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den_Landes-Gestscn einem Bürger oder Unterthan des anderen Tbctls etwa ufaUen, dieser aber wegen seiner Eigenschaft als Frem- der: se zu be sven nicht fäbi§„seyn sollte, so soll ihm eine angemessene Frtsi bewilligt werden, um teselben zu verkaufen, und den Ertrag davon obne Hindernis und frei von allem Abzuge von Seiten der Regierung des betreffenden Staates zu beziehen. „
„ Art, 10. Die in den veremigten Staaten von Mextko befind- ltchen Unterthemen Sr. Maj. des Königs von Preußen sollen auf kkme Wecse wegen ihrer Religion belästigt oder beunruhigt werden, vorausgesetzt, daß fie die Religion, so wre auch die Verfassung, die Gesekze und Gebräuche des Landes achten. Dieselben soaxn dcs ih- nen bereits bewilligten Vorrechts tbetlhaftig binden, die m den_ Ze- nannten Staaten mit Tode abgebenden Untertbancn Sr. Maxc ät ax: den hierzu beüimmten Orten beerdigen zu dürfen, und,die Beer- dtgungen und Gräber sollen in keinerlei Art und unterkctnem Vor-
_ wande gestört oder beschädigt werden.
Die Mcxikanischen Bürzzcr sollen in den gesammtcp Königltcben
Staaten ihre Religion sowo [„dffentltchoals privatem, 111 111010171311-
Mn onrsin den zum Gottcsdtenste bcsitmmten Gebäuden free aus- en 111“ 111. * .
Art. 11. „Zur rdßercn Sicherung des Handels zwischen den Unterthemen und B rgern der beiden kontrahirenden Thxcle isi fer- ner veyabrcdet worden, daß, wenn jemals dee _gegenwärttg zwischen dcn lcytcrcn bestehenden freundschaftlichen Bezeehm) en abgebroche_n werdcn sontcn, dcn alsdann an den Küsten befiydlz en Handcltret- benden cine-Friß von sechs Monaten, und denjentgcn, MULL sch im Innern des Landes aufhalnn, eine Frist von einem stanzen, zahlfe zur Berickxtigung ihrechschä te und zur Verfüguxtg xzber tbr Et- gcnthum gewährt, ferner an denselben ctn Gelettsbrtef zur Etn- 101161111910 den vier 1: nach eigenem Gutänden ausgewählten Ha- ken ertl)etlt Werden oll. '
21111 anderen Unterthemen und Bürger, welche fich m den resp. Staaten Behufz der Ausübung „eines Handwerks oder anderen Nah- rungszwcigs fest und dauernd ntedexgelascn babe_n, sonen den „Vor- theii getxicßen, daselbst bleiben und tYr Geschäft toxtxetzen zu durfM/ ohne irgendwie in dem vollen Genaue tbrer_Freibe1t_„und ihres Ver- mögens beunruhigt zu werden, so lange ne sech frtedlicl) betragen und die Landes-Gesche nicbt verletzen; ihr Eigenthum oder ihr Vermögen, von welcher Bcsckzaffenhut es auch seyn mag- sou weder eine:- Beschlagnahme, eincm Sequcster, noch anderxn Laücn oder Auflagen unterliegen, als solchen, welche von den Emgcbornen ge- fordert werden. ,
Eben so sc-llen weder Yrivat-Scbuldfoxderungen, noch dffentlrche “79065“, oder Gesklischafts- ctien-xemals mct Beschlag belegt, seque- 01111 oder konfiszért werden dürfen. ,
Art. 12. Sour: der Fall eintreten„ daß emcx der kontrabirendm Theile mit irgend einer Macht, Natwn odcr trgend einem Staate
* im Kriege wäre, so dürfen die Unterthanen des anderen Theils ihren
Handel und ihre Schifffabrt mit eben diesen Staaten fortsetzcn, aus- genommen mit dx-n Städten oder Häfen, welche zur See oder zu
Aus R0ch17cht jedoch auf die Entfernung der respektiven Lande
* Lande vlokirt oder belagert wärcn. der beiden kontrabircndcn Theile, und auf die daraus hervorgehenye
Ungewißhcit über die mdglicher_ Weise ftattfindenyen Begcvmhet- ten, 16 vcrabredct wordcn, daß ecn„dem einen von_thnen zuqcbbren- des Handels-Scbiff, welches nach cmxm zur Zeit fctyer Abfahrt vor- ausscxléch blokirtcn Hafen befttmmt :|, dennoch mcht wegen eines erßcn Versuches, in den fragltcben Hafen einzukaufen. genommen odcr verurthcilt wcrden oll; es scy denn, daß hewtescn werden könnte, daß gedachtes (biff während der Fahrt dee Fortdauex der Bloknde des in Rede üchenden Plaßxx habe in Erfahrutig brmgen 1601110 und müssen; dagegxn souxn vrexenixen Schiffe, welcbe- nach- dem féc bereits einmal zurück ewtescn wor en, es während dersxlksen Reise zum zweiten Male ver nchen sollten, m denselbxn bloktrten „Hafen während der Fortsetzung dieser Blokade einzulauxen, der An- hmxung und Condemnation mxterworfen seyn. Es vcxftebx fick», daß kn keinem Falle der Handel mtt Ge enßänden, wxlcye “fur Krtegs- Contrcbande gelten, erlaubt seyn to ; zum Bxésptcl' l_mt Kanxnen, Mdrscrn, Gewehren, Pifiolen, Granaten, Zundwurten, Lanetcn, Wehrgcvängcn, Pulver, Salpeter, Helmet; und atzderen zum Ge.- brauche im Kriege verferti ten Werkzeugen trqend emer Arc.
