hitYU, daß es jckzt nicht an der Zeit sey, fich über die großen zahl- rei )en Schwierigkeiten zu verbreiten, die bei dey Zusammensetzung des Kabinets hätten Überwunden werden müssen, so wenig, als über die Grundlagen, auf welchen die neue Verwaltllng gcbildck worden, mehr zu sagen, als daß es dieselben Grundsäße der Re- form und Crsparung seven, wexchen die echten Freunde des Va- terlandes zugethan wären, und welche die Mehrheit des VoZl-es fordere. Was die gx'oßc “Frage" in Hinscht des Ktrchenwcxcns betreffe, welche das Parlament in dér leßten cht insonderheit beschäftigt, so ersuche er *Ihre chrléchkciten, "dem Lande vxr- schcrn zu wollen, daß alle Maßregeln, dic dieserhalb Mkwo'o'sen ".'xrden, die Förderung der wahren Religiosität „im ganzen Kö- x,;greickx zum Ziele haben sollten. Lord Alvanley fragte hier- “Us, ob es wahr sev, daß sich der edle Lord bei der Zusammen- ]"cxzung seénes Kabinets des mächtigen Bcistandes O'Connell's und seiner Partei bedient habe, da es ihm unmöleich scheine, daß dxez'c Individuen dem neuen JJIét'tisterium khr'e Beipfiichtung ge- geben haben würden, ohne in einigen Punkten zufriedengcsccllk worden zu seyn? Lord Brougham sprach hier dazwischcn und äußerte, daß diese Frage unpassend sey und nicht beantwortet zu werden brauche; allein Lord Melbourne that es dennoch, iw dem er erklärte, daß er nicht offener antworten könne, als wenn es sage, daß er in keinem Stücke mit den Meinungen des Hrn. O'Connell übereinstimme, daß er nicht wisse, ob derselbe sein Verfahren gutheiße oder nécht, indem er keine Bemühung irgend einer Art angewendet habe, um fich dessen Beistand zu verschaf- fen, auch nichts gesagt oder gethan, was zu einer solchen An- nahme berechtigen könnte. Er erklärte dann noch, daß er völlig bei den Grundsäch zu beharren gedenke, zu denen er während Wines vorigen I):"inéskcriums sich bekannt habe. Dem Herzoge yon Buckingham war dies nicht genügend; er verlangte cine 'urxumwundene Erklärung von dem Premier-Minisker, ob derselbe .'»Maßregeln zur Abhülfe der Beschwerden über das Zrländésche Zehnten-System und zur Verwendung des Ueberschusses der .FZ-“Iéxchen- Einkünfte zu "andern als kirchlichen Zwecken vor- zuschlagen denke. Lord Melbourne erwiederte, obschon es voreilig seyn würde, sich hierüber schon cht im Einzelnen auSzulasscn, so halte er sich doch für verpßichtec, sich in diesen Stücken an das System zu halten, wclches durch die lcßtcn Résolutioncn des Unterhauses ausgesprochen worden scx). Der IIIarquis von Londonderry kündigte an, daß er beim Wicderanfangc der Sitzungen cine Péte'tt'on von 00,000 Pro; Testanxen aus dem Norden Irlands dem Hause vorlegen weröc. Er wolle fich, sagte er, cht noch _der Untersuchung enthalt-en, ob “I)?iniskcr, die fiäx'fr'ühcr nur durch die Mäßigung der konserva- vaen Parket eine Zeitlattg hätten erhalten können, die Leure wä- “TEU, welche jeßt die Déngc zu einem erwünschten AuSgangc füh- xen könnten, so erfreulich es ihm auch immer zu vernshnwn ge- wesen, daß der edle Lord sich vorgenommen, O7Connel! und dessen Anhänger von dem Rache des Königs auszuschließen.
Lord Melbourne machte ,darauf bemerklich, daß er das"-
Wort ausschließen nicht gebraucht habe und daß es ihm Leid thun würds, wenn er“ sich deffcn bedient hätte; er habe- weiter nichts gesagt, als daß er zu keinen OJKitteln seine Zufiucht genommen, um sich der Unterskükzung des Herrn O'Con- nell zu vergewissern, und daß er sich i_n keinen Vergleich mit demselben eingelassen. Dcr NTarqués vo n L o n d 0 nd e rry versekzte, er habe auch weiter nichts sagen wollen, als daß man daraus, daß öffentliche Versammlungen und Dir“»ers stattgefunden, bci wclchm sowoßl Herr O'Connell und seine Partei als der edle Staats-Sccretair des“ Innern (Lord Russell) egenwärtig gewe- sen, wohl auf eine Union zwischen O'Connellg und dem Mini,- ßerium hätte schli_?5en können, und daß er“ fich daher sehr glüék; lich schäße, im ' n estcht dicses auses und des Landes von Seiten des ed!en iScoUnt das 'cstehcn einer solchen Union !:ugnen zu hören. Das Haus vertagce fich sodann bis zum Donnerstag, den 30|en d. ON„ mit dem Vorbehalt, daß vor dem 12. Mai kcén öffentliches Geschäft vorgenommen werden soll.
