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drs „Hauses bis zum folgender: Morgen um 10 Uhr. Lord Brougham: „Nein, nein, ich habe ein richterlichrs Erkenntniß vorzutragen.“ Dcr Lord-Kanzler: „Die edlen Lords brau- chen nicht zu warten; ich werde hier bleiben.“ Lord Broug- ham; „.Der edle Herzog braucht nicht zu bleiben, wenn es ihm 11icht beliebt.“ (Gelächter) Der Lord verlas darauf sein Erkennt- m'ß, und das Haus vertagte sich demnächst bis morgen.
„. Unterhaus. Sitzung vom 13. April. Hr. C'. _Dew niion brachte den Bericht der zur Prüfung der Rechtmäßigkeit dec“ Wahl fÜr Worcester ernannten Kommisson ein; dieselbe h-atcr o_rfuriden, daß gegen die Wahl des Herrn John Bailey, eines .5?;“on1rrvativen , nichts ein uwenden sey. Sir J. Campbeall Übrrreichtr zwei Bittschri ten von Edinburg gegen die Bill txt Betreff des Hafens von Leith und trug darauf an, daß dieje Petitionen einer Kommission überwiesen werden sollten; der An- trag wurde aber mit 72 gegen 28 Stimmen verworfen. Zekzt erhob sich Sir N obert Perl und sagte: „Herr Sprecher! ich bir. von Sr. Majestät benachrichtigt worden, daß Anordnun- gen zur Bildung eines neuen Ministeriums imGange, aber noch nicht vollständig beendigc sind; unter diesen Umständen zweifle ich nicht, daß derselbe Beweggrund, welcher das Haus neulich bestimmte, in eine Vertagun zu willigen, auch 1le noch seine Ansichten leiten und daß dies aus also dem An- trage, den ich zu stellen im Begriff bin, beipfiichtrn wird, nämlich daß das Haus sich von heute wieder bis zum nächsten Donnerstag vertage.“ (Hört, hört!) Der Antrag wurde angenommen. Sir I. Campbell zeigte hierauf an, daß er am Donnerstage eine von mle als 13,000 Einwoh- nern Edinburgs unterzeichnete Petition 11 erreichen wolle, worin der vom Unterhause in Bezug auf die Verwendung des Irlän- dischen Kirchen-Eigenthums angenommene Bes luß vollkommen gebilligt und zugleich gebeten werde, daß man Naßregein tre en möchte, um diesen Beschluß in Ausführung zu bringen. uf den Antrag drs Sir G. Clerk wurde noch für die nördliche Abtheilung der Grafschaft Effex, deren Repräsentant Herr Alexan- der Baring , der jetzige Lord Ashburnton, war, ein neues Wahl- ausxckweiben erlassen, und dann vertagte sich das Haus bis Don- ner! ag. *
London, 14. April. Der König ertheilte gestern dem Frei- herrn von Ompteda und dem Grafen von Wilton Audienz und empfing einen Besuch vom Herzoge von Cumberland. Letzterer beehrtr vorgestern ein von dem vorigen Genrral-Advokaren Sir John Beckett gegebenes Diner mit seiner Gegenwart. Das nächste Lever bei Sr. Majestät wird nicht morgen, sondern erst am *))?iitwocl) den 29|rn dieses stattfinden.
Sir R. Perl gab gestern Abend in seiner Wohnung zu Whitehall-Gardens ein großes Diner, welchem fast alle die im Unterhause sißenden Mitglieder seines ?.Ninisteriums beiwohnten. (Bestrrn früh arbeitete Sir Robert in Downing-Street, wo ihm (11151) eine Menge Adressen aus verschiedenen Theilen dcs Lan- des überreicht wurdcn, darunter eine von den Londoner Sach- waitern.
Der Herzog von Sutherland gab am Sonnabend in seiner Wohnun cin glänzendes Fest, dem der Herzog von Devons ire, drr Gra von CarliSle, der Graf Grey, Lord Morpetk), 'ord Larisdowne und mehrere andere ausgezeichnete Männer nebst ibrcn Gattinnrn beiwohntrn.
Der Herzog von Wellington beabsichtigt, die Osterferien in Walmcr Casile zuzubringen und während seines dortigen Aufent- halts, als Obervorskrher drr virr Häfen, cine Session zu halten Und Anordnungen zur weiteren Verbesserung der deiafrnwerkr von Dorrrr zu treffen. '
Lord Durham ist von seiner Unpäßlichkeir fast ganz wieder dcrgrskrlir Und will in den nächsten Tagen nach London kommen.
Lord John Russell ist gestern wieder nach London zuriick- gekehrt; er hatte gleich nach seiner Ankunft eine Konferenz mit drm Marquis von Lansdowue und Lord Melbourne.
„Dcr jrkzige Lord Nibblesdalc, der älteste Sohn der nunmeh- rigen Gemahlin des Lord John Russell, ist jeßt „in seinem achten “Jahre Und der jüngste Pair des Königreichs.
Adressen an den König und an Sir R. Peel treffen sort- währrnd aus allen Theilen des Landes ein. Unter anderen von den Bewohnern der Stadt York, die Über 2000 Unterschriften trägt, von Lincoln, Petcrborough, GlaSgow, Port GlasZow, Greenock, Huddersfield, Scarborough, Sheffield, Halifax, Brad,-
-ford, Borouzxiz-brid e, Gainsborough, Newark, Worcester, Bridge-
water, von der »rafschat Norfolk, Braincree, „Beckenxam, Casrhalton, Guildford, ewburr, Cardigan, Süd-Lanca hire, Faimouti), Caine, Walsall und Exeter. Auch die Universität Cambridge hat eine Adresse an Se. JNajcstät gesandt, worin sie sich heftig gegen die Verwendung der Irländischen Kirchrn-C'in- künfte zu nichtkirchlichen Zwecken ausspricht. Dieser Adresse haben viele W:)igs ihre Zustimmung gegeben, während Andere rs vorzogen, ich aus dem Senat zu entfernen, um sich der Abfassung nicht zu widersetzen.
