1835 / 77 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

gehalkcncn doccrinairen Konferenz zugetragen hat. Es wurde dawlvst, vorzüglxcb die Frage angeregt, ob man sich in der heuti- gen Stßung, falls das Ministerium UOK nicht gebildet sep, für dec Ueberrccckmng einer Adresse an den dnig aussprechen sone. DL?- Herren Zaubert, Duvergier-de-Hauranne und Remusae Unxcrßüßccn dxese Absicht; Herr von Salvandy sprach u ver- schredencn Malen im entgegengeseßten Sinne, und Herr iennee erkxärte, als man (hq um seine Meinung fragte, daß er weder Paxar noch dawxder !ey. Bei der Abstimmung entschieden sich von den 106 Anwesenden 58 für und 48 egen eine Adresse. 'Die doctrinaire Partei wii] also eine Zdresse, die Oppo- stfon wérd auch eine oncn; es 10 hiernach kaum zweifel- haft ,_ daß dieser Weg von dar Majorität der Kammer eingetchlagen werden wird. - Gestern Abend um 8 Uhr schien die ministeriekie Kriss für den Augenblick beendigt; es hieß ai!- qemcén, dic alecn Minister würden, mit Ausnahme des Grafen VM chny, bleibe"; der Herzog von Broglie würde dle Prä- sidentxchafc und die auswärtigen Angelegenhsiten erhalten, und der Marscha0 Maison würde Krich-Minküer werden. Kurz darauf aber 1*:'1'kündigtcn Mehrkrc gutunterrichte Pchonen in génizen politischen Salons, daß durch die Weigerung des Herrn TQjers Alles Meder vernichtet sey, Herr Thiccs soll der 'Mei- Uung 01,711, daß das bcabfichtigte Kabmet, da es im Grunde we- öcr dic Ncig'ang des Königs, noch die der Kammcr für sich habe, unmöglich von langer Dauer seyn könne, und er scheint 'Es RZ klügcr zu [)akken, fick) dem Marschall Soulf anzuschließen, Dkk, www das Budget votirt und die Amnejkie-Frage entschw- TZ" Ui, sxctxxxlict) wacker auf dcm Schauylaße erschcéncn wxrd. Wo ist alxo wicdcr Aücs in Frage gestellt, und die Adress? mird noxhwendiq der Schluß der Debatte seyn.“ *- Dßk CHikfkl'tk-xklonncl cnheiltHerrn Thiers große Lodsxräcsxe, daß L'? "ck Wciacl'o, M. em ccm doctrinaircs Ministerium einzu- treten, und hVffk, ec Werde diesem Entschluss treu bleiben. Das Organ des "El'ötxmrii giebt uicht undeutlich zu verstehen, daß bannen kurze; Zeit eine Combinatjon Soulc-Thlcrs-Dupin mög,- "(13 seyn MWT. - C'iu hécstges Abcnd-Biate sagt: „Es iti ß??? kckk-cm Zweif-sl mehr unterworfen, daß das Minisrcrium 'VW-514.) gebiloct :x? (?). Nachdem der König vcrgcbcns vcrsuäyt h,““., ein Kabine: mu Ausschluß der Doctrinaics zu ernennen, 'bhne auf seine besonderen Regierungs-Zdeen Verzicht zu leisien, 111 er doch qcndxlztgt woroen, zu der Doctrine zuxüxkznkelsetx, weil sie aUcm 110) der nomincijcn Präfidcntsckyast und einem rück; gängigen politischen Systeme zu fügen genexgt ist. Däc ncum Minister sind, sage man, die Herren von Brogléc, Gnizot, Du- monk, Rcmusax, Duxergécr-de;Haur-xmw und Duchatei. Der König, der dem HLWU von Broglie durämus nicht liebt, hat in diese neue Combénacéon nur unter dcr ausorückléchcn Bediugung Kewiüigt, das; man sick) home den Interpellationcn dcr Kamnnr n::terwerfen und suchen solxe, fich eino. günstige Erklärung der Majorixäc zu verschaffcn.“

Anfangs dcr heuctqen Börse gxambte man, daß das Mini- sterium, an dessen Spéße man den Herzog von Brogxxc Keine, definitiv constitun't scx), und deshalb hielten sich die Fonds gur, tryß der Ungewißhcit, in welcher man sch über den Auégang W heutigen Sitzung befand. Man ermartete mit de.“ größten Ungeduld Nachrtchten aus der Deputéreen-Kammer. Gegen “3 Uhr erfuhr man durch Personen, die von dem Palafie Bourbon kamen, daß noch nichts beendigt sey, daß Herr Guizot dies von der Rednerbühne herab verkündet, und dm; Herr Tyters hinzu- gefügt habe, er sey bisher jeder neuen Compination fremd gc- blieben. Diese Nachricht, durch welche ane Welt wieder in M frühere Ungewißhe-r gestürzt wurdc, veranlaßte eincn, jedoch nur unbedeutenden Fall der Rente.

HerrHoraz Verner, vormaliger Direktor der Franzöüschen Akademie in Rom, Uk vorseßern m Parts eingetroffen.

Die gestrigeNummcr der „Tribune“ ist auf der Post Und im, Expeditions-Lofal wegen eines Artikels über die miniskeriellc Kriss mit Beschlag belegt worden. Es iii dies die j08ce Con- siscation jenes BLaxt-ss seit der Zuli-Revolution.

In einem hiesigen Blatte lxest man: „Die Besorgnisse der bei der Colonisatton Algicxs bethctltgtcn Personen wwrden fortwährend durch die Gerüchte rege gehaften, „die man über die Gcsnnungen dcr Budgers - Kommtsston verbreitet. Es scheint, daß die Unter-Kommtsucn, welche zur Prüfung jener Ft'agc ("['- nnnnc woan ist, 174) gegen die Colonisation Seitens der Re- gierung ausgesprochen und die 'Meinung aufgestellt hat, Man sosle statt deffen Prtvaxlcuten erlauben, auf ihre eigene Rechnung und Gefahr zu kolonqiren, und die Regierung_sollc nur die Punkje- Algier, Buzia, Bona und Oran miliearcjct) beselzc [,al- skn. » Tan steht ein, daß die Annahme eines solchen Planes der gänzliche Untergang unserer Niederlassungen in Afrika jcyn würde; denn kein Kapitalist würde so unxinnig seyn, sein GTU) an Colomsations-VcrsUW in Afrika zu wagen, die mehr durch Franzöfische Truppen beschützt würden.“

Von der Spanischen Gränze wird Folgendes berichtet: „Am .chn d. hat die Garnison von Ensondo einen Ausfall gemacht und ein hesques Treffen bei Lecaroz zu besetzen gehabt. Ocaüa ml 1000 Mann und zwei Karlijftsche Bataillone kämpften yizr erbittert gegen einander; diesc, nachdcm st? ihre exßen Stekjun- gen verlassen hatten, litten viel in einer Gebtrgsschlucht. Saga- skibelza traf mit den drei Bataiüonen, die unter seinem Befehle sieben, zu spät auf dem Schlachtfelde ein, als daß er den Karli- |:;1 hätte Beißand leisten können. Die Christinos zogen sach in 91:1“ Ordnung nacb E(isondo Wieder zurück. Die Zahl der «odxen und Vcrwundeten auf betden Seiten 171 noch unbekannt. -- Seit einigen Tagen befinden fich 2000 Karlisken zu Ernani. -- Aus Saraaossa wird vom 28. Febrmr geschrieben, da["; alle Trappen die Richtung nach Navarra einschlagen; 1200 Mann von Caiatayud sind an die Gcänze abgegangen.“

Großbritanien und Irland.

