1835 / 76 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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[W Hamberger, Schlichte ron gedenkt Herr Jacobs mit gro er An- exkennung; was er selbii f?“:r die Bibliothek mit raülosem (Skier und nicht gewöhnlicher Einficht gethan hat, wird sein Nachfolger der- cmft zu rühmen wissen.

Die von Herrn Jacobs beschriebenen xylogravhischen Werke smd: 1) 111": [1101110701101 1101111111111 101" iiZuraz annZ0|1§10m1nz 2) 1108 11101'10n111; 3) das geiß- und weltliche Rom; 4) 131111151 111111111:- 111111; 5) 1101003014111" 1118101111110 711'T10110t18 1). 111111106 711'Z11118 und 6) der Entkriß. Von diesen ist be onders Nr. 5 ein höchst seltenes Werk, das den Bibliograpben bis er unbekannt geblieben war, d„a man nur zwei andere Ausgaben kannte. Um so interessanter ist die béer gegebene ausführliche und lehrreiche Beschreibung, so wie der Aufschluß über den Ordner deHWerkö, FranciScus de Reha, so von einer Stadt in Nicder-Oefierretch genannt, .der im Jahre 1425 als Professor der Theologie fiarb. Die Auszuge aus Handschriften,

ebenfalls von Herrn Jacobs bekannt gemacht, sind dreierlei: erstens,.

ein Auszug aus dem Gedichte: „Herzog Beliand oder Herr Wittig von dem Jordan“, zweitens aus dem Französischen Romane: 10.1011- 70110121, drittens aus dem: 8110011111111 1111111011110 8111701101118. Unte_r der Ueberschrift „Vermischtes“ hat der genannte Gelehrte vcrscht_edet_1e Notizen über wichtigere Handschriften, als den 1101117101118 110 1111813010 1111111011116 0001111101113, den 11111111n1110n'001118, den [1001171111118 111821111118 (k- 0011111110118 1111111110111!" 1]]11§t1'111m, “1710111311 8118107103, 11ka zwei mit Zueignungen versehene Abschriften voii Sterntafeln Tycho Brahe's .u. A. vereinigt. In allen diesen Abtheilun en finden sich so gedie: ene Bemerxnngen aus so verschixdenen Fc! crx! der Literatur, paß erb? die Dilettanten in der Bibliographie bei ihnen gern verweilen wer en.

Für die folgenden Hefte sind Vcrzcichniffe der in Gotha auf- bewahrten Drucke der Mainzer Preisen von ibreinEntßehen bis zum Erlöschen der Schbffer'schen amilie, der Aldimschen Druckx und der wichtigen Ausgaben kiassis er thriftfteller bestimmt, wobei aus- drücklich (Vorrede S. 15) bemerkt ifi, daß es die Absicht der Her- ausgeber keineswcges sey, vybüändtqe Kataloge der Gothaiscbcn Handschriften und typogyaphcschcn Denkmäler, zu geben, syndern stets das rein Bibliographische mit dem Literarischen zu vereinigen, um, ohne dem Erniie der Wissenschaft etwas zu vergeben, der Er- müdung durch Mannigfaltigkeit vorzubeugen. Dazu werden uyter Anderem die zahlreichen Brief-Sqmmlungen der Bibliothaek eincn wiükommencn Stoff bieten; für die geschickte Auswahl burgt der Geschmack der.Herausgebcr. Die Ausbeute dcr„htsioxtschen Hand- schriften wird Herr Ukert geben: Auszüge aus orientalischen Manu.- skriptcn hat Herr Secremir Möller zugesagt. F.

Meteorolbgische Beobachtung.

1835. Morgens , Nachmiit. ' Abends 3 Nach xinmaliger 11.März. 0 Uhr. 2 Uhr. , 10 UUYÉWBWMMUUY

Luftdruck. . 339,3 9“"Par.!330, 6 5“"Par.1338,1 0'"Par|-)11e|110ärnie 7, 0 "' R. antwärmc + 4,3 "' N-|+ 5-5 “N- + 3/8 "R' 301111111010 :! 5 “R Tbauvunkt-k- 2,7“R.+ 2-50R-+ 2,4"N-' * , '

Dunsifättg. 87 pCt- 77 P'Ck. 89 “VCÖ. 5Y2ode11wärmt 3,8 "N.

315191111. . . . ' halbbeiter. halbbettex. trube. “)x-1501001 " W 6 N!) Wind ..... SSW. SSW. SSW. - - * , „. Wolkenzug ! _ SSW- | *- 3101311013101; 0.

Tagesmittcl: 339,04“... 4,69 R... 2,59 N... 84 pCt.

.“1118811'11'11J0 Jkörson.

1111181071101", 10. 1712117. ' _ MMU] 17170111. 80111101 IIHF. 5-7: 110. 101-1747. 1111815. Kstlmlä 1,2. [(MTV-[!. 2514. 44-1; 11111011. 9510 ZZZ 80. 1111811. 90. 0081071“. MF. 7100101. [“räm-öok-sinS 11/11, 110 4-3 11111. -. 15080. H:; WZ.

304

Yutworpau, 9. 111312.

801111. 5:1 181. 3.7: 271. 20111. 10,1. ('am,- 481. «10. Coup. 25.1.

89311. 1411|. 67. 110111. 100,2. 0081011: 102. 1111111burg,'13. 1115112. ÜF" “1188. 105Z. 11000 111 ('01'1. 98,7. 1'1'01183. [*räm-Jebeiue 120. 0111. 140,1. [)Zin. UZ. ['okt. 881. - W100. 111. 1111112. 53 "st. 1017';. Y:; 921193. 8110101106011 1321.

Königliobe Schauspiele.

Montag, 16. März. Im Schauspielhause: Die „Bekennt- nisse, Lustspiel in 3 Abth., von Bauernfeld. Hierauf: Der Pol- terabend, komisches „Ballet in 1 Akt, von Hoguet.

Dienstag, 17. Mär. Jm Opernhause; Die Belagerung von Corinth, lyrisches rama in 8 Abth., mit „Ballets. Musik von Rossini. (Dlle. Sabine Heinesetter: Pamyra; Herr Ver- sing: Mahomet, als Gastrollen.)

k,;an: dieser Oper werden Billers, mit Dienstag bezeichnet, ver au t.