Unterhaus. Sitzung vom 18. April. Nach einer kurzen Debatte Über einige die Offiziere der Osrindischen Com- pagnie betreffenden Angelegenheiten betrat Sir Robert Peel Um 4 U r das Haus und ging zuerst nach den JJTinifierbänkcn, begab is aber sogleich auf die Oppofitions-Scitc des Hauses, wo er seinen Silz einnahm. Sobald diejenigen Mitglieder, wel; che die Verwaltung des sehr ehrenwerthen Baronets unterstützt Haben und noch auf der ministeriellen Seite des Hauses saßen, dies wahrnahmcn, verließen fie allmälig ihre Pläkzc TMO scßtcn [(ck auf die Oppofitions-Bänkc. Hiernach bot das Haus etwa eine halbe Stunde lang einen merkwürdigen Anblick dar. Die Minister-Bänke und die unmittelbar hinter denselbcn befindlichen Pläße waren leer, während man auf derOpposirions-Scitc Mit- glieder aller Parteien erblickte, deren einige sich unterhielten, an- dere allein saßen und noch andere Über den ungewöhnlichen Anblick des Hauses ihre Bemerkungen machten. Lord Stanley war nicht zugegen, aber Sir I. Graham fraud an der Baxre und unterhielt fich mit einigen konservativen ONétgliedcrn. (Fink e Mitglieder, welche seit dem Anfang der Session anf den von ord Stanley und seinen Freunden eingenommenen Bänken saßen, blieben auf ihrenSißen, und mehrere Konservative, wor- unter der Marquis von Chandos und Sir R. Inglis, schloéscn sich ihnen an, Herr Y'Cyzmell, seine Söhne und die 30 scim'r Partei gehörenden Irlandnchen Mitglieder nahmen ihre gewöhn- lichen Sitze auf der Oppofitions-Seite ein und blieben dout bis zum Eintritt der neuen ministeriellen Partei, Um 5; Uhr trat Herr Baring mit einer großen Anzahl Mitglieder der alten Whig- Partei ein, worauf das Haus sogleich in Bewegung gerieth. Hr. O'Connell und eine große Zahl Reformer txahmen nun ihre Siße auf den ministeriellen Bänken eln. Hr. O'Connell, Hr. Tooke und mehrere Mitglieder der Ultra-[iberalcn Partei selzten fich auf die Minister-Bank. Nach einigen Minuten war die Ordnung wie,- dcr hergestellt. Obgleich während der Zeit, Wo das Haus ver- tagt war, Verzeichnisse des neuen Minisreriums sehr angelegenc- lich verbreitet wurden, so waren die Mitglieder doch äußerst gc; fpannt auf die offizielle Anzeige von der Minister-Bank. Herr Baring trug auf die Erlassung folgender neuer Wahl-Aus- schreiben an: Für die südliche Abtheilung von Devonshire, an die Stelle des Lord John Russell; für die Stadt"Cambridge, an die Stelle des Herrn Spring Rice; für die nördliche Ab,- ti)ci[ung von Northumberland, an die Stelle des Lord Howéck; für die Stadt Nottingham, an die Stelle des Sir John Hob-
ouse; für Manchester, an die Stelle des Hekrn Poulctt Thomxon; Kr die Stadt Edinburg, an die Stelle des Sir John Camp ell; für Yenrhyn und Falmouth, an die Stelle von R. M. Rolfe; für. irkcudbrighr an die Stelle des errn Cutlar Ferguson;
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des Hcrrn Serjeant Perrin; für .Dungarvon, an die Stelle des Herrn O'Loghlen; für Clackmannanshtrc, an ch: Stelle des Ad- mérals Adam. Nach der Vcrlcstmg diescr Wa-Hl-Ausschrcében trug Herr Baring darauf an, daß stel) das“ Haus bis zum “Montag vertagen sollkc, an welchem Tage et“ dans: cirxe fernere Vcrtagrxng bis zum !:2. Mai beantragen wolle. Herr Hnme erwiederte, cr hoffe„ die ministeréelécn ?[Z'L'atmcmcnrs sEMÜ voll- ständig getroffen, Und es werde keine ch'zdgcrnng der" Geschäfte mehr j'catcfindcn. Die Antwort des Herxn Baring konnte nicht dcnrléck) versiandcn werden, doch gsante man, da;"; sie bejahend gewesen sey. .Das Haus vertaßte sich hicmms.
Unrerhaus, Sékzung vom 20. April. Zn diescr Siz- ung entspann HY), noch eine ziemlich lebHaétc Debatte über die "ertagung des Hauses. Oberst Sibthorp hatke nämlich ange- zeigt, daß er wcder den Antrag des „ch'rn Baring, die Siz- zungen bés zum 12. ;)“)Tai zu suspendircn, proteftircn wolle. Letz- ccrcr begründete seinen Antyag darauf, daß die neuen Wahlen, 3, B. die seich edlenFrcundcs, des Lords Morpctk), nothwendig e_rsr entschieden sem: müßkcn, ehe das Hans mfr den gewöhnlichen Geschäften fortschrcil'cn könnte. Oberst Gibt!) orp erwiederte in einer sehr lctöcnschastléchen, Häufig durch das Ge!äclckter dcs Hau- ses unterbrochenen Rede, daß die Herren nicht Tage, daß sie Monarc Nöthig haben würden , ehe sie vorbcrcétet seyn könnten, diesem Hanse die Skirn zu bieten, und schwß damit, daß er die feurig? Hoffmmg aussprach, der Himmc'l werde das Land bald von einer solchen Bande bcft'ei-cn. (Gelächter) Hr. O'Connell, auf Den Oberst Sibrhorp insonderheit an; gespickt hatte, antwortete ihm sehr gut gelatmt, Mdem er ihm für seine wohxgcmeinrcn Späße dankte. Herr Sinclair ließ fick) dann noch ungefähr in demselben Sinne, wic Oberst Sib-
_ernannr werde, dies Nicht mehr so angesehen wcrL-cn solxe, als ob
; :)?aths'; Lord Auckland, erster Bord der
für Totneß, an die Stelle von Lord eymour; für chvporc, an die Stelle des Herrn Ord; für Stirling , an die Stelle des Lord Dalmeny; für Elgin, an die Stelle des Obersten Hay; für Leith, an die Stelle des Herrn I. A. Murray; für Dundee,
thorp, VLPULHMM. Der Marqnis von Chandos kündiqte zum 18. Mai vor dcm SUbfidicn-Llusschuffe einen Antrag [“Über die Noth der ackm'baucrctbcndcn Klasse an, und Herr S*hicl einen Antrag, daß, wenn küuftég cin kirchlicher Bencsicéar in Irland
derselbe cin*Ge[d-Zntcreffe an der Pfründe habe, wofür er bei dcr ckwanigen Aufbebnng derselben entschädigt werden müske. Sir R. „Inglés cx'kkä-rte in chug auf diese lcxztere Ankündi- gUng, er_1vcrdq 01 décscm Fall als Atncndcmcnt darauf antragcn, daß der “Cid, welchen das geehrte *Mitglicd bei seinem Einkritt Ms Parlmncnt-gclcißcr, verlesen werde. (Großer Beifall von der ]c-(ztgcn Opposition.) Das“ Haus vcrtchtc sc!) darauf bis zum W. Mat. -„ "