Parlaments-Verhandlungen. Unterhaus. Siz- zung vom 10. März. (Nachtrag.) Herr Roebuok bemerkte m seinem Vortrage über die Beschwerden der Bewohnex von Kanada unter Anderem noch., daß der gcseßgebcnde Rüth der Kolonie eine nwcalesche Pest W- und daß in Unter-Kaxxada ein Konve-yt zusammenbecufen werden müsse, um zu entscheiden, was etgencTKÉ) dec geseßgebende Rath für em Kövocr seyn wille; wcnn dxes nicht geschehe, so würde Unter-Kanada unvermeidlich dem Beispiel der Vereinigten Staaken folgen; der edle Lord (Stan- ley) würde vielleicht fa en, daß die im vorigen Jahre ernannte Kymmisüonzur Unterétchung der angetührten Beschwerden ihn aller Perantwortl:chkeit überhebe, aber was für cm Ausspruch sey zu erwarten , wenn der Angeklagte, mit (Gewalt “und Ehren bekleidet, den Richtersttz emuehme; die Bcvölkerung von Unter - Kanada habe das Recht, einen nach ihren Wünschen gcbéldrtcn und ihrer „Kontrolle unterwoxfcnen geseßaebeydßn Rath zu fordern; mitten unter den Beratlmnqcn hxarüber habe nch der edle Lord von seinem Posten zurückgeho-

gen, und “man habe geglaubt, daß nun den Kanadiern Gerecytjg-

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keit geschehen wxirde; aßer auch dir sehr ehrenwerthe Herr (Spring Rice) habe keine NeigUng dazu gezeigt; so sey es denn dahin gekommen, daß, wenn die Regcerung noch einen Schritt weiter gehe, jener Theil des Reichs stel) unfehlbar von der Krone losreißen würde. Der Redner klagte sodann über das ungezic- mende Benehmen des Gouverneurs von Kanada, Lord Aylmer, dcr fich, obgleich er den höchsten Rang in der Kolonie bekleide und fast den Purpur der Herrschaft trage, doch in jenem Lande der Mäßégunq und des 2111013112395 (Gelächter) mch: entblödet habe, dem eHcmaligcn General-Prokuraxor e:"ne Hcrausfor- derung zu übersenden. Fornsr hob der Redner hervor, das; während der Cholera-Zxét Lord Aylmer aus bloßer Erbittcrung auf die Muniztpalitäc von Montreal sch ge; weigert habe, ihren Bétten um eine notöwendige Abänderung in den Qunramamer-scßen Gehör zu geben, um welcher Weige- t'umx wxüen derselbe auqenbchkliä) von seinem Poßcn hätts ab- berufen werden sollen. Dann [Wilderte er die nacht,“)eiligen We'r- kungm der von der Regierung m Kanada bestätigten Land-Com- vaane, die eine rein Englische GeselUcHasr sky, obgleich die Krone nicht das Reck)! habs, über die dortjaen Ländcreaen zu verfügen, die mckzc dcm Könige, sondern dem Volk von Kanada gehörten, und deren Extrem atx'o 6115) zum Vortheil des „Kanadischen, mch: des Englischcn Volks vcrnéandt werdcn soljte; cr scincrsxics wolle keinem Ausnmndcrcr rathcn, einen von dieser Compagnie crkauftcn Besxß-Tixel fÜr stkbkk xu haltcn, denn die Zrtr sry gcxmß nicht fern, wo alles vcxmöqe solcher T*.tcl crwv-rbene Land den jetzigen Be- sitzern genommen werden würde. Der Redner machte auch auf eine Schenkung von 24,000 Acrcs Land aafmcrksam, die einem Mit- glieds des gescßaevcnden Raths, Herm F-x'lton, und dessen Kin- dern von der Regicrnnq verlécbcn worden, «ndern man dem Vater 4000, einer jade" feinst“ 6 TöMcr 1200 Acres gegeben und das Uedrige untcr dw männlichen chige seiner Famiiie vcrch-eilt habe". „Es giebt Personen in dicscm Hanse“, so schkoß er seine Rede, ,.,welche sich 011“ die chräscntmncn dec Engi:- schcn Partei in Kanada ausgevM, und 173214): bohcmpten, daß die FranzösiscHe Partei in jener leouie nur aus un- wéssmdcn und ungebildcten Pcrxonen bestehe; diese Pseudo- Engltsciw Parxci aber repräsenurt nicbt 10,000 von "den 100,000 in Unter-Kanada lebenden Cnleändern.“ Herr Spring Ries, der dem Rther norsk antwortct-e, crkanncc zxvar cm, daß in dem ZUstand won ., mmda Vieles sev, worü-Hec die. Eingebornxn sch mit Recht beschwer könnten, fragte abcr, ob man es dulden könne, daß cm Britisches Partamencs- Mugla» im Untcrhausc aufstshe mw geradezu tm Namxn der Bc-völkerung von Kanada exkeärc, daß die' Kolonic, wenn ihr nicht Alles gewährt würde; was sie sorderc, sich zu täcbcn entsch1offcn say (Hört, hört!); er fragte, ob es g:“rccku, ob e:: ndrhig sev, von einer 'Llpvcüation an die Waffengewalt zu sprechen, wenn das Unterhaus dsn Forderunqcu mcht nachgäbc, da der chrenjvcrtbe Herr Ooci) wqsen müßlé, daß, wenn man sich nur auf die Ge- rechtiqkett oder auf das Mitgefühl des Hauses berufe, auch die gerin.;ste Bittschrtfc aus dcm cxnlegcnstcn Theile dks Reichs be- rücksichtigt werde. (Be:fal1.) Der Redner gab sodann eine schr dccmlnrte Uebersicht von dem , was seit dem Jahre 1828 zur Berücksichtigung der Beschwerden Ka-

