Pflicht, wie es Unser aufrichtiger Wunsch ist, vollkommen zu er- füllen. Die Rothwendigkeit erheischc es jedoch, Ew. Majestät zu erklären, daß Wir von dem Augenblick an , wo Wir Unserem verehrten Vater seinem Willen gemäß auf dem Throne folgten, von Seiten Ihres General-Konsuls ( errn Warringkon) IT'S?" Unsere Abficht, dem Lande den » rieden zu 82,5?“ U"? Unsere Autorität fest zu begründen , allen nur erdenklichen Wr- derstand erfuhren. Es hat fich derselbe bis zur Ankunft Ihres Glt'tckwunschschreibens stets von Um; entfernt gehalten. OWM) Wir dies sehr schwer empfanden, so glaubten Wir doch, daß er, nachdem Wir ihn nach dem Wunsch Ew. Majestät emyfaztgen hatten, Ew. Majestät gehorchen und in Folge Ihrer Königlichrn Befehle sein Benehmen ändern werde. Er fährt aher im Ge- gentheil fort, fich eben so wie früher zu benehmen, widerseizt slch Unserem beiderseitigen Vortheil und Allem, was auf dae Beru- higung des Landes und auf das Glück des Volkes abzweckt, und Zeigt nel) in dem Licht einer] völligen Widersachers und erklärten Feindes Unserer Person. Dies ndthigt Uns, C'w. Maxesrät einen Theil Unseres Briefwechsels mit ihm vorzulegen, der die Wahrheit Unserer Klagen bezeugen wird. Wir“ ersuchen Ew. I)kajestät demnach im Namen der Menschlichkeit und der Hochherzigkeit, die Ihren Charakter auszeichnet, eine unparteiische Untersuchung Unserer Beschwerden anzuordnen. Wenn Ew. Majestät diesen Konsul abberufen und einen anderen, der des Vertrauens Ew. Tajeskät auf diesem Posten würdig wäre, an seine Stelle ernennen wollten, so würden Wir und Unser Volk Ihnen dafür sehr dankbar seyn, denn in seinem egen- wärtigcn, wie überhaupt in seinem anzen Benehmen, Finden Wir die Unmöglichkeit, Unsere beider eitigen Wünsche durch ihn verwirklicht zu sehen, auch können wir mit ihm keinen; falls in irgend einer Beziehung verbleiben. So stark auch die Ausdrücke erscheinen mögen, in welche Unser diesfälliges Gesuch an Ew. Majestät gekleidet ist, so war doch die Sache zu dringend , als daß Wir Ihnen etwas hätten verhehlcn dürfen. Wir bitten Ew. Majestät, diesen Anruf an Ihre Menschenliebe, Gerechtigkeit und Seelengrdße naoh Unseren Wünschen u beant- worten, und smd überzeugt, daß Sie Unser feuriges erlangen crfüilen werden.“
Niederlande.
4- - Amsterdam, 19.211011. Die Nachricht, daß das Eng- lische Ministerium der Oppostteon das Fcld geraun1_t habe, gexangte mit dem Anfan : voriger Woche hterbcr und verwischte, da dieselbe von höheren Cgours-Notirungcn begleitet wqr, den nachtbetlegen Eindruck, den die mit jüngst vorheriger Engltschcr Post erhaltenen Berichte am bieügen Fonds-Markte gemacht hatten. Von den Holländischen Staats-Papieren waren Integrale an. 53:77 PCt. zg- rückgeqnngen; in Folge mehrerer Aufträge erholtcn_ ie sict) aber 015 55; pCt. Kanz-Biüets gtngen von 2579.. F1. bis 201€- Fl. und sproc. wirkliche Schuld „vox: 1014; auf 10145: pCt. Dre Preisequr Nusüfcben und Oesterretchtschen Fonds wechseltexi verhältptßmaßtg bci stets gerinßcm Umsatz. In Preußischen Prämten-Srhemen fand einiger Hande fiatt, da so„lche aber stärker wie ewöbnlicl) ausgcbd- tcn wurdcn, wich der Preis bis 11/4 Fl. zurü . Von den Spam- schen Schuld-Dokumenten behaupteten 00) die (TorteZ-Oblcgatro- nen und die övroc. PervetueUen so ziemlich, aufgeschobcne Schuld hat Kc!) aber in Folge der niedrigeren Notarungcn aus_ Belgien auf
den höheren Stand nicht erhalten können, sondern ging von 23:1, "wieder auf 221- pCt. zurück; dqgegxn zeigte sich qnvaltend Frage nach Coupons von Cortes-Obltgatconen für Engl1sch§ Rccbngng, wodurch dieselben bis 33 pCt. gestiegen „snd. Dre Sud-Amertka- nischen Obligationen snd bei festen Pretsen geblteben; sclbü descr- ten sci) Columbische noch um ? pCt. tznd wurden zu 31: pCt. nb- genommen, Auch Griechische Oqltganonen waren zu Anfang der Woche wieder einmal begehrt; ecm e Posten wurden zu TÜ p_Ct. verhandclt, später trat aber dtekgxw hnliche Gcschäftslofigkett wae- Der ein. Im Gcld-Coursc isi eme Verändergng zu bemerken. „- Am gestrlgrn GetraideéMm-kt war es ein„wemg lebhafter, wee in- seßter Zeit, obgleich der meise Handel wieder near durch Vervrau- chér herbeigeführt wurde; „dieselben bezahltxn fl.“ 130pfüxtd. neuen weißbnnten Polnischen Weizen 223 Fl.; 11er kleinezi Parteeen war- den abgrnommen 132pf1'1nd. alter Demmmcr Wetzcti zu 175 Fl.; alter 130111711111. Rostocker zu 165 Fl.; 121vaund. geringer dito“ zu 150 Fl.; 1200fünd. neuer Pommerscyer Wetzxn zu 150 Fl.; 120vju11d. alter Prmmscher Roggen zu 148 Fl.; 1200fund. alter Stettmerdtto zu 135 F1. Neuer Wpfünd. ferner Hafer galt 103 Fl.; alter 87pjünd. dito 92 Fl.; 80pfünd. neuer dicker Hafer 80 Fl. _
Schweden und Norwegen.
