„;.-):? ÜLLER &ckWW».Y»« „,“-»; 2331-41, . *.: .
*UTKOK' 0-11, 20. dläw. „
span. IZ nz. :: 29. am- 481. (30111). 291. Kelz. 102. Unmut. 27Z. Reus 80311. 11111. 68.
['.-01111011, 27. 11111111.
(2011|. 3: NZ. 811011. 6011111 644. 1 QUIZ. 8131111. 501111111 WZ. 211181. 16Z. 11011. LFZ JJ,. . kortug. U;!- Lagk. Uu“. 1084. 13108. 87;.' 001111111). 1“. 1824 39; . U01. 43. en 293.
Wien, 27. UYU.
5'3- USt. 1014. 43 95,1. Uaok-zctjeu 1335;. 310110 14111. IWF.
„Königliche Schapspiele. »
Donnerstag, 2. April. Im Schauspielhause: Clavigo, .U'auer- spiel in 5 Abth., von Gothe. (Herr Sevdelmann, Regisseur des Königlichen Hoftheaters zu Stuttgart: Carlos, als ejrste Gaffe- rolle.) Hierauf: Der Ahnenstolz in der Küche, Posse in 1 Il 1, ZU) Scr1bc und Mazéres, von Lembert. ( Herr Sevdelmann:
axel.
FZcitag, 3. April. Im Opern aufe: Die Stumme von 'Portici, große Oper in 5 Abt ., mit allets". Ulslk von Auber. HH:: Versin : Pietro, als astrolle.) ( Die Solotäyzer des ' önigl. Hocheatcrs zuMadrid, Hr. Font, Hr. Campruvi, Mad. 'Dubinnon und Dlle. Serral werden hierin folgende Spanische *National-TänZe ausführen: Jm er ca Akt: 11113 11010135 Robu- “ÜW, in Anda Usscher Tracht. Im dritten Akt: 12! 2110310300, mit Tambourin und Castagnetten, im Kostüm von Itano.)
Preise der Plätze: Ein Platz in den Logen des ersten Ran- ges 1 Rthlr. 10 Sgr. :c. _ „
Jm Schauspielhause: 1) 110 1110117: 1111101, 7111111001110 011 2 00108, ]).“11 301-100. 2) 90011900 01 711100111, 7011110111110 001111- 0110 011 2 110108.
Sonnabend, 4. April. Im Schauspielhause: Ludwig 111. in Peronne, historisch-romantisckxs Schauspiel in 5 Abth. (Hr.
211111. WF.
11111. 7. 1834 743 711111110. 53 102€.
“ Domestiken in Calais nach England eingeschifft.
374 Preise der Pläße: Ein Plaß in den Logen und im Balcon des ersten Ranges: 1 RtYr. :c. Sonntag, 5. April. cr Glöckner von Notre-Damc, roman- tisches „Drama in 6 Tableaux, nach dem Roman des Victor Lugo, frei bearbeitet von Charlotte Birch-Pfeiffci'. (Mad. Bii'ch- feiffec: Gervaisc, als Gastrolle.)
Neueüe Nachrichten.
Paris, 26. März. Gestern Mittag um 1 Uhr hatte der ?exikanische Gesandte, Herr Lorenzo de Zavala, die Ehx'e dcm Könige in einer Privat-Audicnz sein Rekreditiv zu Überreichen. Der Minisker-Raxl) war gestern Abend bei dem Gkoßsiegel; bewaYOrei' versammelt. er Türkische Botschafter am Londoner Hofe, Nuri-Efcndi, hat sich am 2011011 mit 2 Secretairen, 1 Dollmetschei' und 0
Die heutige Sikzung der Dcputirten-Kammcr eröff- nete Herr Felix Réal mit einem Berichte über den definitiven Rechnungs-Abschluß von 1832. Die Sißung mußte sodann eine geraume Zeit suspendirc werden, da die Versamx-nlung nicht voll- zählig war. Als die anwesenden Dcputirten zuletzt ungeduldig wurden, bemerkte der Präsident, daß die Kommission für den Gesekz-C'ntwurf Über die Verantwortlichkcic der Minister in die- sem Augenblicke noch mit dem Amcndcmcnt des Herrn Vivien (das Tags zuvor am Schlusse der Sißung noch einmal an diese Kommission verwiesen worden war") beschäftigt sey, um sich mit den Ministern Über den Inhalt desselben zu verständigen. Um 2; Uhr endlich traten Hr. Sauzet (der Berichterstatter) und der Minister des Innern in den Saal. Der Erstere erklärte, daß die Minister und die Kommission sich über das Prinzip des gedachten Amen-
derselben, da es sonsc unmöglick; sey, fie gründli u be ' Herr Odilon-Barvot tadelte die neueAbfas"ic11igz aufudrHYUEln schiedenste, indem darnach, mit Ausnahme der VermittelUn d Staats-Raths, Alles beim Alten bliebe. Zugleich trug er dara an, daß die Kammer vor Allem die Frage entscheide“, ob üb1 haupt dcr Mitschuldige cines Ministers vor den Pairshos ge[' gen werden könne. Es wurde endlich, nach dem Wimsche dl" Herrn Sauzct, beschlossen , die qan e Debatte bis zum sole den Tage auszuseßen, so daß die Verf11mmlung schon um 31g wicdex auSÉrzaéidcrsZing. V 1) * „Herr iipp . upin, der orskc er des ist en Ad Standes, ist heute morgen, auf Anlaß eineFÉZckreibc11sokatd mehrere junge Advokaten, die den politischen Gefangenen, v Amtswegen ais Vertheidigcr zugethcilc worden (vergl. den Arn Paris vom Löscen), an den Präsidenten des Pairshofes qeyM-„Z Nach, 11 dem Großsicgelbcwahrer gerufen worden. Bevo-Üe. ich dortJin begab, hatte er eine Besprechung mit seinem BHK dei", errn Dupin d. Aelt. ' **
„National“ dxm von dem „Renovaceur“ vcrbx'cireccn Gerücht,a daß Herr O'Donnell seine Verthcidigung übernommen hahe.ck fügtgiocs) hik'ZU/ er habe sich in Betreff dieses GichUskandes'M an Herrn O&onnell gewendet, wie große Ansprüche dieser “"ck auf das Vertrauen eines Gefangenen habe.