" nadas von Seiten der Regierung geschrhxn, Woraus fia) jedoch

nichts von besonderer Wichtigksic hervorsteüte, außer daß, wie er versehene, so eöen eine lange und sorgfäitig ausgearbeitete Depesche, von der er fick) die besten Wirkungen versprochen, an den Gouverneur von Kanada habe abgefertigt werden sollen, als er (der Redner) plötzlich wider alles Vkrmuthen gehört, daß das Miniüertum selbst abgefertigt worden sey. (Gelächter.) Den Inhalt dieser Depesche, sagte er weiter, könne er natür- leck) nicht mitcheélen, und was späterhin geschehen sev, kdxxne cr mchc w:;sen, „Was die ft'eut1dsckafxliche Unter- stützung anbetrifft“, sagte Horx Spring Rice schließlich, „wschc der ehrenwerthe und gelehrte Herr den Kanadiern von Seiten der 13 Millionen Repubixkaner jenseäts des Atlanti- schen Oceans verhstßt, so glauöe ich, daß dcr vernünftige Tßeil der Bevölkerung von KanaOc: wohl einsehen dürfte, daß, Wenn man ihnen nur Gerechtigkeit wioerfahren läßt, ihre Ver- bindung mit Großbritanien bei weitem schäßbarer und vortheil- hafter fü; ste ast, axs irgend etwas, was ihnen die Vereinigten Staaten anbieten könnten.“ Lord Stanley erhob fick,) darauf, um sich gegen die Vorwürfe zu vet'theidigen, die Herr Roe- buck ehm vcrsönléch gemacht ham', namentlich gegen den, daß das Versammlungshaus von Kanada aus Widcrwtllen über seine Person 011) von dem Augenblick an, wo er (Lord Stanley) das Kolonial-Departcmcnc übernonnnen, geweigert habe, nur der Regierung noc!) formt: in irgend eme Communicaxion zu treten. „Weiß der chrcnwerthe und gclchrte Herr nicht“, sagte der Red- ner, „daß das Versammlungs-Hqus daesm Beschluß 1ch)on 3 oder 4 Monate vor meinem Amts ; Antritte gefaßt hatte? Die erste Depcsche, die ich als Staats-Sccretalr für die Kolonieen nach Kanada abfertlgte, war eine scharfch Rüge dieses Beschlusses (Hört, hört!); ick) nahm übrigens die Angrlegcnheitxn Kanada's da an, wo ste mein Vorgängxr im Amte gelassen hatte, und unternahm nich1x«, ohne dcnßelbcn dabei zu Raths zu ziehen.“ .Die Rede des Lord Stanke» wurde von Anfang brs zu Ende mit dem lebhaftesten Beifall aufgenommen, doch enthäl: ste utch1s, was für das Ausland von besondxrem Interesse wäre. Herr Robinson, der hierauf das Wort nahm, meinte, Hsrr Roebuck könne insofern. als ein würdiger Repräsentant von Kanada gelten, als er die ganze Leidenschaftlich- keit dieser Kolonie repräsentire. Die von Leßterem üverreichce Peticéon wurde auf dia Tafel des Hauses nisdcrge- legt, nackydcm Sir R. Peel die Ueberzeugung ausgesprochen hatte, daß man nicht in die Minister dringen werde, die De- rmis der von ihnen in Bezux; auf Kanada beabficheigten Maß- kczeln dcm Hause eher métzuehcilen, als bis die Regierung im Stande seyn würde, der Kanadischen Gcseßgebung selbst eine umfaffende ?lusetnandersesung derselben vorzulegen. '

London, 10. März. Der Erzbischof von York ist dem Beispiel aefolgt, welchks die Regierung bei der Eriedtgung der beiden Pfründen zu Wcsiménskcr und Canterbury gegeben, und hat die kürxlicd durch den Tod des Grafen von Scarborough an der Kathedrale von York erledigte Pfründe zur Verfügung der Kommxffaricn gcji'cln, tvckhe mit Untersuchung des Instan- dcs der hcrr1chenden Kirche beauftragt smd.

Am Sonnabend fand schon ein lebhafter Verkehr unter den mit dem Ministerium am innégüm verbundenen Mitgliedern des Unterhauscs in Betrcff der auf heute angekündigten Motxon des Marquis von Chandos scart. Nach einer Unterredung mit Sie N. Peel wurde von diesen Mitgliedern eine Privat- Ver- sammlung in Thatched-House gehalten, worm Oberst Wood den Vorfiß führte; es waren zwiW-rn 60 und 70 Mitglieder anwe- send, und es soll eine Dcputatéon ernannt 1130an seyn, um dem Marquis ihre Aufwartung zu machen und ihn zu ersuchen, daß er der Regierung die ernstliche Verlegenheit, m welche so durch

, ex" Seyséc zwsschen Herrn Gendebien und dem Mini- “k des Innern. Ersterer erklärts sich nämlich für das AMM-

ent der Herren Séron und Robaukx, daß der König von 5 aus dkm Conseil genommenen KandidatensEinen zu wählen

seinen Antrag gerathen müßte, ersparen und d:“nselßen bis nach Ostern aufschieben mdchte. Das" Resultat dieser Zusammenkunfg ist nicht heraus:" getvorden. DagegeanabeEtx véch- ?Ritglicder des Untet auses eondcrs die'eni_en, ive e dra )a ten und Ack „; , ,

bau-Zistrikxe respräsentiren], f?)!gendes Umwufschreikcn erbaxteer; Um darzuthun,üdaß das mantsiertelle ésmendement M'- „Eine Deputation der Englischen Pächter bittet Sie, sah am- c m, ÖKZZUÉSTYUJÉ hkk? ÖUSLZZU angenommen werden müsse, 10. März im Unterbause einzusinden, um den Antrag des Mar» [lee er eme erg-ZchU?Z Fm- Wischen dcm Zustande Belgiens quis von Chandos auf Abschaffung der Maiz-Steuer zu „R,; rund nach der evo MW", und sagte unter Anderem, das

.“ . nisckécUe Amend-xment ésey auch mit der vorgeschlagenen Ver- terßüZeite! Times findet stch durch die fortwächUdcn Machj- derung das „günstigste fax? den Desyotesmus, dcxm der König nationen der Oppofition gegen das Minisieréum zu folgendem rdgdann Fre Ernenkwnskp vortÉhmen, was es“ ihm bestehe, Ausruf veranlaßt: „Die Erschütterunz des Scaarödienstes 3." "“ck em “ÖM xmam oxlvclneur, emem Baron, die erwirrung der Gemüth?» die CröffnUnq ungezviffer unc; em S*?"awrh-lb“ ““RNS?" U- 1- FV. beherrscht werds. finsterer Ausfichten für den kommenden Hex'vff, dw Nothn, aben_1ch desCa 27111107,“ cr forx, „eme Revolution genxczcht digkeit, die Parlaments-Session bis zur Mtttc Oks_11äch0enOk, d un's (Zlin? "ZIA: u on geschaxscbu. QPWMÖM s?yd, JlZ-r, rovers verlängert zu sehen, und das aljgemcénc Mxßrmmn, »„ [W M “'H" fü; mäZUzu WL? 491“? t,“, “UL WUK? nglkkUkkg aqumeinen Besorgnissc, welehe daraus unvermeidltct) Horvoy ehen clksch ""I ." ähnl “)?/IZ K“- M gefallen, sxchs Jahre, müssen, dies A*Ues wird gar nicht beachtet, wenn man nm ?eimx Odem M32? GW; e 's Falement „erlassen, B“ dem EMM LM, die Reaierung in Verlegenheit zu sehen oder Uszstürzen, Wms? Re ieéunpaiei ck [kkkkk1-8_3U'W0 es ÉUch ergehen, nne stöhnen kann!“ (MMM sg „9 „MKH?! 10 Ich wünsche nicht, daß