London, "Il. Api'él. ,Das neue Minifierium isc nun defiyitiv konsituirr. Am Sonnabend um halb 2 Uhr kam der König von Windsor nac!) der*Stadc Und hielt um 2 Uhr im St.JamcsPalasr cine Geheimc-Raths-Versannn[ung, in wel- cho:- Hie *))?ikxelicdcr des vorigen Ministeriums ihre Amtssiegel in die Hände Sr. Makcstäc nicdcrlcgten. Sir Nobert Peel und der Herzog VON Wciiington blieben nicht Über 5030 Minuten im Palast. ?lls sic sich entfernten, wurd-cn sie, wie der Courier sagt, vom V0[k&'_171ik einigem Applaus bcglcitok. Lord Melbourne 1011 bei seiner Ankunft im Palast von de:.“ vcrsammcétcn Menge mit großem Beifall empfangen worden sch. :Tachdem der Kö- nig darauf dem Gkafen von Wilton und dem Lord Hill Audienz ertheilc hattc, fand xine neue Geheime;Raths-Vcrsammlung statt, welchcr ViScoUnt *))?elbourne, dcr Marquis von Lans- down-e, Viscount Duncannon, Lord John Russell, ViScounr Palmerston, Hery Charles Grant, Sir Io n Hobhouse, Herr Poulet: Thomson, Lord Auckland, Tord Holland, der Graf von Mulgrave und Herr Spring Rice bei; wobnkcn. Es" wurdcn sodann die Vereidignngcn der einzelnen - ?irglécdcr dcs netten Kabinets vorgenommen, und um halb 6 Uhr begab sich der König wieder nach Windsor. Sc. Majestät werden nicht vor Dormcrsmg in London zurück erwartet. Das IJZinisterium besteht nun, nach der von den Heutigen Zeitungen gcgcbencn Liste, aus folgenden Mitgliedern: ]) *))Ticglicder, die im Kabénct Stß Und Stimme haben: Lord Mclboukne, erster Bord des Schaßcs; Lord La 115downc, Präsident des Geheimen- _ Admiralität; Lord Holland, Kanzlcxr des“ Herzogthurns Lancaster; Lord Dun- cannon, erster" Konnnéssar der Forsten und WNldunqen und Großficgclbcwahrer; Lord John Rllsscll, Staats-Sccrctai'u dcs vacrn; Lord Palmerston, Staats-Socrctair dcr auswär- tigen 'Lsngelcgcnhciten; Herr Charles Grant, Kolonial-Secrc- tall“; SirI Hohhonse, Präsident der" Ojkindisckxn Kontrolle; Lox'd Howick, Kricgs-Sccrcrair; Herr Poulett Thom- son, ';?)räsiöcxxt dcr Handels«Kammer; Hort" Spring Rice, Kanzxcr der Schalzkammci'. 2) WFétglécd-xt', welche nicht Kaömets-Minister smd: Graf *))?ulgrave, Lord-Léeucenam von „Irland; Lord Plunkctt, Lord-Kanzlcr von Irland; Viscount Y_Worpeth, ersch Sccxctair für Irland; Marquis von Co; npngham, General ; Postmeistcr; Marquis von Wellesley, Lord-Katnmerhcrr; Herzog von Argyle, Lord - Steward; Graf von Aldemarlc, Obck- Stallmeistcr; Sir H. Parnell, Gc- neral ; Zahlmeisrcr dcr Armeen und Schalzmciscer der“ Marine; Heri" Laboucéyere, ViccxPräsidenr der Handels ; Kammer und J.!Tünzmeister; Lord Seymour, Herr Stcuarc und Herr Ord, Lords“ dcs Schatzes"; Lord Daimon», Sir William Parker, Capitain Elliot und Sir T. Tyotxbridgc, Lords der "lemit'alicät; Herr Baring und Herr Stanley, Secre- rait'e dcs Schalzamts; Herr Charles Wood, Sccx'ctaér dcr Admiralität; Herr Robert Gordon und Herr Vernon Smith, Secretaire der Ostindischen Kontrolle; Herr R. C. Ferguson, Gcneras-Advokat; Oberst Leith Hay, Secretair des Feldzeugamrs; Sir Rufane Donkin, General-Znspek- tor de;"; Feldzeugamts; Herr Fox Manic, Unter ; Se; cretair im Departement des „Junckn; Sir G5. Grey, Uncer-Sccrctaér im Kolouial-Departement; Sir" J. Campbell, Gencral-Prokurator; Herr Rolfe, General-Féskal; Herr Mur- ray, Lord-Advokat fü'r Schottland; Herr CUnénghame, Ge- neral-Fiskal für Schottland; Herr Perrin, Gcneral-Prokura- tor für Irland; Herr O"Loughlen, Gcneral-Fiskal fÜr Ir- land; Herr Young, Privat-Sccrccair dcs Lord Melbourne; Herr Charles Gore, Prévat-Secxerair des Lord John Rus- sell, und Herr George Arbuthnot, Privat-Secretaiv des Herrn C'“. J. Stanley. Ueber die „Besetzung des Lord-Kanzler- Amts ist noch nichts Definitives angeordnet; nur so viel scheint gewiß, daß Lord Brougham diesen Posten nicht wieder erhalten wird. Das" große Siegel befindet sich noch in Händen des bis"- herégcn Lord-Kan [ers Lnndhursr, in dessen Wohnung denn auch Sir J. Campbcl? als General-Prokurator vereidigt worden ist. Auf den Listen des neuen Ministeriums" findet sich der Titel ei- nes Lord-Kanzlers gar nicht, und man zweifelt nicht daran, daß dieses_A1nt in seiner bisherigen Bedeutung abgeschafft werden wird. Das Präsidium im obersten Reichsgericht, dem Kanzlei- Gcl'ich)tshofc, wird nämlich von dem Präsidium im Oberhausc und dem Zuüiz-Ministcrium getrennt, das große Siegel aber
Zu den Blättern von gestern und Sonnabend wurde von Minto als GeneraL-Postmeisrer genannt; doch diese Ernennung nicht bestätigt zu haben.
Man wundert sich, wcdc': den Namen des Grafen Sp noch den des Herrn Ellice anf der Liste der neuen finden.
„Déc Times hebt besonders" hervor, daß man Grafen Grey, noch Lord Stanley, noch Sir James dem neuen Ministerium erblicke.
und bénet eintreten wollen.
Der Courier glaubt, daß anch die Henry L:)tton Bulwer Anstellungen in der erhalten werden.
„DSE Times macht die Bemerkung, binct die aristokratischen Elemente Überwiegend scyen, net die:: als ein charakteri|ésches Merkmal der Ges Whigs". Aus einem Artikel der Morning Chron fast het*vorzu!euchtcn, daß diese Ansicht der Times nicht Um“ ist, denn jenes Blatt demonsérérc dem Standard vor, da Macht der Konservativen mehr in dcr Ariskokratie ges, _die der Whigs" aber in dex Aristokratie ges lthe, denn wenn man das Einkommen der M der W Oberhguscs etwa zu 3 IITillt'onen Pfund Ste veranychlagc,_ w käme ungefähr die Hälfte dieses kyrnmenx? aUs cin „Dulzend Whigs“ vom hohen Adel, nämli dx? Herzogc von Dcvonshirc, Bedford, Cleveland, Norfolk therland, den ÄJTarqués von “ , den Grafen von Derby
Herren Ward
icle"
und vielleich: noch meren “Adels, Personen, die ihr
Marine Und in dcr Diplomakie fänden.
Dic frcmden Botschafter und Gesandten versammelten gestern Nachmittags Lord Palmerston, als Staats-Sccketair für die g_clcg_cnhcéccxx€ inkroduzérc. Ihre Excellenzcn erschicnen in vo KosrÜm. _ Es waren die Botschafter von Oesterreich, Ruß und Frankreich, die Gesandccn von Württemberg , Hannover", landen, Dänemark, Mexiko, Portugal,
auswärtigen
End Bayßrns anwesend. Lorps hc1u_c[_)ten _]yäter auch dcn *]Mmicr-Ménister Lord bourne tn ]emer Zimtstvohnung.