Stockholm, 14. April. Der verstärkte Staats-Ausschuß war in gehöriger Ordnung zum 10ten d. Vornuttags yon dem Vorßlzenden in demselben, General-Zoll-Dcrektor Posse, crtzbri*ufen worden, um durch Abstimmung in leßter Instanz verjchtcdenr mch räckständige Punkte, betreffend dax Reichsscl)uldwe,sen,_ ur Entscheidung zu bringen, über welche die Stände hci unglez )en BcsckUüffen stehen geblieben und worunter die wechtigste dtejFrage wegen des Anlehens dcs Reich6schuldxComtdtrs war„dte de_r "eldclsffand bekanntlich in einer Art lösen „wollen. daß eme aus- wärtige Anleihe dadurch unbedingt ein elettet worden wäre, Bür- ger- und Bauernstand hinge en 10, da Versucsxkgemacht werden sollten, das Bcdürfniß _des omtoirs durch mländtkche ?[nlrihcn zu niedr'gen Zinsen auf krtrze KWdigungs- und Verfallzetten zu decken, welcher Ansicht sich denn auch der Prrrsterskand durch die ErklärunJ genähert hatte , die er in Folge Einladung des Bür- qer- und des Bauernstandes von dem Sinne seines zuerst gefaßten Beschlusses gegeben. Der Ausschuß trat demnach zur bestimm- ten Zeit zusammen, und die Abstimmxmg 1111er diese Lebe_nsfrage fiel mit 77 gegen 42 Stimmen für CUttheißung des B01chluffcs des Bürger; und des Bauernstandcs in Betreff des Ar.- lehens aus, so wie mit großer. Mehrheit fÜr Verwei- gerung alles Kapital - Dekorcs bet „ Llnleihcn drs Reichs- s'clwld ; Comtoirs. Vor 12 Uhr Mittags war dre SILUUI bccndiqr und die Mitglieder hatten sich entfernt; die Nachricht von 05111 Ausfall verbreitete sich und es schien nun, endlich znr Gewißheit über den Punkt in Betreff eincr auswärrcgen Anleihe, der das Publikum den ganzen Reichscq uber 111 Cpazmung er- halten Hatte, gediehen zu seyn, in dcr rt nämlich, dax; brsttmmc keine sxätrsinden werde*). Dorh noch vor A-bend hatte 110) die Sache wiedrr gewendet, denn tn cinem, unmittelbar nachdem dlc Mitglieder des Aussthusses auseinander *grgangrn." gehaltenen Plenum des Adelsstandes zeigte eben dxrrlribe „GW-Pxff? an: „daß die erwähnte Abstimmung im verlrßarnen 2lus1chume durch Uebereilung geschehen sey, während das Bedenken der; Ilusschuffcs in der fraglichen Materie im Bauernskande noch nicht vorgetra- gen und dort noch auf der Tafel liege.“ -- Dieser Vorgang, so wie andere sehr ähnliche in den Ausschüssen, verwandte O].ate- rim betreffend, läßt auf nichts wenigcr,_al0 die so sehr gewiinschte schlcunige Beendigung des Reichstags lclzleeßen. , ,
,Das ?[ftonblad freute sich, dir Nachricht m:rrhcelcn zu können, daß der Vorschlag des Geseß-Ausschuffes zu einer Weck)-
*) Nach einem Gerücht (im Nya Argus) sollten vorläufige Unterhandlungen über eine Nuleihe schon mit dem Hambroschen Hause in Kopenhagen üattgehabt haben.
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sel-Ordnung so eben im Adels-, im Priester; und im Bürger- "
stande ( obwohl hier nur mit drei Stimmen) die Mehrheit für fich erhaltcn habe.
Der General-LieutenancGr-af Björnstjerna ist zum Mitglieds der Akademie der Wissenschaften gewählt worden.
Aus Christiania wird gemeldet, daß die Arbeiten am Bau der Königs-Wohnung, die den Winter über aufgehört, wieder rasch begonnen haben, und daß bis zum Herbst die Flügel-Ge-
bäude unter Dach kommen, das Haupc-Gebäude aber bis zur '
lexzten Etage vollendet werden dürfte.
D ä n e m a r k. Kopenhagen, 18. April. (Alt. Merk.) Zufolge cines
“ Plakats der Sraacs-Schu[den-Dirrction vom 4tcn d. M. ist es
von Sr. “Majestät dem Könige genehmigt worden, das; unter ge- dachter Direction zwei Inscriptions-Protokolle für unaufkündbare StaacSpapicrc, das eine für baarcs Silber, das andere für Silx ber, eingerichtet werden. Auf besondere Contcn werden hier zur Inscription dirjenigen Kapitalien von Kollegien , frommen Stif- tungen, chaten und Überhaupt allen das allgemeine Interesse be- treffenden Instituten entgegen genommen, lautend auf Königliche unaufkündbarcObligationen, dercn Renten einem bestimmten blei- benden Zwecke gewidmet sind, und wo demnach von Benulzung dcr Kapitalist: entweder ÜberhaUpt nicht, oder doch nur in selte- nen ausnahmsweiscn Fällen die Rede ist. Für die einkassirtcn Obligationen wird ein Inscriptionsscl)ein aUsZcscellt, der weder verpfändet, noch transportirt werden kann, und dessen AUSliefc- rung nicht anders, als gegen eigenhändige Quittung im Protw koll , Seitens der beikdmmcndcn Autorität, vorgenommen wird, Jede Kapital-Vcrminderung hat die“ Ausfertigung neuer unauf- kündbarer Obligationen zur “Folge, und die Zinszahlung betref- fend, so geschieht diese in zwei jährlichen Terminen an diejenigen, welche sich znr Entgcgknnahmc gehörig lcgitimirt haben. Durch diese Einrichtung werden die Fonds der Kassen und Stiftungen vor jeder DefraudatioW-Gefahr gesichert, und isi daher auch eine allgemeine Bcnußung derselben mit Sicherheit zu erwarten. Mit dem Stettiner Dampfboot sind am verwichenen Mitt- woch 11 Reisende dorthin abgegangen. Im Interesse unserer Stadt ist sehr zu wünschen, daß die neue Einrichtung, wodurch der Verkehr mit dem östlichen Denkschland so außerordentlich er- leichtert wird, sich halte und die Belebung des Handels ferner- hin befördern helfe. In der Dänischen Wochenschrift fin- det fich hierüber ein Aufsakz, der, wie alle, welche in diesem wol)! redigirten Blaitr aitfgenommen werden, die Aufmerksamkrit der Leser im hohen Grade in Anspruch nimmt. Die Frage wegen Herstellun anderweitiger Commurricationcn Kopenhagen's mit sonstigen Zscsec-Häsen mittels? wohl eingrrichteier Packctböte ist dadurch aufs" neue in Anregung gekommen und in öffentlichen Blättern besprochen worden. ZW" Zeit cxisiirt eine solche Packet- fahrt nur nach Kiri und Liköre? hin. Daß sie nach anderen Or- ten sich nicht halten könne, glaubt der Verfasser eines in die Ko- penhagener Post einqerückren Artikels in den Belästigungen suchen
zu müssen, womit fsberhaupt der hiesige Transic-Verkehr brbiirdet :
sey. Unter diesen wird der unverhältnißmäßig hohen Schiffsß Abgaben gedacht und die Hoffnung ausgesprochen, daß bei der bevorstehench Reform im Zollwcscn, rücksichtlich jener Abgaben, gleichfalls eine Veränderung eintretr. Der bereits früher von dem Comité der Grossirer-Societät gestellte Antrag wegen ange- messener Vermirrderung der Schiffs-Abgabcn für jedes Mal, das; ein und dasselbe Schiff im Verlauf des Jahres unsern Hafen besucht, wird aufs neue mit dem Hinzufügen hervorgehoben, wie in einer Pkaßregel dieser Art das paysendskr ONittel zur Einrich- tung wie zur Aufrechthaltung ciUer Packctbootfahrt nac!) den O|- sce-Häfen zu liegen scheine.