Dir Mornin Po enthält folgende Betrachtungen Über die jefzige Krise: „ as Land ist endlich, wie wir hoffen, völlig rrwacht und entschloffen, mit Eifer und Energie die Prärogative der Krone und die Freiheiten des Volkes , welche, ausgenommen in den Köpfen einer elenden und rücksichtslosen Faction, unzer- trennlich smd, aufrecht zu erhalten. Wir können mit grrechtcm Styl auf die unzähligen Adressen,_welche stündlick aus allen Theiken des" Reichs eingehen , hinweiyrn, um darTUt un , welche Mciymng das Er_iglische Volk von den unvergleici) ichen Talenten, von der patriotiicyen Festigkeit und Uneigennüßigkeit deSjrnigen Staatsmannes hegt, der noch immer der erste verantwortliche Rathgeber des König:“: ist., Aber man muß nicht nachlassen. Der „König , das „Oberhaus, eineiMajorität der Repräsentanten von England und Wales müssen in einem Kampfe unterstüßt werden, dessen ganze Wichtigkeit er dann gewürdigt werden wird, wenn er durch den Willen der othung gegen uns sollte entschieden werden. Wer sollen die "lieder des neuen Mini eriums seyn, wenn es etwa durch die Gnade Daniel O'“ onnell's -u der Bildung eines solchen kommen sollte? Soll_,etwa Lord Yrougham und Vaux wieder in das Amt eines Lord-Kanzlers eingesetzt werden , das er mit eben solcher Ehre für sich als mit Vortheil für das Land verwaltete -- oder soll Lord Spencer er- 1ucht werden, den Glanz seines Genius dem Mischmasch-Mini- sterium hinzuzufügen? Oder soll Herr Littleton mit seinem neuen Freunde O'Connell, alle frühere Zwisti keiten und Beschuldigun- gen der Falscheic ver essend, fich ents ließen, „Irland, zum Be- sten der Partei der narchie und Unordnung zu regieren? Wo sind die Mitglieder des Gisborne'schen Ministeriums, die Grote's, Warburton's und Hume's? Sollen cJie in dem allgemeinen Getümmel übersehen werden? Unmögli ! Sollen die Gully's, Duncombe's , Wakley's und Lushington's nicht bei der neurn Vertheilung bedacht werden? Die Zeit wird es lehren. Die Krisis ist da, und wenn Energie und Thätigkeit nicht im Verhält-
452 niß zu der Wichtigkeit des Kampfes entwickelt werden, so wird England nur als ein Schatten, oder als ein Warnungszrichcn für andere Nationen fortbestehen. Wem) das Englische Volk, das christliche Volk Englands, nur seine Kraft erkennt und aus,- übt, so wird das Land noch zu retten seyn, Sir Robert Peel wird jenen Plalz wieder einnehmen, den er auf den einstimmigen
Ruf seines Königs und seines Vaterlandes geschmückt und geehrt-
hat, und er wird dann diejenigen verständigen und konservativen Reformen ausführen können, deren Werth man erst würdigen wird, wenn an ihre Stelle unzcitige, unüberlegte, gefährliche Neuerungen _ die rohen Theorieen von Träumern und Betrü- gern - treten sollten.“
Was die Gestaltung des neuen Ministeriums betrifft, so ist das Einzige, was bis jrkzt schon ziemlich gewiß zu seyn scheint, und worin fast alle Blätter Übereinstimmen, dcr Wiedereintritt Lord Melbournés, als Premier-Minister. Die von den ver- schiedrnen Zeitungen mitgetheilten Listen der wahrscheinlichen Mit- glieder des“ neuen Kabinets beruhen noch immer auf bloßen Ge- rüchten und Muthmaßungen. Aus den gestrigen Parlaments- Sißungrn ergiebt fich, daß die Voraussetzung, es werde an die- sem Abend die Ernennung Lord Melbourne's offiziell im Ober- und Unterhause angezeigtwerdcn, ungegründet war. Eini e Blät- ter meinen nun auch, eine solche Anzeige würde vorschne gewe- sen seyn, da der amtliche Charakter eines Premirr-OJTinisters nicht c er fcsistehe, als bis es sich erwiesen habe, daß er auch im
rande sey, rin Kabinec zusammenzubringen. Der Spectaror warnt den Lord Melbourne vor den Jntriguen seiner Gegner und erinnert ihn, wie es ihm im vorigen Sommer ergangen sry, wo er aufgefordert worden sey, die Regierung ein paar Mo- nate zu führen, bis es den Tories angemessen geschienen, ihn zu'verdrängrn. „Man könnte“, sagt dicses Blatt, , jetzt die Absicht haben, sich seiner zu einem ähnlichen Zweck zu bedienen. Es handelt sich darum, die Irländische Kirchrn-Frage los zu wer; den; wenn diese Schwierigkeit iiberwundcn seyn wird, dürfte jene Partei einen zweiten Versuch machen, sich des Staatsrudcrs zu bemächtigen, und Lord Melbourne möchte vielleicht dem Sir Robert Perl, dem Lord Stanley und allen denen, die sich bereit fänden, an einer Regierung des Widerstandes Theil zu nehmen, Platz machen müssen.“ Die Morning Chronicle versichert, die I'Zäuptrr der Whig-Partei hätten sich zuerst bemüht, den Gra,- fen Grey zur Uebernahme der Bildung des neuen Kabinrts zu vermögen; nun habe Se. Herrlichkeit es zwar abgelehnt, einen thätigen Antheil an der künftigen Verwaltung zu neh- men, aber seinen ehemaligen Kollegen bei der Aufgabe, die er auf ihre Schultern gewälzt, die herzlichste Unterstüßung mit seinen Rathschlägen zugesagt, so das; also die ministeriellen Anordnungen mit seiner vollkommenen Zustimmung und Billi- gung eschehen würden. Eben dieses Blatt sagt heute: „Außer Lord OJkelbourne's Ernennung zum Premier-Minister scheint noch nichts offiziell frsk zu stehen, obgleich es auch so gut als ausge- macht seyn soll, daß Herr Spring Rice Kanzler der Schafz- kammer, Lord John Ru s sell Staats - Secretair für die aus- wärtigen Angelegenheiten, und Lord Palmerston Staats-Se- rretair fiir die Koloniren wird. Lord Brougham soll zu seinen Freunden äußern, daß er seine Stellung als Lord-Kanzler nicht wieder einnehmen werde; in diesemFall dürfte wohlSirJ. Camp,- bell, der ehemalige General-Prokurator, diesen Posten erhalten. Es ist jedoch noch nichts Definitives festgestellt, dem Publikum aber wird es genügen, wenn es hört, daß die Sachen unter der Lei- tung der Lords Melbourne und Lansdowne und ihrer Freunde im Untrrhause, unterstüßt von dem Nach und der Erfahrung des Grafen Grey, den besten Fortgang haben.