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Branntwein A Imst. ? Sgr. 6 Branntwein 25 Rihm auch 24 Okt Kartoffel-Preise vom 26. Februar bis 4, März 1835. Dan more., auch 17 Sgr. s Pf.
„„ Neueße Nachrichten.
Paris, 1. Mä . Der König arbeitete gestern mit dem Präsidenten des Con eiis und mit den Ministern der; Marine und des Innérn.
Der Herzog von Broglie, der in der ministeriellen Combi- nation der Doctrinairs immer mit aufgeführt wurde, ist nach seinem Gute im Eure-Departement abgereist, wo er sech bis zur Ankunft des Marschall Soul: aufhalten wird.
Seit einigen Tagen hat Herr Thiers keine Konferenzen mehl)?b mit den übrigen Mitgliedern des doctrinairen Kabinen! ge 1! t.
Die Nachrichten aus England haben seit gestern einen Stil]: sand in den Bermuthungen über den definitiven Aus ang der Franxösischen Ministerial-Krifis veranlaßt. Man hat si in dte- ser Hinsicht nur mit der nahen Ankunft des Marschalls Sonic und des Generals Sebastiani beschäftigt. Es scheint, daß Mar- schall Sault bestimmt er!! am nächsten Dienstag hier sxyn wird. Was Herrn Sebastiani anbetrifft, so wird von den ver-jchiedenen Organen der Presse sehr Abweichendes von ihm erzählt. Das Journal des Débats, das man doch als gu: unterrich- tet betrachten darf, meldet nach einer telegraphiscben Depe- sche, daß Herr Sebastiani gestern um zwei Uhr in Calais War und zur Abreise nach Paris Anstalten traf. Der N a t i o u al sagt, daß der General in Calais Gegenc befehl erhalten und wieder über den Kanal habe zurückgch€n müssen. Der Impareiai er ählt, daß err Sebastiani,_dkr gestern in Paris eingetrdxen w re, fich sogleich in die Tuilertecn begeben und eine lange onferenz mit dem Könige gehaht habe. Der Monieeur du Commerce spricht von einem Gerüchte,
Pé-x “ck 23 Rthlm Kartoffel." , lr.
„) Z ! x x 1
Dapin vorgestern folgendes Schreiben a
27:2
daß General Sebastiani in der vorgestrigen Nacht hier einge; :
troffen, aber gleich wieder nach London zurückgereist sey, nach: dem er die Erklärung gegeben, daß er um keinen Preis Mini-
ster seyn wolle. Dasselbe Blatt widerlegt aber gieich darauf die- ?, daß der Graf Sebastiani in jedem :
ses Gerücht und süqt hinzu,
_ jedes Mal,
Augenblick eintreffen könne. An der Börse behauptete man ganz gewiß, :
daß er diesen Abend inParis erwartet werde, und fügte noch hinzu, daß die Verlängerung seines Aufenthaltes in trsffen einer telegraphischen Depesche verursacht worden zu seyn scheine, die ihm vorgeschrieben, neue Befehle abzuwarten. Aus dem Artikel des Journal des Débats will man nun schlie- ßen, daß die Ordre, die Herrn Sebastiani in Calais zurüokhielt, aufgehoben und die Nachricht davon gleich in das Hotel des
Herrn Sebastiani abgefertigt worden sey, wo Vorbereitungen =
getroxn werden, um ihn diesen Abend zu empfangen.
em Courriec frangais zufolge, hätte General Seba- stiani über die Eröffnungen, die ihm gemacht worden scyen, cin Antwort-Schreiben direkt an den König gerichtet.
Eben dieses Blatt fraqt, indem es von der Ankunft der Herren Soult und Sebastian:" spricht, ob denn Frankreich dazu bestimmt sey, drei Conseils-Präfidenten zu haben? Der Na- tional schlägt vor, man sdUe doch, um alle Schwierigkeiten zu heben und jede Eifersucht zu vkrmeiden, ein Conseil aus [auxer Präsidenten "bilden und dasselbe aus den Hsrren Souit, Seba; stiané, "Molé, Thiers, Broglée und Decazes zusammensetzen.
Die Marschallin Sonst ist
neralßabes, seine Entlassung, und zwar, wie es heißt, die höflichske Weise, eingesandt.
Der Bon Sens behauptete dieser Tage; für den Fail, daßer mit dem Marscha11 Soult zusammen ms Ministerium einrräte, geäußert: ...so .lui (2011001711 111105". 61, je: i'slnzxéqxbczt'xsi (10 70101."
AUNmUMan
“ * 1 (“cm Auftrage der Landgräflichcn Hessischen Com- Bekanntmach ungen' 'mt arien babe ich zu dem Ende einen Termin auf
den 28. Mäxz «., Vormittags um 10 Uhr,
in dem (Haühore zum deutschen „Hause allhicr setzt, und lade Pachxlufiige ; ein. Die Pacht:Bedmgungen, so wie ein Bcrzcßci): niß dcr Bseßajndtheile des zu cryachtenden Amts, n'nd sowohl bet mtr, als bei dem Gxdeimen Freiherrn von Brandenstein m Heim
Obrigkeitiiche Bekanntmachung.
Der mittels! Steckbrixfs vom 24. Febrzmr d. I. verfol, te Schlächterlehrim Albert Inlays Lud- wig “zg“;isober, i am R.Kebruar bier ergriffen und zum Stadtvoiste Uma abgeliefert worden- Berlin , den 6. März 183.71. . OieCriminai-Devutation des Königlrchen ' ' Stadtgertcbts. Herrn
!vertissement. _ werden.
Von dem unterzei neten PupiUen-Koslegio ward bicrdurch znr dffentii en Kenntnis gebracht, daß die Vertheilung des Nachlasses der am 26. Dezember 1819 verstorbenen Elisabeth, verwittweten Kammer- betrin von Krzewska,rf!rüber verwittweten von Leh- wald Iezcerska, bevo cbt. Nach dem Antrage der Srbinteressentm werden daher alle Erbschafts-Gläu-
liger hierdurch aufgefordert, sich mit ihren Forde-
Termin über dre
ersu
, Iusiiz-Commisffons-Ratb Lam? 111 Ma deburg einzusehen, auch können auf Verlangen Ab christen davon gegen Entschädigung der Copialien ertheilt
E' „ sf [] bPMltng zuavWandeltt, und im mrun aeazu teenwunen „ . . .* (Kt, ?ck deshalb unmittelbar an ei/nen der beweanuchbandlung «s' A L'“, M MMM Burgsir. Nr. 9- oben enannten Herren zu wenden. * ! ......» A chersleden , den 3. März 1835.
