1835 / 109 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

namentlich in den gewichtigüen der Shqkesvexreschett, fo personen- reichen Schauspiele, vernehmen. Und wee w11rde es uberhaupt um déeKunsi des Schauspielers sieben, wenn wir ste einem solchen Maß- stabe absolut unterwerfen sollten; es hieße nichts anderes, a!s die Wirklichkeit mit der Kunst vermengen; des" Nattpnellen nicht emmal zu gedenken; denn schwerlich würde selbst Garrtck bei uns gefallen; aber auch der in allen unsern Annalen bochgepricsene und selbst von Lessing als Meister anerkannte Eckhof besaß auffallende pbyssäze Mängel. Freilich ifi dies daSjcnikze, was bei einer: so weltl =- chen Kumi, wie die des Schauspie ers, immer die Zwtespaltx Zwi- schen den gewöhnlichen Zuschauern und dxn denkenden, kunülte en- den er_ lebt, und zu einer schwer auszugleechenden Di crenz zwéschen dem flucbtkgen Eindruck der Ge enwart und dem_Ver andes-Urtheil führt. Aber der Verstand dar 17ch doch dnrch jenes nicht irrefuh- VM lasen, wmn sch auch immer aus dem momentanen Eindruck etwas lernen und berichtigen läßt. Genu7, in der Seydelmannschxn DarsteUung ist uns die Intention des D cheers klar versnnlicht, an allen Situationen auseinandergcseßt und so cßqestaltct worden, daß uns der einfichtige geéüvoUanterpret des Di ters keinen Augenbliak zweifelhaft werden konnte. 2111er worauf wir ein besonderes Ge- wicht legen, iß- daß die Majeüät niemals in gespreizte tbeatraxi- sche Manier, die Würde niemals in Affextatiyn und Anmaßlichkeet, und die Deutltchkeit der Rede niemals tn emen Klembandel mit

scharfen Accenten auSartete. » _. » _.

MeteoroloZisckx Beobachtung. 1835. , Morgens Na mitt. . Abends | Nach emmalkger 16. April. 6Uhr. 2Ubr. 10 Uhr. Beobachtung,

Yuftdrxck . III,"; T““é§.1333,1533"?§. ZM,; 59'*IP§. Quelbvärme 6,3 0 N.

MYM? T 2,0 0 :1': 0)o “R." "Ö" 035 “N." F'"ß*"ä""" 7“ N'

Ounsisättg 85 pCt. 69 pCt. 79 PCk. Bodenwärmc 7,2 “N.

YZF)“ YYY?“ YYl bgexiÉr Auödünsi. 0,0 8 z '“ Rh,

Wolkenzu ! - NW. | - Niederschlag0,1 4 0"Rh. 0,7 9 R. . . 78 pCt.

Tagesmittel: 333,68“... 3,79 R...

Üu-«äktiga 861-8011, smateräam, 12.141111]. Rißäor]. Wirk]. Zcbulä 55411. ](11117. -81[!. 2574. 811311. ZZ 31,77. ()0110- 481.

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["ranlii'urt u. 0]., 14. 14011]. 085t81'k. ZZ 010111". 102777. 10215» 47“; 96.774. MF. YZ 57. 8. ],“; 244. 242. ]Fänk-Ictien 1609. 1608. [“Mr.-(UMF. 140; 140?- [100813 741 100 (71. 2127:- 212. kran». ['Em-8011. 654. 65. 00. 4F 1111]. 975. (i. 1101]. ZZ 011110. 1'. 1832 100,1. 100Z. 90111. 110058 WL. ]?1'. IF 8111111. “LRS 4777. 47157. FF (10. 11011). 29. 28T.

1,0115. 11. 14011]. I,“; [lenco pr. «ompr. 107. 95. 1111 00111'. 108. 20. ZF pr; 00111111. 81. 50. 1111 00111'. 81, 70. 5F KW)). pr. 00mm. 98. 30. 1111 00111". 98. 50, ZZ 8111111. [(ante 484. FZ (10. 30Z. 141183". 801111. 801111111 LZH.

Königliche Schauspiele.

Sonnabend, 18. April. Im Schauspielhause: Die Roya- listen, Schauspiel in 4 Abth., von C'. Raupach. (Hr. Seydel- mann: Oliver Cromwell, als Gastrolle.)

Sonntag, 19. April. Jm Opernhause: Die Stumme von

ortici. P Preise der Pläfze: Ein Plakz in den Logen des ersten Ran- ges ] Rthlr. 10 Sgr. :c.

Jm Schauspielhause: Jugend muß anstoßen, und: Die Einfalt vom Lande.

Montag, 20. April. Jm Opernhause: Johann von Paris. (Hr. Verfing: den Groß-Seneschall, als Gastrolle.) Die Spani- schen Tänzer Hr. Font, Hr. Campruvi, Mad. Dubinnon und Dlle. Scrral werden hierin Spanische National-Tänze ausführen.

Im Schauspielhause: 130111211111 01 11111011,

In Potsdam: Die Schwäbin. Hierauf: Die beiden Klings- bergc. (Hr. Seydelmann: Graf Klingsberg Vater, als Gastrolle.)

Dienstag, 21. April. Ztn Schauspielhause: Maria Stuart.

Zn Potsdam: Die Schwestern. Hierauf: Zum erstenmale: Die blühende Aloe, Liederspiel in 1 Akt, von Kokzebue. Musik von P. Lindpaintner. Und: Zum erstenmale: Der arme Tisch,- ler, Dévertissement in 1 Akt, von P. Taglioni.

Königskädtisches T eater.

Sonnabend, 18. April. Johannes Original-Schauspiel in 3 Abth., votx C arlotte Birch-

Sonntag, 19. April. „Julerl dre“ Posse mit Gesang, in 2 Akten. Vorher: Lustspiel in 1 Akt, von A. Cosmar.

Montag, 20. April. Der Schwur, oder: zer, Oper in 3 Akten. Musk von Auber.

Dienstag, 21. April. Der Glöckner von Notre-Dam,

fekffer/

Die Eh

Markt: Preise vom Getraéde.

Berlin,“ den 16. April 1835.

u Lande: Roggen 1 Nthlr. 14 S r.; große Gerüe ] 5 SFr.; Hafer 28 Sgr. 9 Pf., auch 21 gr. 3 Pf, RM sind 249 Wispel 12 Scheffel.