Die in die vorjährigcn Unruhen verwickelten und von 1111 „
err Cavaigimc widerspricht in einem Schreiben an d, *
Allgemeine
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o 93.
Amtliéhe Nachrichten. Kronik des Tages.
Se. Majeséär 01:1 Kbxxig habßn 00111 11011111001de “311111,
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„„ N20 001) zit 03111101), Regißrungs-Bczixk Düjsclößkf, 01-11 -
“othcn “IlWr-Orden vicrier Klaffc zn vcrbxihcn gcruhi. „ Des Königs *))?axsscäi haben dem Kaixfmann nnd Ober-
zxorsteher dei" W111fnrannschaf1 zn Stettin, „Daniel Wilhglm
(1011313, 13-311 Chaxachr cines Kotn111-71'ztcn;Raths bciziilech
Pairs-Hof in Anklagesiand verseßtcn Einwohner von Lyon and das darüber aitsgefcriigtc Pax-cnx “.'[1101'001111110lbsc zn voll»-
ben, ciner telcgraphischen Depesche zufolge, erst gestern syahu"
6 Uhr die Reise hierher angetreten, ohne daß ihr Ab an „„ dort die mindeskc Unruhe erregt hätte. Sie können ni )t ügli vor dem 28stcn in der Hauptstadt eintreffen, da sie natürlich:", ter Bedeckung reisen und dies die Fahrt verzögert. *
Der Bon Sens sagt, während des großen Prozesses w den ein Linien-Regiment und zwei Schwadroncn Kavalleriej Garten des Luxembourg kampii'cn,
Seydelmann: Ludwi Al., als Gastrolle.) Sonntag, 5. ril. Figaro. Oper in 2
die Gräfin, als Gastrolle.) Jm Schauspielhause: Die seltsame Wette.
Einfalt vom Lande. (Hr. Rüthling: Doktor Murr.)
Köni Donneéscag, 2." pril. Faufta. Ztaliänischen. Musik von Donizetti. Freitag, 3. April. . Zum crskcnmale; Einer fÜr Alle. Posse in 2 Akten, von T. rcn-Dame. Lustspiel in 1 Akt, nach Dtipin, von
Alle
Sonnabend, 4. April. Dcr Barbier von Sevilla, komische Oper in 2 Akdcn,_nach dem Ztaliänischen von Kollmann. Musk ( Olle. Vial, vom Kdniglich Sar
von Rossini.
Theater zu Turin: Rosine, als erste Gastrolle.)
Im Opernhauses: .Die Hochzeit des btk). mit Tanz. Musik von Mozart. (DUS. S. Heinefetter: Susanne, als letzt? Gastrolle. Dlle. Stephan:
ßädtisches Theater. Oper in 27211011, nach dem
Vorher: Die Eh-
den Arti
Hierauf : Die
für Eine und
A. Cosmar.
dinischen Hof- isi, vorgelesen harte,
dements kgeeinigt härten _, und bl“ * el dcs GescH-Entwurfcs eine andere Abfassung in Vor- schlag, welche sich in folgende Oc „Wenn gegen einen Präfekten, Unter-Präfcktcn oder Anführer der Gcndarmc1'ie eine Klage gefiihrt wird , so schickt der Königl. Gerichtshof, vor welchem sie angebracht worden, die Prozcß-Ak- 1111 an den betreffenden JJTinistci'. Antwortet dieser nicht, so hat das gc1*icht[iche Verfahren seinen Forigang. dcn Verklcigtcn unter seinen Schuß, so wir?) jenes Vci'fahren cingeskeklt, aber der IKinisccr sowohl als der 111111131“cl)u[digtc Beamte können von der Deputii'tcn-Kammci' in Ankiagexkand versckzr und vor den Paii'shof verwiesen wci' einigcs Murren in den Reihen dck Opposicion und die Sikzimg wurdc abermals eine Zeit lang eingestellt. Hicx'iiäcM erklärte Hr. Vivien, daß er sein AmendcmcntXurücknchmc und den Vorschlä- gen der Kommission beiti'cte. Na ) cimendirtcn Artikel, deren Abfassung eben so [ung als verwickelt vcrlangicn mehrere Dsputirte dcn Dknck
achte hiernach für den betreffen-
siimmungcn zusammenfassen läßt:
Nimmt ei" dagegen 49. _ Coi'tcs 485.
dcn.“ Dicsc “Ii“nträgc erregten
dem sodmm der Präsident dis
würden gesperrt werden. .Der Stadt-Rath von Algier hat die nöthiqen Errichtung einer höheren Unterrichts-Anstalt bewilligt.
und alle anstoßendc Straß
-« Heute schloß in'oc. Rente 1. 00111 t. 107. (;.-„_ 111 107. 70. Zproc. [)1'. 00111111. 80. 711. Z) ck 1 00111 Reap. 111". 00111111. 97. 55. Zproc. 30.27.