In einem Aufsaßc des" Blattes Dagen sucht ein Anhänger der bisher in Beziehung an Lcitnng dcr Angelegenheiten der Asiatischen Comyasnie befolgtrn Grundsä-Ze dcn Sturm zu be- schwören, welcher, mit jeder Gchral-Vrrsämmlrmg heftiger Mr- dend, den Untergang der jrßigcn Verwaltung zu verkünden schcink.
Ueber das von dcm Secrcmir Larlggaard errichtete orthopä- dische Institut entlxäii dic Zeiiurig Dagen cinen Aufsaß, wor- axns man ersieht, das; jenes mir rirler Sachkunde und großen Kosten zu Stande gebrachte J:“:scitut einen gedeihlichcn Fortgang findet.
Die Dänische W0chcnschrifc enthält eine Abhandlung über die Nothwcndigkeit der Einrichtung von Asylen oder Pße- gcschulen für kleine Kinder, dcrc'n Zwrck darin bestehen würde, denjenigen Kindern, welche ohne Pflege heranwachsen, cine Hei; math und Erziehung zu verschaffen, geeignet, ste zu 1111130711211 Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft heranzubildcn. Ein erfreulicher Anfang zu solchen Einrichtungen ist bereits bei 11110 gemacht, theils durch die im Jahre 1828 errichtete „Pfiegeschule fÜr kleine .Kiwdcr“, wclche deren gegenwärtig 100 zählt, theiks durch das im folgenden Jahr eröffnete Asdl für Kinder, dercn Acltern sich mit ihrer Wariung und Erziehmrg nicht bcschäftiaen können. Bei der großen TNenge ganz vcrwahrlosrer Kinder, wie man solche vom zartesten Alter an, bctkrlnd anf den Straßen sic!) herumtrcibcn sieht, scheint die Ausführung jener Idee nach einem möglichst umfasscnden Plane in hohem Grade wünschenswertl).
Deutschland.
Hamburg, 22. April. Zu der am 2411011 d. stattfindenden Zubclfeicr der 50jährigen Regierung Sr, Königl. Holzer": dcs Großherzogs von *))?ccklenburg-Schwerin geht heute der König!". Preußische Grsandtc, Herr von Hänlcin, von hier nach Ludwiqs- [U| ab, wohin der Königl. Schwedische und Norwegische Gc- sandtc, Herr Cdmmanchr Stauenl, schon abgereisi ist.
an BeglückwÜUJclzung Sr. Königl. Hohrit des Großher- zogs von Seiten des hiesigen Senats isr Herr Senator Jeniscs) nach Ludwigsmsc abgereist. Von Seiten des Senats zu Lübeck ist zu dem “Ende Herr Syndiktts 111, „Buchholkz und von Seiten drs Senats zu Bremen Herr Sctmrdr PavenßMdt dorthin ab- geordnet.
Aus Hannover ist die Nachricht eingetroffen, das; der Beschluß der Hannoversckxn RegirrUUg, die Eisenbahn bcrreffcnd, definitiv so ausgefallen ist, wie gcs-Tcrn angedeutet wurde. Die Eisenbahn-Anlage wird gestartet unter der Qedingung, daß die Bahn nicht auf HamburgiscHem Gebiet ausmünde. Das hiesige Eisenbahn-Comété hat deswegen aUs Übrrmorgcn eine öffentliciye f?Zsesrsrnnmlung angeseßt, um die hieraus bezüglicyen Beschlüsse zu a en.
Hannover, 20. April. Zu der kazllng der zweiten Kam,- rner am 11ten d. erklärte Kammer-FWnsulcntKlenze, bei dem gro- ßen Interesse, welches die Eisenbahn-Angelegenheit errege, qlaubc er, der Kammer die ?l'nzeigescl)1.tldig zu seyn, das; auch die Stadt Nienburg, welche er zu vertreten die Ehre habe, beim K. Mi- nisterium eine gegen diese Anlage gerichtete Petition übergeben habe. Da die Petition sehr schälzbare Materialien und Berech- nungen enthalte, so bitte er um Crlaubniß, eine Abschrift davon zur Anstcht im Secretariate niederlegen zu dürfen. Hierauf er-
Wiederte Landes-Konsulent v. werde, so könne er mit einem Eisenbahn aufwarten. Syndikus Lünlzel fÜgte hinzu, Wir höre, werde auch die Stadt Celle eine Petition für die bahn dem Ministerium Überreichcn; wenn es erlaubt sey er eine Abschrift davon gleichfalls im Sccrctariate niederlegen
Mainz, 15. April.