Der Jusiiz-Commcssair Do ugias.
_ , ck Gränze. ostern in Parks angekommen. * Der Sohn des Marschalls, der '...Tarquis von „Dalmatien, durch ; den zum Theil die Unterhandxungen ,»,wisckxen seinem Vater und * dem Schloß geführt wurden, hat gestern, als Offizier des Ge; ; n ck: an -
Herr Dupin habe, “ , 264. W;. !(!8 ; Hierauf hat Herr)? n die HerauSgeber?
mehrerer hiesiger Blätter gerichtet: „Mein Herr,
brauch männer
nicht nur zu verleumden, sondern
die gröbsten und beleidigendsten Reden anzudichten.
, schon im November vorigen Calais durch das Ein. ;
Jahres dagegen prote _ ich hielt es für unnüß, diese Protestation ge ; die Schändléchkeiten,
tvenn es sich um einen Minister-Wechs '; gegen eine seit einiger Zeit bei gewissen Blättern in gekommene abscheuliche Taktik protestiren,
«.». U;:txr “meinkm Namen in Umlauf gebracht
zu erneuern. Ich lese jedoch in dem Blatt, das „Bon Se115“beilegt, eine für den Marschall Soult Beleidigung, daß ich es meinem eigenen Charakter förmlich für eine Lüge zu erklären;, Erfinder jener Aeußerung ausgiedt.
re Feinde, als die, weiche steh ihrer Weise bedienen. Es wäre nicht schlimmer,
pfangen Sie, Herr Redacteur, die zeichneten Hochachtung.
spondenzen aus den insurgirten Provinzen.
Frankfurt a. M., 4. März. Oesterr. 1017, 10]; 4proc. 937%. 9.3.3. ?xproc, 56 B1“. Br. Bank- Actien 1554. 1552. 100 Gulden 2141. Br. Preuß. Präm.-Sch. 63'; Anl. 97H. Bt“. Loose 70; 701. 5proc, Span. Rente 441.
"Rédacteur Fa eeeé.“
Part.-Obl. 139. Br.
J ihnen t:,“ ck . flirt,!“ en
die man seit einixen 11
"ck den Y so ver seinem militairischen Ruhm schuldig zu seyn glaube, * wenn man mich für „ Die Presse hat keine är auf eine so beklagensw „, nach dem Dolch, greifen,' als die Feder des Schriftstellers so zu méßbrauchm E; Verficherung meiner au „ Davin,“ Die diesjährige Gemälde-AussteUung ist hema hier 061- , nct Morden. - '“ Wir haben heute keine Nachricht von der Die Bordeauxer Blätter enthalten auch !
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:")proc. MW 1proc. „
LVM“ 634, do. *iprx Holl. Hpkoc. Obi. von 1832 98. 97;
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Gedruckt bei A. W. Hayn.
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, res berichten. zu demselben hterdurck)
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ofratb Herrn cdt und dem
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ganz der. Einbände) so werden sieZ7Tblk-- rü skets vorräthig in dcr
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rungen hier in 3 Monaten zu melden , widrigenfalis sie nach geschehener Tbeilung sc!) an jeden Erben nur für seinen Ambeii werdcn halten können. Marienwerder, den 5. Februar 1835. Königl. Pupillen - Kollegium.
A u t u 9. Mit Beziehunk auf die, den Stralsundischcn Zei“ tungen ausfübrl chinserirten Ladungen, werden age und jede, welche an die, dem Hauptmann Carl W11- helm v, Normann auf Hellegmd Neuhof zu„g_ebdri- “gen, 1th verkauften, em Grimmenschcn Krcne und Brandsbäger Kirchspiel belkgenen _GüterGr. und Kl Ncuhof mit dem sogenannten ßtsaxr-Ende, nebü Saaten und Ackerarbciten, so w : an das thktls dem Pächter dieser Güter, dem Pcnfionair Ketclbdter, gx; bdrige- theils eiserne, dem Käufer der Guter mtt überlassene dortige lebende und todte Knventarium, Forderungen und Ansprüche zu machen haben, hier- durch aufgefördert, solche in einem der folgenden Termine, als am 28. Februar, 23. März oder 10. April d. J, Morgens 10 Uhr, betm Königl. Hofgericht“ speciell anzumelden und zii beglaubigen, bei Strafe der durch den am 1. Ma: 1) 3. zu mx- vlicirenden Präclufiv-Abxchicd zu erkennenden Pra- ciunon und gsnxlichen A weisung. “Unlmn Greifswald, den 110. Januar 1835, König!, Preuß. Hof ericht von Pommern und ügen.
gangxn skin soili'n. v. Möllek,'l'1'mze§.
..,- --«---o--n-o-.»-«-
Bekanntmqchung,_ . Auf Verfügung Eines Königl. Landgertchts hier folien mehrere Parthien Bücher mit dazu gehörigzn Kupfer-Ylatten und Verlags Rechten, worunter nch unter an ern folgende befinden: . -1) dé'c Stadt Weimar, Handbuch vom [);-. (Hrach- ner, Erfurt,1830. in 870. , 2) Beschreibung des Thüringer Waldes. m 81-0, da elbß
;;) Erfurt'mit seinen Umgebungen von !.)r. Ehr- hard- Erfurt- 1820. 1118141.
