dm DMW“: Ursprung des Namens „Amm'ka“ vor. -- Herr J. Lehmann las einen Bericht über eine neue Besteigung des Ararat, im August 'des vergangenen Jahres. - Frau Wxttwe Grimm hatte als Geschenk den neu erschienenen Plamglob ihres verstorbenen Sohnes, ehemaligen Mitgliedes der Gesell-
-§*chaft, übersandt. “ “***-“***-
Musik.
Sekt langer Zeit und bis auf den heutigen Tag Freitext die A1- terthumskxnner: ob die Mu tk der Griechen mit den ubrigen, insbe; sondere den bildenden Kün en, auf gleicher Höhe geßanden babe- .; priori läßt 17111 der Streit nicht entscheiden, und spätere Erfah- rungen bieten hierzu eben aus keine genügenden Bexveese oder Ang- logien. Bisweilen näm ich sehen wir mcbrereKunße gleichzcmg und gleichmäßi vorrücken: bisweilen schreitet eme rasch vortyärts, wahrend die an eren zurückbleiben. Zur Zeit der großen. eptschen und lyrischen Dichter des Mittelalters _erschejnth. B. dcc „Musk
anz unbedeutend, und wiederum war dte Zett „x. S. Bz! _s und Händels auch die Zeit Gotxscheds und arger Abwege htn1chtltch der Malerei und Bildhauern. . _ „
Der einfache Grund, warum man jenen Strxet 111chx entschei- den kann, iti der „änzléchc Verluü aner mufikalcschen Hunttwxrkc des" Alterthums'. aß wir nun einem ähnlichen unersetzltchcn _mcht KMUg zu beklagcnden Verlusie binfichtltcxz der ncuern_Mu rk mit raschen Schritten entgegengchen, iii letder yber allxn chtfcl erhaben.
Während leidenschaftltchc Liebhaber mcht bloß dcn edelsten Mex- ken_ der Malerei und Bildhauerei nachtrachten, sondern oft_auc1) fur das bloß Seltene, Wunderlichc und Unvollkommene große Sum- men ausgeben, während Pinakotheken und Museen crv_aut werden, geschieht für mufikalische Sammlungen eigentltcl) gar mchxs- Denn die Opern-Auffübrungen bringen dre Musik alstKutxsl ketneswcges vorwärts: man müßte denn behaupten, auch fur dec Maitre] gc- schebe schon genug, sobald nur zu einer Over ycue Dccoyanonrn gemalt würden., Wie schnell aber in Yer Musik 1elb_| dks cenß ntz- gemeén Beliebte verschwindet, er ich: nch daraus, daß. 1. B. Graun :; und iner's Opern nicht einma mehr zusammenzubrm en smd.
eine Kuna 111 bescheidener,__aber eben deshalb vellcichz auch keine vernachlässigter, als die Munk. _Fbre Sammlungen ersyrdcrn keine großen Gebäude und Näunn, kerne große Zahl von Autsxbern und Aufwärtem Je seltener also eéns1chtige Sammler m deescm ache smd,“ desto größer sind ihre Vcrdtenstc. Wären die ungemein Haydar“: Musikalien-Sammlungen des Berlincrs Pepusck) in [einer aterßadt geblieben, und nicht nach England gekommen, so wurden Deutsche (und nicht Hawkins und Byrncy) werthvolLe Geschichtqn der Musik geschrieben haben. Eine ähnltcbe, aber noch umfaffeydere, 1a in ihrer Art geradehm unschätzbare Sammlun besitzt 91er m Ber- lin unser Mxtbürger Herr Pblchau; auch_„1e,kann sur Demscb- 1and nur zu leicht verloren gehen, bloß wetl dee Thetlnabme und Aufmerksamkeit, welche dieselbe verdient, xticht lebhaft genug an eregt wird. Wir rechnen es uns“ zum Verdtenfic, unsere schwache S me in dieser für die Ge,]:chichte der Musk und für die _Er- wei rung der vorhandenen muekaltschen Sammxyngen, höchst w:ch= 11 en Angelc- enbeét zu erheben, u'nd leber; der nchern Hoffnung; dre Marem- welgche binnen kurzer Fraß Berlm so unendlich in Hmscht auf Bildhauerei und Malerei bereechert haben, werden der drmen Schwesterkunü eine geringe Ausßeuer nicht versagext. - * .
Herrn Pklchau's Sammlung zerfälxt in viel: yanpt-Abxbeelun- gen. Die erste begreift die zur Tbeorte, Geschtchte und ?tteratur der Musik gehörigen Werke, oder: an 30 Handschrißen, uber 250 Werke des 1Zten, 16101 und 17th Jahrhunderts, uber 1000 aus dem 18101 Xabrbundert, HM 200 Bände- Rang- und Ch'oral- bücher, muäkalisckze Liturgten, Liedcr- Samm ngen, Volkslteder, Texte von Opern und Hymnen 11. s. w. Es befinden sec!) biermxter die größten Seltenheiten, ja, nicht Wemges d1'_1rftc 1n„der Welt mehr [um “ weiten Male auf efunden werden. Dec zwecte _Abchlung mtb lt gedrnckn praktééchc Werke aus dem 16th und 1-„ten “xahr- hundert und zählt über 1100 Namen von .ankünstlcrn jener Zeit. Unter anderen finden wir hier em voußändtgeo Exemplar der Prachx- Ausgabe des" Orlando Lasso, welcixes„_außer Munchey, so vtxl_w1r wiffcn, keine Bibliothek in Eurypa henst. N1cht mmder rem) an den edetsten und seltcnüen Werken :| die dritte Atheilung prak- tischer *g*-"druckter Muffkalien des [Iten und 19ten Jahrhunderts. Der da etwa wähnt, diese Werke wären leicht zu sammeln und zu Enden, den würden wir bitten uns doch die Parttturxn der _Overn Rein- hard Kaiser's, Ramrau's, Io-nclli's, Fux, oder dee Jtalxänische Par- titur von Glucks" Orpheus, oder die von Forkel und So_nnenlreth: mr herausgegebenen musikalischen Denkmale nachzuwetsen, v_on denen dicPlatten zerüdrt wurden, und .wyvoy das, wer glauben em- jige E emplar, aus Forkclks Nachlaß m_.wcrrxt Pö1chau's Hände kam. och wichtiger als du “dritte, 111 dre v_1crte Abthei- 111119 der Handschriften p'raxtisäyer Wcrxe. Menu „ck gleich nur musikalische Abschrift zu enter mustkaltschen Urschrtft anders ver.-
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hält, als die Kopie eines Gemäldes zum,Origin.al,„ so behält doch die eigene Handschrift eines großen Metßery fur jeden nicht ganz kemüthlosen Menschen großen Werth und eme wohlverdiente ei- igkeit. Sehr viele dieser Handschriften sind aber in doppelter e- zixbung Originale, das heißt, sie sind niemals gedruckt worden , üe extftiren, so weit die Nachrichten reichen, nur dies eine Mal in der Welt. Wenn fich derlei Kunde über zeither ungekanpte und glück- lick) wiedergefundkne Werke der großen Maler vxrbrcttetc, alle Lieb- baber in Europa würden sich herzudrängen, btetcn uxtd bezahlen, drucken und 111 Kupfer üechen, coplren und létbographtren u. s. w.
