' 1261. 1'0111. 145. " * - S "W 30 9]. lz[4,01161111, 27. [**-:hmm: 1 0.1.18.“ „- ).. 01.1. 1l,*.„. 8111111. 601108 58 . x'. 1834 5,73 141111110. (7110011. 1'. 1825 32. 110". 2-43 56. 513- 10277? ['r-nur:. 91'7- bug]. Kuss. 1102-- Urua. MH. 0011111111. 1'. 1821 ZU. st. QTH. 50 U t 98“ 40 "FTSUÜT'F Februar. 7 , z e. . 9. uu-0t1011123'.'x ' '. 1834 5"- - :, z ; "; 0110 611101110 ;

- „Königliche Schauspiele. Donnerstag, 5. März. Jm Schabspielbause: Die W von Messina, Trauerspiel in 4 Abts). , von Schiller. (Da., Stich: Beatrice, als Gastrolle.)

Freitag, 6. Febr. „Im Opernbause: Othello, Oper in Abth.-, mit Tanz. Musk von Rossini. (Olle. Sabine H,"; fetter: Desdemona, als erste Gastrolle.)

Jm Schauspielhause: 1) 83170187, 0u:“.].'.“1mo111*011x (19 Raine, 1000 011 230108, [1317 5001118. ?) )uärtb 011101091143 0011607110 011 2 00105, ar 1111". “l'béaulon. '

Sonnabend, 7. M rz. _Zm Schauspielhause: Der sta hafte Prinz, Don Frrnarxdo von “Portugal, Trauerspiel j„ Abth., nach dem Spanischen des Calderon, von Schlegel überß für die Darstellung eingerichtet von Göthe. (Neu einstudjx:

Königsrädtisches Theater. Donnerstag., 5. März. Zum erfienmale: Julerl, dkeP machrrin, parodirende Posse mit Gesang in 2 Akten, von M* Musk von A. Müller. Freitag, 6. März. Staberl als Freischütz, Parodie. Gesang in 3 Akten. Vorher: A B C, Posse in 2 Akten, dem Engl., von G. Kettei.

W Neueste Nachrichten.

Paris, 26. Febr. Vorgestern“ Abend wurden der Ökkzo von Bassano, der Graf Molé, der Baron von Parana.» der General Flahaulc von dem Könige empfangen. Geß arbeiteten Se. Majestät nach einander mit den Mmiskern mann, von Rigny, Persil und dem Conseils-Präsrdcnten.

Es heißt, Marschall Soule werde in seinem Hotel, Sonntag Abend nicht erwartet.

' Man erfährt, daß gesrrrn Abend gegen 102- Uhr H&M". in das Schloß berufen worden ist, wohin er sich denn auch begeben hat. Er ist einige Zeit mit dem Könige in Konfer geblieben. Es heißt, Herr Thiers habe sich ent]chlossen, in ., Ministerium Soulc einxmreten. _

Der Marschall Gérard begab fich geskern zu dem Präs. ten der Deputirten-Kammrr. Da aber die Sißung der & mer schon eröffnet war, so konnte der Marschall nicht mirs) Dupin konfern'en.

Das Journal de Paris enthält Folgendes:_ „Der 1. niteur du Commerce meinte gestern, die gegenwärtrgc Lage Ministeriums sey nicht dieselbe wie am 13. November, denn Minister hätten nicht abgedankt. Dies ist wahr, denn in.. That haben die Mmisier ihre Dimisston noch nicht ringer“ Aber dasselbe Blatt fügt hinzu, der König hase geglaubt„oaj es mögl1ch wäre, ohne sie eine neue Verwaltung zu 1111 Dies ist unrvahr, denn nicht der König ist es, der dieV- waltung ganz oder theilweise hat ändern wvllen, es war [1 mehr das“ Conseil, das geglaubt hat, es sey in seiner geg wärtigen Lage nothwendig, daß das Ministerium reconstßy werde, und diese Meinung hat den „König bewogen, slch hié1-' zu beschäftigen,“ '

Die Deoutirten-Kammer hat noch am Schlusse . gestrigen Sihung , nach „einer zwölftäqr'gen Debatte, den Ge] Entwurf über die Bankerotte mit 193 gegen 78 Stimmen. genommen. Die Versammlung trennte fich sodann ohne.'An raumung ihres nächffen Sitzungs-Tages, so daß heute kerne fentliche Sitzung stattfindet.