Art. 13. Jeder der ontrabtrenden Theile soll Konsule, Vixe- Konsule und Handels : Agenten in dem Gebiete des anderen Tbcxls zum Schulze des Handels ernen,ncn dürfen. Bevor aber irgend em Konsular-Beamte seine konsulareschen Functionen ausüben darf, muß derselbe von demjenigen Gouvernement, in dessen Gebiete er refidt- ren son, in der hergebrachten Form anerkannt und zugelassen wor- den seyn, wobei von beiden Tbnlen die Befugniß vorbehalten wird, von der Niederlasung der Konsuln _einzclne Plätze auSzunchmetJ, woselvft er derg eichen zuzulassen ntcht angemessen findet. Dre déplomatischcn Agenten und Konsuln Mexikos in d_en Staaten Sr. Majeßät des Kdnigs von Preußen werdxn aner derjenigen PxäroJa- tive, Freiheiten und Vorrechte theilhasttg seyn, welche den 111 g ek (11cm Range sehenden Agenten der be unsigtesren Nation zustehen oder noch ferner eingeräumt werden m chten: u_m ekebrt werden die diplomatischen AYntcn und Konsuln Sr. Maje at des Kdyigs in dem Gebiete der ereinigten Staaten von „Mexiko aner derjenkgen
rärogative, Freiheiten und Vorrechte emeßen,„ welche den _Mexk- anischcn diplomatischen Agenten und “onsuln m dem Kdmgretch Preußen zuaeben.
.Die beiderseitigen Konsuln, Vice: Konsuln und Handels-Agen- teu sollen bei dem Abüxrbcn eines ihrer Nationalen berechtigt seyn, auf Ansuchen dcr bcthetligtcn Parteien oder auch von Amts wegen, den von der kompetenten Behörde auf die Effektxn , Meubelxteund Papiere des Verüorbenen gelegten Siegeln die ibrtgcn bmzuzuxugcn, in welchem Falle diese doppelten Siegel nicht antlers als „im ge- meinschaftlichm Einverßändniffe gelbset werden können. Dteselben werden der nach Abnahme der Sie el erfolgenden Inventarksation des Nachlasses beiwohnen, und es oll ihnen durch die betreffende Behörde eine Abschrift sowohl des Inventars als der etwa bmter- lasenen lcytwiUigen Disposition des Verftorbenen erthctlt werden. Wenn die Konsuln , Véxe-Konsuln und_ Handels-Ageqten von Sri- tm der gehörig lcgitimtkten Erben mat Vollmacht m gesetzlicher Form versehen find, so soll ihnen yer Nachlaßsofort ausgeltesert werden, den Fall der Einsprache emes etnheimtschen oder fremden Gläubigers ausgenommen.
Dic Konsum, Vice-Kon uln_nnd Handexs-Ilgenten sonen, als solche das Recht haben, bei trettigkejtext zw1schext den Cavitamen und der Mannschaft von Schiffen derjent en Nateon, deren Inte- effcn üs wahrnebmcn, als Richter und chicdsmä1_1ner zu dtenen, ohne daß die Lokal-Bebdrdcn dabei einschrkitep dürfen, sofern nicht das Betragen der Mannschaft oder des Capltmns _etwa dre Ordnung odcr Nahe des Landes sidrt, oder wenn nicht dre Konsuln, Vice- „2101111110 oder Handels-Agcntcn xur AUSfübxung oder Aufrechtha!- tung ihrer Entscheidun cn das Emschrxiten jener Behörden yachsu- (11:11. Es 01:11th fich, aßkdieseArtvon Entscheiduxrgen odex 1ck1ieds- ricjxtcrlicven Aussprüchen dre ürcitenden Parteien mcyt des thnen zu- fiehenden MMI beraubt, nach ibrcr Hetmkehr den Rekurs an die Gerichs-Bcbdrden ihres Landes zu ergreifen. **
Dte gcdachten Konsuln, Vice-Konsuln oper Handels-Agenten sollen ermächtigt seyn, zum Zwecke der Ausmnteluyg, Ergreifung, Festnahme 11.110 Verhaftung dcr Deserteure von Krteßs- und Han- dcisxkvkffen 10cm Landes den Betstand der Orts-Be dxden anzuru- fcn; fie werdcn xn dem Ende- an die kompetentxn Gertehts-Behdr. dcn, Röchtcr, und chmen sich wenden und d1e xrwähnten Deser- teur;- sr11rtf§ltch reklamjrctz, wobei sie durch Mitthetlgng dcr Schiffs- RUM? oOcr MUÜekkoUrn, oder durch andere amtltche Dokumente 011125110111; 5" ""ihr!" haben, daß diese Individuen zu der_bxtreffen- 01:1 *:'*71111175=V11:nnfcküft gkhdxt haben; nach welcher Bewcxssührung 011 21.1-Z151fcr7171g n1cht ycrwetgert werden soll. Solche Deserteurs soll--11.110ch tyrer Er retfung zur Dispofftion der Konsuln, Vice- Kox1s11ln 00er Hande szAgcnkenseFieüt, können auch auf Ansuche_n 11-0 „65011111 dcs rcklamtrkndcn Thetls in den' öffentlichen Gefängnéxx sen feügedaltc-n 10cr0mz um sodzmn den Schtffen, denen fie angehör- 1111, oder anderen Schtffen VCMWM Nation zugesendet zu werden.
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Würde aber diese Uebersendung nicht binnen dreier Monate vom
que ihrer Verhaftung an belt gesetzt und wegen der
den dürfen.
se?
erechnet, erfolgen, so sollen se in Frei- ben Ursache nicht wieder verhaftet wer-
Sollte der Deserteur irgend ein Verbrechen odcr Vergeben be- gangen haben, so kann seine Anslichrung ausgesetzt werden, bis der betreffende] Gericktshof sein nrthetl ausgesprochen haben und dieses
3
vonireckt seyn w rd.
Art. 14. Sollte einer der kontrahixenden Theile jn der Folge anderen Natronen ir end eine besondere Begünstigung 111 Bezixyung auf Handel oder S ifffabrt zugeßehen, so soll diese Bcgünütgung
se
sofort auch dem andexen Theile mit zu Gute kommen, welcher der- ben ohne Gegenleistung, wenn das Zugeständniß ohne eine solche
erfolgt ist, oder aber unter Gewährung perselben Vergeltung , an welche das Zugeständniß eknüpft :|, gemeßen soll.
