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ZNYFrßten Kabinetsrath, sah auf einige Zeit nach Windsor be- r e .
* Die Oppofitions-Blätter bleiben bei ihrer Behauptung, daß dre Stellung des Ministeriums immer kritischer werde, und weisen zur Begründung ihrer Anstcht besonders auf zwei nahe bedrrftehmoe Anträge im Parlamente hin,?«von deneü, wie fie memen, die eine oder die andere, wenn néchc den Umsiur , so koch wenégftens eine Modification des Kabinets hrrbeif hren muss?. „Der erste ist der in der gestrigen Sitzung des Unter- harescs von ?errn Hume zum 13cm d. M. angekündigte Antrag, daß die Su sdéen nicht einmal, wie er in der Sisung vom 6ten d. Wollte (s. das gestrigeBlatt dcr Staats-Zeituna), auf 6, sqndern nur auf 3 „Monate bewilligt werden sollten. .Der Cou- rter behauptet, dieser Antrag mache dem Premier-Minister sehr »TerSorge und habe den König sogar "veranlaßt, seine am Don- nerstag beabstchtigte Abreise nach Windsor noch bis nach der “Erledigung dieser Angelegenheit auSzuseßen. Der andere An- trag , von dem die Opposcions -Blätter meinen, daß er eine Lebensfrage für das Ministerium sey, ist der des Lord John Russell in Betreff der Irländischen KérchenzGÜter, der am 2311er: d; M. zur Sp_rache kommen und von Herrn Ward," der seine etgene auf denjelben Gegenstand bezügliche Motion deshalb zu- rückgenommen hat, unterstüßx werden wird. Als die wichtigste Angelegenheit für das Ministerium nächst jenen beiden Anträgen brzrcchncy diese Blätter die von Lord Chandos im Interesse der ackerbautretbendrn Klasse der Bevölkerung vorgeschlagene Aufhe- bung der Malz-Struer, welche heute Abend im Unterhaus: auf der Tages-Ordnung steht. „Die Aufhebung dieser Steuer“, sagt der Courier, „Welche natürlich von den großen Grund- deuxzrrn sehr gewünscht wird, würde das Land auf einmal einer jährltckyen Emnahme von 5 bis 6 Millionen berauben, und schon (UFS O_tesem Grunde muß Sir R. Peel fich dieser Aufhebung T_YÖLMHUJ; indeß. wird der Sieg des Ministeriums in dieser Sache em seltsamer seyn, und Sir R. Peel wird ern- sehen MMW, worüber steh Niemand täuschen kann, daß er im Unterhause auch da , wo er zu siegen scheine, slch WL-sentlich in der Minoritäc befindet, denn die HochzTories JU Kabinet und in der Verwaltung, Sir Comard Knatcvbull, Herr A. Baring, Lord Lowther, Lord Stormont, Graf von Lincoln, Graf von Darlington, Oberst Perceval, Sir R. Gor- don, Sir Ph. Durham und Andere, we1che persönlich bei jener Aufhebun aufs stärkste interrsfirt sind und von jeher den frü- heren des allfigen Anträgen des Marquis von Chandos beitraten, w-rden nun in ein höchst unangenehmes Dilemma verseßt Werden, und gegen ihren eigenen Vork rel, gegen ihre hartnädkigsken Grundsätze skimmen müssen," wei die Regierung diese Einnahme icht nichr fügléch aufgeben kann.“ Uebrigens wird in den heu- tigen Börsrn-Beréchtcn des Courier und des Globe mit ziem- licher Bestimmtheit die Erwartung aus esprochen, daß das Un- rrrhaus den Antrag des Marquis von handos verWerfen werde, welche UeberzeUgung auch auf den Stand der Fonds günstig wirkte.
Der Fürst Esterhazy hatte gestern, nachdem er die Nachricht Bom Tode des“ Kaiser Franz erhalten, eine Unterredung mit dem Herzog von Wellington im auswärtigen Amte. Auch der Bayrri; sche Gesandte, Graf Jenison, stattete Sr. Gnaden einen Besuch ab.
Der Graf von Haddington, Lord-Léeucenant von Irland, ist nach Dublin zurückgekehrt.
Lord John Russell ist dem Grafen Grey, der mit Lord Sprtsrkcer morgen hier erwartet wird, nach Woburn entgegen- gercc . . Am Donnerstag Abend oder am Freitag Morgen find der Herzogin von Gordon für 60,000 Pfd. Juwelen gestohlen wor- den. Sie war am Donnerstage, bei Gelegenheit des Cercle bei Hofe, aufs glänzendste mirJuwelen von unermeßléchem Werthe _aescvmückt, die fie bei ihrer Nachhausekunfc in ihrem Ankleide- Zmnner ablegte. Am nächsten Morgen, zwischen 10 und 11 Uhr entdeckte man den Diebstahl. Die Untersuchung ergab durchaus keine Spur eines gewaltsamen Einbruchs; es ist daher kein Zweifel, daß die Entwendung durch Jemand geschehen rst, der mit der Einrichtung des Hauses bekannt war. Als Ihre Ma- jestät die Königin von diesem Verluste der Herzogin yon Gor- don hörte, ließ fie ihr sogleich durch Lady Howe von ihren Imo ; len so viel anbieten, als tie einstweilen bedürfe.
Lord Cowley hat seine Reise nach "Paris noch nicht ange- treten, auch ist sein Gepäck noch nicht ein eschiffc worden.
Herr Magennis, ein Neffe des" Gra en De Grey, soll den Befehl erhalten haben, unverzüglich mit einer Mission nach St. Peter!;burg abzugeben.
Am Sonnabend hat Namik Pascha den Themse-Tunnel besucht.
