Frage, unter Anderem: „Die Kammer hat das Recht, Gesetze vorzuschlagen und Reformen an machen, aber wenn se ein Ge- skß angenommen hat, so kann te nicht darauf bestehen, daß es die Königliche Bestätigung erhalte. Man hat gesa c, das Mi- :ésterium thue niches für die Mobilmachung der Éradt-Miliz, x_md doch und 268000 Mann eingeschrieben und 181,078 dersel- ben mit Waffen versehen. Wenn unsere Pläne nicht völlig 8?- glüékc snd, so muß man dies einigermaßen unserer Unerfahren- heit, so wie einigen anderen Umständen, keineSweges aber eincm “.'".JJangel an gutem Willen zuschreiben.“ Obgleich die Discusfidn kx-Zn günüigcs Resultat herbeiführte, so überzeugte sie doch das Publikum, das; in dem System des „Kabinett; keine Aende- UMC; vor sch gehen wird , wie man bei dem Ein- m'tce des Generals Valdez in das Kriegs ; Ministerium 91aubte. Péartinez de la Rosa sagte in dieser Beziehung: „In den Maßregeln der Regierung wird nichts verändert wer- den. Härte der General Valdez bei seinem Eintritte in das Conseil versucht, auf irgend eine Weise die Regierung z_u überredxn, den einmal betretenen Weg zu verlassen, oo 1v1'11'den sämmtléche Minksker ihre Entlassung eingereicht haben.“ Dxcse offene Erklärung des Conseils-Präfidenten hat das Publi- kum zufriedengxstellt, denn Jedermann war begierig, die Bedin- 911119211 kennen zu lernen, unter denen der General Valdez den n1échrégm Posten eines Kriegs-Ministers übernommen habe. -- Es passiven täglick) Truppen durch die Hauptstadt nach dem Nor- dm. -- Die Exglésche Regierung sou an die hiesige eine ener- gr-Zs'che Note erlassen haben, wvrjn se die Freilassung der am 25911? der „Jsabelja Anna“ auf der Höhe von Santander ge- fangen genommenen 27 Spanischen Offiziere verlangt. Doch be- darf dies. der Beskäcigung.“
Inland.
Bcrlin, 27. März. Auf Veranlassung des Kaisers. Oester- rcéchésäxen Gesandten am hiefigcn Hofe, Herrn Grafen von Trauttmansdorsf, wurde heute Vo mittag von 10-12 Uhr in der hiesigen katholischyn Kirche ein' eierliches Seelenamc für des vcrsiorbcnen Kaisers von Oesterreich Majestät gehalten. Der Altar der Kirche war schwarz verhangen, und in der Mitte der- slben erhob fich, umgeben von Kandelabern mic brennenden Wachokcrzen, del? schwarz nmfiorte Karafalk, geschmüokc mit der O111erreich§schen Kaisexkrone, Scepter und Schwerdt, und dem Kaéserl Ocüerreicdisdéx-cn Wappenschilde. Zur Rechten des Trauer- gcrüßes hatrcn Seine Hoheit der Herzog Karl von P1eck1en- burg, der Hofstaat, die Staacs-Minéster und die Mitglieder 1116 dipxomatischen Corps, sämmtlich in der Staats-Uniform, zur Lénkcn desselben dée Generalitär und das Offizier-Corps des Kmser Franz Grenadier-Regiments Platz genommen. Das Hochamt 1);th dcr F11r11bischöf1iche Delegat und'Probst der genannten K:1'che, Domherr Fisch1r, unter der Asstséenz zweier Kapläne. Zu dem Reqaxem wwkcen mehrere Mitgmder der Königl. „Kapelle nnd Oper mit. Obgleich sich außer den obgenannten Personen zu dies-c-r crhcdenden Feier eine überaus zahlreiche Versammlung 11115" 1111111 Ständen eingefunden hatte, so ging dieselbe doch tmc gl'Ößkék Rnhe und angemessener Würde. von Statten.
- "11115 Naumburg schreibt man unterm 24sten d. M.: „Die ärmere Klasse ist auch in diesem Wintcr duch) Straßen- und Erd-Arbeéten auf Kosten der Stadt beschäftigt worden, Wobei m-"Hr als 150 Menschen ihren Untec'halc gefunden haben. Da die Planirung dec nach Jena führenden Chaussee jeßc ziem- lick) vollendet ist, so st,!)t dieStadc 111111111113? im Begriff, dieselbe so- th1 in der Stadcsiur (118 in der des benachbarten Dorfxs Flem- mingen mit Obstbäumen bepfianzmzu lassen. " Im Kommu- 'nal:vcsen wird nächstcns, nachdem alle Stadtthetle zu einem Ganzxn vcrct'né : worden sind, eine große Vereinfachung der Abgabxn eingefuhrt Werden, indem an die SteUe aller verschie- denen Kommunal-Aögaben eine allgemeine Kvmmunal-Steuer nach Maßgabe des Einkommens und Veanögens treten soll.“
Der Verein für Gewerbßciß in Preußen hat in seiner Sihung am 2. Februqr 1835 dem Fabrrk-Unternchmer Herrn Kommerzécn-Nath 111“. Hempel in Oranienburg, und _ dem Fab.xck-Unte;*ne1)mer Herrn Retterguts-Bcséycr choch in
, Gleißen bci Zielcnzég emrm Jeden dic goidenc Denkmünze als den Preis für die vollstän- dige Lösung der für die Jahre 1833-1834 aufgcßcllten zweiten Preis- Aufgabe zuerkanm:
„Cvemisch rcmen, vonommcn eisenfreien Alarm auf einem inländischen Alaunwuk darjusicllcn, dcffen Preis höchstens um zwei Thaxcr pro Centncr theurer ausfällt, als" wofür mg" gewöhnlechen Alaun kayst.“ YerkecHen wurde in der Fahrcsnßung des Vereins, am 5. J'a- nuar . 'F-
„ dcm Fnbrik-Vcsher Herrn Mechaniker C. Svayisr, hiersclbst Dre goldene Denxmünze und der Preis von Fünfhundcrt Tha- lcrn für dee vollftändige Lösung der für die Jahre 1832-33 auf- 9111111th erüxcn Prci§=Aufgabe: betreffend dee Aufstellung einerDampf- Masclvmc met mögltcbücr Ersparung an Brcnmmaterial * mrrkannt.