Jm Schauspielhause: 3110010010 (1011111111115: 1) 11:1 800011110 76111'088111011011 (10: [1110 11118 0 01111011", 1771111167100 1101170011 811 2 30168, 1101“ 011- 83373111. 2) 1108 7181111 [)éEbéZ, 8111111081110 011 1 00113, 1101" 1111". 1110108111112.

Mittwoch, 18. März. Im Schauspielhause: Zum ersten- male wiederholt: Die Schwestern, Lustspiel in 1 Akt, nach dem Frank., von L. Angely. Hiekauf: Der reisende Student, mu- sikali ches Quodlibec in 2 Abts). (Hr. Rüthling: Tollberg.)

Donnerstag, 19. Im Schauspielhause: Zum erstenmale: Kaiser Friedrich [. (erster Theil), oder: Friedrich und Mailand, historische “Tragödie in 5 Abth. und einem Vorspiele, von E. RaUpach. Königstädtisches Theater.

Montag, 16. März. Lestocq, oder: Zntrégue und Liebe, Oper in 4 Akten. Musik von Auber. .

Mittwoch, 18. März. Zum ersienmale: Der Glöckner von Rotre-Dame, romantisches Drama in 6 Tableaux, nach dem Roman des Victor Hugo, frei bearbeitetvon Ch. Birch-Pfeiffer. Die zur Handlung gehörige Musik ist von Herrn Clävius. Die neuen Decorationen sind von .f errn Antonio Sacchetti gemalt. (Mad. Birch-Pfeiffer: GcrvaiZe, als Gastrolle.)

Neueste _“.Ziachrichten.

Paris, 9. März. Der König arbeitzcte gesiern Vormittag mit dem I)iinistcr des Innern, der Justiz und der auswärtigen Angelegenheiten. «031111001 hatten der Marschall Soulc und bei" General Sebas'iani, jeder f1'11? iich, eine Audienz bei Sr. Wkajeftät. -- Dex; [)cutixxe “202011112111- enthält noch nicht die Königl. Verordnunzicn über die' Ernennung ber 1201111912100111'. Mitttcrtveile fabian die t'abrigen öffentlicixen Biätter, mit Aus.- nahm:- dcs „30011101 de Paris;“ 11:10 des „Journal des Dé- buts“, mit ihren nmtht1mßlichen Angaben iiber die Zusakiimen- stellung des Kabinen“; soit. Dex NZcssagcx" faßt: „Gestern ging im ganzen Schloss das Gerkicbr, daß das s))?iniMrium ye- konstiruirt sey, da;; aber aus géwisscn Ursaäyen die betreffendén Königl. Vorordmmgcn erst im 'TNoniteu-k vom 101111 erscheinen würden.“

Der Graf von Sainte-Aulaire wird morgen [rah sel Rückreise nach Wien antreten; er hatte heute eine Konfex mit dem Sicilianischen Botschafter. Die Abreise des Er, Sebastiani nach London wird wahrscheinlich erst gegen Endedf ser Woche stattfinden. Der diesseitige Gesandte in Rio Ianeir Graf von Saint-Priest, ist vor einigen Tagen über Londonhxo eingetroffen. . _ ' Ian verfichert, Herr Thiers werde eine Reise nach Jtalj antreten.

AllgeMeine

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- 76.

Bxiefcn aus Toulon "vom Iten zufolge, ist diese Stad mit Fluchtlingen überfüllt, die der Cholera Wegen Marsejux „' lassen haben. Von den Touloner Aerzten find dagegen Mehr nach Marseille gegangen, um den Charakter der Seuche in „| €** ** *

M Von dsecZSpanZschenBGränze wird FoZJendLels bericht,: 3“ '" , an vert ert da der rigadier der zu os rcos . . [the und von Zémalacarreguy bei deb Einnahme dieses PFL A m t l [ ck e N 0 ck r [ ck t e U. gefangen genommen wurde, erschossen worden ist. Die G K r o U 1 k 0 e s T a g e s

son von Elisondo hat am 26. und 27. Februar einen Aus? Se. Maseskäk der Köqu haben 0101 Ober-Landcsgeréchx

gegen d-ic'Kariisken unternommxn. An beiden Tagen Wo die Christmos m den Platz zuruckgeworsen. Zugarranmrdßdk denten Axslebsn zu CÖSlin den Rothen Ablec-Ocden 2€cr lass? mit Eichenlaub zu verleihen geruhi.

Kommanxant in Eiisondo,„ soll sehr unzufrieden damit seyU-W räsl sich Ocana tmc seiner ungefähr 1000 Mann starken Kolonm Se- Majestät der König haben dem Großherzogs. Sachsen-

heim Anrücken der Karlisken in diesen Platz geworfen bar, G' . . - u [ Abutanten von Maude- ?ZYélgbearrH/eit mache sich ein Mangel an Lebensmitteln in 3710107:t oßtéßßdtich§t.3Yin)oxnni?edr'xFITA; vxrleihen geruht. Es" snd hier Privat-Brieie aus Madrid bis zum 1.01 Se. Majestät der König haben dem Unteroffizier Friedrich

. " .- ' * ' ' :O Saillc mit dem emgegezngen. Der General Vialdcz war, nachdem er langen„ *es "MQ '?YQYZLUIFHXFLMS W Rettungs M

geduldig erwartet wbrde0,_ endlich- am Morgxn des 27. Feb,“, ***“UYSZ Majestät 0er König haben den bisherigen Land; und dort eingetroffen. Es hieß, er werde sich nur dem Gr.;fenT, -xadtge1'ichks-D1kkkk0k und Ohex,LandesgexjchxszRath Krüger

reno verständigen, um ein neues Kabinct zn bilden. Diev ' . "k s Sr dt * ts . . , . Landsberg a. d. W. zum zweiten One tor de a gertch wittwcre Königin wollte am 10. März die Hanptstadt verlass TMENU zu ernennen geruhß

um ihre Residenz in Aranjuez aufzusckUagen. Sie hatte! zuvor einem glänzenden Balle bei dem Grafen von Torenoh. geWohnt. Aus“ Cadix war die Nachricht von einer daselbst, “deckten Karlisiischen Verschmörurig eingegangen, in deren Fo viele angesehene Personen verhaftet worden waren.