Art. 15.
Gegenw vtiger Vertrag soll zwölf Jahre hindurch,
angerechnet vom Tage der Ratiäcations-Yuswechselung, gültig seyn, und wenn zwölf Monate vor dem Ablaure dieses Zeitraumes keitzex von beiden kontrahtxcndcn Theilen dem anderen mittelst einer orf:- zieUcn Erklärung ferne Absicht, die Werkung des Vertrags aufhdrxn zu lasen, kund thun sollte, so soll letzterer nyc!) ein Jahr über dte- sen Zeitraum hinaus, und so fortdauernd bts zum Ablaufe von 12 Monaten nach einer solchen Erklärung, zu We1cher Zeit auch diese
erfolZlcn mag, verbindlich bleiben,
rt. 16. Gcgenwärtiger Vertrag soll katißzirt, und die Nati- ücationen desselben sollen innerhalb zwölf Monaten, oder wo mög- lich noch früher, zu London ausgewechselt werden. Zur Urkunde dessen haben _tlm dre obengenamxtcn BevoUmäch- tigten untcrzerchnet und mix thren Wappen besxegclt zu London dcn achtzehnten Februar Etntausend Achthundert und Ein und
Dreißig.
Heinrich Frhr. von Bülow. Manuel Ed. von Gorostiza. [. 8 (l. 8
Vorstehender Vertrag wird mit 0er„Bemcr_kung zur öffentlichen Kenntnis; gebracht, daß in Gcmäßbett emer zwescben beiden Theilen unter dem 16. Mai 1832 het Y_erlängerung dcr Ratisications-Frisi desselben getroffenen Uebereenkunxt:
]) die Anwendung der Verabredungen des dritten Absaßes dcs_
zweiten„Artikels, inglcickzen des dritten L_lbsayes dxs dreizehn- - ten Artikels auf so lange ausgesetzt seyn 1011,_ als 111 den Ge- setzen des einen oder des anderen Landes BcütmmunLen, wel-
che diesen Verabredungen zuwiderlaufen, bestehen so
ten, von
denen auch nicht zu (Hunücn einer andern Nation eine Aus- nghme gemacht worden wäre; _ _ 2) bmsrchtlicb der im ersten Absalze des fic'bxnten Arttkcls festge- sexzten Verkehrs-Bcfugnjsc der bcédersetttgen Unterthemen ei- mm jeden der kontraharznden Thxéle vorbehalten ble1bt, diese Bcfugniffe, so 111011701111) auf dxe Versendung und Ausfüh- rung von Metallen bcznhen, nacb Bxlteben zn beschränkcn oder auch gufzuhebcn, in welchem FaUe jedoch ax1ch nicht zu Gun- sten cmer anderen Nation eme AuInahme htevon gemacht wer-
den darf.
Die Auswechselung der Ratiäcations-Urkunden hat zu London
am 6. Dezember 1834 siattgcfunden. Berlin, den 27. Februar 1835. _ Der Mtnisier der auswärtigen Angelegenhettcn.
Ancill
on.
- Am 281101 10. M. bald nach 6 Uhr Morgens brach in Saabes bei Pyriß im Regierungs ; Bezirk Stettin Feuer aus,
Welches in wenigen Stunden das ganze Dorf bis auf die Kirche,- das Schulhaus und einige Gehöfte in Asche legte.
Bei der
Schnelligkeit, womit das Feuer , von der Richtung und Heftig- keit des Windes begünstigt, um sich griff, konnte fast Niemand
mehr, als das nackte Leben retten.
Mehr als 200 Menschen
?aben bei diesem großen Unglücke mit ihrem Obdach zugleich ihr ärnmtückzes Haus; und Acker-Gerätl), ihre Getraide-Bestävde, und zum Theil werthvolle Effekten eingebüßt und blicken von den Trümmern ihres früheren Wohlstandes hinab der traurigsten Zukunft entgegen, vor der die Mildchäcégkeit ihrer Landsleute 1112 allein bewahren kann. Die Expedition der Stettiner Zeitung hat sich zur Annahme von Beiträgen für die Abgebranntcn be-
reit erklärt.
Mcteorologisché Beobachtung.
1835. 11. März.
6 Uhr.
Morgens | WYFM. „ r-
10 uhr.
Abends Nach einmaliger Beobachtung.
Luftdruck. . 337, 3 2"'Par.:338, 3 0"'Par.'337, 9 2"“Par.kQuellwärn1e 7,0 0 N,
* " arme 00-911: 65031. 350 , „ Yprunkt - 1:5 “ RLT 113 “R. "“'-: 129 "TK, Fl'W'värm' “2/9 "N' DUUÜÜÜS- 86 PCK 52 .PCk- 62 ,ka. Bodenwärme 2, 6 “ R. YFZ“ QF?" PLZUSthZ THYÉL Auödünsk. 0,0 2 9 '“ Nh, Wolkenzug | -- WSW. 1 - Niederschlag0,0 . 3"Rh- 1301111101 ZörZ-L.
Zt. - 8601110 - 8611. 91". 21131. 0111. 30. l'rm.§(:|1. (1.869,11. 1(u1'm.0|)|,m.1.(). Fsum.111t.8011.än,
ZLk'. Ztnät-0b1. König». (10. Zlbing. (10. ]);1112. (10. 111 ']“11. Wostpr. 1'1'111111111'. (7101811. 1,011. (10.
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11811 12. 111111“: 1834. „411111. [7011113- 111111 ()'-13111-(30111'5-20001.
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111611911. «11111. 861111111 55.7. 59, «10. 101.7. 1111-10 801-111“ 173":- 41'73 Amort. 95. ZH,"; 79:-. 1111811. 984. 0131118".