chcn verspäteter Anmeldung konnte, ohnerachtet einer gleich voÜkommem-n Lbsung dtcsertAufgabc, dle Preisbchrdung des Herrn IFLccbanékers F. C. Fccund tn Bcrlen nicht bk1'1“1ck1“1'(l)tigt werden.
Außerdem wurde dem Feldmessr Herrn Ic“. Böhm viersclbü dée br?;_1zcne Denkmünzc ch Vereins für die Mittheilung eines zweck- ma-xxch Kych-„und „()en-Ofens für 1äuer11che Wohnungen, als Amr cnntmß seines gelungenen Befircbens, die Zwecke des Vereins zu bcfbrde'cn, ertbeilt-
Beuth
. ., ...- «UW-«M»
Königskädtische8 Theater.
Modame Bi1'c117-Pfe1ffer, die sxit vier Monaten auf diser Bühne (H„Zsirollcn mct vtelem, durch r1chtige Auffassung und kr f- ti_e Au.;xuhrung wohlverdienten Beifall giebt, bat sie auch 111 t _ihrm pvßtxsckxetx Prodnctionen bereichert, von denen wir zwet ntcht mat StaUschwetgen übergeben können. Das erste, “7 o b a n n e s' „G u„tt_e n v e rg , behandelt eine für Deutsch- fmw hdch| ruhmltch Person und eine für die Kultur der ganzen Welt hycbwrchttge Sache von unbrscbrcév- und un- vxrechenbakcxn Etpfluß. Zn Behandlung dieses Gegenstandes ist dae Dicwcrm ortglnc'll, das be!]??- fie isi dle erste, die unseres W„ffcns dcn Guttenberg dramat1sch darzustellen versucht und da- her kcencm anderen Gescve, als dem der möglichst bjüocjschen Treue tyre Pbantnffe unterworfen hat. Aber ohne uns in diesem Matte auf eme nähere Y_eweisfübrung einzulassen., mag es uns doch erlaubt se1)n_,_zu z-Wktktcln, daß ihr Vcrüand dte Dokumente über die Hin- dexmne, dte Guttenberg in der Ausführung seiner Erfindung, dercn crm Ehre wir ihm keinesweges ßrektt machen wol1cn, erfahren hat, und be1 der Chayakterisfrun der Per onen, die neidisch und feind- scltg den Vortbxtl seiner ründung sch angcmaßt habcn sonen - édas deknnnktc 15112108, 11011 101113 mrt einiqcn Variationen) -« so . chart gepruft habe, als die historische Treue es fordern würde. Aber genug, se, 111 von „ihrem Helden begeéücrt worden, und wir bqvcn «; nur mat dxr Dtchterln m thun, wenn wir uns dieser, kecnsswe-xch 11311 1111161111113“ Oppofitéon, aber auch nicht mit leerer Gnlxntcrxe nähern und se mit aller Achtung für ihr Talent fragen,
354 warum fie so kleinliche Mittel und so nicbtswürdige Schelme ihrem GuttenberF entgegenzuftellen nbthig gefunden hat. Denn wenn ste auch mit er gründlichsien Abwägung gefunden hatte, daß Fust und Schdffer schlechte Kerle, was mqn so nennt, Schuste waren, obgleich es der Achtung für einen werblichen Geist keineswcges Abbruch thun kann, Wenn wir an eine so mühsame gründliche Ab- wägung, eben zu Gunüen ihres Geschlcchts n1cht gern glauben mögen, so hätte doch ihr poetischer Verstand, der doch ohne Z:v_e1fel mit tbrcr poetischen Phantase Schritt zu halten streben wird, tbr den Rath Jeden sollen, die Schwäche lieber stark zu machen und die Schlechtig- ett zu mindern, damit nicht der redljche Mann unter lauter armen Sündern, und der überlegene Getst unter der miscrabelsten Gemeinheit da11che-_ Mag dns auc!) in der Wirklichkeit der Fal] ge- wesen seyn,“ für dte poetische erhc_rrlichung Guttenbcxgs isi es cm Zu woblseilcr Ruhm. Und wse emersens die Dichterm der ge: schichtlichcn Ausführung ihres Stoffs sci) so genau überlassen hat, so ist se andererseits nxiederum am Schluß ihres Drama“; in Ex- centrécitätcn ausgescbwetft, die ganz unbxdenklicl) von einer reichen, sprudelnden Phantastc zeugen, abcr wentgstens der'Wirksamkeit dcs
tre [).-11118 3 paris“, nachgebildet. EZ 111 ein anderes, einen Rom dramansch zu gestalten, als aus emem Roman den Stoff entn' men; ersteres bat bekanntlich seine txnbesegbaren Schwierigkeite le_tzteres hat Shakespeare, unbeschadet sexner Orginalitär, in sehr „„ scmer Organen gethan; und welcher Dtcbtek es nach ibm thun „, an den wtrd tmmcr nur die Frage gerichtet werden können, ob aus erüe'r oder zjyeiter Hand schöpfend, Talent zu einem drama schen D1chter_ bentze. Unseres Erachtens beffßt es Mad-Bikä)=Pf,' fer; ov fur jede Art des Stoffs, und namentlich für eine klaff-s. Bchatzdlung eines Stoffs, mögen wir um so weniger bkbauvn als war Grund zu „haben glauben, daß die Dichterjn, sci) ihkkkBe ßémmung bewußt, sléh gar nicht einmal durch ein so ectles Lob geschm, chelt f_ühlen_ würde. Aber in der bunten, und warum sollen,; das Kmd ntcht betm rechten Namen nennen, m der wunderlé , aus AbergLauben und Thorbeetcn zusamnxengxschten Weise, die heutigen Geschmack so anspricht, zeigt ne eme Geschkcklkchkeit 1 einen Geist m dieser Geschtckltchke1t, der unsers Erachtcns selbüde