Warsckdxxu, den 14. Avril 1834. Dée Gerre;*u1-Dii7c:io-x des imsdscH-xktlxchésé C;“edicx' Mrcins im Konigrkiche Polen machx zufolge Nr:. 124 des iandschafrlschen Crcdesseses bkkanns: _ Daß deo: Pfanddrékfs [.in. 11. R0. 1507 und 06 304 jeder zu 5000 F1, 10 Wi? auch H'!“ Pfaudbxxkf [.in. 13. 1%. 65,727 111 1000 F1 mix den COUPNIZ f:":rz erste und “zweite" Halbjahr 1530, für:“? erste umd 3113111; Halbjahr 1831, fürs UN und zwsite Haidmyr 1832, 10 wie ami; fim; erüd Hakdxadr 1033, und aUßLrT';"11;, da:? der Condor; zum Pfanddréks: 1.10. €. Ro. 65,727, für:! erüe Haldxahr 1329. gkyöceaw «16 Eigencdxwxi dss Geißlichen SmmHFaUH Glidzmski Wäizxknd dcs 1215112 „Krieges vkcdrannt scx'n sonn. » Daß 011? Pfanddxixfs 1.111. „€. R0. 13 289 und 121,83? ohm: «Mond,.jcder auf 1000 Fl., gcix-ö- rend den MUIWÉLÖFWM Me;;oxennsn, roäxnend dés- K'riegks in die' Erdu- vcmraben. vkrnicöfikx wurden. -- Daß dik' Pfanddrikéß 1.111 13.149. 993, 1218, 1255, 2422, 3083. 62136, 86 331, psdsr zu 5000 Fl., 1.111. (I. 1310. 63241 17110 103/797, !*:O-é-r 1:2 1000 "„El-, um "211 Coupons auf.: e'rsxe Halbjax): vc? ““Ijadica ergsovn zukäliiq vkrbm-mt' (sin spam.“ * Endléch 7305: die Pfa:':'Dbi':'LkL 1.111. C. R;). 631015. 14,393 jxdsr zu 1000 “FL., bin. 11. d;“. 137,003, 143.812 143.813, skb?!" 111 2100 F1 , oime Coppons axs Eiqkn: ;dum dss 475101113 Godiswski duch Zufall 017111211 gk.-
Da dze Eisz-“andämer obenbenatmtkr Pfanddxiéée ve“;- langen,_Dup1;cate dcr okrwrnen xu bekommen, sd wer- den diéjknÄgésk Eegemdümen die zu soé-xdc-n Pf.;ndbm'c- fen eimscs Recht haben könnxen, auqusocdccx, sich 01301911 emed 2521)er von der «M:: Pubixcakion dix'fxr Bckanncmachyng an, 11:12 ihren Fordsrungén oder E01:- wendunxxerx a:; did Gemsral ; „xirecréon n: Warschad sthrtfälé-TQ zu meldkn; widriaenfaU-s wc'tdi'n d-ée 112111411 ren Pfandbrief? för vcrsrdolésn Erklärt und auf di'kéu Stck? die veklcänUTM D;:pxicate «2055161290: und 3395; Eigencyüxxtern anÉ-Whändißt.
Nr Présdkm nnd SxaaWRaxh
crschcinen so eben und
Schloßplatz Nr. 2:
und vertraute Briefe an seine Gattin Herausgegeben von Ernsj
[11fo
117.935 vo"
Charakteriüiken. 1833, als Ekdenchum ten Anfsädén „_
von rnsi Mün
(Unter der Presse.)
und seinem
von
für Land- und H
fürDeutschland, unter Mitwirkun des I- M o r aw .; ki. Weinbetm, Profe or G e Drswnowski.
zu Heidelberg, Oeconomie-Ratb
sowie einzelne Kupfer-Plattcn und Kupfersiicbe, fer- ner Mobilien und .Was-Geräthe :c ,
d e 11 28.21 v,kil cm:, . NachmittagsvonZ0156Uhr, und folgende Tage im Locale des Königl. andgez richts x-u-xtiuuia [.:-_.;- verkauft werdcn, was htermtt- bekgnnt gemacht wird „“
Kataloge werden vom Büchcr-Aucttqnator Schä- fers und in dcr Landgerichts- Botenmeiüerei auSge- 9: en.
Erfurt, den A),. bruar 1835.
- F, . Vurckardt- - Gerichts : Amts : Actum“,
- 1114011! 0111n11118810n13.
kaufe an.
B e k a n n t m sicht, dicse meine Das Landgräfliche Hessscbe , ; . _ Meilen von Magdeburg Md kme Meile von Aschers- Kauf mögltchst
leben, an der von Magdeburg nach Erfurt führen;?
verpachtet werden.
Das Herrmanns - Bad bei Lausigk inx Königreiche Sachsen, mein Beffythum, biete ich „hiermit-zum freien Ver- Dec Gehalt semer mmeralischen Heil- quellen hat sci) durcb vierkehnjährige Erfahrung trcff-. lich bcwährt und seine
mit den nxnchbungen der nahe gelegenen Städte'bcn Gxin1ma4-Qoldtß, Rochlitz, Borna, Aiteuvuxg und [W&WUÜ in unserem Deutschland an den Tag tritt, Lctvzig btetet_ Alles, worauf cin Badeort mittleren
Ranges nur unmer Anspruch _machen kann. Mein hohes Alter mahnt mm), diese würdige, Aushülfe für die fernen Böhmischen B : der, zu 1brem-'immcr ren Händen zu überlassexx , und aus dcsonderer Rück- a (1) u n g, . Schöpfung auch fur spätere Zeiten Amt Winningen, funf*wobl erhalten und ich'tsiegt xu waffen, werde ich den er e ) e1'n.
* Außer den ndxhigen gutgehaltenen Bade- und den Kunstakaße beleaey- so_ll “Uf Zwölf Jahre, vom;Wirtbschafts-(Hedaudcn 12. Juni 1835 bis dahm 1847 an deaneißvietendenZtes Wäldchen, eeni
117. von Tbünen auf herauSge eben
Es isi ein
reundlici) angenehme Lage regcres Leben in den Gewerbcn,
uci das wk ti'üe wirté chaft, 9 Dank ev es, then, we1che in den nkcht zurückgebleeben.
Anüalt, die e bdhercn Anfschwunge kräftige- durch
gehört noch ein „wohl beäeU: e Acker Feld und ern sehr ein-
aus dem Gebiete der and-
Lanffgk bei Borna, im Monat Februar 1835. H e r rm a n n , Amtsrichter.
(irische ANZEÜZ Rotteck's Weltgeschichte in 9 Bänden,
(1834, gr 810 , weiß Papier, Freyburg,
Julius Schneller“s hinkerlassene Werke. In I. Scheible's VerlagI-Exvedxtion in Leipzig es können diese hdchu inte-
.1'cssanten Wexkc durch alle Buchand1ungen bezogen Werden, zunachsi durch die Stuhrsche in Berlin,
Julius Sximeller's Lebens-Umriß
11. seine Freunde _Münch.
gr. 87»: elegant brosch. :! Fl. Rhein., odec 1: Thlr.