[(Um-8111. 25,7. WK. 3: 2714.
8111111. 54“; 48.
Tusk. Kunz. 105€. 128. ]“0111. 1394.
3
111111. 744.
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111111111-„1'11811, 6. Mäm. 211151. 16,7. !*0110- 48. «10. (Joop. 25.3. 1181111111111; 10, 1111112.
0 0“l o' 417.
110118 111 (Zert. 98Z. l'art. 87Z.
Wien, 7. Röm. ZZ Ust. 10073, 41"; 94. 3311164611011. 130071. Reue Jul. 5854.
801111. 5Z 484.
l'reuaz. krüm-Zciwiuo
Über die Wiederzusammenseßung dcs Kabinets weiter zu versoh gen. Letzteres Blatt meint, die ministerielle Krisis scheme 11011,- .K
Königliche Schauspiele.
Freitag, 13. März. - Jm Opernhause: Ali Baba, ode.
Die vierzig Räuber, große Oper in 4 Abth., mit Tanz, Mu" von L. Cherubim.
"preise der Plätze: Ein Plaß in den Logen des ersten 37111
ges 1 Rthlr. :c. ' '
Jm Schauspielhause: 1) [111 [111311116112 représentuliou z,
[1118 11116 0 011111111" , 701111671013 1101109011 611 ? actes, par 1.
13378111. 2) 1-8 (113)- Ü'Ü1Z61' T1 911118, 1'0110671116 en 1 acts„'
Königstädtisches Theater. Freitag, 13. März. Zam erstenmale: Die Altiskin, LMM in 2 Akten, nach dem Französischen, von Kurländer. Hieraus;
„__-._.
11 '!
Das Königreich der Weiber, oder: Die verkehrte Welt, Bur.-
leske mit Gesang in 2 Akten, von Friedr. Genée. ck
Neueste Nachrichten.
Paris, 6. März. Der Englische Botschafter hat diesen Morgen mehreremal zum Minister der auswärtigen Angelegem heiten geschtchc und fich «kundigen lassen , ob telegraphische§u pcschen von Straßburg über die Krankheit des Kaisers FWU von Oesterreich eingetroffen wären.
Nur zwei Blätter, der National und der Contrin- frangaés, nehmen fich diesen Morgen dieMühe, die (51111111;
Ende heute weniger nahe, als gestern. Es sey außer IMM daß Marschall Soulc, der den König bei der ersten Zusamm . kunft nicht zur A11nahme der von ihm vorgeschlag;n„ Kandidaten bewegen gekonnt, am folgenden Tage an 2111 wig Philipp geschrieöcn habe, er könne fich mit der O:- ganisation eines Ministeriums nicht mehr," befassen. Dat Journal des Débats selbst gestehe dies ein. In Folg- diescs Briefes habe man die Bildung eines Kabinets aus de- größten Theil der Mitglieder des gegenwärtigen Ministeriums versucht. In dieser Combination stünde Herr von Broglie als Com seils- Präsident und Minister des Innern aufgeführt, Herr Thien als“ Minister der auswärtigen Angelegenheuen, err Dumon 111 Großüegclbervahrer, Gcnéral Schneider als riegs-Minister. Dke übrigen Minister würden bleiben. Dieser Plan sreheabu wieder auf schwachen Füßen; denn Herr von Broglie sollesej- nen Eintrxtt verweigert haben, Man spr-che auch wiedervo Hyrrn Dupin , und mehrere Deputirte des Centrums drängen lebhaft in den König, den Präfidentcn der Kammer mit der Bildung eines O.)?misreriums zu beauftragen. -- Das 3111 nal des Débats klagt heute, daß man nun schon vterxe Tage kein Kabine: mehr habe und kein Regierungs ; Syst.» Die Kammer, msint es, dürfe nicht län er mäßiger Zuschauersey Alles beschäftigte fich heute an der örse mit den Jnterpe' tionen, die morgen in der Deputirten ; Kammer qiattßndensoi len. Es hat sich das Gerücht verbreitet, man werde dieseI1 terpellationen nicht abwarten, und der Moniteur werde morgn früh schon die Liste des neuen Ministeriums veröffentlichen, *» deren Spiße der Name des Herrn Dupin stehen würde. D' ses Gerücht hat ein Sinken in allen Effekten veranlaßt, weil* Name des Hrn. Duyin unter den Spekulanten nicht in Gunst ist. D' Spanischen Fonds folgten der rüchgängigcn Bewegung der übrig Effekten. Später verbreitete fick) das Gerücht, Hr. Thiers habejei Portefeujlle in die Hände des Königs niedergelegt. Herr Hmm * war gestern den ganzen Tag mit den Herren Thiers und Rig in Konferenz. Es heißt, daß er s1ch geweigert habe, die Stel] eines ConseilZ-Prästdmten anzunehmen, und daß er s1ch [19-- ganz zurückziehen wolle, wenn Herr von Broglte in das ne Kabinet eintrete.
Die Election de Bordeaux vom Zten d. berichteta Madrid vom 21. Februar: „Der Ex-Direktor dcr anenieu Ambrosio de la Guadra, ist zum Procer des Königreichs echo» morden. General Bacon, welcher in Spanien während des * abhängigkeits-Krieges diente, und der die Kavallerie des D*
edro in Portagal befehligte, rst in Madrid angekommen undhat* panischen Regierung seine Dienste angeboten.“
In „Bayonne zweifelt man noch an dem Gerüchte Einnahme von Los Arcos durch Zumalacarreguy, croß des letins, welches die Insurgenten verbreitct haben. Wäre es a“?_ gegründet, meinte man Übrigens, so würde dieser Vorfall d nichcs zu sedeuten haben. Los Arcos ist ein kleiner Flecken, * einige Meilen von Estella, dem gewöhnlichen Zufiuchtsorteu
* Jnsurgenten, entfernt.