“ Das genannte Blatt spricht auch wieder von den Versuchen, welche die Tories machten, im Falle neuer „Wahlen die Reformer zu verdrängen und namentlich die _Wirdrrerwählnng derjrnigen Mitglieder des Untei'hausrs zu verhindern, welche in das neue P?inisrrrium ein- treten würdet!; so werde dcm Lord John Russell in Devonshire und dem Sir John Hobhouse in Nottingham mit der erbittert- sren Opposition gedroht. Der Albion theilt folgende Liste der neuen Minister mit, die er für die richtigsie hält, und die auch mir den Angaben der Whig-Blätter so ziemlich übereinstimmt: Lord Melbourne, Premier - Minister; Herr Bickersrerh, Lord-Kanzler; Graf Grey, Präsident des Grheimen-Raths; Lord Duncannon, Staacs-Secretair für das Innere; Lord John Russell, Staats-Srcretair für die auswärtigen Angele- genheiten; Lord Auckland, Staats-Sccretair für die Kolonieen; Herr C'. Ellice, erster Lord drr Admiralität; Herr Spring Rice, Kanzler der Schatzkammer; Lord Lansdowne , Groß,- siegelbewahrer; F err P. Thomson, Präsident der Handels- Kammer; Herr ernon Smith und Herr „Wood, Srcrctaire des Schakzamts; Lord TNulgrave, Lord-Lieutenant von „Irland; Sir J“. C. Hobhouse, erster Secremir für Irland; Herr Perrin (ein Katholik) Genrral-Prokuraror für Irland; Herr O'Loughlen (Katholik) General-Fiskal fiir Irland. „Die vier leßten Ernennungen“, fügt der Albion hinzu, „sind speziell von Herrn O'Connell auSgegangen. Einige glauben jedoch, das; Lord Granville, und nicht Lord Mulgravr, nach Irland gehen, Einige, daß Lord Brougham am Ende doch) seinen Platz als I'ord-Kanzler wieder rinneLmen werde, Einige, daß Herr Spring Rice nicht unter Lord Jo n Ruffell im Unterhausr dienen wolle, und daß daher Se. Herrlichkeit ins Oberhaus versetzt werden und sich mit dem Posten eines Kanzlers drs Hrrzogthums Lan- easier begnügen würde. Einige behaupten, Lord Lansdowne werde das Departement des Innern erhalten, Andere aber ver- sichern, „O'Connell habe es erlaubt, ja, er habe darauf edrungcn, daß Lord Duncannon damit bekleidet werde.“ Der ““ un mel- dete gestern in einer zweiten Ausgabe, daß Graf Grey Präsident des Gcheimen-Raths, Lord Brougham Lord-Kanzler, Sir John Campbell General-Prokurator und Herr Serjeanc Wylde General - Fiskal werden würde; Herrn O'Con- nell sey der Posten eines ONaster of the Rolls für Irland ange- boten worden, er habe ihn aber abZzlelehnt; auch heiße es, daß Lord Hill, der Ober-Befehlshaber der rmee, einen Nachfolger erhalten werde. Zeure enthält dieses Blatt weiter nichts Näheres, son- dern spri )t nur die Vermuthung aus, daß am Donnerstag im Parlament die Zusammensetzung des neuen Kabinets angezeigt und auf neue Wahlausschreiben für die Mitglieder des Unter- hauses, welche Aemter angenommen hätten , angetragen werden würde. Im Ganzen, meint der Suri, werde wohl Lord Mel- bourne wieder den Beistand seiner früheren Kollegen in An- spruäZ nehmen; das meiste Interesse aber errege die Besetzung der ord ; Kanzler ; Stelle; diejenigen Staatsmänner, denen es nicht angemessen scheine, mit der Reform in der Ge- richtS-Ordnuné1 noch weiter zu gehen, wollten den Lord Broug- am nicht weder zum Lordeanzler und gäben vor , daß er öheren Orts nicht beliebt sey, dies dürfe man aber nicht glau- en, sondern, wenn irgendwo ein Uebelwollen gegen Lord Broug- Lam obwalte, so rühre es nur von einem hinter dem Thron be- ndlichen Einfluß her, und Lord Melbourne werde seiner Ver- waltung gewiß nicht die ausgezeichneten Dienste des Lord Broug-
am entziehen. Das genannte Blatt glaubt auch da [,' - au uhelfen und die mit diesem Handel beschäftigten Bildung des neuen Kabinets besonders darauf Rüdk'sicl)? g::iodnexk [Meseignß und Seeleute zu beschüßen? Was Kayada betrifft, ist allgemein bekannt, daß der Bauholz-Handei der Kolonie
men werden dürfte, daß“ alle Klassen und alle die verschiedenen Interessen der Britischen Wähler darin repräsentirt würden der . :Nachkhekl als Vortheil bringt, indem er diejenigen, MU)? Ackerbau nicht minder als Handel und Gewerbe; nach diesem . mit demselben beschäftigen, an ein gesekzloses und unstätes Grundsatz sry bisher bei der Zusammensetzung der Ministerien ben gewöhnt, und sie kaumfürihreArbeitentschädigt,während sie, noch nicht verfahren worden, und man werde wahrscheinlich dem “c größerem Vortheil für sich, für die Kolonie UNd das MM- Lord Melbourne die erste Anwendung desselben verdanken. Die [an sick) Mit dem AckekbaU beschäftigen könnten. Der ein ige Miniskcr-Listr, welche der Standard mittheilt, weicht nm- darin [„Je/Grund für den Kanadiichen Bauholz-Handel ist, daß3 er von der des Albion ab, daß ersteres Blatt Lord Palmerston e größere Anzahl Britischer Schiffe und Seeleute beschäftigt als Kolonial - Secretair, und Lord Holland als Kanzler d die Auswanderung erleichtert, indem er einen wohlfeilen des Herzogthums Lancaster bezeichnet, Der