für ein Werk des Teufels hält, zu der Anmerkung
Stücks auf eine gemischte Menge nicht wohlthun. Doch was die :
Wirkung auf die Menge betrifft, da mag wohl überhaupt der ganze Gegenüand zu hoch [tegen oder zu hoch gehalten seyn. Das kann indeß den Referenten nécbt beschränkcn, Wahl und über dteirnigen Momente, wo Guttenberg, erfüllt von der Gxdße seiner Erfindung und ihrer Weltwjrkung, wie ein Pro- phet, em gottgesandter Prophet, spricht, der D1chtcrin seinen vollen, durch ihre poet1sche Kraft ibm abgedrun eyen_ Tribut darzubrin- gen, in dem Anerkenntniß, daß ein Gti tn tbr wohne, der zu geskalten und_zu bilden vermag, dem er auch keinen andern Gegen- sjand, als den 1oqenannten romantischen wünscht, aber wohl ein gewisses Maß; Regel will er es nicht nennen, denn davon onen die Frauen nicht gern hören; aber Oekonomie, das isi ja ihr Naturberuf. -- Ww enthalten uns übrigens alles Urtheils über_ dte mimische Darstellung, die, ausaenommen Mae. Vernier und dre der Dichte- rinselbex,ebenn1chtdie durchaus lobensxyertbeücwar, und wenden unszu der zwettcn dra_mattscben Production, dem Glöckner von Notxe Dame, dcm vtesgclcscnen berühmten Roman Victor Hugo's: „1.10-
ienigen, der in der Literatur die Romantik für einen Gräuel, ,
. . _ , . . . WMW nm daß eme kräftige dämomsche Natur m der Dtchterm walte.« "
, gens will Ref. der abgeschmackten Einwendung, deren sich gkineia
_ ; hin alle nüchternen, gemachten Halbvoetcn gegen die von der Rat gerade über dtese Z
berufenen bedikncn,daßs1“e nach Effekt strebe, gar nicht gedenken. Effekt
' jagd wird anerdjngs das echte Talent fia) nicht erlauben und„
es „nicht nöthig, abcr Effekt machen is, denn doch eben „„ 1xntge- wgs dem Dichter wkc dem Schauspteler erfreulich und, „, emem cheffcn Durchmesser genommen, ihm immer gültigerschch nen mag, als emseitége Kritik. Genug, der „Glöckner von N„ Dame““ hat nun schon in wiederholten Vorstellungen die Gen11,„„ angesprochen und (mmer das zahlreichi'iePublikum versammelt;a,
* Ref. kann seinerseits nicht umhin zu bekennen, das: der momeman,
Eindruck sein Gemüth überwältigt und seänen Verüand zu „, Anerkenntnéß 1notivert_vat, es sey nichts leichtes, ein solches Aggng, der wunderltchsten Dtnqe zu eincm dramatischen effektvollen Gant, gut zu kompontren. Ref. kann übrigens diesen Bericht nicht sch„, ßcen, ohne dem aufbl„ühenden Talent der Mlle. Siebert dasg
vuhrende Ancrkenntmß zu bezeugen.
_**
*
Preise der vier Haupt-Getraide-Arten
in den für die .Preußische Monarchie bedeutendster: Marktskädcen im Monat Februar
1835, nach einem monatlichen
Durchschnitte in Preußischen Silbergroschen und Scheffeln angegeben.
Namen der Städte. [Weizen Roggen Hafer . 431€.“ 511 481"; 45
Königsberg ......... Memel
Tilfit ............ Insterburg ......... Rastenburg ........ Neidenburg ......... Danzig ........... Elbing
Kom“? ............ Grandenz .......... Thorn ............
Yosen ............
romberg
Yraustadc .......... awitsch .......... "
"*TOP*" “1
QSdQCOQO OQQOQQ ck§D“7lo-W _
„(*.-- --' _- “„Quo-NO»;
Kempen . . . .
Berlin Brandenburg Kottbus . . . . . .... Frankfurt a. d. O. . . . . andsberg a. d. W. . . . . Stettin ......... . . Stralsund
Kolberg . . . . . ...... Stolpe ...........
Breslau ..... . ..... Grünberg .......... Glogau ........... Y Licgnékz ........... Görlitz ...........
irschberg
ch1veidniß ......... Glaß ............ Neiße ............ Leobschüß . . ........
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07 Qu-
50.2.
Ratibor . . . . . 48,1,
0' . Köln ...... * ......
M Namen der Städte. [Weizen | Roggen] Gerste
Magdeburg .........