Ein Schreiben aus Madrid vom 21. Febr. vcxfichert, *- Infant Don Francisco de Paula beabstchtige, mit seiner F0 lie nach Paris zu gehen; die verwittwece Königin aber widers sich seiner Abreise; der Infant jedoch habe erkäärt, er würde wenn ihm auch keine Pässe bewilligt würden, sich dennoch; fernen. - Spätere Briefe aus Madrid vom 26. Febr. 11ng die Annahme der Anträge der Finanz-Kommmission von SUM der Prokuradoren-Kammer als gewiß an. '
- Heure schloß Hproc. Rente 111". 0011101. 109. 25. Ü 00111". 109. 50. 3proc. 111". oompt. 79. 60. 1111 00111“. 79-*| 5proc. Reap. pr. 60111111, 96. 50.- 1111 0061". 96. 75. M' Span. 4677. Zproc. 287. Cortes" 47. Ausg. Span. Sch“ 15:-, Neue Span. Anl. -. ?xproc. Holl. 57. -.
Frankfurt a. M., 9, März. Ocüerr. 5proc. Met 101; 1014. 4proc. 94-,'-. 94777. 2Zproc. 56:-. Br. 1proc. 24 G. Bank-Actien1574.1573. Part,-Obl.139;'._- 1397; Loose 100 Gulden -. Preuß. Präm. - Sch. 64,“. 66;- do. 41' Anl. 9772. E. Holl. 5proc. Obs. von 1832 9977... 99-7“... Po Loose -. Hproc. Span. Rente 46.7. 461. Zproc. do. 1)? 271. 264.
Berlin, 12. März, Nachmittags 4 Uhr. Laut Nachri ten aus Paris, die über Straßburg, tvohin see mittelst ' Telegraphen gemeldet worden, hierher gelange smd, ist das Fk
"zöstsche Ministeriumin folgender Weise zusammengeseszc word
MarschZskakoult, Präfident des Minister-Raths und Kri 1011 er. Graf Molé, Minister. der auswärtigen Angelegenheiten. Baron von Barante, Minister des Innern. _err Karl Dupén, Minister des Handels. err Calmon, Minister der Finanzen. err Pelec (vom Lozére-Dept.) Ménisker des öffentlich Unterrichts. _ Hiernach haben von den bisherigen Ministern bloß der G0 sirgeibewahrer, Herr Persil, und der See-Minister, Admlk Duperré, ihre Portefeuilles behalten.
Redacteur 6011-13. Gedruckt bei A._W. Hayn,
KFL.
"und Minden in genauem
„aber traten auch noch die
Allgemeine
_ reußisckye Staats-Zeitung.
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AnUtheNachrichcU1
Kronik des Tages.
Se. Majestät der König haben dem 111 Großherzogl. Ba- dmschen Diensten stehenden Geheimen LegattonSratl) von Mol- [enbec und dem Ober-Postrath von Stöcklern den Rothen Adler-Orde" dritter Klasse zu verleihen geruht. .
Se. Majestät der König haben dem Postmetster zu Star- ard in Pommern, Obersten von Beyer, den Rothen Adler- gOcden dritter Klasse, dem Cap_irain von Ledebur ayßcr Dienst u Ahrenshorst im Osnabrückxchen den St. Zohanmcer-Or0en, Ind den bei der Ober-Rechnungs-Kammer angestellten Gef). "anzkej-Secretair Uttmann den Rothen Adler-Orden vierter
Klasse zu verleihen gcruhec. .
Der Zustiz-Kommiffarius und Notarius Büschjng zu Sandau ist in gleicher Eigenschaft tzach Rathenow 00171th und d'" Justiz-Kommissarken-Praxts bx: „den Unxer-Gertchten des O|; und West-Havelländischen _Kretses', mcc Außschluß dcr
raxis bei den in Brandenburg thren Stéz habenden Gerichten, „erstattet wordxn. ' ' - _
Der Justtz-Komm1ssartus 'An-gust Theodor U1chner ]1. in Lübben tft zugleéch zum Notar in dem DSpartemenc des Kö- nigl. Over-Landesgcrick)ts zu Frankfurt a. 0. O. besrxllc worden.
Bekanntmachung.
An die Stelle der jeßégen 111601071th zweimaligen Fahrpost wischen Minden und Osnabyl'xch ck_itc 00111 1. April 0.13. ab eine wöchentlich dreimalige dretépanntge «071111101111, x_u welcher ein beqUemer, auf Druckfedern ruhender, zu 1echs Personen em- gerichtcter Wagen in Anwendtzng kömmt. „_ .
Diese Schnellposk steht nur dcr Schnellposé ztvucbsn Berlm Zusammenhange und erhält zu dem
. oi enden Gan : . EweATWIOécnahrétck ?vird fie abgefertigt Sonntag, Mcttwoch und Freitag 9 Utzr Abends, und triffc zu Minden em M011tag, Donnersmg und Sonnabend 51; Uhr fcük), umsä) an 010 um _7 Uhr »)korgens abgehende Schneüpost nach Berlm anzuschlteßen.
Aus Minden geht sie ab Montag. Donnerstag und Sonn- abend 6 Uhr Asends, nach Ankunft, der Schne11po| von „Ber- lin, und kömmt in Osnabrück an Drenskag, Frettag und Sonn- tag 21 Uhr früh- . , . . .
Das Personengeld, welches be1m Etnschrerben gletch hrs “zu dem auf dem Course belege'nen- Endpunkt): dex Re1se berechttgr werden kann, beträgt einschlteß11ch des FrergeWtchts von 30 Pfd.
6 en M ETZ? der Tou'Zsvon WIMAX?" [uach ?)sSnabrück die trccke von '*. éindyn és itt ag-x . gr.x „ . . für » S» » Wittlage - *.» OEnabrück 7gGr.§l"'MUle“ auf der TouOrvoFlZsFaerNFYaY “')Zindeu * ie Strecke von 8110 r 15 9 e g r,) , - fl? d» » » Lübbecke » INinden 9 Sgr.§9k'Me*le'
Außer dem gedachten Freigewichtc von 30 Pfd. kann jeder Reisende noch 50 Pfd. Ueberfracht, gegen Entrichtung des tarij- mäßigen Porto, mit sch führen; jedoch müssen die Effekten m Felleisen odcr lederne Koffey verpackt seyn. . .