Herr Henry Lytton Bulwer hat auf das von einer De- putation des Kirchspiels Marylebone an die Repräsentanten des: selben, Sir S. WhaUry und H. L. Bulwcr, in Betreff drr Subfidien-Bewilligung gerichtete Schreiben (s. Nr. 73 der St. Ztg.) Folgendes geantwortet: _
„Meine Herren,! Ich zeige Ihnen den Empfang des Brrcfes cm, womit Sie mich bechrten, und der, wie ich sehe, auch den 'Ta- gesblättcrn mitgetheilt worden 117. Was Ihr Erüaunen über der so schneu erfolgte Geldbewiüigung betrifft, so wird dasselbe verschwin- den, wenn Sie erfahren, daß noch gar keine Bewilligung der Art stattgefunden hat. Wenn irgend eine Frage in Betreff der Subst- dien dem Hause vorgelegt wird, so werde ich miri), wie ich dies bis 1"th bei andern Fragen gethan, stets durch Berückschtignngxdes allgemeinen Interests leiten lassen, und bin ich immer bereit, Über die Gründe mrines Benehmens Rechenschaft zu geben. Der Be- säMß, auf den ich jetzt antworte und den ich mit Achtung empfan- gen habe, bat (ich. muß es fret gestehen) zagletch roßen Unwixlcn rn mir erregt. Dre Gcfinnung, in der er abgefa t ist, entsvrtchr vollkommen der mcinigen. Er wurde auch, wie ich verschert bin, von patriotischem Eifer und von schwer zu unterdrückendcn Wün- schen, sowohl für die Ehre der Körperschaft, welcher Sie angehö- ren, als für die Ehre derer, welche diese Körperschaft repräsentircn- eingegeben. Dennoch muß ich vemcrken, daß es kxin Verfahren akcvt, das so wohl berechnet wäre, meine Nützlichkeit zu vermen- dera und Ihren Charakter herabzusetzen, als das von Ihnen br- folgte. In Zeiten, wie die jetzigen, is es natürlich- daß See auf da; Benehmen Ihrer Repräsentanten höchst aufmerksam smd: aber an solchen Zeiten sollten Sie auch bdrhü vorschtig seyn in der Wahl Ihrer Revräsentanten. Ick bm entweder ein ehrlicher Mann,“ und dann muß man mir trauen, oder ich"bin es nicht, und dann hätten Sie mich nicht wählen sollen. Im Laufe meiner Wahl habe ich häufig meine Grundsätze, undden
Gang, den „ich zu befolgen gedachte, dargelegt; wenn Sie ir end»
etwas in meznem Benehmen ünden, das damit im Widerspruche cht, so haben Ste nicht nur das Recht, sondern nach die Vervficchtung, es mir anzuzekSM- Ick fühle mich indeß veranlaßt, zu sagen, daß, da die Ansichten, Welche mich ins Parlament gebracht baden, das Resultat meiner eigenen rnbigen Ueberlegung snd, die Werse, in der ich, jenen Ansehke" zufolge, im Parlamente handeln wrrde, auch das Resultat meinrs eigenen unabhängigen Urtbeéls seyn wrrd. JU; habe nur noch ZU bemerken, daß WEM, Welche Sie mir übertragen ha- ben und die ick) tief kmpßnde- Mich wo möglich. noch begieriger als f"üher machen Wkkd/ meme Entscheidungen durch keine andere Ge- snnungen leiten zu lassen, als durch solche, die unmittelbar aus dem
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gewissenhaften Wunsche, die Wohlfahrt drs Landes zu brfdrdern, entspringen. Ich habe die Ehre u. s. w. Henry Lytton Bulwer.“
Der Courier ist über obigen Brief des Herrn Henry Lyt:„
ton Bulwer sehr aufgebracht und sagt, derselbe sey kein Sir Francés Burdctr, um eine solche Sprache führen zu können. „Dies Blatt macht übrigens darauf aufmerksam, daß Sir H. L. Bulwer mit Herrn Richards, Mitglied für Knaresborough, bei Sir R. Peel zu ONittag gespeist habe. Herr Richards“, dem auch vorgetvorfrn wird, daß er seine Meinung geändert habe, hat folgenden Brief an den Herausgeber der Morning Chro- nicle geschrieben: „Mein Herr! Ich würde es nicht der Mühe worth gehalten haben , auf den geweinen und boshaften Artikel in Ihrem heurigen Blatts zu antworten,wenn Sie es nicht für gut gefunden hätten, ein anonymes, angeblich von meinen Konstitucnten an mich erlassencs Gesuch zu publizirrn. ,Ich Weiß sehr Wokzl, daß xu Knaresborough Alles angewendet tvorden ist, um ein Gesuch, worin ick) ur Aufgebung meines ParlamentOSißer; aufgefordert werden ollte, aufzubrin- «gcn. Allein ich habe erfahren, daß man nur wenige Unrcrzeich- nungen bat erhalten können, und bés |U dieser Stunde ist mir kein Gesuch der Art zugegangen. Soltr ich ein solches erhal- ten, so hoffe ich, daß meine Antwort so seyn wérd, wie es" ei- nem unabhängigen Mitglied des Unterhauses gebührt. Ick habe die Ehre u. s. w. I. Richards.“
Die Direktoren der Ostindésckxen Compagnie gaben am Sonnadend dem neuernannten General-Gouverneur von Ost- indérn, Lord Heytcsbury, und dem Befehlshaber der Britischen Streitkräfte in Indien, Sir Henry Fane, ein großes Diner, wozu auc?) sämmtlxche Minister eingeladen waren. Sir Robert Peel sprach in höchst lobendrn Ausdrücken von Lord Heytesbury und bemerkte in Betreff der Ernennung des Sir H. Fan:", daß es wohl keinen Eingeborenen von Indien gebe, drr, möge er auch noch so unbekannt mit der Europäischen Geschichte seyn, daran SWLl'frC, daß demjenigen Mann, welcher das Vertrauen des Herzoas von Wellington befilze, das Kommando der Armee in jenem Lande übertragen werden müsse, wo der Herzog seine ersten Lorbeern gewonnen habe. (Großer Beifall.)
Dcr Hampshire Telegraph vom 72211 0. meldet, daß die Englische Flotte untcr Sir Zofias Rowley durch eine De- prschc des Britischen Gesandten m Konstantinopel, Lord Pon- sonvw, von Malta wieder abberufen sry, und fügt hinzu, dieselbe ssw am 7. Februar plößlick) in See gegangen, Die abgesegelte
. “Flortr beüand aus 6 Linienschiffen, 3 Fregatten und mehreren
kleineren Fahrzeugen, und ihr war eine Fregatte mit versiegelten Depeschen vorangegangen, welehe man direkt nach den Darda- nellen beßimmt glaubte.
Briefe aus Tripolis vom 25. Januar melden, daß der Britische Konsul, Oberst Warréngkon, und der Capitain Mandy, Befehlshaber der „Favorar“, den dortigen Kaufleuten angezeigt haben, daß das Englische Ministerium das von ihnen in Be- treff drr Blokade der Küste durch den Pascha Ali dcsolgte Ver- fahren billigt. Es" ist daher beschlossen, daß, obgleich die drei bewaffneten Fahrzeuge des Pascha's für den Winter abgetakclt sind, die Blokadr dennoch als fortbestehend betrachtet wird, in- dem dée Batteréeen des Kaskells und der Stadt den Eingang in den Hafen von Mescéa einigermaßen beherrschen. Der Bri- tische Handel unter Britischer angge wird jedoch an jedem Punkte der Küste außer dem Bereiche der genannten Batterieen geseß- lichen Schuß finden. Der Französische Gcneral-Konsul hat fich nach Malta eingeschifft.