Der bisherige Ober;Landesgerichts;chcrcnbarius Just ist m Zusiiz-Komméssarius für den Schla1ver Kieis, mit Anwei- ung seines Wohnstßcs in Rügenwalde, bestellt worden.

Berichtigung eines Druckfehlers.

In der vorgestrigen Bekbxxncinachun§z der am 120211 und *Zten o. M. gezogenen Lotrerie-chvinne ist die erste Nummer ,:Gewinne von 2500 Rthlr. vridruckt und 1011

43,862

-- Heute schloß 50roc.j Rente pr. 00111pt. 106. 90, . 00111'. 107.2 5. ok). d. CoUp. Zproc. 1.11“. 0011101. 79. 60. 1111 00111.) 80. 5proc. Reap. 111". 00111111. 96. 20. 111100111". 90. 40. 510 Span. 471. Zproc. 282. Cortes 47. Auög. Span. Schu 16§. Neue Span. Anl. 7.3 Prämie. 24proc. Holl. 56.50. _ 4'852 heißen

Frankfurt a. M., 12. März. Oesterr. 5proc. Meta ““ 9“ ' 101»',-Z. 10111. 4proc. 9577» 957,2. LZproc. 56:- B1'. 119100213, («F) Fatlik-Actien1Y15. 1592.) Xart-ÉWlJBM 139€ Loose] . 1. _ nden ». ' reuß. *" 1'111.- 4 el). 65 64§ do. 40 - ' » , * 21111974. (35. Holl. 5proc. Obl. von 1832 1003» 99-28. ,1330- Z e l T T* B Z H x I? a Ö l x W t L U“

Loose 7-1. 702, 50101: Span. Rente 47. PZ Zproc. 00.01 A U 3 [ a n d_

271. 271. F r a n k r e i ck-

szarks, 9. März. G-xsrern eriheilte der König deni Her.- oge 1:11 8317-1300 und dem General Bugxaud Privat-Audicnzeti. * Home Nacéßmittag war hier allgemein Has („Gerücht ve-rbret- 1, daß das neueKabinet (in der Weise, w."? ww solches m der 1.72.1311“ Skaats-Zeitung angezeigt) definitiv zusammengestellt, nd daß die desfaUsge Anzeige bereits durch den Telegraphep ach Straßburg gemacht wvrden sey. Indessen enthalten die eatigen öffentlichen Blätter noch manche Andeutungen,

Nedacteur C'ox 74-7.

Gedruckt bei A, W. Hayn.

***-*.* * - , - “k.

33 271,

Beka11ntmac000gen.

Bekannimachung. .

Zur Subhasiation des 1111 Guhrauschcn Kre1se be- lrgencn, nach der landschaftlichen Taxe (11077288 Thir 8 pf. abgeschätzten Gutes Tscheschkowitz ist em Bie: tungs-Termin' auf ' den15.Maik.I., Vormittags um 10 Uhr, an eselt worden.

53511713- und, zahlungsfähigc Kanfluüige werden da-

her vorgcladen , in diesem Termin vor dem ernann:

tcn “Ocpntirtcn, Herxn__Kam1111rgc1'icl)ts-Assessyr Rib- bentrop, anf dem l)lc]lgx11_ Schloß entweder 111 Pey- son oder durch gehörig,;mox'mtrtx und gxsehleci) legt- timirte Mandataricn nc!) etnzusmdcn, ibrc Gebote abzugeben und dcmnächii denkZuschlag an den Meeri: und Bcübictcnden zu ?ewärngen.

Die Taxe, der neue! e Hypotheken-Schcin und die besondern xkauf-Bedingungen können, während der ge'wdbnlicbcn Amtsstunden in der hiesigen Registra- tur eingesehen werden. _

Zugleich wird der seinem Airfenilzalte i_iacb unbekannte Kriegs: und Stcuerrath Carl Michael Hoffmann, 0er dcffcn Erben vorgeladen, in dem anstehenden Tei'mm dic Rechte wegen des für: ihn auf dem Gute [100 "111. 010. 12 haftenden Kapitals [101' 2000 Thlr. wahr- Zunehmen. _ .

Glogau, den 19. September 1834. _

Kdni [. Preuß. "Ober-Landcsgertckxt von Igiieder-Schlesien und der Lausitz. (11. 8.) G 3 y c.

Oeffentliche Vorladung.

Die verordneten Curatorqn der Verlassenschaft des am 1. Mai 0. I. zu Clevenow versiorbenen Guts- Besiyers Carl v. Wakeyiv haben dem Königl. of- gericht angezeigt, daß sie, um eine genaue Ueber icht über die Kräfte und Lasten des Nachlasses des von Wakeniy zu gewinnen, desen Proclqmation von Roth- wmdigkeic erachteten und daher mitZußimmung der Erben desselben, um Erlassung der zweckdienlechen Ladungen gebeten haben wollten.

Wenn nun diesem Gesuche auch gerubxt wprden, so xitiren Kraft tragenden Amtes Wir hiermit alle und jcdc, welche aus irgend einem Grund Rechtens

.. ...-„ ...*-*..-.._._ __.„ _

Allgeniixiiier 9l11zeig61' 1111?

-an dcit Nachlaß des am 1. Mai 0. I'. zu Clevenow

verstorbenen Carl v. Wakeniß,„namentlech an die zu demselben gehörigen AUodial-Guter Clebenow, Passow, Wüstenei/ Lüffow- Dbnnie und Boltenhagxn in Neg- Vorpommern, ingleiclxn Lipski; und Nanny auf Ru- qcn belegen, Forderun en und Ansprache haben, oder ZU baden laubcn, da sie solche in einem der folgen- den Term ne- als: am 20.101111, 13. Apr 1 oper 4. Mai d- J“ Morgens 10 Uhr, vor dem Königl. Hofgericht genau anmelden und nachweisen 8.11. [1001171 „0111111016100. ["'-“10611181 0151101001111 10011111. als welche, so wie die sonst ordnung "1“1318 festsichenden Rechts- uachtbcile durch den am 20. Mai d. “1“:- Mor ens

. 19 „Uhr zu publicérenden Präclusiv-Avscöicd puri cirt

unk ausgesprochen werden sollen.