Zu Wasser: Weizen 1 Rthlr. 26 Sgr. 3 Pf., auch 191111 20 Sgr. und 1 Rthlr. 13 Sgr. 9 Pk.; Rog en ] 901116121.)g 6 Pf., auch 1 Rthlr. 10 Sgr.. große Ger e 1 Rthlr. 50 auch ] Rthlr. 2 Sqr. 6 Pf.; kleme Gerfke ] Rthlr. 5 SSk-;Ha“ “"ck. 21.2“- 9 M1 111“ 111.11"; 211611 17Sr.6 . tneganenm 772 e 2 ee.

g P Ngtitthck), den 15. April 1835.

Das Schock Stroh 7 Ntblr. 15 Sgr., auch 6 Nihlr.; MCM ner Heu 1 Ntblr. 2 Sgr. 6 Pf., guck) 15 Sgr.

Branntwetn-Prekse vom 10. bis 16. April 1835.

Das Faß von 200 Quart nach Dralle; 54 pCt. oder 40) Nichter gegen baare Zahlung und sofortege Ablieferung: Ko Branntwein 22 Nthlr. 15 Sgr., auch 22 Rthlr.; Kartoffä-Brann wein 22 Nthlr. 15 Sgr., auch 21 Mhlr. 22 Sgr, 6 Pf-

Kartoffel-Preise vom 9. bis 15.April 1835. Der Scheffel 28 Sgr. 9 Pf., auch 17 Sgr. 6 Pf.

Redacceur 80 13737. *

Gedruckt bei A. W. Hayn,

* “**)-* ".*

Allge

Bekanntmachungen.

Obrigkeétléche Bekanntmachung.

Am 31. März 1). J. ward hier ein Mensch verhaftet, als er eben im Begriff war, _einen falschenW-rchscl unter dem Namen Cbevaleer von Klenkow- üröm aus Gothenbur zu verkaufen. Durch den Ste'ckbricf vom 5. M rz d. I. war vog dc)" Großherzoglich Hessschen Stgats-Prokurattxr fur der Provinz Rhein-Hcsscn zu Mamz der angebleche Lieu- tenant Friedrich Müller, auch genannt Baron von Minnégerode, verfolgt woxden, nachdem Zr wegen Fälschung bereits rechtskräfttg von dem Astr- fenhofc zu Mainz zur Ausstellung qm Pranger und fütxfjäbrixzzr Zwangs:Arbeit verurtbetlt, tn der Nacht vom 31. Januar zum 1.„Februar'd. I.„abcr aus dem Correctionshausc zu Mamz zuglctcl) mrt dem ehema- 1t'gcn Kanzléüen Adolph Otto Alexander Plahn intwichen war.

Ferner war mittelst Stcckbriqfsk vom 25. März d. I'. von dem Kdnégléchen Postzei :Dkrectorium zu Danzig, wegen Wechselfälschung ein GrafOttokar Herrmann von MontÖxlas-Iessy aus Regens: burg verfolgt worden; tc ersonsveschrekbung 111 diesen beiden Steckbrtcfew pa te genau auf den am 31. März d. J. hier ergrtffenen, angeblichen Chc- valier von Klinkowßröm. _

Bci scéncm Eintritte m unsere Gefätxgmß-Expc- dition ward er soforx als der ehemalige htescge Hand- lungsdiener Friedrtci) Eduard Frtlzc wrcdcr er- kannt, welcher bei uns fiebenmal wxgen Betruges, Fälschung, Anmaßung des Adels u. ). w. in Unter- suckmng gewesen und beüraft worden war.

deutsch 1111

lisvelnd

und freundlich.

ter den faschcn Namen: xbetr

1) rciberr Alexander von Doutrclepont,

2) unstbändler 111". August Moritz Fettgen- hauer-

:1) Handlunstiener Heinrich Ludwig Wc:- ßendor f, ,

4) Baron Frtcdyicl) von Muller,

51“) Lieutenant Freedricb Muller,

6) Doctor der Philosophie Otto F;:zgo-

7) Freiherr Friedrt_111 von Ménxttgerode,

3) Freiherr Maximtléan vox: EtchsfelYt,

0) Forü:Practikant Rotbwexler aus Brztffel.

10) Particulécr von 1113sc11netdcr aus Munchen.

11) Grnfvon Montgelas-Jessy aus Regens- bnr ,

12) HmJDlungsdkener George Heinrich Opper- mann, und _

1:1) Chevalier von Klinkowstrdzm aus Gothen-

bur / “_ ' mit selbstgvcrfertigten faUchen Pässen geren? zu sein, an mehreren Orten Deutschlands falsche Wechsel an- qkfcrtégt und verkauft zu haben, und 1106 anz 0611) bcrcitéckßlgter Ausstellung am Pranger cnt- en “11 em. _ . . ' inch“unwahrschxinlick) in es, das; dteser fur dre öffentléche Sicherhett so höchst gefährliche Verbrecher noch an andern, als, den uns vcrects bekannten Ok. tcnWechselbetrügerctcn untcr_falscl)1_m Namen ver. Übt hat und deshalb sieckbréeflrci) verxolgt wird; Um sein verbrecherisches Treiben vollständtg zn crthcln, besonders aber, damit «_mf den Grund'fruycrer 'Stkck- briefe unter so vielfälttgcn Namen necht ctwa tr'gctld “.*cemand unsch111dig verhaftet werde, haben wr: es für Pflicht gehalten, décse_bffentltche Beka-nntnmchyng unter Bcifugung dcs Stgnalements dev :c. Frtize zu erlaffcn. _ Berlin, den 16 Aprcl 1830. _ _ Die Criménal-Deputatton des.?sdntgltchen Stadtgerichts.