Die Zeitungen vorn Cap reichen bis zum 3. Januar und sknd voll von Beréchcen über die Aufregung, welche in dieser Kolonie herrscht, da die Verwüstungen der Kaffern an den Gränzen derselben noch immer fortdauern. Fast aUe Personen, die mit diesem Volksstamm Händel trieben, waren ermordet wor- den, und die Wkéssons-Stationen standen leer. Jndeß schienen die Einwohner von Graham'swwn doch die zuvrrfichtliche Hoff- nung zu hegen, daß sie jedcn AngriK würden abschlagen können. Die Einwohner der Kapstadt hatten sich zum freiwilligen Mxlizz dienst crboten, falls der Gouverneur die regulairen Truppen alle aussenden wollr. Dieser hatte jedoch ein Regiment zur Ver- fiärkung drr Gränz:Trr-ppcn für hinreichend erklärt; er selbst onte nach der Aigoa-Bai abgehen.
Berichte aus Canton vom 25. Oktober stellen es außer Zweifel, daß an dem Tode des Lord Napier nur das Verfahren der Chincfiscven Behörden die Schuld trägt. Der Theehandel ging Übrigens srincxz ungestörten Gang fort, „aber“, fügt die Times dieser Nachricht hinzu, „die unserem Repräsentanten angeehane Schmach war noch ungerächt.“
Die neuesten Berichte aus New-York reichen zwar bis zum 14. Februar, also weiter, als die zuickzc gegebenen, melden aber nichts Neueres über die Entschlüffr dcs Repräsentanten- Hausrs in Brng auf die Franzöxische Frage. Dem Präsidenten stand ein persönlicher Streit mit Herrn '),)oindexter, Mitglied des Senats, bevor; jener soll den Verdacht geäußert haben, daß der Letztere bei dem auf den Präsldrncen gemachten Mordversuch die Hand im Spécle gehabt habe; Herr Poéndexrcr ließ den Ge- neral Jackson darüber befragen. Die Antwort des Präsidenten ist nicht bekannt geworden; dock) sagt der Telegraph, „er habe der Beleidigung noch Beschémpfnngrn hinzugefügt“, und ein an- der? New-Yorker Blatt meänc, die Sache könne dabei nicht blei en.
2st Mexiko smd wérder Nachrichten von dem Ausbruche eines" Zwistcs zwischrn Santana und Bustamrnte eingegangen.
- - London, 10. JNärz. Die Minister befinden sich dermalen in keiner sehr angenehmen Lage, Der Sturm, welcher ihnen aus dem Vorschlage drs Lord Chandos, die Abschaffung dcr Malzsteurr betreffend, drohte, scheint zwar beseitigt zu seyn; denn als Sir Robrrc Peel den Vertretern der Grafschaften in einer Prévat-Konferenz die Unmöglicdkeit vorskrllte, jrßt eine Summe von 5 Millionen aus den jährlichen Steuern zu ent- bchren, oder eine andere Sccurr an ihrer Stelle zu erhal- ten, erklärten sci) nicht nur véelc Tories, sondern auch fers? alle Whigs bereit, das Ministerium zu unterstükzen, falls Lord Chandos darauf bestehen sollte, diesen Abend den angekündigten Vorschlag zu machen. „Das wird“ er aber, um den Pächtern Wort zu halten, und alle die, welche von die- sen als Spezialfreunde ihrer Sache, ost-mit der Ausschlteßung eines Whigs, gewählt worden, können es mit ihm, ohne Gefahr, einen Staatsbankerott zu verursachen. Aber anders ist es mit einer Ankündigung des Herrn Hume, daß er darauf antragen würde, dir Subsidien nur auf 3 Monate zu bewilligen; weil, wie er meint, auf diese Weise der Gang der Regierung nicht unter- brochen, das Ministerium aber, dessen Versprechyngen allein man nun einmal nicht trauen könne, Zeit haben werde, Wrch die Vorsch1agung befriedigender Reformen, das Zutrauen d „ Parlaments zu er- werben, Welches sodann keinen Anstand nehmen würde, auch die Subßdien für die übrigen drci Vierteljahre zu gestatten. In;
zwisoden hat die Opposition im Laufe der vorigen Wo ', oi “war. Die Bank hatte fick) beständig _geWeigert zu be- Mögléchskes gethan, um ihr Mißtrauen als gegründet zucheernke „AmgSie sagte: „„Ich sehe den Fall, daß keme Ausgleichung sen. Unter den vielen dem Könige überreichten Dank-Adnss „ andere früher gemachte Porschüsss stattfindet) soll, und daß für die Entlassung der Whigs und Zurückberufung der die 13 Mill. Franen, dre mtr in Kasse bltebrn, und von befanden sch auch eine große Menge von Zrländischen Oran fck den Staat emkasstkken FONDS im Augenbl:ck_ des Aus- Logen. Nun ist es schon längst von allen Whigs als Axio „4,3 der Revolution von 1830 hekkübkkSU-_ schuldig bin, so aufgestellt, daß diese Logen nicht nur die Ruhe des“ Landesg n-n ich doch recht59ülkig “| nach der chuedatton zahlen, fährden, sondern auch wegen des bei der Ausnahme u lej| zvoéschen Holland uyd Belgien dem Inhalte des Traktats den geheimen Eides, und der Zeichen, woran die ingewé , 15. Novembex WIL ZLMÜß statrfinden soll, Die als- ten einander erkenncn, gesrlzrbidrig find. Die Mitglieder ders: .nn gemacht? L'qudan" U?Uß das AÜWUM- WWU emes vor“ den sind alle Protestanten, und ihr Streben geht dahin, dei „den ist, sowohl für 9519? REOUUUJ, als für alle qndern che aufrecht u erhalten, so wie die Verbindung mit England „mmen bestemmen, "110 WM" em Aktrvum vorhanden est, so welches für f?r das Mutterland ist, während dieKatholikcn „„ „o nieht Belgcen allem _den GenUß davor) haben. Bxlgien lange guten Grund gehabt, es als eine Stiefmutttrr zu betraq „„ Holland rverden es an dem Verhßltmsss der von jedem ten. Natürlich mußten diese Orangisten mit ihren ultra-prote er beiden Länder Während der Veremcgung entrichteten Auf- [kantischen Gestmungen sich auch vorzüglich zu den Tories ha gen theilen (Art._ 13. §. 