Stendal
Halberstadt ........ ordhausen
Mühlhausen ........
erxrt *
a e ............ Torgau ........... Münster .......... Minden ........... Paderöorn ......... Dortmund .........
36 F L 40 7:7 34 .*". 4 472- 46 *.*“; 58 „**. 48 .": 42 195 40 182" 4 5 5-
35 1-1
Elberfeld . . . . Düsseldorf ......... Kwstw ........... Wesel ........... Kleve ............ Achen ..... Malmedy.......... Trier ............ Saarbrück ......... Kreuznach
Simmern .......... Koblenz
Wetzlar ...........
Durchschnitts ; Preis e
der 11 Preußischen Städte ck 4 Posenschcn Städte ; 9 Brandenb. u. Pom,- merschsn Städte. .
11 Schlefischen Städte
8 Sächsischen Städte
4 Weftfäl. Städte . .
14 Rheinischen Städte
46 ;. 511-2. 43 . 43 .- 49 1
1811 19,“
Meteorologische BcobaÖtunq. 1835. , Morgens . Nachmitt. Abends Nack) einmaliger 262111112. . 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.
Luftdruck.. 338,32 Par. 337,8 4 Pat“. 336 26 Par Quelbvärme 6,8 “N. Luftwärme-x- 4,1“N.+ .F.-“R+ 5,0091, "1 6 , Tbauvunkk + 2.9 “ R- .»+ 3,9 “N. “* "ß") ""“ 3/7 N' Dunüsätkg. 91 pCt. 91 PC!. 91 pCt. Yod::1wär1neZ„k-“R. Welker. .. rcamg. reantg. rmnig. "7511131311111. 0,029" Rb 3191311111)!an 0,01 1"Nh,
Wind ..... WNW. WNW. NW. Tagesmittcl: 337,47“... +10“;-o R.. 4.3.79 R... 91 pCt.
Wollknzug Z - WNW. „
1301'111101' Zöl'ZK. [)81] 27. 1113112 183.3.
.411111. [**011118- 111111 (10111-(301175-291101. („7'6'74/8. ('N-“'.)
"- M|“, xk/Ölkxk/k/F [2.711,15 1ch/'[Créé(€ 8t.-§u1111|(1-8611. 4 100€; 1100; ()stpk. 1'k111111111'. 102; ['r. [*I-11,71. 0111. 30. 90 98.1. 140111111. (10. 100Z 1'rm.§c11.11.§m*11. 66; 057“, 1(ur-11.R9111n.(10. 100; [(akln.()111.m. 1.1). 100.2, 100 8011168150110 (111. » R8u111.|11t.§011.(10. 100€- 99; 111181.().11.2.-§c11. 11011. 8111111-0111. 100€; (1. [(.-11. R. “1111113,"51). (10. «- 1211111157. (10. 011112. (10. 111 “111. -- Westpr. |'f;1111]111'. 4 (11011511. 1'014. (111. 4
1061 98,5, 914 381
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._.“!
['ariß, 21. 1111112. 53 11911113 pr. compt. 107. 80. 1111 cout. 107. 85. 33 pt". comp! 80. 80 1111 cout. 80. 85. 53 Rony. pr eompt. 07. (10. 11110011. 97. 05. JZ Zpuu. 1161118 40. Z,? (10. 30171 11011. 213 56 75. (301188 Coup. 29,
Königliche Schaxzspieic.
Sonnabend, 28. März. Jm Schau1"pielbause: Der 5111 merdicner, Lustsp. m 1Aufz. Hierauf; Die Groxnmma, Lusts- in 1 Ausz., von Koßebue. Und: Der reisende Student, mu- stkal1sches Quodlibcx 111 2 Abel).
Sonntag, 29. März. Im Opernhause: Fernand» Corte]- Oper in 3 Abts). Musk von Spontini. 23110118 von Hoguél-
Jm Schausoic_1hause: Zum Erstcnmale: “„D-cr Vcr'lobungk“ ring, Lustsp. in 3 Ilbtk). Hterauf: Onkel Brand, Lustsp. 1113 Abth., nach dem Franz. von L. Angew.
Pkontag, 30. '))?ärz. Jm Schauspielhause: Kaise'x ijex dréci) [„ Erster Theil, oder: Friedrich und 'Maäland, hiééortfä)? Traoddie in 5 Ausz. und einem Vorspéele, von E.Maupacy. (DUE- B. Such: Agnola, als Gaßrolle.)
Kdniqskädtéscbes Theatex'.
Sonnabénd, 28. März. Zum erstenmale: Dex,- Schw??-
1 oder: Die Falschmünzer, Oper in 3 Akten, nach dkm Fran ; des Scrtbe, von [);-. Petit.
*))?Usjk von Aub»,
Sonan, 29. “März. Der Glöckner von NotreLDam
* ronmnnschcs Draxxm m 6 Tableaux, nac!) de'm Roman desV
tor Huqo, fret“ bearbeitet von Charlottc Bu- ,. „- „._. ,)): dame BirchUPßrxffcr: Gcwaisc, als“ Gasrroüé) pf ff (
932011111, 30. ;))?äkz. Zum erstenmal? wiederholt: Die E11 ren-Dame. Lustsp. in 1 Akt, 11ach Dupjn von A, Cosma: Hierauf auf Bcgchren: Dee Rnse auf getnejnschafrljcye Koßel Posse m 5 Akten, von L. Angew.
Redactcur Cattsé. MW
Gedruckt bei 9.1. W. Hayn.