PersonSbes'chrxibung;„

Der Handlungsdiener Fr t edrt (1) EV: (1 r_d ,)- rteszc ist 25 Jahr alt, aus Alt-Damm bei Stcttm gebur- tég, 5 Fuß 2 Zol] ro , vo): unterschter Statur .und grader Haltung. :: at em rundes, etwas 1111-1115, vollcs Gesicht, gcéunde Gesichtsfarbe,„gcrade ohen schmale, unten bre te, auf det) Seiten em wcnég een- gcdrück'te Nase, Mit einer kleenen, nach oben stehen- den Späße, braune Au en, breite,", aufgeworfenen Mund, dunkelbraune, 11110 sch11chte Haare, hohe,

geführt, als:

eines K

der :c. Fr

lich nicht

Miner Auzeigcr

freie Stirn, braune, znsammcn gewachsene, eine Wel- lenlint'e bildende Augenbraunen, vollständige gesunde Zähne, rundes Kinn mit einem kleinem Grübcbcn, braunem, etwas rßthléch1n Vackenbart. Berlrncr Dialekt, und franzöfiscl), verzieht . mmmtcr betm Sprechen den Mund, ßößt etwas met der Zunge an und wird öfters ungewöhnlich laut. Auf der linken Backe bat er zwei kleine Leberfieckc, den einen un: ter dem Augs, den anizern neben der Nase, in dcr Mitte der Unterlippe eme von oben nach unten ge- hende Spalte, proportionirte Hände, etwas eingebo: gene Knie, auf „dem“ [„inkeu Schulterblatt ein kleines Muttermahl mtr etntgcn Haare_11,_ in .der rechten Seite eine kletne Warze, am ltnken Oberarm ein braunes Fleckchen, auf der rechten Achsel eine kleine, weiße Narbe und ei_11 _

Sein Benehmen est annändig, er 111 sehr gewandt

S i e s.

Der ehemalige Kanzlésk Adolph Otto Alcxanz der Plnhn, welcher bereits wogen chbstahls [111 dem Asfisenhofe zu Düsseldorff bestraft 111 und im Correctionslmusc zu Mainz Wegen chi151'1Bctrüge- reien eine fünfjährige Zwangö:Arbeit büßte“, entwic!) in der Nacht vom 31. mit dcm bci uns jetzt wieder verhafteten, in dcr kanntnmchung vom hrutigen Tage bcchchuetcn Hand: lungsdiener Friedrich Eduard Fritze.

Beide verübten nach ihrer Entweichnng mchrere Wechsel-Betrßgercécn und der Plahn, uncl) dcn„bi5: Frijze hat eénqcsiandcn, seit dem Jahre 18:12 un-beriZen Ernnttelungen, außerdxm in Berlin emen

chtltchcn, gewaltsamen Dtebskahl. :c. Fritze hat auch er verschiedene, falsche Namen ,?

]) 81111!1(1§l1§ j111'18 Ranscbkolb aus Bonn,

2) Kaufmann und_WoUhändlcr George Heil- mann aus Münchow legitimirt durch einen falschen Paß dcs Kömigléct) Baieréscbcn (Mne- ral-Consulats zn Antwerpen vom 8. Februar»,

3) (Kchcém-Sccrxtaér von „Naumann aus Mün- chen, leZttémxrt durch emen falschen Paß irgend

nigltcl) Baierschen Gxneral-Consulats

Unter diesem letzten Namen is? er von dick mit dem

gestohlenen Gute unter Zurück'laffung seiner Effecten

am 25. März d. I. Abends verschwunden und wird wahrscheinlich wiederum einen anderen Namen an- genommen haben und_én Bes!) eines neuen falschen, von irgend einem Kdntalici) Baierschcn Gcneral-Con- salate ausHestcllten Passes sci) bcffnden, weil er und

tze Herglctchen falsche Paß-Formulm'c und

Siegel vorräthtg hatten,

Die öffentlichen Behörden des Im“ undAnsland1s

ersuchen wir ergebenst, auf den der öffentlichen St-

chcrhcit höclvügefähxlt'chcn :c. Plahn cin wachsames

Auge zu récbien, tbn im thrctungsfallc verhaften

und geschlossen unter ganz ncbercr Brglcitung mit

den bei ihm noch vorgefunpeyen Effectcn an die (He.- fängnisx-Expcdjtéon der htcsrgen Stadtvoigtej-(He fängttisse gefälltgst

Wir vcrséchcrn die ungcsäumte Erüatttmg 1111er

Kosten und den verchrlichen Behörden des Auslandes

die Erwicderung gleicher rechtlichm (Jegcndicnße.

„Berlin, den 16. April 13:15.

DreCrimi11al-Dcvutatjon dcöKönigltchen

S i

Der ehemalige der [ahn 111 etwa 33 Jahr alt, aus Krakow in Meck enburg-Scbwerin gebürtig, 5 Fuß 4 bis 5 Zoll groß, von untersctzter Statur, nnd grader Haltung. Er hat ein länglich rundes Gcstcht, gcsunde, gewöhn- 1.11 rothe, beim Spr1chcn abcr rötber wer- dende (Heücbtskarbe, blonde, glatte, „13111111, dic vvrne dünner als kleinen Tolle zysammxngcdreht, an beiden Seiten der hohen und kreten Stxrn abcr Er hat hcllblonde, dunne Azrgenbrauncn, blaue, et- was hervortretende Augen mtt einem üechenden Blick- d1cke,„abgeüumpfte, ntcht große Nase, über welcher sch em Sattel von Sommersprossen und neben Wel-

W

cher 170) einige jvct'ße Pünktchen kdrncr) befi'nden.

Er spricht zmvetlen etwas dqn Bart, sehr ßeischtge weiße Ftnger. , , - on detx Schläfen ztchen slch backen zwct tiefe Falten; er hat

französscdcs. Bei seinem Verschwinden war

Leberfleckchen.

blauem Futter.

nem mit Silhcr _ und einer klemcn jélbcrncn Kette Beschreibung des gestoh

teckbr

2) cßne Vergoldete Kette mit ei :1) ctne schwere goldene Erbsk

Januar zum ]. Februar 0. F.

Rc- welchem Rosen gravért st'nd

lcn umschlossenen lélafacbigc

Stkinl'n/ . . Gleich Nm 6) cm goldener, mtt etner Ver

1 ein goldener Trauring gez.