5. des Trgktats vom 15. November). ten; und obgleich sie ettvas mit dem Herzog von Wellington „„ „js dahin kann 1ck Ws? FWW mcht aus den Händen grben, deffen Mitarbeiter bei der Emanciparéon schmollten, so kamen enn Belgien ist nur em Thetl des alten Königreichs der Reeder- ste doch bald durch die Uebrrzeugung, daß dercn Nachgiebigkez, „nde, dem ich schuldiq bin_, Und wenn Ick bexahlzex so WKW? nicht das Werk der Wahl, sondern der Nothwmdigkcic ivar chdadurch_MSmek Verpflichtung Ukchk rntledrth] So Yk“ wieder zu ihnen zurück, und zwar um so früher, als ste an den“ tärte sich die BM?- als "Uke? den) vortgen Mtntsterium “.", Whigs", welche großentheils wenigstens die Kirche eher (:ck-„ einer Anficht nach, für das Land, vehr vorthxtlhaftsr Verglxcch Hinderniß wie als Bindemittel zum dauerhaften Verein ansehen „wischen kam, M) MM," “' ÖW Sachen "1 SWW (1110 lteß- und im Ernste geneigt schienen, die Katholiken den Protestanm; | oben bemerkten _13 Mtlltonen zur VerfügMg der Belgisck)?" gleich zu stellen, keinen Haltpunkt finden konnten. Da nun egierung |U“?- dre alsdann zu thren) Vortheil zum AnkLUF dir Torres von ihrer Seite in Irland keine andere Stüßxkj-„x on Renten vierwendet wurden. Nur an dem Falle, wo dle)?- ben , als diese heftige Partei , so mußten sie natüW ber das Kapstal verfügen, würde, müßte fie es ersetzen, und ihr Möglichstes clmn, fie an steh Zu fesseln. Daher denn„. „: Baur T_resorschei_ne tmc besttmmter Verfall eit, die W der Anstellung eines Perceval Und die Lrhebung eines Shaw, Ex„ “xerfaslzekk rmmer wreder durch neue erseßt w rden, abliefern- gorér u. A. in den Irländischen Geheimen-Rath, und auch „,. jeKammrrn kgmen aber m_chk „dazu, diesen Vergleich zu sanc- gnädége Aufnahme der Adressen ihrer verschiedenen Logen. Dj toniren; SM? ,'?“ länger als MJ?!" Zahl"? zur Prüfung “ÜL? ses Letztere erklären die ministerieUen Blätter nun“ damit, daßez isser Fragen ntedxrgesehte Kommnfion hat ihren Bericht noch bloß Sache der Form sry, da der König gern von Jedem Birt- icht erstattet. H'YUU [“I sonact) der Grund der gegenwärtigen schriften und Adressen annehme, und, wenn sch nichts gegenZ wierigen Lage mcht- aber der traurige erdackxt, den immer halt und Formeénwrnden ließe, allzeit gnädig; demnächst sey" | Hartnäckcgkeit der alten Bank [Zei .Eytrrchtung. der genann- auch das Geseßwédrige der Orangisten-Logen noch von keine 11 Summe M, den Gemüthern zUkUÉÜW- UNÖ ÖW BSUUHUUI- Gerichtshofs ausgesprochenworden, und die Antwort des Minis ir fie davon .lt) IWßM Operatwnen zu ihrem alleiyigen Nux- auf ehre Adressen entscheide nichts darüber. Natürlich in o„ «nmachte- dterer Verdacht l_ceß Ick bei Prüfung emcr andern Opposition nicht damit zufrieden, besonders der ZrländischeTh1 ufßeigendsn Rücksacht 1Uchk telgen. Die alte Bank kasfirtr bis- derselben. Sie besteht darauf, daß die Minister Abschriften], er alle SMUZÉMUUÖMÉU ein. Der Kontrakt IMI rm [SUM ner Adressen und der grgebenen Antworten produziren; abrrau ezember FU TW?- Sk? vrrlqngte UU" ?")? EW,?USWUI für des Kontraskes willen, Antworten,welche vor der Abdankungo., enégskens fünf Jahr? [kart emes, und [:ck keme “anderen „Herzogs von Wellington im J. 1830 auf Adressen von politisch edingungens als _NUW'I"? “,s Kontraktes SU- „ den sie Vereinen gegeben worden. Ferner hat die Jrländische Oppo it dem Kömge Walhelm geschlossen hatte, und ,der bröher von tion 4 verschiedene OROtionen hinsichtlich der OrangistenzLog zahr ZU Jahr erneuert wordrn YM?- DerMimskrr antwortete, angekündigt, um das Gcseßwidrige derselben in ihrer Verf - wolle ferner der Bank für EM .„zahr dle EmkasfikUna der Fonds
w' i r blutd'i i nvertrauen diese müsse fich aber der KontroUe des Rechnungs- sung, so re he [rst gen Abschtrn gegen ihre , Die Bank wollte nicht, und weigerte fich,
tholischen Mitbürger darzuchun. In der Debatte ofes unterwerfen. . * darüber stattgefunden, find die Minister hart öedr (handern Verpfiichtungeng als denen emes geWöhnlicheZ1 Ka:- worden, indem es einigen Mitgliedern des Kabine rrs gegen fernen Kommtrtenten zu unterwerfen. Dae Re- nachgewiesen wurde, daß sie mit jenen Vereinen in genauerV- “kung beharrte an threr FordkkUUI-„ Darauf erfolgte
bindunq stehen und se immer in ihrer efn' keit unter a c »- ie gewaltsame -_Maßregel von Seiten der Bank, daß fie den. Am schlimmsten aber ging es d(mHHchn Shaw,|w?lch2r lle Spqrrassen m den Provenzen untrrdrüokce. Sie erklärte wie alle Orangisten, ganz schonungslos gegen das neue Unt: ck zu du:)er _Maßregel durch den Rücktrrtt' der Staatskasse gr- réchtszSystem in Irland aufzutreten pflegte, Und jetzt mj" öthzgt, dte ste ihrer Agenten beraubr. Ste hyffte dadurch dre der Regierung gehört, Welche dieses System noch weiter aus; e'gcrrux_1g_ zu drpypularrfiren, und em „Geschret zu veranlassen. dehnen verspricht! - Gestern Abend ward von dem Erz-Dem "' MMM? ließ slch dadurch nkchk klkxschÜchMm UNd wußte gogen Roebuck eine Bjttschrjft von Unter-Kanada eingereicht erUncerdrückung der Sparkassen durch keine Mittel abzuhelfen, welche zu sehr interessanten