Da der Raum nicht erlaubt, auch nur die Namen der Tonkünü- [er hier aufzuführen, mögen folgende Andeutungen über einzelne Deutsche Meéüer enügen. Von dem großen Johann Sebastian Bach zählt diesc btbeilung mehr als 100 Nummern, untcr wel-
- chen 50 Original-Handsck1'riften, zum Theil seiner grdßtenWerkc, z. B.
die Passion nach dem Matthäus unh Johannes, pie Kunst der Fuge, das Magnifikat', _die Orgcltrios, dee sechssiimmrge Fuge über das Thema König Frtedrichs 11. u. s. w. Von Friedemann Bach („von dem nur einige Polonaisen und Sonatetz gedruckt wurden) Eyden wir eine amc Reihe hdcbä eigenthümlrcher _Werkc. Desgletckxcn von P. E? Back) und den übrigen Gliedern dteser muskalischen Fa- milie. Ferner über 100 Werk von Graun und Hasse; Händels erst Over „Almira“, die selbe? in der Königlichen Sammlung in London fehlt, sein „Alcxandersfet “' und „511th und Galathea“ eigenhändig von Mozaxt inürumentirt. Von Gluck mehrere _für die Geschichte der„Entwechel11ng des großen Manncs höchst wrchtége, |le den metüen seiner Verehrer unbekannte Compoütionen, so seine Opern „Thetis“, ,.1'111110001125 Jiugtilicxatn'“, .IN-1111111111119". ,.11 110 11181010“ 11. s. w. ' Von Georg Benda über 50 Kirchenstücke und die Origo nal-Partttur der, „Ariadne auf Naxos“. Von Mozart Original» Handschr1ftenbekannter, aber auch nock) ungedruckter Werke. Haydn's ei enhändiges .,831» 111- 1110“, mehrere seiner Kirchensacbcn, seine „ermida“, „Orlando pa adino“ u. s. w. Beethovens „Kyrte“ aus seiner lebten großen Messe von seiner „Hand, mit der merkwürdigen Ueberschrift: „von Herzen! Möge es wieder zu Herzen gehen!“ Möchten auch diese ungenügenden, gber von Herzen kommen- den Andeutungen denen zu Herzen gehen, tn deren Hände nicht bloß das Wünschen gelegt ist, sondern auch das Vollbréngen! 0 » 0.
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Meteorologische Beobachtung.
1835. Morgens * Nachmitr. Abends 1 Nach einmaliger 7. März. 6 Uhr. 2 Uhr, 10 Uhr. Beobachtung.
Luftdrxck., 329,59'"P;;.3329,90"Tv§;. 28,2251715F1Que0wärme 7,o9R_ Luftw rme+1,s“?.+ 3,4. „+ ,4 - , Tbauvunkt +- 0,3 “ R+ 0,2 "N.+ 0,7 “N. F"";wä'm' *)“ÜOR' Dunüsättg- 89 pCt. 77 pCt. 87 pCt. Vodonwärme 2,1 "N. Wiener.... haleZiter. balbUYeetc-r. 1 “Yig. W nd ..... * . . ' . * Wolkenjug ] - W. 1 - Nieder1chxago,1 n 1"Nb. Am 0. März.- 332,79“/ 328,31“- 329,12/“. _- ---0,1(] +0,79 ***)/79 N- "" _l-Öo "()/.o +0/10 R. "' 89. 9]. 39 PCt. -- beiter, Schnee, Schnee. - Aus'd. 0,030“Rh. Niederschl. 0,1 271/911).
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„1.1,1-«111111551161-99.
1111161971181", 3. 1115112,
Fisävkl. 1111111. 8111111111 554. 53 110. 10121-
11'1111'4-11111. 23;- 4§Z 11111011. 95-5. ZZZ 80.
994. k'reuu. 1'1'11111.-§0119111e 114. 1111 QZ 11111. 101. ZZ. 27,71.
1111315. 501111111 17?- Uuss. 09. (Festakt. 891111. 57; 474.
4111116111611, 2. 1113112. (.*orks- WZ. 2111|]. 131€. 1111111011114, 11.111512. 1111111. [(u-zo. 104; 110110 111 Cort. 97; 124Ö. 1'0111. 137. 1)äu.74,',. !*01'1, ZZZ. . [„aus-111, 3. 111512. 6111111. IF 91F. 11015; 102Z. 811311. 6011011 004. 53 1“. 1834 743911111116. 2511151. 14.1, H. «111111151. 8111111. 801111111 LY. (1116111, 1'. 11425 32. 31. 111711. LFZ 56,7, ;. 51“; 1034 ;. ['am-g. 92; Z. 63 4,191, 1'1'011-111. 101. 1911111. 11111111. [UZH ;. 1111111. LIZ. ()011111111_ 1“. 1822 33. ;:2;. ». 1824 38,1. 1," 011111 451. max. 421, ;. Wiesn. 3. 015112. 41": 914. 8311191101101; 1275. Reus 3111-31!"- 1“.
Ryan. 53 47;-
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dF- UU, 092. 18:14 1154.