8

Steinen undweéßcn Perlen 11) cm Paar klecne goldene O

1160) 11111 Rosen gravirt stnd- 13) rene goldene Tnchnadel mit

15. (1. 1830, 15) ein Paar große, goldene O Steinen, 16) scchs sélberne„ Eßlöffel gez. 1 17) acht dito 1111115 11“. ];, thei

17. 13. gez,

10

20) ein sélbcrner altmodischer, löffel gez. 11. 11,

.

abliefern zu lassen. “[ck eme Brelle Mit injvenyig grün gefüttcrtcn

22) eine stlbcrne Balsambüchse

zuschranben, Stadtgcrichts.

nalement.

g 25) cine an kleine sehr alte Kanzlisi Adolph OttoAtexan- 9 k -

bronzcncn Ringen und Kn 20) einen Dovvcl-Louisd'or, 30) zWeé Dukaten, 31) ein halber, viereckiger Duk

kurzverschnitxcne htntctt, oben 111 111111“

glatt angekämmt sind. nen Figuren,

33) circa 40 harte Thaler,

34) einen Krcuzthaler,

35) ein Lüneburgischcs Ztcl St

r Hée Preußische

Er hqt vollüändége, etwas gelbliche Zähne, von denen _dee hinteren Backzcjhnx mehy nach dem Munde bineénuehen, rundes, flecschtges Ktan, üarken blon-

drxiües Ansehen, sprich mit lauter und fester Stimme remes deutsch etwas tm Hamburger Dtalekt, und

Bekleidung.

nem schr Fangen yliVenfarbcncn Ucberziehrock, wel: cher ax) bcxden Sexten Taschen hatte, 111 die er ge- wöhnltcl) dtcHändc zu sicct'cn pflegt, mit einer seide- nen, dnnkclgevlügnten Weße, hellgrauen Bcinklcidcrn, schwarzen Atlasbmde und schwarzem runden Hut mit Er führte eme kurze Pfeife mit ei- bcschlagencn Kopf von mascrm Holz

1) Ein rothrs', mit grauer Seide wattirtes Kästchen,

nem Dukatcngolde mit _aoldenem Schloß, auf

fünf lilafarvégey Ste_t'netz besetzt ist, 4) cm goldener Rtng 11111 11111111 von wetßcn Per-

5) ein goldener, gcreiftcr Ring mit Chrysopras

lande umschlossener Ring mit rothem Stein,

cin goldener Trauring gez. 2 8. 1720,

0) ein “starker, goldener Haarsing in Form eincr Schlange mit blonden Haaren ausgclcgt,

10) 1111 Paar große, goldene Ohrringe mit grünen

bommeln von blonden Haaren,

12) ein aarArmbänder von blonden Haaren, wor- azt tch goxdenc Schl'offer befinden, die dicForm ctnes Ettefmütterchrns hnbcn,

dcn Farben diescr Blume ausgclcgt und

14) zwei goldene Trauringe gez. 11. “1“. 1830. und

18) 24 dito Theclöffcl, theils l)., theils 11. 13,001er eine silberne altmodische Zuck'erzange gez. 11.1, sélbcrner Efnfassung- silbernen Bügeln nnd ovalen Gläsern 111 cmem rothen,

drt, in der Mitte und an dem einen Ende auf-

23) zwei goldene Zeiger von „einer Taschenuhr- 2/1) 12 61-3 16 verschiedene srlbcrne Schaustücke,

26) eine rothe und weiße, lange Börse von Band, mit elfenbeincrnen Mengen und Knöpfen, 27) eine gelbe und grüne lange Börse von Band mit bronzenen ngen und Knöpfen, 28) eine gchäkcltc, grau und dunkelrothe Börse mit

32) ein runder Viertel-Dukaten mit geprägten klei-

W 11 Staaten.

36) ein Coupon über Einen Thaler, der nicht

(sogenannte Hirse- her bezeichnet werden kann.

Literarische Anzeigen. So eben ist bei den; Unterzeichneten erschienen: Friedrtcl) des Großen sämmtl1che Werke, übersetzt von Dr. I. M. Jost. 2te Lieferu- broch. Preis 74 sZZW ist bei demselben, so wie der Stuhrschcn uchhandlung, ExhloßplatzNe. und m allen hiesrgcn und auswärtegen Buchba lungen zu haben. ' Lewent'sk Verlagsbuchbandlung m B Königs-Straße Nr. 42.

nde und kurze dicke

Über seine Hänge- em offenes, stetes,

er* bekleidet mit ei-

So eben ist Versendet worden: ' Panorama von Munchen von A. Lcwald. 2 Theile. 81'0, thocl) 3 Thlr.

Der Verfasser durch gebtldeten Kunßgescb reiche Phanxasfe und gcfäYige Darstellungßgabe LieblingsschrtftstcUer rüvnzltch bekannx, hat mse Album aus Paris, fernen Polntsche11Nov len u., m. gcnugsam bewiesen, daß _er 1110-- blick dte Sitten fremder Völker und Länder zub achten verseht, und so stellt er auch in diesem mälde von München ein farbenrejcbes mxdg-„ volles Panorama vor dem Leser auf, das bet 1111| bender Unterhalxung zugleich die „Vatexlandsk durch die lebendtge Schilderung etner tnteressa

Stadt bereichert, . Tutti Frutti. Aus den 2111151102112deZlerlka -we e 11 *

benen. 1r und A* Band. 810. broch. 4 Thlr.

C. Spindler's Moosrosen. 3 Bqnde. N- Ausgabe. 81'0- 44 Thlr. (SämmtltaherW- 32r- 341“ Band,)

Dessen Je längex, je liebe.? 3231th1529531:

hrrénge mit HW,- YZFYZ-Zk LTWUFT Thu. (S mmtt

Stuttgart, im März 1835.

bei sich. lcnen Guts.

nem Tonmnscbloß, ettc von geschlage-

, und welches mit n Stein,

gißmeinnicbt (Hufr- 117. 13. 1820,

Zu haben bei E. S. Mittler in Berlin, Bromberg, Calm und Gnesen und in allen handlungen in Berlin.

mit Steinen

rothcm Steine,

Haus- und erhschafts-Blatt- Da noch immer bei der„Expcdition des und Wirthschafts=Blattcs dtrekte Bcüenungk“ den Wothblichen Magistratcn eingeben, sow" dic_lclzt genannten Behörden ergebenst ersUÖk/ Beneatxngen wohlgeneigtest bei den König]- Exvediteoncn zu machen , wclche nupmehtslek“ gegennahmc von Unterschriften autorcßrt smd-

hrringe mit rothen

)., ls 11. 1-2. gez.

zcrbrochener Sahn-

So eben 01 erschienen: Der Schulfreund_, oder fliegende Blätter Altes und Neues tm Schulwesen. 1r B1" 25 Stücken „qr. 81-6. Preis 2 Thlr. , 1 Diese Zeitschrift, von „welcher so eben dlc crsicn Stücke erschienen (md, hat den ZwecY rungen über die wichttgsicn Angelegcnbettcn Schulwesens zu veranlassen, und. der Unte11e hat den Verlag und die Redactton„derse'lben»x nommen, in dem Vertrauen, daß eme padago