Uebrj P
K* ÜUSL. 50:1“ §O11111s111 * , „ ' , :. , !* - "x -
* WS 811.111. zn!" 971"? 11.1111. . „Die Majorität hat sich in der kayttrten-Kammer noch mehr auf
eine recht bestimmte Weise her_ausgenellt.
knoch der 119154111111 können [oft auf deesclbe rechnen. Es werden
' Traktat und über die geheimen Fonds".
reußis1yc Staats-
Allgem_eine
Q
„“..-"-«.- ... -_ _ .,
eitung.
1,3188-
Beim Ablaufe des Quartals wird hiermit in Erinnerung gebracht, daß die Bestellungen auf diese Zeitung neb rovinzen aber bei den Königlichen Poü-Aemtern zu machen snd, und daß der P _ das Blatt am Vorabende seines Datums durcb dre Stadtpost frei ms Haus gesandt w:1'd. _ _ _ die Besiellungen bis spätestens den 31sten d. M. an uns gelangen zu lassen, tndem xonsj dte I" des Blattes eine Unterbrechung erlerdet und n1cht sämmtliche Nummern vom Anfange des „O.:
nennt) wir bltken ;
Amtliche Naäxkichteß.
Kronik des Tages.
Se. Majestät der König haben dem General-Kriegs-Zahk- meister von der Gcneral-Milstatr-Kaffe, LJTHIÄMÖU Ketegsxatk) Reichel, die Schleife zum Rothen Adler - Orden drrtcer Masse zu verleihen geruht. . ,
Des Könégs Majestät haben den b1sherégen Wdfferbau- Inspektor Philippi zit Frankfurt a. d. O. zum cheerungs- und Bau-Rath zu ernennen geruht. *
Den Kaufleuten Friedrich und Georg Wildenstein
zu Achen ist unterm 26. März 1885 ' auf eine durch Zeiclmung und Beschreikvung erlauterte
und inRückstcht ihrer ganzen Zusammensekzung als neu und eigenthümlfct) anerkannte Maschéne zum Formen und Streichen dcr Ziegel, ein von da an auf Acht Jahre und für den Umfang der Mo- narchie gültiges Patent ertheilt wordc-n.
...-..»...- ____„__. _.
A n g e k o m m e n : Se. Excellenz der Gmeral - Léeutenant,
Gouverneur des Fürstenthums Neuchatel und Commandeur der
ten Division von Pfuel von Köln. 15 Abgereisk: Se. Excelfenz dcr General-Lieutenant und
General-Adjutanc Sr. Majestät des Königs, von Thile, nach Ü'Torgau.
ungS-Nachréchre11. A n s l a n d.
Rußland.
St. Petersburg, 21. März. Se. Majestät der „Kaiser haben dem Königlich Preußischen Minister drs Innern und de-r Volizei, von Rochdw, den hSc. Annen-Ordcn erster Klasse mat
K ierlichen Krone verlie en. , . der Saes. Kaiserliche Majestät haben dem Dechcer-Kukokmk/ wel- cher Allerhöchstdenselben ein Exx-mdlar ssiner bexdcn Ruystscyen
Zei;
Dramen: „Fürst Skopin Schujx'ko“ u::d „ Roxelane“ über-
reichte, einen koxibarcn Brillgnt-Rtng verliehen. „ Ihre Majestät die Kaixcrin ()avcn am 28:14:11 11. 237.192! Katharmen-Stifk mit einem Besuche erfreut und an dte diejer
Auszeichnung würdigen Schülerénnm Belohnungen vertheilt.
Der Civil-Gouverneur von Or-énburg, Wirkliche Staatsrath
*.Schukofsky- hat den StaniSlaUI-Orden erster Klasse erhalten.
Einer Bekanntmachung des Posr-Departemcnts ZUsolge, sk"-
den jeßc hier wöchentlich vier Mal Brief-Bcförderungeg nach Preußen statt, und zwar zwei Mal übxr Polangen nach Memel ' und zwei Mal über Tauroggcn und Tclstt.
Jm Ha en von Taqanrog smd währcnd des Jahres 1834 0175951321 Rubel 50 Kop. Waaren audgeführx und tür 4,201,997 Rubcl 83. Kop. eingeführt worden. Dre Zahl der
" angekommenen Schiffe betrug 125, die der abgegangenen 12.3.