Lord John Russell hat Konstécuenten in Dcvonshire erlassen, darlegt, von denen er sich bei seiner Oppofition Ministerium: habe leiten laffen, und, an dre
che Grundsäße er in Uebereinstimmung mir jouer als Métg Yer Freuen Ycrwaltung befolgen wech. Folgendes sind die ]cntltchsren Stellen aus diesem Dokument:
téoxten hat die Meinun Ermehrung hat es deut ic!) erwiesen, crwablcn, zu Vcrlctzungcn des Vertrauens, zu Verkehrungen
Umtriebe" fühx'en und den Gemeind pcrcn Bcüen sie! bestimmt sind. t|_ nach meiner Meinung, wre es t_n_ unskrn alten G gcskcüt ttt. Hierüber waren Lord Stanley nnd nac Grcyscben Kybmets vdUég Einer beschränkte nch dagegen auf eine
en zum Nachtheél gcreichen,
Mitglieder
che abzuschaffen. Wir erklärten ferner, deten Brycbwerdcn der protestantischen Déffcnters
eine Adrcffe an den König, wegen Verleihung eines mischen (Brads erwerben könnte,
den Métgléqdcrn der herrschenden treff dcr Herrathcn der Déffemcrs
Kirche ertbcilt wcrden.
fü_rc1)te,_ das;, Wenz: n'e in_der gegenwärtigen Ges werd, dtc protesiantxschen Descntcrs fühlen werden, thM und den Bekcnncrx' dcr
alt angenomm
Einführung einer Cévii=Ncgi0rirunq der Geburten, Heirntvcn würde die befke und sécberste Lö keiten Harbéctcn. Dic Anfregungen, zu d bcfiändtg Veranlassung geben, machen cs auf alle tvert1),_ eine_Abgabe abzuschaffen, füx _dt€_ Dassentcrs und ein Nachtheil Hmstchtltck) der Englischen Kirche hat stand genonxmcn, offen zu erklären, daß er die anerkannten Ml bräuche deryelbcn abzuüeUen beabsichtige. 1832_yor Jhncn ausgesprochene Meinung, Englmcbcn Kirche nis!) vcrtbeilt We'rden müs; Décses Prinziv muß
für die Kirche'
Mißbräuaéw ausrecbt zu erhalken, hauptkn. In Vetrcff dcr Xrlä'nd aqderF._ Ja) vexjveigcrte meinen Beistand zur Errichtung pervkkl" Ktrch1vccl5 = St_nekurcn, wo Woche für Woche und Jahr, Jahr der (55017000 und sein Schreiber die ganze Gemeinde bl AqusZHen_von der angemeinen Ungerechtigkcét und offenbaren surdttat dtcscs Systems, ist es leicht darzutbun, daß die Beide
teftantischen Rcltgéon,
wärtége System nur d halten werden kann, „„ weendig schx vs-rmchrt werdcn müßte. Eine so schlechte Poltktk/ druckend tur Enqland und blutgierig in Irland M, die den FM der Gesellscl)af_t__üdr_t und der Religion, welcher fie zu dienen v giebt, nachthxtlm tft, kann durch keine Beredtsamkeit empfoh und durxt» kern Talent lange aufrecht erhalten werden. Stcllc dtcses Systems schlag ich vor, dex herrschenden Kirche, nachdem für die „Bedürfnisse der gleeder der Kirche gesorgt des Volks, ohne Unterschéed_ der Religion, zu verwenden. den Zweck, die armen und mdusiridsen Klassen zu belehren-
ura') eine große" Militaér-Macbt ankTM'
menschen und Sinn für ébr_e ßen,_und endlich ihren Getst und tézrc Herzen der _ mackxcn. Dann könnte dte_proteüantische Kirche in der That. fen, ihren Einfluß zu erwettcrn, denn man würde 08 ““ck
für große "Wahrheiten cmpkäk'g
an die Stelle von Sir Henry Parnell; für Cashel, an die Stelle
vorläufig dreien Kommissarien ubcrgcbcn werdcn.
Verdienüen und nicht nach ihren Forderungen bcurtheélcn“
mmm d 1chet
cine “Adresse an seine frühere- Worin er die Grundsax- gegen das vort; Politik des voriaéx MelhoUrneschen *))?mést'eréums anknüpfend, auseinanderseßM
„Der Vcricbt dcr Kommissarien über die Munizipal:Corpon- dcs Unterhauses hinreicKend bestätigt. Du daß Corporationcn, die sichselbi
Sir Robert Peel keinenAY“ ?
Die von mir im Jab?! _
daß die Einkünftx)“ E zu grpß schn, daß fie aber gleichmaßtglk teu, schetx1t nicht länger bestritten zu werden* _ mir Vorsicht angewendet werden, aber esmu ntcbt durch den geheimen Wunsch gcschwäcbt werden, dcn Keimktk ' _welche wir zcrüöycn zn wyUenbk' ,' tsMcn Kirche verhält es sick) SM für [den.
oa!- tungdieser kirchlichen Sinekurcn das Jrländische Volkaufrekzk/d“ Ansehen der Brüischen _Kronc km Attslanve verringert und dekpk“ » dte es befördern soll, zum Nacktheit gerélW Lassen See uns" zu diesen Ucbeln noch hinzufügen, daß das SWS"-
dée, im Falle eines auswärtigen Krieges- W
Arx ' . die überschüsffgen EMME : ' r Klass?" !
worden, zu dem Unterrtcbt nükch hatt“ daßüe ck bei den _Ejnnahmen derKérche ein Interesse hätten; ihnen vekU"_ tels! reltgedsen und moralischen Unterrichts Liebe zu ihrcn_Nebk§_ z Pfiéckscn gegm den Staat emzußcb“
Regierung, der st'e unterthan sind/ “"“ng-
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Ctxcider o _ „ raham _ _ _ Eben drcses Blatt behau Lord Broyghgm ]co Janz von der Verwaltung ausqesch)[os
Herr Clltce habe 1ei11chränk0chkcit wegen UZCZU 01 dqs'
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Westminster, den Grafen FÜHWiÜtaU _ _ _ vier andere Pa dre konjcrvakwe Partei aber umfasse einen großen Theil des. _ Auskommen hauptsächlich dur ?lnstexxmngen in der Kirche, in den Kolonicen, in der At'meeuz
im auswärtigen Amte und wurdenzz
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Preußen, Sardinien, Neapel Belgien, Buenos Ayres , dcn Riede: __ _ Brasilien, Griechenland, Spanten und Sachsen, die außerordentlichen Gesandten dex-ijx? km“ und Bayerns, dic Gcschäfkstkäger der Vereinigten Staam Einige Mitglieder des diplomatéschch Med er eines General .- Licmenants dcr_;,nfa1:rerie beigelegt; _ch-b's- crigen .CTx'éegs-Geréchxs-Rar?) PLM!) zum General-Audtteur er-
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*Ich'poche wüydigcs (VTbättdx? soll cm*échrct werde_n. _ “exnebmcn nac!) WLW dcr Hattptbau um den 11 tkm gehörtgen
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Gerechtégkeit, zum Mißbrauch milder Stéftunaen und zu polétéßhen
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Das best' Mettcl c en déceMt, .. . . . * dk? Annahme dels Prinzip“? dqer 070;er ?? uck) der großen Bxdlrot!)ck gegenüber em öffentliches Gebäude,
eseizen enthalten und in der Refoxm-Akteaé ?,
Meinung. Das vorige Mknischn _ _ _ __ _ unbestimmte Erklärung scinerBe- rcethlltgkett, dcn Bertcht t'n Betrachtung zu ziehen und Méßbräx- das: wir allen wohlbcrüx- _ _ _ abzuhelfen Wunsß- ten. Xn Ueveretnsitmmung mrt dieser Erklärung stimmte ckckck! _ _ _ _ _ Freibriefesß dre Londoner Umversttät, wo der gewascnlmftc Désenter die akade- die zu Orford und Cambridgcnm
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_ _ daß die zwkschch __ „ „ _ Anglakamschen Kirche gezogenchle nc 03 der öxxcptlicvcn Aciztung hcrabscßcn muß. Einige Avänd-ruxx- gcn M dcr ck23!!! können diksen Mangel vicUoicht hebcn, nbervre », TodcsfäUxYk/Ü sung für alle Schwxeng- enen die Kirchen-Schtn _, . Weise wümädkns- dte zugleich eine Bussclsskxd,e
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bäude bcantragk. IMM“ Ocsterrcichischen Bcsqxzuna, unter Theilnahme des Königl. Preu- , . _ bgt Sér Robert Peel eine auf_1i- beralc und gerechte Prtnztvtcn gegrundcte Bil! cin cbracbt: abcr1ch
ßischcn Offizicr-CorpsY de'c beiderseitigen Mélitair-Beamten, aller Civil; und gcéstlichcn Autoritäten Und vtelcr Personen aus der
scligcnKaisers Franz nur durch einen feierlichen Gottesdienst und ;Tedcmn in de:: Pctcx's-Z'Tirch.