EUU- ' , imvcndtg vergol-

uncchte Zuck'crzanqe,

Tagesblätter von sich „gewiesen hat und_nuraut qenfiände von allgcmetnerem Interesse emgkh“: sich des Beifaus und der Beförderuyg mä), der„eigent11chxn Pädagogen, sondern ubcrbüUk' jentgen Publekums, welches dem Schulweskk'rd Theilnahme zugewendet, zu erfreuen haben w'“) Nocb jm Verlaufe dieses Jahres wird der1m yollüuändtng hÖréusmeen , _unds ßnd Probenu tn 0 en 0 an ungen emzu e en. - LudwéZzOebmégke 11: Berl urgstraße Nr. 8-

öpfcn,

aten,

Yelkk/

mantisches Drama in 6 Tableaux, von Charlotte Birch-Pséi„

H a ll b e rg e r' scbe Verlagshandluns- 11

Zeitschrift, welche die gewöhnlichen Beskl'kblmg'!l *

uttenberg , istoris

uszmacherin, parodire1 rendan

Die Falschmü„

Allgemeiné

16615-Zeitung.

?)?ox'g-xn wérd kcén 2311111 der «111-115,-

Eingegqng

Amtliche Nachrichken.

Kronik des Tages.

Sc, Majestät der König haben dem ZUstiz-Rath Abr; sel) Laasphe, irn Regisxungs-Bezirk Arnsberg, den Rothen Adler- rden vierte? Klass zu yexrleihen gcruht.

Se. 5).)Tajcscätx der König haben dem Schullehrer und O1»- am'kken Marpe zu Lippjkaöc das Allgemeine Ehrenzetchen 311

) erleihen geruht.

«_.-

Jm Bezirke der Königl. Regierung

3" Erfurt isi Hie erledigte, mir der Pfarrei Meßels im achsen_-MeiningcnYclxn verbunöenc evangelische Pfarrstelle zu hrisces dem dermaltgen Pfarrsr zu Meßels, Heinrich Gott- ich Trenker, verlxchen worden.

Angekonmnen; Se. Excellcnz dcr Wiékléclx Geheinw Rakk), 1räsidcnt der HaUpT-BcrwaltUng dcr ScaarxT-«Zckwldcn und Chef es Sechandlungs-Znßicucs, Rother, 11116 5151201301.

Sc. Excellenz der Kdnégl. Französische Botschafter am Kai- rl.“R11ssisck)-sn Hofe, “332111110110 932111811116“ Maison, von “St. etersburg.

Der GeneraL-Majyr [md Connnandcur dcr 12tcnKavalleriex „rigade, von Colomb,_von Neiße.

Abgcreést: Dcr General-Major 11110 Commavdeur der tenInfantcrichrägado, von Pfuel, 111111) Stcctén.

Zeitungs-Nachrichten. A u s l a n d.

R u )? [ a n d.

St. Petersburg, 11. April. Sc. Majestät der Kaiser ben am 29111711 0. M. nachstehenden Ukas 1111 das Ordens- apitel erlassen; „Durch Unscrn Ukas an das Ordcns-Kapitcl om 17. ( 29.) November 183] wurden die Polnischen Orden, chiße Adler- und der St. Stanislaus-Orden, unter dem amen der Kaiserlich-K'öniglécl)en, den Orden des Russischen sichs zngezählt, und «1111 1:1. (".'-3.) Dezember desselben Jahres 11126 in Unserm Befehle an den OrdenNKanYer festgesetzt, daß 1“ St. Alexander-Ncwski-Orden vor dem Weißen Adlcr-Ordcn, nd der St. Annen-Orden erster Klaffe vor dem St. Stanis- us-Orden erster Klasse den Vorrang haben solle. _ Nachdem 111“ auf diese Weise die Rang-Ordnung dicser Orden festgesetzt ben, halten Wir“ cs 171711" nöthig, auch die Art, wie selbige ge- agcn werden sollen, zn besrémmcn, und befehlen hiermic: daß

'ejenéqcn, welche-den Weißen Adler-Orden, gleich denon, dic“

en St. Stanislaus-Ordcn erster Klasse besixzen, weder die U iesen Orden gehörigen Sterne 11och Bänder tragen sollen, 10- [d die Ersteren Ritter des St. Alexandcr-Ncwski-, und die eßteren Ritter des St. Anncn-Ordens erster Klasse sind; um doch u bezeichnen, das; sie auch die jüngeren Orden haben, 0161 Nie bei dem älteren Orden das Kreuz des jüngeren am 11111101), diesem Orden eigenthümléchen Bande um den Hals ragen.

Durch einen anderen Kaiserlichen MW 111 angeordnet 1001"-

en.- 1) Da)"; von den in Astrachan wohnenden Tataren, klchx Unter dem Namen de1' Bucharischen, Ghiljanschen und gkyWanfthcn bekannt sind, unabhängig von der ihnen obliegen- en Verpflichtung, die Grundsteuer und Scadtgesälle zu zahlen, 9ch1Jberdcm, bis zu ihrer Gleichsteüung mit den ursprünngen Ussljcl)en Unkerchanen, eine besondere Abgabe an die Krone zu UfRubcl von jedem männlichen Individuum erhoben werde, obe; ße von nun an auch die Rck-xuten in Natura s(lcn tollen, und das Recht erlangen, Kleén-Handcl zu erben gleich den übrigen Bürgern. 2) Daß den 1111 |Mckanschen Gouvsrncment auf dem Lande wohnenden Ta,- 'rM/„welche unter dem Namen der ancowsckwn, „Z11111eschsc!)e11 "dKupdrowschen beZannt sind, für die 2511111151011; des ilzm'n „"IsWtUcncn Landes, ebenfalls sowohl die GTUUÖÜCUA', als am!) leer1v_äk)nte Abgabe von fünf Rubel per Mann auferlegt werde, och„10, daß" sie, sratc der in Natura zu stellench Rckrucen, ekpsilchtet werden, ein tausend Rubel f1'1r jeden auszuhebcnden ““")" zu zahlen, Woldeé es ihnen aber gestarrck wird, die Rekru- n "1 Natura zu ekellen, wenn sie “dies der Zahwmg vokzéehcn [lten, *- :1) Daß die Leistung der hiermit neu angeo1'd11cken b*IZben, außer der schon früher bestehenden Grundsteuer, vom “Januar 1836 an beginnen solle. _- »1) .Das; den oben ange- U21) Tataren erlaubt werde, auch wirklichen Handel zu trei- “nj, jedoch nicht anders , als wenn sie, gemäß den besrehenden ee[zen, die ihren Handel&Geschächn angcmeffenenK*aufnmnns“; kk Bauer-Zeugniffc erheben.