1111 00111". 97. 00. Auég. Schuld 20.
chacieur C'c; éteé.
Gedruckt bei A. W. Hayn.
Bekanntmachungem
„ Bekanntmachyng.
Die zixr Kaufmann Ernst Ludwrg Hobnfeldtscben erbschaftltchen Liquidations-Massc gehörigen, auf dem Langenmarkt bierselbst unter den Servcé-Nuinmcrn 487 und 488 Telegtnen und Ka. 7 und 20111 den Hyootbrken-Bucvern verzeichneten, auf 6080 Thlr; gerichtlich veranschlagten Grundüücke- welche 111 zum Vorderhäuscrn, cinem Hofraume und „einem Hinter- Gebäude bestehen, sollen in nothwendiger Subhasta- tion'verkauft werden.,
171er ist ein Termen auf
den 1. September 1835, vor dem Aucnonaror Herrn Engelhardt m oder vor dem Ai'titsbofc angesetzt. , Die Taxe und die neueßen Hypotheken-Schcme
können in„unscrcr Registratur, so wie bei dem Auc- tionatob cmgesehen werdcn.
Da'nzig, den 10. Februar 1835. ' Königl. Pi'euß. Land- und Stadtgericht
' Edictal-Citation._ , Auf den Antrag ihres Curators werden die Eebruz dcr Wallburg, Carl Friedrich, geboren den 9 Mar 1777, und Fobnnn Friedrich Wilhelm, geboren den 1. Fcbxuar 1782, von denen seit 1814 und resp. 1805 alle Nachrichten fehlen, so wie deren etwanige nn- bckanme Erccn und Erbncbmrr hierdurch difcntliä)
'vorqeladen,_ sich innerhalb neun Monat und spätestens
in dem auf den 17. Dezember 1835, Mittags12 Ubr- angesetzten Termin auf der Gerichtssiube zu Lanke zu 1111*1dk11 und weitere Anweisung zu gewärrigcn, wi- drigenfalls die Todes-Erklärung der Gebrüder Wall: barg ausgcsprocven, und das Vermögen den nächslcn Verwandten ziigefvrochen werden ivzrd. Liebenwalde, am 3. März 1835. Gräflicy von Nedernsciics Patrimonialge- richt Lnnke :c.
“_ ' N a ck Yi ck t, betreixend bee_.1'€dneglech,I reußischeiraats: nxdlandwerthschaftl1ce Akademie zu Greifjwald nnd Eldena.
Den 18. Mai dicses Jahres werden die Vorlesun- gen bei dcr üaats- und landwirtbschafrlichen Akade- mie zu Greifswald und Eldena beginnen. Wer daran Theil nehmen will, bciicbe srl) vorher bci mir zu melden. Auf Verlangen werde ich gern nähere Narv-
“richt über die Einricljtung diescr Lehranstalt crtbeilen
und die Wohnung betreffende Aufträgx bxsorgen lassen. Darauf sich beziehende Brie'e vttte ich an mich nach Eldeng zu senden und aué dxr Abreise zu bemerkexv „Orc staats- und lan wtrthschaxtiich Akademie betreffend.“ Eldena bei Greifswald, am 22. März 18:15. _ Friedrich Schulze, Director ber Königlick) Preußischen Kants.- und landwirthscbaftlickicn Akademie zu Greif? wald und Eldena.
[Zaknnntm-EQUUUZ . Zur Deckung 11111“ in 110111 2011011111110 mm 2. 501)- 221111101" 1834 bis 2. ]1511'2 1835 701'Z01'allenen ['"-mgx. 10113111011 ist 11111" 11011, 1111 «1130131110000 800101315'11111-0 Um 3 U11]. 20,100 71111"- :extic-Zenen jenigen 1011113
Allgemeiner Anzeiger für
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11001111, 11:11 3]. 111311": 1835. 111111311 11111] 173001100, [31'01101'511'111'80 1310. 5.
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delkß (.I N )- Es etitbält die Verhältnisse, Schick- sale und_Tbate11 der seit dem Befreiungskampfc bis in die Gcgcqixart verstorbenen Preußischen Gc- ncrale, chronologna) geordnet von Scharnhorst, L'Eö- toq, dem Herzog von Braunsxhweig u. s, w. bis zu Valentini, Oppen, Cnrdei, Lutzow, Röder, Léngcls- heim. Das ganze wird 2 Bände enthalten, von welchen der erße den Zeitraum vom Befreiungskriege
[er in Berlin, Posen, Bromberg, Calm und Gne- sen, zu haben: . ,
Memoiren Mirabeau's. Geschrieben von ihm sclbü, seinem Vater, Obeim und Adoptivsohn.