Standard will noch ransport für Passagiere VU" arbeitenden Klasse darbietet. INM nicht daran glauben , daß Lord Melbourne schon erster Lord des rfindeß hierbei Uichk vergessen, UM MWM PM's diese Er- Schatzes odcr Premier-Minist'er sey, er meint sogar, derselbe -chxerung erlangt Wil'd/ daß jedes Schiff IUk ILUUI ist für den habe noch nicht einmal erklärt, daß er überhaupt ein Amt anneh- „auholz-HMÖU, weil das Holz Uichk dUl'ck) das eindringende men werde, sondern spiele nur den Unterhändler und sey mit a[- *affer leidet und die Ladung ielbst das Schiff flott erhält , und [en Anordnungen beauftra t, sonst aber ruZe die Haupt-Autori- „ß daher ein großer Theil der zu diesem Handel angewendeten tät noch immer auf dem rafen Grei. * ie Wahl des Herrn chiffcso alt, baufällig Und Ver'faUlt ist, daß man, skattüber die durch l].)errin zum Gcneral-Prokurator für «irland hält der Standard „Untergang so virlerSchiffe dieserArtumgekommenenMenschen fur die schlechteste, die man nur hätte vornehmen können. Der erstaunen, skch vielmeßr WUUNM muß, daß noch ein einziges Courier nennt auch den Viscount Howick und den Viscomu' chiff Kanada erreicht at. Die sichere AUkUUst derselben ist ?orprth unter den muthmaßlichen Mitgliedern des neuen M, diglich der schönen Za reszeit, WNW sie ihk? NEU*?" MUM"- nisieriums. Eben dieses Blatt widerspricht den „Behauptungen zuschreiben, denn die Mehrzahl dcr1elben ist durchaus unfähig, der Times und der Morning-Posi von angeblichen Bedingungen Üxmischem Wetter zu widerstehen.“ dieHerrO"Co:111ell' dem neuen Ministerium als Preis für seineunx Hieslge Blätter enthalten Nachrichten aus Lissabon ter üßung gestellt haben sollte, aufs Bestimmtestr und versichert, der; om 2. d. M. Die Gesundheit Donna Maria's Katte durch sel e werde die neue Verwaltung nur aus dem Grunde unter- en Gram Über den plötzlichen Tod ihres Gemahls se r gelitten, süßen, weil er glaube, daß sie die aufrichtige Absicht heen ng aber an, sick) wieder zu bessern. DLUSUU sagt: „I" den werde, Irlands Leiden zu mildern und diesem Lande endlich &, rovinzen waren unter der Leitung Miguelistischer Anführer ei- rechtigkeit widerfahren zu lassen. Auch Herr Warburton, fag: jgeUnrubsn vorgefallen, sie wurden aber augenblicklich von den das genannte Blatt hinzu, der einen so bedeutenden und ver- onstitiitionncklen Behörden unterdräckt. Das Land befindet sich dienten Einfluß auf den liberalsken Theil unter den Liberalen des est in ruhigem Zustandr.“ Jm SPUMWU da egen liest man: Unterhauscs ausübe, abe erklärt, daß er, ohne ein Amt anu- Wirhaben aus glaubwürdigen Privatbriefen erfa ren, daß Dom nehmen, wie Herr O' 'onnell, das neue Ministerium aus airn riguel in Alemtcjo zum KWI? von Portugal kalaMikk wor- Kräften unter“!"rÜZen wolle. en ist. Dieser Schritt wurde von seinen Anhängern wahr-
Dem Standard wird aus Exeter vom 10ten d. geschrjx; “rheinlich auf die Nachricht vom TW? des Prinzen August ge- ben: „Im Fall Lord John Russell ein Amt Übernimmt, haben han; man darf jedoch Ukchk IlanM, daß |ck die Aussichten wir einen der heftigsten Wahlkämpfe u erwarten. Die Konser;do1nMiguei's dadurch verbesserwwerden. Wären die Tories in vativen haben Herrn C'. Parker ersu )t, als Kandidat aufzutre- ngland am Ruder geblieben, 19 hätte N' sick) vielleicht mehr ten, und dieser Herr hat eingewilligt. Seine Freunde bieten OffUUUIM machen WMW“ alles Mögliche zu seinen Gunsten auf; Lord Roll läßt eine Sub- scriptionsliste irkuliren, an deren Spitze er selbst mit 100 Psy Kehr. Herr “,arker wird auch den Grafen Morley und dessen
nhang für sich haben. Er ist ein Neffe des edlen Grafen. Die Konservativen hoffen ganz fest, daß sie den Lord Russell verdrängen werden*. Auch Exeter wird immer mehr konservativ, und im Fall einer neuen Wahl für diese Stadt wird Herr C. Saunders, cin wohlhabender Banquier, als Parlaments-Kandé; dat auftreten.“ *
Man spricht in Gesellschaften viel von einer Antwort, die O'Connell eincm Manne in St. Jamesstreet gegeben haben soli „Ich bitte“, sagte dieser Mann, „welches Amt werden Sie in dem neuen Ministerium erhalten?“ „Ich hoffe“, antwortete O'Cownell, „das Privilegium, Über die Straße gehen zu können, ohne wichen Fragen ausgesetzt zu seyn. Sie werden mich mit sechzig Jrländischen Mitgliedern auf die ministerielle Seite dei Hauses Übergeben und unseren Silz hinter den Ministerneiw nehmen sehen, ohne daß wir deshalb Bedingungen gemachthir ten, sondern es geschieht nur, weil wir glauben , daß die neuen Minister Willens sind, unserem Vaterlande Gerechtigkeit wider- fahren zu lassen.“
In einem Privatschrciben aus Dublin vom 9ten d. heiß es: „Die Aufregung, welche Lord Z. Russells Motion hier hervorgebracht hat, übertrifft selbst die, welche bei Gclegenheix der Debatten über die Reform-Biil hier herrschte. Alis Proto: sranten, mit denen ich gesprochen habe, freuen sich von Herrn über den Erfolg jener Motion. Leute von wahrx'afr religiößem Sinn sind Überzeugt, daß der Protestantismus bei der vorge- schlagenen Veränderung in Irland sich allmälig mehr verbreiten wird. „Die Geistlichen werden sich auf ihren Pfarren aufhalteti es wird reichlich für sie gesorgt seyn, und in schönem christlichen Wettrifer mit der Geistlichkeit anderer Sekten werden sie endlick; ihre Amtspfiichten redlich erfüllen. In einigen Theilen ron Raphor, von wo ich so eben znrückkehrr, sind schon jrizt, im Vergleich gcgen friihrre Zeiten, die protestantischen Kirchen zienr lick) gefüllt und die Gemeinden zahlreich.“