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„11-

Dicjenigen Gläubiger „jedoch, die ihre Forderungen auf einem hirsclbst nttcstn'icu Poücnzeitel richtig an: gegeben finden werden,_ haben deren Amneldung 11001 nbthig, wcnigficns keinen Kosiencrsah dafür zu ge:- wärtigen.

0.0.0". Greifswald, den 14. Februar 18:15. Königl. Preuß. Hofgericht von Pommern und Rügen.

(l.. 8.) gez. Odebrecht, Hofgericbts-Rath,

Am 5. März :*. früh iyurde der hiesige Landge- richts-SnlarienY nnd Dcthal-Kassen:Rendant Zink, cin 35-301301'1g1r, Zanger, bagcrer Mann von ge.- bcugter 1201111119 mit dunkelblondcm, jirnppigem Haare, “kleinen brnu_nen Augen, üumpfer Nase, gesun- den Zähnen und cinem Hicke" Halse, welchen man schon aus deni Tone seiner. Sprache wahrnehmen konnte', im Wcidenbecger, zwrschen dem Gestüte Rc- vih und Dorfe Doevern bei der Elbe, erschlagen und unbekleidct gxfundcn.

Er hatte ua) am 4. März c:. früh, mit einem al- ten grünen Oberrocke, grauen Beinkleidcrn, rindsle- dernen bis an dieK11te reichendenFagd-Stiefcln, an deren eincm 1"th cine _Strippe fcl)lcn_muß, einer schwarzen Tucvwesie m_tt Perlnmtterkndpfen, cinem weißemHals'tuche mit Binde, weißem einfachen Vor- hemdc, gezeichnet F. , eiuer Unterziehjacke yon wei: ßem Pequé-e, ctnem ledergcfüttcrten Hosenträger, auf welchem bunte Quarcés in Canevas gesticlt waren, cinem leinenen Hemde und einer grünen mit Pelz besetzten Tuchmüye, dexen Schirm, weil der Pelz bier abgenutzt war, weiß auösgh, bekleidet und mit einer an einem Banye von grüner Borde hangcnden Büchse mit Percussonschloß vexschen, aus Torgau auf dem Wege nach Schildau bes in die Skl).1l'fkkch7 terei am großen Teiche begeben und ging früh, zwi- schen 7 und 8 Uhr, _yon dort aus der Hinterthüre wieder wc . Wo er 1111) von dieser Zeit an, bis_zu dem nä_ch1cn Morgen aufgehalten hat, ist noch nicht zu ermitteln gewesen. _

Der ganze gedachte Anzug und die Büchse wcrden vermißt. Es iii auch möglich, „daß dem Erschlagencn außer dieset) Gegenständen mcyrcre Chur- und Neu- märksche Pfandbriefe zum Gxsammtbetrage von 4500 Thlr., 10110113 von dem hiesigethandgericlUc außer Cours gesetzt wareti, vielleicht seit dem durch unbe- rechtigte H„ändb Wieder in Cours gesetzt sind, und worunter: sich die Nummern:

033, eingetragen auf Sorgenfclde 11. 11. 2. Januar

1778 über 50 Thlr., ,

2/2833, eingetra en auf Klockow 0. 0. 2. Januar 1780 uber 1000 hlr,

20,97], ein ctra cn au" Nie oeli 1]. (.

1818 über9100thr, * p zg

36,715, eingetragen auf Wirsickcndorf 11.4] 1.300

1828 über 300 Thlr.

34,030 über 1000 Thlr.

34,037 über 1000 Thlr.

34,038 über 1000 .chlr.

]. Juli

nebst Coupons bis incl. 18:18.

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011. “011131181.i1?l)111 «11710011.

befanden, und es ist wahrscheinlich di i m ein- .o" . .. ' “' -.» (Heldsmnme von 12170T01r. 10 sgr. |,! y;.ß inh Preußt. Z WM Ü 111701“ AU ,)“1 Hg ?U-

K'a cnanwci'umen 11:30, . .* T -* . . . .. . . . . “. 110Y1101FileLZ'kax'dctzt[Fndxhlk/ ) hlt und [Thll' Oéstert€[ck[Läyjsnxllllkxltl'lesééHZeelfÜtÜ)![fk 1834 as5 110 t 1011, we )cs man vor dem Erwerbe dc“ - - . - ' . x1cdi1ci)icti (8191111711001?hierdurch warnt, 1100 alle resvl qchltßscsdHM M s.“) eben erscheeiien und an ** Bxhöbycn dcs :m- und 2111811111de wcrdendahcr auf: * Z'. )(“;1 _ln'de" MMW "MN"- -- . gefordert 0110 crsnclxt, zur chdrrbcrbeischaffnng dcs [ 10" )“ “;ck [' NU“ :d-M Feldzug? 1-33 dm Dela -* geraubten (*ZU'F's 0110 znr'Entdchtng 01-8 Mörders Li)" LDG (1111?) . VekkaL'dtsßnQ c;; Koki nac!) aiim Kräften nntzizwtrkeii, xcdc 11111 die gedach- NHMW). M* ) “." .)guptman-intc “". 0720701“an icn Sexben und auf dee Person des Tbäters dcn- 1) ;"ÖYéZWELK-Fte YUM (1111: “31 ?)ializ ]FDBLZ'KK xctide «pur 11110 1101111111110) auch alle Nachrichten,„„eel'd [ZMF] „LBM )tc'no „.; CW og * sil uber die „c'twatgc (;zjejcllicbafi _nnd_ den Aufenthalt FZ [„ "Ms )L [1 ““NRW zzretkzerxtz v9577.Sch"'n des. beicl)r11'bxm'11 Muadanten Zenk .'" der Zeit vom “NU??- („FC) 10%) li - Etwav Ulk? IOMZW 1th Mittwoch, den 1. Marz «. frusx bis zum folgenden “. “UJZ „“k“-“m LW?" FUN,?“R, ' ttera Morgcn schlxunigü zur Kenntntßimlch des unter: EZM“? Zlaotzk. Zchzußé). „ck; beyoitseyungs 3301.2118'«** “0 .. „...... Behörde9.18.080081.081,18"0181.31. 5 Torge?» den 10. März |835_ [der m den Xaht'gänqen der Oeüerre1ch1schen=mtl