Herr J. Leföbvre »ist zum Berichterstatter über dasB gct dcs Finanz-Ministeriums ernannt worden.

Der Temps. bemerkt: „Man kündigt für morgen die ". kanntmachung einer zweiten Ausgabe von der Broschüre Grafen Röderer mit einer Vorrede von ihm an. Es herßc,1 er darin seme Th-fis mit mehr Zuversicht behaupte, und daa- zur Unrerstüßung seiner nen'cn Charte neue Grüyde anführt.“

Heute von 11 Uhr Morgens an waren dre Spekulan vor dem Café Tortoni versammelt; ste erwarteten mit Unger die Ankunft der Eüaffette aus London vom 24|ken d., die Thron-Rede des Königs von England überbringen soUtr. Al] ihre Hoffnungen wurden sehr getäuscht. Widrige Wmde hat das Packetboot zu landen verhindert.

Der verantwortlicheHrrausgeber des „“National-“„Zerr Rou der wegen eineS“ nm 31. Okrober v. 3. publizirtcn rnkelsc Beleidigung der Person des Königs angeklagt War“, isk g_est von dem hiesigen Asüsenhofe freigesprochen worden; eben so

“:

Herausgeber der „Esraffcttc“, der den inkriminirten Amke! nach

druckt hatte.

Herr Cavaégnac, einer der flüchtig gewordrne11_Theilneh-» an den ?lvrtl-Unruhen, hac sech vor einigen Tagen als Gefau ner gestellt.

Dre Leqitimiscen geben in den näcMrn Taaen wieder e Ball zam Besten der Pcnfionacre der alcen Civéllrste. “* Billot kostet 30 Fr.

Der Moniteur enthält heute über die Spanischen An legenheétrn folgende Mitthetlung aus Bayonne vom 23 Fkkl „Eine Sendung Geld und Effekten ist am Lxsten von den?! duden abgegangen; Mina hat sie bei dem GebirgSpasse vor““ teago in Empfang genommen, und den Weg über EnguyM Pampelona eingeschlagen, wo er noch an demselben Tage 011 troffen seyn muß. Fünf Karlisten-Batmnone befanden slch! Sr. Estevan; Mina hatte eine Recognoscirung nach dieser gend unternommen; bei seiner Annäherung aber zogen |ck" Karliüen zurück.“ ,

Erne zweite Depesche aus Bayonne vom 25sken (gleicha im Moniteur) meldet, daß die „Königin von Spanien mom „Dekrets vom 17cm den General Valdes zum Kriegs-Mimß Don Juan de la Dehesa zum Zuftiz-Minisker und Herrn drano, den Vice-Präfidentm der Prokuradoren-Kammer, ink?“ mistisch zum Minister des Innern ernannt habe. (Demn snd die Herren Gareli und Moöcoso aus dem Mtnifteri ausgeschieden.) .

Nach demIournal von Saragossa hätten dieKarl! bei ihrem Angriffe auf Maesta großen Verlust erlitten. Gt ral Lorenzo traf am 7. bei Maesta ein, nachdem er die Insurg' ten in dem Pass von Arquijas und Santa Cruz de Camp geschlagen hatte. Am Zten folgte Lorenko den Bewegungen Feindes. Der Kampf währte von 11 ihr Morgens bis um! Uhr in der Nacht. Ein Angriff, den die Jnsurgenten vonB caya am 6ten auf die StadtOrduüa machten, soll ebenfalls vt, unglückt seyn. . ,

- Heute schloß 5proc. Rente 108. 50. Zproc. Rente 78- 5proc. Reap. 96. -. 5proc. Span. Rente44". Zproc. do.?7 Cortes «;. Ausg. Span. Schuld 154- Neue Span. Anl. 65

eracteur onkeé. Gedruckt bei A. W. Hayn-

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