F r a n k r e 1 ck. Paris, 21. März. Der Rénovateur enchältFolgcndcs:
Weder das Ménißerium
indes; nächstens zwei Fragen voxkommcn, deren Lösunq einen ent.-
scheidenden Einfluß auf das Schicksal des Kabinets haben muß;
ts find dies die Fragen über den AmerikanisÖen EntdchädigungM Was die erstere betreffe, so scheint die mét der Prüfung des“ ministericllcn Cntwuxft; beauf- :ragte Kommission dem Ministerium du_1'ch„gän_gtgiB_etsta_nd [e:- Üen zu wollen. Man versichert uns, daß jte dte Leqmdatton der Amerxkanischen Forderungen noch einma1 gdnz vo_n vorn Zengd durchgesehen habe, um zu beweisen, daß nur uns sehr gluckltcx) schäßen müßten, nur 25 Mxllconen z:_1 zahlen zu haben. Es fragt s1ch nun, ob die Kammer die Sache aus demselben (Ge;- fichtspunkte betrachten wird. Dte Doctrinaire rühmen fich dc]- 1?" schon; wir zweifeln aber daran. W.;xs' die zwette Frage.: be- trifft, so wird es weit schwerer s.*yn, eine bxfrsediqx-yde Lösung derselben zu erlangen. C'migc Deputirte, we1che wohl x_m Stanko? sind, die Stärke der Parteien_in dsr Kammer gehöreg zu, tkm“- digen, behaupten, daß eine cntdchicdene Majoritäe gegen dee Be- willigung gehenncr “Fonds vorhanden sey. Die strenge_ Recht- lt"(eric retcht, ihrer Ansicht nach, nicht hm, um den bdzen Ruf des Herrn Thiers aufzuwiegen.“ ' . . ' Der Messager sagt: „„Das Mantsterzum 111 bereits_ dar- Über getheéit, auf Welche Weise die Majoruäc der Deputtrten- ammer erprobt werden soll. Herr Thiexs hatte am vergangx- nen Sonnabend gesagt, daß dre Majoruät bald Gchgenhen haben würde, sich durch ein bedeutungsvolles Votum fux oder gegen das Ministerium auszusprechen, Er meinte damit dre For,- derung einer Summe für die geheimen AusZaben des laufenden Jahres. Der Herzog von Broglie hatte am Montage wieder- l)“)", daß die Gelegenheiten, das Miniskextum zg unterstüßcn oder fallen zu lassen, sich bald und häufig darbeeten würden. Dem Herrn Thiers behagt, wie er sagt, ein Zustand des Zwei- 1116 und der Ungewißheic nicht, indem ein solcher ,der _Oppontion nur Vorwände leihe, ihn zu quälen. Er will mehr beschuldigt seyn, im Widerspruche mit der von ihm laut verkündeten Met- nung ZU seyn, daß das Ministerium eine unzweifelhaft: und ent-
Berlin, Sonntag den 290" März
keis für den ganzen Umfang der Monarchie auf 2 Um jedoch dte erforderliche
schiedene Majoricät haben müsse. Daher hat er zu versch1edenen 511211er in Gegenwart einer gewe'J-“sen Anzahl von Dcpur-irten förmlich erklärt, daß er einen besonderen (Ucsckz-Entwurf vorle- gen würde, nm einen außerordentlécben Kredit von 1,200,000 Fr. fÜr geHcéme Auégaben zu 1111111119111, daß er nicht al- lein die Verwerfung, sondern 111111) 11111" die Verminderung déescs Kkedétes als eine Demüthigunq fx'n' 11-1; und für das Mi- nisterium bserachtcn, daß er, wenn 1171111 dix». Kammer auch nur 50,000 F1“. wenigcr bewéüegen sollte, sci) (1111011011110?!) zurücéßiehen, und daß das ganze Ministerium hc-ffcxxtltci) em Glei-Ws' thun würde. Aber es scheint, das; die Majorität des Conseils die KÜhnheét des Herrn Thier?- nicht :Hetlt. Ihr ist der Eindruck nichc entqangen, den die ministericlxe Krifis und die darauf ge- folgtsn Debatten auf die Kammer gemacht baden, und se fieht ein, daß es gefährlich scyn würde, allzurasch ein Votum des Vertrauens von der Kammer zu fordern. Bis jelzt hat die Méinung der Herren von Broglie und Guizot über den Willen des Herrn Thiers gesiegt. Dieses aber, dem ami) übrigens daran zu liegen scheéut, zu beweisen, das; seine Stellung im Kabinet néchc so untergeordnet sey, als die Opposition es be- hauptet, hat sick) dcn Klugheits-Gründcn seiner Kollegen noch uicht gefügt. Man unterhäl: fich 111 den politischen Salons seit einigen Tagen viel von dieser Spaltung. Gut unterrichtete Personen versicherten gestern Abend, daß man von beiden Sci- txn sehr bestimmt auf seiner MeHnung beharre, und daß dies schon Anlcxß zu sehr lcbhafeen Debatten gegeßcn habe.“
Man liest in der Gazette du Lnonnaés: „Da am ver- gangenen Sonntag mehrere Frauen in dcr Rothkreuz-Vorstadt von den Piqxxeurs verwundet worden waren, so hatte fich gestern die Einwohnerschaft mit einer gewissen Ostentatton auf ihrer Hue gezeigt. Eine große Anzahl zunger Leure und selbst vor- heirathem' Männer hatten stch mit Messern und Stöcken bewaff- mt, und drohten laut an allen öffentlichen Orten, daß sie sm) selbst Gerechtigkeit verschaffen wol1te11, weil, wie fie sagten, die Polizei nicht allein die Augen zudrücke, sondern auch die ihnen überlieferten Personen wieder frei lass. _Diese Drohungen schei; nen die beadfickptigcc Wirkung hervorqebrach zu haben, denn man hat gestern von keiner einzigen Verwundung gehört, wäh- rend man deren am vkrwechc11en Sonntag sechs zählte.“
Die Gesammc-Summe dsr für die Kinder des Herrn Man- gin eröffneten Subscrépteoxxcn beläuft slch bereits auf 36,001“) Fr.
In Beaucaére smd, «11.13 Furcht, daß einige aus Marseilw angekommene Personen die Cvolcra umbringen möchten, Limu- hcn ausgebrochen, Dic '.![nchommencn wurden auf den Stra- ßen und in dera Hätxsern, wohin sie sci) geflüchtet hatten, vom Pöbkl angefallen. Es glüchte xedoa') dcr Behörde, sie sämmtlicy aus dxr Stadt zu schaffen, ohne daß sie schwcre Méßhandlungcn erlitt-sn.