Zbaltenen Konsistorium dcn [);-. “Peter Leopold Kaiser, Großhér-
NMI des Fürsten von Schönöng tmch Paris, von seinem Sou; ß Mam dsnAUfcrag erhaltsn [)atke, dic Betlcrdslbezetgungen Über das
von Seiten Sr. ?))Tajcsré-„t des König:? von Württenxbcrg der Ge- ncral-Major Fürst von Hohenlohe«Kirchberg,_ a_u„x;crordctxx_lxchel' Gesyndtcr und bevolljUächtigtct' Minister am Katscrl. Rumxclwn
. UM Boddien, von Seiten Sr. Durchlanckzt des Herzogs_Wil _clm_ WU Braynschwcig dcr Geheime Nach und Staats-WTims-kél' M!
u gemarnr und es gklang ihnen, sich zu retten.
Die" aus Mad_rid dj_cr eixecgangene _Nachrtcht von 0er An- ßme dcs minisrcrtellen GoseH-Cncwurfs tn Betreff der tt_mer90 élnld von Seiten der Prokuradyxén-Klgmmxr ha_t an 0.1“ hte, “, Bsyse qünsrig auf die Spar1:1cyet_1__ Fonds gxwrrkr. _
" Fokids haben sich an der 1)§th_59_71_ Bdrxe nach 061" Be-
Werdqu der Liste Des neuen ;)):tmyrqrtums fest xrhalren, 11n;1*xrj'dcn'“11«ct1iq Geschäfte gemacht. Dre Speculanonen in éd/Unwxékßnischén Papieren währe!) foxc und btlden das Haupt- “ “* am Gcldmarkce, docl) zeigt sick) ]ctzt schon etwas weniger
! * , „„ , _ * *tclrcn aus *.Nontreal bts zum 1-. Mär zufolge, NFYATUelcgenhcéten im Parlmnenc von _Unter-KLanada m rhöchsrcn Verwirrung. *Das; Yersaxnmlungs-Hays hatte vom xatthaxter 18,000 Pfuyd zur Zahlung der__Ruckskä_ndc und_ ,zgcxj Bedüx'fnésse des „Hauses“selbychrlangt; Lord A_v.mer: abet akk“ mit der Erklärung, ob er ne zahlen wolle,_1o _daß das ans ;“(ch im bankerotcen Zystandc _befand und nur 63 egen_ Sximmcn beschloß, bci ]cxncm «seylangen, den Start altet einlic!) anzuqugen,_ z1_1_v0'l)am'_et1.__Dre Ernennung des YFU? «blick zum KoloytaL-Ugedntery M Ctrgland war vom geseßge m- *„ e vcrwor en wor en. „11 FIZ" Nejx*;ZÖor'k wird aus_Caktagena (J?eu_-GrY1ada) om 224. Februar berichtetx 0an General Flores tm Staate equato': di? Liberalen _yölltg ge]_ck)lagcn _habe. Es _hattß _nun 'annscth, als wolle 7tch Ncu-Granada m den Streu meschen_, nd cs sollcn schon Truppen von BögoTa nach Popayan mat-
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Brüssel, 20. April. Dcr Gxxäxnöheixszuskand Ihrer Ma]. cxK-Znigin [Md yes" neugeöorucn Prmzen :| von der Art, daß xine neuen BUUctxns aasqygxben wekyen sollen. ___
De? Monitcur puöltzxrr anf etpem Supp_l_ement von „0 ck5ko das Vcrzcéchnéß dcr neUcß Ritter des etsernen Kreuzxs nd de'.“ NTOTÖVG sämmtliche? ch'lcthUngen. *
Deutschland.
Dresden, 22. April. Jdrc Königliche Hoheit die Kron- rinzcssin von Preußen smd gcsreyn Abends htcr angekommen nd im Königlichen Schloffe abgcstccgen. _
In Folge der beschlossenen verändchzn Orgayisanondcr ober- xcn Milämiy-GcréMs-Bchöxdc,_ habxn Sc, Kdmgl. Mazeftäc und es Prinzen;“))?ikkcgcmcn Köle. Fxohcttpern btzhertgcn PFW,- enten des Gencral-Kriegs-Gektclss-Kollegtums, General-quor 'on Wolan, bei dessen Vkrseßung in_ Ruhesand, als Anerken- ung seiner ZxéZjäHri-gcn Décnscleiskung en der Armee, den Charak-
kx“, annt, und dcmselkwn das Direktorium des Obcr-Kriegs-Gerichts
532011 chen, 17. “lex'il. (“Allg. Zx_g.) _ Se; *))?ajesrät hahext -esch[os|'cn, daß in der Ludwigs-Scraxze, ]ensetxs dcr Lndtmgs- »irche, ch Unévcrßtät sin Ucch, thren Bcdürfmffen vollkommen cnügcndcs, Und zugicick) als ei11IITonumer1t dcr Architektyr dte-
Stcherem
ebäudcn für das Gcorgiaimm und andere -wc e einen erge- cn Plaxz bilden, dcffen Micke cin Obelisk zieren, und welcher urch cin'c Allee mit den schönen und dort _nahcn Anlagen _des 'nqkiscßen Gartens in Verbindung srchejx Mrd. Dre Ludjvtgs- träsze Veéommt dadurch einen sehr bedeutsamer: Schluß, und da
in Et'zfchungs-Institut für" Fräulein, komxncn w_ird,_ auch_die übrt- cn BauPläkze jener Gegenden schon großenthetls anesthlag ge- ommcn sind, Und bei der Verlegung der Universität dahm bald lle sécl) füllen werden, so darf man der Vollendung ]ener glän- endsrcn Srt'aße von München in wenigen Jahren_ e_ntgegensehen. yerr Profeffor Gäkrncr, d?l'_C'['baUer der_ Ludjytgs-Ktrcl)e und der Bibliothek, isc mik der" Ausführung dxeser 1ämmtltchen Ge-
Maénz, 20. "April. Heute wurde von Seiten der K. K.