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Königliche Schauspéele. Sind am 7., 8.“ und 9. MW geschlossen. Es wird ersucht, die für Sonnabend den “.'„ Sonntag den
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Allgemeiner “Anzeiger für
' Die Taxe, der neuxne Hypotheken-Schein und die besondern Kauf-Bedmgungen kdnnxn4 während der gewöhnlichen Amtssiundeu in der bceügen Registra- tur eingesehen werden. Glogau, den 13 Ianuar1833. König!. Ober-Landetgerécbt von Nieder- “ Schles1en und der Lausiy.
wckanntmacbungen.
Avtrtissetnenxk _ Die im Schweder-Kreise belegene trete Allodml- Rittergüterherrschaft Poledno, zu welcher das (Hut ' oledno Nr. 140 und der.Gyts-Anthetl Wienskowo r. 181, 1.111. .1. gehört, est 1111 Wege Her Execution zuir Sufvbaüation gestellt, und der Btetungé-Ter- Cl.. 8 m 11 au . den :19. 111191111 1835, Vormittag! um 10 Uhr, vor dxm Deputtrteu, Herrn Obcr-Landesgcr1chts- Rath Netdenéh- hitselbst, ange: seht worden. _ _ „ . Die im Jahre 18:13 aumenommrne landxctzanltckyc Tatk/ nach, welcher der Werth dec gedachten Herx- schaftÜZM'L-x! Tblk- 16 sgr- sps. beträgt, und dar Verkaufs-Bedin ungen, w wee, de_r neueüx Hypothe- !cnschein, ünd vrigens jederzeet 111 der htestgen Re.- gifiratur einzusehen. _ Marienwerder, den 111. November 1831.
gerichrs§
Subhaüatäonö-Pate_nt, „ wegen des Gutes Ober- und N1edcr-Wal. dau, Bunzlauer Kreises.
minauf den 12. September 11.3,
ormitm :; um 11 Uhr, angesetzt worden. VBesiv- k11n1- zahlungsfäbEZe Kauflustige werden da- her vorgeladen, in diesem 'ermine vor dem ernann- nn Oeputirten Hxxxn OYr-LnndngerWtJ-Assesor Paschke auf dem, btesigcn beloß entmder m Perzotx, oder durch gehörig informtrte und gesetzlich legin- - tree Mandatarien sich ejnxußnden, tbre Gebote ab. B Heben und demnächst den Zuschlag an den Mäß-
und Beßdietenben za gewarrigen.
len verpachtet.
Bekanntmachung. Das zur Gcheimcratb George Simvsonschcn Con- cnrOMaffe gchbrtge Erbpacbtsgut, die Insel Hmm genannt, Nr. 33 des Hypotheken-Buchs, auf 7150 Thlr. 13 sgr. pr gerichtlich veranschlagt, welches in 19 Huben, ?] Morgen 100 (IR. 117 (IFUß deburgisct) Land und _emem herrschaftlichexj Wohn: hause, mehreren Remtscn, Ställen, Familten-Woh- nungen und Pécgcn, nebst todtem Inventario und Wintersßatcn beüchct, soll in nothwendiger Sabbatja- . " des Kdni !. Ober-La11dcs-. -tion verauft wcrdctt- _ Civil Senat g 1 Hierzu ist ein Termin aut * den 23. September 1335, Vor1n.10 Uhr, Lvor _dem Herrn Kreis-Fuutx-Natb am Ende an der Gerxchtösicüe angesetzt, , DceTaxe, neon allen Belägen und namentlich der Pacbt-Kontraktc, dcr neuxüe Hypothekc11-Schcén und Zur Envyaüaxjon des im BunzlauerKreist bcle: dic hesondcrey Kquf-Bedmgungcn kdxxncn in unserer genen- nach der landschaftlichen Credtt-Taxe 11_uf Rxgtstmmr_emgexehen werden, wovct noch bemerkt 3,007 Thu“. 22 gr. 3pf. und nach der Verkautsmwtrd, daß*d1e*11'au_fgc1der bzaar erlegt werden müssen. ' axe auf 03,231 blr. 111 sgr. 9 pf. abgeschätzt“: Gn- und der Käuxerxte Veryfthung dcr Fnüandsevung m Ober- und Nieder=Wa1yau 111 ein Bietungs*Te1'- de_r Ufervauten ubernehmen muß. Auf dem (Hrund-L üuckc haften überhaupt an jährltchem Erbpachts-Ca-_ non ynd Kämmerei-Gefällen 134 Thlr. 12 sgr. 9 pf.1 und csi das Grundßück zur Zeit in allen seinen Thei-
Danzig, den 27. Januar 1835. König!. Preuß. Land- und Stadtgericht.
ekanntmachung Das Etablissement des verßorbenen Placke im alten Theile der Neustadt,
- .___-«-_..-
Ausdünst. 0,03 | " Nd.
8- und Montag den 9. März verkauft gewesenen Billers in BiUet-Verkaufs-Büreau zurücksenden zu lassen, Worauf. Betrag sogleich erstattet werden soll. "
Dienstag, 10. März. Im Opernhause: Othello, op„- 3 Abth., mit Tanz. Musk von Rosfini. (Olle. Sabine.!) „ fetter: „Desdemona, als Gastrolle.)
Im Schauspielhause: 1) [Kart. (1a 52 faire aimer (Lg , 111311. 1311119711112 811 3 30165. 2) 2er. 7111106171116 par 8011.
„».-._....
Königstädtisches Theater. Montag, 9. März. Iulerl, die Pußmacherin, parodir ., Posse mit Gesang in 2 Akten, von MeiSl. _Muffk von 21,9)“ [er. Im ersten Akt und im Zwischenakc werden Herr und M. Purhpichler tanzen.
*Neueske Nachrichten.
Paris, 2. März. Der Graf Flahault, der Graf 91111 und Herr Barthe wurden vorgestern Abend von dem cksz empfangen. _
Der General Sebastiani ist heute kurz vor MUMM eingetroffen; er begab fich unverzüglich nach den TuilerieenW er eine fast zwei:?ündége Konferenz mit dem Könige hatte. “1. »))?aYschall Soul: erwartet man in seinem Hotel spätestensm gen, im Laufe des Vormittags. Die Nachricht von bey ber erfolgten Ankunft seiner Gemahlin war voreilig. ,
Der General-Léeutenant von der Artillerie, Graf Valée, statt des“ penfionirten General-Maj'ors Cotty zum Direktor., Pulver- und Salpetcr-Fabrik, und der General-Major Pai. zum Kommandanten der Artillerie-Schule in Toulouse ern worden. . -
Die Gräfin du Cavla, bekannt durch das freundschaf Wohlwvllen, das die Könige Ludwig )(?111. und Karl )(. stets bewiesen, ist am 22. Februar in Bordeaux mit Tode gegangen.