Man schreibt aus Bavonne untckm 17011 d. M.; „Wir hören, daß vier auszezeiäwcte Personen das Hauytquartier des Don Carlos verlassen haben, und am LHcen in unserer Stadt angekommen smd. Es“ sollen die I)iéégliedey der Zuma von Béöcaya, und unter ihnen Valdespina und Zava1a, 191.111; die beiden Andern haltsn wer f1'11' die Secretaxre der Junta, Baciz und Artignano. Wir kenncn das Landhaus in unserer Umge- gend, das jenen vicharl111cn zur Zufiuchtsstätte gedient (mt. Ob eine Uneinigkeit sie nach Frankreich geführt hat, oder ob sie mit irgend einer gehsimen Sendung beauftragt smd, muß dée Zukunft lehren. -- Die Kolonne Zaureguy's 117 am 1-1ten von Lesaca nach Oyarzun :xsarschirt, wo so s1ch am 15ten befand. Die Kolonne EEpart-rrod ist am [Iten Abends zu Tolosa ange- kommen. Der Brigadier Aldama hat das Kommando über 012 am 14er zu Pampslona angckdmmcne, 21500 “Mann und 00 Pferde starke Kolonne erhalrcn. Zumalacarregun ist am 14th mit 5 Bataillons" und .; Kanonen von Donna Maria nach Lo- rainzar und Arza, im Thale U1zama, marschirt. Die übrigen 5 Bataülone von Navarra und das [ste und No Bataillon von Guépuzcoa find zu Imken, Zubieta, 111103 und Saldßas geblie- 5111; iht'e Verwundeten befanden sich in Labayen. Ilm 1.1th warsn die Juntas von Navarra mxd Guipuzcoa mit ihrer Es- koxre, den Waffenschmieden und Schneidern, zu Saldias. Alle Karlixéischcn Zou-Beamtcn haben sxck) von der Gränze in das Gchrge zurüchgezoqen, so daß 11151 die Waasen aus Frankreich ohne Abgaben in Spanicn eingeben. Die berühmte, eine halbe Stunde von Bildao liegende 93211516, wo 31 Chriüinos aufge- stellt waren, ist am 101111 von den Karlisten angegriffen und ein- geäschert worden. Die Soldaten konnten sich Wegen "Mangels an Munitéon nicht vcrtheidigen und wurden niedergemacht.“
Großbritanien und Irland.
Parlaments - Verhandlungen. Oberhaus._ Siz- zung vom 20. 'Mä1'5. Lord Brougham erhob |1ch, um dem Hause eine ihm ÜOcr'ccéchte Bittschrcft vorzulegen, und sagte: „Diese Petitéon ist 1'11 dcn ehrcrbietigsten Worten abge- faßt; aber ich will nicht sagen, von wem fie herrührt, odcr worauf fie fich bezieht, oder was irgend in derselben enthalten ist. (Geläck)ter.) Ich will mich damit begnügen, darauf anzu- tragen, daß fie verlesen werde, 10 wie ich überhaupt. die Abficht habe, niemals die Verantwortlichkcit für den Inhalt trgend ciner Bécrs'chmft, die ich noch überwtclwn möchte, zu übernehmen.“ (Gelächter) Die Petition wurde darauf verlesen. Sie rührte voneinem Geéftléchen Namens Gurncy [).-r, der fich beklagte, daß ihm, obgleéch er über 38 Jahre als Pfarxcv zu St. Allen in Cornwans sungirt, doch bei Erledigung dieser Pfründe sein Diöcesan einen Anderen voraezogen habe; er hat daher, daß in der cinzubringenden Kirchcn-Reform-Bill eine Klausel aufge- nommen Werden möchte, wodurch dcn emeritirten und armen Pfar-
18:35.
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rern aus den überschüss1gen Einkünften der Kathedral- und son.- stigen Kirchen-Sinckuren eine Pension in Gestalt eines Halb- soldes' angeseßt würde. .Der Béfthof von Exeter lobte das Benehmen dss Lord Brougham, weil das Oberhaus es nie er; laubc habe, daß in seinsn Mauern über die Vervcggründe, welche ein1n Kn'äxen-Patron betkkmmc hätten, eins Pfründe zu verlei- hen, oder zurückzuhalten, Bemerkungen gemacht würden. Uebré- gens erklärte er fick) ganz dafür, daß für emere'térte Pfarrer ge- 1orgt werden müsse, und versicherte, daß er selbst bei Verlet- hung von Pfründen stets allein auf das Verdienst gese- hen und von den 16 Pfründen, die während seiner Verwaltung des Bisthums Exeter erledigt worden, 13 an Pfarrer vxrléshen habe, die meistentheils sehr lange qedienc härten, ohne daß die- selbkn mit ihm in näherer pek1öni1ch€r Vcrbmdung _aeywnden, ja ihm kaum bekannt 131111911211 (hörtlxynuc 11811“ .; Pfründen habe 11" anders verfügt, und die 11118 davon seinsm «:.