So weit der Raum des Wagens es gestartet, wird deeje SchneUposk auch zur Beförderung von Fahrpoff-Gegenständen, gegen die gewöhnliche Fahrposx-Taxe, benutzt. ' '
Diese Einrichtung ward hterdurch zur öff1ntlcchen Kenntmß
ebraa)t. _ 9 Frankfurt a. V?.- den 6. März 1830. Der General-Poskmmster, von Nagler.
Bekanntmachung. . Die Kandidaten de'," Baukunst, w_elche an der ersten dres- jährigen architcktot1ise1)e11 Vorprüfuyg Toecl nehmeg 113011an wer.- den aufgefordert, 1711) bis zum 2.0. März ('.. 1chr1ftlrch [121 uns ;zu melden, woranf i'xmen das Wetters eröffnet Werden wwd. Berlin, den 6. Mär 1830. , Königliche ber-Bau-Deputatton.
Jm Bezirke der König!. Regierung „ zu Gumbinnen ist der bisherige Pfarrer m A(lenskein, Schellong, zum Weiten Prediger in Kallinowen berufen
worden; „ zu Minden ist die durch dae Versalzung des Pasiors
Münter nach Hol hausen am Limberge erledigte zweiße Pfarr0r- Stelle dem bisherztgcn Pfarrer zu Büren, Heinrich Ludwxg Wilhelm Heidsieck, verliehen worden.
ZeU6036ch0ach1ich110 AuSland.
Frankreich.
Paris, 7. März. Gestern Abend ertheilte der König dem Grafen von Rigny, Herrn Thiers, dcm Marschall Soult und
, dem Grafen von Ste. Aulaire Audion en..
Zu der heutigen Sitzung 011? epoutérten-Kammer batten fich auf den öffentlichen Trebunen dre Zuhörer m unge-
? n“Öl)nlichér Menge eingefunden, da man die vorgestern von dem
Grafen von Sade angekündigten Interpellatiomn an die Mi- Uister erwartete. Auch die Bänke dcr Depuurten waren stark bksi'kzt und in der ganzen Versammlung herrsOte eine unge- Wöhnliche Aufregung, so daß die Pecations-BerWte, mit denen die Sitzung gegen 2 Uhr begann, fast ganz unbeachtet blieben.
Anfangs befand fich Herr Perfil allein auf der Ministerbank,_
Und unterhielt fich eine Zeit lang mit„Herrn von Sade; bald Herren Theers, Duperre und von
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Régny in den Saal und nahmen ihre gewöhnlichen Pläz- ze em. „Mittlerweile dauerte das Geräusch “der Privat- Conversatxonen for:, Vergeblich war Herr Montéptn bc- müht, dre Aufmerksamkeit der Versammlung auf die von ihm vorgetragenen allerdings nur unerheblichen Bittschrifren zu lenken. Der Präsident sagte daher: „Es scheint, daß die
Kammer eben nicht in der Stimmung ist, Petitions-Berichten Gehör zu schenken. Das Wort ist an Herrn von Sade für die -'
von'ihm angekündigten Jnterpellatéoncn.“ Leßterer bestieg dar- auf de'e Rcdnerbühne und bemerkte, es sey allerdings seine 216- sicht gewesen, die Minister wegen der gegenwärtigen Kabinets- Kriss zur Rede zu stellen, indem er geglaubt habe, daß noch nichts geschehcn sey, um dieser Kriss ein Ende zu machen; in- dessen habe er so eben (wahrscheinlich durch Herrn Perstl) er- fahren, daß die Krone mit der mögléchst raschen Bildung eines neuen Kabinets beschäftigt sey, und nach dieser Zusicherung halte er es für angemessen, seine Znterpellationen vor- läufig bis zum nächsten Mittwoch auszusetzen. Herr Gui ot, der eben jekzc in den Saal trat, ergriff sofort das ort und erwiederte: „Es steht mir nicht zu, die Abfichten der Krone aufzudecken; Alles, was ich sagyn kann, ist, daß dieselbe sick) eifeéigsk mir der Frage beschäftigt, die man hier erörtern wil], und daß die Lösung dieser Frage nicht mehr lange auf fich 1var- ten lassen wird.“ Herr von Sade erklärte stch durch diese kurze Antwort, der auch die Centra Men Beifall zollten, zufrieden gestellt; die Zuhörer auf den öffentlichen Tribunen dagegen, die fich in ihren Erwartungen so bitter getäuscht sahen, machten laut ihrem Unmuthe Luft, was zulekzt ein anhaltendes Gelächter in der ganzen Versammlung erregte. Selbst der Präfident theiite diese Stimmung, die sich verdoppelte, als er ankündigte, daß nunmehr die Pecitéons-Becichte fortgesetzt werden würden. Eine große Menge von Deputértcn verließen sofort ihre Plätze, um in verschiedenen mehr oder minder belebten Grup- pen , Gespräche über die muthmaßléchcn Nachfolger der jeßigen Minister anzuknüpfen. „Ich würde den Vorschlag machen“, rief der Präfident, „daß die Herren Deputir-ten fich in zwei Lagxr theilten: diejenigen, die: sich unterhalten wollxn, mögen solches in dem Konferenzsaale thun, 11110 dikjcnigen, die einen Petitions-Bericht hören wollen, mögen ihre Pläjze wie- der einnehmen.“ Dies geschah unter allgemeinem Gelächter, worauf endlich die Bittschriften-BeriMe fortgeseßt werden konn- ten: sie füllten den Rest der Séßung, die gegen 3 Uhr schon wieder aufgehoben wurde. (Die neue Zusammenstellung des Mi- nisteriums war, wenigstens ihren wesentiichen Bestandtheilen nach, gegen den Schluß dieser Sitzung schon bekannt.)