_ Justus Schneller's Ansichten von Philosophie und Geschichie, Politik und Welt- _ Glauben und Kirchthum :c.
Aus seinenanterlgffenen Manuscrivtcn und kleinen Schkift13n gcmmmelt und beraus'gegeben
E r n si M ü n 111.
gr. 890. eleg. brosch. LFl 24 Kr.?)ihein, odcr iZThlr.
Julius Schneller's Ideen über Literatur und, Kunst, ncbß ausgewählten Dich. tungen. Statistische Briefe, Biographicen und
Aus seinen hinterlassenen Manuscriptcn und esammcit *itndckderausgegeben
gr.8;--;, eleg. brosch. 2Fi 24 Kr.Rhcin., odrrlz Thlr.
Briefwechsel zwischen Julius Schneller
le o n o . ' * Aus SchneUer's hinterYsFcnegnsPZpicthx “sch E r n | M ü 11 ch. gr. 870. cirgant brosch. 3 Fl. Rhein., oder ;: Thlr.
Ankündigung. Allgemeine Wochenschrift
auswtrchjchafc und die einschlagenden Gewerbe die Oefiretch. Staaten, rciherrnoL. v. Babo zu er zu Wurzburg, Prof. 111. Kaufmann zu Bonn, Gartcn-Jnspektor Metzger Yad | zu Darmßadt,-„ “ cUow u. A., '
von E. von *adiges,
Lchrcr am landwirthschaftlichen onüitute zu Darm: stadt uind Kranich ein.
Mit vielen btldlichen Darstellungen. glückliches Zeichen unsrrex Zcit, _ ein ctfrtgeres Stre- zu ibvcr Hebung und“ Vervollkonnnnung immer
alxer Gewerbe, die Land- si-seit ctnem bniben Jahrhundert, insbesondere utxsccn großen Landwir-
diescr Zcit wrrkten, in jenem Stre-
Es dürfte_desbalb eine Zeitschrift, wr1che einerseits Woblxciibcit und “populären Vortrag fich zeichnet, andererseits alxes_ bringt, tvas fur die He- vixng dcr Lgndwirtbsämst nn Ganzen oder ihren Be- trteb im Ecnzeinen Interesse haben kann, wie neue Gründungen, Erfahrun en, Versuche und dergleichen
oder auswir ;trägiiches Braunko leniager dazu und verlange anzund dcn einschlagenden Gewerbe:: gßwiß “LAMY:
Außerdem soll Ke
M““
e U.
mit Abbildungen versehen seyn.
0. Herder),
ZpalteneZeile wird vorer mit 4 Um einen Maassiab für die zu bgben, wird gebeten, die möglichst zeitig zu machen. An keine Buchhandlung befindet gen durch die löbiichcn Posiä
wdcbcntl ck als in Monatheften. Darmüade, den 31. Januar 1835.
. ..--„„....-.-...«.„ „..-..
Bei
(21111121.
3 “[b]-'
zerstreu
Buer über das ganze Werk Poüpap. 4 Thlr. 15 sgr.
Schreibpapier 25 :
- Posipapter 37 :
hepauSgegeben
; 3: Thlr.
Theil mit 7 Kupfcrtafcln. von den Schattem
ei nun von Land a'tn. dieSchwciz:c., " ck g ck [ e
«_;
praktische Geometrie.
zu haben:
kation des
daß em (133.1: 110 (70101019);
Von 1)» K- R. Stein. 870.
8171'il1t1011§91'1“158 7,11 11011011:
KUR.
]);- iar mit Zcbx'il't 2:- “köln. 2 bit. Zauber colorjrt 4 “[Alt.
complete auf Druckpapier 19 Thlr.
;,. "WWI
c Preußischen Staaten.
baar'er Anzahlung dafür nicht mehr als 2000 Thlr. Das Uebrige kann darauf sieben bleiben. ' Aus portofreie Briefe werde fck sclbft noch Nähe-
nehmen seyn , welches einer großen Tbeiinahme 11 eines nüßltchen Erfolges Kei) wird erfreuen dürfe; aber auch das schqn Geprüften;- als Grundsatz ,Feüüebende zu verbreiten suchen.
„ Mit dem Anfange des Jahres 1835 wird wöche-r. [:ck eine Nummer in gr. Quartformat, in der von einem Bogen, erxchetncn , und, wo es 11
11“,
Der Preis eines Jahrgangs isi 2 Thlr. oder! 86 Kr., Wclcher halbjährltch mit] Thlr. oder] 48 Kr. vorausbezablt werden muß, alle Bu.chbam- lungen Deutschlands, Ocüerreichs und der “SM
Sollten 11)ach„tluüégc schon vor dem Licitntions-éungkbundkn 5 Tblw und gebunden (je nach der Eleckliestrn M| Zeitschrift um dtesen Preis*. Sammle:
5 Thlr., 6; Thlr., 5; wa/xvon Unterzeichnungen erhalten auf zehn Exemplare
ein Frei-Exemplar. Das damit verbundene Funai enzdlatt sieht für Anzei en jeder Art offen; "diese: Kr. oder 1 gr. 1001 zu druckende Anzahl Bestellungen daran den Orten, wo 1711 können die Brüeüuu- mter besorgt werden. '
Die Berßtidung geschieht nach Verlangen ,da-ohr
Carl Wilhelm Leske. Vesiellungen hierauf nehmen an: die Buchhand- lungen von E. S. Mittler in Berlin (Stcchbahu Nr. 3), Posen, Bromberg, Cuim und Gnesen.
tanz Varrentrapp in Frankfurth 0“! erscl) enen und in nnen Buchhandlungen zu be- ben, in Berlin bei Herren F. Dümmler, E-S Mittler uFd derREn slin1]“chen sOuchhczndkung:
«!., 00081;- 011-1110 "ck00 Z ; 01111111- , . .. . lin srsi 107375: 1103131101111". 011§2112 11122 1161151 doch geht, w:o man fieht, au“ vortreffuck). Wer wnd dm Sika x(. .Ürcbix'a 2a Man .;50; 1;11;-;19“;;-1.:;.1191c1; davon tragen, der Marschall Soult oder, der General Sebastian:? USZistruturbiiclmrn Wm „!.-31111? 12100 1115 1411 11111 8201113014; 1101" Z-zärnckxon (ZUEUM.