' er Fommi 1rius de“ Köni [. an “* ,- kisäZM Zeitschrift 1811-1812/ “Ike Aufl., dann181 O ( ss“ LandesZerichtsg-?UZeffodx-gernhts, Ober «- ferner in der 3ten Aufl. von 1811, 1812 11.18]

- - endlich 1818 bis einschließlich 1834 enthalten- . .,.,...„_.-.„„._.„..„..-..-ZÜÉl'ck" Aufsätze. Zn wissenschaftlichcrOrdnunä, skxnfxeB B e k a n t m a ck n g. lage. Nomen aus dem Gcbtete der militarrislb

Nachdem in Folge ctroffcncr Uckereinkunt der Wtff111sch_aften. . - . - - - Erben des auhjcr versi?»rbenencn .,? „„..., beriüian Auch im Fabrea18z.) werd diese ZLttschrtft,chkk" Götts'l'ked Knackfuß, die zu dessen Nachlass gehörig„ Plane nach unvqerandert fortgesetzt, und daldteRe vortbeillmft gelegene, und mit einem sehr günstigen dactron3 die Starke der „Außage nach den eingegan allhier zur: Emsicbt bereit liegenden Yrévélcgéo ver: ge'nen Besk'kÜljtnS'UY bestimmt, so ersticht _der Uyt scheue hiesige einzige Apotheke sammt allen dazu WOTLK d“ *“ 1.1,1erren Abnehmer ,btcxmtt höfllch gchörigen Gebäuden und Gärten, nach allen vor- ck“ Bestellungen so schnell als inogltcl) “"“!"

uammen 1502“ * - lassen. . . . Züßftégen auf , “TM“ geWurdcrtworden, "Wü Der Preis 01, Wie “bisher acht Thaler Säckis-1 sieben und zwanzigsten März 1835, welchen auch die fruhxrn Jahrgänge von 1818 an bicnger Stadtgerichtsüelle freiwillig verüeigcri Jefqugen ""ck 5" beziehen sind. WW dre SW werden soll, so werden alle diejenigen, welcbesothane KUZ)“ v_on '818 bis, 1834 auf ein Mal “hmm Apotheke nxbst Zubehör zu erstehen gesonnen sind, “?““ d'esclbkkk, UP,? wohlfxiier. hierdurch eingeladen, sich gcdachten Tages, Vormit: W'M/ den “1“ „januar (LMM tags 12 Uhr, allhier einzufinden, sich über ihre „Zah: «'" G' H e.“ b " '" lungsfähtxzkeit auszuweisen, ihre Gebotx zu eröffnen Buchhandler. und gewarttg 311 seyn, daß die hieitge_ Apotheke “***-"__"- sammt dazu gehörigcn GrundüüÉm demjenigen wekde So eben ist in der Ens1inschen Buchhandl zugxschlagcn wxrxden, Welcher bei dem, nac0212 Uhr (Ferd. M üller), Breite Straße Nr. 23, erschi- vegmnendin Ltcttiren das höchste Gebot behalt, den und in Landsberg bei Wilmscn, in Prenzlau 1011-11 Theil der ErsiehnngZZSmnnxe sofort haar kk- Kalbcrsberg, zu haben: legt, die Hälfte des Kaufyretscs, bet Verlust des ge:: Familiengebete von William Wilberforcc. A zahlten .|0ten Theil», bei der 11090 bor Quern 18:15 dem Englischen übersetzt von Guß. Ad. Lüder exfolgenden dendtcatton zu berichtigen verspricht, Mit einer Vorrede von 111: August Nenade die anbere Halfte aeber,gegcn_Vcrzinsung zu 4 1261. brosch. Preis 7; sgr. und 1- jährige Aiufkundtgiing tt_i Qixalität nnbezahl- Dic wohlgelungene Uebersetzung obiger Geb ter Kanfgelder hypothecarisch übernimmt 011011011:- wird gewiß Vielen eine sehr willkommene Ers'“ haupt den 1). Knackfyßischcn Erben, Welche sich die nung seyn.. Sie eignen sich durchaus dazu, bei Auswahl untcr'dcn Ltctmntcn vorbehalten haben, an- bäuslichcn Erbauungen frommer, christlicycr F“ nehmlich erscheint. -_ - lien zum Grunde gelegt zu werden. Der Hr. ' „Uhebrrgcns hängt een; nähere Beschreibung der zur fessor ":*. Neander macht in der Vorrede zu dtks' htcjigen Apotheke gehörigen Grundiiücic und der auf Gebeten (es sind ihrer 14) auf die jedem Menschk denselben haftenden Abgaben am htestgm Rathbause freunde so wichtige Persönlichkeit Wélvkrforcks a aus. Rochlitz, den 0. Januar 18:14). merksam, “und es isi gewiß vom böcUükn Inter D a s S t a d t g e r i (1) i. diesem wahren Chrisien tiefer in das gottinnige 9 N. G. Schröder, Stadtrichter. blicken zu dürfen.

handenen Vasen, Utensilien und Vorräthen, welches betreffenden Buchhandlungen an ck" gelangen] s