Der bekannte ministerielle Deputérte, Herr Viennet, hat an den Redacteur des Constitutionnel folgendes Schreiben ge- richtet: „Sie sagen in ihrem gestrigen Blatre, daß ein Deputxr- ter slch dem Antrags des Herrn von Sade widersefzt habe; da ich nun der einzige War, der nach ihm noch das W011 nahm, so ist es klav, daß der Vorwurf méck) treffen soll. Sie haben fick) indes; geirrt. Ich werde gewiß der Oeffentlichkeit auf keine Weise etwas in den Weg legen. Mick) ermüdet, wie die Kam- mer und das Land, die Krästs, die wir erleiden. Um so schlim- mer für den, de»: Schuld daran ist; 0601? es ist nothwendig, daß die öffentliche Meinung mafgeklärt werde, und daß fie wisse, an Wen sie fich zu halten habe. Ich habe gesagt: „„Die Umstände snd zu wichtig und zu dringend, als daß die Jnterpellationen des Herrn von Sade verschoben werden könnten; ich trage dar- auf an, daß fie sofort gemacht werden.““ -- Ich gehöre zu denen, die wixklick) ein offem's Spiel spielen, und solches nicht bloß betheuern. Es liegt mir daran, daß man mich so kennen lerne, wie ich in der That bin, u110n1cht so, w:o man mich gern schildern möchte, und desöalb erwarte ich von Ihrer Unpartei- lichkeit die Veröffentlichung dieser Zeéken. Empfangen Sie
(gez.) Véennet.“
Die heutigen Zeitungen enthalten noch keine bestimmte An- deutungen über die (gest.“rn in dcr Nachschrist mitgetheilte) Zu- sammenstellung des 11111611 Ministeriums; dock) sagt das Jour- nal des Débats, ganz im Widerspruch mit seiner gestrigen Beßauptung, daß der Marschall Soulc definitiv mit der Bildung des Kabinecs bcaustragt sey. _
Als in einer der lekzteren UUtcrrcdungen, die der Präfident dcr Deputirten-Kammer méc Ludwig Philipp über die ministe- rLeUe Kriss hatte, der König mit einiger Heftigkeit sein Recht, die Ménisker zu wählen, geltend machte,- soll ihm Herr Dupin geantWorcet haben: „Dxe Charte gécdc Ew. Majestät alierdings das Rccht, Minister zu wählen; 01711“ ste giebt J!).nen nicht das Recht, keine zu wählen.“
Die Regxcrunghac gxstern 2136110 dnrch den Telegraphen die Nachricht von dem Tode des Kaisers Franz erhalten. Gleich nach Eingang diescr Nachricht hat der Minister der auswärtigen Angelegenheiten alt?, dcn Mitgliedsrn des diplomatischcn Corps ecthcélts Urlaubs-_Betvillégungcn zurückgenommen. Demzufolge reisc der Graf von Ste. 211110110 morgen nach Wien ab, und der Graf Sebastians kehrt am künftigen Montag auf seinen Posten nach London zurück. -- Dey Graf von Appony ließ ge- stern Adend, sobald er von dem Minister der auswärtigen An- gelegenheiten die NachricHt 0011 dem Tode seines Souverams exhielt, di? BürcW-Z der Gesandtschaft schließen. Auf die Fonds hat déese Nachricht, da unsere Spekulanten der Meinung smd, daß sch in der inneren und äußeren Politik Oesterreichs nichts ändern werde, keinen besonderen Einfluß gehabt; *die Course snd vielmehr, gegen die gestrigen, etww. gestiegen.
Herr Rouen, der verantwortliche Herausgeber des „Na- téonal von 18.14“, erschien gcstevn abermals vor dem Asfisenhofe.
-Er war der Beleidigung der Person des Königs wegen eines
auf den Entschädigungs-Vcrtrag mit den Vereinigten Staaten bczüglichen Artikels angsklagt. Herr Rouen trug darauf an, daß der Prozeß so lange verscHobcn werde, bis er einige zu seiner Vertheidigung nothwendige Papiere aus Amerika erhalten habe. Der General-Isdvokat widerselzte fich diesem Antrage, indem durch eine solche Stundung stillschweigend eingeräumt werden würde, daß der Angeklagte das Recht habe, die Wahrheit seiner Belei-
digungen zu erweisen. Der Gerichtshof trat dieser Ansicht Sei, und verweigerte jeden Aufschub , Und da _ nicht Rede stehen wollte, sondern slch ent ernte, so veruxchalre ihn der Gerichtshof, ohne Zuziehung der Geschworenen, 111 con. . 1011111010111 zu einjähriger Gefängnißstrafe und einer Geldbuße
Berlin, Sonnabend de1114ten März
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)' von 10,000 Fr.
Vor dem Tribunale erster Instanz wurde gestern der Schn- dungs-Prozeß der berühmten Sängerin, Madame Malibran- Garcia, verhandelt. Dieselbe ließ nämlich durch ihren Advoka- ten darauf antragen, daß ihr, im Jahre 1826 in New-York vor' dem Franzöfischen Konsul mit Herrn Malibran abgeschlossener Ehe-Kontrakc annulltrt würde, weil nach Amerikanischen wie nach Spanischen Gesehen eine Ehe und einer Spanierin nicht vor dem abgeschlossen werden könne. gab, daß der Vater der Madame Herr Malibran zwar ein Franzose von Geburt, aber in Amerixa naturalisjrt war, so erklärte der Gerichtshof die Ehe für ungUb tig. Dre Musikliebhaber mögen es fich daher gesagt seyn lassen, daß Madame Malibran, die, wie fich aus dem Prozesse ergiebt,
1835.
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27 Jahr alt ist, jetzt wieder Mademoiselle Garcia heißt.
In Marseille greift die Cholera auf beunruhigende Weise um fick). Am 1..März starben 36, am 2ten schon 90 Personen.