- -- L ondon, ]1. April. Der Rücktritt Peel's von der 'ejtung des Britischen Kabinets ist eben so allgemein ein Ge- enstand des innigen Bedauerns, wie von mehr als Europäischer Wichtigkeit. Man kann wohl mit keinen besseren Zeugnissen ab- ehen, nächsr dem des reinen Gewissens, als die Zuschriften der acht- '.arften Einwohner der Stadt und des Landesfüriein Verbleiben find; .nd es sollte wohl nicht schwer halten, auch in anderen Großstädten ußerhalb England eben so zahlreiche Unterschriften, wie in der ity, aufzubringen. Za selbst Peels heftigste Widersacher such- en in den leßten Verhandlungen ihn gern für sich zu gewinnen. Daß er in aller Hinsicht Stand hielt bis aufs Aeußerste, ist eben eine größte Ehre. Ein Ehrenmann aber ist er im vollsten «inne des Wortes, und eben damit ein echter Engländer. Schon us dcn bloßen gedruckten Reden, ohne die Wirkung des leben- ":igen Vortrages und persönlichen Ausdrucks, fühlt man tief be- cgt das innige Wohlmeincn eines Mannes, der das Wohl und Weh seines Landes in [icbevollem Herzen trägt, und der dabei ausgerüstet ist mit allen Kenntnissen und Einsichten der Verfas- sung und Geschichte und aller Verhältnisse desselben, um auf der Stelle mit Ueberlegenheir Rede zu stehen, wie mit richtigem Takt und Schlag das Wahre zu treffen, mit Geist und Heiter- eit Angriffe aller Art abzuschlagen , und überall mit männ1ich offener Rede sich unumwunden ariszuspreckwn. - Den Schreiber dicses Überraschte es, gerade in diesen Tagen auf ein Zeugniß zu treffen, welches aus friiher Jugend schon eine solche herrliche Erscheinung des gereiften Mannes verkündigte, so wie es zugleich die fernere bedeutende Wirksamkeit desselben weissagt. Lord Byron, der in den ersten Jahren dieses Jahrhunderts Peel's Genosse auf der Schule zu Harrow, und dann als Pair in derOpposition war, vermerkt über ihn in seinem Gedenkbuche, welchcs sein Freund Thonms IJToore in seiner Lebens-Beschrri- bung anfüdrr (Bd. 1, Tl). ], S. 72 , folgende bedeutsame Works:: *) „Perl, der Redner und Staatsmann, - er war es, ist es und wird es seyn, » war mit mir in derselben Klasse. Wir standen auf einem guten Fuße mit einander, sein
Zum Gebrauch des Parlaments ist folgender Nachweisibek BWW aber war mein g_enauer Freuyd- Wir alle, die Zahl und den Tonnen-Gehalt der Schiffe, wclche während Lehrer UNd Schüler, 1eßten große Hoffnungen der beiden Jahrd; die mit dem 5. Januar 1834 und dem 5.3“ auf Peel, "Nd er hat uns nicht betrogen. I"
gelehrtem Wissen war er mir bei weitem überlegen, in der Declamation und Action stellte man mich ihm wenigstens an die Seite. Als Schüler war ich außer der Schule be- ständig in Händel verwickelt, er nie; in der Schule wußte er seine Lection immer, ich selten.“ -- Trrfflich wird man hierbei an Luther's Spruch erinnert:
„Lern' jeder seine Lection, So wird es wohl im Hause srahn.“
Peel hat ihn jetzt mehr als je im Unterhause bewährt, wo er zygleicl) so Mauchcm eine derbe Lection geben mußte, welche der nk„chtvergessen wird. - Traurig und tragisch aber ist es, zu erleben, wre auch hier Parteiwuth und blinde Leidenschaft die äußersten wider- spkychenden Enden zum unseligen Zerstörungsbunde verschlingt; Ilekchxvie in Frankreich die Republikaner und Ultra's aller Farben Zememsam den wahren Volks- und Biedermann Périer zu
ode hcßten; wie in Belgien Ultraliberale und Katholiken sich “zum muthwilligcn Umsturzc verbündeten: so sind eben solche Be- [Yandiheile , noch mit aristokratischen Whigs versetzt, zur Opposi- tion tm Unterhause zusammengeknetet. Von Anfang her hat binn auch diese Opposition sich demgemäß erwiesen, kompakt in 1erdenschafr1icher Feindseligkeit, in heftigen tumultuarischen Auf- regungen, Mißreden und Schimpfen; und hinwieder in unbe- ßtmmten Allgemeinheiten bei den gemeinsamen parlamenta- kkschen Schritten. Peel's wiederholte öffentliche Aufforde- MUZ,- sich geradezu gegen sein Ministerium zu erklären oder ihm die Geld - Mittel zur Verwaltung zu verwei- Jerk), wurden, nach einigen ohnmächtigen Versuchen, nur durch indirekte Wendungen erwiedert, deren Wirkung gewiß war. - _ean erinnere sich der Reden, welche der Graf Durham und der LordRussell, voll Ambition, zu ihren Wählern gegen Peel's thsterrum führten, und in welchem dieses bald dem “Schooß- Unde verglichen wird, der bei dem Englischen Löwen eingesperrt wvrden“ bald * in beliebten Hundegleichnissen - dem Hunde deskPariser Stiefelpußers, der ihn abgerichtet, den Leuten die Stiefeln zu beschmukzen, damit er sie wieder putzen könnte: - unterworfen werden soll, veranlaßt den Sun zu folgenden - Ms. mzwrscben denjenig_en selber, die dem Könige die bekleckste trachtungen: „Diese Bill veranlaßt uns wieder zu der al - resse uberbrachten, iehr ndthig gewesen wäre. 7- Und dage- Frage, ob es weckmäßiger sey, dem Britischen Käufer zin“ den halte man mm Preis würdige und gewrchtige Zuschriften wichtigen Artikels., als Schiffsbauholz ist, einen so [)J-t)?" Z „ „ auf ulegen, oder slch des in Kanada gewachsenen, von "blech!“ in d 2 WU“ hatth bereits früher einmal Gelegenheit, dieser Worte Beichaffenheit zu bedienen, um dem Bauh'olz-Hazidel in 1?" “' S*WsiZMUUg zu erwähnen.