Ein Schreiben aus Toulon vom 25. Februar berichtet, Fregatte „Bcllona“, die einige Tage vorher abgescgclt war, ** den Befehl, vor Port Mahon _zu kreuzen, um dieBewegu. der Amexékaniscbcn Flotte zu beobachten, die dort versa werden soll. Mehrere Schiffe sollen den Befehl erhalten 1)" |ck) bis zur Beendigung der Angelegenheit zwischen Fran ' und den Vereinigten Staaten von Nord- Amerika in Bereits zjz: seßen, damit sie gleich auf den erßen Wink in See [je ! nnen;
Die Cholera isi neUerdings in Marseille in einem sehr unruhigenden Grade ausgebrochen.
Briefen aus Bayonne vom 26|en,v. M. zufolge, h. Mina am 24|en Elisondo wieder verlassen. 'Ein Oberst ist seLSst 1111: 1500-2000 MM:: zurück9ebliebm
Aus dem Innern Spaniens erfährt man nur, daß dern Kriegs-Minister, General Valdez, am WM: in Madrid ei- troffen“ und daß der General Llauder überaus kalt in Cataloni aufgenommen worden ist.
-- Heute schloß 5proc. Rente 111“. 0011191. 109. 20. .. 60111'. 109. 55. Zproc. 111". 0011191. 79. 45. 1111 001111797 5proc. Reap. pr. 00111111. 96. 60. 1111 (:0111'. 97. »-. 5pr Span. 454. Zproc. 271. Cortes 45-1. AuSg. Span. Sch 153. Neue Span. Anl. ». ' ;proc. Holl. -.
Frankfurt a. M., 5. “März. Oesterr. 5proc. Met 100; 1005. 4proc. 92-13. 9311. ?Zproc. 5517? Dr. 1proc. . Br. Ba11kx'21ctien1550.1548. Part.-Obl.139.Br. Loose 100 Gulden 21/11: Br. Preuß. Präm.-Sch. 631. Br. 00. äp Anl. 974. B1. Hol]. 5proc. Ohl. von 1832 9,8197. 98,77. Po Loose.70§. Br, 5proc. Span. Rente 445. 44-1: Zproc. do. 1-- 264. 26. -
Nedacteur 09-191. :“?
Gedruckt bei A. W. Haon- 1-
Geschäfts oder auch zur richtlich abgeschäyt 111,
v. G b 11 c. _ meiübtetend verkauft werden.
»,. „»»»-**-
diesem Termine vorgeladen.
Mag- Die Taxe und
zur Einricht bereit.
ie reußische SZaaten.
"Wohnk, Fabrik-, Wirtbschafts-quäudcn, Hofraum „ und Garten, welches zum Betrtebe cines Fabr1k= , Parzellirung geeignet und nach Abzug der Lasten auf 30,000 Thlr. Courant ge.- _ soll in dem Termine
den 17.F11n11835, Vormittags 11 Uhr,
- 1391“ dem Herrn Kammergertchtö-Affeffor Netz an hie- , nger GerichtssteUe m nothwendiger Subhastation
. „ Zugleéch_ werden die von Köpkcnschen Erben, wclche
tbre.m Aurenthalte nach unbekannt und für wcla)e zwz-t (Hroxchcn Erbenzins von einer Worthe, nxbü 'Lxhnsqualttät im HVPothckcn-Buche eingetragen smd, bterdurck) zur Warnehmung il1rcr Gerechtsame zu
„ Kauf-„Bedingungen, so wie der neueße HypothekcnSchcm liegen in der Registratur
Magdkbuxg- den 19. November 18.34. Könegl. Land- und Stadtgericht.
Stunden der Andacht,
in den mannigfaltigsten Original . Aus 111 (Aarau), ungebunden und gebunden, zu det; “; von LTblx. 15 sgr. bis 8Tblr. Msgr., smd 11 vorrätbtg en der . _ Bachhandlung I. 21.1710, in Bcrltn, Burgür.119-
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Literarische Anzeigen. „ In der Enslinschen Buchand1ang(F. Müllc r)
111 Berlin, Breiteüra : Nr. 23, isi LandSbecg bet Wilm en und in Prenzlau bei Kal-
Friedrich Schleiermacher, die Darüeliung der Idee emes stkUchxn Ganzen im Men chen., lebetx anürevend. » Erne Rede an seine & testen," Schuler aus den Jahren 1804-4806 zu Halle,
. lteüeu unter ihnen. Preis
' Diese Darstellung 01 aus der lebendigen Quelle persönlichen Umgangs und inniger GeéücsverWandt- schaft mit d_em Entschlafencn geschöpft. uns da:; getfiike Abbtld Schleiermachers auf eine 4 "
11 da 11 gectgnet isi, uns sowohl eine klare Anschauung de 01 zu geben , was. wir in ihm als auch desjenigen, was er nnen bleibt, ""ck
Adreß-Katender, officieller, von Berl und Potsdam, auf das Iahr1835. 81'0. gcb. 1Thlr.10sgr. .
erxchienen, in ""*“-"_"- .411-331171 _01181' (1113 1718121Z 115111)?!- Zruj'so 01101" 111 !“181' 1111131st11, 1'01111. ()]-LTUR, 1111 1701-111751: 7011 131211110111" & klärte] in 1113111 ist 11111 “1", “l' ra 0111-0111 in 13011111. 111111113811“. 09“ 1-01'121111115 : _ [)er 1'011811111111Z1: ä1;17161'-ÜU§211Z 1103161 12 11111“. [);-1 0117111111112 1111 9111110111119 211 * 2 [1111111611 15 "in 011701111111 1111“ 9111110101113 211 511111131125".
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Preußische Staats=Zeitung. *
Zeitungs-Nachrichcen,
Anstand.
Frankreich.