Zonsiedt: Wenn es gewün
zial-Dircction von Rheinhessen an ihre Administrirten erla hat, bemerkt die Mainzer Zeitung in Betreff der keit dicser seit 18 Jahren thätig ewcsencn Behörde: herrlichen Kunstscraßen, welche die sZrovinz in allen durchschneiden, eine Menge neuer Schulgebäude, Gemeinden, der Bevölkerung encsprechend, erbaut worden [„ _ “ein Volks-Untrrrick1t, der wohl Überall als Muster aufgeßc werden könnte, sind Schöpfungen, welche Rheinheffen weniger vergessen wird, als sie mit einem sich immer besser or nenden Gcmrinde-Haushaltc gleichen Schritt hielten, so 31131 das; der beim Beginnen dicser Verwaltung gänzlich zerstörte Kr dir der Gemeinden nicht nur vollkommen hergestellt ist, auch die durch die Kriegs-Ereignisse von 1813- 1817 ren Grmcinde-Sckzulden größtentheils abgetragen sind. den die Gränzen unseres Blattes Überschreiten, wenn wira
sonder
erwähnen daher nur noch, das; alle diese der Liebe und dem wohlverdienten Vertrauen verdanken
Provinz wird es stets als einen Beweis der und väterlichen Sorgfalt der höchsten Staats-Regierung ansehen
und Land so hochvrrdicnten Regierungs-Präsidenten, Freiherrn von Lichtenberg, an der Spitze der Provinzial-Verwaltung [“ß“
TNoldau und Wallachei.
Deutsche Blätter melden aus Bucharest vom 21. F,. bruar: „Die chicrun unseres milden und gerechten Regenten schreitet mit siclzern S )ritren der Verbesserung entgegen. De; bereits stattgerndoncn Veränderungen im Departement des In, nern, der Finanzen Und den übrigen Zweigen der StaatsxVex, waltUngs-Behdrden beweisen, daß der Fürst die tauglichskcn Mär ner zu wählen weiß. Der Groß-Vornik Prinz Michael Chika -- Bruder unsers Fürsten -- verwaltet das Departementdez Innern, und drr Heiman Villara, drr auc!) Mitarbeiter des nenen Gcscßbuches war, das der Schatzkammer. Die vor dreiZahrez durch unsern jrixigcn Fürsten _ als damaligen General dcrel ben -- neu organifirtrn TrUppcn, die aus drei Regimenternzw fanicrie und einem chimente Kavallerie bestehen, bclebtcér tüchtiger militairischcr Griff. Dcr Oberbefehl Über dieselbr wurde dem Groß-Spatrrr Konstantin Ghika, BrUdcr dcs regie- renden Fr'rrsien , anvertraUt. Als Chef des Schul; und Unter riclztswescnr; ist Herr *Pdgenax, der seine Bildung in der poly, technischen Schule in Paris erhielt, angestellt, und wir sem mit besonderer Freude, wclche große Fortschritte unter derei- tung dieses tHätigen und kenntnißrcichen Mannes die Jugend unserer HaUptsradt und der Provinzial-Städte in der Bildung macht. Auf VcraUlaslung und unter dem besondern Schußuw scres FÜrscen bildete sich Hier seit kurzem eine ökonomischeGe; sellschaft, welche die Emporbrén ung des Ackerbaucs und der Feldwirthschafc überhaupt beabsi )tigt und bald einen fichtiich wohlthätigcn Einsuß ausüben wird. Präsident derselben istdr Fürst Michael Chika.“
Vereinigte Staaten von Nord-Amerika.
Washington, 17". März. In der Sitzung des Ge- nats vom 2. März stattete Herr Smith im Namen der Kom mission, welche 111ir11mersuchung der gegen Herrn lPoindexter in Betreff des“ Attentats auf den .Präfidenten erhobenen (früher
gelegenhcit aufzuklären, daß die Kommission aber nichts habeauf- finden kdnncrr, was diesen Verdacht rechtfertigc , weshalb fieaks die Annahme des Bcscbluffes antrage, daß in Hinsicht der Ango legenheit, welche der Kommission zur Prüfung übertragensey- nicht ein Scharten von Verdacht auf dem chrenwerthenGeorg Poindextcr ruhe. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen-
Bei einem öffentlichen Diner, welches vor kurzem dem St- -nator für Louisiana, Herrn Gayarre, in Ncw-Orleans gcgkbm wurdc, hielt derselb? eine lange Rede, worin er fich fürél'kM treuen Anhärigrr der Politik des Generals“ Zadkson crklärteuxxd 1xnilt folgender Acußerung über die Angelegenheit mit FrankreiQ (1) 012:
Framkreiél), unserem alten Verbündeten, cin unfreundliches sehen. Für alte, vdr fünfundzwanzig Beleidigunch verweigert es noch immer die Genugt während doch das hohe Ehrgefühl der nen hätte zur Pfüchk machen sollen, ihren biste" Freunden zugefügte Unrecht wieder gut zu machen. WW“ unsere Regierung Zwangs - O)?aßrcgcln ergreifen und cinKklU ausbrechen sdlstc“, so wollen wir Amerikaner von Französsä)" ?lbkunst daS edle Beispiel jener Anglo-Amerikaner nachath als sie sich Britischer Unterdrückung widersetzten und Briti1che Waffen und Britische Tapferkeit besiegten. Wir Wollen d") Franzosen zeigen, daß wir ihre echte Nachkommen smd, und da,; wir mit ihrer Sprache und ihren Sitten auch ihre Tapferk“c und il)ren ritterlichen Stolz, dessen sie sich so sehr rühmen, Iker" Haben, und der nicht den geringsten Schein eincr „Beleidi9U„11
Jahren zUJLfgte UML- Franzoscn es 1
das
entartete Nachkommen sind, sondern das; in unseren Adern d alte Gallische und Normannisclw BlUt fiicßt, das wir für d'- Vertheidigung unseres Vaterlandes und fiir den Ruhm unser gcsternten Banners stets zU vrrgießen bereit find.“
Die nach Frankreich abgesandte (und bereits daselbst “"g“ kommcne) Fregatte „ Conskitution“ ist, der Evening Poskö 19109? das Flaggen-Schiff Nelson's in der Schlacht bei Trafalsa“ gcwe en.