Der Spectator alaubt zwar nicht, daß Sir R. Peel eme Vorher “IlUULMTZF Xls'ZUKFZMU MSIE", denn es WW darap denke, das jeßigéPartament wieder aufzulösen, weil er " “ck UOYUTÜJLFÖ'ÖZ “LWL" I“"“I sW'dM, dxe von den Be- nicl): der Mann sey, ein so gefährliches Spiel zu wagex-x, aber M""chse "Hue I? ?'?e" und 02,441" Kosic'n des Volks, wohl besorgt er, daß die ikm umgebende Partei 11371 dazu drön- “ck“ * e e)") " ton_machen W W- zu bereechern sUchM-“ gen könnte, und ermahnt daher die Reformer, auf iHrer H"! WWF HTL? 231?! HF,:IYZÜW JZÜKFÉYZFUFXL,KdWstnLamenlt;

_ , _ .. “) , , u * ., e . U zu 10)", besonders da der Maxqms von Londonderry, der rmx “nz andere Gesinnungcn gkäUßert hätten als jeßk,nu*;nd FZZ?“

dem "cr oge von WeUington sehr vertraut sey, zu 1201?an . . - - MMZ FWW“: haben solle, daß man in kurzem „cue Wahlen ,? eigenen Worte cm, derm fie fich damals vedcent hatten.