nuar 1835 cndigen, von und nach den Britischen KolonieenUM fremden Ländern in den Häfen Großbritaniens ein; und ausfin- rirc haben. Ungeachtet der Klagen dcr Schiffseigner haibi! Zahl und der Tonnrn-Gchalr der Schiffe sich sowohl in dem Handel mit unseren Kolonicrn, als mit fremden Ländern chi dig vermehrt. Die ganze Zahl der von den „Britischen Kolonieen in Großbritanien eingelayfenen Schiffe beträgt im Jahre 1834 4582 mit einem Tonnen-Gehalte von 981,375 Tonnen; im Jahre ' 18:35 dagegen 4920 Schiffe von 1,015,885 Tonnen. Vondtm Auslande sind im Jahre 1834 0407 Schiffe von 1,018,555qu nen , im Jahre 1835 0758 Schiffe von 1,092,607 Tonnenelw gelaufen. Die Zahl der Schiffe, welche nach den Kolonieenabi egangen sind, betrug im Jahre 1834 4352 Schiffe von 765-519 „onnen, und im Jahre 1835 4392 Schiffe von 761,220 Tonne11 Nach dem Auslande liefen im Jahre 18:34 5192 Schisfevon 878,373 Tonnen, und im Jahre 1835 5342 Schiffe von 879-054 Tonnen aus. -- Ein ähnlicher Nachweis ist fÜr die Schi ?“- schiencn, welche während 5 Jahren, bis zum 5. Jan. 1835, in kl dischen Häfen cin- und ausklarirt haben und worin die Schiffe, WSW überhaupt von und nach Jrländischen Häfen handeln, von den!11 unterschieden sind, die bloß zwischen Großbritanien und IM" Handel treiben. C's erhellt ,hieraus, daß der auswärtige od, der Küsten-Handel Irlands ich während der an egebenen wenig verändert, der Handels-Verkehr mit Groß ritanien dibck gen ununterbrochen zugenommen hat, und zwar um 1528 Schl von 227,753 Tonnen, die eingelaufen sind, was eine Vermehru" um etwa 10 pCt. an Schiffen und 15 pCt. an Tonnen-Geh“ ergiebt. Die ausgelaufenen Scl)??? haben_sich um 1341"? 880,965 Tonnen vermehrt; dies rträgt etwa 15 pCt. fürd' SchiLe und 17 pCt. für den Tonnen-Gehalt. . er vorige Lord-Advokat für Schottland, Sir W. RUM am Sonnabend von hier nach Schottland abgereist. Die von Herrn Baring eingebrachte Bill, wonach das Üb," Kanada eingeführte Schiffsbauholz aus den Ostsee-Provinzen "' dem aus den Ostsee-Häfen direkt eingeführten einem gleéchenZo
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und Zusicherungen an seine Wahlmänner von Tamworth, wie im Parlamente, wo er am Ende selbst alle Verantwortlichkeit v or sei- nem Antritt auf sick) nahm und trokz aller Verdächtigungen sich auf das persönliche Vertrauen berufen dnrfte, welches sich voll-
"gültig bewährt hat und durch die zusammengetrommelte geringe
Ueberftimmung nicht getäuscht isi, obwvhl er zuleßt auch hierin die Macht - Vollkommenheit des Hauses, als solches, über sich freimüZiY anerkannte. -- Auf jeden Fall ist Peel's Ab ang mir mehr rde und Ehre begleitet, als seiner Gegner uftreten, und er darf sich getrösten , daß nicht nur der Edlen und Besten erliche Wünsche i m nachfolgen, sondern daß er auch die wahre
olksscimme für si hat, wie sich iogar bei seiner Heimkehr nach der Abdankung auf erheiternde Weise kund gab. enn eine so unbedeutende „factiöse und tyrannische“ Mehrzahl (wie er sei- ber sie mit Recht nannte), bei so in sich widerwärtiger Zusam- mensekzung, wie diejenige, welche sich an den Schweif (tai!) des schon einmal von Peel so schlagend an den Shylokischen Daniels- spruch gemahnten Daniel 1. und seiner Repealer (jekzr nur Re,- peeler) festklammern muß, ist so angethan, daß fie die Englisch- männer nicht täuschen kann. Und der ScheideWeg ist an einer Stelle, wo die von den Se nungen der Reformation mehr noch als ein anderes Volk dur )drungenen Alt-C'ngländer über den Bund ihrer politischen Reformer mir den Jrländischen Katholiken fich besinnen werden. Wie bedauernswürdig auch seitJahrhunderten schon der Zustand der elenden Zrländer seyn mag, so viel istausgemacht, daß bei gleich vermögenden Zrländern ein ungeheurer Un- terschied der Zustände obwalcec, zu Gunsten der Nichtkatholischen. Und die Entscheidung der Frage über Verwandlung des Kirchen- guts in Staatsgut und Verwendung desselben zum Unterricht, ohne Rücksicht auf Religion (deineichn dort schon die Owen'schen Anstalten mit einem Tanz- Kultus darbieten), wird auf der einen Seite, wie es scheint, für Irland eben keinen er- klecklichen Ueberschuß ergeben, -- greift auf der anderen Seite aber so tief in _die Bedeutung der protestantischen Staats-Kirche, im Gegensa e des katholischen Kirchenstaates im Staate, über- aupt in die ?eiiigen Verhältnisse von Staat undKirche der Christen-
eit, daß zumal im altchrisclichen England, im Einklange mit der bekann- ten entschiedenen Erklärung des wahrhaft Königlichen Oberhauptes, die Scheu, an diesen Grundsäulen des ganzen Baues zu rütteln (dessen Sturz noch weiter nachdröhnen würde, als jener der .Ba- |ille und der Gallikanischen Kirche), beide vielmehr befestigen wird. _ Vermuthlicl) wird also die so bunt zusammengefiogene Opposition ihr viel beschrieenes Ei _. und wenn die durch sich selber für einzig erklärte Kapitolinische Gans auch alle ihre Schwe- skern zu Hülfe riefe - nicht ausbrüten können, und zum eige- nen Glücke, weil es für sie selber ein Kuckucks- C'i seyn möchte. *- Eine große Schwierigkeit, in die rechte Bahn wieder einzulenken, liegt freilich in der, wie es scheint, etwas Übertrie- benen Parlaments-Reform: namentlich sind die zehnpfändigen Mieths-Wähler ein schweres Grundgewichc für die Radikal- Destruktors und Levellers. .Die beste Bürgschaft für die gütliche Auflösung solcher Schwierigkeiten und für eine ver- söhnliche Ausgleichung beruht sicher in dem guten gefun- den Sinne des wahren Englischen Volkes, welches sein Wok)! und Heil richtig versteht und kräftig ergreift, bei seinem überwie- genden Wohlbehagen den Zwist um Macht und Herrschast - worauf es bei der Opposition gegenwärtig doch nur, und zwar nach verschiedenen Enden, hinausläuft -- ruhig und ohne gewaltsamen Andrang verlaufen läßt, seines endli- chen Vortheils versichert. - So kann es nicht fehlen, Sir R. Peel, - ausgestattet mit allen reichen und schönen Gaben des Geistes und Herzens, wir mit den wünschenswerthesreri Glücks,- gütern des Le ens und des Hauses, edel, frei und quhängig, Freund und Beschülzer der Kunst und Wissenschafr, _- der als Staatsmann sci on so viel Trrffliches geleistet und noch mehr, nicht bloß mit orten, verheißen hat, er wird, berufen zur höch- sten Stelle am T&M im vollen Vertrauen seines Königl. „?errn, dcr feske 'rundpfeiler desselben Und immer mehr ein Orann des Volkes im besten Sinne seyn, wie er ursprünglich aus demselben hervorgegangen ist.
D e u t s ch [ a n d.