J" Philadewhia hat fiel) ein Künstler-Vercin zur WM derung der schönen Künste und zur Unterftükzung der (111110 KÜnscler und ihrer Familien gebildet. Es ist dies der ers?-ch ein dieser Art in Amerika.
Das im vorigen Jahre bei Boston zerstörte Kloster der Uk sulinerinncn wird nicht wicder aufgebaut. Die Nonnen MW? sich nach Florida begeben. ,
Der Nuab Igbal-ud-Daulah, cin Fürst aus der Königlich1 Familie von Aude, hat im vorigen Jahre in Kalkutta ein “. herausgegeben, das den Titel ührt: „Zgbal-i-Farung oder BN
tischer Wohlstand, eine kurze arstellung der Sitten, Gebräuck/
schr Ms“
mzend von Petitionen für die crsandte ci
Bei Gelegenheit eines Rundschéez bens, welches die von heute an aufgelöste Großherzogl. Pl'ovin, aner rin Z
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NPN???" empla sselbcn Ihrem ergebenen Diener eme große (Gunst cr- ken
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Umf
angehäus, War 1111- sonstigen Wohlthatcn aufzählen wollten, welche Rheinhessen dkl.: WKW eingegangen: 24 Dänische Seeschiffe, 4 Me unermädlichen Besrrcbimgcn dieser Verwaltung verdankt, Und
„ Verbesserungen ohne Zwang ins Leben traten, daß ne ihre Entstehung und Vollen-
daß sie mehrere dieser Männer, und namentlich den Um Stadt,
bereits erwähnten)“ Besclmldigungcn beauftragt war, den Bcrich1 ? ab und erklärte, das; Zilles angewendet worden sey, um dieseAw *
„Zn _dcmsclben Augenblicke, wo wir alle Hindewisst- ck Dadurch als solcher beglaubigcn kann, welche sich unjcrcm Narional-Wohljkandc noch entgegenscellten,
[),-„weggeräumt hatten, gewannen leider Unsere VerhältnisseFlé wcllkürlr'cl) hcrvorgcbrachtc Beifall in allen Ehren), das wird man w 11
duldcr. Wir wollen ihnen zeigen, daß wir keine Bastards, ker "
Wissenschaften der aufgeklärten Briten.“ Der Nuab ne Anzahl Exemplare an mehrere Personen von Rang
und unter anderen auch at) den Präsdenten der Staaten mit folgendem Schreiben:
und
er 1 Einfluß
TMN“ MiWWW: den ehrenwerthen Andreas Jackson, Präsidenten / LM
der Vereinigten Stqaten. ' Ehrcnwerther Herr! Da lch _erfahren haha„daß dze Ame- weig der Volks-FaMtlte Großbrtrawens smd, so es würde denselben angenehm sern, em Buch durch- 11 wer
/ . be cl reibt. ts dseH'elbrn zu Übersenden,
23311000th 4ches die guten Eigenschaften des geZenwärtigen Ge- m-
e „ . Ich abe daher das Vergn gen Jhnrn em
leck) [) und Sie werden d0rch die An-
'hme de R . . , 123/ “
- . w. „Kalkutta tm Zum . „1. .
“ xgcn xte Leiden schönen ,Arabischn Pferde, welche der Kaiser
[Ü Marokko dem General Jacklon zum" Geschenk Übermndte,
“9 --n vor einigen Tagen, das eine fÜr 120.) Dollars, das andere
d“ nr 860 Dollars, öffentlich verkauft worden.
[1/
e-
n FU[ÜUV.
- ' 27.21“ ril. 'm Lau c des" “* . 1834 sind in den.? afenvon Berlin, ' P I f I cleeJrzburgi- an eatische 3 Russische _17 Schwedische, 02; orwr- 38 Englische: 5/1 Hannovérlche,“ 12 Oldenbuyrgqchrchl133 4 Belgische, 1Französi1chcs und 280*pr'ert§x;t'skche, »Ü en,
ve, ische- „ “ rländtsche . ' * 111612111011 6-14,Schiffe von uberhaupt 01,096 Normal-
dun _ _, . , - 0 weche die aufgelösce Stelle ihren Verwalteten einflößte. Dix ovon 304 Schiffe_ zur summarischen Größe von 33,311 „asien
höchsten Weisheu
“ ckiedenen Gütern beladen und 340 Schiffe von 38,084 „altexeßseéallastkt waren; aUWeIMIMZ 25 DMUftHZSchtffr, 4 "OMNWWWL- 12 :ÖMÜWUÜOL/ “3 RUNDE, “Il Schwedischr, 8 Norwe9isch0 TZI Engli1che, 00 HMUVF'MM- [?_OldenbuxM che, 132 Niederländische. 4xBe-Yrjclx/ -5 Franzdsnch nnz) „31 reUßische1 zUsammen 042 Schr 8 Mit enter Tra fäÉigk-eit 13011 bikbaUPk 51/3370 NN'Mgl-Lasicn; davon waren 11-0 ([)er m;; 9,0211;- Lasken verschiedener Waarcn beladen 1111000 SchtUe von 316 Lasten brballastet.
. ““M“-«*** -
Königliches Schauspiel.