Paris, 2. März. Ein hiefiges A ben d-Blatc sagt: „Mehrere ournale und namentlich der Constitutionnel gehen heute Morgen ausführliche N1ch31chten 1111er; die ersten Schritte, welche der Gene,- ral Sebastianx §z1elch bei semer Ankunft in Paris gethan haben soll. Herr Sehaßiani ist aber erst heute gegen Mittag hier eingetroffen. Etntge'Personctx behaupten, er habe dem Könige von Calais aus 511schrteben, daß; er nicht geneigt sey, ein Porte- feuille anzunehme'n, sondern nur komme, um Sr. Majestät bei er Zusammenxcyung des neuen Ménisceriums behülflici) 1,11 seyn. 11111: glauben eher, daß er kommt, vm die disfidirenden Mitglie- .*er des doctrinaéren Kabinets zu versöhnen, und daß er "ooch am nde einen Platz in der neuen Combination eénnehmen wird. :1onH2kkn Dupin ist inmitten "ox-xy'es minisreriellen Wirrwars .aum noch die Rede. Der Köjxxg schem: gänzlich auf ihn 1erzjcht geleistet zu haben, 0-1 [eine Bedmgungcn durch- . s nicht annehmbar erscheinen. Die dcm Pkäfidcnten er Deputirren - „Kammer ergei-c7réen Blätm sxxchxn jelzr „gar dem Gerüchte Eingqng zx: verschaffen, daß Herr 1upin niemals mit der Zuxamm-xnsejzung des Minéßeriums ,auftragt worden sey, sondem daß der König 1511 nur Hin und „jeder um Nach gefragc habe. Déese Taktik“ konnt? im Monat ovember schon nicht gelingen, wcél Jedermann wußxc, 11191ck1en Unheil Herr Dupin an der Combination Bassano genomtmn atte, obgleich er während der Dauer der Unrerhandiungen nicht in einzigesmal in den Tuilert'een e:*schienen war; um so viel cniger kaun dieselbe heute gelingen, nachdem Herr Dupén so „ufig vom Könige en1pfangen worden, und es notorisch ist*, wie ehr er s1ch mit der ménisteriellen Krifis beschäftigt hat. Man uß daher einräumen, daß es das zweitemal ist, daß Hr. Dupén um Besten gehalten wird; er hat den Démisßons-Prahlcrci-m er Doctrinairs Glaußcn gescheukt, und M1 ernstlich damit be- chäfctgt, die Elemente zu einem neuen Kabinetts zu sammeln. iese Aufgabe konnte nicht gelöst werden, und Herr DUpin ätte sch das vorher sagen müssen. Er machte sich zur Bedin- ung, daß das Conseil von der Beaufsichtigung und der aus- chließlichen Leitung des Königs befreit werde, und daß seh das- elbe außerhalb des Schlosses der Tuilerieen versammele. Ludwig dhilipp aber wird“ niemals in ein solches Opfer willigen; es 411171 in seinen Augen einer Abdankung qleich kommen.“ 1 Das „Journal de Paris enthält Folgendes: „Mehrere ournale haben gestern ein Schreiben des Herrn Davin publi- irt, in welchem er mit Energie gegen Aeußerungen protestirt, ie ihm von anderen Blättern in den Mund gelegt worden smd. er“ ehrenwerthe Präsident der Kammer ist empört über das, as er die schändliche Taktik der Presse nennt, die fich icht mehr damit begnüge, Staatsmänner zu verleumden, son- ern ihnen auch die beleidigendsten Aeußerungen und die gröb- en Schändlichkeiten beimcsse. Eines der Journale, die je- 111 Schreiben mittheilen, begleitet es mit Bemerkungen, in de- 111 sich ebenfalls großer Unwille ausspricht; es sagt unter An; erm, daß die Lüge, welche Thatsachen erfinde, widerlegt werden dune; daß s1ch aber nichts ausrichten lasse gegen die Lüge, welche norte erfinde, und die fich bemühe, mittelst „solcher Erfindungen enSamen der Zwietracht zwischen den ehrenwerthescen Män- ern auözuskreuen. Von unserer Seite ist ficherlich kein Ein- pruch gegen solche Grundsäße zu erwarten. Wir haben solche ))éttel niemals gebilligt, noch uns derselben bedient. Aber -undern muß es uns, daß dasselbe Journal gleich hinter seiner
.'érade gegen die Verleumdung ein Gewebe von Beleidigun-
en und verleumderischen Einflüsterungen gegen Staatsmänner nthält, die nicht, wie der Prästdenc der Deputirten-Kammer, as Glück haben, den Schriftstellern des 1101'8-11111'11 zu gefallen. ienem Journale zufolge, wäre der Minister des Innern nur mit beschäftigt, Zwietracht anzußiften und Zntriguen auf Zu- -ichn zu häufen, um zur Präsidentschaft des Conseils zu ge- cmgen. Wollte man von diesen Anklägern eine einzige That- ache zur Unterstüßung jener Unwahrheit verlangen, so würde „an sie sicherlich sehr in Verlegenheit soßen. Und wenn ste mräumen, daß es sehr schwer sey, auf die Lüge u antworten, klche Worte erfinde, so scheint es uns eben so sächwierig, auf 11 Lüge zu antworten, welche Absichten erfinder. Aus diesem [1111 muß man den Schluß ziehen, daß die politische Verleum- uns nur schimpftich ist, wenn man so: gegen die Freunde jener erren anWendet, und daß sie ein Recht gegen diejenigen ist, elche„das Unglück haben, ihnen zu mißfallen. Wir wußten ies settlanger Zeit; aber es war schwer, einen schlagendern Be- eis davon zu geben.“ ( DasZournal desDébats bemerkt in Bezug auf dée im ngl1schcn Unterhause sfattgehabcm Debatten über die Adresse: „„D-e.?)kajorjrät, die fich bei dieser Gelegenheit gegen das M:“- 1,?ermm ergeben hat, ist zu unbsdeutend, als daß dieses sich ad11rch zum Rückzugs bewogen finden sollte. Auch hat kein abmets-Métglied eine solche Abficht angekündigt- eben so we- 19 denkt Man an eine abermalige Auflösung des Parlaments. Das ?ltsamste aber bei der gegenwärtigen Lage der Tories ist, daß ? “ck genöthigt sehen, für ihresrüheren politischen Anfichten um ergebung zu bitten, fie gewissermaßen u verleuchn, sci) auf "YBeistand, den se mehrmals dem rey'schen Ministerium elUsk_et, zu berufen und Unaufhörlich daran zu erinnern, daß fie 111 dw Emancipation der Katholiken - déeoe große Maßregel, odurch in den Wall der alten Englischen Verfassung die erste resche gesadossen worden ist -- gestimmt haben; Werden die énisker bei exner so schwachen Pofition dem furchtbaren Bünd- 111?- das fix.?) gegen fie gebildet hat, und das der Sieg allein Öde??? 110111117. kann, lange widerstehen können? Wir bezwei- Man beklagt fich über die große Men
e von Portraits "[ck? fich auf der diesjährigen Kunst-Ausste ,
ung befinden, qnd
Berlin; Dienstag den 10ten Mäxrz
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doch hat die Iusy no 1500 ortraits a " ** * fähégélzur12ckgecxviesen.ch P , ls mä). zulassungs, , m . „zan. d. J. betrug die Gesammtakl der remden polittschen Flüchtling? in Frankreich 5428, woruxtxr 4716fPolen. , In den htefigen Petites Affiches befindet sch die An- zetge von der auf den 10. “1026113 anstehenden Auction der Wa- gen und Pfxrpe dkes (Grafen Pozzo di „Borgo.