Schlosser, Fried. Chrisi , (Höch. Hofrath und Prof. in Heideiderg, universaibeßoriscin Uebu- tcht der Gesch1chte„der alten Welt und ihre;
Cultur. 1111en Tbcties 41a Aviv., auch das Rs
enthaltend. 9187-
ruckp. 2Tblc.15sgr., Schreivp. 3Thlr.15sg
15 sgr.
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« echten cöinrschen Wanerö ; als auch zweier geringerer Sorten desselbxxx. Aufrichtig mitgetheilt und so beschxieben- daß dteiclben danach zum Verkaufe oder zum regenen Gebrauche voti Jedermann verfertigt werden können- d Preis 10 sgr.
Roi l'). ". Zerbroatler 111 13014111. !(i'pnixgstw-k“? kw. 37. 151 mm 013120201100 11111] "04:11 7.11 (10111 dul)“
1)U§ (“olberZscbe KSZimsut. [(1'Z6x8*800110 am; !!01' 3001510111 001 11.111120". (701111111 *“- Klsboltx, |i1110Zrul11111'1. x'. 11. Kean," U11! 81105011911-pn5*-])1'(*i.aqx „Simi: (:]-111. !).-1 161“ 01119 Schrift 32“ “[*]-jr., 713111111. 011118 Zebrikt 3 ']“111'.. cm.!)- 721114). 11111 801111
StaatShthdbuck), genealogisches, öörIbkj 1. 2te Abwertung. Herausgegeben vom Stami- ; rath Job. Ludw- Klüver. gr. 87... WM
Umpfenback', 01: H „ praktische Geometrie. A M Abth. enth. d", darüeilende Geometrie , mit Inbegriff der Lehr! den Perspectiven und der Vik,- Lte Abtb. cntb- d" Anwendungen der Stereometrie. gr. 870.“ LFU!“ -- jr Theil mtr 11 IKquhflertafeln enth. ch Feldmeßkunß. gr. 810- r.
Bet Basse in Quedlinbur ist erschienen und ?ck Ludwig Oebmigke, Burg raße Nr. 8, in Berlw.
Das ganze Gebeimniß, sowohl der Fabri-
Cg
“Allgemeine
Preußisclze Staats-Zcitung.
ZZZ
„„.-.-...,-
Am'cliche Nachrichcey.
Kronik des Tages.
Des Könégs Majestät haben den bisherigen O-öer-Landes- erichtS-Asssss0k Ernst zum Ober:LandeSgerichts-Nath und Mjrgliedc des Ober-Landeégericyts zu Insterburg zu ernennen
t. geruhDes Königs Majestät haben die Ober-ZoU-Znspekcoren „„ Gansaugc zu NeidenburZ xmd Wandel zu Strzdjkowo 1" Steuer-Räthen ernannt.
Se. Köniql. Hoheit der Prinz Wilhelm (Sohn Sr. Majestät des Königs) ist nach Wien abgereist.
„“-
Zeitungd-Mszchdicd'cew A u s l a n d.
Rußland.
Odessa, 17. Febr. Der General-:Gouverneur von Neu- Rußland und Bessarabien, Graf Wdronzoff, isi am 13ten d. von seiner Reise nach „Bessarabien wiedxr hierher zizrückgckehrt.
Vorgestern fxüi) ift das Dampfboot, „Kaéjer Nikolaus“ in 49 Standen von Konstantinopel hier angekommen. .Der Sultan hat dem Capitaén dieses Dampfboots, Herrn Cow»), _der im November vorigen Jahres die von Sr. Majeftäi dem Kaiser dem Großherrn gesandcen Geschenke überbrachte, eme goldene, mit Diämanten verzierte Tabatiére zum Werth von 18-20000 Piasier zusteaen und unter die Mannschaft des genannien Fahr- zeugs eine Summe von 10,000 Piasrer vertheilen lassen.
Frankreich.
Paris, 1. März. Der Contre-Admiral Dupotee ist mit- 11111 Königlicher Verordnung vom gestrigetz Tage zum Ober-Be- thshaber der Schiffs-Divifion in den Braßleschxn urid Süd- „merikanischen'Gewässern ernannt worden. Er wcrd die 21th- raiö-Flagge auf der Fregatte „ia Syréne“ agfpfianzen.
Der Constitutionnel sagt: „Es müßte doch selt_sam zu- gehen, wenn wir kein „Ministerium erhalten sollten. Auser dem- ;m/gen, welches noch den Geschäfcew vorsteht, und das, dem „Journal des Débats“ zufolge. meist seine Entlassung em- ereicht hat, ernennt man täglich ein neues in den Korridors der Öcputirten-Kammer, an der Börse, *in den Foyers der Oper; und dann kommen uns zwei Kerne 51.1 neus" Ministerien, der eine von den Ufern des Takn, der andere von den Ufern der Themse her. Der Marschakl Sonic trifft in der künftiqcn Woche em, und der General Sebastiané ist, kaum in London gelandet, auf den Flügeln des Teiegraphen zurückbcrufen worden. Mit so viel Ministerien-Machern find wir ohne Minister in Paris, snd wir oi)ne Botschafter in London, obne Botschafter in Wien, ohne Botschafter in Turin , ohne Botschafter in Negpei. Und
Werden fie zusammen, oder wird jeder für fich handeln? Wird
ZUM der zuerst Ankommende das Problem lösen? Wird die Preis*-
»“ dentschafc der Preis des Wettlaufes seyn? Was den Marschall Gérard, was Herrn Davin betrifft, so war niemals die Rede von ihnen. Alles, nur sie nicht; die Broschüre und die Doc; trinefindüber diesen Punkt einig. Beide haben allerdings dem Lande und dem Könige einige Beweise von Hingebung und Anhäng- lkchkeit gegeben; aber ste snd die Männer der constitutionneUen 'Monarchie und nichr der Broschüre; fie glauben an die Realität des Repräsentativ-Syskems, sie haben früher geglaubt, und sie glauben noch immer, daß die Charte eine Wahrheit se_y, und sie Werden fich niemals den Sophisten ngesellen, die dicjelbe zu einer Lüge machen möchten. Uebrigens sieht man auch endlich ein, daß der große Prozeß unmöglich ist; man fügt 170) in die Nothwendigkeit einer Amnestie, und man soll fie mcht dem
Staatsmanne verdanken, der zuerst an fie dachte; fie soli dieje- .