Bürgerklaffc, dcr Geburtstag Sr. Majesxär des Kajsers chdi- nand von Oesreyrcich zum erscemxmle gefeter_t,_.ab_er m Rücks1chc. anf die 000) andauernde Tram": Über das Htmchetden des "höchst-
Dcr Papst Gregor ZW"). hat in dem am RM 0. M. ach;
zog1.0ber-Schu[rach, Dekan und Stadt-Pfarrer in Darmstadt, als Bischof von Mainz präkonésirr.
O e | e r r e i ch. Wien, 21. April. Die bicsigcn Zeicun en melden: „Dcl*Vico:11tc de Rolmn-Chabox, Chz'enzYsdjrztant ***-r. Majestät des Königs der Franzosen, welchcr, m Crimederung der Sen-
[blech S?. Maj. dcs „(KET-scl's Franz [„ so wie die Glx'tcktv_0n_- [ck“* zur Thronbesteigxxng Sc. jokztregicrenden Majestät dez“; Kat- sxl's und König?- Ferdinand [. nuch Wien zu Überbringer» est _yor “"ich: Tagen hier céUgcrroffen. - Mir glciäwn Aufträgen nnd
39919, von Seiten Sr“. Königl. Hoheit des (Vroßhcrzogs von Mooklcnbut'q-Strclitz dcr Wirkl. Gél). Kammcrrath Freiherr von “MP0, vob Seiten Sr. Königl. Hoheit des Großher o_gs von -kecklendu['I-Schwerin dcr Genckal-Major und General; ldjutant
von Veltheim und von Srixon Sr. Durchlaucht des Landgrgfcn ".o",Heffen-F'Yomburg ch“ Kammerhcx'r' Und Ober-Stallmeester F*kkbcrr von Bußch hic? angelangx.“
S (l) w e i z.
N9Uchatc[, 18. Api'il, Herr Alphons von Sandoz ist ZUM _Königl. Salz-Adménistrator ernannt worden. L_[m Löten Abends um 0.3, Uhr stürzte der Felsen an der “"Me von Neuchatel nach Serrii'res, in der Nähe von Evole, M MM) Länge von hundert Fus; auf die Straße herab und be- We sw mit *;"cincn Trümmern. Zwei dort befindliche Personen WUrden noch bei Zeiten durch das Herabfallen einiger Steine . Der Fall des Fel- ens hat den der oberen Straße nach sich ziehen müssen, die l)ax.-;, Die innere Beschaffenheit des Felsens,
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ben allmälig abzutragen, um e_inem ähnlichen Ereigm'ß vorzubeu- gen. Die untere Straße dürfte emége Zeit gesperrt bleiben. ,I" t 5: [ i e n.
Modena, 7. April. Die" heutigen Blätter enthalten Ur- theilSsprüche eines Kriegsgericlus g_e_gen ])r, Vincent Poli, getve; senen Polizei-Direktor, Dominico Jerrari, einen Arzt 70 Jahre alt, und Francisco Malvoli, früher Unter-Lieutenant Zei den Zä- gern, welche des Hochvcm'aths !chuldig erfunden worden waren, als Mitschuldige bei der Verschwörlmg des bereits vcrurtheilten Advokaten Mattioli Bertachini gegen die Regierung des Herzogs und als verdächtig, Mitglieder der Giovine Italia gewesen zU seyn. 1)1*.Poli wurde u ];“)jähriger Galeerenstrafe, Ferrari und Malvoli wurden zum ode vekurtheélx. Der Herzog bestätigte die gegen Poli an:?gesproclxne _Stxafe und verwandelte die Strafe Ferrari's in sechsjährige C:“:Uperrung, die Malvoli's in zwölfjährige Galeerenstrafe.
Rom, 11. April. Heute starb hier der KardinalFrance-Zco Canale im 71|en Jahre seines Alters._ Er war erst im Juni vori- gen Jahres vom Papste zu dieser Würde, mit dem Titel von S. Clemente, erhoben worden.
Mit der Banca romana, welche nach dem Muster der Bank in Paris errichtet wurde, scheint es kxinen erfreulichen Fortgang zu haben. Die crsrcn Vors'reher dic1cr Anstalt wollten diesern Etablissement eine so großartige Einrichtung geben, daß man vor- aussetzen mußte, fie häktcn Millionen zn iHrer Verfügung. Sie scheinen fick) abcr verrechnet und WM wirklichen ONittel bedeu- tend über'scl)rétten zu haben. Es gicbr Leute, welche versichern, daß durch die bisher gemachten Operationen mehr als ein Bier- theil des anfänglichen Kapitals verloren gegangen sey, Durch mehrere sonderbar berechnete Opexakationcn soll schon der Fall ein- getreten seyn, daß gar kein Geld in der Kasse war. Da man aber den Geldmangel nicht eingestehen wollte, so wurden alle an- gebotenen Geschäfte als nicht solid zurückgewiesen und dadurch dem allgemeinenKredic unendlich geschadet. Atlck) der angekündigte herabgejeßte Zinssuß isr dem Handel cher mzchrheilig als vorthei_l- haft geworden. .Die Regierung, die gewiß Alles thut, um dre Anstalt zu untcrscülzen, weil sie, gut cingerrchtet, für das Allge- meine von großem Ruch seyn würde, uimmc die Noten der Bank bei den öffentlichen Kassen an Zahlungssta_tt an, abel“ das Publi- kum scheint kein rechtcs Vertrauen in déeyelben u setzen, und so kommr es, daß man deren selten sicht. Sonder ar ist aber noch, daß diese Bank unserer Regierung Vorschläge machte, für sie eine Anleihe unterhandeln zu wollen,_ ob man gleich bisher an keine solche gedacht hatte, vielmehr unbex' thäréger Tesoriere Mon- fignor Tosri Alles anwendet, um die früher kontrahirtcn Schul- den nach und nach zu tilgen. Ein solches Anerbieten konnte m_chr angenommen werden, und man vcrfichcrt xefzt, die Bank sey lb; rer Auflösung nahe.
Portugal.