Aus dem Französischen vom Ur. Le Petit. Erster Band. 81-0. eh., reis ] Thlr. 10 sgt. Mirabeau ist ohne werfe der verwickeltüe, aber
bis zum Jahre 1824, der zweite den von da an bis
|
volutions-Drama des vorigen abrbunderts. 10- beau, der Sohn der Arisiokratießder Mann des V1 dxr unerbittliche Feind Ludwig? 211]. und No pierre's, des Throm; und der Guill'otine. - M' 111011, der be eeüerungstxunkcne, verzweifelte Spi an bim gro en Pbaraotistbe des Königthums und *- Yation, wurde bishex von schlecht unterrichtetenu ubcliyoilendxn Gesch1chtschrcibcrn als ein Scheu 1310 (Line Geißel der Menschheit gcbrandmarkt. D 1er 4121111101, _der manche bedenkungöschwere B11 111 der chtgczchicbtc an*.éfi'illt, wird zumeeil dur dicsx von ihm iclvü, semcm Vater und Obcimg schriebenen.Mcmoiren widerlegt. Wir lcrnenbi 1111190111 seine Vqreltern kennen; die EvocheLu 1v1g s 2111. gebt 111 neuen, geistreichen Zügen und ?ixtekdotcn antunß vorüberé wir sehen Mirabeauaij Kind, axs_Junglrng,_ als Privatmann, als Redner u_nd politischkn Schxiftßcüer, ais Gesetzgeber 11] Zwtaaxsmann; abe scme geheimsten Gedanken werdeii in seinem vertrauetcn Briefwechsel uns vor Auge! gelegt, _und wir mussen geüchen- Mirabeau war-wen auch keen guxer,„ d_och cm roßer Mann, dessen wi beivche§4 ereiginßrchivcres eben eine der romantis um Epnoden !" dcr neuern Geschichte bildet. 1) Herausgeber dbcsék Memoiren, Mirabeau's Adopti sohn , dcr berubmte Rechtsgelebrte Lucas Mon teiany, dgim Donnertyorte noch jeizt oft die fran zqäschen Schranken e'zittern machen, verdients dicses ebm so gcisircich aufgefaßte als authentiM
Welt. Die gegenwärrige, vom Hrn. [)1'. Le Petit besyrgte deutsche Bearbeitung isi dcs meiüerhafk“ „Oxictgtna_ltsI1?acll),lébaft würdkglund der gebildeten Less; we mi t , 11 ein e . -- lk 4 Bände, stark 1 vs h en Das Ganze w Quedlinburg und Leipzig, im Februar 1835. Gottfried Bass
1311111011 11151017 01" 1110 Colton 1110001301010 111 0193 1301111111, 171111 :1 1105011011011 01'1110 ;.;1'001. 1110011111111" 1110011110113 ami : 71017 01“ 1110 110030111 811110 0111 1111111111110101'0. 1111181011101]171111010117111'1117111 8010111111 11017 010. 110)“. 81'0. 010111 11000118. 5 111121381
20 binäcu. ./1. 1131121-
Goethe 13 sammrliche Werke, & 11155Bättden. (»initgart, Cotta'scbe Buchhandlun .) Tastben-Ausgabc: rob 17 Thlr.; Hlbfgrzbd- Tblc. 15 sgr.; Prachtband 24 Thlr. 20 sgr. * Oktav:.1usgabe: roh 34 Thlr.; Hwstzbd- * Thlr. 20 sgl? Prachtband 2:4 Thlr. 25 sgr. Goethe uber Kunst und Alcerchum/ i n 6 B ck 11 d e n. (Ebendasclbsi ) Roh 7 Thlr.: Hlbfxzbd- 8 Thlr. 10 sgi“; Pracbtba 9 Thlr. 15 sng, imd_ stets vorräthig in der Buchhandlung «s- A- List, in Berlin, Burgür. Nk- “'
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“ eingetreten. gcarbeitetc Werk den hohen Dank der Mit: und N11 1)
1.111,01 gcruht.
Se. 110111101101 der König 110wa den jeßigcn Bcsiizcrn dm: tégniannscixn Paxfämexxie-“Fabrék, dcm Apotheker “3112531111 „531111121111 Bullricd und 0011: Kaufmann Ludwig Knob- auch, das Prädikax abs Hof-Lics'ei'antcn bsizUlsgcn 310011111.
Das öce € 0111 der diesjäbixigcn Gcscß-Sammlum, welches ente auSgcgebcn wird, enthält dis 7011706001011 Kabincts-Or; dies unter .
Nr.]386. vom 1]. Fcbruai', dic (331003121135 cines Boklwerksx
. und Pfahl-Geldes 311 Loiiz invcff-xnd, nebxk dcn; Taxis 0111-11“, von 0011111:le Tage.
» 15557. 00111 31111611 030511, Über die Rcckytsbcständigéxix 0er (Beschäch , 10911111“, bis 3111; Pbeicmion Dcr “517171010; nung 130111 31. 0311103 1833 in Vcrwalt1111gs-J1ngcle; genheicen eine!." LandeemciWc ans 0911 zur Provinz Sacbi'sn gchörigen, ber Achxéphäliscls-n Zwischen-
Her1xschast 11111911001er gew "senen LandeStHcilcn ge,-
schioffen worden, 11110 vom 18. 53.121115, die Einführung der rcvidirten Qtädtc-Oxdnung in dex Provinz Westphalen bc- 110110111, Berlin, ..211 3. ?.(piéil 18:33.