erwach 151521". d schi 11 Abb “[ d 0 ? D e u a s ch [ a n d. * ie Y WU“ N' ver WW?" "M'- tEUMLM.“ "' annover, 14.932151“ Au Vcran altttn des a' rt posicsons-Partct wo'ÜM dcm Lord_John Nyffeüxm D.!1crge-*eß,Zeich)ischen Gcsandtcn znm brefsmen HFse GIaf-en Kutéxxxxch ben und ck" PWW) 1" ck“!" WWMÖM "" UUMÉYWLM ein wurde qcékern in der kaxholésäxen K*“réhe hier" (bst ULLMM- Di? PSM" Grote, Warbukkon- .Hume, Dsmwn, Si“ „,-Geläute 0er Gkockm von allen Kirch'cx; der St Zet , UKW R. Ferguson und die Lords Ebringtvn, Moxpeth und R.Sros- ckck Traueram! WM?"- des Ablebeßs "Sr Ma 1??le ,desm HFT- verx smd dic Haupt-Besörderex dicses Vorxchlagcs. Das D|- “qu Kaisers FMM [. qebQLTM- wobeZ-Z'brejkßk HI!)??t Fi; UU" wl! m der'nächsche Woche stattfinden. rau Herzogin von Éambéädae (des.Vtce-Köniqs K. H. waren Deraktklkék[UWkkk-"aä' “[ÜMUUIUWM'" Rachkéchkén- rei) eine leäckxco Uq'xäKlichkeit abgehalten) dds d“ l 1 t"sch daß dtc Herren 0 Connell ,und_Rurk),ch1 bet Uytkrjuchunq der Ws die bö-ÉUKN ÖW und Skäats-Becénten dtapsoZZKst' e 095ka :hre Wahl fÜr T_Oublm “"g““Me," PMW" den KÜS“ orps,dkk 0544110011, Die Gcistléchkeit viele Métglieder bezi'dcelr ren zieh?" werdcn; :n decsem Fall (Mk- ")k'k" drescs BLW“ würde ammern und cike große An ahl andérer Pcrfonen i T Herr O'Connell dem Unterhauso dock) mä): verloren gehen, denn ouüme zuacgen wach (&th Abtheilun m' rauxr- . . .? * . drcds nne m | .“ _ a der FußSarde tm MM 1211"? Söhne WO“? dann die thnem O"" h "7 raucr-Anzuge war, nur der Fahne des Jäker-Batatüons der- damét 1em Vater an some Scene gcwähik werden könne. [ben in der" Kirche und deren ZU'än en au? Freist Der Glove sagt: „Es find dem Unterhaus: so viel Bito _ g g gj ' schriften, in demn über um'echtmäßige Wahlen gekéagc wird, Knsxel, 13. März. Der General-Major von Level, Ge- cingereicht worden, daß man, Wenn diejenigen, zu deren Guy eral-Adjutant Sr. Hc-heét dcs Kurprénzen und OJZétregencen, siewdie Petitionen Überreicht find, auf Berücksichtigung derseb , lnBcgleiuLng des Capstain von Stein, nach Wien abgereist, bm WM)“,- in diesyr Sesswn unmöglich mit der Untersuchung m, Seitens Gk. Hoheit, dem Kaiser Ferdinand [. Höcbüihr dtcscr Beschwerden fertig werden kann.“ cileid über den Hintritr des hdchskseligen Kaisers Franz 1., so In Hobartwwn ist eine Bank unter dem Namen „die “„ dk? Glückwünsche zur Thronbesteigung Sk- jetztregicrenden Bank von Australien;) miht eineI s.Laxéitcxl von Af)0,§)200 PSK!“ assetl. Majestät zu überbringen. gebildet worden, Wel e i ren e ä,:s reis_au eu_- & Weimar,14. Mär Weim. c Das d Wales, “Vandiemenslanp ynd andere Australiyche Kolonnen en ., landständjschen Verfaksunkx des GrthYrsogthumséeYfiithée? strech_e_n zoll. Der Fretbrtef, dcffenkBedmgungen FWW)?" d" n Landtags-Vorstand, zur Berathung über die, seiner Leitung BMUMU Regierung "ZW den Dcrektoxep feskge ehr worde! ndFürsorge außer den Landtagen anvertrauten landständischen smd, Yskkhk Ws?" Bank dre gewöhnlrchen CUWVMWW“N9chUI ngeiegenheicen jedes Jahr weniqskens zweimal zusammenzukom- QM SMW?" aus „VWÖUUEJ'S-Land vom 18- Sep _en. Eine dieser Zusammenkünfte fand im Jahre 1834 am 4. meldex, da[; eine Expepitton von dtejer Insel aufzubrechen 1-1 M5. Sept. zu Weimar statt. Gleichzeitig hatten sich die in Begrcff sc!)- um das ZUM" NEU*HWÜUW vo_n der PUMP. r14ten Séßung des am Ende des Jahres 1833 versammelten Bae bis zum „Gölf "Nx Carpentakka zu du_rchfor1chen. D" RUs ußerordentlichen Landtags erwählten zwei Mitglieder des Aus- Gesellschaft tpxrd aus_ emem Ingenieur, emem Wundarzt, “" ousts zur Prüfung der Pläne, welche die Entschädigung der B'otaniker, emem meralogen und dem Obcr-Aufseher der U roßherzoglichen Kämmer- Kasse wegen des wcggefallenen Ge- Emwohner W" VKLÖZWMWLFMU bkskeben- welche [“W“ 3 tres Und die Vereinfachung m der Verwaltung betrafen in Oberst T_lrxhur mch) slknders-„xslatxd hac eqtfernen lasen. éimar eingefunden. Denn dieser Ausschuß soÜte fich biézur w111, daß dämmtliM Emgeborenx dle Expedttxon begletten solle *lahl neuer Landragö-Achordneten nach den Abschten des Land- wetl- man in ahnen emen n11ßltchen Schulz m dem Buschlan gs mit jener Prüfung, so viel an ihm war, öeschäftéqen zu fmden glaubt, Wo man leicht auf wandernoe Indtaner-Stäm - er Landtags-Vorstand hielt an den bemerkten Tagen zwei Six,; treffen könnte. Der HUMMEL dW Unternehmung des Ob“ ngen, der Au5schuß nur eine (4. September), und diese eine Axtvyr :|, emen angemessenen Plaß zur Gründung einer Kol ügtc. Die au'erordentléchen Geschäfte, in Rückscht auf die nze fur das Ur-Linwohnex von Vandeemens-Land aufzusuch jnsahrung des oU-Syskkms und M. damit zusammenhängen- dts ]?ßk sämmtlech_ “Us FUNKWZÄMÖ unter Aufficht befindm en Geseße, Regulative, Znstruccioncn und Verwaltungs-Maß- smd und daselbst m MEM halb Wilden Zystande leben: d0chk geln, hatten es der Staats-Regécrung unmögléch gemacht dem 5?" sk? bei ihrem dortigen Aufenthglc gezetgt, daß se für KU" usschuffe die Vorarbeiten für jene Prüfung vorzulegen ,umal mcht ganxynexnpfäygllch „ÜZW- Wie, man früher glaubte, weit dieselben auf eine genaue und rechnungSmäßég, charfe Alle, die bis 1ka uber deere'Kolomcen gescbrteben, haben |“") erausskeslung der Summe fich bezogen, welche der Großherzog- Seamm immer als den niedrtgsten auf der Stufe der Humanehen Kammer als Entschädigung für das weqqefallcne Geleit tät dargesteljt. * 011, Rechtötvegen gebührt. Der Aufwand an Tagegeldern und R ck ' d e r l a n d e. . YMMD? nwklchckjgrä ddjesci)ZUsZ'1nmsectkj)le1st der zwei Mitglieder . , , e cm ni en us uesverurate betr ; _ Aus dem Haag, 12. Marz. Se. Köntgliche Hohen " kßnzäßtg und wirklich weder mehr noch wenigserchalß 57 [Z?chlß. Prmz von „Oranien wollte schyn vopgxstern nach dem HW 5 ts: also eine unrichtige Darstellung der Thatsache, wenn in qgarnere weeder as:)Yhen, _doch tft dies jest, wie man vornimmt imm Volkalatte unserer Nachbarschaft behauptet wird, die dcs zum 161en d. . ver1chobcn worden. UsaMMenkunst jenes Ausschusses habe dem Lande, ohne zu ei- B e l g i e n. WaéxYlbdmrsse zud H?hxseaniZ Sammle von Ofayk 150 Rthlr. _ _ en un ete;' er tun eo et. mm: die c't- Brüssel, 12. März., Der bexfige Mom-teur bericht" äßtge Zusammenkunft des LantaYsJVK'standes ist nix!)? (Zu Wogen Ablebens Sr. Kursart. Kdmgl. Apostolaschetx MajkÜ ekwechs€ln mit der Zusammenkunft der zwei Mitglieder des wxro der König von heut? den 12. März bis einschlkeßlich Mm“ andüändischen Ausschusses. Die Reise des Landmarschalls wock) den 22. Apral auf 1echs Wochxn Trauer anlegen. Ußte erfolgen, damit er seénen verfaffungsmäßigen Pflichten Zu der Stßung der Reprärentanten-Kammer v eUÜgte. Das Gleiche gilt von den beiden Gebülfen des Land- 11ten bemerkte bet Gelegenhext der Diskussonen über ein Am! arschalls, von welchen jedoch derjenige, welcher in Weimar dement zu dem Kommunal_-Geseß§, wonach es dxm Könige? 'ohnhaft ist, eben darum keine Reisekosten in Anspruch némmt. stattet seyn so.l1te, in wichngen Fäyßn Büxgexmetjtcr zu ern beiden Mitglieder des Landtags aber, welche den Ausschuß nen, die mcht aus qcm Mumccpalsxxomeil gewählt“ t[beten, mußten sich wenigstens einmal versammeln, bevor neue Herr von Mérode, „mehr Auxsxwas, den Schein des W“ bgkordnete gewählt waren, weil sie ihre Wiedererwählung nicht len habe, sey es guck) m der Werkltchkm. Die Ausführung' orher sehen konnten. Ihrer Zusammenkunft fehlte es nicht an Gesese 1849 das Ltberalste, und damit die Regierung, welcher tosf. Denn da dem außerordentlichen Landtage vom Jahr 1833 obliege, darüber zu 'wachen, si_ch überzeugen könne, dqu ekC'ntwurrf einer Vereinfachung der Verwaltungs-Bebörden in überall geschche, so Müss? man ils nick)! VM W DiScreth ** Missen mitgetheilt worden war, so konnte dieser woh1, wenn Fozerieektz a;)hängigSmawken, Welche auf Zw Gemeixözen „Ems,? KW?) nicht mußte, zu einem Gedanken; Austauschs dienen, a en nn en. ,“, te ennen, meine erren“, u t.“ er , 0 der Mitlecder111cer " * Iden NMißbrcn-ch,i MY)“ f(Jfarcnts enEtsreht, Wenn MBIT“ WI- 9 [ sich, als nur dem Tandtags-Vor- er. egierung n etre der rnennung dcr rg Wischen dem Großber oglichen Staats - Mini erium u metst-or nlt_cht ausJedehnc und 6e|immt_ genttg find. “*"-K.K- Oesterreichtschen zGesandtschafc ist eine Usxsereinkuxf? sind in Folge dessen unter der provisortsoven Regler" LSM gegenseitiger tax- und kostenfreier Vollziehung derRequi- Handlungen verübt, Zvie sie der ärgste De_Spotis'mus kaum ** “Zonen der Großherzoglich Sächsischen und Kaiserxich Oesterrei- gen würde. Ich wexß , daß dadyrcy, daß man der exekUÜ “tschen Gerichte in Kriminal;Angelegenheiten, mit Auönahme Gewalt das „Recht, die Bürgermecster aus den Municipal-C, “niger baaren Austaqen, abgeschléffen worden. seals zu erwahlen, zugesetzt, den großen Unbequemlichketcen- ' , Vom 15ten d. . an tritt in dem Großher oglichen Amte wer aus Erfahrung kennen, zum Theil abgeholfen wird. A “|W, welches von dem Königl. Preußischen raats-Gebiete da esßch oft ereignen wird, daß keines der Mitglieder d[ W Umschlossen ist und daher in ununterbrochenem Verkehr mit Consetls das Amt eines Bürgexmeisters in einer volkreichen "' |ck?- dcr König!. Preußische Münzfuß an die Stelle des anzunehmßn geneigt ist, so wetjd dadurch das Recht der R““ e(Martschen Courant-Münzfußes, sofern vertragsweése nicht rung em :quorisches. Nun ward aber Jedermann einsehyn- Was anderes ausbedungen ist- Dée Landes-SMidemünze wird pquxzsche R,ch:g,_ welche man der Kammer oder dem Könige er von diesem Zeitpunkte an in jenem Amte ganz außer Um- letbt, nicht bloß schembare, sondern wirklich bestehende R? auf geseht und das Großherzogl. Rentamt zu Allstedt ist an e- seyn müffen. Ich ersuche daher den Herrn Minister des " ks?" Worden, in den letzten drei Tagen vor dem 15cm d. I?)? nern, die Worte seines Amendemeuts in schwierigen FW" " gegen Königl. Preußische Scheidemünze oder Courant nach,