-111.12 ge- geben, der, 1111tS1o1zkön11e 61" es sagen, sls WOL)“. vcrdtcm härte (hört!); eine andere sey auf eine merkwürdige Wsjse 3,11 se-ner“ Vekfügung gestellt ivorden; der Patron derselben näm1:ch, der das" Recht darüber durch Kauf erworben, habe fich, als sie va- kant geworden, Gewiffensskrupel über die Art und Werse ge- macht, wie dies Patronat an ihn gekommen, und sich gewei- gert, ste zu vergeben; die Pfründe scp sehr cixxtxäglich gewesen, und er (der Bischof) hätte fie gern auch seinem Sohn verlieben, aber eingedenk der Art, wie er das Verxügungs-Rccht darüber erlangt, habe er ('s für seine Pfiicl): gehalten, ste demselben verdieneivoslcn Geéstléchen zu gebétx, dem ste ursprüngléch zugedacht gewcscts (l»örtZZ; dée lekzce Pfründe endliä) fzabe er zwar nicht dem Pfarrer, aber einem anderen ssbr chrenwerchen Geistlichen verliehen, woll er so viel als 111531161) die Anhäufung von Pfründen habe vcrmetden Wollen. Auf den Wunsch des Marquis von Camden verschob darauf der Herzog von Richmond die auf heute angesetzte dritte Lesung der Bill wegen Abschaffung der Eidjeißungcn in gewissen Fällen bis Mon- tag. Der Herzog von Wellington erklärte auf eine Anfrage des Marquis von Westminster, daß die Kommifson zur.“ Untersuchung des Armenwesens in Irland ihre AkbeétM noch immer for:]eße, und daß der Bericht, sobald er fertig scx), dem Hause vorgelegt werden solle. Lord Teynham nahm am Schluß der Sißung bet“ Ueberrcickwng zweier Petitionen in chwff der Malz,- undHopfen-Steucr noc!) Gelegenheit, seine Mtßbillzgung über die Art und Weise auSzudrüeken, wie der diesfäUige An- trag dcs Marquis" von Chandos im 1111111011111? beseitigctdorden, was, wie er behauprcke, tm ganzen Lamde dtc größte Unxufcie- denheit erregt habe. * Unterhaus. Sékzung vom 2119321113. Sir H. Har; dinge trug (wie bereits gestern und vorgestern im Artikel Lon- don erwähnt) dem Hause in einem Ausschuffe seine Vorschläge in Betreff der Ablösung des Zehnten in Irland vor, nach denen er eine Bill in Bezug auf diesen Gegenstand entwcrfcn will; fie lauteren folgendermaßen: „Das Haus hält es" für angemes- sen, die Zehnten in Irland abzuschaffen und einen Vcrgch an baren Stelle treten zu lassen, dxr auf dem Grundbchz ia11en und dkssen Betrag dcm ZcHntkmEigenthümer zqu1m-11 soll; diese Grund-Rentc, 75 pCt. von de111Zchnten-chtk) betrazzcnd, soll nicht von dem Pächter, der das Grundstück innehat, scrjdern von demCrb- undGrundherrncntréchtct1v11dcn 111113 in 21'1„J.1!)ren ablösbar 121111; der Ertrag der Ablösung soll enteved-xr ir: Lände» reien oder auf andere Weise zu Gunsten der Zehnken-MUMHÜ- mcrangelegtwerden. Zweitens: Dileländischen Geéültcch, denen aus dem Fonds der zu ihren Gunsten im J. 18.33 vom PMamenc
„bewilliqten Million Vorschüsse gemacht worden sind, sdllcn nicht
zur Rückzahlung derselben genöthigt und dio tbncn für das Jahr 18.11 rück'skändtgen Zehnten sollen ihnen aus den von 11mm Fonds noed übrigen 307,000 Pfund vergütigt wcrden.“ Lord John Tussel wollte seine Ansichten über die .Detaixs dicser Vors.)",släge nicht aussprechen, meéntc aber, das Haus“ könnte ste 1117-11? Be,- denken annehmen, da fie eine bloße Sache der Form 1111.11, und man fich x'mmer noch vorbehalten könne, mit den Béstéthungen dc-r Bill 1elbsk, welche die Minister auf den Grund :hrsxr Reso- lueionen einzubringen gedächtcn, zu handeln, wxe man wolle; übrigens bemerkte er, daß im vorégcn Jahre schon cine zicrnlict) ährxliche Bill im Unterhause eingebracht und daß d:"e Mlsditzung diejer wichtégen Angelegenheit von diesem Hause auf (mc. solche: Weise anempfohlm worden, daß er gläUbe, fast aUe (111 Haupt- Gegncr dieser Maßregel auf der anderen Seele des Hauses 1211911 im Innern nicht unzufrieden damit geWcscn. „Diese Bill“, fuhr er fort, „wurde absr bei ihrer zweiten Lesung im Oberhause verworfen. (Großer Beifall von der Oppos- tion.) Nun frage ich, was ist durch dicse Verwerfung gcwon- nen worden? (Wiederholter Beifall.) Und welcher größere Vor- thkél wird dem Zriändischen Voik aus“ der Mas;re-:.el des sehr ehrenwerthcn Herrn erwachsen, als ihm aus der Bill vom vori- gen Jahre erwachsen wäre?“ Herr Shaw wollte die Behaup- tung des Lord Russell, daß die jeßige Maßregel der vorjährigen ganz ähnlich sey, nicht gelten lassen, und suchte den Unterschied zwipchcn beiden nachzuweisen, indem er nam-“ntljch darauf auf- merksam machte, daß durch die von dem vorigen Ministerium eingebrachte Bill dcm Grundherrn ein Bonus von 310 pCt. bewéllégt worden sry, während die jeßige OJTaßregel den Zehntcn-Wcrth zu Gunsten dchutsbefißer nur u11125pCt. ermäßigt. Lord H owick opponirte sicb namentlich dem zweiten Theil der von Sir H- Har- dmge vorgeschlagenen Resolurionen, weil derselbe sack) auf die „Verwendung öffentlicher Gelder beziehe und dem Hause nicht vorhcy Anzeige dqvon gemacht worden sey; daß der Jrländisckoen Geistltcbkslt die thr vorgestreckte Million erlassen werden sollte, nannte der Redner einen Tceubruch gegen das Englische Vol!