Debatten Anlaß gab. Es wurde so "Misch?" kam es zu krmer Ausg__lercl)ung, Die BMk gab Ick wohl von Lo'rd Stanley und Herrn Rice, welche unter „, war das Ansehen, als liege thx nicht;: an der Staarskqffe; zm Whigs Kolonial-Srcretaére qewesen, als von Sir Robert P„runde lag ck“) “b““ dock) "khr vrel daran, well "hr m“ anerkannt,daß déeLagejenerKolonie höchst kritisch sey,:mookeAh men Zander M der ÖffeJIkllck)?" Meinung und das Be- skellungmehrerergerechtcnBeschwerdennichtlängrrverzögertwerde „SW IUP. "' de" PWVWM, Agenten 8T? babxkp die ses dürfe, Sir Robert machte zugleich bekannt, daß die Regierr lt den Rtmcffen bezrvhlce, “dre ße für rhre (,rnkgsßrung ohne Verzug einen Bevollmächrigten dahin abschicken werde, w“ “pan" ""V Miki)? kk." dre PNP'U'Y JU) Dtskonnrung rtn1chtcknn. ck“. nach Befinden jede billige Forderung sogleich und ohne w, te schried umntttejbxer an den .„Römg, und kündtgtr ahm ay, tere Anfrage bewilligen und alles Drückende abstellen solle. Ro “? fie ""t allrn_ ck““ MUMJNZUIM “UWSF“; DU" Kömg buck hatte die Frechheit, jm FAU den Kanadiern nicht unverzüg checkre das Schrrrven_seknem "))-unsrer. * Dreyer sah Wohl em, („ck ihr Recht wtderführe, mit einem AUfsraude zu droben, „„ aß das beste Mtttrl 1eyn würdc, eeronkurrenz x_u eröffnen, meinte, die Vereinigten Staaten würden ihnen dabei behülfl "" d“ „Tk "m eern Yorséwge 3U„Michku,"8 „""“, MUZ" seyn, Aber von allen Seikendrs Hausrs michrachtung uno - “Mk NUM" war, '" [“W“-“ÖMZ“ 917 ckck unauf-Työrlcch Zn" Plü- willen zurüokgewiescn, schloß er am Ende miteincrhöchstdemüthig ""I ihrer Statuten. Auf emnrar machte s“ 0“ Momcrucr, “(s Rede und versprach, sein Möglichstes zu thun, um die Gemüth on Segen der Regierqng bewtlltgt,- bekannt. In zwe: eagen beruhiaen zu helfen. Es ist diesen Abend Alles in der qespan “““" dee fü.“ ihr Kapreal erforderlrchcy 20 M'ane," gedeckt, testen ErWartung über das Resultat der Abstimmung Über d nd man mußte glie wetteren Subscrtprtonrn zurückwecsen. Der Malzskeuer. Denn während der „Courier“ für ewiß annim- erfasser des Proxexts, Hr. C' v. Bryucksre, hatte beiEmpfang der daß mit Hülse der Whigs die Minister die Mehrheit hab * dnigltchen Bewalltgung an Hrrrn Rothschrld nach Paras emen werden, thut der „Standard“, als wäre den Whigs nichts“ ourirr gescheét, um ehm Actten zu der neuen Unternehmung drohe Toms- vaß- Mm „„ Mw-aer «» » TT?“ZFZL;-s rxth'F'rxkxMxM YrrerrérsMrer
' R , .; gen würden, dieselben nacht am Rarer bleiben könnten. ionen Action unterschrieb. ZU gleicher ZM traf ein Agent der
N 1 e d e r l a n d :. aUpt-Banquierhäuser von Paris, André et Comer, Fould, Pac-
Aus dem Haaq, 11. März. Der Königl. Hof batgesre ard, Hagermann u. s. ro. ein, der Befehl hatte, Alies, was
* » ' - „ brig sey und sollte die Summe auch 15 bis 18 Millionen be- Lxxef?ZZYWYFZTeÜYLZEM den Kats“ Franz von Oesterrtl agen, z,u übernehmen. Es war aber schon zu spät. Kaum
“ar das Kapital der neuen Bank gefichert, als die alte stef) al.- B e l g i e n. Zn Bedingungen unterWarf, die se bisher verweigert hatte.
Brüssel, 11. März. Hiesigen Blättern zufolge, „ le gestand nun die Kontrolle des Rechnungshofes zu, und er-
- - .- - -- - ichtete eine Handels-Geseusthaft die an dem zum Empfange dre “mesker xm lzBegrth gde_tcvesrn,Avon den Kamnrern FI kk Subscriptionen beüimmten Trage Unterzeichnungen für 128 YSUMUYFYY YOJFÖZUFY' UIUerlaZlegunguY"r JPY, niuwnen Fr. erhielt, obgleich fie nur 10 brauchte! Zehe wird cn “ " . b . „ 5 3. IM“ , ': " e „ edem Unterzeichner nur der zwanzigste Theil der unterschriebe- én der Kamyme rr Zammel em neuer befesktgter Ort unter en Summe zuaetheilc. Diese Forderungen und Anerbietun-
Namen Leopoldstadt“ an ele 1 werden. Man Weiß 'edock) nich' „ „ . ob diese cZ.,)läme wieder aufgrggebZn oder bloß ausgesrßt 113017130117"d en Warrn m dem sirerrg_ festgesetzten Termine von srchs Srun- Dcr Französische Gesandte in Hamburg, Baron von V en betsammen. Drew Resultate führte die Errtchtung jener
- - - . enen Bank und war gleich bei ihrer Erscheinung herbei. us 0 - - “ , . . . ;FLISZthißßtasch FYZYTZHWMM“ hier eingetroffen. Ute alte reduztrtr r&ren Dtskonto von 4 auf 3;- pCr. jährlich,
. , - Ud da ste in den Statuten der neuen die Mö li keit sa , da"
, DeerekYnnte Abentrurer, Herr v?" PVUWÉOUWO h esci) in Handels-Unternehmungen einlaffen'tZerckde, so [TMM]? bet der epr sentantrnch.Kamr1rer eme Brtxschrtfr etngeretcht/ „, ste sogleich eine HandelS-Grsellschafc, die bestimmt ist, den MWM UZ ymoRestttmIF bmkl 9an Mtlstatr-Rang "achs" kadukten des Landes vielfachen Absatz zu verschaffen, und aus- M Inu FosiijÜrr“ licskemcexen rt haÉ'm Gutö-Be? „. „ 'äkkige Einfuhr zu befördern. Zet) schrieb Ihnen über diesen in der Gr/meinde Ampsn, unterhald 711), ein sch1echZeZ Ét' Umstand etwas uYständliclwr, weil “'. wahrschrinlich'im Aus- ch ande vielfach zur Sprache gekommen :|. Kömg Walheim ist
Land umarbeiten ließ hat dort Wenig! ens 60 Gräber entdet , . . . 2 , .. in mehreren derselbeß fanden sich sehr ut erhaltene Skelettk JYZYUNÖZFÜFP Bank fur "TZ AWM“ das th fast für
Ringe, Halsketten und kleine vtereckége ' Zedatllen, die aus d D e u e s ch 1 a n d.