Debits-Conitoir dcr Geseß-Sammlung.
» 1353.
Zexitungs-Rachrichten. A u s l a n d.
“F r a n k r e i ch. Paris, 516. März. Der König ax'beitete gestern mit dem
onTeils-Präfidcncen und dem Sce-“IJTiUijker.
Das Iom'nal dit Commcrée sagt: „.Der Gesekz-Ent- nrf Über die geheimen 211100011211 scheinx uns ganz 5111“ Lösung 11" miniiferiyllcn Frage geeignet; denn ex berührt, wie Herr 011130: cingesrcht, das Wesen der von 1381.“ chierxmg befolgtcn dolitik. 'Es 101111111 17.110111" 1111, zit. erfabxen, ob die “Regierung, nmittcn 001“ fikiedléchcn Halrxmg des Landes, alle den “3011811 1111; erer [1010017110350 Uxiruhéxi entlichincn Gebräuche fV-i'ci'x'kxcn 10111, b die gcrichiliiéxxrn chsoigyßgcn ewig dauern sollen, ob man die eheimcn 7105511131711 in unsere? polixisclicn ";;“Ziticn verpsanzcn will? a die *Fng: i:: décscit “2111501110011 gestellc werden kann, so wols en wir Hoffen, 0111"? 0103111110001" 0110110) 0611932110) haben werde, “11 Meimiixgcn 0050310110911 11:10 daß sie, "011110 die: Vernier; ung des Geiéfz-Eannrscs, neuerdings ibi“ Hiimcigen zu jener iberalen imd 0111151330300, Politik“ 311 erkc-nncn geben werds, für.“ die sie sik!) bei 0710111101131 0117 Sei'swn i11ihrexAdreffc cncsxbied.“
De? Cviiyrier franazais «001111 Folgendes: „?)kexhrcxc
Advokatcn 0001112111ng 0011 00111Präsid111icn der Pairs-Kammer ,
erhalten, worin iZJ-ncn angezeigt wird, daß sie crnannc worden, Um die wegen 0-31,- Avx:i[:iF1*cigniise 'Lliißc'élagtcn von Amtswegen 211 verrßcidigen, 11110 daß '))Taßzxsgcln gccroffcn worden, um ihnen ede Bcfpchmg 11111 01:11 Gcfangcnm zu ci'lcicl)tcrn. Der grö; ßere Theil diescr “210001111211 iss erst sElt kurzem in den Stand Eine 03101'5011-Z0111111g tHcilt cinen Umstand mic , der es erklärt, warxnn 001“ Paithof vorzugsweise: junge Laure gewählt “k, denen es zwar an Fähigkeiten nici): fehlt, die sich aber we:- gen der kurzc-n Zk-ic ihrer Wirksamkeit noch 1011-1911 Ruf haben ev- !vcrben können. „Jener Zeitung zufolge, hat Herr Philipp Dn- pin, als Vorsteher des Advokaten-Srandss, der Aufforderung des
Herrn Pasquicx gemäß, dic LMC angefertigx. Wir wissen, daß
diese Liske nicht genau befolgt worden ist, 11110 daß Advokaten von mtswegcn ertmimx worden sind, obgleici) Heri: Dupin ihre Na- men nici): «1110030101111 hatte. Heute “ZL??orgen waren die aufge- fordertcn Advokaten ;ck.rbßtc111hci16 in der Bibliothek des Advokaten- tandesvcrsammelr, 11110 unterhielten sich Über das Verfahren, das ste U beobachten härten. Alle Waren der 9120111111151, daß sie sich der srtheidigung nicht: ohne Zuxki1111111111g dcr ?[ngskiagten unterzie- hen dürften; aber sie waren nicht einig Über die Ari und Weise, wie In: den, ihnen von dem Präsidenten des Paii'shofcs ertheil- “„U [Uftrag ablehnsn wollten. Die Einen erinnerten an die „Be- Ükmmung der chordnung vom Jahre 1822, 10001100) dcm Ad- Uokaten erlanbt wird, eine Verthcidigung 07; 0111010 abzulehnen, "sofern seine Beweggründe von dem Präfidbxitcn, der ihn er- *mit hat, gebilligt werden. Sie behaupteten, daß das von den pktl-Gefangencn in die dffentschcn Blätter eingerückce Schrei- en ein hinreichender Grund sev, um sich der Verthcidigung zu "When; sie wollten ihre Weigerung schriftlich dem Hrn. Pas- uier einreichen, indem derselbe unmöglich Advokaten, die die eie Vertheidigung der Angeklagten ehrten , cincr Di:?ciplinar- “afk unterwerfen könne. AUSTW, obgleich sie einräum- en,. daß der Advokat nicht gezwungen werden könne, 07; 111010 zu plaidircn, führten Beispiele an, Wo man sich „on der Verordnung von 1822 entfernt habe. Sie glaub- e"; daß man in der Sitzung des Pairshofes erscheinen *I"?- um daselbst eine förmliche Weägexung aus dem iunde der _Angeklagcen zu 0010001111. Noch Andere, und dies .'chk-dic größere „Zahl, haben beschlossen, an die Gesngencn zu lreiben, um sie 0011 dem ihnen crtheilten Auftrage m Kennt- e zu seßen zmd 11e zu ragen, ob sie die bezeichnexcn Advoka- P “ls Vert erdiqei' aimä men; fie vermuthen, daß die Ange-
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Berlin, Freitag den Z“" April
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klagten ihnen 111111001“er werden, daß sie sick) berchs andere Ver.- theidixzer gewählt bäcxen, und sie glauben, daß diese Antwort, dem Herrn Pquuier vorgelegt, 331211013101 00109, um seine Ernen- 1111115011 ais nicht gcschezhcn zu 0011111111011. Wenn der Präsdenc Hes Pairshofes nicth“ daéskowexnigcr aus seiner Ansicht beharren 191111», so wäre es Dann die Pßiclx Des Vyrskehers und des Dis- ziplinax-Rathes dss AdvokaicnxSiandes, «nen Schritt zu thun, 1101 den Präsidenten von einem errhume abzubrin en, der der Frciheit und den Rcchken der Advokaten Abbruch t Ut.“
Sieben Kandédatcn haben sich gemeldet, 11111 den verstorbe- nen Dupuytyen in der Akademie dex“ Wissenschaften zu erseßcn; *.mtcx „ihnen befinden 110) die .sxexrcn Lisfi'anc, Civiale und Le; 1*00-b*kxcioiies.