nigen popularisiren, welche sie für unmöglich erklärten. Das Gefängniß soll von demjenigen niedergerissen werden,der fich beeilt hat, es zu erbauen.“ - In dem National liest man über denselbeü Gegenstand: „Inmitten der Zwéschen-Ereignissd, Welche die Auflösung des Ministeyiums begleiten, bemerken tmr noch nicht die bestimmte Ursache seines Falles, oder vielmehr, Wir erblicken keinen hinreichenden Grund, um die Rückkehr der wjchtigen Männer des vorigen Kabinets für unmöglich zu er- klaren. Wir smd im Gegentheil viel mehr von der Verlegenheit d'*lklhdrungen, in tvelche die Monarchie vom 7. Angust versetzt Werden würde, wenn se steh im Ernste von den Personen tren- nen sollte, denen sie bisher ihr Vertrauen geFchenkt hat. Der Ton der doctrinairen Blätter hat in der That seit drei Tagen nicht mehr die Bitterkeit von verabschiedeten Dienern, Miche fich wegen einer Ungnade an ihren Nachfolgern rächen. Die verabschiedeten Minister, unvermuchet von einerübeln Laune ihres Herrn überrascht, konnten sich wohl in einem Augenblick U" Verirrung etWas ungehalten zeigen; aber sie haben ihren erdruß vergessen, und es steht nun a11ch dem Vergessen ihres Unzicmlickxn Benehmens nichts mehr tm Wege. Der König ak seinen Ministern zu erkennen gegeben, daß er zu regieren sksonnen sey. Nun, was ist denn dabei so seltsames für die Her; ren Thiers und Guizot, welche dies so oft als ein gehei- l“gtes Recht der Krone anerkannt haben? Hat nicht besonders Herr Thiers in jedem nur irgend dringenden Falle eine ehrer- bkexige Unterwerfung der Kammern unter das System des Kö- nigs verlangt? War hat mit mehr Eifer als Herd Persl die perjönüche Anwesenheit des Köné s im Conseil verthesdigt? Herr P'ksk ßßt seit Mehr als einem ahre im Conseil, ohne daß es Weder Herrn Guizot noch Herrn Thiers eingefallen wäre, ihrem ollegen zu widerdprechen. Das Königthum vom 7. August thut daher am besten, sich an die beiden vorzügléchsken Mitglieder des
Berlin, Montag den 9ten März
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leßzcen Ministeriums zu wenden, um in dem neuen Kabinetee die hetlsamen monarchischen Grundsäße, Welche in der bekannten Bro- schüre gelehrt werden, zum Blühen zu bringen. Denn die Grün- der des unwandelbaren'Systems sehen sehr wohl ein, welcher Gefahr fie stch aussetzen würden, wenn ste selbst die Bresche öff- nxien, durch welche dcr Feind in die Festung eindringen, und dtejemgen vertreiben würde, die üe scic 5 Jahren vertheidigen? Nach Herrn Guizoc, Horx: anin; nach Herm Dupin, Herr Barrot; nach Herrn Barrot, err Garnier - Pagés; das Alles ficht man im Schloss:“ sehr gut voraus. Der 711: Augusk wird daher mit freiem Willsn seine Geschicke niemals Anderen, als seinen ersten Vertrauten in die Hände legen. Um'thn dazu zu zwingen, bedarf es einer jener großen yarlamencartschen Krisen, worauf die Kammer, was man auch sage!) möge, uns noch nicht vorbereitet scheint. Das Königthum dei: Barrikaden Wird durch die Erinnerung an die Barrikaden _qejchüßt. Die 221 schienen tapfer; fie wai'en aber in der That überaus furchtsam; sie wußten-nicht, was se thaten, als sie Karl )(. aufforderten, rein Sch1verdt zu übergeben!“ - Die Gazette de France macht die Bemerkung, daß stel) gegenwärtig 4 Staats- Männer von derselben politischen Gesinnung wie der Graf Roe- derex, nämlich die Herren Soult, Montalivet, Perül und Se- basieani in oder bei Paris befänden, und glaubt, daß diese den Kern des n_e.uen Ministeriums bilden würden.
_ Das [)tLslge Zuchtpolézei-Gerichc sprach gestern sein Urtheil indem Prozesse der Theilnehm-r an dem Unfug, der vor einiger Zeit von den Gefangener: in Ste.Pélagie verübt wurde. Zwei dxrselben wurden zu einer Geldbuße von 100 Fr. ein Jeder, und vier andere zu resp. ?; und 1monatlicher Haft kondemnirr.
Großbritanien und Irland.
Parlaments-Verhandlungen. Unterhaus. Siz- Hung vom 28; Februar. Sir Henry Corry, der Control- eux des Köneglichen Haushaltes, zeigte dem Hause an, dax; Se. Majestät heute um zwei Uhr die Adresse des Unterhqases entgegen z“.- nehmen bereit seycn. Der Sprecher verlas ß-odann „den Theil di'k Thron: Rede, welcher sich auf die Subfideen bezieht, und man kam überein, daß das Haus fiel) am Montag 01 emen Ausschuß des ganzen Hauses verwandeln solle, um diesen Gegenstand in Becathung zu ziehen. Um die oben bezeichnete Zeitwegab fich der Sprecher in Begleitung einer großen Menge von Mitgliedern, namentlich sehr vielen von der radikalen Partei, nach dem St. Zames-Palask.