oraus man chließen möchte, daß auch diese neue Combination 1chwieder zersschlagen hat. So äußert sich z. B. der Cour- ier francais. folgendermaßen: „Gestern_ 1101 Mixternacht ieß es, daß von den in den verschiedenen Mu11|erzListqn be- ndlichen Namen nur noch zwei übrig wären, nämlich die der erren Sonic und Molé. Herr Persil hat sehr viel bazu bii- etragen, jedes Arrangement unmöglich z»; machen. Die beiden Wie- erhersteller des Kabinettes waren gezwungen, fiel; dem Herrn Pexfil uzugesellen. Es handelte sich darum, ihm entweder das Portefeurlle cs Innern oder der Finanzen anzuvertyauen; deim „er gehbrc zu “enen fähigen Köpfen, welcha sich mit gleicher Leichtigkeit in' alle Geschäfts-Zweigefk173en. Was war nun aber der-Lohn ihrer Nachgiebigkeit? Der auf.;ebrungcne Herr Persil Hieltsci) für en Unentbehrlichen, und zeigte sich nun sehr widerspänsicg. Das eue Kabinet hielt die Amnestie für den Akt, den es nothwen- ig uersk vollziehen müsse; Herr Persil aber 1vid_erseßie slch d_ic_-_ ker aßreqel und erklärte, daß er fie als Mimsker tm Conjetl und als Dcputirtcr in der Kammer bekämpfen würde. Man kann sich die Wirkung einer soichen Erklärung denken. Die Doc- trinairs jubeln bereits, und schem im Geiste die Gewalt vbllstän; diger als jemals in ihre Häxxde fallen.“ - Der National sagt: „DQS ministexiclle Arrangement, durch welches Herr Persil die NeuZi-xrde des Herrn von Sade gestillt, und das Herr.:(Gui- zor auf der Rednerbühne nicht in Abrede gestellt hatte, dchiinr das Schicksal 0012? seit 14 Tagen versuchten Combinaxionen zu tbeiien. Herr von Baranke, durch einige unbedeutetgzc Schwiekigkeiten besorgt gemacbt, hat sich zuerst _zur11ck- Ikzogen; und Herr Molé, Welcher fürchkct9,_zu111 zw_e:1chn111:1ie die tramrige Rolle eines Ministers obne Ministerium“ ipcclen zu müssen, erklärte, daß, da Herr von Barante nicht bleiben wolle, er auch die ihm zugedacht? Ehre ablehnen müsse; und so wird die neue Combination unmöglich werdcn.“ *- Der Zmpartial sagt in einer Rachschrift: „Wir erfahren in diesem Augenblicke, daß alia Pläne zu ministeriellen Arrangements neuerdings ge- cheicert smd, und daß der Marschaii Soult dem Könige aber- mals erklärt hat, daß er fich außer Stande sehe, ein neues Ka- binet zusammen useßen. Dcrselben Vcrfion zufolge, hätte jekzt dcr Marschall "érard den früher dem Marschall SoUlt übertra- genen Auftrag erhalten, und er sey es, der sich nunmehr mit der Zusatnmenseßung des Ministeriums beschäftigen werde. Wem: dem so wäre, so würde es kaum möglich seyn, mit der BiedunZ des Kabinets vor Mittwoch zu Stande zu kommen, und dam: würden in der Kammer unfehlbar die Interpillaxionen des Hrn. von Sade stattfinden.“

Das Journal des Débats fängt nunmehr auch at:, s1ch über die Wirkungen der verlä0gkrten ministeriellen Kxists zu be; unruhigen. Es sagt: „Wir wissen, daß es schwer iii, cin Mi- nisterium zu bilden; es giebt in der Majorität der Kammer meh- rere NüanCen, denen man zu genügen suchen muß, und es er- beischc ungcm-rén viel Klugheit 11110 Gewandtheit, um alle Hin,- derniffe zu beiicgen. Wir wundern u'ns daher nicht über die Langsamkeit, mit der das Werk vorschkeltkt; aber wenn wir uns auch nicht wundern, so_ smd wir tie; betrübt beijdem Anblicke xiner so seltsamen Lage, und wir glauben, daß die Gefahr sich Zn. dem Maße vermehrt, als Stunden und Tage erfolglos ver-

“ßen.“

Der Constitutionnel enthält Folgendes:, „Man wird bemerkt haben, wie angelegen es fich die Englischen Journale “9" las]"en, niche„ allein den gegenwärtig zwischen Frankreich und

der Regierung der Vereinigten Staaten bestehenden finanziellen

Preußische Staats-Zeitung. [&

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“erlin, Dienstag den 17ten März

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J7ähe zu bevöack)ten. , , ' “M;-YYW'I"- :*?" .*'LE-*;:k7;.7;l- .' -.“-,".“..*.“.'..:*."-...-I?._',.-'*'k-____*__-*-_-:_1:;_-*_:7-Z*_;:-:“ -:-_-«_-- -. ...» «-.-,..., , "**-"" .

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Schi: noch mehr zu erhitzen, sondern auch die Gefahr eines Krieges zwischen beiden Nationen als Unvermeidlich darzustellen. Heute sprechen ste von den in den Häfen der Union stattfinden- den Rüstungen und morgen von Flotten, die sich in einigen Hä- fen annkreichs versammeln WÜWM, um die Drohungen der Amerikanischen Regierixng zurücszWeisen. Diese Taktik hat ih- ren Zweek. England hat immer die freundschaftlichen Verhält- nisse zwischen Frankreich und Nord-Amerika mic mißtrauischen AuZen betrachtet; es sucht dieselben zu fiören; das ist in der OrdnunH, weil es wohl weiß, daß die AUianz' zwischen jenen beiden ölkern für die Gewaltskreiche der Britischen Marine eine unübersteiglicye Schranke isi. Es ist möglich, daß einige Vorkehrungen, einige VorficHts-Maßregeln in den Nord-Ame- rikanischen und in den Französischen Häfen getroffen worden sind. Wenn zwischen zwei Völkern cin Kollidiren der gegensei- tigen aneressen stattfindet, so ist es sehr natüi'lick), daß jedes der- selben den festen Wunsch an den Tag legt, seine Rechte aufrecht zu haltan, und daß es darauf bedacht ist, seiner Re- gixrung und seiner Flagge die gebührende Achtung 1! sichern. Um was handelt es sich zwischen uns und den TZereinigten Staaken? Um die von dem einen Theile verlangten und von dem anderen noch einer Erörterung untertvorfenen Liquidation einer? Schuld. Welche Wege müssen in einem solchen Falle be- folgt wsrden? Einzig und allein die der Gerechtigkeit. Die- j-cnigzcn, welche die wirklichen Streitkräfte der Union und die ungeheuren Hülquuikien Frankreichs kennen, lachen Übcb' den Gedanken, daß die Amerikaner uns wirklich ihren Willen durch Zwangs-Maßregeln auferlegen könntcn. Wir wollen nicht zu Prahlereien unsere Zuflucht nehmen; (1er dies Etats der Ma- rme liegen vor, und Jedermann kemi: dic göoßc Ueberlegenheit unserer Sse ; Streitkräfte. Wir WOUOU 110111? Matrosen nicht gerade für die ersien der Weit erklären; aber in der Schlacht würde sich die dryifarbige Flagge auf eine würdige Weise mit der Nord : Amerikanischen messen. Es wird nicht dahin kommen; wir h:“.ben es mit einem ruhigen und freien Volke zu 13101, welches sic!; nicht leicht zu Ueberei- lungen hinreißen läßt. Die Vereinigk'cn Staaken wissen, daß man auf die Majoritäc der Kammern [TMM duscl) eine ruhige Haltung, durch den Augxnschein des Rechtes und durch die rich- tige Würdigung der Interessen einwirkt, als durch Fanfarrona- den, die höchstens dazu dienen können, Kinder in Furcht zu ja- gen. Wenn die VcrciNigten Staaten die Gerechtigkeit für sich haben, so isi" die DepUtirten-Kammex aufgeklärt und billig ge- nug, dies einzuiehen und einzugestehen. Wenn dies aber nicht der Fall ist, so wird sich die Französische Nation nicht durch einige Fregatien einschüchtern lassen.“