„Zitszen Zehécenhherrühren müssen, werl man nie das Dasein d “ “" Se“ '" “.““- , “. Kas el 11 Mär re Köni !. o die Kur ür in ... Ueber dre neu gestiftete Belgische Bank géebt ems , nd Ihres H,Oh- die PrSJzesYnh Karolin? s;? ?Frskern Abefrrd [Lim
Wohlseyn von Meiningen zurück wieder hier eingetroffen.
der Allgemeineaneßtung befindliches Schreiben aus M „|M srl folgende nähere Auskunft: „Die im Laufe des letzten M' hre Hsh- die Frau Her ogin von Meiningen ist, wie wir ver- ehmcn, in erfreulichstcr Ernesung.
nats erréchteten Zankezt ?eFeYnf kdtie fortwährende BWZMZ
urrseres andes, eine-g tzzé «3 er igung in seinerUna ng n d . 13 Ver
Fett zu _erhalten. Dre eme dteser Banrn, die Belgische, “' ründIete .syerr.§xtl)e?xenseiT1i1w§jt?trxgék FetäÉtea-ats-YYJFLZ F;;
LMM nmd IoYÖng "ZwklskjiZkean-a [:?:-1 12331 Ya eraeuf1e821s ZLF MYM Mittheilung der im Februar dieseSZahres zwischen dem . . _ :" n ocke “ ' -. „ . , .
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sächlich dä"? Summen, WSU)? diese Bank, sowohl als Staa nchen, bei dem hohen Bundesrage oder der Königl. Preu ischen
Kasse als nach den aus ihrer Errichtung untcr dem alten K „r . . . . . nigreéche der Niederlande hervorgehenden Verpflichtungen n" egierung dahm 3" werken, daß das Wc *" Bockenhekm ““Im“
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Königl. Preußische Mélétair durch Kurhesssches ersetzt werde, i_velches dann ebenfalls Unter die Befehle des Kommandanten der m der Nähe von Frankfurt liegenden BundeStruppen gestellt werden könnte. Rach einer äußerst lebhaften Diskusfion erhiel- ten diese Anträge, ohne vorherige Verweisung an .einen Aus- schUß, die Genehmigung der Versammlung.
„Leipzig, 12. März, Gestern überbrachte dem dermaligen Regtcrungs-Komméssar zu Leipzéq, Herrn Geheimen Rath Frie- drich Albert von Langenn, eine Deputation des hieügen Stadt- Raths das Ehren-Bürgerrecht, welches ihm der StadtzRatl), m Uebereinstimmung mit den Stadtverordneten, drkrctirt hat.
München, 11. März, Der Königl. Bayersche Minister und außerordentliche Gesandte am Oetkerreéchischen Hofe, Frei- herr von Lerchenfeld, hat gestern die Reise nach Wien angetreten.
Aus Veranlassung der? kürzlich erfo1gtrn Todes des Kaisers Franz erinnern öffentliche Blätter an die originelle Art, in wo!- cher seine Geburt den Wienern verkündigt wurde: Maria The- refia war sert dem Tode ihres“ Gemahls (18. August 1765) we- der bei den Lustbarkeitrn des Hofes noch im Theater erschrenen. Es war am 19. Februar 1768, als fie Abends , in ihrem Kabi- nette arbeitend, durch einen Courier aus Florenz die Nachricht von der Geburt ihres Enkels Franz (des jetzt verstorbenen Kai- sers Franz 1.) erhielt. Ohre alle Begleitung stürzt se durch die Vorzimmer und die daran scoßrndrn Gänge in das Theater nächst der Burg, reißt die Hof-Loge auf, drängt slch durch die Kammerherren , ErzherÜge und Erzher oginnen unverhofft und unerkannt bis an den and der Loge hzindurch, und rufe mit entzück'cer Stimme in der ungekünstrlten Sprache ihres Volkes in das Parterre hinab: „Der Leopold hat a'u Burb'n!“
Wiesbaden, 11. März. Se. Herzogl. Durchlaucht haben wegen des Ablebens Sr. Majestät des Kaisers Franz 1. von Oesterreich, als ehemaligen ReichS-ObrrhauPtes, die gewöhnliche allgemeine Landes-Traucr für die Dauer von 8 Monaten in der Weise verfügt, daß sämmtliche Herzogl. Behörden sich der schwarzen Dienst-Siegrl bedienen sollen.
Oesterreich.
Wien, 11. März. Se. Majestät der Kaiser Ferdinand 1. haben, in Erfüllung des leßtrn Willens A(lerhöchstdcro höchstsez ligen innigst geliebten Vaters, wodurch Höchstehrem Geheimen Kabinets-Direktor Marcin das Klein-Kreuz des Orsrerreichischen Kaiserlichen Leopold-Ordens verliehen worden ist:, aber auch in eigener Anerkennung der erworbenen Verdienße drs von Sr. jetzt regierenden Majestät in seiner Bestimmung beibehaltenen genannten Kabinets- Direktors, demselben das Commandeur-Kreuz dieses Ordens taxfrei verliehen.
Jtalérrr.