Oberhaus. Sißung vom 2. März. Dkk Marquis von Westminster crkläxce, daß erunter den außerordentlichen und uner- warteten Umständen, worin man 176!) ich befinde, die von ahm am Schluß der vorigen Sesüon angekündigxe Bill über das Stimmen durch Vollmacht lieber noch bis auf eine spätere Zeit, wo er sich besse- ren Erfolg für seinen Antrag versprechen könne, zurückbehalten woüe. Eben diese Verhältnisse bewögen ihn auch, eine andere Frage, an der er ein lebhaftes Interesse nehme, die Beschwer- den der Juden betreffend, noch aufzuschieben. Uebrigens aber, fügte er hinxu, [iche er ganz zu Diensten des Hauses, und Wenn Ihre Herriéchkeiten es wünschten, würde er sogleich bereit seyn, diese Angelegenheit dem Parlament zur Erwägung vorzu- legen. Ferner erwähnte er als interessanter Fragen, die er zur Sprache zu bringen gcdächte, die Verwaltung mehrerer Pfar- ren von einem und detnselbsn Geistlichen und die Abwesenheit der Geistlichen von “ihren Pfarren, so wie die Bestechungen bei den Wahlen; leßtere, glaubte er, würden durch kein an- deres Mittel ganz zu bescic-“gen seyn, als durch die Einführung der geheimen Abstimmung. Zn Betreff der Abschaffung unnd- thiger Eibe stimmte er ganz mit dem Herzoge von Richmond überein, der eine daran bezi'mliche Bill eingebracht hat; nur rieth er demselben, die Art und Weise zu betcachten, wie die zur Un- terFuchung dieses Gegenstandes ernannte Kommission zusammen- gereizt worden sey, und empfahl ihm,“ die Namen der Bischöfe aus der Liste der Kommissarien zu sireichen, denn seiner Meinung nach wäre es besser, daß die Bischöfe, wie die Geistlichkeit über- haupt, der politischen Geschäfte überhoben blieben, weil fie um desto besser im Stande seyn würden, ihre geistlichen Pflichten zu erfüllen, je mehr man sw von der Politik fern hielte. Der Her- zog von Richmond entgegnete darauf, er habe die Verantwort- lichkeit Über fick) genommen, 6 Bischöfe zu M:"tgliedern der Kom- misfion zu ernennen; dieselbe Kommission sey bereits in der vo- rigen Session von ihm ernannt worden, und diejenigen, welche den Arbeiten der;“elben beigewohnt, wüßxen am besten, welcb' großen Nutzen de Gegenwart der ehrwürdigen Prälaten ge- währt habe. (Hört!) Mit der Anficht, daß die Geistlichkeit ihre religiösen Pfiichcen erfüllen müsse, seu er vollkommen einverstan- den, und eben “deshalb habe er, als er die Bills wegen der Eid- leistungen vorbereitet, deren häufige Anwendung, wie er über- zeugtksey, die Feierlichkeit devselben vermindern, einige der sehr eßrwurdigen Prälaten zu Mitgliedern der Kommission vorge- schlagen, Mil er glaude, daß die Frage mit der Religion in en- ger Verbindung siehe. Ei" wolle“, sagte er weiterhin, fich jeize mit dern edlen Marquis nichc auf eine Erörterung darüber: ein- lassen, ob die Bischöfe in diesem Hause Siß und Stimme ha- ben müßten, aber nur dies wolle er sagen, daß, Wenn unter dem Namen Reformer zugleich eine Bereitwélligkeét verstanden werde, die Bischöfe aus diesem Hause zu verdrängen, er nicht zu der “Zahl derer gehöre, die mit diesem Vorschlage übereinstimmten. Er lehnte schließlich den Wunsch des Marquis von Westminster ?b, die Bischöfe aus der mehrerwähnten Kommission zu ent-
ernen.
Unterhaus. Sitzung vom 2. März. Der Sprecher verlas die von Sr. Maj 11341 auf die Adresse des Hauses ereheilte Antwort (s. den Artikel London), und es wurde darauf dem Kö- nige in der Üblichen Form eme Danksagung votirt, nachdem Hr. Hume bemerkt hatte, er sehe nichts in der von dem Kanzler der Schaß-Kammcr als höchst huldreich bezeichnetcn Antwort, was einen besonderen Dank erheische, denn Se. Majestät erwähn-
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1835.
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ten der zahlreichen Reformen in Kirche und Staat, aus Welche in der Adresse hingewiesen sey, in der Erwied-erung nicht mit ei- nem Wort. Demnächsk trug Sir R. Peel auf die Ernennung eines besonderen Ausschusses zur Erwägung des Baues neuer Par- lamentshäuser an; er bemerkte, daß die vorige Verwaltung über diesen Gegenstand einen Regierungs-Architekten zu Rathx gezo- gen und daß dieser einen Plan entworfen habe, den die ]eßigen Minister vollkommen billigten; sollte ihn aber die Kommission nicht angemessen finden, was erjedoch nichtgiaube, so könne erimmer noch zurückgenommen werden, denn die Regierung habesich gegxn'detx Architekten zu nichts verpflichtet; übrigens erklärte der Munster auf Herrn Hume's Anfrage, daß nach jenem Plane die neuen Häuser auf dem alten Fleck erbaut werden sollten, was mit gro- ßem Beifall aufgenommen wurde. Die Kommésfion wardsodgnn ernannt und ihr die Instruction ertheiit, "daß ste sich mit einer zu demselben Zweck vom Oberhause zu ernennenden Kommisßon verständigen solle. Das Haus wollte sich nun in einen Subs- dien-Auxßschuß verWandeln, aber Lord J. Russell erhob sich, um seine, schon früher angekündigte Frage in Betreff des Gerüchts von einer neuen Aufiöjung des Parlaments an den Kanzler der SchaJammer zu richten. _