Schwerin, 17. April. Nachstehendes ist das Programm zu den nahe bevorstehenden Hof-Fcfilichkeiten:
„Am 23. April ist für die Allerhdchsien uud Höchsten Herrschaf- ten Abcnd-Versammlung und Tafel tm Schloffe, für alle übrigen Fremden aber, welche an dicseanage nicht bei Hofe erscheinen, wird nach dem Schauspiele Restauration in dem Saale des Erdgeschosses des Großherzoglichen Scliloffeszscyn. Am 24. April wird die Feier des Tages durch große Militatr-RevetUe und 101 Kanoncnschüffe verkündet. Um 0 Uhr findet die Gratulatio_n des Großherzoglichen Hauses und der„anwesendcn Hdhen Fürstlichen Herrschaften Katt. Hierauf erfolgt dee Audienz für dre ctwa brsonders zu dieser Feier ans HoflagxrgcschicktenGesandten,welchemitdemZewöbnlichenCeremonirl durch dtc diensithuenden Kammerherren eingefuhrt werden; demnächst nebmenSeKbningob. der Großherzog die Glückwünsche derLandes- Deputation entgegen und empfangen endlich die anwesenden, beim Groß: herzogltchen Hofe „akkreditirtcn Gesandten, welcbe Letztere ihren Rang nacy'dem Alter tbrrr Kreditive bei jeder Gelegenheit beobachten. Bet allen diesen Audienzen befinden ficddie Minister, Ober- Chargen, Stabs-Osfizierc und Hof-Kavalicre em Vorzimmer Sr. Königli- chen Hoheit des Großherzogs. - Alsdann beginnt die allgemeine (Tour im goldenen Saale. Sämmiliche, sowohl fremde als ein- heimische Herren stellen sich im Kreise auf, und Se. Königliche Ho- "heit der Großherzog machen zur Entgegennahme der alleruntertvä- nigiirn Glückwünsche dic Ronde. Nachdem Se. Königliche Hoheit der Großherzog Aaerhöchstsick) aus dem goldenen Saale in Ihre Gemächer zurückgezogen haben, begeben stcl) sämmtliche Anwesende tn _die anstoßenden Zimmer, worauf der goldene Saal zur kirchlichen Frier eingerichtet wird. Wrnn dieses grsciwben ist, wird es Sr K“- negltchen Hoheit dcm Großherzogs durch den Hofmarschau gemel- det, welchemnächst fich Allerhdcksidteselbrn untcr Vortrctung des Hofßaates und der beiden Marscbälle“ mit. den Stäben dorthin be eben. Die Adjutanten folgen unmittclbar hinter Sr. König ichen. Hoheit dem „Großherzoge, dann die Prinzen des Großherzoglichen Hauses met ihren Adjutanten. Sobald Se. Königl. Hoheit der Großherzog in den goldenen Saal treten, er- scheinen von der andern Seite die übrigen Allerböchsien und Höck)- sten Herrschaften, die fremden Gesandten, die Landtags-Deyutattonic. Von der Gallerie herab präludirt die Kaveüe so lange, bis Sc. Kd- nigl. Hoheit der Großherzog auf dem, dem Altar gegenüber aufge- siclltcn Armscffei Sich niedergelaffrn, auch die Hohe Versammlung den, durch die eigends für diesen Tag ernannten Ceremontenmeißer angrwiesencn Platz eingenommen hat. Die Marschrille stellen nch rechts und links neben den Altar, Sr. Königl. Hoheit dcm Groß- berzoge gegenüber, die Adjutanten aber und die Aufwartung stehen hinter dem Sessel Sr. Königl. HöhUt des Großherzogs. DerObcr- Hofpredi er erwartet Se. Königl. Hoheit den Großherzog vor dem Altar, h lt nach bcendigtem Präluduzxn, eine Rede mit Gebet und stimmt, nach ertheiltcm Srgen, das 10 [).-mn e_m, Welches die Ka- pelle ausführt. Während deffrlben erfolgen auf eingegebener; Zeichen 21 Kanonenschüffe. Nach Beendigung der kirchlichen Feier ziehen Sc. Königliche Hoheit der Großherzog Stel) mat Allerhöchstrhrem Gefolge unter Vortretung des quüaats und der beiden Marschälle nach Ihren Gemäclxern zurück; die Allerhöchßen *und Höchsten Herr-
schafter begeben Sick) durch die Thüre rechts nach Ihren Zimmern UU?) dk? ubrigen Fremden entfernen fich durch dieselbe Thür. -Zur Mittags - Tafel versammelt sich der Hof um 2; Uhr, sämmtliche Damen, fremde Gesandten, die Landes=Devutation und die übrigen Fremder: in dert Zimmern rechts, am goldenen Saale, ane in Groß- bxrzogltchen Dtenüen siehenden Herren vom Hofe, Militair und Ci- vrle aber im Vorzimmer Sr- Königlichen Hoheit des Großherzogs. Wenn,AUerhdch|dieselben_Sich voxr Ihren Zimmern durch den gol- denen Saal nach dem weißen Audienz-Zimmer begeben, um daselbst die Gluckwünsche'der Danien entgegen zu nehMen, machen die Her- ren, wie ewöhnltch, (Ortsgr. Sobald dem Hof=Marschaa emeldet iii, daß ämmxliche Tafeln servirtworden, begeben sich dre beiden Marschäl1e, mat den Stäbert, in die Aydienz, um Sr. Königlichen Hovett dem Großberzoge dtesese anzuzeigen. Unter Vortretung des Hofer; und der „Marschälle vrrfugen Se. Königl. Hoheit der Groß- herzog Sich mit den Allerhöchßen und Höchsten Herrschaften, wie. auch mit den zur Fürstlichen Tafel angesagten Damen und Herren zur großen Galla-Tafel in, den goldenrn Saal. 'Die Marschäue mir dem ganzen Hofe |el1en sick) Sr. Königl. Hoheit dem Großherzoge gegenüber auf und verbleiben daselbst so lange, bis fir von Aller- hdch|Den_selben entlassen werden. Sodann brgeben, sich die zum Marschaütren ernannten Kammerherren an die brütmmten Tafeln mit den dazu, angesagten Herren und Damen. Bet der Fürsilicben Tafel, wird die Tafelmusik seyn. Wenn die Gesundheit SrKdnigl. Hoheit des Großherzogs ausgebracht wird, erscheinen Trompeten und Pauken„ und es erfolgt eine Salbe von 21 Kanonenfchüffcn. An den übrigen Tafeln wird zu gleicher Zeit auf diesen Toast getriznken. Nack) aufgehobxner Tafxl begeben sick) Se. Königliche Hoheit der Großherzog, dte Allerbdchsten und Höchsten Herrschaften undedir sämmxlechen anwesenden Herren und Damen in die weiße Audienz und dre daran stoßenden Zimmer, wo der Kaffee servirt wird. Nachdem Se. Königl. Hob. der Großherzog und die AUrrhdchsien und Höchsten Zerrschaften Stck) zurückge ogen haben, wird der ganchof entlassen; _-