Herr Dupin d. Aeli. hat seiner Geburtsstadt Varcy im „Departement 001: Ni0vre eine immerwährende jährliche Rente von 50 Fr. zur Verbeserung dcs Volés-Unicrrichts, und nament- lich zum Ankaufc von Büchern, die jährlich als Preise vertheilt werdcn soUcii, ausgeseßt.
Das schöne Sä,)loß Maisons an der Seine, das dem Hrn. Ib Lafßrcc gehört, wird in diesem Augenblicke zur Miethe aus- ge 00311.
,Die zum Besten der „Quotidienne“ eröffnete Subscription, 11111 die piesem Blatie auferlegxcn Geldsrrafen aufzubringen, hat bereits Über 2000 F1“. eingetragen. Die Gesammtsunnne der von der „Quocidienne“ zu enti'ichtcnden Stvafen beträgt 16 000 Fr.
Dcr *))?aire von Arras hatte vor einiger Zeit “eine Bekannt- machung crlaffen, worin er, aus Rücksicht für die Ruhe der Ein; wohner, dic Arbeits-Stumdcn derjenigen Biirger, die “Lich bei ibx rem Gewerße dcs Hammers zu bcdi-snen haben, esehränkté. „Dies? „Bürger haben nun ihrerseits eine Atikündiqung an den Straßenecken anschlagen lassen , worin se, in „Berrächt, daß das Fahren bei Nachtzeic sehr lästig sei), allen Wagen und Kucschen verbieten, 110) nach '.) Uhr Abends auf offener Straße sehen zu
. lassen damit "sie ihrerseits in ihrer Ruhe 11ichc gestört würden.
im 201101 d. 931. starben in *))L'arscilje nur noch 5 Perso- 111an der Qholera, 10 da;; das Ucbol im Abnehmen zu seyn )emt.
_ Das Mémorial des Pyrenécs, ein liberaies Blatt, stellt “ ; die gegenwßrtige Lage der Dinge im nördlichen Spanien in fob ' gender Weise dar: „Zumalacarreguu
[Zac fask seine sämmtlichen Streitkräfte, die in 10 Batailloncn bestehen, im Baskan-Thaie konzentrirc; es scheint, daß er jeden Augenblick einem Angriff ent- gegensiext, und er triffr demzufolge seine Anordnungen. Die Dinge aben sich seit einigen Tagen sehr geändert; dic Christinos, die früher in C:!ésondo blokii't 1000211 111113 das Feld nicht halten konnten, haben ihrerseits die Oxfcnsive ergriffen. Die Ankunft Mina's allein hat diese Veränderung bewirkt; man glaubt, daß er bald seine Vortheile benußen werde. Er manövrirc in diesem Augenblicke, um die Znsurgenten von allen Seiten zu umzingeln 11110 sie zu einem entscheidenden Treffen zu nöthigen. General Vigo hat das Dorf Lanz mit “2000 Mann besetzt. Oma mar- schiri mit 4000 Mann auf Zrurim, und der Brigadier Jaurcguy hac Befehl erhalten, mit 1500 Mann die Insurgen- ten zu umgehen und ihnen jeden Rückzug abzuschneiden, wäh-
: rend dei“ Öbcr-General mit dem Gros seiner Armee in guter
Ordnung _vorrüc'ét, um Zumalacarrxguy die Gelegenheit darzubie; ten, in einer einzigen Schlacht diesen großen Streit zu erlediacn. Nic hatte der „Krieg diesen regelmäßigen und furchtbaren Anblick dargeboten; die beiden Parteien, in einem engen Raum zusam- mengedrängt, stehen einander im Angesicht und sind in gewisser Hinsicht genöthigc, handgcmein zu werden. Wix" werden sehen, 101»: von den beiden stolzen Ncbcnbithlern den Sieg an seine Partei zu fesseln wissen wir!). Dieser Kampf kann über das Sa'scksal Spaniens und über den Ruf Mina's und Zumalacar- reguy's entscheiden. -- Dic Gazette de France macht hierzu die Bemerkung, es schcine doch nicht, daß Mina entschlossen sey, eine entscheidende Schlacht u wagen, da er neuerdin 5 wieder nach Pampelona zurückgekeJre sey, angeblich um Very ärkungen abzuwarten.“
Großbritanien und Irland.