.Der Morning-Herald theilt eine Korrespondenz aus Lissabon vom 3. April mit, welcher zufolge dort am Tage vor- her Unruhen stattgefunden hath. Das Volk war durch Pla- kate gegen den ohnedies sehr unpopnlairen Herzog v_o_n Palmella aufgewiegelc worden. 'In denPlgkaten gab n_1an thm Schuld, den Tod des Herzogs von Leuchtenberg veranlaßt zu ha_ben , cr- stens um dadurch der Verantwortung über eine vo_n thm 13er- wendetc Summe von 2 INiUionen zu entgehen; zwcrtens um 1et_- nen Sohn mit der „Königin zu veymäl)len, und drittens, Uzn, e_t- ner Uebereinkunfc mit dem Herzog von Wclléxtgton gechß, dre Verfassung umzustürzen. Dichte Volkshaufeti 1amr_nelcen nch vor dem Palas? des Herzogs von Palmellq, dcm nu_r dre Entschlossen- heit des Herzogs von Terceira, des Grafen Y_tlla Real u1_1d des Visconde de Sarre das Leben rettete. Der Erstere, nämlacl) der Herzog von Terceira, stellte sich Hen eit1drin_g_cnden_TUt11Ultttan_ten entgegen, redete sie an, entblößte: zuletzt 1cm_e „Brust _un_d rtef: „Hier bin ich, tödrct mich; ich habe es vcrdtent, wetl ccf) e_m solches Volk, wie ihr scyd, frei machxc.“ _.Dcr Hqufen zog stcl) endlich zurück; später kamen einige Abthctxungen Ltmen-Truppen hinzu und stellten die Ruhe wieder her. Auch an anderen Stel- len der Stadt wnrden höhere Beamten, die man für Freund]: Palmella's hielt, angehalten und insulxirt. _lehrigens war dre ganze Bewegung nur gegen den _Prcmxcr-thkrßr, nacht gcge_n die Königin gerichtet. Am Iten b_crath1_chlagten Fre Kammern m geheimer Silzunq Übxr die Thronsylgc 101" den_ Fall des unbecrb; ten Abstcrbcns der" Königin und aber _drc Wreder-Bermählung derselben; der Herzog von Leuchtenberg 100 sw aut jomem Sterbe-
„ " Nach einer neuerdin s von derAllgemeinen Zeitung m_ttgethexlten ULÜekficht der Étaats-Einnahme Griechenlands hat dteselbe "11 Jahxe 1834 einen bedeutend größern Ertrag als im ZULW [WALKMAN Während sie nämlich im le tgenannten Zare "Uk 0042-2103 Drachmen 30 Leptar betrug, at fie steh im Jahr? 1834 auf 9,455,410 Drachmcn 17 Leptac belaufen. A s r i k a.
Ueber die Ursache und den Zusammenhang der leßten auf dem Vorgebirge der gut_en Hoffnung ausgebrochenen Strei- tigkeiten zwischen den Wetßen und den Eingebornen (deren theil- weise Beilegung jedoch bereits gemeldet worden ist) giebt ein Be- richc aus London folgende nähere Auskunft: „Die unmittel- bare Veranlassung zu dem Kriege war noch nicht bekannt, und man kann kaum hoffen, sie im AUgcnbltcke der Feindseligkeiten zu erfahren, allein das bisherige Betragen der auern auf der Gränze und der von ihnen in ihr Interesse gebrgchten Admini- srration gegen Makomo (der sich an der_Sptße von 20,000 Kaffern befindet) und seine Familie erklärt letchr dre wahren Ur- sachen seines Angriffes. Er ist der älteste Sohn von Gaixa, ei; nem von den Engländern anerkannten mächtigen Kaffermürsten auf der“ nördlichen Gränzc der Kolonie, und een Mann von er- probtem Charakter, von Talent und *))?äßigung._ Er hatte fich geweigert, den Holländischen Bauern in der grosen Empdxung gegen die Englische chiemmg beizustehen, und war sert dteser Zeit der Gegenstand ihres besonderen Hasses" geworden. Unter der schwachen und willkürlichen Administration von Lord_ Somerset hatten die Bauern den größten Einfiuß auf den GoUverneUr und deffen &“?an , den Gränz - Kom- mandanten, zu erhalten gewußt, da ord Somerset sich bet der
Holländischen Partei popUlair zu machen suchte, und so_ fich urn WerkJeUge ihrer Habsucht und ihres Haffes gegen dte „Ka ern
Yrga Vor sechs „Jahren wurde daher Makomo befohlen, den „ istrikt des Cat-River zu räumen, wo er und sein Volk Hcer-
den und Ackerbau hatten, und wo er eine Englische Missions-
Anstalt gegründet und beschützt hatte. Dieser Distrikt wurde
der zu gründenden Hottenrottcn-Kolonie eingeräumt und so weit
wenigstens ein guter Gebrauch von dem ungerechten Befikze ge-
macht. Ein Theil der Nation von Makomo starb elend im Ge-
birxe aus Hunger und Kälte; _allein man nahm keine Rücksicht
an seine Klagen, die von den Englischen Missionairxn dem Gou-
verneur vorgelegt wurden. .Der Distrikt am Flusse Qbumi wurde damals Makamo und seinem Volke gesichert, und sie ertragen das Ut1rechr und die beständigen Eingriffe der Bauern mit der größten (GedUld, wünschten Missionen zu e_rhal_ten_ und in gutem Vernehmen mit der Kolonie zu stehen. _ A(lemtm Jahre 1833 erließ der interimistiscbe Gouverneur des Caps, Obersx Wah, einen neuen Befehl, nach welchem Makamo den Distrikt am Qhumi eben so zu räumen habe. Dieser diktirte einen Brief an den Gouverneur, welcher in dcr Capstadc gedruckt worden ist, worin er sagt: „„ ck bin mit meinem Volke Über den Chumo getrieben worden, o ne daß man mir sagt, worin mein Verbrechen besteht. Wann wer- den wir Ruhe finden? So lange mein Vater lebte, war er Herr des ganzen Landes zwischen dem Fiscck)fluffe und_den_1 Keiskamma; ach seitdem er sich geweigert hatte, den a_u_fr1'!_l)rcrtscl)cn Bauerxt gegen die Engländer zu helfen, haben drew thm mehx als das Hälfte seines Landes genommen, und doch war er thr bestex Freund. Mein armes Volk fühlt bitter den Verlust seiner Wet- den und seines Kornlandcs; das Getreide steht jetzt hoch und wir müssen es verlassen. Wenn meine Nation Viel) von den Kolonisten stahl, so habe ich es immer erstattet, und sogar oft, wenn es von andern Stämmen gestohlen worden war, und den- noch läßt man mir und meinem Bruder Téali kein Land, unser Vieh zu nähren. Ich weiß nicht, warum so viele Kommando's in mein Gebiet kommen und unser Vieh wc treiben und unsere Leute erschießen ohne allen Vorwand. Ich abe den Engländern kein Uebel gethan, und doch bleibt ihr Fuß auf meinem Nacken.“ “* Dcr mcnschenfreundliche Hauptmann Stocken|rom, der Gründer der Hottenrottcn-Kolonic am Cat-River, gab in Folge dieser Un- gerechtigkeiten seine Entlaffung, aver Makomo erhielt kein Recht„ Von dieser Zeit an ging in der Kolonie das Gerücht, daß er eine Verbindung aller Kaffernstämme unterhandle, Um die Kolonie über den Fischfiuß zurückzutreiben. Sey es, daß dies die Erfindung seiner Feinde war, sey es, daß er sein unläugbarcs Recht der Selbstvercheidigung auszuü- ben gedachte; * aber so viel ist -ge_xviß, daß ihn néchts als die un- ércräqlichsré Tyrannei zu einem Kriege ge en die Kolonie brin- qen onnte, nachdem er die furchtbaren (Folgen ähnlicher Unter- i1ehmungen mit angesehen harte. Dennoch hat man ihn dazu
bcttc gebeten haben, sich mit seinct11_jüt1gere11Bruder, dem Prin- zen - Fax, zu vermählen, _.Das MWltat der Debatten war am 3ten Abends noch nicht bekannt; Stadt und Umgegcnd_ws_r§n ruhig. Früherer: Angaben von de_a' Schwangerschaft dchömgm wird cht aufs bestimmtesre widcrwrochen.