„ckck muß“, sagte derselbe, „ehe das Haus |ck in emxn Sub- fidien-Ausschuß verwandelt, einig; Bemerkungen machen uber den Stand der öffentlichen Angelegenhecten, insofern das Haus dabei be- theiligt isi. Das Haus hat dur“ zwet Abstimmungen gezeigt, daß es nicht geneigt 10, die .Vorschl ge der Mmisier Sr. quesiät an- unehmen. In einem Amendement zu der Antwort a,uf die Thron- Hiede hat es entschiedenere Maßrc eln gefordert, als dte sind, welche die Nathgeber der Krone m der bron-Nede vorzuschlagext Tür an- gemessen hielten, und erxlärt, daß das Einzige, was die Mm tier vis 1th gethan, nämlich die Auflösung des vorigen Parlaments, eine unnöthige und unpolitische Maßregel gewesen sey. Sofern daher die Meinung des Hauses einen Tadel eythxilt, so hat ck? dtesen Ta- bei über die genannte Handlung des 1eßtgen Minißertumx ausgx: sprochen. (Hört!) Ick glaube, „daß fich noch nie zuvor em Mipr- Ücrium in einer so außerordentltchen Lage befunden hat, und :ck hielt es daher füßRecht, da zwei Abstimmungen gesetz daffelde ausgefallen sind, dre Aufmerksamkeit des Hauses, ehe es sich in er:- nen Subsidten:Ausschuß verwandelt, auf das an eführte Gekücbt ztz lenken; ich frage daher den sehr ehrenwertben aronet, ob er an; ir end eine Weise zu diesem Gerüchte beigetragen'bat? Diesem Ge- r chte zufolge, wären die Mimüer, nachdem sie Sr. Majestät _bc_n Rath ertheilt, üch an dre Gesmnunqen des Volkes zu wenden, um der Art, wie diese Gesinnungen |ck ausgesprochen, nicht x_yfrie- den, sondern wollten, da das Resultat gegen ihre Ab::chten und Maßregeln ausgefallen sey, üch wiederum an die Gcßnnun;
en des Volkes wenden, um das Land durch wiederholte Auflö- ungen zu ermüdcn und zu beunruhigen. Es haben sich ÜTZ!“ (He: rüchte von noch auffallenderer Art vcrbrectet,_daß die inifier, wenn sie es für paffend halten sonth, Sr. Majcsiät die Auflösung des Parlaments vorzuschlagen, ehe dte Aufruhr-Akte durchgegangen ist, fick) berechtigt glaubten, gegen die Verfassung des Landes, und ohne Zusiimmung des Parlaments,; em fiebendes Heer, im Freeden zu halten. (Aeußerungen der_MtßbiUigung von Seiten des“ Sir R. Peel.) Ick gebe „zu, daß, wre der sehr ehrenwertheBaronet an- zudeuten scheint,_dtes*„ em abgeschmacktes Gerucht tft, und daß es kaum glaubltci) isi, daß irgend ein vernünftiger Mini- fier so verfahrey würde; aber welche Besorgnlffc ich auch in „Bezug auf jene erüchtc begte, so _smd dieselben doch in hohem Grade durch die AntwortSr.Ma1estä1 auf die Adrcffe dieses Hauses verscheucht worden. Obgleich der König bedauert, daß das Haus, hinsichtlich der Auflösung des, Parlaments, nicht mit ihm übereinsiimme, so fügt derseibe docs) henzu, er hege daZ Vertrauen, daß keine für das Land wichtige Maßregcl dadurch in ihrem Fort- gange gefährdet oder unterbrochen werden würde. Nun kann ich nicht glauben, daß die Minister dem Kdm e zu dieser Antwort wür- den geratben haben, wenn ste eine zweite utidsung _beabfichtégt hät- ten, wodurch nnen Reform=Mqßregein quf einmal _em Ende gemacht wäre. Ick wia daher mehr dee vo_n_m1r beabfichttgte direkte Frage an den sehr chrenwcrthen Bgronet ruhten, sondern wenn ich von ihm keinen Widerspruch von Seiten des sehr ebrenwxrthen Baronets da- gegen höre, so we'll ich aus der vpn S,r.„Ma1esiät auf die Adress; ertheilten Antwort schließen, daß dee Mintsiex den Gang des Hau- ses weder binüchtiick) der zur Reform von Mtßbräuchen. nothwendi- en Maßregeln, noch in Betreff der Vorschläge, welche es, als Jer große Rath der Nation, _von Zeit zu Zeit Sr. Maje- stät u machen, fich b_erufen fuhlen mdxhtc, zu unterbrechen beabszchtigen. Was dex Subsdten betrcfft, so glatk-be ich, daß wir wit; der Bewilligung derselben nicht zu weit eben und unvorncdngerwetse den Händen der Miniüxr öffentliche elder übergeben durfen, ehe se sci) nach der Annahme des Amendements über den Gang, deri sie zu befolgen gedenken, erklärt haben. (Bei- fall.) Ich kann meinen) ebrenwerthxn Freunde, dem Mitgliede für Middlesex (Hume), nicht darin beesiimmen, daß in der Antwort Sr. Majcsiät das Verfahren- welches man in Betreff der Corporations- und anderer Refdrmen zu beobachten gedenke, hätte, ange chen “werden sonen; tch glaube vielmehr, daß die Mimster ech sehr bald darüber werden aussprechen müssen, ob fie wirklich eine Reform vdrscvlagen wollen, die dem Volke jene Macht und Kontrolle uber dte Munizipal-Corporaxtonm verleihen würde, die es früher besaß, und die cß cht unbetirettbar wieder er- halten muß. (Großer Beifau.) Mit Hmjscht auf die rländische Kirche sa te der sehr ehrenwerthe Baronet, daß er den * ericht der Kommision anf die„Tafel legen werde, daß wir aber von dem jeyk- cn Ministerium keine darauf gegründete Maßregeln zu erwarten Hätten. Da also solche Mgßregeln nichtszu erwarten find und nach Aussage eines Mitglicdxs jxner Kommis ion der erüe Bericht bald beendigt isi, so beabffchttg; ici), vor Ende; des Monats die Aufmerk: samkeit des Hauses auf des Angelegenheit der Jrländischen Kirche zu lenke„n. (Beifall.) Ick werde dann auch den Gang, welchen das vortge Kabtnct in dieser Beziehung z_u befolgen und die Grund- sätze, nach denen es zu handeln beabjichttgte, darlegen.“
Sir Robert Peel erwiederte, daß er dem Hause ganz unumwunden seine Absichten erdffnen wolle; er'habe fich dnrch das Votum des Hauses über dw Adresse nicht bewogen gefuhrt, seine Entxassung zu nehmen, sondern er sey vielmehr fest em: schlossen, im Amte zu bleiben; alle die von dem edlen Lord (Russell) erwähnten Gerüchte seyen ungegründet; das Ministe- rium habe Zuch d_c_n Arbeiten der unter der vorigen Verwaltung ernanntxn Rommrjfion zur Untersuchung der Irländischen Kirche keine Hindernisse in den Weg gelegt, sondern fie ihre Unter 11- chungen fortsxßen (affen, und der Bericht der Kommissaricn so e, sobald er fchs sep, dem Parlament vorgelegt Werden. Was die