London 27. .„Tärz. Se. Majestät haben dem Gouverneur von Neu-Süd-Wales, Gcneral-Major Sir Richard Bourke, die Infignicn des Ban-Ordens zufcrtigcn lassen.
Der Generalx“ Tajor Sir Howard Douglas, Lord-Ober-Com; miffair der Ionischen Inseln, hatte gcßcrn im Kolonialemtc noch eine Unterredung mit dem Grafen von Aberdeen und reist heute nach seinem Bestimmungs-Orc ab.
Der neue Türkische Gcsandxe, Nuri Effendi, ist von dem Sohn des Fürsten von Samos als Dollmctscher und von zwei Secretairen be leitet. Sein Gefolge besteht im Ganzen aus JZPersonen. iehreye Offiziere der Armee und Marine, Söhne m.tsgezeichneter Familien Konstantinopels, waren schon vor ihm hier angekommen.
Hiesigc Blätter berichten, daß nächstens die Vermählung zwischen Lord John Russell und Lady RibbleSDale stattfinden werde.
Die Times spendet dcm Zerzoge von Wollin ton, als Staats-Secretair der auswärtigen ngelegenheiten, in inein hen; tigen Blattc großes Lob wegen seiner in den orientalischen An- elegenheitcn befolgten Politik, weil derselbe es dahin gebracht Jabs, daß die Unabhängigkeit der Moldau und Wallachci von Seiten Großbritaniens anerkannt worden sey, welche Rachricht dicse cicung gestern in ihrem Börsen-Bericht mittheilte.
'n Birmingham haben die Tories einen politischen Verein unter dem Namen „konservativer Klub“ „ebildet und beabsichti- gen, wie es heißt, ein neues Torb-Blatt erauözugeben, zu des- sen Zlnterstükzung der Graf von Dai'ttnouth 500 Pfd. unterzeich- net at.
Vor einigen Tagen hat sich ein seit mehreren Jahren an der Börse wohlbekannccr Mann, der, wie sich nun ergeben, Falschmünzerei getrieben, mit einer bedeutenden Geldsumme von (Fer entfernt. Der Betrag der von ihm angefertigten falschen ' apiere und Wechsel sol! sich auf 20,000 Pfd. belaufen, und mit
“genstande bewies,
1835.
dieser Summe hat er wahrscheinlich das Land verlassen, um nach Amerika zu gehen. Er isk der Neffe eines der achtbarsten Kauf- leute der City, mit dem er gemeinsam die ausgedehnteßen Gc- schäfte an der Börse machte und das all emeine Vertrauen genoß.
Im heutigen Börsenberichte der imes heißt es: „Die Preise der Fonds waren heute in Vergleich zu gestern anfangs ziemlich fest und etwas besser, Nachmittags aber fielen die Con- 1016 wieder. Gerüchte von einer schlimmen WendunZ der Dinge im Norden von Spanien, wonach man schon eine * inmischung von Seiten Frankreichs befürchtete, zeigten sich zwar bald als 1111- gcgründet, aber die Bcsorgnisse daruber, ob das Ministerium sick) x_u halten im Stande seyn werde, verbreiteten durchgehende? ei110 jehr ängstliche Stimmung und wirkten nacbtheilig auf die Fonds ein. Der Plan der Konvercirung der Spanischen Cortcs-Scheins, welcher heute amtlich angezeigt wurde ( s. d. gestrige Blatt der St. Ztg.), hat durch seine Klarheit und Einfachheit 'allgemeixxc Zufriedenheit erregt und muß den Inhabern solcher Obligationen, die sich nun auf dem Punkte sehen, nach zwöftehalbjähriger Gc- duld _ein zinötragcndes Papier zu erhalten, wovon sogleich bei der Konverfion eine Dividende ausgezahlt werden soll, überaus erfreulich seyn. Die 71116100 auf eine demnächscige große Ver.: mehrung der im Umlauf cfindlichen Cortcs-Bons har Übrigens heute dieselben etwas heruntergedrückx.“
Die zu Jamaika erscheinende Kingston Chronicle vom 10. Februar will wissen, daß der Marquis von Sligo, der von dem jetzigen Ministerium in seinem Posten als Gouverneur die- ser Kolonie bestätigt worden, fich dort für immer als Grund- besißcr anzusiedeln gedenke; dieses Blatt spricht dabei den Wunsch aus, daß auch andere Engländer, die bedeutendes Grundeigen- Lum auf Jamaika besäßen, diesem Beispiele folgen möchten.
as Versammlungs-Haus von Jamaika ist bis zum 3. Mär; prorogirt. Die BiU, wonach einem jeden Einwanderer oder dem, der iln einführt, 15 Pfund ausgezahlt werden sollen, war vox.- der “srorogation noch atigenommcn worden.