Rom, 28. Febr. (Allg. ng.) Sicherem Vernehmen nach hat der Papst nicht sowohl eine Note an die Mächte ge- richtet, um“ sie einzuladen, den Gräueln des Bürgerkrieges in Spanien ein Ziel. zu seßen, sondern er hat diesen Wunsch nur bei einigen Gelegenheiten mündlich verschiedenen Diplomaten auSgedrückt. Vorher war ihm allerdings auf diplomarischem Wege der Vorschlag zu einer schriftkichen Verwendung gemacht worden; er hatte ihn aber abgelehnt. Ohne näher die hiefigen Ansichten über die Spanischen Angelegenheiten zu beleuchten, so betrachtet man doch hier allgemein als aupt-Ursache der dort vorfallenden Grausamkeiten den General odil, der uersk das Schreckens-System einführte, welches dann von den nführern des Prätendenten nur als Repre'ssalie retorquirt wurde. Daß von Seiten des Römischen Hofs ber“ drm zweifelhaften AUSgange dieses Krieges das Interesse der Kirche nie aus den Augen ge- lassen wird, ist natürlich, und liegt in den Pflichten des Pap- stes; daß er aber mir wehmüthégen Blicken jenen blutigen Bür- gerkrieg anseht und dessen Beendigung wünscht, ehrt seinen be- kannten frommen Sinn.
Es sind abermals“ mehrere Verordnungen erschienen, die auf Verbesserung der Verwaltunq Bezug haben. Nach einer Be- kanntmachung soll in allen Seestädcen des Päpstlichen Staates eine ()nmera (ji Commorexio errichtet werden, aus deren 9)?“- gliedern dann ein Handrlögrricht unter Oberaufstcht des Gouver- neurs der Provinz gewählt wird. Hier in Rom besteht diese Einrichtung schon seit geraumer Zeit, auch in mehreren Städten der Provinzen hatte das Brdürfniß dieselbe ins Leben gerufen; Zberfjßilzt erhalten sie alle em organisches Statut, woran es bis-
er 9 cr.
Der Karneval ist dieses Jahr so lebhaft als je; der Gio- vedi graffo, als der Haapttag des Festes, konnte fich an Glanz mit allen frühem messen. Masken aller Arten bedeckten den Corso; die Zahl der Kutschen [var so groß, daß sie oft nicht von der Stelle konnten. Die Römer zeigten sich in ihrer gan- zen fröhlichen Laune, das Wetter begünsiigte das Volksfest, und verschaffte den fich hier aufhaltenden Fremden den Genuß des Römischen Faschings“ in seiner ganzen ehemaligen Herrlichkeit. Einige Gerüchte ron Unruhsn, Welche ausbrechen sollten, hatten so wenig Grund als in den früheren Jahren. Indessen waren von der Regierumg alle Vorfichtömaßregeln getroffen. Einige Unglücksfälle trugen sch auch diesmal bei den Pferderennen zu,
Portugal,
Die Times meldet Folgendes aus Lissabon vom “2017er: Februar: „Es hat eine Veränderung des Ministeriums statt- gefunden. An die Stelle des Bischofs von Coimbra, der zum Pair ernannt worden ist, hat Freire des Departement des In- nrrn erhalten. Dem Grafen Villa Real ist das Departement der Wkarine und dem Herzog von Palmella das der auswärti- gen Angelegenheiten übertragen. Die Reduction des Minestr- riums auf die durch die Conßitution festazesekzte Zahl von sechs Mitgliedern wird untkreitig große Zufriedenheit im ganzen Lande erregen, und es isk, wie ich höre, jetzt nicht davon die Rede, den Grafen von Villa Real nach London zu senden, da die Regierung mit Sarmeneo's Benehmen am Britischen Hofe sehr zufrieden ist. - DéeDebatten in den Cortes : Versammlungen werden mit großer Mäßigung geführt. C'cwa zwanzig Deputirte tru- gen darauf an, dem Vice-Admiral Sartorius einen Dank zu votiren. .Das ganze Haus stimmte diesem bei, undder Marine- cMinister verficherte, daß auch die Mitglieder der Regierung mit Freuden ihre Zustimmung gehen würden. Miranda, der vorige Präfekt des Douro, bestätigte den außerordentlichen Eifer des tapfern Admirals für die gute Sache und die wichtigen Dienste, welche er derselben geleistet. Mehrere Deputirte, worunter der Marschall Saldanha, schlugen vor, auch den Herren Maslo und Perez in Dünkérchen einen Dank aözuskatten für die Unterstüz- zung der Portugiefischen Emigranten und Dom Pedro's. Herr Miranda trug endlich noch darauf an, dem Herrn Mendizabal in London den besonderen Dank der Cortes auszudrücken, für die großen Dienste, welche er der guten Sache namentliä) durch
seine Ausdauer zu einer Zeit geleistet, als Niemand stch ihrer annehmen Wollte.“
Vereinigte Staaten von Nord-Amerika,
Washington, 7. Febr. In der Senats-Sißung vorck» 2. Febr. ersuchte Herr Calhoun den Vice-Präfidcnten um das Verlesung eines auf das Attentat auf den Präsidenten Zack“)??- fich beziehenden Artikels im Washingtoner Globe, worin es heißt, daß der Mörder Lawrence, bei seiner häufigen Anwesenden rm Kapitol , durch die daselbst gehaltenen heftigen Reden gegen des,! Präfidenten , worin dieser als ein Verrückter, ein Tiberius , rin Cromwell eschildert, und der Republik das furchtbarste Unglück und eine ervolution mit allen ihren Folgen als unvermeidlich prophezeihc wurde, auf den Gedanken gerarhrn sey, er müsse der Rächer seines Vaterlandes werden; und namentlich wäre- auch die vor kurzem von Herrn Calhoun gehaltene Rede ganz geeignet gewesen, dergleichen Vorsälze zu rechtfrrtégetr. Herr Calhoun fügte hinzu, er wolle das, was uber l_hn retbsr in diesem Artikel gesagt sey, nicht weiter berührrn, „allem itrazr- derer Beziehung sey er von der größten Wichttgkextz „sz rst nämlkch bekannt“, fuhr er fort, „daß der Globe das Organ der exekutiven Gewalt ist, und daß ein Artikel, wie „drr gegenwär- tige, gebilligt worden, so wie das Blatt zu seiner Aufnahme an- torifirt isk. Abgesehen aber von den Persönlichkeiten, welche er enthält, geht auch daraus hervor, daß jeder, der dre Mißbräuche der Regierung radelt, von jetzt an als ern Anstifter von OJZeuchelmord betrachtet werde, und_ darrnr der Leser hierüber nicht in Ungewißheit bleibe„ 1o_ nZtrd ausdrücklich eine besondere Debatte angeführt, nämltch dre uber das Pssktvesen, worin ich über die bekannten Mißbräuche sprach, welche fich hier eingeschlichen, und diese nicht sowohl emrr mar:- gelbaften Einrichtung des Posiwesens, als véelmehr derVerwaL- tung zuschrieb, Und wegen dieser Aeußerung werde tch angr- klagt, zum Meuchelmord aufgerei t zu haben! Was re? ULS dem Senat geworden, oder was wi man aus ihm machen? Der Senat wird also, nach der hier aufgestellten neuen Lehre, küns- tig zu allen Mißbräuchen schweigen müssen, und kern Senator wird mehr ein Urtheil über eine einzelne Person auszusprechen wagen, um nicht für einen Aufreizer zum Meuckzelmord gehal- ten zu werden. Der Zweck hiervon ist leicht einzusehetr, Md, das Streben nach einer unverantwortlichen Macht ist 10 klar, wie das Licht der Sonne. Aber ich Werde, ungeachrer agsr Drohungen, wvher ste auch kommen mögen, dennoch stets meme Pflicht als Senator erfüllen,“
Inland.