Se. Majestät der Kaiser haben dem Königl. egattons-Ratl) de la Croix ll. den St. [asse verliehen. gerTeDisekr-General-Adjutant, Färsc Lievcn, ist nach Tauroggen

Preußischen Stanislaus-Orden dritcer

P o l e 11. “„Waksch_au, 14. April. Der neue Kommandant derStadt lschau, General-Major Tucczck, ist vorgestern hier angekom-

en Und hat seinen Posren bereits angetreten.

Frankreich.

NDéputirtßn-Kammer. Sélzung vom 10. April. „. WUFF) _ DtexRede, die der Prästdent des Minister- s m d1e10r Otßung zur Vcrtheédigung des Traktats vom

Berlin, Sonn

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abend den [Ilm April Abends “MWM

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1835

;_Zcicuug ausgegeben.

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:; JUN 1031 011311, verbreiLcc ein so hc-“ch Licht übsr die beiden 131151131611; ob, und Me 0161 F1*«111k'-.'1:1“c[) 6011 Verkinigtcn Staaten 16011160? 011); WU,“ 1,1111“; chanmßc f1'ndc11, hier auf dieselbe noch 611111191 3111'11ck311k2111111cn. Zn ekskcrer :chichtmg äußerte der meyrex stel) ctwa in folgender Weise:

„H2 Aufrechthaltung der National-Ehre ist mit der Verletzung O_c-z' VOZFÉWCUUZ USM vcxséxibar. 11'Cedlia'11kcit dx'c Bass der Na- txonal-Ehrc 1101) des National-Kredits. ;Ocr Argwohn, der sich ge- gen die Ehre emes Volkes erhebt, muß nick): KUeZn laat zurückgewie- sen w::rden, er darf gc1r nicht aufkommen, man muß ihn unmöglich machen. Der„ Traktat vom ;10. September 1151111 liegt Ihnen vor Augen. In dxxsem Traktatc gén die F1c1t1zös1'scbik ngékkung, die damals; durch 611 Person des cr1en Konsuls vertreten wurde, die VerpfkeMung cm, auf die «10071 der VereinigtenStaaten das Recht der 111'111ra1cn Flaggejn Anwendung zu bringen. Diese förmliche, voüttvx, ohne ane Bcdingu11g und 111101 Vorbehalt ejngcgangene Vcrpffcchtung wurde] für neun Jahre feségescyt nnd spätcxhin auf acht Jahre beschränkt. Aber schon scchs Fahre nach der Abschlie- ßun des Traktatcs, 11:11 11. November 11.06, erschien das bekannte Ber éner_Dckrct. Durch die Anwendung 111171111111 auf die Schiffe d_cr Vcremtgten Staatrn w11_1*de dcr Traktat von 18111) 11117“ das («Fröb- 11ch11e yerlcßx Das hat Ntemand bestritten und ist auch unbesxrcét- bar. chdcr emIaiU“ spätc? wurdc der Traktat durch dée beidettMai- läxtder Dekrete vom 17. Scptcmber und 11. November 1607nic11t murder schwer ve'rlctzt. „Dies ist eine eben so unbestreitbare That- [ache._ W111 1111111, _11111 diese Dekrete zu rechtfertigen, die damals 111111111101 «tentmg Englands gcgen Frankrkt'cl) als Grund angeben, xomußdngkgenerenncrtwcrden,Dai§dcrNord-Amcrikanisä)cTraktaknur 111 Krtegszkiten von Werth und Bedeutung sem: konnte. Was hättc _drc Vervftccbxung sagen 1111111111, iu Frtcdcnszeiten die neutrale Flagge zn r111'cktii'e11! Dazu kommt, 0111“; 511 der Zeit, wo der erste Komul den Traktat vom .'10. Septcmber 1000untcrzeéchncte, der Friede zu Annens noch nicht gxscmoffen war. England selbst bc- t_rachtcte die Flagge NoM-Amertka's nicht als neutral, und der erste KJonsu! „wußte dtes. „Man behauptet endlich, daß die große NM)- gtcbechttNorö=2111111'1k11'5" 919111 England qswiffcrmaßen als ein skill- sch1vetgend13 Verzudtlxxücn auf 1:1th Txakkat zu bctrachten set). Al- lem euch) 6cm MOTM. 111 11561 haltbar, denn in dsmAugenblicke, wo der er1:e_Konsul „frcchlltg und voüüändég im Namen Frankreichs d„c_n Trakrax avscblyß, 1111116111 die Vercinigten Staaten mtt der Bri- t11cl)en Reqtcrung tm bcßenVcrnchmcn, und der zwischen beiden be- ßcl1ende Vertrag vom Jahre 1706 war chermann bekannt. Wie sic!) auch England zu Nord-Amerika 11e11en mochte: unserer Verpflich- tungen gegen das lckztcre konnten wir daéurcl) nicht überhoben wer- dexx. Es war und 01111) 11111111- Schuldkxkécitx im Frieden wie im Fz'rxege, 1111 Falle ckncs „2501161111710 zwiscHen England und den Vcr- cmcgten Staaten und im Fallc fcindlt'cher Bsgegmmg bkédcr Mächte, "Ons Recht der, ncutraécn Flnzxge anzurrkenncn, wie wir es gelobt. O_as isi 01r_S:nn dcs Traktares" vom Jahre 1300. Hätten wir, die wer das xeiz1ge Ménéséerjum bélden, ihn abgaschxoffen, so weiß ich wohl, was man _dazu sagen würde; allein nicht Wik“, der erste Kon- sul hat 1011 abgc1ck)loffcn. Man kann also 111 (5301111111 der Berliner und Matiändcr Dekrexe nichts Weiter 1111171111111, nls“ dcn Drang der Umsiändc 11111) die Ilbyfc0tFr1111kr1'1'ck)s, die Engliscbcn Jütereffcn auf jedwede Werse und 11111 jedwcdcn Prcés zu beeinträchtigen. ZW 111 ein erzndsat; des Naturrechts, der 11110) in das Völkerrecht xxbergcgangcn rü, daß eine Maßregcl irgend einer ngierung gegen

eme andere Regierung erst dann in Anwendnng gebracht werden'