. Das m1111skertelle: thterregnum hat hieß keinen Einfluß auf dre .Karneva15-Bxlustigungen. In der verflossenen Nacht wur- den 45 Maskenballe gegeben. Die .Konzert-Sucht ist in diesem Augenblche yorherrschcnd, und es giebt fast keine Soirée: (11111- 5111115, che mch; mit einer musikalischen Sißung begänne.
Dee neuejren Rachréobten von der Spanisckxen Gränze smd ohne Bedeutung. A7: 16. Februar griff der Karliscen-Anfüh- rer Castoy dgs Dorf Precknes unweit Btlbao an, wo ein Theil 0128 ProvtnztalxRegtmxnxs von Betanzos stand. Die Cbristinos hielten stch auf dem wachHofe bis zur Ankunft einer Verstär- kung aus der 1111191133113. Castor ward alsdann genöthégt, die Flucht zy ergrerfen, 1111c11dem er einige Gefangene und Verwun- dete zuruckgclasscn. Achnléche, für die Karlésken ungünßége Mel- dungen gehen a,us Santanßer ein; ob sie gegründet smd, mag dahingestellt blerben, So joll z. B. der Karlisren-Chcf Arroyo, [o.bHafc verfolgt, genöthigc worden seyn, fich in die Gebirge v“on Lxxvana auf der Gränze von Aßuricn zurückzuziehen. Auch hc1ßc cs, Véllalc-bos have in derseiben Réchtunq die Flucht er- grcffxn, nachdexn er seine Pferde, Waffen undKandere Effekten 1111 Such gelaucn. Endlich berichtet man über eine Niederlage, dle dex Anführer- der Chrisrénos, General Latre, in Verbindung tmcadem Brtgadter Zrtartc, dem Gßncral Eraso, der fich an der Sptkze von-2000 Ytscayern befand, bei Villarana beigebrachc habe. Erajo sosl emen ziemlich bedeutenden Verlust an Todten und Verwundxtcn grhabc haben.
Der Mejsagßr enthält folgcndcs Schrciöcn aus Bavonne vom'2/1 _Feöruar: „Es vergeht kein Tag, tvo 161) nicht die Fe- 11-21 111 dee „Hand nzähme, in der Erwartung, Ihnen einige 1v-„ch- tage Nachmeytcn mxxchcilcn zu können; aber sie entfällt 11111 im- mer „wecder, sobald :ck die elenden Berichte lese, welche der Thä- tcgkert des Telegraphen Nahrung geben. Fünf Monate smd nunmehr verstossen, seit; der General Mina die Nord ; Armee konxmandirt und „fich, wee man behauptet, mit der Orqanisation Kerkelben beschäftzgt. Während dieses langen Zeitraum? hat die Armee fich nur tn Bewegung geseßzt, um zahlreiche Transporte
von Geld, Lebensmitteln, Waffen und Pkunicion, welche die'
Freunde Sr. Excelle_nz in Prozesfion bis zur Gränze begleiten, z11 eskornren, undiiobald diescr Ziveck erreicht ist, eilen sämmt- lech: Truvpen und ahr berühmter General, sch wieder in Pam- pelona, Estella, Pmnte de la 91112101 oder in anderen befcßigten Plätzen zu verstexken. Niemand beschäfeigt fich damit, den mili- tamjchcn Operattonctx Zumalacarreguy's Hindernisse in den Weg zu legen; auch hat 0111er während eines strengen Winters nicht allein _seme Armee verstärkt, sondern ihr «ck eine wahrhafte Orgamsatton gegeben, wodurch die im Frühjahr aus dem In- nern kommenden Vexstärkungen unnükz gemacht werden dürften. - Man verfichcrt heute, daß Mina es mir dem Schreckens-
Syfteme versuchen wolle“ das 1' mö [; darauf.“ , | 9 sch, denn er versteht sich
Großbritanien und Irland.