Ein großer Theil der Einwvhnerschafc hat die Stadt verlassen.
Der Phare de Bayonne enthält folgende Details über das Gefecht bei Los Arcos: „Am 24. Februar griff Zumalacar- reguy die Garnison von Los Arcos an, welche aus 240 Mann bestand, die zwei befestigte Häuser beseße hielten. dauerte von 5 Uhr Morgens'bis 7 Uhr Abends. reguy batte ihnen zWei Parlementairs gesandt, um ste aufzufor- dern, sich zu ergeben, was aber die Garnison verweigerte. gen 7 Uhr Abends hatte Zumalacarreguy große Haufen dürren Holzes, Stroh und Schwefel zusammenbringen lassen, womit das befestigten Häuser in Brand ge|eckt wurden. Ein Theil der Garnison kam in den Flammen um, und der übrige wurde er- stochen oder erschossen. Nur einem Offizier und 4 Soldaten gk- lang es, fich dureh die Flucht zu retten; diese trafen noch den- selben Abend in Estella ein , wo sie über das, was vorgefallen,
„Am 26|en
Bericht erstatteten.“ *
Aus Bavonne schreibt man vom 3. März: Februar hielt Zumalacarreguy mit 6 Bataillonen Piedra milliera Don Carlos befand s1ch bei dieser Division, »- Es scheint, daß die Kolonnen Oraa's und Lorcnzo's sich am 25|en nach Salvatierra begeben haben, um den TranSport zu eskortiren, der von Vittoria nach Pampelona abgehen soll, und an dessen Spéße fich der General Caratala be- findet. -- Am 2717er: verstcherte man in Pampelona, daß der General Mina stch nach Estella begeben, und seh an die Spitze der früher von Linares befehligten Kolonne stellen würde. *- Es heißt, daß Zumalacarreguy in Los Arcos 160 Verwundete von den Truppen der Königin gefunden, und für deren VerpfiegunZ
und die umliegenden
Dörfer beseßt.
auf's beste gesorgt habe.“ .
In der Quotidienne liesi man: „Carnicer, dieser Chef der großen Guerilla von Aragonien , den man seit Anfang des Krieges“ so oft todt gesagt hat, ist seit einigen Wochen wieder zwischen Tabar und Zabalza mit weit größeren Streitkräften als . Die von Mina angeordnete Befestigung Lumbier's schernt mit dem Wéedererscheinen Carnécer's zusam-
früher erschienen.
menzuhängen.“
Großbritanien und Irland.
Parlaments-Verhandlungen. zung vorn 4. März. (Nachtrag.) ') Herr Ward machte das Haus auf die Nothwendigkeit aufmerksam, den Abstimmungen die gehörige Publizität zu geben. „.Der jeßige Gebrauch, die Namen der Mitglieder dieses Hauses zu publiziren“, sagte er,. „indem die Listen von einigen cmzelnen Mitgliedern desselben ge: liefert werden, ist, meiner Meinung nach, von allen den Uebeln begleitet, welche möglicherweise aus einer authentischen Veröffem. lichung entstehen könnten, ohne die Vortheil: zu gewähren, die, gewiß aus dem Plan hervorgehen werden, den ich vorzuschlag-„x gedenke. Jetzt werden die Listen, sobald eine Abstimmung skate. gefunden hat, ohne, B0skä11'gung des Sprechers, an die Zeitun- gen geschickt, und des etnztge Möglichkeét, wie die Mitglieder die“ bei diesem Gebrauch unvermeidléchen Jrrtbümer berichtigen kön- nen, ist, daß sie die Redacteure um de'e Gefälligkeit bitten, tm- richtige Angaben zu widerrufen. fiche nach, vernnrrelsr Zetteln abgestimmt werden, und spätcr, wenn mein Plan angenommen wird, dürfte fia) die Sache mit noch größerer Authentizität bewerkstelligen lassen. wohl 016 yéexen Utxannehmlichkeiten nicht erst hervorzuheben. w_elche dte_ |ekztgc Abstimmungsart zur Folge hat; doch ich kann mcht umhm, zu erwähnen, daß während der lehren Wahlen häufia u11richtige Stimmlistcn aus der vorigen Sesüon auf den Wahl“;- Gerüsten vorngekgk wurden und das; es oft fas unmöglich war,. den Eindruck wieder zu zerstören, dcr 0urch solche unrichtige Angaben von dem Votum dieses und jenes Repräsentanten auf die Wählerschaften einmal hervorgebracht tvar. trage daher auf die Ernennung eines Ausschusses an, um darühcr zu berathschlagcn, wie dem Publikum am besten “ricvtjqe uno authentische Lisien von den Abstimmungen im Unterha'usé gelie-
Hr. Ruthvcn unterstützte diese Motion und meinte, wenn die Mitglieder nicht unter der Kontrolle cker Konstituenten ständen, so wäre es besser, fie kämen sobald als möqlich aus dem Hause herauS. Diese Aeußerung erregte qroßes Gelä * Z? Jekanntléch gegezt Hie ReOchxnäßiglkeit der Wahl des
ut ven, so wie de errn onnc eine la c ' dcn Dubliner Wählern eingereicht i , ng Petition von der Meinung, 00]; es sehr angem den Sprecher eener unangenehmen Pflicht überheben würde,
fert werden können.“
*) Die im gcsiri en Blatte der Staats:Zeitung mitgetheilten
Unterhaus.
arlaments-Verhand ungen „waren nicht aus der Sitzung vom *„
ondern aus der vom 3.
März.
err Rouen nunmehr
wischen einem Amerikaner onsul einer fremden Nation Da es 1ch nun aus den Akten er- kalibran ein Spanier und
Das Feuer Zumalacar-
Ge-
Six;
Einstweilen könnte, meiner 2111:
Ich brauche
SNM)Jch
chm, Herrn
71. Sir S. Whalley war essen sey, Zeit ersparen und
„. .*“FW“ x -