Von Ferm Viennet wird nächstens eizxc neue Broschüre unter dem „ical: „Uober die Gebrechlicsseiten unserer Zeit“ er- scheinen.

Großbritanien und Irland.

Parlaments;Verbandlungen. Oberhaus. Siz- zung vom 6. März. Auf die vom Grafen von Roden be- reits in einer früheren Sikzung anZokéindigte Frage antwortete heute der Herzog von Wellington, daß es die Absicht der Regierung sey, im Laufe dieser Session eine Erhöhung der zur Untersiüizung der Natio:1al-Schule0 in Irland veranschlagten Summen zu fordern, weil an mehreren Orten neue Schulhäuscr gebaut werden müßten. Der Graf von Radnor trug aus“ die Vorlesung von Abschriften der Eibe an, die, wie U' sagte, junge Leute von 16 bis 17 Jahren bei ihrer Immatriculacion an der Universität Cambridge schwören, und wodurch sie für ihr ganzes Leben gewisse Verpflich1ungeneingchen müßten; er hielt es für sehr unrecht, daß man Jünglinge in diesem Alter, wo sic fast noch Kna- ben zu nennen seysn, an den Universitäten Oxford und Cam; bridge C'ide ablegen ließe, dercn eigentlichen Sinn sie nicht be- greifen könnten, und deren Inhalt sie zum Theil gar nicht ein- mal ;_u erfüllen bärtxn. Der Herzog v. Wellington (Kanzler der Universität Oxford) beklagte sich darüber, daß der edle Graf ihm nicht angezeigt k,abe, daß er auch die U::ivcrfität Oxford in den Kreis seiner Bemerkungen ziehen würde, damit er (der Hor- zog) steh auf eine CUVÖOÖSPUUZ härte vorbereiten können; Übri- gcns sagte er, daß der Vorlegimg der geforderten Dokumente nichts entgeg;nfteh-*. Die Bischöfe von Llandaff und von Gloucester vertheidigcen den an den Univcrfitäten übli- chen Gebrauch der Eidlciskung und behaupteten, der Eid, den die Zöglinge zu schwören hätten, sey kurz, klar und allgemein verständlich; überdies würden die damit verbundenen Zweeke und Vcrpfi1chtm1gen den neuen Ankömrnx lingen auf den Univeksitäcen in den msisfen Fälien genau aus- einandergeseßt. Lord Bkougham sagte, er wolle die Debatte nicht verlängern, da er viellsichc nicht me 1“ von der Sache wisse, als der Kanzler der Universität Oxford ( clächter). Der jeßige Gebrauch, meinte er, f:"1hre dazu, daß Eibe gcleiste: würden, ohne daß man wisse, wozu man dadurch verpflichtet werde, und daß die Bedeutung des Eides ganz in Verruf käme; da die alten Univcrficäcs-Stacuten 11iéi)t mehr für das jetzige Zeitalter Paßten, so sollten fie abgeschafft und nichc'ferner um kleiniicher Bagatellen willen Eide abgcfordert werden, zumal da es den Stu- direndcn ind.;lich sey, gegen Bezahlung von 6 bis 8 Pence das Franic zu umgehen. Das Haus vertagte sich um 10 Uhr bis

iontag.

Unterhaus. Sitzung vom 6. März. Bei Eröffnung der S*ikzung wurden die Zusaß-Artikel zu dem Quadrapei-Ai- lian -Traktat auf die Tafel des Homes niedergelegt. ..i' r. Ward erke“ rt? darauf, daß er in dcr Zrländischen Kirchen- rage gern “dem Lord John Russell den Vorrang lassen und seinen dessau- sigen Antrag mit Rüokjichc auf den von Letzterem angekündigten zurücknehmen wolle; er fügte hinzu, daß er die Motion des ed- len Lords, die derselbe am 2311en d. in dieser Hinsicht u machen beabsichtige, unterjikißen werde. Der (gestern unter London er- wähnte) Antrag des Herrn Sheil wurde nach einigen Debatten über die Orangisteri-Vereine in Irland, die mitunter in bittere

Persönlichkeiten zwischen den beiden Parteien ausarteten, indem

.1836.

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die Opposition den Ministern wieder, wie in einer früheren Sisung, ihre Vorliebe für jene Vereine vorwarf, nicht eher angenommen, als bis der Antragsteller sich bereit erklärt hatte, den Theil seiner Motion, der sich auf die Vorlesung von Schreiben des Lord Manners bezog, in denen dieser als Lord-Kanzler von Irland fich über die Geseswidrigkeit der Orangisren-Logen auSgesprochen haben fonte, zurückzunehmen. Sir R. Peel las unter “Anderem zu seiner Rechtfertigung eine Stelle aus einer im Jahre 1827 1111 Unterhause von ihm gehaltenen Rede vor, worin er erklärt hatte, daß er, wenn er in Irland als Privatmann lebte, allen seinen Einfluß aufbieten würde, um die Orangisten-Bereine zu unterdrücken; durch ein Geseß aber, sagte er, ließe fich die Bil- dung solcher Vereine, wenn sie nur keine “geheime Eide hätten, und die Außschließung der Katholiken von denselben nicht verbie- ten. Herr O'Connel] zeigte jedoch an, daß er am 27sten 0. auf die Resolution antragcn werde, daß die Vereine der Oran- gisken geseßwidrig seycn und unterdrüékt werden müßten.