Griechenland.
Nachstehendes find einige ?[uszügc aus Grécchtsägexn Blättern vom “Monat OJTärz: „Dic Angelegenhexten der Orte- chiscl)en Gesandtschaft in Konstantinopch gehey mcht vorwärts. Herr Zographos thut sein Mögliches; abcr dre Pfoxte, außer- d'em, daß sie überall langsam und zögern? verfährt, _tst ]er nyc!) Überdies mit Gegenständen und _“Jnrcrcüe0 bejchäfxtgt, dte_ tbr weir wichtiger sind. _ Der außerordencltclxe Regtet'tzngs-Com; missair fäx' »)?cffenicn schickte dUrch ein_en Qourrer setne Vesta!- lunqs-Dckretc nach Tripolilza nnr wctxercn Befehlen_voraus, Diéscr kam am Abend mit OU“ Nacht'ccbt L_vteyex, da[; er bx: Kakorcuma von RäUbern angefallen, 1_1nd wre jemer Habe, 0) aUck) seiner Depeschen [)Q'L'élUbt wordkn dex), Sofort wurden _von der Behörde die Obsegenhcércn dex Gendarmen dcn_regu[acren Truppen Übertragen. ., Der“ bcruchtrgcc Räuber;- Hauptmayn Carlobunisios isr im Peloponnes tßtcder qufgctt'ctcn. Von KU:- parissia verscheucht, drang cr 11aci)_'4ckhanart und man_glaubc, da!; er sich von dort nach Laccdämon zroOcn werde. «__Dte neugenxyr- benen Soldaten haben in Naupléa Bayersche Offiztere zun1_T01- cxcrzicren, die weder die Sprache, noch die Art dev Griechen kennen. Griechisch Offiziere, die man an *).)?enge [)at_,__wx'ird_en diesen Dienst doch wohl besser vchschcn. * Erne Kommesytonwtyd sich nach Sparta begeben, um dec Ursachen der L_lnruhen und M Beschwerden des Volks gegen den Klerns zu ux1tcrxu_cl)cn. -- Das Gesetzbuch dcs Armenopulos bxcébt für: das burgerltche Recht mr_- Gebraucs). -- .Wir hören zugleich, dax; mchxcre Gertchts-Pkäsl; denten der Regierung vorgcstxllt haben _, dax; nach _der_angenom- menen Pro eß-Or'dnung die GericHtc mcht m Thätigkect kommen könnten. ??us eben diesem (5520th haben viele Frwdenörrchtcr ihrenAbschicd genommen. » AUS Alhamienhörcxx wn) daß Berat in die Hände der Insurgcnten gefallen :|. Noch smd dte_ Wohnun- gen in Athen so theuck, daß eme Kammer_ von scch_s andrat- Ellen monatlich 10 Drachmen Fostex. Gleacbwoh] w_n_*d mehr so viel gebaut, als man bei diesem drcngcndcn Bedurfmß erwarten
gctricbetx, und seine eigene Vernichturxg und ein unberechenbarer Schaden für die Kolonie muß die „';xolge davon seyn, Es ist nicht daran zu denken, daß die Kol_onéc gedeihen kann, so lange nicht die letzten Reste des Holländéjchcn Systems abgeschafft find und die Kaffcrn dnrch gerechte und milde Behandlung zu einem frcundschaftlichen Verkehr gebracht werden. Sie sind unter al- len barbarischen Völkern vielleicht das intelligeyteste und der Ci- vilisation zugänglichscc; _ihr allgemeiner Wumch, Mésfionen zu exhalren und sich dem ?lokcx'bau zu crgebxn, find Symptome ei- nes Geistes, den man wrgsältég nähren 1ollte; aber statt dessen handelt man, als ob man keinen anderen Zweck hätte, als fie durch Verzweiflung zum 'Ilngriffe zu reizen, um fich ihres Lan,- dcs zn bemächtigen. Man kann nicht_ leugnen, daß seit dem Englischen Bestlzc der Kolonie viel geschehen und im Allgemei- nen ein mildercr Geist in die Verwaltung eingeführt worden ist; allein noch ist viel zu thun, und es ist: zu hoffen, daß dieses neue Unglück" wenigstens für die Zukunfr gUte Folgen haben möchte. .Die öffentliche Meinung auf dem Kap hat sick), seit die Zahl der Englischen Kolonisten größer geworden ist, sehr gebessert; aber die Regierung sollte ihr vorangehen, ohne sich von der Stim- mung eines großen, abcr unaufgeklärten und durch lange Miß- bräuche verwöhnten Theiles der Bevölkerung énfluenziren zu laffen.“
»))?extko.
Mexiko, 12. Februar. (Börsenhallß) Die öffentliche Ruhe jsc ungestört geblieben, und wir haben die beste Hoffnung, daß sie unsauch ferner erhalten bleibt. Santana's Hinneigen zu der Partei der Escoceses und seine Ernennung von *))?inistern, diejeden- falls nicht zu der Partei der .B_cw_cgung gehörten, hatte bei dem Cle- rus die Hoffnung et'rxgr, dax; dre Regtcrung 01 dem gegenwärti- _qcn Kongresse die Ab1chaffung der von der liberalen Partei gege- benen Gesetze verlangen würde, indessen haben ste slch darin ge- täuscht, indem die Regierung fest erklärt hat, daß das Patronac der Mexicanischen Kirche 00. t'acio der Nation und nicht dem Pabste zustehe, daß das Gesetz, welches“ den Zehnten abgeschafft, höchst nÜZlici) für das Land und allgemein vom Volke gebilligt sen, und endlich, daß die klösterlichen Ech ferner nicht bürger- lich bindend, und es daher Mönchen und Nonnen erlaubt seyn solle, ihr Kloster zu verlassen, wann sie wollcen. Die Re kerung
WW)“: jetzt offen da liegt, macht es nöthig, den Ueberrest dessel-
sollte.“
hat diese Erklärungen auf so festen Grundsätzen gebaut, daß te nicht