endelntann“s Cromwell verdiente ein er enes Blair,
om? übrigens gar nicht gesagt werden soll, daß der Charakters“- erDarüell-ung auf einem Blatts erschöpft, werden könne; so we- igwie dcr geschickztliche Cromwelledurck) dee tausend Blätter, die „seinem Leben und Thuntzu Buchcrx: angeschwollen smd, und oweni er durä) die Txilogte Naupaxlxs dra_1nat1sc1) erschöpft wor- enisi. Wir brgnä en uns im Allgemeenct) mxt dem Votum - denn urunserVotum, eine Sentenz wollen wtr hier, wee immer, geben; “Kritik isi kein Gerichtshof; aver deffenungcacßtct muß man auch a:; Votum pofitiv auszusprechen und zu hehanvten Waffen - aß Herr Seydelmann den Cromwell mehr etwa nur richtig ufgefaßt, das ist eben nicht schwer, sondern auch, so weit 1711) das n Einer Jlndididualität thun läßt„ das unmandelbxrre Wesen 1an -1eunaufhßr1ich wandclbaren Varmttonen der Erscheinung des We- ens in ein Ganzes gebracht ,und das Ganze uns begreif- tch gemacht habe. Aber. aucl)_dtes erschöpft den Begriff _unsercs uotmns noch nicht; es giebt nicht etwa nur „unter dem Mtttelgut er Schauspieler, sondern auch guterden re:chxr begabxen, solche ffektjäger, die entweder gar nicht innerhalb :hrer Rollen leben, der doch gleich sich atxßerhalb derselben begcbxn, sobald se wahr; ebmen, "daß die Wtrkung 1100) 0110111 hm fehlt: kurz, dte Uhr von außen als 11011 innen beZebt werden. Werbx es zu nennetx, äre Entweivung. Dre allgrmeme Kunßlehre, dte guck) auf dre Schauspielkunst Anwendung kmdct, bezeechxtct Ke mit dem Na- nen: Manierjüen. Unsere Bühne hat Meister m dieser Manier
(wie ohne Zweifel s.- auch jede Bühne hat), und wir onen aus ,
zu ihrer Entschuldigung nicht verhehlen, daß das Publikum _in Masse gar nicht gencigt zu seyn pfiegt, dee 31.0110 nur als zwexte Natur anzuschauen; ._ wie Goethe's Vorjptel zum „Faufr“ sagt.- :rollt ihr gefallen, „ Laßt Phantasie mit 01121: thren Chören,
'“ Vcrnunft, Versiand, Empändung, Leidenschaft. Dock) merkt ech) wohl, nicht ohne Ngrrheit bbrcy. So mag auch das den Manieristen in der lexendtgsien aller Kunste zur Entxchuldiglmg, wic wir.:ndcß dock) honen wol1en, nicht zgr ücrcotypen Neclltfcrtégung dienen. _ _(Benug, Herr Seydelmann [| tinKünsiler, drr nur innerhalb jetncr Roar lebi undwxbt, und Uli) auch im geringsten nicht darum kümmert, wre dasxemgez wers er spricht und thut, von Außen aufgenommrn wird. D s ist die Objektivität, das Ziel aUerKunü, wo allem der Gegen aand uns anschaulich gemacht werdcn soll. In der Schauspielkunst ware dies 1111 Ürengüen Sinne durchaus unmöglich; drnn der Körper trzk t den Geist, und ohne den Körper khnnten wn: den Ge_1st gar nx t : empfangen, und wohl zu merken, _cmcn Körper, den wrr „uns nicht nach Belieben formcn und verschreiben können. Abcr daß ein „Schau- :* spieler, der auf den Namen Künstler Anspruch macht„ sich nrr wenn er wenigstens em 65,“an sci) unabhängig vom äußeren Beifall erhält (der un-
",Ökkk Weiteres zugebrn. Dirse Eigenschaft des Wahren Künsilrrs, , d“ Herrn Scydcl'mann vor so vielen sctner Kunstgenoffxn auszetcix- "kt, „läßt sich zwar durch langes tüchtigcs Kunstleben tmzner mxhr bkaÜtqen, aber schlechterdings nicht andxrs als durch dte Weihe dk? Natur gewinnen. Und so habrn wn'edcnn auch in der Dar- üeklung des Cromwell das Genie dcs Kgnßlers erkannt. Crom- Weü, in seiner angebornen imperatort1che11 Geeücskraft, war Uns_-auch in allen dcn krummen und Schlctch106gcnx durch welche kk 1tchdie äußere Anerkennung derselben erwerben muß, gletcl) m W erßen Scene des ersten Akts klar. - Es bedarf der Erwähnung Mehl, daß auch bei dées-„r VorßeUung der (Haft pon etncm vollen „ Hause mit lcbhastem Beifall empfangen und begleitet wurde.
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Meteorologische Beobachtung.
1835. Morgens 'Nachmltt. Abends Nach,einmallger YAM. „Zuyr. Lahr. 10 Uhr. Beobachtung.
Zuxxdkälck . 337/6 3 '"Par.!337,3 q “PFL".[ZZDH HWPX. Quellwärme 6,6 o R. Uwrme 4,50N. 70" -.+ 4,50 ,_ ,- „ „ baUVunkt T 3/1 „ R. "_:_" 1:2 “N. __ 1,0 „ Flußnarme 4,5 N. Dunüsättg 80 pCt. 61 pCt. 02 pCt. Wettxr . . , reanig. heiter. heiter. Wind . . . . NO. NO. NO. Wolkenzus - NO. -
Tagesmittel: 337,56““P.-- +03" N... +01“ R... 71 pCt.
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Bodemvärme 5, 9 “ R.
Üllßsläktigß 861-8011.
„ zmßteräam, 20. spril. Meäsrl. Kirk]. 80111116 56737. [(11112 4111]. -„ l'aris, 18. 141x111].
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Cortex; 49,1. 11011. 2.5.3. 57. 50.
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AuSdünst. 0,0 5 9 '“ Rl). Niederschlag 0,0 4 1 "Rd.
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Zerlin0r Zörse. ])011 25. 14ka] 1835. Ümt]. 1'1'011118- unä Qslä-Eours-Tstte]. (Z'y'xu ;. U01“.
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Königliche Schauspiele.
Sonntag, 26. April. Jm Opernhause: Der Maurer, Oper in 3 Abtl)., mit Tanz. Musik von Aubcr. Die Solotänzcr dcs Königl. Hof-Theaters zu Madrid, Hr. Font, Hr. Campruvi, Mad. Dubinnon und Dlle. Serral, werden hierin zum Leßten- male folgende Spanische National-Tänze ausführen: 1) 1.113 110- 10108 110031108. in ?sndalufischer Tracht; 2) ].:15 ()01'1'1110r33 (10 8001119. im Spanischen National-Kostüm.
Jm SchaUspielhause: ]) .].21 500011110 1'0111'000111311011 (10: 1.71 11110 (10 1'01'01'0, 1'8111101'1110 110111707111 01] 2 80108. 11:11" 1111", ]?(15701'0 01 ].). ])11901'1. 2) [1:1 0110. (10 ])0111111111110. 101111011110 1101170311 011 1 0010.