Pocham, 15. März. Heute, Morgens um 11 hr, hat hier in der Hof- und Garnisonkirche eine Gedächtnis; eier zu Ehren des Kaisers Franz ]. stattgefunden, welcher Sr. ,Majrsräc der König, die Königlichen Prinzen und Prinzessinnen und eine große Anzahl Generale und Offiziere alker Grade, so w:;r dm“- den Namen des verewigren Kaisers führende Grenadéer-Rrgé- ment beiwohnten. Unter den Anwesenden befanden sich auch drr Kaisers. Oesterreichische Gesandte , Herr Graf von Trautmanns- dorff-Weinsbcrg, und die Mitglieder der Kaiserl. Gesandtschaft.
Das gedachte Regiment hatte unmittelbar nach dem Eintref- fen der Trauer-Botschafc Sr. Majestät dcm Könige den ehrcr- bietigen Wunsch vorgelegt, jene Frier zu Ehren seines vcrrwig- ten Chefs veranstalten zu können, und Se. Majestät genehmig- ten dies um so lieber, als es mit den Gefühlen Jßres eégenen Herzens in völliger Uebereinstimmung war.
Gestern rückte das Regiment von Berlin hier ein und stellte fich heute früh um halb 11 Uhr im Lustgarten auf. Fahnen und Trommeln waren mit Fior umhangcn. Nachdem die militair-H- schrn Honneurs gemacht waren, marschirte das Regiment ohrxs Mußk bei Sr. Majestät vorbei und begab ßch dann in die Kirche. Die Fahnen stellten sich zur Rechten des schwarz beklei- deten Altars. Nach Abhalcun der für die Todtcnfcier bestimm- ten Liturgie hielt der Bischof )1'. Eylert die Gedächtniß-Redr. Er stellte den Tod des verewigten Kaisers von Oesterreich, nach Anleitung des biblischen Ausspruchs Iesaias 57 V. 2, in «'n-m christlich religiösen Geficthpunkt und entwickelte in ihm die Ge- fühlr der Verehrung und Dankbarkeit, die dem hohen VOLM- decen gebühren. Er erinnerte dabei an die vor nun bald 10 Ja!“)- ren begangene ähnliche, dem Gedächtniß des verewigten Kati,“;rs von Rußland Alexander ]. gewidmete Frier; und, der großen Verdienste gcdenkend, die beide nun in Gott ruhende Kaéscr, :?: Vrrßéndung mic unserm Könige und Herrn, sich um die Welt erworben, knüpfte er daran Bemerkungen „über die Größe der damaligen und das Bedürfnéß der jeßigen Zeit.“
Berlin, 16. März. Dée Stadt Duisburg im ngrxe- rungs-Bezirk Düsseldorf feierte am Iten d. TN. das Dokrrr- Jubiläum des Professors der Medizin an der ehemaligen (sor,- tigen Univerfität, ])1: J. C. Carstanjen, cénes Mannes (so schreibt man von dort), der sich nicht allein durch gediegene (Gelehrsamkeit, vornehmlich in den medizinischrn und Narur- Wissenschaften, verdient emachc hat, sondern insbesondere seiner Vaterstadt durch seine rztlichen Leistungen und durch die Lér- benswürdégkeit seines edlen Charakters zum Schmuck und (Stolz, gereicht. ,Die huldreéche und würdige Anrrkennung seiner Ver- dienste bezeugten dem Jubilar sowohl der von Sr. Majesrär rern Könige ihrn Allergnädigsk verliehene Rothe Adler-Ordrn ():-irrer Klasse, als auch die Glückwünsche des König!. »))?edtzixrrxl-KoU-c- giums zu Koblenz und der Königl. Regierung zu D-Zpseldorr' durch den in Duisburg eingekroffenen Königl. Komméésax'éus, Regierungs-Rath Krauß; ferner die Glückwünsche der Behörde des Kreises und der Stadt, der dortigen Aerzte, so wc'r seiner ehemaligen Zuhörer und befreundeten auswärtigen Kollegen, der Geistlichkeit der verschiedenen Konfesstouen, der Dcpmacionen der Königl. Beamten, der Königl. Handels-Katnmer und drr Kaufmannschaft.
*- Man meldet aus Koblenz unterm_ 10ten d. “M.: „Gestern kam der Schiffer Pisbach die Mosel mit zwei mit Weintrestern beladenen Schiffen herunter, von denen das erste. die „Durchfahrt (den dritten gctvöhnléch_befa_hrenen Bogen) Wf- sirtr, das zweite aber, von einem plößltch emgetretenen hcfrxgrx-x Sturm ergriffen, bis vor den Zilftrn Bogen geschleudert ward und scheiterte. Die darauf benndltchcn Personen retteten sick) in einen angebundenen, zum Glücke unversehrt gebliebenen Kahn. Ein ähnliches Schicksal traf herne den Schiffer 5))?arrhias Schnei- der von Récderfell, der mit emrr Schiffsladung Holz durch die bei hohem Wasserstande so _gefahrvoge Brücke fahren wollte, aber in schiefer Richtung vor dteselbr treeb und Umschlug. Die drei Personen, welche arts dem Schaffe waren, nämlich der Schäffer, ein 70xähriger Grees und der Schwiegersohn desselben, ergriffen sogleich Holzstücke und kämpften, an denselben angeklammert, mit den tobenden Weüen. Schon fingen des Alten Kräfte an zu sanken, er lreß das rettende Holz fahren Und sank unter, als pls»-
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