. Weise annehmen läßt, daß diese letztere dav_on Ynterrcchtet seyn kann, oder mit anderen Worten: devor man loö1cklagt„, muß man warnen. Die Billigkeit décscs (Hrundsayes lßuclztct (111. _Dtc chlincr und Mailänder Dekrete smd aber auf d1c “.*-[mertkanixchen Schufa, gleich am Tage nach ihrem Erlasse, wo mä): gay schon yor dem Erlasse, angewandt worden. Das Faktum fk notqrcsch, 11? tft wxder_ bestritten worden, noch überhaupt bestreit- har. Es 111 ferner em Grundsatz des Naturrechts, der gleichfalls tn das Völkerrecht übergegangen 111, daß die Maßregeln irgend einer Rxgixrung nur so _lange in :“"lusführung kommen dürfen, als sie wrrkltcl) bestehen; dre Berliner und Mailändex Dekrete sénd aber, 18 Moxmxc nachdem déksclpen bsketts z11r§1chgcno1nn1en waren, noch aux d:e Nord-Amcrééanasckn'n Schiffe in Anwendunq gebracht wo_rd_cn. Doch wetter! Es ist cin völk1rrcchtlécher Grundsaß, da:: jede Mnßregel ciner Regéernng, die einm: andern Re ierung zum Nachtbcjle gerekcht, diese zu Rcvrcssalien berechtigt. .- „erselbe Grundsatz 16111 indcffen, daß die beiderseitigen Maßregeln 1111) die Wang; haltxn, dcrgcscalt, das;, wenn der ursprüngliche Akt blos; co111111extgtorxsch war, es auch. der jcnscitégc bloß s1'1)1tdarf. Die Btlltqkett dase; Grundsatzes springt in die Augen. Im Jahrs 1800 schloscn n11_11 dee Vercinégtcn Sonnen ihre Höch den Französischen Schaffen „bet Stxafe der Conséscate'on. Dasselbe that die Französ- sxve Regccrung tm Jahre 1810. 011.103 konnte cinfaxbcr und natür- ltc1)er_sc1)11. Allein die betkcffcmde Bill dcr Verrmégken Staaten 1“an me in Ausführung, 1111- wurde eine einzige Coxrfr'scationver- 111131, während das FranzösisM Dekret allerdings voüzogcn wurde, um 111 Folge deffcnzahlrcéclw Conß'scatéonen üntkfandcn. Dies ist eme Tl)ats11§1)c, dicNtcmand in Abrede 11111111 wird". Endlécj) gélt11och der völkerrechtlnbe Grundsaxz, daß jede Maßrcch ciner Regterung, wo- dyrcl) das Eigentbum einer anderen ohne Grund vernichtet wird, dxeser [1811171 einen Anspruch auf EntWädigung giebk. Die Frau- zdssckw chterung hat aber 7 €Yahre hind111c0 dic Vernichnmg dev auf offenem Meere 6161117111110: Nord-A1nerékanisck111x Fahrzeuge 1111- bcfohlen 11110111 Ausführung bringen lasen. Nac!) AuNinanderscz- zung alley decsgr Grundsätze und Thatsachen frage 1111, ob irgend Jemand M „dieser Versammlung noch métgutkm Gcwiffen behaupten kann, daß dre Französsche Regierung der _Nord-A111e:*ikanischen kei- nen Schaden zugefügt habe, und daß sie der1elben nichts schuldtg ser)?“ Der Minister erörterte hieraus die zweite Frage, a_uf wie hoch 111!) die Schuldsumme belaufe, in nachskehcndcr Weiß: „Das Mtnisteréum von 1831 war dgr Meinung, daß es der Juli: Revolytion unwürdig seyn würde, nch minder freigebég nnd minder rechtltcl) als die ihr vorangegangenen Regierungen zg zei en; nachdem sie also das Recht der Vereinigten Staaten auf etne nt: schädigung anerkannt, bxceb ihr nur xtocb übrig, dcn Betrqg dieser letztern fcüzuüeUeg. Hter h_attc séc dre Wahl zwiscbcn cht _Syftc- men; entweder ne konnte n'cl) mit dcr„An1ertkanischcn Regterung speztell berechnen, oder sie konnte 1111) mit derselben über eine Summe in Pausch und Bogen einigen. Das Erstere wäre offenbar unklug gewesen, denn in demselben Maße, als man _in dem Liqui- dattons : Geschäfte vorgeschrittcn wäre, hätten nch auch die Privat-Forderunqcn yermehrt. Dies gxschah 1:1 den Jahren 1814 und 15, wo dec Rcclamatconcn m wenxger als einem

darf, wenn sich vernünftiger

' helfen aber nichts. “System oder die künftiger: Geseße,

Jahre auf 1200 Mill. stiegen, so daß man L?ck) zulcßtxübcr eirc Pausch-Quantum etnigen _mußte. Derselbe ch wuryc 11131 111,16) m den Unterhandlungen mat den Vereinigten Staaten eengcschlagen, unk) als Grundlage zu diesen Unterbandluugen wurde von umcxxr Serre ein Bericht des Herrn von Cgulaincourt aus dem Jahre 1314 angenommen, worin dieser dem Katser damals eine runde Summe vpn 13911111. tn Vorschlag brachte. In der gestrigen Sißuné; 11T vtel hm und her gesprochen worden über den Betrag der S1 11115 der Vereinigten Staaten gemachten Forderungen; letztere soUcn 110) baly auf 10, bald auf 20, 40 oder gar 80 Mill. belaufen habexx.“ Bet allen diesen Voraussetzungen wartet indessen ein kleiner Uevxl- stand vor, „nämlich der, daß sse alle rein willkür11ch snd. Err“: cm Jahre!»?! 111 die Nord-Amerikanische Regierung mtt einer bestimmten