welche dasselbe zu unbestimmt machen Wegzulassen und d'“ m Sessslichcn Ver äkcni en aus u . „ausnathweise“ zu seßen,“ „Im 56,“an der Debam ec - . [) s z wechseln

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, Müncßcn, 11. Mär. Die Hiesige politik" e eitun

sMÖet üch zu nachstehenderchrichtigung vcranlaßt:ch„DZas Müng- chencr qublaet vom 27. Januar d. I. enthält die Rachrécht, „„daß cme am alkgkmeinen Krankenhause erledigte Asüstemen- Scene unter véelen inländischen Kompeteneen cinem Ausländer bloß deswegen zu Theil werden so!], weél einer der ersten Aerzte von hier seit) Oheim sey und eine große Hand habe; in kurzer Zeit wäre deescs der dritte Fall, daß eén Fvcmder eine Asüxtcn- tensieUc in décssm «"an vaxerländisckxn Znsr-tu: erhieltc.““ Wik

- sehen uns in dcn Stand geseßr, die Wahrheit dieser An abe

geradezu in Abrede zu stsxxsn. Bisher WN" der von SLU ai- dem Könige mit dem anjgcnats begnadigkc Med. 1)r.Doßauer vozx Altenburg der einzige Ausländer von Geburt, welcher eine A11111entenste0c im Krankenßause erhalrcn hatte. Ferner war zu der“ :m Tagblatte angegebxncn Zeit eine Asfistentenskeüe nicht er- ledrgt: fie wxxrde erst am Schlusse des Monats Februar durch

den Ausrkitc des Med. 1)r. Daser frei und thy? Wicderdeseßung «

?urch„einen Inländer wurde von der öetrcffcnden Scelle bsan- ragt. '

Stuttgart, 12. Mär. Der 3. Mär aFna t war exnxvxrhängxnßvoßer TW fck? dée Kll“chtk)1'11*thké, “Koks; ZEL? qe- tronen, brmmt-Zn die Kircychüxme von Necharweék§dmchkw HWS,"- siate und Kraxlshcém (auch Ichenhausen in Bayern, imfern Ulm) aus, und der von Dettingen Kürzte zusammen. Der Beobachter vom 11. MK!) sagt über disstn icßtcren “Fail Folgendes: „Der Schul-Provijox Schüler, welcher auf dem Wx'g-x zur Kirche war, warde durch das Herausfalien eines Ecksietns tm zweiten S_tockwerke dcs Thurmcs auf dis: dkochde G5cf.1ßr des Einstur- zcs aufmerksam und befahl den die «19.191: läutcndm Knabcn, das Läuten aufzugeben und sich sogleich aus dem Glockenhause, so wre den Kindern seiner Schüle, dic s:?“q zur Botüunde schon in der KMM. bcfandcn, ßch aus décscr zu mrfernen. Er selbst nahm emen Knaöen bei der Hank.) und begab fiel), bcqleitet von den übrigen Schulkindern, schleunégxk hénivxg. Da stürzte pldéz- [sch Yar Thurm mit f:“:rertsrUcdcm Gekcacye zusammen und kick)- tete m der Kirche eine große Verwüstung an. Von Menschen- leben 3019 keines verlox'cn, und nm.“ dcr Knabs, den der Schul- Provnor an der Hand [)Ö'Zlk, wuchs duxch eincn Stcin unbe- deutend am Kopfe beschädLgr.“

Frankfurt a, M.,“ 15, VIZ», Am Sonxeta den ?3 Märzk" werd anVLkat11701tiLZLL dvs hkcsxqen Senaxs gains: kirO- (:ck? 32021“ zum chäclzéms'c Wx“. “Majestät des Kaisers Franz [. stattfanden.

». - Franxfurt a. M., 14. März. Mehrere Macken YM: g_en bet, den NZterungey der Effeltchoupfe im Laufe dsiese)r Woche eme üctgcnde ,:etgyxnz zu gcdcn. Während der kurzen Kriss, wo man, nach dem Eintreten des Trauerfaus zu Wien, ein smrkes und anhaltendes Sinken ßer Pretse erwai'tctc oder besorgte, hatten einige Spekulanten Mexalltques und, Aqtien auf Zeit v-srkauft, obm- somze :x; natura zu besaßen. So wxe üxk, mm zeigte, daß die Fonds-No- ttru_ng nach kurzxxrx Schwanken wecder auf den früheren Punkt ing, mußten dre Banners Anüaltcn machen, 0:1) zu decken, was enn das Gesuch vermehrte und die Cours.“ in die Höhe trieb. Außer diesem Lokal: Motcv - wo n noch der große Ueberüuß an baarem Gelbe kam - trugen (zuck), ie Bbrscn-NaMühten von den Haupt- Handelspläßen dazu het, de; Pnprere beliebt zu halten. Kapitalisten und andexe Privaten, dee emen Augenblick vrdenklich geworden wa- ren, erschtenen von neuem „auf dem Markk und verwandten, in Er- mangelung anderxr Anlagey4namhaste- Summen auf den Ankauf von Effekten. Dre Oeßerretchtschen und Holländischen Haupt-Sor- ten blieben darum täglexh pr. Comvtant begehrt, so daß zuletzt ein fühlbarer Mangel an enektiven'Stücken entüand, und man nur mit Extravergxxtungfdcr ganzen Zmsen Metalliques und Integrale in Prolongatton bts ulttmo März haben konnte. Das Augenmerk vzeler wpekulankxmwar zun1e-ü__auf die unverzinSlöcben Paptere ge- rtchtxt. Oesterretchtscbx, Prcnßcxchc, Polnische, Darmüädtésche und Badrsche Lottcrée-Loove ütxgkn_tnt Cours, weil bedeutende Einkäufe sowohl pr. Casa als" aus Zett darin geschahen. Die Badjschen Loose,“ deren JnhaYer zum Abgcbxn nicht geneigt ffnd, besserten sich um 2; Fl. pr. Stuck. It; Svamschen Effekten wurde auch viel ge- macht; besonders,!“tzar m_e unvergnsléche Schuld bsgchrt; die der Französischen Emtsnon sttcg daher um FPM„ die 'der Englischen fast um eknÉzfanzes Prozent." Für Polnische Serien: Loose szten sick) wenig tetex; 1olche und zu 95 Thlr. offerirt. Jm WectIsel, Handel war es zeemlick) lebbgft. Amsterdam, Augsbnrs, Wien ]:nd Ziottzdotn Lutz fretkr ges2ulcht.C;tQtsÖontlo-Papiier ist selten am Play; man

111 e zu, „7 p* . ro on atoncn au" couran :: “k ' -- snd zu 31 pCt. weatg zu machexx. g f t WWU

Oesterreich.