In Potsdam: Die Einfalt vom Lande, Lustspiel in 4 Abth., vom 1):-. C. Töpfer. Im zweiten Akt des" Lustspiels: Solotanz, gesetzt von P. Taglioni, ausgeführt von den „Damen Amior, Gal- ster, Taglioni und den Herren Taglioni, Rö nisch und Brus. Zum Schluß des Stücks: Solotanz aus der * per: Ali Baba, Musik von Cherubini. ]) !).-15 (10 six. ausgeführt von den Da- men Galster, Bethge, Schubart, Schulz, Wandr und Hrn. Stullmüller. 2) 1,11; (10, 11-019. artégeführt von Olle. Amiot,
kad. Taglioni und Herrn Taglioni.
Montag, 27. April. Jm Schauspielhause: Der Esfighänd- ler, Drama in 2 Abth. (Neu einstudirt. Hr. Seydelmann: Vater Dominique, als Gastrolle.) Hieraus: Die Zerstreuten, Pdsse in 1 Akt, von Koßebue. Und: Der Ahnenftolz" in der Küche, Posse in 1 Akt, nach dem Franz., von Lembert. (Hr. Seydelmann: Varel, als Gastrolle.)
Königstädtisches Theater.
Sonntag, 26. April. Zum erskemnale: Das böse Haus, hi,- storisch-romantisches Schauspiel in 3 Akten, von Joseph Frei- herrn von Auffenberg.
?ontag, 27. April. Auf Höchsten Befehl: („Zn Italiäni: scher Sprache): Die Familien Capuleti und Montecclxi, Oper in 4 Akten. Musik von Bellini. (Olle. Vial, vom Königl. Sar- dinischen Hof-Theater zu Turin: Giulietta, als Gastrolle.)
Preise der Pläße: Ein Platz in den Logen und im Balkon des ersten Ranges 1 Rthlr. :c.
Dienstag,_28. April. Zulerl, die Prtiznmcherin, parodirende Posse mit Gelang in 2 Akten. Vorher: Die Ehrendame, Lust; spiel in 1 Akt, von A. Cosmar.
Neueske Nachrichten.
„ Paris, 19. April. Gestern führte der König den Vorfilz in einem Minister-Rathe und ertheilcc dann dem Präsidenten der Dcputirtcn-Kammer und dem Marschall Gérard Audienz. -Der Geseß-C'ncwurf in Betreff der Nord-Ameri- kariischen Schuldforderung ist noch in der gestrigen Sitzung der .Deputirten-Kammer angenommen wor- den. Nachdem nämlich der interimiskische Kricg0-IJTinifter die BchaUptung des Herrn von Rancé zurückgewiesen, daß der in der Botschaft des Präsidenten Irnkson enthaltene drohende Ton ihm von Herrn Livingston selbst ancmpfdhlen worden sei), bestieg aiich noch der Conseils-Präsident die Rednerbühne, um die Crklärung abzugeben, das; die Abfichtcn der Franzöfischen Regierung stets mit dem (gestern erwähnten) Amendement der Herren Leyraud und Valazé Übereingesrimmt hätten, und daß er sich 1onach der Annahme dieses Amendcments nicht widerseize. Als es darauf zur Abstimmung iam, ging das Amendement mit großer Stimmenmehrheit durch. Es bildet den zweiten Satz des (unten folgenden) [sten Artikels, der nach einer wenig erheblichen De- batte ebenfalls unverändert angenommen wurde. Die beiden folgenden Artikel fanden keinen erheblichen Widerspruch, und das ganze Gescß wurde zuleßt bei der Kugelwahl mit 289 chen 137, also mit der bedeutenden »))?ajorität von 152 Stimmen qc; nehmigt. Merkwürdig genug bestand die Versammlung geüau wieder aus derselben Anzahl von Deputirten, die Tages zuvor bei der Abstimmung über das Bignon'sche Amcndement zugegen gewesen war. Der Gesekz-C'ntwurf lautet also: Artikel 1. Der Finan w))kinisrer wird ermächtigt, die nöthigen Vorkehrun- gen 1: treÉen, um die Artikel 1 und 2 des“ am 4. Juli 1831 zwis )en dem Könige der Franzosen und den Vereinigten Staa- ten unterzeichneten Traktats, wovon die Ratifications-Urkunden am 2. Februar 1832 in Washington ausgewechselt worden snd, und wonach Frankreich eine Summe von 25 Millionen k“ran- ken zu zahlen hat, in Ausführung zu bringen. Die in Folge des gegenwärtigen Gesetzes zu leistenden ahlungen kön- nen nur stattfinden, nachdem die Franzö ische Re ierung zufriedenstellende Erklärun en über die Botschaft des Prä tdenten der Union vom 2. Dezem er 1834 erhalten hat. Art. 2. Die
Summe von „1,509 000 Fr., welché die Regierung déi! Véi'eo'nigk ten Staaten '" 61Él)rlicl)en Terminen zu zahlen sich verpfii tec hat, um den, von Frankreich, sey es in dem Interesse von ri- vaten, oder M dem duk Staatsschaßes, angebrachten Reclamatio- nen zu genügen, soll in dem Maße, als fie eingeht, auf dem Budget m.Emnahxne gestellt werden. Zugleich wird dem Finanz- Minisker em Kredtx bes zum Betrage der gedachten Summe er- öffnet, um damit dte von Französischen Bürgern liquidirten For- derungen zu befriedigen. Art. 3. Eine mittelsk Königl. Ver- ordnung u ernennende Kommission soll fich Unentgelt- lich der rüfung und Würdigung aller bei der Regie- rung anzubringcnden Reclamatconen unter iehen und die Summe der 1,500,000 Franken unter die nspruchberechtég; ten vertheilen, ndthigen Falls [)l'0 rata. Jede Reclamation muß, wenn sie nicht verfallen soll, bis zum 1. Januar 1837 angebracht werden. Die Anspruchberechttgten können von den Entscheidungen der Kommisfion in den für Streitsachen gesetzlich geltenden Formen und Fristen an den Staats-Rat appelliren. Dieselbe Befugnis; hat der Finanz-Minisker. De-n ammern isl alljährlich von den auf jene 1,500,000 Fr. effekturrten Zahlungen Bericht abzustatten. Bleilxt ein Theil dieser Summe übrig , so fiießt er in den Staats-Schalz.“ *- Noch ist in Bezug auf den it dem ]scen '.)lrrikel gemachten Zusakz zu bemerken, daß der ConeilS-Prästdenc fick) VN“ der Annahme desselben auSdrücklick) anheischig machte, falls in der nächsten Sesfion irgend ein Mit- glied der Kammer das Ministerium befragen sollte, ob es die erwähnte Ehren-C'rklärung von der Rord-Amerikanisehen Regie- rung auch wirklich erhalten, 0110 gewünschte Aufschlüsse hierüber unweigerlich zu erchctlcn. „
Jelzt, wo der Geseh-Entwurf Über die Nord-Atnerikanische Schuldforderung angenommen worden, giebt das Journal des Débats (in einem Artikel, auf den wir morgen zurückommen werden) dem Herrn Livingston unter den Fuß, daß er wohl thun werde, über den Ausgang dieser Angelegenheit seiner Regierung persönlich Bericht abzustatten und nach Paris nicht urückzu- kehren. Uebrigens spricht das genannte Blatt die Hoffnung aus, daß der Traktat über die 23 Millionen, nachdem er in der DeputirtenxKammer mit so großer Majorität durchgegangen, nun auch von der Pairs-Kammer werde genehmigt werden.