Parlaments-Verhandlungen. Unterhaus Siz- z'ung vom 2. März. (Nachtrag.) Folgendes ist das Wesent- ltctze der (gestern berects erwähnten) Erläuterungen, welche der Kanzler ,der Schaßkammer auf die von Lord J. Russell an chcLZeFMeäen Fragen gab:
„ tn ets bereit,„dcm Hause eine offene Erklärun über den Gang zu eben, den :ck als Stathnmnn zu befolgen ngenke/ so weit dtes mt mr_tner Paccht als Mtntsier verträglich ist, und 111) verlange keinen Auxschub, um mich auf die Beantwortung der von Jem eiZlen Lord mn" vorgelegten Fragen vorzubereiten. (Beifall.) .cc!) fahle mich nécbt 'vermzlaßt, wegen des Votums des vorigen Abends meine Rcüßnatton „emzurcichcn (lauter Beifall von den mi- ntsicrxellen Bänken , und tei) denke auszuharren (Beifaü) in dem, was :ck _Sr. Max.,und dem Volke schuldig zu seyn glaube, und un- gkachtct jener 21110111111111119 d_eu_1 Hause diejenigen Maßreqeln vorzu- lxgen, wclche dre“ 11“.ngth Mentüer in Vorschlag zu bringen beschlos- sen 1)“an und, d1e 111 13er Thron=Rede erwähnt worden und. (Bei- fall.) “„ckck wetß allerthgZ, daß das Unterhaus durch eine geringe Majorttät (Beefau) m emem _außcrordcntléch vollen Hause mit 309 gegen 302, also mn c1nchr_Ma„1orétät vsn nur 7 Stimmen, nicht ci- nctz Tadel. ngen dgs Mtntsiertqm, sondern nur eine Meinungs-Ver- schtedc_11hett 1-1)“: dte Nothwendtgkeit einer Auflösung des Parlaments und emen, tvte tch glaube, unbegründeten VerdacOt hat aussprechen jyoUcn, daß solche Maßregeln, die für das aUgemeinc Beste förder- 1111) find,e dadurch, daß der König ücf) an das Volk ge- wandt, wuryen untcxßbrxoclxn und verzögert werden, Ich glaube jedoch nicht, daß dteMajorexat, welchc für das Amendcmcnt zu der Adresse chsicmmt ehat,„die Mcrnung hegt, daß diese Abüémmung zugleich ein Bptym „fur dae Entlasung dcs Ministeriums sen. (23110111 von der nzmxstcrchen Sette.) ch) bin 1111'1-ze11gt, das; mehrere von denen, dw_1encm Votum chtraten, zugeben werden, daß ich gcgen meine Pfltcht .handeln wurde, wenn ich mich in Folge jener Abkiimmung vo_n mctnexn Amte zuruckztchcn wollte. Mehrere ehrenwertbe M:":- gleedcr, d_1e gn Her Dquttc Thcél nahmen, haben ausdrücklich er- klärt- MF die's tbxe Meymng sey. Die verschiedencn Fragen des edlen Lom; werde 1,51)"- ntcbt in der Ordnung, wic derselbe sie mir vorgelegt, sondeervre negerade meinem Gedächtnis: vorschweben, beant- xvxortxn. Was dtczrländt1chxKérchc betrtfft, so werde ich dcmHause den Oertcht der yon der voxtgcn Ncgéerung crnann1cn Kommissarien vyrleczen. „Bcr. dem_ Anxrttt meines 21111th überzeugte ici) mia), daß dxe Kommissarteg stci) dec Elrf1'111ung ihrer Pflicht eifrig hatten an- gxelc cn, seyn lauen, daß dce Untersuchung fast für die Hälfte der 51111“ )sptele voqcndet war und der Ueberrest rasch gefördert wurde. Dee neuen Dtener SZ“. Manüät halten es für ihre Pflicht/ den Geschäften dex Kommtsffon, welche von der Krone ernannt Wurde, keine Hindernesse entgegknzuskcllen. (Hhrt, hört!) Ohne uns zu Maßtxgelu zu vervfstckyten, kann ich mtt Wahrheit sagen, daß wir
I)ange der Untersuchuxrg nnen Vorschub geleistet haben.
5 ' er edle Lord sagte, ect) hätte dee Abficht, nicht nach je- nem Bcrtchte zu handeln oder Maßregeln daran zu ründen; ckck kann tyn jedoch vcrsxcykrn, daß er im Irrthum ist. ck habe nur
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gesagt, daß ich noch bei der Meinung beharrte, daß kirchliches Ei- gentvum nicht zu anderen„ als kirchlichen Zwecken verwendet wer- den dürfe. (Beifall.) Dresen Grundsatz behaupte ick) noch Bei- fall) und nach ßbm werde ich handeln, doch wird mich diese cklä- run? nicht verbtndern, Hie duroh die Kommissaréen vorgeschlagenen Ma regeln, sofern fie mtt diesem Grundsatze vereinbar find, anzu- nehmen. In Betreffeder Corporations- Kommission weiß ich "Wk genau, was das fur Unterredungen find, die der edle Lord erwähnt. Ich werde dem Beracht der Kommissaréen, den wir späteßenz Ende Februar zu erwarten haben, die vollsie Aufmerksamkett schenken. (Hört!)_Jch versicherx den edlen Lord, daß ich, wenn er auch das Gegenthetl glaubt, kerne geheimen Vorm“- th_eele zu Gunsten der Coypyrations-Méßvräuche he c. Ich kann mcht begreifen, welche poltttsche oder persönliche NücYfich11ch, nach- dem die Bill des edlen Lords durchgegangen ist, haben könnte, _die Corporaxions-Mißbrzjuche zu verthetdigen, oder Maßregeln zu 10- rer Abhulfe zu verhxndern. Ich bin der Meinung, daß es mit met- ner Pßtcht als Mimster unvereinbar 111, wenn ich den Berkcht drk Kommtsfiyn von 1833 betrachte, worin Sie, Herr Sprechew den Vorffh fuhrten, und welcher behayptete, da mehrere Hülfsmixtcl an die Hand gegeeben seven, dte nur fur kleine Corporatw- nen, aber nicht „fur große pafsend wären, daß über mehrere Punkte noch wettere Aufklärungen einzuholen, daß diejenigen Corporationen, welche „am meisten unter dem Einsluffe des Völkes sicknden, nécht immer dee lauterßen seyen, und daß die Kommisson peshalb zur Zeit n_och keine besitmmte Mejnung aussprechen könne; 1ch„g'lau c, sage tck), daß es in dteser Hmffcht meiner Pflicht als Mtntsier der Krone zuwider wäre, wenn ich jetzt eine Meinung über d1esen Gegenstand aussvräche, indem es das Natürlichße für mich ist, daß, ich dem Hause mcht eher etwas vorschlage, als bis ich den ertcht der Kommeffczréen gesehen, den Inhalt desselben erwogen und dtx