Der Nürnberger Korrespondent wcloet in «en: Schrexbe11 aus Wien vom 8. Mär folgeUdes Nähere Wer das Kaijxrlectx Leichenbegängpéß: s war grsß in somxc Einfacßhext, und hierin dem Charakter des Verblicbxnen ähnléck). Das Volk sah schMrzcrfüilt diesem trauréaen Schau- sptele zu, (1116 _1ve[chcm scchtbar wurde, wie die “höchste Er- dengrößc dcm “::?raube verfällt. Faß in aUer Augen standen Thränen; ost Hökké man lautes Schluchzem cs War, als hätte jeder Zuschager _sinen theuern Verwandten vexi'loren. Ob- gleich dre Kaixer-Leéche schon ssét drei Tagen der öffentlichen Bex schatzung-aysxzesteljt war, so War doch die Sehnsucht noch so wemg besrtcycgc, daß die Zahl R'.“ dam Leichenzuge Beéwohnenx den unermessacv genannt werden kann. Die ohnehin starke Bevölkerung der Hauptstadt war noch durch 301 bis 40,000 Emwanderer vom Lande * und aus den nahe gelegenen Provin- zen vermehrt worden; und da sci) der Zug nur auf einem klei- nen Raume _ von der Hofburg bis in die Pfarrkirche der Kgpuzmeß - bewegte, so wyrde das Gedränge so groß, daß letdxr eimge Personen Schaden genommen haben sollen. Heute beqmnen die kärchlich2n Trauerfeicrlichkeitem welche in der c'rsten Hälfte der Woche in der innern Stadx, in der zweétcn in den Vorstädten statth_abcn. Das Hofburg-Theater bleibt ves zum Ostermontage qsdcdlossen; das Operntheater wird am “ZZ., die T_Heatex der Vorstädte am 16. März eröffnet. Obwohl keine etgenc0che Landestrauer vorgeschrisben ist, wird-sxe doch auch von dem niedern Adel, von den Beamten, Kaufleuten, kurz von allen _Honqratioren getragen, wodurch die Pxomenade in den Straßen em düsteres , melancholisches Ansehen , gawz der Stim- mung der Gemüther ähnlich, erhält. Als eine Selrsamkcit, dée wohl in früheren Zeiten nie vorgekommen seyn mag, verdient bemerkt zu werden, daß Türkische Offiziere, Welche dem Leichen,- zuge als Zuschaucr beiwohntcn, zum Zeichen der Traun" Févr- schärpen um den Arm gewunden hatten.“

Spanien.

. Französische Blätter melden Nacbskehendes aus Ma- drtd vom 1. März: „In Folge der zu Cadix entdeckten (und beyeits erwähnten) Karlésttschcn Verschwörunzq snd mehrere an- Jesehene Personen, unter anderen auch der Direktor des Zucht- auses, Don N. Ugarce, verhaftet wvrden. Der Plan 1“le ge- wesen seyn, in Uebereinstimmung mit einer von Moceno unter- nommenen Expedition, fich der Festung St. Sebastian zu b.“- mächtigen, die dort befindlichen 1200 Gefangenen, worunter 400

Znsqrgenxen, zu hefrkien Md mit ihrer Hülfe Km“! U". zu M7“ klam'u'en. Don-Mqrcos Toreyro, der früher Bethlöhaber OW Kömalichen FretLvtÜtgen-zu Leon war, und dann in die Dienßs des DM Carlos M:?- „lst nahe an der Portugiesschen Gxänzs verhaftet woxdcn. - Dre Hof-Zeitung vom 27. Februar tk)eilr mehrere B;;rtchte dsr General-Capitaine an den Kriegs-Mini- sts]: über. dae p_on Sen Truppen der Königin errungenen Vortheilx smt. Dee anurgenten unter dem Befehl von Arrago , Villalo- 608 mw Pasiego wurden, nach einem heftigen Kampfe, von den Truppen du“ Königin unter dem Brigadier Barrionueva völlig geschlagen. S:"? verloren 40 Todte, 1 Kanone, 130 Fläntxn, 2 Pulverwagen u. s. w, Ueber den Ball bei dem Grafen Toreno, Lern (wee schon gemeldc't) auch die Königin, beiwohnte, ist noch “x)olgenyecz zu erwähnen. Nach dem beßehcnden Gebrauch legte der Mmzster das Verzeichnis? der Eingeladenen der Königin vor, dée sogleich mit eigener Hand die Namen des Don Frarxcisco de Paula, seiner Familik, seines Hofstaats und, trokz aller Vor- skeUungen des Ministers, aneh die Namen der ausgezeichnetsten L_)ppostions-Mttgléeder dex" Prokuradoren-Kammer, Gajéano, Lag Navas, Zturtz und Anderer von der Liste strich. Die Pro- xcrcs cx'fuhren eine mildere BehandlUng. Diese? Ball fkk deshalb en, de]: Stadt allgemein gecadelt worden und dürfte einst vort WlÖUchU Foden seyn, aks man jeßc glaube. Man Kehr mic „Erßauncnadag von der Stade-Miliz gar nicht 7112137.“ die Rede rst, und da,; das Geseß zu ihrer Organisatäon noch nicht dée Kö- ntgliche, Beßätigung erhalten hat. - In Catalonien nimmt die Polxze] täglich neue Waffen-Vorräthe in Beschlag, und ihrsc WacH'xgmkeic gelingt es, die in kleinen Quantitäten in Catalonécxx exntrcnxuden Sendungen von Munition aufzufangen. Es hab.»: stel) da1e_lbst einige Bandyn gezeigt, die indeß zu schwach 11113, um Bexorgniß zu erregen.“ '

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Inland.

Berlin, 17. Mär . Aus Düsseldor msldck num W Haselßék am 1*.Jc-m d. WFK. Abends um 7 Uhrf glücklich erfoTZÜ: Enrbmdung Joker Durch]. der Prinzess": Wichlm zu Soi-ZH- Braunfels von einym Prmzen.