Zeitungen aus Montreal bis zum 25. “Februar enthalkcw. die Rede des Gouverneurs bei Eröffnung des Parlaments von Uncer-Kanada, worin es unter Anderem heißt:
„Es war meine Abficht, Sie an dem durch die Kdni liche Pro» clamation vom 10. Dezember zur Zusammenkunft des rovinziai,=: Parlaments feßgcsebien Tage zu versammeln. Ick hatte schon ei- nige wichtige Mittheilungen über Gegenüände yon der bdcyßcn Wtchtigkeit für die Provinz erhalten„- dic eine Zeit lan die «M: liche Aufmerksamkeit der NeZierung Sr. Majeiiät auf 101) gezchn, imd binikchtlicb deren es w nschcnswertb war, vor der Versamm- 11111 des Parlaments inßruirt zu seyn , als ich die offizielle An eig: erb elt, daß ,in dem Kabinet Sr. Majesi.11 eine Veränderung 11-111:
efunden babe, weshalb die Zusammenkunft des Parlaments aufge- igchoben wurde. Ich bin von der Regierung Sr. Majeßät ofäziclx benachrichti t worden, daß in dem Yarlamrnt eine 23111 in Bezug (1le das Poßwe en in den Besitzungen r. Majeskät in Nord : Amerik-x durchgegangen iii, und zugleich ein Gcsep-Entwurf für dies Depar- tement Ihnen ur Berathung vorgelegt werden soll. Die Verwex- fung der Subs ien : Bill in der vorlesten Session, die Trennung der Legislatur nach der lebten Session, obne eine Geld-Bewiüigung, und das Unzureichende der Fonds, mlche der Krone zur Be- ßreitung der AuSgaben für dic Civ-l-chaerung und die Verwal- tung der Jußiz gesetzlich bewilligt snd, mußten nothwendig de Re ierun in große Verlegenheit seßcn. Unter diesen nmßänden die 1 die * e kerung S_r. Majestät es für zweckmäßig, eine Summe von 31,000 fd. auf die Militair- Kaffe anzuweisen, um den Rich- tern und anderen Beamten der Krone, welche durch die Nichtbezah- lung ihrerBesoldungen in roße Verlegenheiten geratben waren, einen Theil ihres Gehaltesausza len ukhnnen. Die Regierung Sr. Maj. 01 überzeugt, daß von den dur die gesevgcbende ersammlun von Unter-Kanada bewiUigten Fonds der von der Militair-Ka e ge: machte Vorschuß wird zurückge ablt werden. Meine Herren 0001
esevgebenden Rath und der ge1etzgebenden Versammlun ! Ich habe
bnen nur noch zu empfehlen, sich Ihren wichtigen ichten mit
ifer zu widmen, und meinen ernülicyen Wunsch aus n prechen, daß das 1th zum erfienmale versammelte Parlament lch auszeichnext möge durch Wohltbaten für die Provinz.“
Aus Mexico sind Nachrichten bis zum 4. Februar Über NeWxYork eingegangen. * Santana hat sich wieder auf seinen Landfiß in der Nähe von Vera-Cruz zurückge ogen, und während seiner Abwesenheit von der Hauptstadt ist arragon zum Vicc- Yräfidencen ernannt. Die Abreise Santana's hat zu vielsn
kuthmaßungen Anlaß ge eben, und manche glauben, es sey cini: neue Verschwörung im erke. Die Zeitun en waren kürzlich sehr heftig in ihren Bemerkungen Über die Fremden, doch 1101 unser Gesandter keine Notiz davon genommen. Der Vice-Prä- fidene Gomez Farias, welcher Santana's Stelle hätte vertreten sollen, ist, wie es heißt, einer Laune des“ Präsidenten zu Gefallen. übergangen wordeit'. Man spricht von der absoluten Nothwendigkcic einer neuen Anleihe.
- “- London, 27. März. In meinem leßten Schrcébcn YM ich Ihnen gemeldet, daß Lord John Russell den großen robierskein der Stärke oder der Beharrlichkeit der Minister, nämlich die Frage über das Einkommen der Zrländischen Kirche, am 30scm d. M. vornehmen will. Die Oppofi'tions-Journale schmeicheln fich, daß dieses der Todesskoß der Minister seyn wcxdc. Dies läßt sich jedoch nicht annehmen, indem die Minister daber nicht nur auf alle die, welche sie bei der Adresse uncerscüßrcn, sondern auch auf manche Andere rechnen können, welche sie durch die Liberalität ihrer bisherigetixMakzreq'elWund durch ihr kliigcs Benehmen gewonnen haben. Ooilten 11; nc!) aber auch in eknsr Minoritätbefinden, so wcrde_n ste dies bloß für eine Vcrschicdenhcic der Ans1chten über einen einzelnen Punkt erklären, die sie um so weniger nöthigcn könnte, _skck) zurlÜZCkzuzichen, als die Opposition in keinem Falle eme große Mehrheit haben wird. Sir Roberx Peel hat nun auch seinen Plan kund gemacht, hm11chkllch de_r Umtauschung des Zehnten in England, welcher Plan „eben 10 einfach und praktisch ist, als alle andere Maßregeln, die er seit der Eröffnung des Parlamen- tes dem Hause vorgelegt. Er ihaQ-dies in einer der meisterhaf- testen RUM)- welche sekt lange, “im Unterhause gehalten worden, wobei er eme Vertrautheik mit diesem höchst schwieriqen Ge- _:1che Jeden in Erskaunen seht. Was aber