Art der Vorschlage un1ersucht habe. (Großer Beifall.) Ich habe dre Ehre, emer Corp_orateon vorzustehen, und ick) glaube er- klären zu können, daß sux, wenn das Ncsuktat der Kommisüon das Vorhandenseyn von_ Mtßbräuchen „darthun sollte, zu jeder Ver- befferung, die zur Gewmnung der Neegung des Volkes vorgeschla- gen werden möchte, ihre einmüthége Zustimmung geben würde. (Gelächter von der Oppofftion.) Ick) bin überzeugt, daß der edle Lord dxr Lehre seyxt wird, der anyémmt, daß ich gegen die Frage uher dte Corporanyns :,Reform dee Augen zudrücken würde. :? wteederhole es, das; :ck _mchx das Éxeringste Interesse dabei habe. JZ Punsch: nur, ehe ix!) tn dtescr eziehung etwas thue, mich zuvor uber die Art und Yee Agsdehnung der Mißbrauche und der dagegen aMuwendenden Hulfsmtxtel zu unterrichten. (Beifall.) Was end- li die letzte Frage betrefft, txämlich die Frage über die Auflösung des Parlaments, so kann ;ck mcht tt_mhin, zu glauben, daß der edle Lord in der; Zwtschenzect uch einer im April des Jahres 1831 an Lord (er13 gerichteten Frage erinnert haben wird. Es ging damals allgemem das erücht von einer bevorstehenden Auxldsung des Parlaments, und 11111 gutem Grunde, denn die an- gefuhrte Frage wurde am 21.901111 gestcüt und am 22s1cn das Pa.": lamcnt gufgeldsk. (GeZä'chteu) 21111 „21. April 1831 sagte Lord Wharncltffe: „„Ich wgnsche, die thsker zu fragen, ob es wahr tft, daß fie Sr. Maxesjat den Nach gegeben haben, das Parlmnm: aufzulösen, und daß dccser Rath angenommen isik/M Lord (,x-.key antwortete hierauf: „„I-ch glaube, man wird zugestehen, daß die Fra e des edlen Lords von sehr ungewöhnlicher Art ist (Bei:- fall , und ich kann kaum glauben, daß er eine Antwort dem: ayf erwartet hat. (Wiederholter Beifall.) Aber welches auckx dte Exwartungen der; edlen Lords gewesen seyn mögen , ich. muß enze Antwoxt ablxbnen.“// (Beifali.) Die Maßregeln, Welche er, in dteser Hinncht fur nothwendj erachten möchte, überlasse ich sxmem Gutbeünden. (Großer Vet all.) Ich will mich sogar deut- ltchcr gegen den eylen Lord erklären, als es der Graf Grey gegen den eLord Wharnxltffe that. Der edle Lord bat méch gefragt, ob ich Geruchte ubxr dte Auflösung Hes Parlaments unterüu t habe. Ich erkläre, daß ech weder durch'eme Handlung noch dur eincn Aus- druck, weder; dtrekt noch indtrekt, dxrgleichen Gerüchte gutgeheißcn oder 11nterüußt habe, Ich, habe ntemals mit irgend Jemand auch nur uher die MögliZertt em_er,21ufldsung gesprochen. Ich glaube auch n1cht, dgß déxs futZ die Mcntsier der: Krone passend wäre.(Be-'fal1.“ Ueberdtes ware fur mtc!) mchts unschtcklicher, als wegen des Gané ges, den das Haus zu befolger: xcdcnkt, irgend eine Drohung gegen dasselbe vorzuschlageen. In Ru ficht auf das andere von dem edlen Lord erwähnte Gerucht, das er) mdcß, wie er sagt, nichrglaubt (Gelächter)- das Gexüchk nämltck), daß wir, im Falle das Haus dte Annahme der, Aurruhr- Bell vrrweigern sollte, die 91bficht hät- ten, vermxttelsi "yes" _ßchenden Heeres zu regieren, kann ich nur sa- gen, daß ich es fur eme sebr neue Entstehung halte, indem ich mit vollkommener Wahrhett erklären kann, daß 1c1) zuerst durch den ed- len Lord selbst etwas von diesem Gerüchte vernommen habe Jn_Bctreff der andexen Frage, womit der edle Lord mir dradte, dié er xndeß „mchte an _mech rzchtcte, obwohl ich es erwartete, nämlich oib tch m1ch,f1_1r dec Ausubung dcr Prärogatéve der Krone, in Be: ztxhung 11111 dtc Auflkxsung des Parlaments, verpflichten wollte oder n_tcht, 11111110) nut: wrederholen, was ich schon esagt, daß ckck „zm.- ltcb _auf keene Werse, weder dtrekt noch indéreZt, zu einem solchen Geruchte Veranlassung gegebxn habe. Ich sagte ferner, daß es für „mich höxhsi unpaffend seyn murpe, den Geschäxten des Hauses dura“, trgend eme, xvenn auch die; gertkngüe Drohun , Fesseln anlegen z:“: wollen: aber eck) m11ß„zuglctch"btnzufügen, da es für mich, als Mé- mster der Krone, glctct) unpanend seyn würde, meine Zußémmung zu geben; daß trgend eixte Prärogateve der Krone außer Gebrauch gescßxt Wurde, oder _auf eme bloße, Hypothese hén mich als Miniücr dxr Krone und Gehexmer Rath dafurzu vcryfiichten, was t'ch der Krone Zßßßétlkchchdtesdvon tdblr ZH vedrchlgthlden Verfahrens rathen würde. J e cru , eme cn or cnc ntwortu een ' wird Libm FUJI"? 1 g b , und :ck hoffe, ste ord . us ell erwiederte auf die Erklärun en Sir
cP'eel'zx, 0er 1ehr ehremvcrthe Barone! habe ihn in eiIem PunkY' namltch m Betreff dxr verbreiteten Gerüchte, mißverstanoen; et: (Loxt? John) hab? ne„chr gesagt, daß es die Abfuhr irgend ein::s Mtntsters sey, mtt emcm stehendetz Heere zu regieren, sondsrn nur, es gehe das Gerücht, daß emége Personen dor Meinuv seyen, fie wären _bcrechttqt, die Armee ohne die Aufruhy-Béu zu_unterhalten, mxt den Prärogativen der Krone scp die Beka „ nix; verbunden, em stehendes Heer zu haben, und das Paxngx- ment könne daher beliebig noch heute oder in vierzehn Ta en aufgelöst werden; dies soy das ganze Gerücht, und „. (der Rg» mk) Ick? gern zU- daß “' von dem sehr ehrenwerthm Baronet wetter n1chts fordern könne, als die Erklärung, daß er zu dj„ sem erücht keinen ANW gegeben und keine solche Drohung begünfttgt „habe; eine allgemeine Erklärung oder Ver- pficchtung M BWI suf dissen Gegenstand habe er von dem Minister gar mehr verlangt und könne fie niche