-- Zn Königsberg in Pr. Hatten s1ch am 10ten d. “???.??.- axs an dcm Tage, wo vor 26 Jahren jener Hauptjiadc dm:- Städte-Orymmg zuerst vor allen andern Städten der WZO-imre Die zu Thees ward, mehrere Mitglieder des" Magistrats, dex- LYxadtvcko['Wer-knsV:rsm'mnxung und der Bürgerschaft zu einxm- zeskmahlc rm Saale dcs K_neiphöfischen Junkerhofcs vereinigt, das unter vielxn anderen Gästen auch der Wirkliche Gchcéme Mark) und Oder-Pkäfident HLM.“ von Schön Excclxefxz mur seinck 'Es-zemvaxt [*ESHL'TC. LEO LU? Sie Wxchtigkext des Tages geschildert und 41115 der ;,yétunqxom 12. März 1809 die kurze Beschreibung d;"? damn- [tgen Etnfüht'vng der Städte-Ordnung vorgclescn hatte, sprach er den Dank? der Kommune gegen den achrxhrten Landesvatev auß, und WM? mit einem Toast auf Allcrhöchstdeffen Wohl. D:? Gesuydhai: des Kronprinzen und der Übrißen Miquieder dcs Kömgltchen Hauses brachte der Stadtverordneten-Voésteher, Kaufmann Arndt, aus, der in seiner Rede zugleich des Glückes gedachte, welches der Stadt im vorigen Jahre durch die An- wesenhett dcr geliebten Herrscher-Familie zu Theil geworden.

Literarische Nachrichten.

Neue Mittheilungen aus dem Gebiete historisch- anteJUqrischex Forschungen. Im Namen des mit Lee" Köntgl. Unrverfitär YUe-Wittenberg verbundenen &ht?rtngij_ch;Sächsijchen eret'ns zur Erforschung des vaterländtschen Alterthums und seiner Denkmale, heraus- gegeben von _dem Secrecair dcsselben, Dr. K. Ed. För- skemann. Ersten Bandes drittes und viertes Heft. Halle,1834. Z.

Restrent hat in Nr. 180 der Staats-Zeitun vom v. ““ €- 11611671 Zectschrift, die an die Stelle der von Krusgc (in OorZFUD ZXT texnomnxenen _„D_eutschen Altertbümer“ und dcr*von Rosenkranz at:, „thtschrist [ur dte Germanischen Völker“ fortgesetzten Hche: gctkcf-Zn _111, verxteqte Erwähnung gethan. Es freut thn jkßt, zwci (Leuctyzzcstc ankundtgen zu xbnnen, die fick) durex) Mannigfnlxégkcit [cs Inhalts und manche maßléche Aufsätze auszeichnen, so daß. dtr. Sacbc des Vereins, dem vtele_M_itglieder wrgen dcr einseitigcnRicb- tung auf alte Urnen utzd Ptetljkpttzen Laubeit und Gleichgülxt'qke'it bewaesen batten“, dadura) unsirettig gewinnen muß. Als Deutsche Ztadt-Alterthumer find die Weisthümer für den Rath der “Stadt Nordhausen und von demselben aus dem 14cm und löten Jahrhun- derte, welche Konrektor Fdrüemann zu Nordhausen mitgetyexlt hat, yon Wichttgkett („f). 3); an Urkunden hat der HcraUIgrver eine an- xehnltche Anzahl aus dem Archive dcs Unterstifts zu St. Séxtus Tn Mcrseburg gegebxn, so war der Prediger Behrend das l-ibur 139-- nnrnm mmmstßrn Zt. l-iuägox'i l'lßlmunsmäisnxju mit topogra- phischen AnmerYungcn (H. 4); über die Burg Säzxotycém hat Hesse in zzft. 3 geskaMU; dic (-55cschichte der Klöster Veßra und Hamersleben ist von Oesterrcéchcr, Wéqgcrt und Fahrenholz („zz. 3 und 4), erläutert; a;:sacqravcne A*[t-crthümcr ve1„chrecben'Frcdler (am Niederrhein), von 'Werder- Danneél und Wxggxrt (tm Magdehurgischenck und andere, abekvon geringerer Wrehngkett. _Unter dtesen will der Prediger Keffel („€). 3) gcfundetr haben,e daß pte Römer unter Nero Claudius Drusns vet Weißen - few, ubxr dre Sgalggeganaetz wären. Die Geschichte der Resor- mattongß auch 111 dresem Hefte wieder bedacht, indem der Herans- geber etmge ungedruckte Brtefe Melanchthon? «m den Herzéq Maq- nns von Mecklenpurg, an Tyosendorf u. A. (in „().-1), und eine?; hgpß. schr1ft11che§ Bernhx uber dee Kérchen-Bétstatéon zu Querfurx im *“7. „ZFZSW' YZYZ ?tnentlichen Kdunßkxe Zebracht hat. “?n dsn “;.-;.an

_ , c,)gungen un 1“ nunen ?»“ schatzZare Nottz niedergethgt. g i 9 hat “MMM manche . „em merten Hefte é! aucb eine UebersicHt der nan'éc * . baltmffe ch V'eretnsxeigegeben worden. so wie cénßVcrxckxcthißsz-r von den Mttgltedern tm Lauf; des Fahr»; 183-1 gezahlten Beiéräge„ Wir entnehmxxx daraus ngletch, das; die gesammte Einnahme des Vereins |Y mncr Stiftung in Naumburg im Jahre 1820 vis zum Ende des „sabres „18321 4030 What, die Ausgabe aver 4027 RM!“ betragen bat. Solche N«1_chwetsungen snd heut zu Taqe schr beliebt" und darum hat dex Vornand dev? Vereins Recht darsnr gethan, zu geben. cvnyeß tft LF dock) _kctn ganz scheres Mittel, um daraus durchweg r chtkge Schlusse zu ztehxn, denn som? müßten aua) » um uns etnes sehr nah; leegcnyen Bccsvécls Fu bediem-n - aus “den An- säycn und Zalglexx m Dayxd Hansemann's Sci;ré:t: „Nrguäcn „75 Frankreich“ rtchtige Schluss- gezogen werden können; tvaos jedth mcht der Fall :|, wie vielfach beWtksM worden. *

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M“tt chKLZnix1cheISSchauspéele - ,' wo , ., krz. m chauspic!.aue: * **:- Tale wzcderholt: Dcc Schweererm Lustspiel ?:: 1s AklZutZzchkZ-Y; IWW“, von L. Angew. Hierauf: Dcr reisende Stéxdenr ...“.“ „kamches Quodltber m 2 21er. (H.“. Rüthling: Toad.-rq“» * Donnerstag, 19. März. Im Schau1péclf)ausc: Zum *eÖ/ßcn-

male: Kaefer Friedrich 1. ( erster Theil), oder: Friedrich Uno

NaWem dcr Oßcr - BÜIILTTULÜ“

. . * :M'RWX'oM-TUZW'