es Abendsrersammelt ich der Hof um 7“: Uyr in den Nebenzim- mern der weißen Audienz zur Abend-Cour, wo Spiel und Sonder seyn wird. Vor der Abendtafel werden Se. Königliche Hoheit drr Großherzog dre devoteüen Glückwünsche de_r Ludwigsluüer Einwoh- ner, Welche sic!) tm Fackelzuge nach dem Großherzoglichen Schloss begeben, huldvollst entgegen _nehmen. Am Abende findet auck) freies Theater und eine Illumination auf dem Kirchenvlatze statt. -« An diesem Tage erscheinen die Herrenin Gala, die.Ordens-Ritter mit dern Bande, uber dem Kletde; die fürsklichen Damen und deren Smte erscheinen bei der kirchlichen Feier 011 (10111113 ):U'iil'k“. des Mit“- tags und Abends aber, wie sämmtliche Damen, in Moldaven. »- Am folgenden Tage, den 25. April, isi große Mittagstafrl an ver- schiedenen Tafeln, des Abends Hofball und Abendtafel. Die Her- ren erschrinen in Gala, die Ordens-Nitter mit dem Bande unter dem Kletde, die,;Oamen in runden Kleidern. - Am 26. April vcrfügrn sich dte Ilberhöchsicn und Höchüen Herrschaften, so wie,dre Fremden, einzeln in die Kirche, wo feierlicher Got- tesdienst gehalten urid ein Tedeum gesungen werden wird. Vor der MittaYstafel t| allgemeine Cour bei den anwesenden 2111er: höchsten und H chsien fremden Herrschaften, wenn solche nac!) ge.- schehener Apfragc angexiommen werden sollte. Hierbei erscheinen die .Herren rtr Gana, die Ordensritter mit dem Bande über dem Kleede und die Damen m Moldaven. Sontcn aber die Allerhöchsten und Höchsten Herrschaften keine Cour annehmen, so können an diesem _Tage die Damen in runden Kleidern so wie die Ordens- ritter mrt dern Bande unter dem Kleide erscheinen, und es fallen dann auch, die Marschallstäbe weg., Nach der Cour versammelt sicb der Hof in den unteren Cour-Ztmmcrn und im Vorzimmer Sr- Königl. Hoheit des Großherzogs, wie an) 24. April. Abends wird Schauspiel seyn, wohin sich der Hof begicbt und nach dem Theater Abend-Tafel üattsrnden. - Am 27. April wird MittagZ-Tafcl seyn und Abends Sr. Hobxit der Herzog (Hystav einc Fete geben. Des Mittags erschrtnen dte Herren in, gesieck'ter Uniform, die Damen in runden Kleidern, des Abends die Herren im Frack, die Damen tn Bankleidern.“ _
_Kasicl, 14. April. (Schwäb. Merk.) Dcr prrmanenrr Ansichuß, drr nach der Entlassung der Stände-Vcrsammlung hier ziirückgeblieben ist, um nach Vorschrifc der Verfassung das ständijchc Interesse in Abwesenheit der Stände wahrzunehmen, so wie die ihm nach der jedesmal besonders zu crtheilendrn In.- struction weiter obliegenden Geschäfte im Namen der Stände zu berichtigen, besteht arts dem Obrr-Bürgcrmeister der hiesigen Stadt, Schomburg, Präsideriten der letzten Stände-Versamm- lung, und den Abgeordneten Schwarzenberg, Wippermann, von Heidwolf und von Bodenhauirn, wovon die drei Ersierrn stets hier anwesend bleiben werden. Der Ausschuß ist also wieder beinahe der nämliche, wie der vorige, indem bloß an die Stelle des Herrn von Baumbach , der ays dcr Scändr-Versammlung getreten, Herr von Bodenhauien erwählt wurde. Eine Haupt - Attribution des Ausschusses, die Vollziehung des Landtags : Abjchiedcs zu kontrolliren, fällr indessen diesmal weg, weil es zu keinem Landtags - Abschiede gekommen ist. Der Ausschuß :| sogleich in Function getreten und hat Herrn Schomburg abermals zum Präsidenten erwählt. Zn Br,- treff_ der HeÜ'en Rotenburgischen Streic-Angelegenheit Hat dir Stände - Vermmmlung dcn Ausschuß ermächtigt, Namens der Landstände geeigneten Falls die Einwilligung in die Entscheidung der in rechtlicher Beziehung zwischen Landes-Herrscl)aft und Staat entstandenen Differenzen durch ein Kompromiß zu ertheilen, und Behufs Einwirkung dieser kompromissarischen Entscheidung allentx halben das [andsrßndische Interesse wahrzunehmen; auch in Rücksicht auf das Erlöschen des Fürstlich Rotenburgisrhcn Manns4 stammes bei dcr Niedcrkunft der vcrwittwcten Langräfin :“an eincm Posthumus im “Namen der Landstände alle zulässigen Mit- tel anzuwenden, um die Rechte des Staates auf die Rotenbur- ger Quart, als integrircnden Theil von Kurhessen, zu wahren__
Kas s el, 18. April. Se. Königl. Hoheit dcr Kurfürsttrifft mit seinem Hofstaatr am 1. Mai von Baden wieder auf dem Schlosse Philippsruhr cm, und gedenkt, dort den größten Theil des Som- mers zuzubringen. Während des letzten ?iufrnthalts drs Kur,- fürsten in Philippsruhe hatte der von Kassel daselbst“ eingetroffene Miniürrialrath Wöhler mehrere Korrfcrrnzrn mir Sr. Königl. Hoheit, die, wie man versichert, die HessenxRotcnbm-gjschc C'yhz ick)afts-2[ngelegenheit betrafen. _Drr'_Krtrf1"ir'st _hat, wir man hört, als Chef des regierenden Hanes, icinr Zustimmung zu der ',)an sicht gegeben, die am Kurprinziichen Hofe geltend gemacht wor- den isi, wonach die Domainen drr Rotenburger O.Uart als dem Fideikommiß-Hausvermdgen drs Kurhausrs angefallen betrachtet werden, und rinwilligt, daß drrKurprinz-Mirrrgcm die erforder- lichen Maßregelrx ergreife, um sich Namens des Kurhausrs in deren Brsikzzu irkzrn.
Darmstadt, 18. April. Se. „Königi. Hoheit der Groß- herzog haben zu Landtags ;.Kommiffaricn bei den Ständen für die Dauer des" bevorstehenden Landtages die Regierunqs „- Räthr von Bechtold und 1)--. „Breidenbach ernannt.
_ --„ Frankfyrt_a.„M., 18. April. Es war im Laufe dieser Woche viel Lebhaftlgkklk "" EffckkeU-Handel. Am bclangreichsien waren die Umsaize in den Ocüerretchgschen und Holländischen Fonds, die in Folge des “Meangels anquuckcn i;. 11111111'11 und auf höhere Notirung„ von auswartsiüsl tagltck) mehr anzogen. Hauptsächlich fehlten dax 4vroc. Metalltques; ,wan konnte sie auch nicht wohl in Zyrolongatwn haben, wormis src!) das Steigen um so mehr erklärt. luf Ende Mai sieben die .) und 4proc. Metaliiques 1x pCt. niedri- ger als pr. Cassa. Die Frage nach Hoüändischen Papieren war erst gegen Mitte der Woche zu bemerken und erstreckte sich meist nur
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