' Summe wirklick1hervorgetreten. Diese SummewurdeineinerReéhef019e

von'Jonfercnzen von dem Franzbfischen Unterhändler successkve auf 32 M11]. herahgxsetzt. Zwischen jenen 18 Mill., als dem Minimum der von_Frankre1cl) zngesmndencn Schuld, und diesen 32 Min., als“ dem Mmimum der Forderungen des Nord-A:nerékanéschen Unter: händlers, bcüand noch eine D1fferenz von 11 Mill.; diese wurde, mcht obne lebhaften Widerfiand von Anwrjkanischer Seite, «erhellt, 111t_d demnach dte ganze Schulds11n11nch, als Ultimatum, auf 25 MM. fe11„csctzt. Dies, n1.H.- war in wcmgen Worten der Gang und das Neßultat der Unterhandlung, und Sie mögen hiernach selbst beur- theilen, ob der Franzöffkcbe Unterhänyler seine Vollmachten 1111er- schritten, und ob „er Frankreich 11111 xmsr beträchtlicheren Schuld-: sjunnlue, als diejemge, die wir werkltcä) 511 entrichten haben, 111111»- 1et 1111.“

1111031411116. Unterhaus. Siz-x

Großbritanien Parlaments-Verhandlungen. zung vom 8. April. (Nachtrag.) Aus dev Rede, worin Sir Robert Peel die Refignation seines *))?éniykerétnns anzeigte (siehe Nummer 106 der Smats-Zcitung), tHoilcn wir in Folgenden: noch dic bedeutendsten Stollen mir; Wem: ici) n:“cht '.)[nsrand nehme“, sagte der Redner uncerAndcrem, „zu erklären, daß ich nur mit Widcr'üx'eben mein '.).[1111 niederlege, so glaube 111), die große Mehrheit des Uncerhauses wird mir alan- ben, daß dieses Widersrrcbcn nur ans öffentléchen RÜckfichrcn 261111012 und durchaus keinen persönlichen Grund hat. (Hört, örtYund großer Beifall, namentlich von Seiten der OppofirZon.) „Ich) bin tief davon durchdrungen, daß, .wenn ein Staat:?nmnn in einer sehr bedeutenden Kriss cs Übernommen hat, die Vc waltung dieses Landes zu führen, er damit "zugleich die VeerU-ch: tung eingegangen ist, so lange als möglich m der Leitung T:."c Staats-“Lkngelcgenheicen zu beharren. (Hört!) Ich bin der ")J-Tré- 11ung, daß keine Gleichgültigkeit gcgen das öffcncliche Leben, “1“"1'111 WidcmviUe gegen die Mühen, welche es mit sich bringt, keine 012": sönliche Empfindlichkeit, kein individuelles Gefühl einen StaatSmantt rechtfertigt, fick) aus geringfügigen Gründen von dem Posten zn- 1'1'1ckzuziehen, aufwclchen die Gunftseincs Souverains ihn gestellr har. (Großer Beifall.) Aber eben so sehr ist es auch eine schlinmw Sache, dem Lande zu zeigen, daß es der Regierung an der Un- terstützung im Unterhause fehlt, wclche fie in den Stand setzen könnte, die öffentlichen Angelegenheiten gehörig zu leiten" 0111) eine rechtmäßige und nothwendige Kontrolle über die Vcrl)m11.- lungen dieses Hauses zu führen , eine Kontrolle, die ihr 11111“ durch das Vertrauen des Hauses“ zu Theil werden kann. (Hört!) Ich wiederhole es, daß es ein _aroßes Uebel scon würde," eine solche Schwäche zur Schau zu schen, und daß diesem Uebel eine Grän e gesteckt werden muß. .Der edle Lord (John Russell,", hat die “2 bsfcht angedeutet, daß er, wenn die gestrige Abstimmung nicht das Resultat geliefert hätte, zu welchem sie führte, cm:: Adresse an die Krone vorgeschlagen haben würde, Da ich 111111 “glaube,daß durch die Ueberreichung einer solchen Adresse die Staacs; Verwaltung in Verlegenheit ebracht worden wäre, und da ick) nicht voraussekzen darf, daß das yaus in dieser '.),[dreffe eéNc andere Po- litik anempfohlen haben würde, als es durch die Resolution an: mnpfohlen hat, so hielten wir, ich und meine Kollegen, dercn Ansichten in dieser Sache ganz mit den meinigen übereinstimm- ten, ich sage, wir hielten es für unsere Pflicht, nicht länger auf einem nutzlosen Kampf zu beharren, der Se. Majestät, die Staatsmänner und das Land in neue und unnöthiqc Verlegen. heit ätte bringen können, da wir fühlten, daß die Zeit, wo 1111- sere esignation dock) unvermeidlich seyn würde, fiel) mit schnel- len Schritcen nahe. (Großer Beifall.) Jenes Votum" war nicht nur gleichbedeutend mit einer Erklärung, daß man kein Ver; trauen zu der Regierung habe, sondern das gestrige Voxmn schloß auch in Betreff der Zrländéschen Kirchen-Eénkt'mftc dic. Nothwendigkeik einer gänzlichen System-Veränderung in stck), und dies würde, meiner Ansicht nach, der Verwaltung der" ("»f- fenclc'chen Angelegenheiten in Irland solche Schwierigkeiten tn den Weg legen, daß jenes Votum, außer daß es einen Mangel an Vertrauen zu den Ministern andcutcte, leßtere auch gcxäö- thigt haben würde, von dem Unternehmen abzustchcn, dic (55021151? in „Irland vollziehen zu lassen, da eine *))?ajoricät, eine beträchtliche Majorität des Unterhauses einen Grundsaß gebilligt hat, dér mit demjenigen, welchen die Regierung für den ihrt'gen erklärt hat, in direktem Widerspruchc steht. Das gestrige Votum 111 kein abstrakter Beschluß; es ist kein Votum, über deffcn praktische Folgen der geringste Zweifel obwalten kann. Es kann bei einer abstrakten Frage Punkte geben, worin das Unterhaus anderer Meinung ist, als die Regierung; eine solche Frage kann von qro- ßerWichtigkeir seyn, aber sie kann doch einen Aufschub erlauöen ' und es können Fälle kommen, wo es der Regierung möqlich ist; mit der Leitung der öffentlichen Angelegenheiten “fortzüsahrcn, wenn se src!) auch bei Frggen, die ein abstraktes Prinzip in sich schließen, gegen „eine große Zahl„ der Mitglieder des Unterhauscs in Oppofition besmdet. Aber dec Zchnten-Frage kann das Unterhaus 11ichc_in ihrem jeßigcn Zustande lassen, (Hört, hört!) Es MW zwar jetzt Gesetze in Kraft, diese (Hesexzc In ganz Irland ist man über das künftige welche das Parlament zu sancttoniren für gut befinden dürfte, „in Ungetvéßheit.