Oberhaus. Sißung vom 9. März. Der Graf von Roden überreichte eine Petition von Dumbartonshire zu Gun- sken der Schottischen Kirche, was Zu einer kurzen Debatte über den- Theil der Thoon-Rcde Veran assung gab, worin der Bau neuer Gotteshäuser für diese Kirche versprochen wird. Der Marquis von Bure versicherte, diese Stelle der Thron-Rede sey von der Bevölkerung Schottiands mit der größten Freude aufgenommsn worden; der Graf von Roseberry aber erklärte dies für ungegründet und behauptete im Gegentheil, daß man in Schottland einem solchen Plan sebr abgeneigt sey; man Wolle daselbst, sagte der Redner, daß der Bau neuer Kirchen der freix willigen Subscription überlassen bleibe oder (1110 dem Ueber- schuß" der zu kirchlichen Zwi'cken bewilligten Fonds bestritten werde, nicht aber, daß das Parlament besondere Summen dazu bewilligen soUe.

Unterhaus. Sißung vom 9. 9321173. Die Bill in Betreff der großen westlichen Eisenbahn wurde, ungeachtet der Opposition des Marquis von Chandos, zum zweitenmal ver; lesen. Sodann brachte Herr Handley eine BiÜ ein, wonach der Viehmarkt von Smithfield an einen Platz außerhalb der Hauptstadt, nämlich nach JSlington, verlegt werden soll. Unter den verschiedenen Bittschristen, welche darauf überreicht wurden, befand sich auch eine von einem Geistlichen, der den Vorschlag machte, daß ausgeoisnte Pfarrer auf eine Art von Halßsoxd ge.» seßt werden, und daß die dazu nöthigcn Fonds aus den Kimber:- Sinekuren hergenommen werden sollten. Den größten Theil dél' Sitzung nahm eine Debatte über den Zustand von Kanada hm- weg, veranlaßt durch eine von Herrn Roebuck überreichce Pe- tition von Mitgliedern des Versammlungshauses von Unter-Ka- nada, worin dieselben um Abstoßung mehrerer BeschnMden bitten. Der Hauytpunkc dieser Beschwerden War, daß die Ko- lonie genöthigc sey, eine Kirche zu unterhalten, zu deren Lchren fiel) die größere Masse der Bevölkerung nicht bekenne; wenn man, meinte Herr Roebuck, in dieser Beziehung durchaus stockblind gegen die gerechten Beschwerden der Kolonisten bleiben wolle, so würde es mit Kanada eben dahin kommen , wie mit den Verei- nigtin Staaten (hört, hört!), bcsondsrs da ersteres das Beispiel der leßteren so dicht vor Augen habe und den Zlücxklicben Zu» stand sehe, in welchem sich die Bevölkerung diescr; Staaten ge- gen die von Kanada befände; 1,300,000 entschlossene Geister scyin bereit, sich bei der ersten Gelegenheit gegen ihre Unter- drücker zu kehren und mit ihren repbblikanisckxen Nachbarn ge-c meinschaftliche Sache zu machen; 4 Fünftel der Bevölkerung be.- ständen aus Katholiken, denn es kämen in Kanada nur 60,000 Protestanten auf 500,000 Katholiken, und doch habe die Regie- rung sich der den Jesuiten gehörigen Fonds und Anstalten bc- mäci)tigt und die ersteren um Boston der Anglikanischen Kirche verwcndet, die lekzteren in asernen umgewandelt. Herr Sprinq Rice (der unter dem vorigen Ministerium Staats : Secrecaié für die Koloniexn War) cadelte den Ton, in welchem der vorige Redner diesen Gegenüand behandle, und sagte, er verursache dadurch solche Schwierigkeiten und Hindernisse in dem, wm; zum Beftan jener Kolonie geschehen könne, daß er vieUcicHr in seinem ganzen Leben nich? wieder im Stande sey, das wieder" gut zu machen, was er dadurch verdorben. Ec rechtfereigie so:- dann die von der vorigen_Verwaltung in Bezug auf Kanada getrof- fenen Maßregeln und fuhrte namentlich an, daß eine Komrüisfion zur Untersuchung der Beschwerden dicser Kolonie ernannt wor.- den sey, die aus den rechtlichsien Männern bestanden und 6:0 die Sache aufs ernstlichste habe angelegen seyn lassen. Auch Lord Stanley, der unter der vorigen Verwaltung ebenfalls eine Zeit lang dem Kolonial-Dopartement vorgestanden hatte, übernahm es, diese Verwaltung und die von ihr ernannte Kom: missen zu reckztfercigen. Sir R. Peel cndlich erklärte, daß eine der ersten Angelegenheiten, welche die jeßigen Minister in Berathung gezogen hätten, der Zustand von Kanada und dic Noehwendigkeit ciner Verbessekung desselben gewesen sey, und daß der König zu diesem weck den Lord Aylmer, einen v:)“curtheiisz frcien und mit den Verhaltnissen dicser Kolonie vcrtrautxn MaM, dazu auSersehcn habe, sick) nach Kanada zu begeben, die B;.- dürfnisse und Wünsche der Einwvhnec zu uncsrsuchen und der Re- gierung seine Ansichten darüber mitzmheilcn. Nach Beendigung dieser Debatte kündigte Herr Hume an, daß er am Freitaqc darauf antragen werde, die Subsidéen nur auf 3 Monate Zi; bewiUigen. Tim SCHUH? der SHUUI machte Herr Bagshaw auf die Angriffe der Kaffcrn gegen die Kolonisten des Cap auf- merksam, worauf Sir G. Clerk, Unter-Sccretair dcr Kolonieen, erklärte., daß die Regierung dem Parlament darüber nähere Auf- schlüsse ectheileu werde, sobald sie erst dsrgleichcn werde erhal- tet: haben; bis cht abcr könne er! nur so viel sagen, daß die Kaffern durch das ungerechte Benehmen einiger Kolonisten go- gen sie gereizt worden reycn.

London, 10. (März. 'Ihre Maj. die Köni in muß seit es- nich Tagen wegen UnpäßLechkxit das Zimmer [) ten. Es heißt, „3 re Majestätm würden übermorgen, nach dem für diesen Tag

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