Das Französische Kabinet sollwon der Regierung zu Wa; shington die Zurückberufung des „Herrn Livingston verlangt ha- ben, weil deffen offizielle Korrespondenz das Kabinet sehr verleßr hac. rr Serrurier wird ebenfalls dur einen andern Gesand- ten er1elzt werden. Wir verlautee, reisk err Livingston in vier- zehn Tagen ab. _ _ „
Nachdem nun die erste Kabinctsfrage für die “Minister gün- siig entschieden ist, kommt jetzt die zweite an die Reihe, nämlich die Bewilligungen für die gehein1c_n AUSZaben. Für diesen Ge- seßxEntwurf ist Ein Redner eingeychrieben, nämlich Herr Madier de Montjau; gegen ihn aber haben fich 10 Redner eingezeichnet, unter denen man die zerren Havin, Salverte, Pagés (von der Arriézqe), Sade, Lamartine und Duyon (vori der Eure) bemerkt.
Man versichert, die AmnestiexFrage 1ey im Schlosse der Tuilerieen bejahend entschieden worden; m_an sey nur noch über den Tag unentschieden, an dem die1e Maßregel der Königlichen Milde veröffentlicht werden sollte. Es würde demnach jeht nur noch ungewißseyn, ob der Prozeß „überhaupt eröffnet werden wird, oder nicht; gewiß aber, daß er nicht beendigt werden würde.
Herr von Lammenais hat erklärt, er nehme den Auftrag zur Vertheidigung dcr April-Angeklagten an. Nach einem Arti- kel des Journal de Paris aber wäre aus derErlaubniß, welche der Pairshof den Freunden der Ang_eklagten gegeben hat, diese im Gefängniß zu besuchen, nicht zu 1chließrn, daß die von ihnen gewählten Defensoren, auch wenn se keine Advokaten wären, zur öffentlichen Vertheidigung zugelassen werden würden.
Der Advokatenßand in Nancy hat am Wien 0. beschlossen, seine Protestation gegen die Verordnurig vom 30. März dem Herrn Philipp Dupin zuzusenden.
Dem Indicaceur Bordelais zufolge, hat nun auch der Advokatenstand von » ;armande gegen die Verordnung vom 30. Mär , die er ungeseßlicl) nennt, protestirt. Der von Orleans hat ebenéalls eine Protestation dagegen bekannt gemacht.
Es wird berechnet, das;, wenn alle Truppen ; Bewegungen,. die in diesem Augenblicke stattfinden, beendigt find, über hundert tausend Mann ringsum Paris und in dem Bezirk der ersten JJTilitair-Divifion versammelt seyn werden.
Ein neuer Versuch des Professors“ Royer-Collard, seine Vor; lesung in der_medizininhen Schule szu halten, ist gestern verun- glückt. Die Eleven machten emen olchen Lärm, daß die Dokto- ren Orfila und Rower-Collard fich entfernen mußten; fie hatten Mühe, ungeneckt aus dem Gedränge zu entkommen.
Die Lyoner, Zeitungen berichten, daß am 13ten d, der Zudrang zu der Kirche St. Bdnavencyr'e ungeheuer gewesen sey, um einem “Todtenamtc zum Gedächtmß der Opfer der Unruhen in Lyon beizuwohnen.
„Die verwittweic Herzogin von Crillon ist, achtzig Jahre- alt, mit Tode abgegangen.
Die Berichte von der Spanischen Gränze sind durch- aus ohne Wichtigkeit. .Die Christinos, die Ankunft des Gene,- rals Valdez erwartend und durch den krankhaften Zußand Mina? gelähmt, unternehmen keine entscheidende Bewegung. Sie be- 1chränken sich überall auf die Defenfive.
Im Constitutionnel ließ man: „Man theilt uns ein Schreiben aus Melaui-Arich ( '[cgypten) vom 12. März mit- Der Pascha hatte an diesem Tage mit Herrn OKimault, dem Konsul Frankreichs, auf einer dem Leßcern gehörigen Barke zu (Mittag gespeist. “Mehmed Ali zeigte eine Munrerkeit, die man für das Anzeichen einer Verminderung seiner policischen Ver.- wickelungen hielt. Dasselbe Schreiben meldet, daß die Pest in der Stadt Alexandrien viel von ihrer Intensität verloren hat.“
Frankfurt a. M., 22. April. Oesterr. 5proc. Metall, 103,1... 103. 4proc. 971. 071. 21proc. 57-:-. B. 1proc. 25,0 Br. Bank-Aecien 1018. 1016. Part.-Obl. 141. 140.3. LWF. u 100 G. 213. Br. Preuß. Präm.-Sch- 651“. 65, do. 4proc.
nl. 97-1. G. Holl. 5proc. Obl. von 1832 100,57. 1007“... Poln. 1300128701. Br. öproc. Span- NMT? 4713“. 4771- 3proc. do. perp. 29. * ;..
Nedacteur ('on-ck. "M
chruckt bei Ol. K. Hayn.